
\section{Derivierte Verflechtung}
\subsection{Motivation}
\begin{Bemerkungl}
  Im folgenden konstruieren wir eine  kartesisch-torsionslos
  regulierte verflochtene \ref{vftA} 
Trennaustauschsituation \ref{AlKnuT} mit Adjungierten \ref{TAAd} 
$$\big(\op{Der}_{\sslash{\op{Gek}}}\ra \curlywedge{\op{Gek}}\supset \op{Gek}^{\op{lesb}}\leftarrow {\op{Der}^{{\shriek}}}_{\sslash{\op{Gek}}^{\op{lesb}}}, \op{Gek}^{\op{esb}}\big)$$ f"ur derivierte
Modulgarben auf  gekringten
R"aumen, vergleiche  \ref{tzGG}, indem wir
von der kartesisch reguliert pr"atrennverflochtenen Trennaustauschsituation der
Modulgarben auf gekringten R"aumen
$$(\op{Ab}_{\sslash\curlywedge{\op{Gek}}}\ra \curlywedge{\op{Gek}}\supset
\op{Gek}^{\op{s}}\leftarrow {\op{Ab}^\shriek}_{\sslash{\op{Gek}^{\op{s}}}},
\op{Gek}^{\op{es}})$$
ausgehen, die aus "Ubung \ref{MReOM} mit
\ref{taus} entsteht, sie geeignet einschr"anken und 
zu derivierten Kategorien "ubergehen. Einen lesb-Morphismus von gekringten
R"aumen erkl"aren wir dabei als einen Morphismus, dessen zugrundeliegende
stetige Abbildung les alias lokal eigentlich separiert ist und 
f"ur den der Schreivorschub
zwischen den jeweiligen Kategorien von Modulgarben endliche
homologische Dimension hat.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Dieser wunderbar geschlossene Formalismus hilft uns nur in Situationen,
  in denen wir zeigen k"onnen, da"s gewisse Morphismen
  lesb-Morphismen sind.  Die lesb-Bedingung
  f"ur Modulgarben ist stets erf"ullt f"ur sogenannte lesb-Abbildungen
  alias les-Abbildungen, f"ur die der Schreivorschub auf abelschen Garben
  endliche homologische Dimension hat.
  Das ist klar, wenn der Schreibvorschub exakt ist, insbesondere f"ur
  lokal abgeschlossene Einbettungen. 
  Wir zeigen in \eref{kwAm}{TSS},
  da"s die konstante
  Abbildung einer $n$-Mannigfaltigkeit auf den Einpunktraum stets lesb ist,
  ja da"s jede von einer Filtrierfaltigkeit und insbesondere
  einer komplexen Variet"at mit ihrer metrischen Topologie
  ausgehende stetige Abbildung in einen Hausdorffraum lesb ist.
  \nichtfinal{Basiswechsel macht lesb zu lesb. Verkn"upfung auch. Punktal
    lesb in der Basis mit fester Schranke bedeutet global lesb.} 
  Dazu entwickeln wir auch
  eine halbseitig beschr"ankte und eher technische Variante obiger
  Trennaustauschsituation, in der es
  nicht mehr alle Adjungierten gibt.  
\nichtfinal{"Uberarbeiten!  In \ref{lesbf} zeigen wir, da"s Basiswechsel in $\op{Gek}$ lesbf-Morphismen
  zu lesbf-Morphismen macht.} 
  \end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
In dieser Situation liefert
die flache Pro\-jek\-tions\-for\-mel eine allgemeing"ultige Projektionsformel,
da wir Trennr"uckzug mit flachen Aufl"osungen berechnen, 
und der Schreivorschub besitzt einen Adjungierten, dessen Beschreibung im
Fall der konstanten Abbildung einer Mannigfaltigkeit auf den einpunktigen Raum
einen Zugang zur Poincar\'edualit"at er"offnet.
\end{Bemerkungl}

  



 \subsection{Derivierter Schreivorschub}
 \begin{Bemerkungl} 
     Ich erinnere an unsere Notation $\op{Ab}_{{\sslash}X}\pdef  \op{Ab}_{/X}^{\op{opp}}$.
     Wir beginnen mit der Konstruktion eines Funktors
      $$\op{Hot}\left(\op{Ab}^{\shriek}_{\sslash \op{Top}}\right)\ra
      \op{Top}$$
     Als Objekte der Ausgangskategorie
      nehmen wir alle Komplexe von  abelschen Garben
      auf unseren topologischen R"aumen.
 Als Morphismen der Ausgangskategorie
      "uber einer 
      Abbildung $f$  nehmen wir Homotopieklassen
      von Kettenabbildungen aus  Schreimorphismen "uber $f$. 
 \end{Bemerkungl}
      
  \begin{Bemerkungl}\label{HoTTm} 
    Beschr"anken wir uns in der Basis auf die
    Kategorie $\op{Top}^{\op{s}}$ aller
      topologischen R"aume mit  nur  separierten
      Abbildungen
      als Morphismen, so erhalten wir einen  
      Kofaserfunktor
 $$\op{Hot}\left(\op{Ab}^{\shriek}_{\sslash \op{Top}^{\op{s}}}\right)\ra
      \op{Top}^{\op{s}}$$
      mit dem
      komponentenweisen Schreivorschub $f_{\shriek}$  eines
      Komplexes als Vorschub, wie man unschwer aus der
      analogen Aussage \eref{eiPL}{TG} f"ur  abelsche Garben folgert.
      Wir nennen diesen Kofaserfunktor die {\bf Schreikofaserung der Homotopiekomplexe}.\index{Schreikofaserung!der Homotopiekomplexe}   
    \end{Bemerkungl}
  \begin{Bemerkungl} Wir erinnern feiner
    die  Kategorie $\op{Top}^{\op{les}}$ der
        topologischen R"aume mit lokal eigentlichen separierten  alias les-Abbildungen als Morphismen. 
  \end{Bemerkungl}
  \begin{Satz}[\textbf{Halbseitig derivierte Schreikofaserung}]   
    \begin{enumerate}
    \item Lokalisierung nach Quasiisomorphismen "uber Identit"aten
      macht aus unserer auf halbseitig beschr"ankte Komplexe
      eingeschr"ankten Schreikofaserung der Homotopiekomplexe eine Kofaserung 
 $$\op{Der}^{-\emph{\shriek}}_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}}\pdef\op{Hot}^-(\op{Ab}^{\emph{\shriek}}_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}})_{\op{qis}}
      \ra \op{Top}^{\op{les}}$$
       \item
      Die $\DZ$-Operation auf  $\op{Hot}^-$ durch das
      Verschieben von Komplexen induziert eine $\DZ$-Operation auf
      $\op{Der}^{-\emph{\shriek}}_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}}$, die die Fasern unserer Kofaserung
      stablisiert;
    \item 
    F"ur jeden topologischen Raum $X$ ist  der nat"urliche Funktor
      von der
      Lokalisierung der Faser zur Faser der Lokalisierung ein Isomorphismus von $\DZ$-Kategorien 
      $$e_X:\op{Der}^-(\op{Ab}_{\sslash X})\sira \op{Der}^{-\emph{\shriek}}_{\sslash X}$$   
        \item Jeder  f"ur  $\op{Hot}^-(\op{Ab}^{\emph{\shriek}}_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}})\ra \op{Top}^{\op{les}}$ kokartesische Morphismus, der von einem Komplex 
    faserweise kompaktweicher abelscher Garben ausgeht, bleibt
    kokartesisch in  der Lokalisierung;
     \item
      Gegeben eine les-Abbildung $f:X\ra Y$  existiert  
    eine  Isotransformation zwischen den beiden Kompositionen
      des  Diagramms
      $$\xymatrix{\op{Der}^-(\op{Ab}_{{\sslash}X})
 \ar[d]^{\wr}_{e_Y}\ar[rr]^-{({\op{R}}f_!)^{\op{opp}}} &&\ar@{=>}[dll]_\sim \op{Der}^-(\op{Ab}_{{\sslash}Y})\ar[d]_{e_X}^\wr \\
 \op{Der}^{-\emph{\shriek}}_{{\sslash}X}\ar[rr]^-{f_{\ddagger}}  && \op{Der}^{-\emph{\shriek}}_{{\sslash}Y}}$$  
mit dem opponierten Derivierten des gew"ohnlichen Schreivorschubs und dem
      Vorschub $f_{\ddagger}$ in der derivierten 
      Schreikofaserung in den Horizontalen.  
 \end{enumerate}
    \label{VRTeb}  \end{Satz}
\begin{Bemerkungl}
Insbesondere sind die Vorsch"ube $f_{\ddagger}$ der derivierten 
Schreikofaserung triangulierte Funktoren f"ur die
durch die Isomorphismen $e_X$ auf den Fasern gegebenen
Strukturen als triangulierte Kategorie. Wir werden bald
die Notation "andern und $f_\shriek$ statt $f_{\ddagger}$ schreiben, aber bisher
bezeichnet $f_\shriek$ noch den underivierten Schreivorschub. 
\end{Bemerkungl}

  
\begin{Bemerkungl}
   Die Beschr"ankung auf halbseitig beschr"ankte
   derivierte Kategorien brauchen wir 
   f"ur den Nachweis, da"s wir einen Kofaserfunktor vor uns haben.
   Man kann zwar $f_{!}$ durchaus ohne weitere Annahmen und
   unbeschr"ankt  mit Quisrechts\-ent\-fal\-tun\-gen derivieren, aber
    dann ist nicht klar,
   warum die Verkn"upfung der Derivierten der
   Derivierte der Verkn"upfung sein sollte. Ich erwarte insgeheim,
   da"s das  gar nicht stimmt. Im Anschlu"s zeigen wir, wie man mit
   unbeschr"ankten derivierten Kategorien arbeiten kann,
   wenn man sich auf \glqq lesb-Abbildungen\grqq\ beschr"ankt. 
\end{Bemerkungl}

  
 \begin{proof}
   Die ersten beiden Aussagen folgen direkt aus Korollar \ref{LRAn1},
   sobald wir die Existenz einer \hyperref[RAP]{Linksanpassung} nachweisen.  
   Dazu f"uhren wir in \ref{swkw} \glqq schwach kompaktweiche Garben\grqq\ ein
   und zeigen in \ref{RAGB}, da"s die
   entsprechend halbseitig beschr"ankten Komplexe
   aus schwach kompaktweichen Garben eine solche Linksanpassung bilden. 
   Die dritte Aussage folgt en passant mit Korollar \ref{LRAn2}
   aus Lemma \ref{teL}, nach dem gegeben eine les-Abbildung $f:X\ra Y$ jede
   $f$-kompaktweiche abelsche Garbe $f_!$-rechtsazyklisch ist,
   so da"s nach
   \eref{DAZOt}{TD} jeder gegen die Pfeile beschr"ankte Komplex von
   $f$-kompaktweichen abelschen Garben bereits $f_!$-quisrechtsentfaltet alias
   nach "Ubergang zu den  opponierten Kategorien
   $f_\shriek$-quislinksentfaltet ist. Die vierte Aussage ist eine unmittelbare Konsequenz. 
  \end{proof}  

\begin{Lemma}
 Gegeben eine  les-Abbildung 
$f$ ist jede  $f$-kompaktweiche abelsche Garbe 
$f_{!}$-rechtsazyklisch.\label{teL}
\end{Lemma}
\begin{proof}
Seien $f:X\ra Y$ unsere les-Abbildung und $\cal{F}$ unsere faserweise 
kompaktweiche Garbe und $\cal{F}\hra \cal{I}^\lhd$ eine
injektive Aufl"osung. Es gilt zu zeigen, da"s 
$f_{!}\cal{F}\hra f_{!}\cal{I}^\lhd$ ein exakter Komplex
von Garben auf $Y$ ist. Daf"ur m"ussen wir nur die Exaktheit auf 
den Halmen an allen Punkten $y\in Y$ pr"ufen. 
Mit les-Basiswechsel \eref{BaWeax}{TG}  
reicht es dazu hinwiederum, f"ur $i=i_y$ die Inklusion 
der Faser $f^{-1}(y)$ die Exaktheit von 
$\Gamma_!(i^{\ast}\cal{F})\hra \Gamma_!(i^{\ast}\cal{I}^\lhd)$
zu pr"ufen. Das folgt jedoch formal mit 
\eref{KwA}{TG} oder auch explizit mit \eref{LIKT}{TG}, da 
$i^{\ast}\cal{F}\hra i^{\ast}\cal{I}^\lhd$ nach \ref{skw} eine exakte
Sequenz kompaktweicher Garben auf $f^{-1}(y)$  ist.  
\end{proof}

 
 

\begin{Lemma}\label{BKWe}
 Sei $f : X\rightarrow Y$ eine stetige Abbildung 
von lokal kompakten Hausdorffr"aumen.
Ist $\mathcal F \in \op{Ab}_{/X}$ kompaktweich, 
so ist auch $f_{!} \mathcal F \in \op{Ab}_{/Y}$
kompaktweich.
\end{Lemma}
\begin{proof}
 F"ur $K \subset Y$ kompakt ist $f^{-1} (K) \subset X$ abgeschlossen.
Nach \eref{KWA}{TG} induziert also das Einschr"anken eine Surjektion
auf den Schnitten mit kompaktem Tr"ager $\Gamma_! (X;\mathcal F) \twoheadrightarrow \Gamma_!(f^{-1} (K);\mathcal F)$.
Die linke Seite k"onnen wir nach \eref{eiPL}{TG} identifizieren mit $\Gamma_! (Y; f_{!}\mathcal F)$.
Die rechte Seite k"onnen wir ebenfalls mit \eref{eiPL}{TG} und les-Basiswechsel \eref{BaWeax}{TG} im
Diagramm
\begin{displaymath}
 \xymatrix{\kart
f^{-1}(K) \ar[d]^-{g}\ar[r]^-{j} &X \ar[d]^-{f}\\
K \ar[r]^-i & Y
}
\end{displaymath}
umschreiben zu
\begin{equation*}
 \Gamma_!(f^{-1} (K);\mathcal F) \sira \Gamma_!g_{!} j^{\ast} \mathcal F \sira
 \Gamma_! i^{\ast} f_{!} \mathcal F = \Gamma_! (K; f_{!} \mathcal F)
\end{equation*}
Die von unserer Surjektion $\Gamma_! (X ; \mathcal F) \twoheadrightarrow
\Gamma_! (f^{-1} (K); \mathcal F)$ unter diesen Identifikationen induzierte Abbildung
$
 \Gamma_! (Y; f_{!} \mathcal F) \twoheadrightarrow \Gamma_! (K; f_{!} \mathcal F)
$
ist nun genau die Restriktion von Schnitten. Folglich ist auch diese surjektiv.
\end{proof}

  \begin{Definition} Eine abelsche Garbe auf einem topologischen Raum,
   deren Ein\-schr"an\-kung auf jeden relativ Hausdorff'schen
   lokal kompakten Teilraum \hyperref[komW]{kompaktweich} ist,\label{swkw} 
  nennen wir {\bf schwach kompaktweich}.\index{kompaktweich!schwach}\index{schwach kompaktweich}
  \end{Definition}

 \begin{Bemerkungl} Jede injektive Garbe ist welk, jede welke Garbe kompaktweich
  nach \eref{WKW}{TG}, jede 
   kompaktweiche Garbe schwach kompaktweich und jede
   schwach kompaktweiche Garbe   faserweise
      kompaktweich\label{skw} 
      in Bezug auf eine beliebige  les-Abbildung.  Jeder filtrierende Kolimes von schwach kompaktweichen  
Garben ist  wieder schwach kompaktweich, da das nach \eref{LKWG}{TG} auf lokal kompakten Hausdorffr"aumen gilt und da die Einschr"ankung von Garben mit Kolimites vertauscht.
\end{Bemerkungl}





\begin{Lemma}
 Der Schreivorschub einer  schwach kompaktweichen abelschen Garbe
   unter einer beliebigen les-Abbildung ist
   wieder schwach kompaktweich.\label{dibisk} 
\end{Lemma}
\begin{proof}
  Sei $f:X\ra Y$ unsere Abbildung und $\mathcal F\in\op{Ab}_{/X}$
  unsere schwach kompaktweiche abelsche Garbe.
  Gegeben ein relativ Hausdorff'scher lokal
  kompakter Teilraum $L\subset Y$
bilden wir das kartesische Diagramm 
\begin{displaymath}
 \xymatrix{\kart
f^{-1}(L) \ar[d]^-{g}\ar[r]^-{j} &X \ar[d]^-{f}\\
L \ar[r]^-i & Y
}
\end{displaymath}
Es gilt zu zeigen, da"s $i^*f_{!}\mathcal F$ kompaktweich ist.
Nach les-Basiswechsel \eref{BaWeax}{TG} k"onnen wir
gleichbedeutend zeigen, da"s $g_{!}j^*\mathcal F$ kompaktweich ist.
Nach "Ubung \eref{SRH}{TM} ist $j$ auch die Einbettung eines
relativ Hausdorff'schen Teilraums.
Nach \eref{LSB}{TG} ist auch $g$ eine les-Abbildung 
und nach \eref{frtg}{TG}
auch die Verkn"upfung von $g$ mit der
konstanten Abbildung auf den einpunktigen Raum.
Nach 
\eref{lepp}{TG} ist dann auch $f^{-1}(L)$  lokal kompakt. 
Da wir $\mathcal F$ schwach kompaktweich vorausgesetzt hatten,
ist also  $j^*\mathcal F$ kompaktweich,
und dann mu"s nach \ref{BKWe} auch $g_{!}j^*\mathcal F$ kompaktweich sein.
\end{proof}




  
\begin{Lemma}
  Die entsprechend beschr"ankten Komplexe von schwach kompaktweichen Garben bilden  
  eine Linksanpassung in Bezug auf das faserweise Linksoresystem\label{RAGB} 
  der Quasiisomorphismen f"ur unsere auf les-Abbildungen in der Basis eingeschr"ankte Schreikofaserung der Homotopiekomplexe  $$\op{Hot}^-(\op{Ab}^{\emph{\shriek}}_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}})\ra\op{Top}^{\op{les}}$$ 
\end{Lemma}


\begin{proof}
  Die Gesamtheit aller Komplexe schwach kompaktweicher Garben ist
  stabil unter Schrei\-vor\-schub  l"angs les-Abbildungen  nach \ref{dibisk}
  und ebenso opponiert stabil unter
  Schrei\-vor\-schub l"angs les-Abbildungen.
  Die Gesamtheit aller entsprechend
  beschr"ankten Komplexe  schwach kompaktweicher Garben 
       bildet folglich  eine Unterkofaserung. Weiter
       sind alle injektiven Garben schwach kompaktweich nach \ref{skw}, 
        so da"s jeder gegen die Differentiale
       beschr"ankte Komplex von abelschen Garben einen
       Quasiisomorphismus zu einem gegen die Differentiale
       beschr"ankten Komplex von schwach kompaktweichen Garben
       besitzt. Entsprechendes folgt in den opponierten
       Kategorien. Schlie"slich
       ist jede schwach kompaktweiche abelsche Garbe
       auf einem Raum $X$ auch $f$-kom\-pakt\-weich f"ur jede les-Abbildung $f:X\ra Y$ und damit $f_{!}$-rechtsazyklisch nach  \ref{teL}. Nach
   \eref{DAZOt}{TD} sind die  entsprechend beschr"ankten Komplexe
      schwach kompaktweicher
      abelscher Garben  folglich
      auch $f_!$-quis\-rechts\-ent\-fal\-tet und opponiert  $f_\shriek$-quis\-links\-ent\-fal\-tet und  bilden damit in der Tat
      eine Linksanpassung wie behauptet.
\end{proof}

\begin{Bemerkungl}
  Wir nennen eine stetige Abbildung $f:X\ra Y$ eine
   {\bf lesb-Abbildung}\index{lesb!Abbildung} oder
       kurz {\bf lesb},\index{lesb}\label{lesb}
       wenn sie eine les-Abbildung ist und
       der Schreivorschub $f_!:\op{Ab}_{/X}\ra \op{Ab}_{/Y}$
  endliche homologische Dimension hat. 
  Nach \ref{VRTeb} gilt f"ur entsprechend halbseitig beschr"ankte
  Komplexe $\mathcal F$ und verkn"upfbare les-Abbildungen stets
  $${\op{R}}g_! ( {\op{R}}f_!\mathcal F)\cong {\op{R}}(g \circ f)_!\mathcal F$$
  Mit den Erkenntnissen zum Derivieren homologisch beschr"ankter
  Funktoren \eref{UbDe}{TD} sehen wir so, da"s jede
  Verkn"upfung von lesb-Abbildungen wieder lesb ist.  
  Die Kategorie der topologischen R"aume mit lesb-Abbildungen als
  Morphismen notieren wir $\op{Top}^{\op{lesb}}$.
\end{Bemerkungl}
 
 \begin{Satz}[\textbf{Unbeschr"ankt derivierte Schreikofaserung}]   
    \begin{enumerate}
    \item Durch Lo\-ka\-li\-sie\-rung nach Quasiisomorphismen "uber Identit"aten
      erhalten wir aus unserer entsprechend eingeschr"ankten Schreikofaserung der Homotopiekomplexe eine Kofaserung 
 $$\op{Der}^{\emph{\shriek}}_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}}\pdef\op{Hot}(\op{Ab}^{\emph{\shriek}}_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}})_{\op{qis}}
      \ra \op{Top}^{\op{lesb}}$$
     \item
      Die $\DZ$-Operation auf  $\op{Hot}$ durch das
      Verschieben von Komplexen induziert eine $\DZ$-Operation auf
      $\op{Der}^{\emph{\shriek}}_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}}$, die die Fasern unserer Kofaserung
      stablisiert; 
      \item 
    F"ur jeden topologischen Raum $X$ ist  der nat"urliche Funktor
     von
      der
      Lokalisierung der Faser zur Faser der Lokalisierung  ein Isomorphismus von
      $\DZ$-Kategorien 
      $$e_X:\op{Der}(\op{Ab}_{\sslash X})\sira \op{Der}^{\emph{\shriek}}_{\sslash X}$$
    \item Jeder  f"ur  $\op{Hot}(\op{Ab}^{\emph{\shriek}}_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}})\ra \op{Top}^{\op{lesb}}$ kokartesische Morphismus, der von einem Komplex von
    faserweise kompaktweichen abelschen Garben ausgeht, bleibt
    kokartesisch in  der Lokalisierung;
     \item
      Gegeben eine lesb-Abbildung $f:X\ra Y$  existiert  
    eine  Isotransformation zwischen den beiden Kompositionen
      des  Diagramms
      $$\xymatrix{\op{Der}(\op{Ab}_{{\sslash}X})
 \ar[d]^{\wr}_{e_X}\ar[rr]^-{({\op{R}}f_!)^{\op{opp}}} &&\ar@{=>}[dll]_\sim \op{Der}(\op{Ab}_{{\sslash}Y})\ar[d]_{e_Y}^\wr \\
 \op{Der}^{\emph{\shriek}}_{{\sslash}X}\ar[rr]^-{f_{\ddagger}}  && \op{Der}^{\emph{\shriek}}_{{\sslash}Y}}$$  
      mit dem Opponierten Derivierten des gew"ohnlichen Schreivorschubs und dem
      Vorschub $f_{\ddagger}$ in der derivierten 
      Schreikofaserung in den Horizontalen.  
    \end{enumerate}
    \label{VRTebu}  \end{Satz}
 \begin{Bemerkungl}
Insbesondere sind die Vorsch"ube $f_{\ddagger}$ der derivierten 
Schreikofaserung triangulierte Funktoren f"ur die
durch die Isomorphismen $e_X$ auf den Fasern gegebenen
Strukturen als triangulierte Kategorie. Wir werden bald
die Notation "andern und $f_\shriek$ statt $f_{\ddagger}$ schreiben, aber bisher
bezeichnet $f_\shriek$ noch den underivierten Schreivorschub. 
\end{Bemerkungl}
 \begin{proof}
   Die erste und die dritte Aussage folgen direkt aus Korollar \ref{LRAn1},
   sobald wir die Existenz einer \hyperref[RAP]{Linksanpassung} nachweisen.  
   Dazu  zeigen wir in \ref{RAGBb}, da"s die Komplexe
   aus schwach kompaktweichen Garben eine solche Linksanpassung bilden.
     Die zweite Aussage folgt en passant mit Korollar \ref{LRAn2}
   aus Lemma \ref{teL}, nach dem gegeben eine les-Abbildung $f:X\ra Y$ jede
   $f$-kompaktweiche abelsche Garbe $f_!$-rechtsazyklisch ist,
   so da"s nach  unseren Erkenntnissen \eref{UbDe}{TD}
       zum unbeschr"ankten Derivieren
       homologisch endlicher Funktoren f"ur lesb-Ab\-bil\-dun\-gen $f$ 
 jeder  Komplex von
   $f$-kompaktweichen abelschen Garben bereits $f_!$-quis\-rechts\-ent\-fal\-tet alias
   nach "Ubergang zu den  opponierten Kategorien
   $f_\shriek$-quis\-links\-ent\-fal\-tet ist. 
  \end{proof}  











\begin{Lemma}
  Die Komplexe aus schwach kompaktweichen Garben bilden  
  eine Linksanpassung in Bezug auf das faserweise Linksoresystem\label{RAGBb} 
  der Quasiisomorphismen f"ur unsere auf lesb-Abbildungen in der Basis eingeschr"ankte Schreikofaserung der Homotopiekomplexe  $$\op{Hot}(\op{Ab}^{\emph{\shriek}}_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}})\ra\op{Top}^{\op{lesb}}$$ 
\end{Lemma}
\begin{proof}
  Nach \eref{ECaR}{TG} besitzt jeder Garbenkomplex eine Car\-tan-Ei\-len\-berg-Oben\-auf\-l"o\-sung durch schwach kompaktweiche Garben.
  %\nichtfinal{Dieses Spiegeln ist komisch, es kann doch nichts bringen, oder?}
  Wir spiegeln sie an der Hauptdiagonalen, so da"s sie
  ein Doppelkomplex in der rechten Halbebene wird und unser
  Ausgangskomplex der vertikale Kernkomplex. Erg"anzen  wir diesen
  Kernkomplex, so ergibt sich ein Doppelkomplex mit exakten
  Zeilen. %bei dem auch die Kerne der Morphismen zwischen den
  %Zeilenkomplexen exakt sind.
  Nach den Exaktheitskriterien \eref{TK}{TD} f"ur
  Totalkomplexe ist dann auch sein Summentotal exakt, denn die Exaktheit von
  Garbenkomplexen kann man auf den Halmen pr"ufen und die Halme der Summen
  sind die Summen der Halme und im Fall abelscher Gruppen ist das Summentotal
  eines Doppelkomplexes in der rechten Halbebene mit exakten Zeilen auch seinerseits exakt. Das bedeutet, da"s unser Ausgangskomplex
  quasiisomorph in das Summentotal unserer
  gespiegelten Cartan-Eilenberg-Aufl"osung  abgebildet wird. Nach \ref{skw}
  ist jede direkte Summe schwach kompaktweicher Garben schwach kompaktweich.
  Folglich gibt es von jedem Komplex abelscher Garben einen Quasiisomorphismus
  zu einem Komplex schwach kompaktweicher abelscher Garben. Nach unseren Erkenntnissen \eref{UbDe}{TD}
       zum unbeschr"ankten Derivieren
       homologisch endlicher Funktoren ist weiter jeder Komplex schwach kompaktweicher abelscher Garben $f_!$-quis\-rechts\-ent\-fal\-tet f"ur jede
       lesb-Abbildung $f$. Da"s schlie"slich Komplexe schwach kompaktweicher abelscher Garben unter Schreivorschub auf Komplexe  schwach kompaktweicher abelscher Garben abgebildet werden, wissen wir bereits aus \ref{dibisk} und
       das sogar f"ur beliebige les-Abbildungen. Durch "Ubergang zu den opponierten Kategorien ergibt sich das Lemma. 
\end{proof}



 
   
  
   \begin{Bemerkungl} 
     Einen topologischen Raum nennen wir
       {\bf lesb}\index{lesb!Raum}, wenn
       die konstante Abbildung auf den einpunktigen Raum
       lesb ist.
  Nach \eref{leKK}{TG} ist ein lokal kompakter Hausdorffraum
      lesb, 
     wenn er eine  "Uberdeckung durch offene Teilmengen besitzt,
     f"ur die die homologische Dimension von $\Gamma_!$ eine
     gemeinsame endliche Schranke besitzt. Nach der Lokalisierungssequenz
     ist ein lokal kompakter Hausdorffraum  lesb, wenn er
     eine Zerlegung in eine offene Teilmenge und ihr abgeschlossenes
     Komplement besitzt derart, da"s beide St"ucke dieser Zerlegung
      lesb sind. Jede lokal abgeschlossene Teilmenge eines
     lesb-Raums ist lesb. 
   \end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Notation f"ur derivierten Schreivorschub}]
  Wir notieren von nun an den underivierten Schreivorschub neu
  $f_{(!)}:\op{Ab}_{/X}\ra \op{Ab}_{/Y}$ beziehungsweise auf den opponierten
  Kategorien $f_{(\shriek)}:\op{Ab}_{{\sslash}X}\ra \op{Ab}_{{\sslash}Y}$ und reservieren
  $f_{!}$ beziehungsweise $f_{\shriek}$ als Notation f"ur die zugeh"origen
  derivierten Funktoren alias Vorsch"ube der derivierten Schreikofaserung. 
 Gegeben eine lesb- oder les-Abbildung $f:X\ra Y$ bezeichnen also $$f_\shriek:\op{Der}(\op{Ab}_{{\sslash}X})\ra \op{Der}(\op{Ab}_{{\sslash}Y})\quad\text{oder}\quad f_\shriek:\op{Der}^-(\op{Ab}_{{\sslash}X})\ra \op{Der}^-(\op{Ab}_{{\sslash}Y})$$ den Vorschub in Bezug auf die Kofaserungen
 $$\op{Der}^{\shriek}_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}}\ra \op{Top}^{\op{lesb}}\quad\text{ und }\quad \op{Der}^{-\shriek}_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}}\ra \op{Top}^{\op{les}}$$
und wir setzen jeweils  $f_!\pdef (f_\shriek)^{\op{opp}}$.
    Da nach unseren S"atzen
    die Einschr"ankung unserer ersten Kofaserung auf die
    Basis der zweiten eine volle Unterkofaserung ist,
    m"ussen wir dabei keine Mehrdeutigkeiten f"urchten.\label{UDkl}  
  Als Vorsch"ube einer Kofaserung werden unsere
    $f_\shriek$ unter anderem  mit ausgezeichneten Isotransformationen
 $(gf)_\shriek\siRa g_\shriek f_\shriek$ alias
 $g_!f_!\siRa (gf)_!$ f"ur entsprechend verkn"upfbare Morphismen $f,g$
  geliefert,  den Identifikationen unserer Kofaserung.
  F"ur die globalen Schnitte mit
 kompaktem Tr"ager behalten wir in diesem Kontext jedoch die
    Notationen $\Gamma_!$ und ${\op{R}}\Gamma_!$ bei und verzichten
    darauf, diese Funktoren in $\Gamma_{(!)}$ und $\Gamma_!$ umzubenennen.
 \end{Bemerkungl}
 

