\section{Artikel zum graduierten Tensorieren}
\begin{Bemerkungl}\label{GrTev}
Gegeben eine halbeinfache Liealgebra mit einer 
ausgezeichneten Borel'schen betrachten
wir die Kategorie $\mathcal{O}_{\op{int}}$ aller Objekte der zugeh"origen
Kategorie $\mathcal{O}$, deren Gewichtsr"aume nur 
f"ur ganze Gewichte  von
Null verschieden sind. 
Das K"urzel \glqq int\grqq\  steht  f"ur \glqq integral\grqq.
Jede endlichdimensionale Darstellung $E$ 
unserer halbeinfachen Liealgebra liefert einen exakten
Funktor
\begin{displaymath}
(E \otimes ) : \mathcal{O}_{\op{int}} \rightarrow \mathcal{O}_{\op{int}}
\end{displaymath}
und f"ur je zwei endlichdimensionale 
Darstellungen $E,F$ gibt es einen ausgezeichneten Isomorphismus von
Funktoren
\begin{displaymath}
(E\otimes ) \circ (F \otimes )\stackrel{\sim}{\RA} (E \otimes F) \otimes
\end{displaymath}
Wir wollen im folgenden der Frage nachgehen, 
inwieweit diese Strukturen in die $\Bbb{Z}$-graduierte
Welt im Sinne von \cite{BGSo} hochgehoben werden k"onnen. 
  Um pr"azise zu fassen, was damit 
gemeint sein soll, vereinbaren wir
  zun"achst einmal in Anlehnung an
  \cite[4.3]{BGSo} folgende eine geeignete Terminologie.
\end{Bemerkungl}
\subsection{Graduierte Versionen}
\begin{Bemerkungl}\label{ZKATav}
Eine \defnoind{$\DZ$-Kategorie}\index{Z-Kategorie@$\DZ$-Kategorie} 
ist eine 
Kategorie $\cal{A}$ mitsamt einem Automorphismus
$[1] : \cal{A} \sira \cal{A}$, dem {\bf Verschieben der Graduierung}.
Meist schreibt man statt $[1]M$ auch $M[1]$.\label{vvTav} 
Ein Funktor 
$F: \cal{A} \ra \cal{B}$ 
zwischen derartigen $\DZ$-Kategorien
hei"st ein 
{\bf $\DZ$-Funktor},\index{Z-Funktor@$\DZ$-Funktor} 
 wenn er mit der Verschiebung vertauscht, wenn
also in Formeln gilt
$ [1]  F = F  [1]$. 
 Eine {\bf  
$\DZ$-Transformation}\index{Transformation!$\DZ$-Transformation} 
zwischen  
$\DZ$-Funk\-toren ist eine Transformation $\tau : F\RA G$ mit
$ [1]\tau=\tau[1]$, f"ur die also in anderen Worten da"s
das folgende 
Diagramm von Transformationen kommutiert:
\begin{displaymath}
\xymatrix{
[1] F \ar@{=}[r]\ar@{=>}[d]_{[1] \tau} 
& F  [1] \ar@{=>}[d]^{\tau  [1]}\\
[1] G \ar@{=}[r] &G  [1]
}
\end{displaymath}
Gibt es zwischen zwei $\DZ$-Funktoren eine 
$\DZ$-Isotransformation, so nennen wir sie {\bf $\DZ$-isomorph}.
Das alles k"onnte man auch allgemeiner genauso formulieren f"ur
Kategorien mit  einer strikten  Operation einer
beliebigen Gruppe. 
\end{Bemerkungl}


\begin{Beispiel}
  Gegeben ein $\DZ$-graduierter Ring $A=\bigoplus A^n$ ist die Kategorie $A\op{-Mod}^\DZ$
  aller $\DZ$-graduierten $A$-Moduln $M=\bigoplus M^n$
eine $\DZ$-Kategorie mit dem Verschieben
  der Graduierung gegeben durch die "ubliche Vorschrift $([1]M)^n=M^{n+1}$.
Gegeben ein weiterer $\DZ$-graduierter Ring $B$ und ein $\DZ$-graduierter 
$B$-$A$-Bimodul $X$ ist der Funktor 
$$X\otimes_A:A\op{-Mod}^\DZ\ra B\op{-Mod}^\DZ$$
ein $\DZ$-Funktor. Gegeben ein weiterer $\DZ$-graduierter $B$-$A$-Bimodul $Y$
liefert jeder Homomorphismus von $\DZ$-graduierten 
$B$-$A$-Bimoduln $X\ra Y$ eine  $\DZ$-Transforma\-tion 
$(X\otimes_A)\RA(Y\otimes_A)$ von $\DZ$-Funktoren. 
\end{Beispiel}







%  Mit Automorphismus meine ich hier wirklich 
% einen Isomorphismus der Kategorie auf
%   sich selbst, nicht etwa blo"s eine "Aquivalenz von Kategorien.  Das 
%   vereinfacht die Darstellung erheblich und reicht f"ur unsere Zwecke aus.

\begin{Bemerkungl}\label{ZgrVv}
  Unter einer {\bf l"angenendlichen Kategorie}\index{l"angenendlich!Kategorie}
 verstehen wir eine abelsche
Kategorie, in der jedes Objekt endliche L"ange hat. Unter einer 
{\bf graduierten Version}\index{graduierte Version} 
%$\mathcal A^{\mathbb Z}$
einer l"angenendlichen Kategorie $\mathcal A$ verstehen wir 
ein Tripel $\mathcal A^{\mathbb Z}
=(\mathcal A^{\mathbb Z}, v , \epsilon)$ bestehend 
aus einer l"angenendlichen $\mathbb Z$-Kategorie
$\mathcal A^{\mathbb Z} = (\mathcal A^{\mathbb Z}, [1])$, 
einem exakten Funktor $v :
\mathcal A^{\mathbb Z} \rightarrow \mathcal A$, genannt das
{\bf Vergessen der Graduierung},\index{Vergessen der Graduierung} 
sowie einer Isotransformation 
$\epsilon : v   [1] 
\overset{\sim}{\Rightarrow} v $ von Funktoren 
$\mathcal A^{\mathbb Z} \rightarrow
\mathcal A$ derart, da"s die folgenden Eigenschaften erf"ullt sind:
\begin{enumerate}
 \item 
F"ur alle $M, N \in \mathcal A^{\mathbb Z}$ liefern die offensichtlichen 
Abbildungen Isomorphismen
\begin{equation*}
 \bigoplus_{i\in\DZ} \mathcal A^{\mathbb Z} (M, N [i]) \overset{\sim}{\rightarrow}
\mathcal A (v  M, v  N)
\end{equation*}
  Das Inverse dieses Isomorphismus 
nennen wir die {\bf Zerlegung eines Homomorphismus in seine 
homogenen Komponenten};
\item
Jedes Objekt von $\mathcal A$ ist  Quotient von  einem Objekt, das
durch Vergessen der Graduierung aus einem Objekt von  
 $\mathcal A^{\mathbb Z}$ entsteht;\label{ZgrV2v}
\item
Jedes Objekt von $\mathcal A$ ist 
Unterobjekt von  einem Objekt, das
durch Vergessen der Graduierung aus einem Objekt von  
 $\mathcal A^{\mathbb Z}$ entsteht.
\end{enumerate}
\end{Bemerkungl}



\begin{Beispiel}
  Gegeben ein K"orper $k$ und eine $\DZ$-graduierte endlichdimensionale
  $k$-Ringalgebra $A$ ist die Kategorie $A\op{-Modf}^\DZ$ aller
  $\DZ$-graduierten endlich erzeugten $A$-Moduln mit dem offensichtlichen
  Vergessen der Graduierung $v$ und der offensichtlichen Isotransformation
  $\epsilon:v[1]\overset{\sim}{\Rightarrow} v$ eine $\DZ$-graduierte Version
  der l"angenendlichen Kategorie $A\op{-Modf}$ aller endlich erzeugten $A$-Moduln.
\end{Beispiel}
\begin{Bemerkungl}
  Der hier eingef"uhrte 
Begriff einer graduierten Version ist insbesondere allgemeiner als
  der Begriff eines \glqq grading\grqq\  einer l"angenendlichen Kategorie, wie er in
  \cite[4.3]{BGSo} erkl"art wird.
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl}
 Sei $F : \mathcal A \rightarrow \mathcal B$ ein additiver
alias mit endlichen Produkten vertr"aglicher Funktor zwischen
l"angenendlichen Kategorien und seien $(\mathcal A^{\mathbb Z}, v , \epsilon)$
und $(\mathcal B^{\mathbb Z}, v , \epsilon)$ jeweils $\DZ$-graduierte Versionen
von $\mathcal A$ und $\mathcal B$.
So verstehen wir unter einem {\bf graduierten Lift
unseres Funktors $F$} 
ein Paar $(\tilde F, \tilde f)$ bestehend aus einem 
additiven $\mathbb Z$-Funktor
\begin{equation*}
 \tilde F : \mathcal A^{\mathbb Z} \rightarrow \mathcal B^{\mathbb Z}
\end{equation*}
zusammen mit einer Isotransformation 
$\tilde f: F  v
\overset{\sim}{\Rightarrow} v  \tilde F$ derart, da"s mit den hoffentlich 
in offensichtlicher Weise erkl"arten  
weiteren Transformationen das folgende Diagramm kommutiert:
% \begin{displaymath}
% \xymatrix{
% v  [1] \tilde F  \ar@{=>}_\epsilon[d]\ar@{=}[r]
% &v  \tilde F  [1] \ar@{=>}^-{\sim}[r]  &  Fv  [1]
% \ar@{=>}_\epsilon[d] \\
% v  \tilde F  \ar@{=>}^-{\sim}[rr]& &F v
% }
% \end{displaymath}
\begin{displaymath}
\xymatrix{
 Fv  [1] \ar@{=>}_\epsilon[d]\ar@{=>}^-{\sim}[r]
&v  \tilde F  [1]\ar@{=}[r]   & v  [1] \tilde F 
\ar@{=>}_\epsilon[d] \\
F v  \ar@{=>}^-{\sim}[rr]& &v  \tilde F
}
\end{displaymath}
Sagen wir von einem additiven $\DZ$-Funktor $\tilde F$,
er sei ein graduierter Lift
unseres Funktors $F$, so meinen wir, da"s
 ein $\tilde f$ existiert, das obiges Diagramm zum Kommutieren
bringt. 
\end{Bemerkungl}

\begin{Beispiel}
  Gegeben ein K"orper $k$ und endlichdimensionale
$\DZ$-graduierte $k$-Ringalgebren
 $A$ und $B$  und ein endlichdimensionaler $\DZ$-graduierter
  $B$-$A$-Bimodul $X$ ist der Funktor
  $$\tilde T\pdef X\otimes_A: A\op{-Modf}^\DZ \rightarrow B\op{-Modf}^\DZ$$
oder genauer das Paar $(\tilde T,\tilde t)$ 
mit dem  offensichtlichen $\tilde t$ ein graduierter Lift
von $ X\otimes_A: A\op{-Modf} \rightarrow B\op{-Modf}$. 
\end{Beispiel}
\subsection{Graduiertes Tensorieren}
\begin{Bemerkungl}
Bezeichne nun
$\mathcal{F}$ die Kategorie der endlichdimensionalen Darstellungen
unserer halbeinfachen Liealgebra
und 
$\mathcal{O}^\Bbb{Z}_{\op{int}}$ die 
graduierte Version von $\mathcal{O}_{\op{int}}$, 
die wir erhalten 
als die Summe der graduierten Versionen
der Bl"ocke von $\mathcal{O}_{\op{int}}$ nach \cite[3.8]{BGSo}.
\end{Bemerkungl}
\begin{Satz}[\textbf{Schwaches graduiertes Tensorieren}]
 Sei eine halbeinfache komplexe Lie-Algebra fest gew"ahlt.
Es gibt einen in beiden Variablen additiven  $\DC$-linearen
und exakten $\DZ$-Funktor
$$
\begin{array}{ccc}
\mathcal F\times \mathcal{O}^{\Bbb{Z}}_{\op{int}} &\rightarrow &
\mathcal{O}^{\Bbb{Z}}_{\op{int}}\\[2mm]
(E,M)\;\;&\mapsto &E\tilde{\otimes}M
\end{array}$$
derart, da"s 
$
(E\tilde{\otimes}): \mathcal{O}^{\Bbb{Z}}_{\op{int}} \rightarrow 
\mathcal{O}^{\Bbb{Z}}_{\op{int}}
$ \; f"ur alle $E\in\mathcal F$ ein graduierter Lift des Funktors
$(E{\otimes}): \mathcal{O}_{\op{int}} \rightarrow 
\mathcal{O}_{\op{int}}$  \; ist und da"s gilt 
$$(E\otimes F)\tilde{\otimes}\cong (E\tilde{\otimes})\circ
(F\tilde{\otimes})\quad \forall E,F\in\mathcal F
\quad\text{und}\quad  \DC\tilde{\otimes}\cong \op{Id}
$$ 
mit der Abk"urzung $\cong$ f"ur \glqq sind $\DZ$-isomorph\grqq\  und $\op{Id}$ dem 
Identit"atsfunktor.
\end{Satz}
\begin{Bemerkungl}
Die im Satz behauptete Vetr"aglichkeit mit dem
Tensorprodukt ist ziemlich schwach, impliziert aber
zumindest die Gleichheit der
von den fraglichen Funktoren auf der Grothendieckgruppe von
$\mathcal{O}^{\Bbb{Z}}_{\op{int}}$ induzierten Abbildungen. 
Unser Satz darf keinesfalls dahingehend mi"sverstanden werden, als
w"urde er
eine Operation der monoidalen Kategorie $(\mathcal F,\otimes)$ 
auf  $ \mathcal{O}^{\Bbb{Z}}_{\op{int}}$ liefern. In \ref{??} erkl"aren wir,
warum man das auch nicht erwarten kann. Das Hindernis liegt darin, da"s
unsere $\DZ$-Isotransformationen zwischen $(E\otimes F)\tilde{\otimes}$ 
und $(E\tilde{\otimes})\circ (F\tilde{\otimes})$ nicht in der Weise 
koh"arent gew"ahlt werden k"onnen, da"s die entsprechenden Pentagone
kommutieren. In dieser Arbeit werden Sie kein \glqq starkes graduiertes
Tensorieren\grqq\ 
finden. Man mag jedoch hoffen, da"s ein
solches \glqq starkes graduiertes
Tensorieren\grqq\  in Gestalt einer Operation der 
monoidalen Kategorie der Kashiwara-Kristalle auf $\mathcal O^\DZ_{\op{int}}$
konstruiert werden kann.
Zumindest im Fall ${\mathfrak s}{\mathfrak l}(2;\DC)$ 
wurde das von Rakhbar Virk 
\cite{??} gepr"uft. 
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
Einer verwandten "Uberinterpretation unseres Satzes 
soll die folgende Bemerkung
  vorbeugen. 
Gegeben graduierte Versionen $\mathcal A^\DZ$, $\mathcal B^\DZ$ 
von l"angenendlichen Kategorien  $\mathcal A$, $\mathcal B$ und 
graduierte Liftungen $(\tilde F,\tilde f)$
und  $(\tilde G,\tilde g)$ von Funktoren $F, G:\mathcal A\ra \mathcal B$ 
und eine Transformation $\tau:F\RA G$ 
 verstehen  wir unter einem\label{LifTv} 
{\bf graduierten Lift unserer Transformation}
\index{graduierter Lift!von Transformation}   eine 
$\DZ$-Transformation $\tilde\tau:\tilde F\RA \tilde G$ derart,
da"s das folgende Diagramm kommutiert:
\begin{displaymath}
\xymatrix{
Fv  \ar@{=>}_{\tau v}[d]\ar@{=>}^{\sim}[r]
 &  v   \tilde F 
\ar@{=>}_{v\tilde \tau}[d] \\
G v \ar@{=>}^{\sim}[r] &v  \tilde G 
}
\end{displaymath}
Gegeben graduierte Versionen $\mathcal A^\DZ$, $\mathcal B^\DZ$, 
$\mathcal C^\DZ$ von l"angenendlichen Kategorien  $\mathcal A$, $\mathcal B$, 
$\mathcal C$ und 
graduierte Lifts $(\tilde F,\tilde f)$
und  $(\tilde G,\tilde g)$ von Funktoren $F:\mathcal A\ra \mathcal B$ und
$G:\mathcal B\ra \mathcal C$ 
wird weiter mit der Transformation $\tilde g F\circ G\tilde f $,
die wir im folgenden zu $\tilde g \circ \tilde f $ abk"urzen,
auch $(\tilde G\circ \tilde F,\tilde g \circ \tilde f)$
ein graduierter Lift von $G\circ F$. 
Wir behaupten nun \emph{nicht}, 
da"s wir graduierte Versionen im Sinne von Paaren
$(E\tilde{\otimes},\tilde c_E)$ konstruieren k"onnen zusammen mit
$\DZ$-Isotransformationen 
$(E\otimes F)\tilde{\otimes}\stackrel{\sim}{\RA} (E\tilde{\otimes})\circ
(F\tilde{\otimes})$,
die in Bezug auf $\tilde c_{E\otimes F}$ links und $\tilde c_{E}
\circ \tilde c_{ F}$ rechts graduierte Lifts der offensichtlichen
Transformationen $(E\otimes F)\otimes \stackrel{\sim}{\RA} (E \otimes)\circ
(F\otimes)$ werden. 
\end{Bemerkungl}

\subsection{Graduierte Lifts von Translationsfunktoren}
\begin{Bemerkungl}
  Wir beginnen mit einer Vor"uberlegung. 
Sei $\varphi:A\ra B$ ein Homomorphismus 
von endlichdimensionalen Ringalgebren und
seien auf unseren Ringalgebren Graduierungen
gegeben derart, da"s $\varphi$ nicht homogen vom Grad Null ist.
So besitzt der Funktor der Restriktion vermittels 
$\varphi:A\op{-Modf}\ra B\op{-Modf}$ keinen graduierten Lift, 
und zwar selbst dann nicht, 
wenn  ein Homomorphismus von
graduierten Ringalgebren   $\psi:A\sira B$ existiert. 
Die G"ultigkeit unseres Satzes "uber das
schwache graduierte Tensorieren h"angt mithin 
wesentlich von der Wahl der $\DZ$-graduierten Version 
$(\mathcal O_{\op{int}}^\DZ,v,\epsilon)$ von $\mathcal O_{\op{int}}$ ab, und
wir m"ussen hier Klarheit schaffen, bevor es weitergehen kann.
\end{Bemerkungl}


\subsection{Kombinatorik graduierter projektiver Funktoren}

\begin{Bemerkungl}
  Wir erinnern 
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}\label{hut}
  Seien nun $G \supset B \supset T$ eine  zusammenh"angende komplexe
  halbeinfache algebraische Gruppe von adjungiertem Typ, 
eine Borel'sche Untergruppe und ein maximaler
  Torus.  Seien $G^{\vee}  \supset B^{\vee}  \supset T^{\vee} $ die zugeh"origen
  Langlands-Dualen.  
Sei $\frak{X} = \frak{X} (T^{\vee})$ die Charaktergruppe von $T^{\vee}$ und
 $\frak{X}^+ \subset \frak{X}$ die Menge der dominanten
Gewichte, die wir verstehen in
Bezug auf das System von positiven Wurzeln 
$R^+ = R (T^{\vee},B^{\vee})$.  Bezeichne $W_\lambda
\subset W$ die Standgruppe von $\lambda$ in der Weylgruppe $W = W(G,T)$
und  $P _\lambda \subset G $ die Parabolische 
$P  _\lambda = B  W_\lambda B $.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Bezeichne  $\mathcal{O}=\mathcal{O}(\mathfrak{g}^{\vee},
\mathfrak{b}^{\vee})$ 
die "ubliche Kategorie $\mathcal{O}$ zu den
  Liealgebren $\mathfrak{g}^{\vee} \supset \mathfrak{b}^{\vee} 
\supset \mathfrak{h}^{\vee}$ von $G^{\vee}
  \supset B^{\vee} \supset T^{\vee}$. 
Die volle Unterkategorie $\mathcal{O}_{\op{int}}$
  aller Objekte, auf denen sich die $\mathfrak{h}^{\vee}$-Operation zu einer
  $T^{\vee}$-Operation integrieren l"a"st, zerf"allt 
unter dem zentralen Charakter
  als
\begin{equation*}
\mathcal{O}_{\op{int}} = 
\bigoplus_{\lambda \in \frak{X}^+} \mathcal{O}_{\lambda}
\end{equation*}
Die Parametrisierung
haben wir dabei
 so gew"ahlt, da"s stets gilt $$\Delta (\lambda-\rho)= U(\mathfrak{g}^{\vee})
\otimes_{U(\mathfrak{b}^{\vee})} \mathbb{C}_{\lambda -\rho}\in \mathcal{O}_{\lambda}$$
f"ur $\rho$ die Halbsumme der positiven Wurzeln. Die Kategorie
$\mathcal{O}_{0}$ hat in dieser Notation also ein einziges einfaches Objekt,
n"amlich den einfachen Vermamodul $\Delta (-\rho)$ mit  
\glqq singul"arst m"oglichem\grqq\ 
zentralen Charakter. 
\end{Bemerkungl}







\begin{Bemerkungl}
  Gegeben $\lambda, \mu \in \mathfrak X^+$ dominante ganze Gewichte bezeichne
  ${}_\mu \mathcal P_\lambda$ die additive Kategorie aller projektiven
  Funktoren $\mathcal O_\lambda \rightarrow \mathcal O_\mu$, also aller 
Funktoren, die isomorph sind zu direkten Summanden eines 
Funktors der Bauart $\op{pr}_\mu\circ (E\otimes)$ f"ur $E\in\mathcal F$.  
Wir erhalten
  Isomorphismen $\mathbb Z (W/W_\lambda) \overset{\sim}{\rightarrow}
  [\mathcal O_\lambda]$ zwischen der freien abelschen Gruppe "uber
  $W/W_\lambda$ und der Grothendieckgruppe von $\mathcal O_\lambda$ vermittels
  der Vorschrift $xW_\lambda \mapsto [\Delta (x \lambda - \rho)]$.  Diese
  Isomorphismen liefern auch eine $W$-Operation auf $[\mathcal O_\lambda]$.
  In \cite{BG} wird  bewiesen, da"s die Wirkung projektiver Funktoren einen
  Isomorphismus
  \begin{equation*}
    \langle {}_\mu \mathcal P_\lambda \rangle \sira \op{Ab}^W ([\mathcal O_\lambda], 
    [\mathcal O_\mu])
  \end{equation*}
  zwischen der spaltenden Grothendieckgruppe der additiven Kategorie
  ${}_\mu\mathcal P_\lambda$ und der Gruppe der $W$-"aquivarianten
  Homomorphismen $[\mathcal O_\lambda] \rightarrow [\mathcal O_\mu]$ von
  abelschen Gruppen induziert.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Wir erinnern  $\mathcal H^\lambda$ aus \eref{KGVv}{SPW}.
  Betrachten wir die $\mathbb Z$-graduierten Versionen $\mathcal O^{\mathbb
    Z}_\lambda$, so erhalten wir Isomorphismen
  $$
     \mathcal H^\lambda \overset{\sim}{\rightarrow} 
[\mathcal O^{\mathbb Z}_\lambda]
  $$
 durch die Vorschrift $ H_x \underline{H}_{\langle\lambda\rangle}  \mapsto
 [\Delta^{\mathbb
    Z} (x \lambda -\rho)]$ f"ur $x\in W^\lambda$ 
minimal in seiner Nebenklasse $xW_\lambda$.  Damit wird
  $[\mathcal O^{\mathbb Z}_\lambda]$ ein $\mathcal H$-Modul.
\end{Bemerkungl}

\begin{Satz}
 Seien $\lambda, \mu \in \mathfrak X^+$ dominante ganze Gewichte. So liefert die Wirkung der graduierten
projektiven Funktoren den obersten Isomorphismus eines Diagramms
von Isomorphismen
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
\langle {}_\mu \mathcal P_\lambda^{\mathbb Z} \rangle \ar[r]^-\sim
& \op{Hom}_{\mathcal H}
([\mathcal O_\lambda^{\mathbb Z}], [\mathcal O^{\mathbb Z}_\mu])\\
{}^\lambda \mathcal H^\mu \ar[r]^-\sim & \op{Hom}_{\mathcal H} 
(\mathcal H^\lambda, \mathcal H^\mu)\ar[u]^-\wr
}
\end{displaymath}
Die untere Horizontale ist die Rechtsmultiplikation unter $\ast_\lambda$. 
Die Elemente der selbstdualen Basis aus ${}^\lambda\mathcal H^\mu$,
also die $\underline{H}_x$ f"ur $x$ minimal in $W_\lambda x W_\mu$,
 entsprechen 
unter der Komposition dieser Isomorphismen  unzerlegbaren projektiven
Funktoren, genauer deren graduierten Lifts.
\end{Satz}

\begin{Bemerkunge}
  Der wirkliche Grund hierf"ur liegt in der Interpretation der ganzen Kategorie
  $\mathcal O_{\op{int}}$ durch Harish-Chandra-Bimoduln,
  die von einer Seite trivialen
  zentralen Charakter haben.\label{wGr}
  Von dieser Seite kann man dann ${}_{\op{triv}}\mathcal P_{\op{triv}}$ operieren lassen und das kommutiert mit der Operation von
  $ {}_\mu \mathcal P_\lambda$ von der anderen Seite. So weit will ich aber
  hier nicht gehen.
\end{Bemerkunge}
\begin{Bemerkunge}
  Statt dem wirklichen Grund \ref{wGr} auf den Grund zu gehen,
  rechnen wir. Wir wissen, da"s ${}_\mu \mathcal P_\lambda$
  alle Funktoren sind, die wir aus Verschiebungen auf W"ande, aus W"anden und
  direkte Summen und Summanden erhalten k"onnen. Dasselbe folgt f"ur ${}_\mu \mathcal P_\lambda^\DZ$, wenn wir auch noch Stabilit"at unter
  Graduierungsverschiebungen fordern. Wir wissen aber, was unsere Verschiebungen auf W"ande und aus W"anden mit Vermamoduln machen
  und wissen das
  auch in der graduierten Situation. Dann erweist sich, da"s diese
  Verschiebungen auf der Grothendieckgruppe Homomorphismen von
  Heckemoduln liefern und damit alle graduierten Lifts projektiver
  Funkoren. OK, aber woher wissen wir, was graduierte Verschiebungen
  mit graduierten Vermas machen? Bei graduierten Wallcrossings sollte das
  bei Stroppel stehen. 
  Im allgemeinen steht ich weiß nicht wo, da"s die einzigen Homomorphismen
  graduierter Vermas den und den Grad haben, und die werden ja bei
  Verschiebung auf die Wand Isomorphismen. So kann man, denke ich, durchkommen.
  Ich weiß nicht genau, was dazu wo steht. Im Fall der $G_1T$-Moduln haben
  wir es am Ende von [AJS] ausgearbeitet. 
\end{Bemerkunge}
\begin{Bemerkunge}
  Zu sehen, da"s unser Homomorphisms von $\mathcal H$-Moduln ein Isomorphismus
  ist, scheint mir dann nicht mehr schwer. Wir kriegen ja einen Isomorphismus,
  wenn wir $v=1$ setzen, und darunter geht eine $\DZ[v,v^{-1}]$-Basis der
  linken Seite in eine $\DZ[v,v^{-1}]$-Basis der
  rechten Seite "uber.
\end{Bemerkunge}



\begin{Bemerkungl}
  Sicher erhalten wir auch einen Isomorphismus $\mathbb Z \mathfrak X
  \overset{\sim}{\rightarrow} [\mathcal O_{\op{int}}]$ durch die
  Vorschrift $e^\nu \mapsto \Delta (\nu - \rho)$, wo wir f"ur ein ganzes
  Gewicht $\nu \in \mathfrak X$ mit $e^\nu \in \mathbb Z \mathfrak X$ dasselbe
  Element in seiner Eigenschaft als Element des Gruppenrings bezeichnen.
  Gegeben eine endlichdimensionale Darstellung $E \in \mathcal F$ kommutiert
  dann das Diagramm
  \begin{displaymath}
    \xymatrix{
      [\mathcal O_{\op{int}}] \ar[r]^-{E\otimes} & [\mathcal O_{\op{int}}]\\
      \mathbb Z \mathfrak X\ar[u]^-{\wr} \ar[r]^-{\ast \chi (E)} & \mathbb Z \mathfrak X\ar[u]^-{\wr}
    }
  \end{displaymath}
  f"ur $\chi (E) = \sum (\dim_{\mathbb C} E_\nu) e^\nu$ der Charakter von $E$.
  Nun kommutiert aber auch das Diagramm
  \begin{displaymath}
    \xymatrix{
      \mathcal M \ar[d]\ar[r]^-{\ast_0 c (E)} &\mathcal M\ar[d]\\
      \mathbb Z \mathfrak X \ar[r]^-{\ast \chi (E)} &\mathbb Z \mathfrak X
    }
  \end{displaymath}
  mit $v^i M_\lambda \mapsto e^\lambda$ in den Vertikalen.


\nichtfinal{OK, ich wei"s nun zumindest im Prinzip, wie
es gehen kann. Es wirkt aber auf mich immer
noch wie ein Umweg.
Ich besichtige 6.11.2 (Weyl-Charaktere und KL-Basis).
Ich versuche, die untere Horizontale zu verstehen.
$\op{ch}(\op{L}(\lambda))$ wird nach 6.1.12.2 erst mal vereinfacht
zu einer alternierenden Summe (zentriert um $-\rho$)
von \glqq Sternen um die extremen Gewichte\grqq\ und dann
wieder mit $\eta$ \glqq aufaddiert zum Weyl-Charakter\grqq\ 
und eingeschr"ankt auf die dominante Kammer.
Das gibt also sowas wie den Weylcharakter,
an jedem Punkt nen Stern dran, dann eingeschr"ankt
auf die dominante Kammer.
Also sollte die Komposition der unteren Horizontale
zumindest nach $v=1$ auch so aussehen, da"s ein
alterniertes $\lambda$ auf einen eingeschr"ankten Stern bei
$\lambda$ geht. Davon ausgehend sollte es passen.}

\nichtfinal{Nochmal. $\mathcal M=\mathcal H^0$.} 

  
\end{Bemerkungl}
Der $\mathcal E$-Modul $\mathcal M$ zerf"allt unter der endlichen Hecke-Algebra als
\begin{equation*}
 \mathcal M = \bigoplus_{\lambda \in \mathfrak X^+} \mathcal M_\lambda
\end{equation*}
mit $\mathcal M_\lambda = \mathcal H M_\lambda = \bigoplus_{\mu \in W \lambda} \mathbb Z
[ y v^{-1}] \mathcal M_\mu$
und wir erhalten einen Isomorphismus von $\mathcal H$-Moduln $\mathcal H_\lambda 
\sira \mathcal M_\lambda$ durch die Vorschrift
$H \underline H_{w_{\lambda}} \mapsto M_\lambda$.
Die Rechtsmultiplikation $\ast_0 c (E)$ f"ur $E \in \mathcal F$ zerf"allt nun unter unserer
Zerlegung $\mathcal M = \bigoplus_{\lambda \in \mathfrak X^+} \mathcal M_\lambda$
in eine Matrix von Homomorphismen von $\mathcal H$-Moduln
\begin{equation*}
 {}_\lambda (\ast_0 c (E))_\mu : \mathcal M_\lambda \rightarrow \mathcal M_\mu
\end{equation*}
Unsere Identifikationen von oben liefern auch Isomorphismen
\begin{equation*}
 \op{Hom}_{\mathcal H} (\mathcal M_\lambda, \mathcal M_\mu) \sira
\op{Hom}_{\mathcal H} (\mathcal H_\lambda, \mathcal H_\mu) \sila {}_\lambda \mathcal H_\mu
\end{equation*}
und unser Satz folgt aus der kombinatorischen Aussage, dass das Bild von ${}_\lambda (\ast_0 c (E))_\mu$
in ${}_\lambda \mathcal H_\mu$
stets eine Linearkombination von Elementen der selbstdualen Basis ist, deren Koeffizienten zu $\mathcal N [v, v^{-1}]$
geh"oren, also Laurentpolynome mit nichtnegativen Koeffizienten sind.
Nun entspricht das fragliche Bild aber schlicht der $\mathcal M_\mu$-Komponente von
\begin{equation*}
 M_\lambda \ast_0 c (E)
\end{equation*}
und damit folgt die Positivit"at aus \ref{??}.


\begin{Bemerkungl}
  Im Fall der affinen Weylgruppe $(W,S)$ 
eines Wurzelsystems mit  $W_\circ$ der
  endlichen Weylgruppe und $S_\circ$ den einfachen 
Spiegelungen der endlichen Weylgruppe
und zu einem vorgegebenen System
  positiver Wurzeln hei"st ${}^{\circ}\mathcal{H}^{\circ}$ 
die sph"arische Hecke-Algebra.
\end{Bemerkungl}
\subsection{Kombinatorik}

\begin{Bemerkungl}
Unsere komplexen Gruppen aus \ref{hut} besitzen spaltende $\DZ$-Formen,
die wir mit denselben Buchstaben
$G\supset B \supset T$ bezeichnen. Dann ist also $G$ ein  algebraisches
Gruppenschema "uber $\DZ$, $B$ eine Borel und $T$ ein spaltender maximaler
Torus. Ist  nun $\Bbb{F}_q$ ein endlicher 
K"orper mit $q$ Elementen, so betrachtet man in  $G(\Bbb{F}_q (\!(t)\!))$
die sogenannte Iwahori-Untergruppe
$
I = \op{ev}^{-1} (B (\Bbb{F}_q))
$
f"ur $\op{ev}: G (\Bbb{F}_q \llbracket t\rrbracket) 
\rightarrow G (\Bbb{F}_q)$
das Auswerten bei $t =0$.
Dann k"onnen wir die sogenannte erweiterte affine Hecke-Algebra
$$\mathcal{E}_q\pdef \mathcal{H} ( G (\Bbb{F}_q (\!(t)\!)), I)$$ 
der $I$-biinvarianten komplexen Ma"se mit kompaktem Tr"ager bilden. 
Genauer zerf"allt unsere Gruppe in Doppelnebenklassen
$$G (\Bbb{F}_q (\!(t)\!))=\bigsqcup_{x\in \mathcal W} I \dot x I$$
und die Doppelnebenklassen werden dabei durch die erweiterte
affine Weylgruppe $\mathcal W\pdef W\ltimes\mathfrak X$ 
parametrisiert. Wir notieren Elemente des Gewichtegitters gerne in
eckigen Klammern, wenn sie als Elemente der affinen Weylgruppe
aufzufassen sind, also  $[\lambda]\in \mathcal W$, und haben
damit $x[\lambda]x^{-1}=[x\lambda] $ f"ur $x\in W$.
Identifiziert man dann Funktionen mit Ma"sen mithilfe desjenigen
Haarma"ses, das der Iwahori $I$ die Gesamtmasse Eins zuordnet,
so bilden die charakteristischen Funktionen $T_x$ 
der Doppelnebenklassen $I \dot x I$ eine Basis der 
Heckealgebra. In der Entwicklung
$$T_x T_y=\sum_z c_{x,y}^z(q) T_z$$ 
h"angen dann die Koeffizienten $c_{x,y}^z(q)$ 
polynomial von $q$ ab und die so erkl"arten Polynome 
haben sogar ganzzahlige Koeffizienten. Damit kann man die
sogenannte universelle erweiterte affine Heckealgebra 
$$\mathcal E\pdef \bigoplus_{x\in \mathcal W} \DZ[q]T_x$$ erkl"aren
als den freien Modul "uber dem Polynomring $\DZ[q]$ 
mit Symbolen $T_x$  f"ur $x\in\mathcal W$ als Basis und 
einer durch die Polynome $c_{x,y}^z$ gegebenen Multiplikation. 
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl}
  Arbeitet man statt mit der Iwahori $I$ mit der maximal kompakten
Untergruppe $K=G(\mathbb F_q\llbracket t\rrbracket)
=\bigsqcup_{x\in W}I\dot x
I$, so bilden die $K$-biinvarianten Ma"se die sogenannte 
sp"arische Hecke-Algebra $\mathcal C_q$. Wir haben dann die Zerlegung 
 $$G (\Bbb{F}_q (\!(t)\!))=\bigsqcup_{\lambda\in \mathfrak X^+} K \lambda K$$
Identifizieren wir diesmal Funktionen mit Ma"sen mithilfe desjenigen 
Haarma"ses, das $K$ die Gesamtmasse Eins zuordnet,
so bilden die charakteristischen Funktionen $T^{\mathcal C}_\lambda$ 
der Doppelnebenklassen $K \lambda K$ eine Basis der 
sph"arischen Heckealgebra und wir 
gelangen wie zuvor zu ihrer universellen ganzzahligen Version
$$\mathcal C\pdef 
\bigoplus_{\lambda\in \mathfrak X^+} \DZ[q]T^{\mathcal C}_\lambda$$
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Erkl"aren wir $A\in \mathcal E_q$ als die konstante Funktion Eins auf $K$,
  also $A=\sum_{z\in W}T_z$, so gilt in $\mathcal E_q$ die Formel $A^2=bA$ mit
  $b=\sum_{z\in W}q^{l(z)}$. Dieselbe Formel gilt dann auch in der
  universellen ganzzahligen Version $\mathcal E$.  Weiter erhalten wir einen
  Isomorphismus von $\DZ[q]$-Moduln $$\mathcal C\sira A\mathcal E\cap \mathcal
  E A$$ durch die Vorschrift $T^{\mathcal C}_\lambda\mapsto \sum_{x\in W[\lambda]
    W} T_x$ f"ur $W[\lambda] W$ die $W$-Doppelnebenklasse von $[\lambda]\in
  \mathfrak X^+\subset \mathcal W$.  Dieser Isomorphismus vertr"agt sich mit
  der Multiplikation nur bis auf einen konstanten Faktor, genauer wenn man die
  von $\mathcal E$ induzierte Multiplikation links noch durch $b$ teilt, so
  da"s $A$ f"ur unsere neue Multiplikation auf $ A\mathcal E\cap \mathcal E A$
  idempotent wird.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Schlie"slich betrachten wir 
noch den  $\mathcal E_q$-$\mathcal C_q$-Bimodul
$\mathcal M_q$ der kompakt getragenen komplexen Ma"se,
die linksinvariant sind unter $I$ und rechtsinvariant unter $K$.
Die zugeh"orige Zerlegung ist 
 $$G (\Bbb{F}_q (\!(t)\!))=\bigsqcup_{\lambda\in \mathfrak X} I \lambda K$$
und die konstanten Funktionen $T^{\mathcal M}_\lambda$ auf den St"ucken dieser
Zerlegung bilden  eine Basis, wobei
wir hier wieder Funktionen mit Ma"sen  identifizieren, indem wir  das
Haarma"s zugrundelegen, das der Iwahori $I$ die Gesamtmasse Eins gibt,
so da"s gilt  $T^{\mathcal M}_\lambda=\sum_{z\in W}T_{[\lambda] z}$. 
Wie zuvor gelangen wir auch hier zu einer  
universellen ganzzahligen Version
$$\mathcal M\pdef \bigoplus_{\lambda\in \mathfrak X} 
\DZ[q]T^{\mathcal M}_\lambda$$
und diese ist diesmal ein $\mathcal E$-$\mathcal C$-Bimodul.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
Wir erhalten einen Isomorphismus 
von $\mathcal E$-Moduln 
$$\mathcal M\sira  \mathcal
  E A$$ durch die Vorschrift $T^{\mathcal M}_\lambda\mapsto 
\sum_{x\in W} T_{[\lambda] x}$. Die Rechtsoperation von
$\mathcal C$ entspricht unter unseren Isomorphismen der
Rechtsoperation von $A\mathcal E\cap \mathcal
  E A$ durch die von $\mathcal E$ induzierte Rechtsmultiplikation
gefolgt von der Division durch unser $b$. 
\end{Bemerkungl}




\begin{Bemerkungl}
  Nun adjungiere ich eine Quadratwurzel
von $q$ und deren Inverses und nenne es $v$ 
und erweitere also die Skalare mit dem Ringhomomorphismus
$\DZ[q]\hra \DZ[v,v^{-1}]$ mit
$q\mapsto v^{-2}$.
Es ist nun praktisch, unsere Basen zu renormalisieren und wir setzen:
\begin{description}
\item 
  $H_x\pdef v^{l(x)}T_x$ mit $l(x)$ der Dimension der $I\dot x I/I$
  zugrundeliegenden Variet"at;\item  $C_\lambda\pdef
  v^{d(\lambda)}T_\lambda^{\mathcal C}$ mit $d(\lambda)$ der entsprechenden 
Dimension zu
  $K\lambda K/K$;\item  $M_\lambda\pdef
  v^{l(\lambda)}T_\lambda^{\mathcal M}$ mit $l(\lambda)$ der  entsprechenden 
Dimension zu
  $I\lambda K/K$.
\end{description}
Dann erhalten wir nach Lusztig einen Ringhomomorphismus 
$$c:[\mathcal F]\hra \mathcal C$$
von der Grothendieckgruppe 
$[\mathcal F]$ der endlichdimensionalen Darstellungen
von $\mathfrak g^\vee$ in die sph"arische Heckealgebra $\mathcal C$,
indem wir der Klasse $[L(\lambda)]$ der einfachen Darstellung 
mit h"ochstem Gewicht $\lambda\in \mathfrak X^+$
das  zugeh"orige Element  $\underline C_\lambda\in \mathcal C$ der selbstdualen
Basis von Kazhdan-Lusztig zuordnen, das durch 
$\underline C_\lambda\in C_\lambda + \sum v\DZ[v]C_\mu$ charakterisiert ist. 
Andererseits erhalten wir sicher einen Isomorphismus 
\begin{displaymath}
\begin{array}{ccc}
\left[ \mathcal{O}^{\Bbb{Z}}_{\op{int}}\right] 
&\overset{\sim}{\rightarrow} &\mathcal M\\[2mm]
[\Delta (\lambda - \rho)[ i] ]& \mapsto & v^{-i} M_\lambda
\end{array}
\end{displaymath}
Unter diesen Isomorphismen entspricht dann der Effekt unseres
graduierten Tensorierens auf den Grothendieckgruppen
der Rechtsoperation von $\mathcal C$ auf $\mathcal M$. 
Da"s wir hier von einer Linksoperation zu einer Rechtsoperation "ubergehen,
ist unkritisch, da es eh kommutative Ringe sind, die operieren.
\end{Bemerkungl}



