
\section{Unausgegorenes zu Liealgebren}
\subsection{Chevalley-Isomorphismus, wohin?}
\begin{Satz}\label{Chevalley}
 Gegeben eine zusammenh"angende reduktive algebraische Gruppe G und 
$T \subset G$ ein maximaler Torus und $W = {\op{W}} (G,T)$ die Weylgruppe induziert
die Einbettung $T \hookrightarrow G$ einen Isomorphismus
\begin{equation*}
 T/W \sira G \sslash \op{int} (G)
\end{equation*}
\end{Satz}
\begin{proof}
 Man "uberlegt sich, etwa mit der expliziten Darstellung einer Borel'schen als Produkt
eines Torus mit Wurzelgruppen, da"s in zusammenh"angenden reduktiven Gruppen nur
Konjugationsklassen halbeinfacher Elemente abgeschlossen sein k"onnen.
Da"s umgekehrt Konjugationsklassen halbeinfacher Elemente abgeschlossen sind, wissen wir
bereits nach \ref{KheE}.
Das zeigt die Surjektivit"at unserer 
Abbildung. Die Injektivit"at kann etwa mit Darstellungstheorie gezeigt werden.
Aber bijektiv hei"st noch nicht Isomorphismus??????????
\end{proof}

\begin{Korollar}[\textbf{Chevalley-Isomorphismus}]$(k = \bar k)$. 
\emph{(Wohin ?)} Gegeben eine torierte 
zusammenh"angende\index{Chevalley-Isomorphismus} 
reduktive algebraische Gruppe $G\subset T$ in Charakteristik Null 
induziert die Restriktion regul"arer Funktionen einen Isomorphismus
$$\mathcal O(G)^{\op{int}(G)}\;\;\sira \;\;\mathcal O(T)^{W}$$
zwischen regul"aren Klassenfunktionen auf unserer Gruppe
und weylgruppeninvarianten Funktionen auf ihrem maximalen Torus.
\end{Korollar}
\begin{proof}
Invariantentheorie \eref{GAQ}{KAG} sagt uns, da"s die Abbildung
$G\ra G\sslash\op{int}(G)\pdef\op{Max}(\mathcal O(G)^{\op{int}(G)})$
als die kanonische Projektion auf den Bahnschlu"sraum 
interpretiert werden kann. Die Theorie algebraischer Gruppen
\eref{KheE}{AAG} sagt uns, da"s diese Abbildung
genau eine halbeinfache Konjugationsklasse in jeder Faser hat,
und nach \eref{BUE}{AAG} erhalten wir eine Bijektion
$T/W\sira G\sslash\op{int}(G)$.
Verwende \ref{PWey}.
\end{proof}
\subsection{Nilpotentes}
\begin{Lemma}
 In der Einh"ullenden ${\op{U}} (\mathfrak n) $ einer nilpotenten Liealgebra $\mathfrak n$ besteht der
Schnitt aller Potenzen des Augmentationsideals nur aus der Null, in Formeln
\begin{equation*}
 0 = \bigcap_{i \geq 0} (\mathfrak n {\op{U}} (\mathfrak n))^i
\end{equation*}
\end{Lemma}
\begin{proof}
  Hochschild kann's ganz gut!
\end{proof}

\subsection{Parabolisches} 
\begin{Notation}
  Seien $\mathfrak g\supset \mathfrak h$ eine endlichdimensionale einfache
  komplexe Liealgebra mit einer Cartan'schen sowie $R\supset R^+\supset\Pi$
  das zugeh"orige Wurzelsystem mit einem System positiver Wurzeln und der
  Menge seiner einfachen Wurzeln.
\end{Notation}

\begin{Bemerkungl}
  Sei $\mathfrak g$ eine halbeinfache komplexe Lie-Algebra. Eine Unteralgebra,
  die eine Borel'sche umfa"st, hei"st eine \defind{parabolische Unteralgebra}.
