\section{Verschiebungsfunktoren und Charaktere}







\subsection{"Uber adjungierte Funktoren}
Gegeben eine Adjunktion von Funktoren $\eta : (L ,
R )$ haben wir nat"urliche Morphismen $A \ra R 
L  A$ und $L  R  B \ra B$.
F"ur diese zeigen wir:
\begin{Lemma}
Mit der Verkn"upfung $\;\circ (A \ra R L  A)$
als schr"ager Abbildung kommutiert das Diagramm
$$\begin{array}{ccc}
\op{Hom}(L A, B) & \overset{R }{\lra}& \op{Hom}
(R  L  A, R B)\\
\eta\downarrow & \swarrow & \\
\op{Hom} (A, R  B) & &
\end{array}$$
\end{Lemma}
\begin{proof}[Beweis]
Gegeben $f: C \ra B$ kommutiert ja per definitionem das Diagramm
$$\begin{array}{ccc}
\op{Hom} (L  A, C) & \overset{f \circ}{\lra} & \op{Hom}
(L  A, B)\\
\eta \downarrow & & \downarrow \eta \\
\op{Hom} (A, R  C) & \overset{(R f)\circ}{\lra} &
\op{Hom} (A, R  B)
\end{array}$$
Nehmen wir hier speziell $C = L A$ und betrachten die
Bedeutung dieser Kommutativit"at f"ur die Identit"at auf $L 
A$, so ergibt sich das Lemma.
\end{proof}
\begin{Lemma}\label{ADF}
Gegeben ein Funktor $G$ mit Linksadjungiertem $F$ und
Rechtsadjungiertem $H$ kommutiert mit den
Adjunktionsisomorphismen in der linken Vertikale
und dem Vorschalten der Einheit der Adjunktion $(F,G)$ in der
oberen Horizontalen und dem Nachschalten der Koeinheit der Adjunktion $(G,H)$ in der
unteren Horizontalen
das Diagramm
$$\begin{array}{ccc}
\op{Hom} (GF A,B) & \ra & \op{Hom} (A,B) \\
\downarrow & & \| \\
\op{Hom} (A, GHB) & \ra & \op{Hom} (A,B)
\end{array}$$
\end{Lemma}
\begin{proof}[Beweis]
Wir erweitern unser Diagramm zum Diagramm
$$\begin{array}{ccccc}
\op{Hom}(GFA, B)& & \longrightarrow & &\op{Hom} (A,B) \\
\downarrow & \nwarrow & & &\| \\
\op{Hom} (FA, HB) &\ra & \op{Hom} (GFA, GHB) & \ra &
\op{Hom}(A,B)\\
\downarrow &\swarrow & & &  \| \\
\op{Hom} (A, GHB) &  &\longrightarrow & & \op{Hom} (A,B)
\end{array}$$
Darin  tritt die Kommutativit"at an jeder Stelle offen zu Tage.
\end{proof}

\newpage

\section{Graduiertes Verschieben*}


\subsection{Zum Zentrum der parabolischen Kategorie $\mathcal{O}$}
Nach math.RA/0508177 ist f"ur jede Koszulalgebra $\Lambda$ die von
\begin{displaymath}
\Lambda/r \otimes_{\Lambda} : \Lambda\op{-mod-}\Lambda \ra \op{mod-}
\Lambda
\end{displaymath}
induzierte Abbildung $HH^* (\Lambda) \ra E (\Lambda)$
eine Surjektion auf das graduierte Zentrum von $E(\Lambda)$. 
In Kategorie-$\mathcal{O}$-F"allen
mu"s dies Zentrum aus Elementen von geradem Grad bestehen, 
so da"s wir eine Surjektion auf
das Zentrum erhalten.
Es gilt also, $HH^* (\Lambda)$ zu verstehen f"ur $\Lambda$ die Algebra
einer m"oglicherweise singul"aren Kategorie $\mathcal{O}$.
Nach \cite{EBP} w"are das die Algebra der Selbsterweiterung 
in einer verdoppelten
singul"aren Kategorie $\mathcal{O}$ des Untermoduls des 
verdoppelten antidominanten
Projektiven, der aus allen Elementen besteht, auf denen 
die Operation des Zentrums "uber
den rechten Faktor "ubereinstimmt.
Dieser \glqq diagonale verdoppelte antidominante Projektive\grqq\  
ist nun in der Tat ein
ganz merkw"urdiges Objekt. Verstehst Du es und glaubst 
Du Backelin? Es sieht mir nicht
unvern"unftig aus, aber ich habe es nicht im Detail gepr"uft.
Er sagt, es habe eine Filtrierung mit verdoppelten Verma-Moduln, 
jeder einmal genommen.
Ich kann die Selbsterweiterungen davon nicht ausrechnen, aber k"onnte mir schon
denken, da"s das mit Gewalt m"oglich w"are in kleinen F"allen.
Im regul"aren Fall geht $C\otimes_\DC C$ nach $HH^* (\Lambda)$ und 
ich w"u"ste gerne, ob das injektiv oder surjektiv oder beides ist. 
Im allgemeinen k"onnte man hoffen wollen, da"s Deine geliebte 
Borel-Moore-Homologie ein freier Modul  vom Rang Eins "uber 
diesem $HH^* (\Lambda)$ ist. Oder Warum nicht gleich mit  
$HH^* (\Lambda)$ arbeiten und den ganzen Rest vergessen?



\subsection{Hohe Morphismen, Wohin?}
\begin{Definition}
Sei $\frak{m} \subset S$ das Verschwindungsideal des Ursprungs.
\begin{enumerate}
\item Ein Morphismus von speziellen Bimoduln $f: B \rightarrow B^\prime$
hei"st \defnoind{$\nabla$-hoch}
\index{nabla-hoch@$\nabla$-hoch} 
genau dann, wenn f"ur alle $x \in \mathcal{W}$
die induzierte Abbildung $\Gamma_x B \rightarrow \Gamma_x B^\prime$ 
in $\frak{m}
\op{Hom}_S (\Gamma_x B, \Gamma_xB^\prime) $ liegt.
\item
Ein Morphismus hei"st dual 
\defnoind{$\Delta$-hoch}\index{D@$\Delta$-hoch} 
genau dann, wenn
analoges f"ur alle $\Gamma^x$ gilt.
\item
Ein Morphismus hei"st \defind{hoch} genau dann, wenn er Summe eines
$\Delta$-hohen und eines $\nabla$-hohen Morphismus ist.
\end{enumerate}
%
\end{Definition}
\begin{Lemma}
Die hohen Morphismen bilden ein Ideal in der Kategorie aller speziellen
Bimoduln.
\end{Lemma}
\begin{proof}[Beweis]
Das scheint ganz offensichtlich.
\end{proof}
\begin{Vermutung}
Alle homogenen Morphismen zwischen unzerlegbaren speziellen Bimoduln sind entweder
Isomorphismen oder hohe Morphismen.
\end{Vermutung}



\subsection{Deformierte Homomorphismen nach Styrkas}\label{DHSy}
Gegeben eine endlichdimensionale Darstellung $E$ und ein ganzes Gewicht
$\nu$ werden wir f"ur allgemeines $\lambda$ ein Bijektion
\begin{equation*}
E_\nu \overset{\sim}{\rightarrow} \op{Mod}^{\frak{g}} (\Delta (\lambda +\nu),
E \otimes \Delta (\lambda))
\end{equation*}
erhalten durch die Vorschrift $e \mapsto \varphi_\lambda (e)$ mit
$\varphi_\lambda (e) : v_{\lambda +\nu} \mapsto \op{pr} (e \otimes
v_\lambda)$.
Die Frage ist, ob es eine algebraische Abbildung $\frak{h}^* \rightarrow
\op{End} (E_\nu)$, $\lambda \mapsto a_\lambda$ gibt derart, da"s 
$a_\lambda$ f"ur generisches $\lambda$ ein Automorphismus von $E_\nu$ ist
und da"s die Abbildung $(\lambda, e)\mapsto \varphi_\lambda (a_\lambda (e))$
sich einerseits  von den generischen $\lambda$ ausgehend
zu einer algebraischen Abbildung
\begin{equation*}
\frak{h}^* \times E_\nu \rightarrow \op{Hom} (U(\frak{n}^{-}), 
E\otimes U(\frak{n}^{-}))
\end{equation*}
fortsetzen l"a"st, 
und da"s andererseits
die Fortsetzung an jeder Stelle $\lambda$ eine Injektion
\begin{equation*}
E_\nu \hookrightarrow \op{Mod}^{\frak{g}} (\Delta (\lambda +\nu),
E\otimes \Delta (\lambda))
\end{equation*}
liefert. Styrkas meint, das in Fall $\frak{sl} (3)$ mit ausgefeilten Methoden
gel"ost zu haben. Eine enge Verwandschaft zu dynamischen $R$-Matrizen scheint
mir offensichtlich.
Ich vermute auch Verwandschaft zu Littelmann's Wegemodell.

\subsection{Deformierte Homomorphismen nach Styrkas, 
neuer Versuch}
% \begin{Bemerkungl}\emph{Was soll das hier?} 
%   Seien~$\mathfrak g $ eine
%   halbeinfache komplexe Liealgebra, $ U=U(\mathfrak g)$
% ihre Einh"ullende und $Z=Z(U)$ deren Zentrum. 
% Gegeben
%   eine endlichdimensionale Darstellung~$E$ von~$\mathfrak g$ 
% und $\chi\in\op{Max}Z$ ein maximales Ideal 
% zerf"allt~$E \otimes
%   U/\chi U$ 
% mit seiner $\mathfrak g $-Linksoperation durch die
% Vorschrift $X(e\otimes u)=(Xe)\otimes u + e\otimes Xu$
% in Hauptr"aume unter den Linksmultiplikationen mit $z\in Z$.
% \end{Bemerkungl}