 

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Derivierter Schreivorschub f"ur Modulgarben}]
 Einen Morphismus geringter R"aume nennen wir einen {\bf les-Morphismus},
 wenn die zugrundeliegende stetige Abbildung eine les-Abbildung ist.
 Die Kategorie der geringten R"aume mit les-Morphismen als Morphismen
 notieren wir
 $$\op{Ger}^{\op{les}}$$
 Einen Opkomorphismus von Modulgarben nennen wir {\bf eigentlich},
 wenn der zugrundeliegende Opkomorphismus von abelschen Garben eigentlich ist.
 So erhalten wir eine Kofaserung
 $$\op{Ab}^\shriek_{\sslash{\op{Ger}^{\op{les}}}}\ra \op{Ger}^{\op{les}}$$
und durch "Ubergang zu Homotopiekategorien eine Kofaserung 
 $$\op{Hot}^-\big(\op{Ab}^\shriek_{\sslash{\op{Ger}^{\op{les}}}}\big)\ra \op{Ger}^{\op{les}}$$
Die Komplexe aus schwach kompaktweichen Modulgarben bilden eine Linksanpassung
in Bezug auf Quasiisomorphismen, denn  die
 abelsche  Kategorie der Modulgarben besitzt 
   nach \ref{IjMg} genug Injektive
   und diese sind nach \ref{IjMg} auch welk und damit nach \ref{skw} schwach kompaktweich.
   Beim Lokalisieren unserer Kofaserung nach Quasiisomorphismen erhalten wir
   also wieder eine Kofaserung. Wir notieren sie\label{VRTebM}  
 $$\op{Der}^{-{\shriek}}_{\sslash \op{Ger}^{\op{les}}}\pdef\op{Hot}^-(\op{Ab}^{{\shriek}} _{\sslash \op{Ger}^{\op{les}}})_{\op{qis}}
\ra \op{Ger}^{\op{les}}$$  
Die Aussagen von Satz \ref{VRTeb} gelten genauso in diesem Fall,
wir m"ussen darin nur  $\op{Top}$ durch $\op{Ger}$ ersetzen.
\end{Bemerkungl}

 


 \begin{Bemerkungl}
   Ein Morphismus geringter R"aume hei"se ein
   {\bf lesb-Morphismus},\index{lesb-Morphismus}
    wenn er ein les-Morphismus ist und 
   wenn zus"atzlich der Schreivorschub von Modulgarben
    homologisch endlich ist.
   Nach dem vorhergehenden bilden die lesb-Morphismen
   ein multiplikatives System. 
 Ein Morphismus geringter R"aume hei"se 
   eine {\bf lesb-Abbildung},\index{lesb-Abbildung}
    wenn er ein les-Morphismus ist und 
   wenn zus"atzlich der Schreivorschub von abelschen Garben
   darunter  homologisch endlich ist.
   Nach dem vorhergehenden bilden die lesb-Abbildungen
   ebenfalls ein
   multiplikatives System. Unsere verschiedenen 
   multiplikativen Systeme notieren wir  
$$\op{Ger}^{\op{lesba}}\subset \op{Ger}^{\op{lesb}}\subset \op{Ger}^{\op{les}}\subset \op{Ger}$$
und  erhalten so
eine  offensichtliche Verallgemeinerung von  \ref{VRTebu}
  f"ur den Funktor\label{VRTebuM} 
   $$\op{Der}^{{\shriek}}_{\sslash \op{Ger}^{\op{lesb}}}\pdef\op{Hot}\big(\op{Ab}^{{\shriek}} _{\sslash \op{Ger}^{\op{lesb}}}\big)_{\op{qis}}
\ra \op{Ger}^{\op{lesb}}$$ 
\end{Bemerkungl}
 
 \begin{Bemerkungl}[\textbf{Derivierter Schreivorschub und Vergessen der Skalare}]  Jeder Morphismus $f: (X;\mathcal A)\ra (Y;\mathcal B)$ von
  geringten R"aumen pa"st in ein kommutatives Diagramm\label{VeVSE} 
  $$\begin{array}{ccc}(X;\mathcal A)&\ra& (Y;\mathcal B)\\
    \da&&\da\\
   (X;\DZ_X)&\ra& (Y;\DZ_Y) 
  \end{array}$$
  Seine Vertikalen sind lesb-Morphismen, der zugeh"orige Schreivorschub ist
  genauer das Vergessen der Modulstruktur und exakt.
  Ist $f:X\ra Y$ eine les-Abbildung, so liefern die Identifikationen
  der Kofaserung \ref{VRTebM} f"ur $\mathcal F\in \op{Der}^+(\op{Ab}_{/(X;\mathcal A)})$ einen Isomorphismus
  $$\op{res}_{\mathcal B}^\DZ (f_!\mathcal F) \sira f_!(\op{res}_{\mathcal A}^\DZ \mathcal F)$$
 Ist $f:X\ra Y$ sogar eine lesb-Abbildung,  so liefern die Identifikationen
 der Kofaserung \ref{VRTebuM} dasselbe
  f"ur beliebiges $\mathcal F\in \op{Der}(\op{Ab}_{/(X;\mathcal A)})$.  
  Salopp gesprochen ist also der
  derivierte Schreivorschub von Modulgarben \glqq derselbe\grqq\
  wie der derivierte
  Schreivorschub der zugrundeliegenden abelschen Garben.
 \end{Bemerkungl}
  
 \subsection*{"Ubungen}

\begin{Ubung}
Gegeben ein les-Abbildung $f:X\ra Y$
    und eine abelsche Garbe $\mathcal F\in \op{Ab}_{/X}$ ist unsere Garbe 
   $f_{(!)}$-rechtsazyklisch genau dann, wenn ihre Restriktion  auf jede Faser $\Gamma_!$-rechtsazyklisch ist.\label{azyeb} 
 \end{Ubung}
% \begin{proof}
%    Lokal eigentlicher Basiswechsel \ref{BaWeax}
%    liefert nat"urliche Isomorphismen
%    $(f_{(!)}\mathcal F)_y\sira \Gamma_!(\mathcal F|X_y)$
%    f"ur alle $y\in Y$ mit der Notation $X_y\pdef f^{-1}(y)$
%    f"ur die Faser. Um die h"oheren Derivierten
%    von $f_{(!)}$ zu berechnen, d"urfen wir eine beliebige
%    kompaktweiche Aufl"osung von $\mathcal F$ nehmen. Deren Restriktion auf
%    $X_y$ ist aber eine kompaktweiche und damit
%    $\Gamma_!$-entfaltete Aufl"osung von $\mathcal F|X_y$.
%    So erhalten wir nat"urliche Isomorphismen
%    $({\op{R}}^qf_{(!)}\mathcal F)_y\sira {\op{R}}^q\Gamma_!(\mathcal F|X_y)$
 %   und unser Lemma folgt aus der Erkenntnis, da"s eine
 %   abelsche Garbe genau dann Null ist, wenn alle ihre Halme verschwinden. 
 % \end{proof}

 
\begin{Ubung}
  Seien $f:X\ra Y$ eine eigentliche Abbildung
lokal kompakter Hausdorffr"aume
  und $\phi:\mathcal G\ra \mathcal F$
  ein Komorphismus abelscher Garben dar"uber alias ein Morphismus
  $f^*\mathcal G\ra \mathcal F$ und $a:X\ra \op{top}$ sowie $b:Y\ra \op{top}$
  die konstanten Abbildungen. Die Einheit der Adjunktion
  $\mathcal G\ra f_*f^*\mathcal G$ induziert dann einen Morphismus
  $$b_{!}\mathcal G\ra b_{!}f_*f^*\mathcal G=
  b_{!}f_!f^*\mathcal G\sira
  a_{!}f^*\mathcal G\ra a_{!}\mathcal F$$
  und unter $\mathcal H^q$ einen Morphismus ${\op{H}}^q_!(Y;\mathcal G)\ra{\op{H}}^q_!(X;\mathcal F)$.
  Man zeige, da"s er genau unser eigentlicher
  R"uckzug auf der kompakten Garbenkohomologie aus
  \eref{EigR}{TG} ist.\label{EigRD}
\end{Ubung}
\begin{Ubung}
  Gegeben $j:X\hra Y$ eine offene Einbettung induziert
  unsere Adjunktion $(j_{(!)},j^{(*)})$ exakter Funktoren nach \eref{AddF}{TD} 
  eine Adjunktion $(j_{!},j^{*})$ der zugeh"origen derivierten Funktoren.
 Sind hier $X,Y$ 
 lokal kompakte
 Hausdorffr"aume und bezeichnet $c:Y\ra\op{top}$ die konstante Abbildung,
 so liefert f"ur $\mathcal G\in \op{Ab}_{/Y}$ die Einheit der
 Adjunktion $j_!j^*\mathcal G\ra \mathcal G$ unter $\mathcal H^qc_!$
 Morphismen 
 ${\op{H}}^q_!(X;\mathcal G)\ra {\op{H}}^q_!(Y;\mathcal G)$.
 Man zeige, da"s sie genau unsere Ausdehnung durch Null
 auf der kompakten Garbenkohomologie aus
  \eref{AdNg}{TG} ist.\label{EigAD}
\end{Ubung}


\begin{Ubung}
  Gegeben ein $U\co X$ ein offene Teilmenge eines\label{stbkw} 
  lokal kompakten Hausdorffraums und $\mathcal F\in\op{Ab}_{/X}$ kompaktweich
  ist auch $\mathcal F_{U\subset X}\in\op{Ab}_{/X}$ kompaktweich. Hinweis: Man
  "uberzeuge sich explizit, da"s $\mathcal F|_U$ kompaktweich ist, und verwende
  \ref{BKWe}. 
\end{Ubung}



\subsection{Ausgezeichnete Dreiecke zu offenen Teilmengen}
\begin{Bemerkungl}
  Ich verwende im folgenden wie eben vereinbart
  runde Klammern um Indizes $*$ und $!$
  als Notation f"ur die
  underivierten Versionen unserer "ublichen Funktoren.
  Gegeben eine offene Einbettung $j:U\hra X$ erinnern
  wir  aus  \eref{AdInbb}{TG}, \eref{DirB}{TG} die adjungierten Funktoren $(j_{(!)},j^{(*)},j_{(*)})$
  zu $j^{(*)}:\op{Ab}_{/X}\ra \op{Ab}_{/U}$. Hier sind die Ausdehnung $j_{(!)}$
  durch  Null und der R"uckzug $j^{(*)}$ exakt und der Vorschub $j_{(*)}$
  ist zumindest linksexakt.
  Gegeben eine abgeschlossene Einbettung $i:Z\hra X$ erinnern
  wir aus \eref{DirB}{TG}, \eref{AdIna}{TG} weiter die adjungierten Funktoren $(i^{(*)},i_{(*)},i^{(!)})$
  zu $i_{(*)}:\op{Ab}_{/Z}\ra \op{Ab}_{/X}$. Hier sind
  der Vorschub $i_{(*)}$ und
   der R"uckzug $i^{(*)}$ exakt und der Funktor $i^{(!)}$
   ist zumindest linksexakt.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
Gegeben eine abgeschlossene Einbettung $i:Z\hra X$  
liefert das adjungierte Paar $(i_{(*)}, i^{(!)})$ von Funktoren auf abelschen
Garben nach \eref{AddF}{TD} ein adjungiertes Paar von triangulierten Funktoren
$({\op{L}}i_{(*)}, {\op{R}}i^{(!)})$. Genauer ist $i_{(*)}$ exakt
und nach \eref{DexF}{TD} ist folglich sein Linksderivierter auf allen Komplexen
definiert und stimmt mit dem Rechtsderivierten "uberein, f"ur den wir bereits die Notation $i_*$ vereinbart hatten. Andererseits besitzt jeder Garbenkomplex eine Quisrechtsentfaltung nach \ref{EhiA} und folglich ist auch der Rechtsderivierte eines additiven Funktors auf jedem Komplex definiert.
Wir vereinbaren die Notation $i^!\pdef{\op{R}}i^{(!)}$ und  
 erhalten  nach
 \eref{AdJD}{TD} Tripel adjungierter triangulierter Funktoren
 $$(j_{!},j^{!}=j^{*},j_{*})\quad\text{ und }\quad(i^{*},i_{*}=i_!,i^{!})$$ zwischen den entsprechenden
 derivierten Kategorien $\op{Der}(\op{Ab}_{/U})$, $\op{Der}(\op{Ab}_{/X})$ und 
 $\op{Der}(\op{Ab}_{/Z})$.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungw} Sobald wir die Trennverflechtung f"ur die
  Trennaustauschsituation der derivierten Garbenkomplexe konstruiert haben,
  werden Sie  als "Ubung zeigen, da"s die obige Gleichheit $j^!=j^*$
  die Transformation  $j^!\RA j^*$ des allgemeinen Formalismus aus \ref{Fosf}
  spezialisiert und  die obige Gleichheit $i_!=i_*$
  die Transformation  $i_!\RA i_*$ des allgemeinen Formalismus aus \ref{TegVN}. 
\end{Bemerkungw}


\begin{Proposition}[\textbf{Gysin-Sequenzen}]
Seien $\cal{F} \in \op{Der}(\op{Ab}_{/X})$ ein\label{KuEG}
 Komplex
abelscher Garben auf einem Raum
$X$ und $i: Z \hookrightarrow X$ die Einbettung einer
abgeschlossenen Teilmenge sowie 
$j: U \hookrightarrow X$ die Einbettung ihres offenen Komplements.
 So lassen sich 
die Einheit und Koeinheit der jeweiligen Adjunktionen  auf genau eine Weise 
durch Morphismen vom Grad Eins erg"anzen zu
ausgezeichneten Dreiecken
$$\begin{array}{ccccccc}
j_{!}j^{!} \cal{F} &\ra & \cal{F}&\ra 
& i_{\ast}i^{\ast} \cal{F}&\ra[1]\\
i_{!}i^{!}\cal{F}&\ra &\cal{F}&\ra 
& j_{\ast}j^{\ast}\cal{F} &\ra[1]
\end{array}$$
\end{Proposition}



\begin{proof}[Beweis]
Offensichtlich liefern f"ur jede abelsche Garbe $\cal{F} \in \op{Ab}_{/X}$ die 
Koeinheit und Einheit der entsprechenden Adjunktionen
eine kurze exakte Sequenz
$$j_{(!)}j^{(!)} \cal{F}\hookrightarrow \cal{F} 
\twoheadrightarrow i_{(\ast)}i^{(\ast)} \cal{F}$$
Betrachten wir diese kurzen exakten Sequenzen f"ur 
Komplexe von Garben und beachten, da"s unsere Funktoren soweit
alle exakt sind, so erhalten wir mit \eref{Kzu}{TD} 
f"ur alle $\cal{F} \in \op{Der}(\op{Ab}_{/X})$ ein ausgezeichnetes Dreieck
$$j_{!}j^{!}\cal{F} \ra \cal{F} \ra i_{\ast}i^{\ast} 
\cal{F} \overset{[1]}{\ra}$$
in $\op{Der}(\op{Ab}_{/X})$.
Der dritte Pfeil $i_{\ast}i^{\ast}\cal{F} \ra j_{!}j^{!}\cal{F}[1]$
 wird hier nach \eref{EDPn}{TD}
bereits durch die beiden anderen festgelegt,
da Basiswechsel $i^{\ast}j_{!}=0$ zeigt und mit einer Adjunktion
  $\op{Der}_{/X}(j_{!}j^{!}\cal{F}[1],i_{\ast}i^{\ast}
\cal{F})=0$ folgt.  
Damit ist das erste Dreieck hergeleitet.
Offensichtlich 
liefern f"ur jede abelsche Garbe $\cal{F} \in \op{Ab}_{/X}$ die 
Koeinheit und Einheit der entsprechenden Adjunktionen auch eine linksexakte Sequenz
$$i_{(!)}i^{(!)} \cal{F}\hookrightarrow \cal{F} 
\rightarrow j_{(\ast)}j^{(\ast)} \cal{F}$$
Man erkennt leicht, da"s sie f"ur welkes und insbesondere f"ur
injektives $\cal{F}$ sogar
exakt ist und folgert dann genau wie zuvor
die  Existenz und Eindeutigkeit des zweiten Dreiecks aus der
Existenz von Quisrechtsentfaltungen durch
Komplexe  aus injektiven Garben  nach \ref{EhiA}.
\end{proof}


\begin{Bemerkungl}[\textbf{Nocheinmal lokale Kohomologie des $\DR^n$}]
  Seien $A,B$ verschiedene einpunktige Teilmengen der
  $n$-Sph"are f"ur $n\geq 1$ und $U,V$ ihre Komplemente und $G$ eine
  abelsche Gruppe. Bezeichne $a,b,u,v$ die jeweiligen Einbettungen und
  bezeichne $c:S^n\sra \op{top}$ die Projektion der Sph"are auf den
  einpunktigen Raum. Wir erhalten ein kommutatives Diagramm 
  $$\begin{array}{ccccc}c_* a_!a^!c^*G&\ra& c_*c^*G&\ra& c_* u_*u^*c^*G\\
    \da&&\parallel&&\da\\
   c_* v_!v^!c^*G&\ra& c_*c^*G&\ra& c_* b_*b^*c^*G
  \end{array}
  $$
  durch die Faktorisierungen
  $a=v\circ \alpha$ und $b=u\circ \beta$.
  Das rechte Quadrat induziert ein Quadrat aus Isomorphismen unter $\mathcal H^0$, da  $S^n, U$ und $B$ alle zusammenh"angend sind. Seine rechte Vertikale hat $\mathcal H^q=0$ f"ur $q\neq 0$, da $U$ und $B$ zusammenziehbar
  sind. Auch ohne zu wissen, ob wir einen Morphismus von ausgezeichneten Dreiecken vor uns haben, folgt aus diesen beiden Aussagen und
  den langen exakten Kohomologiesequenzen,
  da"s das linke Quadrat  ein Quadrat aus Isomorphismen unter allen
  $\mathcal H^q$ mit $q\neq 0$ induziert. Aus unseren Erkenntnissen zur  Kohomologie der
  Sph"aren in \eref{GKS}{TG} folgern wir genauer, da"s in der linken Vertikale
  gilt $\mathcal H^q=0$ f"ur $q\neq 1$, und finden einen bis auf Vorzeichen
  wohlbestimmten Isomorphismus $\mathcal H^1\cong G$. Da die Sph"are kompakt ist, gilt $c_*=c_!$. F"ur $d:V\ra \op{top}$ die konstante Abbildung finden wir damit,
  da"s die Koeinheit der Adjunktion einen Isomorphismus\label{kioM} 
  $$d_!\alpha_!\alpha^!d^*G \sira d_!d^*G$$
  in der derivierten Kategorie induziert. In klassischer Notation sind das
  unsere Isomorphismen ${\op{H}}_{A}^q(V;G)\sira {\op{H}}_{!}^q(V;G)$ aus
  \eref{kkRn}{TG}. Da"s wir aber unter den
  entsprechenden Identifikationen wirklich
  dieselben Abbildungen erhalten, soll weder benutzt noch bewiesen werden.
\end{Bemerkungl}




\begin{Bemerkungl}[\textbf{Einschr"ankung von Vorschub}]
\nichtfinal{Wohin? Verwendet \ref{EhiA}!}  
Nach \eref{AdIc}{TG} ist f"ur eine beliebige Einbettung 
$b$ von topologischen R"aumen die\label{EAus}  
Koeinheit der Adjunktion eine Isotransformation
$ b^{(\ast)}b_{(\ast)}\siRa \op{id}$. Da $ b^{(\ast)}$ exakt ist,
erhalten wir durch Anwenden auf quisrechtsentfaltete Komplexe
abelscher Garben \ref{EhiA}
unmittelbar, da"s auch auf den derivierten Kategorien
abelscher Garben die Koeinheit der Adjunktion  eine Isotransformation
$$ b^{\ast}b_{\ast}\siRa \op{id}$$
sein mu"s. Insbesondere ist $b_*$ volltreu auf den unbeschr"ankten
derivierten Kategorien abelscher Garben
f"ur jede Einbettung $b$. 
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Einschr"ankung von Schreivorschub}]
  Nach \ref{EAus} ist f"ur eine  beliebige Einbettung 
$b$ von topologischen R"aumen die  
Koeinheit der Adjunktion eine Isotransformation
$ b^{\ast}b_{\ast}\siRa \op{id}$ alias $b_*$ volltreu
auf den unbeschr"ankten derivierten Kategorien.
  Als n"achstes zeigen wir, da"s f"ur jede lokal abgeschlossene
Einbettung $b$ auch auf den derivierten Kategorien
abelscher Garben die Einheit der Adjunktion  eine Isotransformation
$$\op{id} \siRa b^{!}b_{!}$$
sein mu"s alias $b_!$ volltreu.
Das folgt im allgemeinen,
sobald wir es f"ur offene und abgeschlossene Einbettungen zeigen.
Im Fall einer offenen Einbettung sind beide Funktoren
exakt und die Behauptung folgt unmittelbar aus der Aussage f"ur gew"ohnliche
abelsche Garben in \eref{FUE}{TG}.  Im Fall einer abgeschlossenen Einbettung $i:Z\hra X$ wenden wir die zweite Gysinsequenz aus \ref{KuEG} auf
$i_!\mathcal G$ an und folgern aus $j^*i_!=0$, da"s die Koeinheit der
Adjunktion einen
Isomorphismus $i_!i^!i_!\mathcal G\sira i_!\mathcal G$ liefert. Nach den Dreiecksidentit"aten \eref{FADJj}{TF} liefert dann auch die Einheit der
Adjunktion einen
Isomorphismus $i_!\mathcal G\sira  i_!i^!i_!\mathcal G$ und
wegen $i_!=i_*$ und $i_*$ volltreu nach \ref{EAus} 
mu"s dann auch die Einheit der Adjunktion ein
Isomorphismus $\mathcal G\sira  i^!i_!\mathcal G$ gewesen sein.\label{FUEd} 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Einschr"ankungen von Ausdehnungen}] 
Aus der entsprechenden Isotransformation im underivierten Fall
 \eref{FUE}{TG} folgt weiter unmittelbar, da"s f"ur jede lokal abgeschlossene
Einbettung $b$ die offensichtliche Transformation $b_!\RA b_*$ eine Isotransformationen
$b^*b_!\siRa b^*b_*$
induziert. Mit dem vorhergehenden erhalten wir so insgesamt eine
 Isotransformation
$$b^*b_!\siRa \op{Id}$$
 und durch "Ubergang zu den Adjungierten schlie"slich auch
 eine Isotransformation
 $$b^!b_*\siRa \op{Id}$$
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungw}
  Sei  $b$ die Einbettung einer lokal abgeschlossenen Teilmenge.
 Im weiteren werden wir auch durch Basiswechsel eine
 Isotransformation $b^*b_!\siRa \op{Id}$ erhalten und werden pr"ufen wollen,
 da"s sie dieselbe ist. Des weiteren kann man zeigen, 
da"s die offensichtliche Transformation $b_!\RA b_*$ auch eine Isotransformation
$b^!b_!\siRa b^!b_*$
induziert, und mag pr"ufen, da"s sie dieselbe Isotransformation
$b^!b_*\siRa\op{Id}$ induziert wie oben. Das soll mir einmal ein Student
ausarbeiten.
\end{Bemerkungw}




\begin{Bemerkungl}[\textbf{Komplexe mit Tr"ager in abgeschlossener Teilmenge}]
  Gegeben ein topologischer Raum $X$ und eine Teilmenge
  $T \subset X$ 
mag man die volle Unterkategorie
$\op{Der}_T (\op{Ab}_{/X}) \subset \op{Der} (\op{Ab}_{/X})$ aller Komplexe 
$\mathcal{F}$ betrachten, deren Kohomologie 
$\mathcal{H}^q \mathcal{F}$ aus Garben
mit Tr"ager in $T$ besteht.
Ich behaupte, da"s f"ur $Z\As X$ das direkte Bild eine "Aquivalenz\label{kta} 
\begin{equation*}
i_\ast : \op{Der} (\op{Ab}_{/Z}) 
\sirra\op{Der}_Z (\op{Ab}_{/X})
\end{equation*}
induziert.
Da die Koeinheit der Adjunktion nach \ref{FUEd} eine Isotransformation  
$i^\ast i_\ast \siRa\op{id}$
ist, mu"s unser Funktor $i_\ast$ nach \eref{EQK}{TF} volltreu sein.
Da die Restriktion $j^\ast = j^!$ auf das Komplement 
$U$ von $Z$ alle Komplexe
aus $\op{Der}_Z (\op{Ab}_{/X})$ auf Null wirft, folgt 
aus der ersten unserer Gysinsequenzen bereits
$\mathcal{F} \sira i_\ast 
i^\ast \mathcal{F}$ f"ur $\mathcal{F} \in \op{Der}_Z
(\op{Ab}_{/X})$. 
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Einschr"ankung als triangulierter Quotient}]
  Gegeben eine topologische Einbettung
  $b:W\hra X$ hat nach \ref{EAus} der derivierte R"uckzug $b^*$ einen
  volltreuen Rechtsadjungierten. 
 Das zeigt mit \eref{TAA}{TD},
 da"s $b^*$ eine triangulierte\label{etQ}  
"Aquivalenz von Kategorien
 $$b^*: \op{Der}(\op{Ab}_{/X})/\op{Der}_T(\op{Ab}_{/X})\sirra
 \op{Der}(\op{Ab}_{/W})$$
 induziert f"ur $T\pdef X\backslash b(W)$ das Komplement des Bildes von $b$.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Tr"agerzerlegung}]
  Seien $X$ ein topologischer Raum
  und $U\co X$ eine offene Teilmenge mit Einbettungsabbildung $j:U\hra X$ und
   $i:Z\hra X$ die Einbettung des Komplements.
 Gegeben ein
 Garbenkomplex $\mathcal F\in \op{Der}(\op{Ab}_{/X})$ mit $$j^*\mathcal F=0$$
 oder gleichbedeutend $j^!\mathcal F=0$ liefern die Koeinheit beziehungsweise
 Einheit der Adjunktion nach den Gysinsequenzen Isomorphismen
 $ i_!i^!\mathcal F\sira \mathcal F\sira i_*i^*\mathcal F$. 
 Da $i_!=i_*$ volltreu ist, induziert das einen
 Isomorphismus $i^! \mathcal F\sira i^*\mathcal F$. Ist nun $Z=\bigsqcup_{\lambda\in \Lambda}Z_\lambda$ eine Zerlegung von $Z$ in
 paarweise disjunkte offene Teilmengen $Z_\lambda\co Z$, so erhalten wir mit
  \ref{pgklt} Isomorphismen 
  $$\bigoplus_{\lambda\in \Lambda}\op{in}_{\lambda !}\op{in}_{\lambda }^!i^!\mathcal F\;\sira\;i^!\mathcal F\sira i^*\mathcal F\;\sira\; \prod_{\lambda \in \Lambda }\op{in}_{\lambda *}\op{in}_{\lambda }^*i^*\mathcal F$$
  Da $i_!=i_*$ mit Koprodukten und Produkten vertauscht, erhalten wir schlie"slich mit der Notation $a_\lambda: Z_\lambda\hra X$ f"ur die Einbettungen,
  da"s die Koeinheiten beziehungsweise Einheiten der Adjunktionen f"ur alle
  $\mathcal F$ mit $j^*\mathcal F=0$ Isomorphismen 
  $$\bigoplus_{\lambda\in \Lambda}a_{\lambda !}a_{\lambda }^!\mathcal F\;\sira\;\mathcal F\;\sira\; \prod_{\lambda \in \Lambda }a_{\lambda *}a_{\lambda }^*\mathcal F$$
  induzieren. Die Faktoren sind auf beiden Seiten dieselben, der nat"urliche
  Morphismus vom Koprodukt zum Produkt ist in diesen F"allen
  eben ein Isomorphismus. Wir nennen jede derartige Zerlegung eine
  {\bf Tr"agerzerlegung von $\mathcal F$}.\index{Tr"agerzerlegung} Nach
  \ref{pgkld} liefert sie Isomorphismen\label{Tzrae} $$\mathbb H^q(X;\mathcal F)\sira \prod_{\lambda \in \Lambda }\mathbb H^q(Z_\lambda;\mathcal F)$$ und f"ur $X$ lesb
  oder  $X$ nur les aber der Zusatzannahme  $\mathcal F\in  \op{Der}^+(\op{Ab}_{/X})$ 
   Isomorphismen $$ \bigoplus_{\lambda \in \Lambda }\mathbb H^q_!(Z_\lambda;\mathcal F)\sira\mathbb H^q_!(X;\mathcal F) $$
\end{Bemerkungl}