  Gegeben eine Cartan'sche $\mathfrak h \subset \mathfrak g$ und die
  Wurzelraumzerlegung
  \begin{equation*}
    \mathfrak g = \mathfrak h \oplus \bigoplus_{ \alpha \in R} \mathfrak g_\alpha
  \end{equation*}
  und ein System positiver Wurzeln $R^+ \subset R$ und 
das zugeh"orige System einfacher Wurzeln $\Pi\subset R^+$ und  
die Borel'sche
  $\mathfrak b\subset \mathfrak g$ mit Gewichten
${\op{P}} (\mathfrak b) = R^+ \sqcup \{0\}$
  erhalten wir offensichtlich eine Bijektion
  \begin{displaymath}
    \begin{array}{ccc}
      \left\{ \begin{array}{c}
          \text{Unteralgebren von }  \mathfrak g,\\
          \text{die $\mathfrak b$ umfassen} \end{array} \right\} & \overset{\sim}{\rightarrow} &
      \left\{ \begin{array}{l} \text{Teilmengen der Menge $\Pi$}\\
          \text{der einfachen Wurzeln}
        \end{array}\right\}\\[5mm]
      \mathfrak p & \mapsto & \Pi_{\mathfrak p} := \{ \alpha \in \Pi \mid \mathfrak g_{-\alpha} \subset \mathfrak p\}
    \end{array}
  \end{displaymath}
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Ganz allgemein nennt man die Menge aller Elemente einer Lie-Algebra, die auf
  jeder endlichdimensionalen einfachen Darstellung durch Null operieren, das
  \defind{Nilradikal} unserer Liealgebra.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Das Nilradikal unserer Parabolischen $\mathfrak p$ von eben
kann beschrieben werden
  als
  \begin{equation*}
    \op{nil} (\mathfrak p) = \bigoplus_{{\alpha \in R^+, \;\mathfrak p\cap \mathfrak g_{-\alpha}  =0}}
    \mathfrak g_{\alpha} = \bigoplus_{{\alpha\in R^+ \backslash \langle \Pi_{\mathfrak p} \rangle}}\mathfrak g_\alpha
  \end{equation*}
\end{Bemerkungl}

\begin{Proposition}[\textbf{Parabolische mit abelschem Nilradikal}] 
 Genau dann hat die Parabolische zu einer echten Teilmenge $\Pi_{\mathfrak
   p}\subset\Pi$ abelsches Nilradikal, wenn in $\Pi_{\mathfrak
   p}$ nur genau eine einfache Wurzel fehlt, 
die dar"uber hinaus in der Darstellung der h"ochsten Wurzel als
Linearkombination einfacher Wurzeln mit dem Koeffizient Eins auftaucht.
\end{Proposition}
\begin{proof}
Das Nilradikal unserer Parabolischen
  ist offensichtlich genau dann abelsch, wenn es in $R^+ \backslash \langle
  \Pi_{\mathfrak
   p} \rangle$ keine zwei Wurzeln gibt, deren Summe wieder eine Wurzel
  ist.  Fehlt in $\Pi_{\mathfrak
   p}$ mehr als eine
  einfache Wurzel, so zeigt ein Wurzelweg im Sinne von \ref{wpww} von einer
  dieser einfachen Wurzeln zur h"ochten Wurzel, da"s diese Bedingung
  unm"oglich erf"ullt sein kann.
  Tritt eine einfache Wurzel mit einem Koeffizienten
  $\geq 1$ in der h"ochsten Wurzel auf, so mu"s diese einfache Wurzel mit
  demselben Argument bereits zu $\Pi_{\mathfrak
   p}$ geh"oren, wenn $\op{nil} (\mathfrak
   p)$
  abelsch sein soll.  F"ur  $\Pi_{\mathfrak
   p} \subset \Pi$
  das Komplement einer einfachen Wurzel, die mit dem Koeffizienten Eins in der
  h"ochsten Wurzel auftaucht, ist dahingegen unsere Bedingung offensichtlich
  erf"ullt und $\op{nil} (\mathfrak
   p)$ ist folglich  abelsch.  Welche F"alle das sind, zeigt das
  Bild auf Seite \pageref{KoefHW}.  Man nennt diesen Fall auch oft den
  \defind{hermitesch-symmetrischen Fall} aus Gr"unden, die hier nicht
  ausgef"uhrt werden k"onnen.
\end{proof}

\begin{Bemerkungl}
  Seien $\mathfrak g\supset \supset \mathfrak p\supset \mathfrak b \mathfrak h$ eine endlichdimensionale einfache
  komplexe Liealgebra mit einer Parabolischen, einer Borel'schen und einer Cartan'schen. Seien  $R\supset R^+\supset\Pi$
  das zugeh"orige Wurzelsystem mit einem System positiver Wurzeln und der
  Menge seiner einfachen Wurzeln.
  Die einfachen endlichdimensionalen Darstellungen von $\mathfrak p$
  werden auch durch ihr h"ochstes Gewicht klassifiziert. Genauer
  operiert ja $\op{nil}(\mathfrak p)$ auf derartigen Darstellungen durch Null
  und $\mathfrak l\pdef \mathfrak p/\op{nil}(\mathfrak p)$ ist eine reduktive Liealgebra mit Wurzelsystem $$R(\mathfrak l,\mathfrak h)=R\cap \langle \Pi_{\mathfrak p}\rangle$$
Wir setzen $\mathfrak h^{*}_{\mathfrak p+}\pdef\left\{
\lambda\in\mathfrak h^*\mid \langle\lambda,\alpha^\vee\rangle\in\DN\;\forall \alpha\in \Pi_{\mathfrak p}
\right\}$.  Die Klassifikation durch das h"ochste Gewicht erweitert sich in offensichtlicher Weise und liefert eine Bijektion
$$\begin{array}{ccc}
\left\{\begin{array}{c}
\text{irreduzible endlichdimensionale}\\
\text{Darstellungen von $\frak{p}$}\end{array}
\right\}_{\!\!/\cong}&
{\sira} & 
\mathfrak h^{*}_{\mathfrak p+}
\\[4mm]
L & \mapsto &\begin{array}{c}
\text{das Gewicht }\lambda\in \op{P}(L) \text{ mit}\\ 
\lambda+\alpha\not\in \op{P}(L)\;\;\forall \alpha\in R^+\\
\end{array}\end{array}
$$
  Die Umkehrabbildung zu dieser Bijektion notieren wir
  $\lambda\mapsto E_{\mathfrak p}(\lambda)$ und die von $E_{\mathfrak p}(\lambda)$ produzierte Darstellung von $\mathfrak g$ nennen wir den {\bf parabolischen Vermamodul mit h"ochstem Gewicht $\lambda$}\index{Vermamodul!parabolischer}\index{parabolisch!Vermamodul} und notieren ihn
  $$\Delta^{\mathfrak p}(\lambda)\pdef \op{U}(\mathfrak g)\otimes_{\op{U}(\mathfrak p)} E_{\mathfrak p}(\lambda)=\op{prod}_{\mathfrak p}^{\mathfrak g}E_{\mathfrak p}(\lambda)$$
  Auf jedem parabolischen Verma-Modul zu $\mathfrak p$
  operiert $\mathfrak p$ offensichtlich lokal endlich.
