\section{Halde}
\subsection{Resultate von Riche und Williamson}
\begin{Bemerkungl}
  Zentral scheint die Aussage, da"s wir f"ur einen
  algebraisch abgeschlossenen K"orper $k$
  positiver Charakteristik
  einen exakten Funktor
  $$\op{Perv}^{\op{mix}}_{(I^\vee)}(\op{Gr}^\vee;k)\ra \op{Rep}_0G$$
  konstruieren k"onnen, der eine graduierte Version ist.
\end{Bemerkungl}









\subsection{Darstellungen der "Ahnlichkeitengruppe}


\begin{Bemerkungl}\label{DaRD} 
  Gegeben ein Punkt $p \in \mathbb E$ liefert die Multiplikation sicher eine
  Bijektion
  \begin{equation*}
    \vec{\mathbb E} \times (\op{Aut} \mathbb E)_p \overset{\sim}{\rightarrow} \op{Aut} \mathbb E
  \end{equation*}
  und die Gruppe der Translationen $\vec{\mathbb E}$ ist ein Normalteiler von
  $\op{Aut} \mathbb E$.  Die irreduziblen stetigen komplexen
  endlichdimensionalen Darstellungen der additiven Gruppe eines
  endlichdimensionalen reellen Vektorraums $E$ sind alle eindimensional nach
  \ref{irrA} und wir erhalten mit \ref{??} eine Bijektion
  \begin{displaymath}
    \begin{array}{ccc}
      \op{Hom}_{\mathbb R} (E, \mathbb C)
      & \overset{\sim}{\rightarrow} & \left\{ \begin{array}{c}
          \text{endlichdimensionale irreduzible stetige}\\
          \text{komplexe Darstellungen} 
          \text{von} (E, +)
        \end{array} \right\} \\[4mm]
      \lambda & \mapsto & (\mathbb C_\lambda, \rho_\lambda)
    \end{array}
  \end{displaymath}
  mit $\mathbb C_\lambda = \mathbb C$ und $\rho_\lambda (v) = \op{exp}
  (\lambda (v))$.  Nun ist die Bahn des Nullhomomorphismus die einzige
  endliche Bahn von $(\op{Aut} \mathbb E)_p$ auf $\op{Hom}_{\mathbb R}
  (\vec{\mathbb E} , \mathbb C)$. Da als Unterdarstellungen in Bezug auf die
  Operation des Normalteilers $\vec{\mathbb E}$ entweder alle Elemente einer
  Bahn vorkommen oder keines, mu"s die Untergruppe $\vec{\mathbb E}$ auf jeder
  endlichdimensionalen stetigen komplexen und dann auch reellen Darstellung
  von $\op{Aut} \mathbb E$ trivial operieren.  Damit liefert die Retriktion
  eine "Aquivalenz
  \begin{equation*}
    \op{Modfto}_{\mathbb R}^{\op{Aut} \mathbb E} \sirra \op{Modfto}_{\mathbb R}^{(\op{Aut} \mathbb E)_p}
  \end{equation*}
 
\end{Bemerkungl}




\subsection{Eigenschaften deformierter Vermafahnen}
Ich arbeite in den Notationen \cite{So-Bi}.
Zus"atzlich zur Kategorie $\mathcal R$ aller $\mathbb Z$-graduierten
$R$-Bimoduln "uber unserem Grundk"orper $k$, die endlich erzeugt sind sowohl
als Rechtsmodul als auch als Linksmodul, betrachte ich auch noch die
Kategorie $\bar{\mathcal R}$ aller ungraduierten Bimoduln "uber $k$ mit
denselben Endlichkeitsbedingungen.
Analog zu $\mathcal F_\Delta$ erkl"are ich auch die entsprechende Kategorie
$\bar{\mathcal F}_\Delta$ von ungraduierten Bimoduln.

\begin{Definition}
 Eine Filtrierung eines Bimoduls $B \in \bar{\mathcal F}_{\Delta}$ hei"st
eine {\bf $\bar{\Delta}$-Fahne}\index{D@$\bar{\Delta}$-Fahne} genau dann, wenn sie aus der Standardfiltrierung
durch die $\Gamma_{\geq i} B$ erhalten werden kann, indem man diese Standardfiltrierung zun"achst
verfeinert zu einer Filtrierung mit Subquotienten von der Gestalt $\bar{\Delta}_{x}$ und
dann zu einer im Sinne der folgenden Definition verwandten Filtrierungen "ubergeht.
\end{Definition}
\begin{Definition}
 Zwei Filtrierungen $F^{\geq \nu}M, G^{\geq \nu} M$ eines Moduls $M$ hei"sen
\defind{elementar verwandt} genau dann, wenn nur an einer Stelle gilt
$F^{\leq \nu} M \neq G^{\geq \nu} M$, aber dort
\begin{equation*}
 F^{\geq \nu -1} M / F^{\geq \nu +1} M = F^{\geq \nu} M / F^{\geq \nu +1} M \oplus
G^{\geq \nu} M / F^{\geq \nu +1} M
\end{equation*}
Salopp gesprochen hei"sen also zwei Filtrierungen elementar "aquivalent, wenn sie durch
Vertauschen zweier benachbarter Subquotienten auseinander hervorgehen, die eh nicht miteinander
erweitern.
Die von der elementaren Verwandtschaft erzeugte "Aquivalenzrelation auf der Gesamtheit aller
Filtrierungen nenne ich \defind{Verwandtschaft von Filtrierungen}.

\end{Definition}

\begin{Bemerkung}
 Enststeht ein Bimodul $B$ als $B = \mathbb V K$ aus einem deformierten Kippmodul $K$,
so sind die $\bar{\Delta}$-Fahnen auf $B$ genau die Filtrierungen, die unter $\mathbb V$
von $\Delta$-Fahnen von $K$ herkommen. In der Tat zeigen die "ublichen Erkenntnisse "uber
das Verschwinden von Erweiterungen von Standardobjekten, da"s jede $\Delta$-Fahne von $K$
zu einer $\Delta$-Fahne verwandt ist, in der die Subquotienten der H"ohe ihres h"ochsten Gewichts nach
geordnet sind.
Wir interessieren uns nun f"ur die Frage, welche $\bar{\nabla}$-Fahnen es im endlichen
Diederfall auf speziellen Bimoduln geben kann.
\end{Bemerkung}
\begin{Proposition}
 Bei einer $\bar{\Delta}$-Fahne eines speziellen Bimoduls im Diederfall kann die
Erweiterung zweier sukzessiver Subquotienten nur dann ein Erzeuger der entsprechenden
Erweiterungsgruppe von Bimoduln sein, wenn ihre Parameter L"angendifferenz Eins haben.
\end{Proposition}
\begin{proof}
 Sei $B$ unser spezieller Bimodul. Wir fassen ihn als $R\otimes R$-Modul auf und
bezeichnen mit $M \subset R \otimes R = \mathcal O (V \times V)$ das Verschwindungsideal des
Ursprungs alias das Ideal aller Polynomfunktionen ohne konstanten Term.
Nun betrachten wir auf $B$ die Filtrierung
\begin{equation*}
 B \supset MB \supset M^2 B \supset \ldots
\end{equation*}
Da wir im Diederfall sind, kann $B$ so graduiert werden, da"s es von seinem Anteil in Grad
Null erzeugt wird.
Dann lebt $B$ also nur in geraden Graden und wir haben $M^i B = B^{\geq 2i}$.
Insbesondere sehen wir so, da"s die von $M^i B$ auf $\Gamma_{>j} B / \Gamma_{\geq j} B$ induzierte
Filtrierung bis auf eine Verschiebung genau die entsprechende Filtrierung dort ist, in Formeln
\begin{equation*}
 (M^i B \cap \Gamma_{\geq j} B) / (M^i B \cap \Gamma_{>j} B) \overset{\sim}{\longrightarrow}
M^{i-j} (\Gamma_{\geq j} B / \Gamma_{>j} B)
\end{equation*}
Verfeinern wir unsere Filtrierung $\Gamma_{\geq j} B$ derart, da"s alle Subquotienten von der
Gestalt $\bar{\Delta}_x$ sind mit $x \in W$, so ist die von $M^i B$ induzierte Filtrierung auf
jedem unserer Subquotienten die Filtrierung durch die $M^{i-l(x)} \bar{\Delta}_x$ und f"ur
$i \leq l (x)$ haben wir ganz $\bar{\Delta}_x$.
Ich behaupte nun, da"s jede $\bar{\Delta}$-Filtrierung die Eigenschaft hat,
da"s die von $M^i B$ auf einem Subquotienten der Gestalt $\bar{\Delta}_x$ induzierte
Filtrierung genau die Filtrierung durch die $M^{i-l(x)} \bar{\Delta}_x$ ist.
Dazu m"ussen wir nur pr"ufen, da"s diese Eigenschaft sich bei elementarer Verwandtschaft
"ubertr"agt.
Im Fall einer elementaren Verwandtschaft, bei der zwei nichtisomorphe Subquotienten $\bar{\Delta}_x,
\bar{\Delta}_y$ mit $x \neq y$ vertauscht werden, ist das klar, da jeder Untermodul von
$\bar{\Delta}_x \oplus \bar{\Delta}_y$ die Gestalt $M \oplus N$ hat mit Untermoduln
$M \subset \bar{\Delta}_x$ und $N \subset \bar{\Delta}_y$. Im Fall einer
elementaren Verwandtschaft, bei der zwei isomorphe Subquotienten $\bar{\Delta}_x$ vertauscht
werden, ist es aber auch klar, da f"ur eine spaltende kurze exakte Sequenz $\bar{\Delta}_x
\hookrightarrow Q \twoheadrightarrow \bar{\Delta}_x$ einzige Filtrierung auf $Q$ als Modul
"uber dem durch die $M^i$ filtrierten Ring $R \otimes R$, die auf dem Quotienten und dem Untermodul
die Filtrierung durch die $M^i \bar{\Delta}_x$ induziert, eben die Filtrierung durch die $M^i Q$ ist.
Um schlie"slich die Proposition zu zeigen, argumentieren wir durch Widerspruch. H"atten wir in einer
$\bar{\Delta}$-Filtrierung zwei sukzessive Subquotienten $\bar{\Delta}_x \hookrightarrow
Q \twoheadrightarrow \bar{\Delta}_y$ mit $l(x) > l (y) +1$ und w"urde die zugeh"orige Erweiterung
die $\op{Ext}$-Gruppe erzeugen, so w"are $Q$ zyklisch, und man sieht leicht, da"s die von den
$M^i B$ auf $Q$ induzierte Filtrierung bis auf Wahl des Anfangspunktes h"ochstens so schnell
fortschreiten darf wie die Filtrierung durch die $M^i Q$.
Das aber steht im Widerspruch zu unseren Erkenntnissen "uber die induzierten Filtrierungen
auf den Subquotienten $\bar{\Delta}_x$ und $\bar{\Delta}_y$.
\end{proof}


\begin{Bemerkungl}
  Wir wissen f"ur $x,y \in W$ nach \cite{So-Bi}, da"s gilt $\op{Ext}^1_{R
    \otimes R} (R_x, R_y) = 0$ f"ur $x \neq y$ und $xy^{-1}$ keine Spiegelung.
  Im Fall $x =y$ gilt f"ur jede endliche Teilmenge $A \subset W$ mit $x \in W$
  dar"uber hinaus
  \begin{equation*}
    \op{Ext}^1_{R(A)} (R_x, R_y) = 0
  \end{equation*}
  Ist schlie"slich $xy^{-1}$ eine Spiegelung, so ist die Erweiterungsgruppe
  \begin{equation*}
    \op{Ext}^1_{R \otimes R} (R_y, R_x)
  \end{equation*}
  als $R \otimes R$-Modul isomorph zu $R (\op{Gr} (x) \cap \op{Gr}(y))$ und
  jede kurze exakte Sequenz
  \begin{equation*}
    R_x [-2] \hookrightarrow R_{x,y} \twoheadrightarrow R_y
  \end{equation*}
  ist ein Erzeuger. Insbesondere gibt es nichtspaltende kurze exakte Sequenzen
  \begin{equation*}
    R_x [i] \hookrightarrow E \twoheadrightarrow R_y
  \end{equation*}
  nur f"ur $i \geq -2$ gerade.  "Ubersetzen wir diese Erkenntnisse f"ur
  $\Delta_z = R_z [-l (z)]$, so wird obige Sequenz zu
  \begin{equation*}
    \Delta_x [l (x) -2] \hookrightarrow M \twoheadrightarrow \Delta_y [l(y)]
  \end{equation*}
  alias
  \begin{equation*}
    \Delta_x [l(x) - l(y)-2] \hookrightarrow M \twoheadrightarrow \Delta_y
  \end{equation*}
  und nichtspaltende Sequenzen
  \begin{equation*}
    \Delta_x [i] \hookrightarrow E \twoheadrightarrow \Delta_y
  \end{equation*}
  existieren nur f"ur $i \geq l (x) - l(y) -2$ und von derselben Parit"at wie
  die rechte Seite, wobei im Fall von Gleichheit die Erweiterung entweder
  spaltet oder aber $\op{Ext}^1$ erzeugt als $R \otimes R$-Modul.  Mein Ziel
  ist zu zeigen, da"s jeder spezielle Bimodul eine $\Delta$-Filtrierung
  besitzt mit der Eigenschaft, da"s f"ur $i < j$ vom Nullmodul aus gesehen die
  $\Delta_z[i]$ als Subquotienten vor den $\Delta_w [j]$ kommen.
  Das will ich durch Induktion zeigen. Wir nehmen also an, da"s der spezielle
  Bimodul $ B$ bereits eine in diesem Sinne graduiert sortierte
  Vermafahne besitzt und versuchen, dasselbe f"ur $[1] R \otimes_{R^s}
  B$ zu zeigen.  Haben wir etwa $x \in W$ mit $s x < x$, so f"uhrt $\Delta_x
  [i]$ zu $\Delta_x [i-1] \hookrightarrow E \twoheadrightarrow \Delta_{sx}[i]$
  und haben wir au"serdem $y \in W$ mit $sy > y$, so f"uhrt $\Delta_y [i-1]$
  zu
  \begin{equation*}
    \Delta_{sy} [i-1] \hookrightarrow F \twoheadrightarrow \Delta_y [i]
  \end{equation*}
  womit sich die gute Graduierung st"orende $\Delta_y [i] \hookrightarrow ?
  \twoheadrightarrow \Delta_x [i-1]$ ergeben, alias $\Delta_y [1]
  \hookrightarrow ? \twoheadrightarrow \Delta_x$.  Dies Problem sollte nur
  dann ernst sein, wenn
  \begin{equation*}
    \Delta_y [i-1] \hookrightarrow ? \twoheadrightarrow \Delta_y [i]
  \end{equation*}
  auch eine nichtspaltende Sequenz war, also f"ur $l(y) = l(x) +1$. Dann mag
  man erwarten, da"s die Erweiterung $\Delta_y[1] \hookrightarrow ?
  \twoheadrightarrow \Delta_x$ genau l"angs der Spiegelebene von $s$
  verschwindet. Geht man also zum nichtdeformierten
"uber, so kann man rearrangieren,
nur kommt man nicht mehr zur"uck und kann deshalb keine
Induktion am Laufen halten.
\end{Bemerkungl}




\begin{Bemerkungl}
  Es w"are nat"urlich sch"on, wenn man zeigen k"onnte, da"s es zu jeder 
Vermafahne in der nichtdeformierten Situation auch eine
Vermafahne in der deformierten Situation mit \glqq denselben\grqq\  Subquotienten
in derselben Reihenfolge g"abe. Das aber kann h"ochstens bei
projektiven Objekten/Kippmoduln richtig sein, sonst ist es schon
im Zwei-Schritt-Fall offensichtlich falsch.
\end{Bemerkungl}



\subsection{Frage von Catharina}
Liebe Catharina,
ich habe etwas "uber Deine Frage nachgedacht, und sie erinnert mich
an meine urspr"ungliche Definition von $\mathbb V$.
Da hatte ich die Kategorie $\mathcal O^\prime_0$ betrachtet ($Z^+$ annuliert,
$\frak h$ operiert nicht notwendig diagonal) und Verschiebungen in die W"ande
betrachtet.
Sie landet in von $\chi$ annullierten Darstellungen, mit $\chi$ der Kern
des singul"aren zentralen Charakters,
und die Operation von $\frak h$ alias $S(\frak h)$ auf dem h"ochsten
Gewichtsraum faktorisiert "uber $S (\frak h) \twoheadrightarrow C$ f"ur
$C$ den \glqq zum Punkt $-\rho$ verschobenen Koinvariantenquotienten\grqq.

Nehmen wir hier ganz naiv den Adjungierten, so isses nat"urlich die Verschiebung
aus den W"anden, aber die landet nicht mehr in $\mathcal O^\prime_0$, sondern
vielmehr in irgend so einem $\tilde{\mathcal O}_0$, bei dem $Z^+$ nicht
mehr t"otet, sondern erst in einer geeigneten Potenz.
Genauer landen wir bei diesem
Verschieben aus der Wand 
in einer Kategorie $\hat{\mathcal O}_0 \subset \tilde{\mathcal O}_0$,
in der die $Z$-Operation faktorisiert "uber
$Z \twoheadrightarrow \tilde C$ f"ur $\tilde C$ ein \glqq Koinvariantenquotient an der
Stelle $Z^+$\grqq\  und die $S(\frak h)$-Operation desgleichen.
Ich meine zu sehen, da"s die Verschiebung aus der Wand das 
projektiv-injektive Objekt
$C$ auf ein projektiv-injektives Objekt von $\hat{\mathcal O}_0$ abbildet, ja
da"s Verschiebungen auf und aus der Wand ein adjungiertes Paar
\begin{equation*}
 \hat{\mathcal O}_0 \leftrightarrow C\op{-Mod}
\end{equation*}
liefern.
Was Dich interessiert, w"are in dieser Sprache wohl die Verkn"upfung
\begin{equation*}
 C\op{-Mod} \rightarrow \hat{\mathcal O}_0 \rightarrow
\mathcal O^\prime_0
\end{equation*}
mit ${\mathbb C \otimes_{\tilde C}}$ als zweitem Funktor,
der also die $Z$-Operation per Dekret diagonal macht,
und die w"urde ich dann berechnen wollen mit einer 
projektiven Aufl"osung des $\tilde C$-Moduls
$\mathbb C$.
Das scheint jedenfalls im $\op{sl}_2$-Fall in Richtung 
Deiner Rechnungen zu gehen.

\vspace{0,5cm}
\noindent Herzliche Gr"u"se


\vspace{1cm}
\noindent PS: Vermutlich verwandte "Uberlegungen stellen 
Beilinson und Ginzburg in \glqq Wall-crossing
$\ldots$\grqq\  an.

\noindent PPS: Zur"uck im normalen Fall 
w"urde ich mal hoffen/raten, da"s man den Adjungierten analog schreiben kann,
indem man 
$C$-Mod als Kategorie $\mathcal O$ in den W"anden mit bis zu $C$ 
relaxierter Operation der Cartan auffa"st, ganz normal aus der Wand r"uckt,
und dann diagonale Operation der Cartan erzwingt. Aber bevor ich mehr
nachdenke:
Pa"st denn das zu Deinen Beispiel-Rechnungen?


\subsection{Abel'sche Unteralgebra}
\emph{Wohin?}
\begin{Satz}
Sei $\frak g$ eine halbeinfache Lie-Algebra und $C^j \subset 
\Lambda^j \frak g$ der Teilraum, der von allen $\Lambda^j \frak a$
mit $\frak a \subset \frak g$ einer abelschen Unteralgebra der
Dimension $j$ aufgespannt wird.
Sei $b \subset \frak g$ eine Borel'sche.
Die h"ochsten Gewichtsr"aume der einfachen Unterdarstellungen von 
$C^j$ sind genau die $\Lambda^j \frak a$, wo $\frak a $ "uber die abel'schen
Ideale in $b$ der Dimension $j$ l"auft.
\end{Satz}
\begin{proof}
Ist $\frak a \subset b$ ein abelsches Ideal der Dimension $j$, so ist
nat"urlich $\Lambda^j \frak a \subset C^j$ eine unter $b$ stabile Gerade.
Weiter in IMRN,
\end{proof}
\subsection{Zur Weyl'schen Charakterformel mit Kempf}
Die Abbildung
$$
\begin{array}{cccl}
\chi : &\frak{X} &\rightarrow &\DZ \frak{X}\\[2mm] 
&\lambda& \mapsto &
\sum (-1)^i \chi {\op{H}}^i (G/B; \mathcal L (\lambda))
\end{array}
$$
landet offensichtlich im Teilring $(\mathbb Z \frak{X})^W$ der 
Weylgruppeninvarianten des Gruppenrings  $\mathbb Z \frak{X}$.
Ihre lineare Fortsetzung $\chi : \mathbb Z \frak{X} 
\rightarrow (\mathbb Z \frak{X})^W$
verschindet auf allen ${\op{e}}^\lambda - {\op{e}}^{s \cdot \lambda}$ 
f"ur einfache Spiegelungen $s$ und 
faktorisiert folglich "uber den Quotienten nach der von diesen
Ausdr"ucken erzeugten Untergruppe $U$.
Offensichtlich ist $U$ ein $(\mathbb Z \frak{X})^W$-Untermodul 
und der Quotient $(\mathbb Z \frak{X})/U$ ist ein freier
Modul "uber $(\mathbb Z \frak{X})^W$ vom Rang Eins. 
Schlie"slich zeigen unsere Formeln, genauer die Tensoridentit"at,
aber auch, da"s $\chi$ ein Homomorphismus von 
$(\mathbb Z \frak{X})^W$-Moduln ist. Wegen 
$\chi : {\op{e}}^0 \mapsto {\op{e}}^0$ ist 
also $\chi$ ein Isomorphismus von $(\mathbb Z \frak{X})^W$-Moduln. Und wie 
finden wir nun das  $c_\nu\in (\mathbb Z \frak{X})^W$ mit
mit $c_\nu \overline{{\op{e}}^0} = \overline{{\op{e}}^\nu}$
in $(\mathbb Z \frak{X})/U$?
Das "ubliche Vorgehen ist, zu rationalen Koeffizienten 
"uberzugehen. Dann hat jedes Element des
Quotienten $(\mathbb Z \frak{X})/U$ genau einen 
$(W \cdot)$-schiefinvarianten Repr"asentanten in $\mathbb Q \frak{X}$,
und diese schiefinvarianten Elemente bilden 
einen $(\mathbb Q \frak{X})^W$-Untermodul.
Der $(W\cdot)$-schiefinvariante Repr"asentant von
 $\overline{{\op{e}}^\nu}$ etwa ist $|W|^{-1} \sum_{x \in W}
(-1)^{l(x)} {\op{e}}^{x \cdot \nu}$ und wir erhalten 
so f"ur $c_\nu$ die Formel
\begin{equation*}
c_\nu = \frac{\sum_{x \in W} (-1)^{l(x)} 
{\op{e}}^{x \cdot \nu}}{\sum_{x \in W} (-1)^{l(x)} {\op{e}}^{x \cdot 0}}
\end{equation*}
Das ist jedoch gerade die Weyl'sche Charakterformel.


\subsection{Demazure-Operatoren (nach Kumar \cite{KuKa})}
\begin{Bemerkungl}
  Sei $(\cal{W},\cal{S})$ ein Coxetersystem mit endlich vielen 
erzeugenden Involutionen $|\cal{S}| < \infty$.  Sei
  $\cal{T} \pdef \{w s w^{-1}\mid s \in \cal{S}, w \in \cal{W}\}$ 
die Menge seiner
  synthetischen Spiegelungen. Sei $R\pdef
\cal{T} \times \{+1,-1\}$ die Menge seiner
  synthetischen Wurzeln mit ihrer in \cite{Bou}, IV.1.4 definierten
  $\cal{W}$-Operation. Sei $R^+\pdef\cal{T} \times \{+1\}$ die Menge seiner
  synthetischen positiven Wurzeln.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Sei $\cal{W} \ra \op{GL} (V)$ eine treue Darstellung von $\cal{W}$ in einem
  endlichdimensionalen Vektorraum "uber einem K"orper $k$ der Charakteristik
  $\op{char} k \neq 2$ derart, da"s alle $s \in \cal{S}$ durch Spiegelungen
  operieren, in Formeln $\dim V^{s} = \dim V -1$ f"ur alle
$s \in \cal{S}$.  Sei weiter $R \hra V$ eine
  $\cal{W}$-"aquivariante Injektion und bezeichne $\alpha \in V$ das Bild von
  $\alpha \in R$.  Gegeben $\alpha = (t, \epsilon) \in R$ schreiben wir auch $t
  = s_{\alpha}$, definieren $\alpha^{\vee} \in V^{\ast}$ durch die Vorschrift
  $$s_{\alpha} (\lambda) = \lambda -\langle \lambda, \alpha^{\vee}
  \rangle\alpha$$
  Man pr"uft leicht, da"s dann gilt 
 $(w \alpha)^{\vee} = w (\alpha^{\vee})$ f"ur die
  kontragrediente Operation von $\cal{W}$ auf dem
Dualraum  $V^{\ast}$.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Sei nun $Q \pdef \op{Quot} {\op{S}} (V)$ der Quotientenk"orper des Rings 
$S\pdef{\op{S}}(V)$ der regul"aren
  Funktionen auf $V^{\ast}$.  Dieser K"orper tr"agt eine nat"urliche Operation
  von $\cal{W}$, die wir $q \mapsto w q$ notieren.  F"ur die zugeh"orige
  Rechtsoperation vereinbaren wir die exponentielle Schreibweise, 
also $q^{w} \pdef
  w^{-1}q$.  Jetzt betrachten wir den getwisteten Gruppenring $Q^{\rtimes}
  \langle\cal{W}\rangle$.  Seine Elemente schreiben wir als endliche formale
  Linearkombinationen $\sum_{w \in \cal{W}} q_{w}\delta_{w}$, wobei wir auch
  $q\delta_e=q$ abk"urzen. Die Multiplikation wird charakterisiert durch
  $\delta_{v} \delta_{w} = \delta_{vw}$ und $\delta_{w} q = (wq) \delta_{w}$
  f"ur $v,w \in \cal{W}$ und $q \in Q$.
\end{Bemerkungl}
\begin{Satz}[\textbf{"uber Demazure-Operatoren}]
Es gibt in $Q^{\rtimes}\langle\cal{W}\rangle$ 
genau eine durch $\cal{W}$ parametrisierte\label{DemO} 
Familie $(\partial_{w})_{w\in\cal{W}}$ derart, da"s erstens 
f"ur alle $s \in \cal{S}$ mit zugeh"origer positiver Wurzel $\al \in R^{+}$
gilt $\partial_{s} =\frac{1}{\al}
(\delta_{s} - \delta_{e})$ 
sowie zweitens 
$$\begin{array}{ccl}
\partial_{v} \partial_{w} &=& \left\{ \begin{array}{ll}
\partial_{vw} & l(v) + l(w) = l(vw);\\
0 & \text{sonst}.
\end{array} \right.
\end{array}$$
\end{Satz}
\begin{Bemerkungl}\label{NHRi}
Wir nennen die $\partial_{w}$ 
  {\bf Demazure-Operatoren}.\index{Demazure-Operator}
Kumar \cite{KuKa} verwendet 
 die Notation $x_w$ statt wie wir hier $\partial_w$.
Der von den Dema\-zure-Operatoren erzeugte $S$-Untermodul 
unseres  getwisteten Gruppenrings 
ist ein Teilring, da gilt $\partial_s f-f\partial_s=((sf-f)/\alpha)\delta_s$
und da das  f"ur $f\in S$ wieder in unserem $S$-Untermodul liegt.
Dieser Teilring
hei"st der 
{\bf Nil-Hecke-Ring},\index{Nil-Hecke-Ring}
da seine Multiplikationsregeln den in \ref{KHA} gegebenen 
Multiplikationsregeln der Hecke-Algebra  "ahneln, aber 
hier im Gegensatz zur 
Hecke-Algebra jeder der zu den einfachen Spiegelungen geh"orenden
Erzeuger nilpotent ist, ja sogar Quadrat Null hat.
"Ahnlich wie bei der Hecke-Algebra steht jedoch auch hier 
nicht der Ring selbst im Zentrum des Interesses, sondern
die "Ubergangsmatrix zwischen den beiden Basen 
$(\partial_w)$ und $(\delta_w)$ des $Q$-Vektorraums $Q^{\rtimes}\langle\cal{W}\rangle$.
\end{Bemerkungl}
  
\begin{Bemerkungl}\label{Bdemo}
Die offensichtliche Operation von $\cal{W}$ auf $Q$ zusammen mit
der offensichtlichen Operation von $Q$ auf $Q$ machen $Q$ zu einem
Linksmodul "uber dem ge\-twisteten Gruppenring $Q^{\rtimes}
  \langle\cal{W}\rangle$. Alle Demazure-Operatoren stabilisieren 
darin die Teilmenge $S\subset Q$, denn f"ur jede Spiegelung
$s\in \cal{S}$ und jede Funktion $f\in S$ mu"s $sf-f$ auf der 
Spiegelebene von $s$ verschwinden alias durch die zugeh"orige Wurzel
$\alpha$ teilbar sein. Folglich liefern die Demazure-Operatoren 
wohldefinierte lineare
Abbildungen $\partial_w:S\ra S$. 
\end{Bemerkungl}

\begin{proof}[Beweis]
Die Eindeutigkeit ist klar.
Um die Existenz nachzuweisen reicht es, wenn wir 
f"ur jedes
$w \in \cal{W}$ 
zeigen:
\begin{enumerate}
\item
Das Produkt $\partial_w=\partial_{s_{1}} \dots \partial_{s_{l}}$ 
f"ur eine beliebige reduzierte Darstellung $w = s_{1} \ldots s_{l}$
h"angt nicht
von der Wahl der reduzierten Darstellung ab. 
\end{enumerate}
Dann ist
unsere etwas voreilige Notation $\partial_{w}$ auch erst gerechtfertigt.
Der Satz folgt aus dieser Aussage mit dem Austauschlemma \ref{aus} und
der offensichtlichen Relation $\partial_s^2=0$ f"ur $s\in\cal{S}$.
Wir f"uhren den Beweis durch Induktion "uber die L"ange von $w$.
Um unsere Induktion am Laufen zu halten, zeigen wir gleichzeitig mit
unserer Aussage 1
induktiv noch zwei weitere
Aussagen, n"amlich: 
\begin{enumerate}
\item[2.]
Der Leitkoeffizient von $\partial_{w}$ wird gegeben durch die Bedingung
$$\partial_{w} \in \left(\prod_{\beta \in R^{+} \cap w R^{-}} \beta^{-1}\right) 
\delta_{w} + \sum_{v < w} Q \delta_{v}$$

\item[3.]
Schreiben wir f"ur $v,w \in \cal{W}$ und $\beta \in R^{+}$ 
abk"urzend $v\overset{\beta}{\ra} w$
statt $\{l(w) = l(v) +1$ und $w = s_{\beta} v\}$, 
so gilt f"ur alle $\chi \in V$ die Formel
$$\chi \partial_{w} - \partial_{w} \chi^{w} = \sum _{v \overset{\beta}{\ra} w}
\langle\chi , \beta^{\vee} \rangle \partial_{v}$$
\end{enumerate}
\noindent
Man beachte, da"s die Bedingungen 2 und 3 unser $\partial_{w}$
modulo der Kenntnis der $\partial_{v}$ f"ur $v < w$ bereits eindeutig
festlegen, denn f"ur jedes $v \neq w$ gibt es aufgrund der Treuheit
unserer Darstellung $\chi \in V$ mit
$\chi \delta_{v} \neq \delta_{v} \chi^{w}$, und der
Leitkoeffizient von $\partial_{w}$ wird bereits durch 2 vorgegeben.
\\[2mm]\noindent
Nach diesen Vorbemerkungen f"uhren wir nun die Induktion durch.
Als Induktionsbasis pr"ufen wir 1--3 f"ur $w =e$ mit $\partial_e=1$.
F"ur den
Induktionsschritt nehmen wir an, es sei $w \in \cal W$ gegeben,
alle drei Aussagen seien f"ur Elemente der L"ange $l(w)$ oder
kleiner schon bewiesen, und es sei $s \in \cal{S}$ gew"ahlt mit $l(ws)
> l(w)$.
Es reicht, wenn wir 2 und 3 f"ur das durch Vorschrift $\partial_{ws}
= \partial_{w} \partial_{s}$ definierte $\partial_{ws}$ nachweisen, da 2 und 3 ja
$\partial_{ws}$ schon eindeutig festlegen.
Hier ist 2 unproblematisch, da ja gilt $\delta_{w} \al^{-1} =
(w\al)^{-1}\delta_{w}$ und $(R^{+} \cap w s R^{-}) = (R^{+} \cap w
R^{-}) \cup \{w\al\}$.
F"ur 3 rechnen wir
$$\begin{array}{ccl}
\chi \partial_{w} \partial_{s} - \partial_{w}\partial_{s}\chi^{ws} &=& (\chi \partial_{w} -
\partial_{w}\chi^{w})\partial_{s} + \partial_{w}(\chi^{w}\partial_{s}-\partial_{s}\chi^{ws})\\[2mm]
 &=& \sum_{v \overset{\beta}{\ra} w} \langle \chi, \beta^{\vee}
 \rangle \partial_{v}\partial_{s} + \partial_{w} \langle\chi^{w}, \al^{\vee} \rangle \\[2mm]
 &=& \sum_{v \overset{\beta}{\ra} w} \langle \chi, \beta^{\vee}
 \rangle \partial_{v}\partial_{s} + \langle \chi, (w\al)^{\vee} \rangle \partial_{w}
 \end{array}$$
Nun beachten wir die Identifikationen
$$\begin{array}{rcl}
\{(u,\gamma) \mid u \overset{\gamma}{\ra} ws, u s< u\} & \sira &
\{(v,\beta) \mid v \overset{\beta}{\ra} w, v < v s\}\\
(u,\gamma)\;\; &\mapsto &\;\; (us, \gamma)\\[2mm]
\{(u,\gamma) \mid u \overset{\gamma}{\ra} w s, us > u\} &=&
\{(w,w\al)\}
\end{array}$$
und so ergibt sich auch 3 f"ur $\partial_{ws}=\partial_w \partial_s$.
\end{proof}
\begin{Bemerkungl}
Die Einbettung $Q \hra Q^\ltimes \langle \mathcal W \rangle ,
$ $ q \mapsto q \delta_e = \delta_e q$ hat zwar nicht zentrales Bild,
macht aber dennoch $Q^\ltimes \langle \mathcal W \rangle$ zu einem
$Q$ -$ Q^\ltimes \langle \mathcal W \rangle$-Bimodul.
Damit wird 
\begin{equation*}
\Omega_{\mathcal W} = \op{Hom}_{Q} (Q^\ltimes \langle \mathcal W 
\rangle, Q)
\end{equation*}
in nat"urlicher Weise
zu einem $Q^\ltimes \langle \mathcal W \rangle$-$ Q$-Bimodul.
Das Vorschalten der Abbildung $\mathcal W \rightarrow Q^\ltimes 
\langle \mathcal W \rangle, w \mapsto \delta_w$ liefert eine Bijektion
$
\Omega_{\mathcal W} \overset{\sim}{\rightarrow} \op{Ens} (\mathcal W, Q)
$.
Schreiben wir eine solche Funktion $f$ als formale $Q$-Linearkombination
f"ur die Rechtsmodulstruktur
\begin{equation*}
f = \sum_{x \in \mathcal W} \delta^\ast_x f (x)
\end{equation*}
so wird die Linksoperation von $Q^\ltimes \langle \mathcal W \rangle$
beschrieben durch die Formeln
\begin{displaymath}
\begin{array}{llll}
\delta_v \delta^\ast_x & = & \delta^\ast_{x v^{-1}} 
&\forall v, x \in \mathcal W ;\\[2mm]
q \delta^\ast_x & = & \delta^\ast_{x } (xq)  
& \forall x \in \mathcal W, q \in Q,
\end{array}
\end{displaymath}
beziehungsweise ihre nat"urlichen Erweiterungen auf 
unendliche formale Linearkombinationen.
Vereinbaren wir dahingegen 
$\hat{\delta}_x = \delta^\ast_{x^{-1}}$ und schreiben die
Elemente von $\Omega_{\mathcal W}$ als formale $Q$-Linearkombinationen
\begin{equation*}
f = \sum_{x \in \mathcal W} q_x \hat{\delta}_x
\end{equation*}
f"ur die von $Q^\ltimes \langle \mathcal W \rangle$ 
induzierte $Q$-Linksmodulstruktur, so
haben wir $\delta_v \hat{\delta}_x = \hat{\delta}_{vx}$ 
und unsere Formeln f"ur
die Linksoperation von $Q^\ltimes \langle \mathcal W \rangle$ 
lesen sich als die offensichtlichen
Erweiterungen der Multiplikation 
von $Q^\ltimes \langle \mathcal W \rangle$ 
auf unendliche formale 
Linearkombinationen der
$\delta_x$, bei denen nur die $\delta_x$ in $\hat{\delta}_x$ umbenannt wurden.
Die $Q$-Rechtsoperation wird dann gegeben als 
$\hat\delta_x q = (xq)\hat\delta_x$, so da"s die Abbildungsvorschrift 
$\delta_x\mapsto \hat{\delta}_x$ einen injektiven Homomorphismus
von $Q^\ltimes \langle \mathcal W \rangle$-$ Q$-Bimoduln
$$Q^\ltimes \langle \mathcal W \rangle\;\hra\; \Omega_{\mathcal W}$$
induziert.
Bei Kumar \cite{KuKa} wird unsere $Q$-Rechtsoperation 
auf $\Omega_W$ auch als
Linksoperation geschrieben, was mich ziemlich verwirrt.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
Ich behaupte nun, da"s in $\Omega_W$ die formalen 
Summen $\sum f_w \hat\delta_w$ mit
$f_w \in S$ f"ur alle $w \in \mathcal W$ und 
$f_{s_{\beta}w} - f_w \in S \beta \quad
\forall w \in \mathcal W$, $\beta \in R$ einen unter allen Demazure-Operatoren
stabilen Teilraum $$\Lambda^\infty\subset \Omega_W$$
bilden. In der Tat gilt f"ur alle $s \in \mathcal S$ mit
zugeh"origer positiver Wurzel $ \alpha \in R^+$ per definitionem
$(\partial_s f)_v = \frac{1}{\alpha} (s f_{sw} - f_v)$ 
und nach Annahme erhalten wir
f"ur alle unsere  Abbildungen aus $\Lambda^\infty$ zumindest 
$(\partial_s f)_v \in S \quad \forall
v \in \mathcal W$.
Jetzt gilt es, die F"alle $s = t$ und $s \neq t$ getrennt zu betrachten.
Im Fall $s = t$ beachten wir, da"s $(\partial_s f)_v$ 
und $(\partial_s f)_{sv}$ durch 
Anwenden von $s$ auseinander hervorgehen, so da"s sie auf 
der Spiegelebene von $s$
"ubereinstimmen m"ussen, in Formeln 
$(\partial_s f)_{sv} - (\partial_s f)_v \in S\alpha$.
Im Fall $s \neq t = s_\beta$ finden wir 
\begin{equation*}
(\partial_s f)_{tv} - (\partial_s f)_v 
= \frac{1}{\alpha} (sf_{stv} - f_{tv} - sf_{sv} + f_v)
\end{equation*}
und m"ussen nur zeigen, da"s der Ausdruck in der Klammer auf der 
Spiegelebene von $t$
verschwindet. Nach Annahme verschwindet $f_v - f_{tv}$ dort schon einmal.
Nach Annahme verschwindet auch $f_{stv} - f_{sv}$ auf der Spiegelebene der
Spiegelung $sts$, und das ist gerade das Bild unter $s$ der 
Spiegelebene von $t$.
Folglich verschwindet $sf_{stv} - sf_{sv}$ wie gew"unscht 
auch auf der Spiegelebene
von $t$. Bei Fiebig tritt $\Lambda^\infty$ als die \glqq Strukturalgebra\grqq\  auf.
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl}
  Die punktweise Multiplikation von Abbildungen $\mathcal W \rightarrow Q$
  definiert eine Ringstruktur auf $\Omega_{\mathcal W}$, die sowohl f"ur die
  $Q$- Rechtsoperation als auch f"ur die $Q$-Linksoperation bilinear ist.
  Jetzt betrachtet Kumar in $\Omega_{\mathcal W}$ die Teilmenge
  \begin{eqnarray*}
    \Lambda &=&\left\{ f \in \Omega_{\mathcal W} \left| \begin{array}{l}
        f (\partial_w) \in S \quad \forall w \in \mathcal W \text{ und} \\
         f(\partial_w) = 0 \text{ f"ur}
        \text{ fast alle  } w \in \mathcal W \\
      \end{array}\right\}\right.
  \end{eqnarray*}
  Nat"urlich bilden die $\xi^w \in \Lambda$ gegeben durch $\xi^w (\partial_v)
  = \delta_{w,v}$ eine $S$-Basis von $\Lambda$.  Kumar zeigt, da"s $\Lambda
  \subset \Omega_{\mathcal W}$ sogar ein Teilring ist. Er zeigt weiter,
  da"s und wie dieser
  Teilring isomorph ist zum $T$-"aquivarianten Kohomologiering der
  Fahnenmannigfaltigkeit in einer Weise, in der die $\xi^w$ der dualen Basis zu
  der durch die Schubertvariet"aten gegebenen Basis der Homologie entsprechen.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Zur Beziehung mit meinem $\Lambda^\infty$ oben zeigt Kumar in 11.1.15
weiter die Identit"at
$$
    \Lambda =\{ f \in \Lambda^\infty  \mid 
f(\partial_w) = 0 \text{ f"ur fast alle  } 
w \in \mathcal W\}
 $$
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Ich erinnere, da"s Slodowy mir sagte, die offensichtliche Abbildung
  \begin{equation*}
    S\otimes_{S^{\mathcal W}} S \rightarrow \op{H}^\ast_T (X)
  \end{equation*}
  f"ur $X$ die Fahnenmannigfaltigkeit sei im Kac-Moody-Fall nicht mehr
  notwendig surjektiv.  Andererseits scheint Vermutung 6.8 aus \cite{So-Bi}
  nahezulegen, da"s die Abbildung $S\otimes_{S^{\mathcal W}} S \rightarrow
  \op{H}^\ast_T (X_y)$ f"ur 
endlichdimensionale Schubertvariet"aten surjektiv ist,
  und in loc. cit.  wird Vermutung 6.8 im Fall der affinen $\op{sl}_2$ sogar
  best"atigt.  Wie pa"st das zusammen?
Im "ubrigen zeigen Argumente von Fiebig aus \cite{Fi-CoCo}, Proposition 4.4,
da"s Vermutung 6.8 aus loc.cit. "aquivalent ist dazu, da"s
$\cal{O}(\op{Gr}(\leq y))$ frei ist als $S$-Rechtsmodul.
\end{Bemerkungl}




\subsection{Aleskers Resultate zur Konvexgeometrie}
Ich fasse kurz einige Resultate von Alesker zusammen.
Sei $\cal{K} =\cal{K} (V)$ die Menge 
aller konvexen Kompakta eines endlichdimensionalen
$\Bbb{R}$-Vektorraums $V$. Eine Abbildung
$$\varphi :\cal{K} \ra \DC$$
hei"st {\bf additiv}\index{additiv!auf konvexen Kompakta} 
genau dann, wenn 
gilt $\varphi (A\cup B) = \varphi (A) + \varphi (B)
-\varphi (A \cap B)$ f"ur alle Paare $A,B$ 
konvexer Kompakta derart, da"s  auch $A \cup B$ konvex
ist.
Gegeben offene Teilmengen $U^{\prime} \co U \co V$ 
setzen wir $\cal{O} (U^{\prime}, U) 
=\{A \in \cal{K} \mid U^{\prime} \subset A \subset U\}$.
Diese Mengen bilden eine Subbasis einer lokal kompakten 
und Hausdorff'schen Topologie auf $\cal{K}$,
die wir im Folgenden stets zugrunde legen.
Die Gruppe $\op{GL} (V)$ operiert auf $\cal{K}$ in 
offensichtlicher Weise und die
stetigen additiven Abbildungen bilden eine abgeschlossene Unterdarstellung
$$\op{Val} \subset C (\cal{K})$$
im Raum aller stetigen Abbildungen $\cal{K} \ra \Bbb{C}$ 
mit seiner kompakt-offenen
Topologie.
Es kann nun gezeigt werden, da"s $\op{Val}$ eine zul"assige Darstellung ist,
da"s sie unter dem Zentrum $\Bbb{R}^{\times} \subset \op{GL} (V)$ 
zerf"allt als eine direkte
Summe
$$\op{Val} = \bigoplus^{\op{dim}V}_{i=0} \op{Val}_{i}^{+} 
\oplus \op{Val}^{-}_{i}$$
wobei $\lambda \in \Bbb{R}^{\times}$ 
auf dem entsprechenden Smmanden operiert als 
$ |\lambda |^{i} (\lambda / |\lambda|)^{\epsilon}$,
und da"s alle Summanden irreduzible Darstellungen von $\op{GL}(V)$ sind.
Weiter erkl"art Alesker eine assoziative Multiplikation 
auf den glatten Vektoren
$\op{Val}^{\infty} \times \op{Val}^{\infty} \ra \op{Val}^{\infty}$ 
und zeigt f"ur diese Multiplikation eine Art
Poincar\'e-Dualit"at und eine Art harten Lefschetz.