\subsection{Geometrische Positivit"atsresultate}

\begin{Bemerkungl}
  Sei $(W ,  S )$ ein Coxeter-System, $l :W  \ra \Bbb{N}$ die
  zugeh\"orige L\"angenfunktion und $\leq$ die Bruhat-Teilordnung auf $W .$
   Bezeichne
  \index{L@$\cal{L}$, Laurentpolynome}$\cal{L}=\Bbb{Z}[v, v^{-1}]$ den Ring der Laurentpolynome
  \"uber $\Bbb{Z}$ in einer Variablen $v.$ Auf dem freien $\cal{L}$-Modul
  $$\index{H@$\cal{H}$, Hecke-Algebra}\cal{H}=\cal{H} (W ,  S ) =
  \bigoplus_{x\in W } \cal{L} T_{x}$$
  \"uber $ W $ gibt es %nach \ref{HERe} 
genau eine
  Struktur einer assoziativen $\cal{L}$-Algebra derart, da\ss\ gilt $T_{x} T_{y} =
  T_{xy}$ falls $l(x)+l(y) = l(xy)$ und $T^{2}_{s} =v^{-2} T_{e} + (v^{-2}-1)
  T_{s}$ f\"ur alle $s\in  S .$ 
Moralisch haben wir hier $v^{-2}=q$.
  Die assoziative Algebra $\cal{H}$ hei"st
die  Hecke-Algebra von
  $( W , S ).$ Sie ist unit"ar mit Eins-Element $T_e,$ wir k"urzen
  deshalb  oft $T_e=1$ ab. Wir arbeiten von nun an 
meist mit der \glqq perversen\grqq\  Basis $H_x\pdef v^{l(x)}T_x$ und bezeichnen mit
$\underline H_x$ die Elemente der selbstdualen alias
 kanonischen Basis von Kazhdan-Lusztig, die in \cite{KL-C} mit $C'_x$ 
bezeichnet werden. 
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl}
Sei $(W ,  S )$ ein Coxeter-System und $S_{\lambda} \subset S$
eine Teilmenge, die eine  
endliche Untergruppe $W_\lambda\subset W$ erzeugt.
  Bezeichne  ${}^\lambda W \subset W$ die Menge der k"urzesten Repr"asentanten
  f"ur die $W_\lambda$-Rechtsnebenklassen, so da"s die Multiplikation eine
  Bijektion $W_\lambda \times {}^\lambda W \overset{\sim}{\rightarrow} W$
  liefert.  Gegeben $x \in W$ schreiben wir $x = y z$ mit $y \in W_\lambda$
  und $z \in {}^\lambda W$ und setzen
  \begin{equation*}
    {}^\lambda \underline H_x := \underline H_y H_z
  \end{equation*}
  Nat"urlich bilden auch die ${}^\lambda \underline H_x$ eine $\mathcal
  L$-Basis der Hecke-Algebra $\mathcal H$. Ich nenne sie die
 pseudokanonische Basis zur parabolischen Untergruppe $W_{\lambda}$. 
Im Fall $W_\lambda=W$ erhalten wir schlicht unsere kanonische Basis, 
im Fall $W_\lambda=1$ die perverse Standardbasis der $H_z$. 
\end{Bemerkungl}

\begin{Satz}[\textbf{Positivit"atseigenschaften pseudokanonischer Basen}]
 F"ur Weylgruppen und affine Weylgruppen haben 
die Matrizen\label{PpB}  
der Rechtsmultiplikation mit Elementen der 
selbstdualen Basis in Bezug auf eine pseudokanonische Basis 
als Eintr"age Laurentpolynome mit nichtnegativen Koeffizienten.
\end{Satz}
\begin{Bemerkungl}
In Formeln ausgedr"uckt haben bei einer Entwicklung der Gestalt
\begin{equation*}
 {}^\lambda \underline H_x \underline H_w = 
\sum_{y \in W} c^y_{x,w} {}^\lambda \underline H_y
\end{equation*}
also alle Laurentpolynome $c^y_{x,w}$ nichtnegative Koeffizienten,
in Formeln $c^y_{x,w}\in\DN[v,v^{-1}]$.
 Aus den neuen Ergebnissen von Elias-Williamson \cite{EW} 
sollte dasselbe f"ur beliebige Coxetergruppen folgen.
Der hier gegebene geometrische Beweis braucht einige Vorbereitungen. 
\end{Bemerkungl}    


\begin{Bemerkungl}
Wir erkl"aren
in der beschr"ankten derivierten Kategorie der Kategorie aller
Garben von $\DQ$-Vektorr"aumen auf 
der komplexen Fahnenmannigfaltigkeit $G/B$  mit ihrer
metrischen Topologie die volle Unterkategorie
\begin{eqnarray*}
\op{Der}_{(B)}G/B  \subset \op{Der}^{\op{b}} (\DQ\op{-Mod}_{/(G/B)})
\end{eqnarray*}
aller Komplexe von Garben, 
deren Kohomologiegarben eingeschr"ankt
auf die $B$-Bahnen alias Bruhat-Zellen s"amtlich konstant  sind mit  freien 
endlich erzeugten  Halmen, und nennen diese Komplexe 
Bruhat-konstruktibel.
Wir notieren diese R"ange und auch die R"ange 
konstanter Garben im Folgenden schlicht $\op{dim}=\op{dim}_\DQ$.
Bezeichne weiter $i_y:B y B/B\hra G/B$ die Einbettung
der Bruhat-Zelle zu $y$
und
$\mathcal{C}_y \pdef \underline{B y B/B} [l(y)]$ die
  konstante perverse Garbe darauf.
Wir erkl"aren zwei Abbildungen
$$
J^!, J^* : \op{Der}_{(B)}G/B  \rightarrow \mathcal{H}
$$
in die 
Hecke-Algebra $\cal{H}$  durch die Vorschriften
$$
  \begin{array}{lll}
J^* \mathcal{F}& =&\sum_{y \in W,\; n \in \Bbb{Z}}( \dim
\cal{H}^{n}\mathcal{F}_y)\; v^{-n} T_y\\[2mm]
&=&\sum_{y \in W,\; n \in \Bbb{Z}}
\dim \op{Der}
(i_y^\ast \mathcal{F}, \mathcal{C}_y[n])\; v^n H_y\\[3mm]
J^! \mathcal{F} &=& \sum_{y \in W,\; n \in \Bbb{Z}}(\dim
\cal{H}^{n} j^!_y\mathcal{F})\; v^{n} T_y\\[2mm]
&=&\sum_{y \in W,\; n \in \Bbb{Z}}
\dim \op{Der}
(\mathcal{C}_y[-n],i_y^! \mathcal{F})\; v^n H_y
\end{array}
$$
Hier bezeichnet $\mathcal{F}_x$ den Halm an einem beliebigen 
Punkt von $ByB/B$ und $j_y$ die Einbettung eines beliebigen 
Punktes von $ByB/B$. Wir haben $\mathcal{F}_y=j_y^\ast \mathcal{F}$
und sehen so, da"s f"ur den Verdier-dualen Komplex $\Bbb{D}\cal{F}$ gilt
$J^! \mathcal{F} =J^\ast\Bbb{D}\mathcal{F}$.
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl}[\textbf{Geometrische Bedeutung pseudokanonischer Basen}] 
Gegeben $S_\lambda\subset S$   
bezeichne $P_\lambda\pdef BW_\lambda B$ die zugeh"orige Parabolische.
Gegeben $x\in W$ betrachten wir\label{GBpk}  
die Teilmengen $BxB/B\subset P_\lambda x B/B\subset G/B$ und
betrachten den Abschlu"s $\overline{BxB/B}\subset P_\lambda x B/B$,
dessen Schnittkohomologiekomplex ${}^\lambda{\mathcal IC}_x\in 
\op{Der}_{(B)}( P_\lambda x B/B)$, und dessen Ausdehnung durch Null 
$u_!({}^\lambda{\mathcal IC}_x)$ zu einem Komplex von Garben auf
$G/B$. So pr"uft man unschwer die Identit"at
$$J^\ast u_!({}^\lambda{\mathcal IC}_x)= {}^\lambda \underline H_x$$
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl}
  Wir betrachten die volle Unterkategorie
  \begin{eqnarray*}
    \op{Der}_{(B)}^{\op{ev}}G/B  \subset \op{Der}_{(B)}G/B 
  \end{eqnarray*}
  aller Komplexe von Garben, die an allen Stellen mit ungeradem Index exakt
  sind.  Hier steht \glqq ev\grqq\  f"ur \glqq even\grqq\  und wir sprechen von {\bf geraden
    Komplexen}.  F"ur gerade Komplexe gilt nat"urlich
  \begin{eqnarray*}
    J^* \mathcal{F} =\sum_{y \in W,\; n \in \Bbb{Z}}( \dim
    \cal{H}^{2n}\mathcal{F}_y) q^n T_y
  \end{eqnarray*}
\end{Bemerkungl}

\begin{Lemma}\label{LKLnA}%\label{LKL}
 F"ur $s \in S$ eine einfache Spiegelung und $P_s \supset B$ die
  zugeh"orige minimale Parabolische und $\pi_s: G/B \rightarrow G/P_s$ die
  Projektion  und $\cal{F}$ einen beliebigen geraden
Komplex gilt in der Heckealgebra
\begin{eqnarray*}
J^* (\pi^*_s \pi_{s*} \mathcal{F} ) = (J^* \mathcal{F}) (T_s +1)
\end{eqnarray*}
\end{Lemma}
\begin{Bemerkungl}
  Insbesondere ist auch $\pi^*_s \pi_{s*} \mathcal{F}$ gerade.
\end{Bemerkungl}
\begin{proof}
  Standard, siehe \ref{LKLn}.
\end{proof}

\begin{Proposition}
   Gegeben $w\in W$  und $\cal{F}$ und ein beliebiger gerader
Komplex gilt 
f"ur die Konvolution mit dem Schnittkohomologiekomplex der
Schubertvariet"at $\mathcal{I}\mathcal{C}_w\in \op{Der}_{B \times B} (G)$
in der Hecke-Algebra die Formel\label{micw}  
\begin{eqnarray*}
J^* (\mathcal{F}\ast_B \mathcal{I}\mathcal{C}_w ) 
= (J^* \mathcal{F}) \underline{ H}_w
\end{eqnarray*}
\end{Proposition}
\begin{proof}
  Vollst"andige Induktion, ausgehend vom vorhergehenden Lemma
\ref{LKLnA}, das den Fall 
$x=s\in S$ erledigt. 
\end{proof}


% \begin{Satz}[\textbf{Schnittkohomologie und kanonische Basis}]
% Ist $k$ ein K"orper der Charakteristik Null, so geht
% der Schnittkohomologiekomplex mit  $k$-Koeffi\-zien\-ten 
% $\mathcal{I}\mathcal{C}_x
% = \mathcal{I}\mathcal{C} (\overline{Bx B/B})$ 
% der Schubertvariet"at zu $x$ oder vielmehr seine
% Ausdehnung durch Null auf ganz $G/B$  unter unseren Abbildungen auf das
% entsprechende selbstduale Element der Heckealgebra, in Formeln
% \begin{equation*}
% J^\ast \mathcal{I}\mathcal{C}_x 
% =J^! \mathcal{I}\mathcal{C}_x =\underline{ H}_x
% \end{equation*}
% \end{Satz}





\begin{Bemerkungl}
Seien $P, Q\subset G$ 
Parabolische "uber $B$ unserer reduktiven Gruppe $G$.
Wir nennen ein Objekt $\mathcal{F} \in \op{Der}_{(B)} G/Q$
einen $P$-$\ast$-{\bf halbeinfachen  Komplex} genau dann,
wenn f"ur jede Einbettung einer $P$-Bahn
$u: Y \hookrightarrow G/Q$ der Komplex $u^* \mathcal{F} \in 
\op{Der}_{(B)} Y$ halbeinfach ist f"ur die perverse 
t-Struktur. Wir fordern also, da"s $u^* \mathcal{F}$
isomorph ist zur direkten Summe seiner 
perversen Kohomologiegarben und da"s  diese 
perversen Kohomologiegarben direkte Summen von
Schnittkohomologiekomplexen sind.
Analog k"onnte man den Begriff eines  $P$-$!$-halbeinfachen  Komplexes
einf"uhren, bei dem dasselbe f"ur alle $u^! \mathcal{F}$ gefordert wird.
%Wir nennen ein Objekt $\mathcal{F} \in \op{Der}^{\op{m}}_{(B)} G/Q$ ein 
%{\bf $P$-$*$-reines Objekt}
%oder genauer ein {\bf $P$-$*$-reines Objekt vom Gewicht Null}
%genau dann, wenn f"ur jede Einbettung einer $P$-Bahn
%$u: Y \hookrightarrow G/Q$ das Objekt $u^* \mathcal{F} \in 
%\op{Der}^{\op{m}}_{(B)} Y$ rein
%ist vom Gewicht Null.
\end{Bemerkungl}
\begin{Beispiel}\label{Beha}
Die Komplexe 
$u_!({}^\lambda{\mathcal IC}_x)$ aus \ref{GBpk} 
sind nach Basiswechsel offensichtlich $P_\lambda$-$*$-halbeinfach.
\end{Beispiel}

\begin{Lemma}\label{UBHA}
Gegeben zwei Parabolische $P,Q\supset B$ unserer reduktiven Gruppe $G$ 
ist ein Komplex
$\mathcal{F} \in \op{Der}_{(B)} G/Q$ 
gerade beziehungsweise $P$-$*$-halbeinfach genau dann, wenn sein 
Urbild $\pi^\ast\mathcal{F} \in \op{Der}_{(B)} G/B$
unter der Projektion 
$\pi : G/B \twoheadrightarrow G/Q$ gerade beziehungsweise $P$-$*$-halbeinfach ist.
\end{Lemma}
\begin{proof}
Das ist klar, da die Projektion einer $P$-Bahn in $G/B$
auf eine $P$-Bahn in $G/Q$ stets glatt ist.  
\end{proof}

\begin{Lemma}\label{PPFoA}
Seien $P\supset B$ eine Parabolische 
und $P_s\supset B$  eine minimale Parabolische.
Gegeben $\mathcal{F} \in \op{Der}^{\op{ev}}_{(B)} G/B$  gerade
und  $P$-$*$-halbeinfach
 ist auch  sein 
Bild $\pi_\ast\mathcal{F} \in \op{Der}_{(B)} G/P_s$ 
unter der Projektion 
$\pi : G/B \twoheadrightarrow G/P_s$  
gerade und $P$-$*$-halbeinfach.
\end{Lemma}
\begin{Bemerkungl}
  In meinen Augen steckt in diesem Lemma das technische Herz der Argumentation
der vorliegenden Arbeit.
\end{Bemerkungl}

\begin{proof}
Da"s $\pi_\ast\mathcal{F}$ gerade ist, wissen wir bereits aus 
\ref{LKLnA}. Es bleibt, die Eigenschaft $P$-$*$-halbeinfach zu zeigen.
Sei dazu $u: Z \hookrightarrow G/P_s$ eine $P$-Bahn. Ist $\pi^{-1} (Z)$
 auch eine $P$-Bahn, so betrachten wir die Einbettung
$v : \pi^{-1} (Z) \hookrightarrow
G/B$ und haben
$
u^*\pi_* \mathcal{F} = u^* \pi_! \mathcal{F} = \pi_! v^* \mathcal{F}
$.
Das ist pervers halbeinfach nach dem Zerlegungssatz, 
da $\pi^{-1}(Z) \twoheadrightarrow Z$ 
eine $\Bbb{P}^1$-Faserung ist und
$v^* \mathcal{F}$ pervers halbeinfach war nach Annahme.
Sonst besteht $\pi^{-1}(Z)$ aus zwei $P$-Bahnen, 
einer offenen Bahn $j:U\co \pi^{-1}(Z)$ und einer
abgeschlossenen Bahn $i:Y\As \pi^{-1}(Z)$,
und wir haben ein ausgezeichnetes Dreieck
\begin{eqnarray*}
j_!j^!v^* \mathcal{F} \rightarrow v^* \mathcal{F} \rightarrow 
i_*i^*v^* \mathcal{F}
\overset{[1]}{\longrightarrow}
\end{eqnarray*}
Unter $\pi_! = \pi_* $ f"ur $\pi :\pi^{-1} (Z) 
\twoheadrightarrow Z$ liefert es ein ausgezeichnetes
Dreieck der Gestalt
\begin{eqnarray*}
(\pi\circ j)_! (v \circ j)^* \mathcal{F} \rightarrow \pi_! v^* 
\mathcal{F} \rightarrow
(\pi \circ i)_* (v\circ i)^* \mathcal{F} \overset{[1]}{\longrightarrow}
\end{eqnarray*}
 Nach Annahme sind $(v\circ j)^* \mathcal{F}$ und $(v \circ i)^* 
\mathcal{F}$ 
gerade und halbeinfach. 
Dasselbe gilt dann f"ur Anfang und Ende unserer Sequenz, da 
$(\pi \circ i)$ ein Isomorphismus ist und $(\pi \circ j)$ eine 
$\Bbb{C}$-Faserung, und
da die $B$-Bahnen oben unter besagter $\Bbb{C}$-Faserung gerade 
die Urbilder der $B$-Bahnen
unten sind, so da"s die uns
interessierenden Schnittkohomologiekomplexe oben 
bis auf eine Gradverschiebung
schlicht
als R"uckzug der entsprechenden  
Schnittkohomologiekomplexe unten beschrieben werden
k"onnen.
Unser Lemma folgt, sobald wir zeigen, da"s der 
Grad-$1$-Morphismus unseres ausgezeichneten Dreiecks 
verschwindet. Das folgt jedoch unmittelbar aus der in
\cite[3.4.1]{BGSo} erkl"arten Beschreibung der Erweiterungen 
von Schnittkohomologiekomplexen unter Parit"atsbedingungen.
\end{proof}
\begin{Proposition}\label{KHElA}
  Gegeben eine Parabolische~$P \supset B$ 
unserer reduktiven Gruppe~$G$ und
  ein~$P$-$*$-halbeinfaches Objekt~${\mathcal F} \in {\op{Der}}_{(B)} G/B$ 
und $w\in W$ ist auch die
  Konvolution
  $ {\mathcal F}*_B{\mathcal I}{\mathcal C}_w $
  ein~$P$-$*$-halbeinfaches Objekt.
\end{Proposition}


\begin{proof}
  Ist nun~$S\subset G$ eine weitere Parabolische "uber $B$ und
  bezeichnet~$\cal{L} \in {\op{Der}}_{(B)} G/B$ die konstante Garbe auf~$S/B$,
  ausgedehnt durch Null, so haben wir bekanntlich
  \[ {\mathcal F} *_B \cal{L} \cong \pi^* \pi_* {\mathcal F} \]
  f"ur~$\pi \colon G/B \to G/S$ die Projektion. %, vergleiche auch~\ref{BWHA}.
 Ist~${\mathcal L} \in {\op{Der}}_{(B)} G/B$ die 
konstante Garbe auf~$P_s/B$ f"ur
  eine minimale Parabolische~$P_s$, so zeigen also~\ref{PPFoA} und~\ref{UBHA},
  dass~$*_B{\mathcal L}$ stets~$P$-$*$-halbeinfache Komplexe zu ebensolchen
  macht.
  Da nun aber Konvolution assoziativ ist und da alle einfachen perversen
  Garben aus~${\op{Der}}_{(B)} G/B$ bis auf 
Shift im Grad als direkte
  Summanden in iterierten Konvolutionsprodukten von Garben des eben
  betrachteten Typs auftreten, folgt die Proposition.
\end{proof}

\begin{proof}[Beweis der Positivit"atseigenschaft \ref{PpB}]
Nach \ref{Beha} sind unsere Komplexe 
$u_!({}^\lambda{\mathcal IC}_x)$ aus \ref{GBpk} 
 $P_\lambda$-$*$-halbeinfach. Nach \ref{KHElA} 
sind  die 
Komplexe $u_!({}^\lambda{\mathcal IC}_x)\ast_B {\mathcal I}{\mathcal C}_w$
dann auch $P_\lambda$-$*$-halbeinfach.
Andererseits folgt aus \ref{micw} sofort 
$$J^\ast(u_!({}^\lambda{\mathcal IC}_x)\ast_B {\mathcal I}{\mathcal C}_w)=
J^\ast(u_!({}^\lambda{\mathcal IC}_x))\underline{H}_w= {}^\lambda \underline H_x \underline{H}_w$$
Die Zahlen, deren  Nicht-Negativit"at im Satz behauptet wird,
lassn sich also geometrisch interpretieren als
Multiplizit"aten einfacher Summanden in 
perversen Kohomologiegruppen der $*$-Restriktion 
von $u_!({}^\lambda{\mathcal IC}_x)\ast_B {\mathcal I}{\mathcal C}_w$
auf $P_\lambda$-Bahnen und sind mithin  nichtnegativ.
\end{proof}



\begin{Proposition}\label{KHElAA}
  Gegeben Parabolische~$P, Q, R \supset B$ 
unserer reduktiven Gruppe~$G$ und
  ein~$P$-$*$-halbeinfaches Objekt~${\mathcal F} \in {\op{Der}}_{(B)} G/Q$ und eine
  einfache perverse Garbe~${\mathcal L} \in {\op{Der}}_{(Q)} G/R$ ist auch ihre
  Konvolution
  $ {\mathcal F}*_Q{\mathcal L} $ in ${\op{Der}}_{(B)} G/R $
  ein~$P$-$*$-halbeinfaches Objekt.
\end{Proposition}
\begin{Bemerkungl}
  Das ist eine Verallgemeinerung von \ref{KHElA}. 
\end{Bemerkungl}

\begin{proof}
  Per definitionem kann~${\mathcal F}*_Q{\mathcal L}$ wie folgt beschrieben
  werden: Man suche sich
  $ {\mathcal K} \in {\op{Der}}^+(G \times_Q G/R) $ so, 
da"s in~${\op{Der}}^+(G \times
  G/R)$ gilt
  $$ {\op{can}}^*{\mathcal K} \cong p^* {\mathcal F} 
\boxtimes {\mathcal L}$$ und
  erh"alt dann~${\mathcal F}*_Q{\mathcal L} \cong m_*{\mathcal K}$ f"ur~$m
  \colon G \times_Q G/R \to G/R$ die von der Wirkung induzierte Abbildung.
 Nun ist jedoch die hoffentlich offensichtliche Abbildung 
$f \colon G \times_B G/R \to G \times_Q G/R$ eine Faserung mit
  Faser~$Q/B$ und f"ur 
jedes~${\mathcal K} \in {\op{Der}}^{\op{b}}(G \times_Q G/R)$ haben
  wir etwa nach~\cite[2.6.6]{KS}  kanonisch
  \[ f_* f^*{\mathcal K} \cong {\op{H}}^\ast(Q/B) \otimes {\mathcal K} \] Es
  folgt~${\mathcal F} *_B {\mathcal L} \cong {\op{H}}^\ast(Q/B) 
\otimes ({\mathcal
    F} *_Q {\mathcal L})$,  mithin k"onnen wir uns beim Beweis der
  Proposition auf den Fall~$B = Q$ beschr"anken. Ist weiter~$g \colon G/B \to
  G/R$ die Projektion, so haben wir auch
  \[ g^*({\mathcal F} *_Q {\mathcal L}) \cong {\mathcal F} *_Q (g^* {\mathcal
    L}) \] und k"onnen nach~\ref{UBHA} mithin au"serdem
 auch noch~$R = B$ annehmen.  Damit haben
  wir uns schon einmal auf den Fall~$R = Q = B$ zur"uckgezogen,
den wir bereits in \ref{KHElA} behandelt haben.
% .
%   Ist nun~$S\subset G$ eine weitere Parabolische "uber $B$ und
%   bezeichnet~$\cal{L} \in {\op{Der}}_{(B)} G/B$ die konstante Garbe auf~$S/B$
%   ausgedehnt durch Null, so haben wir bekanntlich
%   \[ {\mathcal F} *_B \cal{L} \cong \pi^* \pi_* {\mathcal F} \]
%   f"ur~$\pi \colon G/B \to G/S$ die Projektion, vergleiche auch~\ref{BWHA}.
%  Ist~${\mathcal L} \in {\op{Der}}_{(B)} G/B$ die 
% konstante Garbe auf~$P_s/B$ f"ur
%   eine minimale Parabolische~$P_s$, so zeigen also~\ref{PPFo} und~\ref{UBH},
%   dass~$*_B{\mathcal L}$ stets~$P$-$*$-halbeinfache Komplexe zu ebensolchen
%   macht.
%   Da nun aber Konvolution assoziativ ist und da alle einfachen perversen
%   Garben aus~${\op{Der}}_{(B)} G/B$ bis auf 
% Shift im Grad als direkte
%   Summanden in iterierten Konvolutionsprodukten von Garben des eben
%   betrachteten Typs auftreten, folgt die Proposition im allgemeinen.
\end{proof}





















\subsection{Wohin?} 



\begin{Bemerkungl}
  Sei $x \in W$ das k"urzeste Element einer $W_\lambda$-$
  W_\mu$-Doppelnebenklasse.  So ist die Standgruppe in $W_\lambda$ der
  Nebenklasse $x W_\mu \in W/ W_\mu$ eine parabolische Untergruppe $W_{\lambda
    (x)} \subset W_\lambda$ und wir erhalten durch Anwenden auf $\bar x$
  eine Bijektion
  \begin{equation*}
    W_\lambda / W_{\lambda (x)} \overset{\sim}{\longrightarrow} W_\lambda x W_\mu/ W_\mu.
  \end{equation*}
  Ebenso ist die Isotopiegruppe von $W_\lambda x \in W_\lambda \backslash W$
  unter der Rechtsoperation von $W_\mu$ eine parabolische Untergruppe $W_{\mu
    (x)}$ und wir haben $W_{\lambda (x)} x = x W_{\mu (x)}$.  Es folgt
  $\underline H_{\langle \lambda (x) \rangle } H_x = H_x \underline H_{\langle
    \mu (x) \rangle}$.  Gegeben $\bar z \in W / W_\mu$ schreiben wir
  $\bar z = \hat y \bar x$ mit $x$ minimal in seiner $W_\lambda -
  W_\mu$-Doppelnebenklasse und $\hat y \in W_\lambda / W_{\lambda (x)}$ und
  \begin{equation*}
    {}^\lambda \underline H_{\bar z} := b^{-1}_{\lambda (x)} \underline H_y H_x \underline H_{\langle \mu \rangle}
  \end{equation*}
  f"ur $y \in W_\lambda$ der l"angste Repr"asentant von $\hat y$.  Die
  Division ist m"oglich, da ja gilt $\underline H_y \in \mathcal H \underline
  H_{\langle \lambda (x) \rangle}$ und $\underline H_{\langle \mu \rangle} \in
  \underline H_{\langle \mu (x) \rangle} \mathcal H$.
\end{Bemerkungl}

\begin{Satz}
 F"ur Weylgruppen und affine Weylgruppen haben bei einer Entwicklung der Gestalt
\begin{equation*}
 {}^\lambda \underline H_{\bar x} \ast_\mu \underline H_w = \sum_{\bar y \in W / W_\mu}
d^{\bar y}_{\bar x, w} {}^\lambda\underline H_{\bar y}
\end{equation*}
alle Laurentpolynome $d^{\bar y}_{\bar x, w} $
f"ur $w$ l"angste Repr"asentanten ihrer $W_\mu$-Doppelnebenklasse nichtnegative Koeffizienten.
\end{Satz}
\begin{Bemerkungl}
  Hier geht es also um den ${}_\mu\mathcal H_\mu$-Rechtsmodul $\mathcal H_\mu$
  und seine $\lambda$-kanonische Basis.
\end{Bemerkungl}

\begin{proof}
 Schreiben wir unsere ${}^\lambda \underline H_{\bar z}$ als $\mathcal L$-Linearkombinationen
der ${}^\lambda \underline H_x$ f"ur $x \in W$, so sind alle Koeffizienten Potenzen von $v$ und kein
${}^\lambda \underline H_x$ kommt in mehr als einem ${}^\lambda \underline H_{\bar z}$ mit von
Null verschiedenem Koeffizienten vor. Damit folgt die parabolische Version aus der nicht-parabolischen.
\end{proof}
\begin{Bemerkung}
Gegeben $\lambda \in \frak{X}$ bezeichne $\lfloor\lambda\rfloor 
\in \tilde{\mathcal{W}} $ das
k"urzeste Element der Nebenklasse 
$\op{e}^\lambda W \subset \tilde{\mathcal{W}}$
und
%
\begin{displaymath}
V_\lambda = H_{\lfloor\lambda\rfloor}  \underline{H}_{w_0}
\end{displaymath}
%
So bilden die $V_{\lambda}$ f"ur $\lambda \in \frak{X}$ eine $\mathcal{L}$-Basis
von $\tilde{\mathcal{H}}_0 = \tilde{\mathcal{H}} \underline{H}_{w_0}$.
Ich vermute, da"s unter dem Isomorphismus
%
\begin{displaymath}
\begin{array}{rcl}
\left[ \mathcal{O}^{\Bbb{Z}}_{\op{int}}\right] 
&\overset{\sim}{\rightarrow} &\tilde{\mathcal{H}}_0\\[2mm]
\Delta (\lambda - \rho)\langle i\rangle & \mapsto & v^i V_\lambda
\end{array}
\end{displaymath}
%
das graduierte Tensorieren nach \ref{GrTe} mit 
einer endlichdimensionalen Darstellung
$E$ auf der linken Seite dem $\ast_0 H_E$ auf 
der rechten Seite entspricht mit
dem $H_E \in {}_0\tilde{\mathcal{H}}_0$, das 
unter dem Satake-Isomorphismus $\op{ch}
(E) \in \Bbb{Z} \langle \frak{X}\rangle^W$ entspricht.
\end{Bemerkung}




\section{Reste zum graduierten Tensorieren}


\subsection{${\mathbb{Z}}$-graduierte Versionen l"angenendlicher Kategorien} 


\begin{Definition}\label{ZKATa}
Eine \defnoind{$\DZ$-Kategorie}\index{Z-Kategorie@$\DZ$-Kategorie} 
ist eine 
Kategorie $\cal{A}$ mitsamt einem Automorphismus
$[1] : \cal{A} \sira \cal{A}$, dem {\bf Verschieben der Graduierung}.
\end{Definition}
\begin{Bemerkungl}
  Mit Automorphismus meine ich hier wirklich 
einen Isomorphismus der Kategorie auf
  sich selbst, nicht etwa blo"s eine "Aquivalenz von Kategorien.  Das 
  vereinfacht die Darstellung erheblich und reicht f"ur unsere Zwecke aus.
\end{Bemerkungl}


\begin{Beispiel}
  Gegeben ein $\DZ$-graduierter Ring $A$ ist die Kategorie
$A\op{-Mod}^\DZ$ aller $\DZ$-graduierten $A$-Moduln eine 
$\DZ$-Kategorie mit dem Verschieben der
Graduierung gegeben durch die "ubliche Vorschrift $([1]M)^n=M^{n+1}$.
Meist schreibt man statt $[1]M$ auch $M[1]$.
\end{Beispiel}


\begin{Bemerkungl}
  Unter einer {\bf l"angenendlichen Kategorie}\index{l"angenendlich!Kategorie}
 verstehen wir eine abelsche
Kategorie, in der jedes Objekt endliche L"ange hat.
\end{Bemerkungl}



\begin{Definition}\label{ZgrV}
 Unter einer 
{\bf $\mathbb Z$-graduierten Version}\index{graduierte Version} 
einer l"angenendlichen Kategorie $\mathcal A$ verstehen wir 
ein Tripel $\mathcal A^{\mathbb Z}
=(\mathcal A^{\mathbb Z}, v , \epsilon)$ bestehend 
aus einer l"angenendlichen $\mathbb Z$-Kategorie
$\mathcal A^{\mathbb Z} = (\mathcal A^{\mathbb Z}, [1])$, 
einem exakten Funktor $v :
\mathcal A^{\mathbb Z} \rightarrow \mathcal A$, genannt das
{\bf Vergessen der Graduierung},\index{Vergessen der Graduierung} 
sowie einer Isotransformation 
$\epsilon : v   [1] 
\overset{\sim}{\Rightarrow} v $ von Funktoren 
$\mathcal A^{\mathbb Z} \rightarrow
\mathcal A$ derart, da"s die folgenden Eigenschaften erf"ullt sind:
\begin{enumerate}
 \item 
F"ur alle $M, N \in \mathcal A^{\mathbb Z}$ liefern die offensichtlichen 
Abbildungen Isomorphismen
\begin{equation*}
 \bigoplus_{i\in\DZ} \mathcal A^{\mathbb Z} (M, N [i]) \sira
\mathcal A (v  M, v  N)
\end{equation*}
  Das Inverse dieses Isomorphismus 
nennen wir die {\bf Zerlegung eines Homomorphismus in seine 
homogenen Komponenten}.
\item
Jedes Objekt von $\mathcal A$ ist  Quotient von  einem Objekt, das
durch Vergessen der Graduierung aus einem Objekt von  
 $\mathcal A^{\mathbb Z}$ entsteht.\label{ZgrV2}
\item
Jedes Objekt von $\mathcal A$ ist 
Unterobjekt von  einem Objekt, das
durch Vergessen der Graduierung aus einem Objekt von  
 $\mathcal A^{\mathbb Z}$ entsteht.
\end{enumerate}
Lassen wir die letzte Bedingung fallen, so sprechen wir von
einer 
{\bf schwach $\DZ$-graduierten Version}.\index{Z@$\DZ$-graduierte
  Version!schwache} Dies Konzept hat in der hier
gegebenen Darstellung nur technische Bedeutung. Es ist auch insofern
unnat"urlich, als es unter dem "Ubergang zu den opponierten Kategorien
nicht stabil ist.
\end{Definition}

\begin{Bemerkungl}
Dieser Begriff einer graduierten Version ist allgemeiner als der Begriff eines
\glqq grading\grqq\  einer l"angenendlichen Kategorie, wie er in \cite[4.3]{BGSo}
eingef"uhrt wird. Im folgenden diskutieren wir einige 
allgemeine Konsequenzen unserer
Definition einer $\DZ$-graduierten Version einer l"angenendlichen Kategorie.
In gewisser Weise bezahlen wir mit den nun folgenden Komplikationen f"ur die
im Vergleich zu \cite{BGSo} einfacheren Definitionen.
\end{Bemerkungl}


\begin{Beispiel}
  Gegeben ein K"orper $k$ und 
eine $\DZ$-graduierte endlichdimensionale $k$-Ringalgebra $A$ 
 ist die Kategorie
$A\op{-Modf}^\DZ$ aller $\DZ$-graduierten endlich erzeugten $A$-Moduln 
mit dem offensichtlichen Vergessen der Graduierung $v$ und der
offensichtlichen Isotransformation  
$\epsilon:v[1]\overset{\sim}{\Rightarrow} v$ 
eine $\DZ$-graduierte Version der l"angenendlichen Kategorie
$A\op{-Modf}$ aller endlich erzeugten $A$-Moduln.  
\end{Beispiel}
\begin{Beispiel}
  Gegeben ein K"orper $k$ und 
eine $\DZ$-graduierte $k$-Ringalgebra $A$, 
bei der alle homogenen Komponenten  endlichdimensional
sind und fast alle Komponenten
 negativer Grade verschwinden, ist die Kategorie
$A\op{-Modfd}^\DZ$ aller $\DZ$-graduierten "uber $k$ 
endlichdimensionalen $A$-Moduln 
mit dem offensichtlichen Vergessen der Graduierung $v$ und der
offensichtlichen Isotransformation  
$\epsilon:v[1]\overset{\sim}{\Rightarrow} v$ 
eine $\DZ$-graduierte Version der l"angenendlichen Kategorie
$A\op{-Nilfd}$ aller "uber $k$ endlichdimensionalen $A$-Moduln,
die von homogenen Elementen hinreichend hohen Grades annulliert werden.  
In der Tat liefert dann f"ur jedes $M\in A\op{-Nilfd}$
die Wahl eines endlichen Erzeugendensystems
 eine Surjektion $A^r\sra M$  und dann auch eine Surjektion
$(A/A(A_{>n}))^r\sra M$ f"ur hinreichend gro"ses $n$. 
Analoges gelingt  f"ur den $A$-Rechtsmodul $M^\ast$, und
erneutes Dualisieren liefert  auch die gew"unschte Injektion in ein
graduierbares Objekt. 
\end{Beispiel}