\subsubsection*{"Ubungen}
\begin{Ubung}
   Seien $\cal{F} \in \op{Ab}_{/X}$ eine
abelsche Garbe auf einem Raum
$X$ und $i: Z \hookrightarrow X$ die Einbettung einer\label{IuEG}
abgeschlossenen Teilmenge  und 
$j: U \hookrightarrow X$ die Einbettung ihres offenen Komplements.
Bezeichne $c$ die jeweiligen konstanten Abbildungen auf den einpunktigen Raum.
Wir identifizieren abelsche Garben auf dem einpunktigen Raum mit abelschen Gruppen.
Die offensichtliche Isotransformation  $c_{(*)}i^{(!)}\siRa \Gamma_Z$ 
induziert vermittels \eref{rzwU}{TG} und \eref{wazz}{TG}
durch welke Aufl"osung 
einen Isomorphismus
$$\mathcal H^q c_*i^!\cal F\sira {\op{H}}^q_Z(X;\mathcal F)$$
Man zeige, wie darunter
 zusammen mit einigen weiteren Identifikationen
die lange exakte Kohomologiesequenz des ausgezeichneten Dreiecks
$c_\ast i_{!}i^{!}\cal{F}\ra c_\ast \cal{F}\ra 
c_\ast  j_{\ast}j^{\ast}\cal{F} {\ra}[1]$ 
der langen exakten Sequenz der lokalen Kohomologie \eref{LEslk}{TG} entspricht.
%\nichtfinal{Sollte auch Funktorialit"at ansprechen.}
\end{Ubung}





\subsection{Lokalisierung und Verflechtung}
 
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Motivation}]
Unser Ziel ist Satz \ref{tzGG}, nach dem es genau eine 
kartesisch-torsionslos regulierte 
Trennverflechtung der
Trennaustauschsituation derivierter Modulgarben auf gekringten R"aumen 
$$\big(\op{Der}_{\sslash{\op{Gek}}}\ra \curlywedge{\op{Gek}}\supset
\op{Gek}^{\op{lesb}}\leftarrow \op{Der}^{{\shriek}}_{\sslash{\op{Gek}}^{\op{lesb}}},
\op{Gek}^{\op{esb}}\big)$$
gibt, die alle R"uckholquadrate enth"alt,
die isomorph sind zu Bilder von Verflechtungsquadraten
einer 
Pr"atrennverflechtung auf den Homotopiekategorien von Modulgarben,
die hinwiederum von der in \ref{TreVRm} diskutierten
Pr"atrennverflechtung auf  Modulgarben herkommt. 
Um das zu zeigen, f"uhren wir den Begriff einer Rechts-Links-Anpassung ein und
zeigen, wie die Existenz einer Rechts-Links-Anpassung mit
gewissen Zusatzeigenschaften ganz allgemein die Lokalisierung von
pr"averflochtenen Trennaustauschsituationen erlaubt. In letzter Konsequenz
f"uhren wir unsere Behauptung so auf die Erkenntnis zur"uck,
da"s gegeben ein Komplex von Modulgarben seine Erweiterung zu\label{MoTF} 
einem Doppelkomplex durch die
Go\-de\-ment\-auf\-l"o\-sung in jedem Grad einen exakten und
homotopieflachen Totalkomplex
hat. Das hinwiederum werden wir daraus herleiten, da"s
Godementaufl"osungen stets halmweise spalten.
\end{Bemerkungl}
 
\begin{Bemerkungl}
  Seien  $\mathscr C\ra \mathscr B$  eine
\hyperref[WiFa]{Winkelfaserung}  
 und  $S$ ein 
 faserweises Oresystem in $\mathscr C$.
 Besitzt die  Faserung $\mathscr C^\dagger\ra \mathscr B^\dagger$ eine \hyperref[RAP]{$S$-Rechtsanpassung} 
 und die Kofaserung 
   $\mathscr C^{\shriek}\ra \mathscr B^{\shriek}$ eine \hyperref[RAP]{$S$-Linksanpassung},  so f"uhrt
 Lokalisieren zu einer weiteren 
 Winkelfaserung $S^{-1}\mathscr C\ra \mathscr B$
mithilfe der durch  \ref{LRAn1} gegebenen Isomorphismen
$(S^{-1}\mathscr C^{\shriek})_{\mathscr B^{\op{e}}}\sila
S^{-1}_{\mathscr B^{\op{e}}}\mathscr C^{\op{e}}\sira
(S^{-1}\mathscr C^\dagger)_{\mathscr B^{\op{e}}}$
zwischen Lokalisierung der Einschr"ankung
und Einschr"ankung der Lokalisierung.
Bezeichne
 $Q$ im folgenden alle Lokalisierungsfunktoren.  
Ist  die Winkelfaserung $\mathscr C\ra \mathscr B$ zus"atzlich
mit einer Regulierung der Basis und dazu einer 
Pr"averflechtung versehen, so nennen wir 
ein Verflechtungsquadrat
% \begin{displaymath}
% \xymatrix{
%   W\ar@{..>}[r]^q \ar@{-->}[d]_g&X\ar@{-->}[d]^f &
%   &\mathcal E\ar@{..>}[r] \ar@{-->}[d]&\mathcal F\ar@{-->}[d]\\
%  Z  \ar@{..>}[r]^p &Y &&  \mathcal H\ar@{..>}[r] &\mathcal G}
%\end{displaymath}
 in $\mathscr C$  {\bf lokalisierbar f"ur $S$}, wenn
seine Horizontalen kartesisch bleiben unter $Q$. 
%Die Darstellung zeigt rechts
% das fragliche Verflechtungsquadrat und links
% sein Bild in der Basis, ein von der Regulierung erlaubtes Basisquadrat. 
 Die zu  Bildern lokalisierbarer   Verflechtungsquadrate
 isomorphen R"uckholquadrate von $S^{-1}\mathscr C$  nennen wir die
 {\bf naiven Verflechtungsquadrate}\label{nianN} der
 lokalisierten Winkelfaserung. 
\end{Bemerkungl}



\begin{Bemerkungl}  Gegeben eine Winkelfaserung
 $\mathscr C\ra \mathscr B$ und ein 
 faserweises Oresystem  $S$ in $\mathscr C$\label{nbVnN}
 verstehen wir unter einer {\bf Rechts-Links-Anpassung}\index{Rechtslinksanpassung}
  ein Paar $(\mathscr R,\mathscr L)$
 aus einer
 $S$-Rechtsanpassung $\mathscr R$ der Faserung $\mathscr C^\dagger\ra \mathscr B^\dagger$ und
 einer  $S$-Linksanpassung $\mathscr L$ der Kofaserung $\mathscr C^{\shriek}\ra \mathscr B^{\shriek}$ derart, da"s gilt:
  \begin{enumerate}
  \item Zu jedem Objekt in $\mathscr R$ 
    gibt es einen $S$-Morphismus
  von einem Objekt in $\mathscr R\cap \mathscr L$;
\item  Zu jedem Morphismus $q:W\ra X$ der Basis
  und jedem 
    Objekt $\mathcal F\in \mathscr C_X$ gibt es  $S$-Morphismen
    $\mathcal F\leftarrow \mathcal F_{\shriek}\ra \mathcal F_{\dagger\shriek}$
    mit $\mathcal F_\shriek\in \mathscr L_X$ und
    $q^\dagger\mathcal F\leftarrow q^\dagger\mathcal F_{\shriek}$ in $S$ 
   und  $\mathcal F_{\dagger\shriek}\in\mathscr R_X\cap\mathscr L_X$. \end{enumerate}
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungw}[\textbf{Rechtslinksanpassung f"ur abelsche Garben}]
Im Kontext von derivierten Kategorien abelscher
  Garben k"onnen wir als $\mathscr R$ %\nichtfinal{(war $\mathscr L$!)}
  alle Garbenkomplexe nehmen und als
  $\mathscr L$ %\nichtfinal{(war $\mathscr R$!)}
  alle Komplexe von schwach  kompaktweichen Garben.
  M"ogliche Morphismen $\mathcal F\leftarrow \mathcal F_\shriek$ erh"alt man
  mithilfe der Godement-Aufl"osung,  genauer mit den dadurch in den
  opponierten Kategorien erhaltenen Morphismen.
\end{Bemerkungw}
\begin{Bemerkungw}[\textbf{Rechtslinksanpassung f"ur Modulgarben}]
  Im Kontext von derivierten Kategorien von Modulgarben
  k"onnen wir als  $\mathscr R$ 
  alle quisflachen Garbenkomplexe nehmen und als
  $\mathscr L$  alle Komplexe von schwach kompaktweichen Garben.
  M"ogliche
  $\mathcal F\leftarrow \mathcal F_{\shriek}\ra \mathcal F_{\dagger\shriek}$
  erh"alt man  
  mithilfe der Godement-Aufl"osung, genauer mit den dadurch in den
  opponierten Kategorien erhaltenen Morphismen.
  Das wird in \ref{VRLm0} ausgef"uhrt.
\end{Bemerkungw}

%\nichtfinal{ALT! \begin{Satz}[\textbf{Lokalisieren einer pr"averflochtenen Wink%elfaserung}]
%Gibt es f"ur eine pr"averflochtene Winkelfaserung
%mit  faserweisem
%ges"attigten Oresystem eine Rechtslinksanpassung und sind
%alle naiven Verflechtungsquadrate der Lokalisierung mit kokartesischer
%rechter Vertikale beidseitig kokartesisch,
%so existiert genau eine
%Verflechtung der lokalisierten  Winkelfaserung, die alle
% naiven Verflechtungsquadrate enth"alt.\label{AdLoN}   
%\end{Satz}}
\begin{Satz}[\textbf{Lokalisieren einer pr"averflochtenen Winkelfaserung}]
Gegeben sei eine pr"averflochtene Winkelfaserung
mit  faserweisem
ges"attigten Oresystem, die  
eine Rechtslinksanpassung zul"a"st. So gilt:\label{AdLoN} 
\begin{enumerate}
  \item Diejenigen erlaubten Basisquadrate, "uber denen 
alle naiven Verflechtungsquadrate der Lokalisierung mit kokartesischer
rechter Vertikale beidseitig kokartesisch sind, bilden  eine Regulierung der Basis,  die
\emph{\bf lokalisierungsvertr"agliche
  Regulierung}.\index{Regulierung!lokalisierungsvertr"agliche}
  \item In Bezug auf die lokalisierungsvertr"agliche
  Regulierung existiert genau eine
Verflechtung der lokalisierten  Winkelfaserung, die alle
 naiven Verflechtungsquadrate enth"alt.  
\end{enumerate}
\end{Satz}
\begin{Bemerkungl} Im weiteren nennen wir
  die naiven Verflechtungsquadrate der Lokalisierung mit kokartesischer
  rechter Vertikale kurz die
  {\bf rechts kokartesischen naiven
    Verflechtungsquadrate}.\index{rechts kokartesisch} 
%\nichtfinal{Wohl nun "uberfl"ussig! label vein versorgen!  Der Beweis zeigt dar"uberhinaus, da"s die Aussage des Satzes bereits folgt,
%  wenn wir nur von einer Teilmenge der erlaubten Basisquadrate,
%  aus deren Quadraten wir jedoch alle
%  erlaubten Basisquadrate unserer Regulierung
%  durch Verkleben erhalten k"onnen,\label{vein} 
%  voraussetzen, da"s die rechts kokartesischen naiven Verflechtungsquadrate
%  der Lokalisierung 
%  "uber Basisquadraten dieser
%  Teilmenge beidseitig kokartesisch sind.} 
\end{Bemerkungl}
\begin{proof}
  Der Beweis f"ullt den Rest dieses Abschnitts, aber ich fasse hier
  schon zusammen, wie sich die verschiedenen
  Teile des Beweises zusammenf"ugen.
  Als erstes zeigen wir, da"s es unter
    den Voraussetzungen des Satzes auch nur genau eine Verflechtung
    der lokalisierten Winkelfaserung
    in Bezug auf die lokalisierte Regulierung gibt, die alle
    rechts kokartesischen naiven Verflechtungsquadrate enth"alt. 
  Nach \ref{vtdmN} 
  reicht es daf"ur zu zeigen,
  da"s die rechts kokartesischen naiven Verflechtungsquadrate in Bezug auf die lokalisierte Regulierung eine  kokartesische
  Teilverflechtung im Sinne von \ref{kotvN} bilden.
  Die von einer kokartesischen
  Teilverflechtung geforderte Erg"anzbarkeit partieller Quadrate zeigen wir in \ref{geVVN}. Die von einer kokartesischen Teilverflechtung geforderte Funktorialit"atseigenschaft
   zeigen wir in \ref{EFnVN}. Da"s  die bei einer
  kokartesischen Teilverflechtung als zugeh"orig geforderten kommutativen
  Quadrate tats"achlich rechts kokartesische
  naive Verflechtungsquadrate sind, bemerken wir in \ref{TkoiN}.
  Die von einer kokartesischen Teilverflechtung, ja von einer beliebigen
  Regulierung  geforderten Verklebbarkeiten
  zeigen wir in \ref{neNVN} und \ref{AKnVN}.
  Schlie"slich pr"ufen wir noch in \ref{AdLoT}, da"s die so konstruierte Verflechtung der lokalisierten Winkelfaserung alle naiven Verflechtungsquadrate enth"alt.
 \end{proof}


\begin{Bemerkungl} 
  Gegeben eine \hyperref[WiFa]{Winkelfaserung} $\mathscr C\ra \mathscr B$ "uber einer regulierten Basis
  verstehen wir unter
  einer
  {\bf kokartesischen Teilverflechtung}
  eine Regulierung $K$ von $\mathscr C$ durch \hyperref[vKO]{beidseitig kokartesische} 
  R"uckholquadrate mit den folgenden Eigenschaften:\label{kotvN} 
  \begin{enumerate}
  \item
    "Uber jedem erlaubten Basisquadrat 
    kann jedes partielle Quadrat von $\mathscr C$ mit $\dagger$-kar\-te\-si\-schen
     Horizontalen und  $\shriek$-kokartesischer rechter Vertikale, dem
     nur die linke Vertikale fehlt, in $K$ erg"anzt werden;
   \item
     "Uber jedem erlaubten Basisquadrat  kann
  jeder Morphismus in der Faser "uber der oberen rechten Ecke zu einem
  Morphismus von Quadraten aus $K$ fortgesetzt werden;
  \item
    $K$ enth"alt alle kommutativen
  Quadrate mit kartesischen Horizontalen und kokartesischen Vertikalen "uber  erlaubten Basisquadraten mit Eigmorphismen in zwei parallelen Kanten.
  \end{enumerate}
\end{Bemerkungl}
  \begin{Lemma}[\textbf{Verflechtung zu
  kokartesischer Teilverflechtung}]
    Gegeben eine  Winkelfaserung "uber einer regulierten Basis
    gibt es zu jeder  kokartesischen
    Teilverflechtung genau eine  Verflechtung,
  die sie\label{vtdmN} 
  umfa"st. 
  \end{Lemma}
  \begin{proof}
    Bezeichne $K$ unsere   kokartesische
    Teilverflechtung. 
    Zu jeder Erweiterung von $K$ zu einer Verflechtung
    m"ussen alle R"uckholquadrate geh"oren,
    die wir erhalten, indem wir an ein R"uckholquadrat unserer
    Teilverflechtung ein kommutatives Quadrat mit kartesischen Horizontalen und
     Vertikalen "uber Identit"aten  in der Basis unten ankleben.
    In der  Menge  $V$ von Quadraten, die wir auf diese Weise erhalten,
    l"a"st sich aber
    bereits jedes partielle Quadrat mit kartesischen Horizontalen
    "uber einem vorgegebenen erlaubten Basisquadrat  vervollst"andigen.
    Also gibt es h"ochstens eine Erweiterung von $K$ zu einer Verflechtung,
    n"amlich die hier beschriebene Menge $V$ von Quadraten.
    Um zu zeigen, da"s $V$ auch tats"achlich eine Verflechtung ist,
    m"ussen wir unsere Bedingungen pr"ufen.
   Da"s $V$ die Bedingungen der \glqq eindeutigen Erg"anzbarkeit\grqq\ und der \glqq eigentlichen Kommutativit"at\grqq\  
   erf"ullt, scheint mir offensichtlich. Da"s $V$ stabil ist
   unter dem Verkleben l"angs vertikaler Kanten scheint mir ebenso offensichtlich.
    Da"s $V$ auch stabil ist
    unter dem Verkleben l"angs horizontaler Kanten
    folgt schlie"slich aus der Funktorialit"atsannahme in unseren Forderungen 
    an eine  kokartesische Teilverflechtung.
\end{proof}



\begin{Bemerkungl}[\textbf{Existenz ausreichend vieler naiver Verflechtungsquadrate}]
  Gegeben sei eine pr"averflochtene Winkelfaserung mit  einem faserweisen Oresystem $S$. Gibt es dazu eine Rechtslinksanpassung, so besitzt
  "uber jedem erlaubten Basisquadrat  jedes partielle Quadrat mit kartesischen Horizontalen\label{geVVN} und kokartesischer rechter Vertikale 
der lokalisierten Winkelfaserung  mindestens 
 eine Erweiterung zu einem naiven Verflechtungsquadrat.
 Das folgt, indem wir zu einer  vorgegebenen oberen rechten Ecke
 ein Objekt $\mathcal F\in \mathscr R_X\cap\mathscr L_X$ w"ahlen,
 dessen
  Bild $Q\mathcal F$ isomorph ist zu unserer Ausgangsecke, und dazu
  ein lokalisierbares Verflechtungsquadrat der Gestalt
   $$  \xymatrix{
    W\ar@{..>}[r]^q \ar@{-->}[dd]_g&X\ar@{-->}[dd]^f &&  \mathcal E \ar@{..>}[r] \ar@{-->}[dd]&\mathcal F \ar@{-->}[d]  \\
  &&&&f_\shriek\mathcal F \ar[d]^{\wr Q}  \\
    Z  \ar@{..>}[r]^p &Y &&  \mathcal H\ar@{..>}[r]&\mathcal G}
  $$
bilden mit $f_\shriek\mathcal F\ra \mathcal G$
  einem beliebigen $S$-Morphismus
  in ein Objekt $\mathcal G\in \mathscr R_Y$.
\end{Bemerkungl}

\begin{Lemma} Gegeben seien eine pr"averflochtene Winkelfaserung mit  einem faserweisen Oresystem $S$. Gibt es dazu eine Rechtslinksanpassung $(\mathscr R,\mathscr L)$, so ist jedes \hyperref[nian]{naive Verflechtungsquadrat}
der Lokalisierung  isomorph zum
Bild eines lokalisierbaren Verflechtungsquadrats mit oberer rechter
Ecke $\mathcal F\in \mathscr L$.\label{NaiRN}
\end{Lemma}

\begin{proof}
  Wir argumentieren im Diagramm
  $$  \xymatrix{
    && q^\dagger\mathcal  F_\shriek\ar[rd]\ar@{..>}[rrr]\ar@{-->}[ddd]  &&&\mathcal F_\shriek \ar@{-->}[ddd]\ar[ld]  \\
    W\ar@{..>}[r]^q \ar@{-->}[d]_g&X\ar@{-->}[d]^f &&  \mathcal E \ar@{..>}[r] \ar@{-->}[d]&\mathcal F \ar@{-->}[d]  \\
 Z  \ar@{..>}[r]^p &Y &&  \mathcal H\ar@{..>}[r] &\mathcal G &   \\
 &&   \mathcal H\ar[ru] \ar@{..>}[rrr] &&&\mathcal G\ar[lu]  }
  $$ 
  Hier ist die Mitte ein lokalisierbares Verflechtungsquadrat und
  $\mathcal F_\shriek\ra \mathcal F$ ein $S$-Morphismus
  von einem Objekt von $\mathscr L_X$,
  der unter $q^\dagger$ ein $S$-Morphismus bleibt. Da"s es so
  einen Morphismus gibt, war Teil unserer Annahmen an eine
  Rechtslinksanpassung \ref{nbVnN}.
  Damit
  ist auch der durch die Kommutativit"at des oberen Trapezes erkl"arte
  Morphismus $q^\dagger\mathcal F_\shriek\ra \mathcal E$ ein $S$-Morphismus
  und  $q^\dagger\mathcal F_\shriek\ra\mathcal F_\shriek$
  bleibt kokartesisch unter $Q$.
  Die  durch unsere Pr"averflechtung gegebene linke Vertikale stimmt
  nun nach der Funktorialit"at von Verflechtungsquadraten
  \ref{FVQN} "uberein mit der durch die
  Kommutativit"at des linken Trapezes gegebenen
  linken Vertikale. Die schr"agen Pfeile liefern dann einen Morphismus von
  lokalisierbaren Verflechtungsquadraten und in der Lokalisierung
  den gew"unschten Isomorphismus von naiven Verflechtungsquadraten. 
\end{proof}


\begin{Lemma}[\textbf{Funktorialit"at naiver Verflechtungsquadrate}]
  Gegeben seien eine pr"averflochtene Winkelfaserung mit
  einem faserweisen   ges"attigten Oresystem $S$.  Gibt es dazu
  eine Rechtslinksanpassung $(\mathscr R,\mathscr L)$,\label{EFnVN}
 so l"a"st sich jeder
Morphismus in der lokalisierten Faserkategorie  zwischen den
oberen rechten Ecken rechts kokartesischer naiver Verflechtungsquadrate
auf genau eine Weise
zu einem Morphismus der ganzen Verflechtungsquadrate fortsetzen.
\end{Lemma}

\begin{proof}
  Es ist klar, da"s sich unser Morphismus auf h"ochstens eine Weise
  fortsetzen l"a"st. 
  Nach \ref{NaiRN} d"urfen wir ohne Beschr"ankung
  der Allgemeinheit annehmen, da"s unsere rechts kokartesischen naiven Verflechtungsquadrate
  die Bilder lokalisierbarer Verflechtungsquadrate mit oberer rechter
  Ecke in $\mathscr L$ 
  sind. 
  Wir argumentieren im Diagramm
  $$  \xymatrix{
    && \mathcal  E_\alpha\ar[rd]^1\ar@{..>}[rrr]\ar@{-->}[ddddd]  &&&\mathcal F_\alpha \ar@{-->}[ddd]\ar[ld]  \\
    W\ar@{..>}[r]^q \ar@{-->}[ddd]_g&X\ar@{-->}[ddd]^f &&  \mathcal E \ar@{..>}[r] \ar@{-->}[dd]&\mathcal F \ar@{-->}[d]  \\
  &&&&f_\shriek\mathcal F \ar[d]^{\wr Q}_1&  \\
    & &&  \mathcal H\ar@{..>}[r]\ar[d]^{\wr Q}_3 &\mathcal G\ar[d]^{\wr Q}_2 &f_\shriek\mathcal F_\alpha \ar[dd]^{\wr Q}_1\ar[lu]_1   \\
 Z  \ar@{..>}[r]^p &Y&&p^\dagger\mathcal A\ar@{..>}[r] &\mathcal A&  \\
 &&   \mathcal H_\alpha \ar[ur]^3\ar@{..>}[rrr] &&&\mathcal G_\alpha\ar[lu]_2 \\ }
  $$ 
  Gegeben sind als innerstes und "au"sertes Rechteck jeweils ein
  lokalisierbares Verflechtungsquadrat mit oberer rechter Ecke $\mathcal F,\mathcal F_\alpha\in\mathscr L_X$ %\nichtfinal{(War $\mathscr R$!)}
  sowie, damit fangen wir erst einmal an, ein
  Morphismus $\mathcal F_\alpha\ra \mathcal F$ in $\mathscr C_X$.
  Nun bauen wir in mehreren Schritten den Rest des Diagramms auf. 
  Im ersten Schritt faktorisieren wir die
  rechten Vertikalen unserer lokalisierbaren Verflechtungsquadrate
  in den Transportmorphismus zum
  Schreivorschub und einen weiteren Morphismus. Da wir die oberen rechten Ecken in
  $\mathscr L_X$ 
  angenommen hatten, werden diese weiteren Morphismen
  unter $Q$ 
  Isomorphismen, was wir durch $\wr Q$ andeuten. Da wir
  $S$ faserweise ges"attigt angenommen hatten, geh"oren diese Morphismen nach
  \eref{IsoL}{TD} bereits zu $S$. 
 Au"serdem finden
 wir einen eindeutigen Morphismus $\mathcal E_\alpha\ra \mathcal E$ in $\mathscr C_W$, der das obere Trapez zum Kommutieren bringt.
 Im zweiten Schritt finden wir $\mathcal A\in \mathscr C_Y$
 zusammen mit einem $S$-Morphismus $\mathcal G\ra \mathcal A$ und
 einem $\mathscr C_Y$-Morphismus $\mathcal G_\alpha\ra \mathcal A$ derart,
 da"s das Parallelogramm unten rechts kommutiert, und k"onnen ohne
 Beschr"ankung der Allgemeinheit sogar 
 $\mathcal A\in  \mathscr R_Y$ annehmen. %\nichtfinal{(War $\mathscr L_Y$!)}
 Im dritten Schritt erg"anzen wir zwei Pfeile links unten wie angedeutet so,
 da"s das untere Rechteck und Trapez kommutieren. Der vertikale
 $S$-Morphismus kommt von unserer Annahme $\mathcal A\in \mathscr R_Y$ her. %\nichtfinal{(War $\mathscr L_Y$!)} 
 Da das gro"se innere Rechteck als Verklebung auch
 ein Verflechtungsquadrat ist, mu"s das linke Trapez kommutieren. Damit aber
 haben wir den gesuchten Morphismus von naiven Verflechtungsquadraten gefunden. 
 Beginnen wir hier mit einem $S$-Morphismus $\mathcal F_\alpha\ra \mathcal F$,
 so werden alle durch durchgezogene Linien dargestellten Pfeile im
 obigen Diagramm $S$-Morphismen und wir erhalten einen Isomorphismus von
 naiven Verflechtungsquadraten in der Lokalisierung.
 Betrachten wir schlie"slich zu einem $Qq^\dagger$-$S_X$-rechtsentfalteten
 Objekt $\mathcal F\in\mathscr L_X$ %\nichtfinal{(War \mathscr R_X$!)}
 wie in \ref{nbVnN} zwei 
 $S$-Morphismen
 $\mathcal F\leftarrow \mathcal F_\shriek\ra \mathcal F_{\dagger\shriek}$, so k"onnen wir 
 aus den bis hier bereits gezeigten Funktorialit"atseigenschaften folgern,
 da"s jedes rechts kokartesische naive Verflechtungsquadrat isomorph ist zum Bild in der
 Lokalisierung eines lokalisierbaren Verflechtungsquadrats mit Ausgangsecke
 $\mathcal F\in \mathscr R_X\cap\mathscr L_X$. 
 Ein beliebiger Morphismus
 $\mathcal F_\alpha\ra \mathcal F$ in $S_X^{-1}\mathscr C_X$ von
derartigen Objekten  l"a"st sich aber als
 Bruch  $\mathcal F_\alpha\leftarrow \mathcal F_\beta\ra \mathcal F$ schreiben
 mit $\mathcal F_\beta\in \mathscr R_X$ %\nichtfinal{(War $\mathscr L_X$)}
 und dann auch als Bruch $\mathcal F_\alpha\leftarrow \mathcal F_{\beta\shriek}\ra \mathcal F$ mit $\mathcal F_{\beta\shriek}\in \mathscr R_X\cap\mathscr L_X$ und so folgt die Behauptung aus den bereits bewiesenen Aussagen. 
\end{proof}

\begin{Bemerkungl}
 Gegeben seien eine pr"averflochtene Winkelfaserung mit  einem faserweisen   ges"attigten Oresystem. 
 Gibt es eine Rechtslinksanpassung, so ist in der
 lokalisierten Winkelfaserung "uber einem erlaubten
 Basisquadrat  mit
Eigmorphismen auf zwei gegen"uberliegenden Kanten
jedes kommutative Quadrat kartesischen Horizontalen und  kokartesischer
rechter Vertikale isomorph
zu einem naiven Verflechtungsquadrat.\label{TkoiN}
In der Tat liefert \ref{geVVN}
ein kommutierendes naives Verflechtungsquadrat mit isomorpher Ausgangsecke,
zu dem es aufgrund der Funktorialit"at \ref{EFnVN} isomorph sein mu"s. 
\end{Bemerkungl}

\begin{Lemma}[\textbf{Nebeneinanderkleben naiver Verflechtungsquadrate}]
  Gegeben seien eine pr"averflochtene Winkelfaserung mit  einem faserweisen   ges"attigten Oresystem.  
Gibt es  eine Rechtslinksanpassung $(\mathscr R,\mathscr L)$,\label{neNVN} 
so liefert das Verkleben zweier rechts kokartesischer
naiver Verflechtungsquadrate der
Lokalisierung l"angs einer gemeinsamen vertikalen Kante
stets wieder ein naives Verflechtungsquadrat.
\end{Lemma}
\begin{Bemerkungl}
  Man bemerke, da"s wir hier nur eine Aussage machen f"ur den Fall, da"s 
  von den beteiligten naiven Verflechtungsquadraten
  das rechte beidseitig kokartesisch ist, denn die rechten Vertikalen
  sind nach Annahme  kokartesisch und die linke
  Vertikale des rechten Quadrats ist nach Annahme
  die rechte Vertikale des linken.
\end{Bemerkungl}
\begin{proof}
  Unser Argument f"ur die Existenz ausreichend vieler naiver
  Verflechtungsquadrate \ref{geVVN} zeigt, da"s wir
  ohne Beschr"ankung der Allgemeinheit annehmen d"urfen, unser rechtes
  naives Verflechtungsquadrat sei Bild eines
  lokalisierbaren Verflechtungsquadrats, das aus Objekten von $\mathscr R$
  besteht.
  Damit folgt die Behauptung aus der Funktorialit"at rechts kokartesischer
  naiver Verflechtungsquadrate \ref{EFnVN}.
\end{proof}