% \begin{Bemerkungl}

% Gegeben~$e \in E_\nu$ ein 
%   Gewichtsvektor betrachten wir nun den Vektor
% $$ \op{pr}_{\nu+\lambda}(e \otimes v_\lambda) \in E \otimes \Delta_\rho(\lambda)$$
% f"ur $ \op{pr}_{\nu+\lambda}$ die Projektion auf den Anteil, der denselben 
% zentralen Charakter hat wie~$\Delta_\rho(\lambda +
% \nu)$. Verwenden wir die kanonische Identifikation~$U(\mathfrak n^-)
% \stackrel{\sim}{\to} \Delta_\rho(\lambda)$, $u \mapsto uv_\lambda$, so 
% erhalten wir 
% durch die Vorschrift 
% $\lambda  \mapsto  \op{pr}_{\nu+\lambda}(e \otimes v_\lambda)$ eine Abbildung
% $$ 
%   \varphi_e :  \mathfrak h^*  \ra 
%    (E \otimes U(\mathfrak n^-))_\nu $$
% wo der untere Index~$\nu$ ganz rechts den~$\nu$-Eigenraum 
% f"ur die Tensordarstellung mit der 
% adjungierten~$\mathfrak h$-Operation 
% auf~$U(\mathfrak n^-)$ meint. 
% \end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Seien~$\mathfrak g \supset \mathfrak b \supset \mathfrak h$ eine
  halbeinfache komplexe Liealgebra, eine Borel und eine Cartan. Sei~$\mathfrak
  n^- \subset \mathfrak g$ das~$\op{ad}\mathfrak h$-stabile Komplement
  von~$\mathfrak b$ in~$\mathfrak g$, in Formeln~$\mathfrak g = \mathfrak b \oplus \mathfrak
  n^-$.  Sei~$\Delta_\rho(\lambda) \pdef U(\mathfrak g) \otimes_{U(\mathfrak b)}
  \mathbb C_{\lambda - \rho}$ der Verma-Modul mit h"ochstem Gewicht~$\lambda
  -\rho$ und sei~$v_\lambda \pdef 1\otimes 1$ sein kanonischer Erzeuger. Gegeben
  eine endlichdimensionale Darstellung~$E$ von~$\mathfrak g$ hat~$E \otimes
  \Delta_\rho(\lambda)$ eine Vermafahne, genauer eine Filtrierung mit
  Subquotienten~$\Delta_\rho(\lambda +\nu)$ mit~$\nu \in P(E)$ f"ur
$ P(E)$ die Multimenge
  der Gewichte von~$E$.  Gegeben~$e \in E_\nu$ ein 
  Gewichtsvektor betrachten wir nun den Vektor
$$ \op{pr}_{\nu+\lambda}(e \otimes v_\lambda) \in E \otimes \Delta_\rho(\lambda)$$
f"ur $ \op{pr}_{\nu+\lambda}$ die Projektion auf den Anteil, der denselben 
zentralen Charakter hat wie~$\Delta_\rho(\lambda +
\nu)$. Verwenden wir die kanonische Identifikation~$U(\mathfrak n^-)
\stackrel{\sim}{\to} \Delta_\rho(\lambda)$, $u \mapsto uv_\lambda$, so 
erhalten wir 
durch die Vorschrift 
$\lambda  \mapsto  \op{pr}_{\nu+\lambda}(e \otimes v_\lambda)$ eine Abbildung
$$ 
  \varphi_e :  \mathfrak h^*  \ra 
   (E \otimes U(\mathfrak n^-))_\nu $$
wo der untere Index~$\nu$ ganz rechts den~$\nu$-Eigenraum 
f"ur die Tensordarstellung mit der 
adjungierten~$\mathfrak h$-Operation 
auf~$U(\mathfrak n^-)$ meint. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Diese Abbildung~$\varphi_e$ wird im allgemeinen nicht regul"ar
alias ein Morphismus von algebraischen Variet"aten sein. Es
  ist jedoch nicht schwer zu sehen, da"s ihre Einschr"ankung auf die
  Zariski-offene Teilmenge
$$\begin{array}{ccc}
\mathfrak h^*_{\op{reg}}  & \pdef & {\left\{ \lambda \in \mathfrak h^*
 \left| \begin{array}{c}
\Delta_\rho(\lambda +
  \nu)\mbox{ hat nicht denselben}\\\mbox{zentralen Charakter wie }
\Delta_\rho(\lambda
  + \mu)\\ \mbox{f"ur alle }\mu \in P(E) \mbox{ mit } \mu \not= \nu
\end{array}\right.
\right\}}
\end{array}$$
 regul"ar
  ist, und da"s diese Einschr"ankung
 f"ur~$e \not= 0$ auch keine Nullstelle hat.
  Nun  ist  nat"urlich  der Kegel "uber dem Graphen von~$\varphi_e$
   eine Zariski-abgeschlossene Teilmenge
$$ \Phi_{\op{reg}} := \{(\lambda, a\varphi_e(\lambda)) 
\mid \lambda \in \mathfrak h^*_{\op{reg}},\; a \in \mathbb C\}
$$
von $\mathfrak h^*_{\op{reg}} \times (E \otimes
  U(\mathfrak n^-))_\nu$.
 Geometrisch ist das ein eindimensionales Untervektorraumb"undel des
trivialen B"undels auf~$\mathfrak h^*_{\op{reg}}$ mit Faser~$(E \otimes
U(\mathfrak n^-))_\nu$.  
Bezeichne weiter $\mathfrak h^*_{\op{dom}}$ die Menge aller
Gewichte, auf denen keine positive 
Kowurzel einen negativen ganzzahligen Wert annimmt.
Das Hauptresultat dieses Aufschriebs 
sind die beiden folgenden 
S"atze.
\end{Bemerkungl}
\emph{F"ur $\nu$ antidominant k"onnte es klappen!?}
\begin{Satz}[\textbf{Geometrische Regularisierung}]
Gegeben  eine endlichdimensionale Darstellung $E$ 
und ein Gewichtsvektor $e\in E_\nu\backslash 0$  ist der Zariski-Abschlu"s
$$ \overline{\Phi_{\op{reg}}} \subset 
(\mathfrak h^*_{\op{dom}}\cup \mathfrak h^*_{\op{reg}}) 
\times (E \otimes U(\mathfrak n^-))_\nu$$ 
des  im vorhergehenden betrachteten Kegels "uber dem Graphen 
der Restriktion von  $\varphi_e$ auf seinen regul"aren Ort
ein eindimensionales
Untervektorraumb"undel unseres
trivialen B"undels $(\mathfrak h^*_{\op{dom}}\cup \mathfrak h^*_{\op{reg}}) 
\times (E \otimes U(\mathfrak n^-))_\nu$ auf~$\mathfrak h^*_{\op{dom}}\cup \mathfrak h^*_{\op{reg}}$. 
\end{Satz}


  \begin{Bemerkunge}
    Gegeben eine endlichdimensionale Darstellung $E$ und ein Gewichtsvektor
    $e\in E_\nu\backslash 0$ w"u"ste ich gerne, ob  der Zariski-Abschlu"s
$$ \overline{\Phi_{\op{reg}}} \subset \mathfrak h^* 
\times (E \otimes U(\mathfrak n^-))_\nu$$ des im vorhergehenden betrachteten
Kegels "uber dem Graphen der Restriktion von $\varphi_e$ auf seinen regul"aren
Ort sogar ein eindimensionales Untervektorraumb"undel unseres trivialen B"undels
$\mathfrak h^* \times (E \otimes U(\mathfrak n^-))_\nu$ auf~$\mathfrak h^*$
ist.
\end{Bemerkunge}

\begin{Bemerkunge}
  K"onnte es eventuell sein, da"s ich mit der analogen Frage f"ur
$E\otimes (U/\chi U)$ und $\chi\in\op{Max}Z$ mehr Gl"uck habe?
\end{Bemerkunge}