% \begin{Beispiel}
%   Gegeben eine endlichdimensionale $\DZ$-graduierte Ringalgebra $A$ 
% "uber einem K"orper $k$ ist die Kategorie
% $A\op{-Modf}^\DZ$ aller $\DZ$-graduierten endlich erzeugten $A$-Moduln 
% mit dem offensichtlichen Vergessen der Graduierung $v$ und dem
% offensichtlichen $\epsilon:v[1]\overset{\sim}{\Rightarrow} v$ 
% eine $\DZ$-graduierte Version der l"angenendlichen Kategorie
% $A\op{-Modf}$ aller endlich erzeugten $A$-Moduln. 
% \end{Beispiel}


  \begin{Lemma}\label{vew}
    Gegeben eine $\DZ$-graduierte Version $\mathcal A^{\mathbb Z}$ einer
    l"angenendlichen Kategorie $\mathcal A$ und ein von Null verschiedenes Objekt $M
    \in \mathcal A^{\mathbb Z}$ ist $M$ nicht isomorph zu 
dem in der Graduierung verschobenen Objekt $M[i]$ f"ur $i \neq
    0$.
  \end{Lemma}
  \begin{proof}
    In der Tat reicht es, das f"ur $M$ einfach zu zeigen.  W"are dann $M$
    isomorph zu $M[i]$ f"ur ein  $i \neq 0$, so m"u"ste der Endomorphismenring
    $\mathcal{A}(v M)$ des \glqq degraduierten\grqq\  Objekts 
die Gestalt $K^\sigma [X,X^{-1}]$ haben mit $K =
    \mathcal{A}^{\DZ} (M)$ dem Endomorphismenring von $M$, 
einem Schiefk"orper, und $\sigma$ einem Automorphismus
    von $K$.  Ein Ring dieser Bauart kann aber nie der Endomorphismenring
    eines Objekts endlicher L"ange sein: Da er au"ser Null und Eins keine
    Idempotenten hat, m"u"ste das fragliche Objekt $v M$ unzerlegbar sein, und
    dann m"u"sten nach \ref{EUO} 
alle Elemente unseres Rings nilpotent oder Einheiten sein,
    und das ist nicht der Fall.
  \end{proof}

  \begin{Definition}
Gegeben eine $\DZ$-graduierte Version $\mathcal A^{\mathbb Z}$ einer
    l"angenendlichen Kategorie $\mathcal A$ verstehen wir unter einem
{\bf graduierten Lift} eines Objekts $M\in \mathcal A$ ein Paar
$(\tilde{M}, \tilde q)$ bestehend aus einem Objekt 
$\tilde{M}\in \mathcal A^{\mathbb Z}$
und einem Isomorphismus $\tilde q:v\tilde{M}\sira M$.
  \end{Definition}

  \begin{Bemerkungl}\label{IALi}
Gegeben zwei  graduierte Lifts  $(\tilde{M}, \tilde q)$ und
  $(\hat{M}, \hat q)$ desselben Objekts $M$ gilt es zu unterscheiden
zwischen 
Isomorphismen  $f:\tilde M\sira \hat{M}$ in $\mathcal A^\DZ$ 
und {\bf Liftungsisomorphismen} $f:\tilde M\sira \hat{M}$,
\index{Liftungsisomorphismus} 
von denen
zus"atzlich gefordert wird, da"s das folgende Diagramm
kommutiert: 
\begin{displaymath}
\xymatrix{
v\tilde M \ar[r]^{vf}\ar[d]_{\tilde q} 
& v\hat M \ar[d]^{\hat q}\\
M \ar@{=}[r] &M
}
\end{displaymath}
  \end{Bemerkungl}


  \begin{Lemma}\label{EGLi}
    Gegeben eine $\DZ$-graduierte Version $\mathcal A^{\mathbb Z}$ einer
    l"angenendlichen Kategorie $\mathcal A$
liefert das Vergessen der Graduierung eine Bijektion
$$\left(\op{irr}\mathcal A^\DZ\right)/\DZ\sira \op{irr}\mathcal A$$
zwischen Isomorphieklassen von einfachen Objekten in der graduierten Version,
bis auf Verschieben der Graduierung, und Isomorphieklassen 
von einfachen Objekten in der urspr"unglichen Kategorie.
  \end{Lemma}
 

  \begin{proof}
Wir zeigen zun"achst, da"s f"ur $\tilde M$ einfach in $\mathcal A^\DZ$ und
$L\in\mathcal A$ nicht Null jeder Epimorphismus 
$v\tilde M\sra L$  ein Isomorphismus sein mu"s.
Nach Annahme \ref{ZgrV}.\ref{ZgrV2}  ist n"amlich der Kern eines
solchen Morphismus wieder ein Quotient eines $v \tilde N$ und wir 
erhalten eine Aufl"osung
    \begin{equation*}
      v  \tilde N \overset{\varphi}{\rightarrow} v  
      \tilde M \sra L
    \end{equation*}
    Schreiben wir $\varphi = \sum \varphi_i$ als Summe seiner homogenen
    Komponenten, so ist jedes von Null verschiedene $\varphi_i$ eine
    Surjektion $\tilde N \twoheadrightarrow \tilde M [i]$, und alle
von Null verschiedenen $\varphi_i$
    zusammen liefern wegen \ref{vew} einen Epimorphismus
    \begin{equation*}
      \tilde N \twoheadrightarrow \bigoplus_{\varphi_{i} \neq 0} \tilde M [i]
    \end{equation*}
Er mu"s ein Epimorphismus bleiben unter dem Vergessen der Graduierung
und, wenn es unsere Summe mindestens einen Summanden hat,
 dem Nachschalten des Aufsummierens $\bigoplus v \tilde M\sra  v \tilde
M$. 
    Damit sehen wir, da"s $\varphi$ surjektiv ist oder Null, und 
da es nicht surjektiv sein kann, folgt
    $v \tilde M \overset{\sim}{\rightarrow} L$.
   Wir sehen so, da"s einfache Objekte der graduierten Kategorie
unter dem Vergessen der Graduierung 
einfach bleiben m"ussen, 
so da"s das Vergessen der Graduierung zumindest eine Abbildung 
$(\op{irr}\mathcal A^\DZ)/\DZ\ra \op{irr}\mathcal A$
 liefert. Um zu sehen, da"s diese Abbildung surjektiv ist, da"s also
jedes einfache Objekt $L\in \mathcal A$ 
einen einfachen graduierten Lift besitzt,
bemerken wir, da"s nach unserer Definition einer 
$\DZ$-graduierten Version unser $L$ jedenfalls
    Quotient eines $v \tilde M$ mit $\tilde M\in \mathcal A^\DZ$ ist, 
und dann durch Abklappern
    einer Kompositionsreihe von $\tilde M$ auch Quotient eines $v
    \tilde M$ mit $\tilde M$ einfach. 
Der Nachweis,
da"s unsere Abbildung injektiv ist, da"s also
jedes einfache Objekt $L\in \mathcal A$ 
bis auf Verschiebung der Graduierung 
h"ochstens einen einfachen graduierten Lift besitzt,
kann dem Leser "uberlassen bleiben.
  \end{proof}



  \begin{Lemma}\label{RadH} %[NV]
    Gegeben eine $\DZ$-graduierte Version $\mathcal A^{\mathbb Z}$ einer
    l"angenendlichen Kategorie $\mathcal A$ ist f"ur jedes Objekt
$M\in \mathcal A^{\mathbb Z}$ der Sockel des Degraduierten 
der degraduierte Sockel und 
das Radikal des Degraduierten 
das degraduierte Radikal, in Formeln
$$v(\op{soc}M)=(\op{soc}vM)\quad\text{und}\quad v(\op{rad}M)=(\op{rad}vM).$$
  \end{Lemma}
  \begin{proof}
    Wir zeigen das genauer f"ur jede isotypische Komponente des
Sockels. Auch f"ur $L\in \mathcal A^{\mathbb Z}$ einfach
 gilt jedoch
\begin{equation*}
 \bigoplus_{i\in\DZ} \mathcal A^{\mathbb Z} (L[i], M) \overset{\sim}{\rightarrow}
\mathcal A (v  L, v  M)
\end{equation*}
und mit \ref{EGLi} folgt die Behauptung f"ur den Sockel.
F"ur das Radikal argumentiert man analog.
  \end{proof}








  \begin{Lemma}\label{ePL}
    Gegeben eine $\DZ$-graduierte Version einer
    l"angenendlichen Kategorie  besitzt jedes projektive oder injektive
Objekt der urspr"unglichen Kategorie einen graduierten Lift.
  \end{Lemma}
 
  \begin{proof}
Sei $\mathcal A$ unsere l"angenendliche Kategorie 
und $v:\mathcal A^\DZ\ra \mathcal A$ ihre graduierte Version.
    Es reicht, 
die Existenz graduierter Lifts 
f"ur unzerlegbare Projektive $P \in \mathcal A$ zu zeigen.
    Dann hat $P$ genau einen einfachen Quotienten $a : P \twoheadrightarrow
    L$.  Nach Annahme  gibt es einen Epimorphismus $v
    \tilde M \twoheadrightarrow P$
mit $\tilde M \in \mathcal A^{\mathbb Z}$.  Wir w"ahlen $\tilde M$ von
    kleinstm"oglicher L"ange und zeigen, da"s unsere Abbildung
    \begin{equation*}
      \pi : v  \tilde M \twoheadrightarrow P
    \end{equation*}
    dann bereits ein Isomorphismus sein mu"s.  
Ist $\tilde L$ ein graduierter Lift von $L$ nach \ref{EGLi}, 
so  mu"s die Verkn"upfung
    $\varphi : v \tilde{M} \rightarrow P \twoheadrightarrow L = v
    \tilde L$ homogen sein: Ist n"amlich 
$\varphi = \sum \varphi_i$ ihre Zerlegung
    in homogene Anteile, so liefern wieder nach \ref{vew} 
die von Null verschiedenen homogenen
    Anteile einen Epimorphismus
    \begin{equation*}
       (\varphi_i) : \tilde{M} 
      \twoheadrightarrow \bigoplus_{\varphi_i \neq 0}
      \tilde L [i]
    \end{equation*}
    Daraus folgt, da"s f"ur ein beliebiges
    $j$ mit $\varphi_j \neq 0$ auch der Schnitt $\bigcap_{i \neq j} \op{ker}
    \varphi_i$ unter $\varphi$ epimorph auf $L$ und damit auf $P$ geht,
    woraus wegen unserer Annahme kleinstm"oglicher L"ange hinwiederum
folgt $\varphi = \varphi_j$.  
Nach Ersetzen von $\tilde L$ durch $\tilde L[j] $
d"urfen und werden wir damit im folgenden annehmen, da"s 
$\varphi$ durch Vergessen der Graduierung aus einem Morphismus
$\tilde\varphi: \tilde{M}\ra \tilde{L}$ entsteht.
Als n"achstes  zeigen wir nun, da"s $v
    \tilde M$ unzerlegbar sein mu"s. Sonst g"abe es n"amlich eine Zerlegung
    \begin{equation*}
      v  \tilde M = A \oplus B
    \end{equation*}
    und $\varphi$ m"u"ste bereits einen Summanden, etwa $B$, epimorph  auf $L$
    schicken.  Der andere Summand bes"a"se aber,
wenn er denn nicht Null ist, auch einen einfachen
    Quotienten $E$, und damit erhielten wir einen Epimorphismus
    \begin{equation*}
    \psi:  v  \tilde M \twoheadrightarrow E \oplus L
    \end{equation*}
    mit $\varphi$ als zweiter Komponente. Die erste Komponente $\lambda$
    lie"se sich wieder 
in homogene Komponenten $\lambda = \sum \lambda_i$ zerlegen,
    nach Wahl eines graduierten Lifts $\tilde E$ 
von $ E $.  W"are hier irgendeine
    Komponente $\lambda_i$ von Null verschieden mit $\tilde E [i] \not\cong
    \tilde L $, so ginge auch $\op{ker} \lambda_i$ unter $\tilde\varphi$
    auch epimorph auf 
$\tilde L$ und damit ginge auch $v (\op{ker} \lambda_i)$ 
epimorph auf
    $P$, im Widerspruch zu unserer Annahme kleinstm"oglicher 
L"ange.  Wir d"urfen also
    davon ausgehen, da"s unser Epimorphismus  $\psi$
durch Vergessen der Graduierung entsteht aus einem Morphismus
die Gestalt $(\tilde\lambda, \tilde\varphi) :
    \tilde M \rightarrow \tilde L \oplus \tilde L$  mit $\tilde\lambda$ und
    $\tilde\varphi$ Morphismen in $\mathcal A^\DZ$.  
Dann geht aber wieder $v(\op{ker} \tilde\lambda)$ epimorph
    auf $L$ unter $\varphi$, und das steht wieder im Widerspruch zu unserer
    Annahme kleinstm"oglicher  L"ange. 
Also mu"s $v \tilde M$ unzerlegbar sein, und da
    $v \tilde M \twoheadrightarrow P$ wegen der 
Projektivit"at von $P$ spaltet, mu"s dieser Morphismus  ein
    Isomorphismus sein.
  \end{proof}

 \begin{Lemma}\label{ePLL}
    Gegeben eine l"angenendliche Kategorie 
mit genug Projektiven und eine
graduierte Version derselben 
induziert das Vergessen der Graduierung eine Bijektion 
zwischen Isomorphieklassen von unzerlegbaren 
 projektiven Objekten in der graduierten Version,
bis auf Verschieben der Graduierung, und Isomorphieklassen 
von unzerlegbaren 
 projektiven Objekten in der urspr"unglichen Kategorie.
  \end{Lemma}
  \begin{proof}
    Jeder unzerlegbare Projektive hat nach \ref{ePL} 
einen graduierten Lift, und der ist 
sicher auch unzerlegbar und projektiv.
Da ein unzerlegbarer Projektiver in
einer l"angenendlichen Kategorie einen eindeutig bestimmten
einfachen Quotienten hat und durch diesen bis auf Isomorphismus bereits
eindeutig festgelegt wird,
folgt das Lemma
aus \ref{EGLi}.
% nach 
% \ref{vew} eindeutig bis auf Verschieben der
% Graduierung und Isomorphismus von Objekten.
% Mehr Isomorphieklassen von unzerlegbaren Projektive kann es
% jedoch in  unserer graduierten Version  nach \ref{UQ} und 
% nicht geben.
  \end{proof}

  \begin{Bemerkunge}
    Mir ist gerade nicht klar, ob alle unzerlegbaren Objekte einer 
graduierten Version unter Vergessen der Graduierung
unzerlegbar bleiben m"ussen. F"ur unzerlegbare Projektive stimmt das jedoch
nach dem vorhergehenden Lemma oder auch nach \ref{RadH}.
  \end{Bemerkunge}


\begin{Lemma}[{\cite[2.7.2]{So-R}}]
Sei $v  : \mathcal A^{\mathbb Z} \rightarrow \mathcal A$ 
eine $\mathbb Z$-graduierte
Version einer l"angenendlichen Kategorie. \label{DGTT}
Seien $M, N \in \mathcal A$ gegeben. Ist $N$ unzerlegbar 
und besitzen $M \oplus N$ sowie $N$
graduierte Lifts, so besitzt auch $M$ einen graduierten Lift.
 \end{Lemma}
\begin{proof}
Wir betrachten die Injektion 
$ \op{in}: N \hookrightarrow M \oplus N $ und  die Projektion
$ \op{pr} : M \oplus N \twoheadrightarrow
N$. Gegeben $v  D \sira M \oplus N$ 
und $v  \tilde N
\sira N$ graduierte Lifts unserer Objekte 
liefern Zerlegungen in homogene Komponenten 
$\op{in}=\sum \op{in}_\nu$
und $\op{pr} = \sum \op{pr}_\nu$ und wir haben 
$\op{id}_N = \sum_\nu \op{pr}_\nu \circ \op{in}_{-\nu}$.
Da nach Annahme aber der Endomorphismenring von $N$ lokal ist, 
gibt es $\nu$ derart, da"s
$\op{pr}_\nu \circ \op{in}_{-\nu}$ ein Automorphismus von $N$ und damit auch von
$\tilde N$ ist. Ist $u$ sein Inverses, so spaltet 
$\op{in}_{-\nu}$ die Projektion
$u \circ \op{pr}_\nu : D \twoheadrightarrow \tilde N$ 
und $\op{ker} (u \circ \op{pr}_\nu)$
ist ein Lift von $M$.
\end{proof}
\begin{Lemma}[{\cite[2.5.3]{BGSo}}]
Sei $v  : \mathcal A^{\mathbb Z} \rightarrow \mathcal A$ 
eine $\mathbb Z$-graduierte
Version einer l"angenendlichen Kategorie. \label{DGtt}
Sei $M \in \mathcal A$  unzerlegbar.  
So sind je zwei graduierte Lifts $\tilde{M},\hat{M}$ 
von $M$ als Objekte von $\mathcal A^{\mathbb Z}$ isomorph bis auf eine
Verschiebung der Graduierung. 
 \end{Lemma}
 \begin{Bemerkungl}
   Man beachte, da"s wir nicht die Existenz eines Liftungsisomorphismus 
im Sinne von \ref{IALi} behaupten, auch nicht nach 
eventueller Verschiebung der Graduierung. Zum Beispiel gibt es
auf den dualen Zahlen $k[X]/\langle X^2\rangle$ durchaus 
verschiedene Graduierungen in Graden Null und Eins, die alle
isomorphe graduierte Moduln dieses graduierten Rings liefern. 
 \end{Bemerkungl}
 \begin{proof}
  Wir zerlegen die Identit"at auf $M$ als Morphismus 
$\tilde{M}\ra \hat{M}$ in homogene Komponenten.
Da $M$ unzerlegbar ist von endlicher L"ange, ist jeder
Endomorphismus nilpotent oder ein Isomorphismus, und die 
nilpotenten Elemente bilden ein Ideal des Endomorphismenrings. 
Da ihre Summe die Identit"at ist,
k"onnen nicht alle homogenen Komponenten nilpotent sein.
Folglich ist mindestens eine von ihnen  ein Isomorphismus.
 \end{proof}

\subsection{$\DZ$-graduierte Versionen von Funktoren}

\begin{Definition}\label{vvTa}
Ein Funktor 
$F: \cal{A} \ra \cal{B}$ 
zwischen  $\DZ$-Kategorien
hei"st ein 
{\bf $\DZ$-Funktor}\index{Z-Funktor@$\DZ$-Funktor} 
genau dann, wenn er mit der Verschiebung vertauscht, wenn
also in Formeln gilt
$$ [1]  F = F  [1]$$
\end{Definition}
\begin{Bemerkungl}
  Auch hier liegt es nahe, noch allgemeinere  
Situationen zuzulassen, in denen eine 
Isotransformation $ [1]  F \overset{\sim}{\RA} F  [1]$
zu den Daten mit hinzugenommen wird. F"ur unsere
Zwecke reicht jedoch die Allgemeinheit der vorstehenden Definition aus, und
sie
vereinfacht auch die Darstellung erheblich.
\end{Bemerkungl}
\begin{Definition}
Eine {\bf vertr"agliche 
Transformation}\index{vertr"aglich!Transformation von $\DZ$-Funktoren} 
zwischen  
$\DZ$-Funk\-toren ist eine Transformation $\tau : F\RA G$, die
mit den jeweiligen $\DZ$-Strukturen 
vertr"aglich ist in dem Sinne, da"s gilt 
$ [1]\tau=\tau[1]$ alias da"s
das folgende 
Diagramm von Transformationen kommutiert:
\begin{displaymath}
\xymatrix{
[1] F \ar@{=}[r]\ar@{=>}[d]_{[1] \tau} 
& F  [1] \ar@{=>}[d]^{\tau  [1]}\\
[1] G \ar@{=}[r] &G  [1]
}
\end{displaymath}
Wir notieren die Menge der vertr"aglichen 
Transformationen $\op{Trans}^{\DZ} (F,G)$.
%% Eine Adjunktion $(L,R)$ von 
%% $\DZ$-Funktoren nennen wir \defind{vertr"aglich} genau
%% dann, wenn die zugeh"origen Transformationen 
%% $\op{Id} \RA RL$ und $LR \RA \op{Id}$ vertr"aglich
%% sind. Ist ein $\DZ$-Funktor gegeben und 
%% dazu ein Adjungierter, so erh"alt dieser
%% Adjungierte in nat"urlicher Weise eine $\DZ$-Struktur, f"ur die die 
%% Adjunktion vertr"aglich ist.
\end{Definition}
\begin{Bemerkungl}\label{fghb}
Ich erinnere einige allgemein bekannte Tatsachen, gew"urzt mit
Endlichkeitsbedingungen, die an die vorgesehenen Anwendungen angepa"st
sind.
 Gegeben linksnoethersche 
Ringe $A,B$ und 
als $B$-Linksmoduln endlich erzeugte $B$-$A$-Bimoduln $X,Y$ 
liefert die offensichtliche
Abbildung eine Bijektion
\begin{equation*}
 \op{Hom}_{B-A} (X,Y) \overset{\sim}{\rightarrow} 
\op{Trans}
(X \otimes_A, Y \otimes_A)
\end{equation*}
zwischen der Menge der Bimodulhomomorphismen  und der Menge
der Transformationen der zugeh"origen 
Funktoren $A\op{-Modf}
\rightarrow B\op{-Modf}$ auf den ategorien endlich erzeugter Moduln.
Die Umkehrabbildung erh"alt man durch Anwenden auf 
den  $A$-Modul $A$.
Wir sehen so, da"s die Zuordnung $X\mapsto X\otimes_A$ einen volltreuen
Funktor
$$B\op{-Modlf-}A\ra \op{Cat}(A\op{-Modf}, B\op{-Modf})$$
liefert, mit der Notation $B\op{-Modlf-}A$ f"ur die 
Kategorie der als $B$-Linksmoduln endlich erzeugten $B$-$A$-Bimoduln
und der Notation $\op{Cat}(\mathcal A,\mathcal B)$ f"ur die Kategorie 
aller Funktoren zwischen zwei vorgegebenen Kategorien.
Dieser Funktor liefert sogar eine "Aquivalenz mit der vollen 
Unterkategorie der rechtsexakten Funktoren in unserer Funktorkategorie
$$B\op{-Modlf-}A\sirra \op{Rex}(A\op{-Modf}, B\op{-Modf})$$
 Gegeben ein rechtsexakter Funktor\label{319} 
$
 F : A \op{-Modf} \rightarrow B \op{-Modf}
$
ist in der Tat 
$F(A)$ in offensichtlicher Weise ein $B$-$A$-Bimodul, und die Abbildungen
$
 F(A) \otimes_A M \rightarrow F(M) 
$,
gegeben durch $f \otimes m \mapsto (F (\cdot m)) (f)$, f"ur $(\cdot m) :
A \rightarrow M$ der entsprechende Homomorphismus 
und $f (\cdot m) : F (A) \rightarrow
F (M)$ sein Bild unter $F$, liefern eine Isotransformation
\begin{equation*}
 F (A) \otimes_A \overset{\sim}{\Rightarrow} F
\end{equation*}
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}\label{318}
Besitzen weiter unsere linksnoetherschen Ringe
$A$ und $B$ zus"atzlich jeweils eine $\mathbb Z$-Graduierung und ist
$\tilde F$ ein rechts\-exakter $\mathbb Z$-Funktor
$
 \tilde F : A \op{-Modf}^{\mathbb Z} \rightarrow B\op{-Modf}^{\mathbb Z},
$
so ist $\tilde F (A)$ in offensichtlicher Weise 
ein $\mathbb Z$-graduierter $B$-$A$-Bimodul
und die Abbildungen
$
 \tilde F (A) \otimes_A M \rightarrow \tilde F (M)
$
gegeben durch $f \otimes m \mapsto (F (\cdot m)) (f)$
f"ur homogene $f,m$ liefern in derselben Weise 
eine vertr"agliche Isotransformation
\begin{equation*}
 \tilde F (A) \otimes_A \overset{\sim}{\Rightarrow} \tilde F
\end{equation*}
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl}\label{fgh}
 Gegeben $\mathbb Z$-graduierte linksnoethersche 
Ringe $A,B$ erhalten wir in derselben Weise wie zuvor eine "Aquivalenz
von $\DZ$-Kategorien
$$B\op{-Modlf}^{\DZ}\op{-}A\sirra 
\op{Rex}^{\DZ}(A\op{-Modf}^{\DZ}, B\op{-Modf}^{\DZ})$$
Hier ist links die Kategorie der
als $B$-Moduln endlich erzeugten $\DZ$-graduierten 
$B$-$A$-Bimdoduln gemeint, mit graderhaltenden Bimodulhomomorphismen 
als Morphismen, und 
 rechts die Kategorie der rechtsexakten $\DZ$-Funktoren
 mit vertr"aglichen Transformationen als Morphismen.
\end{Bemerkungl}



\begin{Definition}
 Sei $F : \mathcal A \rightarrow \mathcal B$ ein additiver
alias mit endlichen Produkten vertr"aglicher Funktor zwischen
l"angenendlichen Kategorien und seien $(\mathcal A^{\mathbb Z}, v , \epsilon)$
und $(\mathcal B^{\mathbb Z}, v , \epsilon)$ jeweils $\DZ$-graduierte Versionen
von $\mathcal A$ und $\mathcal B$.
So verstehen wir unter einem {\bf $\mathbb Z$-graduierten Lift
unseres Funktors $F$} 
ein Paar $(\tilde F, \tilde f)$ bestehend aus einem 
additiven $\mathbb Z$-Funktor
\begin{equation*}
 \tilde F : \mathcal A^{\mathbb Z} \rightarrow \mathcal B^{\mathbb Z}
\end{equation*}
zusammen mit einer Isotransformation 
$\tilde f: v  \tilde F
\overset{\sim}{\Rightarrow} F  v$ derart, da"s mit den hoffentlich 
in offensichtlicher Weise erkl"arten  
weiteren Transformationen das folgende Diagramm kommutiert:
\begin{displaymath}
\xymatrix{
v  [1] \tilde F  \ar@{=>}_\epsilon[d]\ar@{=}[r]
&v  \tilde F  [1] \ar@{=>}^-{\sim}[r]  &  Fv  [1]
\ar@{=>}_\epsilon[d] \\
v  \tilde F  \ar@{=>}^-{\sim}[rr]& &F v
}
\end{displaymath}
Schlie"slich erkl"aren wir eine\label{LifT} 
{\bf Liftungstransformation}
\index{Liftungstransformation} von einer  Liftung
$(\tilde F, \tilde f)$ eines 
Funktors $F$ zu einer weiteren Liftung $(\hat F, \hat f)$ 
desselben  Funktors $F$ als eine 
$\DZ$-vertr"agliche Transformation $u:\tilde F\RA \hat F$ derart,
da"s das folgende Diagramm kommutiert:
\begin{displaymath}
\xymatrix{
v   \tilde F  \ar@{=>}_{vu}[d]\ar@{=>}^{\sim}[r]
 &  Fv 
\ar@{=}[d] \\
v  \hat F  \ar@{=>}^{\sim}[r] &F v
}
\end{displaymath}
Es ist klar, da"s jede Liftungstransformation eine Isotransformation sein
mu"s, denn jeder Homomorphismus, der unter dem
Vergessen der Graduierung ein Isomorphismus wird,
mu"s aufgrund unserer Annahme der Exakteheit des
Vergessens der Graduierung
schon vorher ein Isomorphismus gewesen sein.
\end{Definition}


\begin{Bemerkungl}[\textbf{Klassifikation der Liftungen von Funktoren}] 
  Gegeben artinsche Ringe $A$ und $B$ mit $\DZ$-Graduierungen
und $X$ ein $B$-$A$-Bimodul, 
endlich erzeugt "uber $B$, ist die Einbettung der diskreten Kategorie
mit Objekten denjenigen Graduierungen auf $X$, f"ur die 
$ A$ und $ B$ homogen operieren, in die Kategorie
aller graduierten Lifts 
des Funktors 
$X\otimes_A: A\op{-Modf}
\rightarrow B\op{-Modf}$ zu Funktoren
$ A\op{-Modf}^\DZ
\rightarrow B\op{-Modf}^\DZ$ 
mit Liftungstransformationen 
als Morphismen eine "Aquivalenz von $\DZ$-Kategorien. 
F"ur jeden $\DZ$-graduierten Lift $(\tilde T,\tilde t)$ 
des Funktors $T\pdef X\otimes_A$ gibt es in anderen Worten genau
ein Paar bestehend aus einer $\DZ$-Graduierung $\tilde  X$ auf $X$ 
wie oben und 
 einer
Liftungstransformation 
$\tilde T\stackrel{\sim}{\RA} \tilde  X\otimes_{ A}$.
In der Tat liefert $\tilde t$ den ersten
Isomorphismus 
einer Kette von 
nat"urlichen Isomorphismen
$ v\tilde T(A)\sira T(A)\sira X$
und wir erhalten so eine $\DZ$-Graduierung $\tilde  X$ auf $X$
wie oben.
Unsere Isotransformation 
$\tilde  T(A)\otimes_{ A}\stackrel{\sim}{\RA} \tilde T$ aus \ref{318}
liefert dann eine Liftungstransformation 
$\tilde  X\otimes_{ A}\stackrel{\sim}{\RA} \tilde T$, und man pr"uft,
da"s wir so einen quasiinversen Funktor konstruiert haben. 
\end{Bemerkungl}



\emph{Rest des Abschnitts unfertig!}



\begin{Bemerkungl}
 Bezeichne nun 
$\mathcal{O}^\Bbb{Z}_{\op{int}}$ die 
$\DZ$-graduierte Version von $\mathcal{O}_{\op{int}}$, 
die wir erhalten 
als die Summe der $\Bbb{Z}$-graduierten Versionen
der Bl"ocke von $\mathcal{O}_{\op{int}}$ nach \cite[3.8]{BGSo}.
Wir wollen im folgenden jeder endlichdimensionalen Darstellung 
$E$  einen exakten $\Bbb{Z}$-Funktor
\begin{displaymath}
(E\tilde{\otimes}): \mathcal{O}^\Bbb{Z}_{\op{int}} \rightarrow 
\mathcal{O}^{\Bbb{Z}}_{\op{int}}
\end{displaymath}
 im Sinne von \ref{ZKATa} in der Weise zuordnen, da"s  einerseits
die Diagramme 
\begin{displaymath}
\xymatrix{
\mathcal{O}^{\Bbb{Z}}_{\op{int}} \ar[r]\ar[d]_{E\tilde\otimes} 
& \mathcal{O}_{\op{int}} \ar[d]_{E\otimes}\\
\mathcal{O}^\Bbb{Z}_{\op{int}}\ar[r] &\mathcal{O}_{\op{int}}
}
\end{displaymath}
mit dem Vergessen der Graduierung in den Horizontalen
kommutieren bis auf eine Isotransformation von
Funktoren, und 
da"s es andererseits f"ur alle $E,F$ 
vertr"agliche Isotransformationen %von $\Bbb{Z}$-Funktoren 
\begin{displaymath}
(E\tilde{\otimes})\circ (F \tilde{\otimes})\stackrel{\sim}{\RA} 
(E \otimes F)\tilde{\otimes}
\end{displaymath}
 im Sinne von \ref{vvTa} gibt.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Sicher kann man aus einer Wahl von $\tilde{\otimes}$ auch viele andere
  Wahlen konstruieren, bei denen die einzelnen Bl"ocke von
  $\mathcal{O}^{\Bbb{Z}}_{\op{int}}$ willk"urlich umgraduiert werden. Wir
  hoffen aber, den Leser zu "uberzeugen, da"s unsere Wahl besonders nat"urlich
  ist. Nat"urlich h"atten wir gerne noch mehr Kanonizit"at. % Bevor wir
%   diskutieren, was genau wir beweisen k"onnen und was dar"uber hinaus gelten
%   sollte, wollen wir jedoch zun"achst unsere Begrifflichkeit kl"aren.
\end{Bemerkungl}















\begin{Bemerkungl}[\textbf{Existenz graduierter Lifts projektiver Funktoren}]
  Zun"achst einmal zeigen wir f"ur beliebiges $E \in \mathcal F$ die Existenz
  eines graduierten Lifts
  \begin{equation*}
    (E \tilde\otimes ) : \mathcal O^{\mathbb Z}_{\op{int}} \rightarrow 
    \mathcal O_{\op{int}}^{\mathbb Z}
  \end{equation*}
  des Funktors $(E
  \otimes) : \mathcal O_{\op{int}} \rightarrow \mathcal O_{\op{int}}$
  entspricht. Sicher reicht es, das Entsprechende f"ur alle $\op{pr}_\mu \circ
  (E \otimes) \circ i_\lambda : \mathcal O_\lambda \rightarrow \mathcal O_\mu$
  zu leisten.  Es gelingt sogar f"ur alle direkten Summanden derartige
  Funktoren, also f"ur alle projektiven Funktoren $F : \mathcal O_\lambda
  \rightarrow \mathcal O_\mu$ im Sinne von \cite{BG}.  In der Tat k"onnen wir
  ja f"ur alle $\lambda$ eine endlichdimensionale $\mathbb C$- Algebra
  $A_\lambda$ nebst einer "Aquivalenz von Kategorien
  \begin{equation*}
    A_\lambda \op{-Modf}  \sirra \mathcal O_\lambda
  \end{equation*}
  finden, und jeder projektive Funktor, ja sogar "uberhaupt jeder rechtsexakte
  Funktor $F : \mathcal O_\lambda \rightarrow \mathcal O_\mu$ entspricht dann
  dem Darantensorieren eines endlichdimensionalen $A_\mu$ - $A_\lambda$
  -Bimoduls $X (F)$.  In \cite[3.8]{BGSo}  konstruieren wir nun eine $\mathbb
  Z$-graduierte $\mathbb C$-Algebra $A_\lambda$ nebst einer "Aquivalenz von
  Kategorien $A_\lambda\op{-Modf}  \sirra \mathcal
  O_\lambda$.  Per definitionem ist $$\mathcal O_\lambda^{\mathbb Z} \pdef
  A_\lambda  \op{-Modf}^\DZ $$ die $\mathbb Z$-Kategorie der endlichdimensionalen
  graduierten $A_\lambda$-Moduln, und einen graduierten Lift eines projektiven
  Funktors $F$ anzugeben bedeutet genau, den zugeh"origen Bimodul $X (F)$ mit
  einer Graduierung zu versehen, die mit den Operationen von $A_\lambda$ und
  $A_\mu$ vertr"aglich ist.  Ist $F$ ein unzerlegbarer projektiver Funktor und
  damit $X(F)$ ein unzerlegbarer Bimodul, und existiert solch eine
  Graduierung, so ist der entsprechende graduierte 
Bimodul nach \cite[2.3.5]{BGSo}
   eindeutig bestimmt bis auf Isomorphismus und Verschieben der
  Graduierung. Nun besitzen die Verschiebungen auf W"ande graduierte Versionen
  nach \ref{gta} und f"ur die Verschiebung aus W"anden folgt dasselbe leicht
  "uber die explizite Beschreibung des entsprechenden Bimoduls und f"ur
  allgemeine unzerlegbare projektive Funktoren k"onnen wir die Existenz
  graduierter Versionen induktiv mit \cite[2.7.2]{So-R}  folgern.  Damit folgt
  nat"urlich die Existenz graduierter Lifts der Funktoren $E\otimes$, und es
  folgt sogar eine graduiertge Version eines Resultats von Bernstein-Gelfand:
  Genau dann sind zwei graduierte Lifts $\tilde F, \tilde G : \mathcal
  O^{\mathbb Z}_\lambda \rightarrow \mathcal O^{\mathbb Z}_\mu$ von
  projektiven Funktoren isomorph, wenn sie auf dem graduierten projektiven
  Vermamodul denselben Wert annehmen.  Es scheint jedoch hoffnungslos, mit
  diesem Zugang zu zeigen, da"s unsere graduierten Lifts in der beschriebenen
  Weise kompatibel gew"ahlt werden k"onnen.
\end{Bemerkungl}