\begin{Lemma}[\textbf{Untereinanderkleben naiver Verflechtungsquadrate}]
  Gegeben seien eine pr"averflochtene Winkelfaserung mit
  einem faserweisen   ges"attigten Oresystem $S$.
  Gibt es eine Rechtslinksanpassung $(\mathscr R,\mathscr L)$,
  so liefert das Verkleben zweier beidseitig
  kokartesischer naiver Verflechtungsquadrate der
Lokalisierung  l"angs einer gemeinsamen horizontalen Kante
 wieder ein naives Verflechtungsquadrat.\label{AKnVN} 
\end{Lemma}
\begin{proof}
  Um das zu zeigen, leiten wir eine alternative Beschreibung f"ur
 beidseitig kokartesische naive Verflechtungsquadrate  her.
 Sei dazu "uber der oberen Kante $W\ra X$ eines
 vorgegebenen erlaubten Basisquadrats 
ein Morphismus $\mathcal E\ra \mathcal F$
von Objekten von $\mathscr L$ %\nichtfinal{(war $\mathscr R$)}
gegeben und sei $Q\mathcal E\ra Q\mathcal F$
kartesisch.
Ist das nach der Funktorialit"at rechts kokartesischer
naiver Verflechtungsquadrate
\ref{EFnVN} zugeh"orige rechts kokartesische
naive Verflechtungsquadrat beidseitig kokartesisch,
so ist es isomorph zum Bild in der Lokalisierung vom Rand des Diagramms  
  \begin{displaymath}
      \xymatrix{\mathcal E \ar@{-->}[d]\ar[r]&q^\dagger
        \mathcal F\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[r] &{\mathcal F}\ar@{-->}[d]\\
        g_{{\shriek}} \mathcal E \ar[r]&p^\dagger f_{{\shriek}}\mathcal F\ar@{..>}[r]
        & f_{{\shriek}}\mathcal F}
  \end{displaymath}
  mit dem rechten Quadrat aus unserer
  urspr"unglichen Pr"averflechtung und dem linken
  Quadrat aus der universellen Eigenschaft des Schreivorschubs. 
  Aus dieser Bescheibung und der Funktorialit"at
  rechts kokartesischer naiver Verflechtungsquadrate
  \ref{EFnVN} folgt das Lemma sofort. Im Rest des Beweises
  leiten wir sie her. 
  Gegeben in $\mathscr C$ ein Morphismus
  $\mathcal E_\alpha\ra \mathcal F_\alpha$ "uber
  $W\ra X$ mit denselben Eigenschaften, wie wir sie von
  $\mathcal E,\mathcal F$ und $\mathcal E\ra \mathcal F$ gefordert hatten, 
  sowie ein kommutatives Quadrat  in $\mathscr C$
  mit $S$-Morphismen in den Vertikalen
 $$\xymatrix{\mathcal E_\alpha \ar[d]^{S}\ar[r]&\mathcal F_\alpha \ar[d]^{S}\\
   \mathcal E \ar[r]&\mathcal F}$$
 bilden wir das Diagramm
 \begin{displaymath}
      \xymatrix{\mathcal E_\alpha \ar@{-->}@/_-1.5pc/[ddd]\ar[rd]^S\ar[rr]&&q^\dagger
        \mathcal F_\alpha\ar[d]\ar@{-->}@/_-2pc/[ddd]\ar@{..>}[rr] &&{\mathcal F_\alpha }\ar@{-->}@/_-1.5pc/[ddd]\ar[ld]_S\\
        &\mathcal E \ar@{-->}[d]\ar[r]&q^\dagger
        \mathcal F\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[r] &{\mathcal F}\ar@{-->}[d]&\\
       & g_{{\shriek}} \mathcal E \ar[r]&p^\dagger f_{{\shriek}}\mathcal F\ar@{..>}[r]
        & f_{{\shriek}}\mathcal F&\\
        g_{{\shriek}} \mathcal E_\alpha \ar[rr]\ar[ur]_S&&p^\dagger f_{{\shriek}}\mathcal F_\alpha\ar@{..>}[rr]\ar[u]
        && f_{{\shriek}}\mathcal F_\alpha\ar[ul]^S}
 \end{displaymath}
 und erkennen, da"s es einen
 Isomorphismus der entsprechenden Quadrate in der
 Lokalisierung induziert.
 Jetzt finden  wir von der Definition einer
 Rechtslinksanpassung ausgehend eine Erg"anzung der oberen Horizontale von eben zu einem kommutativen Diagramm
 \begin{displaymath}
      \xymatrix{ \mathcal E_\alpha \ar@{=}[d]_3\ar[rr]_3^S &&q^\dagger
        \mathcal F_{\dagger\shriek}\ar@{..>}[r] &{\mathcal F_{\dagger\shriek}}\\
      \mathcal E_\alpha \ar[r]_2^S  &\mathcal G \ar[d]_1^S\ar[r]_1&q^\dagger
        \mathcal F_{\shriek}\ar[d]^S\ar[u]\ar@{..>}[r] &{\mathcal F_\shriek}\ar[d]^S\ar[u]_S\\
       &\mathcal E \ar[r]&q^\dagger
        \mathcal F\ar@{..>}[r] &{\mathcal F}}
 \end{displaymath}
 mit den angedeuteten $S$-Morphismen, mit $\mathcal F_{\shriek},\mathcal E,\mathcal E_\alpha \in\mathscr L$
 und mit $\mathcal F_{\dagger\shriek}\in\mathscr R\cap \mathscr L$.
Hier verwenden wir im ersten Schritt, da"s $S$ ein faserweises Oresystem ist, 
um $\mathcal G$ und die beiden davon ausgehenden Morphismen zu finden,
und ganz wesentlich die Eigenschaft einer Rechtslinksanpassung, da"s
$q^\dagger$ aus $\mathcal F\leftarrow \mathcal F_\shriek$ auch dann  einen
$S$-Morphismus macht,
wenn diese Objekte  nicht $Qq^\dagger$-rechtsentfaltet sind.
Im zweiten Schritt finden wir einen $S$-Morphismus von einem
Objekt $\mathcal E_\alpha\in\mathscr L_W$ nach $\mathcal G$ aufgrund der Definition
einer Linksanpassung.
Im dritten Schritt erkennen wir, da"s $Q\mathcal E_\alpha\ra Q\mathcal  F_{\dagger\shriek}$ kartesisch sein mu"s, also $Q\mathcal E_\alpha\ra Qq^\dagger\mathcal  F_{\dagger\shriek}$ ein Isomorphismus wegen $\mathcal  F_{\dagger\shriek}\in \mathscr R$, also $\mathcal E_\alpha\ra q^\dagger\mathcal  F_{\dagger\shriek}$ ein $S$-Morphismus wegen $S$ faserweise ges"attigt. 
So k"onnen wir uns darauf zur"uckziehen, die urspr"ungliche Behauptung
 f"ur $\mathcal F\in \mathscr R_X\cap \mathscr L_X$ zu zeigen. Gilt nun aber $\mathcal F\in \mathscr R_X\cap \mathscr L_X$, so mu"s der erste horizontale Pfeil oben links
 unter $Q$ ein Isomorphismus werden und 
  wir  k"onnen unser Diagramm erg"anzen zu einem Diagramm
 der Gestalt 
 \begin{displaymath}
      \xymatrix{
        \mathcal E \ar@{-->}[d]\ar[r]_1^{\stackrel{Q}{\sim}}&q^\dagger
        \mathcal F\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[r] &{\mathcal F}\ar@{-->}[d]\\
        g_{{\shriek}} \mathcal E \ar@{=}[d]\ar[r]&p^\dagger f_{{\shriek}}\mathcal F\ar@{..>}[r]\ar[d]
        & f_{{\shriek}}\mathcal F\ar[d]^{\wr Q}_2\\
        g_{{\shriek}} \mathcal E \ar[r]_3^{\stackrel{Q}{\sim}}&p^\dagger \mathcal G\ar@{..>}[r]
        & \mathcal G}
 \end{displaymath}
 mit $\mathcal G\in\mathscr R_Y$.  Dann mu"s, wenn das naive
 Verflechtungsquadrat zur oberen rechten Ecke $Q\mathcal F$ beidseitig kokartesisch ist, die mittlere Vertikale kokartesisch werden in der
 Lokalisierung. Das hinwiederum zeigt, da"s auch der horizontale Morphismus
 unten links in der Lokalisierung ein Isomorphismus werden mu"s.
 So sehen wir, da"s das obere lange horizontale Rechteck,
 das einh"ullende Quadrat und das rechte
 lange vertikale Rechteck   alle drei isomorphe Quadrate in
 der Lokalisierung liefern. Das rechte lange vertikale Rechteck liefert
  per definitionem ein naives Verflechtungsquadrat und so folgt dasselbe f"ur
 das obere lange horizontale Rechteck. 
\end{proof}

\begin{Lemma}
Gibt es f"ur eine pr"averflochtene Winkelfaserung
mit  faserweisem
ges"attigten Oresystem eine Rechtslinksanpassung und sind
alle rechts kokartesischen naiven Verflechtungsquadrate
der Lokalisierung beidseitig kokartesisch, so enth"alt jede 
Verflechtung  der lokalisierten  Winkelfaserung, die alle
beidseitig kokartesischen
naiven Verflechtungsquadrate enth"alt,
sogar alle naiven Verflechtungsquadrate.\label{AdLoT}   
\end{Lemma}
\begin{proof}
  Nach \ref{NaiRN} ist jedes naive Verflechtungsquadrat isomorph zu einem
  naiven Verflechtungsquadrat mit oberer rechter Ecke
  $\mathcal F\in\mathscr L$. Wir
  k"onnen es also schreiben als Bild eines
  lokalisierbaren Verflechtungsquadrats $(\mathcal E, \mathcal F, \mathcal H,\mathcal G)$  der Gestalt
   $$  \xymatrix{
    W\ar@{..>}[r]^q \ar@{-->}[dd]_g&X\ar@{-->}[dd]^f &&  \mathcal E \ar@{..>}[r] \ar@{-->}[dd]&\mathcal F \ar@{-->}[d] & \\
  &&&&f_\shriek\mathcal F \ar[d] \ar[r]^S_1 &\mathcal I\ar[d]_2\\
    Z  \ar@{..>}[r]^p &Y &&  \mathcal H\ar@{..>}[r]&\mathcal G\ar[r]^S_2 &\mathcal J}
  $$ mit $\mathcal F\in \mathscr L_X$. Nun finden wir in einem ersten Schritt
  einen
  $S$-Morphismus $f_\shriek\mathcal F\ra \mathcal I$
  mit $\mathcal I\in \mathscr R_Y$ und in einem zweiten Schritt
  eine Erg"anzung zu einem kommutativen Quadrat und das sogar mit
  $\mathcal J\in \mathscr R_Y$.
  Unser urspr"ungliches naives Verflechtungsquadrat ist also isomorph
  zum Bild des
  lokalisierbaren Verflechtungsquadrats $(\mathcal E, \mathcal F, p^\dagger\mathcal J,\mathcal J)$ und dieses entsteht durch Verkleben aus
  dem rechts kokartesischen naiven Verflechtungsquadrat
  $(\mathcal E, \mathcal F, p^\dagger\mathcal I,\mathcal I)$
  und dem durch Kommutativit"at gegebenen Verflechtungsquadrat
  $( p^\dagger\mathcal I,\mathcal I, p^\dagger\mathcal J,\mathcal J)$
  und geh"ort damit in der Tat zu unserer Verflechtung. 
\end{proof}



 \begin{Beispiel}[\textbf{Halbseitig beschr"ankte derivierte Verflechtung}]
   Dies Beispiel ebenso wie das folgende k"onnten auch mit einer
   entsprechend vereinfachten Fassung unserer Rechtslinksanpassungen behandelt
   werden, da darin alle Objekte
   bereits eine Rechtsanpassung bilden, aber sei's drum!
    Unsere   
 verflochtene Austauschsituation  
 $$\big(\op{Ab}_{\sslash{\op{Top}}}\ra \op{Top}\supset
 \op{Top}^{\op{les}} \leftarrow \op{Ab}^{\shriek}_{\sslash{\op{Top}}^{\op{les}}},
 \op{Top}^{\op{es}}\big)$$ aus \ref{AtaN} mit der kartesischen
 Regulierung und der durch Kommutativit"at
  konstruierten Verflechtung, immer noch nach \ref{AtaN},  liefert
  in offensichtlicher Weise
  verflochtene Austauschsituationen 
  $$\left(\op{Hot}^\sharp(\op{Ab}_{\sslash \op{Top}})\ra \op{Top}\supset
  \op{Top}^{\op{les}}\leftarrow
  \op{Hot}^\sharp(\op{Ab}^{\shriek}_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}}),
  \op{Top}^{\op{es}}\right)$$
  f"ur $\sharp$ eine jede unserer vier "ublichen Beschr"ankungsbedingungen.
  Im Fall von $\op{Hot}^-$ k"onnen wir die zugeh"orige
  Winkelfaserung nach Quasiisomorphismen
  lokalisieren, denn der R"uckzug ist exakt und alle
  Garbenkomplexe bilden folglich  eine Rechtsanpassung
  $\mathscr R$ f"ur den opponierten R"uckzug,
  wohingegen wir f"ur den Schreivorschub  nach \ref{RAGB} die
  Linksanpassung $\mathscr L\pdef \op{Hot}^-(\op{skwAb}_{\sslash \op{Top}})$ 
   durch entsprechend beschr"ankte Komplexe schwach kompaktweicher
   Garben  zur Verf"ugung haben. 
   Um eine Verflechtung der lokalisierten Winkelfaserung zu
   konstruieren,
  pr"ufen wir die Bedingungen von Satz \ref{AdLoN}. Sicher existiert eine
   Rechtslinksanpassung, n"amlich $(\mathscr R,\mathscr L)$.
   Wir m"ussen also nur noch zeigen, da"s
   in unserer
   Situation alle rechts kokartesischen naiven
   Verflechtungsquadrate beidseitig kokartesisch sind.
   Nach \ref{NaiRN} reicht es zu zeigen, da"s alle
   rechts kokartesischen naiven Verflechtunsquadrate mit
   Ausgangsecke in $\mathscr L$ beidseitig kokartesisch sind.
Es reicht also zu zeigen, da"s gegeben
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
    W\ar@{..>}[r]^q \ar@{-->}[d]_g&X\ar@{-->}[d]^f \\
    Z\ar@{..>}[r]^p &Y }
\end{displaymath}
 ein kartesisches Diagramm  topologischer R"aume
mit les-Ab\-bil\-dun\-gen $f,g$ in den Vertikalen und 
ein Komplex $\mathcal F\in \op{Hot}^-(\op{skwAb}_{\sslash X})$
alias $\mathcal F\in \op{Hot}^+(\op{skwAb}_{{/} X})$
der R"uckzug $q^* \mathcal F$ ein $g_{(!)}$-quisrechtsentfalteter
Garbenkomplex ist, so da"s das entsprechende
beidseitig kokartesische Verflechtungsquadrat in
$\op{Hot}^-(\op{Ab}_{\sslash {\op{Top}}})$ aus der oben
beschriebenen Verflechtung  beidseitig kokartesisch bleibt in der Lokalisierung.
Nach \ref{teL} ist aber jede faserweise kompaktweiche abelsche Garbe bereits
$g_{(!)}$-quisrechtsentfaltet f"ur jede les-Abbildung $g$ und f"ur eine
schwach kompaktweiche abelsche Garbe $\mathcal F$ hat offensichtlich
ihr R"uckzug $q^* \mathcal F$ diese Eigenschaft. 
Mithin erhalten wir 
durch Lokalisieren mit \ref{AdLoN} eine \label{hbbAN}  
 verflochtene Austauschsituation $$(\op{Der}^-_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}\supset \op{Top}^{\op{les}}\leftarrow \op{Der}^{-\shriek}_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}},
\op{Top}^{\op{es}})$$
in Bezug auf die kartesische Regulierung der Basis. Offensichtlich macht
in diesem Fall die Verschiebung $[1]$ Verflechtungsquadrate zu Verflechtungsquadraten, so da"s der Flechtbasiswechsel
 eine
im Sinne von \eref{vvT}{TD} vertr"agliche
Transformation von triangulierten Funktoren ist. 
\end{Beispiel}

 

 
 \begin{Beispiel}[\textbf{Unbeschr"ankte derivierte Verflechtung}]  Wir erhalten  wie in \ref{hbbAN}
  eine  verflochtene Austauschsituation  
$$\left(\op{Hot}(\op{Ab}_{\sslash \op{Top}})\ra \op{Top}\supset \op{Top}^{\op{lesb}}\leftarrow \op{Hot}(\op{Ab}^{\shriek}_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}}),
  \op{Top}^{\op{esb}}\right)$$
  und k"onnen sie wie zuvor nach Quasiisomorphismen lokalisieren,
  indem wir wie zuvor die
  Rechtslinksanpassung  $(\mathscr R,\mathscr L)$ beachten mit $\mathscr R$ allen Komplexen und 
  $\mathscr L\pdef \op{Hot}(\op{skwAb}_{\sslash \op{Top}})$ 
   der  Linksanpassung durch Komplexe schwach kompaktweicher
   Garben  nach \ref{RAGBb}. Der "Ubergang zur Lokalisierung liefert
   dann wie zuvor  eine 
   verflochtene Austauschsituation\label{kolesbN}  
$$\left(\op{Der}_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}\supset \op{Top}^{\op{lesb}}\leftarrow \op{Der}^{\shriek}_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}},
  \op{Top}^{\op{esb}}\right)$$
  in Bezug auf die kartesische Regulierung der Basis und wieder macht die
  Verschiebung $[1]$ Verflechtungsquadrate zu Verflechtungsquadraten,
  so da"s der zugeh"orige Flechtbasiswechsel eine
im Sinne von \eref{vvT}{TD} vertr"agliche
Transformation von triangulierten Funktoren ist.
 \end{Beispiel}


 

 \subsection{R"uckzug-Schreivorschub derivierter Modulgarben}
 \begin{Bemerkungl} In der hier gegebenen Darstellung baut die
   Konstruktion von Verflechtungen und im weiteren auch 
   Trennverflechtungen f"ur derivierte Modulgarben auf der
   Erkenntnis auf, da"s Godementaufl"osungen halmweise spalten und
   folglich exakt bleiben unter
   dem Darantensorieren weiterer Modulgarben.
   Diese Vertr"aglichkeit geeigneter kompaktweicher Aufl"osungen
   mit  Flachheitseigenschaften liefert uns die Rechtslinksanpassungen,
   die wir zum
   Lokalisieren der mehr oder weniger offensichtlichen
   pr"averflochtenen Austauschsituationen alias Winkelfaserungen 
   auf den Homotopiekategorien ben"otigen. Das wird im
   folgenden ausgef"uhrt.
 \end{Bemerkungl}

 \begin{Bemerkungl} Gegeben eine abelsche Garbe $\mathcal F$
   hatten wir in \eref{DGKoS}{TG} ihre Garbe der unstetigen Schnitte
   ${\op{G}} \cal{F}$ eingef"uhrt sowie den Godement-Monomorphismus
   $\mathcal F\hra {\op{G}} \cal{F}$ und in \eref{Gode}{TG}
   die Godementaufl"osung  
   $\mathcal F\ra {\op{G}}^\lhd \cal{F}$.
   Dasselbe gelingt allgemeiner f"ur Modulgarben
   auf geringten R"aumen.
   \end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Halmweises Spalten des Godementmonomorphismus}]
  Gegeben eine abelsche Garbe  $\cal{F}$ oder allgemeiner eine Modulgarbe
  auf einem\label{HSP} geringten 
Raum $X$ induziert der Godementmonomorphismus $\cal{F}
\hookrightarrow {\op{G}}\cal{F}$ spaltende Injektionen auf allen Halmen.
In der Tat liefert die entsprechende Projektion f"ur $x\in U\co X$ eine
Faktorisierung $\mathcal F(U)\ra ({\op{G}}\cal{F})(U)\ra \mathcal F_x$
der Abbildung, die jedem Schnitt von $\mathcal F$ "uber $U$ seinen Halm
bei $x$ zuordnet. Diese Faktorisierungen sind vertr"aglich mit dem 
"Ubergang zu kleineren offenen Umgebungen von $x$ und liefern im Kolimes
die gew"unschte Spaltung.
\end{Bemerkungl}


\begin{Lemma}
       Gegeben $X$ ein geringter Raum und $\mathcal F\in\op{Ket}(\op{Ab}_{/X})$
       ein Komplex von Modulgarben ist
       der offensichtliche Morphismus ein Quasiisomorphismus  
      $$\mathcal F\qri {\op{G}}^\lhd\mathcal F\pdef\op{tot}\op{G}^p(\mathcal F^q)$$ in das Summentotal der Godementaufl"osungen der
       Eintr"age unseres Garbenkomplexes\label{exGO} 
      und der  Abbildungskegel dieses Quasiisomorphismus ist quisflach. 
     \end{Lemma}
 
       \begin{proof}
       Erg"anzen wir den Doppelkomplex $\op{G}^p(\mathcal F^q)$ durch
       $\tilde{\op{G}}^{-1}(\mathcal F^q)\pdef \mathcal F^q$,
       so erhalten wir einen
       Doppelkomplex  $\tilde{\op{G}}^{\lhd}(\mathcal F)$
       mit exakten 
       $p$-Teil\-kom\-plex\-en alias Zeilen, die f"ur $p<-1$ verschwindende
       Eintr"age haben. Nach dem Exaktheitskriterium
       \eref{TK}{TD} und der Vertauschbarkeit der Halmbildung mit Koprodukten
       ist dann auch das Summentotal unseres Doppelkomplexes exakt und die
       erste Behauptung folgt. Die zweite Behauptung folgt ebenso, wenn wir
       f"ur jeden exakten Komplex $\mathcal E$ von Rechtsmodulgarben die
       Exaktheit des Summentotals des
       Tripelkomplexes der $\mathcal E^r\otimes\tilde{\op{G}}^p(\mathcal F^q)$
       zeigen k"onnen. Wir zeigen das sogar f"ur einen beliebigen Komplex $\mathcal E$ von Rechtsmodulgarben. 
       Die $p$-Teilkomplexe von $\tilde{\op{G}}^p(\mathcal F^q)$
       sind ja nicht nur
       exakt, sondern nach \ref{HSP} 
       sogar halmweise maximal spaltend. Folglich
       sind auch in unserem Tripelkomplex die $p$-Teilkomplexe exakt. Sie
        bleiben exakt beim "Ubergang zum Summentotal in Bezug auf $(r,q)$,
       da Koprodukte exakter Garbenkomplexe exakt sind. Der so entstehende
       Doppelkomplex hat dann wieder exaktes Summentotal
       mit demselben Argument wie zuvor. 
   \end{proof}

       \begin{Bemerkungl}[\textbf{Vorarbeiten zur
             Rechtslinksanpassung bei Garbenkomplexen}]
         %\nichtfinal{Weglassen? F"ur jeden
        % quisflachen Komplex $\mathcal L$ von
       % Modulgarben auf einem geringten Raum $X$   landet der
       % Quasiisomorphismus
      %%  $\mathcal L\qri {\op{G}}^\lhd\mathcal L$ aus \ref{exGO}, dessen
       %  Abbildungskegel ja nach \ref{exGO} stets quisflach ist, selbst
       %  in einem quisflachen Komplex ${\op{G}}^\lhd\mathcal L$, da dieser
       %  als ein Abbildungskegel einer Morphismus quisflacher Komplexe
      %   gesehen werden kann. 
       %  Der Komplex ${\op{G}}^\lhd\mathcal L$ besteht noch dazu aus schwach
       %  kompaktweichen
        % Modulgarben, da diese Eigenschaft
        % nach \ref{skw} erhalten bleibt unter
       %  filtrierenden Kolimites.}
  Gegeben ein Komplex $\mathcal F$ von
         Modulgarben finden wir nach \ref{hflL} einen
         Quasiisomorphismus $\mathcal L\qri \mathcal F$ von
         einem quisflachen Komplex $\mathcal L$ 
         nach $\mathcal F$. 
         Mit der Funktorialit"at der Go\-de\-ment\-auf\-l"o\-sung \ref{exGO}
         erhalten wir
          ein kommutatives
         Diagramm aus Quasiisomorphismen\label{VRLm0} 
         $$\begin{array}{ccc}\mathcal L&\ra& \mathcal F\\
           \da&&\da\\
           {\op{G}}^\lhd\mathcal L&\ra& {\op{G}}^\lhd\mathcal F
         \end{array}$$
         Hier stehen Komplexe schwach
         kompaktweicher Garben in der unteren Horizontale, da diese Eigenschaft
         nach \ref{skw} erhalten bleibt unter
         filtrierenden Kolimites.
         Weiter haben  die Vertikalen haben nach
         \ref{exGO}  quisflachen Abbildungskegel.
         Insbesondere ist mit $\mathcal L$ auch  ${\op{G}}^\lhd\mathcal L$
         quisflach
          und  f"ur jeden Morphismus $q:W\ra X$
         von geringten R"aumen ist 
         $q^{(*)}\mathcal F\ra q^{(*)}{\op{G}}^\lhd\mathcal F$
         ein Quasiisomorphismus,
         denn der Abbildungskegel von $\mathcal F\ra {\op{G}}^\lhd\mathcal F$
          ist exakt und quisflach  und bleibt folglich exakt  unter $q^{(*)}$. 
       \end{Bemerkungl}

       \begin{Bemerkungl}[\textbf{Rechtslinksanpassung bei halbseitig beschr"ankten Komplexen}] F"ur jeden in Richtung gegen die Differentiale beschr"ankten Komplex $\mathcal F\in \op{Ket}^+$ von
         Modulgarben auf einem geringten Raum endlicher Torsionsdimension  finden wir nach \eref{UbDe}{TD} oder genauer \eref{UGTR}{TD}  einen
         Quasiisomorphismus $\mathcal L\qri \mathcal F$ von
         einem Komplex $\mathcal L\in \op{Ket}^+$\label{VRLm2N} von flachen
         Modulgarben nach $\mathcal F$, der dann nach \eref{UbDe}{TD} auch
         quisflach ist. Die Funktorialit"at der Godementaufl"osung
         liefert so dasselbe Diagramm wie in \ref{VRLm0}
         mit Komplexen aus $\op{Ket}^+$.
       \end{Bemerkungl}

       \begin{Bemerkungl}[\textbf{Pr"averflochtene
             Austauschsituation der Modulgarbenkomplexe}]
         Wir erinnern aus \ref{ReO}
die
pr"averflochtene Austauschsituation der Modulgarben 
 $$\big(\op{Ab}_{\sslash{\op{Ger}}}\ra \op{Ger}\supset\op{Ger}^{\op{s}} \leftarrow \op{Ab}^{\shriek}_{\sslash{\op{Ger}}^{\op{s}}},\op{Ger}^{\op{es}}\big)$$  mit der durch Kommutativit"at
konstruierten Pr"averflechtung "uber der Regulierung der Basis durch
  alle kommutativen Quadrate, bei denen das
  zugrundeliegende Quadrat von topologischen R"aumen kartesisch ist.
Sie liefert
  in offensichtlicher Weise
  pr"averflochtene Austauschsituationen\label{prAFGN} 
$$\left(\op{Hot}^\sharp(\op{Ab}_{\sslash \op{Ger}})\ra \op{Ger}\supset \op{Ger}^{\op{s}}\leftarrow \op{Hot}^\sharp(\op{Ab}^{\shriek}_{\sslash \op{Ger}^{\op{s}}}),
  \op{Ger}^{\op{es}}\right)$$
  f"ur $\sharp$ eine jede unserer vier "ublichen Beschr"ankungsbedingungen.
\end{Bemerkungl}