\subsection{Lokal endliches}
\begin{Definition}
Sei $A$ eine assoziative Algebra "uber einem K"orper $k$ und $M$
ein $A$-Modul.
Wir nennen $M$ \defnoind{lokal 
endlich "uber $A$}\index{lokal endlich!Modul "uber einem Ring} 
genau dann, wenn gilt
$\op{dim}_{k} A{m} < \infty \quad \forall m \in M$ oder,
gleichbedeutend,  wenn $M$ die Vereinigung seiner endlichdimensionalen
$A$-Untermoduln ist.
\end{Definition}
\begin{Lemma}
Sei $A$ linksnoethersch.
Gegeben eine kurze exakte Sequenz $M^{\prime} \hookrightarrow M
\twoheadrightarrow M^{\prime\prime}$ von $A$-Moduln ist $M$ lokal
endlich genau dann, wenn $M^{\prime}$ und $M^{\prime\prime}$ es
sind.
\end{Lemma}
\begin{proof}[Beweis]
Das ist klar.
\end{proof}
\begin{Lemma}
Sei $A$ eine endlich erzeugte kommutative $\Bbb{C}$-Algebra und
$M$ ein lokal endlicher $A$-Modul.
F"ur $\chi \in \op{Max}$ setzen wir $M_{\chi} =\{ m \in M \mid
\chi^{N} m = 0 \text{ f"ur } N \gg 0\}$.
So zerf"allt $M$ als die direkte Summe
$$M = \bigoplus_{\chi \in \op{Max} A} M_{\chi}$$
\end{Lemma}
\begin{proof}[Beweis]
Ohne Beschr"ankung der Allgemeinheit d"urfen wir
$\op{dim}_{\Bbb{C}} M < \infty$ annehmen.
Da die Multiplikation mit $a \in A$ untereinander kommutieren,
stabilisiert die Multiplikation mit $b \in A$ die Hauptr"aume
aller Multiplikationen mit $a \in A$. Wir finden also eine
Zerlegung
$$M = \bigoplus_{\lambda : A \ra \Bbb{C}} \op{Hau} (A;\lambda)$$
Da aber $M$ ein $A$-Modul ist kommen hier nur
Algebrenhomomorphismen $\lambda : A \ra \Bbb{C}$ in Betracht, und
da wir $A$ endlich erzeugt angenommen hatten gilt
$\op{Hom}_{\Bbb{C}\op{-Alg}} (A,\Bbb{C}) \overset{\sim}{\ra}
\op{Max} A$ nach dem Hilbert'schen Nullstellensatz.
\end{proof}


%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%


Jetzt: Reziproziz"atsformel ganz einfach mit homologischem Beweis;
Ext Standard-Kostandard vorher. Schwierigere Weylgruppensachen nach hinten schieben.


\begin{proof}[Beweis]
3.
Gegeben Vektorr"aume $E,M,N$ haben wir kanonische Isomorphismen
$$\op{Hom} (E \otimes M, N) \cong \op{Hom} (M, \op{Hom}(E,N))$$
Sind hier $E,M$ und $N$ Darstellungen einer Lie-Algebra
$\frak{g}$, so schr"anken sie ein zu kanonischen
Isomorphismen zwischen Homomorphismenr"aumen von
Darstellungen, und ist $E$
zus"atzlich endlichdimensional, so erhalten wir kanonische
Isomorphismen
$$\op{Hom}_{\frak{g}} (E \otimes M, N) \cong \op{Hom}_{\frak{g}}
(M, E^{\ast} \otimes N)$$
Mit $\op{Hom}_{\frak{g}} (P,\;)$ ist also auch
$\op{Hom}_{\frak{g}} (E \otimes P, \;) \cong \op{Hom}_{\frak{g}} (P, E^{\ast}\otimes
\;)$ ein exakter Funktor von $\cal{O}$ in die Kategorie der
abelschen Gruppen, da n"amlich $\cal{O}$ stabil ist unter dem
Tensorieren mit endlichdimensionalen
Darstellungen.
In anderen Worten folgt wie behauptet aus
$P$  projektiv schon $E\otimes P$ projektiv.

1.
Wir m"ussen zeigen, da"s jedes Objekt $M \in \cal{O}$ Quotient
eines projektiven Objekts ist.
Da jedes $M \in \cal{O}$ endliche L"ange hat, reicht es aus, das
nachzuweisen f"ur jedes einfache Objekt $M=L(\mu) \in \cal{O}$. Nun
gibt es sicher eine endlichdimensionale Darstellung $E$ von
$\frak{g}$ derart, da"s $E \otimes L (\mu)$ ein $\rho$-dominantes maximales Gewicht
$\lambda$ besitzt. Dann ist nach \ref{HB} der Vermamodul $\Delta
(\lambda)$ projektiv und es gilt $$\op{Hom}_{\frak{g}} (\Delta (\lambda),
E\otimes L (\mu)) \cong \op{Hom} (E^{\ast}\otimes  \Delta (\lambda), L
(\mu)) \neq 0$$
Da aber jeder von Null verschiedene Homomorphismus nach $L(\mu)$
schon surjektiv ist, sehen wir so, da"s $L(\mu)$ ein Quotient des
Projektiven $E^{\ast}\otimes \Delta (\lambda)$ sein mu"s.

2.
Jeder Modul aus $\cal{O}$ ist nach
\ref{VFF} Quotient eines Moduls mit Vermafahne.
Jeder Projektive aus $\cal{O}$ ist mithin ein direkter
Summand eines Moduls mit Vermafahne.
Nach dem anschlie"senden Lemma \ref{VFE} vererbt
sich jedoch die Eigenschaft, eine Vermafahne zu besitzen, auf direkte
Summanden.
Daraus folgt dann Teil 2.
\end{proof}

{\em sp"ater}
Wir k"ummern uns nun zun"achst um den \defind{Hauptblock} $\cal{O}_{0}$
und vereinfachen unsere Notation, indem wir mit $w_\circ$ dem l"angsten Element der
Weylgruppe setzen
$$\begin{array}{cc}\Delta_x=\Delta(w_\circ x\cdot 0)& L_x=L(w_\circ x\cdot 0)\\
\nabla_x=\nabla(w_\circ x\cdot 0)& P_x=P(w_\circ x\cdot 0)\end{array}$$
In dieser Notation ist also $\Delta_e=\nabla_e=L_e$ einfach f"ur $e$ das neutrale
Element der Weylgruppe und $\Delta_{w_\circ}=P_{w_\circ}$ ist projektiv.


{\em Sp"ater!}
Gegeben $P$ ein projektives Objekt von $\cal{O}$ und $E\in {\frak{g}}\op{-mod}$
endlichdimensional ist auch $E\otimes P$ ein projektives Objekt von $\cal{O}$.

\emph{Das Folgende kann wohl nun weggelassen werden oder wird erst
viel sp"ater gebraucht.}
\begin{Lemma}\label{HLi}
Sei $\cal{H}$ eine lokal endliches System von Hyperebenen in einem
affinen Raum "uber einem angeordneten K"orper.
Sei $y \in \bar{A} $ ein Punkt aus dem Abschlu"s eines Alkoven $A$ und
$\cal{H}_{y} = \{ H \in \cal{H} \mid y \in H\}$
das System der Hyperebenen durch $y$.
Sei $A^{\prime}$ der Alkoven bez"uglich $\cal{H}_{y}$, der $A$ umfa"st.
So ist jede Wand von $A^{\prime}$ auch eine Wand von $A$.
\end{Lemma}
\begin{proof}[Beweis]
Ist $H \in \cal{H}_{y}$ eine Wand von $A^{\prime}$, 
so gibt es $z^{\prime} \in {H} \cap
\bar{A^{\prime}}$ derart, da"s $z^{\prime}$ auf 
keiner anderen Hyperebene durch $y$
liegt.
Im halboffenen Segment $\left[z^{\prime},y\right)$ 
finden wir dann weiter $z$ derart, da"s
$\left[ z,y\right)$ au"ser $H$ "uberhaupt keine 
Hyperebene aus $\cal{H}$ trifft.
Gegeben $x \in A$ trifft $\left[ x,y\right)$ keine 
Hyperebene aus $\cal{H}$ und folglich
trifft $[x,z]$ nur die Hyperebene $H$, 
d.h.\ wir haben $z \in \bar{A}$ und
$H$ ist Wand von $A$.
\end{proof}


\begin{figure}[p]\centering
\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildTGe}\\[4mm]
\noindent 
Oben links die Spiegelebenen einer ebenen Spiegelungsgruppe, 
in der Mitte rechts die Menge ihrer 13 Facetten mit der durch
Pfeile zu jeweils kleineren Elementen angedeuteten Teilordnung, unten links der nach \ref{ASi} zugeh"orige Simplizialkomplex,
dessen Realisierung offensichtlich hom"oomorph ist zur Kreislinie $\op{S}^1$.
Wie angedeutet entsprechen die Kammern oben den Kanten unten,
Kanten oben den Punkten unten, und das Zentrum oben wird unten
zum 
$(-1)$-Simplex, der zwar formal zu jedem abstrakten Simplizialkomplex
dazugeh"ort, dem aber 
in der geometrischen Realisierung keine Ecke, Kante oder dergleichen
 entspricht.   
\end{figure}

\begin{Definition}
Der \defind{Coxeter-Komplex} einer endlichen Spiegelungsgruppe ist die Menge
aller ihrer Facetten, aufgefa"st als teilgeordnete Menge 
durch die Vereinbarung, da"s eine Facette kleinergleich
einer anderen ist genau dann, wenn sie in deren
Abschlu"s liegt.\end{Definition}
\begin{Bemerkungl}
  Man zeigt ohne Schwierigkeiten, da"s der 
Coxeter-Komplex einer endlichen Spiegelungsgruppe  ein
abstrakter Simplizialkomplex ist im Sinne von \ref{ASi} und da"s die
geometrische Realisierung hom"oomorph ist zu einer Sph"are: Im Fall einer
  einelementigen Spiegelungsgruppe erhalten wir als geometrische Realisierung die leere Menge
  alias die $(-1)$-Sph"are $S^{-1}$, im Fall einer zweielementigen
  Spiegelungsgruppe erhalten wir als geometrische Realisierung  eine zweielementige Menge alias
  die Nullsph"are $S^0$, einen interessanteren Fall beschreibt nebenstehendes
  Bild.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Gegeben eine reduktive algebraische Gruppe "uber einem algebraisch
  abgeschlossenen K"orper ist die teilgeordnete Menge aller Parabolischen
  "uber einem festen maximalen Torus isomorph bis auf Ordnungsumkehr zu dem
  eben besprochenen Coxeter-Komplex  ihrer Weylgruppe.  
Die Menge "uberhaupt aller
  parabolischen Untergruppen bildet in dieser Situation
 mit der umgekehrten Inklusion als
  Teilordnung auch einen abstrakten Simplizialkomplex im Sinne von
  \ref{ASi}, der als Prototyp f"ur ein \defind{Geb"aude} im Sinne von Tits
  gelten kann.  Die ganze Gruppe ist dabei stets der $(-1)$-Simplex
alias der leere Simplex, und die Borel'schen sind die Simplizes maximaler 
Dimension.  Die
  Operation der Gruppe durch Konjugation auf der Menge ihrer parabolischen
  Untergruppen ist eine Operation auf dem zugeh"origen Geb"aude und der
  Stabilisator eines Simplex ist, da Parabolische ihre eigenen Normalisatoren
  sind, genau die dem Simplex entsprechende Parabolische selber.
\end{Bemerkungl}

\begin{Definition}
Sei $n\in\DN$.  Ein $n$-dimensionales 
\defind{Geb"aude} ist ein  abstrakter Simplizialkomplex im Sinne von
  \ref{ASi} mitsamt einer ausgezeichneten Menge von
Unterkomplexen, den \defind{Appartments} unseres Geb"audes, derart, da"s
die folgenden Bedingungen erf"ullt sind:
\begin{enumerate}
\item 
Je zwei $n$-Simplizes in einem vorgegebenen Appartment 
k"onnen durch eine Folge von
$n$-Simplizes verbunden werden, bei der je zwei aufeinander folgende 
Folgenglieder einen $(n-1)$-Simplex gemeinsam haben;
\item
Je zwei Simplizes liegen in einem gemeinsamen Appartment;
\item
Enthalten  zwei  Appartments beide zwei vorgegebene Simplizes,
so existiert ein simplizialer Isomorphismus zwischen unseren beiden
Appartments, der die beiden vorgegebenen Simplizes punktweise 
festh"alt;
\item
Jeder $(n-1)$-Simplex aus einem Appartment liegt in genau
zwei $n$-Simplizes aus besagtem Appartment;
\item
F"ur $k<n$ liegt jeder $k$-Simplex unseres Geb"audes in mindestens drei
$n$-Simplizes.
\end{enumerate}

\end{Definition}


%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
\subsection{Allgemeine Verschiebungsfunktoren}
Sei $\frak{g}$ eine halbeinfache Lie-Algebra und $Z$ das Zentrum
ihrer Einh"ullenden. Bezeichne $\cal{M} \subset \frak{g}
\op{-mod}$ die volle Unterkategorie aller $Z$-endlichen Moduln,
in Formeln
$$\cal{M} = \{ M \in \frak{g}\op{-mod} \mid \op{dim}_{\Bbb{C}} Z m
< \infty \quad \forall m \in M\}$$
\begin{Proposition}
Die Kategorie $\cal{M}$ ist stabil unter dem Tensorieren mit
endlichdimensionalen Darstellungen, in Formeln gilt f"ur $E \in
\frak{g}\op{-mod}$ mit $\op{dim} E< \infty$ also
$$M \in \cal{M} \Rightarrow E \otimes M \in \cal{M}$$
\end{Proposition}
\begin{proof}[Beweis]
Ohne Beschr"ankung der Allgemeinheit d"urfen wir annehmen $\chi M
=0$ f"ur ein $\chi \in \op{Max} Z$.
W"ahlen wir $\lambda \in \frak{h}^{\ast}$ mit $\chi = \op{Ann}_{Z}
\Delta (\lambda)$, so folgt mit dem anschlie"senden Lemma \ref{TA} schon
$$\op{Ann}_{U(\frak{g})}( E \otimes M )\supset \op{Ann}_{U(\frak{g})}
(E \otimes \Delta (\lambda))$$
und dasselbe gilt a forteriori f"ur die Annullatoren in $Z$. Da
aber $E \otimes \Delta (\lambda)$ als Objekt von $\cal{O}$
endliche L"ange hat, hat sein
Annullator in $Z$ endliche Kodimension und wir folgern $E \otimes
M \in \cal{M}$.
\end{proof}
\begin{Lemma}\label{TA}
Gegeben Darstellungen  $M,N,E$ einer Lie-Algebra $\frak{g}$  gilt
$$\op{Ann}_{U(\frak{g})} M \subset \op{Ann}_{U(\frak{g})} N
\;\;\Rightarrow\;\; \op{Ann}_{U(\frak{g})} (E \otimes M )\subset
\op{Ann}_{U(\frak{g})} (E \otimes N)$$
\end{Lemma}
\begin{proof}[Beweis]
Sind ganz allgemein $V,W$ zwei Vektorr"aume, so liefert das
Tensorieren von Morphismen nach \ref{TVIn} eine Injektion
$\op{End} V \otimes \op{End} W \hookrightarrow \op{End} (V
\otimes W)$.
Sind $V$ und $W$ treue Moduln "uber Algebren $A$ und $B$, so ist
folglich $V \otimes W$ ein treuer Modul "uber $A \otimes B$.
Sind nun $V$ und $W$ beliebige Moduln und $I =\op{Ann}_{A} V$ und
$J = \op{Ann}_{B} W$ ihre Annullatoren, so zeigt die rechtsexakte
Sequenz
$(I \otimes B) \oplus (A \otimes J) \ra A \otimes B
\twoheadrightarrow  A/I \otimes B/J$
aus \ref{??} die Formel
$$\op{Ann}_{A\otimes B} (V \otimes W) = (\op{Ann}_{A} V) \otimes B
+ V \otimes (\op{Ann}_{B}W)$$
Gegeben Darstellungen $E,M \in \frak{g}\op{-mod}$ einer
Lie-Algebra $\frak{g}$ kann man ihr Tensorprodukt
beschreiben als die Restriktion von
$E \otimes M \in U(\frak{g})\otimes U(\frak{g})\op{-mod}$
vermittels der sogenannten \defind{Komultiplikation} $\Delta : U (\frak{g}) \ra U(\frak{g})
\otimes U (\frak{g})$, die sich aus der universellen Eigenschaft
ergibt vermittels der Vorschrift
$\Delta (X) =X \otimes 1 + 1 \otimes X \quad \forall X \in
\frak{g}$.
Es folgt f"ur den Annullator eines Tensorprodukts die Formel
$$\op{Ann}_{U(\frak{g})} (E \otimes M) =
\Delta^{-1}\left((\op{Ann}_{U(\frak{g})}E) \otimes U(\frak{g}) + U
(\frak{g}) \otimes (\op{Ann}_{U(\frak{g})} M)\right)$$
Aus dieser Formel folgt unser Lemma sofort.
\end{proof}
Gegeben
$\chi \in \op{Max} Z$ setzen wir
$$ \rule{0mm}{3.5mm}^{\infty}_{\chi}\!\cal{M} =
 \{ M \in \frak{g} \op{-mod}\mid \forall v \in M\;
\exists n \gg 0 \text{ so da"s gilt } \chi^{n}{v} =0\}.$$
Mit denselben Argumenten wie in \ref{??} zeigen wir,
da"s das Bilden der direkten Summe
$ (M_{\chi})_{\chi}  \mapsto  \bigoplus_{\chi} M_{\chi}$
eine
"Aquivalenz von Kategorien
$$
\prod_{\chi \in \op{Max} Z} \rule{0mm}{3.5mm}^{\infty}_{\chi}\!\cal{M}
\;\; \overset{\sim}{\ra} \;\;
\cal{M}
$$
liefert.
Wir bezeichnen den zugeh"origen Projektionsfunktor wieder mit
$\op{pr}_{\chi} : \cal{M} \ra \rule{0mm}{3.5mm}^{\infty}_{\chi}\!\cal{M}$.
Gegeben $\lambda, \mu \in \frak{h}^{\ast}_{\op{dom}}$ mit ganzer
Differenz $\lambda - \mu \in X$ verallgemeinern wir unseren
Verschiebungsfunktor zum
{\bf allgemeinen Verschiebungsfunktor}\index{allgemeinen Verschiebungsfunktor}
$$\begin{array}{rrcl}
T_{\lambda}^{\mu} :& \rule{0mm}{3.5mm}^{\;\;\;\infty}_{\xi(\lambda)}\!\cal{M}
& \ra &\rule{0mm}{3.5mm}^{\;\;\;\infty}_{\xi(\mu)}\!\cal{M}\\
&M& \mapsto &\op{pr}_{\xi(\mu)} (E \otimes M)
\end{array}$$
f"ur $E = L (\nu)$ mit $\{\nu\} = X^{+} \cap W (\mu - \lambda)$.
Unser Verschiebungsfunktor ist offensichtlich auch
in dieser Allgemeinheit exakt.
Bezeichnet
$ \rule{0mm}{3.5mm}^{\infty}_{\chi}\!\cal{H}$
die Kategorie aller Bimoduln $X\in \cal{H}$, die als Linksmoduln
in $ \rule{0mm}{3.5mm}^{\infty}_{\chi}\!\cal{M}$ liegen,
so erhalten wir unter denselben Voraussetzungen aus der Funktorialit"at
auch einen Funktor
$
T_{\lambda}^{\mu} : \rule{0mm}{3.5mm}^{\;\;\;\infty}_{\xi(\lambda)}\!\cal{H}
 \ra \rule{0mm}{3.5mm}^{\;\;\;\infty}_{\xi(\mu)}\!\cal{H}
$ und k"onnen es dem Leser "uberlassen,
f"ur alle $M\in\cal{O}$ und $N\in
\rule{0mm}{3.5mm}^{\;\;\;\infty}_{\xi(\lambda)}\! \cal{O}$
einen kanonischen Isomorphismus
$$T_{\lambda}^{\mu}\cal{L}(M,N)\cong \cal{L}(M,T_{\lambda}^{\mu}N)$$
anzugeben.






Wir brauchen auch Verschiebungsfunktoren f"ur Rechtsmoduln.
Bezeichne genauer $\cal{R}$ die Kategorie aller $Z$-endlichen
$\frak{g}$-Rechtsmoduln.
Gegeben
$\chi \in \op{Max} Z$ setzen wir analog
$ \cal{R}^{\infty}_{\chi}=
 \{ M \in \op{mod-} \frak{g}\mid \forall v \in M\;
\exists n \gg 0 \text{ so da"s gilt }{v} \chi^{n} =0\}$.
Wieder haben wir
eine
"Aquivalenz von Kategorien
$$
\prod_{\chi \in \op{Max} Z} \cal{R}^{\infty}_{\chi} 
\;\; \overset{\sim}{\ra} \;\;
\cal{R}
$$
Wir bezeichnen den zugeh"origen Projektionsfunktor wieder mit
$\op{pr}_{\chi} : \cal{R} \ra \cal{R}^{\infty}_{\chi}$.
Gegeben $\lambda, \mu \in \frak{h}^{\ast}_{\op{dom}}$ mit ganzer
Differenz $\lambda - \mu \in X$ erkl"aren wir schlie"slich den
Verschiebungsfunktor f"ur Rechtsmoduln
$$\begin{array}{rccl}
\rule{0mm}{3.5mm}^{\mu}_{\lambda}\!T :&
\cal{R}^{\infty}_{\xi(\lambda)}
& \ra &\cal{R}^{\infty}_{\xi(\mu)}\\
&M& \mapsto &\op{pr}_{\xi(\mu)} (M \otimes F)
\end{array}$$
f"ur $F = L (\nu)^\ast$ mit
 $\{\nu\} = X^{+} \cap W (\mu - \lambda)$,
mit der nat"urlichen Rechtsoperation auf dem Dualraum eines
Linksmoduls und mit dem nat"urlichen Tensorprodukt von Rechtsmoduln.
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
\begin{Lemma}
Liegt ein halbeinfaches Element einer
halbeinfachen komplexen Lie-Algebra  $\frak{g}$ in
einer fest vorgegebenen Borel'schen Unteralgebra
$\frak{b}\subset\frak{g}$, so liegt es auch
schon in einer in $\frak{b}$ enthaltenen Cartan'schen von $\frak{g}$.
\end{Lemma}
\begin{proof}[Beweis]
Seien $ B\subset G $ zugeh"orige algebraische Gruppen. Gegeben $x
\in \frak{g}_{s} \cap \frak{b}$ finden wir eine Cartan'sche $\frak{h} \subset
\frak{g}$ mit $x \in \frak{h}$.
Dann finden wir einen maximalen Torus $T \subset G$ mit $\op{Lie}
T = \frak{h}$ und folgern $x \in \op{Lie} T \cap \op{Lie} B =
\op{Lie} (T \cap B) $. Jetzt gibt es aber
einen maximalen Torus $H$ von $B$, der $(T \cap B)^{0}$ umfa"st.
Es folgt $x \in \op{Lie} H$.
\end{proof}



{\em "Ubriggeblieben:} Sei $\frak{g} \supset \frak{h}$ eine komplexe halbeinfache
Lie-Algebra mit einer Cartan'schen Unteralgebra, $R^{+} \subset
\frak{h}^{\ast}$ ein System positiver Wurzeln und $\frak{g} =
\frak{n} \oplus \frak{h} \oplus \frak{n}^{+}$ die Zerlegung mit
$$\begin{array}{ccc}
\frak{n} = \bigoplus_{\alpha \in R^{+}} \frak{g}_{-\alpha} &\text{ und }&
\frak{n}^{+} = \bigoplus_{\alpha \in R^{+}} \frak{g}_{\alpha}
\end{array}$$

\subsection{Die Shapovalov-Form}
Wir betrachten den \defind{universellen Verma-Modul}
$$\hspace{2cm}
\Delta(\frak{h}^{\ast}) = U (\frak{g}) \otimes_{U(\frak{b})} S\;\;
\in\frak{g}\op{-mod-}S
$$
Die Multiplikation definiert einen
Isomorphismus $U (\frak{n}) \otimes_{\Bbb{C}} S
\overset{\sim}{\ra} \Delta (\frak{h}^{\ast})$. Wir notieren
$\Delta (\frak{h}^{\ast})_{\nu}$ das Bild von $U(\frak{n})_{\nu}
\otimes_{\Bbb{C}} S$ und pr"ufen $\frak{g}_{\alpha} \Delta
(\frak{h}^{\ast})_{\nu} \subset \Delta (\frak{h}^{\ast})_{\nu
+\alpha}$ f"ur alle $\alpha$.
Wir erinnern nun an unsere Wahl eines involutiven Anti-Automorphis\-mus
$\tau : \frak{g} \ra \frak{g}$ mit $\tau |_\frak{h} = \op{id}$ und
folglich $\tau
(\frak{g}_{\alpha}) = \frak{g}_{-\alpha} \quad \forall \alpha \in
R$ und konstruieren wir den {\bf universellen dualen Verma-Modul}
$\nabla (\frak{h}^{\ast}) \in \frak{g}\op{-mod-}S$, indem wir die
nat"urliche $\frak{g}$-Operation auf $\op{Hom}_{-S} (\Delta
(\frak{h}^{\ast}),S)$ vertwisten mit $\tau$, darin die Teilr"aume
$\nabla (\frak{h}^{\ast})_{\nu} = \op{Hom}_{-S} (\Delta
(\frak{h}^{\ast})_{\nu}, S)$ betrachten und schlie"slich die
Unterdarstellung
$$\nabla (\frak{h}^{\ast}) = \bigoplus_{\nu \in X} \nabla
(\frak{h}^{\ast})_{\nu}$$
Wieder haben wir $\frak{g}_{\alpha} \nabla (\frak{h}^{\ast})_{\nu}
\subset \nabla (\frak{h}^{\ast})_{\nu + \alpha}$ f"ur alle $\alpha$.
Der offensichtliche Isomorphismus
$S \overset{\sim}{\ra} \nabla (\frak{h}^{\ast})_{0}$
induziert vermittels der universellen Eigenschaft des
Tensorprodukts einen Homomorphismus von $\frak{g}$-$S$-Bimoduln
$$\Delta (\frak{h}^{\ast}) \overset{\op{can}}{\longrightarrow} \nabla
(\frak{h}^{\ast})$$
unter dem stets $\Delta (\frak{h}^{\ast})_{\nu}$ in $\nabla
(\frak{h}^{\ast})_{\nu}$ landet.
Wenden wir $\otimes_{S}\Bbb{C}_{\lambda}$ an f"ur $\lambda \in
\frak{h}^{\ast}$, so spezialisiert er zum kanonischen
Homomorphismus
$\Delta (\lambda) \overset{\op{can}}{\longrightarrow} \nabla
(\lambda)$ und die Einbettung $\Delta (\frak{h}^{\ast})_{\nu}
\hookrightarrow \Delta (\frak{h}^{\ast})$ sowie $\nabla
(\frak{h}^{\ast})_{\nu} \hookrightarrow \nabla (\frak{h}^{\ast})$
werden zu $\Delta (\lambda)_{\lambda + \nu} \subset \Delta
(\lambda)$ beziehungsweise $\nabla (\lambda)_{\lambda +\nu} \subset \nabla
(\lambda)$.
Wir interessieren uns nun f"ur die
\defind{Shapovalov-Determinante} $\op{det}(\op{can}_{\nu})$ von
$\op{can}_{\nu} : \Delta (\frak{h}^{\ast})_{\nu} \ra \nabla
(\frak{h}^{\ast})_{\nu}$. Diese Determinante ist ein Element von $S$,
das nat"urlich von der Wahl von $S$-Basen unserer R"aume abh"angt,
aber das nur bis auf eine Einheit von $S$, als da hei"st einen Skalar aus 
$\DC$.
\begin{Satz}[\textbf{Shapovalov}]
$$\op{det} (\op{can}_{\nu}) \in \Bbb{C}^{\times} \prod_{\alpha \in
R^{+}} \prod_{n >0} (\alpha^{\vee} + \langle \rho, \alpha^{\vee}
\rangle- n)^{\cal{P} (\nu - n \alpha)}$$
\end{Satz}
\begin{proof}[Beweis]
Es reicht zu zeigen, da"s (1) unser Doppelprodukt die linke Seite teilt,
und da"s (2) beide Seiten denselben Grad haben als polynomiale
Funktionen auf $\frak{h}^{\ast}$.
Wir beginnen mit (1).
Gegeben $\lambda \in \frak{h}^{\ast}$ und $\alpha \in R^{+}$ mit $
\langle\lambda + \rho, \alpha^{\vee} \rangle = n > 0$ wissen wir
bereits um eine Einbettung $\Delta (\lambda - n \alpha) \subset
\Delta (\lambda)$. Jetzt verwenden wir
\begin{Proposition}
Sei $\Bbb{C} [V]$ der Ring der polynomialen Funktionen auf einem
endlichdimensionalen
$\DC$-Vektorraum $V$. Sei $M \in M (n \times n, \Bbb{C}[V])$ eine
quadratische Matrix mit Koeffizienten in $\Bbb{C} [V]$ und $P \in
\Bbb{C} [V]$ ein irreduzibles Polynom.
Folgt f"ur $x \in V$ aus $P (x) = 0 $ schon $ \op{dim}_{\Bbb{C}} \op{ker} M (x) \geq
d$, so teilt $P^{d}$ die Determinante $\op{det}
M$.
\end{Proposition}
\begin{proof}[Beweis]
Hat unsere Matrix Diagonalgestalt, so ist das klar.
Sonst gehen wir "uber zum Ring $\Bbb{C}[V]_{(P)}$ aller
Br"uche mit Z"ahler und Nenner aus $\Bbb{C}[V]$ derart, da"s $P$
den Nenner nicht teilt. Im Matrixring mit
Koeffizienten in diesem Hauptidealring k"onnen wir $M$ konjugieren
in eine Diagonalmatrix, und bei diesem Konjugieren brauchen wir im
Endeffekt nur einen Nenner zulassen, sagen wir den Nenner $N\in \Bbb{C}[V]$.

Bezeichnet $U\co V$ das Komplement der Nullstellenmenge
dieses Nenners, so besitzt also $P$ Nullstellen in $U$ und
unsere Matrix $M$ ist konjugiert im Matrizenring
"uber $\DC[U]=\Bbb{C}[V][N^{-1}]$ zu einer Diagonalmatrix $D$.
Sind hier nicht mindestens $d$ Diagonaleintr"age teilbar durch $P$,
so gibt es Punkte $x\in U$ mit $P(x)=0$ aber
$ \op{dim}_{\Bbb{C}} \op{ker} M (x) <
d$ im Widerspruch zu unseren Annahmen.
Folglich ist $P^d$ ein Teiler von $\op{det}
D$ im Ring $\Bbb{C}[U]$ und damit dann notwendig auch 
ein Teiler von $\op{det}
M$
in $\Bbb{C}[V]$
selber.
\end{proof}
Unsere Einbettung $\Delta (\lambda - n \alpha) \subset
\Delta (\lambda)$ zeigt nun jedoch, da"s unter der Vorraussetzung, die
Funktion $\alpha^{\vee} + \langle \rho, \alpha^{\vee}\rangle -n$
verschwinde bei $\lambda$, der Kern von $\op{can}_{\nu}$ mindestens
die Dimension von $\Delta (\lambda - n \alpha)_{\lambda - \nu}$
hat. Damit folgt, da"s unser Doppelprodukt die Determinante teilt.