\begin{Satz}[\textbf{Algebraische Regularisierung}]
  \begin{enumerate}
  \item Gegeben eine endlichdimensionale 
Darstellung $E$ 
und ein Gewichtsvektor $e\in E_\nu\backslash 0$ gibt es eine
    regul"are Funktion ohne Nullstellen ~$a_e \in \mathcal O (\mathfrak
    h^*_{\op{reg}})^\times$ derart, da"s sich die Abbildung
$$ \lambda \mapsto a_e(\lambda)\varphi_e(\lambda)$$
von~$\mathfrak h^*_{\op{reg}}$ zu einer regul"aren Abbildung 
$(\mathfrak h^*_{\op{dom}}\cup \mathfrak h^*_{\op{reg}})
 \to (E \otimes U(\mathfrak n^-))_\nu$ ohne
Nullstellen auf
ganz~$(\mathfrak h^*_{\op{dom}}\cup \mathfrak h^*_{\op{reg}})$ forsetzen l"a"st.
\item F"ur~$e(1),\dots,e(n) \in E_\nu$ linear unabh"angig sind auch die
$ a_{e(i)}(\lambda) \varphi_{e(i)}(\lambda) $ 
 linear unabh"angig an jeder Stelle~$\lambda \in 
(\mathfrak h^*_{\op{dom}}\cup \mathfrak h^*_{\op{reg}})$.
Hierbei  meint $ a_{e(i)}(\lambda) \varphi_{e(i)}(\lambda) $
f"ur $\lambda\not\in h^*_{\op{reg}}$ den Wert bei $\lambda$ der regul"aren
Fortsetzung aus dem ersten Teil.
\item 
Der zentrale Annullator von
$a_e(\lambda)\varphi_e(\lambda)$ ist f"ur alle 
$\lambda \in (\mathfrak h^*_{\op{dom}}\cup \mathfrak h^*_{\op{reg}})$
ein maximales Ideal im Zentrum der Einh"ullenden Algebra.
\end{enumerate}
\end{Satz}
\begin{Bemerkungl}
  Der erste Teil dieses Satzes zur algebraischen Regularisierung ist
  "aquivalent zu unserer geometrischen Regularisierung. 
Der Beweis wird eine Weile dauern.
  Sein Prinzip  besteht darin, f"ur jedes Paar bestehend
  aus einem festen Gewicht $\kappa \in \mathfrak h^*_{\op{dom}}$ und einem
  Gewichtsvektor $e\in E_\nu$  eine Zariski-offene Umgebung $B$ von
  $\kappa $  und eine regul"are Abbildung ohne Nullstellen
  $\tilde\varphi_e:B\ra (E \otimes U(\mathfrak n^-))_\nu$ so anzugeben, da"s
  $\tilde\varphi_e$ auf $B\cap \mathfrak h^*_{\op{reg}}$ bis auf einen von
  $\lambda$ abh"angigen skalaren Faktor mit $\varphi_e$ "ubereinstimmt.  Wenn
  das gelingt, ist der Beweis zumindest f"ur den ersten Teil  
erbracht. 
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Wir betrachten dazu zun"achst in~$U(\mathfrak g) \op{-Mod-} S(\mathfrak h)$
  den sogenannten universellen Verma-Modul~$\Delta_\rho(\mathfrak h^*) \pdef
  U(\mathfrak g) \otimes_{U(\mathfrak b)}(\mathbb C_{-\rho}\otimes S(\mathfrak
  h))$ mit dem universellen h"ochsten Gewichtsvektor~$v_{\mathfrak h^*} \pdef
  1 \otimes 1\otimes 1$.  
Als Linksoperation von $\mathfrak b$ nehmen wir zum Induzieren
oder besser Produzieren die
Tensoroperation,  die Rechtsoperation von  $\mathfrak h$
geschieht dahingegen nur auf dem rechtesten Faktor.
Es gibt genau einen Isomorphismus
$$ \op{can} : \Delta_\rho(\mathfrak h^*) \otimes_{S(\mathfrak h)} 
\mathbb C_\lambda \stackrel{\sim}{\to} \Delta_{\rho}(\lambda)
$$ mit $ v_{\mathfrak h^*} \otimes 1\mapsto v_\lambda$.
Auf~$E \otimes \Delta_\rho(\mathfrak h^*)
% =E \otimes U(\mathfrak n^-) \otimes \mathbb C_{-\rho}\otimes S(\mathfrak h)
$ betrachten wir von links die Tensor\-operation von $\mathfrak g$ und von
rechts die $\mathfrak h$-Operation nur auf dem rechten Faktor.  Damit operiert
auch $Z \otimes S(\mathfrak h)$ auf $E \otimes \Delta_\rho(\mathfrak h^*)$ wie
auf jedem~$U(\mathfrak g)$-$S(\mathfrak h)$-Bimodul. Die Tensoridentit"at
liefert einen Isomorphismus
$$ E \otimes \Delta_\rho(\mathfrak h^*) 
% = E \otimes (U(\mathfrak g)\otimes_{U(\mathfrak b)} (\mathbb
% C_{-\rho}\otimes S(\mathfrak h)))
\stackrel{\sim}{\leftarrow} U(\mathfrak g) \otimes_{U(\mathfrak b)}(E \otimes
\mathbb C_{-\rho} \otimes S(\mathfrak h))$$ Jede Filtrierung~$E = E_r \supset
E_{r-1} \supset \dots \supset E_0 = 0$ des~$U(\mathfrak b)$-Moduls~$E$ liefert
so eine Filtrierung des Bimoduls~$E \otimes \Delta_\rho(\mathfrak h^*)$.  Ist
speziell $\nu(1),\nu(2),\dots,\nu(r)$ eine Aufz"ahlung der Menge---nicht
Multimenge---der Gewichte von~$E$ mit~$\nu(i) \in \nu(j) + |R^+\rangle
\Rightarrow i \le j$, so besitzt~$E$ eine Filtrierung als~$U(\mathfrak
b)$-Modul mit
$$ E_k = \bigoplus_{i \le k} E_{\nu(i)} 
\quad \mbox{und}\quad E_k/E_{k - 1} \cong E_{\nu(k)}$$ Mit der Notation
$\Delta_\rho(\nu+\mathfrak h^*)\pdef U(\mathfrak g) \otimes_{U(\mathfrak b)} (
\mathbb C_{\nu-\rho}\otimes S(\mathfrak h))$ hat die zugeh"orige Filtrierung
von~$E \otimes \Delta_\rho(\mathfrak h^*)$ die Subquotienten $\Delta_\rho(\nu(
k)+\mathfrak h^*)$.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Nun fassen wir~$Z \otimes S(\mathfrak h)$ als den Ring der regul"aren
  Funktionen auf~$(\mathfrak h^*/W) \times \mathfrak h^*$ auf.  Hier ist
  $W\subset \op{GL}(\mathfrak h^*)$ die Weylgruppe und die Identifikation
  $Z\sira \mathcal O(\mathfrak h^*)^W= \mathcal O(\mathfrak h^*/W)$ wird durch
  den Harish-Chandra-Homo\-mor\-phismus gegeben.  Dann besteht der zentrale
  Annullator von~$\Delta_\rho(\nu+\mathfrak h^*)$ f"ur alle~$\nu \in \mathfrak
  h^*$ genau aus allen Funktionen, die auf dem vertauschten
  Graphen~$\op{Gr}(\nu)$ der Abbildung~$\mathfrak h^* \to \mathfrak h^*/W$,
  $\lambda \mapsto \overline{\lambda + \nu}$ verschwinden. In der Tat
  faktorisiert die Operation von~$Z \otimes S(\mathfrak h)$ "uber die
  Einschr"ankung auf besagten Graphen.
Das Prinzip der Konstruktion von $\tilde\varphi_e$ 
besteht nun darin,
eine Funktion $g$ 
auf~$(\mathfrak h^*/W) \times \mathfrak h^*$ zu w"ahlen,
die auf allen vertauschten Graphen 
$\op{Gr}(\mu)$ mit $E_\mu\neq 0$ und $\mu\in \nu+|R^+\rangle$ 
verschwindet. Dann liefert 
$g(e\otimes v_{\mathfrak h^\ast})\in E\otimes \Delta_\rho(\mathfrak h^*)$ 
unter der offensichtlichen  Identifikation der rechten Seite mit 
$E\otimes U(\mathfrak n^-)\otimes S(\mathfrak h)$ ein Element,
das nach Spezialisierung zu $\lambda\in \mathfrak h^*_{\op{reg}}$ jeweils ein
Vielfaches $\tilde\varphi_e(\lambda)$ von $\varphi_e(\lambda)$ ist. 
Es ist dann klar, da"s 
$\tilde\varphi_e(\lambda)\in (E\otimes U(\mathfrak n^-))_\nu$ 
eine regul"are Funktion
von $\lambda$ ist.
Etwas schw"acher reicht es sogar, 
f"ur jedes $\kappa $ 
ein entsprechendes $g=g_{\kappa ,\nu}$ anzugeben, 
das auch nur auf $(\mathfrak h^*/W) \times B$ mit $B$ offen um $\kappa $ 
definiert zu sein braucht.
Die wesentliche Schwierigkeit besteht 
dahingegen 
im Nachweis, da"s $g=g_{\kappa ,\nu}$ sogar so gew"ahlt werden kann, 
da"s zus"atzlich  $g(e\otimes v_{\mathfrak h^*})$
bei der Spezialisierung zu $\kappa $ nicht den Nullvektor liefert.
\end{Bemerkungl}



 \begin{Bild} 
 \includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildGRA}\\[4mm]
 \noindent 
Versuch einer graphischen Darstellung der in \ref{GUTT} betrachteten
Objekte im Fall $\mathfrak{sl}(3;\DC)$ mit dem
Darantensorieren einer dreidimensionalen Darstellung $E$ und
$\kappa$ dominant aber nicht regul"ar. Ein Punkt auf dem Graphen 
der Addition von $\nu$ mag veranschaulicht werden als Paar von Punkten
der Papierebene, von denen der Eine im schraffierten 
Dreieck mit Spitze in $\kappa$ liegt und der Andere der entsprechend
verschobene Punkt  im nicht schraffierten 
Dreieck mit Spitze in $\kappa+\nu$ ist. Das gestrichelt eingezeichneten
Dreiecke veranschaulichen "ahnlich die Graphen 
aller $\op{Gr}(x\circ \mu)$ mit $E_\mu\neq 0$, die im gew"ahlten
Ausschnitt zu sehen sind.
\end{Bild}




\begin{Bemerkungl}\label{GUTT}
Wir konstruieren unsere Funktionen $g=g_{\kappa ,\nu}$,
indem wir zun"achst auf $\mathfrak h^* \times \mathfrak h^*$ arbeiten,
dort Funktionen mit geeigneten Eigenschaften konstruieren, und dann in der
ersten Variablen symmetrisieren.
Wir konzentrieren uns
  zun"achst einmal auf den Fall, da"s~$\kappa $ ganz und dominant ist
aber nicht notwendig regul"ar,
  und da"s ~$\kappa  + \nu$ regul"ar ist, als da hei"st,
 mit trivialer Standgruppe unter der
  linearen Operation der Weylgruppe.  Unter diesen Annahmen betrachten wir
  das~$y \in W$ mit~$y(\kappa  + \nu) =  \hat \nu$  
in der dominanten
  Weylkammer. Dann betrachten wir in~$\mathfrak h^* \times \mathfrak h^*$ die
  vertauschten Graphen
$$ \op{Gr}(x\circ \mu) := \{(x(\mu+\lambda),\lambda)\mid 
\lambda \in \mathfrak h^*\}$$ der Abbildungen~$\lambda \mapsto
x(\mu+\lambda)$.  Wir nehmen alle Graphen~$\op{Gr}(x\circ\mu)$ mit~$x \in W$
und~$E_\mu \not= 0$ und~$\mu \in \nu+|R^+\rangle$. 
Deren Vereinigung umfa"st sicher das Urbild des
Tr"agers von $e\otimes v_{\mathfrak h^*}$ f"ur $e\in E_\nu$ unter
der Projektion $\mathfrak h^* \times \mathfrak h^*\sra 
(\mathfrak h^*/W) \times \mathfrak h^*$.
Von besagten Graphen laufen
durch~$(\nu+\kappa ,\kappa )$ 
nun jedenfalls nicht mehr als
alle~$\op{Gr}(x\circ \mu)$ mit~$x(\mu+\kappa ) =
\nu + \kappa =y^{-1}\hat\nu$ alias 
$(\mu+\kappa ) =
x^{-1}y^{-1}\hat\nu$ und $
x^{-1}y^{-1}\hat\nu\in y^{-1}\hat\nu +|R^+\rangle$.
In anderen Formeln sind das f"ur alle $z\in W$ mit
$
z\hat\nu\in y^{-1}\hat\nu +|R^+\rangle$ 
die Graphen
$\op{Gr}(y^{-1}z^{-1}\circ \mu)$ f"ur gewisse $\mu$.
Um zu vermeiden, hier das $\mu$ zu spezifizieren,
notieren wir den Graphen der  Gestalt $\op{Gr}(x\circ \mu)$, der durch
$(\pi,\tau)$ l"auft, schlicht $\op{Gr}(x; \pi,\tau)$.
In dieser Notation k"onnen wir auch genauer
 $\op{Gr}(y^{-1}z^{-1}\circ \mu)=\op{Gr}(y^{-1}z^{-1};\nu + \kappa ,\kappa )$
schreiben.
Kippen wir unser Bild durch Anwenden von $y\times \op{id}$,
so erhalten wir daraus eine Absch"atzung, welche unserer
Graphen schlimmstenfalls durch $(\hat\nu,\kappa )$ laufen k"onnten.
Sie sind dann von der Gestalt
$\op{Gr}(z^{-1};\hat\nu ,\kappa )$  mit $
z\hat\nu\in y^{-1}\hat\nu +|R^+\rangle$. 
Insbesondere kommen hier 
au"ser $\op{Gr}(y;\hat\nu ,\kappa )$ 
keine $\op{Gr}(x;\hat\nu ,\kappa )$
 mit $x\geq y$ unter der Bruhatteilordnung in Betracht.
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl}\label{phiy}
  Jetzt betrachten wir f"ur jedes $z\in W$ seinen vertauschten Graphen
$$ \op{Gr}(z)\pdef \op{Gr}(z;0,0) \pdef \{(z\lambda,\lambda)\mid 
\lambda \in \mathfrak h^*\}\subset \mathfrak h^* \times \mathfrak h^*$$ Wir
erinnern aus \cite[Proposition 3]{HCH}, da"s es auf der Vereinigung der
Graphen der Weylgruppenelemente~$\op{Gr}(W)\pdef\bigcup_{z \in W}\op{Gr}(z)$
eine regul"are homogene Funktion~$\phi_y$ gibt, die auf~$\op{Gr}(z)$
verschwindet es sei denn, es gelte~$z \ge y$, die auf~$\op{Gr}(y)$ nicht
verschwindet, und die homogen ist vom Grad~$l(y)$.  Diese Funktion ist
wohlbestimmt bis auf eine multiplikative Konstante.  
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
Wir konstruieren nun 
f"ur geeignete $B\co \mathfrak h^*$ offen um $\kappa $ 
eine Funktion $h=  h_{\kappa ,\nu}$
auf $\mathfrak h^* \times B$ wie folgt: Wir beginnen damit, unser
$\phi_{y}$ von eben an die Stelle $(\hat\nu ,\kappa )$ zu verschieben,
in Formeln betrachten wir also die 
Funktion $\phi_{y}\circ (-(\hat\nu ,\kappa ))$.
Dann w"ahlen wir $B$ eine so kleine Umgebung von
$\kappa $, da"s die anderen
Graphen im Urbild des Tr"agers von $e\otimes v_{\mathfrak h^*}$ aus
\ref{GUTT} diejenigen Graphen aus besagtem Urbild, die
 durch $(\hat\nu ,\kappa )$ gehen, nicht in $\mathfrak h^* \times B$
treffen. Auf $\mathfrak h^* \times B$ finden wir dann eine
regul"are Funktion $h$, die:
\begin{enumerate}
\item 
auf den Graphen durch $(\hat\nu ,\kappa )$ mit unserem
verschobenen $\phi_{y}$ "ubereinstimmt;
\item
an allen Stellen $(w\hat\nu ,\kappa )$ mit $w\neq e$ 
nicht verschwindet;
\item
auf allen Graphen im Urbild unseres Tr"agers, die
keinen der Punkte $(w\hat\nu ,\kappa )$ enthalten, 
verschwindet.
\end{enumerate}
Die multiplikative Symmetrisierung irgendeiner so
konstruierten Funktion  $h$ unter $W\times \op{id}$ 
oder vielmehr die entsprechende Funktion auf $(\mathfrak h^*/W) \times B$
nehmen wir dann als unser $g$. Es scheint mir nun offensichtlich,
da"s $g(e\otimes v_{\mathfrak h^*})$ 
 nach Spezialisierung zu $\lambda\in \mathfrak h^*_{\op{reg}}$ jeweils ein
Vielfaches $\tilde\varphi_e(\lambda)$ von $\varphi_e(\lambda)$ ist.
Im Folgenden konzentriere ich mich
auf den  Nachweis, 
da"s  $g(e\otimes v_{\mathfrak h^*})$
bei der Spezialisierung zu $\kappa $ nicht den Nullvektor liefert.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}\label{ScBB}
Nach \cite[Lemma 2]{HCH}
liefert  die Restriktion einen Isomorphismus $S\otimes_{S^W}S\sira \mathcal
O(\op{Gr}(W))$.  Wir betrachten nun die durch das Auswerten bei Null gegebene
Surjektion $S\sra \DC$ und die davon induzierte Surjektion
$S\otimes_{S^W}S\sra S\otimes_{S^W}\DC=C$ auf 
einen manchmal als \glqq Koinvariantenring\grqq\  bezeichneten Ring, den ich
hinfort den Nullfaserring nennen will, da ich nicht wei"s, wie man ihn
in nat"urlicher Weise 
als die Koinvarianten einer Gruppenwirkung erhalten k"onnte.
Die Bilder der $\phi_y$ bilden die sogenannte \glqq Schubertbasis\grqq\  des
Nullfaserrings, wir bezeichnen sie mit $p_y$.
Sie entspricht unter dem Borel-Isomorphismus von
$C$ mit dem Kohomologiering der Fahnenmannigfaltigkeit der Basis,
die dual ist  zu der durch die  Bruhat-Zellen 
gegebenen Basis  der Homologie.
Insbesondere sind f"ur jedes $y$ die $p_z$ mit $z\not\leq y$ die Basis
eines homogenen Ideals $I_y\subset C$, und in $C/I_y$ spannt  
$p_y$ die homogene Komponente maximalen Grades auf.
\end{Bemerkungl}