\subsection{Geometrisches graduiertes Verschieben}
\begin{Bemerkungl}\label{hutn}
  Seien $G \supset B \supset T$ eine  zusammenh"angende komplexe
  halbeinfache algebraische Gruppe von adjungiertem Typ, 
eine Borel'sche Untergruppe und ein maximaler
  Torus.  Seien $G^{\vee}  \supset B^{\vee}  \supset T^{\vee} $ die zugeh"origen
  Langlands-Dualen.  
Sei $\frak{X} = \frak{X} (T^{\vee})$ die Charaktergruppe von $T^{\vee}$ und
 $\frak{X}^+ \subset \frak{X}$ die Menge der dominanten
Gewichte, die wir verstehen in
Bezug auf das System von positiven Wurzeln 
$R^+ = R (T^{\vee},B^{\vee})$.  Bezeichne $W_\lambda
\subset W$ die Standgruppe von $\lambda$ in der Weylgruppe $W = W(G,T)$
und  $P _\lambda \subset G $ die Parabolische 
$P  _\lambda = B  W_\lambda B $.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Bezeichne  $\mathcal{O}=\mathcal{O}(\mathfrak{g}^{\vee},
\mathfrak{b}^{\vee})$ 
die "ubliche Kategorie $\mathcal{O}$ zu den
  Liealgebren $\mathfrak{g}^{\vee} \supset \mathfrak{b}^{\vee} 
\supset \mathfrak{h}^{\vee}$ von $G^{\vee}
  \supset B^{\vee} \supset T^{\vee}$. 
Die volle Unterkategorie $\mathcal{O}_{\op{int}}$
  aller Objekte, auf denen sich die $\mathfrak{h}^{\vee}$-Operation zu einer
  $T^{\vee}$-Operation integrieren l"a"st, zerf"allt 
unter dem zentralen Charakter
  als
\begin{equation*}
\mathcal{O}_{\op{int}} = 
\bigoplus_{\lambda \in \frak{X}^+} \mathcal{O}_{\lambda}
\end{equation*}
Die Parametrisierung
haben wir dabei
 so gew"ahlt, da"s stets gilt $$\Delta (\lambda-\rho)= U(\mathfrak{g}^{\vee})
\otimes_{U(\mathfrak{b}^{\vee})} \mathbb{C}_{\lambda -\rho}\in \mathcal{O}_{\lambda}$$
f"ur $\rho$ die Halbsumme der positiven Wurzeln. Die Kategorie
$\mathcal{O}_{0}$ hat in dieser Notation also ein einziges einfaches Objekt,
n"amlich den einfachen Vermamodul $\Delta (-\rho)$ mit  
\glqq singul"arst m"oglichem\grqq\ 
zentralen Charakter. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Gegeben $H \looparrowright Y$ eine zusammenh"angende
komplexe algebraische Gruppe, die auf
  einer komplexen algebraischen Variet"at mit endlich vielen Bahnen und
zusammenh"angenden Standgruppen operiert,
  bilden wir in der beschr"ankten
derivierten Kategorie der Kategorie aller Garben von komplexen Vektorr"aumen
auf $Y$ mit seiner metrischen Topologie  die vollen Unterkategorien
\begin{equation*}
\op{Der}^{\op{ss}}_{(H)} Y \subset \op{Der}_{(H)} Y \subset 
\op{Der}^{\op{b}} (Y)\pdef\op{Der}^{\op{b}} (\mathbb{C}\op{-Mod}/Y)
\end{equation*}
mit Objekten den Komplexen mit beschr"ankter Kohomologie,
die konstant von endlichem Rang ist auf den  $H$-Bahnen beziehungsweise
mit Objekten
den in Bezug auf die perverse t-Struktur halbeinfachen Komplexen mit
dieser Eigenschaft. 
 Objekte von  $\op{Der}^{\op{ss}}_{(H)} Y$ k"onnen auch
beschrieben werden k"onnen als die 
einfachen $H$-"aqui\-va\-ri\-anten perversen Garben $\mathcal{L}$
auf $Y$, ihre im Grad verschobenenen Kopien $\mathcal{L}[n]$, und alle endlichen
direkten Summen derartiger Objekte.  Der obere Index \glqq $\op{ss}$\grqq\  steht f"ur
\glqq semisimple\grqq\  alias 
\glqq halbeinfach im perversen Sinne\grqq. Das $H$ ist eingeklammert, 
um anzudeuten, da"s wir die
Morphismen nicht in der "aquivarianten derivierten Kategorie bilden, sondern in
der gew"ohnlichen derivierten Kategorie.
Schlie"slich bilden wir zu unseren triangulierten Kategorien auch noch die
\glqq degraduierten\grqq\  Kategorien $\overline{\op{Der}}
$ mit denselben Objekten, 
aber mit Morphismen $$\overline{\op{Der}} (\mathcal{L},
\mathcal{M}) = \bigoplus_{i \in \mathbb{Z}} \op{Der} (\mathcal{L}, \mathcal{M}
[i])$$
Sie sind nur noch additive $\DC$-lineare Kategorien.
\end{Bemerkungl}





\begin{Bemerkungl}\label{gta}
 Sei 
$\lambda \in \frak X^+$  gegeben und 
bezeichne  ${\op{p}} \mathcal{O}_\lambda \subset \mathcal{O}_\lambda$ die volle
  Unterkategorie der projektiven Objekte.  In \cite[3.8]{BGSo}  werden
"Aquivalenzen von Kategorien
\begin{equation*}
H_\lambda: \overline{\op{Der}}^{\op{ss}}_{(B )} G 
/P  _{\lambda}\sira ({\op{p}} \mathcal{O}_{\lambda })^{\op{opp}}
\end{equation*}
konstruiert.
Ich will an diese Konstruktion erinnern.
Wir erkl"aren zun"achst $I_\lambda \in \mathcal O_\lambda$ als den Anteil
mit dem richtigen zentralen Charakter 
von $L (\lambda) \otimes \Delta (-\rho)$,
also salopp gesprochen 
den \glqq aus W"anden ger"uckten Verma-Modul $\Delta (-\rho)$\grqq.
Dann bemerken  wir, da"s nach allgemeinen Erkenntnissen der 
Invariantentheorie der 
Harish-Chandra-Isomorphismus $Z \overset{\sim}
{\rightarrow} \mathcal O (\mathfrak{h}^\vee  )^W$ 
gefolgt vom Vorschalten der Subtraktion von
$\lambda$, also von 
$(-\lambda)^\# : \mathcal O (\mathfrak{h}^\vee  ) 
\rightarrow \mathcal O (\mathfrak{h}^\vee  )$, im Teilring der
$W_\lambda$-Invarianten 
$\mathcal O (\mathfrak{h}^\vee  )^{W_{\lambda}}$ landet und unter der Projektion
auf die Koinvarianten
$
 \mathcal O (\mathfrak{h}^\vee  ) \twoheadrightarrow 
C := \mathcal O (\mathfrak{h}^\vee  ) /
 \langle \mathcal O (\mathfrak{h}^\vee )^W_+ \rangle
$
eine surjektive Abbildung des Zentrums $Z$ der einh"ullenden
Algebra
auf die $W_\lambda$-Invarianten in der Koinvariantenalgebra 
\begin{equation*}
 Z \twoheadrightarrow C_\lambda := C^{W_{\lambda}}
\end{equation*}
liefert.
Und schlie"slich zeigen wir in \cite{So-A}, 
da"s auch die Operation der Einh"ullenden eine Surjektion
$Z \twoheadrightarrow \op{End}_\frak{g} I_\lambda$ 
liefert, die denselben Kern hat wie
$\xi_\lambda$. Alles zusammen liefert dann einen von 
keinerlei Wahlen abh"angenden Isomorphismus
\begin{equation*}
 C_\lambda \overset{\sim}{\rightarrow} \op{End}_{\frak{g}} I_\lambda
\end{equation*}
Andererseits induziert der 
Borel-Isomorphismus $C \overset{\sim}{\rightarrow} {\op{H}}^\ast (G/ B;
\mathbb C)$ einen ebenfalls von keinerlei 
Wahlen abh"angenden Isomorphismus $C_\lambda \overset{\sim}
{\rightarrow} {\op{H}}^\ast (G/P_\lambda ; \mathbb C)$ 
auf Teilringen, wo  ${\op{H}}^\ast (G/P_\lambda;
\mathbb C) \hookrightarrow {\op{H}}^\ast (G/B; \mathbb C)$ 
vermittels des R"uckzugs unter der offensichtlichen
Projektion als Teilring zu verstehen ist. Unsere "Aquivalenz von Kategorien
wird nun gegeben durch die Vorschrift
$$ H_\lambda :\mathcal L 
\mapsto \op{Hom}_{C_{\lambda}}(\mathbb H^\ast\mathcal L,I_\lambda) 
$$
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
Ist  speziell $\mathcal L_\lambda \in \op{Der}_{(B)} G/P_\lambda$ die
direkte Summe der Schnittkohomologiekomplexe aller $B$-Bahnen, so ist $H_\lambda
\mathcal L_\lambda$ ein projektiver Erzeuger von $\mathcal O_\lambda$.
Nun betrachten wir die $\mathbb Z$-graduierte $\mathbb C$-Algebra
\begin{equation*}
 A_\lambda \pdef \overline{\op{Der}} (\mathcal L_\lambda, \mathcal L_\lambda )
\end{equation*}
Unsere "Aquivalenz von Kategorien $H_\lambda$ 
liefert einen Isomorphismus von $\mathbb C$-Alge\-bren
$A_\lambda^{\op{opp}} 
\overset{\sim}{\rightarrow} \op{End}_{\mathfrak g} (H_\lambda
\mathcal L_\lambda)$
und dann aus allgemeinen Gr"unden eine "Aquivalenz von Kategorien
\begin{eqnarray*}
 A_\lambda \op{-Modf} &\overset{\sim}{\rightarrow} &\mathcal O_\lambda\\
M &\mapsto& H_\lambda \mathcal L_\lambda \otimes_{A_{\lambda}} M
\end{eqnarray*}
Wir erkl"aren nun unsere  $\mathbb Z$-graduierte 
Version $\mathcal O_\lambda^{\mathbb Z}$
von $\mathcal O_{\lambda}$ im Sinne von \ref{ZgrV} als die 
 $\mathbb Z$-Kategorie 
aller $\mathbb Z$-graduierten
endlich erzeugten $A_\lambda$-Moduln
\begin{equation*}
\mathcal O_\lambda^{\mathbb Z} :=  A_\lambda \op{-Modf}^{\mathbb Z}
\end{equation*}
und erkl"aren das Vergessen der Graduierung 
$\mathcal O_\lambda^{\mathbb Z} \rightarrow
\mathcal O_\lambda$ als das Vergessen der Graduierung eines $A_\lambda$-Moduls,
gefolgt von der  "Aquivalenz
$A_\lambda \op{-Modf}\sira \mathcal O_\lambda$ von eben. 
Schlie"slich erkl"aren wir unsere $\DZ$-graduierte Version 
$\mathcal O_{\op{int}}^{\mathbb Z} $ von $\mathcal O_{\op{int}} $
als die direkte Summe der $\mathcal O_\lambda^{\mathbb Z}$, in Formeln
$$\mathcal O_{\op{int}}^{\mathbb Z} \pdef\bigoplus_{\lambda\in \mathfrak X^+}
\mathcal O_\lambda^{\mathbb Z}$$
\end{Bemerkungl}


\begin{Lemma}\label{VAWW}
Seien $\lambda,\mu\in\frak X^+$ dominante ganze Gewichte.
Es liege  $\mu$ zumindest auf den W"anden, auf denen  $\lambda$ liegt,
in Formeln $W_\lambda\subset W_\mu$. 
Bezeichne
$T_{\lambda }^{\mu }:\mathcal O_\lambda\ra \mathcal O_\mu$ 
den Verschiebungsfunktor auf die zus"atzlichen W"ande
und $\pi:G/P_\lambda\sra G/P_\mu$ die Projektion. So existieren 
f"ur unsere  in \ref{gta}  erinnerten Funktoren $H_\mu$ und $H_\lambda$
Isotransformationen
$$H_\mu\circ \pi_\ast\stackrel{\sim}{\RA} T_\lambda^\mu \circ H_\lambda
\qquad\text{und}\qquad 
H_\lambda\circ \pi^\ast\stackrel{\sim}{\RA} T_\mu^\lambda\circ H_\mu
$$
\end{Lemma}
\begin{Bemerkungl}\label{DDia}
Unsere Isotransformationen bringen anders gesagt
als Doppelpfeile die folgenden Diagramme zum 2-Kommutieren:
\begin{displaymath}
    \xymatrix{
      \overline{\op{Der}}^{\op{ss}}_{(B )} G 
      /P_{\lambda } \ar[d]_{\pi_{\ast}} 
      \ar[r]^{\sim} & {\op{p}} \mathcal{O}_{\lambda }^{\op{opp}} 
      \ar[d]^{T_{\lambda }^{\mu }}\\
      \ar@{=>}[ur]^{\sim} \overline{\op{Der}}^{\op{ss}}_{(B )} G 
      /P_{\mu} \ar[r]^{\sim}
      & {\op{p}}\mathcal{O}_{\mu }^{\op{opp}} 
    }\qquad
\xymatrix{
      \overline{\op{Der}}^{\op{ss}}_{(B )} G 
      /P_{\mu } \ar[d]_{\pi^{\ast}} 
      \ar[r]^{\sim} & {\op{p}} \mathcal{O}_{\mu }^{\op{opp}} 
      \ar[d]^{T_{\mu }^{\lambda }}\\
     \ar@{=>}[ur]^{\sim} \overline{\op{Der}}^{\op{ss}}_{(B )} G 
      /P_{\lambda} \ar[r]^{\sim}
      & {\op{p}}\mathcal{O}_{\lambda }^{\op{opp}}
    }
  \end{displaymath}
Wir nehmen hier und im folgenden an, unsere Verschiebungsfunktoren
$T_\lambda^\mu$ seien definiert als das Darantensorieren 
des  einfachen
Moduls mit extremem Gewicht $\mu-\lambda$ 
und 
mit einem ausgezeichneten extremen Gewichtsvektor, gefolgt von der Projektion
auf den entsprechenden zentralen Charakter.
Diese Konvention hat den Vorteil, da"s uns damit ausgezeichnete Adjunktionen
 $(T_\lambda^\mu, T_\mu^\lambda)$ zur Verf"ugung stehen.
Wir konstruieren im folgenden Beweis sogar genauer zu jedem Isomorphismus
$c: T_\mu^\lambda I_\mu \sira I_\lambda$  
eine
ausgezeichnete Isotransformation wie im Lemma.
\end{Bemerkungl}
% \begin{Bemerkungl}\emph{Sp"ater?}
 
%   \begin{displaymath}
%     \xymatrix{
%       \overline{\op{Der}}^{\op{ss}}_{(B )} G 
%       /P_{\mu } \ar[d]_{\pi^{\ast}} 
%       \ar[r]^{\sim} & p \mathcal{O}_{\mu }^{\op{opp}} 
%       \ar[d]^{T_{\mu }^{\lambda }}\\
%      \ar@{=>}[ur]^{\sim} \overline{\op{Der}}^{\op{ss}}_{(B )} G 
%       /P_{\lambda} \ar[r]^{\sim}
%       & p\mathcal{O}_{\lambda }^{\op{opp}}
%     }
%   \end{displaymath}
% \end{Bemerkungl}
\begin{proof}
Es reicht, den Fall der Verschiebung auf die W"ande zu diskutieren:
Der andere Fall ergibt sich dann durch "Ubergang zu den adjungierten Funktoren.
Sei $c: T_\mu^\lambda I_\mu \sira I_\lambda$
ein beliebig aber fest gew"ahlter Isomorphismus.
In \cite[Theorem 8]{So-A}  wird gezeigt, da"s das Diagramm
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
\op{End} I_\mu \ar[r]^{T_\mu^\lambda} &\op{End} T_\mu^\lambda I_\mu \ar[r]^c
&\op{End} I_\lambda\\
C_\mu\ar[u]^\wr \ar@{^{(}->}[rr]  &&C_\lambda\ar[u]_\wr
}
\end{displaymath}
mit unseren kanonischen Isomorphismen aus \ref{gta}
in den Vertikalen kommutiert.
Betrachten wir nun das 2-Diagramm von Funktoren
und Transformationen
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
\mathcal O_\lambda^{\op{opp}}\ar[d]_{T^{\mu}_{\lambda}} \ar[r]^{\mathbb V} 
& C_\lambda \op{-mod}\ar[d]^{\op{res}^\mu_\lambda}\\
\mathcal O_\mu^{\op{opp}}\ar@{=>}[ur]^\sim \ar[r]^{\mathbb V} & C_\mu\op{-mod}
}
\end{displaymath}
mit der kontravarianten
Variante 
 $\mathbb V_\nu = \op{Hom}_{\frak g}(\;, I_\nu): \mathcal O_\nu^{\op{opp}}
\rightarrow C_\nu\op{-mod}$ der 
Funktoren aus \cite{So-A} in den Horizontalen und der Restriktion
als rechter Vertikale, so erhalten wir, wie 
im Diagramm bereits als Doppelpfeil eingezeichnet, 
analog zu \cite[Theorem 10]{So-A}  eine
Isotransformation
$
 \mathbb V T_\lambda^\mu \overset{\sim}{\Rightarrow} 
\op{res}^\mu_\lambda \mathbb V
$, 
indem wir  f"ur alle $M \in \mathcal O_\lambda$ die nat"urlichen
Isomorphismen
\begin{equation*}
 \mathbb V T^\mu_\lambda M  = \op{Hom}_{\frak g} ( T_\lambda^\mu M,I_\mu) 
\overset{\sim}{ \rightarrow}
\op{Hom}_{\frak g} ( M,T^\lambda_\mu I_\mu) 
\overset{\sim}{\rightarrow}
\op{Hom}_{\frak g} ( M,I_\lambda) =\mathbb V M
\end{equation*}
mit der Adjunktion als erstem Pfeil und 
dem von $c$ induzierten zweiten Pfeil betrachten.
Andererseits erhalten wir 
auch eine Isotransformation
 wie im folgenden Diagramm als Doppelpfeil angedeutet
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
C_\lambda \op{-mod}^\DZ\ar[d]_{\op{res}^\mu_\lambda} 
& \ar[l]_{\mathbb H}\op{Der}^{\op{b}}(G/P_\lambda)\ar[d]^{\pi_{\ast}}\\
C_\mu\op{-mod}^\DZ & \ar[l]_{\mathbb H} \ar@{=>}_\sim[ul]\op{Der}^{\op{b}} (G/P_\mu)
}
\end{displaymath}
durch die nat"urlichen Abbildungen
\begin{equation*}
 \mathbb H^\ast{\pi_{\ast}} \mathcal F 
\sira \op{Der}^\ast (\underline{G/P_{\mu}}, \pi_{\ast}
\mathcal F) \overset{\sim}{\rightarrow} 
\op{Der}^\ast (\pi^\ast \underline{G/P_\mu}, \mathcal F)
\overset{\sim}{\rightarrow} \op{Der}^\ast (\underline{G/P_\lambda}, \mathcal F)
\overset{\sim}{\rightarrow} \mathbb H^\ast \mathcal F
\end{equation*}
f"ur $\underline X$ die konstante Garbe auf $X$. 
Hier sind
unsere Koinvariantenalgebren mit der \glqq verdoppelten Graduierung\grqq\ 
zu verstehen, die sie als Kohomologieringe erhalten. 
Durch Vergessen der Graduierungen in diesem Diagramm
und Einschr"ankung auf die pervers halbeinfachen Objekte sowie 
Einschr"anken auf die projektiven Objekte im
vorhergehenden Diagramm  erhalten dann ein Diagramm der Gestalt
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
({\op{p}}\mathcal O_\lambda)^{\op{opp}}\ar[d]_{T^{\mu}_{\lambda}} \ar[r]^{\mathbb V} 
&C_\lambda \op{-mod}\ar[d]_{\op{res}^\mu_\lambda} 
& \ar[l]_{\mathbb H}
\overline{\op{Der}}^{\op{ss}}_{(B)}(G/P_\lambda)\ar[d]^{\pi_{\ast}}\\
({\op{p}}\mathcal O_\mu)^{\op{opp}}\ar@{=>}[ur]^\sim \ar[r]^{\mathbb V}
&C_\mu\op{-mod} 
& 
\ar[l]_{\mathbb H} \ar@{=>}_\sim[ul]\overline{\op{Der}}^{\op{ss}}_{(B)} (G/P_\mu)
}
\end{displaymath}
In diesem Diagramm 
sind alle
Horizontalen jeweils volltreu 
und induzieren nach \cite{BGSo} 
"Aquivalenzen auf dieselben vollen Unterkategorien
von $C_\lambda\op{-mod}$ und $C_\mu\op{-mod}$.
Schlie"slich beachte man noch, da"s 
f"ur jedes projektive $P\in {\op{p}}\mathcal O_\nu$ die offensichtliche 
\glqq Abbildung in den Bidualraum\grqq\  
einen Isomorphismus $$
P\sira \op{Hom}_{C_\nu}({\mathbb V}P,I_\nu)
=\op{Hom}_{C_\nu}(\op{Hom}_{\frak g}(P,I_\nu),I_\nu)$$
induziert: Man pr"uft das zum Beispiel, indem man mit dem 
offensichtlichen Fall 
$P=I_\nu$ beginnt, und dann beachtet, da"s etwa nach 
\cite[Proposition 6]{So-A} jedes projektive Objekt 
$P\in {\op{p}}\mathcal O_\nu$ eine 
Aufl"osung der Gestalt $P\hra I_\nu^n\ra I_\nu^m$ besitzt.
Unsere beiden Isotransformationen liefern damit die
erste im Lemma gesuchte Isotransformation. Die zweite ergibt sich, wie bereits
erw"ahnt,
durch "Ubergang zu den adjungierten Funktoren.
\end{proof}

\begin{Lemma}\label{egli}
Seien $\lambda,\mu\in\frak X^+$ dominante ganze Gewichte.
Es liege  $\mu$ zumindest auf den W"anden, auf denen  $\lambda$ liegt,
in Formeln $W_\lambda\subset W_\mu$. 
So besitzen sowohl die Verschiebungsfunktoren 
$T_{\lambda }^{\mu }:\mathcal O_\lambda\ra \mathcal O_\mu$ 
 auf die  W"ande als auch die Verschiebungsfunktoren 
$T^{\lambda }_{\mu }:\mathcal O_\mu\ra \mathcal O_\lambda$
aus den  W"anden jeweils
$\DZ$-graduierte Lifts.
\end{Lemma}
\begin{Bemerkungl}
  Will man nur dieses Lemma zeigen, so kann man auch
einfacher und ohne alle Geometrie argumentieren. Wir wollen im folgenden
jedoch  mit den im Beweis auf geometrischem Wege konstruierten
$\DZ$-graduierten
Liftungen
weiterarbeiten.
\end{Bemerkungl}

\begin{proof}
Wir gehen aus vom  Diagramm von Funktoren
% \begin{displaymath}
%  \xymatrix{
% &\op{Hot}^-\left( (\overline{\op{Der}}^{\op{ss}}_{(B)} G/P_\lambda)^{\op{opp}}\right) 
% \ar[d]_{H_{\lambda}}^{\wr}\ar[dl] &
% \ar@{_{(}->}[l] 
% (\overline{\op{Der}}^{\op{ss}}_{(B)} G/P_{\lambda})^{\op{opp}} 
% \ar[d]_\wr^{H_{\lambda}}\ar[dr]&\\
% \op{Hot}^-(A_\lambda\op{-pModf})\ar[r]^\sim \ar[d]_\wr 
% &\op{Hot}^-p\mathcal O_\lambda \ar[d]^\wr 
% & \ar@{_{(}->}[l]  p\mathcal O_\lambda \ar@{_{(}->}[d]
% &\ar^\sim[l] A_\lambda\op{-pModf}\ar@{_{(}->}[d]\\
% \op{Der}^- (A_\lambda\op{-Modf})\ar[r]^\sim  
% &\op{Der}^- \mathcal O_\lambda 
% & \ar@{_{(}->}[l] \mathcal O_\lambda 
% &\ar^\sim[l] A_\lambda\op{-Modf}
% }
% \end{displaymath}
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
\op{Hot}^-\left( (\overline{\op{Der}}^{\op{ss}}_{(B)} G/P_\lambda)^{\op{opp}}\right) 
\ar[dr]^{H_{\lambda}}_{\sim}\ar[d] &&&
\ar@{_{(}->}[lll] 
(\overline{\op{Der}}^{\op{ss}}_{(B)} G/P_{\lambda})^{\op{opp}} 
\ar[dl]^\sim_{H_{\lambda}}\ar[d]\\
\op{Hot}^-(A_\lambda\op{-pModf})\ar[r]^\sim \ar[d]_\wr 
&\op{Hot}^-{\op{p}}\mathcal O_\lambda \ar[d]^\wr 
& \ar@{_{(}->}[l]  {\op{p}}\mathcal O_\lambda \ar@{_{(}->}[d]
&\ar^\sim[l] A_\lambda\op{-pModf}\ar@{_{(}->}[d]\\
\op{Der}^- (A_\lambda\op{-Modf})\ar[r]^\sim  
&\op{Der}^- \mathcal O_\lambda 
& \ar@{_{(}->}[l] \mathcal O_\lambda 
&\ar^\sim[l] A_\lambda\op{-Modf}
}
\end{displaymath}
Darin meint $A\op{-pModf}$ f"ur die Kategorie der endlich
erzeugten projektiven $A$-Moduln. Alle Vierecke 
sind offensichtlich im striktesten Sinne kommutativ.
Bei beiden Dreiecken ist der senkrechte Pfeil als
der Funktor $\mathcal M\mapsto \overline{\op{Der}}(\mathcal M,\mathcal
L_\lambda)$
zu verstehen, und diese Diagramme sind $2$-kommutativ, wenn sie verstanden
werden mit
der im Diagramm  nicht eingezeichneten Isotransformation
$$H_\lambda\mathcal
L_\lambda\otimes_{A_\lambda} \overline{\op{Der}}(\mathcal M,\mathcal
L_\lambda)\sira H_\lambda\mathcal
L_\lambda\otimes_{A_\lambda} 
\op{Hom}_{\frak g}(H_\lambda\mathcal L_\lambda,H_\lambda\mathcal
M)\sira H_\lambda\mathcal
M$$
bei der der  zweite Isomorphismus als das  Auswerten erkl"art sei.
Aus diesem Diagramm erhalten wir eine "Aquivalenz von Kategorien
$$H_\lambda: \{\mathcal F\in \op{Hot}^-\left( (\overline{\op{Der}}^{\op{ss}}_{(B)}
  G/P_\lambda)^{\op{opp}}\right)\mid \mathcal{H}^i H_\lambda\mathcal F=0
\text{ f"ur } i\neq 0\}\;\sira \; \mathcal O_\lambda$$
K"urzen wir  die Kategorie auf der linken  Seite 
dieser "Aquivalenz einmal mit $\gamma\mathcal O_\lambda$
f"ur $\gamma$ wie \glqq geometrisch\grqq\  
ab, so zeigt unser Diagramm zusammen mit \ref{VAWW} weiter, da"s  
der von $\pi_\ast: \op{Der}^{\op{ss}}_{(B)}
  G/P_\lambda\ra \op{Der}^{\op{ss}}_{(B)}
  G/P_\mu$ auf den Homotopiekategorien induzierte
Funktor die Unterkategorie $\gamma\mathcal O_\lambda$ in die Unterkategorie
$\gamma\mathcal O_\mu$ 
"uberf"uhrt, und da"s es eine Isotransformation gibt, die als Doppelpfeil
das folgende Diagramm zum $2$-Kommutieren bringt:
  \begin{displaymath}
    \xymatrix{
      \gamma\mathcal{O}_{\lambda } \ar[d]_{\pi_{\ast}} 
      \ar[r]^{H_\lambda}_{\sim} &  \mathcal{O}_{\lambda }
      \ar[d]^{T_{\lambda }^{\mu }}\\
   \ar@{=>}[ur]^{\sim} \gamma\mathcal{O}_{\mu } \ar[r]^{H_\mu}_{\sim}
      &\mathcal{O}_{\mu }
    }
  \end{displaymath}
Genauer liefern unsere Konstruktionen aus dem Beweis
von Lemma \ref{VAWW} sogar zu jedem Isomorphismus 
$c: T_\mu^\lambda I_\mu \sira I_\lambda$ eine ausgezeichnete derartige 
Isotransformation. Setzen wir schlie"slich
$$\gamma\mathcal{O}_{\lambda }^\DZ\pdef \{\mathcal F\in 
\op{Hot}^-\left( (\op{Der}^{\op{ss}}_{(B)}
  G/P_\lambda)^{\op{opp}}\right)\mid \mathcal{H}^i H_\lambda\mathcal F=0
\text{ f"ur } i\neq 0\}$$
und betrachten darauf die durch die "ubliche Verschiebung 
von Komplexen aus $\op{Der}^{\op{ss}}_{(B)}
  G/P_\lambda$ induzierte $\DZ$-Operation, so liefert unser 
obiges Diagramm auch eine "Aquivalenz von 
$\DZ$-Kategorien 
$\gamma\mathcal{O}_{\lambda }^\DZ
\sira \mathcal{O}_{\lambda}^\DZ
=A_\lambda\op{-Modf}^\DZ$ und eine Isotransformation von Funktoren, 
die folgendes Diagramm mit dem
Vergessen der Graduierung in den Vertikalen 
zum $2$-Kommutieren bringt:
 \begin{displaymath}
    \xymatrix{
      \gamma\mathcal{O}_{\lambda }^\DZ \ar[d] 
      \ar[r]^{\sim} &  \mathcal{O}_{\lambda }^\DZ
      \ar[d]\\
      \ar@{=>}[ur]^{\sim} \gamma\mathcal{O}_{\lambda } \ar[r]^{\sim}
      &\mathcal{O}_{\lambda }
    }
  \end{displaymath}
Wir erhalten damit  sogar eine "Aquivalenz 
$\gamma\mathcal{O}_{\lambda }^\DZ\sira 
       \mathcal{O}_{\lambda }^\DZ$
von $\DZ$-graduierten Versionen von $\mathcal{O}_{\lambda }$ 
im Sinne von \ref{Aqug} und mit 
$\pi_\ast: \gamma\mathcal{O}_{\lambda }^\DZ\ra  \gamma\mathcal{O}_{\mu }^\DZ$
einen $\DZ$-graduierten Lift der Verschiebung auf die W"ande.
Genauso zeigt man, da"s das Zur"uckholen $\pi^\ast$ einen Funktor 
$\pi^\ast: \gamma\mathcal{O}_{\lambda }^\DZ\ra  \gamma\mathcal{O}_{\mu }^\DZ$
induziert, und da"s dieser Funktor 
mit der offensichtlichen Isotransformation
$v \pi^\ast \overset{\sim}{\Rightarrow} T_\mu^\lambda v$ 
ein $\DZ$-graduierter Lift der Verschiebung $T_\mu^\lambda$ aus den W"anden ist.
\end{proof}

\begin{Bemerkungl}\label{kpj}
Wir erinnern nun an die Theorie der projektiven Funktoren aus \cite{BG}.
Unter  einem projektiven Funktor $\mathcal O_{\op{int}} \rightarrow \mathcal
  O_{\op{int}}$ verstehen wir einen Funktor, der isomorph ist zu einem
direkten Summanden eines durch das Tensorieren mit einer endlichdimensionalen
Darstellung gegebenen Funktors $\mathcal O_{\op{int}} \rightarrow \mathcal
  O_{\op{int}}$. 
  Auf dem Niveau der Grothendieck-Gruppen lassen sich 
diese projektiven Funktoren
  gut fassen. 
Verwenden wir genauer die Notation $\Delta_\lambda := \Delta (\lambda
  -\rho) $ f"ur $\lambda \in \mathfrak X$,
so erhalten wir einen Isomorphismus
  \begin{eqnarray*}
    \mathbb Z \mathfrak X &\overset{\sim}{\rightarrow} 
&[\mathcal O _{\op{int}}]\\
    \op{e}^\lambda &\mapsto & [\Delta_\lambda]
  \end{eqnarray*}
  zwischen dem Gruppenring des Gewichtegitters und der Grothendieckgruppe der
  Kategorie $\mathcal O_{\op{int}}$, wo wir f"ur $\lambda \in \mathfrak X$ wie
  bei additiv notierten Gruppen "ublich $\op{e}^\lambda$ schreiben, 
sobald wir es
  als Element des Gruppenrings auffassen.  Die in \cite{BG} gezeigten
  Eigenschaften projektiver Funktoren implizieren, da"s die spaltende
  Grothendieckgruppe $\langle \mathcal P \rangle$ der additiven Kategorie
  aller projektiven Funktoren $\mathcal O_{\op{int}} \rightarrow \mathcal
  O_{\op{int}}$ treu auf der Grothendieckgruppe $[\mathcal O_{\op{int}}]$
  operiert. In anderen Worten  erhalten  wir also eine Injektion
  $
    \langle \mathcal P \rangle \hookrightarrow \op{End} [\mathcal O_{\op{int}}],
  $
  indem wir jedem projektiven Funktor seinen Effekt auf der Grothendieckgruppe
  $[\mathcal
  O_{\op{int}}]$ zuordnen.  Des weiteren implizieren sie, da"s die so
  induzierte Injektion
  $
    \langle \mathcal P \rangle \hookrightarrow \op{End} \mathbb Z \mathfrak X
  $
  sogar im Teilring der $W$-"aquivarianten Endomorphismen von $\mathbb Z
  \mathfrak X$ landet, in Formeln
  \begin{equation*}
    \langle \mathcal P \rangle \hookrightarrow \op{End}^W \mathbb Z \mathfrak X
  \end{equation*}
  Betrachten wir noch genauer f"ur $\lambda, \mu \in \mathfrak X^+$ die
  Kategorie ${}_{\mu}\mathcal P_{\lambda}$ aller projektiven Funktoren
  $\mathcal O_\lambda \rightarrow \mathcal O_\mu$, so liefert dieselbe
  Abbildung sogar einen Isomorphismus von abelschen Gruppen
  \begin{equation*}
    \langle {}_\mu\mathcal P_\lambda \rangle 
\sira \op{Hom}^W (\mathbb Z W \lambda,
    \mathbb Z W \mu)
  \end{equation*}
  f"ur $\mathbb Z W \lambda$ die freie abelsche Gruppe "uber der Bahn
  $W\lambda$ von $\lambda$. Die unzerlegbaren projektiven Funktoren
  $\mathcal O_\lambda \rightarrow \mathcal O_\mu$ werden
dann  klassifiziert durch
  die Doppelnebenklassen $W_\lambda \backslash W / W_\mu$ in der Weise, da"s
  es f"ur $p$ eine Doppelnebenklasse und $\hat{p}$ ihr Element maximaler L"ange
  genau einen unzerlegbaren projektiven Funktor $F = F_p : \mathcal O_\lambda
  \rightarrow \mathcal O_\mu$ gibt mit 
$$[F_p \Delta_\lambda] = [\Delta_{\hat{p}\mu}]
  + \sum_{\nu > \hat{p} \mu}c_\nu [\Delta_\nu]$$ 
wobei wir $\nu > \hat{p} \mu$ zu verstehen
  haben als $\nu \neq \hat{p} \mu$ und 
$ \nu \in \hat{p} \mu + | R^+ \rangle$ mit $|
  R^+\rangle$ dem von den positiven Wurzeln erzeugten Untermonoid des
  Gewichtegitters und die $c_\nu\in\DN$ irgendwelche Koeffizienten sind. 
  \end{Bemerkungl}
\begin{Satz}
  \begin{enumerate}
\item 
    Jeder projektive Funktor $\mathcal O_{\op{int}}\ra \mathcal
    O_{\op{int}}$ besitzt einen graduierten Lift zu einem 
$\DZ$-Funktor $\mathcal O_{\op{int}}^\DZ\ra \mathcal
    O_{\op{int}}^\DZ$.
\item 
 Gegeben zwei graduierte  Liftungen $\tilde{F},\hat{F}$ ein-
und desselben unzerlegbaren projektiven Funktors existiert f"ur
genau ein $i\in\DZ$  eine $\DZ$-Iso\-transformation 
$\tilde{F}\stackrel{\sim}{\RA}\hat{F}[i]$.
  \end{enumerate}\label{EGGL}
\end{Satz}
\begin{Bemerkungl}
  Insbesondere besitzen  also alle durch das Tensorieren
mit endlichdimensionalen Darstellungen gegebenen Funktoren graduierte Lifts.
Jedoch sind diese alles andere als eindeutig bestimmt und deshalb ist es 
auch auf kombinatorischem Wege 
nicht ganz einfach,  diese graduierten Lifts so zu w"ahlen, da"s
stets eine $\DZ$-Isotransformation zwischen dem
 graduierten Lift einer Verkn"upfung zur Verkn"upfung der graduierten
Lifts existiert.
\end{Bemerkungl}
  \begin{proof}
    Wir beginnen mit dem Beweis der ersten Aussage.  Sicher reicht es, wenn
    wir sie f"ur alle $\lambda,\mu$ und alle projektiven Funktoren $F:\mathcal
    O_\lambda\ra \mathcal O_\mu$ zeigen, oder auch f"ur die entsprechenden
    Funktoren $F:A_\lambda\op{-Modf}\ra A_\mu\op{-Modf}$. Nach \ref{BGLi} ist
    es gleichbedeutend, zu zeigen, da"s $F(A_\lambda)$ eine $\DZ$-Graduierung
    besitzt, die vertr"aglich ist mit den Graduierungen auf $A_\lambda$ und
    $A_\mu$ unter der Struktur von $F(A_\lambda)$ als
    $A_\mu$-$A_\lambda$-Bimodul.  In \ref{egli} werden wir zeigen, da"s alle
    Verschiebungsfunktoren auf W"ande und aus W"anden graduierte Liftungen
    besitzen.  Die Existenz graduierter Liftungen folgt dann leicht f"ur
    beliebige Kompositionen derartiger Funktoren, also insbesondere f"ur die
    Funktoren $T_p$ aus dem anschlie"senden technischen Lemma \ref{dfgc}. Mit
besagtem technischen Lemma \ref{dfgc} und Lemma
    \ref{DGTT}, angewandt auf die Kategorie der endlichdimensionalen
    $A_\mu$-$A_\lambda$-Bimoduln, folgt die Existenz graduierter Liftungen
    f"ur alle unzerlegbaren projektiven Funktoren.  Die im zweiten Teil
    behauptete Eindeutigkeit des Lifts bis auf Verschiebung der Graduierung
    folgt mit \ref{fgh}  aus \ref{DGtt}, angewandt auf die Kategorie der
    endlichdimensionalen $A_\mu$-$A_\lambda$-Bimoduln.
  \end{proof}