\end{proof}


\subsection{Grad-Absch"atzung}
Sei $\sigma : \frak{g} \ra \frak{g}$, $X \mapsto X^{\sigma}$ eine
Antiinvolution mit $H^\sigma = H \quad \forall H \in \frak{h}$ und
folglich $\sigma : \frak{g}_{\alpha} \overset{\sim}{\ra}
\frak{g}_{-\alpha} \quad \forall \alpha \in R$.
Sei $\eta : U (\frak{g}) \ra S (\frak{h})$ die Projektion l"angs
der Zerlegung $U (\frak{g})= (\frak{n} U (\frak{g}) + U
(\frak{g})\frak{n}^{+}) \oplus S (\frak{h})$, wie wir sie auch
schon in \ref{??} betrachtet hatten.
Die \defind{Shapovalov-Form} auf $U (\frak{g})$ ist die bilineare Abbildung
$$\begin{array}{rccc}
F = F_{\sigma} : &U(\frak{g}) \times U (\frak{g}) & \ra &
S(\frak{h}) \\
&(X,Y) & \mapsto & \eta (X^{\sigma}\; Y)
\end{array}$$
Offensichtlich ist unsere Form symmetrisch, $F (x,y) = F(y,x)$.
Offensichtlich gilt $U(\frak{g})\perp U (\frak{g}) \frak{n}^{+}$,
mithin steigt unsere Form ab zu einer Bilinearform auf dem
Quotienten $U (\frak{g}) / U(\frak{g}) \frak{n}^{+} = \Delta
(\frak{h}^{\ast})$, also
$$F : \Delta (\frak{h}^{\ast}) \times \Delta (\frak{h}^{\ast}) \ra
S (\frak{h})$$
F"ur alle $X,Y \in U (\frak{g})$ und $H \in \frak{h}$ haben wir
weiter
$$F ([H,X],Y) = F (X, [H,Y])$$
und damit $U(\frak{g})_{\nu} \perp U (\frak{g})_{\mu} $ f"ur $\mu
\neq \nu$.
Bezeichne $\Bbb{N} [R^{+}]= \op{Abb} (R^{+}, \Bbb{N})$ die Menge
aller formalen Linearkombinationen von positiven Wurzeln mit
nat"urlichen Zahlen als Koeffizienten und bezeichne
$$\begin{array}{ccc}
\Bbb{N} [R^{+}] & \ra & \Bbb{N} R^{+} \\
\omega &\mapsto & \sum \omega
\end{array}$$
das Aufsummieren $\sum \omega= \sum_{\alpha} \omega (\alpha)
\alpha$, so da"s also die Kostant'sche Paritionsfunktion
geschrieben werden kann in der Form
$$\cal{P} (\nu) = \sharp \{ \omega \in \Bbb{N} [R^{+}]\mid \sum
\omega = \nu\}$$
Die Summe der Koeffizienten von $\omega \in \Bbb{N} [R^{+}]$
schlie"slich bezeichnen wir mit $|\omega | = \sum \omega (\alpha)
\in \Bbb{N}$.
Seien die positiven Wurzeln $\alpha_{1}, \ldots , \alpha_{n}$
durchnummeriert derart, da"s gilt $\alpha_{i} \leq \alpha_{j}
\Rightarrow i \leq j$.
Gegeben $\omega \in \Bbb{N} [R^{+}]$ bezeichnen wir mit
$Y_{\omega} \in U (\frak{n}^{-})$ das zugeh"orige Element der
Poincar\'e-Birkhoff-Witt-Basis
$$Y_{\omega} = Y^{d_{1}}_{\alpha_{1}}\ldots Y^{d_{n}}_{\alpha_{n}}
\text{ f"ur } \omega =\sum_{i=1}^{n} d_{i}\alpha_{i}.$$
\begin{Lemma}
Seien $\omega, \pi \in \Bbb{N} [R^{+}]$ gegeben mit $\sum \omega
= \sum \pi$.
\begin{enumerate}
\item
Der Grad von $F (Y_{\omega}, Y_{\pi})$ ist beschr"ankt durch
$\op{min} (| \omega |, | \pi |)$.
\item
Gilt $| \omega | = | \pi |$ aber $\omega \neq \pi$, so ist der
Grad von $F (Y_{\omega}, Y_{\pi})$ sogar beschr"ankt durch $|
\omega | -1$.
\end{enumerate}
\end{Lemma}
\begin{proof}[Beweis]
Sei $Y_{\pi} = Y_{\alpha}Y_{\beta} \ldots Y_{\gamma}$ ein
geordnetes Monom.
Wir behaupten $X_{\alpha}Y_{\pi}\in Y_{\pi} X_{\alpha} + \Bbb{N}
Y_{\beta} \ldots Y_{\gamma} H_{\alpha} \oplus \quad\quad + U
(\frak{n}^{-})_{| \pi |}$ sowie f"ur
$\delta < \alpha X_{\delta} Y_{\pi} \in Y_{\pi} X_{\delta} +
U(\frak{n}^{-})_{| \pi |}$
Das sieht man durch Inspektion leicht ein.
Wir folgern das Lemma durch vollst"andige Induktion "uber das Paar
$(|\omega |, |\pi |) \in \Bbb{N} \times \Bbb{N}$ f"ur die
Produktordnung auf $\Bbb{N} \times \Bbb{N}$.
Die Induktionsbasis ist unproblematisch. F"ur den
Induktionsschnitt schreiben wir $Y_{\omega} = Y_{\delta}
Y_{\omega^{\prime}}$ und $Y_{\pi} = Y_{\alpha} Y_{\pi^{\prime}}$
und d"urfen ohne Beschr"ankung der Allgemeinheit $\delta \leq
\alpha$ annehmen.
Im Fall $\delta < \alpha $ ergibt sich sofort
$$F (Y_{\omega}, Y_{\pi}) = F (Y_{\omega^{\prime}}, X_{\delta}
Y_{\pi}) \in F (Y_{\omega^{\prime}}, U(\frak{n}^{-})_{|\pi |})$$
und die Induktionsannahme liefert, da"s der Grad sogar beschr"ankt
ist durch $\op{min} (|\omega|-1, |\pi|)$.
Im Fall $\delta = \alpha$ ergibt sich $F(Y_{\omega}, Y_{\pi}) \in
\Bbb{N} F (Y_{\omega^{\prime}}, Y_{\pi^{\prime}}) H_{\alpha} + F
(Y_{\omega^{\prime}}, U(\frak{n}^{-})_{|\pi|})$
und eine weitere Anwendung der Induktionsannahme beendet den
Beweis.
\end{proof}
Der Grad von $F(Y_{\omega}, Y_{\pi})$ ist also beschr"ankt durch
$(|\omega | + |\pi |)/ 2$, und au"serhalb der Diagonalen ist diese
Schranke scharf.
Der f"uhrende Term der Determinante ist folglich derselbe wie der
f"uhrende Term des Produkts der Diagonaleintr"age und sein Grad
ergibt sich zu $\sum_{\sum \omega = \nu} | \omega |$ auf
$U(\frak{n}^{-})_{\nu}$.
Damit haben wir den Satz "uber die Shapovalov-Determinante
zur"uckgef"uhrt auf die noch zu pr"ufende kombinatorische
Identit"at
$$\sum_{\sum \omega = \nu} |\omega | = \sum_{\alpha \in R^{+}, n>
0} \cal{P} (\nu - n \alpha)$$
Aber beide Seiten z"ahlen hier die Elemente von $\Bbb{N} [R^{+}]$,
die sich durch Hinzuaddieren eines echt positiven Vielfachen einer
positiven Wurzel zu einer Partition von $\nu$ vergr"o"sern lassen.
%\end{proof}

\subsection{Die Shapovalov-Determinante}
Wir k"urzen $S=S (\frak{h})$ ab und bezeichnen
mit $\eta : U (\frak{g}) \sra S $ die Projektion l"angs
der Zerlegung $U (\frak{g})= (\frak{n} U (\frak{g}) + U
(\frak{g})\frak{n}^{+}) \oplus S $, wie wir sie auch
schon in \ref{??} betrachtet hatten.

\begin{Satz}[Shapovalov]
Gegeben ein ganzes Gewicht $\nu$ und Basen $X_1,\ldots, X_m$
von $U (\frak{n}^+)_\nu$ sowie $Y_1,\ldots, Y_m$ von $U (\frak{n})_{-\nu}$
gilt f"ur die Matrix $M_\nu\in M(m\times m,S) $
mit Eintr"agen $(\eta(X_i Y_j))_{i,j=1}^m$
die Formel
$$\op{det} (M_{\nu}) \in \Bbb{C}^{\times} \prod_{\alpha \in
R^{+}} \prod_{n >0} (\alpha^{\vee} + \langle \rho, \alpha^{\vee}
\rangle- n)^{\cal{P} (\nu - n \alpha)}$$
\end{Satz}
\begin{Bemerkung}
Nat"urlich h"angt die Matrix $M_\nu$ von den Wahlen
der Basen ab, ihre Determinante ist jedoch offensichtlich bis auf
einen Skalar von diesen Wahlen unabh"angig.
\end{Bemerkung}
\begin{proof}[Beweis]
Es reicht zu zeigen, da"s (1) unser Doppelprodukt die Determinante
auf der linken Seite teilt,
und da"s (2) beide Seiten denselben Grad haben als polynomiale
Funktionen auf $\frak{h}^{\ast}$.
Wir beginnen mit (1).
Wir betrachten den \defind{universellen Verma-Modul}
$$\hspace{2cm}
\Delta(\frak{h}^{\ast}) = U (\frak{g}) \otimes_{U(\frak{b})} S\;\;
\in\frak{g}\op{-mod-}S
$$
Die Multiplikation definiert einen
Isomorphismus $U (\frak{n}) \otimes_{\Bbb{C}} S
\overset{\sim}{\ra} \Delta (\frak{h}^{\ast})$. Wir notieren
$\Delta (\frak{h}^{\ast})_{\nu}$ das Bild von $U(\frak{n})_{\nu}
\otimes_{\Bbb{C}} S$ und pr"ufen $\frak{g}_{\alpha} \Delta
(\frak{h}^{\ast})_{\nu} \subset \Delta (\frak{h}^{\ast})_{\nu
+\alpha}$ f"ur alle $\alpha$.
Wir erinnern weiter an unsere Wahl eines involutiven Anti-Automorphismus
$\tau : \frak{g} \ra \frak{g}$ mit $\tau |_\frak{h} = \op{id}$ und
folglich $\tau
(\frak{g}_{\alpha}) = \frak{g}_{-\alpha} \quad \forall \alpha \in
R$ und konstruieren wir den {\bf universellen dualen Verma-Modul}
$\nabla (\frak{h}^{\ast}) \in \frak{g}\op{-mod-}S$, indem wir die
nat"urliche $\frak{g}$-Operation auf $\op{Hom}_{-S} (\Delta
(\frak{h}^{\ast}),S)$ vertwisten mit $\tau$, darin die Teilr"aume
$\nabla (\frak{h}^{\ast})_{\nu} = \op{Hom}_{-S} (\Delta
(\frak{h}^{\ast})_{\nu}, S)$ betrachten und schlie"slich die
Unterdarstellung
$$\nabla (\frak{h}^{\ast}) = \bigoplus_{\nu \in X} \nabla
(\frak{h}^{\ast})_{\nu}$$
Wieder haben wir $\frak{g}_{\alpha} \nabla (\frak{h}^{\ast})_{\nu}
\subset \nabla (\frak{h}^{\ast})_{\nu + \alpha}$ f"ur alle $\alpha$.
Der offensichtliche Isomorphismus
$S \overset{\sim}{\ra} \nabla (\frak{h}^{\ast})_{0}$
induziert vermittels der universellen Eigenschaft des
Tensorprodukts einen Homomorphismus von $\frak{g}$-$S$-Bimoduln
$$\Delta (\frak{h}^{\ast}) \overset{\op{can}}{\longrightarrow} \nabla
(\frak{h}^{\ast})$$
unter dem stets $\Delta (\frak{h}^{\ast})_{\nu}$ in $\nabla
(\frak{h}^{\ast})_{\nu}$ landet.
Wenden wir $\otimes_{S}\Bbb{C}_{\lambda}$ an f"ur $\lambda \in
\frak{h}^{\ast}$, so spezialisiert er zum kanonischen
Homomorphismus
$\Delta (\lambda) \overset{\op{can}}{\longrightarrow} \nabla
(\lambda)$ und die Einbettung $\Delta (\frak{h}^{\ast})_{\nu}
\hookrightarrow \Delta (\frak{h}^{\ast})$ sowie $\nabla
(\frak{h}^{\ast})_{\nu} \hookrightarrow \nabla (\frak{h}^{\ast})$
werden zu $\Delta (\lambda)_{\lambda + \nu} \subset \Delta
(\lambda)$ beziehungsweise $\nabla (\lambda)_{\lambda +\nu} \subset \nabla
(\lambda)$.
Wir interessieren uns nun f"ur die
\defind{Shapovalov-Determinante} $\op{det}(\op{can}_{\nu})$ von
$\op{can}_{\nu} : \Delta (\frak{h}^{\ast})_{\nu} \ra \nabla
(\frak{h}^{\ast})_{\nu}$. Diese Determinante ist ein Element von $S$,
das nat"urlich von der Wahl von $S$-Basen unserer R"aume abh"angt,
aber das nur bis auf eine Einheit von $S$, als da hei"st einen Skalar aus
$\DC$.
\begin{Satz}[Shapovalov]
$$\op{det} (\op{can}_{\nu}) \in \Bbb{C}^{\times} \prod_{\alpha \in
R^{+}} \prod_{n >0} (\alpha^{\vee} + \langle \rho, \alpha^{\vee}
\rangle- n)^{\cal{P} (\nu - n \alpha)}$$
\end{Satz}
\begin{proof}[Beweis]
Es reicht zu zeigen, da"s (1) unser Doppelprodukt die linke Seite teilt,
und da"s (2) beide Seiten denselben Grad haben als polynomiale
Funktionen auf $\frak{h}^{\ast}$.
Wir beginnen mit (1).
Gegeben $\lambda \in \frak{h}^{\ast}$ und $\alpha \in R^{+}$ mit $
\langle\lambda + \rho, \alpha^{\vee} \rangle = n > 0$ wissen wir
bereits um eine Einbettung $\Delta (\lambda - n \alpha) \subset
\Delta (\lambda)$. Jetzt verwenden wir
\begin{Proposition}
Sei $\Bbb{C} [V]$ der Ring der polynomialen Funktionen auf einem
endlichdimensionalen
$\DC$-Vektorraum $V$. Sei $M \in M (n \times n, \Bbb{C}[V])$ eine
quadratische Matrix mit Koeffizienten in $\Bbb{C} [V]$ und $P \in
\Bbb{C} [V]$ ein irreduzibles Polynom.
Folgt f"ur $x \in V$ aus $P (x) = 0 $ schon $ \op{dim}_{\Bbb{C}} \op{ker} M (x) \geq
d$, so teilt $P^{d}$ die Determinante $\op{det}
M$.
\end{Proposition}
\begin{proof}[Beweis]
Hat unsere Matrix Diagonalgestalt, so ist das klar.
Sonst gehen wir "uber zum Ring $\Bbb{C}[V]_{(P)}$ aller
Br"uche mit Z"ahler und Nenner aus $\Bbb{C}[V]$ derart, da"s $P$
den Nenner nicht teilt. Im Matrixring mit
Koeffizienten in diesem Hauptidealring k"onnen wir $M$ konjugieren
in eine Diagonalmatrix, und bei diesem Konjugieren brauchen wir im
Endeffekt nur einen Nenner zulassen, sagen wir den Nenner $N\in \Bbb{C}[V]$.

Bezeichnet $U\co V$ das Komplement der Nullstellenmenge
dieses Nenners, so besitzt also $P$ Nullstellen in $U$ und
unsere Matrix $M$ ist konjugiert im Matrizenring
"uber $\DC[U]=\Bbb{C}[V][N^{-1}]$ zu einer Diagonalmatrix $D$.
Sind hier nicht mindestens $d$ Diagonaleintr"age teilbar durch $P$,
so gibt es Punkte $x\in U$ mit $P(x)=0$ aber
$ \op{dim}_{\Bbb{C}} \op{ker} M (x) <
d$ im Widerspruch zu unseren Annahmen.
Folglich ist $P^d$ ein Teiler von $\op{det}
D$ im Ring $\Bbb{C}[U]$ und damit dann notwendig auch
ein Teiler von $\op{det}
M$
in $\Bbb{C}[V]$
selber.
\end{proof}
Unsere Einbettung $\Delta (\lambda - n \alpha) \subset
\Delta (\lambda)$ zeigt nun jedoch, da"s unter der Vorraussetzung, die
Funktion $\alpha^{\vee} + \langle \rho, \alpha^{\vee}\rangle -n$
verschwinde bei $\lambda$, der Kern von $\op{can}_{\nu}$ mindestens
die Dimension von $\Delta (\lambda - n \alpha)_{\lambda - \nu}$
hat. Damit folgt, da"s unser Doppelprodukt die Determinante teilt.
\end{proof}
\end{proof}
%\subsection{Graduiert freie Moduln}


\subsection{Reste von $\mathcal C^\infty$-Vektoren}
\begin{Proposition}
\begin{enumerate}
\item\emph{\bf Produktregel:}
Seien $V_1,\ldots,V_n$ normierte Vektorr"aume,
$W$ ein Hausdorff'scher topologischer Vektorraum und
$F:V_1\times\ldots\times V_n\ra W$, $(v_1,\ldots,v_n)\mapsto F(v_1,\ldots,v_n)$
eine stetige
multilineare Abbildung.
So ist $F$ differenzierbar und das
Differential von $F$ im Punkt $p=(p_1,\ldots,p_n)$ ist die lineare Abbildung
$$\begin{array}{rccl}
\op{d} _{p}F:&V_1\times \ldots\times V_n&\ra&W\\
&(h_1,\ldots,h_n)&\mapsto &F(h_1,p_2,\ldots,p_n)+\ldots+F(p_1,\ldots,p_{n-1},h_n)
\end{array}$$
\item\emph{\bf Ableiten konstanter Abbildungen:}
Ist $c:V\ra W$ eine konstante Abbildung von einem normierten Vektorraum $V$
in einen Hausdorff'schen topologischen Vektorraum $W$, so ist
$c$ differenzierbar an jeder Stelle $p\in V$ mit Differential $\op{d} _{p}c=0$.
\item\emph{\bf Lokalit"at der Ableitung:}
Sei $V$ ein normierter reeller Vektorraum und $W$ ein
Hausdorff'scher topologischer Vektorraum. Sei $A\subset U$
eine offene oder allgemeiner halboffene
Teilmenge, $p\in A$ ein Punkt und $f:A ra W$ eine Abbildung.
Gegeben eine offene Umgebung $\Omega$ von $p$ in $A$ ist $f$
differenzierbar bei $p$ genau dann, wenn seine Einschr"ankung
auf $\Omega$ es ist. In diesem Fall stimmen die Differentiale "uberein.
\end{enumerate}
\end{Proposition}

\subsection{Resultate von Arkhipov, Bezrukavnikov und Ginzburg}
\begin{Bemerkungl}
  Sei $G$ eine halbeinfache komplexe algebraische Gruppe vom adjungierten Typ.
  Sei $q=\sqrt[l]{1}$ eine nicht zu kleine Einheitswurzel und bezeichne
  $U_{q}\op{-mod}^{0}_{f}$ den Hauptblock in der Kategorie der
  endlichdimensionalen Moduln "uber Lusztig's Quantengruppe $U_{q}$.  Die
  einfachen Objekte dieser Kategorie sind in nat"urlicher Weise parametrisiert
  durch die Alkoven zur affinen Weylgruppe, die in der dominaten Weylkammer
  liegen, und wir notieren $L_{A}$ das einfache Objekt zum Alkoven $A$. Sei
  $G^{\vee}$ die einfach zusammenh"angende 
Langlands-duale Gruppe und $\op{Gr} =
  G^{\vee} (\!(t)\!)/ G^{\vee} [[t]]$ ihre affine Grassmann'sche. Die Bahnen der
  Iwahori $I \subset G^{\vee}(\!(t)\!)$, die man erh"alt als das Urbild der Borel
  $B^{\vee} \subset G^{\vee}$ unter dem Auswerten $G^{\vee} [[t]]
  \twoheadrightarrow G^{\vee}$ bei $t=0$, werden auch in nat"urlicher Weise
  parametrisiert durch das Wurzelgitter $\langle R \rangle\overset{\sim}{\ra}
  \cal{W}/W$, und das ist auch in nat"urlicher Bijektion zu unserer Menge von
  Alkoven.  Bezeichne $\op{Perv}_{(I)} \op{Gr}$ die Kategorie der perversen
  Garben auf der affinen Grassmann'schen, die glatt sind l"angs der $I$-Bahnen.
  Ein erstes wesentliches Resultat ist eine "Aquivalenz von Kategorien
  $$U_{q}\op{-mod}^{0}_{\op{f}} \cong \op{Perv}_{(I)} \op{Gr}$$
Wie die Autoren in Abschnitt 2 ausf"uhren, hat diese "Aquivalenz 
eine gewisse "Ahnlichkeit zu der "Aquivalenz, die man 
durch "Ubergang zu Darstellungen der Kac-Moody-Algebra mit
der Arbeit von Kazhdan und Lusztig gefolgt von Lokalisierung 
zu $\cal{D}$-Moduln und Riemann-Hilbert-Korrespondenz erhalten w"urde.
Allerdings landet letztere Konstruktion in monodromen
perversen Garben auf der affinen Grassmann'schen zur nicht
Langlands-dualisierten
Gruppe und der ABG-Funktor landet in ganz normalen
perversen Garben auf der affinen Grassmann'schen zur 
Langlands-dualisierten
Gruppe.
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkung}
  Lusztig's Frobenius $U_{q} \twoheadrightarrow U(\frak{g})$ liefert eine
  Einbettung $G\op{-mod}_{f} \hookrightarrow U_{q}\op{-mod}^{0}_{f}$ von der
  Kategorie der endlichdimensionalen rationalen Darstellungen von $G$ in
  besagten Hauptblock, mit $L(\lambda) \mapsto L_{q} (l\lambda)$ f"ur alle
  dominanten Gewichte $\lambda$ aus dem Wurzelgitter.  Andererseits betten sich
  nat"urlich die l"angs der $G^{\vee}\llbracket t\rrbracket$-Bahnen 
in $\op{Gr}$ glatten
  perversen Garben ein in die nur l"angs der $I$-Bahnen glatten perversen
  Garben. So kann die obige "Aquivalenz verstanden werden als eine Erweiterung
  der \glqq geometrischen Satake-"Aquivalenz\grqq\ 
  $$G \op{-mod}_{f} \cong \op{Perv}_{G^{\vee}\llbracket t\rrbracket} \op{Gr}$$
  aus \cite{Gi-?}.
\end{Bemerkung}
\begin{Bemerkung}
  Die Verallgemeinerung der geometrischen Satake-"Aqui\-valenz 
wird nicht direkt
  gezeigt, sondern ergibt sich durch das Vergessen von 
Graduierungen und Abstieg
  zum Herz geeigneter t-Strukturen aus "Aquivalenzen von triangulierten
  Kategorien
  $$D^{b} (U_{q}\op{-mod}^{0}_{\op{mix}}) 
\overset{Q}{\sirra} D^{b}
  (\op{Coh}^{G\times \Bbb{C}^{\times}}\tilde{\cal{N}})
  \overset{P}{\overset{\approx}{\leftarrow}} D^{b}(\op{Perv}_{(I)}^{\op{mix}}
  (\op{Gr}))$$
  Hier bezeichnet $\tilde{\cal{N}} = G \times_{B} \frak{n}$ die
  Springer-Aufl"osung des nilpotenten Kegels mit der offensichtlichen Operation
  von $G$ und der Operation von $\Bbb{C}^{\times}$ durch 
Homotethien (doppelter Geschwindigkeit?) auf $\frak{n}$,
  und $\op{Coh}^{G \times \Bbb{C}^{\times}} \tilde{\cal{N}}$ steht 
f"ur die Kategorie
  der koh"arenten "aquivarianten Modulgarben "uber 
$\cal{O}_{\tilde{\cal{N}}}$.  
\end{Bemerkung}
\begin{Bemerkung}
Nach
  Hilbert's Syzygiensatz wird die beschr"ankte derivierte Kategorie der
  Kategorie der koh"arenten $\cal{O}$-Moduln auf einem endlichdimensionalen
  Vektorraum erzeugt von der Strukturgarbe. In derselben Weise ist die
  Grothendieckgruppe von $D^b(\op{Coh}^{B}\frak{n})$ 
ein freier Modul vom Rang
  eins "uber dem Darstellungsring von $B$ mit der Klasse von $\cal{O}_\frak{n}$
  als Basis.  
Die Induktions"aquivalenz $D^b(\op{Coh}^{B}\frak{n})\sira
  \op{Coh}^{G \times \Bbb{C}^{\times}} (G \times^{B} \frak{n}) 
= D^{b}
  (\op{Coh}^{G}\tilde{\cal{N}})$ liefert dann auch  eine gewisse Vorstellung 
f"ur letztere Kategorie.
Der Funktor $Q$ ist eine verfeinerte Version von
  $$H^{\ast}(\boldsymbol{b};\;):U_{q} \op{-mod}^{0} \ra
  H^{\ast}(\boldsymbol{b};\Bbb{C})\op{-mod}$$
  f"ur ${\boldsymbol{b} \subset \boldsymbol{u}} \subset U_{q}$ die Borel
  der \glqq kleinen Quantengruppe\grqq\  $\boldsymbol{u}
\subset U_{q}$ alias dem Kern von Lusztig's
  Frobenius.  Hierbei ist ganz allgemein zu beachten, da"s f"ur $N\subset H$
  eine Gruppe mit Normalteiler und zwei Darstellungen $X,Y \in H\op{-mod}$ der
  Raum $\op{Hom}^{N} (X,Y)$ in nat"urlicher Weise eine Operation von $H/N$
  tr"agt.  Analog faktorisiert die Operation von $B_{q}$ auf $H^{\ast}
  ({\boldsymbol{b}};\Bbb{C}) \cong \Bbb{C}[\frak{n}]$ 
"uber eine Operation von $B\subset G$.
  Nun konstruieren Ginzburg und Kumar in \cite{GK} einen $B$-"aquivarianten
  Isomorphismus $H^{\ast} ({\boldsymbol{b}};\Bbb{C}) 
\cong {\cal{O}}(\frak{n})$ mit $\frak{n}$
  im Grad 2.  Damit kann also obiger Funktor aufgefa"st werden als ein Funktor
  $$U_{q}\op{-mod}^{0} \ra \op{Coh}^{B\times \Bbb{C}^{\times}}(\frak{n}) 
\sira \op{Coh}^{G\times
    \Bbb{C}^{\times}} (\tilde{\cal{N}})$$
und verfeinern wir diese Konstruktion noch mit
einer ordentlichen Dosis homologischer
Algebra und bauen \glqq mix\grqq\  ein, so entsteht der Funktor $Q$. 
  Der inverse Funktor zu $Q$ zusammen mit
  dem Vergessen der $\op{mix}$-Struktur bildet 
im "Ubrigen $\cal{O}_{\tilde{\cal{N}}}
  (\lambda) $ ab auf $R\op{ind}^{U_{q}}_{B_{q}} (l \lambda)$ und verwandelt
  Twists der $\Bbb{C}^{\times}$-Operation in Verschieben von Komplexen aus
  $D^{b}(U_{q}\op{-mod}^{0}_{f})$.  Hier meint
  $\cal{O}_{\tilde{\cal{N}}}(\lambda)$ das Urbild des Geradenb"undels $\cal{O}
  (\lambda)$ auf der Fahnenmannigfaltigkeit.
\end{Bemerkung}
\begin{Bemerkung}  
  Jetzt k"ummern wir uns um den Funktor $P$. 
Wir betrachten die punktweise Multiplikation von Funktionen,
eine $G$-"aquivariante lineare Abbildung
$\cal{O}(G) \otimes
  \cal{O}(G) \ra \cal{O}(G)$.
  Bezeichnet $\cal{R}$ die zugeh"orige unendliche Summe von perversen Garben in
  $\op{Perv}_{G^{\vee}[[t]]} \op{Gr}$, so haben wir damit
einen Morphismus von (unendlichen Summen von) perversen Garben
  $$\cal{R} \circ \cal{R} \ra \cal{R}$$
Bezeichnet $\UT$ die Punktgarbe, also die Einheit unserer
monoidalen Kategorie, so
   wird $\op{Ext}^{\ast}
  (\UT,\cal{R})$ eine Algebra durch die Vorschrift, 
da"s $y \cdot x$ gegeben wird
  als die Verkn"upfung
  $$\UT \overset{x}{\ra} \cal{R}[i] 
\overset{\cal{R} \circ y}{\ra} \cal{R} \circ
  \cal{R} [i+j] \ra \cal{R} [i+j]$$
 Weiter operiert $G$ von rechts auf
  $\cal{O}(G) $ und damit auf $\cal{R}$ und dann auch auf $\op{Ext}^{\ast}
  (\UT, \cal{R})$.  In derselben Weise wird f"ur $\cal{M }\in \op{Perv}_{I}
  \op{Gr}$ auch $\op{Ext}^{\ast} (\UT, \cal{M} \circ \cal{R})$ ein 
$G$-"aquivarianter Modul
  "uber $\op{Ext}^{\ast} (\UT, \cal{R})$. 
Die Autoren konstruieren nun einen $G$-"aquivarianten 
Isomorphismus graduierter $\DC$-Algebren
  $$\op{Ext}^{\ast} (\UT, \cal{R}) \cong \cal{O} (\cal{N})^{\ast/2}$$
und 
$P$ wird konstruiert als eine geeignet mit homologischer
Algebra angereicherte Version von 
$\cal{M}\mapsto \op{Ext}^{\ast} (\UT, \cal{M} \circ \cal{R})$.
\end{Bemerkung}
\subsection{Zur Konvolution nach Ginzburg-Chriss}
\begin{Beispiel}\label{BKII}
Ist $f: X \rightarrow Y$ eine Abbildung zwischen endlichen Mengen und
$k$ ein Ring, so betrachten wir zwischen den freien $k$-Moduln "uber unseren
Mengen die Abbildungen
$$\begin{array}{cccc}
f_\ast :& k\langle X\rangle &\rightarrow &k\langle Y\rangle\\[2mm]
&\sum a_x x &\mapsto & \sum a_x f(x)
\end{array}\qquad
\begin{array}{cccc}
f^\ast :& k\langle Y\rangle &\rightarrow & k\langle X\rangle\\[2mm]
&b&\mapsto &b \circ f
\end{array}$$
wo wir im zweiten Fall $k\langle Y \rangle= \op{Ens} (Y,k)$ identifiziert haben.
Gegeben endliche Mengen $X,Y, Z$ k"onnen wir dann eine Abbildung
$$
  \begin{array}{{ccc}}
k\langle X \times Y\rangle \otimes_k k \langle Y \times Z\rangle&
\rightarrow &k \langle X \times Z \rangle\\[2mm]
a \otimes b & \mapsto & p_{13\ast} (p^\ast_{12} a \cdot p^\ast_{23} b)
\end{array}
$$
erkl"aren f"ur $p_{13}: X \times Y \times Z \rightarrow X \times Z$
die offensichtliche Abbildung und $p_{12}, p_{23}$ analog definierte
Abbildungen und $p^\ast_{12} a \cdot p^\ast_{23} b$
dem Produkt der fraglichen Funktionen. 
Man erkennt leicht, da"s das nur eine andere
Formulierung der
Matrix-Multiplikation ist.
\end{Beispiel}
\begin{Beispiel}
Sind $X,Y,Z$ kompakte orientierte glatte Mannigfaltigkeiten, so
k"onnen wir auf der de-Rahm-Kohomologie die Paarung
$$
  \begin{array}{ccc}
{\op{H}}^i (X\times Y) \otimes_{\Bbb{R}} {\op{H}}^j (Y\times Z) & \rightarrow &
{\op{H}}^{i+j -\dim Y} (X\times Z) \\[2mm]
[\omega] \;\;\otimes\;\; [\eta] &\mapsto & 
\left[ \int_Y p^\ast_{12} \omega \wedge
p^\ast_{23} \eta\right]
\end{array}
$$
erkl"aren, die die im vorhergehenden Beispiel
\ref{BKII} gegebene Paarung verallgemeinert.
Das hier verwendete \glqq relative Integral\grqq\  kann allgemein gebildet werden, wann
immer $f: M \rightarrow N$ ein glatte Abbildung von glatten
orientierten Mannigfaltigkeiten ist mit 
$\diff_p f : {\op{T}}_p M \twoheadrightarrow
{\op{T}}_{f(p)} N$ surjektiv f"ur alle $p \in M$.
Ist dann $\omega\in \Omega_!^{k} M$ eine $k$-Form 
auf $M$ mit kompaktem Tr"ager und 
$c = \dim M - \dim N$, so k"onnen wir $\int_f \omega \in \Omega_!^{k-c} N$
dadurch angeben, da"s auf $v_1, \ldots, v_{k-c} \in {\op{T}}_q N$
der Wert von $\int_f \omega \in \Omega_!^{k-c} N$
wie folgt zu bestimmen ist: Wir w"ahlen f"ur alle $p \in f^{-1}(q)$
Urbilder $\tilde{v}_1, \ldots, \tilde{v}_{k-c} \in {\op{T}}_q M$, 
setzen diese in
die ersten $k-c$ Stellen von $\omega_p$ ein.  Durch Restriktion erhalten
so auf ${\op{T}}_p (f^{-1} (q))$ 
eine wohlbestimmte $c$-Form und insgesamt
eine $c$-Form  mit kompaktem Tr"ager auf der Faser $f^{-1} (q)$,
die wir dann eben l"angs der Faser integrieren, wobei die Orientierung der 
Faser durch die Orientierungen von $M$ und $N$ festgelegt wird,
etwa durch die Konvention, da"s f"ur $f(p)=q$ mit der kurzen exakten Sequenz
${\op{T}}_p (f^{-1}(q))\hra {\op{T}}_p M\sra {\op{T}}_{q} N$ 
und kompatiblen angeordneten Basen in dem Sinne,
da"s eine angeordnete Basis des Anfangs erg"anzt wird durch hinten
anf"ugen zu einer angeordneten Basis der Mitte 
und die Bilder der anggef"ugten Vektoren die angeordnete Basis des 
Quotienten bilden, da"s also f"ur kompatible angeordnete Basen in diesem Sinne
das Produkt der zugeh"origen Vorzeichen Eins ist.
\end{Beispiel}


Wir gehen aus von einer Situation, in der Grothendieck's Formalismus funktioniert,
und von einem Diagramm
\begin{displaymath}
\xymatrix{
& A \times_N M_2\ar[dd]\ar[dl]_{f} \ar[dr]^{g}&\\
A \ar[dr]_{\varphi} &  &M_2 \ar[dl]^{\psi}\\
&N\ar[d]^h&\\
&\op{pt} &
}
\end{displaymath}
und bezeichnen die Komposition in der Vertikale mit $c$.
Dann finden wir f"ur die Borel-Moore-Homologie ganz oben
\begin{displaymath}
\begin{array}{ccl}
{\op{H}}^!_i (A\times_S B) &
=&\op{Der} (\underline{\op{pt}}, c_\ast c^!\underline{\op{pt}} [-i])\\[2mm]
&=& \op{Der}(c^\ast\underline{\op{pt}}, c^! \underline{\op{pt}} [-i])\\[2mm]
&=&\op{Der}(f^\ast\varphi^\ast h^\ast \underline{\op{pt}}, 
g^!\psi^!h^!\underline{\op{pt}}[-i])\\[2mm]
&=&\op{Der}(\varphi^\ast h^\ast\underline{\op{pt}}, 
f_\ast g^!\psi^!h^!\underline{\op{pt}}[-i])\\[2mm]
&=&\op{Der}(\varphi^\ast h^\ast\underline{\op{pt}}, 
\varphi^!\psi_\ast \psi^!h^!\underline{\op{pt}}[-i])\\[2mm]
&=&\op{Der}(\varphi_!\varphi^\ast h^\ast \underline{\op{pt}}, 
\psi_\ast \psi^!h^!\underline{\op{pt}}[-i])
\end{array}
\end{displaymath}
Sind speziell $A, B$ und $A \times_S B$ glatte 
kompakte orientierte Mannigfaltigkeiten der
reellen Dimensionen $a, b $ und $d$, so finden wir weiter Isomorphismen
$c^!\underline{\op{pt}} \overset{\sim}{\rightarrow} 
c^\ast \underline{\op{pt}} [2d]$, 
$\psi^!h^!\underline{\op{pt}} \overset{\sim}{\rightarrow} 
\psi^\ast h^\ast \underline{\op{pt}}
[2b]$ und $\varphi_! = 
\varphi_\ast$ und k"onnen damit identifizieren
\begin{displaymath}
\begin{array}{ccl}
{\op{H}}^i (A \times_S B) &=& \op{Der} (\underline{\op{pt}}, c_\ast c^\ast \underline{\op{pt}} [i])\\[2mm]
&=&\op{Der} (\underline{\op{pt}}, c_\ast c^! \underline{\op{pt}} [i-2d])\\[2mm]
&=& \op{Der} (\varphi_\ast \underline{A}, \psi_\ast 
\underline{B} [2b-2d +i])
\end{array}
\end{displaymath}
In diesem Sinne will mir scheinen, da"s 
die fragliche Konvolutionsalgebra in Abschnitt 4
von Stroppel-Webster
auch in der Form
\begin{equation*}
\bigoplus_{i\geq 0} \op{Der} 
(\pi_\ast \underline{\tilde Y} ,\pi_\ast \underline{\tilde Y} [i])
\end{equation*}
geschrieben werden k"onnen sollte, mit 
$\pi : \tilde Y \rightarrow Y$ der Projektion und $\pi_\ast$
dem derivierten direkten Bild in der derivierten 
Kategorie der Garben auf $Y$, in Variation von
[Chriss-Ginzburg 8.6.7].
Ich w"urde ein "Uberarbeiten in dieser Richtung 
anregen in der Hoffnung, da"s dadurch die ganzen
merkw"urdig willk"urlichen Shifts und Vorzeichen 
in der Arbeit etwas nat"urlicher werden.





\subsection{Der Zugang von Lusztig}\emph{Unkorrigiert.}
Man betrachte die durch die Operation gegebene Abbildung
$$\pi G \times^{B} b \ra \frak{g}$$
"Uber $\frak{g}_{rs} \co \frak{g}$ ist sie eine "Uberlagerung mit
$W$ als Gruppe von Decktransformationen. Weiter ist sie klein in dem Sinne,
da"s f"ur $n> 0$ eine Faser der Dimension $\leq n$ nur auf einer Teilmenge
der Kodimension $< 2n$ anzutreffen ist.
Folglich ist $\pi_{\ast} \underline{G \times^{B} b}$ eine einfache
perverse Garbe auf $\frak{g}$, und zwar notwendig 
$\cal{I}\cal{C} (\frak{g}_{rs} \cal{R})$
f"ur ein lokal konstantes System $\cal{R}$ auf $\frak{g}_{rs}$, auf
dem die Weylgruppe operiert.
Nun betrachten wir $\pi: G \times^{B} \frak{n} \ra \cal{N}$ und
mit eigentlichem Baisiswechsel folgt eine Operation von $W$ auf
$$\pi_{\ast} \underline{\widetilde{\cal{N}}} 
= \pi_{\ast} \underline{(G \times^{B}\frak{n})}
= i^{\ast} \pi_{\ast} \underline{G \times^{B} b} = i^{\ast}
\underline{\cal{T}}\cal{C} (\frak{g}_{rs} ,\cal{R}).$$
Dimensionsabsch"atzungen liefern, da"s 
$\pi : \widetilde{\cal{N}} = \ra \cal{N}$ stets
\glqq semismall\grqq\  ist, also $\pi_{\ast}\widetilde{\cal{N}}$ eine 
halbeinfache perverse Garbe.
Weiter gilt
$$Q [W] \overset{\sim}{\longrightarrow} 
\op{End} (\pi_{\ast} \widetilde{\cal{N}})$$
und so liefert die Zerlegung von $\pi_{\ast} 
\widetilde{\cal{N}}$ in einfache perverse
Garben genau die einfachen Darstellungen von $Q[W]$.

