\section{Kleineres}
  \begin{enumerate}
  \item
Supply some missing details for 
Styrkas:
Regular representation on the big cell 
and big projective modules in the category $\mathcal O$ (on the archive).
 
\item
Besitzt die Koinvariantenalgebra einer Weylgruppe 
verschiedene $\mathbb Z$-Graduierungen,
die dennoch zur "ublichen $\mathbb Z$-Graduierung 
isomorph graduierte Algebren liefern?
Was ist die Automorphismengruppe der Koinvariantenalgebra?
Gehen je zwei Koszul-Graduierungen der Algebra eines Blocks von Kategorie
$\mathcal O$ durch innere Automorphismen auseinander hervor?
Ich denke eher nicht, es sollte durchaus \glqq wesentlich verschiedene\grqq\  
graduierte
Versionen geben d"urfen, vergleiche \cite[Remark vor 4.4]{BGSo}.

\item
Goldie-Rang-Polynome f"ur endlichdimensionale Moduln "uber
W-Algebren?

\item (Vielleicht Bachelor.)
Wer pr"uft mir \ref{Hallf}? Hier soll die Hall-Komultiplikation
m"oglichst nat"urlich formuliert werden.

\item
Wer erkl"art mir \ref{VVV}? Wohl eher keine Arbeit, ich bin nur
zu ungebildet dazu und erwarte, da"s man es schon in der 
Literatur finden kann.

\item (Vielleicht Bachelor.)
   Die Standgruppe des Punktes $\infty$ 
unter M"obiustransformationen besteht 
    aus allen Selbstabbildungen
    von $\DR^n,$ die Hyperebenen in Hyperebenen "uberf"uhren und Winkel
    erhalten. Das mu"s ja wohl das semidirekte Produkt der Gruppe aller
    Bewegungen mit der Gruppe aller Streckungen sein.  Nach Telephonat mit
    Sebastian denken wir beide, da"s diese M"obiusgeometrie wohl ein homogener
    Raum von $\op{Spin}(n+1,1)$ ist und da"s das mit dem sogenannten
      \glqq Traktor-Kalk"ul\grqq\  zusammenh"angen sollte.
\item
Affine Bimoduln und endliche Darstellungen. (Florian Klein?)

\item 
\ref{PDFo}, ganzzahlige Formalit"at von Fahnenmannigfaltigkeiten.

Wie sieht die geometrische Hecke-Algebra "uber komischen Ringen aus?
(Gerrit Begher) 
\item
\ref{DHSy}, deformierte Homomorphismen nach Styrkas. (David Nies?)

\item
\ref{PBeLu}, 
Problem bei unbeschr"ankten "aquivarianten derivierten 
Kategorien. (David Stotz?)

\item
\ref{Aufgabe}, Derivierte Kategorie der Garben auf einem Produkt.

\item
Kann man Bemerkung 6.8 aus meiner Bimodularbeit mit Demazure-Operatoren l"osen?

\item
Erh"alt man neue kanonische Basen f"ur Quantengruppen mit
IC und positive-Charakteristik-Koeffizienten?

\item
Eher Staatsexamen, und noch angucken: Tits-Kegel und analoge
Argumente "uber angeordnetem K"orper formulieren wie \ref{TiKe}.
Mit den Notationen dort sollte $T=W\bar{A}^+\subset V^\ast$ konvex 
sein, und ich w"urde erwarten, da"s jedes in $T$ enthaltene
offene Geradensegment h"ochstens endlich viele Spiegelhyperebenen trifft.
Von da ausgehend mag man die Argumente im Zusammenhang mit
affinen Spiegelungsgruppen wiederholen k"onnen.

\item (Staatsexamen)
Man definiere  f"ur eine endliche Teilmenge $E$ des Raums
ihre \defind{Abst"andezahl} $A(E)$ 
als die Zahl der m"oglichen von Null verschiedenen 
verschiedenen Abst"ande zwischen ihren 
 Elementen. Welche M"oglichkeiten gibt es f"ur Abst"andezahl 
$\leq 3$? Kriegt man im wesentlichen die platonischen K"orper,
vergleiche \ref{PlK}? Welche M"oglichkeiten bestehen "uberhaupt f"ur
$A(E)<|E|$?

\item
K"ocher f"ur parabolische $G_1T$-Moduln? [Kaneda].
\item (Staatsexamen)
Man verallgemeinere \ref{DuSk} auf h"ohere Dimensionen:
Eine Untergruppe $D\subset \op{GL}(V)$ der Automorphismengruppe 
 eines
endlichdimensionalen reellen Vektorraums $V,$ 
die einfach transitiv operiert auf der Menge aller 
geeignet definierten \glqq Halbraumfahnen\grqq\  ist bereits die
$\op{SO}(b)$ f"ur ein bis auf eine positive multiplikative Konstante
eindeutig bestimmtes Skalarprodukt $b.$ In welchen Dimensionen geht das gut?
Unter welchen Voraussetzungen kann es "uber allgemeineren 
angeordneten K"orpern  
gezeigt werden?
\item
(Bachelor?) Man diskutiere die Nat"urlichkeit der 
Spaltung im universellen Koeffiziententheorem, siehe \ref{NatS}.
Gibt's aber wohl bereits bei Hatcher.
\item
Man berechne in kleinen F"allen die Projektiven in
der Kategorie $\cal{O}$ mit diagonaler Operation
der Cartan \emph{und} diagonaler Operation des Zentrums.
Gibt es in dieser Kategorie nichttriviale Erweiterungen zwischen
Verma-Moduln? Ist der antidominante Projektive der Duale des 
projektiven Verma? [Biehl, aber noch sehr unbefiedigend]
\item
Kann man die Spektralsequenz der Homologie zeigen,
indem man die \glqq Homologie mit A-B-W"urfeln\grqq\  von
Massey nimmt und den Unterkomplex der Abbildungen
$[0,1]^n\ra E$ in unsere Faserung, bei denen der Basispunkt
nur von den ersten $p$ Koordinaten abh"angt?
\item
Gegeben eine endlichdimensionale $\DZ$-graduierte Ringalgebra
"uber einem K"orper
und dar"uber ein endlichdimensionaler graduierbarer Modul 
w"u"ste ich gerne, ob auch jeder direkte Summand davon
graduierbar ist. Ich wei"s nur, da"s bei einer Summenzerlegung in
einen unzerlegbaren und einen graduierbaren Summanden auch der
unzerlegbare Summand graduierbar sein mu"s. Ich w"are schon gl"ucklich,
zu wissen, ob gegeben ein unzerlegbarer Modul mit der Eigenschaft, 
da"s die Summe
von endlich vielen Kopien graduierbar ist, auch der unzerlegbare Modul
selbst graduierbar sein mu"s.
\item
Shelton leitet Formeln f"ur die Erweiterungen von parabolischen
Verma-Moduln in der  parabolischen Kategorie $\mathcal O$ 
im hermitesch-symmetrischen Fall her.
Welche Dimension haben die graduierten Anteile dieser 
Erweiterungsgruppen, wenn sie in der graduierten Version
der parabolischen Kategorie $\mathcal O$ berechnet werden?