  Andererseits ist jeder einfache h"ochste Gewichtsmodul,
  auf dem $\mathfrak p$ lokal endlich operiert, offensichtlich
  der einfache Quotient eines parabolischen Verma-Moduls.
  Quasi per definitionem haben wir f"ur alle $\lambda\in \mathfrak h^{*}_{\mathfrak p+}$ surjektive Homomorphismen
  $$\Delta(\lambda)\sra \Delta^{\mathfrak p}(\lambda)\sra\op{L}(\lambda)$$
\end{Bemerkungl}






\begin{Bemerkungl}
  Wir erinnern aus \ref{HBb} f"ur $\lambda\in \mathfrak h^*$
  die Bijektion $W_{\bar{\lambda}} \cdot \lambda    \sira 
\op{irr} \cal{O}_{\lambda}$ durch  $
\mu  \mapsto  {\op{L}}(\mu)$. Bezeichnet $W_{\cdot\lambda}\pdef \{x\in W\mid x\cdot\lambda=\lambda\}$ die
Isotropiegruppe von $\lambda$ unter der dot-Operation,
so erhalten wir mithin eine Bijektion
$$W_{\bar{\lambda}}/W_{\cdot\lambda}\sira \op{irr} \cal{O}_{\lambda}$$
Nehmen wir zus"atzlich $\lambda \in \mathfrak h^*_{\rho{\op{-dom}}}$ an,
so erhalten wir ein Coxetersystem $(W_{\bar{\lambda}},S_{\bar{\lambda}})$ f"ur $S_{\bar{\lambda}}$ die Menge der Spiegelungen zu den Wurzeln aus $\Pi_{\bar\lambda}$ und $W_{\cdot\lambda}\subset W_{\bar{\lambda}}$ ist
darin das Erzeugnis von  $S_\lambda\pdef \{s\in S_{\bar{\lambda}}\mid s\cdot\lambda=\lambda\}$.
Enth"alt weiter $\mathcal O^{\mathfrak p}_\lambda\pdef
\mathcal O^{\mathfrak p}\cap \mathcal O_\lambda$
von Null verschiedene
Objekte,
trifft also 
$W_{\bar{\lambda}} \cdot \lambda $ die Menge $\mathfrak h_{\mathfrak p +}^*$,
so folgt $W_{\mathfrak p}\subset W_{\bar{\lambda}}$
und nach \ref{DGW} auch $\Pi_{\mathfrak p}\subset \Pi_{\bar \lambda}$ und
unser $W_{\mathfrak p}$ ist das Erzeugnis der Teilmenge
$S_{\mathfrak p}\subset S_{\bar{\lambda}}$ aller Spiegelungen zu Wurzeln aus $\Pi_{\mathfrak p}$.
Wir erhalten so eine Bijektion
$$
\{\text{Freie Bahnen von  $W_{\mathfrak p}$ auf $W_{\bar\lambda}/W_{\cdot\lambda}$}\}
\sira 
\op{irr}\mathcal O^{\mathfrak p}_\lambda
$$
durch die Vorschrift, die der Bahn $\bar x$ den h"ochsten
Gewichtsmodul $\op{L}(\mu)$ zuordnet f"ur $\mu$ das maximale
Gewicht von $W_{\mathfrak p}\cdot (\bar x\cdot \lambda)$ in Bezug auf eine
der beiden in \ref{Nmu} betrachteten Teilordnungen, das kommt hier nicht darauf an. In anderen Worten ordnen wir durch diese Vorschrift jeder entsprechenden Doppelnebenklasse
$D$ den einfachen Modul  $\op{L}(x\cdot \lambda)$ zu f"ur $x\in D$ das bruhatkleinste Element nach \eref{Bodn}{SPW}.
Die Freiheit der Operation von $W_{\mathfrak p}$
ist dabei gleichbedeutend dazu, da"s
f"ur unser Gewicht $\mu$ nicht nur gilt $\langle\mu +\rho, \alpha^\vee\rangle\in \DN$  sondern sogar $\langle\mu, \alpha^\vee\rangle\in \DN$ f"ur alle $\alpha\in \Pi_{\mathfrak p}$.