\begin{Lemma}\label{dfgc}
 Gegeben $\lambda,\mu\in \mathfrak X^+$ gibt es eine Familie 
von projektiven Funktoren $T_p:\mathcal O_\lambda \rightarrow \mathcal O_\mu$, 
indiziert durch die Elemente der Doppelnebenklasse
$p\in W_\lambda \backslash W / W_\mu$, die als 
Verkettungen von Verschiebungen aus
und auf W"ande geschrieben werden k"onnen, und eine Teilordnung 
auf unserer Doppelnebenklasse derart, da"s f"ur alle $p$
mit irgendwelchen Koeffizienten $b_q\in \DN$ gilt
$$T_p \cong F_p\oplus \bigoplus_{q<p}b_q F_q$$
\end{Lemma}
% \begin{Bemerkungl}
% Insbesondere wird das Bild unserer Einbettung
%   $
%     \langle \mathcal P \rangle \hookrightarrow \op{End}^W \mathbb Z \mathfrak X
%   $
%   als Teilring bereits erzeugt wird von den Bildern der Verschiebungen auf und
%   aus W"anden, also den Bildern
% der Funktoren $T_\lambda^\mu$ und $ T^\lambda_\mu$ f"ur $\lambda,
%   \mu \in \mathfrak X^+$ mit $W_\lambda \subset W_\mu$.
% \end{Bemerkungl}
\begin{proof}
Um das zu zeigen, gebe ich
  die geometrische Form eines Arguments, das in kombinatorischer Form und
  gr"o"serer Allgemeinheit etwa in \cite{GWi} zu finden ist. Gegeben $p \in
  W_\lambda \backslash W / W_\mu$ betrachte man in $\mathfrak X
  \otimes_{\mathbb Z} \mathbb R$ das Geradensegment von $\lambda$
nach $\hat{p} \mu$.  In
  jeder Facette der Weylgruppe $W$, die dieses Geradensegment trifft, w"ahle
  man ein Element des Schnitts, und nehme dabei $\lambda$ und $\hat{p}\mu$ als
  erstes beziehungsweise letztes Element.  So entsteht eine Folge $\lambda = a_0, a_1,
  \ldots , a_n = \hat{p}\mu$ in $\mathfrak X \otimes_{\mathbb Z} \mathbb R$.  Nun
  w"ahle man zu jedem $a_i$ ein ganzes Gewicht aus derselben Facette und
  bezeichne mit $\nu (i) \in \mathfrak X^+$ den dominanten Vertreter seiner
  Bahn unter der Weylgruppe.  Wieder nehme man dabei $\lambda = \nu (0)$ und
  $\mu = \nu (n)$.  Wenden wir nun die Folge von Verschiebungen auf und aus
  W"anden
  \begin{equation*}
    T^{\nu (n)}_{\nu(n-1)} \ldots T^{\nu (2)}_{\nu (1)} T^{\nu (1)}_{\nu (0)}
  \end{equation*}
  auf $\Delta_\lambda$ an, so entsteht nach der bekannten Wirkung von
  Verschiebungen auf Verma-Moduln ein Objekt mit Vermafahne, in der au"ser
  einer Kopie von $\Delta_{\hat{p}\mu}$ nur noch Kopien von $\Delta_{\kappa}$
  mit $\| \kappa - \lambda \| < \|\hat{p}\mu - \lambda\|$ 
vorkommen, f"ur $\|
  \; \|$ der Abstand bez"uglich eines unter der Weylgruppe invarianten
  Skalarprodukts. Das hinwiederum liegt daran, da"s alle anderen 
hier vorkommenden $\kappa$
  mit $\lambda$ verbunden werden k"onnen durch einen st"uckweise linearen Weg,
  der zwar die L"ange $\|\hat{p} \mu - \lambda \|$ hat, aber Knicke.
Damit erkennen wir
\begin{equation*}
    T^{\nu (n)}_{\nu(n-1)} \ldots T^{\nu (2)}_{\nu (1)} T^{\nu (1)}_{\nu
      (0)}=F_p\oplus
\bigoplus_{q<p}b_q F_q
  \end{equation*}
mit irgendwelchen Koeffizienten $b_q\in \DN$ und 
Doppelnebenklassen $q$, die kleiner sind als $p$ in dem Sinne,
da"s  $\hat{q}\mu$ n"aher an $\lambda$ liegt als $\hat{p}\mu$.
\end{proof}

\subsection{Erinnerungen}
\begin{Bemerkungl}
  Um die in der Einleitung versprochenen Resultate zu erhalten,
mu"s ich einiges aus \cite{So-AMS} erinnern. % Alle Nummern in eckigen Klammern
% in diesem Abschnitt beziehen sich auf diese Quelle.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}\label{fvcn}
Sei $\lambda\in \mathfrak X^+$ gegeben.
  Wir  betrachten die Koinvariantenalgebra $C$, die ich von
nun an die Nullfaseralgebra nennen will, und
darin die Teilringe $C^\lambda$ der $W_\lambda$-Invarianten.
Sie tragen eine nat"urliche Graduierung, die in diesem Zusammenhang 
in der Weise verdoppelt wird, da"s nur die homogenen Komponenten
mit geradem Grad von Null verschieden sind. 
Wir erinnern weiter die auf projektiven Objekten von $\mathcal O_\lambda$
  volltreuen exakten Funktoren
  \begin{equation*}
    \mathbb V : \mathcal O_\lambda \rightarrow C^\lambda\op{-Modf}
  \end{equation*}
Schlie"slich erinnern  wir die exakten
  Verschiebungsfunktoren $T_\lambda^\mu : \mathcal O_\lambda \rightarrow 
\mathcal O_\mu$  und f"ur $W_\mu\supset W_\lambda$  die bis auf
  Isotransformationen kommutierenden Diagrame
  \begin{displaymath}
    \xymatrix{
      \mathcal O_\lambda\ar[d]_-{T_\lambda^{\mu}} \ar[r]^-{\mathbb V} & C^\lambda\op{-Modf} \ar[d]^-{\op{res}}\\
      \mathcal O_\mu \ar[r]^-{\mathbb V} &C^\mu \op{-Modf}
    }
    \qquad \xymatrix{
      \mathcal O_\mu\ar[d]_-{T_{\mu}^\lambda} \ar[r]^-{\mathbb V} & C^\mu\op{-Modf} \ar[d]^-{C^\lambda \otimes_{C^\mu}}\\
      \mathcal O_\lambda \ar[r]^-{\mathbb V} &C^\lambda \op{-Modf}
    }
  \end{displaymath}
\end{Bemerkungl}



\begin{Bemerkungl}
 Nach \cite{So-AMS} k"onnen wir einen projektiven Erzeuger
$P_\rho\in \mathcal O_\rho$ des Blocks der Einsdarstellung finden nebst einer $\DZ$-Graduierung auf 
dem $C$-Modul $\DV P_\rho$. 
\end{Bemerkungl}




\begin{Bemerkungl}\label{VFGTn}
  Die Verschiebung auf die Wand liefert  einen Ringhomomorphismus $A
  \rightarrow A^s$ mit $e_f\mapsto e_f$. Es ist leicht zu sehen, da"s er
sogar eine Injektion ist, weshalb wir den  Idempotenten $e_f$ keinen
oberen Index zu geben brauchen.
Wegen $A^s = \op{Hom} (T^sP, T^sP) = \op{Hom}(P, T_s
  T^sP)$ ist $A^s$ ein projektiver $A$-Rechtsmodul.  Ebenso zeigt die
  Darstellung $A^s = \op{Hom} (T_sT^sP, P)$, da"s $A^s$ ein projektiver
  $A$-Linksmodul ist.  Mit diesem Bimodul erhalten wir ein bis auf eine
  Isotransformation kommutierendes funktorielles Diagramm
  \begin{displaymath}
    \xymatrix{
      \mathcal O^s \ar[r]^-\sim \ar[d]_-{T_{s}} &
\op{Modf-}A^s\ar[d]^-{\op{res}}\\
      \mathcal O \ar[r]^-\sim &\op{Modf-} A
    }
  \end{displaymath}
  mit der Einschr"ankung unter $A \rightarrow A^s$ als rechter Vertikale.  In
  der Tat wird die fragliche Isotransformation schlicht die
  Adjunktionsabbildung
  \begin{equation*}
    \op{Hom}(T^sP, M) \overset{\sim}{\rightarrow} \op{Hom} (P, T_sM)
  \end{equation*}
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Der Rechtsadjungierte von $T_s$ f"allt mit seinem Linksadjungierten
  zusammen, wir erhalten folglich zwei bis auf eine
Isotransformation kommutierende
  Diagramme
  \begin{displaymath}
    \xymatrix{
      \mathcal O \ar[d]_-{T^s} \ar[r]^-\sim 
& \op{Modf-}A \ar[d]^-{\otimes_A A^s}\\
      \mathcal O^s \ar[r]^-\sim &\op{Modf-} A^s\\
       }
      \qquad\qquad
        \xymatrix{
      \mathcal O \ar[d]_-{T^s} \ar[r]^-\sim 
& \op{Modf-}A \ar[d]^-{\op{Hom}_{-A}(A^s, \;)}\\
      \mathcal O^s \ar[r]^-\sim &\op{Modf-} A^s }
  \end{displaymath}
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Mithilfe von \ref{fvc} und \ref{fvcc} 
k"onnen wir die Ringe $A^s \subset A$ auch expliziter
  beschreiben.  Betrachten wir in der Tat zu $f = (t, s,\ldots, r)$ den
  $C$-Modul
  \begin{equation*}
    D_f := C \otimes_{C^s} C \otimes_{C^t} C \ldots \otimes_{C^r} k
  \end{equation*}
  und bilden die Summe $D:= \bigoplus_{f \in \Lambda} D_f$, so liefert
  \ref{fvc} erst einen Isomorphismus
  \begin{equation*}
    \mathbb V P \overset{\sim}{\rightarrow} D
  \end{equation*}
  und  dann einen Isomorphismus $A \overset{\sim}{\rightarrow}
  \op{End}_{C} D$ unter dem sich die Idempotenten $e_f$ auf beiden Seiten
  entsprechen.  Des weiteren erhalten wir 
einen Isomorphismus $\mathbb V^s P^s
  \overset{\sim}{\rightarrow} D$, wo $D$ zu einem $C^s$-Modul
  eingeschr"ankt ist, und mit \ref{fvcc} 
den unteren Isomorphismus in 
einem kommutativen Diagramm
  \begin{displaymath}
    \xymatrix{
      A\ar[d]\ar[r]^-\sim &\op{End}_C D \ar[d]\\
      A^s \ar[r]^-\sim & \op{End}_{C^s} D
    }
  \end{displaymath}
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}\label{FTZn}
  Wir verstehen nun $C$ mit der \glqq verdoppelten $\mathbb Z$-Graduierung\grqq, um
  eine bessere Kompatibilit"at mit unseren topologischen Konstruktionen 
 zu erreichen.  Das liefert unmittelbar $\mathbb Z$-Graduierungen
  auf $D, A$ und $A^s$.  Man kann ganz allgemein zeigen, da"s f"ur
  endlichdimensionale $\mathbb Z$-graduierte Ringalgebren "uber K"orpern alle
  einfachen und alle unzerlegbaren projektiven Moduln bis auf Isomorphismus
  und Verschiebung der Graduierung eindeutige $\mathbb Z$-graduierte Versionen
  besitzen.  Insbesondere sehen wir so, da"s 
$\op{Der}^{\op{b}}(\op{Modf}^{\mathbb
    Z}{\op{-}}A)$ trianguliert erzeugt wird von den $e_f A$ 
und $\op{Der}^{\op{b}}
  (\op{Modf}^{\mathbb Z}{\op{-}}A^s)$ von den $e_fA^s$.
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl}\label{GBHn}
Wir haben nun zwei Ringe  $A$ eingef"uhrt, n"amlich
den Ring $A=\op{Der}^\ast(\bar{\mathcal S},\bar{\mathcal S})$ in
\ref{AER} und den Ring $A=\op{End}(P)$ in \ref{AEPo}.
Ebenso  haben wir zwei Ringe  $A^s$ eingef"uhrt, n"amlich
den Ring 
$A^s=\op{Der}^\ast(\pi_{s\ast}\bar{\mathcal S},\pi_{s\ast}\bar{\mathcal S})$ in
\ref{AERs} und den Ring $A^s=\op{End}(P^s)$ in \ref{AEPo}.
Das war jedoch Absicht, denn wir erhalten ein kommutatives Diagramm 
von Ringen mit Isomorphismen in den Horizontalen
  \begin{displaymath}
    \xymatrix{
     \op{End}_{\mathcal O}(P) \ar[d]\ar[r]^-\sim &\op{End}_C D \ar[d]&
\op{Der}^\ast(\bar{\mathcal S},\bar{\mathcal S})\ar[l]_-\sim\ar[d]
\\
      \op{End}_{\mathcal O^s}(T^sP) \ar[r]^-\sim & \op{End}_{C^s} D&
\op{Der}^\ast(\pi_{s\ast}\bar{\mathcal S},\pi_{s\ast}\bar{\mathcal S})\ar[l]_-\sim
    }
  \end{displaymath}
in dem 
das linke Quadrat nur von oben kopiert ist, 
die rechte Vertikale von $\pi_{s\ast}$ induziert wird, 
und die horizontalen
Ringisomorphismen des rechten Quadrats
von 
 [4.2.1] herkommen und vom 
Hyperkohomologiefunktor induziert werden.
Insbesondere entsprechen sich unter unseren Funktoren auch die
Idempotenten $e_f$ zu $f\in\Lambda$ in allen sechs Ringen. Von nun an k"onnen
wir
also guten Gewissens die Notation $A$ f"ur alle drei Ringe der
oberen Zeile benutzen, sowie  die Notation $A^s$ f"ur alle drei Ringe der
unteren Zeile.
\end{Bemerkungl}

\begin{Lemma}\label{dgDn}
Es gilt  $\op{dgFrei-} (A, \Lambda)= \op{dgDerf-} A$  und f"ur alle $s$ 
desgleichen
auch $\op{dgFrei-} (A^s, \Lambda)= \op{dgDerf-} A^s$.
\end{Lemma}
\begin{proof}
Gegeben ein dg-Ring $A$ mit Differential Null kann %jedoch 
%nach \ref{Kzu} 
jeder
dg-Modul $M$ eingef"ugt werden in ein ausgezeichnetes Dreieck
$$
 Z \rightarrow M \rightarrow [1] B \overset{[1]}{\rightarrow}
$$
mit $Z$ den Zyklen und $B$ den Bildern des Differentials von $M$, so da"s die
dg-Moduln mit verschwindendem Differential bereits ganz $A\op{-dgDer}$ 
trianguliert
erzeugen. F"ur Rechtsmoduln gilt dasselbe.
Ist $A$ endlichdimensional, 
so erkennt man in derselben Weise, da"s 
die endlichdimensionalen 
dg-Rechtsmoduln mit verschwindendem Differential bereits ganz $\op{dgDerf-}A$ 
trianguliert
erzeugen. Damit folgt die Behauptung aus \ref{FTZ},
wo gezeigt wird, da"s 
die
$e_f A$ beziehungsweise die $e_f A^s$ f"ur $f\in\Lambda$ 
bereits $\op{Der}^{\op{b}}(\op{Modf}^{\mathbb
    Z}{\op{-}}A)$  beziehungsweise  $\op{Der}^{\op{b}}
  (\op{Modf}^{\mathbb Z}{\op{-}}A^s)$ trianguliert erzeugen.
\end{proof}

\subsection{Alter Kram}


\begin{Bemerkungl}
  Die graduierten Kategorien $\mathcal O_\lambda^\DZ$ haben wir in
\cite{BGSo} eingef"uhrt als die Kategorien $A_\lambda\op{-Modf}^\DZ$ 
der endlichdimensionalen $\DZ$-graduierten Moduln "uber der
Algebra $A_\lambda$, die hinwiederum definiert war als die
Algebra der Selbsterweiterungen in ${\op{Der}}(G 
/P_{\lambda })$ der direkten Summe der
Schnittkohomologiekomplexe aller $B$-Bahnen in $G 
/P_{\lambda }$. Im Kontext dieser Arbeit ist es jedoch bequemer,
die graduierte Kategorie $\mathcal O_\lambda^\DZ$ zu realisieren als
die Kategorie aller 
kovarianten $\DC$-linearen $\DZ$-Funktoren 
$$\op{Der}^{ss}_{(B)}(G 
/P_{\lambda })\ra \DC\op{-Modf}^\DZ$$
in die endlichdimensionalen $\DZ$-graduierten
$\DC$-Vektorr"aume. Eine "Aquivalenz mit der urspr"unglichen Definition
liefert  die Restriktion unseres Funktors auf die Unterkategorie 
mit den fraglichen
Schnittkohomologiekomplexen und ihren Translaten als Objekten.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  In den Diagrammen \ref{DDia} 
hat die linke Seite ein offensichliches graduiertes Analogon, und die
Definition der graduierten Versionen $\mathcal{O}^\DZ _{\lambda}$ der
Kategorien $\mathcal{O}_\lambda$ und der graduierten Verschiebungen auf W"ande
kann zusammengefa"st werden in den Diagrammen
\begin{displaymath}
\xymatrix{
{\op{Der}}^{\op{ss}}_{(B )} G 
/P_{\lambda } \ar[dd]_{\pi_{\ast}}
\ar@{=}[rr] && i \mathcal{O}^\DZ _\lambda \ar[dd]^{\tilde{T}_\lambda^\mu} \\
&&\\{\op{Der}}^{\op{ss}}_{(B )} G 
/P  _{\mu}
%\ar@{=>}[uurr] 
\ar@{=}[rr]&
& i\mathcal{O}^\DZ _\mu  \\
}
\end{displaymath}
% \begin{displaymath}
% \xymatrix{
% p\mathcal{O}^\DZ _\lambda 
% \ar[d]_{\tilde{T}^{\mu}_{\lambda}}\ar@{=}[r]
% & \op{Der}^{\op{ss}}_{(B )} G  / P  (\lambda ) 
% \ar[d]^{\pi_{\ast}}\\
% p\mathcal{O}^\DZ _\mu \ar@{=}[r] 
% &\op{Der}^{\op{ss}}_{(B )} G / P  (\mu )
% }
% \end{displaymath}
die die Wirkung unserer graduierten Verschiebungsfunktoren
auf den vollen Unterkategorien der injektiven Objekte
in unseren graduierten Kategorien beschreiben und damit auch
die graduierten Verschiebungsfunktoren selber.
\end{Bemerkungl}

\subsection{Graduiertes Tensorieren}
\begin{Bemerkungl}
Wie in \ref{hut}  seien weiter 
$G \supset B \supset T$ eine  zusammenh"angende komplexe
  halbeinfache algebraische Gruppe von adjungiertem Typ, 
eine Borel'sche Untergruppe und ein maximaler
  Torus.  Seien $G^{\vee}  \supset B^{\vee}  \supset T^{\vee} $ die zugeh"origen
  Langlands-Dualen.  
Wir k"urzen $\DC(\!(t)\!)=\cal{K}$ und
$\DC\llbracket t\rrbracket= o $ ab.
Wir betrachten die Schleifengruppe $G  (\cal{K})$, die
  Scheibengruppe $G  ( o )$ und die Iwahori $ I $ alias den
  Pullback
\begin{displaymath}
\xymatrix{
I  \ar[r]\ar[d] &B  \ar@{_{(}->}[d] \\
G   ( o ) \ar[r]&G 
}
\end{displaymath}
mit dem Auswerten bei $t=0$ in der unteren Horizontalen.  Die Grassmann'sche
$$
\op{Gr}  = G  (\cal{K}) / G  ( o )
$$
zerf"allt unter der Scheibengruppe $G  ( o ) $ in die Bahnen
\begin{equation*}
\op{Gr}  = \coprod_{\lambda \in \frak{X}^+} \op{Gr} _\lambda
\end{equation*}
f"ur $\frak{X} = \frak{X} (T^{\vee})$ die Charaktergruppe von $T^{\vee}$ 
alias die Menge der
Einparameteruntergruppen von $T $, die wir als Elemente $\lambda \in
T  (\cal{K})$ auffassen. Mit $\op{Gr} _\lambda$ ist  die Bahn
der Nebenklasse von $\lambda\in T  (\cal{K})$
gemeint, in Formeln also $\op{Gr} _\lambda = G 
( o )\lambda G  ( o )/G  ( o )$.  Damit jede
Doppelnebenklasse nur einmal genannt wird, m"ussen wir uns hier
wie  angedeutet auf die dominanten
Gewichte $\frak{X}^+ \subset \frak{X}$ beschr"anken.  
% , die wir verstehen in
% Bezug auf das System von positiven Wurzeln 
% $R^+ = R (T^{\vee},B^{\vee})$
Bezeichnet weiter $W_\lambda
\subset W$ die Standgruppe von $\lambda$ in der Weylgruppe $W = W(G,T)$
und  $P _\lambda \subset G $  die Parabolische
$P  _\lambda = B  W_\lambda B $, so erhalten wir 
durch das Auswerten bei $t=0$ eine Faserung
mit affinen Fasern
$
\op{Gr} _\lambda \twoheadrightarrow G  / P  _\lambda
$,
da n"amlich 
die Standgruppe von $\lambda G  ( o ) \in \op{Gr} $ 
unter der Wirkung von $G 
( o )$ gerade $G 
( o ) \cap \lambda G  ( o ) \lambda^{-1}$ 
ist und unter dem Auswerten bei $t=0$ in $P  _\lambda$ landet.  Bezeichnet
$N  \subset B $ das unipotente Radikal, so sind 
weiter die $I $-Bahnen
in $\op{Gr} _\lambda$ genau die 
Urbilder der $N $-Bahnen in $G  /P 
_\lambda$ unter unserer Projektion.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Um nun etwas nat"urlichere 
graduierte Lifts der Funktoren $(E \otimes ):
  \mathcal{O}_{\op{int}} \rightarrow \mathcal{O}_{\op{int}}$ f"ur
  endlichdimensionale Darstellungen $E$ von
$\frak{g}^{\vee}$ zu konstruieren, gehen wir wie folgt
  vor: Zun"achst liefern ja unsere affinen Faserungen $ g_\lambda :
  \op{Gr} _\lambda \twoheadrightarrow 
G  / P  _\lambda $ f"ur jede nat"urliche Zahl $n$ eine "Aquivalenz
  von Kategorien
\begin{equation*}
g_\lambda^\ast[n]: \op{Der}^{\op{ss}}_{(B )}
G  / P  _\lambda
\;\sira\; \op{Der}^{\op{ss}}_{(I )} \op{Gr} _\lambda 
\end{equation*}
Wir normalisieren diese "Aquivalenzen so, da"s unverschobene
Schnittkohomologiekomplexe in ebensolche "ubergehen, und 
w"ahlen dazu f"ur $n$  die komplexe Dimension $n=n_\lambda$ der Fasern
von $g_\lambda$.  
Die Definition der graduierten Kategorie $\mathcal{O}^\DZ _{\op{int}}$
kann nun zusammengefa"st werden in der Beschreibung der Kategorie ihrer 
projektiven Objekte als 
$${\op{p}}\mathcal{O}^\DZ _{\op{int}}
=\bigoplus_{\lambda \in \frak{X}^+} {\op{p}}\mathcal{O}^\DZ _{\lambda }$$
Wir wollen nun  unsere graduierten Lifts
$(E\tilde{\otimes}) : \mathcal{O}^\DZ _{\op{int}} \rightarrow
\mathcal{O}^\DZ _{\op{int}}$  erkl"aren durch das Kommutieren des Diagramms
\begin{displaymath}
\xymatrix{
{\op{p}}\mathcal{O}^\DZ _\lambda  \ar[r]^-{\sim}
\ar[ddd]_{\op{pr}_\mu \circ (E \tilde{\otimes})} 
&\op{Der}^{\op{ss}}_{(I )} \op{Gr} _{\lambda }
\ar@{^{(}->}[r] &\op{Der}_{(I )} \op{Gr} _{\lambda }\ar[d]_{i_{!}}\\
&&\op{Der}_{(I )} \op{Gr} \ar[d]^{\ast \tilde{E}}\\
&&\op{Der}_{(I )} \op{Gr} \ar[d]_{j^\ast}\\
{\op{p}} \mathcal{O}^\DZ _\mu \ar[r]^-{\sim} 
&\op{Der}^{\op{ss}}_{(I )} \op{Gr} _{\mu }\ar@{^{(}->}[r]
&\op{Der}_{(I )} \op{Gr} _{\mu}
}
\end{displaymath}
Hier sind die linken horizontalen Isomorphismen als
$g^\ast[n_{\lambda}]$ und $g^\ast[n_{\mu}]$ zu verstehen.
Mit $\op{Der}_{(I )} \op{Gr} $ meinen wir 
den direkten Limes der derivierten Kategorien der Bahnabschl"usse
$\op{Der}_{(I )} 
\overline{\op{Gr} _\tau}$
in Bezug auf  die Ausdehnung durch Null.
Die Buchstaben 
$i$ und $j$ meinen die Einbettungen der entsprechenden Bahnen der
Scheibengruppe in die affine Grassmann'sche, und $(\ast \tilde{E})$
meint
die Konvolution im Sinne von \cite{??} mit dem Schnittkohomologiekomplex
$\tilde{E}$ einer geeigneten affinen Schubertvariet"at 
$\overline{\op{Gr} _\nu}$, 
genauer mit demjenigen Schnittkohomologiekomplex, der unter
der geometrischen Satake-Korrespondenz  der einfachen Darstellung $E$
von $\frak{g}^{\vee}$ entspricht.  
Damit die linke Vertikale durch solch ein Diagramm
sinnvoll definiert ist, m"ussen wir
jedoch zun"achst
pr"ufen, da"s die rechte Vertikale pervers halbeinfache Komplexe in
ebensolche "uberf"uhrt. Das leistet die Proposition \ref{KHEl}
oder genauer ihr affines Analogon.
\end{Bemerkungl}

% \begin{Bemerkungl}\emph{Das wird noch rausgeschmissen!}
% Wir m"ussen nun mit Gewichten arbeiten.
%  Gegeben $H \looparrowright Y$ eine komplexe algebraische Gruppe, die auf
%   einer komplexen algebraischen Variet"at mit endlich vielen Bahnen operiert,
%   bilden wir in der 
% derivierten Kategorie $\op{Der}^{\op{b}} \op{MHM}(Y)$
% der Kategorie der gemischten Hodgemoduln 
% auf $Y$ 
% die volle Unterkategorie
% \begin{equation*}
% \op{Der}^{\op{m}}_{(H)} Y \subset 
% \op{Der}^{\op{b}} \op{MHM}(Y)
% \end{equation*}
% mit Objekten den Komplexen, deren Kohomologiegarben
% glatt sind  auf den $H$-Bahnen. In 
% beiden Kategorien k"onnen wir die Unterkategorien der \glqq reinen Objekte\grqq\ 
% oder genauer der 
% \glqq reinen Objekte vom Gewicht Null\grqq\  betrachten, und 
% ein fundamentaler Satz besagt, da"s f"ur jedes reine
% Objekt $\cal{F}\in \op{Der}^{\op{m}}_{(H)} Y$ das
% \glqq Vergessen der gemischten Struktur\grqq\  einen halbeinfachen Komplex 
% $\cal{F}\in \op{Der}^{\op{ss}}_{(H)} Y$ liefert, 
% vergleiche etwa \cite{Sa-I}.
% \end{Bemerkungl}
% \begin{Kommentar}
% Vielleicht doch besser mit \cite{BBD} arbeiten,
% das ist vermutlich einfacher.
% \end{Kommentar}
\begin{Bemerkungl}
Wir argumentieren  im
endlichdimensionalen Kontext, 
das vereinfacht die Darstellung und
die Verallgemeinerung bietet mit den aus \cite{??} bekannten Techniken
keinerlei zus"atzliche Schwierigkeiten.
Wir nennen einen Komplex von Garben {\bf gerade} genau dann,
wenn er an allen ungeraden Stellen exakt ist.
 Gegeben $H \looparrowright Y$ eine komplexe algebraische Gruppe, die auf
  einer komplexen algebraischen Variet"at mit endlich vielen Bahnen operiert,
bezeichnen wir die volle Unterkategorie aller geraden Komplexe 
in $\op{Der}_{(H)} Y $ mit
$$\op{Der}^{\op{ev}}_{(H)} Y$$
\end{Bemerkungl}\begin{Lemma}\label{PPFg}
Gegeben %WARUM WAR DAS DA? eine Parabolische $P\supset B$ und 
eine minimale Parabolische $P_s\supset B$  
und $\mathcal{F} \in \op{Der}_{(B)} G/B$  gerade
 ist auch  sein 
Bild $\pi_\ast\mathcal{F} $ 
unter der Projektion 
$\pi : G/B \twoheadrightarrow G/P_s$  
gerade, in Formeln
$$\mathcal{F} \in \op{Der}^{\op{ev}}_{(B)} G/B\;\;
\RA\;\;\pi_\ast\mathcal{F}\in \op{Der}^{\op{ev}}_{(B)} G/P_s$$
\end{Lemma}
\begin{proof}
Es reicht zu zeigen, da"s die Einschr"ankung von
$\pi_\ast\mathcal{F}$ auf jede Bruhatzelle gerade ist.
Sei $y \in W$ gegeben mit $ys > y$ in der Bruhatteilordnung.
Zun"achst bilden wir die Untervariet"at $X$ 
der Fahnenmannigfaltigkeit als pullback im kartesischen Diagramm
\begin{displaymath}
\xymatrix{
X \ar@{^{(}->}[r]^{u} \ar[d]^{\pi_s} & G/B\ar[d]^{\pi_s}\\
ByP_s/P_s \ar@{^{(}->}[r]^u & G/P_s
}
\end{displaymath}
und beachten, da"s $X$ zerf"allt in eine offene Teilmenge $BysB/B$ 
und ihr abgeschlossenes Komplement
$ByB/B$, in Formeln
\begin{displaymath}
\xymatrix{
BysB/B \quad\ar@{^{(}->}[r]^-{j}{{}^{\scriptscriptstyle{\circ}}
\hspace{-1ex} }&X & \ar@{_{(}->}[l]_-{i} {\hspace{-1,7ex}A}\quad ByB/B
}
\end{displaymath}
%end{eqnarray*}
Nach \ref{KuEG} haben wir also 
in $\op{Der}^+(\DC\op{-Mod}/X)$ oder kurz gesagt auf $X$ 
ein ausgezeichnetes Dreieck
\begin{eqnarray*}
j_!j^!u^*\mathcal{F} \rightarrow u^* \mathcal{F} \rightarrow 
i_*i^*u^*\mathcal{F} \overset{[1]}{\rightarrow}
\end{eqnarray*}
Behandeln wir es mit $\pi_{s*} = \pi_{s!}$, beachten den 
Basiswechsel $\pi_{s*}u^* = u^* \pi_{s*}$ und die Formel
$j^!=j^*$,
so erhalten wir auf $ByP_s/P_s$ ein ausgezeichnetes Dreieck
\begin{eqnarray*}
(\pi_s \circ j)_!i^*_{ys} \mathcal{F} \rightarrow u^*\pi_{s*}\mathcal{F} 
\rightarrow (\pi_s\circ i)_* i_y^* \mathcal{F}
\overset{[1]}{\rightarrow}
\end{eqnarray*}
Nun ist $\pi_s \circ i$ ein Isomorphismus von Variet"aten 
und $(\pi_s \circ j)$ 
eine Faserung mit Faser
$\Bbb{C}$.
Das Herunterdr"ucken mit kompaktem Tr"ager l"angs solch 
einer Faserung macht  aus der konstanten
Garbe die im Grad um zwei verschobene konstante Garbe, 
jedenfalls wenn eine vertr"agliche Orientierung
gew"ahlt werden kann, was ja im Fall komplexer Variet"aten 
leicht m"oglich 
ist. Das Lemma folgt.
\end{proof}
\begin{Bemerkungl}
Seien $P, Q\subset G$ 
Parabolische "uber $B$ unserer reduktiven Gruppe $G$.
Wir nennen ein Objekt $\mathcal{F} \in \op{Der}_{(B)} G/Q$
einen $P$-$\ast$-{\bf halbeinfachen}  Komplex genau dann,
wenn f"ur jede Einbettung einer $P$-Bahn
$u: Y \hookrightarrow G/Q$ der Komplex $u^* \mathcal{F} \in 
\op{Der}_{(B)} Y$ halbeinfach ist f"ur die perverse 
t-Struktur. Wir fordern also, da"s $u^* \mathcal{F}$
isomorph ist zur direkten Summe seiner 
perversen Kohomologiegarben und da"s  diese 
perversen Kohomologiegarben direkte Summen von
Schnittkohomologiekomplexen sind.
Analog k"onnte man den Begriff eines  $P$-$!$-halbeinfachen  Komplexes
einf"uhren, bei dem dasselbe f"ur alle $u^! \mathcal{F}$ gefordert wird.
%Wir nennen ein Objekt $\mathcal{F} \in \op{Der}^{\op{m}}_{(B)} G/Q$ ein 
%{\bf $P$-$*$-reines Objekt}
%oder genauer ein {\bf $P$-$*$-reines Objekt vom Gewicht Null}
%genau dann, wenn f"ur jede Einbettung einer $P$-Bahn
%$u: Y \hookrightarrow G/Q$ das Objekt $u^* \mathcal{F} \in 
%\op{Der}^{\op{m}}_{(B)} Y$ rein
%ist vom Gewicht Null.
\end{Bemerkungl}

\begin{Lemma}\label{UBH}
Gegeben zwei Parabolische $P,Q\supset B$ unserer reduktiven Gruppe $G$ 
ist ein Komplex
$\mathcal{F} \in \op{Der}_{(B)} G/Q$ 
gerade beziehungsweise $P$-$*$-halbeinfach genau dann, wenn sein 
Urbild $\pi^\ast\mathcal{F} \in \op{Der}_{(B)} G/B$
unter der Projektion 
$\pi : G/B \twoheadrightarrow G/Q$ gerade beziehungsweise $P$-$*$-halbeinfach ist.
\end{Lemma}
\begin{proof}
Das ist klar, da die Projektion einer $P$-Bahn in $G/B$
auf eine $P$-Bahn in $G/Q$ stets glatt ist.  
\end{proof}

\begin{Lemma}\label{PPFo}
Sei $P\supset B$ eine Parabolische 
und $P_s\supset B$  eine minimale Parabolische.
Gegeben $\mathcal{F} \in \op{Der}^{\op{ev}}_{(B)} G/B$  gerade
und  $P$-$*$-halbeinfach
 ist auch  sein 
Bild $\pi_\ast\mathcal{F} \in \op{Der}_{(B)} G/P_s$ 
unter der Projektion 
$\pi : G/B \twoheadrightarrow G/P_s$  
gerade und $P$-$*$-halbeinfach.
\end{Lemma}
\begin{Bemerkungl}
  In meinen Augen steckt in diesem Lemma das technische Herz der Argumentation.
\end{Bemerkungl}