To compute extensions of Verma modules in the BGG-category is an open problem,
to the extend, that there is even no conjectural solution.
If we work however in the parabolic category $\mathcal O$ and our parabolic
has abelian nilradical, i.e. in the so-called hermition symmetric case, a solution
was obtained by B. Shelton \cite{??}.
On the other hand, localization to $D$-modules gives, that extensions of (parabolic) Verma
modules can be described geometrically as the cohomolgy of intersections of a Bruhat
cell with the translated big cell.
The project is to (1) understand Shelton's results geometrically and (2) determine their
analogue in the $\mathbb Z$-graded version of category $\mathcal O$ from \cite{??}.
\item
Eine genauere Betrachtung des Beweises 
von \ref{KHElAA} zeigt eine Aussage der folgenden Art:
Sei $P$ eine Parabolische. Spannen gewisse Elemente der
Kazhdan-Lusztig-Basis $\underline{H}_x$, etwa f"ur $x \in V \subset W_P$, unter 
dem Ring der Laurentpolynome $\mathcal{L}$ ein
Rechtsideal in der kleinen Heckealgebra 
$\mathcal{H}_P$ auf, so sind auch die $*$-$P$-$V$-reinen 
Objekte stabil unter
$\pi_s^*$ und $\pi_{s*}$.
Wenden wir den Homomorphismus $J^* : \op{Der}_{(B)} (G/B) 
\rightarrow \mathcal{H}$
an und betrachten
$
j_! (IC^P_y) $ f"ur $ j: Py B/B \hookrightarrow G/B  
$ und $ IC^P_y = IC (\overline{ByB/B}
\subset Py B/B)$ und Konvolution mit $IC_x$, die ja direkter 
Summand ist von Operationen
der Gestalt $\pi^*_s \pi_{s*}$, so erhalten wir wieder etwas $*$-$P$-$V$-reines.

\item
Man diskutiere Monodromes in m"oglichst gro"ser Allgemeinheit,
vergleiche \ref{MoGh} und \ref{AMGa}.

\item
  Ich schlage vor, $\mathfrak g$-$K$-Moduln in positiver Charakteristik zu
  untersuchen. Ausgiebig untersucht sind Darstellungen
  reduktiver algebraischer Gruppen. Die einfachen Darstellungen werden
  parametrisiert durch dominante h"ochste Gewichte,  es gibt die Weylmoduln und
  die Lusztig-Vermutung.
  Ausgiebig untersucht sind auch sogenannte $G_1T$-Moduln.
  Sie k"onnen als X-graduierte Moduln "uber der restringierten Einh"ullenden
  verstanden werden. 
  Die einfachen Darstellungen werden parametrisiert durch beliebige ganze Gewichte, es gibt Lusztigs Vermutung und Baby-Vermas. Beides wird im Buch von
  Jantzen "uber Darstellungen algebraischer Gruppen ausf"uhrlich behandelt.
  Meines Wissens nicht behandelt sind Zwischenf"alle, also Darstellungen
  vom Erzeugnis Frobenius-Kern von $G$ und einer gr"o"seren reduktiven
  Untergruppe oberhalb des maximalen Torus, also $G_1L$-Moduln oder
  $\mathfrak g$-$L$-Moduln mit gewissen Kompatibilit"aten
  "ahnlich wie man sie von wie sie in $\mathfrak g$-$K$-Moduln in
  Charakteristik Null kennt und ich es in \ref{KohI} etwas aufgeschrieben habe.
  Jetzt kann man erst mal zeigen, da"s die irreduziblen
  klassifiziert werden durch, tja, erste Frage! Und dann mal sehen,
  ob man in kleinen F"allen vestehen kann, wie die Standardmoduln zerfallen
  und ob sich da gut in KL-Polynomen ausdr"ucken l"a"st.
\item
  Tensorprodukte von Verma-Moduln? Wie zerfallen die?
\item
  Lokale Konstanz von Kategorien von Harish-Chandra-Moduln bei
  Wackeln am zentralen Charakter ohne "Anderung von Ganzheitseigenschaften? 
\end{enumerate}
\newpage

\section{L"angeres}


\subsection{Lusztig's Vermutung}
\begin{Bemerkungl}
  
\end{Bemerkungl}


\subsection{Zur Formalit"at in positiver Charakteristik}
 Dear Simon, dear Geordie,

there are other things I did want to discuss with you.
At the moment, I see two \glqq obvious\grqq\  questions arise, 
which might make nice work for students:
\begin{enumerate}
\item Make the whole thing $B$-equivariant. Since the cohomology ring of
  cassifying space of $B$ is $q$-decomposable, I would expect it to be not so
  difficult to lift the $q$-decomposability to this setting.

\item Our ring $A$ has not only a grading, but also a natural filtration, by
  \glqq non-semisimplicity of Frobenius\grqq. I would expect this filtration to be
  trivial, but this might be not at all easy to check in general.  But maybe
  for $\op{SL}_2$, or rank two, or the like, or maybe its easy to see for the
  Ext-algebra of Bott-Samelson alias parity sheaves.
\end{enumerate}

At the moment, I have no student work on these, but we should
a bit keep in touch, to not have students work in parallel.

Best, Wolfgang
\newpage
\subsection{Modulare Kategorie $\mathcal O$}

\begin{Bemerkungl}
  In \cite{So-R} f"uhre ich eine Version der Kategorie $\mathcal O$ mit
  Koeffizienten in einem K"orper $k$ positiver Charakteristik ein, die
\glqq modulare Kategorie $\mathcal O$\grqq,  und diskutiere ihre
  Eigenschaften.  In \cite{KhoPF} studiert Khomenko andere Versionen,
  insbesondere auch modulare Analoga parabolischer und singul"arer Kategorie
  $\mathcal O$.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Ich vermute, da"s die regul"are Version der Kategorie $\mathcal O$
f"ur gro"se Charakteristik "aquivalent ist zur Kategorie 
$\mathcal P_{(B)}(G/B;k)$ der
l"angs Bruhat-Zellen konstruktiblen modularen perversen Garben 
auf der komplexen Fahnenmannigfaltigkeit $G/B$. 
In Charakteristik Null liefert Lokalisierung solch eine 
"Aquivalenz. In positiver Charakteristik kenne ich keinen Funktor,
der sie liefern sollte. Was stattdessen in
\cite{So-R} diskutiert wird, ist eine Koszul-Dualit"atsbeziehung, vergleiche
auch das neue Preprint [Riche-Soergel-Williamson] auf Arxiv.
Nun sind aber die fraglichen Kategorien Koszul-selbstdual 
in Charakteristik Null, also wird man das hoffentlich
auch sehen k"onnen f"ur hinreichend (riesig) gro"se positive Charakteristik, 
und k"onnte dann aus der Koszul-Dualit"atsbeziehung eine
"Aquivalenz ableiten. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  "Ahnlich sollte die parabolische Version der modularen 
Kategorie $\mathcal O$ f"ur gro"se Charakteristik "aquivalent sein
 zur Kategorie 
$\mathcal P_{(B)}(G/P;k)$ der
l"angs Bruhat-Zellen konstruktiblen modularen perversen Garben 
auf der partiellen komplexen Fahnenmannigfaltigkeit $G/P$.
Hier gibt es auch F"alle, die expliziten Methoden gut zug"anglich sind,
etwa maximale Parabolische in der $\op{GL}_n$. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Wenn man das alles sehr gut versteht, w"are sogar ein modulares Analogon 
der Koszul-Dualit"at nach Backelin zu erhoffen, das 
singul"ar-parabolische mit parabolisch-singul"aren Kategorien in
Koszul-Dualit"at setzt. Und nat"urlich modulare Analoga f"ur diese
Funktoren in Bernstein-Khovanov-Frenkel, und von da zu modularen
Knoten-Invarianten, aber an die kommt man vermutlich einfacher anders heran,
mit Hochschild-Homologie von S-Bimoduln und so, das gibts wohl eher schon
"uber $\DZ$. 
\end{Bemerkungl}