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl}
  Insbesondere ist klar, da"s ein parabolischer Vermamodul einfach sein mu"s, wenn er zur bruhatgr"o"sten Doppelnebenklasse geh"ort.  Ausgeschrieben liest sich das
  wie folgt: Wir nehmen $\lambda\in\mathfrak h^*_{\rho\op{-dom}}$ und $w_{\bar\lambda}\in W_{\bar\lambda}$ das l"angste Element. Hat dann
  $w_{\bar\lambda}\cdot \lambda$ triviale Isotropiegruppe unter
  der dot-Operation von $W_{\mathfrak p}$, so ist der
  parabolische Vermamodul $\Delta^{\mathfrak p}(w_{\mathfrak p}\cdot w_{\bar\lambda}\cdot \lambda)$ irreduzibel. 
  Nochmal anders gesagt bedeutet das die Irreduzibilit"at von $\Delta^{\mathfrak p}(\mu)$ f"ur alle $\mu \in \mathfrak h^*_{\rho\op{-dom}}$ mit der Eigenschaft 
  $\langle \mu +\rho,\alpha^\vee\rangle \not\in \DZ_{\geq 1}\;\forall \alpha\in R^+\backslash R_{\mathfrak p}$. Das ist genau das Kriterium, wie es bereits bei
  Jantzen in \cite{JCF} gezeigt wird und auch von Wallach sowie Berline-Duflo
  bewiesen wurde. In \cite{JCF} werden jedoch sehr viel feinere Aussagen
  zur Irreduzibilit"at parabolischer Vermamoduln hergeleitet.
  \nichtfinal{Ausarbeiten, Student?: Ist $\mu$ zus"atzlich regul"ar, so ist unser Kriterium auch notwendig, denn Verschiebung durch eine Wand liefert sonst einen Untermodul.} 
\end{Bemerkungl}




\subsection{Reste zu reellen Formen}





\begin{Satz}[\textbf{Reelle Formen halbeinfacher Lie-Algebren}]
\label{ReFoL}\begin{enumerate}
\item Jede halb-\linebreak-einfache komplexe Lie-Algebra besitzt
eine spaltende
reelle Form, und je zwei spaltende 
reelle Formen sind konjugiert
unter der adjungierten Gruppe unserer komplexen Lie-Algebra;
\item Jede halbeinfache komplexe Lie-Algebra besitzt  eine kompakte
reelle Form, und je  zwei kompakte
reelle Formen sind konjugiert
unter der adjungierten Gruppe unserer komplexen Lie-Algebra;
\item
Zu jeder reellen Form einer halbeinfachen komplexen Lie-Algebra
gibt es ein Paar bestehend aus
einer kompakten Form und einer spaltenden reellen Form
derart, da"s unsere drei  Formen paarweise kommutieren.
Je zwei solche Wahlen zu einer gegebenen reellen Form sind konjugiert 
unter der adjungierten Gruppe der gegebenen reellen Form.
\end{enumerate}
\end{Satz}
\begin{Bemerkungl}
  Der Beweis von Teil 3 fehlt an dieser Stelle. Er steht im wesentlichen im
anschlie"senden Abschnitt, mu"s aber  noch geeignet eingebunden werden. 
Es fehlt nur der Nachweis der Existenz einer kommutierenden spaltenden
reellen Form. Stimmt das eigentlich wirklich?
\end{Bemerkungl}

\begin{proof}[Beweis] 
1. 
Gegeben zwei spaltende reelle Formen finden wir 
nach \ref{KoCap} ein Element der adjungierten Gruppe
im Sinne von \ref{adjG}, das die
Komplexifizierungen von spaltenden Cartan'schen 
unserer reellen Formen ineinander "uberf"uhrt.
Damit bildet sie auch den $\DR$-Spann der Kowurzeln
alias die spaltende Cartan'sche der einen Form auf eine
spaltende Cartan'sche der anderen Form ab.  
Durch Konjugation mit geeigneten Elementen des 
zu unserer komplexen Cartan'schen 
nach \ref{CMTo} geh"origen maximalen Torus der adjungierten
Gruppe 
k"onnen wir dann auch noch daf"ur
sorgen, da"s die reellen Wurzelr"aume zu den 
einfachen Wurzeln irgendeiner festen Basis
des Wurzelsystems ineinander "uberf"uhrt werden. Dann werden aber 
notwendig bereits unsere spaltenden
 reellen Formen ineinander "uberf"uhrt.
\\[2mm]\noindent 
% 2. 
 
% Es mu"s nun noch gezeigt werden, da"s je Zwei von ihnen konjugiert sind. 
% Gegeben eine kompakte Form 
% $\mathfrak k \subset \mathfrak g$  ist f"ur jede
% maximale abelsche Unteralgebra $\mathfrak t \subset \mathfrak k$ ihre Komplexifizierung $\mathfrak t_{\mathbb C} \subset \mathfrak g$ eine Cartan'sche:
% In der Tat ist f"ur alle $x \in \mathfrak k$ unser $\op{ad} x : \mathfrak k \rightarrow \mathfrak k$ schiefadjungiert f"ur die Killingform
% und damit ist $\op{ad} x : \mathfrak g \rightarrow \mathfrak g$ diagonalisierbar.