\begin{proof}
Da"s $\pi_\ast\mathcal{F}$ gerade ist, wissen wir bereits aus 
\ref{PPFg}. Es bleibt, die Eigenschaft $P$-$*$-halbeinfach zu zeigen.
Sei dazu $u: Z \hookrightarrow G/P_s$ eine $P$-Bahn. Ist $\pi^{-1} (Z)$
 auch eine $P$-Bahn, so betrachten wir die Einbettung
$v : \pi^{-1} (Z) \hookrightarrow
G/B$ und haben
$
u^*\pi_* \mathcal{F} = u^* \pi_! \mathcal{F} = \pi_! v^* \mathcal{F}
$.
Das ist pervers halbeinfach nach dem Zerlegungssatz, 
da $\pi^{-1}(Z) \twoheadrightarrow Z$ 
eine $\Bbb{P}^1$-Faserung ist und
$v^* \mathcal{F}$ pervers halbeinfach war nach Annahme.
Sonst besteht $\pi^{-1}(Z)$ aus zwei $P$-Bahnen, 
etwa einer offenen Bahn $j:U\co \pi^{-1}(Z)$ und einer
abgeschlossenen Bahn $i:Y\As \pi^{-1}(Z)$,
und wir haben ein ausgezeichnetes Dreieck
\begin{eqnarray*}
j_!j^!v^* \mathcal{F} \rightarrow v^* \mathcal{F} \rightarrow 
i_*i^*v^* \mathcal{F}
\overset{[1]}{\longrightarrow}
\end{eqnarray*}
Unter $\pi_! = \pi_* $ f"ur $\pi :\pi^{-1} (Z) 
\twoheadrightarrow Z$ liefert es ein ausgezeichnetes
Dreieck der Gestalt
\begin{eqnarray*}
(\pi\circ j)_! (v \circ j)^* \mathcal{F} \rightarrow \pi_! v^* 
\mathcal{F} \rightarrow
(\pi \circ i)_* (v\circ i)^* \mathcal{F} \overset{[1]}{\longrightarrow}
\end{eqnarray*}
 Nach Annahme sind $(v\circ j)^* \mathcal{F}$ und $(v \circ i)^* 
\mathcal{F}$ 
gerade und $P$-$\ast$-halbeinfach. 
Dasselbe gilt dann f"ur Anfang und Ende unserer Sequenz, da 
$(\pi \circ i)$ ein Isomorphismus ist und $(\pi \circ j)$ eine 
$\Bbb{C}$-Faserung, und
da die $B$-Bahnen oben unter besagter $\Bbb{C}$-Faserung gerade 
die Urbilder der $B$-Bahnen
unten sind, so da"s die uns
interessierenden Schnittkohomologiekomplexe oben 
bis auf eine Gradverschiebung
schlicht
als R"uckzug der entsprechenden  
Schnittkohomologiekomplexe unten beschrieben werden
k"onnen.
Unser Lemma folgt, sobald wir zeigen, da"s der 
Grad-$1$-Morphismus unseres ausgezeichneten Dreiecks 
verschwindet. Das folgt jedoch unmittelbar aus der in
\cite[3.4.1]{BGSo} erkl"arten Beschreibung der Erweiterungen 
von Schnittkohomologiekomplexen unter Parit"atsbedingungen.
\end{proof}





\begin{Proposition}\label{KHEl}
  Gegeben Parabolische~$P, Q, R \supset B$ 
unserer reduktiven Gruppe~$G$ und
  ein~$P$-$*$-halbeinfaches Objekt~${\mathcal F} \in {\op{Der}}_{(B)} G/Q$ und eine
  einfache perverse Garbe~${\mathcal L} \in {\op{Der}}_{(Q)} G/R$ ist auch ihre
  Konvolution
  $ {\mathcal F}*_Q{\mathcal L} $ in ${\op{Der}}_{(B)} G/R $
  ein~$P$-$*$-halbeinfaches Objekt.
\end{Proposition}


\begin{proof}
  Per definitionem kann~${\mathcal F}*_Q{\mathcal L}$ wie folgt beschrieben
  werden: Man suche sich
  $ {\mathcal K} \in {\op{Der}}^+(G \times_Q G/R) $ so, 
da"s in~${\op{Der}}^+(G \times
  G/R)$ gilt
  $$ {\op{can}}^*{\mathcal K} \cong p^* {\mathcal F} 
\boxtimes {\mathcal L}$$ und
  erh"alt dann~${\mathcal F}*_Q{\mathcal L} \cong m_*{\mathcal K}$ f"ur~$m
  \colon G \times_Q G/R \to G/R$ die von der Wirkung induzierte Abbildung.
 Nun ist jedoch die hoffentlich offensichtliche Abbildung 
$f \colon G \times_B G/R \to G \times_Q G/R$ eine Faserung mit
  Faser~$Q/B$ und f"ur 
jedes~${\mathcal K} \in {\op{Der}}^{\op{b}}(G \times_Q G/R)$ haben
  wir etwa nach~\cite[2.6.6]{KS}  kanonisch
  \[ f_* f^*{\mathcal K} \cong {\op{H}}^\ast(Q/B) \otimes {\mathcal K} \] Es
  folgt~${\mathcal F} *_B {\mathcal L} \cong {\op{H}}^\ast(Q/B) 
\otimes ({\mathcal
    F} *_Q {\mathcal L})$,  mithin k"onnen wir uns beim Beweis der
  Proposition auf den Fall~$B = Q$ beschr"anken. Ist weiter~$g \colon G/B \to
  G/R$ die Projektion, so haben wir auch
  \[ g^*({\mathcal F} *_Q {\mathcal L}) \cong {\mathcal F} *_Q (g^* {\mathcal
    L}) \] und k"onnen nach~\ref{UBH} mithin au"serdem
 auch noch~$R = B$ annehmen.  Damit haben
  wir uns schon einmal auf den Fall~$R = Q = B$ zur"uckgezogen.
  Ist nun~$S\subset G$ eine weitere Parabolische "uber $B$ und
  bezeichnet~$\cal{L} \in {\op{Der}}_{(B)} G/B$ die konstante Garbe auf~$S/B$
  ausgedehnt durch Null, so haben wir bekanntlich
  \[ {\mathcal F} *_B \cal{L} \cong \pi^* \pi_* {\mathcal F} \]
  f"ur~$\pi \colon G/B \to G/S$ die Projektion, vergleiche auch~\ref{BWHA}.
 Ist~${\mathcal L} \in {\op{Der}}_{(B)} G/B$ die 
konstante Garbe auf~$P_s/B$ f"ur
  eine minimale Parabolische~$P_s$, so zeigen also~\ref{PPFo} und~\ref{UBH},
  dass~$*_B{\mathcal L}$ stets~$P$-$*$-halbeinfache Komplexe zu ebensolchen
  macht.
  Da nun aber Konvolution assoziativ ist und da alle einfachen perversen
  Garben aus~${\op{Der}}_{(B)} G/B$ bis auf 
Shift im Grad als direkte
  Summanden in iterierten Konvolutionsprodukten von Garben des eben
  betrachteten Typs auftreten, folgt die Proposition im allgemeinen.
\end{proof}










\subsection{Schrotthalde zum graduierten Tensorieren}
\begin{Bemerkungl}
\underline{Also:} Bezeichnet f"ur $y \in W$ mit 
\begin{eqnarray*}
C^P_y = \sum_{x \in W_P} h_{xy,y} H_{xy}
\end{eqnarray*}
so gilt $C^P_y C_z$ ist nichtnegative
$\Bbb{N}[v,v^{-1}]$ Linearkombination von $C^P_u$ mit $u \in W$ und sogar falls
$u= u_P \cdot u^P$ mit $u_P \in W_P$ und $u^P \in W^P$ k"urzester Repr"asentant
sowie $y= y_P \cdot y^P$ habe $u_P \succ_R y_P$ (oder $u_P \succ_L y_P$, 
mu"s im Computer
gucken)

\emph{Wohin? Schrott?}
!Effekt auf KL-Datoc liefert Existenz der Graduierten Verschiebung!

\underline{Sollte:} Obige Konstruktion ist bis auf 
Koszul-Dualit"at soch eine graduierte
Verschiebung!!

\underline{Adjungierte:} Ja wohl $(i_*)$ dann $(\circ E^*)$ dann $j^!$.
%\end{Bemerkung}
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}\emph{Wann?}
Bezeichne nun
$\mathcal{F}$ die Kategorie der endlichdimensionalen Darstellungen
unserer halbeinfachen Liealgebra. 
Unsere Konstruktion liefert  
einen auf Morphismen
$\Bbb{C}$-bilinearen
$\DZ$-Funktor
$$
  \begin{array}{ccc}
\mathcal{F} \times \mathcal{O}_{\op{int}}^{\Bbb{Z}} & 
\rightarrow & \mathcal{O}_{\op{int}}^{\Bbb{Z}}\\[2mm]
(E, \,M) &\mapsto & E \tilde{\otimes} M
\end{array}
$$
nebst nat"urlichen  Isomorphismen 
$ E \tilde{\otimes} (M[1])\sira  (E \tilde{\otimes} M)[1]$
sowie  $\Bbb{C} \tilde{\otimes}
M \overset{\sim}{\rightarrow}M$. 
Nat"urlich h"atten wir gerne
zus"atzlich  eine Isotransformation zwischen den beiden 
offensichtlichen Funktoren $\mathcal{F}
\times \mathcal{F} \times \mathcal{O}^{\Bbb{Z}}_{\op{int}} \rightarrow
\mathcal{O}_{\op{int}}^{\Bbb{Z}}$, als da hei"st nat"urliche Isomorphismen 
$c : F \tilde{\otimes} 
(E \tilde{\otimes} M) \overset{\sim}
{\rightarrow} (F \otimes E) \tilde{\otimes} M$ 
derart, da"s kommutieren
\begin{displaymath}
\xymatrix{
E \tilde{\otimes}(\Bbb{C} \tilde{\otimes}M)\ar[dr] 
\ar[r] & (E \otimes \Bbb{C}) \tilde{\otimes} M\ar[d]\\
 &E \tilde{\otimes} M\\
 \Bbb{C}\tilde{\otimes} (E \tilde{\otimes} M) 
\ar[r] \ar[dr] & (\Bbb{C} \otimes E) 
 \tilde{\otimes} M \ar[d]\\
 & E \tilde{\otimes} M\\
G \tilde{\otimes} (F \tilde{\otimes} 
(E \tilde{\otimes} M))\ar[d] \ar[r] & (G \otimes F)
\tilde{\otimes} (E \tilde{\otimes} M)\ar[d]\\
G \tilde{\otimes} ((F \otimes E) 
\tilde{\otimes} M)\ar[d] & \ar[dl]((G \otimes F)\otimes E) \tilde{\otimes}M\\
(G\otimes (F \otimes E)) \tilde{\otimes} M & \\
}
\end{displaymath}
Problematisch scheint mir jedoch, da"s sich bei 
einer graduierten Verschiebung sagen wir aus einer
Wand stets der Linksadjungierte vom Rechtsadjungierten 
um eine Verschiebung im Grad unterscheidet.
Im $\frak{sl}(2)$-Fall ist nun das Verschieben aus der Wand schlicht
das Darantensorieren der zweidimensionalen einfachen Darstellung $L(1)$.
Es sollte im Fall $E=L(1)$ also $E^* \tilde{\otimes}$ 
nicht sowohl Linksadjungiert als auch Rechtsadjungiert sein zu
$E\tilde{\otimes}$, als da hei"st, 
die von $\Bbb{C} \rightarrow E^* \otimes E \rightarrow \Bbb{C}$
induzierten Morphismen $M \rightarrow E^* 
\tilde{\otimes} (E \tilde{\otimes} M) \rightarrow M$
sollten keine Adjunktionen liefern.
Das m"ussten sie jedoch nach \ref{FADJj} tun, denn die 
Kompositionen $E \rightarrow E \otimes (E^* \otimes E) =
(E \otimes E^*)\otimes E \rightarrow E$ sind die Identit"at. 
Also denke ich, eine richtige \glqq Operation der
Tensorkategorie der endlichdimensionalen Darstellungen\grqq\  
auf $\mathcal{O}_{\op{int}}^{\Bbb{Z}}$ darf es nicht
geben.
\end{Bemerkungl}

  











\begin{Bemerkungl}
Jetzt
fangen wir erst mal klein an und versuchen, 
zumindest das im $\frak{sl}_2$-Fall
zu erreichen.
In diesem Fall scheint die Wahl
\begin{displaymath}
\begin{array}{llcl}
(L(1) \tilde{\otimes}) :& \Delta (0) & 
\mapsto & \Delta (-1) \langle 1 \rangle \oplus \Delta (1);\\
&\Delta (-1) & \mapsto &  P (-2);\\
&\Delta (i) & \mapsto & \Delta (i+1) \oplus \Delta (i-1) \text{ sonst; }
\end{array}
\end{displaymath}
zu einer konsistenten Wahl aller $(E \tilde{\otimes})$ zu f"uhren. Hier meint
$L(1)$ die zweidimensionale Darstellung und 
$\langle 1\rangle$ verr"uckt um Eins
in die positive Richtung, so da"s wir also haben
$\Delta (-i -2)\langle 1\rangle \subset \Delta (i)$ 
f"ur alle $i \in \Bbb{N}$ und
$\Delta (0) \langle 1\rangle \hookrightarrow P (-2) 
\twoheadrightarrow \Delta (-2)$.
In der Tat behaupte ich, da"s wir so f"ur 
$L (n) \tilde{\otimes}$ zu folgender Vorschrift
gelangen:
\begin{displaymath}
\begin{array}{rlcl}
L(n)\tilde{\otimes} :&  \Delta (-1) &\mapsto 
&P (-n-1) \oplus P (-n+1) \langle 2 \rangle
\oplus \ldots \oplus 
\left\{\begin{array}{l}
\Delta (-1) \langle n \rangle \\
P (-2) \langle n-1\rangle
\end{array} \right. \\
& \Delta (i) & \mapsto & \Delta (i+n) \oplus 
\Delta (i+n -2) \oplus \ldots \Delta (i-n)
 \text{ falls } i -n \geq 0;\\
&\Delta (i) & \mapsto & \Delta (i+n) \oplus 
\ldots \oplus \Delta (n-i) \oplus P (i-n) \langle 1
\rangle \oplus \ldots \oplus\\
& &&
\left\{ \begin{array}{l}
\Delta (-1) \langle n-i \rangle \\
P (-2) \langle n-i-1 \rangle \end{array}\right.
\text{ falls } i - n \leq -1.
\end{array}
\end{displaymath}
von der dann ein kurze Rechnung zeigt, da"s sie 
das Gew"unschte leistet.
\end{Bemerkungl}
Etwas "ubersichtlicher rechnet man den Effekt 
von $L (n) \tilde{\otimes} $ auf der
graduierten Grothendieckgruppe aus wie folgt:
\begin{center}
\begin{tabular}{c|c|c|c| c|}
3 && & &  \\
2 && & & 1 \\
1&& & 1 &  \\
0 & &1&  &  {\makebox[6mm]{$1$\hspace{-1ex}\raisebox{0,70ex}{${\scriptstyle
\backslash\;}$}}},
3 \\
-1 &0& &2, {\makebox[6mm]{$0$\hspace{-1ex}\raisebox{0,50ex}{${
\backslash\;}$}}} & \\
-2 & & 0& & 2, {\makebox[6mm]{$0$\hspace{-1ex}\raisebox{0,50ex}{${
\backslash\;}$}}} \\
-3& & &0 & \\
-4 & & & &0\\
\end{tabular}
\end{center}
wobei der Effekt auf $\Delta (-1)$ berechnet wird 
und man von einer Spalte zur n"achsten
kommt durch $L (1) \tilde{\otimes}$ gefolgt vom Wegstreichen der Spalte davor.
\begin{Bemerkung}
Gegeben $\lambda \in \frak{X}$ bezeichne $\lfloor\lambda\rfloor 
\in \tilde{\mathcal{W}} $ das
k"urzeste Element der Nebenklasse 
$\op{e}^\lambda W \subset \tilde{\mathcal{W}}$
und
%
\begin{displaymath}
V_\lambda = H_{\lfloor\lambda\rfloor}  \underline{H}_{w_0}
\end{displaymath}
%
So bilden die $V_{\lambda}$ f"ur $\lambda \in \frak{X}$ eine $\mathcal{L}$-Basis
von $\tilde{\mathcal{H}}_0 = \tilde{\mathcal{H}} \underline{H}_{w_0}$.
Ich vermute, da"s unter dem Isomorphismus
%
\begin{displaymath}
\begin{array}{rcl}
\left[ \mathcal{O}^{\Bbb{Z}}_{\op{int}}\right] 
&\overset{\sim}{\rightarrow} &\tilde{\mathcal{H}}_0\\[2mm]
\Delta (\lambda - \rho)\langle i\rangle & \mapsto & v^i V_\lambda
\end{array}
\end{displaymath}
%
das graduierte Tensorieren nach \ref{GrTe} mit 
einer endlichdimensionalen Darstellung
$E$ auf der linken Seite dem $\ast_0 H_E$ auf 
der rechten Seite entspricht mit
dem $H_E \in {}_0\tilde{\mathcal{H}}_0$, das 
unter dem Satake-Isomorphismus $\op{ch}
(E) \in \Bbb{Z} \langle \frak{X}\rangle^W$ entspricht.
\end{Bemerkung}
\begin{Beispiel}
Wir betrachten den Fall $\frak{sl}_2$ und $E$ die 
zweidimensionale irreduzible Darstellung.
Das liefert $H_E = \underline{H}_s 
\underline{H}_t \underline{H}_\eta$ wie in \ref{BSL2}
und die nebenstehenden Bilder berechnen $V_\lambda \ast_0 H_E$ f"ur
$\lambda =0,\rho$ und $-\rho$.
%
% Bild TAU
%
Sie zeigen $V_0 \ast_0 H_E = V_{-\rho} + v V_\rho$,
$V_\rho \ast_0 H_E = vV_0 + V_{2\rho} $ und $V_{-\rho} \ast_0 H_E =
V_{-2\rho} + V_0$, was gut vertr"aglich ist mit unseren Regeln
%
\begin{displaymath}
\begin{array}{lcl}
\left[ E \tilde{\otimes} \Delta (-\rho)\right] &= 
&[\Delta (-2\rho)] + [\Delta (0) \langle 1 \rangle ],\\[2mm]
\left[ E \tilde{\otimes} \Delta (0) \right]&=
& [\Delta (-\rho) \langle 1 \rangle ] + [\Delta (\rho)] \text{ sowie }\\[2mm]
\left[ E \tilde{\otimes} \Delta (-2\rho)\right] &=
& [\Delta (-3\rho) ] + [\Delta (-\rho)].
\end{array}
\end{displaymath}
%
\end{Beispiel}
\begin{Bemerkung}
Ich will nun zeigen, da"s das f"ur endlichdimensionale Darstellungen
sinnvoll ist. Gegeben $\lambda \in \frak{X}^+$ haben wir ja nach der
graduierten Version der BGG-Aufl"osung
\begin{displaymath}
L(\lambda) = \sum_{x \in W} (-1)^{l(x)} \Delta (x(\lambda +\rho)-\rho)
\langle l(x)\rangle
\end{displaymath}
und unter unserem Homomorphismus $[\mathcal{O}^{\Bbb{Z}}_{\op{int}} ]
\overset{\sim}{\rightarrow} \tilde{\mathcal{H}}_0$ landet das bei
\begin{eqnarray*}
\sum_{x \in W} (-v)^{l(x)} V_{x(\lambda + \rho)} = 
\sum_{X \in W} (-v)^{l(x)} H_{\lfloor x
(\lambda + \rho)\rfloor}
\underline{H}_{w_{0}}
\end{eqnarray*}
Nun gilt f"ur alle $\lambda \in \frak{X}^+ $ und $x \in W$ 
offensichtlich $\lfloor x (\lambda +
\rho)\rfloor = x \lfloor \lambda + \rho\rfloor$ und 
$H_{\lfloor x (\lambda +\rho)\rfloor}
=H_x H_{\lfloor\lambda +\rho\rfloor } $ und daraus folgt, 
da"s $L(\lambda)$ bei $(-v)^{l(w_{0})}
\underline{\tilde{H}}_{w_{0}} H_{\lfloor \lambda +\rho \rfloor }
\underline{H}_{w_{0}}$ und damit in Lusztig's 
Notation bei $v^{l(w_{0})} J_{\lambda +\rho}$ landet.
Das ist aber nach Lusztig  \cite{Lu-SCW} in der Tat
$v^{l(w_{0})} J_{\rho} \ast_0 H_{L(\lambda)}$
mit $H_{L(\lambda)} \in {}_0\tilde{\mathcal{H}}_0$ dem Element, das der
endlichdimensionalen Darstellung $L(\lambda)$ entspricht.
\end{Bemerkung}

\begin{center}
  "Ubersetzungstabelle zu Lusztig \cite{Lu-SCW}


\begin{tabular}{ll}
Bei mir & Bei Lusztig\\[0,5ex]
$\frak{X}$ & $P$ \\[1mm]
$\frak{X}^+$ & $P^{++}$ \\[1mm]
$\tilde{\mathcal{W}}$ & $\tilde{W}_a$\\[1mm]
$\mathcal{W}$ & $W_a$\\[1mm]
$\lambda \in \frak{X} \subset \mathcal{W}$ & $p_{\lambda} \in \mathcal{W}$\\[1mm]
$\lfloor \lambda \rfloor$ & $m_\lambda$\\[1mm]
$v^{-l (w_{0})} \underline{H}_{w_{0}}$ & $ \sum_{w \in W} T_w$\\[1mm]
$v^{-2}$ &$ q$\\[1mm]
$v^{-l(x)}H_x $&$T_x$\\[1mm]
$(-v)^{l(w_{0})} \underline{\tilde{H}}_{w_{0}}$ &
$\sum (-q)^{l(w)} T^{-1}_{w}$\\[1mm]
$\underline{\tilde{H}}_{w_{0}} H_{\lfloor \lambda \rfloor} 
\underline{H}_{w_{0}}$&$
(-1)^{l(w_{0})} J_{\lambda} $\\[1mm]
$\op{e}^\lambda \in \tilde{\mathcal{H}}$ &$ \tilde{T}_{p_{\lambda}} 
\in \tilde{\mathcal{H}}$\\[1mm]
$z_{\lambda}$&$z_{\lambda}$\\[1mm]
${}_0\tilde{\mathcal{H}}_0$&$ \mathcal{P} \mathcal{K}$\\[1mm]
$\sum_{w \in \mathcal{W}} q^{l(w)}$&$\mathcal{P}$ \\[1mm]
$\underline{H}_x$ mit $x$ wie in \ref{xkl}
&$ \mathcal{P} C^\prime_{\lambda} \in\mathcal{P} \mathcal{K}$
\end{tabular}
\end{center}

\emph{Wohin?}
Zun"achst einmal zeigen wir f"ur beliebiges~$E \in {\mathcal F}$ 
die Existenz eines~${\mathbb Z}$-Funktors
\[ (E\tilde{\otimes}) \colon {\mathcal O}_{\op{int}}^{\mathbb Z} 
\to {\mathcal O}_{\op{int}}^{\mathbb Z}\; \]
der unter dem Vergessen der Graduierung dem normalen 
Darantensorieren~$(E\otimes) \colon {\mathcal O}_{\op{int}} 
\to {\mathcal O}_{\op{int}}$ entspricht. Sicher reicht es, 
das Entsprechende f"ur alle~$\op{pr}_\mu \circ (E \otimes) 
\circ \op{in}_\lambda \colon {\mathcal O}_\lambda 
\to {\mathcal O}_\mu$ zu leisten.
Es gelingt sogar f"ur alle direkten Summanden derartiger 
Funktoren, also f"ur alle projektiven Funktoren
\[ F \colon {\mathcal O}_\lambda \to {\mathcal O}_\mu \]
im Sinne von~\cite{BG}.
In der Tat k"onnen wir ja f"ur alle~$\lambda$ eine 
endlichdimensionale~${\mathbb C}$-Algebra~$A_\lambda$ 
nebst einer "Aquivalenz von Kategorien
\[ A_\lambda  \op{-Modf} \stackrel{\sim}{\to} {\mathcal O}_\lambda \]
finden, und jeder projektive Funktor, ja sogar "uberhaupt 
jeder rechtsexakte Funktor~$F \colon {\mathcal O}_\lambda 
\to {\mathcal O}_\mu$ entspricht dann dem Darantensorieren 
eines endlichdimensionalen~$A_\mu $-$ A_\lambda$-Bimoduls~$X(F)$.
In~\cite{BGSo}, 3.8 konstruieren wir nun 
eine~${\mathbb Z}$-graduierte~${\mathbb C}$-Algebra~$A_\lambda$ 
nebst einer "Aquivalenz von Kategorien~$A_\lambda\op{-Modf} 
\stackrel{\sim}{\to} {\mathcal O}_\lambda$.
Per definitionem ist
\[ {\mathcal O}_\lambda^{\mathbb Z} = A_\lambda\op{-gModf} \]
die~${\mathbb Z}$-Kategorie der endlichdimensionalen 
graduierten~$A_\lambda$-Moduln, und einen graduierten 
Lift eines projektiven Funktors~$F$ anzugeben bedeutet 
genau, den zugeh"origen Bimodul~$X(F)$ mit einer Graduierung 
zu versehen, die mit den Operationen von~$A_\lambda$ und~$A_\mu$ 
vertr"aglich ist.
Ist~$F$ ein unzerlegbarer projektiver 
Funktor und damit~$X(F)$ ein unzerlegbarer 
Bimodul, und existiert solch eine Graduierung, 
so ist der entstehende graduierte Bimodul 
nach~\cite{BGSo}, 2.3.5 eindeutig bestimmt bis 
auf Isomorphismus und Verschieben der Graduierung. 
Nun besitzen die Verschiebungen auf W"ande graduierte 
Versionen nach~\ref{gta} und f"ur die Verschiebungen aus 
W"anden folgt dasselbe leicht "uber die explizite Beschreibung 
des entsprechenden Bimoduls, und f"ur allgemeine unzerlegbare 
projektive Funktoren k"onnen wir die Existenz graduierter 
Versionen induktiv mit~\cite{So-R}, 2.7.2 folgern. Damit folgt 
nat"urlich die Existenz graduierter Lifts der Funktoren~$E\otimes$, 
und es folgt sogar eine graduierte Version eines Resultats von 
Bernstein-Gelfand: Genau dann sind zwei graduierte 
Lifts~$\tilde{F}$, $\tilde{G} \colon {\mathcal O}_\lambda^{\mathbb Z} 
\to {\mathcal O}_\mu^{\mathbb Z}$ von projektiven Funktoren isomorph, 
wenn sie auf dem graduierten projektiven Vermamodul denselben Wert 
annehmen. Es scheint jedoch hoffnungslos, mit diesem Zugang zu 
zeigen, dass unsere graduierten Lifts in der beschriebenen 
Weise kompatibel gew"ahlt werden k"onnen.






\section{Die Summenformel}

\subsection{Die Shapovalov-Determinante}
\begin{Bemerkungl}
  Seien $\frak{g}\supset \frak{h}$ eine halbeinfache komplexe Lie-Algebra mit
  einer Cartan'schen, $R^+\subset \frak{h}^\ast$ ein System positiver Wurzeln
  und $\frak{g}=\frak{n}\oplus \frak{h}\oplus \frak{n}^+$ die zugeh"orige
  Zerlegung.  Bezeichne $\eta : U (\frak{g}) \sra S (\frak{h})$ die Projektion
  l"angs der Zerlegung der Einh"ullenden als $U (\frak{g})= (\frak{n} U
  (\frak{g}) + U (\frak{g})\frak{n}^{+}) \oplus S (\frak{h})$, wie wir sie auch
  schon beim Beweis von \ref{HCI} betrachtet hatten.
\end{Bemerkungl}

\begin{Satz}[\textbf{Shapovalov-Determinante}]\index{Shapovalov-Determinante} 
Gegeben ein Element des Wurzelgitters $\nu\in \langle R\rangle$ 
 und eine Basis
$X_1,\ldots, X_m$
von $U (\frak{n}^+)_\nu$ sowie eine Basis 
$Y_1,\ldots, Y_m$ von $U (\frak{n})_{-\nu}$
gilt f"ur die Determinante der $(m\times m)$-Matrix $M_\nu$
mit Eintr"agen $\eta(X_i Y_j)\in S(\frak{h})$
die Formel
$$\op{det} (M_{\nu}) \in \Bbb{C}^{\times} \prod_{\alpha \in
R^{+}} \prod_{n >0} (\alpha^{\vee} + \langle \rho, \alpha^{\vee}
\rangle- n)^{\cal{P} (\nu - n \alpha)}$$
\end{Satz}
\begin{Bemerkungl}
Nat"urlich steht hier nur im Fall
$\nu\in |R^+\rangle$ eine nichttriviale Aussage.
Nat"urlich h"angt die Matrix $M_\nu$ von der Wahl
der beiden Basen ab, ihre Determinante jedoch ist  bis auf
einen Skalar wohldefiniert. Das $\cal{P}$ im Exponenten meint die
Kostant'sche Partitionsfunktion aus \ref{SV}.
\end{Bemerkungl}
\begin{proof}[Beweis]
Es reicht zu zeigen, da"s (1) unser Doppelprodukt die Determinante
auf der linken Seite teilt
und da"s (2) beide Seiten denselben Grad haben als polynomiale
Funktionen auf $\frak{h}^{\ast}$.
Wir beginnen mit (1), da die Argumentation in diesem Fall
 auch die Motivation
erkl"art, diese merkw"urdige Determinante 
"uberhaupt zu untersuchen.
Wir k"urzen im folgenden $S(\frak{h})=S$ ab und 
betrachten den \defind{universellen Verma-Modul}
$$
\Delta(\frak{h}^{\ast}) \pdef \op{prod}_\frak{b}^\frak{g} S=
U (\frak{g}) \otimes_{U(\frak{b})} S\;\;
\in\frak{g}\op{-Mod_\DC-}S
$$
Die Multiplikation definiert einen
Isomorphismus $U (\frak{n}) \otimes_{\Bbb{C}} S
\overset{\sim}{\ra} \Delta (\frak{h}^{\ast})$. Wir notieren
$\Delta (\frak{h}^{\ast})_{\nu}$ das Bild von $U(\frak{n})_{\nu}
\otimes_{\Bbb{C}} S$ und pr"ufen $\frak{g}_{\alpha} \Delta
(\frak{h}^{\ast})_{\nu} \subset \Delta (\frak{h}^{\ast})_{\nu
+\alpha}$ f"ur alle Wurzeln  $\alpha$.
Es gilt hier allerdings zu beachten, da"s die $\Delta (\frak{h}^{\ast})_{\nu}$
die Gewichtsr"aume sind f"ur die 
{\bf adjungierte Operation}\index{adjungiert!Operation 
von Liealgebra auf Bimodul}
von $\frak{h}$ auf unserem Bimodul, die gegeben wird durch die
Vorschrift $(\op{ad}H)v\pdef Hv-vH$ unter Ausnutzen der Rechtsoperation 
von $H\in \frak{h}\subset S$.
Desgleichen betrachten wir
die {\bf opponierte Borel'sche} $\frak{n}+\frak{h}$
und den \defind{universellen Standard-Modul}
$$
\nabla(\frak{h}^{\ast}) \subset \op{ind}_{\frak{n}+\frak{h}}^\frak{g} S\pdef
\op{Hom}_{\frak{n}+\frak{h}}(U (\frak{g}) , S)
\;\;\in\frak{g}\op{-Mod_\DC-}S
$$
aller $(\op{ad}\frak{h})$-endlichen Vektoren
in der induzierten Darstellung. 
 Auch dieser Modul ist die Summe
seiner $(\op{ad}\frak{h})$-Gewichtsr"aume, und die Restriktion definiert
Isomorphismen  $
\nabla(\frak{h}^{\ast})_\nu\sira \op{Hom}_\DC(U(\frak{n}^+)_{-\nu},S)$.
Die Identit"at auf $S$ liefert uns nun
einen kanonischen Homomorphismus von $\frak{g}$-$S$-Bimoduln
$$\op{can}:\Delta (\frak{h}^{\ast})\ra \nabla(\frak{h}^{\ast})$$
und dessen Restriktionen
$$\op{can}_{\nu}:\Delta (\frak{h}^{\ast})_{\nu}
\ra \nabla(\frak{h}^{\ast})_{\nu}$$
sind Homomorphismen zwischen freien $S$-Moduln desselben endlichen Rangs
und haben deshalb eine bis auf eine Einheit von $S$ wohlbestimmte 
Determinante. Gehen wir die Definitionen durch, so erkennen wir darin
im wesentlichen unsere Shapovalov-Determinante.
Wir formulieren diese Erkenntnis als
\begin{Lemma}\label{BSh}
$$\DC^\times\op{det}(M_{\nu})=\DC^\times\op{det}(\op{can}_{-\nu})$$ 
\end{Lemma}
\begin{proof}
Dem Leser "uberlassen.  
\end{proof}

\begin{Bemerkunge}
Wir k"onnten den universellen Standard-Modul auch konstruieren,
indem wir den universellen Verma-Modul in geeigneter Weise 
dualisieren. Der kanonische Homomorphismus vom universellen Verma-Modul
in den universellen Standard-Modul verwandelt sich dann in eine
Bilinearform auf dem universellen Verma-Modul mit Werten in $S$.
Dieser Zugang ist vielleicht einfacher, ben"otigt aber die 
unkanonische Wahl
eines geeigneten Automorphismus unserer Lie-Algebra.
\end{Bemerkunge}\noindent
Spezialisieren wir nun zu einem Punkt $\lambda\in \frak{h}^\ast$, 
d.h.\ 
wenden wir auf unsere 
$\frak g$-$S$-Bimoduln den Funktor 
$\;\otimes_{S}\Bbb{C}_{\lambda}$ an f"ur $\lambda \in
\frak{h}^{\ast}$, so 
verwandelt sich das Diagramm
$$
\begin{array}{ccc}
\Delta (\frak{h}^{\ast})&\ra& \nabla(\frak{h}^{\ast})\\
\cup&&\cup\\
\Delta (\frak{h}^{\ast})_\nu&\ra& \nabla(\frak{h}^{\ast})_\nu
\end{array}$$
in ein Diagramm, das %kanonisch 
isomorph ist zu einem Diagramm der Gestalt
$$
\begin{array}{ccc}
\Delta (\lambda)&\ra& \nabla(\lambda)\\
\cup&&\cup\\
\;\;\Delta (\lambda)_{\lambda+\nu}&\ra& \nabla(\lambda)_{\lambda+\nu}
\end{array}$$
mit einem nichttrivialen Homomorphismus vo Darstellungen in der
oberen Horizontale.
Gegeben $\lambda \in \frak{h}^{\ast}$ und $\alpha \in R^{+}$ mit $
\langle\lambda + \rho, \alpha^{\vee} \rangle = n > 0$ wissen wir nun
bereits um eine Einbettung $\Delta (\lambda - n \alpha) \subset
\Delta (\lambda)$, deren Bild nat"urlich im Kern von
$\Delta (\lambda)\ra \nabla(\lambda)$ liegen mu"s. Jetzt verwenden wir
die anschlie"sende allgemeine Aussage.
\begin{Proposition}
Sei $M \in \op{Mat} (n \times n; \cal{O}(V))$ eine
quadratische Matrix mit Koeffizienten im Ring 
der polynomialen Funktionen auf einem
endlichdimensionalen
$\DC$-Vektorraum $V$ 
und sei $f \in
\cal{O}(V)$ eine polynomiale Funktion.
Gilt
$ \op{dim}_{\Bbb{C}} (\op{ker} M (x)) \geq
d$ f"ur alle $x$ in der Nullstellenmenge von $f$,
so teilt $f^{d}$ die Determinante $\op{det} M$.
\end{Proposition}
\begin{proof}[Beweis]
Sei ohne Beschr"ankung der Allgemeinheit $f$ irreduzibel.
Hat unsere Matrix Diagonalgestalt, so folgt die Behauptung leicht aus dem
Nullstellensatz und der Erkenntnis, da"s die Nullstellenmenge von
$f$ ihrerseits irreduzibel ist in der Zariski-Topologie, vergleiche
etwa \eref{IBer}{KAG}.
Sonst gehen wir "uber zum Ring $\cal{O}(V)_{\langle f\rangle}$ aller
Br"uche mit Z"ahler und Nenner aus $\cal{O}(V)$ derart, da"s $f$
den Nenner nicht teilt. Im Matrixring mit
Koeffizienten in diesem Hauptidealring 
finden wir nun nach \eref{ES}{KAG} Einheiten $A$, $B$ derart, 
da"s $AMB$  eine Diagonalmatrix ist. 
Weiter finden wir  $g\in \cal{O}(V)$ teilerfremd zu $f$ 
derart, da"s $A$ und $B$ sogar bereits Einheiten
im Matrixring 
der Lokalisierung $\cal{O}(V)[g^{-1}]$ sind.
Bezeichnet $U=V_g\co V$ das Komplement der Nullstellenmenge
von $g$ und ist $h\in \cal{O}(U)=\cal{O}(V)[g^{-1}]$ 
teilerfremd zu $f$, so gibt es nach dem Nullstellensatz
Stellen  $x\in U$ mit $f(x)=0$ aber $h(x)\neq 0$.
Sind nun nicht mindestens $d$ Diagonaleintr"age 
von $AMB$
teilbar durch $f$ und nehmen wir als $h$ das Produkt der
"ubrigen Diagonaleintr"age,
so erhalten wir Punkte $x\in U$ mit $f(x)=0$ aber
$ \op{dim}_{\Bbb{C}}( \op{ker} M (x)) <
d$ im Widerspruch zu unseren Annahmen.
Folglich ist $f^d$ ein Teiler von $\op{det}
(AMB)$ im Ring $\cal{O}(U)$ und damit dann notwendig auch 
ein Teiler von $(\op{det}M)$
im Ring $\cal{O}(V)$.
\end{proof}
Unsere Einbettung $\Delta (\lambda - n \alpha) \subset
\Delta (\lambda)$ zeigt nun jedoch, da"s unter der Vorraussetzung, die
Funktion $\alpha^{\vee} + \langle \rho, \alpha^{\vee}\rangle -n$
verschwinde bei $\lambda$, der Kern von $\op{can}_{\nu}$ mindestens
die Dimension von $\Delta (\lambda - n \alpha)_{\lambda - \nu}$
hat. Damit folgt, da"s unser Doppelprodukt die Determinante teilt
und Teil (1) des Beweises ist erledigt.