 


% \begin{Proposition}
%  Sei $P \in \mathcal O_0$ projektiv und
% $ P = P_n \supset %P_{n-1} \supset 
% \ldots \supset P_0 =0
% $\label{uzt} 
% eine Vergr"oberung einer Vermafahne
% derart,
% da"s
% \begin{enumerate}
% \item 
%   $P_i/P_{i-1}$ isomorph ist zu einer Summe von Kopien von $ \Delta
%   (y^{-1} \cdot 0)$; 
% \item $P_{i-1}$ eine Vermafahne hat mit Subquotienten $
%   \Delta (z^{-1} \cdot 0)$ f"ur $z<y$ in der Bruhatordnung;
% \item 
%  $P/P_{i}$ eine
%   Vermafahne mit Subquotienten $ \Delta (z^{-1} \cdot 0)$ f"ur $z\not\leq y$
%   in der Bruhatordnung.
% \end{enumerate}
% So gilt $p_y P_{i-1}= 0$ und 
% die Multiplikation mit
% $p_y$ induziert eine Injektion
% $P_i/P_{i-1}\hra P$
% unter der Operation des Nullfaserrings
% $C$ auf $P$ nach \cite{So-A}.
% \end{Proposition}

\begin{Proposition}
 Gegeben $P$ ein projektives Objekt des Hauptblocks von
$ \mathcal O$ gibt es genau eine
 Drei-Schritt-Filtrierung $ P  \supset P_{\leq y} 
 \supset P_{< y}
$\label{uzt} 
mit den  folgenden drei Eigenschaften:
\begin{enumerate}
\item 
 $P/P_{\leq y}$  hat eine
  Vermafahne mit Subquotienten $ \Delta (z^{-1} \cdot 0)$ f"ur $z\not\leq y$
  in der Bruhatteilordnung.
\item 
  $P_{\leq y}/P_{< y}$ ist isomorph  zu einer Summe von Kopien von $ \Delta
  (y^{-1} \cdot 0)$; 
\item $P_{< y}$  hat eine Vermafahne mit Subquotienten $
  \Delta (z^{-1} \cdot 0)$ f"ur $z<y$ in der Bruhatteilordnung;
\end{enumerate}
F"ur die so erkl"arten Untermoduln von $P$ 
gilt $p_y P_{< y}= 0$,
die Multiplikation mit
$p_y$ induziert eine Injektion
$P_{\leq y}/P_{< y}\hra P$
unter der Operation des Nullfaserrings
$C$ auf $P$ nach \cite{So-A}, und die von Null verschiedenen 
Elemente des Bildes haben ein maximales Ideal als zentralen Annullator.
\end{Proposition}

% \begin{Bemerkunge}
%   Dieser Beweis scheint mir noch nicht sehr sch"on.
% Ich brauche auch mehr: Falls $P_i$ alle Subquotienten
% $\Delta (x^{-1} \cdot 0)$ mit $x\leq y$ versammelt und
% $P_{i-1}$ alle Subquotienten $\Delta (x^{-1} \cdot 0)$  mit $x< y$,
% so gilt $p_yP_{i-1}=0$ und die Multiplikation mit
% $p_y$ induziert eine Injektion $p_y: P_i/P_{i-1}\hra P$.
% \end{Bemerkunge}
\begin{proof}  Die Existenz einer derartigen Drei-Schritt-Filtrierung kann durch
Umsortieren einer Vermafahne gezeigt werden. Ihre Eindeutigkeit 
folgt etwa daraus, da"s 
wir die beteiligten Untermoduln auch als die Vereinigung der
Bilder aller Homomorphismen gewisser unzerlegbarer Projektiver 
nach $P$ beschreiben k"onnen.
Die zugeh"orige Filtrierung auf dem
$C$-Modul $\mathbb V P$ 
in der Terminologie 
aus \cite{So-Bi}
mu"s durch
Vergr"oberung 
 einer $\nabla$-Filtrierung  des 
speziellen $S$-Bimoduls $B$ mit $B \otimes_S \mathbb C \cong  \mathbb V P$
herkommen, 
und zwar genauer von der Filtrierung
$B\supset \Gamma_{\leq y}B\supset  \Gamma_{< y}B$.
Sei $\phi=\phi_{w_0}$ wie in \ref{phij}, so da"s
wir  $\phi_{zw_0}=\partial_z \phi_{w_0}$ erhalten.
Es folgt, da"s $ \phi_z \in S \otimes_{S^{W}} S$ 
unseren Bimodul $\Gamma_{< y}B$ annulliert
es sei denn, es gelte $z < y$. Insbesondere haben wir
$\phi_y\Gamma_{< y}B=0$ und damit
schon mal $p_yP_{< y}=0$.
Weiter folgt, da"s $ \phi_z \in S \otimes_{S^{W}} S$ 
unseren Bimodul $\Gamma_{\leq y}B$ annulliert
es sei denn, es gelte $z \leq y$.
In der Notation \cite[2.9]{So-R} 
folgt damit $I_y P_{\leq y} = 0$.
W"urde nun $p_y: P_{\leq y}/P_{< y}\ra P$ keine
Injektion liefern,
so g"abe es einen h"ochsten Gewichtsvektor
$v\leq 0$ in $P_{\leq y}/P_{< y}$ mit $p_yv=0$.
Betrachten wir nun 
den von $P_{< y}$ und $v$ erzeugten Untermodul $Q\subset P_{\leq y}$.
Es folgte $C^{\geq l (y)} Q =0$.
W"ahlen wir nun  $l (w_0) - l (y)$ einfache Spiegelungen
$s, t, \ldots, r$ mit $st \ldots ry = w_0$ und betrachten in
$C \otimes_{C^{s}} C \otimes_{C^{t}} C \ldots \otimes_{C^r} \mathbb V Q$ den
Vektor $1 \otimes 1 \otimes 1 \ldots \otimes v$, 
so zeigt der Beweis von \cite[2.9.1]{So-R} schnell 
$C^{\geq l (w_0)} (1 \otimes 1 \otimes 
\ldots 1 \otimes v) = 0$.
Das steht jedoch im Widerspruch dazu, da"s $1 \otimes 1 \otimes \ldots 1
\otimes v$ das Bild $\mathbb V \Delta(w_0\cdot 0)$ eines
einfachen Verma-Subquotienten  erzeugt, 
und derartige Vektoren haben notwendig trivialen Annullator in
$C$.
\end{proof}
\begin{Bemerkunge}\label{uztG}
Ist etwas allgemeiner $G\subset W$ eine Teilmenge, die mit einem
Element auch jedes kleinere enth"alt, so k"onnen wir in derselben
Weise den Untermodul $P_G\subset P$ einf"uhren, der alle Vermasubquotienten
$\Delta(z^{-1}\cdot 0)$ mit $z\in G$ zusammenfa"st, und derselbe Beweis 
zeigt $p_y P_G=0$ f"ur $y\not\in G$.
\end{Bemerkunge}