% Also besteht $\mathfrak t_{\mathbb C}$ aus halbeinfachen Elementen
% von $\mathfrak g$, ist aber andererseits
% sein eigener Zentralisator und folglich eine Cartan'sche von $\mathfrak g$.
% Nach \eref{MaU}{ML} ist $\op{ad}  \mathfrak t\subset \op{End} \mathfrak k$ die Liealgebra eines maximalen Torus
% der kompakten Liegruppe $\op{Aut} \mathfrak k$.
% Also mu"s $\op{exp} (\op{ad}  \mathfrak t) \subset \op{Aut} \mathfrak g$ eine kompakte Untergruppe sein,
% und das ist offensichtlich nur m"oglich, wenn gilt $\alpha (\mathfrak t) \subset
% \mathbb R{\op{i}}$ f"ur alle Wurzeln 
% $\alpha \in \op{R} ( \mathfrak t_{\mathbb C}, \mathfrak g)$.
% Mithin haben wir notwendig
% \begin{equation*}
% \mathfrak t = \langle {\op{i}} \alpha^\vee \mid \alpha \in \op{R} (\mathfrak t_{\mathbb C}, \mathfrak g) \rangle_{\mathbb R}
% \end{equation*}
% \emph{Das kann Knapp besser, mache vielleicht mit \ref{krefK}!} 
% Gegeben zwei kompakte reelle Formen $\mathfrak k, \mathfrak k^\prime$ von $\mathfrak g$ w"ahlen wir nun maximale abelsche
% Unteralgebren $\mathfrak t \subset \mathfrak k$, $ \mathfrak t^\prime\subset
% \mathfrak k^\prime$ und finden nach \ref{KoCap} ein Element $\sigma$ in der
% adjungierten Gruppe mit $\sigma (\mathfrak t_{\mathbb C}) = \mathfrak t^\prime _{ \mathbb C}$
% und dann a forteriori $\sigma (\mathfrak t) = \mathfrak t^\prime$.
% Wir d"urfen also $\mathfrak t = \mathfrak t^\prime $ annehmen. 
% Sei nun  $\delta : \mathfrak g \rightarrow \mathfrak g$ die  schieflineare
% Involution zu $\mathfrak k$.  Wir wissen, dass $ \mathfrak t _{\mathbb C}
% \subset \mathfrak g$ eine Cartan'sche ist und da"s gilt $\mathfrak t = \langle 
% {\op{i}} R^\vee \rangle_{\mathbb R}$
% f"ur $R^\vee \subset \mathfrak t_{\mathbb C}$ die Menge der Kowurzeln. So folgt 
% $\delta (\mathfrak g_\alpha) = \mathfrak g_{-\alpha}$ f"ur alle $\alpha \in R$, denn wir haben
% f"ur alle $X \in \mathfrak g_\alpha$ und $\beta \in R$ ja
% \begin{equation*}
%  [\beta^\vee, \delta (X)] = [\delta (-\beta^\vee), \delta (X)]= \delta (\langle \alpha, -\beta^\vee\rangle  X)
% =-\langle \alpha, \beta^\vee \rangle \delta (X)
% \end{equation*}
% Insbesondere ist $\mathfrak g_\alpha \oplus \mathfrak g_{-\alpha}$ stets 
% $\delta$-stabil.
% F"ur $x_\alpha \in \mathfrak g_\alpha $ gilt damit $x_\alpha +
% \delta (x_\alpha) \in \mathfrak k$
% und unter der zus"atzlichen Annahme $x_\alpha\neq 0$ folgt
% \begin{equation*}
%  0 > \kappa (x_\alpha + \delta (x_\alpha), x_{\alpha} + \delta (x_{\alpha})) = 2 \kappa (x_\alpha,
% \delta (x_\alpha))
% \end{equation*}
% Andererseits gilt nach \ref{PdKK} aber auch $[x_\alpha, \delta(x_\alpha)] \in
%  \kappa (x_\alpha, \delta (x_\alpha))
% \DQ_{>0}\alpha^\vee$.
% Wir k"onnen mithin  $x_\alpha \in \mathfrak g_\alpha$ auch so finden, da"s gilt
% \begin{equation*}
%  [x_\alpha, \delta (x_\alpha)] = - \alpha^\vee
% \end{equation*}
% Gegeben eine Basis $\Pi \subset {\op{R}}(\mathfrak t_\DC,\mathfrak g)$ des
% Wurzelsystems k"onnen wir mithin Elemente $x_\alpha \in \mathfrak g_\alpha$,
% $y_\alpha \in \mathfrak g_{-\alpha}$ f"ur $\alpha \in \Pi$ so finden, dass gilt
% $[x_\alpha, y_\alpha] = \alpha^\vee$ und $\delta (x_\alpha) = -y_{\alpha}$.