\emph{Unerkl"arte Notation Y,X,H}.
Jetzt f"uhren wir noch  die Grad-Absch"atzung (2) durch.
Bezeichne $\cal{M}(R^+)= \op{Ens} (R^{+}, \Bbb{N})$ das System
aller Multimengen von positiven Wurzeln und bezeichne
$$\op{sum}:
\cal{M}(R^+) \ra \frak{h}^\ast$$
das Aufsummieren, d.h.\ $\op{sum}(\omega)= \sum_{\alpha} \omega (\alpha)
\alpha$. Eine Multimenge $\omega\in \cal{M}(R^+)$ 
mit $\op{sum}(\omega)=\nu$ nennen wir
auch eine  {\bf Partition von} $\nu$,\index{Partition!eines Gewichts} 
die Kostant'sche Partitionsfunktion ordnet also jedem Gewicht
gerade die Zahl seiner Partitionen zu, in Formeln
$\cal{P} (\nu) = |\!\op{sum}^{-1}(\nu)|$.
Die Kardinalit"at einer Multimenge $\omega \in \cal{M}(R^+)$
bezeichnen wir mit $|\omega | = \sum_{\alpha} \omega (\alpha)
\in \Bbb{N}$.
Seien die positiven Wurzeln $\alpha_{1}, \ldots , \alpha_{n}$
durchnummeriert derart, da"s gilt $\alpha_{i} \leq \alpha_{j}
\Rightarrow i \leq j$ f"ur die Teilordnung \ref{geW}
auf den positiven Wurzeln.
Gegeben $\omega \in \cal{M}(R^+)$ bezeichnen 
wir mit $X_{\omega} \in U (\frak{n^+})$
beziehungsweise $Y_{\omega} \in U (\frak{n})$
die \glqq geordneten\grqq\  Monome
$$X_{\omega}
= X^{\omega(\alpha_{n})}_{\alpha_{n}}\ldots 
X^{\omega(\alpha_{1})}_{\alpha_{1}}
\;\;\text{ und }\;\;
Y_{\omega}
= Y^{\omega(\alpha_{1})}_{\alpha_{1}}\ldots 
Y^{\omega(\alpha_{n})}_{\alpha_{n}}$$
\begin{Lemma}
Gegeben $\omega, \pi \in \cal{M}(R^+)$ ist
der Grad von $\eta (X_{\omega}  Y_{\pi})$ beschr"ankt durch das Minimum von
$| \omega |$ und $| \pi |$.
Gilt $| \omega | = | \pi |$ aber $\omega \neq \pi$, so ist der
Grad von $ \eta(X_{\omega} Y_{\pi})$ sogar beschr"ankt durch $|
\omega | -1$.
\end{Lemma}
\begin{proof}[Beweis]
Bezeichne $U^{\leq n}$ die Menge aller Elemente der Einh"ullenden $U
(\frak{n})$ von $\frak{n}$ vom Grad $\leq n$.
Sei $Y_{\pi} = Y_{\alpha}Y_{\beta} \ldots Y_{\gamma}$ ein
geordnetes Monom. Durch Inspektion erkennen wir
$X_{\alpha}Y_{\pi}\in Y_{\pi} X_{\alpha} + \DC
Y_{\beta} \ldots Y_{\gamma} H_{\alpha}  + U^{\leq  |\pi |}
$ sowie f"ur
$\delta \not\geq \alpha$ analog $X_{\delta} Y_{\pi} \in Y_{\pi} X_{\delta} +
U^{\leq | \pi |}$.
Wir zeigen nun das Lemma durch vollst"andige Induktion "uber das Paar
$(|\omega |, |\pi |) \in \Bbb{N} \times \Bbb{N}$ f"ur die
Produktordnung auf $\Bbb{N} \times \Bbb{N}$.
Die Induktionsbasis ist unproblematisch. F"ur den
Induktionsschnitt schreiben wir $X_{\omega} =
X_{\omega^{\prime}}X_{\delta}$ und $Y_{\pi} = Y_{\alpha} Y_{\pi^{\prime}}$
mit $\alpha,\delta\in R^+$
und d"urfen ohne Beschr"ankung der Allgemeinheit $\delta \not>
\alpha$ annehmen.
Im Fall $\delta \not\geq \alpha $ ergibt sich sofort
$\eta (X_{\omega} Y_{\pi}) = \eta (X_{\omega^{\prime}} X_{\delta}
Y_{\pi}) \in \eta (X_{\omega^{\prime}} U^{\leq | \pi |})$
und wir erhalten mit Induktion, da"s hier der Grad sogar beschr"ankt
ist durch $\op{min} (|\omega'|, |\pi|)$.
Im Fall $\delta = \alpha$ ergibt sich $\eta(X_{\omega} Y_{\pi}) \in
\DC \eta(X_{\omega^{\prime}} Y_{\pi^{\prime}}) H_{\alpha}
+ \eta(X_{\omega^{\prime}}U^{\leq |\pi |})$
und eine weitere Anwendung der Induktionsannahme beendet den
Beweis.
\end{proof}
Der Grad von $\eta(X_{\omega} Y_{\pi})$ ist also beschr"ankt durch
$(|\omega | + |\pi |)/ 2$ und au"serhalb der Diagonalen 
ist der Grad sogar echt kleiner als
 diese
Schranke. 
Der f"uhrende Term der Determinante der quadratischen Matrix
mit Eintr"agen $\eta(X_{\omega} Y_{\pi})$ 
f"ur $\op{sum}(\pi)=\op{sum}(\omega)=\nu$
fest vorgegeben
ist folglich derselbe wie der
f"uhrende Term des Produkts der Diagonaleintr"age, und sein Grad
ergibt sich zu $\sum_{\op{sum}(\omega) = \nu} | \omega |$.
Damit haben wir den Satz "uber die Shapovalov-Determinante
zur"uckgef"uhrt auf die noch zu pr"ufende kombinatorische
Identit"at
$$\sum_{\op{sum} (\omega) = \nu} |\omega | = \sum_{\alpha \in R^{+},\; n>
0} \cal{P} (\nu - n \alpha)$$
Aber beide Seiten z"ahlen hier die Elemente von $\cal{M}(R^+)$,
die sich durch Hinzuaddieren eines echt positiven Vielfachen einer
positiven Wurzel zu einer Partition von $\nu$ vergr"o"sern lassen.
\end{proof}










\subsection{Die Jantzen-Filtrierung}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Abstrakte Jantzen-Filtrierung}]
  Sei $D$ ein diskreter Bewertungsring mit zugeh"origer 
Bewertung $v : \op{Quot} D \sra
  \Bbb{Z}\amalg \{\infty\}$, 
maximalem Ideal $\frak{m} \subset D$ und Restklassenk"orper $k = D
  / \frak{m}$. Seien $M, N$ endlich erzeugte freie $D$-Moduln und sei
$$f: M \ra N$$
ein Homomorphismus, der ein Isomorphismus wird nach dem Anwenden von
$\otimes_{D} \op{Quot} D$. Unter diesen Vorraussetzungen erkl"aren wir auf
dem $k$-Vektorraum $\bar{M} \pdef M/\frak{m} M$ die
\defind{Jantzen-Filtrierung} $\bar{M} = \bar{M}_{0} \supset
\bar{M}_{1} \supset \ldots \supset \ldots $ durch die
Vorschrift
$$\bar{M}_{i} \pdef \overline{f^{-1} (\frak{m}^{i}N)}$$
  W"ahlen wir Basen von $M$ und $N$ "uber $D$, so wird $f$ durch eine
  quadratische Matrix gegeben. Die Determinante dieser Matrix ist bis auf
  Einheiten von $D$ unabh"angig von der Wahl der Basen, so da"s ihre Bewertung
  $v (\op{det} f) $ wohldefiniert ist.
  In dieser Situation behaupten wir nun die
  {\bf abstrakte Summenformel}\index{Summenformel!abstrakte} 
$$\sum_{i} \op{dim}_{k} \bar{M}_{i} = v (\op{det}
f)$$
Sind in der Tat $f^{\prime} : M^{\prime} \ra N^{\prime}$ und
$f^{\prime\prime} : M^{\prime\prime}\ra N^{\prime\prime}$ zwei
 Abbildungen der beschriebenen Art und gilt unsere Formel f"ur
$f^{\prime}$ und $f^{\prime\prime}$, so gilt sie offensichtlich
auch f"ur $f \pdef f^{\prime} \oplus f^{\prime\prime} : M^{\prime}
\oplus M^{\prime\prime} \ra N^{\prime} \oplus N^{\prime\prime}$.
Nach dem \hyperref[ES]{Elementarteilersatz}
wird aber jede Abbildung $f: M \ra N$
zwischen freien endlich erzeugten $D$-Moduln in geeigneten Basen
beschrieben durch eine Diagonalmatrix.
Wir k"onnen uns beim Beweis der Summenformel also  auf
den Fall $M = N = D$ zur"uckziehen, und in diesem Fall ist die Formel evident.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkunge}
Statt mit einem diskreten Bewertungsring h"atten wir auch allgemeiner mit 
einem Dedekindring $R$ mit diskreter Bewertung $v : \op{Quot} R \sra
\Bbb{Z}\amalg \{\infty\}$ 
arbeiten k"onnen. Zum Beweis zieht man sich von diesem Fall
m"uhelos auf den bereits behandelten Fall zur"uck.
\end{Bemerkunge}
\begin{Bemerkungl}\label{SDJ}
Wir formulieren noch eine Variante dieser Aussage. Seien wieder $M,
N$ endlich erzeugte freie $D$-Moduln und sei
$$b : M \times N \ra D$$
eine bilineare Abbildung, die eine nichtausgeartete Paarung von 
Vektorr"aumen "uber $\op{Quot}D$ 
induziert.
So ist wieder $v (\op{det} b)$ wohldefiniert, wir
erkl"aren
$$\begin{array}{ccccccc}
M_{i} &=& \{ m \in M& \mid &b (m,N) &\subset& \frak{m}^{i} \}\\
N_{i} & =& \{ n \in N &\mid & b (M,n)& \subset& \frak{m}^{i} \}
\end{array} $$
und erhalten
$$\sum \op{dim} \overline{M}_{i} = \sum \op{dim} \overline{N}_{i}
= v (\op{det} b)$$
W"ahlen wir weiter einen Erzeuger $u$ von $\frak{m}$, so induziert
$u^{-i} b$ eine nichtausgeartete Paarung
$\overline{M}_{i}/\overline{M}_{i+1} \times \overline{N}_{i} /
\overline{N}_{i+1} \ra k$.
Der Beweis ist
mutatis mutandis derselbe.
\end{Bemerkungl}


\begin{figure}[p]\centering
\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildJaF}\\[4mm]
\noindent
Illustration zur Jantzen'schen Summenformel
\end{figure}





\begin{Satz}[\textbf{Jantzen'sche
Summenformel}]
F"ur alle $\lambda \in \frak{h}^{\ast}$ gibt es auf dem
Verma-Modul\index{Jantzen'sche
Summenformel} $\Delta (\lambda)$ eine Filtrierung
$$\Delta (\lambda) = \Delta (\lambda)_{0} \supset \Delta
(\lambda)_{1} \supset \ldots$$
derart, da"s alle sukzessiven Subquotienten $\Delta (\lambda)_{i}
/ \Delta (\lambda)_{i+1}$ selbstdual sind, da"s $\Delta
(\lambda)_{1}$ der gr"o"ste echte Untermodul von $\Delta
(\lambda)$ ist, und da"s in der Grothendieckgruppe $[\cal{O}]$
 gilt
$$\sum_{i >0} [\Delta (\lambda)_{i}] = \sum_{\substack{\alpha
\in R^{+} \\ s_{\alpha} \cdot \lambda < \lambda
}} [\Delta (s_{\alpha} \cdot \lambda )]$$
\end{Satz}
\begin{Bemerkunge}
  Barbasch zeigt in einer Arbeit in den ENS, dass
      die Jantzen-Filtrierung "ubereinstimmt mit der Sockel-Filtrierung. Da
      diese sp"ater die Graduierungsfiltrierung ist, kann man die
      Jantzen-Vermutung "uber die Erblichkeit der Jantzen-Filtrierung in der
      Tat ohne zus"atzliche Geometrie aus den KL-Vermutungen und Koszulit"at
      ableiten.
\end{Bemerkunge}



\begin{proof}[Beweis]
Wir erinnern uns an unsere Einbettung $\op{can}:\Delta (\frak{h}^{\ast})
\hookrightarrow \nabla (\frak{h}^{\ast})$.
Die Determinanten der induzierten Abbildungen
$\Delta (\frak{h}^{\ast})_{\nu} \hookrightarrow \nabla
(\frak{h}^{\ast})_{\nu}$ werden nach \ref{BSh} gegeben
durch die Formel von Shapovalov.
Ist insbesondere $t\mapsto \lambda + t \delta$ eine parametrisierte Gerade durch $\lambda$,
auf der keine Kowurzel konstant ist, so liefert die Einschr"ankung
eine Surjektion $S = \cal{O}(\frak{h}^{\ast}] \sra \Bbb{C}
[t]$ und unsere Einbettungen liefern unter $\otimes_{S} \Bbb{C}
[t]$ Einbettungen
$$\op{can} : \Delta (\lambda + t \delta) \hookrightarrow \nabla
(\lambda + t \delta)$$
von $\frak{g}$-$\DC[t]$-Bimoduln.
Jetzt betrachten wir rechts die Filtrierung durch die Untermoduln
$ t^{i} \nabla (\lambda + t \delta )$ und links 
deren Urbilder $\op{can}^{-1} t^{i} \nabla
(\lambda + t \delta)$  und
definieren die durch $\delta$ bestimmte
\defind{Jantzen-Filtrierung} auf $\Delta (\lambda)$ als die 
Filtrierung durch die Bilder dieser
Urbilder, in Formeln durch die
$$\Delta (\lambda)_{i} = \overline{\op{can}^{-1} t^{i} \nabla
(\lambda + t \delta)}$$
Die abstrakte Summenformel liefert dann mit $v$ der Nullstellenordnung in $t$
$$\begin{array}{ccl}
\sum_{i} \op{ch} \Delta (\lambda)_{i}&  = &\sum_{\nu} v
\op{det} (\op{can}_{\nu}({\lambda + t \delta} )) \op{e}^{\lambda+\nu}\\[2mm]
 &=& {\sum_\nu}\sum_{\substack{\alpha \in R^{+}\\ \langle \lambda + \rho,
 \alpha^{\nu} \rangle \in \Bbb{Z}_{\geq 1}}} \cal{P} (-\nu - \lambda
 + s_{\alpha} \cdot \lambda) \op{e}^{\lambda+\nu}\\[5mm]
&=& \sum_\mu\sum_{\substack{\alpha \in
R^{+}\\ s_{\alpha} \cdot \lambda < \lambda }}
\cal{P} (\mu) \op{e}^{s_{\alpha} \cdot \lambda - \mu}\\[5mm]
&=& {\sum}_{\substack{\alpha \in
R^{+}\\ s_{\alpha} \cdot \lambda < \lambda }} \op{ch} \Delta
(s_{\alpha} \cdot \lambda)
\end{array}$$
wo wir im zweiten Schritt die Formel f"ur die 
Shapovalov-Determinante verwenden. Die Selbstdualit"at der Subquotienten
folgt aus Bemerkung \ref{SDJ} und wir "uberlassen die 
diesbez"uglichen Details
dem Leser.
\end{proof}


\begin{Korollar}
Gegeben $\lambda,\mu \in \frak{h}^{\ast}$ mit  
$\{\nu\mid \mu \!\!\uparrow \!\!\nu\!\!\uparrow\!\!\lambda\}=\{\mu,\lambda\}$ 
haben wir
$[\Delta (\lambda): L (\mu)] =1$.
\end{Korollar}
\begin{proof}[Beweis]
Wenn wir zus"atzlich $\mu\neq\lambda$ fordern,  tritt $L (\mu)$ auf
der rechten Seite der Summenformel genau
einmal auf.
Der Fall $\mu=\lambda$ ist eh klar. 
\end{proof}
\begin{Korollar}
F"alle $A_{1}\times A_{1}, A_{2}$.
(Erst singul"ar, dann regul"ar.) Komme bei $B_{2}$ nicht ganz
durch.
\end{Korollar}














\section{Mehr zu Einh"ullenden halbeinfacher Lie-Algebren}
\subsection{Die Einh"ullende als Modul "uber ihrem Zentrum}
\begin{Satz}\label{CIi}
Seien $\frak{g}$ eine komplexe halbeinfache Lie-Algebra, $\frak{h}
\subset \frak{g}$ eine Cartan'sche, $W \subset \op{GL}
(\frak{h})$ die Weylgruppe und $G\subset\op{Aut}\frak{g}$ die 
adjungierte Gruppe.
\begin{enumerate}
\item
Die Restriktion liefert einen Isomorphismus
zwischen den unter der adjungierten Operation invarianten regul"aren
Funktionen auf unserer Lie-Algebra und den unter 
der Weylgruppe invarianten regul"aren
Funktionen auf ihrer Cartan'schen,
den 
{\bf\em Cheval\-ley-Isomorphismus}\index{Chevalley-Isomorphismus}
$$\cal{O}(\frak{g})^{G} \overset{\sim}{\ra} \cal{O}(\frak{h})^{W}$$
\item
Das von den invarianten regul"aren
Funktionen auf $\frak{g}$ 
ohne konstanten Term
erzeugte Ideal $\langle \cal{O}(\frak{g})_+^{G}\rangle\subset 
\cal{O}(\frak{g})$ besteht genau aus den
Funktionen in $\cal{O}(\frak{g})$, die auf dem nilpotenten Kegel
$\cal{N}\pdef \{ x \in \frak{g} \mid \op{ad} x \text{ ist nilpotent}
\}$ verschwinden, in Formeln
$$\langle\cal{O}(\frak{g})_+^{G}\rangle = \mathcal I (\cal{N})$$
\item
Die Algebra $\cal{O}(\frak{g})$ ist frei als Modul "uber
ihren $G$-Invarianten $\cal{O}(
\frak{g})^{G}$.  Ist genauer $A \subset  \cal{O}(\frak{g})$
ein
homogener Untervektorraum derart, da"s die Restriktion 
auf den nilpotenten Kegel einen Isomorphismus $A\sira \cal{O}(\cal{N})$
liefert, so liefert
die Multiplikation einen Isomorphismus
$$\cal{O}(\frak{g})^{G} \otimes_{\Bbb{C}} A \overset{\sim}{\ra}
\cal{O}(\frak{g})$$
\end{enumerate}
\end{Satz}
\begin{Bemerkungl}
In geometrischer Sprache besagt dieser Satz unter anderem, da"s (1)
die Einbettung $\frak{h}\hra \frak{g}$ einen Isomorphismus
$\frak{g}{\sslash} G\sira \frak{h}/W$
zwischen den Bahnschlu"sr"aumen  im Sinne von \eref{GAQ}{KAG}  
induziert und da"s damit nach \ref{Chev} die Variet"at $\frak{g}{\sslash} G$
auch isomorph ist zu 
$\Bbb{C}^{\op{dim}\frak{h}}$, da"s (2) die Nullfaser der Projektion
$\frak{g} \twoheadrightarrow \frak{g}{\sslash} G$ der nilpotente
Kegel $\mathcal N$ ist, 
und da"s (3) diese Projektion ein flacher Morphismus ist.
Im letzten Teil kann man insbesondere f"ur $A$ den Raum der
sogenannten \glqq harmonischen\grqq\  Funktionen w"ahlen, die dadurch charakterisiert 
werden, da"s jeder homogene invariante Differentialoperator mit konstanten
Koeffizienten von positivem Grad sie annulliert.
\end{Bemerkungl}
\begin{proof}[Beweis]
Weggelassen. Man findet das und noch mehr etwa in \cite{CG}.
\end{proof}
\begin{proof}[Ein Teil des Beweises]
Das Tangential an die Operation $a: G \times \frak{g} \ra \frak{g}$ im Punkt
$(1,X)$ wird unter den nat"urlichen Identifikationen ${\op{T}}_{1}G= \frak{g}$ 
und ${\op{T}}_{X}\frak{g}=\frak{g}$
die Abbildung
$$
\begin{array}{cccl}
\diff_{(1,X)}a: &\frak{g}\times \frak{g} &\ra& \frak{g}
\\& (Z,Y) &\mapsto &[Z,X] +Y
\end{array}
$$
Man betrachte nun speziell $H \in \frak{h}$ mit 
$\langle \alpha , H \rangle =2$ f"ur alle einfachen Wurzeln
$\alpha \in \Pi$.
W"ahlen wir weiter $X_{\alpha} \in \frak{g}_{\alpha}\backslash 0$ f"ur alle $\alpha \in \Pi$ und
bilden $X = \sum X_{\alpha}$, so haben wir nat"urlich $[H,X] = 2 X$.
Schreiben wir schlie"slich $H$ 
als Linearkombination der einfachen Kowurzeln $\alpha^{\vee}$,
so wird klar, da"s wir $Y \in \frak{g}$ finden k"onnen mit $[X,Y] =H$ und 
$[H,Y] = -2Y$.
Offensichtlich hat $\op{ad}(H)$ nur gerade Eigenwerte und der Eigenraum zum Eigenwert Null ist
genau die Cartan'sche $\frak{h}$.
Also zerf"allt $\frak{g}$ unter der adjungierten Operation der von $X,Y,H$ aufgespannten zu
$\frak{sl}(2,\Bbb{C})$ isomorphen Liealgebra in eine Summe von $\op{dim}\frak{h}$ irreduziblen
Darstellungen der Dimensionen
$$\lambda_{1} +1, \ldots , \lambda_{r} +1$$
f"ur geeignete $\lambda_i\in\DN$, die wir so nummerieren,
da"s gilt $
\lambda_{1} \leq \ldots \leq \lambda_{r}$.
Das Tangential in $(1,X)$ der von der Operation induzierten Abbildung
$$G \times (X+\op{ker}(\op{ad} Y)) \ra \frak{g}$$
hat als Bild $[Y,X] + \op{ker} (\op{ad}Y) =\frak{g}$.
Daraus folgern wir mit \ref{??}, da"s die Abbildung selbst 
dichtes Bild hat und da"s insbesondere die Restriktion
eine Injektion
$$\cal{O}(\frak{g})^{G} \hookrightarrow \cal{O}(X+\op{ker}(\op{ad}Y))$$
liefert.
Wir wissen schon \ref{??},
da"s $\cal{O}(\frak{g})^{G} \sira \cal{O}(\frak{h})^{W}$
ein Polynomring ist, als da hei"st, da"s er erzeugt werden kann von homogenen algebraisch unabh"angigen Funktionen
$f_{1}, \ldots , f_{r}$ der Grade $\nu_{1} \leq \ldots \leq \nu_{r}$ aus $\cal{O}( \frak{g})^{G}$.
Ist ganz allgemein $V$ ein Vektorraum und $f \in \cal{O}(V)$ homogen vom Grad $\nu$, so gilt
$(\diff_{v}f)(v) = \nu f (v)$ f"ur alle $v \in V$.
Nun beachte man f"ur das Tangential unserer Abbildung 
$$G \times (X +\op{ker} (\op{ad} Y)) \ra \frak{g}$$
an der Stelle $(1,X + Z)$ mit $[Z,Y]=0$ die Formel
$$\begin{array}{ccc}
(\diff_{(1,X+Z)} a) (H/2, Z^{\prime}) &=& [H/2, X+Z]+Z^{\prime}\\
&=&X + [H,Z]/2 + Z^{\prime}
\end{array}$$
Nehmen wir speziell $Z^{\prime} =Z -[H,Z]/2$, so ergibt sich 
demnach wieder $X+Z$.
Statt f"ur $f \in \cal{O}(\frak{g})^{G}$ um die Stelle 
$v=X+Z$ unserer $(\diff_{v}f)(v)$ auszurechnen,
k"onnen wir also ebensogut f"ur die Restriktion 
von $f$ auf $X+\op{ker}(\op{ad}Y)$ den Wert
$(\diff_{X+Z}f)(Z - [H,Z]/2)$ ausrechnen.
W"ahlen wir eine Basis $Z_{1}, \ldots, Z_{r}$ von $\op{ker}(\op{ad}Y)$ aus Eigenvektoren von $H$
mit Eigenwerten $-\lambda_{1}, \ldots , -\lambda_{r}$ 
und bezeichnen mit $\zeta_{1}, \ldots , \zeta_{r}$
die zugeh"origen Koordinaten auf $X + \op{ker}(\op{ad}Y)$ und geben $\zeta_{i}$ den Grad
$1+\lambda_{i}/2$, so schr"anken demnach homogene invariante Funktionen vom Grad $\nu$ aus $\cal{O}(\frak{g})^{G}$
ein zu homogenen Polynomen vom Grad $\nu$ in den $\zeta_{i}$, bez"uglich dieser speziellen Graduierung
auf $\Bbb{C} [\zeta_{1}, \ldots , \zeta_{r}]$.
F"ur die Grade $\nu_{1} \leq \ldots \leq \nu_{r}$ homogener Erzeuger $f_{1}, \ldots, f_{r}$
von $\cal{O}(\frak{g})^{G}$ folgern wir
$\nu_{i}\geq  1 + \lambda_{i}/2$, denn  w"are sonst $j$ die erste Stelle mit $\nu_{j} < 1 + \lambda_{j}/2$,
so w"aren die Restriktionen von $f_{1}, \ldots , f_{j}$ alle bereits
Polynome in $\zeta_{1}, \ldots,
\zeta_{j-1}$ im Widerspruch zu ihrer algebraischen Unabh"angigkeit.
Aus der Theorie der Weylgruppeninvarianten auf $\frak{h}$ folgt aber umgekehrt
$$\sum^{r}_{i=1} \nu_{i} \leq |R^{+}|+r$$
Da ja gilt $\sum 1+\lambda_{i} = \op{dim} \frak{g}$ und damit $\sum \lambda_{i} = |R|$ folgt so
$$\nu_{i} = 1 + \lambda_{i}/2 \quad\text{ f"ur } 1 \leq i \leq r$$
Das hinwiederum zeigt, da"s die Matrix der partiellen Ableitungen
$\frac{\partial f_{i}}{\partial \zeta_{j}}$ 
Block-Dreiecksgestalt hat mit Konstanten in den Bl"ocken auf der Diagonale.
Ihre Determinante ist mithin eine Konstante und ist von Null verschieden, da wir bei geeigneter Wahl
der $\zeta_{j}$ sogar Einheitsmatrizen in den Bl"ocken auf der Diagonalen erzielen k"onnen.
Die Differentiale $\diff f_{i}$ sind folglich linear unabh"angig an jedem Punkt von $X + \op{ker} (\op{ad}Y)$.
Ganz speziell folgt das f"ur den Punkt $X$ selber.
Wir wissen ja schon, da"s $\overline{GX} = \cal{N}$ die Nullstellenmenge $\cal{N} = Z ( f_{1}, \ldots, f_{r})$
der $f_{i}$ ist. Mit der linearen Unabh"angigkeit der Differentiale erhalten wir
st"arker $\mathcal I(\cal{N}) = \langle f_{1},
\ldots f_{r}\rangle = \langle \cal{O}(\frak{g})^{+G}\rangle$. \nichtfinal{Zitat?} 
Ein Beweis f"ur Teil 3 wird in \ref{BTD} diskutiert.
\end{proof}
\begin{Lemma}
Seien $W \subset V$ Vektorr"aume "uber einem K"orper $k$ und $T \subset {\op{S}}V$ ein homogener
Untervektorraum derart, da"s die Projektion einen Isomorphismus
$
T \sira {\op{S}} (V/W)
$
induziert. So induziert die Multiplikation einen Isomorphismus
\begin{equation*}
\op{mult}: {\op{S}}W \otimes T \sira {\op{S}}V
\end{equation*}
\end{Lemma}
\begin{proof}
Wir betrachten auf ${\op{S}}V$ die Filtrierung durch die Teilr"aume
\begin{equation*}
F^{\leq i} := \langle {\op{S}}W \;{\op{S}}^{\leq i} V \rangle_k.
\end{equation*}
Sicher gilt $\op{mult} ({\op{S}}W \otimes T^{\leq i}) \subset F^{\leq i}$ und nach unserer Annhame induziert
die Multiplikation Isomorphismen auf den assoziierten graduierten R"aumen.
Also war sie bereits selbst ein Isomorphismus.
\end{proof}
\begin{Bemerkungl}
Sind speziell $A \subset {\op{S}}V$ eine homogene Unterringalgebra und $E \subset {\op{S}}V$ ein homogener
Teilraum derart, da"s die Multiplikation gefolgt von der Projektion einen Isomorphismus\label{BTD} 
$A \otimes E \sira {\op{S}} (V/W)$ induziert, so induziert die Multiplikation
auch einen Isomorphismus ${\op{S}} W \otimes A \otimes E \sira {\op{S}}V$.
\end{Bemerkungl}
\begin{Beispiel}
Ist $\mathfrak g \supset \mathfrak h$ eine halbeinfache komplexe Liealgebra mit einer Cartan'schen,
so k"onnen wir unsere Erkenntnisse auf $(\mathfrak g / \mathfrak h)^\ast \subset \mathfrak g^\ast $ anwenden
mit $A = \mathcal O (\mathfrak g)^\mathfrak g \sira \mathcal O (\mathfrak h)^W$ und 
$\mathcal O (\mathfrak h)$ ist ein freier $\mathcal O (\mathfrak h)^W$-Modul nach \ref{MoI}.
W"ahlen wir also einen homogenen Untervektorraum $\bar E \subset \mathcal O (\mathfrak h)$ mit $\mathcal O
(\mathfrak h)^W \otimes \bar E \sira \mathcal O (\mathfrak h)$
unter der Multiplikation und einen homogenen Untervektorraum $E \subset \mathcal O (\mathfrak g)$
mit $E \sira \bar E$ unter der Restriktion $\mathcal O (\mathfrak g)
\rightarrow \mathcal O (\mathfrak h)$, so induziert die Multiplikation einen Isomorphismus
\begin{equation*}
\mathcal O (\mathfrak g/ \mathfrak h) \otimes \mathcal O (\mathfrak g)^\mathfrak g \otimes E \sira
\mathcal O (\mathfrak g)
\end{equation*}
\end{Beispiel}
\begin{Korollar}[\textbf{Regul"are Funktionen auf dem Nilkegel als Darstellung}]
Die Vielfachheit, mit der eine endlichdimensionale irreduzible
Darstellung $E \in \hat{\frak{g}}$ in $\cal{O}(\cal{N})$\label{RfN} 
vorkommt, stimmt "uberein mit der Dimension des Nullgewichtsraums
von $E$. Es gibt also in Formeln ausgedr"uckt
einen $\frak{g}$-Isomorphismus
$$\cal{O}(\cal{N}) \cong \bigoplus_{E \in \hat{\frak{g}}}
E^{\op{dim} E_{0}}$$
\end{Korollar}
\begin{proof}[Beweis]
Sicher k"onnen wir im Satz  $A$ sogar stabil unter $G$ w"ahlen.
F"ur jede Faser $\pi^{-1}(x)$ der Projektion $\pi : \frak{g}
\twoheadrightarrow \frak{g} {\sslash} G$ induziert die
Einschr"ankung einen Isomorphismus von $G$-Darstellungen $A
\overset{\sim}{\ra} \cal{O}(\pi^{-1}(x))$.
F"ur $x \in \frak{g}{\sslash} G \cong \frak{h}/ W$ regul"ar
besteht aber $\pi^{-1}(x)$ schlicht aus einem einzigen $G$-Orbit,
der isomorph ist zu $G/T$.
Wir finden so Isomorphismen von $G$-Darstellungen
$$\cal{O}(\cal{N}) =\cal{O}(\pi^{-1}(0)) \cong A \cong
\cal{O}(\pi^{-1}(x)) \cong \cal{O}(G/T)$$
F"ur die rechte Seite folgt die Behauptung nun mit
Frobenius-Reziprozit"at.
\end{proof}
\begin{Satz}[\textbf{Die Einh"ullende als Modul "uber ihrem Zentrum}]
Seien $\frak{g}$ eine komplexe halbeinfache Lie-Algebra, $\frak{h}
\subset \frak{g}$ eine Cartan'sche, $W$ die Weylgruppe und\label{KKo}  
$R^+\subset {\op{R}}(\frak{g},\frak{h})$ ein System positiver Wurzeln.
\begin{enumerate}
\item
Ist $H \subset S (\frak{h}) = U (\frak{h})$ ein homogener Teilraum
derart, da"s die Multiplikation einen Isomorphismus
$H \otimes S (\frak{h})^{W} \sira S (\frak{h})$
liefert, so
liefert die Multiplikation auch einen Isomorphismus
$$U(\frak{n}) \otimes H \otimes Z \otimes U (\frak{n}^{+})
\overset{\sim}{\ra} U(\frak{g})$$
\item\label{KKo2}
Sei $\frak{g} \sira \frak{g}^{\ast}$ ein
Isomorphismus zwischen der adjungierten und der koadjungierten
Darstellung und $S(\frak{g}) \sira
\cal{O}(\frak{g})$ der induzierte Isomorphismus von
$\Bbb{C}$-Algebren. F"ur den Nilkegel $\cal{N} \subset
\frak{g}$ betrachten wir die Surjektion $ S (\frak{g})
\sira \cal{O}(\frak{g}) \twoheadrightarrow \cal{O}(\cal{N})$. 
Ist $K \subset U (\frak{g})$ ein $(\op{ad}
\frak{g})$-stabiler Teilraum derart, da"s unsere Surjektion einen
Isomorphismus
$\op{gr} K \sira \cal{O}(\cal{N})$ induziert, so
induziert die Multiplikation einen Isomorphismus
$$K \otimes Z \sira U (\frak{g})$$
\end{enumerate}
\end{Satz}
\begin{proof}[Beweis]
Wir f"uhren das  zur"uck auf den
Chevalleyisomorphismus und seine Varianten. Dazu beginnen wir mit
einer Hilfsaussage.
\begin{Lemma}[\textbf{Tensorprodukt filtrierter R"aume}]
F"ur Vektorr"aume $V,W$ 
mit einer bei Null beginnenden aussch"opfenden Filtrierung
betrachte man auf ihrem Tensorprodukt\label{TGRn} %\label{TGR} 
$V \otimes
W$ die Filtrierung gegeben durch
$$(V \otimes W)^{\leq n} = \sum_{p+q =n}V^{\leq p} \otimes W^{\leq q}$$
So liefert die offensichtliche Abbildung einen Isomorphismus
$$\op{gr}V \otimes \op{gr} W \overset{\sim}{\ra} \op{gr} (V
\otimes W)$$
\end{Lemma}
\begin{proof}[Beweis]
Wir d"urfen nach \ref{FDGr} annehmen, da"s
unsere Filtrierungen von  Graduierungen herkommen, und  dann ist die
Aussage  offensichtlich.
\end{proof}\noindent
Jetzt zeigen wir zun"achst Teil 2.
Die kanonische Filtrierung auf $U (\frak{g})$ induziert
Filtrierungen auf $K$ und $Z$. Bilden wir 
wie eben die zugeh"orige  Filtrierung  auf $K\otimes Z$, so ist die 
Multiplikation $K\otimes Z\ra U(\frak{g})$ mit den Filtrierungen vertr"aglich 
und nach \ref{Igr} reicht es zu zeigen, da"s sie auf den assoziierten
graduierten R"aumen einen Isomorphismus 
$\op{gr}(K\otimes Z)\sira \op{gr}U(\frak{g})$ induziert. Schalten wir 
den Isomorphismus $\op{gr}K\otimes \op{gr}Z\sira \op{gr}(K\otimes Z)$
aus \ref{TGR} davor, so ergibt sich die Multiplikationsabbildung,
und es reicht folglich zu zeigen, 
da"s sie einen Isomorphismus
$$\op{gr}K\otimes \op{gr}Z\sira\op{gr}U(\frak{g})$$  liefert.
Da endlichdimensionalen Darstellungen von $\frak{g}$
vollst"andig reduzibel sind, induzieren jedoch die Einbettung $Z\hra U$
und die kanonische Identifikation $\op{gr}
U\sira S(\frak{g})$ 
Isomorphismen
$$\op{gr} Z = \op{gr} (U^{\frak{g}}) \sira ( \op{gr}
U)^{\frak{g}} \sira S(\frak{g})^{\frak{g}}$$
und damit folgt  Teil 2  aus dem Chevalley-Isomorphismus 
\ref{CI} in Verbindung mit \ref{LIGG}. Der erste Teil wird jetzt
nicht bewiesen.
\end{proof}

\begin{Korollar}\label{UZa}
Versehen wir $U=U(\frak{g})$ mit der adjungierten Operation von
$\frak{g}$ und der Operation durch Multiplikation von $Z$, so gibt
es einen Isomorphismus von $U$-$Z$-Bimoduln
$$U (\frak{g}) \cong \bigoplus_{E \in \hat{\frak{g}}} E^{\op{dim}
E_{0}} \otimes_{\Bbb{C}} Z$$
\end{Korollar}
\begin{proof}[Beweis]
  Das folgt aus Teil 2 der Beschreibung \ref{KKo} der Einh"ullenden
  als Modul "uber ihrem Zentrum, da wir nach \ref{RfN} die
Struktur der $\frak{g}$-Darstellung $\cal{O}(\cal{N}) \cong \op{gr} K \cong
K$ bereits verstehen.
\end{proof}