\begin{Bemerkungl}\label{EndB}
Nun kann ich endlich  zeigen, 
da"s  $g(e\otimes v_{\mathfrak h^*})$
bei der Spezialisierung zu $\kappa $ nicht den Nullvektor liefert,
in Formeln  $g(e\otimes v_{\kappa })\neq 0$. 
Zerlegen wir 
$E\otimes \Delta_\rho(\kappa )$ nach zentralen 
Charakteren, so annulliert $g$ alle Summanden au"ser dem
Summanden mit demselben zentralen 
Charakter wie $\Delta_\rho(\hat\nu)$. Dieser Summand ist
ein projektives Objekt $P$  des entsprechenden Blocks 
der Kategorie 
$\mathcal O$, und das Bild von
$E_\nu\otimes \Delta_\rho(\kappa )$ unter der Projektion 
auf diesen Summanden $P$ landet im $P_{\leq y}$ von  \ref{uzt}
und geht isomorph auf das dortige $P_{\leq y}/P_{< y}$.
Dann aber folgt aus \ref{uzt} und den Definitionen
wie gew"unscht $g(e\otimes v_{\kappa })\neq 0$ und
sogar die lineare Unabh"angigkeit der
$g(e(i)\otimes v_{\kappa })$ f"ur $e(1),\dots,e(n) \in E_\nu$ linear
unabh"angig. Ebenso folgt unmittelbar
auch die Aussage im dritten Teil unseres Satzes.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Als n"achstes diskutiere ich den etwas allgemeineren 
Fall, in dem $\kappa$ wie zuvor
ganz und dominant 
ist, in dem aber $\kappa+\nu$ auch singul"ar sein darf.
Die Argumentation bleibt im wesentlichen dieselbe, 
formal m"ussen wir die Argumentation erst ab \ref{GUTT} verfeinern.
Wir betrachten nun
  das k"urzeste~$y \in W$  mit~$y(\kappa  + \nu) =  \hat \nu$  
in der dominanten
  Weylkammer. % Dann betrachten wir in~$\mathfrak h^* \times \mathfrak h^*$ die
%   vertauschten Graphen
% $$ \op{Gr}(x\circ \mu) := \{(x(\mu+\lambda),\lambda)\mid 
% \lambda \in \mathfrak h^*\}$$ der Abbildungen~$\lambda \mapsto
% x(\mu+\lambda)$.  
Wir nehmen wieder  alle Graphen~$\op{Gr}(x\circ\mu)$ mit~$x \in W$
und~$E_\mu \not= 0$ und~$\mu \in \nu+|R^+\rangle$. 
Deren Vereinigung umfa"st wieder das Urbild des
Tr"agers von $e\otimes v_{\mathfrak h^*}$ f"ur $e\in E_\nu$ unter
der Projektion $\mathfrak h^* \times \mathfrak h^*\sra 
(\mathfrak h^*/W) \times \mathfrak h^*$, und von 
besagten Graphen laufen wieder
 durch $(\hat\nu,\kappa )$
au"ser $\op{Gr}(y;\hat\nu ,\kappa )$ keine
Graphen der Gestalt
$\op{Gr}(x;\hat\nu ,\kappa )$
 mit $x\geq y$ unter der Bruhatteilordnung.
Des weiteren haben wir in diesem Fall $sy>y$ f"ur alle
einfachen Spiegelungen aus der Standgruppe $W_{\hat\nu}$ von $\hat\nu$.
Nun beachten wir, da"s die Funktion $\phi_y$ aus \ref{phiy}
f"ur jede einfache Spiegelung $s$ mit $sy>y$ bereits unter $s\times \op{id}$
invariant sein mu"s. In unserem Fall ist $\phi_y$ demnach bereits
invariant unter $W_{\hat\nu}\times \op{id}$.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
Wir konstruieren nun 
f"ur geeignete $B\co \mathfrak h^*$ offen um $\kappa $ 
eine Funktion $h=  h_{\kappa ,\nu}$
auf $\mathfrak h^* \times B$ wie folgt: Wir beginnen damit, unser
$\phi_{y}$ von eben an die Stelle $(\hat\nu ,\kappa )$ zu verschieben,
in Formeln betrachten wir also die 
Funktion $\phi_{y}\circ (-(\hat\nu ,\kappa ))$.
Diese Funktion ist immer noch invariant unter 
$W_{\hat\nu}\times \op{id}$ und kann demnach auch als
Funktion auf dem Quotienten
$ (\mathfrak h^*/W_{\hat\nu}) \times \mathfrak h^*$ aufgefa"st
werden.
Dann w"ahlen wir $B$ eine so kleine Umgebung von
$\kappa $, da"s die anderen
Graphen im Urbild des Tr"agers von $e\otimes v_{\mathfrak h^*}$ aus
\ref{GUTT} diejenigen Graphen aus besagtem Urbild, die
 durch $(\hat\nu ,\kappa )$ gehen, nicht in $\mathfrak h^* \times B$
treffen. Auf $(\mathfrak h^*/W_{\hat\nu}) \times B$ finden wir dann eine
regul"are Funktion $h$, die:
\begin{enumerate}
\item 
auf den Graphen durch $(\hat\nu ,\kappa )$ mit unserem
verschobenen $\phi_{y}$ "ubereinstimmt;
\item
an allen Stellen $(w\hat\nu ,\kappa )$ mit $w\not\in W_{\hat\nu}$ 
nicht verschwindet;
\item
auf allen Graphen im Urbild unseres Tr"agers, die
keinen der Punkte $(w\hat\nu ,\kappa )$ enthalten, 
verschwindet.
\end{enumerate}
Aus dieser regul"aren Funktion auf
$(\mathfrak h^*/W_{\hat\nu}) \times B$
alias $W_{\hat\nu}$-invarianten regul"aren Funktion auf
$\mathfrak h^* \times B$
machen wir nun eine $W$-invariante Funktion durch
entsprechend vorsichtige multiplikative Symmetrisierung,
indem wir in Formeln das Produkt "uber alle ihre Transformierten unter
Repr"asentanten von $W/W_{\hat\nu}$ nehmen.
Die so entstehende Funktion auf $(\mathfrak h^*/W) \times B$
nehmen wir dann als unser $g$. Es scheint mir wieder offensichtlich,
da"s $g(e\otimes v_{\mathfrak h^*})$ 
 nach Spezialisierung zu $\lambda\in \mathfrak h^*_{\op{reg}}$ jeweils ein
Vielfaches $\tilde\varphi_e(\lambda)$ von $\varphi_e(\lambda)$ ist.
Im folgenden konzentriere ich mich
auf den  Nachweis, 
da"s  $g(e\otimes v_{\mathfrak h^*})$
bei der Spezialisierung zu $\kappa $ nicht den Nullvektor liefert.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
In der Notation von \ref{ScBB}
betrachten wir nun die parabolische Untergruppe $J\pdef W_{\hat\nu}\subset W$
und erhalten eine Surjektion auf den $J$-Invarianten
$S^J\otimes_{S^W}S\sra C^J$. 
Die Bilder $ p_y^J$ der $\phi_y$ f"ur diejenigen $y\in W$,
die minimal sind in ihrer Nebenklasse $Jy$,
 bilden dann die sogenannte \glqq Schubertbasis\grqq\  von $C^J$.
Sie entspricht unter dem Borel-Isomorphismus von
$C^J$ mit dem Kohomologiering einer geeigneten 
partiellen Fahnenmannigfaltigkeit der Basis,
die dual ist  zu der durch die  Bruhat-Zellen 
gegebenen Basis  der Homologie.
Wir verwenden von nun an die Notation
$$W^J\pdef\{ y\in W\mid y \text{ ist minimal in } Jy\}$$
\end{Bemerkungl}
% Insbesondere sind f"ur jedes $y\in W^J$ die $p_z^J$ mit 
% $z\in W^J$ und $z\not\leq y$ die Basis
% eines homogenen Ideals $I_y^J\subset C^J$, und in $C^J/I_y^J$ spannt  
% $p_y^J$ die homogene Komponente maximalen Grades auf.
\begin{Proposition}
Gegeben $\hat\nu$ ganz und dominant 
bezeichne $\mathcal O_{\hat\nu}$ den Block von $\mathcal O$, der
den Vermamodul $\Delta_\rho(\hat\nu)$ mit h"ochstem Gewicht 
$\hat\nu-\rho$ enth"alt.
 Gegeben $P \in \mathcal O_{\hat\nu}$ projektiv und $y\in W^J$ 
gibt es genau eine
 Drei-Schritt-Filtrierung $ P  \supset P_{\leq y} 
 \supset P_{< y}
$\label{uztn} 
mit den  folgenden drei Eigenschaften:
\begin{enumerate}
\item 
 $P/P_{\leq y}$  hat eine
  Vermafahne mit Subquotienten $ \Delta_\rho (z^{-1} \hat\nu)$ f"ur 
$z\in W^J$ mit
$z\not\leq y$
  in der Bruhatteilordnung.
\item 
  $P_{\leq y}/P_{< y}$ ist isomorph  zu einer Summe von Kopien von $ \Delta_\rho 
  (y^{-1} \hat\nu)$; 
\item $P_{< y}$  hat eine Vermafahne mit Subquotienten $
  \Delta_\rho  (z^{-1}\hat\nu )$ f"ur $z\in W^J$ mit 
$z<y$ in der Bruhatteilordnung;
\end{enumerate}
F"ur die so erkl"arten Untermoduln von $P$ 
gilt $p_y^J P_{< y}= 0$,
die Multiplikation mit
$p_y^J$ induziert eine Injektion
$P_{\leq y}/P_{< y}\hra P$
unter der Operation des Invariantenrings im Nullfaserring
$C^J$ auf $P$ nach \cite{So-A}, und die von Null verschiedenen 
Elemente des Bildes haben ein maximales Ideal als zentralen Annullator.
\end{Proposition}