\subsection{Spezielle F"alle des Grunddiagramms}
Wir argumentieren im Diagramm
\begin{displaymath}
\xymatrix{
G \times_B \mathfrak{b}_n \ar[d]\ar[r] & G\times_P 
\mathfrak{p}_n \ar[d]\ar[r] & \mathfrak{g}_n\ar[d]\\
G\times_B \mathfrak{b} \ar[r] &G\times_P \mathfrak{p} \ar[r] &\mathfrak{g}\\
G\times_B \mathfrak{b}_{{rs}}\ar[u]\ar[r] & G\times_P 
\mathfrak{p}_{{rs}} \ar[r]\ar[u] &\mathfrak{g}_{{rs}}\ar[u]
}
\end{displaymath}
Hier bezeichnet $\mathfrak{g}_n \As \mathfrak{g}$ die 
Menge der nilpotenten Elemente,
$\mathfrak{g}_{{rs}} \co \mathfrak{g}$ die Menge aller regul"aren halbeinfachen
(englisch \glqq semisimple\grqq) Elemente und $B\subset P \subset G$ eine Borel'sche
und eine Parabolische, $\mathfrak{b} \subset \mathfrak{p} \subset 
\mathfrak{g}$ ihre Lie-Algebren
und $\mathfrak{b}_n = \mathfrak{b} \cap \mathfrak{g}_n, \mathfrak{p}_n =
\mathfrak{p}\cap \mathfrak{g}_n, \mathfrak{b}_{{rs}} = \mathfrak{b}\cap
\mathfrak{g}_{{rs}}$ und $\mathfrak{p}_{{rs}} = \mathfrak{p} \cap 
\mathfrak{g}_{{rs}}$.
Wir k"onnen im wesentlichen dasselbe Diagramm auch in einer Weise 
bilden, die nur
die Wahl einer Konjugationsklasse von Parabolischen $\mathcal{P}$ ben"otigt:
Dazu betrachten wir
$$
\begin{array}{lll}
\tilde{\mathfrak{g}} & = &\{ (x,B) \mid B \subset G \text{ ist Borel, } 
x \in \op{Lie} B\}\\
\tilde{\mathfrak{g}}^{\mathcal{P}} &=& \{ (x,P) \mid P \in \mathcal{P}, \;
x \in \op{Lie} P\}
\end{array}
$$
und bilden unser Diagramm als
\begin{displaymath}
\xymatrix{
\tilde{\mathcal{N}} \ar[r]\ar[d] & \tilde{\mathcal{N}}^{\mathcal{P}} 
\ar[d]\ar[r] &\mathcal{N}\ar[d]\\
\tilde{\mathfrak{g}} \ar[r] & \tilde{\mathfrak{g}}^{\mathcal{P}} 
\ar[r] & \mathfrak{g}\\
\tilde{\mathfrak{g}}_{{rs}}\ar[u]\ar[r] & 
\tilde{\mathfrak{g}}^{\mathcal{P}}_{{rs}} \ar[u]
\ar[r] & \mathfrak{g}_{rs}\ar[u]
}
\end{displaymath}
wo die mittlere Horizontale durch $(x,B) \mapsto (x,P) \mapsto x$ gegeben wird,
$\mathcal{N} = \mathfrak{g}_n$ den nilpotenten Kegel bezeichnet, 
die rechten Vertikalen
die offensichtlichen Einbettungen sind und Rest des Diagramms 
dadurch festgelegt wird, da"s alle 
vier Quadrate kartesisch sein sollen.
Schlie"slich bilden wir in "ahnlicher Weise auch f"ur zwei 
Konjugationsklassen $\mathcal{P}, \mathcal{Q}$
parabolischer Untergrupen das Diagramm
\begin{displaymath}
\xymatrix{
Z \ar[r]\ar[d] &X^{\mathcal{P},\mathcal{Q}} \ar[r]\ar[d] &\mathcal{N} \ar[d]\\
\tilde{\mathfrak{g}} \times \tilde{\mathfrak{g}}\ar[r] &
\tilde{\mathfrak{g}}^{\mathcal{P}} \times 
\tilde{\mathfrak{g}}^{\mathcal{Q}} \ar[r] &
\mathfrak{g}\times \mathfrak{g}\\
\tilde{\mathfrak{g}}_{{rs}} \times \tilde{\mathfrak{g}}_{{rs}} \ar[r]\ar[u] &
\tilde{\mathfrak{g}}^{\mathcal{P}}_{{rs}} \times 
\tilde{\mathfrak{g}}^{\mathcal{Q}}_{{rs}}\ar[r]\ar[u]&
\mathfrak{g}_{{rs}} \times \mathfrak{g}_{{rs}}
\ar[u]}
\end{displaymath}
wo die rechte obere Vertikale den Nilkegel diagonal einbettet und $Z$ sowie
$X^{\mathcal{P},\mathcal{Q}}$ dadurch definiert werden, da"s
auch die oberen Quadrate kartesisch sein sollen.
Insbesondere ist also $Z$ die sogenannte Steinberg-Variet"at.
\subsection{Argumentation mit dem Grunddiagramm}
Ich argumentiere nun mit dem Grunddiagramm der Autoren
\begin{displaymath}
\xymatrix{
M\ar[d]_i \ar[r]^\eta &P\ar[d]_i \ar[r]^\xi &N\ar[d]_i\\
\hat{M} \ar[r]^{\hat{\eta}} &\hat{P} 
\ar[r]^{\hat{\xi}} &\hat{N}\\
\breve{M}\ar[u]^j \ar[r]^{\breve{\eta}} 
&\breve{P}\ar[u]^j\ar[r]^{\breve{\xi}}&\breve{N}
\ar[u]^j
}
\end{displaymath}
bestehend aus kartesischen Quadraten in der 
Kategorie der komplexen algebraischen
Variet"aten, und notiere die konstante Garbe $\Bbb{Q}$ auf einem Raum $X$ mit
$\underline{X}$.
Weiter setze ich $\mu = \xi \circ \eta$ und 
$ \hat{\mu} = \hat{\xi} \circ \hat{\eta}$ und 
$ \breve{\mu} = \breve{\xi} \circ \breve{\eta}$. 
Operiert eine endliche Gruppe $W$ topologisch frei auf $\breve{M}$ und ist eine
Untergruppe $V \subset W$ gegeben derart, da"s unsere 
Abbildungen Isomorphismen
\begin{eqnarray*}
\breve{M}/W \overset{\sim}{\rightarrow} \breve{N} \quad\text{ und }\quad
\breve{M}/V \overset{\sim}{\rightarrow} \breve{P} 
\end{eqnarray*}
induzieren, so haben wir eine nat"urliche Operation von $W$ auf der Garbe
$\breve{\mu}_* \underline{\breve{M}}$ und die kanonische Abbildung
$
\breve{\xi}_* \underline{\breve{P}} \rightarrow 
\breve{\xi}_*\breve{\eta}_* \breve{\eta}^*
\underline{\breve{P}} = \breve{\mu}_* \underline{\breve{M}}
$
induziert einen Isomorphismus auf die Untergarbe 
der $V$-Invarianten
\begin{displaymath}
\xymatrix{
\breve{\xi}_* \underline{\breve{P}}\ar[dr]\ar[rr] & 
&\breve{\mu}_*\underline{\breve{M}}\\
& (\breve{\mu}_*\underline{\breve{M}})^{V}\ar@{^{(}->}[ur] &
}
\end{displaymath}
Bezeichnet $d$ die gemeinsame komplexe 
Dimension unserer drei R"aume und sind $\breve{M}$ und
$\breve{P}$ und $\breve{N}$ glatt, so erhalten wir
auch eine $W$-Operation auf der mittleren Ausdehnung $j_{!\ast}(\breve{\mu}_*
\underline{\breve{M}}[d])$ und entsprechend induziert die Horizontale 
einen Isomorphismus auf die $V$-Invarianten
\begin{displaymath}
\xymatrix{
j_{!*}(\breve{\xi}_*\underline{\breve{P}}[d])\ar[rr] \ar[dr]
& & j_{!*}(\breve{\mu}_*\underline{\breve{M}}
[d])\\
&j_{!*}(\breve{\mu}_* \underline{\breve{M}}[d])^{V}\ar@{^{(}->}[ur]  & 
}
\end{displaymath}
Sind zus"atzlich 
$
\hat{\mu}
$ und $\hat{\xi}$ eigentlich und klein und $\hat{M}$ und $\hat{P}$ 
glatt und die Abbildungen $j$ offene Einbettungen mit
dichtem Bild, so liefert die
kanonische Abbildung
$
\hat{\mu}_* \underline{\hat{M}} \rightarrow \hat{\mu}_* j_* 
j^*\underline{\hat{M}} =j_*\breve{\mu}_*
\underline{\breve{M}}
$
nach Anwenden von $[d]$ einen Isomorphismus
\begin{eqnarray*}
\hat{\mu}_* \underline{\hat{M}} [d] \;\overset{\sim}{\rightarrow}\;j_{!*} 
(\breve{\mu}_*
\underline{\breve{M}}[d])
\end{eqnarray*}
und damit auch eine $W$-Operation auf $\hat{\mu}_* \underline{\hat{M}} [d]$.
Ebenso liefert die
kanonische Abbildung
$
\hat{\xi}_* \underline{\hat{P}} \rightarrow \hat{\xi}_* j_* 
j^*\underline{\hat{P}} =j_*\breve{\xi}_*
\underline{\breve{P}}
$
nach Anwenden von $[d]$ einen Isomorphismus
$
\hat{\xi}_* \underline{\hat{P}} [d] \overset{\sim}{\rightarrow}j_{!*} 
(\breve{\xi}_*
\underline{\breve{P}}[d])
$
und mit diesen Isomorphismen in den Vertikalen und der 
von  $\hat{\eta}$ induzierten obersten Horizontalen k"onnen wir
unser Diagramm erweitern zu einem 
kommutativen Diagramm
\begin{displaymath}
\xymatrix{
\hat{\xi}_*\underline{\hat{P}}[d]\ar[d]\ar[rr]
& & \hat{\mu}_* \underline{\hat{M}} [d]
\ar[d]\\
j_{!*}(\breve{\xi}_*\underline{\breve{P}}[d])\ar[rr] \ar[dr]
& & j_{!*}(\breve{\mu}_*\underline{\breve{M}}
[d])\\
&j_{!*}(\breve{\mu}_* \underline{\breve{M}}[d])^{V}\ar@{^{(}->}[ur]  & 
}
\end{displaymath}
in dem dann auch die obere Horizontale eine Einbettung 
von perversen Garben sein mu"s, die einen Isomorphismus
$$\hat{\xi}_*\underline{\hat{P}}[d]
\;\sira\; (\hat{\mu}_* \underline{\hat{M}} [d])^V
$$
mit den $V$-Invarianten der rechten Seite induziert.
Wenden wir auf diese Abbildung
$i^\ast[-d]$ an, so mu"s die induzierte Abbildung immer noch
einen Isomorphismus auf die $V$-Invarianten liefern. 
Mit eigentlichem Basiswechsel kommen wir dann schlie"slich zur 
Erkenntnis, da"s auch die von $\eta$ induzierte Abbildung 
$$\xi_\ast \underline{P}\;\ra \;\mu_\ast \underline{M}$$
einen Isomorphismus zwischen der linken Seite und den
 $V$-Invarianten auf der rechten Seite induziert.
Bilden wir auf beiden Seiten die Hyperkohomologie,
so erhalten wir einen Isomorphismus  $H^\ast(P;\DQ)\sira H^\ast(M;\DQ)^V$.
Bilden wir auf beiden Seiten die Hyperkohomologie mit kompaktem Tr"ager,
so erhalten wir einen Isomorphismus  $H^\ast_c(P;\DQ)\sira H^\ast_c(M;\DQ)^V$.
Und nehmen wir bei letzterem Isomorphismus auf beiden
Seiten den Dualraum, so erhalten wir einen 
Isomorphismus  $H_\ast^{BM}(M;\DQ)^V\sira H_\ast^{BM}(P;\DQ)$ auf der 
Borel-Moore-Homologie.






\subsection{Zur Doppelzentralisatoreigenschaft}
\begin{Proposition}[\textbf{Doppelzentralisatoreigenschaft}]
Sei $A$ eine endlichdimensionale Algebra, die einen Block
der Kategorie $\mathcal{O}$ 
beschreibt.\index{Doppelzentralisatoreigenschaft} 
Es entspreche $Q \in A \op{-Modf}$ dem antidominanten 
Projektiven des besagten
Blocks. So liefert die offensichtliche Abbildung einen
Isomorphismus
\begin{displaymath}
A \;\sira \;\op{End}_{(\op{End}_A  Q)} Q
\end{displaymath}
\end{Proposition}
\begin{proof}[Beweis]
Der Struktursatz sagt ja unter anderem, da"s der hoffentlich offensichtliche 
Funktor $\op{Hom}_A (\;,Q) : A \op{-Modf}^{\op{opp}}
\ra (\op{End}_A Q) \op{-Modf}$ volltreu ist auf Projektiven
von $A \op{-Modf}$,
denn der antidominante Projektive 
 ist auch die injektive H"ulle des einfachen Vermamoduls. 
Dieser Funktor bildet jedoch $A$
auf $Q$ ab und induziert folglich einen Isomorphismus
$(\op{End}_A A)^{\op{opp}} \sira 
\op{End}_{(\op{End}_A Q)}Q$, der sofort
die Behauptung liefert.
\end{proof}


\subsection{Affine Faserungen sind nicht immer Vektorraumb"undel}
\begin{Bemerkung}
Bereits im Fall $G =\op{SL}_2$ sieht man leicht ein, da"s
$G/T$ "uber $G/B$ nicht isomorph sein kann zum Totalraum eines
algebraischen Vektorb"undels "uber $G/B$, denn dann g"abe es
einen algebraischen Schnitt $G/B \rightarrow G/T$, den Nullschnitt,
und da die adjungierte Operation f"ur $ h \in \op{Lie} T$ 
generisch
einen injektiven Morphismus
$
G/N_G (T) \hookrightarrow \frak{g}$, $g \mapsto (\op{Ad}g)(h)
$
liefert und $G/B$ projektiv ist, m"u"ste dieser
Schnitt unter dem Dahinterhalten
der offensichtlichen Projektion 
eine konstante Abbildung nach $G/N_G (T)$ liefern, und
das ist absurd.
Einen reell-analytischen Schnitt finden wir jedoch, 
es gibt n"amlich $K \subset G(\Bbb{C})$ maximal kompakt mit $K\cap T$ einem
maximalen Torus in $K$,
und f"ur solches $K$ induziert die Einbettung $K\hra G$ eine
Bijektion
$K/(T \cap K) \sira G/B$. 
\end{Bemerkung}
\subsection{Die Hecke-Algebra und ihre Kategorifizierung}

\begin{Bemerkungl}
Ich beginne mit der Version des armen Mannes. 
Sei $k$ ein kommutativer von Null 
verschiedener Ring endlicher homologischer Dimension.
Wir erkl"aren
in der beschr"ankten derivierten Kategorie der Kategorie aller
Garben von $k$-Moduln auf 
der komplexen Fahnenmannigfaltigkeit $G/B$  mit ihrer
metrischen Topologie die volle Unterkategorie
\begin{eqnarray*}
\op{Der}_{(B)}G/B  \subset \op{Der}^{\op{b}} (k\op{-Mod}_{/(G/B)})
\end{eqnarray*}
aller Komplexe von Garben, 
deren Kohomologiegarben eingeschr"ankt
auf die $B$-Bahnen alias Bruhat-Zellen s"amtlich konstant  sind mit  freien 
und "uber $k$ endlich erzeugten  Halmen, und nennen diese Komplexe 
\defind{Bruhat-konstruktibel}.
Wir notieren diese R"ange und auch die R"ange 
konstanter Garben im Folgenden schlicht $\op{dim}=\op{dim}_k$.
Bezeichne weiter $i_y:B y B/B\hra G/B$ die Einbettung
der Bruhat-Zelle zu $y$
und
$\mathcal{C}_y \pdef \underline{B y B/B} [l(y)]$ die
  konstante perverse Garbe darauf.
Wir erkl"aren zwei Abbildungen
$$
J^!, J^* : \op{Der}_{(B)}G/B  \rightarrow \mathcal{H}
$$
in die universelle 
Heckealgebra $\cal{H}$ aus \ref{CuHA} mit Basis $T_y$
oder vielmehr in ihre Variante aus \ref{NVH} 
mit zu $\DZ[v,v^{-1}]$
erweiterten
Koeffizienten, $q=v^{-2}$, und der alternativen Basis
$H_y=v^{l(y)}T_y$ durch die Vorschriften
$$
  \begin{array}{lll}
J^* \mathcal{F}& =&\sum_{y \in W,\; n \in \Bbb{Z}}( \dim
\cal{H}^{n}\mathcal{F}_y)\; v^{-n} T_y\\[2mm]
&=&\sum_{y \in W,\; n \in \Bbb{Z}}
\dim \op{Der}
(i_y^\ast \mathcal{F}, \mathcal{C}_y[n])\; v^n H_y\\[3mm]
J^! \mathcal{F} &=& \sum_{y \in W,\; n \in \Bbb{Z}}(\dim
\cal{H}^{n} j^!_y\mathcal{F})\; v^{n} T_y\\[2mm]
&=&\sum_{y \in W,\; n \in \Bbb{Z}}
\dim \op{Der}
(\mathcal{C}_y[-n],i_y^! \mathcal{F})\; v^n H_y
\end{array}
$$
Hier bezeichnet $\mathcal{F}_x$ den Halm an einem beliebigen 
Punkt von $ByB/B$ und $j_y$ die Einbettung eines beliebigen 
Punktes von $ByB/B$. Wir haben $\mathcal{F}_y=j_y^\ast \mathcal{F}$
und sehen so, da"s f"ur den Verdier-dualen Komplex $\Bbb{D}\cal{F}$ gilt
$J^! \mathcal{F} =J^\ast\Bbb{D}\mathcal{F}$.
\end{Bemerkungl}
\begin{Satz}[\textbf{Schnittkohomologie und kanonische Basis}]
Ist $k$ ein K"orper der Charakteristik Null, so geht
der Schnittkohomologiekomplex mit  $k$-Koeffi\-zien\-ten 
$\mathcal{I}\mathcal{C}_x
= \mathcal{I}\mathcal{C} (\overline{Bx B/B})$ 
der Schubertvariet"at zu $x$ oder vielmehr seine
Ausdehnung durch Null auf ganz $G/B$  unter unseren Abbildungen auf das
entsprechende selbstduale Element der Heckealgebra, in Formeln
\begin{equation*}
J^\ast \mathcal{I}\mathcal{C}_x 
=J^! \mathcal{I}\mathcal{C}_x =\underline{ H}_x
\end{equation*}
\end{Satz}
\begin{proof}
Die Definition perverser Garben liefert
f"ur Bruhat-konstruktible Komplexe $\cal{F}$ sofort 
\begin{equation*}
\mathcal{F} \text{ pervers} \;\;\IFF \;\; J^\ast \mathcal{F} 
\text{ und }J^! \mathcal{F} \text{ liegen in }
\sum_{y \in W} \Bbb{Z} [v] H_y
\end{equation*}  
Hier gilt etwa die Implikation 
$\RA$, da  $i^\ast_y$ rechtsexakt ist und 
$i^!_y$ linksexakt, jeweils  f"ur die perverse t-Struktur.
Die Definition des Schnittkohomologiekomplexes liefert sch"arfer
\begin{equation*}
J^\ast \mathcal{I}\mathcal{C}_x 
\in H_x+\sum_{y<x}v\DZ[v]H_y
\end{equation*}
Wir sind also fertig nach \ref{Ex}, sobald wir zeigen k"onnen, da"s 
$J^\ast \mathcal{I}\mathcal{C}_x$ in der Hecke-Algebra selbstdual ist. 
Das zeigen wir durch vollst"andige Induktion "uber die L"ange von $x$, 
aber zun"achst m"ussen wir einige Vorbereitungen treffen.
Wir betrachten die volle Unterkategorie
\begin{eqnarray*}
\op{Der}_{(B)}^{\op{ev}}G/B  \subset \op{Der}_{(B)}G/B 
\end{eqnarray*}
aller Komplexe von Garben, die an allen
Stellen mit ungeradem Index exakt sind.
Hier steht \glqq ev\grqq\  f"ur \glqq even\grqq\  und wir sprechen von
{\bf geraden Komplexen}.
F"ur gerade Komplexe gilt nat"urlich 
\begin{eqnarray*}
J^* \mathcal{F} =\sum_{y \in W,\; n \in \Bbb{Z}}( \dim
\cal{H}^{2n}\mathcal{F}_y) q^n T_y
\end{eqnarray*}
\begin{Lemma}\label{LKLn}%\label{LKL}
 F"ur $s \in S$ eine einfache Spiegelung und $P_s \supset B$ die
  zugeh"orige minimale Parabolische und $\pi_s: G/B \rightarrow G/P_s$ die
  Projektion  und $\cal{F}$ einen beliebigen geraden
Komplex gilt in der Heckealgebra
\begin{eqnarray*}
J^* (\pi^*_s \pi_{s*} \mathcal{F} ) = (J^* \mathcal{F}) (T_s +1)
\end{eqnarray*}
\end{Lemma}
\begin{proof}
Sei $y \in W$ gegeben mit $ys > y$ in der Bruhatteilordnung.
Wir vergleichen auf beiden Seiten die Koeffizienten von $T_y$ 
und $T_{ys}$ in einem Aufwasch.
Zun"achst bilden wir die Untervariet"at $X$ 
der Fahnenmannigfaltigkeit als pullback im kartesischen Diagramm
\begin{displaymath}
\xymatrix{
X \ar@{^{(}->}[r]^{u} \ar[d]^{\pi_s} & G/B\ar[d]^{\pi_s}\\
ByP_s/P_s \ar@{^{(}->}[r]^u & G/P_s
}
\end{displaymath}
und beachten, da"s $X$ zerf"allt in eine offene Teilmenge $BysB/B$ 
und ihr abgeschlossenes Komplement
$ByB/B$, in Formeln
\begin{displaymath}
\xymatrix{
BysB/B \quad\ar@{^{(}->}[r]^-{j}{{}^{\scriptscriptstyle{\circ}}
\hspace{-1ex} }&X & \ar@{_{(}->}[l]_-{i} {\hspace{-1,7ex}A}\quad ByB/B
}
\end{displaymath}
%end{eqnarray*}
Nach \ref{KuEG} haben wir also 
in $\op{Der}^+(k\op{-Mod}_{/X})$ oder kurz gesagt auf $X$ 
ein ausgezeichnetes Dreieck
\begin{eqnarray*}
j_!j^!u^*\mathcal{F} \rightarrow u^* \mathcal{F} \rightarrow 
i_*i^*u^*\mathcal{F} \overset{[1]}{\rightarrow}
\end{eqnarray*}
Behandeln wir es mit $\pi_{s*} = \pi_{s!}$, beachten den 
Basiswechsel $\pi_{s*}u^* = u^* \pi_{s*}$ und die Formel
$j^!=j^*$,
so erhalten wir auf $ByP_s/P_s$ ein ausgezeichnetes Dreieck
\begin{eqnarray*}
(\pi_s \circ j)_!i^*_{ys} \mathcal{F} \rightarrow u^*\pi_{s*}\mathcal{F} 
\rightarrow (\pi_s\circ i)_* i_y^* \mathcal{F}
\overset{[1]}{\rightarrow}
\end{eqnarray*}
Nun ist $\pi_s \circ i$ ein Isomorphismus von Variet"aten 
und $(\pi_s \circ j)$ 
eine Faserung mit Faser
$\Bbb{C}$.
Das Herunterdr"ucken mit kompaktem Tr"ager l"angs solch 
einer Faserung macht nach \ref{??} aus der konstanten
Garbe die im Grad um zwei verschobene konstante Garbe, 
jedenfalls wenn eine vertr"agliche Orientierung
gew"ahlt werden kann, was im Fall komplexer Variet"aten 
leicht m"oglich 
ist.
Es folgt
$$
  \begin{array}{lll}
\op{dim} \cal{H}^n (\pi_s \circ j)_!~ i^*_{ys} \mathcal{F} &=
& \op{dim} \cal{H}^{n-2} i^*_{ys} \mathcal{F}\\
\op{dim} \cal{H}^n (\pi_s \circ i)_* i^*_{y}\mathcal{F} &=& \op{dim} \cal{H}^n i_y^* \mathcal{F}
\end{array}
$$
und nach der langen exakten Kohomologiesequenz 
und da wegen unserer Annahme $\mathcal{F}
\in \op{Der}_{(B)}^{\op{ev}}G/B $ die Randabbildung auf der Kohomologie 
verschwinden mu"s, erhalten wir
\begin{eqnarray*}
\op{dim} \cal{H}^n u^* \pi_{s*} \mathcal{F} = \op{dim} \cal{H}^{n-2} i^*_{ys} 
\mathcal{F} + \op{dim} \cal{H}^n i^*_y \mathcal{F}
\end{eqnarray*}
Ziehen wir das wieder hoch auf $G/B$, so haben wir also
\begin{eqnarray*}
\op{dim} \cal{H}^n i^*_y \pi^*_s \pi_{s*} \mathcal{F} = \op{dim} \cal{H}^n i^*_{ys} 
\pi^*_{s} \pi_{s*} \mathcal{F}
=\op{dim} \cal{H}^{n-2} i^*_{ys} \mathcal{F} + \op{dim} \cal{H}^n i_y^* \mathcal{F}
\end{eqnarray*}
War demnach $J^* \mathcal{F} = \sum_{y <ys} a_yT_y + b_y T_{ys}$ 
mit $a_y, b_y \in \Bbb{Z} [q,q^{-1}]$,
so haben wir $\pi_s^* \pi_{s*} \mathcal{F} 
\in \op{Der}_{(B)}^{\op{ev}}G/B $ mit
\begin{eqnarray*}
J^*(\pi^*_s \pi_{s*} \mathcal{F}) = \sum_{y<ys} (a_y + q b_y) 
(T_y + T_{ys})
\end{eqnarray*}
Andererseits gilt aber $T_y (T_s +1) = T_{ys} +T_y$ und $T_{ys} 
(T_s +1) = q(T_{ys} +T_y)$ und
damit folgt die Behauptung.  
\end{proof}\noindent
Aus Lemma \ref{LKLn} folgt insbesondere auch, da"s 
$\op{Der}_{(B)}^{\op{ev}}G/B $ stabil ist unter 
$\pi^\ast_s \pi_{s\ast}$ f"ur alle einfachen Spiegelungen $s$. 
Damit ist nat"urlich auch die Kategorie
$\op{Der}_{(B)}^{\op{ev}}G/B  \oplus [1]\op{Der}_{(B)}^{\op{ev}}G/B $
der in die direkte Summe eines geraden und eines ungeraden Anteils
zerfallenden Komplexe
stabil unter $[1]\pi^\ast_s \pi_{s\ast}$, und f"ur jeden
Komplex $\cal{F}$ aus dieser Kategorie haben wir
$$J^\ast ([1]\pi^\ast_s \pi_{s\ast}\cal{F})=(J^\ast\cal{F})\underline{H}_s$$
Wir zeigen nun den Satz durch Induktion "uber die L"ange von $x$. 
F"ur $x =e$ ist
$\mathcal{I}\mathcal{C}_e$ die Wolkenkratzergarbe und die Behauptung ist klar.
Gegeben $x \neq e$ finden wir eine einfache Spiegelung $s \in S$
mit $ xs <x$.  
Induktion liefert die Formel $J^\ast (\mathcal{I} \mathcal{C}_{xs})
=\underline{H}_{xs}$, insbesondere geh"ort also 
$\mathcal{I} \mathcal{C}_{xs}$ zu $[l(xs)]\op{Der}_{(B)}^{\op{ev}}G/B $.
Nach dem Zerlegungssatz wissen wir weiter, da"s
$\pi_{s\ast} \mathcal{I}\mathcal{C}_{xs}$ eine direkte Summe von eventuell im
Grad verschobenen Schnittkohomologiekomplexen ist, und wegen $\pi_{s\ast} =
\pi_{s!}$ ist dies direkte Bild 
Verdier-selbstdual.  Wegen $\pi^\ast_{s} \cong [-2]\pi_s^! $
ist auch $[1]\pi^\ast_s \pi_{s\ast} \mathcal{I}\mathcal{C}_{xs} $
Verdier-selbstdual, besteht also aus Summanden der Gestalt
$\mathcal{I}\mathcal{C}_y$ und $\mathcal{I}\mathcal{C}_y [a] \oplus
\mathcal{I}\mathcal{C}_y [-a]$ mit $a>0$.  
Andererseits wissen wir nach Lemma \ref{LKLn} um die
Formel
\begin{equation*}
J^\ast ([1]\pi^\ast_s \pi_{s\ast} \mathcal{I}\mathcal{C}_{xs} ) =
\underline{H}_{xs} \underline{H}_s  
\in  H_{x}+ \sum_{l(y)<l(x)} \Bbb{Z} [v]H_y
\end{equation*}
Insbesondere zeigt 
die Induktionsannahme oder auch schon die Definition der 
Schnittkohomologie, da"s hier 
Summanden der Gestalt $\mathcal{I}\mathcal{C}_y
[a]$ f"ur $a > 0$ nicht vorkommen k"onnen und da"s folglich $J^\ast
(\mathcal{I}\mathcal{C}_x)$ plus verschiedene $\underline{H}_y$ das selbstduale
$\underline{H}_{xs}\underline{H}_s$ ergeben. Damit ist dann aber 
notwendig auch
$J^\ast (\mathcal{I} \mathcal{C}_x)$  selbstdual und unsere
Induktion l"auft.
\end{proof}


\begin{Bemerkungl}
  Nun folgt die Version des etwas reicheren Mannes:
\begin{eqnarray*}
\op{Der}_{B \times B}^{c,ss} (G) & \overset{h^*}{\rightarrow} 
& \mathcal{H}\\
\mathcal{F} & \mapsto & \sum_{x,n} (\dim_k \cal{H}^n \mathcal{F}_x) \sqrt{q}^n T_x
\end{eqnarray*}
ist nun sogar ein Ringhomomorphismus, wobei wir ein formales Symbol $\sqrt{q}$
einf"uhren und Koeffizienten in $\Bbb{Z} [\sqrt{q}, \sqrt{q}^{-1}]$ zulassen.
Falls wir f"ur $x \in W$ nehmen $\mathcal{I} \mathcal{C}_x = \mathcal{I} \mathcal{C} (\overline{BxB/B}) \subset
\op{Der}_B^{c,ss} (G/B) =\op{Der}_{B\times B}^{c,ss} (G)$ so geht $\mathcal{I} \mathcal{C}_x$ auf
$\underline{H}_x \in \mathcal{H}$.
Vergleiche auch \ref{KatHH}.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
Nun folgt die Version des etwas reicheren Mannes. 
Sei wieder $k$ ein kommutativer von Null 
verschiedener Ring endlicher homologischer Dimension.
Wir betrachten auf der "aquivarianten
derivierten Kategorie mit Koeffizienten in $k$ 
und konstruktibler Kohomologie
$\op{Der}^c_{B\times B} (G)$ 
die Konvolution
wie im \ref{Konv}. Sie induziert nat"urlich 
eine Konvolution auf der spaltenden
Grothendieck-Gruppe $\left\langle\op{Der}^c_{B\times B} (G)\right\rangle$.
\end{Bemerkungl}
\begin{Satz}
Es gibt genau einen Ringhomomorphismus 
$$\cal{H}\ra \left\langle\op{Der}^c_{B\times B} (G)\right\rangle$$
mit $v\mapsto \langle\underline{B}[1]\rangle$ und 
$\underline{H}_s\mapsto \langle\underline{P_s}[1]\rangle$ 
f"ur alle $s\in S$. 
\end{Satz}
\begin{proof}
Ich bin nicht sicher, ob das in der angegebenen Allgemeinheit gilt.
Ist $k$ ein K"orper, dessen Charakteristik nicht ganz klein ist,
so k"onnen wir zeigen, da"s die Hyperkohomologie volltreu
ist auf den iterierten Konvolutionen, und k"onnen so
unseren Satz aus der Bimodularbeit folgern. 
\end{proof}
\begin{Bemerkung}

\end{Bemerkung}

 und betrachten darin die additive Unterkategorie
$\op{Der}^{\op{ss}}_{B\times B}(G)$ aller pervers halbeinfachen Komplexe,
also aller Komplexe, die isomorph sind zu endlichen direkten
Summen von Komplexen der Form $\mathcal{I}\mathcal{C}_x [a]$ f"ur
$x \in W$ und $a \in \Bbb{Z}$.

\begin{Satz}[\textbf{Hecke-Algebra und Konvolution}]
Die Kategorie $\op{Der}^{\op{ss}}_{B \times B} (G)$ der pervers halbeinfachen
Komplexe ist stabil unter Konvolution und die Abbildung
$J^\ast : \op{Der}^{\op{ss}}_{B\times B} (G)  
\rightarrow \mathcal{H}$ vertauscht mit Konvolution, in Formeln
$$J^\ast (\mathcal{F} \ast \mathcal{G}) 
= (J^\ast \mathcal{F})
(J^\ast \mathcal{G})$$
\end{Satz}

\begin{Bemerkung}
Wir betrachten $G/B \overset{\pi}{\longrightarrow} G /P_s$
f"ur $s$ eine einfache Spiegelung.
Sei $P \subset G$ eine weitere Parabolische und $Px P_s/P_s$ eine $P$-Bahn
in $G/P_s$. Zwei F"alle sind m"oglich:
\begin{enumerate}
\item
$\pi^{-1} (Px P_s/P_s)$ ist eine $P$-Bahn in $G/B$:
\item
$\pi^{-1} (PxP_s/P_s)$ besteht aus zwei $P$-Bahnen in $G/B$, von denen
eine unter $\pi$ isomorph abgebildet wird und die andere unter 
$\pi$ als Faserung mit
Faser $\Bbb{C}$ abgebildet wird, wobei das Urbild jeder $B$-Bahn 
wieder eine $B$-Bahn
ist.
\end{enumerate}
\end{Bemerkung}

\subsection{Zu Knoten}
\begin{Definition}
Wir setzen $\Bbb{Z} (-1) = \op{ker} (\op{exp}: \Bbb{C} \rightarrow
\Bbb{C}^\times)$. Das ist eine freie abelsche Gruppe vom Rang eins, die oft
$2\pi \op{i}\Bbb{Z}$ geschrieben wird.
Sie h"angt jedoch nicht von der Wahl einer Wurzel $\op{i}$ von $(-1)$ in 
$\Bbb{C}$ ab. Wir benutzen die Notation $\Bbb{Z} (n) = \Bbb{Z}(1)^{\otimes n}$
und $A(n) = A \otimes \Bbb{Z} (n)$ f"ur jede abelsche Gruppe $A$ und $n\in\DZ$.
Sicher gibt es bei uns einen kanonischen Isomorphimus $\Bbb{Z} (1) \cong
\Bbb{Z}(-1)$, aber in einer etwas raffinierteren Theorie, in der
etwa parallel 
$\cal{D}$-Moduln "uber $\overline{\Bbb{Q}}$ betrachtet w"urden, 
w"aren die analogen Objekte nicht mehr isomorph.
\end{Definition}
\begin{Beispiel}\label{KIii}
Die Operation von $2\pi \op{i} \Bbb{Z}$ auf $\Bbb{C}$ durch Addition 
identifiziert $\Bbb{Z} (-1)$ mit der Gruppe der
Deckbewegungen der "Uberlagerung 
$\op{exp} :\Bbb{C} \rightarrow \Bbb{C}^\times$.
Nach  \ref{TaTw} und dem Hurewicz-Isomorphismus  \ref{Hu} 
erhalten wir Identifikationen 
\begin{equation*}
\Bbb{Z} (-1) = 2\pi \op{i} \Bbb{Z} 
\sira \pi_1 (\Bbb{C}^\times) \sira {\op{H}}_1 (\Bbb{C}^\times;\DZ)
\end{equation*}
Zerlegen wir $\Bbb{C}^\times \overset{j}{\hookrightarrow} \Bbb{C} 
\overset{i}{\hookleftarrow}
0$, so liefert das nach \ref{??} zugeh"orige 
ausgezeichnete Dreieck
$
i_!i^!\underline{\Bbb{C}} \rightarrow \underline{\Bbb{C}} \rightarrow
j_\ast j^\ast \underline{\Bbb{C}} \rightarrow
$
nach Herunterdr"ucken auf einen Punkt eine lange exakte Sequenz
\begin{displaymath}
\ldots\ra 0\ra {\op{H}}^0{i^{!}} \underline{\Bbb{C}}  \rightarrow \Bbb{Z}  
\overset{\sim}{\rightarrow} \Bbb{Z}\ra 
{\op{H}}^1{i^{!}} \underline{\Bbb{C}}\rightarrow 0 \rightarrow \Bbb{Z} (1)\ra
{\op{H}}^2{i^{!}}\underline{\Bbb{C}} \rightarrow 0\ra \ldots
\end{displaymath}
und damit erhalten wir eine Identifikation 
$\Bbb{Z} (1)\overset{\sim}{\rightarrow}
i^! \underline{\Bbb{C}} [2]$ und damit auch
$i^! \underline{\Bbb{C}} \overset{\sim}{\rightarrow}
\Bbb{Z} [-2] (-1)$.
Ist schlie"slich $c :\Bbb{C} \rightarrow \op{pt} $ 
die Projektion, so erhalten
wir $i^!c^!\underline{\op{pt}} =\underline{\op{pt}}$ 
und deshalb eine Identifikation
$c^!\underline{\op{pt}} \overset{\sim}{\rightarrow} 
\underline{\Bbb{C}} [2](1)$.
Die Adjunktion liefert dann einen von Null 
verschiedenen Morphismus $c_!\underline{\Bbb{C}}
\rightarrow \underline{\op{pt}} [-2] (-1)$, der 
kein Vielfaches eines anderen 
derartigen Morphismus sein kann und folglich ein Isomorphismus 
sein mu"s, da  beide Seiten freie abelsche Gruppen vom Rang 1 sind.
\end{Beispiel}

\begin{Lemma}
Ist $\pi : \Bbb{P}^1 \rightarrow \op{pt}$ die 
konstante Abbildung, so erhalten wir mit den
Adjunktionen in $\op{Der} (\op{pt})$ ein spaltendes ausgezeichnetes Dreieck
\begin{equation*}
\underline{\op{pt}} \;\;\rightarrow \;\;\pi_\ast \pi^\ast 
\underline{\op{pt}} =\pi_!\pi^! 
\underline{\op{pt}}[-2] (-1) 
\;\; \ra \;\; \underline{\op{pt}}[-2] (-1)\;\; \overset{0}{\rightarrow}
\end{equation*}
\end{Lemma}
\begin{proof}[Beweis]
Die beiden Adjunktionsmorphismen sind nicht Null 
wegen $\pi^\ast \underline{\op{pt}} \neq
0$ und $\pi^! \underline{\op{pt}} \neq 0$.
Sie sind auch nicht Vielfache von anderen Morphismen, weil
n"amlich die Identit"aten auf $\pi^\ast \underline{\op{pt}}$ 
beziehungsweise $\pi^! \underline{\op{pt}}$
das auch nicht sind.
Die Kohomologie von $\Bbb{P}^1 \Bbb{C}$ ist bekannt und nach \ref{??} kennen
wir deshalb $\pi_\ast \pi^\ast \underline{\op{pt}}$ bis auf Isomorphismus. Das
Lemma folgt.
\end{proof}
\begin{Bemerkung}
Gegeben $\mathcal{F} \in \op{Der}^b_{B\times B} (G)$ erhalten wir einen
Isomorphismus $\mathcal{F} \circ i_\ast \underline{B} 
\overset{\sim}{\rightarrow}
\mathcal{F}$ wie folgt: Wir betrachten das Diagramm
\begin{displaymath}
\xymatrix{
G\times G \ar[r] &G \times_{B} G \ar[r]^-{\text{mult}} &G\ar@{=}[d]\\
G \times G \ar[r] \ar@{^{(}->}[u]&G\times_{B} B 
\ar@{^{(}->}[u]\ar[r]^-{\sim} &G
}
\end{displaymath}
und da das Zur"uckholen in der unteren Horizontalen $\mathcal{F}$ nach 
$\mathcal{F} \boxplus \underline{B}$ bringt
\end{Bemerkung}

\begin{Lemma}\label{BWHA}
Gegeben eine einfache Spiegelung $s\in S$ 
bezeichne  $P= BsB \cup B$ die zugeh"orige Parabolische 
und $i:P\hra G$ ihre Einbettung und $\pi : 
G/B \twoheadrightarrow G/P$ die Projektion auf die partielle 
Fahnenmannigfaltigkeit. So kommutiert das Diagramm 
\begin{displaymath}
\xymatrix{
\op{Der}^+_{B\times B} (G) 
\ar[r]^-{\sim}\ar[d]_{\ast(i_{\ast}\underline{P})}&
\op{Der}^+_B (G/B)\ar[d]^{\pi^{\ast}\pi_{\ast}}\\
\op{Der}^+_{B\times B} (G) \ar[r]^-{\sim}&\op{Der}^+_B (G/B)
}
\end{displaymath}
von Funktoren bis auf eine  Isotransformation, die wir im anschlie"senden
Beweis konstruieren. 
\end{Lemma}

\begin{proof}[Beweis]
Wir gehen aus vom kartesischen Diagramm
\begin{displaymath}
\xymatrix{
G\times_B P/B \ar[d]_m \ar[r]^-p & G/B\ar[d]^\pi\\
G/B \ar[r]_{\pi} & G/P
}
\end{displaymath}
bei dem die obere Horizontale durch $[g,xB]\rightarrow g B$ gegeben
wird und die linke Vertikale durch $[g,xB] \mapsto gxB$.
Eigentlicher Basiswechsel liefert eine "Aquivalenz
\begin{equation*}
\pi^* \pi_* \overset{\sim}{\rightarrow} m_* p^*
\end{equation*}
von Funktoren auf den entsprechenden $B$-"aquivarianten derivierten
Kategorien.
Unter Identifikation nach \ref{WeNT} erhalten wir ein bis auf
"Aquivalenz von Funktoren kommutatives Diagramm.
\begin{displaymath}
\xymatrix{
\op{Der}^+_{B^{3}} (G\times P)\ar[d]^\wr \ar[r]^-{\sim} &\op{Der}^+_{B^{2}}
(G\times P/B)\ar[d]^\wr & \op{Der}^+_{B^{2}} (G)\ar[d]^\wr\ar[l]_-{\op{pr}_{1}^{*}}\\
\op{Der}^+_{B^{2}}(G\times_B P)\ar[d]_{m_{*}} \ar[r]^-{\sim} &\op{Der}^+_{B}
(G\times_B P/B)\ar[d]^{m_{*}} & \op{Der}^+_{B}(G/B)\ar[l]_-{\op{pr}_{1}^{*}} \\
\op{Der}^+_{B^{2}} (G)  \ar[r]^-\sim &\op{Der}^+_{B} (G/B) & \\
}
\end{displaymath}
und nun zeigt ein Vergleich mit der Definition der Konvolution
die Kommutativit"at des Diagramms aus unserem Lemma.
\end{proof}

\begin{Lemma}
Es gibt von $b_\ast \underline{BsB}$ nach $\underline{P}$ nur den
Nullmorphismus.
\end{Lemma}
\begin{proof}[Beweis]
Bezeichne $a:B\hra G$ die Einbettung einer Borel und 
$b:BsB\hra G$ die Einbettung der 
Bruhat-Zelle zu einer einfachen Spiegelung $s$.
Sicher gilt $ a^{!}\underline{P}=\underline{B}[-2]$.
Das ausgezeichnete Dreieck
\begin{equation*}
a_{!} \underline{B}[-2] \rightarrow \underline{P} \rightarrow b_\ast
\underline{BsB} \overset{[1]}{\rightarrow} 
\end{equation*}
liefert eine lange exakte Sequenz
\begin{equation*}
\op{Der}(a_! \underline{B}[-1], \underline{P})\rightarrow
\op{Der} (b_\ast \underline{BsB}, \underline{P})\rightarrow
\op{Der} (\underline{P},\underline{P}) \rightarrow \op{Der}
(a_! \underline{B}[-2], \underline{P})
\end{equation*}
die mit dem Nullraum beginnt und mit einem Isomorphismus endet.
\end{proof}


\begin{Lemma}\label{IINB}
F"ur $a:B\hra G$ die Einbettung einer Borel und 
$b:BsB\hra G$ die Einbettung der 
Bruhat-Zelle zu einer einfachen Spiegelung $s$ 
gilt $$
(b_! \underline{BsB})\ast (b_\ast \underline{BsB}) \cong a_\ast \underline{B}
[-2](-1)$$ und im anschlie"senden Beweis konstruieren wir sogar
einen ausgezeichneten derartigen Isomorphismus.
\end{Lemma}
\begin{proof}[Beweis]
Wir beginnen mit der Berechnung von 
$
(b_! \underline{BsB})\ast (i_\ast \underline{P})$.
Dazu gehen wir aus vom kanonischen 
Isomorphismus
$\pi_\ast b_! \underline{BsB/B} = \pi_!b_! \underline{BsB/B}
\sira i_\ast\underline{P/P}[-2](-1)$, der mithilfe von
\ref{KIii} hergeleitet wird. Anwenden von $\pi^\ast$ 
liefert in Verbindung mit  \ref{BWHA} einen Isomorphismus
\begin{equation*}
(b_! \underline{BsB})\ast(i_\ast \underline{P})  \sira 
i_\ast\underline{P} [-2](-1)
\end{equation*}
Anderseits haben wir ein kanonisches ausgezeichnetes Dreieck
\begin{equation*}
a_!a^! i_\ast \underline{P} \rightarrow i_\ast \underline{P} \rightarrow
b_\ast b^\ast i_{\ast} \underline{P} \overset{[1]}{\longrightarrow}
\end{equation*}
und erhalten daraus ein ausgezeichnetes Dreieck
\begin{equation*}
a_! \underline{B} [-2](-1) \rightarrow i_\ast \underline{P} \rightarrow
b_\ast \underline{BsB} \overset{[1]}{\longrightarrow}
\end{equation*}
und da Konvolution Dreiecke erh"alt, weiter ein ausgezeichnetes Dreieck
\begin{equation*}
b_!\underline{BsB} [-2](-1) \rightarrow i_\ast\underline{P} [-2](-1) 
\rightarrow
(b_! \underline{BsB}) \ast (b_\ast\underline{BsB}) 
\overset{[1]}{\longrightarrow}
\end{equation*}
Jetzt gilt es noch, den ersten Pfeil zu kontrollieren, 
dann folgt die Behauptung.
Ich hoffe nun einfach mal, da"s dieser Pfeil mit dem Adjunktionspfeil 
"ubereinstimmt, und da nach \ref{??} von 
$b_\ast\underline{BsB}$ nach $i_\ast \underline{P}$ nur der 
Nullmorphismus existiert, erhalten wir dann durch 
die eindeutige Vervollst"andigung unseres Dreiecks den gesuchten
Isomorphismus.
\end{proof}
\begin{Lemma}\label{ZOPF}
Gegeben $x,y \in W$ mit $l(xy) = l(x) +l(y)$ haben wir
\begin{eqnarray*}
(i_!\underline{Bx B})\ast (i_!\underline{ByB}) &\cong &i_! \underline{BxyB}\\
(i_\ast \underline{Bx B}) \ast (i_\ast \underline{ByB} )
&\cong & i_\ast \underline{BxyB}
\end{eqnarray*}
\end{Lemma}
\begin{proof}[Beweis]
In diesen F"allen liefert Multiplikation einen Isomorphismus
\begin{equation*}
B x B \times_{/B} B yB \sira BxyB
\end{equation*}
Der Rest des Beweises bleibt dem Leser "uberlassen.
Man ben"otigt, da"s $G/B$ eine eigentliche Variet"at ist.
\end{proof}
\begin{Bemerkung}
Die Hochschild-Homologie bei Khovanov sollte in dieser 
Sprache entsprechen dem direkten Bild auf einen Punkt
$\op{Der}_{B\times B}^+(G)\ra \op{Der}_{B\times B}^+(\op{pt})$
mit $\ast$ oder $!$ gefolgt von der Restriktion
$\op{Der}_{B\times B}^+(\op{pt})
\ra \op{Der}_{B}^+(\op{pt})$ unter der 
schiefdiagonalen Einbettung $b\mapsto (b,b^{-1})$. Das entspricht auch sehr sch"on dem
\glqq Schlie"sen eines Zopfes zu einem Knoten\grqq.
\end{Bemerkung}