\newpage

\subsection{Zu gemischten Hodge-Strukturen}
\emph{ Leider so Quatsch.}
 Sei $V$ ein fester ${\mathbb C}$-Vektorraum endlicher Dimension. 
Die Menge aller Paare $(F,\bar{F})$ von Filtrierungen von jeweils 
fest vorgegebenem Typ auf $V$ ist in Bijektion zum Produkt von zwei 
partiellen Fahnenmannigfaltigkeiten $G/P \times G/Q$ f"ur 
$G = \op{GL}(V)$ und $P$ beziehungsweise $Q$ der Standgruppe 
jeweils einer festen Filtrierung des jeweiligen Typs.
Diese Bijektion ist vertr"aglich mit der Operation von $G$.
Ich w"u"ste nun gerne, da"s das Vergessen der 
Gewichtsfiltrierung eine Faserung mit affinen Fasern
\[ \begin{array}{ccc}
\left\{\begin{array}{c} \mbox{gemischte ${\mathbb C}$-Hodge-}\\ 
\mbox{Strukturen auf $V$} \end{array}\right\} & \ni & (F,\bar{F},W) \\
\downarrow &   & \downarrow \\
G/P \times G/Q &  \ni & (F,\bar{F})
\end{array} \]
liefert und dass die Urbilder der $G$-Bahnen hier wieder $G$-Bahnen sind.
Ist etwa unsere gemischte Hodgestruktur vom Typ

\vspace{3mm}

\begin{center}
\begin{tabular}{|c|c|} \hline
${\mathbb C}$ & 0 \\ \hline
${\mathbb C}$ & ${\mathbb C}$ \\ \hline
\end{tabular}
\end{center}

\vspace{3mm}

\noindent
so bedeutet die Wahl einer Gewichtsfiltrierung die 
Wahl einer Geraden ausserhalb der durch die 
beiden "`diagonalen ${\mathbb C}$"' erzeugten 
Ebene, und das Vergessen der Gewichtsfiltrierung 
ist eine Faserung mit Faser ${\mathbb C}^{2}$. 
Betrachten wir andererseits den Typ

\vspace{3mm}

\begin{center}
\begin{tabular}{|c|c|} \hline
${\mathbb C}$ & ${\mathbb C}$ \\ \hline
0 & ${\mathbb C}$ \\ \hline
\end{tabular}
\end{center}

\vspace{3mm}

\noindent
so bedeutet die Wahl einer Gewichtsfiltrierung eine 
Wahl von zwei Geraden in ${\mathbb C}^{2}$, die von 
einer festen Geraden verschieden sind, und wieder passt es.
Allgemeiner h"atte ich gerne f"ur jede reduktive 
zusammenh"angende algebraische Gruppe einen Morphismus mit affinen Fasern
\[ \mbox{ Grp-Sch}_{{\mathbb C}}(\mbox{Hodge}_{{\mathbb C}},G^\vee ) 
\to \left\{
  \begin{array}{c} \mbox{ABV-Parameter f"ur } G \mbox{ mit} \\  
\mbox{ganzem zentralem Charakter} \end{array}\right\} \]
und derart, dass die Urbilder von $G^\vee $-Bahnen wieder 
$G^\vee $-Bahnen sind.
Das w"are besonders sch"on, da ja $\mbox{Hodge}_{{\mathbb C}}$ die 
Komplexifizierung der Kategorie der gemischten ${\mathbb C}$-Motive 
sein sollte.
Auf der ABV-Seite w"aren dann Parameter f"ur komplexe Gruppen zu 
nehmen. Im Fall reeller Gruppen sollte man stattdessen die 
Komplexifizierung der Kategorie der gemischten ${\mathbb R}$-Motive 
zu betrachten haben.

\begin{Definition}
Sei $V$ ein endlichdimensionaler komplexer 
Vektorraum. Eine {\bf gemischte Hodge-Struktur}\index{Hodge-Struktur!komlexe}
oder genauer {\bf $\mathbb C$-Hodge-Struktur auf $V$} ist die Vorgabe von drei
Filtrierungen $W^{\leq n}$, $ F^{\geq i}$, $\bar{F}^{\geq j}$ durch komplexe
Teilr"aume derart, da"s gilt 
$$\op{Gr}^p_F \op{Gr}^q_{\bar{F}} \op{Gr}^n_{W}
(V) =0$$ falls $p + q \neq n$ und da"s unsere drei Filtrierungen bei Null beginnen und voll enden.
\end{Definition}
\begin{Definition}
Sei $V$ ein endlichdimensionaler reeller 
Vektorraum. Eine 
{\bf reine reelle  Hodge-Struktur 
vom Gewicht $n$ auf $V$}\index{Hodge-Struktur!reelle}
ist die Vorgabe  einer
Zerlegung 
$$V\otimes_\DR\DC=\bigoplus_{p+q=n} V^{p,q}$$
seiner Komplexifizierung 
in Teilr"aume mit der Eigenschaft, da"s die komplexe Konjugation
$ V^{p,q}$ isomorph auf $ V^{q,p}$ abbildet, in Formeln
$$\overline{V^{p,q}}=V^{q,p}$$
Gleichbedeutend ist die Vorgabe 
einer  Filtrierung $ F^{\geq p}$ der Komplexifizierung
$V\otimes_\DR\DC$ durch komplexe
Teilr"aume derart, da"s mit $\bar{F}^{\geq q}$ der komplex konjugierten
Filtrierung gilt 
$$\op{Gr}^p_F \op{Gr}^q_{\bar{F}} 
(V) =0$$ falls $p + q \neq n$ und da"s unsere Filtrierungen endlich sind in
dem Sinne, da"s jeweils einer der filtrierenden 
Teilr"aume der Nullraum ist und ein
weiterer der ganze Raum $V$.
Eine {\bf Polarisierung}\index{Polarisierung!von Hodge-Struktur}
ist eine Bilinearform $Q$ auf $V,$ symmetrisch im Fall von geradem Gewicht
und alternierend im Fall von ungeradem Gewicht,
mit der Eigenschaft, da"s f"ur ihre komplex-bilineare Erweiterung
gilt $Q(V^{p,q},V^{p',q'})=0$ falls $(p,q)\neq(p',q')$ und
${\op{i}}^{p-q} Q(v,\bar{v})>0$ f"ur alle $v\in V^{p,q} \backslash 0.$
\end{Definition}
\begin{Beispiel}
  Das typische Beispiel einer reinen Hodgestruktur vom Gewicht $n$ ist
die Kohomologie einer kompakten $n$-dimensionalen K"ahler-Variet"at.
Das typische Beispiel einer polarisierten 
reinen Hodgestruktur vom Gewicht $n$ ist der primitive Teil
der Kohomologie einer kompakten $n$-dimensionalen K"ahler-Variet"at,
polarisiert vermittels der Schnittpaarung.
\end{Beispiel}