       \begin{Bemerkungl}[\textbf{Verflochtene halbseitig
             beschr"ankt derivierte Modulgarben}]
         Die  in \ref{prAFGN} diskutierte pr"averflochtene
         Austauschsituation von halbseitig beschr"ankten
         Homotopiekomplexen opponierter Modulgarben aus
         $\op{Hot}^-$ l"a"st sich mit \ref{AdLoN} nach
         Quasiisomorphismen lokalisieren, wenn  wir uns
         geeignet weiter einschr"anken. 
  In der hier diskutierten Variante 
  betrachten wir in der Basis nur geringte R"aume endlicher Torsionsdimension
  und notieren diese 
   Unterkategorie $\op{Gerte}\subset \op{Ger}$.
  Weiter erlauben wir als $\shriek$-Morphismen in der Basis nur
 solche Morphismen von geringten R"aumen $(X;\mathcal A)\ra (Y;\mathcal B)$,
 bei denen $f:X\ra Y$ eine les-Abbildung  ist.
 Wir notieren
 $\op{Ger}^{\op{les}}\supset \op{Ger}^{\op{es}}$
 das multiplikative System dieser Morphismen
 beziehungsweise besagter Morphismen, die zus"atzlich eigentlich sind.
 So erhalten wir eine pr"averflochtene Austauschsituation 
 $$\big(\op{Ab}_{\sslash{\op{Gerte}}}\ra \op{Gerte}\supset\op{Gerte}^{\op{les}}
 \leftarrow \op{Ab}^{\shriek}_{\sslash{\op{Gerte}}^{\op{les}}},
 \op{Gerte}^{\op{es}}\big)$$
 und eine entsprechend
 pr"averflochtene Austauschsituation
 auf den Homotopiekategorien.  
 Als \hyperref[ReGu]{Regulierung} der Basis w"ahlen wir f"ur das weitere
 alle Basisquadrate \begin{displaymath}
 \xymatrix{
  (W;\mathcal D)\ar@{-->}[d]_g\ar@{..>}[r]^q   & (X;\mathcal A)\ar@{-->}[d]^f\\
 (Z;\mathcal C)\ar@{..>}[r]^p  & (Y;\mathcal B)  }
 \end{displaymath} mit der Eigenschaft, da"s  die
 zugrundeliegenden topologischen R"aume ein kartesisches
 Quadrat bilden, da"s die Multiplikation f"ur alle $w\in W$
 mit der Notation $v\pdef fq=pg$ einen Isomorphismus von abelschen Gruppen
 $$\mathcal C_{g(w)}\otimes_{\mathcal B_{v(w)}}\mathcal A_{q(w)}\sira \mathcal D_w$$
 induziert und da"s die h"oheren Torsionsgruppen
   $\mathcal C_{g(w)}\ast^i_{\mathcal B_{v(w)}}\mathcal A_{q(w)}$
   f"ur $i>0$ verschwinden. Diese Bedingung bedeutet im Fall gekringter R"aume,
   da"s unser Quadrat  in $\op{Gek}$  kartesisch und au"serdem
   torsionslos ist, aber im Fall
 nichtkommutativer Koeffizienten bedeutet sie  etwas anderes. Wir nennen unsere
 Regulierung die
 {\bf kartesisch-torsionslos-tensorielle
   Regulierung}\index{Regulierung!kartesisch-torsionslos-tensorielle}
 und notieren sie durch einen unteren
 Index $\op{ktt}$.\index{ktte@$\op{ktt}$
   kartesisch-torsionslos-tensorielle Regulierung}
 Man beachte, da"s
 diese Regulierung beim "Ubergang zu den opponierten Ringgarben
 nicht erhalten bleibt.  
\end{Bemerkungl}
\begin{Satz} Die in Bezug auf die  kartesisch-torsionslos-tensorielle Regulierung
  pr"averflochtene Austauschsituation der Homotopiekomplexe
  von Modulgarben 
  $$\big(\op{Hot}^-(\op{Ab}_{\sslash{\op{Gerte}}})\ra \op{Gerte}\supset\op{Gerte}^{\op{les}} \leftarrow \op{Hot}^-(\op{Ab}^{\emph{\shriek}}_{\sslash{\op{Gerte}}^{\op{les}}}),\op{Gerte}^{\op{es}}\big)_{\op{ktt}}$$ liefert mit Satz \ref{AdLoN} unter Lokalisierung  nach Quasiisomorphismen eine  verflochtene Austauschsituation\label{WiFa1}  
  $$\big(\op{Der}^-_{\sslash{\op{Gerte}}}\ra \op{Gerte}\supset\op{Gerte}^{\op{les}} \leftarrow \op{Der}^{-\emph{\shriek}}_{\sslash{\op{Gerte}}^{\op{les}}},\op{Gerte}^{\op{es}}\big)_{\op{ktt}}$$
\end{Satz}
\begin{proof}
  Zun"achst folgt aus
  unseren Vorarbeiten in \ref{VRLm2N}, da"s die entsprechend beschr"ankten quisflachen
  Komplexe zusammen mit den entsprechend beschr"ankten Komplexen
  schwach kompaktweicher Modulgarben eine Rechtslinksanpassung bilden.
  Es bleibt damit nur noch zu zeigen, da"s alle rechts kokartesischen naiven Verflechtungsquadrate
  beidseitig kokartesisch sind. 
 Nun  faktorisiert jeder Morphismus von geringten R"aumen  $(X;\mathcal A)\ra (Y;\mathcal B)$
  als $(X;\mathcal A)\ra (X;f^*\mathcal B)\ra (Y;\mathcal B)$ und
  mit $\mathcal B$ hat auch $f^*\mathcal B$ endliche Torsionsdimension.
  Jedes erlaubte Basisquadrat  l"a"st sich mithin erhalten als Verklebung
  der vier erlaubten Basisquadrate\label{hbGT} 
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   (W;\mathcal D)\ar[r]\ar[d] &  (W;q^*\mathcal A)\ar[d]\ar[r]^q  &   (X;\mathcal A) \ar[d]
   \\
   (W;g^*\mathcal C)\ar[d]^g\ar[r]   & (W;v^*\mathcal B)\ar[d]^g\ar[r]^q &   (X;f^*\mathcal B) \ar[d]_f\\
 (Z;\mathcal C)\ar[r]  & (Z;p^*\mathcal B)\ar[r]^p  &  (Y;\mathcal B) }
  \end{displaymath}
  Hier schreiben wir  $v=pg=fq$ und
  die Sternchen meinen  R"uckz"uge von Ringgarben.
  Unter
unseren Annahmen ist nun nach \ref{neNVN} und \ref{AKnVN} die Menge der
beidseitig kokartesischen naiven Verflechtungsquadrate 
stabil unter Verkleben.
Es reicht also, f"ur jedes dieser vier Basisquadrate zu zeigen,
da"s jedes rechts kokartesische naive Verflechtungsquadrat dar"uber beidseitig kokartesisch ist.
Dabei k"onnen wir uns nach \ref{EFnVN} zus"atzlich auf den Fall beschr"anken,
da"s die Ausgangsecke in $\mathscr R\cap\mathscr L$ liegt, da"s sie
also ein quisflacher Komplex aus schwach kompaktweichen Modulgarben ist.
Gehen wir also unsere vier F"alle der Reihe nach durch.  
Im  Basisquadrat  oben rechts sind alle R"uckz"uge und Schreivorsch"ube exakt und
die offensichtliche Vertr"aglichkeit von R"uckzug ohne Ringwechsel und
Einschr"anken der operierenden Ringgarbe in der Kategorie der Modulgarben
impliziert direkt, da"s jedes rechts kokartesisch naive Verflechtungsquadrat beidseitig kokartesisch ist.
Im  Basisquadrat  unten rechts ist offensichtlich
jedes  rechts kokartesisch naive Verflechtungsquadrat mit
Ausgangsecke in $\mathscr L$ beidseitig kokartesisch, denn dann  ist
die Ausgangsecke ein Komplex schwach kompaktweicher Modulgarben
und die Behauptung folgt aus dem bereits behandelten   Fall abelscher Garben.
Im Basisquadrat oben links folgt die Behauptung aus dem
Fall einpunktiger R"aume,
in dem wir die Aussage bereits aus \ref{BWri} kennen. 
Im  Basisquadrat  unten links schlie"slich
vereinfachen wir zun"achst einmal die Notation mit den mittlerweile frei
gewordenen Buchstaben zu
 \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   (X;f^* \mathcal C)\ar[d]^f\ar[r]   & (X;f^*\mathcal B)\ar[d]^f \\
 (Y;\mathcal C)\ar[r]  & (Y;\mathcal B)  }
 \end{displaymath}
 f"ur einen Morphismus $\mathcal B\ra \mathcal C$ von Ringgarben auf $Y$. 
 Es reicht nach \ref{EFnVN} 
 zu zeigen, da"s f"ur jeden quisflachen Komplex $\mathcal F$
 in $\op{Hot}^-$ von
 schwach kompaktweichen opponierten Modulgarben
 auf $X$ das zugeh"orige rechts kokartesische naive
 Verflechtungsquadrat beidseitig kokartesisch ist.
 Les-Basiswechsel zeigt, da"s es ausreicht, das im Fall eines
 einpunktigen Raums $Y=\op{top}$ zu zeigen. Unsere  Ringgarben darauf
 sind nun schlicht Ringe $B, C$ mit einem Ringhomomorphismus $B\ra C$ und $X$
 ist ein lokal kompakter Hausdorffraum und
 $\mathcal F$ ein quisflacher Komplex 
 in $\op{Hot}^-$ von kompaktweichen opponierten Modulgarben.  
 Es reicht zu zeigen, und wir gehen dabei zur
 nichtopponierten Situation "uber, 
 da"s im Diagramm
 \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   C\otimes_{B}\mathcal F \ar@{..>}[r]\ar@{-->}[dd] &\mathcal F\ar@{-->}[d]\\
    & f_{(!)}\mathcal F\ar[d]^S\\
 C\otimes_B\mathcal G\ar@{..>}[r]&\mathcal G}
 \end{displaymath}
 mit $\mathcal G$ quisflach 
 und einem Quasiisomorphismus  als dem mit $S$ markierten Pfeil
 die linke Vertikale schreikokartesisch wird in der Lokalisierung.
 Nach \ref{VeVSE} reicht es zu zeigen, da"s die linke Vertikale
 nach Vergessen der Operation der Skalare $C$ schreikokartesisch wird
 in der Lokalisierung. Sei dazu $M^*\qri C$ ein Quasiisomorphismus von einem
 beschr"ankten Komplex flacher $B$-Rechtsmoduln nach $C$. Wir betrachten das Diagramm von Komplexen abelscher Garben  
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
   M^*\otimes_{B}\mathcal F\ar@{-->}[d]\ar[rr]& &C\otimes_{B}\mathcal F\ar@{-->}[dd]\\
   f_{(!)} (M^*\otimes_{B}\mathcal F)\ar[r]&M^*\otimes_B f_{(!)}\mathcal F \ar[d]&\\
& M^*\otimes_B\mathcal G\ar[r]&C\otimes_{B}\mathcal G}
\end{displaymath}
Ich behaupte, da"s alle durchgezogenen Pfeile Quasiisomorphimen sind.
In der  obersten und untersten Horizontale folgt das,
da $\mathcal F$ und $\mathcal G$ quisflach sind.  
Die mittlere Horizontale ist sogar ein echter Isomorphismus nach der Projektionsformel \ref{TSkoM}, da
$M^*$ ein beschr"ankter Komplex aus flachen $B$-Rechtsmoduln ist.
Die mittlere Vertikale schlie"slich ist ein Quasiisomorphismus, da sie aus
dem Quasiisomorphismus $f_{(!)}\mathcal F\qri \mathcal G$ entsteht durch Tensorieren mit einem beschr"ankten Komplex flacher $B$-Rechtsmoduln. 
Wieder nach der Projektionsformel \ref{TSkoM} besteht nun der Komplex links oben aus kompaktweichen abelschen Garben, folglich bleibt die linke
Vertikale schreikokartesisch in der Lokalisierung. Alles zusammen zeigt, da"s
auch die rechte Vertikale schreikokartesisch werden mu"s in der Lokalisierung. 
\end{proof}
%\begin{Bemerkungl} \nichtfinal{Ab hier alt!} 
%Es reicht zu zeigen, wir gehen dabei zur nichtopponierten Situation "uber,
% da"s in einem Diagramm der Gestalt  \begin{displaymath}
% \xymatrix{
%   \mathcal E\ar@{-->}[d]\ar[r]^-S&C\otimes_{B}\mathcal F \ar@{..>}[r]\ar@{-->}[ddl] &\mathcal F\ar@{-->}[d]\\
%   f_{(!)}\mathcal E\ar[d]^?& & f_{(!)}\mathcal F\ar[d]^S\\
% C\otimes_B\mathcal G\ar@{..>}[rr]&&\mathcal G}
% \end{displaymath}
% mit $\mathcal E$ quisrechtsentfaltet f"ur $f_{(!)}$ und $\mathcal G$ quisflach 
% und Quasiisomorphismen als den mit $S$ markierten Pfeilen
% auch der durch die Pr"averflechtung gegebene mit einem Fragezeichen markierte
% Pfeil ein Quasiisomorphismus ist. Er kann explizit beschrieben als der
% Pfeil, der durch die Kommutativit"at des linken Dreiecks und die universelle
% Eigenschaft des Schreivorschubs von Homotopiekomplexen abelscher Garben 
% gegeben wird. \nichtfinal{Hier wird es vage!} 
% Wir zeigen allgemeiner,
% da"s er sogar f"ur beliebige
% beschr"ankte Komplexe von $B$-Rechtsmoduln $C^*$ ein Quasiisomorphismus ist.
% Wenn  das nun f"ur einen beschr"ankten Komplex von $B$-Rechtsmoduln gilt,
% so sicher auch f"ur jeden dazu quasiisomorphen beschr"ankten  Komplex von $B$-Rechtsmoduln. Es reicht also, es f"ur jeden beschr"ankten Komplex von flachen $B$-Rechtsmoduln $C^*$ zu zeigen. In diesem Fall sagt uns aber
% die Projektionsformel \ref{TSkoM}, da"s $C^*\otimes_B\mathcal F$ bereits aus
% kompaktweichen Garben besteht und der im folgenden Diagramm bereits mit einer Schlange markierte Pfeil 
% ein Isomorphismus ist, so da"s wir $\mathcal E=C^*\otimes_B\mathcal F$
% nehmen k"onnen und unser Diagramm erweitern k"onnen zu einem
% kommutativen Diagramm 
% \begin{displaymath}
% \xymatrix{
%   C^*\otimes_{B}\mathcal F\ar@{-->}[d]\ar[rr]& &\mathcal F\ar@{-->}[d]\\
%   f_{(!)} (C^*\otimes_{B}\mathcal F)\ar[d]^?\ar[r]^-\sim&C^*\otimes_B f_{(!)}\mathcal F \ar[r]\ar[d]^S& f_{(!)}\mathcal F\ar[d]^S\\
% C^*\otimes_B\mathcal G\ar@{=}[r]& C^*\otimes_B\mathcal G\ar[r]&\mathcal G}
% \end{displaymath}
% Hier ist der mittlere vertikale Morphismus ein Quasiisomorphismus,
% da $C^*$ ein beschr"ankter Komplex flacher Rechtsmoduln ist. So folgt %schlie"slich, da"s auch der mit einem Fragezeichen bezeichnete
% Pfeil ein Quasiisomorphismus sein mu"s. 
%\end{Bemerkungl}
%%%\nichtfinal{Bis hier Pr"a!} 
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Verflochtene unbeschr"ankt derivierte Modulgarben}]  Die  in \ref{prAFGN} diskutierte pr"averflochtene Austauschsituation von unbeschr"ankten Homotopiekomplexen opponierter Modulgarben  l"a"st sich ebenfalls  mit \ref{AdLoN} nach Quasiisomorphismen lokalisieren, wenn  wir uns
  entsprechend einschr"anken. 
  In der hier diskutierten Variante 
  erlauben wir 
  beliebige geringte R"aume und fordern insbesondere nicht
  die Endlichkeit der Torsionsdimension, lassen aber als $\shriek$-Mor\-phis\-men
  nur solche Morphismen $f:(X;\mathcal A)\ra (Y;\mathcal B)$ zu,
  f"ur die  $f:X\ra Y$ eine lesb-Abbildung
  von topologischen R"aumen ist. 
    Wir notieren diese Morphismen
    $\op{Ger}^{\op{lesba}}$ beziehungsweise $\op{Ger}^{\op{esba}}$, wenn sie
    zus"atzlich eigentlich sind.
  Wir erhalten mit diesen Notationen
  eine pr"averflochtene Austauschsituation\label{ubdm}  
  $$\big(\op{Ab}_{\sslash{\op{Ger}}}\ra \op{Ger}
  \supset\op{Ger}^{\op{lesba}} \leftarrow
  \op{Ab}^{\shriek}_{\sslash{\op{Ger}}^{\op{lesba}}},\op{Ger}^{\op{esba}}\big)$$
  Wir versehen sie mit derselben kartesisch-torsionslos-tensoriellen
  Regulierung wie im halbseitig beschr"ankten Fall. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Satz} Die in Bezug auf die kartesisch-torsionslos-tensorielle Regulierung
  pr"averflochtene Austauschsituation der Homotopiekomplexe
  von Modulgarben 
  $$\big(\op{Hot}(\op{Ab}_{\sslash{\op{Ger}}})\ra \op{Ger}
  \supset\op{Ger}^{\op{lesba}} \leftarrow
  \op{Hot}(\op{Ab}^{\emph{\shriek}}_{\sslash{\op{Ger}}^{\op{lesba}}}),
  \op{Ger}^{\op{esba}}\big)_{\op{ktt}}$$ liefert mit
  Satz \ref{AdLoN} unter Lokalisierung  nach
  Quasiisomorphismen eine  verflochtene Austauschsituation\label{WiFa2}  
  $$\big(\op{Der}_{\sslash{\op{Ger}}}\ra \op{Ger}\supset
  \op{Ger}^{\op{lesba}} \leftarrow
  \op{Der}^{\emph{\shriek}}_{\sslash{\op{Ger}}^{\op{lesba}}},
  \op{Ger}^{\op{esba}}\big)_{\op{ktt}}$$
\end{Satz}
\begin{proof}
  Zun"achst folgt aus
  unseren Vorarbeiten in \ref{VRLm0}, da"s die  quisflachen
  Komplexe zusammen mit den Komplexen
  schwach kompaktweicher Modulgarben eine Rechtslinksanpassung bilden.
  Es bleibt damit nur noch zu zeigen, da"s alle rechts kokartesischen
  naiven Verflechtungsquadrate
  beidseitig kokartesisch sind. Dazu k"on\-nen wir genauso argumentieren wie im
  halbseitig beschr"ankten Fall, nur da"s wir f"ur $M^*$ eine
  unbeschr"ankte flache Aufl"osung von $C$ zulassen m"ussen und
  d"urfen, die auch wieder quisflach ist nach \eref{hprl}{TD} und so den ben"otigten Quasiisomorphismus  $M^*\otimes_B f_{(!)}\mathcal F \sira  M^*\otimes_B\mathcal G$ liefert.  Da"s der Komplex
  $M^*\otimes_{B}\mathcal F$ aus kompaktweichen Garben besteht, folgt dabei, indem man da"s Argument aus dem Beweis im halbseitig beschr"ankten Fall
  um die Bemerkung erg"anzt, da"s auch filtrierende Kolimites kompaktweicher
  Garben auf lokal kompakten Hausdorffr"aumen nach \eref{LKWG}{TG} wieder
  kompaktweich sind. Da"s  $M^*\otimes_{B}\mathcal F$ dann auch $f_{(!)}$-rechtsentfaltet ist, folgt daraus, da"s wir  $f:X\ra Y$ als eine
  lesb-Abbildung von topologischen R"aumen angenommen hatten. 
\end{proof}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Verflochtene unbeschr"ankt derivierte  Kringmodulgarben}]
 In einer weiteren  Variante 
  erlauben wir 
  nur gekringte R"aume und lassen als $\shriek$-Morphismen
  statt les-Abbildungen etwas allgemeiner lesb-Morphismen zu.
  Das reicht f"ur die im vorhergehenden gegebene
  Argumentation, da in diesem Fall $M^*\otimes_{B}\mathcal F$
  sogar ein Komplex von $B$-Moduln ist. 
    Wir notieren diese Morphismen
  $\op{Gek}^{\op{lesb}}$\index{Geklesb@$\op{Gek}^{\op{lesb}}$} beziehungsweise $\op{Gek}^{\op{esb}}$, wenn sie zus"atzlich eigentlich sind.\label{WiFa3}
  Dann erhalten wir  mit Satz \ref{AdLoN} durch Lokalisierung  nach Quasiisomorphismen eine kartesisch-torsionslos reguliert verflochtene Austauschsituation 
  $$\big(\op{Der}_{\sslash{\op{Gek}}}\ra \op{Gek}\supset\op{Gek}^{\op{lesb}} \leftarrow \op{Der}^{\shriek}_{\sslash{\op{Gek}}^{\op{lesb}}},\op{Gek}^{\op{esb}}\big)_{\op{kt}}$$
  In diesem Fall reden wir einfacher von der kartesisch-torsionslosen
  Regulierung, weil die Bedingung $\mathcal C_{g(w)}\otimes_{\mathcal B_{v(w)}}\mathcal A_{q(w)}\sira \mathcal D_w$ zusammen mit der Kartesianit"at des
  zugrundeliegenden Diagramms topologischer R"aume gerade bedeutet, da"s
  wir ein kartesisches Diagramm in $\op{Gek}$ vor uns haben. 
 \end{Bemerkungl}



\begin{Bemerkungl} Die drei Varianten f"ur
  Verflechtungen  derivierter Modulgarben aus \ref{WiFa1}, \ref{WiFa2} und
  \ref{WiFa3} haben alle offensichtlich die Zusatzeigenschaft, da"s alle
  Shifts $[1]$ von Verflechtungsquadraten wieder Verflechtungsquadrate sind,
  so da"s die Transformationen der Flechtbasiswechsel vertr"agliche Transformationen zwischen triangulierten Funktoren  sind
  im Sinne von \eref{vvT}{TD}.
\end{Bemerkungl}




\begin{Beispiel}[\textbf{Schreivorschub und Erweiterung der Skalare}]
  Gegeben ein Ringhomomorphismus $k\ra K$
  und eine lesb-Abbildung $f:X\ra Y$
  betrachten wir das Quadrat konstant geringter R"aume
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
  (X;K)\ar[d]^g\ar[r]^q   & (X;k)\ar[d]^f\\
 (Y;K)\ar[r]^p  & (Y;k)  }
  \end{displaymath}
  Es ist erlaubt f"ur die kartesisch-torsionslos-tensorielle Regulierung und  
  der nach \ref{WiFa2} zugeh"orige Verflechtungsisomorphismus
  $\op{vf}: g_\shriek q^\dagger\sira p^\dagger f_\shriek$
  oder ausgeschrieben und etwas nachl"assig mit $g=f$ notiert 
  $$\op{vf}: K\otimes_k^{\op{L}}f_!\mathcal F
  \sira f_!(K\otimes_k^{\op{L}}\mathcal F)$$
  pr"azisiert die Vertr"aglichkeit
  von $f_!$ mit der Erweiterung der Skalare $K\otimes_k^{\op{L}}$ f"ur
  beliebige $\mathcal F\in \op{Der}(\op{Ab}_{/(X;k)})$.
  Wir haben uns hier die Notation $g=f$ erlaubt, da die zugrundeliegende
  stetige Abbildung  dieselbe ist und $f_!$ in dieser Situation
  nach \ref{VeVSE} 
  mit dem Vergessen der Skalare vertauscht. Ist $f$ nur $\op{les}$
  und haben $k$ und $K$ endliche Torsionsdimension, so folgt dasselbe f"ur
  $\mathcal F\in \op{Der}^+(\op{Ab}_{/(X;k)})$ mit \ref{WiFa1}. Die
  Argumentation w"urde in diesem Fall sogar funktionieren,
  wenn nur $k$ endliche Torsionsdimension hat, und mit mehr M"uhen
  wohl auch, wenn $K\otimes_k$ endliche homologische Dimension hat,
  aber auf das Verfolgen dieser Ver"astelungen verzichte ich.  
  Im Fall gekringter R"aume schlie"slich folgt mit \ref{WiFa3} dasselbe
  f"ur unbeschr"ankte Komplexe sogar im Fall, da"s beide Vertikalen
  lesb-Morphismen von geringten R"aumen sind.
  Im Fall eines einpunktigen Raums $Y$ mag man diese Vertr"aglichkeiten
  das
  {\bf universelle Koeffiziententheorem der kompakten Kohomologie} nennen.
\end{Beispiel}

\begin{Beispiel}[\textbf{Das universelle Koeffiziententheorem in einem Spezialfall}]
Im Fall
  $X=S^1$ und $Y=\op{top}$ und dem Kringhomomorphismus $\DZ\ra \DZ/2\DZ$
  und der nichtkonstanten aber lokal zur konstanten Garbe $\DZ$ isomorphen abelschen Garbe $\mathcal M$ auf $S^1$
  ist $q^*\mathcal M=(\DZ/2\DZ)\otimes_\DZ\mathcal M$ die konstante Garbe
  $\DZ/2\DZ$ und wir erhalten
  $g_!q^*\mathcal M\cong \DZ/2\DZ\oplus [-1]\DZ/2\DZ$.
  Um andererseits $f_!\mathcal M$ zu bestimmen, erinnern
  wir die Mayer-Vietoris-Sequenz der lokalen Kohomologie
  \eref{MVkK}{TG} und finden, da"s  nur ${\op{H}}^1_!(S^1;\mathcal M)$
  von Null verschieden ist und isomorph ist 
  zum  Kokern der Abbildung $\DZ^2\ra \DZ^2$ gegeben durch $(a,b)\mapsto
  (a+b,a-b)$ alias ${\op{H}}^1_!(S^1;\mathcal M)\cong \DZ/2\DZ$ und
  $f_!\mathcal M\cong [-1]\DZ/2\DZ$.  Damit ergibt sich
  $p^*f_!\mathcal M\cong \DZ/2\DZ\oplus [-1]\DZ/2\DZ$ und wie behauptet
  $g_!q^*\mathcal M\cong p^*f_!\mathcal M$. 
\end{Beispiel}










\begin{Beispiel}[\textbf{Garbenkohomologie auf kompakten Quadern}] F"ur jede abelsche Garbe $\mathcal F$ auf
  $[0,1]^n$ gilt\label{gkQUa}  $${\op{H}}^q([0,1]^n;\mathcal F)=0\quad\text{ f"ur }q>n.$$
  Im Fall $n=1$ hatten wir das bereits in \eref{KGI}{TG} gezeigt. Gegeben ein
  beliebiger Raum $X$ zeigt Basiswechsel f"ur die halbseitig beschr"ankten derivierten Kategorien \ref{WiFa2} 
  damit, da"s f"ur die Projektion $\pi:X\times [0,1]\ra X$ der
  Vorschub $\pi_{(!)}=\pi_{(*)}$ auf abelschen Garben endliche homologische
  Dimension $\leq 1$ hat. Mit unserer Absch"atzung \eref{UbDe}{TD}
  f"ur die homologische Breite derivierter Funktoren folgt induktiv, da"s
  $\Gamma: \op{Ab}_{/[0,1]^n}\ra \op{Ab}$ homologische Dimension $\leq n$
  hat. 
\end{Beispiel}
\begin{Beispiel}[\textbf{Kompakte Garbenkohomologie auf offenen Quadern}] F"ur jede abelsche Garbe $\mathcal F$ auf
  $(0,1)^n$ gilt\label{goQUa}  $${\op{H}}^q_!((0,1)^n;\mathcal F)=0\quad\text{ f"ur }q>n.$$
  Ist in der Tat $j$ die Einbettung in den kompakten Quader $[0,1]^n$,
  so ist $j_{(!)}$ exakt und hat damit endliche homologische Rechtsdimension $\leq 0$. Wegen $\Gamma_!=\Gamma\circ j_{(!)}$ folgt die Behauptung mit der Absch"atzung \eref{UbDe}{TD}  f"ur die homologische Breite derivierter Funktoren aus der Absch"atzung \ref{gkQUa} im Fall eines kompakten Quaders. 
\end{Beispiel}





\subsection{Trennr"uckzug-Schreivorschub derivierter Modulgarben}







\begin{Bemerkungl} Wir erinnern aus \ref{TreVRm} die kartesisch reguliert pr"averflochtene
  Trennaustauschsituation 
  $$\big(\op{Ab}_{\sslash{\op{Gek}}}\ra \curlywedge{\op{Gek}}\supset \op{Gek}^{\op{s}}\leftarrow \op{Ab}^{\shriek}_{\sslash{\op{Gek}}^{\op{s}}}, \op{Gek}^{\op{es}}\big)$$
  der Modulgarben auf gekringten R"aumen.
  Durch "Ubergang zu Homotopiekomplexen erhalten wir
  die kartesisch reguliert pr"atrennverflochtene Trennaustauschsituation
  der\label{pvMG}
  {\bf Homotopiekomplexe von Modulgarben auf gekringten R"aumen} 
  $$\big(\op{Hot}_{\sslash{\op{Gek}}}\ra \curlywedge{\op{Gek}}\supset
  \op{Gek}^{\op{s}}\leftarrow \op{Hot}^{\shriek}_{\sslash{\op{Gek}}^{\op{s}}},
  \op{Gek}^{\op{es}}\big)$$
  Im folgenden diskutieren wir zwei F"alle \ref{pvMG1} und \ref{pvMG2},
  in denen sich Ein\-schr"an\-kun\-gen  dieser
  pr"atrennverflochtenen Trennaustauschsituation und genauer die zugeh"orige
  Familienaustauschsituation nach Quasiisomorphismen
  lokalisieren lassen.
\end{Bemerkungl}



\begin{Bemerkungl}[\textbf{Unbeschr"ankte Komplexe,
      homologisch endliche Schreimorphismen}]
  In diesem Fall erlauben wir als Schreimorphismen
  beziehungsweise  Eigmorphismen der Basis nur
    les-Mor\-phis\-men
  beziehungsweise es-Mor\-phis\-men von gekringten R"aumen 
  $f:(X;\mathcal A)\ra (Y;\mathcal B)$
  mit $f_{(!)}:\op{Ab}_{/(X;\mathcal A)}\ra \op{Ab}_{/(Y;\mathcal B)}$  
  homologisch endlich. Wir erinnern  aus \ref{WiFa3}
  die Notationen  $\op{Gek}^{\op{lesb}}$ beziehungsweise
  $\op{Gek}^{\op{esb}}$ f"ur
  diese multiplikativen Systeme.
  Als Regulierung nehmen wir die
  von allen Projektionsformelquadraten der Basis
  zu lesb-Morphismen, allen kartesisch-torsionslosen
  einfachen Basisquadraten und allen Quadraten mit Leertrennungen in
  den Horizontalen und Isomorphismen in den Vertikalen
  unter Verkleben und Vertupeln erzeugte
  Regulierung.
  Wir nennen sie die
  {\bf kartesisch-torsionslose
    Trennregulierung}\index{kartesisch-torsionslose Trennregulierung}
   und deuten diese Wahl
  durch einen Index $\op{kttr}$
  an.\index{kttr@$\op{kttr}$ kartesisch-torsionslose Trennregulierung}
   Diese pr"a\-trenn\-ver\-floch\-te\-ne
  Trennaustauschsituation\label{pvMG1}  notieren wir 
  $$\big(\op{Hot}_{\sslash{\op{Gek}}}\ra \curlywedge{\op{Gek}}\supset
  \op{Gek}^{\op{lesb}}\leftarrow \op{Hot}^{\shriek}_{\sslash{\op{Gek}}^{\op{lesb}}},
  \op{Gek}^{\op{esb}}\big)_{\op{kttr}}$$
\end{Bemerkungl}



\begin{Satz}[{\bf Trennverflechtung f"ur derivierte Modulgarben}]
  Die Familienwinkelfaserung  der kartesisch reguliert
  pr"atrennverflochtenen Trennaustauschsituation  aus \ref{pvMG1}
  f"ur unbeschr"ankte Homotopiekomplexe von Modulgarben
  auf gekringten R"aumen
besitzt  
eine Rechtslinksanpassung in Bezug auf 
  Quasiisomorphismen. 
 Lokalisieren mit Satz \ref{AdLoN} macht daraus
 eine kartesisch-torsionslos reguliert trennverflochtene
 Trennaustauschsituation\label{tzGG}   
 $$\big(\op{Der}_{\sslash{\op{Gek}}}\ra \curlywedge{\op{Gek}}\supset
 \op{Gek}^{\op{lesb}}\leftarrow \op{Der}^{\emph{\shriek}}_{\sslash{\op{Gek}}^{\op{lesb}}},
 \op{Gek}^{\op{esb}}\big)_{\op{kttr}}$$
\end{Satz}

\begin{Bemerkungl}
    Per definitionem ist in dieser Trennaustauschsituation die Trennfaserung
   unsere derivierte
  Opgarbentrennfaserung
  aus \ref{gVRT} und die Schreikofaserung die
  Einschr"ankung unserer Schreikofaserung \ref{VRTebuM} auf gekringte
  R"aume. 
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Einen anderen Zugang zu noch allgemeineren  Aussagen in
  dieser Richtung 
  kann man in der Dissertation von
  Recktenwald \cite{??} finden, die ihrerseits auf dem Formalismus von H"ormann
  \cite{??} aufbaut.
\end{Bemerkungl}