\subsection{Knoten und "aquivariante derivierte Kategorien}
\begin{Bemerkungl}
  Wir betrachten f"ur $N \gg 0$ die Gruppe $G = \op{GL} (N;\mathbb{C})$ und
  darin die parabolischen Untergruppen $G = P(0) \supset P(1) \supset P(2)
  \supset P(3) \supset \ldots$ mit $P(i)$ dem Stabilisator der Fahne $\langle
  \op{e}_1 \rangle\subset \langle \op{e}_1, \op{e}_2 \rangle\subset \ldots
  \subset \langle \op{e}_1, \ldots, \op{e}_i \rangle$.  Unser Ziel ist es,
  jedem Diagramm mit "Uber- und Unterkreuzungen der Gestalt wie in
  nebenstehendem Bild
\begin{figure}[p]\centering
  \includegraphics[height=0.4\textheight]{SkriptenBilder/BildTam}\\[4mm]
\noindent
Ein m"ogliches Diagramm mit "Uber- und Unterkreuzungen
\end{figure}
mit $n$ Eing"angen oben und $m$ Ausg"angen unten ein Objekt der "aquivarianten
derivierten Kategorie
\begin{equation*}
 \op{Der}^+_{P(m) \times P(n)} G
\end{equation*}
zuzuordnen, wobei $P(m)$ durch Linksmultiplikation und $P(n)$ durch
Rechtsmultiplikation auf $G$ operieren.  Diese Zuordnung soll dar"uber hinaus
so geschehen, da"s der Konkatenation von Diagrammen die Konvolution
entspricht. Speziell w"urde eine solche Konstruktion also jedem Knoten ein
Objekt von
\begin{equation*}
\op{Der}^+_{P(0)\times P(0)} G
\end{equation*}
zuordnen, und ein n"aheres Studium der Konstruktion wird zeigen, da"s dieses
Objekt im triangulierten Erzeugnis der konstanten Garbe liegt und folglich
nach \ref{BeLu} auch als Objekt von ${\op{H}}^\ast (BG)\op{-dgDer} $ aufgefa"st
werden kann, also als Objekt der derivierten Kategorie zum Ring der
symmetrischen Polynome
$$\mathbb{Z} [X_1, \ldots , X_N]^{\mathcal{S}_N}\op{-dgDer}$$
aufgefa"st als
$\op{dg}$-Ring mit Differential Null in der Weise, da"s alle Variablen $X_i$
Grad Zwei haben.  Dieses Ziel werden wir jedoch nicht vollst"andig erreichen,
das fragliche Objekt ist nur wohlbestimmt durch den Knoten bis auf das
Darantensorieren der Kohomologie partieller Fahnenmannigfaltigkeiten,
aufgefa"st als $\DZ$-graduierte Vektorr"aume.  Arbeiten wir feiner mit einer
geeigneten \glqq gemischten\grqq\  Version von $\op{Der}^+_{P(m) \times P(n)} G$, so
erhalten wir sogar Invarianten in der Kategorie
\begin{equation*}
\op{Der} (\mathbb{Z}[X_1, \ldots, X_N]^{\mathcal{S}_N} \op{-Mod}_{\mathbb{Z}})
\end{equation*}
die durch Derivieren aus der Kategorie $\mathbb{Z}[X_1, \ldots,
X_N]^{\mathcal{S}_N} \op{-Mod}_{\mathbb{Z}}$ aller
$\mathbb{Z}$-gra\-du\-ier\-ten Moduln "uber besagtem $\mathbb{Z}$-graduierten
Ring entsteht, diesmal bis auf das Darantensoieren der Kohomologie partieller
Fahnenmannigfaltigkeiten, die als diagonal in der Bigraduierung liegend
aufzufassen sind.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Unter unserer Zuordnung sollen sich entsprechen:
\begin{enumerate}
\item\label{B1} Das erste Bild
\begin{figure}[p]\centering
  \includegraphics[height=5cm]{SkriptenBilder/BildSiCo}\\[4mm]
\noindent Bild \ref{B1}
\end{figure}
dem Objekt 
\begin{equation*}
j_!\underline{P(n) s_{a+1} P(n)}[1]\in  
\op{Der}^+_{P(n) \times P(n)} G
\end{equation*}
f"ur $n=a+2+b$ 
entsprechen, als da hei"st der konstanten Garbe auf der Doppelnebenklasse
$
P(n) s_{a+1} P(n)
$
gesetzt in den Grad ${-1}$ und 
ausgedehnt durch Null auf $G$.  Hier 
meint $j$ die Einbettung der fraglichen Doppelnebenklasse in $G$ und
$s_{i}
\in G$ die durch die Transposition von $\op{e}_{i}$ und $\op{e}_{i+1}$
gegebene Permutationsmatrix.
\item\label{B2} Das zweite Bild
\begin{figure}[p]\centering
  \includegraphics[height=5cm]{SkriptenBilder/BildSiCo0002}\\[4mm]
\noindent Bild \ref{B2}
\end{figure}
dem Objekt 
\begin{equation*}
j_*\underline{P(n) s_{a+1} P(n)}[1](1)\in  
\op{Der}^+_{P(n) \times P(n)} G
\end{equation*}
f"ur $n=a+2+b$ 
entsprechen, also derselben konstanten Garbe gesetzt in Grad $(-1)$, diesmal  
aber ausgedehnt durch
das derivierte direkte Bild und einmal getwistet im Sinne von Tate-Twist.
\item\label{B6} Das dritte Bild \ref{B6}
\begin{figure}[p]\centering
  \includegraphics[height=5cm]{SkriptenBilder/BildCap}\\[4mm]
\noindent Bild \ref{B6}
\end{figure}
dem Objekt 
\begin{equation*}
j_!\underline{P(a)}[1]=j_*\underline{P(a)}[1]\in  
\op{Der}^+_{P(a+2) \times P(a)} G
\end{equation*}
entsprechen, also der konstanten Garbe auf $P(a)$, 
verschoben in den Grad $(-1)$ und
mit $P(a+2)$-Operation von links und der $P(a)$-Operation von rechts.
Nee, da mu"s was anderes her! Von hinten und von vorne 
Nippel an Strich vorbeistecken liefert nicht
dasselbe! Sollte aber $P(a)$-beidseitig invariant sein,
so da"s dranmachen von Twist nix ausmacht.
\item\label{B7} Das vierte Bild \ref{B7}
\begin{figure}[p]\centering
  \includegraphics[height=5cm]{SkriptenBilder/BildCup}\\[4mm]
\noindent Bild \ref{B7}
\end{figure}
schlie"slich dem Objekt 
\begin{equation*}
j_!\underline{P(a)}[1]=j_*\underline{P(a)}[1]\in  
\op{Der}^+_{P(a) \times P(a+2)} G
\end{equation*}
entsprechen,
also derselben konstanten Garbe auf $P(a)$ im Grad $(-1)$, nun aber
aufgefa"st mit der $P(a)$-Operation von links und der $P(a+2)$-Operation von
rechts und eventuell einem Tate-Twist. Nee, da mu"s 
was anderes her! Von hinten und von vorne 
Nippel an Strich vorbeistecken liefert nicht
dasselbe! Sollte aber $P(a)$-beidseitig invariant sein,
so da"s dranmachen von Twist nix ausmacht.
\end{enumerate}




\emph{Lasse ab hier alphabetisch nummerieren!}
\begin{enumerate}
\item\label{B3B} In \ref{IINB} wird gezeigt, da"s die 
in Bild \ref{B3B} dargestellte Relation
\begin{figure}[p]\centering
  \includegraphics[height=0.4\textheight]{SkriptenBilder/BildR0001}\\[4mm]
\noindent Bild \ref{B3B}
\end{figure}
erf"ullt ist, da"s sich also in Worten ein Twist und der 
Twist in die Gegenrichtung aufheben.
\item\label{B4} Die Relation
\begin{figure}[p]\centering
  \includegraphics[height=0.4\textheight]{SkriptenBilder/BildR0002}\\[4mm]
\noindent Bild \ref{B4}
\end{figure}
aus Bild \ref{B4} zeigt man in derselben Weise,
unsere Twists heben sich also auch in der umgekehrten Reihenfolge
ausgef"uhrt gegenseitig auf.
\item Die Zopfrelationen folgen aus \ref{ZOPF}.
\item\label{B8} Um die in Bild \ref{B8}
\begin{figure}[p]\centering
  \includegraphics[height=0.4\textheight]{SkriptenBilder/BildR0003}\\[4mm]
\noindent Bild \ref{B8}
\end{figure}
dargestellten Relationen zu pr"ufen, gilt es einen Isomorphismus
\begin{equation*}
j_{!} \underline{P(a+2) s_{a+1} P(a+2) [1]} \ast_{P(a+2)} \underline{P(a)}
\overset{\sim}{\rightarrow} \underline{P(a)}
\end{equation*}
anzugeben. Den gibt es nun zwar nicht, aber das eine ist nur um eine
$\mathbb{C}$-Faserung gr"o"ser und das sollte am Schlu"s nichts ausmachen.
\end{enumerate}
Wir gehen aus vom kommutativen Diagramm
\begin{displaymath}
\xymatrix{
P(a+2)s_{a+1} P(a+2)\ar@{_{(}->}[d] \times_{P(a+2)} P(a) \ar[r] & P(a)\ar@{_{(}->}[d]\\
 G  \times_{P(a+2)}  G \ar[r] & G
}
\end{displaymath}
Seine Vertikalen sind abgeschlossene Einbettungen, seine untere Horizontale ist
eigentlich und seine obere Horizontale ist eine Faserung mit Faser $\mathbb{C}$.

Setzen wir oben links die konstante Garbe ein und nehmen unter allen Abbildungen
das eigentliche direkte Bild beziehungsweise das gew"ohnliche direkte Bild, so folgt
\begin{eqnarray*}
j_{!} \underline{P(a+2) s_{a+1} P(a+2)} \ast_{P(a+2)} j_{!} \underline{P(a)}
& \cong & j_{!} \underline{P(a)} [-2] (-1) \\
j_{\ast} \underline{P(a+2) s_{a+1} P(a+2)} \ast_{P(a+2)} j_{\ast} \underline{P(a)}
& \cong & j_{\ast} \underline{P(a)} \\
\end{eqnarray*}
\end{Bemerkungl}

\begin{Bild} 
\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildBei}\\[4mm]
\noindent Die drei {\bf Reidemeister-Z"uge}.\index{Reidemeister-Zug} 
Je zwei Darstellungen desselben Links lassen sich
durch endlich viele derartige Z"uge ineinander "uberf"uhren.
Dasselbe gilt f"ur orientierte Links, wenn obige Bilder mit
Pfeilen gedacht werden.
\end{Bild}

\subsection{HOMFLYPT}
\begin{Bemerkungl}\index{HOMFLYPT-Polynom}
Das {\bf HOMFLYPT-Polynom} ist eine Invariante f"ur orientierte Verschlingungen
bis auf Isotopie im Sinne von \ref{VeSC}. 
Es ordnet jeder derartigen Verschlingung\label{HOMFLYPT} 
ein Element von $\mathbb Q ({}^\prime q,t)$ zu und kann dadurch charakterisiert
werden, da"s es (1) einer disjunkten 
\glqq nebeneinandergestellten\grqq\  Vereinigung zweier
orientierter Verschlingungen das Produkt der Werte auf 
den einzelnen Verschlingungen
zuordnet, da"s (2) die in nebenstehendem Bild erkl"arte 
{\bf Skein-Relation} gilt,
und da"s (3) dem unverknoteten Seilring ein von Null verschiedenes 
Element zugeordnet wird.
Man "uberlegt sich, da"s die gegebenen Relationen ausreichen, jedes Bild einer
Verschlingung zu transformieren in eine Kombination von Bildern, bei denen die
einzelnen Komponenten \glqq hintereinander\grqq\  liegen und bei 
jeder Komponente von einem
Punkt ausgehend immer \glqq erst die "Uberkreuzung und dann 
die Unterkreuzung kommt\grqq. Solch ein Bild stellt aber stets einen
unverknoteten Seilkreis dar, wir k"onnen ja schlicht am besagten Punkt 
\glqq das Seil hochheben und dabei senkrecht Seil zugeben\grqq.
Etwas gew"ohnungsbed"urftig ist es, da"s unser Ausdruck zwar als
Polynom bezeichnet wird, eigentlich aber im Quotientenk"orper des
Polynomrings liegt.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
Hier sind auch andere Konventionen und Normalisierungen
m"oglich und "ublich. In \cite{Kassel} wird etwa 
jedem orientierten Link $L$ ein Element  $P_L\in \DZ[x^{\pm 1},y^{\pm 1}]$ 
zugeordnet und {\bf Jones-Conway-Polynom}\index{Jones-Conway-Polynom} 
oder  
{\bf Jones-Polynom in zwei Variablen}\index{Jones-Polynom!in zwei Variablen} 
genannt.
Bei dieser Konvention wird der unverknoteten Kreislinie
 der Wert Eins zugeordnet,
und den eben in \ref{HOMFLYPT} erkl"arten Ausdruck
erh"alt man als $$P_L(t, q-q^{-1})\frac{t-t^{-1}}{q-q^{-1}}$$

\end{Bemerkungl}














































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































\begin{Bild} 
\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildSkein}\\[4mm]
\noindent 
Die  Skein-Relation\index{Skein-Relation}
\end{Bild}

\begin{Bild} 
\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/Bildttq}\\[4mm]
\noindent Unsere Annahme, da"s dem unverknoteten 
Seilring ein von Null verschiedenes 
Element zugeordnet werden soll, erlaubt uns, dieses Element auch
explizit zu bestimmen.
\end{Bild}











\begin{Bemerkungl}
  Jetzt ordnet Khovanov jedem Zopf einen bis auf Homotopie wohlbestimmten 
Komplex von graduierten Bimoduln zu. Jetzt nehmen von jedem Term dieses
Komplexes die Hochschild-Homologie, und dann Kohomologie.
Es entsteht ein dreifach graduierter Vektorraum: Grad der
Hochschild-Homologie,
Grad im Komplex, Graduierung der Bimoduln.
Das ist die {\bf Kho\-va\-nov-Homologie}.\index{Khovanov-Homologie}
\end{Bemerkungl}


\newpage
\begin{Bemerkungl}
  Das ist ein Vorschlag f"ur eine Master-Arbeit.
  Es ist etwas knapp, gerne nachfragen!
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  In einer Arbeit mit Virk und Wendt arXiv:1809.05480, Corollary 1.6
  wird erkl"art, was die sogenannten Rouquier-Komplexe sind
  und warum sie die Zopfrelationen erf"ullen. Man beachte, da"s
  dort im Fall  $\mathcal A_B=\DC[T_1,\ldots,T_n]$ mit der
  Permutationsoperation der symmetrischen Gruppe $\op{S}_n$. 
  Sie f"uhren dazu, da"s man jedem Zopf $z$ in $n$ Str"angen
  einen wohlbestimmten Komplex 
  $K(z)\in \op{Hot}^{\op{b}}(\mathcal A_B\op{-SMod-}\mathcal A_B)$ 
  von \glqq Soergel'schen Bimoduln\grqq\ zuordnen kann. 
  Alternativ, wenn man bereit ist, "uber Wasser zu gehen, auch ein
  wohlbestimmtes Objekt $K(z)\in \op{MTDer}_{B\times B}(G)$.
  Im Bimodulbild zeigt Khovanov dann, da"s das Anwenden der
  $i$-ten Hochschildhomologie auf jeden Eintrag unseres Komplexes $K(z)$
  einen bis auf Homotopie wohldefinierten
  Komplex von graduierten Vektorr"aumen liefert, und da"s dessen
  $j$-te Homologie eine Knoteninvariante ist, also nur vom
  durch Schlie"sen des Zopfes $z$ erhaltenen Knoten abh"angt und nicht von
  $z$ selber. Er nennt das \glqq triply graded link homology\grqq,
  n"amlich nach den Graden $i,j$ und dem internen Grad unserer graduierten
  Vektorr"aume.
  Das alles m"oge ausgearbeitet und ausgef"uhrt werden.
  Im Bild der "aquivarianten derivierten Kategorien leisten 
  Webster und Williamson das Analoge. Das ist technisch aufwendiger
  und konzeptionell besser, man kann da hereingehen, wenn es Spa"s macht.
  \end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Als K"ur mag man symmetrische Z"opfe wie Tom Dieck betrachten.
  Sie geh"oren zu anderen Zopfgruppen und mit deren Soergel-Moduln 
  sollte vieles analog gehen. Man mu"s dann eben mit $G$ einer orthogonalen
  oder symplektischen Gruppe arbeiten. Und w"ahrend man daran arbeitet, geht dann
  die Zeit zu Ende.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Hier gibt es viel Freiraum, was man  wie ausf"uhrlich untersuchen
  und darstellen m"ochte. Das bespreche ich auch gerne mit.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  POINCAR\'E DUALITY IN HOCHSCHILD (CO)HOMOLOGY
  von U. Kr"ahmer erkl"art in Theorem 2.8 und 3.9 einen Isomorphismus
  $\op{HH}_i\sira  \op{HH}^{n-i}$ f"ur einen Polynomring in $n$ Variablen.
  Man mag das Argument auch einmal im Fall eines Polynomrings ausarbeiten,
  indem das alles auch recht explizit klar ist. Jedenfalls kann man
  in unserem Fall ebensogut
  mit Hochschildkohomologie wie mit  Hochschildhomologie  arbeiten.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Bezeichne nun  $R_n$ den Polynomring in $n$ Variablen. Ich denke mir, da"s die symmetrische
  Gruppe darauf  durch Vertauschung der Variablen operiert. 
  Sei $S_n\sra R_n$ der Rouquier-Komplex zur Transposition $(n-1,n)$ und $A$
  ein beliebiger $R_{n-1}$-Bimodul. Ich konstruiere im folgenden eine
  in $A$ funktorielle kurze exakte Sequenz\label{zvbk} 
  $$\op{HH}^q(R_n;A[X_n]\otimes_{R_n} S_n)\hra
  \op{HH}^q(R_n;A[X_n])\sra \op{HH}^q(R_{n-1};A)$$
  Daraus folgt dann die Behauptung relativ glatt.
  Ich sehe das im Formalismus der Spektralsequenzen,
  aber die volle Theorie wird dazu nicht n"otig sein.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Ich mache nun eine Nebenrechnung im Fall $n=2$ und
  setze $X_1=X$ und $X_2=Y$ und $R=\DC[X,Y]= R_2$ betrachte die kurze exakte
  Sequenz $$R\tau\hra S\sra R$$ mit der Surjektion gegeben durch
  Multiplikation und $R\tau$ dem Bimodul, bei dem sich die Linksoperation
  um die Vertauschung $\tau$ der Variablen von der Rechtsoperation unterscheidet, $\tau \cdot b=b^\tau\cdot  \tau$. Insbesondere haben wir
  $S=R\otimes_{R^\tau}R$ und unter  $R\tau\ra S$
  haben wir $\tau\mapsto (X-Y)\otimes 1- 1\otimes (X-Y)$.
  Gegeben ein $R$-Bimdul $M$ setzen wir nun
  $\Gamma M\pdef \{m\in M\mid Ym=mY\}$, also die
  \glqq nullte Hochschild-Kohomologie in Bezug auf die Variable $Y$\grqq,
  oder algebraisch $\Gamma M =\op{Hom}_{R\otimes R}((R\otimes R)/\langle Y\otimes 1 -1\otimes Y\rangle,M)$. Die Rechtsderivierten dieses Funktors
  notieren wir $\Gamma^p(M)\pdef ({\op{R}}^p\Gamma)(M)=\op{Ext}^p_{R\otimes R}((R\otimes R)/\langle Y\otimes 1 -1\otimes Y\rangle,M)$. 
  Ich behaupte, da"s die lange exakte Sequenz zu unserer kurzen exakten Sequenz
  die folgende Gestalt hat:
  $$(\Gamma R\tau =0)\ra \Gamma S\hra (\Gamma R =R)\sra (\Gamma^1 R\tau =\DC)
  \ra \Gamma^1 S \sira  \Gamma^1 R$$
  und alle anderen Eintr"age sind Null. Ich gebe zu, das nur ungef"ahr gerechnet zu haben, in einer etwas vereinfachten Situation.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Im allgemeinen sei $\Gamma^p$ in Bezug auf die letzte Variable zu verstehen.
  Jetzt liefert die allgemeine Theorie f"ur jeden $R_n$-Bimodul $B$ 
  eine konvergierende Spektralsequenz mit $E_2$-Term $\op{HH}^q(R_{n-1};\Gamma^p B)\RA \op{HH}^{p+q}(R_{n};B)$ und da nur die Terme mit $p=0,1$ von Null
  verschieden sein k"onnen, schreibt sich das als eine lange exakte
  Sequenz
  $$\begin{array}{ll}
    \ldots\ra \op{HH}^q(R_{n-1};\Gamma^1 B)\ra \op{HH}^{q+2}(R_{n-1};\Gamma B)\ra \op{HH}^{q+2}(R_{n}; B)\ra \\
    \ra \op{HH}^{q+1}(R_{n-1};\Gamma^1 B)\ra \op{HH}^{q+3}(R_{n-1};\Gamma^1 B)\ra\ldots
  \end{array}
  $$
  Jetzt gilt es,  einen $R_{n-1}$-Bimodul $A$ zu betrachten und
  f"ur $B$ zwei-Schritt-Komplex $A[X_n]\otimes_{R_n}S_n\sra A[X_n]$
  einzusetzen. So erhalten wir einen Morphismus von langen exakten Sequenzen.
  An jeder dritten Stelle ist er ein Isomorphismus nach  $\Gamma^1 S \sira  \Gamma^1 R$ aus dem vorhergehenden
  Punkt. An der Stelle jeweils danach haben wir eine Inklusion,
  weil $ \Gamma S\hra \Gamma R \sra \Gamma^1 R\tau $ spaltet, sobald wir die
  letzte Variable vergessen. Etwas Diagramm jagen liefert dann zuvor behauptete
  kurze exakte Sequenz \ref{zvbk}.
\end{Bemerkungl}


\newpage

\section{Halde}


\subsection{Zum Wegemodell}\index{Wegemodell}\index{Littelmann's Wegemodell}
\begin{Bemerkungl}
  Wir betrachten ein reelles Wurzelsystem  $R\subset V$ 
mit einem ausgezeichneten System positiver Wurzeln $R^+$ 
und die Menge $\Pi$ aller st"uckweise linearen  bei Null
beginnenden Wege $\pi:[0,1]\ra V$ im 
zugeh"origen reellen Vektorraum. Wir erg"anzen unsere 
Menge von Wegen $\Pi$
noch um ein zus"atzliches
Element $\vartheta$, dem wir die Rolle eines
M"ulleimers zuweisen wollen. 
Nun erkl"aren wir f"ur jede einfache Wurzel $\alpha$ Abbildungen
$$e_\alpha, f_\alpha: \Pi\ra \Pi\amalg\{\vartheta\}$$
wie folgt: Gegeben $\pi\in\Pi$ 
sei $m_\alpha \pdef \inf \{ \langle \pi (t), \alpha^\vee 
\rangle \mid t \in [0,1] \}$
der kleinste Wert, den die Kowurzel $\alpha^\vee$ auf dem Weg $\pi$ annimmt.
Ist $m_\alpha > -1$, so setzen wir $e_\alpha \pi \pdef \vartheta$.
Ist $m_\alpha \leq -1$, so f"arben wir alle Punkte des Weges blau, an denen 
$\alpha^\vee$ einen Wert aus $[m_\alpha, m_{\alpha} +1]$ zum ersten Mal
annimmt, und erhalten den Weg $e_\alpha \pi$, 
indem wir alle blauen Wegst"ucke
ersetzen durch die mit $s_\alpha$ gespiegelten St"ucke. In Formeln
setzen wir in diesem Fall also 
\begin{equation*}
(e_\alpha \pi)(t) \pdef \pi (t) - r (t) \alpha
\end{equation*}
mit $r (t) \pdef \inf \{ 0, \langle \pi (s), \alpha^\vee \rangle -m_\alpha -1
\mid 0 \leq s \leq t\}$.
Man beachte $r(0)=0$ unter der 
Voraussetzung  $m_\alpha\leq -1$ und
$r$ monoton fallend und
$r(1)=-1$ nach der Definition von $m_\alpha$.
Ist "ahnlich $\langle\pi (1), \alpha^\vee \rangle < m_\alpha +1$, so setzen wir 
$f_\alpha \pi \pdef \vartheta$.
Sonst f"arben wir alle Punkte des Weges rot, an denen 
$\alpha^\vee$ einen Wert aus dem Intervall 
$[m_\alpha, m_\alpha +1]$ zum letzten Mal annimmt, und erhalten den Weg
$f_\alpha \pi$, indem wir alle roten Wegst"ucke ersetzen 
durch die mit $s_\alpha$ 
gespiegelten St"ucke. In Formeln setzen wir in diesem Fall also
\begin{equation*}
(f_\alpha \pi)(t) = \pi (t) - l (t) \alpha
\end{equation*}
mit $l (t) \pdef \inf \{1, \langle \pi (s), \alpha^\vee \rangle -m_\alpha \mid
t \leq s \leq 1\}$.
Man beachte $l(0)=0$ nach der Definition von $m_\alpha$ und
$l(1)=1$ unter der 
Voraussetzung $\langle\pi (1), \alpha^\vee \rangle \geq m_\alpha +1$.
Nat"urlich w"achst $l$ monoton.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Gaussent scheint eine Variante dieser Operatoren 
zu verwenden: Um etwa $e_\alpha$ zu
erkl"aren, nimmt er den Zeitpunkt $y$, zu dem $\langle\pi (t), \alpha^\vee
\rangle$
das erste Mal sein Minimum  $m_\alpha$ annimmt, und den Zeitpunkt
$x$, zu dem $\langle\pi (t), \alpha^\vee
\rangle$ vor Erreichen dieses Minimums das letzte Mal den Wert $m_\alpha+1$
annimmt, und ersetzt den Weg auf diesem ganzen Intervall $[x,y]$ durch
sein Spiegelbild unter $s_\alpha$. 
\end{Bemerkungl}
\subsection{Kashiwara-Kristalle}
\begin{Definition}
 Sei $P$ eine freie abelsche Gruppe, $I$ eine 
meist endliche Indexmenge, $(\alpha_i)_{i\in I}$ eine
Familie von Elementen von $P$ und $(\alpha^\vee_i)_{i \in I}$ eine durch
dieselbe Menge $I$ indizierte Familie von
Gruppenhomomorphismen $\alpha^\vee_{i} : P \rightarrow \mathbb Z$ mit
$\langle \alpha_i^\vee, \alpha_i\rangle =2 \quad \forall i \in I$.
Ein {\bf $(P,(\alpha_i)_{i\in I}, (\alpha_i^\vee)_{i\in I})$-Kristall}\index{Kristall!nach
   Kashiwara}
 ist eine Menge $B$, deren Elemente wir die {\bf Atome}\index{Atom!eines
   Kashiwara-Kristalls} unseres Kristalls nennen,
 mit einer Abbildung $\op{wt} : B \rightarrow  P, $
dem sogenannten {\bf Gewicht},\index{Gewicht!bei Kristall}
 und f"ur alle $i\in I$ Abbildungen
\begin{eqnarray*}
\varepsilon_i , \varphi_i : B & \rightarrow & \mathbb Z \amalg\{-\infty\}\\
\tilde e_i, \tilde f_i : B & \rightarrow & B \amalg \{\vartheta\}
\end{eqnarray*}
f"ur ein zus"atzliches Element $\vartheta \not\in B$, dem---das 
geh"ort zum nichtmathematischen Text---die Rolle eines M"ulleimers
zugedacht ist, mit folgenden Eigenschaften:
\begin{enumerate}
 \item F"ur alle $i\in I$ und $b\in B$ gilt
$\varphi_i (b) = \langle \alpha^\vee_i, \op{wt} (b) \rangle + \varepsilon_i (b);$
\item F"ur alle $a, b \in B$ gilt $\tilde e_i a= b \Leftrightarrow a = \tilde f_i
b;$
\item Gegeben $b \in B$ mit $\tilde e_i b \in B$ gilt
\begin{eqnarray*}
 \op{wt}(\tilde e_i b) &=& \op{wt}(b) + \alpha_i\\
\varepsilon_i (\tilde e_i b) &=& \varepsilon_i (b) +1\\
\varphi_i (\tilde e_i b) &=& \varphi_i (b) -1
\end{eqnarray*}
\item Gegeben $b \in B$ mit $\tilde f_i b \in B$ gilt
\begin{eqnarray*}
 \op{wt} (\tilde f_i b) &=& \op{wt} (b) - \alpha_i\\
\varepsilon_i (\tilde f_i b) &=& \varepsilon_i (b) -1\\
\varphi_i (\tilde f_i b) &=& \varphi_i (b) +1
\end{eqnarray*}
\item $\varepsilon_i (b) = -\infty \;\Rightarrow\; \tilde e_i (b) 
= \tilde f_i (b) = \vartheta$.
\end{enumerate}
Hier ist zu verstehen $(-\infty) + n = - \infty$, so 
da"s insbesondere auch gilt $\varphi_i (b) =
-\infty \Leftrightarrow \varepsilon_i (b) = -\infty$.
\end{Definition}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Alternative Definition eines Kristalls}] 
  Die Definition ist auf Symmetrie ausgelegt, aber die Daten weisen dadurch
  viel Redundanz auf: So wird etwa $\varphi_i$ durch $\op{wt}$ und
  $\varepsilon_i$ bereits eindeutig festgelegt und umgekehrt $\varepsilon_i$
  durch $\op{wt}$ und $\varphi_i$. Ebenso legt die Kenntnis von $\tilde
  e_i$ bereits die von $\tilde f_i$ fest und umgekehrt.  Wir k"onnen einen
   $(P,(\alpha_i), (\alpha_i^\vee))$-Kristall 
alternativ auch definieren als ein Datum $(B,\op{wt},(\tilde e_i),
  (\varepsilon_i))$ 
bestehend aus einer Menge $B$ mit Abbildungen 
$\op{wt} : B \rightarrow P, $ $\tilde e_i : B \rightarrow
  B \amalg \{\vartheta\}$ und $ \varepsilon_i
  : B \rightarrow \mathbb Z \amalg\{-\infty\}$  und folgenden Eigenschaften:
  \begin{enumerate}
\item
Jedes Element von $B$ hat unter jedem $\tilde e_i$ h"ochstens ein Urbild;
  \item F"ur alle $b \in B$ mit
  $\tilde e_i b \in B$ gilt 
$
 \op{wt}(\tilde e_i b) = \op{wt}(b) + \alpha_i$ und 
$\varepsilon_i (\tilde e_i b) = \varepsilon_i (b) +1$;
   \item
F"ur alle $b \in B$
gilt  $\varepsilon_i (b) = -\infty \;\RA\; \tilde e_i (b) = \vartheta$.
\end{enumerate}
\end{Bemerkungl}

\begin{Definition}
 Ein Kristall $B$ hei"st 
{\bf nach oben normal}\index{normal!nach oben, Kristall} genau dann, wenn gilt
\begin{equation*}
 \varepsilon_i (b) = \op{sup} \{ n \mid \tilde e_i^n b \neq \vartheta\}
\end{equation*}
f"ur alle $i \in I$ und $b \in B$.
Insbesondere bedeutet diese Forderung auch, da"s es f"ur jedes $b\in B$ und
jedes $i\in I$ ein $n\in\DN$ gibt mit $\tilde e_i^n b = \vartheta$.
Ein Kristall hei"st {\bf nach unten normal}\index{normal!nach unten, Kristall} 
genau dann, wenn gilt
\begin{equation*}
 \varphi_i (b) = \op{sup} \{ n \mid \tilde f_i^n b \neq \vartheta \}
\end{equation*}
Ein Kristall hei"st {\bf normal}\index{normal!Kristall} 
 genau dann, wenn er nach oben und unten
normal ist. Im Fall eines normalen Kristalls 
weist unsere Definition also noch viel mehr Re\-dun\-danz auf:
Schon die Vorgabe der $\tilde e_i$ legt alle 
anderen Daten fest bis auf die Gewichte
$\op{wt} (b)$, f"ur die  dadurch nur die Werte 
$\langle \alpha^\vee_i, \op{wt} (b) \rangle$ festgelegt
werden. Gilt aber zus"atzlich $\bigcap \op{ker} \alpha^\vee_i =0$, 
so legt bei einem normalen
Kristall die Kenntnis der $\tilde e_i$ bereits 
alle anderen Daten aus der Definition eindeutig
fest.
\end{Definition}
\begin{Bild} 
\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildBSpK}\\[4mm]
\noindent 
Ein dreielementiger 
Kristall mit Gitter $P=\DZ$, $|I|=1$, $\alpha_1=2$.
Da es eh nur einen Index gibt, schreiben wir gleich $\alpha_1 =\alpha$.
"Uber den Kristall habe ich sein Gitter gezeichnet,
um die Gewichte klarzumachen. Unter den Elementen des Kristalls 
stehen jeweils ihre $\varphi$-Werte.
Diese Ketten k"onnen l"anger sein, nach einer oder beiden Seiten
in's Unendliche reichen, und bei Ketten aus nur einem
Element ist 
zus"atzlich zu allen ganzen Zahlen 
auch noch 
$-\infty$ als $\varphi$-Wert erlaubt. Ein beliebiger Kristall ist
in dieser Situation eine disjunkte Vereinigung von Kristallen dieser 
Typen.
\end{Bild}
\begin{Bild} 
\includegraphics[height=0.4\textheight]{SkriptenBilder/BildKAr}\\[4mm]
\noindent 
Ein achtelementiger 
Kristall mit Gitter $P$ vom Rang zwei und $|I|=2$. 
Die Gewichte 
werden durch den Ort angedeutet, an dem die jeweiligen 
Elemente des Kristalls als dicke Punkte eingezeichnet sind.
Es gibt zwei Elemente mit Gewicht Null.
Die durchgezogenen Pfeile  stehen f"ur
$\tilde{e}_1$, die gestrichelten f"ur $\tilde{e}_2$. 
Beginnt an einem Punkt kein Pfeil der entsprechenden Art, so 
ist gemeint, da"s er von der entsprechenden Abbildung in
den M"ulleimer bef"ordert wird.
Ich habe die $\varepsilon_1$-Werte eingezeichnet, die 
f"ur einen normalen Kristall notwendig w"aren.
Ich habe keine $\varepsilon_2$-Werte eingezeichnet,
um das Bild nicht un"ubersichtlich zu machen. Die $\tilde{f}_i$
werden eh durch die $\tilde{e}_i$ bereits eindeutig festgelegt.
Wir k"onnten durchaus die beiden Atome vom Gewicht Null identifizieren 
und so einen siebenelementigen
Kristall erhalten.
\end{Bild}
\begin{Definition}
  Ein {\bf Morphismus} von einem Kristall $A$ zu einem
Kristall $B$ ist eine Abbildung
$h:A\amalg \{\vartheta\}\ra B\amalg \{\vartheta\}$ mit 
$h(\vartheta)=\vartheta$ und der Eigenschaft,
da"s die Funktionen $\varepsilon_i$ und  $\varphi_i$ und 
$\op{wt}$  auf den
Elementen  $a\in A$, die nicht im M"ulleimer landen, 
dieselben Werte annehmen wie auf $h(a)$, 
und da"s gilt $h(\tilde e_i a)=\tilde e_i h(a)$ 
falls  $\tilde e_i h(a)\neq \vartheta$ sowie 
$h(\tilde f_i a)=\tilde f_i h(a)$ 
falls  $\tilde f_i h(a)\neq \vartheta$.
\end{Definition}

\begin{Ubung}
  Zwischen nichtisomorphen Kristallen zu endlichdimensionalen irreduziblen 
Darstellungen gibt es jeweils genau einen Morphismus:
Den {\bf Nullmorphismus},\index{Nullmorphismus!von Kristallen} 
der den ganzen ersten Kristall in den M"ulleimer des zweiten
Kristalls wirft.  Zwischen isomorphen Kristallen 
zu endlichdimensionalen irreduziblen 
Darstellungen
gibt es zus"atzlich noch genau einen Isomorphismus.
\end{Ubung}
\begin{Definition}
 Das {\bf Tensorprodukt}\index{Tensorprodukt!von Kashiwara-Kristallen} 
$A \otimes B$ zweier Kristalle $A,B$ ist die Menge $A \times B$ mit den
Abbildungen $\op{wt} (a,b) = \op{wt} (a) + \op{wt} (b)$,
\begin{displaymath}
 \begin{array}{lll}
  \varepsilon_i (a,b) &=& \max \left\{ \varepsilon_i (a), \varepsilon_i (b) + \varepsilon_i (a) - \varphi_i (a)\right\}\\
\varphi_i (a,b) &=& \max \left\{ \varphi_i (b), \varphi_i (a) + \varphi_i (b) - \varepsilon_i (b)\right\}\\
 \end{array}
\end{displaymath}
\begin{displaymath}
\begin{array}{lll}
 \tilde e_i (a,b) &=& \left\{ \begin{array}{ccc}
(\tilde e_i (a),b) &\text{ falls } &\varphi_i (a) \geq \varepsilon_i (b);\\
(a,\tilde e_i (b)) &\text{ falls } & \varphi_i (a) < \varepsilon_i (b),
\end{array}\right.\\[4ex]
\tilde f_i (a,b) &=&\left\{ \begin{array}{ccc}(\tilde f_i (a),b) & \text{ falls } & \varphi_i (a) > \varepsilon_i (b);\\
(a, \tilde f_i (b)) & \text{ falls } & \varphi_i (a) \leq \varepsilon_i (b),\end{array}\right.
%\end{array}
\end{array}
\end{displaymath}
mit der Ma"sgabe, da"s $(a, \vartheta) = (\vartheta, b) = \vartheta$ alle als der M"ulleimer zu
verstehen sind.
\end{Definition}

\subsection{Imprimitivit"at}
Mir hat Orsted verraten, da"s er einen sehr schnellen Beweis 
f"ur die Imprimitivit"atsformel gefunden hat, er steht im
Journal of Functional Analysis 1979.