\begin{Definition}
Sei $V$ ein endlichdimensionaler reeller 
Vektorraum. Eine 
{\bf reelle gemischte Hodge-Struktur auf $V$}\index{Hodge-Struktur!reelle}
ist die Vorgabe von einer
Filtrierung $W^{\leq n}$ durch reelle Teilr"aume
und einer Filtrierung $ F^{\geq p}$ der Komplexifizierung
$V\otimes_\DR\DC$ durch komplexe
Teilr"aume derart, da"s mit $\bar{F}^{\geq q}$ der komplex konjugierten
Filtrierung gilt 
$$\op{Gr}^p_F \op{Gr}^q_{\bar{F}} \op{Gr}^n_{W}
(V) =0$$ falls $p + q \neq n$ und da"s unsere drei Filtrierungen endlich sind in
dem Sinne, da"s jeweils einer der filtrierenden 
Teilr"aume der Nullraum ist und ein
weiterer der ganze Raum $V$.
\end{Definition}
\nichtfinal{K"onnte es sein, da"s das Darstellungen der proalgebraischen
  Gruppe der Weil-Restriktionen der Automorphismengruppen der
  abgeschnittenen Polynomringe $\DC[T]/\langle T^{n}\rangle$ sind?
  Eine kristalline Garbe auf der komplexen Einpunktvariet"at
  w"urde doch wohl so eine Darstellung liefern!} 


\begin{Bemerkungl}
Gegeben ein  endlichdimensionaler
reeller Vektorraum $V$ mit einer Bigraduierung seiner Komplexifizierung 
$V\otimes_\DR\DC=\bigoplus_{p,q}I^{p,q}$
derart, da"s 
die komplexen Teilr"aume $W^{\leq n}\pdef \bigoplus_{p+q\leq n}I^{p,q}$ 
 alle "uber $\DR$ definiert sind und da"s
dar"uberhinaus die von der komplexen Konjugation auf 
$W^{\leq n}/W^{\leq n-1}$ induzierte schieflineare Involution 
f"ur $p+q=n$ 
stets das Bild von $I^{p,q}$ in diesem Quotienten auf das Bild von
$I^{q, p}$ wirft,
bilden die Filtrierungen 
 $$W^{\leq n}\pdef \bigoplus_{p+q\leq n}I^{p,q}
\quad\text{ und }\quad F^{\geq p}\pdef \bigoplus_{i\geq p}I^{i,j}$$  
 offensichtlich eine
reelle Hodge-Struktur auf $V.$
Es ist auch leicht zu sehen, da"s wir jede reelle Hodge-Struktur auf $V$
aus einer derartigen Bigraduierung erhalten k"onnen: Wir brauchen dazu
nur irgendwelche
Spaltungen der Surjektionen $W^{\leq n}\sra W^{\leq n}/W^{\leq n-1}$
w"ahlen und darunter die Bilder der entsprechenden Teilr"aume von
$ W^{\leq n}/W^{\leq n-1}$ betrachten.
Verschiedene Bigraduierungen k"onnen  dieselbe Hodge-Struktur liefern:
Wenn wir eine derartige Bigraduierung
bewegen mit einem Automorphismus unseres Vektorraums 
der Gestalt $\op{id}+\sum_{i>0,\; i+j<0} f_{i,j}$ mit $f_{i,j}$ vom
Bigrad $(i,j),$  so wird sie dieselbe Hodge-Struktur liefern.
Ich behaupte jedoch, da"s das Bilden der zugeh"origen Hodgestruktur 
wie oben 
f"ur jeden endlichdimensionalen reellen Vektorraum $V$ eine Bijektion
\begin{Bild} 
\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildWPnn}
\\[4mm]
\noindent 
Links der unter unserer Zusatzbedingung noch erlaubte Bereich f"ur
von Null verschiedene homogene Komponenten von
$\bar{I}^{q,p}.$ Die Projektion auf $I^{p,q}$
liefert einen Isomorphismus $\bar{I}^{q,p}\sira I^{p,q},$
was das doppelt schraffierte K"astchen andeuten soll.
Rechts dann der unter unserer Zusatzbedingung  erlaubte Bereich f"ur
von Null verschiedene homogene Komponenten von
$(W^{\leq p+q}\cap \bar{F}^{\geq q}).$ Die Projektion 
auf die Summe der homogenen Komponenten im 
doppelt schraffierten Teil liefert einen Isomorphismus 
unseres Schnitts mit dem entsprechenden homogenen Teilraum.
Die Summe aller homogenen Komponenten im irgendwie schraffierten
Teil kann beschrieben werden als \glqq die Summe dieses Bildes mit
allen seinen um Eins nach links verschobenen und beliebig weit nach
unten ger"uckten Kopien\grqq, also in Formeln als 
$$\left((W^{\leq p+q}\cap \bar{F}^{\geq q})+\sum_{i\geq 1}(W^{\leq p+q-i}\cap
  \bar{F}^{\geq q-i+1})\right)$$
Wir k"onnen dabei, ohne etwas zu "andern, die Summe auch 
"uber $i\geq 0$ oder $i\geq 2$ laufen lassen.
\end{Bild}
$$\begin{array}{ccc}
\left\{ \begin{array}{c}
\text{Bigraduierungen }V_\DC=\bigoplus_{p,q}I^{p,q}\\
\text{mit der zus"atzlichen Eigenschaft}\\
\bar{I}^{q,p} \subset I^{p,q} +\sum_{\substack {i<p \\i+j <p +q}} I^{i,j}
 \end{array} \right\} &
\overset{\sim}{\ra} &
\left\{ \begin{array}{c}
\text{Reelle Hodgestrukturen}\\
\text{auf dem Vektorraum $V$}
\end{array} \right\} \\[10mm]
(I^{p,q})&\mapsto&(W^{\leq n}, F^{\geq p})
\end{array}$$
liefert. Hier steht $V_\DC\pdef V\otimes_\DR\DC$ f"ur die Komplexifizierung 
von $V$ und $\bar{I}^{q,p}$ meint das Bild von $I^{q,p}$
unter der  komplexen Konjugation. Um die Surjektivit"at
dieser Abbildung  zu zeigen,
m"ussen wir nur pr"ufen,
da"s die $I^{p,q}$ zu unserer Hodgestruktur 
sogar so gew"ahlt werden k"onnen, da"s 
unsere zus"atzliche Eigenschaft erf"ullt ist.
Das gelingt mit Induktion "uber die Gewichtsfiltrierung:
Haben wir es f"ur $p +q <n$ bereits geschafft, so betrachten wir die
komplexe Konjugation $c : V_{\mathbb C} \rightarrow V_{\mathbb C}$
und die Abbildungen $k^{p,q}: I^{p,q} \rightarrow V_{\mathbb C}$ gegeben
durch die Vorschrift $a \mapsto c(\op{pr}_{q,p} (c(a)))$.
Nach Annahme gilt f"ur deren homogene Komponenten $k^{p,q}_{0,0} =\op{id}$
sowie $k^{p,q}_{i,j} =0$ f"ur
$i+j \geq 0$ aber $(i,j) \neq (0,0)$. Nun ersetzen wir schlicht alle $I^{p,q}$
mit $p+q =n$ durch ihre Bilder unter $\sum_{i \geq 0} k^{p,q}_{i,j}$, und
das leistet den Induktionsschritt.
Um die Injektivit"at zu zeigen, gilt es zu bemerken,
da"s die inverse Abbildung beschrieben werden kann 
vermittels der Vorschrift
$$I^{p,q}\pdef (W^{\leq p+q}\cap F^{\geq p})\cap 
\left((W^{\leq p+q}\cap \bar{F}^{\geq q})+\sum_{i\geq 0}(W^{\leq p+q-i}\cap
  \bar{F}^{\geq q-i+1})\right) $$
Der Inhalt der gro"sen Klammer h"angt hier nicht davon ab, 
ob man die Summe "uber $i\geq 0,$ $i\geq 1$ oder
$i\geq 2$ laufen l"a"st. Der Inhalt der gro"sen Klammer "andert sich, liefert aber
immer noch dasselbe $I^{p,q},$ wenn wir die die Summe "uber
alle $i\in\DZ$ laufen lassen.
Mehr dazu findet man zum Beispiel in \cite{DelH}.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Ich bin immer noch etwas mi"strauisch, weil ich nicht so ganz
  verstehe, wo die Halbeinfachkeit genau verloren geht: Jeder
  surjektive Morphismus von bigraduierten komplexen Vektorr"aumen
  spaltet ja. Aber gut, wenn auf beiden zus"atzlich eine reelle
  Struktur gegeben ist, mu"s es ja selbst f"ur reell-lineare Surjektionen 
im allgemeinen keine Spaltung
  geben, die zus"atzlich reell-linear ist.
\end{Bemerkungl}