% Ebenso k"onnen wir f"ur die schieflineare Involution $\delta'$ unserer
% zweiten kompakten Form Elemente $x'_\alpha \in \mathfrak g_\alpha$,
% $y'_\alpha \in \mathfrak g_{-\alpha}$ f"ur $\alpha \in \Pi$ so finden, dass gilt
% $[x'_\alpha, y'_\alpha] = \alpha^\vee$ und $\delta' (x'_\alpha) = -y'_{\alpha}$.
% Es gibt dann offensichtlich ein Element des 
% zu unserer komplexen Cartan'schen 
% nach \ref{CMTo} geh"origen maximalen Torus in der adjungierten Gruppe,
% das $x_\alpha$  auf $x'_\alpha$ wirft f"ur alle $\alpha\in\Pi$ und damit
% notwendig auch
% $y_\alpha$  auf $y'_\alpha$  f"ur alle $\alpha\in\Pi$. 
\end{proof}



Sei $\frak g_{\mathbb R}$ eine reelle Lie-Algebra.
Wir betrachten die Operation der zweielementigen Gruppe $\Gamma = \op{Gal}
(\mathbb C / \mathbb R)$ auf der Automorphismengruppe $\op{Aut} \mathfrak g_{\mathbb C} =
\op{LAlg}^x_{\mathbb C} (\mathfrak g_{\mathbb R} \otimes _{\mathbb R} \mathbb C)$ ihrer
Komplexifizierung durch Konjugation mit der komplexen Konjugation, in Formeln
\begin{equation*}
 \sigma^\gamma = (\op{id} \otimes\gamma) \circ \sigma \circ (\op{id} \otimes^\gamma)
\end{equation*}
f"ur $\gamma : \mathbb C \rightarrow \mathbb C$ die komplexe Konjugation. Dann liefert \ref{FGKoK}
eine Bijektion
\begin{eqnarray*}
 H^1 (\Gamma ; \op{Aut} \mathfrak g_{\mathbb C}) & \overset{\sim}{\rightarrow} \{\text{reelle Formen von } \mathfrak g_{\mathbb C} \}
\end{eqnarray*}
Gegeben eine komplexe halbeinfache Lie-Algebra $\mathfrak g$ haben wir eine kurze exakte Sequenz
\begin{equation*}
 (\op{Aut} \mathfrak g)^0 \hookrightarrow \op{Aut} \mathfrak g \twoheadrightarrow \op{Aut} (\mathfrak h^\ast_{abs} \supset R \supset R^+)
\end{equation*}
Hier bezeichnet $\mathfrak h^\ast_{abs} \supset R \supset R^+$ den Dualraum der absoluten Cartan'schen mit ihrem Wurzelsystem
und dem System positiver Wurzeln, wie es $\mathfrak g$ in kanonischer Weise zugeordnet werden kann.
In unserem Fall $\mathfrak g = \mathfrak g_{\mathbb C}$ liefert die Wahl einer spaltenden reellen Form und die Wahl
von Wurzelvektoren darin zu den einfachen positiven Wurzeln eine $\Gamma$-"aquivariante Spaltung unserer Surjektion f"ur die
triviale $\Gamma$-Operation auf $\op{Aut} (\mathfrak h_{abs}^\ast \supset R \supset R^+)$.
Mit der 6-Term-Sequenz der nichtabelschen Kohomologie erhalten wir daraus eine gespaltene kurze exakte Sequenz
\begin{equation*}
 H^1 (\Gamma ; (\op{Aut} \mathfrak g)^0) \hookrightarrow H^1 (\Gamma ; \op{Aut} \mathfrak g) \overset{\leftarrow}{\twoheadrightarrow}
H^1 (\Gamma ; \op{Aut} (\mathfrak h^\ast_{abs} \supset R \supset R^+))
\end{equation*}

\newpage

\subsection{Positive Charakteristik (Vogelmann)}
\begin{Bemerkungl}
 Unsere Quelle [Jantzen 10.11] liefert f"ur $\chi\in\mathfrak g^*$ in Standard-Levi-Form [Jantzen 10.1]
 und $I\pdef\{\alpha\mid\chi(x_{-\alpha})\neq 0\}$ und $\lambda\in\Lambda_\chi\pdef \Lambda_0$ nach [Jantzen 6.2].
 Nun sagt [Jantzen 10.9] zusammen mit [Jantzen 10.11], da"s $Q_\chi(\lambda)$
 eine Filtrierung hat, in der 
 wir  f"ur jedes $\mu\in \Lambda_\chi$ das $Z_\chi(\mu)$ genau  $[Z_\chi(\mu):L_\chi(\lambda)]$-mal nehmen. Diese $Z_\chi(\mu)$
 k"onnen f"ur verschiedene $\mu$ durchaus isomorph sein, genauer
 gilt $Z_\chi(\mu)\cong Z_\chi(\nu)$  genau dann, wenn 
 f"ur alle $\mu,\nu$ in derselben $(W_I\cdot)$-Bahn liegen.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl} Jetzt wird in [Jantzen 11] alles graduiert und man arbeitet
  mit  $\hat Z_\chi(\lambda)$ und ihren einfachen Quotienten $\hat L_\chi(\lambda)$ f"ur $\chi$ in Standard-Levi-Form und $\lambda\in X$.
  und der Kategorie $\mathcal C=\mathcal C_\chi$ von $X/\DZ I$-graduierten $U_\chi(\mathfrak g)$-Moduln mit $M=M_{[0]}$.