\subsection{Harish-Chandra-Homomorphismus und Cherednik-Algebra}
Seien $\frak{g} \supset \frak{h}$ eine 
komplexe halbeinfache Lie-Algebra mit einer
Cartan'schen. Die Algebra $\cal{D}(\frak{g})^{G}$ 
der invarianten algebraischen 
Differentialoperatoren auf $\frak{g}$ operiert auf 
$$\Bbb{C} [\frak{g}]^{G} \overset{\sim}{\ra} 
\Bbb{C}[\frak{h}]^{W} \subset \Bbb{C}[\frak{h}_{\op{reg}}]^{W}$$
durch algebraische Differentialoperatoren. 
Da $\frak{h}_{\op{reg}} \ra \frak{h}_{\op{reg}}/W$ eine "Uberlagerung
ist, haben wir $\op{Diff}(\Bbb{C} [\frak{h}_{\op{reg}}]^{W}) 
= \cal{D} (\frak{h}_{\op{reg}})^{W}$.
\begin{Satz}
Die Verkn"upfung dieser Abbildung 
$\varphi : \cal{D}(\frak{g})^{G} \ra \cal{D}(\frak{h}_{\op{reg}})^{W}$ mit
der Konjugation durch $\delta = \prod_{\alpha \in R^{+}}\alpha^{\vee}$ 
faktorisiert "uber
$\cal{D}(\frak{h})^{W}$, d.h.\ 
$\delta \varphi (D) \delta^{-1} \in \cal{D} (\frak{h})^{W}$ f"ur alle
$D \in \cal{D} (\frak{g})^{G}$.
\end{Satz}
\begin{proof}[Beweis]
Harish-Chandra, Gerry Schwartz, $\op{sl}_{2}$-Rechnung.
\end{proof}
\begin{Bemerkung}
Die so definierte Abbildung $\cal{D}(\frak{g})^{G} \ra\cal{D}(\frak{h})^{W}$
hei"st 
der \defind{Harish-Chandra-Homomorphismus}. Er hat einen gro"sen Kern.   
\end{Bemerkung}
Verallgemeinert man das auf
symmetrische R"aume, so erh"alt man eine Abbildung
$$\cal{D} (\frak{p})^{K} \ra \cal{D}(\frak{a}_{\op{reg}})^{W}$$
f"ur $W$ die kleine Weylgruppe. Das Bild dieser
Abbildung kann beschrieben werden  als
$$e \Bbb{C} \langle \xi_{1}, \ldots , \xi_{n} , W\rangle e \in \op{End} \Bbb{C} [\frak{a}]$$
f"ur $e = \frac{1}{|W|} \sum_{x \in W} x$ in $\Bbb{C}[W]$ einem Idempotenten und $\xi_{i}$ den Dunkl-Operatoren
$\xi_{i} = \frac{\partial}{\partial x_{i}} + \sum k_{\alpha} \frac{1-s_{\alpha}}{\alpha}$

Variante von Cherednik: Kommutieren. 

Variante von Dunkl: Gut mit Weylgruppe

\glqq Trigonometrische\grqq\  Version auf Torus ????.

\subsection{Frage zu Vergleich $\Delta$-Fahne mit Jantzen-Filtrierung} 
Auf dem antidominanten 
Projektiven betrachte die $\Delta$-Fahne und die
$\nabla$-Fahne.
Wir fassen sie auf als Filtrierungen, 
indem wir alle Subquotienten derselben L"ange zusammenfassen.
Induziert die $\nabla$-Filtrierung auf 
den Subquotienten der $\Delta$-Filtrierung die Jantzen-Filtrierung?
 Auf dem untersten Subquotienten?
 (Graduierung und alles scheint zu liefern, 
da"s diese induzierte Filtrierung jedenfalls
 schneller ist als die Jantzen-Filtrierung.)
 
 Allgemeiner bei Kipp-Moduln??
\subsection{Induktion von Charakteren}
%%%%%%%
Jede Lie Algebra $L$ besitzt die Einsdarstellung $k$. Diese
f"uhrt zu einem Homomorphismus von unit"aren
$k$-Algebren $\epsilon : U(L) \ra k$ mit
$\epsilon (X) = 0 \quad \forall X\in L$.

Ist allgemeiner $\op{ch}i : L \ra k$ ein Lie-Algebren-Homomorphismus, also eine lineare
Abbildung $\op{ch}i \in L^{\ast}$ mit $\op{ch}i ([L,L]) =0$, so definiert $\op{ch}i$ einen
Homomorphismus von unit"aren $k$-Algebren $\op{ch}i : U(L) \ra k$.
Betrachten wir speziell die Lie-Algebren $\frak{b}$, so definiert jedes Gewicht $\lambda
\in \frak{h}^{\ast}$ einen Lie-Algebren-Homomorphismus $\hat{\lambda} : \frak{b} \ra k$ und
somit einen Homomorphismus assoziativer Algebren $\tilde{\lambda} : U(\frak{b}) \ra k$.
Nat"urlich ist $\ker \tilde{\lambda}$ gerade das von allen $H - \lambda(H)$ mit
$H \in \frak{h}$ und den
$X_{\al}$ mit $\al \in R^{+}$ erzeugte Linksideal.
Wir betrachten die kurze exakte Sequenz
$$ \ker \tilde{\lambda} \hookrightarrow U(\frak{b}) \twoheadrightarrow k$$
und erhalten eine kurze exakte Sequenz
$$\begin{array}{ccccc}
U(\frak{n})\otimes_{k} \ker\tilde{\lambda} & \hookrightarrow & U (\frak{n}) \otimes_{k} U(\frak{b})&
\twoheadrightarrow& U(\frak{n}) \otimes_{k} k\\
\downarrow &                 & \downarrow & &  \\
I_{\lambda} & \hookrightarrow & U(\frak{g}) & &
\end{array}$$
und man folgert, da"s $U(\frak{g})=\cal{U} (\frak{n})\oplus I_{\lambda}$ f"ur alle $\lambda\in \frak{h}^{\ast}$.



\subsection{Weitere Bemerkungen zu Hecke-Algebren}\label{wbH}



\begin{Definition}\label{Hal}
Gegeben ein Kring
$k$ und Gruppen $G\supset B$  
definieren wir die \defind{Hecke-Algebra} {\bf zu $G\supset B$ mit
Koeffizienten in $k$} als den opponierten Ring
zum Endomorphismenring der
von der Einsdarstellung von $B$ auf $k$ 
koinduzierten Darstellung von $G$, in Formeln
$$\cal{H} (G,B)_k \pdef
\op{End}^{G}_{{k}}(\op{prod}^{G}_{B} k)^{\op{opp}}$$
\end{Definition}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{ Hecke-Algebra 
und Funktionen auf Doppelnebenklassen}]
Die koinduzierte Darstellung $\op{prod}^{G}_{B} k$ kann identifiziert werden
mit dem freien $k$-Modul $ k\langle G/B\rangle$ "uber der Menge $G/B$ 
und die nat"urlichen Abbildungen\label{MHe} 
$$\cal{H} (G,B)_k\sira \op{Hom}^{B}_{{k}}( k,
k\langle G/B\rangle)\sira 
k\langle G/B\rangle^B\hra k\langle B\backslash G/B\rangle$$
liefern eine Bijektion zwischen der Hecke-Algebra
und dem freien $k$-Modul "uber der Menge der \emph{endlichen} $B$-Bahnen in 
$G/B$ alias der Menge aller der $B$-Doppel\-ne\-ben\-klassen in $G$,
die in endlich viele $B$-Rechtsnebenklassen zerfallen. Wir nennen 
sie die {\bf rechtsendlichen}\index{rechtsendlich!Doppelnebenklasse}
 Doppelnebenklassen.
\end{Bemerkungl}
\begin{Ubung}
Es kann durchaus vorkommen, da"s eine Doppelnebenklasse unter der
Rechtsoperation in endlich viele Bahnen zerf"allt, unter der
Linksoperation jedoch
in unendlich viele Bahnen. Zum Beispiel betrachte man 
in $G=\op{GL}(2;\DC(t))$  die Untergruppe
$B$ aller oberen Dreiecksmatrizen mit Einsen auf der Diagonale
und polynomialem Eintrag oben rechts. F"ur $g=\op{diag}(t,t^{-1})$
ist $BgB$ nur eine einzige $B$-Bahn unter der Rechtsoperation, zerf"allt
jedoch in unendlich viele $B$-Bahnen unter der Linksoperation.
\end{Ubung}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Multiplikation im Doppelnebenklassenbild, endlicher Fall}]
 Ist die Gruppe $B$ endlich und $k=\DZ$, so k"onnen wir die durch die
Isomophismen aus \ref{MHe} induzierte
Multiplikation auf $\DZ\langle B\backslash G/B\rangle$ 
explizit beschreiben wie folgt:
Wir betten zun"achst diesen Raum ein als die additive
Untergruppe der $B$-Biinvarianten in den
 Gruppenring $\Bbb{Z} \langle G\rangle $
mit der Konvolution $\ast$  als Multiplikation.
Diese Untergruppe  ist zwar
abgeschlossen unter der Konvolution, besitzt jedoch im
allgemeinen kein Einselement. Nun f"uhren
wir  auf den $B$-Biinvarianten
in $\DZ\langle G\rangle $  eine neue Multiplikation ein durch die Vorschrift
$$f \cdot g = \frac{1}{|B|}( f\ast g)$$
Wir erhalten so einen unit"aren Ring mit der
charakteristischen Funktion von $B$ als Einselement,
und die obige Kette von Bijektionen liefert einen
Isomorphismus unserer Hecke-Algebra mit diesem Ring.
\end{Bemerkungl}  



\begin{Bemerkungl}[\textbf{Multiplikation im Doppelnebenklassenbild}]
Im allgemeinen kann
die Multiplikation auf $\cal{H}(G,B)$ 
in der durch die rechtsendlichen Doppelnebenklassen
gegebenen Basis
 beschrieben werden durch die Formel
$$X \cdot Y = \sum_{Z} a^{Z}_{X,Y} Z$$
f"ur  rechtsendliche Doppelnebenklassen $X,Y,Z$, wo $a^{Z}_{X,Y}$ 
f"ur ein und jedes $g \in Z$ die Zahl der
$B$-Rechtsnebenklassen in $X\cap gY^{-1}$ bezeichnet oder,
feiner ausgedr"uckt, die Kardinalit"at der  Faser 
der von der Multiplikation induzierten Abbildung
$X\times_{/B} Y \ra G$ an einem und jedem Punkt $g\in Z$.
\end{Bemerkungl}  



\begin{Bemerkungl}[\textbf{Invarianten als Hecke-Modul}]
F"ur jeden $k\langle G\rangle $-Modul $M$ ist  der $k$-Untermodul
$$M^{B} = \op{Hom}^{B}_{k} (k,M) = \op{Hom}^{G}_{k}
(\op{prod}^{G}_{B}k,M)$$
der $B$-Invarianten ein $\cal{H}(G,B)_k$-Modul in 
nat"urlicher Weise.  
Ist explizit $X=g_1B\amalg\ldots \amalg g_rB$ eine rechtsendliche 
$B$-Doppelnebenklasse mit ihrer Zerlegung unter der Rechtsoperation
von $B$ und $m\in M^B$ ein $B$-invarianter Vektor, so haben wir 
in Formeln $Xm=g_1m+\ldots +g_rm$,
was offensichtlich nicht von der Wahl der $g_i$ abh"angt 
und ebenso offensichtlich wieder ein $B$-invarianter Vektor ist.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
Ist der Funktor der $B$-Invarianten
exakt, zum Beispiel im Fall einer endlichen Gruppe $B$, deren
Kardinalit"at eine Einheit ist in $k$, so ist $\op{prod}^{G}_{B}k$
ein projektiver $k\langle G\rangle $-Modul und der Funktor der $B$-Invarianten
ist nach den in \ref{VAMA} ausgef"uhrten allgemeinen Prinzipien 
und mit etwas Sorgfalt bei Fragen der Mengenlehre ein Quotientenfunktor
$$G\op{-Mod}_{k}\;\sra\; \cal{H}(G,B)_k\op{-Mod}$$
\end{Bemerkungl}










\begin{Bemerkungl}
Wir nehmen nun umgekehrt $X \subset G/B$ eine endliche $B$-stabile
Teilmenge, fassen ihre charakteristische Funktion 
auf als ein Element $X$ der
Hecke-Algebra und wollen den durch Multiplikation mit diesem
Element der Heckealgebra gegebenen Endomorphismus der
koinduzierten Darstellung
$$\begin{array}{ccc}
k\langle G/B\rangle &\ra &k\langle G/B\rangle \\
f & \mapsto & fX
\end{array}$$
beschreiben. Dazu beachten wir die Bijektion
$G\times^B G/B\sira G/B\times G/B$ mit $[g,x]\mapsto (gB,gx)$.
Da sie $G$-"aquivariant ist,
liefert sie eine nat"urliche Bijektion zwischen
der Menge aller  $B$-stabilen Teilmengen von $G/B$ und der Menge aller 
unter der
diagonalen $G$-Operation stabilen Teilmengen von 
$G/B\times G/B$, die gegeben wird durch die 
Vorschrift $X\mapsto G(eB\times X)$.
K"urzen wir f"ur $u,v \in G/B$ mit  
$$u \stackrel{X}{\longleftarrow} v\qquad\text{ oder }
\qquad u \overleftarrow{X} v$$
die Aussage ab, da"s sich das Paar $(u,v)$ unter der
diagonalen $G$-Operation auf $G/B \times G/B$ nach $eB\times X$ 
transportieren l"a"st, so
k"onnen wir mithin schreiben
$$(fX)(v) = \sum_{u\overleftarrow{X}v} f(u)$$
und f"ur $Y\subset G/B$ eine weitere endliche $B$-stabile
Teilmenge 
ergibt sich
$$(f X Y)(w) = \sum_{v\overleftarrow{Y} w} (fX)(v) = 
\sum_{\substack{u,v\\u\overleftarrow{X}v\overleftarrow{Y} w}}f(u)$$
Nehmen wir als $f$  speziell die charakteristische Funktion
der Nebenklasse $\bar{e}$ des trivialen Elements, so erkennen wir,
da"s das Produkt in der Heckealgebra von $Y$ mit $X$ 
als Funktion auf $G/B$ gegeben wird 
durch die Vorschrift
$$(XY)(u)=\left|\{v\in G/B\mid u\overleftarrow{X}v
\overleftarrow{Y} \bar{e}\}\right|$$
\end{Bemerkungl}
 



\begin{Beispiel}
Seien $G \supset B$ Gruppen derart, da"s alle Bahnen von $B$ auf
$G/B$ endlich sind, und sei $R$ eine $G$-Menge.
So sind die drei Funktionenr"aume
$$k\langle R\rangle\;\subset\; \{f:R\ra k\mid 
\op{supp}f \text{ hat  endliches Bild in }
B\backslash R\}\;\subset\; \op{Ens}(R,k)$$
in nat"urlicher Weise Darstellungen von $G$. Um das zu zeigen f"ur den 
mittleren Raum aller Funktionen, die nur auf endlich vielen $B$-Bahnen
von Null verschieden sind, benutzt man unsere speziellen Voraussetzungen
an unsere beiden Gruppen.
Im ersten Fall $M=k\langle R\rangle$ 
des freien $k$-Moduls "uber einer $G$-Menge $R$
ist $M^{B}$ der freie $k$-Modul 
"uber den endlichen $B$-Bahnen in $R$
und unsere Operation erh"alt die Gestalt
$$X \cdot Y = \sum_{Z} a^{Z}_{X,Y} Z$$
f"ur $X\subset G$ eine rechtsendliche $B$-Doppelnebenklasse
und $Y,Z$ endliche $B$-Bahnen in $R$, wo
$a^{Z}_{X,Y}$ wie folgt bestimmt werden kann: Man zerlege $X = x_{1}B
\amalg
\ldots \amalg
x_{r}B$ und nehme als
$a^{Z}_{X,Y}$ die Kardinalit"at von 
$\{i \mid x^{-1}_{i}g \in Y\}$ f"ur ein und jedes $g\in Z$.
Im zweiten Fall
ist $M^{B}$ der freie $k$-Modul  "uber 
der Menge aller $B$-Bahnen in $R$ und die Operation der
Hecke-Algebra wird beschrieben durch dieselbe Formel (nicht nachgerechnet),
jetzt aber auch f"ur nicht notwendig endliche $B$-Bahnen.  
Im letzten Fall $M=\op{Ens}(R,k)$ die Menge aller 
Abbildungen von $R$ nach $k$ finden wir 
als $M^B=\op{Ens}(B\backslash R,k)$
die Menge aller 
Abbildungen von $B\backslash R$ nach $k$ und die Operation der
Hecke-Algebra wird wieder 
beschrieben durch dieselbe Formel (nicht nachgerechnet).  
\end{Beispiel}

\begin{Bemerkung}
Rechnet man explizit Beispiele, so empfiehlt sich 
im Fall endlicher Bahnen die Probe
$$|X/B| \cdot |Y|= \sum_{Z} a^{Z}_{X,Y} |Z|$$
In der Tat steht rechts die Zahl der 
Paare $(i,g) \in \{1,\ldots , r\} \times R$
mit $x^{-1}_{i}g \in Y$ alias die 
Kardinalit"at der disjunkten Vereinigung der $x_{i}Y$.  
\end{Bemerkung}


  \begin{Bemerkungl}
 Die offensichtliche Operation von $\op{GL} (2;\Bbb{C})$ auf $\Bbb{C}^{2}$
induziert eine transitive Operation durch holomorphe Transformationen auf der
Riemann'schen Zahlenkugel $\Bbb{P}^{1}\Bbb{C}$.
Schr"anken wir diese Operation ein auf $\op{GL} (2; \Bbb{R})^+ 
\subset \op{GL} (2;\Bbb{C})$,
so wird der "Aquator $\Bbb{P}^{1}\Bbb{R}$ eine Bahn, und
da $\op{GL} (2; \Bbb{R})^+ $ zusammenh"angend ist, m"ussen
 auch die 
zwei Hemisph"aren unter der Operation dieser Gruppe
stabil sein. Sie sind sogar Bahnen, denn betrachten wir die "ubliche Einbettung
$
\Bbb{C}  \hookrightarrow  \Bbb{P}^{1}\Bbb{C}$,
$z \mapsto  \langle z,1\rangle$, 
so besteht das Komplement des Bildes nur aus dem unendlich fernen Punkt
$\langle 1,0\rangle\in \Bbb{P}^{1}\Bbb{R}$ und die 
beiden Hemispheren entsprechen bijektiv der oberen 
beziehungsweise der unteren 
komplexen Halbebene
$H^{\pm} \pdef\{z \in \Bbb{C} \mid \pm \op{Im} (z) > 0\}$.
Die Operation von $\op{GL}(2;\Bbb{R})^+$ auf $H^{\pm}$ hat in diesen
Koordinaten die Gestalt
$$\left( {a \atop c}\;{b\atop d}\right) \cdot z = \frac{az +b}{cz+d}$$
und enth"alt insbesondere die Homothetien $z \mapsto az$ 
mit $a >0$
und die Translationen $z \mapsto z +b$ mit $b \in \Bbb{R}$.
Damit ist klar, da"s $\op{GL}(2;\Bbb{R})^+$ 
auf $H^{\pm}$ transitiv operiert.
\end{Bemerkungl}
\begin{Definition}
Eine \defind{Modulfunktion vom Gewicht $k$} ist ein 
holomorpher $\op{SL}(2;\Bbb{Z})$-invarianter
Schnitt  in der $k$-ten Tensorpotenz des komplexen 
Kotangentialb"undels der komplexen oberen Halbebene $H^{+}$.  
(Neeee, brauche noch mehr, vergleiche \ref{MoFu}.)
\end{Definition}
\begin{Bemerkungl}
Schreiben wir solch einen Schnitt als
$f (z) (\diff z)^{\otimes k}$ mit einer holomorphen 
Funktion $f:H^+\ra\DC$, 
so haben wir f"ur
$g= \left({a\atop c}{b \atop d}\right) $ in $\op{SL}(2;\Bbb{R})$ nat"urlich
$$g^{\ast} \left(f (z) (\diff z)^{\otimes k}\right) 
= f \left(\frac{az +b}{cz + d}\right) 
\left(( cz +d )^{-2k} (\diff z)^{\otimes k}\right)$$
und der Koeffizient $f$ ist eine Modulfunktion vom 
Gewicht $k$ im Sinne der "ublichen Definition, also eine
holomorphe Funktion $f:H^+\ra \DC$ auf der oberen Halbebene, die f"ur alle
$\left({a\atop c}{b \atop d}\right) \in\op{SL}(2;\Bbb{Z})$  
der absonderlichen Gleichung
$f (z)
=( cz +d )^{-2k} f \left(\frac{az +b}{cz + d}\right) 
$ gen"ugt.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}\label{HemO}
Sicher bilden alle holomorphen 
Schnitte in der $k$-ten Tensorpotenz des komplexen
Kotangentialb"undels von $H^{+}$ eine 
Darstellung von $\op{GL} (2;\Bbb{R})^+$. Auf den
$\op{SL} (2;\Bbb{Z})$-Invarianten darin operiert 
folglich die Hecke-Algebra zu $\op{GL} (2;\Bbb{R})^+ \supset
\op{SL}(2;\Bbb{Z})$. Sie f"allt zusammen mit der 
Hecke-Algebra zu $\op{GL}(2;\Bbb{Q})^+ \supset
\op{SL}(2;\Bbb{Z})$ oder sogar  zu 
$\op{GL}(2;\Bbb{Q}) \supset
\op{GL}(2;\Bbb{Z})$.
Um diese Hecke-Algebra zu verstehen betrachten wir die Menge 
$$\op{Gitt}$$ aller
$\Bbb{Z}$-Gitter in $\Bbb{Q}^{2}$ mit ihrer Operation
von $\op{GL}(2;\Bbb{Q})$. Besagte Operation ist transitiv und
die die Standgruppe des Gitters $\Bbb{Z}^{2}$
ist  $\op{GL}(2;\Bbb{Z})$. 
Folglich
liefert die Operation eine Bijektion
$$\op{GL}(2;\Bbb{Q})/\op{GL}(2;\Bbb{Z}) 
\;\sira\; \op{Gitt}$$
und wir k"onnen und werden diese Mengen im
folgenden stillschweigend identifizieren.
Wir betrachten in $\op{Gitt}$ nun die 
endlichen $\op{GL}(2;\Bbb{Z}) $-stabilen Teilmengen
$$\begin{array}{llll}
T(n)& =& \{ \Gamma \subset \Bbb{Z}^{2}\mid |\Bbb{Z}^{2}/\Gamma| = n\}
&\text{ f"ur }n \in \Bbb{N}_{\geq 1}\\[1mm] 
R(a)& =& \{a \Bbb{Z}^{2}\}&\text{ f"ur }a \in \Bbb{Q}^{\times}
\end{array}$$
F"ur zwei Gitter $\Gamma, \Gamma^{\prime} \in \op{Gitt}$ gilt dann
in den in \ref{MHe} eingef"uhrten Notationen unter der
eben eingef"uhrten Identifikation des Restklassenraums mit unserer Menge
von Gittern
$$\begin{array}{ccc}
\Gamma' \overset{T(n)}{\longleftarrow} \Gamma &\Leftrightarrow & (\Gamma' \supset \Gamma
\text{ und } |\Gamma'/\Gamma | = n)\\
\Gamma' \overset{R(a)}{\longleftarrow} \Gamma& 
\Leftrightarrow & a\Gamma' = \Gamma
\end{array}$$
Mit \ref{MHe} folgern wir $T(n) R(a) = R(a) T(n)$ (als "Ubung)
und $T(m) T(n) = T(mn)$ f"ur $m,n$ teilerfremd,
denn dann haben wir f"ur $\Gamma'',\Gamma\in\op{Gitt}$ 
\begin{quote}
$\Gamma''  \overset{T(mn)}{\longleftarrow} \Gamma\quad \IFF\quad$
es gibt genau ein $\Gamma^{\prime} $ mit $ 
\Gamma''  \overset{T(n)}{\longleftarrow} 
\Gamma' \overset{T(m)}{\longleftarrow} \Gamma$
\end{quote}
Wir behaupten weiter in der Hecke-Algebra die Formel
$$T(p) T(p^{n}) = T(p^{n+1}) + p R(p)T(p^{n-1})$$
Um das zu zeigen reicht es, beide Seiten auf die 
charakteristische Funktion $\delta_{\Gamma'' }
\in \DZ\langle\op{Gitt}\rangle$ eines Gitters $\Gamma''  \in \op{Gitt}$ 
anzuwenden und den Wert der entsprechenden Funktion
auf allen anderen Gittern $\Gamma$ zu vergleichen. Offensichtlich
sind beide Seiten nur von Null verschieden, 
falls gilt $\Gamma''  \supset \Gamma$
und $|\Gamma''  / \Gamma | = p^{n+1}$. Unter dieser Annahme 
gilt es dann zu zeigen
$$\begin{array}{r}
1 + p \op{card} \{\tilde{\Gamma}^{\prime} \in \op{Gitt} \mid
\Gamma''  \supset \tilde{\Gamma}^{\prime} \supset \Gamma,\;
 p\Gamma''  =\tilde{\Gamma}^{\prime},\; | \tilde{\Gamma}^{\prime} 
/ \Gamma| =p^{n-1}
\}\;\\[2mm]
=\op{card} \{\Gamma^{\prime} \in \op{Gitt} \mid \Gamma''  \supset 
\Gamma^{\prime} \supset \Gamma,\; |\Gamma''  /\Gamma^{\prime}| = p
,\;|\Gamma^{\prime}/\Gamma| = p^{n}\}
\end{array}$$
Ist $\Gamma'' /\Gamma$ zyklisch, so sind beide Seiten Eins, die Rechte,
da $\Gamma''  \not\subset p \Gamma$.
Ist $\Gamma'' /\Gamma$ nicht zyklisch, so gilt $p\Gamma''  \supset  
\Gamma$
und die m"oglichen $\Gamma^{\prime}$ in der
unteren Summe sind in Bijektion zu den $(p +1)$ Geraden im zweidimensionalen
$\Bbb{F}_{p}$-Vektorraum
$\Gamma'' /p \Gamma'' $.
Also steht auf beiden Seiten $p +1$.
\end{Bemerkungl}



\subsection{Derivationen}



%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
{\underline{\bf Brauche:}}

\begin{enumerate}
\item
Die adjungierte Gruppe ist eine algebraische Gruppe.
$((\op{Aut}\frak{g})^{0} \As \op{GL} (\frak{g})$,
$\op{exp}(\op{ad})\in (\op{Aut} \frak{g})^{0}$ f"ur $y$ nilpotent,
also $\op{ad} \frak{g} \subset \op{Lie} (\op{Aut}
\frak{g})\begin{array}[t]{c} \subset \\ \uparrow \\ \text{allgemein}
\end{array} \op{Der} \frak{g}$, also $\op{ad}\frak{g} = \op{Lie}
(\op{Aut} \frak{g})$
\item
Die Multiplikation $G \times \frak{h} \rightarrow \frak{g}$ hat
offenes dichtes Bild, da surjektives Tangential in $I(e,
reg.Pkt.)$
\item
{\underline Folgt:} \begin{enumerate}
\item Je zwei Cartan konjugiert.
\item $\Bbb{C} [\frak{g}]^{G} \hookrightarrow \Bbb{C}
[\frak{h}]^{W}$.
\end{enumerate}

\end{enumerate}
{\underline{\bf Dazu brauche:}}
\begin{enumerate}
\item
Algebraische Variet"at, affine; Tangentialraum,
Tangentialabbildung; Falst "uberall glatt.
Morphismen so und so. Irreduzible Komponenten
\item
Dimensionstheorie,

\end{enumerate}
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
\begin{Korollar}
F"ur die Kompositionsfaktoren von Verma-Moduln gilt
$$[ \Delta (\lambda): L (\mu)] \neq 0 \Rightarrow \mu \leq \lambda
\text{ und } W \cdot \mu = W \cdot \lambda$$
\end{Korollar}
\begin{proof}[Beweis]
Wir argumentieren in Formeln
$$\begin{array}[b]{ccl}
[ \Delta (\lambda) : L (\mu)] \neq 0 & \Rightarrow & \Delta
(\lambda)_{\mu} \neq 0 \Rightarrow \mu \leq \lambda \\
\left[ \Delta (\lambda): L (\mu)\right]\neq 0 & \Rightarrow & \op{Ann}_{Z}
L(\mu) = \op{Ann}_{Z} \Delta (\lambda) \Rightarrow W \cdot \mu =W
\cdot \lambda
\end{array}\qedhere$$
\end{proof}
Jetzt m"ussen wir erst mal bei gegebenem $\lambda \in
\frak{h}^{\ast}$ untersuchen, f"ur welche $x \in W$ gilt $x \cdot
\lambda \in \lambda + \Bbb{Z} R$.
Beachten wir $x \cdot \lambda = x \lambda + x\rho - \rho$ und
"Ubung \ref{HSP}, so erkennen wir
$x \cdot \lambda \in \lambda + \Bbb{Z} R \Leftrightarrow x \lambda
\in \lambda + \Bbb{Z} R$
\begin{Proposition}
Sei $\lambda \in \frak{h}^{\ast}$ ein Gewicht.
So sind gleichbedeutend:
\begin{enumerate}
\item
Der Vermamodul $\Delta (\lambda)$ ist einfach, in Formeln $\Delta
(\lambda) = L (\lambda)$.
\item
Es gilt $\langle \lambda + \rho, \alpha^{\vee}\rangle \not\in
\{1,2,\ldots \} $ f"ur alle $\alpha \in R^{+}$.
\end{enumerate}
\end{Proposition}
\begin{proof}[Beweis]
1 $\Rightarrow $ 2 wird erst in \ref{??} gezeigt.
Wir zeigen hier nur 2 $\Rightarrow $ 1.
Aber aus 2 folgt, da"s $\lambda$ zum Abschlu"s der antidominanten
Weylkammer geh"ort f"ur die dot-Operation der ganzen Weylgruppe
$W_{\lambda}^{\Bbb{Z}}$ auf $\lambda + \Bbb{Q} R$. Damit folgt
aber $x \cdot \lambda \geq \lambda \quad \forall x \in
W_{\lambda}^{\Bbb{Z}}$.
\end{proof}




%  \end{Bemerkung}
\subsection{Bestimmung einer reduktiven Gruppe aus ihren Charakteren}
\begin{Proposition}
Seien $G$ und $G^{\prime}$ zusammenh"angende reduktive Gruppen
"uber $\Bbb{C}$ und seien $T \subset G$ und $T^{\prime} \subset
G^{\prime}$ maximale Tori.
So kommt jeder Isomorphismus von abelschen Gruppen
$X^{\ast}(T) \overset{\sim}{\ra} X^{\ast} (T^{\prime})$, unter dem sich
die Charaktere einfacher Darstellungen entsprechen, her von
einem Isomorphismus $G \overset{\sim}{\ra} G^{\prime}$.
\end{Proposition}
\begin{proof}[Beweis]
Die Charaktere liefern einen Teilring
$\Bbb{Z} [X^{\ast} (T)]^{W}$ des Gruppenrings.
Gegeben $\lambda \in X^{\ast} (T)$ ist $\sum_{\mu \in W \lambda} e^{\mu}$
unter allen Ausdr"ucken
$$e^{\lambda} + \sum_{\mu \neq \lambda} a_{\mu} e^{\mu}$$
dieses Teilrings ausgezeichnet dadurch, da"s $\sum |a_{\mu}|$ minimal 
wird.
Also legen die irreduziblen Charaktere bereits die $W$-Bahnen in $X^{\ast}
(T)$ fest.
Betrachten wir in $X^{\ast} (T) \otimes_{\Bbb{Z}} \Bbb{R}$ den 
Zariski-Abschlu"s
der Vereinigung aller Bahnen, deren Kardinalit"at nicht maximal 
m"oglich ist, so
erhalten wir die Vereinigung der Spiegelebenen von $W$ und als Komponenten
die Spiegelebene selber.
Die Bahnen gr"o"stm"oglicher Kardinalit"at legen dann auch die Spiegelungen
selber fest und damit die Operation von $W$.
Die von den Wurzeln erzeugte Untergruppe $\Bbb{Z} R \subset X^{\ast}(T)$
ist auch bereits bekannt als die Gruppe aller m"oglichen Differenzen zwischen
zwei Gewichten in einer irreduziblen Darstellung.
Die Wurzeln sind dann die k"urzesten $(-1)$-Eigenvektoren der Spiegelungen in
$\Bbb{Z} R$, und die Kowurzeln liegen damit auch schon fest, 
also das gesamte Wurzeldatum.
\end{proof}

\subsection{Wohin?}

\begin{Definition}
Eine \defind{Fuchs'sche Gruppe} ist eine Untergruppe 
$F \subset \op{PSL} (2;\Bbb{R})$,
die auf der oberen Halbebene diskontinuierlich 
operiert in dem Sinne, da"s jeder Punkt
$p$ eine Umgebung $U$ besitzt mit 
$gU \cap U \neq \emptyset$ nur f"ur endlich viele 
$g \in F$.
\end{Definition}
Literatur: \cite{Katok}

\subsection{Gegenbeispiel zu einer "Aquivalenz bei $\cal{O}$}
\begin{Bemerkung}
Catharina Stroppel hat mich darauf aufmerksam gemacht,
da"s es im Gegensatz zu Behauptungen in der Literatur  bereits f"ur
$\frak{g} = \op{sl} (3,\Bbb{C})$ keine "Aquivalenz von Kategorien
$\cal{O}_{0} \overset{\sim}{\ra} \cal{O}_{0}$ gibt mit $L (x \cdot 0) \mapsto
L (x^{-1}\cdot 0)$.
Um das zu sehen zeigen wir, da"s jede Verkn"upfung 
$P(s\cdot 0) \ra P({st}\cdot
0) \ra P(s \cdot 0)$ die Nullabbildung ist, 
nicht jedoch jede Verkn"upfung $P(s\cdot 0)
\ra P({ts} \cdot 0) \ra P(s \cdot 0)$.
Der Raum $\op{Hom} (P(s\cdot 0), P({st} \cdot 0))$ 
ist frei "uber dem Ring
$\op{End} (P(s \cdot 0))$ vom Rang eins und jede Injektion ist eine Basis.
Dasselbe gilt f"ur die anderen $\op{Hom}$-R"aume.
Gehen wir zum Bild der $S$-Bimoduln "uber, so 
entsprechen die Deformationen unserer 
projektiven Objekte in der Sprache von \cite{So-Bi} den $S$-Bimoduln
$$\op{Gr} (\leq s), \op{Gr} (\leq  st ) \text{ und } 
\op{Gr} (\leq {ts})$$
und unsere Morphismen werden zu
$$\op{Gr} (\leq s) \overset{\gamma}{\hookrightarrow} 
\op{Gr} (\leq  st ) \twoheadrightarrow
\op{Gr}(\leq s)$$
f"ur $\gamma$ eine Gleichung der Hyperebene 
$\op{Gr}( st ) + \op{Gr}(t)$.
Die Frage ist nun, ob die Multiplikation mit 
$\gamma$ die Nullabbildung auf $\op{Gr}
(\leq s) \otimes_{S}\Bbb{C}$ beziehungsweise auf $\Bbb{C} 
\otimes_{S} \op{Gr} (\leq s)$ induziert.
Das tut sie nun genau dann, wenn die Restriktion 
von $\gamma$ auf $\op{Gr} (s) + \op{Gr} (e)$
"ubereinstimmt mit der Restriktion einer Linearform 
aus $0\times \frak{h}^{\ast}$ beziehungsweise
$\frak{h}^{\ast}\times 0$ auf $\op{Gr}(s) = \op{Gr} (e)$.
Das hinwiederum bedeutet, da"s wir die Projektionen 
von $(\op{Gr}(\op(st) + \op{Gr}(t)) \cap
(\op{Gr} (s) + \op{Gr} (e))$ auf $V$ untersuchen 
m"ussen und sehen, ob dieser Schnitt
surjektiv auf $V$ geht oder nicht unter den beiden 
Projektionen $V \times V \ra V$.
Da jedoch unser Schnitt zweidimensional ist und die 
Bilder von $V^{t}$ unter der Diagonale
$(\op{id},\op{id})$ und der Abbildung $(s, \op{id})$ 
enth"alt, mu"s er bereits von
diesen Bildern aufgespannt werden. Die Projektion 
unseres Schnitts auf die erste
$V$-Komponente ist also ganz $V$, wohingegen die 
Projektion auf die zweite $V$-Komponente nur
$V^{t}$ ist.
\end{Bemerkung}
\subsection{Kippmoduln in Projektiven}
Futorny-Khomenko-Mazorchuk scheinen zu zeigen, da"s man
die unzerlegbaren Kippmoduln erh"alt als die kleinsten Untermoduln
derart, da"s der Quotient danach keinen einfachen Verma
als Kompositionsfaktor hat.