% \begin{Bemerkunge}
%   Dieser Beweis scheint mir noch nicht sehr sch"on.
% Ich brauche auch mehr: Falls $P_i$ alle Subquotienten
% $\Delta (x^{-1} \cdot 0)$ mit $x\leq y$ versammelt und
% $P_{i-1}$ alle Subquotienten $\Delta (x^{-1} \cdot 0)$  mit $x< y$,
% so gilt $p_yP_{i-1}=0$ und die Multiplikation mit
% $p_y$ induziert eine Injektion $p_y: P_i/P_{i-1}\hra P$.
% \end{Bemerkunge}
\begin{proof}  Die Existenz und Eindeutigkeit 
einer derartigen Drei-Schritt-Fil\-trie\-rung zeigt 
man wie in \ref{uzt}.
Bezeichnet dann $T$ die Verschiebung aus allen W"anden,
so gilt f"ur die induzierte Filtrierung
$T P  \supset T (P_{\leq y})
 \supset T (P_{< y})
$ offensichtlich 
 $T (P_{\leq y})=(T P)_{\leq jy}$ f"ur $j\in J$ das l"angste Element
und
$T (P_{< y})=(TP)_G$ f"ur eine Teilmenge $G\subset W$ wie in \ref{uztG}
mit $y\not\in G$. 
Nach \cite{So-A} stimmt die aus der Wand ger"uckte Operation $T(p_y^J)$ von
$p_y^J$ dar"uber hinaus "uberein mit der Operation von $p_y\in C$.
Aus \ref{uztG} folgt nun $p_yT (P_{< y})=p_y((TP)_G)=0$, und da
$T$ treu ist, folgt sofort $p_y^JP_{< y}=0$.
Des weiteren w"urde die Injektivit"at von
$p_y^J:P_{\leq y}/P_{< y}\ra P$ sofort aus der
Injektivit"at von $p_y:T(P_{\leq y})/T(P_{< y})=(TP)_{\leq jy}/(TP)_G\ra TP$
folgen. Es ist jedoch leicht zu sehen, da"s f"ur $y\in W^J$ 
der Sockel von
$T\Delta_\rho(y^{-1}\hat\nu)$ in $(T\Delta_\rho(y^{-1}\hat\nu))_{\leq y}$
enthalten ist, so da"s es ausreicht, die Injektivit"at auf dem
Bild von $(TP)_{\leq y}$ in $(TP)_{\leq jy}/(TP)_G$ zu zeigen, 
die ihrerseits ohne gr"o"sere Schwierigkeiten aus \ref{uzt} folgt.
Die letzte Aussage ist wieder offensichtlich.
\end{proof}
\begin{Bemerkungl}
  Nun kann der Beweis im Fall 
$\kappa$ ganz und dominant genau wie in \ref{EndB} 
zu Ende gef"uhrt werden.
\end{Bemerkungl}



\begin{Bemerkungl}
  Nun gilt es noch, die F"alle zu diskutieren, da"s $\kappa$ nicht
ganz aber  dominant ist. Das geht genauso, nur mit viel mehr Indizes.
\end{Bemerkungl}


\section{Schrotthalde zum graduierten Tensorieren}

\begin{Beispiel}
  Gegeben allgemeiner ein $\DZ$-graduierter linksartinscher Ring $A$ 
 ist die Kategorie
$A\op{-Modf}^\DZ$ aller $\DZ$-graduierten endlich erzeugten $A$-Moduln 
mit dem offensichtlichen Vergessen der Graduierung $v$ und der
offensichtlichen Isotransformation  
$\epsilon:v[1]\overset{\sim}{\Rightarrow} v$ 
eine $\DZ$-graduierte Version der artinschen Kategorie
aller endlich erzeugten $A$-Moduln $A\op{-Modf}$. 
Um zu sehen, da"s in der Tat auch jeder endlich erzeugte $A$-Modul Untermodul
eines graduierbaren endlich erzeugten $A$-Moduls ist, 
kann man durch Induktion
"uber die L"ange argumentieren wie folgt:
Zun"achst beachtet man, da"s der Beweis des 
folgenden Lemmas \ref{EGLi} auch zeigt,
da"s jeder einfache $A$-Modul graduierbar ist. 
Ist dann etwa $M^\prime$ in einen graduierbaren Modul $G$ einbettbar und
ist $M^\prime \hookrightarrow M \twoheadrightarrow L$ eine Erweiterung
mit $L$ einfach, so erhalten wir eine Einbettung in den pushout im
Diagramm
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
M^\prime \ar@{^{(}->}[r]\ar@{_{(}->}[d] 
&M \ar@{->>}[r] \ar@{_{(}->}[d]&L \ar@{=}[d]\\
G \ar@{^{(}->}[r] &P \ar@{->>} [r] & L
}
\end{displaymath}
Die untere Zeile kann als Element von $\op{Ext}^1 (L,G)$ gelesen werden und
entsteht folglich f"ur endliches $I \subset \mathbb Z$ aus einer homogenen
Erweiterung in der Ext-Gruppe  
$\op{Ext}^1 (\bigoplus_{i\in I} L [i], G)$ durch
Vorschalten der diagonalen Einbettung 
$L \hookrightarrow \bigoplus_{i\in I} L[i]$.
Wir k"onnen also unser obiges Diagramm erg"anzen zu einem Diagramm der Gestalt
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
M^\prime \ar@{^{(}->}[r]\ar@{_{(}->}[d] 
&M \ar@{->>}[r] \ar@{_{(}->}[d]&L \ar@{=}[d]\\
G \ar@{^{(}->}[r] \ar@{=}[d]&P \ar@{_{(}->}[d] \ar@{->>} [r] 
& L\ar@{_{(}->}[d]\\
G \ar@{^{(}->}[r] &Q  \ar@{->>}[r]  & \bigoplus_{i\in I} L[i]
}
\end{displaymath}
mit $Q$ graduierbar, und das liefert die 
gew"unschte Einbettung von $M$ in einen
graduierbaren $A$-Modul.
\end{Beispiel}

\begin{Beispiel} NEU! QUATSCH?
Um zu sehen, da"s sich in der Tat  jedes Objekt in ein
graduierbares Objekt einbetten l"a"st, 
kann man durch Induktion
"uber die L"ange argumentieren wie folgt:
Zun"achst beachtet man, da"s nach \ref{EGLi} 
jedes einfache Objekt graduierbar ist. 
Ist dann etwa $M^\prime$ in ein graduierbares Objekt $G$ einbettbar und
ist $M^\prime \hookrightarrow M \twoheadrightarrow L$ eine Erweiterung
mit $L$ einfach, so erhalten wir eine Einbettung in den pushout im
Diagramm
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
M^\prime \ar@{^{(}->}[r]\ar@{_{(}->}[d] 
&M \ar@{->>}[r] \ar@{_{(}->}[d]&L \ar@{=}[d]\\
G \ar@{^{(}->}[r] &P \ar@{->>} [r] & L
}
\end{displaymath}
Die untere Zeile kann als Element  $z\in \op{Ext}^1 (L,G)$ gelesen werden.
Nun finden wir eine Surjektion $Q\sra L$ derart, da"s
$z$ unter der davon induzierten Abbildung 
$ \op{Ext}^1 (L,G)\ra \op{Ext}^1 (Q,G)$ nach Null geht, 
hier t"ate es etwa $Q=P$. Dann k"onnen wir aber weiter sogar $Q$ graduierbar
annehmen. 










 und
entsteht folglich f"ur endliches $I \subset \mathbb Z$ aus einer homogenen
Erweiterung in der Ext-Gruppe  
$\op{Ext}^1 (\bigoplus_{i\in I} L [i], G)$ durch
Vorschalten der diagonalen Einbettung 
$L \hookrightarrow \bigoplus_{i\in I} L[i]$.
Wir k"onnen also unser obiges Diagramm erg"anzen zu einem Diagramm der Gestalt
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
M^\prime \ar@{^{(}->}[r]\ar@{_{(}->}[d] 
&M \ar@{->>}[r] \ar@{_{(}->}[d]&L \ar@{=}[d]\\
G \ar@{^{(}->}[r] \ar@{=}[d]&P \ar@{_{(}->}[d] \ar@{->>} [r] 
& L\ar@{_{(}->}[d]\\
G \ar@{^{(}->}[r] &Q  \ar@{->>}[r]  & \bigoplus_{i\in I} L[i]
}
\end{displaymath}
mit $Q$ graduierbar, und das liefert die 
gew"unschte Einbettung von $M$ in einen
graduierbaren $A$-Modul.
\end{Beispiel}


\subsection{Vergleich $\DZ$-graduierter Versionen}


\begin{Definition}\label{Aqug}
 Unter einer {\bf Versions"aquivalenz} von $\DZ$-graduierten Versionen
%$\phi:(\mathcal A^\DZ, v,\epsilon)\sira (\mathcal A_1^\DZ, v_1,\epsilon_1)$
einer
l"angenendlichen Kategorie $\mathcal A$ verstehen wir "ahnlich 
 wie in \cite[4.3.1]{BGSo}
einen $\DZ$-graduierten Lift $(\Phi,\varphi)$ des Identit"atsfunktors auf 
$\mathcal A$.
\end{Definition}

% \begin{Bemerkungl}
%   Soweit ich sehen kann, gibt es  also zwischen je zwei
% $\DZ$-graduierten Lifts desselben Funktors h"ochstens einen
% Morphismus von $\DZ$-graduierten Lifts, 
% und jeder derartige Morphismus ist ein Isomorphismus.
% Zumindest will mir scheinen, da"s die Kategorie der
% $\DZ$-graduierten Lifts des Funktors $X\otimes_A$ "aquivalent ist zur
% diskreten Kategorie mit Objekten denjenigen $\DZ$-Graduierungen auf $X$,
% die $X$ zu einem graduierten $A$-$B$-Bimodul machen.
% \end{Bemerkungl}





\begin{Beispiel}
 Sei  $A$ 
ein $\DZ$-graduierter linksartinscher Ring.
Sei $\mathcal A = A\op{-Modf} $ die Kategorie aller
$A$-Moduln endlicher L"ange und $(\mathcal A^{\mathbb Z}, v , \epsilon)$
eine $\DZ$-graduierte Version von $\mathcal A$.
Nach \ref{ePL} besitzt $A$ einen graduierten Lift $(\tilde A, \tilde q)$ mit 
$\tilde A \in \mathcal A^{\mathbb Z}$ und
 $\tilde q:v  \tilde A \overset{\sim}{\rightarrow} A$, und jeder solche
Lift liefert uns 
Isomorphismen
\begin{equation*}
 \bigoplus_{i \in \mathbb Z} \mathcal A^{\mathbb Z} (\tilde A, \tilde A [i])
\overset{\sim}{\rightarrow} \mathcal A (A,A) \overset{\sim}{\leftarrow}
A^{\op{opp}}
\end{equation*}
und damit eine $\mathbb Z$-Graduierung auf dem Ring $A$,
den wir mit dieser Graduierung $\widetilde A$ notieren---man beachte den
Unterschied zwischen $\widetilde A$ und $\tilde A$.
Dann liefert $(\tilde A,\tilde q)$
zus"atzlich zur Graduierung $\widetilde A$ auf $A$ auch noch
 eine "Aquivalenz von Kategorien
$$
  \begin{array}{lll}
 \mathcal A^{\mathbb Z} &\sirra 
& \widetilde A\op{-Modf}^{\mathbb Z}\\
M & \mapsto & \bigoplus_i \mathcal A^{\mathbb Z} (\tilde A, M[i])
\end{array}
$$
von $\mathcal A^{\mathbb Z}$ mit
der Kategorie aller $\mathbb Z$-graduierten $\widetilde A$-Moduln 
endlicher L"ange, ja sogar eine Liftung des Identit"atsfunktors auf 
$\mathcal A$ alias eine Versions"aquivalenz.
   Eine andere Wahl des graduierten Lifts von $A$ wird im allgemeinen zu einer
   anderen Graduierung von $A$ f"uhren. 
F"uhrt genauer  der graduierte Lift $(\hat A,\hat q)$ zu einer
Graduierung auf $A$, das  mit
dieser Graduierung als  $\widehat A$ bezeichnet sei,
so liefern die Isomorphismen
\begin{equation*}
 \bigoplus_{i \in \mathbb Z} \mathcal A^{\mathbb Z} (\tilde A, \hat A [i])
\overset{\sim}{\rightarrow} \mathcal A (A,A) \overset{\sim}{\leftarrow}
A^{\op{opp}}
\end{equation*}
eine $\DZ$-Graduierung auf der abelschen Gruppe $A$, 
die
   vertr"aglich ist mit der 
Linksoperation von $\widehat A$ und der Rechtsoperation
von $\widetilde A$. Notieren wir $A$ mit dieser Graduierung als $\bar{A}$,
so erhalten wir eine Isotransformation, die als Doppelpfeil das
Diagramm 
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
\mathcal A^{\mathbb Z}\ar@{=}[d] \ar[rr]^{\approx} 
&& \widetilde A\op{-Modf}^{\mathbb Z}\ar[d]^{\bar{A}\otimes_{\widetilde A}}\\
\mathcal A^{\mathbb Z}\ar@{=>}[urr]^\sim \ar[rr]^{\approx} 
&& \widehat A\op{-Modf}^{\mathbb Z}
}
\end{displaymath}
2-kommutativ macht, indem wir schlicht die 
Abbildungen $\bar{A}\otimes_{\widetilde A}M\sira M$ betrachten, die
ungraduiert die "ublichen Identifikationen
$A\otimes_{ A}M\sira M$ liefern.
Diese Isotransformation ist dann eine Liftungstransformation
von $\DZ$-Funktoren im Sinne von \ref{LifT}.
  \end{Beispiel}