  Nach [Jantzen 11.6] haben wir $\hat Z_\chi(\lambda+p\mu)\cong \hat Z_\chi(\lambda)\langle p\mu\rangle$.  Nach [Jantzen 11.6] haben wir
  $$\hat Z_\chi(\lambda)\cong \hat Z_\chi(\mu) \IFF \hat L_\chi(\lambda)\cong \hat L_\chi(\mu)  \IFF W_{I,p}\cdot\lambda = W_{I,p}\cdot\mu$$
  Hier ist $W_{I,p}$ die Gruppe erzeugt von $(+p\alpha)$ und $s_\alpha$ f"ur $\alpha\in I$.
  Die einfachen Objekte von $\mathcal C$ sind also die
  $\hat L_\chi(\lambda)$ f"ur $\lambda\in X\cap C_I$, etwa die ganzen Gewichte
  in einem Streifen im Fall von zwei einfachen Wurzeln, von denen genau eine
  zu $I$ geh"ort. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl} Nach [Jantzen 11.11] sind die Linkage-Klassen
  genau die $(W_p\cdot)$-Bahnen in $X$.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Ich denke, wir haben uns "uberlegt, da"s 
  $\hat Z_\chi(-\rho)$ einfach ist, weil es sich in das einfache Objekt
  $\hat Z_0(-\rho)$ deformieren l"a"st. Ist das aufgeschrieben und fertig?
  Ein anderes Argument steht auch in [Jantzen 11.13], Bemerkung a).
  Genauer steht dort, da"s $\hat Z_\chi(\lambda)$ einfach ist, wenn gilt
  $\langle \lambda +\rho,\alpha^\vee\rangle\in p\DZ$ f"ur alle $\alpha\in R$.
  F"ur gew"ohnlich bedeutet das genau $\lambda\in -\rho + pX$.
  Diese einfachen $\hat Z_\chi(\lambda)$ k"onnen aus Dimensionsgr"unden
  in keinem nichtisomorphen $\hat Z_\chi(\mu)$ vorkommen. Da zus"atzlich die
  $(W_I\cdot)$-Bahn von  $\hat Z_\chi(-\rho)$ nur aus einem Punkt besteht,
  ist dies Objekt auch projektiv nach der Beschreibung der Projektiven. 
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Wir wollen nun eine deformierte Kategorie zu $\mathcal C_\chi$ untersuchen,
  die "ahnlich ist wie in [AJS], aber mit $\chi$ in Standard-Levi-Form statt
  $\chi=0$ wie dort.
  Ich wei"s nicht genau, wieviel Du da schon getextet hast.
  Wir bilden zun"achst den Quotienten $U_{(\chi)}(\mathfrak g)$ wie in
  [Jantzen 11.3], nur teilen wir  die $h^p-h^{[p]}$ nicht weg. Das ist ein  
   $X/\DZ I$-graduierter Ring. 
  Dann betrachten  wir $U_{(\chi)}(\mathfrak g)$-$U(\mathfrak h)$-Bimoduln
  mit  $X/\DZ I$-Graduierung und fordern eine Vertr"aglichkeit, die
  $M=M_{[0]}$ verallgemeinert. Schlie"slich ersetzen wir $U(\mathfrak h)$
  durch seine Vervollst"andigung am Nullpunkt $A$ und landen bei
  einer Kategorie $\mathcal C_{\chi,A}$ mit einem Funktor $\otimes_Ak$
  nach $\mathcal C_{\chi}$. Sie hat Objekte
  $\hat Z_{\chi, A}(\lambda)$, die unter unserem Funktor zu
  $\hat Z_{\chi}(\lambda)$ werden. Jetzt gilt es zu zeigen, da"s
  $\hat Z_{\chi, A}(-\rho)$ projektiv ist in  $\mathcal C_{\chi,A}$
  und da"s wir projektive Decken $\hat Q_{\chi,A}(\lambda)$ der $\hat Z_{\chi,A}(\lambda)$ als Summanden von
  $E\otimes \hat Z_{\chi, A}(-\rho)$ erhalten f"ur endlichdimensionale
  Darstellungen $E$ der restringierten Liealgebra und da"s sie alle eine
  $\hat Z_{\chi, A}$-Filtrierung haben.
  Weiter gilt es zu zeigen, da"s $\op{Hom}(\hat Q_{\chi,A}(\lambda),\hat Q_{\chi,A}(\mu))$ freie $A$-Moduln von endlichem Rang sind und
  unter $\otimes_Ak$ zu  $\op{Hom}(\hat Q_{\chi}(\lambda),\hat Q_{\chi}(\mu))$
  spezialisieren.