\subsection{Versuch zu kanonischen $G_1T$-Erweiterungen}
\begin{Bemerkungl}
Ich arbeite hier einen Vorschlag von Peter Fiebig aus.
Gegeben eine Erweiterung 
$Z^\beta (\beta {\uparrow} \lambda)\hookrightarrow  E \twoheadrightarrow Z^\beta
(\lambda)$ erhalten wir einen $\frak{g}$-stabilen $S^\beta$-Untermodul
\begin{equation*}
E \subset Z^\emptyset (\beta {\uparrow} \lambda) \oplus Z^\emptyset (\lambda)
\end{equation*}
Umgekehrt kommt solch ein 
$\frak{g}$-stabiler $S^\beta$-Untermodul 
von einer derartigen Erweiterung her genau
dann, wenn gilt $Z^\beta (\beta {\uparrow} \lambda)
= E \cap (Z^\emptyset (\beta {\uparrow} \lambda) \oplus 0)$ 
und $\op{pr}_2 (E) = Z^\beta (\lambda)$.
Jetzt k"onnen wir nat"urlich
\begin{equation*}
E^\ast \subset Z^\emptyset (\beta {\uparrow} \lambda)^\ast 
\oplus Z^\emptyset (\lambda)^\ast
\end{equation*}
bilden als den Teilraum aller derjenigen $S^\emptyset$-linearen 
Abbildungen nach $S^\emptyset$, die auf $E$
Werte in $S^\beta$ annehmen.
W"ahlen wir einen Liealgebren-Automorphismus 
$\tau : \frak{g} \rightarrow \frak{g}$ mit
$\tau = -\op{id}$ auf $\frak{h}$ und twisten damit 
die kontragrediente Operation, so gibt es 
eindeutig bestimmte Isomorphismen
$
Z^\emptyset (\lambda) \overset{\sim}{\rightarrow} 
Z^\emptyset (\lambda)^{\ast\tau} 
$ mit
$v_\lambda \mapsto v_\lambda^{\ast\tau}$ 
f"ur $v_\lambda^\ast$ die Linearform,
die auf $v_\lambda$ den Wert Eins annimmt 
und die auf allen anderen Gewichtsr"aumen verschwindet.
Auf diese Weise erhalten wir eine Einbettung
\begin{equation*}
E^{\ast\tau} \subset Z^\emptyset (\beta {\uparrow} \lambda)^{\ast\tau}
\oplus Z^\emptyset (\lambda)^{\ast\tau}
\overset{\sim}{\rightarrow} Z^\emptyset (\beta {\uparrow} \lambda) 
\oplus Z^\emptyset (\lambda)
\end{equation*}
\end{Bemerkungl}
\begin{Vermutung}
\begin{enumerate}
\item
Das Bild dieser Einbettung kommt nur dann her 
von einer Einbettung "uber $S^\beta$ in der oben
beschriebenen Weise, wenn $E$ die spaltende Erweiterung war.
\item
Ist unsere Erweiterung $E$ ein Erzeuger von 
$\op{Ext}^1 (Z^\beta (\lambda), Z^\beta (\beta {\uparrow} \lambda))$ 
als $S^\beta$-Modul, so kommt das Bild von $E^\ast$ unter dem durch 
$\op{diag} (1, h_\beta)$ gegebenen Automorphismus von $ Z^\emptyset (\beta {\uparrow} \lambda) 
\oplus Z^\emptyset (\lambda)$
her von einem Erzeuger $E^{(\ast)}$ von $\op{Ext}^1 (Z^\beta (\lambda), 
Z^\beta (\beta {\uparrow} \lambda))$.
\item
F"ur jede Einheit $c \in S^\beta / \langle h_\beta \rangle$ und jeden Erzeuger $E$ von $\op{Ext}^1 (Z^\beta (\lambda), 
Z^\beta (\beta {\uparrow} \lambda))$ gilt 
$(c E)^{(\ast)} \cong c^{-1} (E^{(\ast)})$ als Erweiterung.
\end{enumerate}
\end{Vermutung}
\begin{Bemerkungl}
  Damit gibt es also h"ochstens zwei Erweiterungen mit $E^{(\ast)} \cong E$ und
  unsere Wahl von $\tau$ legt viel fest. Eventuell gibt es auch gar keine
  m"ogliche Wahl, aber dann mag man versuchen $E^{(\ast)} \cong a E$ mit einer
  anderen geeigneten Einheit $a$ von $S^\beta / \langle h_\beta\rangle$ zu
  fordern.  Jedenfalls scheint es vern"unftig, die Verschiebung derartiger
  \glqq kanonischer\grqq\  Erweiterungen zu untersuchen.  Ich erwarte mir davon
  substanzielle Vereinfachungen in \cite{AJS}.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Es scheint, da"s der AJS-Funktor in die kombinatorische Kategorie
stets in Objekten landet, f"ur die nach meiner Erinnerung gilt
$$M(\beta\da\lambda,\beta)\supset \op{im}(\op{pr}_\lambda :M(\lambda,\beta)\ra M(\lambda))\supset
H_\beta \op{ker}(\op{pr}_{\beta\da\lambda}:M(\beta\da\lambda,\beta)\ra M(\beta\da\lambda))$$
Ein Versuch zu einer vern"unftigen Definition der kombinatorischen Dualit"at
sollte ausgehen davon, da"s alle Verkn"upfungen
$$\op{Hom}(E,V)\times \op{Hom}(V,F^\tau)\ra \op{Hom}(E,F^\tau)$$
f"ur $\op{SL}_2$-Standarderweiterungen "uber $A^\beta$ definiert sind.
\end{Bemerkungl}




\subsection{Zu Frage von Rouquier}
\emph{Das folgende ist ein erfolgloser Versuch. Man k"onnte dasselbe 
feiner mit getwistet $\Delta$-spaltend probieren, vielleicht kann es
dann klappen.}
Wir gehen aus von einer spiegelungstreuen Darstellung $V$ eines
Coxetersystems $(\mathcal W, \mathcal S)$ "uber einem unendlichen
K"orper. Bezeichne $R= \mathcal O (V)$ die $k$-Algebra der regul"aren
Funktion. Gegeben $s \in \mathcal S$ betrachte die Rouquier-Komplexe
$F_s : R \otimes_{R^{s}} R \twoheadrightarrow R$ und $G_s : R \hookrightarrow
R \otimes_{R^{s}} R$.
Gegeben $x \in \mathcal W$ mit reduzierter Zerlegung $x = st \ldots r$
zeigt Rouquier, da"s in der Homotopiekategorie graduierter Bimoduln
\begin{equation*}
\op{Hot}(R\op{-Mod}_{\mathbb Z}\op{-}R)
\end{equation*}
die als Totalkomplexe zu verstehenden Objekte
\begin{eqnarray*}
F_x &=& F_s \otimes_R F_t \otimes_R \ldots \otimes_R F_r\\
G_x &=& G_s \otimes_R G_t \otimes_R \ldots \otimes_R G_r
\end{eqnarray*}
bis auf Isomorphismus nur von $x$ abh"angen.
Rouquier vermutet nun
\begin{equation*}
\op{Hot}_{R\op{-Mod}_{\mathbb Z}\op{-}R} (F_x, G_y \langle l \rangle [m])=0
\end{equation*}
falls $x \neq y$. Im Fall einer endlichen Weylgruppe bedeutet das geometrisch
\begin{equation*}
\op{Der} (j_{x!} \underline{BxB/B}, j_{y\ast} \underline{ByB/B} [m])=0
\end{equation*}
f"ur $x \neq y$, und das ist geometrisch leicht zu sehen.
Um das im allgemeinen zu zeigen, schlage ich das folgende vor:
\begin{enumerate}
\item
Ist $M^\prime \hookrightarrow M \twoheadrightarrow M^{\prime\prime}$ eine kurze
exakte und unter allen $\Gamma_{\geq i}$ exakt bleibende Sequenz von Bimoduln
aus $\mathcal F_\Delta$, so ist f"ur jeden speziellen Bimodul $B$ auch
\begin{equation*}
\op{Hom} (M\grqq, B) \hookrightarrow \op{Hom} (M,B) \twoheadrightarrow
\op{Hom} (M^\prime, B)
\end{equation*}
eine kurze exakte Sequenz.
In der Tat ist die Linksexaktheit offensichtlich und die Exaktheit folgt dann
durch Betrachtung der graduierten Dimensionen.
\item
Erg"anzen wir unsere kurze exakte Sequenz von eben durch Nullen zu einem Komplex
$M^\ast$, so gilt f"ur jeden beschr"ankten Komplex von speziellen Bimoduln
$B^\ast$ die Formel
\begin{equation*}
\op{Hot} (M^\ast, B^\ast) = 0
\end{equation*}
In der Tat hat der Doppelkomplex
$
\op{Hom} (M^\ast, B^\ast)
$
nach dem bereits bewiesenen exakten Zeilen, folglich ist auch der zugeh"orige
Totalkomplex exakt.
\item
Ist $M^\ast$ ein unter allen $\Gamma_{\geq i}$ exakt bleibender  beschr"ankter
Komplex mit Eintr"agen in $\mathcal F_\Delta$, so gilt f"ur jeden beschr"ankten
Komplex $ B^\ast$ von speziellen Bimoduln wieder
\begin{equation*}
\op{Hot} (M^\ast, B^\ast)=0
\end{equation*}
Um das zu sehen, f"uhren wir vollst"andige Induktion "uber die L"ange
von $M^\ast$ durch.
Sicher f"uhrt $M^\ast$ zu einer kurzen exakten Sequenz von Komplexen
\begin{displaymath}
\xymatrix{
\vdots & \vdots & \vdots\\
0 \ar[u] \ar[r]&M^1\ar[u]\ar[r] & M^1\ar[u]\\
\op{im}d^{-1}\ar[u]\ar@{^{(}->}[r] &M^0 \ar@{->>}[r]\ar[u] &\op{cok}d^{-1}\ar[u]\\
M^{-1}\ar@{->>}[u]\ar[r]&M^{-1}\ar[u]\ar[r] & 0\ar[u]\\
\vdots\ar[u] & \vdots\ar[u] & \vdots \ar[u]
}
\end{displaymath}
die wir $\tau^{<0}M^\ast \hookrightarrow M^\ast \twoheadrightarrow \tau^{\geq 0} M^\ast$
abk"urzen.
Mit $\op{Hom} (\;, B^\ast)$ ergibt sich eine kurze exakte Sequenz von
Doppelkomplexen nach dem, was wir bereits wissen.
Also erhalten wir auch eine kurze exakte Sequenz von Totalkomplexen
\begin{equation*}
\op{Hom} (\tau^{<0} M^\ast, B^\ast) \twoheadleftarrow \op{Hom} (M^\ast, B^\ast)
\hookleftarrow \op{Hom} (\tau^{\geq 0} M^\ast, B^\ast)
\end{equation*}
Per Induktion ist hier der erste und der letzte Komplex exakt, 
also auch der mittlere
Komplex und es folgt
$
\op{Hot} (M^\ast, B^\ast)=0.
$
\item
Ist $M^\ast$ ein beschr"ankter Komplex mit Eintr"agen in $\mathcal F_\Delta$
derart, da"s er unter allen $\Gamma_{\geq i}$ exakt bleibt und da"s gilt
$\mathcal H^\nu M^\ast =0$ f"ur $\nu \neq 0$ und 
$\mathcal H^0 M^\ast \in \mathcal F_\Delta$.
So haben wir f"ur jeden Komplex von speziellen Bimoduln $ B^\ast$ einen
Isomorphismus
\begin{equation*}
\op{Hot} (M^\ast, B^\ast) \cong \op{Hot} (\mathcal H^0 M^\ast, B^\ast)
\end{equation*}
In der Tat liefert dieselbe "Uberlegung wie eben einen Quasiisomorphismus
\begin{equation*}
\op{Hom} (\tau^{\geq 0} M^\ast, B^\ast) \qri
\op{Hom} (M^\ast, B^\ast)
\end{equation*}
und die kurze exakte Sequenz von Kettenkomplexen
\begin{displaymath}
\xymatrix{
& & & \\
0\ar[u] \ar[r] & M^1\ar[u]\ar[r] &M^1\ar[u]\\
\mathcal H^0 M^\ast \ar[u]\ar@{^{(}->}[r] &\op{cok}d^{-1}\ar[u]\ar@{->>}[r]&
\op{im}d^0 \ar@{^{(}->}[u]\\
0\ar[u] &0\ar[u]&0\ar[u]
}
\end{displaymath}
liefert wegen der $\mathcal F_\Delta$-spaltenden Exaktheit der rechten Seite
den gew"unschten Quasiisomorphismus
$
\op{Hom} (\tau^{\geq 0} M^\ast, B^\ast) \qri
\op{Hom} (\mathcal H^0 M^\ast, B^\ast).
$
\item
Wenn man nun zeigen k"onnte, da"s $F_x$ ein $\mathcal F_\Delta$-spaltender Komplex
mit einziger Homologie
$\mathcal H^0 (F_x) \cong \Delta_x$ ist, so w"are man fertig, denn nach
Konstruktion gilt $\op{Hom} (\Delta_x, B)=0$ f"ur jeden Bimodul $B$, der in $G_y$
vorkommt, zumindest wenn wir $y \leq x$ und $y \neq x$ annehmen.
Andernfalls gilt es, die Rollen von $F$ und $G$ zu vertauschen.
\end{enumerate}


\subsection{Calabi-Yau-Kategorien}

\begin{Definition}
Sei $\mathcal T$ eine $k$-lineare triangulierte Kategorie, in der
alle Morphismenr"aume endlichdimensional sind.
Ein \defind{Serre-Funktor} ist ein triangulierter $k$-linear Funktor
$S : \mathcal T \rightarrow \mathcal T$ derart, da"s es eine
Isotransforamtion
\begin{equation*}
\mathcal T_{A,B} : \mathcal T (A,B) \overset{\sim}{\longrightarrow} \mathcal T
(B,SA)^\ast
\end{equation*}
von Funktoren $\mathcal T^{\op{opp}} x \mathcal T \rightarrow k-Mod$ gibt.
\end{Definition}
\begin{Satz}[Kapanov]
Ein Serre-Funktor ist, wenn er existiert, eindeutig bis auf eindeutigen Isomorphismus.
\end{Satz}
\begin{Definition}
Ein Objekt $A \in \mathcal T$ hei"st {\bf $n$-Calabi-Yau}\index{Calabi-Yau!Kategorie} genau dann, wenn gilt
$SA \cong A[n]$.
Die Kategorie $\mathcal T$ hei"st {\bf $n$-Calabi-Yau} genau dann, wenn
$[n]: \mathcal T \rightarrow \mathcal T$ ein Serre-Funktor ist.
\end{Definition}
\begin{Definition}
Eine glatte Variet"at $X$ der Dimension $d$ hei"st eine Calabi-Yau-Variet"at genau
dann, wenn ihr kanonisches B"undel trivial ist, $\omega_X \cong \mathcal O_X$,
und wenn gilt $H^i (X; \mathcal O_X)=\mathcal O$
f"ur $0< i< d$.
\end{Definition}
\begin{Bemerkung}
Die Kategorie $\op{Der}^b (\op{Coh} \mathcal O_X)$ f"ur eine eigentliche $d$-dimensionale
Calabi-Yau-Variet"at ist also eine $d$-Calabi-Yau-Kategorie, aber daf"ur w"aren die
Verschwindungsbedingungen an $H^i (X;\mathcal O_{X})$ gar nicht n"otig.
\end{Bemerkung}





\subsection{Resultate von Penkov et al}
\begin{Bemerkungl}
  Man betrachte die komplexe Lie-Algebra $\frak{gl}(\infty)$ aller 
$\DN\times\DN$-Matrizen mit nur endlich vielen von Null 
verschiedenen Eintr"agen.
Sie hat zwei nat"urliche einfache Darstellungen: Die Darstellung $V$ auf
dem Raum Spaltenvektoren mit nur endlich vielen von Null
verschiedenen Eintr"agen und die Darstellung $V_\ast$ 
durch \glqq Multiplikation von rechts mit dem Negativen\grqq\  auf
dem Raum Zeilenvektoren mit nur endlich vielen von Null
verschiedenen Eintr"agen. 
Man kann nun zeigen: Die Darstellungen 
$$T^{p,q}\pdef V^{\otimes p}\otimes V_\ast^{\otimes q}$$
haben endliche L"ange und ihre isotypischen Komponenten $T^{p,q}_{\lambda,\mu}$ 
unter der offensichtlichen
Operation von $\mathcal S_p\times\mathcal S_q$
 haben einfache Sockel $L^{p,q}_{\lambda,\mu}$. Jeder einfache Subquotient 
unserer Darstellungen $T^{p,q}$ ist zu genau einem dieser 
Sockel isomorph. Betrachtet man weiter
die Kategorie aller Darstellungen endlicher L"ange,
die sich als Subquotienten  einer endlichen direkten Summe 
von Kopien gewisser $T^{p,q}$ realisieren lassen, 
so sind die $T^{p,q}_{\lambda,\mu}$  in dieser Kategorie
die injektiven H"ullen der
 $L^{p,q}_{\lambda,\mu}$.
Schlie"slich ist diese Kategorie sogar Koszul und die 
Homomorphismen zwischen Injektiven lassen sich recht explizit
beschreiben.
\end{Bemerkungl}


\section{Alte Kapitel zu Bimoduln}

\subsection{Der Fall endlicher Weylgruppen}
Im folgenden beschreiben wir Zusammenh"ange unserer bisherigen
"Uberlegungen mit der Darstellungstheorie halbeinfacher
Lie-Algebren.
Ist $(\mathcal W,\mathcal S)$ ein endliches Coxetersystem, $|\mathcal W| < \infty$, so
bilden wir die $\DZ$-graduierte $(R\otimes R)$-Algebra
$$\tilde{A} = \op{End}_{R\otimes R}\left(\bigoplus_{x\in \mathcal W} B_{x}\right)$$
Ihre Spezialisierung am Nullpunkt f"ur die
Rechtsoperation bezeichnen wir mit $A = \tilde{A} \otimes_{R} {{k}}$.
Insbesondere ist auch $A$ eine $\DZ$-graduierte Algebra, und nach
\cite{HCH} hat sie die alternative Beschreibung
$$A = \op{End}_R \left(\bigoplus_{x \in \mathcal W}  B_{x} \otimes_{R}{{k}}\right)$$
Andererseits haben wir $\tilde{A}_{i} = 0 $ f"ur $i \ll 0$,
folglich hat auch das Produkt $\hat{A} = \prod_{i \in \DZ} \tilde{A}_{i}$ eine
nat"urliche Multiplikation
und wird so zu einer $\widehat{R\otimes R}$-Algebra, allerdings
ohne Graduierung.
Wir betrachten nun die folgenden Kategorien von Moduln:
$$\begin{array}{ll}
A\op{-Mod}_{\DZ}^{\op{ed}}, \tilde{A}\op{-Mod}_{\DZ}^{\op{ed}}& \begin{array}[t]{l}\text{die
Kategorien
der endlichdimensionalen}\\
\text{$\DZ$-graduierten Moduln "uber $A$ beziehungsweise
$\tilde{A}$};\end{array}\\
A\op{-Mod}^{\op{ed}}, \hat{A}\op{-Mod}^{\op{ed}}& \begin{array}[t]{l} \text{die
Kategorien der endlichdimensionalen Moduln}\\ \text{"uber $A$ beziehungsweise
$\hat{A}$};\end{array}\\
\tilde{A}\op{-Mod}^{{\op{ee}}}_{\DZ} & \begin{array}[t]{l} \text{die
Kategorie der endlich erzeugten}\\
\text{$\DZ$-graduierten Moduln "uber $\tilde{A}$}; \end{array}\\
\hat{A}\op{-Mod}^{{\op{ee}}} & \begin{array}[t]{l} \text{die Kategorie der
endlich erzeugten}\\
\text{Moduln "uber $\hat{A}$}; \end{array}
\end{array}$$
\begin{Bemerkungl}\label{BE}
Ist $M$ ein einfacher endlichdimensionaler $\hat{A}$-Modul,
so gilt $\op{End}_{\hat{A}} M={{k}},$ folglich faktorisiert
die Operation
von  $\widehat{R\otimes R}$ auf $M$ "uber ${{k}},$ und damit
faktorisiert auch die Operation
von $\hat{A}$ "uber $A.$
\end{Bemerkungl}
Unsere Kategorien passen in ein funktorielles Diagramm
$$\begin{array}{ccccc}
A\op{-Mod}^{\op{ed}}_{\DZ} &\subset & \tilde{A}\op{-Mod}^{\op{ed}}_{\DZ}& \subset &
\tilde{A}\op{-Mod}^{{\op{ee}}}_{\DZ}\\
\downarrow & &\downarrow & &\downarrow\\
A\op{-Mod}^{\op{ed}} &\subset & \hat{A}\op{-Mod}^{\op{ed}} & \subset
&\hat{A}\op{-Mod}^{{\op{ee}}}
\end{array}$$
wobei die horizontalen Einbettungen die offensichtlichen sind, die
beiden linken Vertikalen die $\DZ$-Graduierung vergessen, und die
rechte Vertikale komplettiert, in Formeln
$$M = \bigoplus M_{i} \mapsto \hat{M} = \prod M_{i}$$
Ist $\frak{g}$ eine komplexe halbeinfache Lie-Algebra, so lassen sich
die Kategorien der unteren Zeile unseres Diagramms nach
\cite{HCH}, \cite{BGS} im Rahmen der Darstellungstheorie von $\frak{g}$
interpretieren wie folgt:
Wir w"ahlen $\frak{h} \subset \frak{b} \subset \frak{g}$ eine Cartan'sche und eine
Borel'sche, betrachten  $U(\frak{g}) \supset Z \supset Z^{+}$ die
Einh"ullende von $\frak{g}$, ihr Zentrum, sowie darin das maximale
Ideal $Z^{+} = \op{Ann}_{Z} {{k}} $ f"ur ${{k}} \in \frak{g}\op{-Mod}$ die
Einsdarstellung von $\frak{g}$.
Dann bilden wir
$$
\mathcal O  =  \left\{
M \in \frak{g}\op{-Mod}
\left|\begin{array}{l}
M \text{ ist endlich erzeugt "uber } \frak{g},\\
M \text{ ist lokal endlich "uber }\frak{b},\\
M \text{ ist halbeinfach "uber } \frak{h},\\
(Z^{+})^{n} M = 0 \text{ f"ur } n \gg 0 \end{array}
\right\}\right.
$$
und bilden "ahnlich $\tilde{\mathcal O} \supset \mathcal O$, indem wir die
dritte Bedingung \glqq halbeinfach "uber $\frak{h}$\grqq\  fallen lassen.
Schlie"slich konstruieren wir noch die Deformationskategorie
$\hat{\mathcal O}$ als volle Unterkategorie $\hat{\mathcal O} \subset
\frak{g}\op{-Mod-}\hat{R}$ mit $R = R (\frak{h}^{\ast})$ und $\hat{R}$ seiner
Komplettierung am Nullpunkt wie folgt:
Wir betrachten f"ur $\lambda\in\frak{h}^\ast$ die deformierten Verma-Moduln
$$\hat{\Delta} (\lambda) = U (\frak{g}) \otimes_{U(\frak{b})} ({{k}}_{\lambda} \otimes
\hat{R})$$
wo die Operation von $U(\frak{b})$ die Tensordarstellung ist und $U(\frak{b})$
auf dem zweiten Tensorfaktor operiert vermittels
der Verkn"upfung $U(\frak{b})
\twoheadrightarrow U (\frak{h}) = R \subset \hat{R}$.
Die Rechtsoperation von $\hat{R}$ geschieht einfach nur auf dem
letzten Tensorfaktor, und so haben wir in der Tat einen Bimodul
$$\hat{\Delta} (\lambda) \in \frak{g}\op{-Mod-} \hat{R}$$
erhalten.
Jetzt betrachten wir die dot-Operation der Weylgruppe $x \cdot \lambda
= x (\lambda + \rho)-\rho$ f"ur $\rho \in \frak{h}^{\ast}$ die Halbsumme der
Wurzeln von $\frak{h}$ in $\frak{b}$ und definieren
$$\hat{\mathcal O} \subset \frak{g}\op{-Mod-} \hat{R}$$
als die kleinste Unterkategorie, die s"amtliche
$\hat{\Delta}(x\cdot 0)$ mit $x \in \mathcal W$ enth"alt und stabil ist unter
Erweiterungen und Subquotienten.
Der \glqq nilpotente Teil der Operation von $\frak{h}$\grqq\  auf einem Objekt von
$\tilde{\mathcal O}$ definiert eine Operation von $\hat{R}$, und wir
erhalten so volltreue Einbettungen
$$\mathcal O \subset \tilde{\mathcal O} \subset \hat{\mathcal O}$$
In \cite{BGS, HCH} wird eine "Aquivalenz von Kategorien $\hat{\mathcal O}
\cong \hat{A}\op{-Mod}^{{\op{ee}}}$ konstruiert, die "Aquivalenzen
$\tilde{\mathcal O} \cong \hat{A}\op{-Mod}^{\op{ed}}$ und $\mathcal O \cong A\op{-Mod}^{\op{ed}}$
induziert.
Das ist unsere darstellungstheoretische Interpretation der unteren
Zeile des Diagramms nach \ref{BE}.
Nebenbei bemerkt kann man $\tilde{\mathcal O}$ auch identifizieren mit
der Kategorie aller Harish-Chandra-Bimoduln mit trivialem
verallgemeinerten zentralen Charakter von beiden Seiten, und die
Kategorie der projektiven Objekte von $\hat{\mathcal O}$ mit der
Kategorie aller projektiven $(Z^{+},Z^{+})$-Funktoren im Sinne von
\cite{BG}.

Motiviert durch unsere Interpretation der unteren Zeile geben wir
den Kategorien der oberen Zeile die suggestiveren Bezeichnungen
$$\underline{\mathcal O} \subset \tilde{\underline{\mathcal O}} \subset
\hat{\underline{\mathcal O}}$$
und bezeichnen sie als
\glqq $\DZ$-graduierte Versionen\grqq\  von $\mathcal O \subset \tilde{\mathcal O} \subset
\hat{\mathcal O}.$ Morphismen in diesen Kategorien, die also insbesondere
homogen vom Grad Null sein m"ussen, notieren wir $\underline{\op{Hom}}.$

Die Verma-Moduln $\Delta_x=\Delta(x\cdot 0) = U (\frak{g}) \otimes_{U(\frak{b})}
{{k}}_{x \cdot 0} \in \mathcal O$ und ihre einfachen Quotienten $L_x=L (x
\cdot 0) \in \mathcal O$ haben Lifts $\underline{\Delta}_x, \underline{L}_x \in
\underline{\mathcal O}$, die wir normalisieren durch die
Bedingungen
$\underline{\Delta}_x\twoheadrightarrow  \underline{L}_x $
und dadurch, da"s $\underline{L}_x \in \underline{\mathcal O} =
A\op{-Mod}^{\op{ed}}_{\DZ}$ als graduierter $A$-Modul ganz im Grad Null
konzentriert sein soll.
"Ahnlich l"a"st sich auch $\hat{\Delta}_x=\hat{\Delta}(x\cdot 0)$ liften zu
$\underline{\hat{\Delta}}_x \in \underline{\hat{\mathcal O}}$, normalisiert
 durch eine Surjektion $\underline{\hat{\Delta}}_x
 \twoheadrightarrow \underline{\Delta}_x$ vom Grad Null.
Und schlie"slich lassen sich auch die projektiven Decken $P_x$
beziehungsweise $\hat{P}_x$ von $L_x$ in $\mathcal O$
beziehungsweise $\hat{\mathcal O}$ liften zu $\underline{P}_x \in \underline{\mathcal O}$
beziehungsweise $\underline{\hat{P}}_x\in
\underline{\hat{\mathcal O}}$.

F"ur jede einfache Spiegelung $s \in \mathcal S$ haben wir die graduierte
Verschiebung durch die Wand ${\theta}_{s} : \underline{\hat{\mathcal O}} \ra
\underline{\hat{\mathcal O}}$, deren Graduierung wir normieren durch die Bedingung,
da"s ${\theta}_{s}$ selbstadjungiert sein soll.
F"ur jedes $s \in \mathcal S$ gibt es
kurze exakte Sequenzen der Gestalt
$$\begin{array}{lclclcl}
\underline{\hat{\Delta}}_{x}[-1] & \hookrightarrow & {\theta}_{s}
\underline{\hat{\Delta}}_{x} &\twoheadrightarrow
&\underline{\hat{\Delta}}_{xs} &
\text{falls } x < xs;\\
\underline{\hat{\Delta}}_{xs} & \hookrightarrow & {\theta}_{s}
\underline{\hat{\Delta}}_{x} &\twoheadrightarrow
&\underline{\hat{\Delta}}_{x}[1] &
\text{falls } x > xs.
\end{array}$$
Es gilt die graduierte
BGG-Reziprozit"at $(\underline{P}_{x} : \underline{\Delta}_{y}[i])=
[\underline{\Delta}_{y} : \underline{L}_{x} [i]].$


Vermittels der Operation von $R \otimes R$ auf
$\underline{\hat{P}}_{w_\circ}$ erhalten wir den Funktor
${{\mathbb V}} = \op{Hom} (\underline{\hat{P}}_{w_\circ},\;) :
\underline{\hat{\mathcal O}}
\ra R
{\op{-Mod-}} R.$ F"ur $C=R/R^\mathcal W_{>0}R$ die Koinvariantenalgebra
induziert dies ${\mathbb V}$ einen Funktor
${{\mathbb V}} = \op{Hom} (\underline{ {P}}_{w_\circ},\;) : \underline{ {\mathcal O}}
\ra C\op{-Mod}^{\op{ed}}_\DZ$ und wir behaupten
\begin{Satz}
\begin{enumerate}
\item
Der Funktor ${{\mathbb V}}: \underline{{\mathcal O}} \ra C\op{-Mod}^{\op{ed}}_\DZ$
ist volltreu auf Projektiven, und f"ur alle $x \in \mathcal W$ gilt
${{\mathbb V}} \underline{{P}}_x \cong  B_{x}\otimes_R{{k}}[-l(w_{\circ})].$
\item
Der Funktor ${{\mathbb V}}: \underline{\hat{\mathcal O}} \ra R
{\op{-Mod-}} R$ ist volltreu auf Projektiven, und f"ur alle $x \in \mathcal W$ gilt
${{\mathbb V}} \underline{\hat{P}}_x \cong  B_{x}[-l(w_{\circ})].$
\item F"ur alle $x\in\mathcal W$ gilt
${{\mathbb V}} \underline{\hat{\Delta}}_x = R_{x} [-l(w_{\circ})+
l(x)]$.
\item F"ur alle $x\in\mathcal W$ gilt
${{\mathbb V}} \underline{\hat{\nabla}}_x = R_{x} [-l(w_{\circ})-
l(x)]$.
\end{enumerate}
\end{Satz}
\begin{proof} 
Wird noch gegeben.
\end{proof}
Insbesondere geht unter unserem Funktor ${{\mathbb V}}$ also eine
\glqq der Gr"o"se nach geordnete\grqq\  $\underline{\hat{\Delta}}$-Fahne eines
projektiven
Objekts $\underline{\hat{P}}\in\underline{\hat{\mathcal O}}$ "uber in eine
$\nabla$-Fahne auf dem $R$-Bimodul ${{\mathbb V}}\underline{\hat{P}}.$

Der Grund f"ur unsere Bezeichnungen $\nabla$-Fahne und
$\Delta$-Fahne bei Bimoduln liegt in einer alternativen
Interpretation im Rahmen der Darstellungstheorie.
Wir k"onnen n"amlich in $\underline{\hat{\mathcal O}}$ auch die volle
Unterkategorie $\underline{\hat{\mathcal K}}$ aller \glqq Kipp-Moduln\grqq\ 
betrachten.
Eine m"ogliche Definition daf"ur ist die Kategorie aller direkten
Summanden von einer Folge von Verschiebungen durch W"ande,
angewandt auf $\underline{\hat{\Delta}}_{w_\circ}$.
Zu jedem $x \in \mathcal W$ gibt es genau einen unzerlegbaren Kippmodul
$\underline{\hat{T}}_x \in \underline{\hat{\mathcal K}} \subset
\underline{\hat{\mathcal O}}$, dessen $\underline{\hat{\Delta}}$-Fahne beginnt mit
$\underline{\hat{\Delta}}_x \subset \underline{\hat{T}}_x$.
Definieren wir $\underline{\hat{\nabla}}_x \in
\underline{\hat{\mathcal O}}$ als das $R$-Duale von $\underline{\hat{\Delta}}_x$, so
hat jeder Kipp-Modul auch eine $\underline{\hat{\nabla}}$-Fahne.
\begin{Theorem}
\begin{enumerate}
\item
Der Funktor ${{\mathbb V}}$ ist volltreu auf Kippmoduln, und sogar f"ur
Homomorphismen von $\underline{\hat{\Delta}}$-Fahnenmoduln in Kippmoduln
und von Kippmoduln in $\underline{\hat{\nabla}}$-Fahnenmoduln.
\item
Wir haben
${{\mathbb V}} \underline{\hat{T}}_x \cong  B_{xw_\circ}
\otimes_{R} R_{w_\circ}.$
\end{enumerate}
\end{Theorem}
\begin{proof} 
Verschoben.
\end{proof}

\subsection{Erzeugung der speziellen Bimoduln}
\begin{Satz}
Sei $\mathcal W$ eine endliche Weylgruppe und $B \in \mathcal B$ ein spezieller
Bimodul.
Um $B$ als $R$-Bimodul zu erzeugen, ben"otigt man f"ur jedes $i$
genau $(B : \Delta_{e} [i])$ homogene Erzeuger im Grad $-i$.
\end{Satz}
\begin{proof} 
Nach dem graduierten Nakayama-Lemma bilden homogene
Repr"asentanten einer Basis von $B/(R_{+}B+BR_{+})$ stets ein
Erzeugendensystem des graduierten Bimoduls $B \in
R{{\op{-Mod}}^{\op{bf}}\op{-}} R$.
Wir bestimmen den Dualraum $\op{Hom}(B,{{k}})$, f"ur ${{k}}$ den
eindimensionalen im Grad Null konzentrierten $R$-Bimodul, und
finden $\underline{\hat{P}} \in \underline{\hat{\mathcal O}}$ mit ${\mathbb V}
\underline{\hat{P}} \cong B[-l (w_{\circ})]$ und dann
$$\begin{array}{rcl}
\op{Hom} (B,{{k}}) &=& \op{Hom} (B \otimes_{R} {{k}}, {{k}})\\
&=& \op{Hom} (\underline{\hat{P}} \otimes_{R} {{k}} [l(w_{\circ})],
\underline{\Delta}_{e} [-l (w_{\circ})])
\end{array}$$
also $\dim \underline{\op{Hom}} (B, {{k}} [i])=(B : \Delta_{e}
[i])$ mit \ref{DH} was zu zeigen war.
\end{proof}
Wir versuchen nun st"arker, homogene Erzeuger mit
kleinstm"oglichen Tr"agern zu finden.
Dazu definieren wir f"ur alle $z \in \mathcal W$ einen Teilraum
$$F_{z} \subset \op{Hom} (B,{{k}})$$
als das Bild der offensichtlichen Abbildung $\op{Hom} (B, R_{z})\ra
\op{Hom} (B,{{k}})$ und zeigen:
\begin{Proposition}
Sei $\mathcal W$ eine endliche Weylgruppe. So gilt
\begin{enumerate}
\item
Aus $y \leq z$ folgt $F_{y} \supset F_{z}.$
\item
Die offensichtliche Surjektion
$$\op{Hom} (B, R_{z})\otimes_{R} {{k}} \twoheadrightarrow F_{z}$$
ist ein Isomorphismus.
\item
Die Dimension der homogenen Komponenten von $F_{z}$ werden gegeben
durch die Formel
$$
\underline{\dim} F_{z} = \sum (B : \Delta_{z} [i])v^{-l (z)
-i}
$$
\end{enumerate}
\end{Proposition}
\begin{proof} 
Wir w"ahlen $\underline{\hat{P}} \in \underline{\hat{\mathcal O}}$ mit
${\mathbb V} \underline{\hat{P}} \cong B [-l (w_{\circ})]$ und betrachtend das
kommutative Diagramm
$$\begin{array}{ccc}
\op{Hom}_{\underline{\hat{\mathcal O}}} (\underline{\hat{P}},
\underline{\hat{\Delta}}_{z})&\twoheadrightarrow&
\op{Hom}_{\underline{\hat{\mathcal O}}} (\underline{\hat{P}},
\underline{\hat{\Delta}}_{z})\\
\downarrow & & \downarrow\\
\op{Hom} (B, R_{z}[l(z)]) &\ra & \op{Hom} (B, {{k}} [l(z)])
\end{array}$$
Die linke Vertikale ist hier ein Isomorphismus nach \ref{5.2 neu}.
Das Bild der unteren Horizontale f"allt also zusammen mit dem Bild
der rechten Vertikalen.
Damit folgt Teil 1 der Proposition aus den Inklusionen von
Verma-Moduln
$\underline{\Delta}_{z} [-l(z)] \subset \underline{\Delta}_{y} [-l
(y)]$.
Die Inklusion $\underline{\Delta}_{z} [-l(z)] \subset
\underline{\Delta}_{e}$ zeigt des weiteren, da"s die rechte
Vertikale eine Inklusion ist, also ein Isomorphismus auf $F_{z}$.
Das zeigt die zweite Behauptung. Daraus hinwiederum folgern wir
$$\begin{array}{rcl}
\underline{\dim} F_{z} &=& \underline{\op{rk}} \op{Hom} (B,R_{z})\\
&=& \underline{\op{rk}} \op{Hom} (B, \nabla_{z} [-l (z)])\\
&=& \sum_{i} (B : \Delta_{z} [i]) v^{-l (z)-i}
\end{array}$$
was zu zeigen war.
\end{proof}
Ist also speziell $h_{\Delta} B = \underline{H}_{x}$, so folgern
wir $F_{l(x)}=F_{x}.$
Diese Information ist eine untere Schranke f"ur die Tr"ager
unserer Erzeuger: Wenn ein Erzeuger unter etwas aus $F_{z}$ nicht
nach Null geht, so mu"s $\op{Gr} (z)$ in seinem Tr"ager enthalten
sein.
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
%%%%%%%%%%  *5.2 neu
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
%%%%%%%%%%%%%%%%  1A
\begin{Satz}
Sei $\underline{\hat{P}} \in \underline{\hat{\mathcal O}}$ projektiv und
es besitze $\underline{\hat{M}} \in \underline{\hat{\mathcal O}}$ eine
$\underline{\hat{\Delta}}$-Fahne. So induziert ${\mathbb V}$ eine
Bijektion
$$\op{Hom}_{\underline{\hat{\mathcal O}}} (\underline{\hat{P}},
\underline{\hat{M}} ) \sira \op{Hom} ({\mathbb V} \underline{\hat{P}}, {\mathbb V}
\underline{\hat{M}})$$
\end{Satz}
\begin{proof} 
Kein Unterobjekt von $\underline{\hat{M}}$ verschwindet unter
${\mathbb V}$, also induziert ${\mathbb V}$ eine Injektion.
Es bleibt, die Gleichheit der Dimensionen der homogenen
Komponenten zu zeigen.
W"ahlen wir auf $\underline{\hat{M}}$ eine \glqq der Gr"o"se nach
geordnete\grqq\  $\underline{\hat{\Delta}}$-Fahne, so geht sie unter
${\mathbb V}$ "uber in eine $\nabla$-Fahne auf ${\mathbb V} \underline{\hat{M}}$.
Nach \ref{DHOM} reicht es also, den Fall $\underline{\hat{M}} =
\underline{\hat{\Delta}}_{y}$ zu betrachten, f"ur $y \in W$.
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%% 2A
Weiter d"urfen wir $\underline{\hat{P}} = \underline{\hat{P}}_{x}$
annehmen. Dann haben wir
$$\begin{array}{rcl}
\underline{\op{rg}} \op{Hom}_{\underline{\hat{\mathcal O}}}
(\underline{\hat{P}}_{x}, \underline{\hat{\Delta}}_{y}) &=&
\underline{\dim} \op{Hom}_{\underline{\hat{\mathcal O}}}
(\underline{\hat{P}}_{x}, \underline{\Delta}_{y})\\
&=&\underline{\dim} \op{Hom}_{\underline{\mathcal O}}
(\underline{P}_{x}, \underline{\Delta}_{y})\\
&=& \sum [\underline{\Delta}_{y} : \underline{L}_{x} [i]] v^{i}\\
&=& \sum (\underline{P}_{x} : \underline{\Delta}_{y} [i])v^{i}\\
&=& \sum (\underline{\hat{P}}_{x} : \underline{\hat{\Delta}}_{y}
[i]) v^{i}\\
%%%%%%%%%%%%%  3A
&=& \sum ({\mathbb V} \underline{\hat{P}}_{x} [l(w_{\circ})] : \nabla_{y}[i])
v^{i}\\
&=& \sum ({\mathbb V} \underline{\hat{P}}_{x} [l (w_{\circ})] : \Delta_{y}
[-i])v^{i}\\
&=& \underline{\op{rk}} \op{Hom} ({\mathbb V} \underline{\hat{P}}_{x} [l(w_{\circ})],
\nabla_{y})\\
&=& \underline{\op{rk}} \op{Hom} ({\mathbb V} {\underline{\hat{P}}}_{x}, {\mathbb V}
\underline{\hat{\Delta}}_{y})
\end{array}$$
was zu zeigen war.
\end{proof}
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%


\subsection{Berechnung einiger spezieller Homomorphismenr"aume}
\begin{Satz}
Seien $P, Q \in \mathcal O$ projektiv und sei $U \subset Q$ ein
Untermodul derart, da"s $Q/U$ eine Vermafahne hat. So induziert
der Funktor ${\mathbb V}$ eine Bijektion
$$\op{Hom}_{\frak{g}} (P,U) \sira \op{Hom}_{C} ({\mathbb V} P, {\mathbb V} U)$$
\end{Satz}
\begin{proof} 
Wir betrachten das kommutative Diagramm
$$\begin{array}{lll}
\op{Hom}_{\frak{g}} (P,U) & \ra & \op{Hom}_{C} ({\mathbb V} P, {\mathbb V} U)\\
\hspace{1cm}\downarrow & & \hspace{1cm}\downarrow \\
\op{Hom}_{\frak{g}} (P,Q) & \sira & \op{Hom}_{C} ({\mathbb V} P, {\mathbb V} Q)\\
\hspace{1cm}\downarrow & & \hspace{1cm}\downarrow \\
\op{Hom}_{\frak{g}} (P, Q/U) & \hra & \op{Hom}_{C} ({\mathbb V} P, {\mathbb V} (Q/U))
\end{array}$$
Da $P$ projektiv ist, ist die linke Vertikale exakt. Aus
allgemeinen Gr"un\-den ist die rechte Vertikale linksexakt.
Nach dem Struktursatz ist die mittlere Horizontale ein
Isomorphismus. Da $Q /U$ eine Vermafahne hat, ist sein Sockel eine
Summe von Kopien des einfachen Verma-Moduls, folglich ist die
untere Horizontale injektiv. Eine Diagrammjagd beendet den Beweis.
\end{proof}
\begin{Korollar}
Seien $n,m\in\DZ$ gegeben mit $m+n=2l(w_{\circ}).$
F"ur alle speziellen Bimoduln $B \in \mathcal B$ gelten dann die Formeln
$$
\begin{array}{rcl}
\dim_{{{k}}} \op{Hom}^{i}_{C} (B \otimes_{R} {{k}}, C_{\geq m-n}
[m]) &=& \sum_{l(z) \leq n}
(B : \Delta_{z}[l(z)-n+i])\\
\dim_k \op{Hom}^{i}_{C} (C/C_{>2n} [n], B \otimes_{R} {{k}})
&=& \sum_{l(z) \leq n} (B: \nabla_{z} [n-l(z) -i])
\end{array}$$
\end{Korollar}
\begin{Bemerkung}
Die Verschiebung $[m]$ bei  $C_{\geq m-n}
[m] $ ist gerade so
gew"ahlt, da"s dieser $\DZ$-graduierte Modul im Grad $-n$
beginnt und im Grad $n$ endet.
\end{Bemerkung}
\begin{proof} 
Ist $B \in \mathcal B$ ein spezieller Bimodul und $\underline{P} \in
\underline{\mathcal O}$ ein projektives Objekt mit ${\mathbb V} \underline{P} \cong
B \otimes_{R} {{k}} [-l (w_{\circ})],$
so gilt f"ur alle $y \in W$, $i \in \DZ$ die Formel
$$\dim_{{k}}\op{Hom}^{0}_{\underline{\mathcal O}} (\underline{P},
\underline{\Delta}_{y} [i]) = (B: \Delta_{y} [i])$$
Das kann man aus \ref{5.2 neu} folgern, in Wirklichkeit
war es dort ein Beweisschritt.