\begin{Bild} 
\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildWFNN}\\[4mm]
\noindent 
Der  Bereich der
von Null verschiedenen homogenen Komponenten von
$(W^{\leq p+q}\cap F^{\geq p}).$ Dieser Schnitt ist bereits ein
homogener Teilraum. Schneiden wir das noch mit dem irgendwie schraffierten 
Bereich aus dem vorhergehenden Bild, so ergibt sich wie 
im Beweis behauptet genau 
$I^{p,q}.$
\end{Bild}

\begin{Ubunge}
Gegeben zwei endliche Filtrierungen $F^{\geq i}, \bar{F}^{\geq j}$ auf einem
endlichdimensionalen Vektorraum $V$ gibt es stets eine Bigraduierung
$V = \bigoplus V^{p,q}$ mit $F^{\geq i} = \bigoplus_{p \geq i} V^{p,q}$
und $\bar{F}^{\geq j} = \bigoplus_{q \geq j} V^{p,q}$.
Im Fall von drei Filtrierungen gilt die analoge Aussage nicht.
\end{Ubunge}
% \begin{Beispiel} \emph{Gelernt von J"order.}
% Eine gemischte Hodge-Struktur w"are 
% etwa die folgende: Betrachte auf $V = \mathbb C^2$
% die Bigraduierung mit $e_1$ vom Bigrad $(0,1)$.
% Nimm die zugeh"origen Filtrierungen $F, \bar F$ und nimm als Gewichtsfiltrierung
% $W^{\leq -1} =0, W^{\leq 0} = W^{\leq 1} = \Delta$ die Diagonale, $W^{\leq 2} = V$.
% \end{Beispiel}
% Pierre Deligne, \emph{Structures de {H}odge mixtes r\'eelles}, Motives
%   ({S}eattle, {WA}, 1991), Proc. Sympos. Pure Math., vol.~55, Amer. Math. Soc.,
%   Providence, RI, 1994, pp.~509--514.
% \newpage

\begin{Proposition}
Das Vergessen der Gewichtsfiltrierung $W$ liefert eine Abbildung von
den $\mathbb C$-Hodgestrukturen auf $V$ in die Bifiltrierungen auf $V$,
deren Fasern zusammenziehbar sind. \emph{Gelernt von J"order: Das wollte 
ich gar nicht. Vorschlag: Nimm hier nur 
halbeinfache $\mathbb C$-Hodgestrukturen.}
\end{Proposition}
\begin{proof}
Wir betrachten auf $V$ die Filtrierung 
$\tilde{F}^{\geq n} = \sum_{p+q \geq n} F^{\geq p}\cap
\bar{F}^{\geq q}$.
M"ogliche Gewichtsfiltrierungen sind, so behaupte ich, alle endlichen Filtrierungen
$W^{\leq n}$ mit
$\tilde{F}^{\geq n} = \left(W^{\geq n} \cap \tilde{F}^{\geq n}\right) \oplus
\tilde{F}^{\geq n +1}$
f"ur alle $n$. Die Gesamtheit aller M"oglichkeiten, f"ur einen vorgegebenen
Teilraum eines endlichdimensionalen Raums ein Komplement 
zu finden, sind jedoch ein
affiner Raum, n"amlich ein homogener Raum einer Gruppe der Gestalt
$\left\{ \left( \begin{array}{cc}
\boxed{\ast} &\hspace{-2ex}\boxed{\ast}\\[-0,3ex]
0&\hspace{-2ex}\boxed{\ast} \end{array}\right) \right\}$
mit Standgruppe $\left\{ \left( \begin{array}{cc}
\boxed{\ast} &\hspace{-2ex}0\\[-0,3ex]
0&\hspace{-2ex}\boxed{\ast} \end{array}\right) \right\}$.
\end{proof}