 \end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Dahingegen kriegen wir f"ur $K\pdef \op{Quot}A$ auch einen Funktor der
  Erweiterung der Skalare und 
  die $\hat Z_{\chi, K}(\lambda)$  werden einfache und projektive Objekte der
  Kategorie $\mathcal C_{\chi,K}$ sein, da sie als $\hat Z_{\chi+\tau}(\lambda)$
  aufgefa"st werden k"onnen mit $\tau:\mathfrak h\ra K$ dem
  \glqq tautologischen\grqq\ Gewicht, das es formal erst
  "uber $K$ gibt, also  $\tau\in\mathfrak h_K^\ast$.
  Dann ist $\chi+\tau$ "uberhaupt nicht mehr nilpotent, sondern
  generisch halbeinfach. Anschaulich wird $\chi$ generisch
  halbeinfach, sobald man ein  generisches Gewicht aus $\mathfrak h^*$
  dazuaddiert. Genauer sollte
  $$(E\otimes \hat Z_{\chi, A}(-\rho))\otimes_AK$$
  zerfallen in die direkte Summe der $\hat Z_{\chi, K}(-\rho+\lambda)$,
  wobei $\lambda$ die Multimenge der Gewichte von $E$ durchl"auft. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Das sollte bereits zeigen, da"s wir  
  $$\op{Hom}(\hat Q_{\chi,A}(\lambda),\hat Q_{\chi,A}(\mu))=
  \bigcap_{\mathfrak p}\op{Hom}(\hat Q_{\chi,A_{\mathfrak p}}(\lambda),\hat Q_{\chi,A_{\mathfrak p}}(\mu))$$
  als Teilmenge von $\op{Hom}(\hat Q_{\chi,K}(\lambda),\hat Q_{\chi,K}(\mu))$
  haben mit dem Schnitt "uber alle Primideale der H"ohe Eins. Dieser
  letzte $K$-Vektorraum ist dabei recht explizit, da die $\hat Q_{\chi,K}(\lambda)$ ja vollst"andig zerfallen in  bekannte einfache Summanden. 
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  F"ur die folgende Diskussion mag eine alte Arbeit von mir "uber
  [The prime spectrum of the enveloping algebra of a reductive Lie algebra, Math. Zeitschrift 204, 559-581 (1990)] hilfreich sein, weil darin auch mit
  generischen Punkten gearbeitet wird. 
  Betrachten wir andere Primideale $\mathfrak p$ von $A$ und
  $K_{\mathfrak p}\pdef \op{Quot}(A/\mathfrak p)$ und $\tau_{\mathfrak p}:\mathfrak h\ra K_{\mathfrak p}$ und wenden $\otimes_A K_{\mathfrak p}$ an, so wird die
  Sache komplizierter. Im Fall $\mathfrak p=0$ kriegen wir $K=K_{\mathfrak p}$
  und im Fall $\mathfrak p$ das maximale Ideal  kriegen wir $k=K_{\mathfrak p}$.
  Im allgemeinen
  wird $$(E\otimes \hat Z_{\chi, A}(-\rho))\otimes_AK_{\mathfrak p}$$
  eine Filtrierung mit Subquotienten $\hat Z_{\chi, K_{\mathfrak p}}(-\rho+\lambda)$
  haben, da sie  als $\hat Z_{\chi+\tau_{\mathfrak p}}(\lambda)$
  aufgefa"st werden k"onnen und wir "uber einem K"orper das bereits wissen.
  Die Frage ist nun, inwieweit das im subgenerischen Fall zerf"allt,
  also f"ur $\mathfrak p$ von der H"ohe Eins. Da wird es nur ganz
  wenige F"alle geben, in denen das komplizierter ist als im generischen Fall:
  Entweder, weil $\chi + \tau_\mathfrak p$ nicht halbeinfach ist, sondern
  noch ein bi"schen Nilpotenz "ubrigbleibt, oder weil 
  $\chi + \tau_\mathfrak p$ zwar halbeinfach ist, aber die
  $\hat Z_{\chi+\tau_{\mathfrak p}}(\lambda)$ dennoch erweitern. Das passiert jedoch ganz selten und dann gibt es nur \glqq SL2-Situationen\grqq.
  Dann mu"s das genauso in $A_\mathfrak p$ statt $K_\mathfrak p$ gemacht werden. 
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Ich stelle mir vor, da"s Du eine Arbeit schreiben k"onntest mit dem Titel
  \glqq Eine Deformationskategorie f"ur restringierte Darstellungen\grqq,
  in der Du den Beginn des blauen Buches erweiterst. Du k"onntest auch eine
  Kombinatorik erraten und pr"ufen, da"s sie die Aussagen zu
  Endomorphismen von Projektiven aus [Jantzen] liefert oder in kleinen
  F"allen die Lusztig-Vermutungen. Du k"onntest Dich auch auf die
  \glqq SL2-Situationen\grqq\ konzentrieren und gucken, ob das auch stimmt,
  was ich da oben herumrate. Daraus sollte sich dann beweisen lassen, da"s
  die Aussagen zu
  Endomorphismen von Projektiven aus [Jantzen] stimmen und man sollte sie
  sogar in der deformierten Kategorie erhalten.
\end{Bemerkungl}




%%% Local Variables: 
%%% mode: latex
%%% TeX-master: "XXDHL"
%%% End: 