\subsection{Annullatoren von Verma-Moduln}
\begin{Satz}[\textbf{von Duflo}] 
Der Annullator eines Vermamoduls in der Einh"ullenden 
einer halbeinfachen Lie-Algebra
wird als Ideal erzeugt von seinem Schnitt mit dem
Zentrum der Einh"ullenden.\label{AnV}
\end{Satz}

\begin{proof}[Beweis]
Bezeichne $U$ unsere Einh"ullende, $Z\subset U$ ihr
Zentrum  und $\Delta$ einen 
Vermamodul. In Formeln behauptet der Satz die Gleichheit
$$\op{Ann}_{U}\Delta  = U \op{Ann}_{Z} \Delta $$
Um das zu zeigen, betrachten wir einen Teilraum
$K \subset U$  wie in \ref{KKo}.\ref{KKo2} derart, da"s $K
\otimes Z \ra U$ und $\op{gr} K \otimes \op{gr} Z \ra \op{gr} U$
Isomorphismen sind.
Sei $v \in \Delta$ der
kanonische Erzeuger unseres Vermamoduls, also $\frak{n}^{+}v =0$ und
$\Delta  = U (\frak{n}) v$.
Wir f"uhren den Beweis durch Widerspruch.
Wie wir gleich im Anschlu"s erkl"aren, haben wir Implikationen
%
%\vspace{3mm}
%
$$\begin{array}{ccrccc}
\op{Ann}_{U} \Delta  \neq U \op{Ann}_{Z} \Delta
&\Rightarrow & \op{Ann}_{U} \Delta  &\cap& K &\neq 0\\
&\RA&\op{Ann}_{U} \Delta  & \cap & K^{\frak{n}} &\neq 0\\
&\RA&\op{Ann}_{U} v\;& \cap & K^{\frak{n}} &\neq 0\\
&\RA&\op{gr} (\op{Ann}_{U} v) &\cap &\op{gr}
(K^{\frak{n}}) &\neq 0
\end{array}$$
%
%\vspace{3mm}
\noindent
Hier kommt die erste Implikation daher,
da"s ja gilt $Z = \Bbb{C} \oplus \op{Ann}_{Z} \Delta, $
also $K \otimes Z = (K \otimes \Bbb{C}) \oplus (K \otimes
\op{Ann}_{Z} \Delta )$ und vermittels unseres
Isomorphismus aus \ref{KKo}.\ref{KKo2} schlie"slich $U(\frak{g}) = K \oplus (U
\op{Ann}_{Z} \Delta) $.
Die anderen Implikationen folgen, 
da unser Annullator als zweiseitiges Ideal $(\op{ad}
\frak{g})$-stabil ist.
Jetzt zeigen wir aber, da"s dieser letzte Schnitt 
$\op{gr} (\op{Ann}_{U} v) \cap \op{gr}
(K^{\frak{n}})$ doch Null ist,
und damit folgt dann der Satz.
Nach Konstruktion ist $K$ ja eine Darstellung von $\frak{g}$ und
es folgt insbesondere $\op{gr} (K^{\frak{n}}) =( \op{gr} K)^{\frak{n}}$.
Nach Wahl von $K$ liefert die Restriktion
$\op{res}:\cal{O}(\frak{g}^{\ast}) \ra \cal{O}(\cal{N}^{\ast})$ auf den dualen
nilpotenten Kegel $\cal{N}^{\ast}\subset\frak{g}^{\ast} $ 
weiter eine Bijektion $(\op{gr}
K)\overset{\sim}{\ra} \cal{O}(\cal{N}^{\ast})$.
Es reicht also zu zeigen
$$\op{res} (\op{gr} (\op{Ann}_{U}v)) \cap \op{res}(
\op{gr}( K^{\frak{n}})) =0$$
Sicher gilt aber $\op{gr}(\op{Ann}_{U}v)=S
(\frak{g}) \frak{b}$ f"ur $\frak{b} = \frak{n}^{+} \oplus \frak{h}$, folglich
besteht der Raum $\op{res} (\op{gr} (\op{Ann}_{U} v))
\subset \cal{O}(\cal{N}^{\ast})$ gerade aus den Funktionen, die
auf $\frak{b}^{\bot} \subset \cal{N}^{\ast}$ verschwinden.
Bezeichnet $N \subset G$ die Untergruppe mit Lie-Algebra
$\frak{n}$, so besteht andererseits $\op{res} (\op{gr}
(K^{\frak{n}}))$ gerade aus den $N$-invarianten Funktionen auf
$\cal{N}^{\ast}$.
Da nun aber $N \frak{b}^{\bot}$ dicht ist in $\cal{N}^{\ast}$, mu"s eine
$N$-invariante Funktion aus $\cal{O}(\cal{N}^{\ast})$, die auf
$\frak{b}^{\bot}$ verschwindet, schon identisch  verschwinden.
\end{proof}

\begin{Korollar} Sei $M$ eine Darstellung einer halbeinfachen komplexen
  Liealgebra mit endlichdimensionalem verallgemeinerten Gewichtsraum
  $$M_\lambda^\infty\pdef \{m\in M\mid \exists i \text{ mit }(H-\lambda(H))^im=0
  \;\forall H\in \mathfrak h\}$$
  Wir nehmen an, da"s die Operation einen Isomorphismus
  $\op{U}(\mathfrak n)\otimes M_\lambda^\infty\sira M$ liefert und da"s
  es einen Vektor $v_\lambda\in M_\lambda^\infty$ gibt, der $M$ erzeugt.
  So gilt
  $$\op{Ann}_{\op{U}(\mathfrak g)}M=
  {\op{U}(\mathfrak g)}\op{Ann}_{\op{Z}(\mathfrak g)}M$$
\end{Korollar}
\begin{proof} \nichtfinal{(Noch sehr frisch abgeschrieben.
    K"onnte noch putzen vertragen.)}
  Wir verwenden die Abk"urzungen
$\op{U}\pdef \op{U}(\mathfrak g)$ und $\op{Z}\pdef \op{Z}(\mathfrak g)$ 
  argumentieren mit Induktion "uber $\op{dim} M_\lambda^\infty$.
  Ist dieser Raum von der Dimension h"ochstens Eins, so folgt die
  Behauptung aus dem Satz von Duflo. Andernfalls finden wir
  einen Gewichtsvektor $v\in  M_\lambda$ mit $v\neq 0$. Nach Annahme ist
  der davon erzeugte Untermodul ein Vermamodul
  und f"ur $\bar M\pdef M/{{\op{U}}}v$ gilt
  nach  Induktionsannahme $$\op{Ann}_{{\op{U}}}\bar M=
  {{\op{U}}}\op{Ann}_{\op{Z}}\bar M$$
  Gilt nun $\op{Ann}_{\op{Z}}\bar M = \op{Ann}_{\op{Z}}M$,
  so finden wir
  $$\op{Ann}_{{\op{U}}} M \subset \op{Ann}_{{\op{U}}} \bar M
  ={\op{U}}\op{Ann}_{\op{Z}}\bar M =
  {\op{U}}\op{Ann}_{\op{Z}}M\subset \op{Ann}_{{\op{U}}} M$$ und die Behauptung ist schon bewiesen.
  Andernfalls finden wir $z_0\in Z$ mit $\op{Ann}_{\op{Z}}\bar M =
  \DC z_0 \oplus \op{Ann}_{\op{Z}}M$
  und folglich 
$\op{Ann}_{{\op{U}}} M\subset \op{Ann}_{{\op{U}}}\bar M =
  {{\op{U}}} z_0 +
  {{\op{U}}}\op{Ann}_{\op{Z}}M$
  und schlie"slich
  $$\op{Ann}_{{\op{U}}} M=
  ({{\op{U}}} z_0\cap \op{Ann}_{{\op{U}}} M) +
  {{\op{U}}}\op{Ann}_{\op{Z}}M$$
Es reicht also zu zeigen $({{\op{U}}} z_0\cap \op{Ann}_{{\op{U}}} M) \subset 
  {{\op{U}}}\op{Ann}_{\op{Z}}M$.
  Nach unseren Annahmen gilt 
  $z_0v_\lambda=v$. Gegeben $u\in {\op{U}}$ mit $uz_0 v_\lambda=0$ folgt also  $u v=0$ und nach dem Satz von Duflo $u\in {\op{U}} \chi$ f"ur
  $\chi=\op{Ann}_{\op{Z}}\Delta(\lambda)$. 
  So erhalten wir  schlie"slich $uz_0\in {\op{U}}\chi z_0\subset
  {\op{U}}\op{Ann}_{\op{Z}}M$. 
\end{proof}

\begin{Proposition}[\textbf{Annulatoren endlichdimensionaler Darstellungen}]
  Gegeben eine halbeinfache komplexe Liealgebra $\mathfrak g$ und eine einfache
  endlichdimensionale Darstellung $L$ von $\mathfrak g$
  und $I\pdef \op{Ann}_{\op{U}(\mathfrak g)}(L)$
  gilt $I=I^2$.
\end{Proposition}
\begin{proof}
In der Tat haben wir $\op{U}(\mathfrak g)/I\sira \op{End}_\DC(L)$
  nach dem Dichtesatz. Insbesondere ist dieser Ring halbeinfach und jeder seiner
  einfachen Moduln ist isomorph zu $L$. Es folgt, da"s $I/I^2$ als Modul
  "uber dem halbeinfachen Ring $\op{U}(\mathfrak g)/I$ eine direkte Summe
  von Kopien von $L$ ist. Da ${\op{U}(\mathfrak g)}$ noethersch ist, ist es
  sogar eine
  endliche direkte Summe. Da aber endlichdimensionale Darstellungen von $\mathfrak g$
  halbeinfach sind, mu"s sogar $\op{U}(\mathfrak g)/I^2$
  eine direkte Summe von Kopien von $L$ sein und folglich von $I$ annulliert werden.
  Da das auch f"ur die Nebenklasse der Eins gilt, folgt $I\subset I^2$.
  Da die andere Inklusion eh klar ist, folgt schlie"slich $I=I^2$.
\end{proof}

\nichtfinal{Student: Kann man in einfachen F"allen, sagen wir Multiplizit"at Eins,
  alle Ideale von $\op{U}(\mathfrak g)/\op{U}(\mathfrak g)\chi^n$ angeben?
  Meines Wissens ist unbekannt, was die Kompositionsfaktoren der
  Bimoduln $\op{U}(\mathfrak g)/J$ sind f"ur primitive Ideale $J$, es gibt dazu noch
  nicht einmal Vermutungen. Ebenso ist unbekannt, ob stets gilt
  $J=J^2+ \op{U}(\mathfrak g)\chi$ f"ur $\chi\pdef J\cap {\op{Z}}(\mathfrak g)$.}

\subsection{Endomorphismen antidominanter Projektiver}
\begin{Satz}[\textbf{Endomorphismen antidominanter Projektiver}]
Der Endomorphismenring der projektiven Decke des einfachen Vermamoduls
mit trivialem zentralem Charakter ist die Nilfaseralgebra. Genauer gilt:
\begin{enumerate}
 \item Die Multiplikation induziert eine Surjektion $ Z \twoheadrightarrow
    \op{End}_{\frak{g}} P(-2\rho)$;
  \item Die Verkn"upfung $Z \sira S^{(W\cdot)}\hookrightarrow S
    \twoheadrightarrow S/\langle S^{W}_{+}\rangle$ ist  eine Surjektion;
  \item Diese beiden Surjektionen haben denselben Kern und es gibt genau einen
    Isomorphismus 
$\op{End}_{\frak{g}} P (-2\rho) \sira S/\langle S^{W}_{+}\rangle$, unter dem das
    anschlie"sende Diagramm kommutiert:
    $$\begin{array}{ccc}
      Z & \twoheadrightarrow & \op{End}_{\frak{g}} P(-2\rho)\\
      \downarrow & & \downarrow \\
      S & \twoheadrightarrow & S/\langle S^{W}_{+}\rangle
\end{array}$$
\end{enumerate}\label{22}
\end{Satz}


\begin{Bemerkungl}[\textbf{Diskussion der Terminologie}] 
 Fr"uher habe ich von der \glqq Koinvariantenalgebra\grqq\, gesprochen, aber 
die Terminologie \glqq Nilfaseralgebra\grqq\, gef"allt mir besser.
In der Tat besteht ja unsere Algebra nicht aus den Koinvarianten irgendeiner
Gruppenoperation, sondern vielmehr aus den regul"aren Funktionen
auf der schementheoretischen Faser der Quotientenabbildung
"uber dem Bild des 
Ursprungs alias 
der \glqq Nilfaser\grqq.\index{Nilfaseralgebra}\index{Koinvariantenalgebra} 
\end{Bemerkungl}
\begin{proof}
Ich gebe hier Bernstein's Beweis \cite{Bern}.
Wir k"urzen die Nilfaseralgebra ab als
$S/\langle S^{W}_{+}\rangle = C$.
Nach \cite{Bou} gilt $\dim_{\DC} C = |W|$.
Wir pr"ufen zun"achst einmal, da"s unsere beiden Algebren dieselbe Dimension
haben, da"s also in Formeln gilt $\dim_{\DC} \op{End}_{\frak{g}} P(-2\rho) = |W|$.
Aber nach \cite{Ja} haben wir 
$[M (x \cdot 0): L(-2\rho)] =1$ f"ur alle $x \in W$ 
und dann $(P(-2\rho): M(x\cdot 0)) =1$ wegen BGG-Reziprozit"at. Damit folgt
$$\begin{array}{lcl}
\dim_{\DC}
\op{End}_{\frak{g}} P(-2\rho) &= &[P(-2\rho): L(-2\rho)]\\
 &=& \sum_{x} (P(-2\rho):M(x\cdot 0)) [M(x\cdot 0) : L(-2\rho)]\\
 & =& |W|
\end{array}$$
Als n"achstes erkl"aren wir, warum unsere Abbildung $Z\ra C$ surjektiv ist.
Das ist ein spezieller Fall eines Resultats aus der Invariantentheorie. 
Es operiert
die endliche Gruppe $G$ auf einem endlichdimensionalen 
komplexen Vektorraum $V$.
Bezeichne $R=\mathcal{O} (V)$ die regul"aren Funktionen auf $V$ und sei f"ur
$v \in V$  das Ideal $\frak{m}_{v}\subset R$
das Verschwindungsideal $v$.
Hat $v \in V$ triviale Isotropiegruppe, so ist $R^{G} \ra R/I$ eine
Surjektion f"ur jedes $\frak{m}_{v}$-prim"are Ideal $I$, 
also f"ur jedes Ideal $I$
mit der Eigenschaft $I \supset \frak{m}^{n}_{v}$ f"ur $n\gg 0$.
In der Tat, f"ur festes $n$ und $x\in R$ vorgegeben 
finden wir nach dem abstrakten chinesischen Restsatz und genauer seinem Korollar \eref{IP}{AL} ein $f\in R$ mit $f\in x+\frak{m}^{n}_{v}$
und $f\in 1+\frak{m}^{n}_{gv}$ falls $g\in G$, $g \neq e$. 
Dann wird das Produkt aller
$G$-Konjugierten von $f$ notwendig auf $\bar{x} \in R/I$ abgebildet.
Von dort aus sehen wir leicht, da"s $Z\ra C$ surjektiv ist, und durch
Vergleich der Kodimensionen brauchen wir nur zu zeigen, 
da"s $\op{Ann}_{Z} P(-2\rho )$
im Kern von $Z\twoheadrightarrow C$ enthalten ist.
In anderen Worten m"ussen wir zeigen, da"s jedes $z \in Z, $
das unter $Z \twoheadrightarrow C$ nicht zu Null wird, 
auch $P(-2\rho)$ nicht annulliert.
Nun ist bekannt, da"s $C$ der Kohomologiering einer glatten kompakten
zusammenh"angenden komplexen Mannigfaltigkeit der 
Dimension $l(w_{0})$ ist, der Fahnenmannigfaltigkeit,
und nach Poincar\'e-Dualit"at wissen wir damit, da"s wenn wir ein
von Null verschiedenes homogenes Element
$\omega \in C$ maximal m"oglichen Grades $l(w_{0})$ w"ahlen,
da"s es dann f"ur jedes von Null verschiedene $c_{1} \in C$ ein $c_{2}\in C$
gibt mit $c_{1}c_{2} = \omega$.
%\end{pf}
Damit m"ussen wir nun noch zeigen:
\begin{Behauptung}\label{Claim}
Alle $z \in Z$ mit $z \mapsto \omega$ unter $Z \twoheadrightarrow C$
liegen nicht im Annihilator von $P(-2\rho)$.
\end{Behauptung}\noindent
Dazu hilft uns  die alternative Beschreibung von $P(-2\rho)$,
aus dem anschlie"senden Lemma.
\end{proof}
\begin{Lemma}
$P(-2\rho) = \op{pr}_{\op{triv}} (L(\rho) \otimes M(-\rho))$.
\end{Lemma}
\begin{proof}[Beweis]
Man pr"uft leicht, da"s beide Seiten dieselben 
Vermafahnenmultiplizit"aten haben und
beide projektiv sind in $\cal{O}$.
\end{proof}\noindent
Jetzt nehmen wir $n$ so gro"s, da"s gilt
$\chi^{n} \op{pr}_{\chi} (L(\rho) \otimes M(-\rho))
=0$ f"ur alle $\chi \in \op{Max} Z$. Man kann leicht sehen, 
da"s hier $n=|W|$
ausreicht.
Um unsere Behauptung \ref{Claim} 
zu zeigen m"ussen wir nur pr"ufen, da"s f"ur ein in
diesem Sinne ausreichend gro"ses
$n$ gilt:
\begin{Lemma}\label{key}
Wenn $z \in Z$ unter der Projektion 
nach $\omega \in C$ geht und in $\chi^{n}$ liegt f"ur alle
$\chi \in \op{Max} Z$ mit $\chi \neq \op{triv}$ 
aber $\op{pr}_{\chi}(L (\rho) \otimes
M(-\rho) ) \neq 0$,
so folgt $z \not\in \op{Ann} (L (\rho)\otimes M(-\rho))$.
\end{Lemma}\noindent
Es gilt also zu zeigen, da"s gewisse Elemente von $Z$ nicht $L(\rho)
\otimes M(-\rho) $ annullieren.
Dazu verwenden wir eine Konstruktion von Bernstein.
Man bemerke, da"s gegeben Vektorr"aume $V,M$ mit $\dim V < \infty$
wir stets eine nat"urliche lineare Abbildung
$$\op{tr}_{V} : \op{End} (V\otimes M) \ra \op{End} M$$
konstruieren k"onnen als die Verkn"upfung
$$\op{End} (V\otimes M) \ra 
\op{End} (V^{\ast}\otimes V \otimes M) \ra \op{End} M$$
Hier meint die erste Abbildung das Tensorieren 
mit der Identit"at auf $V^{\ast}$ 
und die Zweite kommt von den kanonischen Abbildungen 
$\DC  \ra V^{\ast} \otimes V\ra \DC$ her.
Eine "aquivalente Definition w"are, eine angeordnete Basis 
$v_1,\ldots,v_d$ von $V$ zu w"ahlen und
$\op{End} (V \otimes M)$ so mit der Matrix-Algebra der $(d \times d)$-Matrizen
mit Eintr"agen in  $\op{End} M$ zu identifizieren und die "ubliche
 Spur zu bilden.
In diesem Sinne ist  $\op{tr}_{V}$  eine \glqq relative Spur\grqq\ 
und daher auch die Bezeichnung $\op{tr}$ wie \glqq trace\grqq.
Es ist klar, da"s im
Fall $\dim M < \infty$ das  Diagramm
$$\begin{array}{ccc}
\op{End} (V \otimes M) & \overset{\op{tr}_{V}}{\ra}& \op{End} M\\
\parallel & &\;\;\;\downarrow \op{tr} \\
\op{End} (V \otimes M) & \overset{\op{tr}}{\ra} &\DC 
\end{array}$$
 kommutiert. Sind $V,M$ Darstellungen einer Lie-Alebra $\frak{g}$, 
dann schr"ankt $\op{tr}_{V}$
sicher zu einer linearen Abbildung
$$\op{tr}_{V} : \op{End}_{\frak{g}} (V\otimes M) \ra \op{End}_{\frak{g}} M$$
ein, die so nat"urlich ist, da"s sie sogar eine Abbildung
$$\op{tr}_{V} : \op{End}_{F} (V\otimes) \ra \op{End}_{F} (\op{id})$$
induziert, wo $V\otimes, 
\op{id} : \frak{g}\op{-Mod} \ra \frak{g}\op{-Mod}$ als Funktoren betrachtet
werden und
$\op{End}_{F}$ nat"urliche Transformationen von einem 
Funktor zu sich selber meint.
Nun  ist f"ur jeden Ring $A$ der Endomorphismenring des Identit"atsfunktors auf
$A\op{-Mod}$ kanonisch isomorph zum Zentrum $Z (A)$ von
$A$, in Formeln
$$Z (A) \sira \op{End}_{F} (\op{id})$$
In unserem darstellungstheoretischen 
Kontext erhalten wir also f"ur jede endlichdimensionale Darstellung
$V$ von $\frak{g}$ ein lineare 
Abbildung $\op{Tr}_{V} : Z \ra Z$ so da"s das folgende Diagramm kommutiert:
$$\begin{array}{ccc}
Z & \overset{\op{Tr}_{V}}{\ra} & Z \\
\downarrow & & \parallel \\
\op{End}_{F}(V\otimes) & \overset{\op{tr}_{V}}{\ra} & \op{End}_{F} (\op{id}) \\
\end{array}$$
Um  Lemma \ref{key} zu zeigen reicht es aus, f"ur $z$ wie im Lemma
zu zeigen, da"s $\op{tr}_{L(\rho)}(z)$ nicht $M(-\rho)$ annulliert. 
Das folgern wir aus einer
expliziten Formel f"ur die Abbildung $\op{Tr}_{V}$, 
die wir als n"achstes zeigen.
F"ur $M\in\op{Ens}(\frak{h}^{\ast},\DN)$ eine endliche Multimenge 
und $f \in S = \mathcal O(\frak{h}^{\ast})$
erkl"aren wir $(M \ast f) \in \mathcal O(\frak{h}^{\ast})$ durch 
$(M \ast f)(\lambda) = \sum_{\mu \in M}
f (\lambda + \mu)$.
Wir erkl"aren $\Lambda \in S$ durch 
$\Lambda (\lambda) = \prod_{\al \in R^{+}} \langle
\lambda + \rho, \al^{\vee}
\rangle$. Dann ist $\Lambda$ eine 
$(W\cdot)$-antiinvariante Funktion und die Menge aller
$(W\cdot)$-antiinvarianten Elemente von $S$ ist genau $\Lambda S^{(W\cdot)}$.
Betrachte $Z = S^{(W\cdot)}$ als einen 
Teilring von $S$, so da"s $z$ auf $L(\lambda)$
als der Skalar $z(\lambda)$ operiert. 
Bezeichne $P_{V}$ die Multimenge der Gewichte von $V$
mit ihren Vielfachheiten.
\begin{Theorem}\cite{Bern} Es gilt $\op{Tr}_{V} (z) = \Lambda^{-1}(P_{V}\ast
  \Lambda z)\text{ f"ur alle } z \in Z$.\label{TrBe}  %\ETheorem
\end{Theorem}

\begin{Bemerkungl}
  Hier wird $z$ als $(W\cdot)$-invariantes 
Element von $S$ betrachtet, $\Lambda
  z$ ist also $(W\cdot)$-antiinvariant,  dasselbe
  gilt f"ur $P_V * \Lambda z$, und wir k"onnen dies Element mithin
 durch $\Lambda$ teilen und
  erhalten dann wieder ein Element von $S^{( W\cdot)} = Z$.
\end{Bemerkungl}

\begin{proof}
Beide Seiten sind regul"are Funktionen auf $\frak{h}^{\ast}$, wir m"ussen
also nur zeigen, da"s sie dieselben Werte auf allen ganzen Gewichten
$\lambda \in P$ aus der dominanten Kammer fern der W"ande annehmen.
F"ur diese haben wir jedoch 
$V\otimes L(\lambda)\cong \bigoplus_{\mu \in P_{V}} L(\lambda + \mu)$,
und mithilfe des kommutativen Diagramms
$$\begin{array}{ccc}
Z & \overset{\op{Tr}_{V}}{\longrightarrow} & Z\\
\downarrow & & \downarrow\\
\op{End} (V \otimes L(\lambda))& \overset{\op{tr}_{V}}{\longrightarrow} 
& \op{End} L (\lambda)\\
\parallel &           & \;\;\;\;\downarrow \op{tr}\\
\op{End} (V \otimes L(\lambda)) & \overset{\op{tr}}{\longrightarrow} & \DC
\end{array}$$
folgt
$(\dim L (\lambda)) (\op{Tr}_{V}z)(\lambda) = \sum_{\mu \in P_{V}} (\dim L(\lambda + \mu))
z (\lambda + \mu)$.
Jetzt liefert die Weyl'sche Dimensionsformel 
$\dim L (\lambda) = \Lambda (\lambda) /
\Lambda (0)$
und wir sind fertig.
\end{proof}

\begin{proof}[Beweis von Lemma \ref{key} und Theorem \ref{22}]
Es reicht zu zeigen, da"s f"ur $z$ wie im Lemma gilt
$(\op{Tr}_{L(\rho)} z ) (-\rho) \neq 0$.
Um das zu sehen m"ussen wir eine Weile rechnen.
Sei
$$\begin{array}{lcl}
\op{Sgn} &:& S \ra S\\
 & & f \mapsto |W|^{-1} \sum_{w \in W} (-1)^{l(w)} f^{(w \cdot)}
 \end{array}$$
die Antisymmetrisierung in Bezug auf die dot-Operation der Weygruppe.
F"ur $\mu \in \frak{h}^{\ast}$ setze man
$$\begin{array}{cccc}
\op{Tr}_{\mu} :& S & \ra & S\\
 &f& \mapsto & \Lambda^{-1}\op{Sgn} (\mu \ast \Lambda f) 
\end{array}$$
Aus \ref{TrBe} folgt 
$ \op{Tr}_{V} = \sum_{\mu \in P_{V}}\op{Tr}_{\mu}$ 
auf $Z$ und man erkennt leicht, da"s $\op{Tr}_{\mu} (z) =\op{Tr}_{w \mu}
(z)$ f"ur alle $z \in Z$.
Wenn nun $f$  von hinreichend hohem Grad bei 
$(\mu -\rho)$ verschwindet, so gilt
$(\op{Tr}_{\mu}f) (-\rho) = 0$.
Desweiteren h"angt $(\op{Tr}_{\rho}f)(-\rho)$ nur vom Bild $f$ in $C$ ab.
In der Tat, f"ur $f = gh$ mit $g \in S^{W}_+$ 
haben wir $(\op{Tr}_{\rho} f) (\lambda) =
g(\lambda + \rho) \cdot (\op{Tr}_{\rho} h) (\lambda)$. Wenn wir darin 
$\lambda = -\rho$ setzen, erkennen wir  
$(\op{Tr}_{\rho} f)(-\rho)=0$ f"ur $f\in (S_+^W)$.
Wir k"onnen also irgendein Urbild $f \in S$ von $\omega \in C$ nehmen, etwa
$f = (-\rho) \ast \Lambda$, und m"ussen nur f"ur dieses
$f$ die Aussage $(\op{Tr}_{\rho}f)(-\rho) \neq
0$ pr"ufen.
In der Tat gilt jedoch
$$\begin{array}{rl}
(\op{Tr}_{\rho}f) =&\Lambda^{-1}\op{Sgn} ((\rho \ast \Lambda)\Lambda) \\=&
|W|^{-1} \sum_{x\in W} (\rho \ast \Lambda)^{(x\cdot)}\end{array}$$  und damit
$(\op{Tr}_{\rho} f)(-\rho) =
 |W|^{-1} \sum_{x\in W} (\rho \ast \Lambda) (-\rho)
= \Lambda (0) \neq 0$.
\end{proof}

\begin{Bemerkungl}
  In der Nilfaseralgebra $C$ mag man die Ideale $C_{\leq x}$ betrachten.
Gilt die Identit"at $C_{\leq x}P(-2\rho)\cap \Delta(0)=\Delta(x\cdot 0)$?
Erzeugen die Verma-Untermoduln von $\Delta(0)$ ein distributives Gitter?
Diese Frage habe ich von Mazorchuk gelernt, der sie von Knutson hat.
Ist der Schnitt von zwei Verma-Untermoduln stets von h"ochsten 
Gewichtsvektoren erzeugt?
\end{Bemerkungl}

\nichtfinal{F"ur Korrekturen danke ich Catharina Stroppel.} 
\newpage

\subsection{Modell f"ur Vivien}
\begin{Bemerkungl} Ich fasse zusammen aus \cite{So-A}.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Wir betrachten die Kategorie
  $\mathcal O_{\op{int}}=
  \mathcal O(\mathfrak g, \mathfrak b,\mathfrak h)_{\op{int}}$.
   Wir w"ahlen antidominante Projektive $P_\lambda\in \mathcal O_\lambda$
  f"ur $\lambda\in \mathfrak X^+-\rho$. Die Operation des
  Zentrums induziert Isomorphismen
  $C_\lambda\pdef C^{W_\lambda}\sira \op{End}P_\lambda$ und wir
  erhalten so volltreue Funktoren 
  $$\mathbb V_\lambda\pdef \cal O_\lambda(P_\lambda, \;): {\op{p}}\mathcal O_\lambda\vra C_\lambda{\op{-Mod}}$$
  Der Funktor  $\mathbb V_\lambda$ h"angt von der Wahl von $P_\lambda$ ab. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Gegeben $\lambda,\mu$ mit $\mu$ auf mehr W"anden als $\lambda$
  induziert jede Wahl eines Isomorphismus
  $t_\mu^\lambda:{\op{T}}_\mu^\lambda P_\mu\sira P_\lambda$
  eine  Isotransformation $\tau_\mu^\lambda$ im Diagramm
  \begin{displaymath}
\xymatrix{
  \mathcal O_\lambda \ar[d]_{T_\lambda^\mu}\ar[r]^-{\mathbb V_\lambda}&C_\lambda{\op{-Mod}}\ar[d]^{\op{res}}\\
  \mathcal O_\mu \ar@{=>}^{\tau_\mu^\lambda}_\sim[ru]\ar[r]_-{\mathbb V_\mu}&C_\mu{\op{-Mod}}
}
\end{displaymath}
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl}
  Die Wahl einer Involution $\tau:\mathfrak g\sira \mathfrak g$
  mit $\tau(H)=-H\;\forall H\in \mathfrak h$ induziert eine Dualit"at
  $d:\mathcal O_{\op{int}}\sirra \mathcal O_{\op{int}}^{\op{opp}}$. 
  Jede Wahl eines Isomorphismus
  $a_\lambda:P_\lambda\sira dP_\lambda$ induziert damit
  eine Paarung 
  $$\begin{array}{lll}
    \mathbb V_\lambda M\times \mathbb V_\lambda dM&=&
    \mathcal O_\lambda(P_\lambda, M)\times \mathcal O_\lambda(P_\lambda, dM)\\
    &=&
  \mathcal O_\lambda(P_\lambda, M)\times \mathcal O_\lambda(M,dP_\lambda)\\
  &\ra& \mathcal O_\lambda(P_\lambda, dP_\lambda)\\
  &\ra& C_\lambda
  \end{array}
  $$
    und diese induziert einen
    Isomorphismus $\alpha_\lambda: \mathbb V_\lambda dM\sira \op{Hom}_{C_\lambda}(\mathbb V_\lambda M, C_\lambda)$.
    Unser $a_\lambda$ induziert so
    eine  Isotransformation $\alpha_\lambda$ im Diagramm
  \begin{displaymath}
\xymatrix{
  \mathcal O_\lambda \ar[d]_{d}\ar[r]^-{\mathbb V_\lambda}&C_\lambda{\op{-Mod}}\ar[d]^{\op{Hom}_{C_\lambda}(\;, C_\lambda)}\\
  \mathcal O_\lambda \ar@{=>}^{\alpha_\lambda}_\sim[ru]\ar[r]_-{\mathbb V_\lambda}&C_\lambda{\op{-Mod}}
}
\end{displaymath}
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl} Deine Aufgabe ist, analoge Dinge in Deiner Situation zu
  zeigen. Statt einer Wahl von $P_\lambda$ m"ussen bei Dir
  Erweiterungen $e$ gew"ahlt werden, um einen Funktor $\mathbb V_\Omega$ in
  die Kombinatorik auszuzeichnen. Deine Kombinatorik ist im allgemeinen
  komplizierter als $C_\lambda$-Moduln, aber auch wieder nicht so schlimm,
  weil Du nur $\op{SL}_2$ betrachtest. Statt den $t^\lambda_\mu$ m"ussen
  bei Dir  Isomorphismen $t$ ausgezeichnet werden und zusammen mit den
  $e$ gew"ahlt werden wie im Theorem der guten Wahlen angegeben, um
  eine Isotransformation $\tau_\mu^\lambda$ zu kriegen mit einem
  einfachen kombinatorischen Funktor, der bei uns dem $\op{res}$
  entspricht. Wie Du dann noch das Analogon
  der Isotransformation $\alpha_\lambda$ konstruierst, ist wohl noch offen.
  Statt $\op{Hom}_{C_\lambda}(\;, C_\lambda)$ sollte da eben Deine
  sch"one kombinatorische Dualit"at stehen. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Mein Vorschlag l"auft darauf hinaus, mit selbstdualen $e$ anzufangen und
  dazu so geeignete $t$ zu erg"anzen, da"s man \glqq gute Wahlen\grqq\ hat.
  Aber ob das auch wirklich geht, mu"s eben gepr"uft werden.
\end{Bemerkungl}

\newpage
\subsection{Versuch f"ur Xier}
\begin{Bemerkungl} Ich fasse zusammen und pr"azisiere \cite{HCH}, 3.4 folgende.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
   Wir w"ahlen antidominante Projektive $P_\lambda\in \mathcal D_\lambda$
  f"ur $\lambda\in \mathfrak X^+-\rho$. Die Operation des
  Zentrums induziert Isomorphismen
  $S^{W_\lambda}\otimes_{S^W} T=C_\lambda\sira \op{End}P_\lambda$ und wir
  erhalten so volltreue Funktoren 
  $$\mathbb V_\lambda\pdef \cal D_\lambda(P_\lambda, \;): \mathcal D_\lambda\vra C_\lambda{\op{-Mod}}$$
  Der Funktor  $\mathbb V_\lambda$ h"angt von der Wahl von $P_\lambda$ ab. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Gegeben $\lambda,\mu$ mit $\mu$ auf mehr W"anden als $\lambda$
  induziert jede Wahl eines Isomorphismus
  $t_\mu^\lambda:{\op{T}}_\mu^\lambda P_\mu\sira P_\lambda$
  eine  Isotransformation $\tau_\mu^\lambda$ im Diagramm
  \begin{displaymath}
\xymatrix{
  \mathcal D_\lambda \ar[d]_{T_\lambda^\mu}\ar[r]^-{\mathbb V_\lambda}&C_\lambda{\op{-Mod}}\ar[d]^{\op{res}}\\
  \mathcal D_\mu \ar@{=>}^{\tau_\mu^\lambda}_\sim[ru]\ar[r]_-{\mathbb V_\mu}&C_\mu{\op{-Mod}}
}
  \end{displaymath}
  Schr"anken wir rechts zu speziellen Moduln ein, so werden die
  Horizontalen "Aquivalenzen und durch "Ubergang zu den Linksadjungierten
  erhalten wir eine Isotransformation $\sigma_\mu^\lambda$ im Diagramm
  \begin{displaymath}
\xymatrix{
  \mathcal D_\lambda \ar[r]^-{\mathbb V_\lambda}&C_\lambda{\op{-Mod}}\\
  \mathcal D_\mu \ar[u]^{T^\lambda_\mu}\ar@{=>}^{\sigma_\mu^\lambda}_\sim[ru]\ar[r]_-{\mathbb V_\mu}&C_\mu{\op{-Mod}}\ar[u]_{S^{W_\lambda}\otimes}
}
  \end{displaymath}
  Diese ganzen Wahlen induzieren eine $W_\mu$-Operation auf $\mathbb V_\lambda T_\mu^\lambda Q$ f"ur $Q\in\mathcal D_\mu$ und f"ur $Q,Q'\in\mathcal D_\mu$
  doch wohl einen Isomorphismus
  $$\mathcal D_\mu(\mathbb V_\mu Q,\mathbb V_\mu Q')\sira \mathcal D_\lambda(\mathbb V_\lambda T_\mu^\lambda Q,\mathbb V_\lambda T_\mu^\lambda Q')^{W_\mu}$$
  Andererseits erhalten wir  Isomorphismen
  $\mathcal D_\mu(Q, Q')\sira\op{Hom}_{C_\mu}(\mathbb V_\mu Q,\mathbb V_\mu Q')$
  und
  $\mathcal D_\lambda(T_\mu^\lambda Q, T_\mu^\lambda Q')\sira\op{Hom}_{C_\lambda}(\mathbb V_\lambda T_\mu^\lambda Q,\mathbb V_\lambda T_\mu^\lambda Q')$ unter denselben
  Wahlen. Man mag hoffen, da"s die von letzterem Isomorphismus auf $\mathcal D_\lambda(T_\mu^\lambda Q, T_\mu^\lambda Q')$ induzierte Operation von
  $W_\mu$ von diesen ganzen Wahlen gar nicht abh"angt und da"s f"ur die so
  erkl"arte Operation die Verschiebung aus der Wand einen Isomorphismus
  $$\mathcal D_\mu(Q, Q')\sira
  \mathcal D_\lambda(T_\mu^\lambda Q, T_\mu^\lambda Q')^{W_\mu}$$
  induziert. Das alles scheint auch f"ur $\mathcal O$ statt $\mathcal D$
  sinnvoll zu sein, aber ganz am Schlu"s mag es hilfreich sein,
  das Verhalten nach $\otimes_{T}\op{Quot}T$ zu betrachten.
  \end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Wir haben offensichtliche  "aquivariante $W_\mu$-Operationen
  auf allen $C_\lambda$-Moduln der Gestalt 
  $Q\otimes_{C_\mu}C_\lambda$ f"ur spezielle $C_\mu$-Modul $Q$.
  Gilt Krull-Schmid f"ur diese $C_\lambda$-Moduln
  mit "aquivarianter $W_\mu$-Operation? Sind die m"oglichen
  unzerlegbaren Summanden, wenn $Q$ "uber alle speziellen $C_\mu$-Moduln
  l"auft, bis auf Isomorphismus klassifiziert durch $W/W_\mu$?
  Ist die Skalarerweiterung eine "Aquivalenz von Kategorien
  zu den $W_\mu$-"aquivarianten $C_\lambda$-Moduln? Das sollte doch
  alles sehr
  allgemein klar sein. 
\end{Bemerkungl}
  \newpage

%%% Local Variables: 
%%% mode: latex
%%% TeX-master: "XXO"
%%% End: 