 \begin{Bemerkungl} Spezialisieren wir auf den Fall einpunktiger
   R"aume, so landen wir bei dem in \ref{CVB} behandelten Fall. Dieser Fall
   ist einfacher zu haben, da dort alle Morphismen Eigmorphismen sind.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
 Mit \ref{Rzst} folgt, da"s zu unserer Trennregulierung insbesondere
  alle kartesischen Quadrate der Familienkategorie geh"oren,
  die aus konstant mit einem festen Kring 
  gekringten R"aumen bestehen und $\op{lesb}$-Morphismen als Vertikalen haben.
  Halten wir so einen Kring fest, so erhalten wir
  also eine kartesisch reguliert verflochtene Trennaustauschsituation.
  Etwas allgemeiner k"onnen wir auch in der Basis nur solche Schreimorphismen
  zulassen, die halmweise flache Kringerweiterungen haben, und auch dann
  erhalten wir nach \ref{Rzst} und dem anschlie"senden Lemma \ref{lesbf} 
  und einem zus"atzlichen $\op{f}$ f"ur \glqq flach\grqq\
  eine kartesisch reguliert verflochtene Trennaustauschsituation 
 $$\big(\op{Der}_{\sslash{\op{Gek}}}\ra \curlywedge{\op{Gek}}\supset
 \op{Gek}^{\op{lesbf}}\leftarrow \op{Der}^{{\shriek}}_{\sslash{\op{Gek}}^{\op{lesbf}}},
 \op{Gek}^{\op{esbf}}\big)$$
\end{Bemerkungl}

\begin{proof} 
  Wir wenden Satz \ref{AdLoN} "uber das Lokalisieren einer
  pr"averflochtenen Winkelfaserung an.
 Aus
  unseren Vorarbeiten in \ref{VRLm0} folgt, da"s die Tupel quisflacher
  Komplexe zusammen mit den Tupeln aus Komplexen
  schwach kompaktweicher Modulgarben eine Rechtslinksanpassung der
  Familienwinkelfaserung bilden.
  Damit bleibt  nur noch zu zeigen,
  da"s alle rechts kokartesischen naiven Verflechtungsquadrate
  beidseitig kokartesisch sind.
   Nach \ref{AdLoN}  reicht es aus,
  das f"ur alle rechts kokartesischen naiven Verflechtungsquadrate
  "uber allen Projektionsformelquadraten
  mit $\op{lesb}$-Vertikalen
  und allen einfachen Basisquadraten der kartesisch-torsionslosen Regulierung 
  zu zeigen, denn sie erzeugen per definitionem bereits
  unsere Trennregulierung.
  Im Fall kartesischer Quadrate mit 
  Einstrennungen in den Horizontalen haben wir bereits in \ref{WiFa3}  gepr"uft,
  da"s alle rechts kokartesischen naiven Verflechtungsquadrate
  dar"uber beidseitig kokartesisch sind.
  Im Fall der Quadrate mit 
  Leertrennungen in den Horizontalen und Isomorphismen in den Vertikalen
  ist eh klar, da"s alle
  rechts kokartesischen naiven Verflechtungsquadrate dar"uber beidseitig kokartesisch sind.
 Damit bleibt uns nur noch der Fall der
  Projektionsformelquadrate 
alias aller  Basisquadrate der Gestalt 
    \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   X \ar[d]_f\ar[rr]^{(\op{id}_X,f)} &&X\curlywedge  Y \ar[d]^{f\curlywedge \op{id}_Y}\\
 Y\ar[rr]^{(\op{id}_Y,\op{id}_Y)} &&Y\curlywedge  Y 
}
    \end{displaymath}
    mit $f$ ein $\op{lesb}$-Morphismus.
Wir k"onnen $f$ faktorisieren
  in $(X;\mathcal A)\ra (X;f^*\mathcal B)\ra (Y;\mathcal B)$ und d"urfen die
  beiden Faktoren  getrennt betrachten.
   Im Fall $(X;\mathcal A)\ra (X;f^*\mathcal B)$ reicht es zu zeigen, da"s f"ur
  jeden quisflachen Komplex $\mathcal G$ von $f^*\mathcal B$-Moduln
  und jeden Komplex $\mathcal F$ von $\mathcal A$-Moduln der offensichtliche
  Morphismus ein Quasiisomorphismus
  $$ (\op{res}_{\mathcal A}^{f^*\mathcal B}\mathcal F)\otimes_{f^*\mathcal B}\mathcal G\sira\op{res}_{\mathcal A}^{f^*\mathcal B}(\mathcal F\otimes_{\mathcal A}(\mathcal A\otimes_{f^*\mathcal B}\mathcal G))$$
  ist. Das ist sogar ohne alle Annahmen an $\mathcal G$ offensichtlich.
   Im Fall $(X;f^*\mathcal B)\ra (Y;\mathcal B)$ reicht es zu zeigen, da"s f"ur $\mathcal F\in \op{Hot}(\op{Ab}_{{\sslash}X})$ ein Komplex schwach kompaktweicher Garben
  und  $\mathcal G\in \op{Hot}(\op{Ab}_{{\sslash}Y})$ ein quisflacher Komplex von
  flachen Modulgarben das 
  rechts kokartesische naive Verflechtungsquadrat beidseitig kokartesisch ist.
  In diesem Fall ist  $\mathcal F \curlywedge \mathcal G$
  quisrechtsentfaltet f"ur die obere Horizontale und quislinksentfaltet
  f"ur die rechte Vertikale und $\mathcal F \otimes_{f^*\mathcal B} f^*\mathcal G$
  besteht nach \ref{PfV}  aus faserweise kompaktweichen Garben, ist also
  quislinksentfaltet f"ur die linke Vertikale, 
  und $f_{(!)}\mathcal F \curlywedge \mathcal G$ ist 
  quisrechtsentfaltet f"ur die untere Horizontale und  der von der Pr"averflechtung
  der Homotopiekategorien  herr"uhrende Morphismus ist  nach \ref{PfV} ein
  Isomorphismus
  $$ f_{(!)}(\mathcal F \otimes_{f^*\mathcal B} f^*\mathcal G)
\sira
(f_{(!)}\mathcal F) \otimes_{\mathcal B} \mathcal G$$
von Komplexen in der opponierten Garbenkategorie. 
Das zeigt, da"s auch in diesem Fall  unser rechts kokartesisches naives Verflechtunsquadrat
beidseitig kokartesisch ist.   
\end{proof}


\begin{Lemma} In der Kategorie $\op{Gek}$ aller gekringten R"aume
  bilden die lesbf-Morphismen\label{lesbf} ein
  r"uckzugstabiles multiplikatives System.
\end{Lemma}
\begin{proof}
  Da"s sie ein multiplikatives System bilden, ist klar. Gegeben ein kartesisches Diagramm $pg=fq$ von gekringten R"aumen mit les-Abildungen
  $f,g$ gilt es noch zu zeigen, da"s mit $f_{(!)}:\op{Ab}_{(X;\mathcal A)}\ra \op{Ab}_{(Y;\mathcal B)}$ auch
  $g_{(!)}:\op{Ab}_{(W;\mathcal D)}\ra \op{Ab}_{(Z;\mathcal C)}$
  endliche homologische Dimension hat. Mit Basiswechsel reicht  es
  im Fall einpunktiger R"aume $Y,Z$ und  $W=X$ zu zeigen, da"s die homologische
  Dimension von $g_{(!)}$ beschr"ankt ist durch die homologische
  Dimension von $f_{(!)}$. In \ref{VeVSE} hatten wir diskutiert,
  inwiefern der derivierte Schreivorschub unter les-Morphismen mit dem
  Vergessen etwaiger Modulstrukturen vertauscht. Gibt es also $N$ derart,
  da"s 
  f"ur jedes $\mathcal F\in \op{Ab}_{/(X;\mathcal A)}$ gilt 
  ${\op{R}}^nf_{(!)}\mathcal F=0$ f"ur $n\geq N$, so gilt dasselbe a forteriori
  f"ur jedes $\mathcal F\in \op{Ab}_{/(X;\mathcal D)}$, da wir es ja mit
  $\mathcal A\ra \mathcal D$ zu einer $\mathcal A$-Modulgarbe einschr"anken
  k"onnen.
\end{proof}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Halbseitig beschr"ankte Komplexe,
      beschr"ankte Torsion}]
  Im zweiten Fall betrachten wir nur  Komplexe aus $\op{Hot}^-$,
  lassen aber  beliebige les-Mor\-phis\-men $f$  als Schreimorphismen
  und beliebige es-Morphisen als Eigmorphismen der Basis zu.
  Diese kartesisch reguliert
  pr"averflochtene  Trennaustauschsituation\label{pvMG2} notieren wir
  $$\big(\op{Hot}^-_{\sslash{\op{Gekte}}}\ra \curlywedge{\op{Gekte}}\supset
  \op{Gekte}^{\op{les}}\leftarrow \op{Hot}^{-\shriek}_{\sslash{\op{Gekte}}^{\op{les}}},
  \op{Gekte}^{\op{es}}\big)$$
  Als Regulierung nehmen wir die
  von allen Projektionsformelquadraten der Basis
  zu les-Morphismen, allen kartesisch-torsionslosen
  einfachen Basisquadraten in $\op{Gek}$ aus
  Objekten von $\op{Gekte}$ und allen Quadraten der Basis mit Leertrennungen in
  den Horizontalen und Isomorphismen in den Vertikalen
  unter Verkleben und Vertupeln erzeugte
  Regulierung. Wir deuten die Wahl dieser Regulierung durch das K"urzel
  $\op{kttr}$ an. 
 % Statt der vollen kartesischen Regulierung der Basis der
 % Familienwinkelfakofaserung
 % betrachten wir hier aber nur die Regulierung,
 % die von allen kartesischen Quadraten in $\op{Gek}$
 % aus Objekten von $\op{Gekte}$ mit lesf-Morphismen als Vertikalen, allen
 % Projektionsformelquadraten  zu einem lesf-Morphismus in $\op{Gekte}$ und
 % allen kartesischen $0$-Trennquadraten  
 % unter Vertupeln und Verkleben
 % erzeugt wird. Wir deuten es durch einen unteren Index $\op{te}$ an, wenn
 % wir nur mit dieser technischen Regulierung arbeiten.
 % Diese technische Variante wird ben"otigt, um f"ur relevante Morphismen
 % gekringter R"aume die Eigenschaft lesb nachzuweisen,
 % die in der unbeschr"ankten
 % Variante von Schreimorphismen gefordert wird.
 % \nichtfinal{(Echt n"otig? Scheint mir jetzt
 % Overkill!)} 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl} 
  Ich wei"s nicht, ob f"ur jeden torsionslosen Winkel in  $\op{Gekte}$
  auch das in $\op{Gek}$ gebildete  
  Faserprodukt zu $\op{Gekte}$ geh"ort.
  Diese Schwierigkeit haben wir im vorhergehenden
  durch eine vorsichtige Wahl der
  Regulierung umgangen.
\end{Bemerkungl}





\begin{Satz}[{\bf Trennaustausch f"ur halbseitig  derivierte Modulgarben}]
  Die Familienwinkelfaserung der 
  pr"atrennverflochtenen  Trennaustauschsituation 
  f"ur halbseitig beschr"ankte
  Homotopiekomplexe von Modulgarben auf torsionsendlichen
  gekringten R"aumen aus \ref{pvMG2} 
besitzt
eine Rechtslinksanpassung in Bezug auf\label{thsd}  
  Quasiisomorphismen 
  und liefert durch Lokalisieren mit Satz \ref{AdLoN} eine
  in Bezug auf die kartesisch-torsionslose Trennregulierung trennverflochtene
  Trennaustauschsituation 
  $$\big(\op{Der}^-_{\sslash{\op{Gekte}}}\ra \curlywedge{\op{Gekte}}\supset
  \op{Gekte}^{\op{les}}\leftarrow
  \op{Der}^{-\emph{\shriek}}_{\sslash{\op{Gekte}}^{\op{les}}},
  \op{Gekte}^{\op{es}}\big)_{\op{kttr}}$$
\end{Satz}
\begin{Bemerkungl}
 Mit \ref{Rzst} folgt, da"s zu unserer  Regulierung insbesondere
 alle kartesischen Quadrate der Familienkategorie mit $\op{les}$-Vertikalen
 geh"oren,
  die aus konstant mit einem festen Kring endlicher Torsionsdimension
  gekringten R"aumen bestehen. Halten wir so einen Kring fest, so erhalten wir
  also eine kartesisch reguliert verflochtene Trennaustauschsituation, und ist
  dieser Kring $\DZ$, so ist das die kartesisch reguliert
  verflochtene Trennaustauschsituation\label{TvAB}
  $$\big(\op{Der}^-_{\sslash{\op{Top}}}\ra \curlywedge{\op{Top}}\supset
  \op{Top}^{\op{les}}\leftarrow \op{Der}^{-\shriek}_{\sslash{\op{Top}}^{\op{les}}},
  \op{Top}^{\op{es}}\big)$$
\end{Bemerkungl}
  \begin{proof} 
  Mutatis mutandis bleibt der Beweis derselbe,
  wir m"ussen nur  \ref{VRLm2N} f"ur die Existenz einer Rechts-Links-Anpassung
  zitieren und \ref{WiFa1} f"ur die Diskussion des
  einfachen Basiswechsels. 
  \end{proof}







  \begin{Bemerkungl}[\textbf{Schreivorschub flacher kompaktweicher Modulgarben}]
    Gegeben $f:(X;\mathcal A)\ra (Y;\mathcal B)$ ein lesbf-Morphismus 
   und $\mathcal F$ ein
   faserweise kompaktweicher flacher $\mathcal A$-Modul
   ist auch $f_{(!)}\mathcal F$ ein flacher $\mathcal B$-Modul. 
   In der Tat gilt f"ur jeden $\mathcal B$-Modul $\mathcal G$  nach der
   Projektionsformel in der derivierten Kategorie
   $$(f_{!}\mathcal F)\otimes_{{\mathcal B}}\mathcal G\cong
   f_{!}(\mathcal F\otimes_{\mathcal A}(f^*\mathcal G))$$
   Wegen $\mathcal F$ faserweise kompaktweich ist jedoch
   $f_{!}\mathcal F \cong f_{(!)}\mathcal F[0]$
    eine gew"ohnliche Garbe 
   und es reicht zu zeigen $\mathcal H^q ((f_{!}\mathcal F)\otimes_{\mathcal B}\mathcal G)=0 $ f"ur $q<0$ und das deriviert zu verstehende Tensorprodukt.
   Andererseits aber ist f"ur das deriviert zu verstehende Tensorprodukt
   nach Annahme auch
   $\mathcal F\otimes_{\mathcal A}(f^*\mathcal G)$ eine echte
   Garbe und daraus folgt 
   $\mathcal H^q f_{!}(\mathcal F\otimes_{\mathcal A}(f^*\mathcal G))=0$ f"ur $q<0$.
   Dasselbe gilt, wenn $f$ nur ein lesf-Morphismus ist, wir aber
    $\mathcal A$ und $\mathcal B$ von endlicher Torsionsdimension
   annehmen.
  \end{Bemerkungl}
 





  
\begin{Bemerkunge}
  Will man allgemeiner Schreivorschub und Trennr"uckzug
  unter nicht notwendig flachen Kringgarbenkomorphismen
  zulassen, so wird man  mit differentiellen graduierten Kringgarben arbeiten m"ussen.  
\end{Bemerkunge}






\begin{Beispiel}[\textbf{K"unnethformel der kompakten Kohomologie}]
  Sei $k$ ein Kring beschr"ankter Torsionsdimension.
  Gegeben lokal kompakte Hausdorffr"aume $X,Y$ mit ihren
  konstanten Abbildungen $a,b$ auf den Einpunktraum und die konstante
  Abbildung $c:X\times Y\ra\op{pt}$ betrachten wir in der
  Familienkategorie der banalen  Trennkategorie topologischer R"aume
  das kartesische Diagramm
  mit les-Vertikalen\index{K"unnethformel!der kompakten Kohomologie} 
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
X\times Y \ar[r] \ar[d]_{c}&X\curlywedge Y \ar[d]^{a\curlywedge b}   \\
\op{pt}\ar[r]& \op{pt}\curlywedge \op{pt}}
  \end{displaymath}
 Die Verflechtung
  in der verflochtenen Trennaustauschsituation der
  halbseitig derivierten  Garben von $k$-Moduln \ref{TvAB} 
  in unserem kartesischen Diagramm mit der Diagonale als unterer Horizontale liefert einen Isomorphismus
  $ a_!\underline{X}\otimes b_!\underline{Y}\sira c_!(\underline{X}\boxtimes \underline{Y})$.
  Aus \ref{extT} erhalten wir weiter einen 
  Isomorphismus $\underline{X\times Y}\sira
  \underline{X}\boxtimes \underline{Y}$.
  Alles in allem erhalten wir so einen Isomorphismus
  $$ a_!\underline{X}\otimes b_!\underline{Y}\sira c_!(\underline{X\times Y})$$
  in $\op{Der}(\op{Ab}_{\curlyvee k})$.
  Das Tensorprodukt ist bis hierher stets deriviert als $\otimes=\otimes_k^{\op{L}}$ zu verstehen. 
  Mit der abstrakten K"unnethformel
  \eref{HTPKl}{TD} erhalten wir daraus im Fall $k=\DZ$ und mit $\otimes$ als
  underiviertem Tensorprodukt
  nat"urliche unnat"urlich spaltende kurze exakte Sequenzen\label{KueFx} 
  von abelschen Gruppen  $$\bigoplus_{p+q=n}{\op{H}}_!^p X\otimes {\op{H}}_!^q Y
  \;\hra\; {\op{H}}_!^n(X\times Y)\;\sra\; \bigoplus_{p+q=n+1}{\op{H}}_!^p X\ast {\op{H}}_!^q Y$$
\end{Beispiel}
\begin{Beispiel}[\textbf{K"unnethformel der kompakten Kohomologie, Variante}]
  Sei $k$ ein beliebiger Kring und
  seien lokal kompakte Hausdorffr"aume $X,Y$
  gegeben derart, da"s $a:(X;k)\ra (\op{pt};k)$ und
  $b:(Y;k)\ra (\op{pt};k)$ lesb-Morphismen sind, so da"s 
  insbesondere f"ur h"ochstens endlich viele $p,q$ die kompakten Kohomologien
  ${\op{H}}_!^p(X;k)$ und  ${\op{H}}_!^q(Y;k)$ von Null verschieden sind. 
  So liefert unsere Trennverflechtung\label{KuFd} 
  f"ur beidseitig derivierte Modulgarben \ref{tzGG} analog zu \ref{KueFx} 
   in $\op{Der}(\op{Ab}_{\curlyvee k})$ einen Isomorphismus
  $$ a_!\underline{X}\otimes b_!\underline{Y}\sira c_!(\underline{X\times Y})$$
 \end{Beispiel}



\subsection{Schreir"uckzug derivierter Modulgarben} 
\begin{Satz}
  F"ur jeden lesb-Morphismus 
  gekringter R"aume $f: X \ra Y$ besitzt der  Schreivorschub
$f_{!}: \op{Der} (\op{Ab}_{/X}) \rightarrow \op{Der} 
(\op{Ab}_{/Y})$\label{VdD} 
einen Rechtsadjungierten, den 
\emph{\bf Schreir"uckzug}
\index{Schreir"uckzug}\index{)6shriek@$f^{~!}$ Schreir"uckzug!auf derivierten Kategorien}
\index{R"uckzug!eigentlicher}
\begin{displaymath}
f^! : \op{Der} (\op{Ab}_{/Y}) \rightarrow \op{Der} (\op{Ab}_{/X})
\end{displaymath}
\end{Satz}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Notationsfragen}] F"ur die Funktoren auf abelschen Garben, die wir
  bisher $f^!$ notiert hatten, vereinbaren wir die neue Notation $f^{(!)}$.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl} Der Beweis des Satzes ben"otigt gr"o"sere Vorbereitungen und wird f"ur abelsche Garben in \ref{VeDD} und f"ur Modulgarben in \ref{eer}
  gegeben. Zun"achst diskutieren
  wir  einige Spezialf"alle,\label{ERaE} 
  die leichter zu haben sind, und erste Eigenschaften.
  Danach beginnen wir mit Vorbereitungen zum Beweis. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Schreir"uckzug unter separierten \'etalen 
  Abbildungen}]
  Im Fall  offener Einbettungen $f$
  und allgemeiner   im Fall separierter \'etaler 
  Abbildungen $f$  liefern \eref{AdInbb}{TG} beziehungsweise
  \eref{lfad}{TG} sogar eine Adjunktion
  $(f_{(!)},f^{(\ast)})$ exakter Funktoren auf den entsprechenden Kategorien
  abelscher Garben. Sie f"uhrt ohne weitere Schwierigkeiten
  zu einer Adjunktion
  $(f_!,f^\ast)$ der zugeh"origen derivierten Funktoren  und liefert
  damit sowohl\label{etsep} 
  die Existenz des Rechtsadjungierten $f^!$ als auch
  eine Isotransformation $f^*\siRa f^!$ im Fall derivierter abelscher Garben.
  Dasselbe gilt im Fall von Modulgarben f"ur einen separierten \'etalen
  Morphismus $f$ von geringten R"aumen \glqq ohne Ringwechsel\grqq, also mit $\mathcal A\sira f^*\mathcal B$. 
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Schreir"uckzug unter lokal abgeschlossenen Einbettungen}]  Im Fall der Einbettung einer lokal abgeschlossenen
  Teilmenge $f:X\hra Y$ ist 
  $f_{(!)}$  
  ein exakter Funktor auf den zugrundeliegenden Kategorien
  abelscher Garben und besitzt dort nach \eref{agAD}{TG} einen
  Rechtsadjungierten, den wir von nun an
  neu $f^{(!)}:\op{Ab}_{/X}\ra \op{Ab}_{/Y}$\index{)6shriek@$f^{~!}$ eigentlicher R"uckzug!Schnitte mit Tr"ager} notieren und der nach \eref{agAD}{TG}
   jeder Garbe $\mathcal F\in \op{Ab}_{/Y}$ auf $Y$ die  Garbe $f^{(!)}\mathcal F\in \op{Ab}_{/X}$ der stetig durch Null zu einer offenen Umgebung ausdehnbaren 
  Schnitte von $X$ nach  $\bar{\mathcal F}$  zuordnet. 
  Da jeder Garbenkomplex nach \ref{EhiA} eine Quis\-rechts\-ent\-fal\-tung  besitzt, existiert in diesem Fall
  der Rechtsderivierte
   auf der ganzen derivierten Kategorie und ist dann nach
   \eref{AdJD}{TD} der gesuchte Rechtsadjungierte $f^!= {\op{R}}f^{(!)}$. 
  Die $\mathcal H^q f^! \mathcal F={\op{R}}^q f^{(!)}\mathcal F$
  f"ur $\mathcal F\in \op{Ab}_{/Y}$ sind in diesem Fall unsere lokalen Kohomologiegarben von $\mathcal F$ mit Tr"ager in $X$
  aus \eref{lokGg}{TG}.   Dasselbe gilt im Fall von Modulgarben f"ur eine
  lokal abgeschlossene Einbettung $f$ von geringten R"aumen \glqq ohne Ringwechsel\grqq, also mit $\mathcal A\sira f^*\mathcal B$. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Schreir"uckzug f"ur Ringgarbenwechsel}]
  Gegeben ein Morphismus $f:(X;\mathcal A)\ra (X;\mathcal B)$
  von geringten R"aumen, die auf dem zugrundeliegenden Raum die Identit"at
  ist, und  $\mathcal B\ra \mathcal A$ der zugeh"origen Morphismus
  von Ringgarben in
  die Gegenrichtung wird der Vorschub $f_{(*)}=f_{(!)}$ die Einschr"ankung der
  Modulgarbenstruktur
  $f_{(*)}\mathcal F=\op{res}_{\mathcal A}^{\mathcal B}\mathcal F$ 
  und sein Rechtsadjungierter macht aus einem $\mathcal B$-Modul
  $\mathcal G$ den $\mathcal A$-Modul 
  $$f^{(!)}\mathcal G=(\mathcal A{\Rrightarrow}_{\mathcal B}\mathcal G)$$
  mit der $\mathcal A$-Modulstruktur, die von den Rechtsoperation von
  $\mathcal A$ auf sich selber herkommt. Das ist eine vergarbte Fassung von
  \eref{F1}{KAG}, wo das im Fall des Einpunktraums $X$ diskutiert wird.
  Das adjungierte Paar $(f_{(*)}=f_{(!)}, f^{(!)})$ liefert nach \eref{AdJD}{TD}
  ein weiteres
  deriviertes Paar der zugeh"origen derivierten
  Funktoren $(f_*=f_!, f^!)$ mit
  $f^{!}\pdef {\op{R}}f^{(!)}$. Die Adjunktionsformel
  \ref{rVDe}  f"ur internes Hom 
$\op{avf}: f_\ast  (\mathcal F{\Rrightarrow} f^! \mathcal G) 
 \sira  f_! \mathcal F{\Rrightarrow} \mathcal G
 $ spezialisiert im Fall des Einsobjekts $\mathcal F=\mathbb I=\mathcal A[0]$
 zu einem Isomorphismus $
\op{avf}: f_\ast  f^! \mathcal G
 \sira  f_! \mathcal F{\Rrightarrow} \mathcal G
 $ alias
 $$\op{res}_{\mathcal B}^{\mathcal A} f^! \mathcal G \sira (\op{res}_{\mathcal B}^{\mathcal A}\mathcal A[0]){\Rrightarrow}\mathcal G$$
 Ist noch spezieller $X=\op{top}$ der Einpunktraum,\label{SRGa} 
 so identifiziert dieser Isomorphismus
 das interne Hom vom $B$-Modul $A$ zu einem $B$-Modul $G$
 mit der derivierten Induktion ${\op{Rind}}_B^AG$  gefolgt von der
 Restriktion  der Skalare. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Schreir"uckzug  mit Ring- und Raumwechsel}]
Jeder Morphismus von geringten R"aumen $f: (X;\mathcal A)\ra (Y;\mathcal B)$
  l"a"st sich faktorisieren in $g\circ r$ als
  $$(X;\mathcal A)\ra(X;\bar{\mathcal B})\ra (Y;\mathcal B)$$
  mit $\bar{\mathcal B}\pdef f^{*,\op{Ab}}\mathcal B$.\label{SRR} 
  So erhalten wir auch eine Isotransformation $f^{(!)}\siRa r^{(!)} g^{(!)}$.
  Nach dem vorhergehenden haben wir f"ur $g$ eine lokal abgeschlossene
  Einbettung $g^{(!)}=g^{(!),\op{Ab}}$ mit der offensichtlichen Erg"anzung der
  Modulstruktur und finden Isomorphismen 
  $$f^{(!)}\mathcal G \sira  r^{(!)} g^{(!)}\mathcal G \sira
  \mathcal A{\Rrightarrow}_{_{\bar{\mathcal B}}} g^{(!)}\mathcal G$$
  wir nach \ref{rVDe}  Isomorphismen
  $$  f_\ast  (M{\Rrightarrow} f^! N) 
 \sira  f_! M{\Rrightarrow} N$$
\end{Bemerkungl}




\begin{Bemerkungl}
  Gegeben ein lokal abgeschlossene Einbettung $b:X\ra Z$ von geringten
  R"aumen ist die Ausdehnung durch Null $b_{(!)}:\op{Ab}_{/X}\ra  \op{Ab}_{/Z}$
  ein exakter Funktor. Also macht $\op{Hot}b^{(!)}$ quisrechtsentfaltete
  Komplexe zu quisrechtsentfalteten Komplexen und wir erhalten mit
  Grothendieck's Spektralsequenz \eref{GsPP}{TD} oder
  genauer \eref{DerEVv}{TD} allgemeiner als in \eref{lkoi}{TD}
  f"ur jeden Morphismus $f:X\ra Y$
  zu einem weiteren geringten Raum\label{lkei} 
   eine Isotransformation 
   $$\op{R}(f_{(*)}b^{(!)})\siRa {\op{R}}f_{(*)}\circ {\op{R}}b^{(!)}=f_*b^!$$
\end{Bemerkungl}

\begin{Beispiel}[\textbf{Offener R"uckzug}] \nichtfinal{Nicht hier! Aber wo?} 
  Man mag zur "Ubung zeigen, da"s unser Morphismus \ref{Fosf}
  im Fall der derivierten Opgarbentrennfaserung und
   einer offenen Einbettung\label{OffR} 
   $j:U\hra X$ von topologischen R"aumen und
   $\mathcal F\in \op{Der}_{{\sslash}X}$ zum offensichtlichen  Isomorphismus
   $j^! \mathcal F\sira j^*\mathcal F$ spezialisiert.
   \nichtfinal{Wohin? Trenne mit Sorgfalt allgemeines f"ur beliebigen Formalismus und spezielles f"ur gekringte R"aume!} 
\end{Beispiel}