\newpage

\subsection{Zu $W$-Algebren} (Julia Meier vorgeschlagen. 
Gucke neuen Premet [Commutative Quotients of finite W-algebras]
an: Was geht da mit Lokalisierung?).
Sei $\frak{g}$ eine komplexe halbeinfache Lie-Algebra, $e \in \frak{g}$ ein
von Null verschiedenes nilpotentes Element, $(e,h,f)$ ein zugeh"origes 
$\frak{sl}_2$-Tripel,
etwa
\begin{displaymath}
\begin{array}{lcllcl}
\frak{g} &= &\frak{sl} (3; \mathbb{C}), & e &=& \begin{pmatrix} 0 & 0 &1\\
0&0&0\\ 0&0&0
\end{pmatrix} ,\\[5ex]
h &=& \begin{pmatrix} 1&0&0\\ 0&0&0\\ 0&0&-1 \end{pmatrix}, &f&=&
\begin{pmatrix} 0&0&0\\ 0&0&0 \\ 1 & 0&0\end{pmatrix}
\end{array} 
\end{displaymath}
Sei $\mathfrak{m}$ wie in [Gan-Ginzburg], dessen Lekt"ure lohnt, etwa
\begin{equation*}
\mathfrak{m} = \left\{ \begin{pmatrix} 0&0&0\\ 0&0&0\\ \ast &\ast 
&0 \end{pmatrix}
\right\}
\end{equation*}
und $\chi : \mathfrak{m} \rightarrow \mathbb{C}$ das Killing-Paaren 
mit $e$, wobei
es meines Erachtens auf einen von Null verschiedenen Skalar nicht 
ankommt, nehmen wir also
\begin{equation*}
\chi \begin{pmatrix} 0&0&0\\ 0&0&0\\ x&y&0 \end{pmatrix} = x
\end{equation*}
Jetzt bildet man die Algebra $H = \op{End}_{\mathfrak{g}} 
(U (\mathfrak{g}) \otimes_{U(\mathfrak{m})}
\mathbb{C}_{\chi})^{\operatorname{opp}}$ und zeigt, alles nach 
[Gan-Ginzburg], da"s sie eine Quantifizierung
der Poisson-Algebra der polynomialen Funktionen auf dem Bild des 
Slodowy-Schnitts
$e + \op{ker} (\op{ad} f)$ unter der durch die Killing-Form gegebenen 
Identifikation $\mathfrak{g}
\overset{\sim}{\rightarrow}\mathfrak{g}^\ast$ ist.
Die Kategorie der $H$-Moduln kann nach [Skryabin] oder auch 
[Gan-Ginzburg] identifiziert
werden mit der Kategorie
\begin{equation*}
\mathcal{C} = \left\{ M \in \mathfrak{g}\operatorname{-mod} \left|
\begin{array}{c}a -\chi (a) \text{ operiert lokal} \\
\text{nilpotent f"ur alle  } a \in \mathfrak{m} \end{array} \right\}\right.
\end{equation*}
und wir haben genauer eine "Aquivalenz
\begin{equation*}
\mathcal{C}\qquad \begin{array}{c}
\operatorname{Hom}_{\mathfrak{g}} (U(\mathfrak{g}) \otimes_{U(\mathfrak{m})}
\mathbb{C}_{\chi}, \;)\\[-1ex]
\longrightarrow \\[-1ex]
\longleftarrow\\[-1ex]
\left( U(\mathfrak{g}) \otimes_{U(\mathfrak{m})} \mathbb{C}_{\chi}\right) 
\otimes_{H}
\end{array}
\qquad H \operatorname{-mod}
\end{equation*}
wobei der Funktor oben auch geschrieben werden kann als 
$\op{Hom}_{\mathfrak{m}}(\DC_{\chi},\;)$.
Man sollte diese Kategorie der $H$-Moduln vermittels der Lokalisierung
nach Beilinson-Bernstein besser verstehen k"onnen.
Ist $Z \subset U(\frak{g})$ das Zentrum und $Z^+ = \operatorname{Ann}_Z
\mathbb{C}$ der Annullator der Einsdarstellung, so 
liefert Beilinson-Bernstein
eine "Aquivalenz
\begin{equation*}
\{ (U (\mathfrak{g})/ Z^+ U(\mathfrak{g})) \text{ -Moduln} \} 
\overset{\sim}{\leftarrow} \{\mathcal{D}\text{-Moduln auf der 
Fahnenmannigfaltigkeit}\}
\end{equation*}
und damit auch wie von [Gian-Ginzburg] ganz am Schlu"s erw"ahnt, "Aquivalenzen
\begin{displaymath}
\begin{array}{c}
H/Z^+ H \operatorname{-Mod}\\
\uparrow \!\!\wr\\
\{M \in \mathcal{C} \mid Z^+ M = 0]\\
\uparrow \!\!\wr\\
\{\text{$\mathcal{D}$-Moduln auf einer 
Fahnenmannigfaltigkeit, die $\mathfrak{m}$-$\chi$-Whittaker sind}\}
\end{array}
\end{displaymath}
Was ist mit $\mathcal{D}$-Moduln auf einer Fahnenmannigfaltigkeit, 
die $\mathfrak{m}$-$\chi$-Whittaker sind,
gemeint? Nun, sei $X$ eine glatte komplexe algebraische Variet"at, etwa
die Fahnenmannigfaltigkeit, lese dazu etwa [Humphreys] oder [Springer], 
Algebraic
groups, oder [Shafarevic], Basic Algebraic Geometry.
Man erkl"art dann auf $X$ die Garbe $\mathcal{D}_X$ der \glqq algebraischen
Differentialoperatoren\grqq\  und darin die Garbe $\mathcal{O}_X$ der \glqq regul"aren
Funktionen\grqq.
Ein $\mathcal{D}$-Modul ist eine Garbe von $\mathcal{D}_X$-Moduln, 
die $\mathcal{O}_X$-quasikoh"arent ist, vergleiche daf"ur etwa 
[Shafarevic] oder [Hartshorne].
Die Lie-Algebra $\mathfrak{m}\subset \mathfrak{g}$ geh"ort zu einer 
algebraischen 
Untergruppe $M \subset G$, f"ur $\mathfrak{g} = 
\operatorname{sl} (3; \mathbb{C})$
etwa $G = \operatorname{SL} (3; \mathbb{C})$ und
\begin{displaymath}
M = \left\{ \begin{pmatrix}1&0&0\\ 0&1&0 \\ \ast &\ast & 1\\
\end{pmatrix} \right\} 
\end{displaymath}
Wir betrachten jetzt nur \glqq $M$-"aquivariante\grqq\  
$\mathcal{D}_X$-Moduln, in unserem Fall w"are
$X$ die Variet"at der Fahnen
\begin{equation*}
X = \{ \mathbb{C}^3 = V^3 \supset V^2 \supset V^1 \supset V^0 = 0
\mid \dim_{\mathbb{C}} V^i=i\}
\end{equation*}
die aber etwas Komisches haben:
Die $\mathfrak{m}$-Operation auf unserem $\mathcal{D}$-Modul, 
die durch Ableiten der $M$-Operation
entsteht, f"allt nicht mit der $\mathfrak{m}$-Operation zusammen, 
die vom Auffassen der
Elemente von $\mathfrak{m}$ als Vektorfelder auf $X$ alias 
Differentialoperatoren herkommt, sondern
beide Operationen unterscheiden sich um den Charakter $\chi : 
\mathfrak{m} \rightarrow \mathbb{C}$.
So was habe ich mit Milicic in einer unver"offentlichten Arbeit 
gemacht, liegt auf meiner
Seite im Netz.
Es ist sinnvoll, sich sowas erst mal f"ur $M = (\mathbb{C},+)$ 
und die Operation durch Addition auf
$X = \mathbb{C}$ klarzumachen.
Nun erwarte ich folgendes Ph"anomen, das ich nur im Fall 
$\operatorname{SL}(3;\mathbb{C})$
einigerma"sen konkret formulieren kann und das Sie pr"ufen 
und ausarbeiten k"onnten:
Unsere Gruppe $M$ ist hier ja schlicht $M \cong \mathbb{C}^2$ 
und wir haben ebenso
$\mathfrak{m} \cong \mathbb{C}^2$ und $\chi : \mathfrak{m} 
\rightarrow \mathbb{C}$,
$(x,y) \mapsto x$.
Die $x$-Komponente ist eine Untergruppe $L$, die auf dem 
Komplement ihrer Fixpuntmenge in der
Fahnenmannigfaltigkeit $U = X \backslash X^L$ frei operiert.
"Ahnlich wie in [Soergel-Milicic] sollte man f"ur 
$i : U \hookrightarrow X$ die Einbettung
zeigen k"onnen
\begin{displaymath}
\begin{array}{ccc}
\left\{
\begin{array}{c}
 \mathcal{D}\text{-Moduln auf } U, \\
\text{die } \mathfrak{m}\text{-}\chi\text{-Whittaker sind}\end{array}
\right\} &
\begin{array}{c}
i_\ast\\ \overset{\sim}{\longrightarrow} \end{array} &
\left\{ \begin{array}{c}
\mathcal{D}\text{-Moduln auf } X, \\
\text{die } \mathfrak{m}\text{-}\chi\text{-Whittaker sind}\end{array}
\right\}
\end{array}
\end{displaymath}
Weiter sollte man zeigen k"onnen
\begin{displaymath}
\begin{array}{c}
\left\{
\mathcal{D}\text{-Moduln auf $U$, die $\mathfrak{m}$-$\chi$-Whittaker sind}
\right\}\\
\downarrow \!\wr\\
\left\{\begin{array}{c}
\mathcal{D}\text{-Moduln oder vielleicht vertwistete $\mathcal{D}$-Moduln 
auf dem}\\
\text{Quotienten $U/L$, die richtig "aquivariant sind unter } M/L
\end{array}
\right\}
\end{array}
\end{displaymath}
Es ergeben sich folgende Fragen: Was ist eigentlich $U/L$ im Fall
$\operatorname{SL} (3;\mathbb{C})$?
Existiert dieser Quotient auch als Variet"at?
Das alles w"urde eine sehr sch"one da geometrische Beschreibung der Moduln
"uber $H/Z^+H$ liefern, also der Moduln "uber einem zentralen Quotienten einer
Quantisierung der Poisson-Algebra zum Slodowy-Schnitt.
Ich w"urde auf ein besseres Verst"andnis der Resultate von
[Brundan und Kleshchev, Representations of shifted Yangians 
and finite $W$-algebras,
Archive 8.5. 2006] hoffen.
\newpage
\chapter{Literaturfragen}

\begin{Bemerkungl}
  Ist jede einfach zusammenh"angende separable topologische Fl"ache
  hom"oomorph zu $S^2$ oder $\DR^2$?
\end{Bemerkungl}