% \begin{Definition}\label{vvTa}
% Ein {\bf $\DZ$-Funktor}\index{Z-Funktor@$\DZ$-Funktor} 
% $F: \cal{A} \ra \cal{B}$ 
% von  $\DZ$-Kategorien
% ist ein Paar $(F,u)$ bestehend aus einem Funktor $F$ 
% nebst einer Isotransformation
% $u: [1] \circ F \overset{\sim}{\RA} F \circ [1]$,
% die wir  die \defnoind{$\DZ$-Struktur}\index{Z-Struktur@$\DZ$-Struktur}  
% unseres $\DZ$-Funktors nennen.
% \end{Definition}
\begin{Beispiel}
 Sei $k$ ein K"orper. Wir betrachten den Ring $A = {\op{M}} (n \times n;k)^{\op{opp}}$ und
$\mathcal A^{\mathbb Z} = k\op{-Modf}^{\mathbb Z}$ und den Funktor
$$\begin{array}{cccc}
 v :& k\op{-Modf}^{\mathbb Z} & \rightarrow &\op{Modf-} {\op{M}} (n \times n;k)\\
&V &\mapsto &\op{Hom}_k (k^n,V)
\end{array}$$
Zusammen mit dem offensichtlichen $\epsilon$ 
ist das eine $\mathbb Z$-graduierte Version.
Jede $\mathbb Z$-Graduierung von $k^n$ 
liefert ein m"ogliches Paar $(\tilde A, \tilde q)$ und so eine
$\mathbb Z$-Graduierung $\tilde A$ auf $A$.
\end{Beispiel}




% \begin{Bemerkungl}\label{fgh}
%  Gegeben $\mathbb Z$-graduierte linksnoethersche 
% Ringe $A,B$ und $\mathbb Z$-graduierte,
% als $B$-Linksmoduln endlich erzeugte $B$-$A$-Bimoduln $X,Y$ 
% liefert die offensichtliche
% Abbildung eine Bijektion
% \begin{equation*}
%  \op{Hom}^{\mathbb Z}_{B-A} (X,Y) \overset{\sim}{\rightarrow} 
% \op{Trans}^{\mathbb Z}
% (X \otimes_A, Y \otimes_A)
% \end{equation*}
% zwischen der Menge der homogenen Bimodulhomomorphismen vom 
% Grad Null und der Menge
% der vertr"aglichen Transformationen der zugeh"origen 
% $\mathbb Z$-Funktoren $A\op{-Modf}^{\mathbb Z}
% \rightarrow B\op{-Modf}^{\mathbb Z}$.
% Die Umkehrabbildung erh"alt man durch Anwenden auf 
% den $\mathbb Z$-graduierten $A$-Modul $A$.
% \end{Bemerkungl}
% \begin{Bemerkungl}\label{317}
% Gegeben ein rechtsexakter Funktor 
% $F: A\op{-Modf} \rightarrow B\op{-Modf}$,
% ein rechts\-exakter $\mathbb Z$-Funktor 
% $\tilde F  : A \op{-Modf}^{\mathbb Z} \rightarrow
% B \op{-Modf}^{\mathbb Z}$ und eine 
% Isotransformation $v  \tilde F
% \overset{\sim}{\Rightarrow} F  v$ 
% erhalten wir einen Isomorphismus von 
% $B$-Moduln
% $\tilde F (A) \overset{\sim}{\rightarrow} F (A)$. 
% Kommutiert zus"atzlich das Diagramm von Transformationen
% \begin{displaymath}
% \xymatrix{
% v  [1] \tilde F  \ar@{=>}_\epsilon[d]\ar@{=}[r]
% &v  \tilde F  [1] \ar@{=>}^-{\sim}[r]  &  Fv  [1]
% \ar@{=>}_\epsilon[d] \\
% v  \tilde F  \ar@{=>}^-{\sim}[rr]& &F v
% }
% \end{displaymath}
% so ist dieser  Isomorphismus von 
% $B$-Moduln sogar ein Isomorphismus von $B$-$A$-Bimoduln 
% $\tilde F (A) \overset{\sim}{\rightarrow} F (A)$. 
% Das motiviert uns zu folgender Definition.
% \end{Bemerkungl}







\begin{Bemerkungl}
  Ist $A$ ein linksartinscher Ring mit zwei Graduierungen
$\widetilde A$ und $\widehat A$ und $(\Phi,\varphi)$ eine  
Versions"aquivalenz der
dadurch gegebenen $\DZ$-graduierten Versionen von $A\op{-Modf}$, 
so gibt es also genau ein Paar bestehend aus einer
Graduierung 
$\sphat A\sptilde$ der abelschen Gruppe
 $A$ mit der Eigenschaft,
da"s  $\widehat A$ von links und $\widetilde A$ von rechts homogen operieren,
und einer Liftungstransformation  
zwischen unserer "Aquivalenz und 
$\sphat A\sptilde\otimes_{\widetilde A}$.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
Auf der Menge aller $\DZ$-Graduierungen auf einem gegebenen Ring
$A$ gilt es in diesem Sinne, 
zwei "Aquivalenzrelationen 
auseinanderzuhalten:
\begin{enumerate}
\item 
Zwei $\DZ$-Graduierungen $\widetilde A$ und $\widehat A$
hei"sen {\bf strikt "aquivalent},
 wenn 
die abelsche Gruppe $A$  eine weitere Graduierung $\bar A$
besitzt derart, da"s 
sowohl die
  Rechtsoperation von $\widetilde A$ als auch
 die Linksoperation von $\widehat A$
  homogen sind. Im Fall artinscher Ringe bedeutet das, da"s
es zwischen den zugeh"origen $\DZ$-graduierten Versionen 
von $A\op{-Modf}$ eine Versions"aquivalenz 
 gibt.
\item
Zwei $\DZ$-Graduierungen $\widetilde A$ und $\widehat A$
hei"sen {\bf "aquivalent},
wenn es einen $A$-Bimodul $X$ gibt, frei zyklisch  von rechts wie von links,
mit einer Graduierung derart, da"s sowohl die
  Rechtsoperation von $\widetilde A$ 
als auch die Linksoperation von $\widehat A$
  homogen sind. Im Fall artinscher Ringe bedeutet das, da"s
es zwischen den zugeh"origen $\DZ$-graduierten Versionen 
von $A\op{-Modf}$ eine "Aquivalenz von $\DZ$-Kategorien
 gibt.
\end{enumerate}
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}\label{ABBI}
Seien $A$ und $B$  Ringe.
Ist $\varphi:B\ra A$ ein Ringhomomorphismus, so k"onnen wir einen
$A$-$B$-Bimodul $A_\varphi$ konstruieren, indem wir vom $A$-Linksmodul
$A$ ausgehen und darauf eine Rechtsoperation von $B$ erkl"aren durch die
Vorschrift
$a b\pdef a \varphi(b)$. 
Jeder $A$-$B$-Bimodul $X$, der als $A$-Linksmodul frei zyklisch 
ist, ist
zu solch einem Bimodul $A_\varphi$ isomorph.
W"ahlen wir genauer einen freien Erzeuger $x\in X$ alias ein 
Element derart, da"s 
die Multiplikation $a\mapsto ax$ eine Bijektion $i_x:A\sira X$ 
liefert, so induziert diese Bijektion auch einen Ringisomorphismus
$c_x:\op{End}_AX\sira \op{End}_AA$ vermittels 
der Vorschrift $f\mapsto
i_x\circ f\circ i_x^{-1}$. Andererseits liefert aber die
Rechtsmultiplikation auch einen Ringisomorphismus $A^{\op{opp}}\sira
\op{End}_AA$ und die Rechtsoperation von $B$ liefert einen
Ringhomomorphismus $B^{\op{opp}}\ra \op{End}_AX$, so da"s wir
insgesamt einen 
Ringhomomorphismus $\varphi:B\ra A$ erhalten. Dann ist die Abbildung
$a\mapsto ax$ nat"urlich ein Bimodulisomorphismus 
$$A_\varphi\sira X$$
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
Seien $A$ und $B$  Ringe,
$\varphi$ und $\psi$ ein Ringhomomorphismen $B\ra A$
und $A_\varphi$, $A_\psi$ die zugeh"origen $A$-$B$-Bimodul nach 
\ref{ABBI}.
  Wir erhalten dann eine Bijektion
$$\{a\in A\mid \varphi(b)a=a\psi(b)\;\forall b\in B\}\sira 
\op{Hom}_{A-B}(A_\varphi, A_\psi)$$
indem wir jedem $a$ links die durch Rechtsmultiplikation mit
$a$ gegebene Abbildung rechts zuordnen. Insbesondere sind die
Bimoduln $A_\varphi$ und $ A_\psi$ isomorph genau dann, wenn
es eine Einheit $a\in A^\times $ gibt mit 
$a^{-1}\varphi(b)a=\psi(b)$ f"ur alle $b\in B$.
Noch spezieller ist im Fall $A=B$ ein Bimodul
$A_\varphi$ isomorph zum offensichtlichen Bimodul $A=A_{\op{id}}$ genau dann,
wenn der Ringhomomorphismus $\varphi:A\ra A$  
die Konjugation mit einer Einheit von $A$ ist.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
 Seien $A$ und $B$  Ringe. 
Ist $\varphi:B\sira A$ ein Ringisomorphismus, so ist
$A_\varphi$ frei zyklisch von
links und rechts.
Dasselbe gilt allgemeiner genau dann, wenn 
$\varphi$ unser $A$ zu einem frei zyklischen $B$-Rechtsmodul macht.
Das kann im allgemeinen durchaus auch f"ur nichtsurjektives 
 $\varphi$ der Fall sein, vergleiche \ref{TREm}.
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl}
Gegeben ein 
$\mathbb Z$-graduierter Lift $(\Phi,\varphi)$ des Identit"atsfunktors
alias eine Versions"aquivalenz 
ist $\Phi$ stets eine "Aquivalenz von Kategorien, 
so da"s uns die in der vorhergehenden
Definition eingef"uhrte Terminologie zumindest nicht grob
in die Irre f"uhrt.
In der Tat ist er offensichtlich volltreu, und es bleibt nur zu zeigen, da"s
auch jedes Objekt $M_1 \in \mathcal A_1^{\mathbb Z}$ isomorph ist zu einem
Objekt $\Phi M$ mit $M \in \mathcal A^{\mathbb Z}$.
Nach Annahme finden wir $N, K \in \mathcal A^{\mathbb Z}$ und Morphismen
\begin{equation*}
 v N \twoheadrightarrow v M_1 \hookrightarrow v K
\end{equation*}
von denen wie angedeutet der erste ein Epimorphismus und der zweite ein
Monomorphismus ist.
Zerlegen wir die zugeh"origen Morphismen
$
 v \Phi N \twoheadrightarrow v M_1 \hookrightarrow v
\phi K $ in $ \mathcal A_1^{\mathbb Z}
$
in ihre homogenen Komponenten, so erhalten wir in $\mathcal A_1^{\mathbb Z}$
Morphismen
\begin{equation*}
 \bigoplus_{i \in I} \Phi N [i] 
\twoheadrightarrow M_1 \hookrightarrow \bigoplus_{j \in J}
\Phi K [j]
\end{equation*}
f"ur geeignete endliche Indexmengen $I, J \subset \mathbb Z$, die immer noch wie
angedeutet epimorph beziehungsweise monomorph sind.
Die Verkn"upfung dieser beiden Morphismen mu"s jedoch unter $\Phi$ von einem
Morphismus $f$ in $\mathcal A^{\mathbb Z}$ herkommen, und f"ur 
dessen Bild $\op{im }f
$ gilt dann $\Phi (\op{im}f) \cong M_1$ wie gew"unscht.
\end{Bemerkungl}