\begin{Beispiel}[\textbf{Problematik einer naiven Konstruktion des Schreir"uckzugs}]
F"ur die konstante Abbildung $c : \Bbb{R} \ra \op{pt}$ der Zahlengerade auf einen Punkt 
besitzt $c_{(!)} : \op{Ab}_{/\Bbb{R}} \ra \op{Ab}_{/\op{pt}}$ 
keinen Rechtsadjungierten, da  der Funktor
$c_{(!)}$ sonst nach \eref{LaE}{TG} rechtsexakt
sein m"u"ste. Das ist er jedoch nicht, denn
der Epimorphismus der konstanten Garbe auf
den Wolkenkratzer am Ursprung 
$\Bbb{Z}_{\Bbb{R}} \twoheadrightarrow \Bbb{Z}_{(0)}$ 
wird unter $c_{(!)}$ die Einbettung $0_{\op{pt}} 
\hookrightarrow \Bbb{Z}_{\op{pt}}$ und diese ist kein Epimorphismus.
\end{Beispiel}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Motivation der Konstruktion des Verdierdualen}]
 Seien $X$ ein lesb-Raum und\label{svd} 
 $j : U \hookrightarrow X$ die Einbettung einer offenen Teilmenge
 und $a : X \rightarrow \op{top}$ die konstante Abbildung und
 $c\pdef a\circ j: U\ra \op{top}$ die konstante Abbildung.
 Nehmen wir einmal an, wir h"atten f"ur Modulgarben mit Koeffizienten in
 einem festen Kring $k$ einen Rechtsadjungierten $f^!$ von $f_!$ auf den
 derivierten Kategorien f"ur beliebige lesb-Abbildungen $f$. 
So erhielten wir f"ur $\mathcal F \in \op{Der} (\op{Ab}_{/(X;k)})$ 
nat"urliche Isomorphismen
\begin{eqnarray*}
 c_\ast j^\ast   (\mathcal F{\Rrightarrow} a^!  k_{\op{top}}) & \sira &
c_\ast j^! (\mathcal F{\Rrightarrow} a^!  k_{\op{top}})\\
&\sira & c_\ast (j^\ast\mathcal F{\Rrightarrow} j^! a^!  k_{\op{top}})\\
&\sira & c_\ast (j^\ast\mathcal F{\Rrightarrow} c^!   k_{\op{top}})\\
& \sira & (c_! j^\ast \mathcal F){\Rrightarrow}  k_{\op{top}}
\end{eqnarray*}
Ist $\mathcal F$ ein Komplex kompaktweicher Garben
und $k$ ein K"orper, so erhalten wir als Endresultat den 
Komplex $\Gamma_!(U;\mathcal F)^*$ der $k$-Dualr"aume der Schnitte
"uber $U$ mit
kompaktem Tr"ager der Garben des Komplexes $\mathcal F$. Nun "uberlegt man sich
unschwer, da"s f"ur eine kompaktweiche Garbe $\mathcal K$ von $k$-Vektorr"aumen
der Funktor 
$U\mapsto \Gamma_!(U;\mathcal K)^*$ auf der Kategorie der offenen Teilmengen
von $X$ mit den durch die Transponierten der Ausdehnung durch Null gegebenen
Restriktionsabbildungen eine Garbe ist. Die Vermutung liegt also nahe,
da"s der Komplex dieser Garben f"ur $\mathcal K=\mathcal F^q$ mit $q\in\DZ$
das Objekt
$$\mathcal F{\Rrightarrow} a^!  k_{\op{top}}$$
der derivierten Kategorie sein sollte und insbesondere im Fall,
da"s $\mathcal F$ eine kompaktweiche Aufl"osung der konstanten Garbe $k_X$ ist,
ein Repr"asentant der dualisierenden Garbe $a^!k_{\op{top}}$.
  Das ist in der Tat richtig und auch im wesentlichen unsere allgemeine
  Konstruktion
  des Schreir"uckzugs in diesem Spezialfall. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Homologische Breite des Schreir"uckzugs}] 
Ist $f : X \ra Y$ eine les-Ab\-bil\-dung in $\op{Top}$ 
  mit 
  $f_{(!)}$ von einer homologischen
  Dimension $\leq d$, so gilt\label{HBER}
  $$\mathcal G\in \op{Der}^{\geq 0}(\op{Ab}_{/Y})\RA
  f^!\mathcal G\in \op{Der}^{\geq -d}(\op{Ab}_{/X})$$
  In der Tat reicht es daf"ur nach \eref{KriA}{TD} zu zeigen, da"s gilt 
  $\op{Der}_{/X}(\mathcal F, f^!\mathcal G)=0$ f"ur alle 
  $\mathcal F\in \op{Der}^{\leq -d-1}(\op{Ab}_{/X})$. Das folgt mit
  unserer Adjunktion aus der Erkenntnis $f_!\mathcal F\in \op{Der}^{\leq -1}(\op{Ab}_{/X})$, die hinwiederum von unseren Erkenntnissen \eref{UbDe}{TD}  zum Derivieren homologisch
  endlicher Funktoren herkommt, da wir ja aus \ref{EhiA} wissen, da"s jeder Komplex abelscher Garben eine Quisrechtsentfaltung besitzt.
 Ist zus"atzlich $\op{Ab}_{/Y}$ von endlicher
  homologischer Dimension $\leq r$, so zeigen wir zus"atzlich
$$\mathcal G\in \op{Der}^{\leq 0}(\op{Ab}_{/Y})\RA
  f^!\mathcal G\in \op{Der}^{\leq r}(\op{Ab}_{/X})$$
  Nach \eref{sHH}{TD}  reicht es in der Tat, f"ur $q>r$ und $\mathcal F\in\op{Ab}_{/X}$ das Verschwinden
  $\op{Der}_{/X}(\mathcal F[-q],f^!\mathcal G)=0$ 
  zu zeigen  alias  $\op{Der}_{/Y}(f_!\mathcal F,\mathcal G[q])=0$.
  Nach Annahme und \eref{UGTRn}{TD} ist aber $\mathcal G[q]$ f"ur $q>r$
  quasiisomorph zu
  einem quis\-rechts\-ent\-fal\-te\-ten Komplex in  $\op{Hot}^{<0}(\op{Ab}_{/Y})$.
  F"ur Modulgarben gilt mutatis mutandis dasselbe.
 \end{Bemerkungl}



\begin{Satz}[\textbf{Darstellbarkeit von Funktoren auf Garben}]
  Seien $\mathfrak U$ ein Universum, $X$ ein topologischer Raum aus
  $\mathfrak U$ und\label{DBKrN} 
$
 \mu : \mathfrak U\!\op{Ab}_{/X} \rightarrow \mathfrak U\!\op{Ab}^{\op{opp}}
$ ein Funktor. Genau dann ist $
 v\mu : \mathfrak U\!\op{Ab}_{/X} \rightarrow \mathfrak U\!\op{Ens}^{\op{opp}}
$ darstellbar alias
isomorph zu einem Funktor der Gestalt $\mathcal F \mapsto
\op{Ab}_{/X} (\mathcal F, \mathcal C)$ mit $\mathcal C \in \mathfrak U\!\op{Ab}_{/X}$, 
wenn $\mu$  mit Kolimites "uber $\mathfrak U_\in$-$\mathfrak U_\in\uvec$-K"ocher
vertauscht. 
\end{Satz}
\begin{Bemerkungl} Wenn es einen topologischen Raum $X\in\mathfrak U$ gibt,
  kann $\mathfrak U$ nicht das leere Universum sein. Dann
  mu"s unser Funktor $\mu$ insbesondere mit endlichen Koprodukten vertauschen
  und nach \eref{MFad}{TG} folglich ein $\op{Ab}$-Funktor sein.
\end{Bemerkungl}
 
\begin{proof}
 Da"s ein darstellbarer Funktor mit Kolimites vertauschen mu"s, ist eh klar.
Sind weiter eine abelsche Garbe $\mathcal C \in \op{Ab}_{/X}$ 
und nat"urliche Bijektionen
\begin{equation*}
 \mu (\mathcal F) \sira \op{Ab}_{/X} 
(\mathcal F, \mathcal C)
\end{equation*}
gegeben, so erhalten wir mit $\mathcal F 
= \mathbb Z_{U\subset X} \pdef i_{(!)} \mathbb Z_U$
f"ur $i: U \hookrightarrow X$\index{Z@$\mathbb Z_{U\subset X} \pdef i_{~!} \mathbb Z_U$}
die Einbettung einer offenen Teilmenge $U\co X$ Bijektionen
$
b_U: \mu (\mathbb Z_{U\subset X}) \sira \mathcal C (U)
$. F"ur $V \co U$ mu"s dar"uber hinaus der offensichtliche 
Morphismus $a_{U}^V:\mathbb Z_{V\subset X} \rightarrow \mathbb Z_{U\subset X}$ zu einem
kommutativen Diagramm
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
\mu (\mathbb Z_{U\subset X}) \ar[r]^-\sim \ar[d]_-{\mu(a_{U}^V)}& \mathcal C (U)\ar[d]^-{\op{res}^V_U}\\
\mu(\mathbb Z_{V\subset X}) \ar[r]^-\sim &\mathcal C (V)
}
\end{displaymath}
mit besagten Bijektionen $b_U, b_V$ in den Horizontalen 
f"uhren. Damit ist der weitere Gang des Beweises klar:
Wir konstruieren zu unserem Funktor $\mu$ eine abelsche Pr"agarbe $\mathcal C_\mu$ durch die Vorschrift
\begin{equation*}
 \mathcal C_\mu (U) := \mu (\mathbb Z_{U\subset X})
\end{equation*}
und zeigen, da"s sie unter unseren zus"atzlichen Annahmen eine Garbe ist,
die den Funktor $\mu$ darstellt.
Um zu zeigen, da"s $\mathcal C_\mu$ eine Garbe ist, betrachten wir ein System
$\mathcal U \subset \mathcal P
(X)$ von offenen Teilmengen mit Vereinigung $V \co X$ und das Diagramm
\begin{equation*}
 \bigoplus_{(U,U^\prime) \in \mathcal U^2} \mathbb Z_{(U \cap U^\prime)\subset X}
 \begin{array}{c} \rightarrow\\[-3mm] \rightarrow \end{array} \bigoplus_{U \in \mathcal U} \mathbb Z_{U\subset X}
\rightarrow \mathbb Z_{V\subset X}
\end{equation*}
mit den beiden ersten Pfeilen gegeben einerseits durch $\mathbb Z_{(U \cap
  U^\prime)\subset X} \rightarrow \mathbb Z_{U\subset X}$ und andererseits durch
$\mathbb Z_{(U \cap
  U^\prime)\subset X} \rightarrow \mathbb Z_{U^\prime\subset X}$.
An den Halmen erkennt man, da"s hier $\mathbb Z_{V\subset X}$ der Kolimes der
linken H"alfte unseres Diagramms alias der Koegalisator der beiden
linken Pfeile ist.
Kommutiert $\mu$ mit Kolimites, so mu"s mithin $\mathcal C_\mu$ eine 
abelsche Garbe sein.
Es bleibt noch zu zeigen, da"s diese abelsche Garbe auch in der Tat den Funktor $v\mu$ darstellt.
Bezeichne dazu $\op{Off}_X$ die Kategorie der offenen Teilmengen von $X$ mit Inklusionen als Morphismen und
$
 J : \op{Off}_X^{\op{opp}} \rightarrow  \mathfrak U\!\op{Ab}_{/X}^{\op{opp}} $ den  Funktor
$U  \mapsto  \mathbb Z_{U\subset X}$. 
 Nun betrachten wir f"ur alle $\mathcal F \in \mathfrak U\!\op{Ab}_{/X}$ die Verkn"upfung
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
   v\mu (\mathcal F)\ar[r]^-\sim& \mathfrak U\!\op{Ab}_{/X}^\wedge(\hat{\mathcal F},v\mu)\ar@{=}[r]&\op{Cat} (\mathfrak U\!\op{Ab}_{/X}^{\op{opp}}, \mathfrak U\!\op{Ens})(\hat{\mathcal F},v\mu )\ar[d]^-\wr\\
  &&\ar[d]\op{Cat} (\mathfrak U\!\op{Ab}_{/X}^{\op{opp}}, \mathfrak U\!\op{Ab})(\hat{\mathcal F}_{\!\!\scriptscriptstyle \oplus},\mu )\\
\op{Ab}_{/X} (\mathcal F, \mathcal C_\mu)  && \ar[ll]_-\sim\op{Cat} (\op{Off}_{X}^{\op{opp}}, \mathfrak U\!\op{Ab})(\hat{\mathcal F}_{\!\!\scriptscriptstyle \oplus} J,\mu J )}
\end{displaymath}
der invertierten Bijektion des \hyperref[YL]{Yoneda-Lemmas}, der
invertierten Bijektion aus \eref{MFad}{TG} und der Definition der Kategorie der abelschen Garben.
Sie bilden eine Transformation  $\tau : \mu \Rightarrow 
\op{Ab}_{/X}
(\;, \mathcal C_\mu)$ von Funktoren
$\mathfrak U\!\op{Ab}_{/X}\ra \mathfrak U\!\op{Ab}^{\op{opp}}$, 
die auf allen
$\mathbb Z_{U\subset X}$ Isomorphismen $\tau : \mu (\mathbb Z_{U\subset X}) \sira \op{Ab}_{/X}
(\mathbb Z_{U\subset X}, \mathcal C_\mu)$ induziert.
Es gilt zu zeigen, da"s sie auf "uberhaupt allen Objekten 
$\mathcal F\in  \mathfrak U\!\op{Ab}_{/X}$ Isomorphismen $\tau : \mu (\mathcal F)
\sira \op{Ab}_{/X} (\mathcal F, \mathcal C_\mu)$ 
induziert.
Da beide Seiten als Funktoren von $\mathcal F$ mit Kolimites vertauschen, 
folgt das zun"achst f"ur beliebige direkte Summen 
von Kopien unserer $\mathbb Z_{U\subset X}$.
Jede abelsche Garbe ist aber Quotient einer derartigen 
direkten Summe und dann auch Kokern eines Morphismus zwischen zwei
derartigen direkten Summen, und so folgt es dann f"ur $\mathcal F$ beliebig.
\end{proof}
\begin{Satz*}[\textbf{Darstellbarkeit von Funktoren auf Modulgarben}]
  Seien $\mathfrak U$ ein Universum und $X=(X,\mathcal A)$ ein geringter Raum aus
  $\mathfrak U$ und\label{DBKrn} 
$
 \mu : \mathfrak U\!\op{Ab}_{/X} \rightarrow \mathfrak U\!\op{Ab}^{\op{opp}}
$ ein Funktor. 
Genau dann ist $v\mu$ darstellbar alias
isomorph zu einem Funktor der Gestalt $\mathcal F \mapsto
\mathfrak U\!\op{Ab}_{/X} (\mathcal F, \mathcal C)$ mit $\mathcal C \in \mathfrak U\!\op{Ab}_{/X}$, 
wenn er mit Kolimites "uber $\mathfrak U_\in$-$\mathfrak U_\in\uvec$-K"ocher
vertauscht.\end{Satz*}

 



\begin{proof}
  Indem wir auf $\hat\mu: \mathcal G\mapsto \mu(\mathcal A\otimes_\DZ\mathcal G)$ unseren vorherigen Satz
anwenden, erkennen wir, da"s dieser Funktor dargestellt
wird durch die abelsche Garbe $\mathcal C$ mit Schnitten $\mathcal C(U)\pdef\mu(\mathcal A_{U\subset X})$. Versehen wir nun $\mathcal C$  mit seiner offensichtlichen Struktur als $\mathcal A$-Modulgarbe,
so erhalten wir 
Abbildungen
$$\mu(\mathcal F)\ra \op{Ab}_{/X}(\mathcal F,\mathcal C)$$
durch die Vorschrift,
da"s wir $\alpha\in \mu(\mathcal F)$ abbilden auf die
$\alpha_U:\mathcal F(U)\ra \mathcal C(U)$ f"ur $U\co X$ gegeben dadurch,
da"s wir zu $s\in \mathcal F(U)$ den Morphismus $\tilde s: \mathcal A_{U\subset X}\ra \mathcal F$ mit $1\mapsto s$ betrachten und
dazu $\mu(\tilde s): \mu(\mathcal F)\ra \mu(\mathcal A_{U\subset X})$ bilden und
dann 
$\alpha_U(s)\pdef (\mu(\tilde s))(\alpha)$ setzen. Gehen wir die Definitionen
durch, so ergibt sich, da"s unsere Abbildungen zu Isomorphismen $\mu(\mathcal A_{U\subset X})\sira \op{Ab}_{/X}(\mathcal A_{U\subset X},\mathcal C)$
spezialisieren. Da aber jede $\mathcal A$-Modulgarbe $\mathcal F$ Kokern eines
Morphismus zwischen direkten Summen von Kopien gewisser $\mathcal A_{U\subset X}$
ist und da beide Seiten mit Kolimites vertauschen, mu"s unsere Abbildung f"ur alle $\mathcal A$-Modulgarben $\mathcal F$ ein Isomorphismus sein.
\end{proof}


 \begin{Korollar}
 Seien $\mathfrak U$ ein Universum und  $X$ ein topologischer Raum oder allgemeiner ein geringter
  Raum aus $\mathfrak U$ und $\mathcal D$ eine abelsche $\mathfrak U_\in\uvec$-Kategorie. Ein Funktor $\Lambda : \mathfrak U\!\op{Ab}_{/X} \rightarrow \mathcal D$
besitzt genau dann einen Rechtsadjungierten,\label{ExRAk}  wenn er mit Kolimites "uber $\mathfrak U_\in$-$\mathfrak U_\in\uvec$-K"ocher  vertauscht. 
 \end{Korollar}
 \begin{proof}
 Jeder Funktor, der einen Rechtsadjungierten besitzt, vertauscht mit Kolimites.
Andererseits vertauscht auch f"ur alle $D \in \mathcal D$ der Funktor $\mathcal D \rightarrow \op{Ab}^{\op{opp}}, A \mapsto
\mathcal D (A,D)$ mit Kolimites. Vertauscht weiter 
$\Lambda$ mit Kolimites, so auch die Verkn"upfung
$$\begin{array}{ccc}
 \op{Ab}_{/X} &\rightarrow &\op{Ab}^{\op{opp}}\\
\mathcal F &\mapsto &\mathcal D (\Lambda \mathcal F, D)
\end{array}$$
Nach dem Darstellbarkeitskriterium \ref{DBKrN} beziehungsweise \ref{DBKrn} ist unsere Verkn"upfung also darstellbar durch eine
abelsche Garbe $RD \in \op{Ab}_{/X}$. Man sieht nun 
ohne M"uhe, da"s wir damit schon den gesuchten Rechtsadjungierten
$R$ zu $\Lambda$ konstruiert haben.
\end{proof}


\begin{Beispiel}[\textbf{Spezialf"alle des Schreir"uckzugs}] 
  Gegeben eine les-Abbildung $f:X\ra Y$ vertauscht der
  Schreivorschub  $f_{(!)}: \op{Ab}_{/X}\ra \op{Ab}_{/Y}$ nach \eref{VTVT}{TG} 
  mit filtrierenden Kolimites. Ist $f_{(!)}$ zus"atzlich exakt,
  etwa f"ur $f$ eine lokal abgeschlossene Einbettung oder eine
  separierte \'etale Abbildung, so vertauscht es
  mithin mit beliebigen Kolimites und besitzt nach \ref{ExRAk} 
  einen Rechtsadjungierten
  $$f^{(!)}: \op{Ab}_{/Y}\ra \op{Ab}_{/X}$$
  Gegeben eine Garbe  $\mathcal G\in \op{Ab}_{/Y}$ finden wir f"ur ihren Schreir"uckzug immer im Fall, da"s der Schreivorschub exakt ist,\label{MDAY}  
  sogar die explizite Beschreibung $$(f^{(!)}\mathcal G)(U)=\op{Ab}_{/Y}(f_{(!)}(\DZ_{U\subset X}), \mathcal G)$$
  In diesem Fall erhalten wir nach \eref{AdJD}{TD} auch auf den derivierten Funktoren
  ein adjungiertes Paar $(f_!, {\op{R}}f^{(!)})$ und so eine vergleichsweise
  explizite Beschreibung des Schreir"uckzugs auf den derivierten Kategorien.
Im Fall \'etaler separierter Abbildungen $f$ erhalten wir so ein weiteres Mal  
  unseren ausgezeichneten Isomorphismus $f^{(!)}\siRa f^{(*)}$
  aus \eref{lfad}{TG}. 
\end{Beispiel}


\begin{Bemerkungl}
  Gegeben ein topologischer Raum $X$ mit einer offenen Teilmenge $U\co X$ 
und eine abelsche Garbe $\mathcal F\in\op{Ab}_{/X}$ erkl"aren wir 
ganz allgemein die abelsche Garbe
$\mathcal F_{U\subset X}\in\op{Ab}_{/X}$\index{)8ba@$\mathcal F_{U\subset X}$ Ausdehnung durch Null}
durch die Vorschrift 
$$\mathcal{F}_{U\subset X} \pdef 
j_{(!)} j^{(\ast)} \mathcal{F} $$
f"ur $j :U \rightarrow X$ die Einbettung.\label{Notc} 
Da beide fraglichen Funktoren exakt sind, f"allt diese 
Garbe auch zusammen mit dem Objekt $ j_!j^\ast \mathcal{F}$ der derivierten
Kategorie. 
\end{Bemerkungl}





\begin{Lemma}[\textbf{Kriterium f"ur die Eigenschaft relativ kompaktweich}] 
Gegeben eine les-Abbildung\label{KfazN} $f : X \rightarrow Y$  ist eine Garbe $\mathcal{F} \in \op{Ab}_{/X}$ genau dann \hyperref[relkw]{$f$-kompaktweich}, 
wenn f"ur alle $U \co X$ die Garbe 
$\mathcal{F}_{U\subset X}$ eine
$f_{(!)}$-rechtsazyklische Garbe ist. Insbesondere ist mit $\mathcal{F}$  auch 
$\mathcal{F}_{U\subset X}$ eine $f$-kompaktweiche Garbe.
\end{Lemma}
\begin{proof}
Bezeichnet $i\pdef i_y: \{y\} \hookrightarrow Y$ die Einbettung des Punktes
 $y\in Y$, 
so ist $\mathcal{G}\in \op{Ab}_{/X}$ genau dann
eine $f_{(!)}$-rechtsazyklische Garbe, wenn f"ur alle $y\in Y$ 
aus  $\mathcal{H}^\nu i^\ast f_! \mathcal{G}\neq 0$ bereits folgt $\nu=0$.
Mit mehrfachem derivierten 
Basiswechsel, also Basiswechsel \ref{eaBAN} in der
verflochtenen Winkelfaserung \ref{kolesbN} der derivierten abelschen Garben,  %\ref{DeBaW}
"uber dem doppelt kartesischen Diagramm der Basis 
\begin{displaymath}
\xymatrix{
U\cap f^{-1} (y)\ar[d]_{u} \ar[rr]^l && U \ar[d]^j\\
f^{-1} (y)\ar[d]_{g} \ar@{^{(}->}^k[rr] && X\ar[d]^f\\
\{y\} \ar@{^{(}->}^i[rr] &&Y
}
\end{displaymath}
f"ur alle $y\in Y$ 
erkennen wir, da"s die $f_{(!)}$-Rechtsazyklizit"at von $\mathcal{F}_{U\subset X}$
 gleichbedeutend ist dazu, da"s f"ur
\begin{equation*}
 i^\ast f_!\mathcal{F}_{U\subset X}\cong g_! k^\ast \mathcal{F}_{U\subset X} = g_! k^\ast j_! j^\ast \mathcal{F} \cong g_!
u_!l^\ast j^\ast \mathcal{F} \cong g_!u_!u^\ast k^\ast \mathcal{F}
\end{equation*}
und alle $y\in Y$ wieder  $\mathcal{H}^\nu$ f"ur $\nu\neq 0$ verschwindet,
da"s also f"ur alle $y\in Y$ mit der Notation $Z\pdef f^{-1} (y)$ f"ur 
die Faser 
die Garbe $(k^\ast \mathcal{F})_{(U\cap Z)\subset Z}$ eine
$\Gamma_!$-rechtsazyklische Garbe ist.
Damit ziehen wir uns auf den Fall eines 
einpunktigen Raumes zur"uck, den wir
im anschlie"senden Lemma \ref{ZKwN} behandeln.
\end{proof}
\begin{Lemma}[\textbf{Kriterium f"ur die Eigenschaft kompaktweich}]
Eine abelsche Garbe $\mathcal{F}$ auf einem 
lokal kompakten Hausdorff\-raum $Z$ ist\label{ZKwN}  
kompaktweich genau dann, wenn f"ur alle $W \co Z$ die Garbe
$\mathcal{F}_{W\subset Z}$ eine
$\Gamma_!$-rechtsazyklische Garbe ist.
\end{Lemma}
\begin{proof}
Bezeichne $j: W \hookrightarrow Z$ die Einbettung. Ist $\mathcal{F}$ kompaktweich, so ist
auch $j^\ast \mathcal{F}$ kompaktweich nach \eref{WKW}{TG} und f"ur die konstante Abbildung
$c : Z \rightarrow \op{pt}$ hat folglich
\begin{equation*}
(c \circ j)_! j^\ast \mathcal{F} \cong c_! j_! j^\ast \mathcal{F} \cong c_! \mathcal{F}_{W\subset Z}
\end{equation*}
die Eigenschaft $\mathcal{H}^\nu=0$ f"ur $\nu\neq 0$,
als da hei"st,  
$\mathcal{F}_{W\subset Z}$ ist $\Gamma_!$-rechtsazyklisch.
Sei  umgekehrt $\mathcal{F}$ eine abelsche Garbe auf $Z$ derart, da"s 
$\mathcal{F}_{W\subset Z}$ f"ur alle $W \co Z$
eine $\Gamma_!$-rechtsazyklische Garbe ist.
Gegeben ein Kompaktum $K\subset Z$ betrachten wir dann sein Komplement $W \co Z$ und
folgern aus  \eref{KWA}{TG}  
 sogar die Surjektivit"at der
Restriktion
$\Gamma_! (Z; \mathcal{F}) \rightarrow \Gamma (K;\mathcal{F})$.
\end{proof}





\begin{Lemma}\label{KWAUn}
Sei $f : X \rightarrow Y$ eine les-Abbildung derart, da"s der Schreivorschub $f_{(!)} :\op{Ab}_{/X} \rightarrow \op{Ab}_{/Y}$ 
homologische 
Dimension $r < \infty$ hat.
Gibt es in $\op{Ab}_{/X}$
eine exakte Sequenz $
 \mathcal{I}^{-r} \rightarrow 
 \ldots \rightarrow \mathcal{I}^{-1} \rightarrow \mathcal{I}^{0}
 \twoheadrightarrow \mathcal{K}$
  mit $f$-kompaktweichen
 $\mathcal{I}^\nu$, so ist auch
  $\mathcal{K}$ eine $f$-kompaktweiche Garbe.
\end{Lemma}
\begin{proof}
  Nach dem Kriterium
  \ref{KfazN} reicht es zu zeigen, da"s f"ur alle $U \co X$ die Garbe
$\mathcal{K}_{U\subset X}$ eine $f_{(!)}$-rechtsazyklische Garbe ist.
Sicher pa"st diese Garbe
in eine exakte Sequenz
\begin{equation*}
\mathcal{G} \hookrightarrow \mathcal{I}^{-r}_{U\subset X} \rightarrow 
\ldots \rightarrow \mathcal{I}^{-1}_{U\subset X} \rightarrow\mathcal{I}^{0}_{U\subset X} \twoheadrightarrow \mathcal{K}_{U\subset X}
\end{equation*}
Mit $\mathcal{I}^\nu$ ist auch $\mathcal{I}^\nu_{U\subset X}$ eine $f$-kompaktweiche
Garbe
nach \ref{KfazN}. 
Spalten wir unsere exakte Sequenz in kurze exakte Sequenzen auf,
so liefern die zugeh"origen langen exakten Sequenzen der ${\op{R}}^q f_{(!)}$ f"ur
$q\geq 1$ Isomorphismen
\begin{equation*}
{\op{R}}^q \!f_{(!)} \;\mathcal{K}_{U\subset X} \sira {\op{R}}^{q+r}\! f_{(!)} 
\;\mathcal{G}
\end{equation*}
Die rechte Seite aber verschwindet nach Annahme.
\end{proof}




 \begin{Lemma}
   \begin{enumerate}
   \item
     Gegeben $f:X\ra Y$ eine les-Abbildung 
   vertauscht der derivierte Schreivorschub
   $f_!: \op{Der}^+(\op{Ab}_{/X})\ra \op{Der}^+(\op{Ab}_{/Y})$
   beliebigen Koprodukten;
   %mit filtrierenden Kolimites hie"s es fr"uher, das war unbewiesen.
\item Gegeben eine lesb-Abbildung $f:X\ra Y$
   vertauscht sogar der unbeschr"ankt derivierte Schreivorschub
   $f_!: \op{Der}(\op{Ab}_{/X})\ra \op{Der}(\op{Ab}_{/Y})$
   mit beliebigen Koprodukten. 
   \end{enumerate}\label{debb} 
 \end{Lemma}
 \begin{proof}
   Die nat"urlichen Funktoren
   $\op{Ket}(\op{Ab}_{/X})\ra \op{Hot}(\op{Ab}_{/X})\ra \op{Der}(\op{Ab}_{/X})$
   vertauschen nach \eref{PderKc}{TD} und der Existenz
   von Quisrechtsentfaltungen \ref{EhiA} f"ur Komplexe abelscher Garben
   mit beliebigen  Koprodukten.
   Gegeben eine les-Abbildung vertauscht nach \eref{VTVT}{TG} der Schreivorschub abelscher Garben mit filtrierenden Kolimites.
Gegeben eine les-Abbildung
  ist nach \ref{klfkw} weiter jeder filtrierende Kolimes von
  \hyperref[relkwx]{faserweise kompaktweichen}  Garben
  wieder faserweise kompaktweich.  
  Das Lemma ergibt sich, da wir die entsprechenden derivierten Funktoren durch faserweise kompaktweiche Aufl"osungen berechnen
   k"onnen.
 \end{proof}
\begin{Lemma}
Seien $f : X \rightarrow Y$ eine lesb-Abbildung und
$\mathcal K, \mathcal F \in \op{Ab}_{/X}$ abelsche Garben.
Ist $\mathcal K$ zus"atzlich $f$-kompaktweich und
$\mathcal F$ flach, so ist auch
$\mathcal F \otimes \mathcal K$ eine $f$-kompaktweiche Garbe.\label{tKKn}
\end{Lemma}

\begin{Bemerkungl} Das gilt ebenso, wenn wir statt der
  Flachheit von $\mathcal F$ die Flachheit von  $\mathcal K$ annehmen.
  F"ur diese Variante habe ich jedoch im weiteren keine Verwendung.
\end{Bemerkungl}