\chapter{Witziges}
\section*{"Ubung zum Integrieren}
Gegeben ein ebenes achsenparalleles Rechteck, das eine Unterteilung in 
kleinere achsenparallele Teilrechtecke besitzt, bei der in jedem
Teilrechteck mindestens eine Kantenl"ange ganzzahlig ist, zeige man, da"s
auch bei unserem urspr"unglichen Rechteck 
mindestens eine Kantenl"ange ganzzahlig ist. Hinweis: 
Man integriere $\op{exp}(\2\pi\op{i} (x+y)).$
\section*{Die Erdbeertorte}\index{Erdbeertorte} 
Vor uns steht auf einem Drehteller eine Erdbeertorte. Wir w"ahlen zwei feste
Winkel $\alpha, \beta$. Wir
schneiden ein Kuchenst"uck mit dem
 Winkel $\alpha$ heraus und legen es umgekehrt, 
die Erdbeeren nach unten, wieder auf den Kuchenteller.
Dann drehen wir den Teller um den Winkel $\beta$, schneiden  wieder in derselben Weise ein St"uck mit dem Winkel
$\alpha$ heraus und legen es umgekehrt wieder Kuchenteller, 
drehen wieder den Teller um den Winkel $\beta$, und so weiter.
Frage: F"ur welche Winkel $\alpha, \beta$ befindet sich der Kuchen nach endlich vielen Schnitten wieder im
Originalzustand?
Antwort: F"ur alle Winkel $0 < \alpha \leq 2 \pi$ und alle Winkel $\beta$.
Das Argument geht so:
Wir pr"azisieren unsere Vorschrift zum Beispiel in der Weise, da"s immer
offene Kuchenst"ucke umgedreht werden, aber darauf kommt es dann 
im Endeffekt dann
gar nicht an.
Wir k"onnen die Frage so umformulieren:
Man betrachte die Menge $X = \mathbb R \times \{\pm 1\}$ bestehend aus zwei disjunkten Kopien der Zahlengeraden.
Man w"ahle $\alpha$ mit $0 < \alpha < \frac{1}{2}$ und $\beta \in \mathbb R$ beliebig.
Man erkl"are nun  Abbildungen
$
 \varphi = \varphi_{\alpha} ,\psi=\psi_\beta: X \rightarrow X
$
wie folgt:
\begin{eqnarray*}
 \varphi (x,\epsilon) & =& (x + \epsilon \beta, \epsilon)\\
\psi (x, \epsilon) & =& \left\{ \begin{array}{ll}
                                  (x,\epsilon) &\text{ falls } d(x,\mathbb Z) \geq \alpha\\
(x,-\epsilon) &\text{ falls } d (x, \mathbb Z) < \alpha
                                 \end{array}\right.
\end{eqnarray*}
Hier bezeichnet $d (x, \mathbb Z)$ den Abstand von $x\in\DR$ zur n"achsten
ganzen Zahl. 
Die Frage ist, ob $\varphi \psi$ endliche Ordnung hat.
Finden wir f"ur gegebenes $x$ nat"urliche Zahlen
 $n, m \in \mathbb N$ mit $d(x + n \beta, \mathbb Z) 
< \alpha$ und $d(x - m\beta, \mathbb Z)
<\alpha $, so "uberzeugt man sich leicht, da"s $x$ nach h"ochstens $2 (n+m)$ Schritten auf sich selber abgebildet wird.
"Uberdecken nun die Bilder der verschobenen Intervalle $m\beta + (-\alpha, \alpha)$ f"ur $m \geq 0$ schon den ganzen
Torus $\mathbb R / \mathbb Z$ und gilt dasselbe f"ur die Bilder der verschobenen Intervalle $-m \beta + (-\alpha,\alpha)$
mit $m \geq 0$, so gibt es wegen der Kompaktheit schon eine endliche Teil"uberdeckung und wir sind im wesentlichen fertig.
Andernfalls mu"s $\beta$ rational sein, und dieser Fall ist nun 
nicht mehr schwer.
\section*{Rechnen mit Resten, Arbeitsgruppe f"ur Sch"uler}
\begin{Bemerkungl}
  Taschenrechner, Stift und Papier mitbringen!
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl} Wir machen eine Liste
  der letzten Stellen aller Potenzen aller
  nat"urlichen Zahlen, bis es uns langweilig wird und wir das
  Prinzip erkannt haben.
  K"onnen Sie die letzte Stelle von $23^{1567}$ bestimmen? 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl} Wir machen eine Liste
  der beiden letzten Stellen aller Potenzen aller
  nat"urlichen Zahlen, bis es uns langweilig wird und wir das
  Prinzip erkannt haben.
  K"onnen Sie die beiden letzten Stellen von $23^{1567}$ bestimmen? 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl} Wir machen eine Liste
  der Reste bei Teilen durch $17$ aller Potenzen aller
  nat"urlichen Zahlen, bis es uns langweilig wird und wir das
  Prinzip erkannt haben.
  K"onnen Sie den Rest bei Teilen durch $17$ von $23^{1567}$ bestimmen? 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
   Wir machen eine Liste
  der Reste bei Teilen durch $19$ aller Potenzen aller
  nat"urlichen Zahlen, bis es uns langweilig wird und wir das
  Prinzip erkannt haben.
  K"onnen Sie den Rest bei Teilen durch $19$ von $23^{1567}$ bestimmen? 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Hat jemand eine Vermutung, was man im allgemeinen sagen kann?
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
 Diskutiere Rechnen mit Resten.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
 Diskutiere die Bedeutung f"ur Verschl"usselung.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
 Diskutiere Zahlenfriese nach Conway. Warum geht das immer aus? 
\end{Bemerkungl}

\newpage
\section*{Zahlenfriese nach Coxeter und Conway}
Wir beginnen mit einem Streifen Rechenpapier, den wir uns wie
ein Schachbrett gef"arbt denken und von dem wir nur die wei"sen
K"astchen benutzen werden.
Darin zeichnen wir von oben bis unten eine \glqq Schlange von Einsen\grqq\ 
ein und schreiben auch Einsen in alle wei"sen Felder der obersten und
untersten Zeile so da"s ein Bild der folgenden Art entsteht:

Jetzt ist die Behauptung, da"s wir die verbleibenden wei"sen Felder so mit 
positiven nat"urlichen Zahlen f"ullen k"onnen, da"s das Produkt des
oberen und unteren Nachbarn eines schwarzen Feldes stets um Eins 
kleiner ist als das Produkt des rechten und linken Nachbarn, da"s also
f"ur eine Konfiguration
%\begin{figure}%[p]

\begin{center}
  \includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/abcd}%\\[4mm]
\end{center}

%\end{figure}

Stets gilt $bc = ad +1$.
Des weiteren ist die Behauptung, da"s die so entstehenden Zahlenmuster sich
wiederholen mit einer Periode, die viermal die H"ohe unseres Streifens ist.
In obigem Beispiel erhielten wir etwa das Zahlenmuster
%Bild
%Ein Bild: width=\textwidth
%Zwei Bilder: height=0.4\textheight ohne Text, 9-8cm mit Text
%\begin{figure}[p]\centering\includegraphics[height=0.4\textheight oder width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildGibtsnet}\\[4mm]
%\noindent BlahBlah\end{figure}
\begin{figure}[p]
\centering\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/Gitter1}\\[4mm]
\end{figure}
\begin{figure}%[p]
\centering\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/Gitter2}\\[4mm]
\end{figure}

\pagebreak
\noindent
Immanuel Herrmann hat mir erkl"art, da"s bei einer Konfiguration
\vspace{0,2cm}
\begin{center}
%\hspace*{1cm}
%\includegraphics[angle=0,width=10cm]
\includegraphics[totalheight=5cm,angle=0]
{SkriptenBilder/Herrmann}
\end{center}

\vspace{0,2cm}
\noindent
aus $bf \equiv -1 \pmod e$ und $bc \equiv 1 \pmod e$ und
$fg \equiv 1 \pmod e$ nat"urlich folgt $c g \equiv -1 \pmod e$,
so da"s die Gleichung $cg + 1 = ex$ mit $x \in \mathbb Z$ l"osbar sein mu"s.



% \subsection{Frage Petukhov}

% Dear Prof. Dr. Wolfgang Soergel,

% Let $\mathfrak g$ be a simple Lie algebra. According to the work A. Joseph there is a bijection between latice of ideals in Ug containing maximal ideal $z\subset Z=Z(Ug)$ corresponding to trivial 1-dimensional g-module and latice of submodules of a trivial Verma module $M_0$. In latice of submodules for $g=sl_n$ one could find several "submaximal" submodules $M'_i$, i.e. such that $M_0/M_i'$ are infinite dimensional and $M_i'$ are maximal with this property.
% They define several submaximal ideals in $Ug/zUg$.

% Let $M$ be a nonzero g-module. Then $L^r\otimes_{Ug}M=(L\otimes M/g(L\otimes M))$ is nonzero for some right Verma module $L^r$. Tensor products with Verma modules are somehow "dual derived" functors with $M\-> M^n$ . Let T$_0^{w\cdot 0}$ be a translation functors T$0_{w\cdot 0}$ for any element w of a Weyl group. Then it seems so (and extremely seems so for simple reflections) that $(L\otimes (T_0^{w\cdot 0}M))/g...$ is equal to $(T_{w\cdot 0}^0L\otimes M)/g...$. Is it true? If it is false is there a way to correct it?

% Have You any ideas how to control this "end" of H^i(n, M) under the action of traslation functors and how it affect annihilators of modules? In particular annihilators mentioned before.

% Thanks in Advance,

% Alexey Petukhov

\newpage
\chapter{Penrose-Tiling Terasse}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Einzelne Kacheln}]
   Es gibt bei Obi Platten (Diephaus) $60\ph{cm}\times 40\ph{cm}\times 4\ph{cm}$
in dunkelgrau und hellgrau, nicht teuer.
Die sollen zugeschnitten und verlegt werden mit einem Fugenabstand von 5mm.

Ich beginne mit den stumpfen Kacheln.
Ihr spitzerer Winkel ist $360^\circ/5=72^\circ$ und bei einer
H"ohe von $40\ph{cm}$ kriege ich als Kantenl"ange $40\ph{cm}/\sin(72^\circ)= 42,05\ph{cm}$.
Man mu"s also zwei schr"age Schnitte in unsere Platte machen und
hat die stumpfen Kacheln.

Bei den stumpfen Kacheln f"uhrt die virtuelle Verdickung aufgrund der Fugen
zu einer Kantenverl"angerung von $0,52\ph{mm}$. Unsere fugenlose virtuelle
Kantenl"ange w"are also $42,58\ph{cm}$.
Wenn ich in so eine virtuelle Kachel eine echte Kachel
in $2,5\ph{mm}$ Abstand zu jeder Kante hineinlege, bleiben von
echter spitzer Ecke zu virtueller spitzer Ecke $2,5\ph{mm}/\sin(18^\circ)=8,09\ph{mm}$. Wenn ich die echte Kachel 
in die Spitze der virtuellen Kachel schiebe, bleiben also
unten $8,09\ph{mm}+2,5\ph{mm}=10,59\ph{mm}$ frei.
Die lange Kante der echten Kachel ist also um $10,59\ph{mm}/\cos(18^\circ)=11,14\ph{mm}$ k"urzer als die
lange Kante der virtuellen Kachel und damit 
$42,58\ph{cm}-1,114\ph{cm}= 41,47\ph{cm}$ lang.
Die kurze Kante der echten Kachel dahingegen ist um
$2\times \tan(18^\circ) \times 10,59\ph{mm}= 6,88\ph{mm}$
k"urzer bei der echten im Vergleich zur virtuellen Kachel.
Bei der virtuellen Kachel ist die kurze Kantenl"ange 
$2\times \sin(18^\circ) \times 42,58\ph{cm}= 26,32\ph{cm}$,
bei der echten Kachel kommen wir also auf eine
kurze Kantenl"ange von $26,32\ph{cm}- 0,688\ph{cm}=25,63\ph{cm}$.
Aus jeder Original-Platte holen wir also drei halbe spitze
Kacheln raus mit vier Schnitten.

Alle Schnitte gehen im selben Winkel durch unsere Platten.
Das mu"s man einmal genau einstellen, und dann war's das. 
\end{Bemerkungl}
\newpage
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Gesamtprojekt}]
  Wir brauchen 180 spitze Rhomben und 292 stumpfe Rhomben.

  Die spitzen Rhomben sollen entstehen aus
  Diephaus Gehweg-Platte Anthrazit mit Fase 60 x 40 x 4 cm,
  4,19 Euro das St"uck bei Obi. Wir brauchen 120 dieser Platten
  und ich rechne mal 5 Minuten pro Platte, um die drei Dreiecke
  auszus"agen und anzufasen, macht 10 Stunden Steine s"agen.

  Die stumpfen Rhomben sollen entstehen aus
  Diephaus Gehweg-Platte Grau mit Fase 60 x 40 x 4 cm zu 4,29 Euro
  das St"uck bei Obi. Wir brauchen davon 292 und ich rechne mal
  2 Minuten pro Platte zum schneiden und anfasen, macht 584 Minuten
  alias nochmal 10 Stunden Arbeit.

  Also insgesamt 20 Stunden Steine s"agen.

  Gesamtkosten gesch"atzt zu 1800 Euro Steine von Obi
  und 1000-2000 Euro zum Kleins"agen, macht
  2800-3800 Euro f"ur die Steine. Dann noch verlegen. 
\end{Bemerkungl}





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