% \begin{Beispiel}\label{BGLi}\emph{Noch n"otig?} 
%  Seien $A$ und $B$ zwei $\mathbb Z$-graduierte linksartinsche Ringe
% und $F:A\op{-Modf} \rightarrow B \op{-Modf}$ ein rechtsexakter Funktor.
% Dann liefert jede $\mathbb Z$-Graduierung auf dem $B$-$A$-Bimodul $F(A)$ 
% einen graduierten
% Lift von $F$, und jeder graduierte Lift $\tilde F$ von $F$ ist nach
% \ref{317} auch von dieser Gestalt.
% \end{Beispiel}


\emph{Rest Schrott!}
% \begin{Bemerkungl}
% Die in \cite{BGSo} konstruierte graduierte Version der Kategorie 
% $\mathcal O$ hat noch weitere besondere Eigenschaften, die ich im 
% Rest dieses Abschnitts  kurz
% wiederholen will, obwohl sie im Rest dieser Arbeit keine Rolle 
% spielen werden.
% \end{Bemerkungl}


\begin{Definition}\label{DMTi}
 Eine \defind{gemischte Kategorie} ist nach \cite[4.1]{BGSo}  eine l"angenendliche
Kategorie $\mathcal M$ nebst einer Abbildung 
$w : \op{irr} \mathcal M \rightarrow
\mathbb Z$, die jedem einfachen Objekt $L \in \mathcal M$ ein 
\defind{Gewicht} zuordnet derart, da"s
gilt
\begin{equation*}
 w (L) \leq w (M) \;\Rightarrow\; \op{Ext}^1_{\mathcal M} (L,M) =0
\end{equation*}
Von einer \defind{gemischten $\mathbb Z$-Kategorie} 
fordere ich zwischen Gewicht und Verschiebung die Vertr"aglichkeit
$
 w (L [1]) = w (L) + 1
$. 
In der Terminologie aus \cite[4.1.4]{BGSo}  hie"se das 
eine \glqq mixed category with Tate twist
of degree $-1$\grqq.
\end{Definition}
\begin{Beispiel}\label{PoP}
 Ist $A$ ein artinscher Ring mit einer nichtnegativen 
$\mathbb Z$-Graduie\-rung $A = \bigoplus_{n \geq 0}
A^n$ und der Eigenschaft, da"s $A^0 = A/A^{>0}$
ein halbeinfacher $A$-Modul ist, so ist die $\mathbb Z$-Kategorie
\begin{equation*}
 A\op{-Modf}^{\mathbb Z}
\end{equation*}
aller endlich erzeugten $\mathbb Z$-graduierten $A$-Moduln eine gemischte 
$\mathbb Z$-Kategorie f"ur das Gewicht, das jedem 
irreduziblen graduierten Modul
\glqq das Negative des Grades zuordnet, in dem er lebt\grqq.
\end{Beispiel}
\begin{Definition}
 Eine gemischte $\mathbb Z$-graduierte Kategorie $\mathcal M$ 
hei"st \defind{Koszul}
genau dann, wenn f"ur $M, L \in \mathcal M$ einfach vom Gewicht Null gilt
\begin{equation*}
 \op{Ext}^i_{\mathcal M} (L [j],M) \neq 0 \quad\Rightarrow  \quad j=i
\end{equation*}
\end{Definition}
\begin{Bemerkungl}
 In \cite{BGSo} wird gezeigt, da"s die Kategorie $\mathcal O $ 
von Bernstein-Gelfand-Gelfand
eine gemischte $\mathbb Z$-graduierte Version
\begin{equation*}
 v : \mathcal O^{\mathbb Z} \rightarrow \mathcal O
\end{equation*}
besitzt, die dar"uber hinaus noch die Koszul-Eigenschaft hat.
Genauer wird sogar eine ausgezeichnete derartige gemischte 
$\mathbb Z$-graduierte
Version konstruiert. Es ist keineswegs klar und vermutlich auch
gar nicht richtig,
da"s je zwei derartige gemischte $\mathbb Z$-graduierte 
Versionen \glqq im wesentlichen gleich\grqq\  sind, vergleiche
\cite[Remark vor 4.4]{BGSo}.
\end{Bemerkungl}








\newpage

\subsection{Graduierte Versionen modularer Darstellungen}
\begin{Bemerkungl}
  Gegeben $G\supset T$ eine reduktive Gruppe "uber einem algebraisch
  abgeschlossenen K"orper $k=\bar k$ positiver Charakteristik
  setzen wir $S\pdef {\op{S}}(\mathfrak h)$ und betrachten f"ur jeden
  noetherschen $S$-Kring $A$  die \glqq Deformationskategorien\grqq\
  $$\mathcal C_A$$
  aus  \cite[4.1]{SoBa}. Sie bestehen aus gewissen $X$-graduierten
  $\mathfrak g$-$A$-Bimoduln. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Ich halte es f"ur besonders aussichtsreich, $\DZ$-graduierte Versionen
  der Kategorie $\mathcal C_{\hat S}^{\op{el}}$ der Objekte
  endlicher L"ange in $\mathcal C_{\hat S}$ zu
  untersuchen f"ur ${\hat S}$ die Komplettierung von $S$ am Augmentationsideal
  $\mathfrak m\subset S$ aller Polynome ohne konstanten Term. Sie sollte sich auch beschreiben lassen als die Vereinigung
  $$\mathcal C_{\hat S}^{\op{el}}=\bigcup_n \mathcal C_{S/\mathfrak m^n}$$
  Ich erwarte, da"s $\mathcal C_{\hat S}^{\op{el}}$ bis auf Versions"aquivalenz
  nur genau eine $\DZ$-graduierte Version besitzt, die vertr"aglich ist
  unter der Rechtsoperation von $S$ mit
  der geraden $\DZ$-Graduierung von $S$ und unter der
  Linksoperation von $\mathfrak g$
  mit dem Harish-Chandra-Zentrum in der in
  \cite{Ro-So} erkl"arten Weise. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Sei $P$ ein projektives Objekt von $\mathcal C_{\hat S}$ derart,
  da"s jedes einfache Objekt bis auf $X$-Verschiebung ein Quotient von $P$ ist.
  Unser $P$ liefert ein projektives System
  $$\ldots\sra  P/P\mathfrak m^3\sra P/P\mathfrak m^2\sra P/P\mathfrak m$$
  von Objekten endlicher L"ange und damit ein projektives System
$$\ldots\sra  \op{End}(P/P\mathfrak m^3)\sra \op{End}(P/P\mathfrak m^2)\sra \op{End}(P/P\mathfrak m)$$
  von endlichdimensionalen $X$-graduierten $k$-Ringalgebren, mit
  $\op{End}$ den \glqq nicht notwendig $X$-homogenen Endomorphismen\grqq.
  Die Wahl einer graduierten Version sollte auf die Wahl vertr"aglicher
  Graduierungen aller $X$-graduierten Ringalgebren dieses projektiven Systems
  hinauslaufen. Es sollte klar sein, da"s dies System in jedem $\DZ$-Grad
  stabilisiert und so der projektive Limes eine $(\DZ\times X)$-graduierte
  $S$-Ringalgebra $E$ ist, aus der wir unser System zur"uckgewinnen k"onnen
  als $$\ldots\sra  E/E\mathfrak m^3\sra E/E\mathfrak m^2\sra  E/E\mathfrak m$$
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Die Frage ist nun, warum $E$ mit seiner $\DZ$-Graduierung
  notwendig durch die kombinatorische Kategorie aus \cite[4.2]{SoBa}
  beschrieben wird, und was das genau bedeuten soll.
  F"ur die Vervollst"andigung $\hat E$ von $E$
  l"angs der Graduierung sollten wir ohne gro"se M"uhe  einen Isomorphismus $\hat E\sira E\otimes_S\hat S\sira \op{End}P$ erhalten, und da"s diese
  Ringalgebra durch die kombinatorische Kategorie beschrieben wird,
  ist bekannt.
\end{Bemerkungl}




%%% Local Variables: 
%%% mode: latex
%%% TeX-master: "XXO"
%%% End: 