\begin{proof}
 Jede Garbe $\mathcal F\in\op{Ab}_{/X}$ besitzt eine Aufl"osung $\ldots \rightarrow \mathcal F^{-1} \rightarrow
\mathcal F^0 \twoheadrightarrow \mathcal F$ mit $\mathcal F^\nu$ jeweils einer direkten Summe von Kopien
von Garben der Gestalt $\mathbb Z_{U\subset X}$ f"ur $U \co X$.
Diese liefert eine exakte Sequenz
\begin{equation*}
 \ldots \rightarrow \mathcal F^{-1} \otimes \mathcal K \rightarrow \mathcal F^0 \otimes \mathcal K \twoheadrightarrow 
\mathcal F \otimes \mathcal K
\end{equation*}
Nach \ref{KWAUn} reicht es zu zeigen, da"s $\mathcal F^{\nu} \otimes \mathcal K$ eine $f$-kompaktweiche Garbe ist f"ur
alle $\nu$.
Aber $\mathcal F^{\nu} \otimes \mathcal K$
ist eine direkte Summe von Garben der 
Gestalt $\mathbb Z_{U\subset X} \otimes \mathcal K \cong \mathcal K_{U\subset X}$ 
und ist  $f$-kompaktweich, da nach \ref{klfkw} filtrierende Kolomites
$f$-kompaktweicher Garben $f$-kompaktweich sind und da nach
\ref{KfazN} mit $\mathcal K$ auch $\mathcal K_{U\subset X}$ faserweise
kompaktweich ist f"ur $U\co X$.
\end{proof}





\begin{Lemma}
Gegeben $f : X \ra Y$ eine lesb-Abbildung und
  $\mathcal{K} \in \op{Ab}_{/X}$ eine  $f$-kom\-pakt\-wei\-che
abelsche Garbe auf $X$\label{fusk} 
   besitzt der durch die Vorschrift 
 $$f_{(!)}^{\mathcal K}: \mathcal F\mapsto \mathcal H^0 f_!(Q\mathcal F\otimes^{\op{L}}Q\mathcal K)$$
gegebene Funktor
$f_{(!)}^{\mathcal K}:\op{Ab}_{/X}\ra \op{Ab}_{/Y}$ einen Rechtsadjungierten $f^{(!)}_{\mathcal{K}}$. 
\end{Lemma}
\begin{Bemerkungl} Wir unterscheiden hier sorgf"altiger als sonst zwischen
  Objekten der abelschen Kategorien und Homotopiekategorien einerseits
  und ihren Bildern
  unter dem Funktor $Q$ in die derivierte Kategorie andererseits.
\end{Bemerkungl}
\begin{proof}
 Nach \ref{ExRAk} reicht es zu zeigen, da"s 
 $f^\mathcal{K}_{(!)}$ mit beliebigen Kolimites vertauscht.
 Dazu reicht es zu zeigen, da"s unser Funktor rechtsexakt ist und mit filtrierenden Kolimites, ja mit beliebigen Koprodukten vertauscht.
Wir k"onnen nun aber $Q\mathcal F\otimes^{\op{L}}Q\mathcal K$ mit einer Linksaufl"osung von 
$\mathcal F$ durch flache Garben berechnen.
Aus Lemma \ref{tKKn} folgt dann, da"s $Q\mathcal F\otimes^{\op{L}}Q\mathcal K$
durch einen Komplex $f$-kompaktweicher Garben in nichtpositiven Graden dargestellt
werden kann und mit \eref{UbDe}{TD} folgt 
 $\mathcal H^1 f_!(Q\mathcal F\otimes^{\op{L}}Q\mathcal K)=0$. 
Damit ist unser Funktor  $f^\mathcal{K}_{(!)}$ schon einmal rechtsexakt.
Unser Funktor vertauscht aber auch mit beliebigen Koprodukten.
Genauer wissen wir das f"ur $Q$ aus der Beschreibung \eref{PderKc}{TD} von
Koprodukten in derivierten Kategorien
unter der Annahme der Existenz von Quisrechtsentfaltungen, die es
ja nach \ref{EhiA} im Fall abelscher Garben gibt; wir wissen es f"ur
$\otimes^{\op{L}}Q\mathcal K$, weil er ein
Linksadjungierter ist; wir wissen es f"ur $f_!$ nach \ref{debb};  und
wir wissen es f"ur
$\mathcal H^0$  wieder aus der Beschreibung \eref{PderKc}{TD} von
Koprodukten in derivierten Kategorien zusammen mit der
Exaktheit von Koprodukten in der  Kategorie der  abelschen Garben.  
\end{proof}
\begin{Bemerkungl}
  Gegeben $f : X \ra Y$ eine lesb-Abbildung und
  $\mathcal{K} \in \op{Ab}_{/X}$ eine  $f$-kom\-pakt\-wei\-che
  abelsche Garbe auf $X$\label{fuss} und $\mathcal F$ eine flache Garbe auf $X$
  sind die offensichtlichen Morphismen Isomorphismen
  $$\begin{array}{lrrrrr}
    &(Q\mathcal F\otimes^{\op{L}}Q\mathcal K)&
    \sira& Q(\mathcal F\otimes\mathcal K)&&\\[2mm]
    &f_!(Q\mathcal F\otimes^{\op{L}}Q\mathcal K)&\sira&
    f_!Q(\mathcal F\otimes\mathcal K)&\sila&
    Qf_{(!)}(\mathcal F\otimes\mathcal K)\\[2mm]
 f_{(!)}^{\mathcal K}\mathcal F=& \mathcal H^0f_!(Q\mathcal F\otimes^{\op{L}}Q\mathcal K)&\sira&
 \mathcal H^0 f_!Q(\mathcal F\otimes\mathcal K)&\sila& f_{(!)}(\mathcal F\otimes\mathcal K)
  \end{array}
$$
\end{Bemerkungl}
 \begin{Bemerkungl}
   Geht man die allgemeine Konstruktion des Rechtsadjungierten im Spezialfall
   des in \ref{fusk} besprochenen Funktors
   durch, so erh"alt man f"ur die Schnitte von 
 $f^{(!)}_{\mathcal K}\mathcal G$ die  Beschreibung
 $$(f^{(!)}_{\mathcal K}\mathcal G)(U)=\op{Ab}_{/Y}(f_{(!)}\mathcal K_{U\subset X},\mathcal G)$$
Der Isomorphismus $
 \op{Ab}_{/X}(\DZ_{U\subset X}, f^{(!)}_{\mathcal K}\mathcal G)
 \sira \op{Ab}_{/Y}(f_{(!)}^{\mathcal K}(\DZ_{U\subset X}), \mathcal G)$,
 der davon mit \ref{fuss}  induziert wird, ist dann
 die Adjunktion f"ur das Paar $(\DZ_{U\subset X},\mathcal G)$.\label{explB}
\end{Bemerkungl}




 


\begin{Bemerkungl}[\textbf{Existenz des Schreir"uckzugs f"ur abelsche Garben}]
 Sei  $f : X \ra Y$ eine lesb-Abbildung.
 Gegeben ein Komplex $\mathcal K\mathcal K$ alias $\ldots\ra\mathcal K^q\ra \mathcal K^{q+1}\ra\ldots $ von faserweise
 kompaktweichen Garben auf $X$ erkl"aren wir den Funktor
 $$f_{(\!(!)\!)}^{\mathcal{K}\mathcal{K}}:\op{Hot}(\op{Ab}_{/X})\ra \op{Hot}(\op{Ab}_{/Y})$$ dadurch, da"s er
 jedem Komplex $\mathcal F\in \op{Hot}(\op{Ab}_{/X})$ das
 Summentotal des Doppelkomplexes der $f_{(!)}^{\mathcal{K}^q}\mathcal F^p$ zuordnet.
 Man pr"uft leicht, da"s er einen Rechtsadjungierten
$$f^{(\!(!)\!)}_{\mathcal{K}\mathcal{K}}:\op{Hot}(\op{Ab}_{/Y})\ra \op{Hot}(\op{Ab}_{/X})$$
 besitzt,
 der jedem Komplex $\mathcal G\in \op{Hot}(\op{Ab}_{/Y})$ das
 Produkttotal des Doppelkomplexes der $f^{(!)}_{\mathcal{K}^{-q}}\mathcal G^p$ zuordnet. 
Um die $q$-Differentiale zu erkl"aren beachten wir, da"s jede Transformation von Funktoren
eine Transformation in die Gegenrichtung auf den Adjungierten
induziert.  Jeder Morphismus $\mathcal L\ra\mathcal M$ von 
 $f$-kompaktweichen Garben liefert mithin eine Transformation 
$f^{(!)}_{\mathcal M}\RA f^{(!)}_{\mathcal L}$.
 Wir zeigen nun, da"s alle  Komplexe aus flachen abelschen Garben
 quislinksentfaltet sind f"ur $Qf_{(\!(!)\!)}^{\mathcal{K}\mathcal{K}}$.
 Ist genauer $\mathcal E\qri \mathcal F$ ein Quasiisomorphismus 
 von  Komplexen aus flachen abelschen Garben,
 so liefert das Darantensorieren von $\mathcal K\mathcal K$
 einen Quasiisomorphismus $\mathcal E\otimes\mathcal K\mathcal K\qri  \mathcal F\otimes\mathcal K\mathcal K$ und nach \ref{tKKnd} bestehen  beide Komplexe aus $f$-kom\-pakt\-wei\-chen Garben.
Da wir 
 $f$  lesb
 annehmen, erhalten wir nach \eref{UbDe}{TD} also weiter einen
 Quasiisomorphismus $f_{(!)}(\mathcal E\otimes\mathcal K\mathcal K)\qri  f_{(!)}(\mathcal F\otimes\mathcal K\mathcal K)$ alias nach
 \ref{fuss} einen Quasiisomorphismus
 $$f_{(\!(!)\!)}^{\mathcal{K}\mathcal{K}}\mathcal E \qri f_{(\!(!)\!)}^{\mathcal{K}\mathcal{K}}\mathcal F$$
  Schlie"slich erinnern wir noch aus \ref{hflL},
 da"s es zu jedem Komplex von abelschen Garben einen Quasiisomorphismus
 von einem  Komplex flacher abelscher Garben gibt, und daraus folgt
 dann mit \eref{kreso}{TD}, da"s alle  Komplexe aus flachen abelschen Garben
 quislinksentfaltet sind f"ur $Qf_{(\!(!)\!)}^{\mathcal{K}\mathcal{K}}$. 
 Folglich
 existiert der Linksfaktorierte 
 von $Qf_{(\!(!)\!)}^{\mathcal{K}\mathcal{K}}$
 auf allen Objekten und
 mit Lemma \ref{tKKn} erhalten wir f"ur diesen Linksfaktorierten 
$${\op{L}}Qf_{(\!(!)\!)}^{\mathcal{K}\mathcal{K}}:\op{Der}(\op{Ab}_{/X})\ra \op{Der}(\op{Ab}_{/Y})$$
 sogar eine 
 Isotransformation
 ${\op{L}}Qf_{(\!(!)\!)}^{\mathcal{K}\mathcal{K}}\siRa f_!\circ (\;\otimes^{\op{L}}Q\mathcal K\mathcal K)$.
  Da in $\op{Hot}(\op{Ab}_{/Y})$  andererseits nach \ref{EhiA} jeder
 Komplex eine Quisrechtsentfaltung besitzt, existiert auch der Rechtsfaktorierte ${\op{R}}Qf^{(\!(!)\!)}_{\mathcal{K}\mathcal{K}}$ von
 $Qf^{(\!(!)\!)}_{\mathcal{K}\mathcal{K}}$
 auf allen Objekten und  \eref{AdJD}{TD} liefert f"ur unsere faktorierten
 Funktoren eine Adjunktion
 $$\big({\op{L}}Qf_{(\!(!)\!)}^{\mathcal{K}\mathcal{K}},{\op{R}}Qf^{(\!(!)\!)}_{\mathcal{K}\mathcal{K}}\big)$$
 F"ur jede $f$-kompaktweiche Aufl"osung $\mathcal K\mathcal{K}$ der konstanten
 Garbe $\DZ_X$ ist also der Rechtsfaktorierte  ${\op{R}}Qf^{(\!(!)\!)}_{\mathcal{K}\mathcal{K}}$ ein Rechtsadjungierter $f^!$ von $f_!$.\label{VeDD}  
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Berechnung des Verdierdualen}]
  Seien  $f : X \ra Y$\label{VeDDx} eine lesb-Ab\-bil\-dung
  und $\mathcal K\mathcal K$ ein Komplex  von $f$-kompaktweichen abelschen Garben auf $X$.
Die Isotransformation
  ${\op{L}}Qf_{(\!(!)\!)}^{\mathcal K\mathcal K}\siRa f_!\circ (\;\otimes^{\op{L}} Q\mathcal K\mathcal K)$ von Funktoren $\op{Der}(\op{Ab}_{/X})\ra \op{Der}(\op{Ab}_{/Y})$
 aus \ref{VeDD} liefert  eine  Isotransformation
 $$(Q\mathcal K\mathcal K{\Rrightarrow}_{\op{Der}}\;)\circ f^!\;\siRa\;{\op{R}}Qf^{(\!(!)\!)}_{\mathcal K\mathcal K}$$
 zwischen den adjungierten Funktoren.
   Ist insbesondere $f=\op{fin}$ die konstante
  Abbildung auf den einpunktigen Raum,
  so erhalten wir f"ur jeden Komplex $\mathcal K\mathcal K$ von kompaktweichen Garben auf einem lesb-Raum $X$
   Isomorphismen
  $$\begin{array}{llr}
    \big(Q\mathcal K\mathcal K{\Rrightarrow}_{\op{Der}} \op{fin}^!\DZ_{\op{top}}\big) &\sira
    &{\op{R}}(Q\op{fin}^{(\!(!)\!)}_{\mathcal K\mathcal K})\big(\DQ_{\op{top}}[0]\ra (\DQ/\DZ)_{\op{top}}\big)\\[2mm]
  &\sira
    &(Q\op{fin}^{(\!(!)\!)}_{\mathcal K\mathcal K})\big(\DQ_{\op{top}}[0]\ra (\DQ/\DZ)_{\op{top}}\big)
  \end{array}
   $$
   mit der Beschreibung des Rechtsfaktorierten durch
   eine quisrechtsentfaltete Aufl"osung.
     Mit \ref{explB} erhalten wir so einen  Isomorphismus zwischen dem Verdierdualen $\mathbb D_XQ\mathcal K\mathcal K$ von $Q\mathcal K\mathcal K$ und dem Garbenkomplex  mit
  $\mathbb D_{\op{Ket}}\Gamma_!(U;\mathcal K\mathcal K)$ als
     Komplex der Schnitte auf einer offenen Teilmenge $U\co X$, aufgefa"st als
     Objekt der derivierten Kategorie. Hier erinnern wir f"ur einen
     Komplex von abelschen Gruppen die
     Abk"urzung  $\mathbb D_{\op{Ket}}$ f"ur den Homomomorphismenkomplex
     zum zwei-Term-Komplex $(\DQ_{\op{top}}[0]\ra (\DQ/\DZ)_{\op{top}})$, der
     die Verdierdualit"at f"ur abelsche Garben auf dem Einpunktraum
     beschreibt. 
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl} Im folgenden disktieren wir
  die Erweiterung der bisher nur im Fall abelscher Garben
  gegebenen Argumente auf den Fall von Modulgarben.
\end{Bemerkungl}


\begin{Lemma}
 Seien $f : (X;\mathcal A) \rightarrow (Y;\mathcal B)$ ein lesb-Morphismus von gekringten R"aumen und 
$\mathcal K, \mathcal F \in \op{Ab}_{/(X;\mathcal A)}$ Modulgarben.
 Ist $\mathcal K$ faserweise kompaktweich und
 $\mathcal F$ flach, so ist auch
 $\mathcal F \otimes_{\mathcal A} \mathcal K$ eine faserweise kompaktweiche Garbe.\label{tKKnd} 
\end{Lemma} 

\begin{Bemerkungl} Das gilt ebenso, wenn wir statt der
  Flachheit von $\mathcal F$ die Flachheit von  $\mathcal K$ annehmen. F"ur diese Variante habe ich jedoch im folgenden keine Verwendung.
  Die Kringgarbe $\mathcal B$ spielt im folgenden keine Rolle.
  \end{Bemerkungl}
\begin{proof}
 Jede Garbe $\mathcal F\in\op{Ab}_{/(X;\mathcal A)}$ besitzt eine Aufl"osung $\ldots \rightarrow \mathcal F^{-1} \rightarrow
\mathcal F^0 \twoheadrightarrow \mathcal F$ mit $\mathcal F^\nu$ jeweils einer direkten Summe von Kopien
von Garben der Gestalt $\mathcal A_{U\subset X}$ f"ur $U \co X$.
Diese liefert  eine exakte Sequenz von Modulgarben 
\begin{equation*}
 \ldots \rightarrow \mathcal F^{-1} \otimes_{\mathcal A} \mathcal K \rightarrow \mathcal F^0 \otimes_{\mathcal A} \mathcal K \twoheadrightarrow 
\mathcal F \otimes_{\mathcal A} \mathcal K
\end{equation*}
Nach dem Kriterium \ref{KWAUn} reicht es zu zeigen, da"s $\mathcal F^{\nu} \otimes_{\mathcal A} \mathcal K$ faserweise kom\-pakt\-wei\-ch ist f"ur
alle $\nu$.
Nun ist aber $\mathcal F^{\nu} \otimes_{\mathcal A} \mathcal K$
ist eine direkte Summe von Garben der 
Gestalt $\mathcal A_{U\subset X} \otimes_{\mathcal A} \mathcal K \cong \mathcal K_{U\subset X}$ 
und die Summanden sind faserweise kompaktweich nach \ref{KfazN}.
Also ist auch $\mathcal F^{\nu} \otimes_{\mathcal A} \mathcal K$
faserweise kompaktweich nach \ref{klfkw} als filtrierender Kolimes faserweise kompaktweicher
abelscher Garben.
\end{proof}
\begin{Lemma}
Gegeben $f:(X;\mathcal A)\ra (Y;\mathcal B)$ ein lesb-Morphismus gekringter R"aume  und
  $\mathcal{K} \in \op{Ab}_{/X}$ eine  faserweise kom\-pakt\-wei\-che
Modulgarbe auf $X$\label{fuskV} 
   besitzt der durch die Vorschrift 
 $$f_{(!)}^{\mathcal K}: \mathcal F\mapsto \mathcal H^0 f_!(Q\mathcal F\otimes_{\mathcal A}^{\op{L}}Q\mathcal K)$$
gegebene Funktor
 $f_{(!)}^{\mathcal K}:\op{Ab}_{/(X;\mathcal A)}\ra \op{Ab}_{/(Y;\mathcal B)}$ einen Rechtsadjungierten $f^{(!)}_{\mathcal{K}}$. 
\end{Lemma}
\begin{proof}
 Nach \ref{ExRAk} reicht es zu zeigen, da"s 
 $f^\mathcal{K}_{(!)}$ mit  Kolimites vertauscht.
 Dazu reicht es zu zeigen, da"s unser Funktor rechtsexakt ist und mit filtrierenden Kolimites, ja mit  Koprodukten vertauscht.
 Wir k"onnen $Q\mathcal F\otimes_{\mathcal A}^{\op{L}} Q\mathcal K$ mit einer
 Linksaufl"osung von $\mathcal F$ durch flache Modulgarben berechen, wie wir sie
 etwa beim Beweis von \ref{tKKnd} beschrieben haben. So
 folgt aus \ref{tKKnd}, da"s $Q\mathcal F\otimes_{\mathcal A}^{\op{L}} Q\mathcal K$
 durch einen Komplex aus faserweise
 kompaktweichen Garben in nichtpositiven Graden
 beschrieben werden kann, und mit \eref{UbDe}{TD} folgt
 $\mathcal H^1 f_!(Q\mathcal F\otimes^{\op{L}}_{\mathcal A}Q\mathcal K)=0$.
 Damit ist unser Funktor schon mal rechtsexakt.
Unser Funktor vertauscht aber auch mit beliebigen Koprodukten.
Genauer wissen wir das  f"ur
$Q$ folgt es aus der Beschreibung \eref{PderKc}{TD} von
Koprodukten in derivierten Kategorien
unter der Annahme der Existenz von Quis\-rechts\-ent\-fal\-tun\-gen, die es
nach \ref{reff} auch im Fall von Modulgarben gibt, f"ur $\otimes^{\op{L}}_{\mathcal A}Q\mathcal K$, weil er ein
Linksadjungierter ist, f"ur $f_!$ nach \ref{debb} und f"ur
$\mathcal H^0$ wieder aus der Beschreibung \eref{PderKc}{TD} zusammen mit der
Exaktheit von Koprodukten in der  Kategorie der  Modulgarben.  
\end{proof}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Existenz des Schreir"uckzugs f"ur Modulgarben}]
 Sei  $f : X \ra Y$ ein lesb-Mor\-phis\-mus von gekringten R"aumen.
 Gegeben ein Komplex $\mathcal K\mathcal K$ alias $\ldots\ra\mathcal K^q\ra \mathcal K^{q+1}\ra\ldots $ von faserweise\label{eer} 
 kompaktweichen Modulgarben auf $X$ erkl"aren wir den Funktor
 $$f_{(\!(!)\!)}^{\mathcal{K}\mathcal{K}}:\op{Hot}(\op{Ab}_{/X})\ra \op{Hot}(\op{Ab}_{/Y})$$ dadurch, da"s er
 jedem Komplex $\mathcal F\in \op{Hot}(\op{Ab}_{/X})$ das
 Summentotal des Doppelkomplexes der $f_{(!)}^{\mathcal{K}^q}\mathcal F^p$ zuordnet.
 Man pr"uft leicht, da"s $f_{(\!(!)\!)}^{\mathcal{K}\mathcal{K}}$ einen Rechtsadjungierten
$$f^{(\!(!)\!)}_{\mathcal{K}\mathcal{K}}:\op{Hot}(\op{Ab}_{/Y})\ra \op{Hot}(\op{Ab}_{/X})$$
 besitzt,
 der jedem Komplex $\mathcal G\in \op{Hot}(\op{Ab}_{/Y})$ das
 Produkttotal des Doppelkomplexes der $f^{(\!(!)\!)}_{\mathcal{K}^{-q}}\mathcal G^p$ nach \ref{fuskV} zuordnet. 
Um die $q$-Differentiale zu erkl"aren beachten wir, da"s jede Transformation von Funktoren
eine Transformation in die Gegenrichtung auf den Adjungierten
induziert.  Jeder Morphismus $\mathcal L\ra\mathcal M$ von 
 faserweise kompaktweichen Modulgarben liefert mithin eine Transformation 
 $f^{(!)}_{\mathcal M}\RA f^{(!)}_{\mathcal L}$. 
 Wir zeigen nun, da"s alle quisflachen Komplexe aus flachen Modulgarben
 quislinksentfaltet sind f"ur $Qf_{(\!(!)\!)}^{\mathcal{K}\mathcal{K}}$.
 Ist n"amlich $\mathcal E\qri \mathcal F$ ein Quasiisomorphismus 
 quisflacher Komplexe aus flachen Modulgarben,
  so liefert das Darantensorieren von $\mathcal K\mathcal K$
 einen Quasiisomorphismus $\mathcal E\otimes_{\mathcal A}\mathcal K\mathcal K\qri  \mathcal F\otimes_{\mathcal A}\mathcal K\mathcal K$, da wir $\mathcal E$ und $\mathcal F$ quisflach angenommen hatten. Nach \ref{tKKnd} bestehen weiter  beide Komplexe aus faserweise
 kompaktweichen Garben, da wir auch angenommen hatten,
 da"s $\mathcal E$ und $ \mathcal F$ aus flachen Modulgarben bestehen.
 Nach \eref{UbDe}{TD} und da wir
 $f$  lesb
 angenommen hatten, macht $f_{(!)}$  daraus  einen
 Quasiisomorphismus $f_{(\!(!)\!)}^{\mathcal K\mathcal K}\mathcal E\qri  f_{(\!(!)\!)}^{\mathcal K\mathcal K}\mathcal F$. Schlie"slich erinnern wir noch aus \ref{hflL},
 da"s es zu jedem Komplex von Modulgarben einen Quasiisomorphismus
 von einem quisflachen Komplex flacher Modulgarben gibt, und daraus folgt
 dann mit \eref{kreso}{TD}, da"s in der Tat
 alle quisflachen Komplexe aus flachen Modulgarben
 quislinksentfaltet sind f"ur $Qf_{(\!(!)\!)}^{\mathcal{K}\mathcal{K}}$. 
 Folglich
 existiert der Linksfaktorierte 
 von $Qf_{(\!(!)\!)}^{\mathcal{K}\mathcal{K}}$
 auf allen Objekten und
 mit Lemma \ref{tKKnd} erhalten wir f"ur 
$${\op{L}}Qf_{(\!(!)\!)}^{\mathcal{K}\mathcal{K}}:\op{Der}(\op{Ab}_{/X})\ra \op{Der}(\op{Ab}_{/Y})$$
 sogar eine 
 Isotransformation
 ${\op{L}}Qf_{(\!(!)\!)}^{\mathcal{K}\mathcal{K}}\siRa f_!\circ (\;\otimes^{\op{L}}Q\mathcal K\mathcal K)$. 
 Da  in $\op{Hot}(\op{Ab}_{/Y})$ nach \ref{EhiA} jeder
 Komplex eine Quisrechtsentfaltung besitzt, existiert auch der Rechtsfaktorierte ${\op{R}}Qf^{(\!(!)\!)}_{\mathcal{K}\mathcal{K}}$ von
 $Qf^{(\!(!)\!)}_{\mathcal{K}\mathcal{K}}$
 auf allen Objekten und  \eref{AdJD}{TD} liefert f"ur diese faktorierten
 Funktoren eine Adjunktion
 $$\big({\op{L}}Qf_{(\!(!)\!)}^{\mathcal{K}\mathcal{K}},{\op{R}}Qf^{(\!(!)\!)}_{\mathcal{K}\mathcal{K}}\big)$$
 F"ur jede faserweise kompaktweiche Aufl"osung $\mathcal K\mathcal{K}$ der
 Strukturgarbe $\mathcal A$ ist also der Rechtsfaktorierte  ${\op{R}}Qf^{(\!(!)\!)}_{\mathcal{K}\mathcal{K}}$ ein Rechtsadjungierter $f^!$ von $f_!\cong f_!\circ(\otimes^{\op{L}}Q\mathcal{KK})$.\label{VeDDm}  
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Berechnung des Verdierdualen mit
      K"orperkoeffizienten}]
  Gegeben ein lesb-Raum $X$ und ein K"orper $k$ k"onnen wir
  die Argumente f"ur abelsche Gruppen \ref{VeDDx} wiederholen und finden so,
  da"s f"ur einen Komplex kompaktweicher Garben $\mathcal K\mathcal K$
  von $k$-Vektorr"aumen das Verdierduale mit K"orperkoeffizienten
  das Bild in der derivierten Kategorie ist eines Garbenkomplexes mit
  dem Komplex von Schnitten
  $\Gamma_!(U;\mathcal K\mathcal K)^*$ "uber $U\co X$. Der Stern meint hierbei
  den
  $k$-Dualraum. 
\end{Bemerkungl}
\subsubsection*{"Ubungen}
\begin{Ubung}
  Man zeige, da"s gegeben eine stetige Abbildung $f:X\ra Y$ von lesb-R"aumen und ein Komplex
  $\mathcal K$ von kompaktweichen abelschen Garben auf $X$
  der Isomorphismus $\mathbb D_Y f_!\mathcal K\sira_{\op{Der}}f_*\mathbb D_X \mathcal K$ aus \ref{rVDe} unter
  der in \ref{VeDDx} gegebenen Beschreibung  des Verdierdualen
  und dem nat"urlichen Morphismus $Qf_{(*)}\RA f_*Q$ von dem Isomorphismus
  von Komplexen von abelschen Garben herkommt, der auf den Schnitten "uber $V\co Y$ gegeben wird
  durch die offensichtlichen Isomorphismen\label{vdvt} 
  $$\mathbb D_{\op{Ket}}\Gamma_!(V;f_{(!)}\mathcal K) \sira_{\op{Ket}}
  \mathbb D_{\op{Ket}}\Gamma_!(f^{-1}(V);\mathcal K)$$
  Hinweis: Ich habe diese "Ubung noch nicht gemacht und stelle mir vor, da"s das
  einmal ein Student zusammen mit dem Umfeld ausarbeiten k"onnte.
 \end{Ubung}
\begin{Ubung}
  Ist ein lokal kompakter Hausdorffraum $X$ die disjunkte Vereinigung offener Teilmengen $X=\bigsqcup_{i\in I} X_i$, so liefern f"ur $\mathcal F\in \op{Der}^+(\op{Ab}_{/X})$
  die Ausdehnungen durch Null Isomorphismen
  $$\bigoplus_{i\in I}\mathbb H_!^q(X_i;\mathcal F)\sira \mathbb H_!^q(X;\mathcal F)$$
  Ist $X$ sogar lesb, so gilt dasselbe
  sogar f"ur jedes Objekt $\mathcal F\in \op{Der}(\op{Ab}_{/X})$
  der derivierten Kategorie. Hinweis: Man gehe
  von der Zerlegung \ref{pgklt} von $\mathcal F$ als Summe
  der Restriktionen  auf die Komponenten aus und
  verwende die Vertr"aglichkeit von $\op{fin}_!$ mit direkten
  Summen aus \ref{debb}.
\end{Ubung}

\begin{Ubunge}[\textbf{Lokalit"at der Eigenschaft kompaktweich}]
  %Scheint nirgends gebraucht zu werden.
  Eine abelsche Garbe auf einem lokal kompakten Hausdorffraum ist
  kompaktweich genau dann,\label{kwlok}
  wenn jeder Punkt eine offene Umgebung besitzt
  derart, da"s die Einschr"ankung unserer Garbe darauf kompaktweich ist.
  Hinweis: Man zeige etwa
  mit \ref{ZKwN}, da"s das System der offenen Teilmengen,
  auf denen eine abelsche Garbe kompaktweich ist, stabil ist unter
  endlichen Vereinigungen. Dann zeige man mit \eref{LKWG}{TG},
  da"s es auch stabil ist unter beliebigen Vereinigungen.
\end{Ubunge}



%%% Local Variables: 
%%% mode: latex
%%% TeX-master: "XXTSF"
%%% End: 