Jetzt w"ahlen wir $\underline{U} \subset \underline{P}_{w_{\circ}} $
mit Subquotienten $\underline{\Delta}_{z}[l(z)-l(w_{\circ})]$ f"ur
$l(z) \leq n$ und so, da"s $\underline{P}_{w_{\circ}} /
\underline{U}$ eine Vermafahne hat. Sicher gilt ${\mathbb V} \underline{U}
= C_{\leq m-n}$.
Dann w"ahlen wir $\underline{P} \in \underline{\mathcal O}$ projektiv
mit ${\mathbb V} \underline{P} \cong B \otimes_{R} {{k}} [-l(w_{\circ})]$ und
folgern
$$\begin{array}{l}
\dim_{{{k}}}\op{Hom}^{i}_{C} (B\otimes_{R} {{k}} , C_{\geq
m-n}[m]) =\\
\hspace{4cm}= \dim_{{{k}}} \op{Hom}^{i}_{C} ({\mathbb V} \underline{P}, {\mathbb V}
\underline{U} [l(w_{\circ})-n])\\
\hspace{4cm}= \sum_{l(z) \leq  n}
\dim_{{{k}}}\op{Hom}^{0}_{\underline{\mathcal O}}
(\underline{P},\underline{\Delta}_{z}[l(z)-n+i])\\
\hspace{4cm}= \sum_{l(z) \leq n} (B: \Delta_{z} [l(z) -n
+i])
\end{array}$$
Das liefert die erste Formel.
Durch Dualisieren ergibt sich daraus
$$\begin{array}{rcl}
\dim \op{Hom}^{i}_C (C /C_{>2n}[n], B \otimes_{R}{{k}}) &=& \dim
\op{Hom}^{i}_{C} (DB \otimes_{R}{{k}} , C_{\geq m-n} [m])\\
&=&\sum_{l(z) \leq n} (DB: \Delta_{z}[l(z)-n+i])\\
&=&\sum_{l(z) \leq n} (B : \nabla_{z} [n-l(z) -i])
\end{array}$$
was zu zeigen war.
\end{proof}
Noch spezieller zeigen wir
\begin{Korollar}
Sei $B \in \mathcal B$ gegeben mit $h_{\Delta} B = h_{\nabla} B =
\underline{H}_{x}$.
Sei $0\leq n < l(x).$ 
So gibt es f"ur alle $0 \neq b \in (B\otimes_{R} {{k}})_{-n}$ ein
$c \in C_{2n+2}$ mit $c b \neq 0$.
Ebenso gilt $(B\otimes_{R} {{k}})_{n}
\subset C (B\otimes_{R} {{k}})_{-n-2}.$ 
\end{Korollar}
\begin{proof} 
Die erste Behauptung folgt aus
$$\op{Hom}^{0}_{C} (C /C_{>2n} [n], B\otimes_{R} {{k}})=0$$
Sei nun $m$ erkl"art
durch die Gleichung $n+m=2l(w_{\circ}).$
Die zweite Behauptung folgt aus
$$\dim_{{{k}}} \op{Hom}^{0} (B \otimes_{R}{{k}}, C_{\geq m-n}
[m]) = \sum_{l(z)\leq n} (B : \Delta_{z}
[l(z) -n]) =0$$
In der Tat ist ja $C_{\geq m-n} = \{c \in C \mid C_{>
2n}c =0\}$ und damit
$$\begin{array}{rll}
\op{Hom} (M, C_{\geq m-n})&= &\{f:M \ra C\mid C_{>2n} f=0\}\\
&=& \{f: M \ra C \mid f(C_{>2n} M)=0\}\\
&=& \{f: (M/C_{>2n} M) \ra C\} \\
&=&(M/C_{>2n}M)^{\ast}
\end{array}$$
\end{proof}


\begin{Bemerkung}
Gegeben ein durch eine verl"angernde Wand ger"uckter spezieller
Koinvariantenmodul k"onnen wir die untersten Vektoren
seiner hypothetischen Summanden beschreiben als diejenigen 
Vektoren, die sich nur bis in den gegen"uberliegenden Grad
multiplizieren lassen und nicht weiter. Das Problem ist zu zeigen, 
da"s die Vektoren, die man so im gegen"uberliegenden Grad erh"alt,
nicht als Vielfache von anderen Vektoren geschrieben
werden k"onnen,
die hinwiederum noch negativeren Grad als nur 
gegen"uberliegend haben. 
\end{Bemerkung}
\begin{Bemerkung}
Gegeben ein durch eine verl"angernde Wand ger"uckter spezieller
Koinvariantenmodul sollte auch f"ur generisches
$\gamma$ vom Grad 2 die Multiplikation mit $\gamma^i$ eine
Bijektion zwischen den Komponenten der Grade $-i$ und $i$ 
induzieren, wegen dem harten Lefschetz f"ur die Schnittkohomologie.
Man mag hoffen, da"s die extremen Komponenten der hypothetischen 
Summanden hier die einzigen Paare von Vektoren sind, die
unabh"angig von $\gamma$ gepaart werden. Das w"urde auch
die richtige Zerlegung liefern.
\end{Bemerkung}
\subsection{Neuer Ansatz}
Bezeichne $\op{tr} : \op{Hom} (\Delta_{y}, \nabla_{y} ) \sira
R[2l(y)]$ das Inverse zur Rechtsmultiplikation $R \sira
\op{Hom} (\Delta_{y}, \nabla_{y}) [-2l(y)]$. Wir brauchen
\begin{Lemma}\label{FH} 
F"ur $y \in \mathcal W$ sind die Bilder unter $\op{tr}$ derjenigen
Homomorphismen in $\op{Hom} (\Delta_{y}, \nabla_{y})$, die "uber ein $B\in\mathcal B$
faktorisieren, teilbar durch
$p_{y}.$
\end{Lemma}
\begin{proof} 
Das folgt sofort aus Proposition \ref{LL}.
\end{proof}
Gegeben $B \in \mathcal B$ und $y \in\mathcal W$ interessieren wir uns nun f"ur
die Einbettungen
$$\begin{array}{ccl}
\op{Hom} (\Delta_{y},B)& \hookrightarrow & D \op{Hom} (B, \nabla_{y}) \\
f &\mapsto & (g \mapsto \op{tr} (g\circ f){p_y^{-1}})
\end{array}$$
Diese Darstellung soll die Verwandtschaft zur Jantzen-Filtrierung
hervorheben und uns sp"ater helfen, die richtigen Graduierungen zu raten.
Zum expliziten Arbeiten ist es jedoch angenehmer, beide Seiten umzuschreiben,
indem wir identifizieren $\op{Hom} (\Delta_{y},B)= \Gamma_y B[l(y)]$
und mit Dualisieren von
Proposition \ref{LL} auch
$D \op{Hom} (B, \nabla_{y})=\Gamma^\geq_y B[l(y)].$
Damit verwandelt sich das Zentrum unseres Interesses in die
durch die offensichtliche Abbildung definierte Einbettung
$$\Gamma_y B[l(y)]\hra \Gamma^\geq_y B[l(y)]$$
Sei nun $s \in \mathcal S$ gegeben mit $sy > y$.
Wir definieren $\vartheta_{s} = R[1] \otimes_{R^{s}}$ und wollen die
Einbettungen $$\op{Hom}
(\Delta_{y},\vartheta_{s}B)
\hookrightarrow D \op{Hom} (\vartheta_{s}B, \nabla_{y}) $$
f"ur $y \in \mathcal W$ verstehen mithilfe der entsprechenden Einbettungen
bei $B$ selbst.
Wir haben kurze exakte Sequenzen
$$\begin{array}{ccccc}
\Delta_{y} [1] &\twoheadleftarrow & \vartheta_{s} \Delta_{y}
&\overset{\lambda}{\hookleftarrow} &\Delta_{sy}\\[2mm]
\nabla_{y} [-1]&\overset{\mu}{\hookrightarrow}& \vartheta_{s}
\nabla_{y} &\twoheadrightarrow &\nabla_{sy}
\end{array}$$
wo $\mu \in (V \times V)^{\ast}$ verschwindet auf $\op{Gr} (sy)$ aber
nicht auf $\op{Gr} (y)$ und "ahnlich $\lambda \in (V \times V)^{\ast}$
auf $\op{Gr} (y)$ aber nicht auf $\op{Gr} (sy)$.
Diese Sequenzen liefern mit graduiertem Dimensionsvergleich kurze
exakte Sequenzen
$$\begin{array}{ccccc}
\op{Hom} (\Delta_{y},B)[-1] &\hookrightarrow & \op{Hom}
(\vartheta_{s}\Delta_{y}, B) &\twoheadrightarrow  &\op{Hom} (\Delta_{sy}, B)\\
(D\op{Hom} (B, \nabla_{y} ))[1] & \twoheadleftarrow&D\op{Hom} (B,
\vartheta_{s} \nabla_{y}) &\hookleftarrow&D\op{Hom} (B,\nabla_{sy})
\end{array}$$
Nun liefert ja die Wahl von $\al_{s}$ eine Adjunktion
$(\vartheta_{s}, \vartheta_{s})$, genauer haben wir eine Bijektion
$$\begin{array}{ccc}
\op{Hom} (R \otimes_{R^{s}} M[1],N) & \sira & \op{Hom} (M, R
\otimes_{R^{s}} N[1])\\
g & \mapsto & \hat{g}
\end{array}$$
gegeben durch $\hat{g} (m) = 1 \otimes g (\al_{s} \otimes m)+
\al_{s} \otimes g(1 \otimes m)$.
Die Inverse Abbildung ist auch schnell angegeben: K"urzen wir ab $\al_s=\al$
und schreiben $f:M \ra R\otimes_{R^{s}} N$ als $m \mapsto 1
\otimes f_{1} (m) + \al \otimes f_{\al} (m)$, so geht $f$
unter der Inversen "uber in $\underline{f} : R \otimes_{R^{s}} M \ra N$ mit
$\underline{f} (1 \otimes m_{1} + \al \otimes m_{\al})= f_{\al}
(m_{1})+ f_{1}(m_{\al}).$
Wir erhalten damit Identifikationen
$$\begin{array}{ccc}
\op{Hom} (\Delta_{y}, \vartheta_{s}B)&=&\op{Hom} (\vartheta_{s} \Delta_y, B)\\
D\op{Hom} (\vartheta_{s} B, \nabla_{y}) &=& D\op{Hom} (B,\vartheta_{s}
\nabla_{y})
\end{array}$$
Weiter beachten wir den Isomorphismus $R_{y,sy} \sira R
\otimes_{R^{s}} R_{y}$ gegeben durch die Vorschrift $1_{y,sy}\mapsto 1
\otimes 1_{y}$ mit $1_{y,sy}$ der
konstanten Funktion $1$ auf $\op{Gr}(y,sy).$ Wir werden ihn oft
implizit benutzen
und insbesondere Elemente von
$R_{y,sy}$ auch in der Form $1\otimes f_1+\al\otimes f_\al$ schreiben.
Damit haben wir also Identifikationen
$$\begin{array}{ccl}
\op{Hom}(\Delta_y,\vartheta_s B)&=& \op{Hom}(\vartheta_s\Delta_y, B)\\
&=&\op{Hom}(R_{y,sy}[-l(y)+1], B)\\
&=&\Gamma_{y,sy}B[l(y)-1].
\end{array}$$
Um die andere Seite "ahnlich "ubersetzen zu k"onnen,
k"urzen wir ab $$\Gamma_{\geq y}B/\Gamma_{> y,\neq sy}B =
\Gamma^\geq_{y,sy}B$$
Wir betrachten weiter den Homomorphismus von
$R$-Rechtsmoduln
$\varphi: R_{y,sy} \ra R[-2],$
der gegeben wird durch die Verkn"upfung
$$R_{y,sy} \overset{\partial_{s\times \op{id}}}{\lra} R_{y,sy}[-2]
\overset{\op{res}}{\twoheadrightarrow} R_{y} [-2] \overset{\op{tr}}{\ra}
R[-2],$$ wo $\partial_{s\times \op{id}}$ definiert ist wie in \ref{DS} in
Abh"angigkeit von  $\al=\al_s,$ und $\op{tr}$ erkl"art ist durch $\op{tr}(1_y r)=r.$

\begin{Lemma}
  Sei $B\in\mathcal B$ und $y\in \mathcal W$ und $s\in\mathcal S$ mit $sy>y.$
  \begin{enumerate}
  \item Die Einschr"ankung induziert einen Isomorphismus
$$\op{Hom}(B, R_{y,sy})\sira \op{Hom}(\Gamma_{\geq y}B, R_{y,sy}p_y)$$
\item Die Verkn"upfung mit $\varphi$ definiert einen Isomorphismus
$$\op{Hom}(\Gamma^\geq_{y,sy}B, R_{y,sy})\sira
\op{Hom}_{-R}(\Gamma^\geq_{y,sy}B, R[-2])$$
\end{enumerate}
\end{Lemma}

\begin{proof} 
1.
Analog wie vorher zeigen lokale "Uberlegungen, da"s die
Einschr"ankung von $f: B \ra R_{sy}$ auf $\Gamma_{\geq y} B$ schon
in $R_{sy} p_{y}$ landet.
Jetzt beachten wir, da"s aus geometrischen Gr"unden $R_{y,sy}
p_{y}$ der Schnitt der Urbilder von $R_{y}p_{y}$ und
$R_{sy} p_{y}$ in $R_{y,sy}$  ist.
Damit gibt es die behauptete Abbildung und es reicht, die Gleichheit der
graduierten Dimensionen
nachzuweisen.
Sicher gilt $R_{y,sy} \in \mathcal F_{\nabla}$ mit $\nabla_{y} [-l(y)-2]
\hookrightarrow R_{y,sy} \twoheadrightarrow \nabla_{sy} [-l(sy)]$
und folglich
$$\op{rk} \op{Hom} (B,R_{y,sy}) = \sum_{\nu} (B: \Delta_{y}[\nu]) v^{-l
(y)-2-\nu} + (B:\Delta_{sy}[\nu])v^{-l (sy)-\nu}$$
Andererseits k"onnen wir rechnen
$$\op{Hom} (\Gamma_{\geq y} B, R_{y,sy}) \cong \op{Hom} (\vartheta_{s}
\Gamma_{\geq y} B, R_{y} [-1])$$
und da hier $\vartheta_{s} \Gamma_{\geq y} B$ eine $\Delta$-Fahne
hat, in der kein $\Delta_{x} [\mu]$ mit $x < y$ vorkommt, haben
wir
$$\begin{array}{ccl}
\op{rk} \op{Hom} (\Gamma_{\geq y} B, R_{y,sy} ) &=& \op{rk} \op{Hom}
(\vartheta_{s}\Gamma_{\geq y} B, R_{y}[-1])\\[2mm]
&=& \sum_{\nu} (\vartheta_{s}\Gamma_{\geq y} B : \Delta_{y} [\nu])
v^{l(y)-\nu -1}\\[2mm]
&=& \sum_{\nu} (\Gamma_{\geq y} B : \Delta_{y} [\nu -1])
v^{l(y)-\nu-1} \\
&&+   \sum_{\nu} (\Gamma_{\geq y} B : \Delta_{sy} [\nu])
v^{l(y)-\nu-1}\\[2mm]
&=& \sum_{\nu} (  B : \Delta_{y} [\nu ])
v^{l(y)-\nu-2} \\
&&+   \sum_{\nu}  (  B : \Delta_{sy} [\nu])
v^{l(y)-\nu-1}\end{array}$$
Korrigieren wir hier noch mit $v^{-2l(y)}$ um den Grad
von $p_{y}$ wettzumachen, so steht in der Tat auf beiden Seiten
derselbe Rang und Teil 1 ist bewiesen.

2. Die fragliche Abbildung ist offensichtlich eine Injektion,
es reicht also, die Gleichheit der graduierten Dimensionen zu
pr"ufen. Die graduierte Dimension der linken Seite kennen wir schon.
F"ur die graduierte Dimension der rechten Seite rechnen wir
$$\begin{array}{rcl}
\op{rk} \Gamma^\geq_{y,sy}B &=&\sum (B:\Delta_y[\nu])v^{-l(y)+\nu}
+(B:\Delta_{sy}[\nu])v^{-l(sy)+\nu}\\[2mm]
\op{rk} D\Gamma^\geq_{y,sy}B&=&
\sum (B:\Delta_y[\nu])v^{l(y)-\nu}
+(B:\Delta_{sy}[\nu])v^{l(y)+1-\nu}
\end{array}$$
und jetzt gilt es nur noch die offensichtlichen Identifikationen
$$\begin{array}{rcl}
\op{Hom} (\Gamma^\geq_{y,sy} B, R_{y,sy} )
&=&\op{Hom} (\Gamma_{\geq y} B, R_{y,sy} )\\[2mm]
\op{Hom}_{-R}(\Gamma^\geq_{y,sy}B, R[-2])
&=& (D\Gamma^\geq_{y,sy}B)[-2]
\end{array}$$
zu beachten.
\end{proof}
Indem wir die zweite Aussage des Lemmas
dualisieren erhalten wir nun Identifikationen
$$\begin{array}{ccl}
D \op{Hom}(\vartheta_s B,\nabla_y)&=& D\op{Hom}(B,\vartheta_s\nabla_y)\\
&=&D\op{Hom}(B, R_{y,sy}[l(y)+1])\\
&=&D\op{Hom}(\Gamma^\geq_{y,sy}B, R_{y,sy}[-l(y)+1])\\
&=&\Gamma^\geq_{y,sy}B[l(y)+1]
\end{array}$$
und unsere Einbettung $\op{Hom}
(\Delta_{y},\vartheta_{s}B)
\hookrightarrow D \op{Hom} (\vartheta_{s}B, \nabla_{y}) $
verwandelt sich in eine Einbettung
$\Gamma_{y,sy}B[l(y)-1]\hra\Gamma^\geq_{y,sy}B[l(y)+1].$
Wir haben damit die doch recht abstrakten kommutativen Diagramme
mit exakten Zeilen
$$\begin{array}{ccccc}
\op{Hom} (\Delta_{y},B)[-1] &\hookrightarrow & \op{Hom}
(\vartheta_{s}\Delta_{y}, B) &\twoheadrightarrow  &\op{Hom} (\Delta_{sy}, B)\\
&&\parallel&&\\[2mm]
&&\op{Hom}
(\Delta_{y}, \vartheta_{s}B)&&\\
\da&&\da&&\\
&&D\op{Hom} (\vartheta_{s}B,\nabla_{y})&& \\[2mm]
&&\parallel&&\\
(D\op{Hom} (B, \nabla_{y} ))[1] & \twoheadleftarrow&D\op{Hom} (B,\vartheta_{s}
\nabla_{y}) &\hookleftarrow&D\op{Hom} (B,\nabla_{sy})\\
\\[5mm]
\op{Hom} (\Delta_{y},B) &\hookrightarrow & \op{Hom}
(\vartheta_{s}\Delta_{sy}, B) &\twoheadrightarrow  &\op{Hom} (\Delta_{sy}, B)[1]\\
&&\parallel&&\\[2mm]
&&\op{Hom}
(\Delta_{sy}, \vartheta_{s}B)&&\\
\da&&\da&&\\
&&D\op{Hom} (\vartheta_{s}B,\nabla_{sy}) &&\\[2mm]
&&\parallel&&\\
D\op{Hom} (B, \nabla_{y} ) & \twoheadleftarrow&D\op{Hom} (B,\vartheta_{s}
\nabla_{sy}) &\hookleftarrow&(D\op{Hom} (B,\nabla_{sy}))[-1]
\end{array}$$

"ubersetzt in konkrete kommutative Diagramme
mit exakten Zeilen
$$\begin{array}{ccccc}
\Gamma_yB[l(y)-1] &\hookrightarrow & \Gamma_{y,sy}B[l(y)-1] &
\stackrel{\lambda\cdot}{\twoheadrightarrow}  &\Gamma_{sy}B[l(sy)] \\[1mm]
{\scriptscriptstyle (\al\otimes 1)\cdot} \da\;\;\;\;\;\;\;&
&{\scriptscriptstyle (\al\otimes 1)\cdot} \da\;\;\;\;\;\;\;&&\\[1mm]
\Gamma^{\geq}_yB[l(y)+1] &\twoheadleftarrow & \Gamma^{\geq}_{y,sy}B[l(y)+1]
&\hookleftarrow  &\Gamma^{\geq}_{sy}B[l(sy)]
\\[5mm]
\Gamma_yB[l(y)] &\hookrightarrow & \Gamma_{y,sy}B[l(y)] &
\stackrel{\lambda\cdot}{\twoheadrightarrow}  &\Gamma_{sy}B[l(sy)+1] \\[1mm]
\da&
&\da&&\\[1mm]
\Gamma^{\geq}_yB[l(y)] &\twoheadleftarrow & \Gamma^{\geq}_{y,sy}B[l(y)]
&\hookleftarrow  &\Gamma^{\geq}_{sy}B[l(sy)-1]
\end{array}$$
wo die Vertikalen im ersten Diagramm mit $\al=\al_s$ noch geraten sind.

\subsection{Offene Fragen}
\begin{Vermutung}
F"ur alle $x \in \mathcal W$ geh"ort $R(\leq x)$ zu unserer Kategorie
$\mathcal F_{\Delta}$ und
wir haben
$$(R (\leq x) : \Delta_{y}[\nu]) = \left\{ \begin{array}{lcl}
1 & & \nu =-l(y), y\leq x;\\
0 & & \text{sonst}.
\end{array} \right.$$
\end{Vermutung}
\begin{Bemerkung}
In \cite{HCH} wird das gezeigt f"ur den Fall $|\mathcal W| < \infty$.
Stimmt diese Vermutung, so gibt es insbesondere
Elemente $c_{x} \in R
\otimes R$ vom Grad $2l(x),$
die verschwinden auf $\op{Gr}(y)$ f"ur $y < x,$ jedoch nicht auf $\op{Gr}(x)$
selbst. Dann liefert Multiplikation mit $c_{x}$
f"ur alle $B\in\mathcal B$ eine Bijektion
$$\Gamma_{\leq x} B /\Gamma_{< x}B \sira \Gamma_{x} B$$
\end{Bemerkung}

\nichtfinal{\begin{Bemerkung}Idee, Ivan guckt sich das an:
Man pr"ufe, da"s die entsprechende Funktion regul"ar ist, indem man
regul"ar bis auf Kodimension Zwei pr"uft und dazu verwendet, da"s
der Diederfall bereits bekannt ist.
  \end{Bemerkung}}


\begin{Vermutung}
F"ur jede kommutative $R$-Algebra $T$
und beliebige $B,B^{\prime}\in \mathcal B$
ist die offensichtliche
Abbildung
$$\op{Hom}_{R \otimes R} (B,B^{\prime}) \otimes_{R\otimes R} (R
\otimes T) \ra \op{Hom}_{R \otimes T} (B \otimes_{R} T,
B^{\prime}\otimes_{R} T)$$
ein Isomorphismus.
\end{Vermutung}
\begin{Bemerkung}
F"ur $\mathcal W$ eine endliche Weylgruppe wird das gezeigt in \cite{HCH}.
F"ur $\mathcal W$ unendlich bin ich eher skeptisch, 
aber f"ur $\mathcal W$ endlich
sollte es stimmen. Das ist nun gelungen im Juli 2014, siehe unten! 
\end{Bemerkung}


  \begin{Bemerkung}\label{VBM} 
    Wir wissen etwa aus \cite{HCH}, da"s es in
    $R\otimes_{R^W}R$ ein Element
    $c_{w_\circ}$ vom Grad $2l(w_\circ)$ in der verdoppelten Graduierung
    gibt, das Tr"ager  $\Gamma_{w_\circ}$ hat. Demazure-Operatoren
    liefern $c_x$ vom Grad $2l(x)$ mit Tr"ager $\Gamma_{\geq x}$.
    Deren Bilder bilden eine Basis von
    ${\op{H}}^\ast(G/B)$. Sie sollte dual sein zur Schubert-Zellen Basis
    der Homologie, aber das ist an dieser Stelle nicht relevant.
   \end{Bemerkung}

\begin{Satz}[\textbf{Basiswechsel f"ur spezielle Bimoduln}] 
Ich arbeite in den Notationen von \cite{So-Bi} mit einer festen spiegelungstreuen Darstellung
eines Coxetersystems mit endlicher Gruppe "uber einem unendlichen K"orper.
 Gegeben spezielle Bimoduln $A,B \in \mathcal B$ ist dann
 die offensichtliche Abbildung ein
Isomorphismus
\begin{equation*}
 \op{Hom}_{R \otimes R} (A,B) \otimes_R k \sira  \op{Hom}_R (A \otimes_R k, B \otimes_R k)
\end{equation*}
\end{Satz}
\begin{proof}
 Mithilfe der Adjunktionen \cite[5.10]{So-Bi} k"onnen wir uns auf den Fall $A = \Delta_e$ zur"uckziehen.
Die Injektivit"at des behaupteten Isomorphismus folgt dann leicht durch Betrachten einer $\nabla$-Fahne von $B$.
Der Satz folgt durch Dimensionsvergleich, sobald wir die Gleichheit
\begin{equation*}
 \dim_k \op{Hom}_R (k, B \otimes_R k) = \sum_\nu (B : \nabla_e [\nu])
\end{equation*}
nachweisen k"onnen.
%Dazu betrachten wir f"ur $y \in \mathcal W$ die Unterbimoduln $\Gamma_{\leq y} B \subset B$ und die Untermoduln
%$(\Gamma_{\leq y} B) \otimes_Rk \subset B \otimes_R k$.
\emph{Es gilt zu zeigen, da"s kein Element $b$ au"serhalb  $(\Gamma_{\leq 0} B) \otimes_R k$ von $C^{>0}$ annulliert wird. H"atten wir doch solch ein $b$ gefunden,
   sei $i$ kleinstm"oglich mit
  $b\in (\Gamma_{\leq i} B) \otimes_R k$.
Wir w"ahlen ein Urbild $a \in \Gamma_{\leq i} B$ von $b$,
bezeichnen mit $\bar a\in\Gamma_{\leq i} B/\Gamma_{< i} B$ dessen Bild
im Filtrierungssubquotienten, und zerlegen es als $$\bar a=\sum_{l(y)=i}\bar a_y$$ mit
$\op{supp}(\bar a_y)=\Gamma_y$.
%Lemma 6.3 aus [S5] zeigt, da"s
%$\bar a_y$ einen Repr"asentanten $a_y\in \Gamma_{\leq y} B$ hat.
%Induktiv finden wir $a_z\in \Gamma_{\leq z}B$ mit
%$l(z)\leq i$ und $a=\sum a_z$.
}
% Ist $\bar a_y\neq 0$, so hat $a_y$ ein von Null verschiedenes Bild  in}
%\begin{equation*}
% (\Gamma_{\leq y} B) \otimes_R k / (\Gamma_{<y} B) \otimes_R k %\overset{\sim}{\leftarrow} (\Gamma_{\leq y} B / \Gamma_{<y} B) \otimes_R k
%\end{equation*}
Nun finden wir nach \cite[6.7]{So-Bi} ein Element \emph{$c_y \in R \otimes_{R^W} R$} derart, da"s die Multiplikation mit $c_y$ unser $\Gamma_{<y} B$ annulliert
und einen Isomorphismus
\begin{equation*}
 \Gamma_{\leq y} B / \Gamma_{<y} B \sira  \Gamma_y B
\end{equation*}
induziert.
\emph{Wie vorher in \ref{VBM} erkl"art gilt sogar viel st"arker, da"s unser $c_y$
homogen ist vom Grad $2l(y)$ und Tr"ager in $\Gamma_{\geq y}$ hat.}
Durch "Ubergang zu den Restklassen liefert es \emph{$\bar c_y \in R \otimes_{R^W} k = C$}, das $(\Gamma_{{<i}} B) \otimes_R k$ annulliert
und einen Isomorphismus
\begin{equation*}
 (\Gamma_{\leq y} B) \otimes_R k / (\Gamma_{<y} B) \otimes_R k \sira  (\Gamma_y B) \otimes_R k
\end{equation*}
induziert. 
Schlie"slich bemerken wir noch, da"s die Einbettung $\Gamma_y B \hookrightarrow B$ eine Inklusion $(\Gamma_y B) \otimes_R k \hookrightarrow B \otimes_R k$
induziert, da n"amlich f"ur alle $B \in \mathcal B$ und $z \in \mathcal W$ gilt $B \otimes_R R_z \in \mathcal F_\Delta$ wie im Beweis
von \cite[6.4]{So-Bi} erkl"art, und da"s ebenso auch gilt 
$B \otimes_R R_z \in \mathcal F_\nabla$.
Zusammengenommen folgt aus $\bar a_y \neq 0$ so $\bar c_y b \neq 0$ in $B \otimes_R k$. Damit wird $b$ nicht von $C^{>0} $ annulliert.
\end{proof}
\begin{proof}[Beweis f"ur allgemeines $\mathcal W$, unvollendet]
Wir erinnern  aus \cite[3.3]{So-Bi} die Formel $r 1_y = 1_y r^y$ 
f"ur $r^y$ gegeben durch $r^y (\lambda) = r (y \lambda)$.
Der durch Rechtsmultiplikation mit $p_y$ in \cite[6.5]{So-Bi} 
gegebene Endomorphismus von $\Gamma_y^{\leq} B$ stimmt also "uberein
mit dem durch Linksmultiplikation mit 
$$q_y \pdef \prod_{yt < y} (\alpha_t)^{y^{-1}}$$ gegebenen Endomorphismus.
Ich hoffe nun in Verallgemeinerung von
$\Gamma_{ y} B\sira q_y\Gamma_{\leq y} B=\Gamma_{\leq y} Bp_y$ 
auf eine Zerlegung 
$$q_y\Gamma_{\leq y} B\subset \bigoplus_{z\leq y} (r_z)^{z^{-1}}\Gamma_{z} B$$
mit $r_z$ wie unten in \ref{rzzz} definiert, kann sie aber nicht beweisen.
Modulo dieser Identit"at k"onnte man dann genauso argumentieren wie zuvor.
\end{proof}




\begin{Bemerkungl}\label{rzzz} 
Zun"achst einmal gilt ja in voller Allgemeinheit
\begin{equation*}
 |\{ t \in \mathcal T \mid y t < y \} | = l (y)
\end{equation*}
f"ur $(\mathcal W , \mathcal S)$ ein Coxetersystem, $y \in \mathcal W$ ein Element und $\mathcal T \subset \mathcal W$ die Menge der
Spiegelungen. Ist weiter $u \in \mathcal T$ eine Spiegelung mit $l (y u) = l (y) - 1$, so haben wir
\begin{equation*}
 \{ t \in \mathcal T \mid y u t < y u \} = u^{-1} 
\{ t \in \mathcal T \mid y t < y , t \neq u\} u
\end{equation*}
Iterieren wir diese Erkenntnis, so erhalten wir f"ur 
jedes $u \in \mathcal W$ mit $y u < y$ eine Inklusion
\begin{equation*}
 \{ t \in \mathcal T \mid y u t < y u \} \subset u^{-1} 
\{ t \in \mathcal T \mid y t < y\} u
\end{equation*}
Weiter stimmt der durch Linksmultiplikation mit $q_y$ gegebene Endomorphismus von $\Gamma^\leq_z B$ f"ur
$z = y u < y$ "uberein mit dem Endomorphismus, der durch Rechtsmultiplikation mit
\begin{equation*}
 \prod_{yt < y} \alpha^u_t = \prod_{y t < y} \alpha_{u^{-1}t u}
\end{equation*}
gegeben wird. Nach unserer Vor"uberlegung k"onnen wir das schreiben als $p_z r_z$ mit $r_z \in R^{>0}$ falls $z \neq y$.
\end{Bemerkungl}





\subsection{Halde}
Bezeichne $\mathcal T \subset \mathcal W$ die Menge aller Spiegelungen, und f"ur
$t \in \mathcal T$ bezeichne $\al_{t} \in V^{\ast}$ eine Gleichung seiner
Spiegelebene, in Formeln $V^{t} = \ker \al_{t}$.
Die $\al_{t}$ sind eindeutig bis auf einen Skalar, wir w"ahlen
sie f"ur den Rest dieses Abschnitts beliebig aber fest.
Bezeichne $\op{tr} : \op{Hom} (\Delta_{y}, \nabla_{y} ) \rightarrow
R[2l(y)]$ das Inverse zur Rechtsmultiplikation $R \rightarrow
\op{Hom} (\Delta_{y}, \nabla_{y}) [-2l(y)]$.
\begin{Lemma}
F"ur $B \in \mathcal B$ und $y \in \mathcal W$ sind die Bilder unter $\op{tr}$ der
Homomorphismen in $\op{Hom} (\Delta_{y}, \nabla_{y})$, die "uber $B$
faktorisieren, teilbar durch $p_{y}.$
\end{Lemma}
\begin{proof} 
Verschoben.
\end{proof}
Gegeben $B \in \mathcal B$ und $y \in\mathcal W$ interessieren wir uns nun f"ur
die Einbettungen
$$\begin{array}{ccl}
\op{Hom} (B, \nabla_{y}) & \hookrightarrow & D \op{Hom} (\Delta_{y},B)\\
f &\mapsto & (g \mapsto \op{tr} (f\circ g){p_y^{-1}})
\end{array}$$
Identifizieren wir
$$\begin{array}{rcl}
D \op{Hom} (\Delta_{y},B) &=& D(\Gamma_{y}B[l(y)])\\
&=& \op{Hom} (\Gamma_{y}B, R_{y} [-l(y)])\\[2mm]
\op{Hom} (B, \nabla_{y}) &=& \op{Hom} (B,R_{y} [l(y)])
\end{array}$$
so identifiziert sich unsere Einbettung mit der Abbildung
$$\begin{array}{rcl}
\op{Hom} (B,R_{y} [l(y)]) &\hookrightarrow& \op{Hom} (\Gamma_{y} B, R_{y}
[-l(y)])\\
f & \mapsto & (\cdot p_y^{-1}) \circ f|_{\Gamma_{y}B}
\end{array}$$
gegeben durch Einschr"anken auf $\Gamma_{y} B$ gefolgt von der
Rechtsmultiplikation mit $p^{-1}_{y}$.

Sei nun $s \in \mathcal S$ gegeben mit $sy > y$.
Wir definieren $\vartheta_{s} = R[1] \otimes_{R^{s}}$ und wollen die
Einbettungen $$\op{Hom} (\vartheta_{s}B, \nabla_{y}) \hookrightarrow D \op{Hom}
(\Delta_{y},\vartheta_{s}B)$$
f"ur $y \in \mathcal W$ verstehen mithilfe der entsprechenden Einbettungen
bei $B$ selbst.
Wir haben kurze exakte Sequenzen
$$\begin{array}{ccccc}
\nabla_{y} [-1]&\overset{\mu}{\hookrightarrow}& \vartheta_{s}
\nabla_{y} &\twoheadrightarrow &\nabla_{sy}\\[2mm]
\Delta_{y} [1] &\twoheadleftarrow & \vartheta_{s} \Delta_{y}
&\overset{\lambda}{\hookleftarrow} &\Delta_{sy}
\end{array}$$
wo $\mu \in (V \times V)^{\ast}$ verschwindet auf $\op{Gr} (sy)$ aber
nicht auf $\op{Gr} (y)$ und "ahnlich $\lambda \in (V \times V)^{\ast}$
auf $\op{Gr} (y)$ aber nicht auf $\op{Gr} (sy)$.
Diese Sequenzen liefern mit graduiertem Dimensionsvergleich kurze
exakte Sequenzen
$$\begin{array}{rrrrr}
\op{Hom} (B, \nabla_{y} )[-1] &\hookrightarrow &\op{Hom} (B,
\vartheta_{s} \nabla_{y}) &\twoheadrightarrow &\op{Hom} (B,\nabla_{sy})\\
D\op{Hom} (\Delta_{y},B)[1] &\twoheadleftarrow & D\op{Hom}
(\vartheta_{s}\Delta_{y}, B) &\hookleftarrow &D\op{Hom} (\Delta_{sy}, B)
\end{array}$$
Nun liefert ja die Wahl von $\al_{s}$ eine Adjunktion
$(\vartheta_{s}, \vartheta_{s})$, genauer haben wir eine Bijektion
$$\begin{array}{ccc}
\op{Hom} (R \otimes_{R^{s}} M,N) & \sira & \op{Hom} (M, R
\otimes_{R^{s}} N)\\
g & \mapsto & \hat{g}
\end{array}$$
gegeben durch $\hat{g} (m) = 1 \otimes g (\al_{s} \otimes m)+
\al_{s} \otimes g(1 \otimes m)$.
Die Inverse Abbildung ist auch schnell angegeben: K"urzen wir ab $\al_s=\al$
und schreiben $f:M \ra R\otimes_{R^{s}} N$ als $m \mapsto 1
\otimes f_{1} (m) + \al \otimes f_{\al} (m)$, so geht $f$
unter der Inversen "uber in $\underline{f} : R \otimes_{R^{s}} M \ra N$ mit
$\underline{f} (1 \otimes m_{1} + \al \otimes m_{\al})= f_{\al}
(m_{1})+ f_{1}(m_{\al}).$
Wir erhalten damit Identifikationen
$$\begin{array}{rcr}
\op{Hom} (\vartheta_{s} B, \nabla_{y}) &=& \op{Hom} (B,\vartheta_{s}
\nabla_{y}) \\
D\op{Hom} (\Delta_{y}, \vartheta_{s}B)&=&D\op{Hom} (\vartheta_{s} \Delta_y, B).
\end{array}$$
Weiter beachten wir den Isomorphismus $R_{y,sy} \sira R
\otimes_{R^{s}} R_{y}$ gegeben durch die Vorschrift $1_{y,sy}\mapsto 1
\otimes 1_{y}$ mit $1_{y,sy}$ der
konstanten Funktion $1$ auf $\op{Gr}(y,sy).$ Wir werden ihn oft
implizit benutzen
und insbesondere Elemente von
$R_{y,sy}$ auch in der Form $1\otimes f_1+\al\otimes f_\al$ schreiben.
Wir betrachten schlie"slich den Homomorphismus von
$R$-Rechtsmoduln
$\varphi: R_{y,sy}
R[-2],$ der gegeben wird als die Verkn"upfung
$$R_{y,sy} \overset{\partial^{s}}{\ra} R_{y,sy}[-2]
\overset{\op{res}}{\twoheadrightarrow} R_{y} [-2] \overset{\op{tr}}{\ra}
R[-2]$$
Damit k"onnen wir nun identifizieren
$$\begin{array}{lcl}
\op{Hom} (\vartheta_{s}B, \nabla_{y}) &=& \op{Hom} (B,\vartheta_{s}
\nabla_{y})\\
&=& \op{Hom} (B, R_{y,sy}[l(y)+1])\\[2mm]
D\op{Hom} (\Delta_{y},\vartheta_{s}B) &=& D\op{Hom} (\vartheta_{s}
\Delta_{y},B)\\
&=& D\op{Hom} (R_{y,sy}, B [l(y)-1])\\
&=& D (\Gamma_{y,sy} B [l(y)-1])\\
&=&\op{Hom}_{-R} (\Gamma_{y,sy} B, R[-l(y)+1])\\
&=& \op{Hom} (\Gamma_{y,sy} B, R_{y,sy} [-l (y)+3])
\end{array}$$
wobei die letzte Gleichheit als der Isomorphismus von unten nach
oben zu lesen ist, der von der Verkn"upfung mit unserem $\varphi: R_{y,sy}\ra
R[-2]$ induziert wird. (Bemerkung: Warum Iso? Mir nicht mehr klar.)
Wir gehen nun als erstes der Frage nach, welche Gestalt unsere
Einbettung
$$\op{Hom} (\vartheta_{s} B, \nabla_{y})\hookrightarrow D \op{Hom}
(\Delta_{y}, \vartheta_{s} B)$$
unter diesen ganzen Identifikationen annimmt.
Wir beginnen mit der Paarung
$$\begin{array}{ccc}
\op{Hom} (\Delta_{y},\vartheta_{s} B) \times \op{Hom} (\vartheta_{s} B,
\nabla_{y}) &\ra & R\\
(f\quad\quad, \quad \quad g) &\mapsto &\op{tr} (g \circ f)p^{-1}_{y}
\end{array}$$
Identifizieren wir beide Seiten vermittels der Adjunktionen, so
entsteht eine Paarung
$$\begin{array}{ccc}
\op{Hom} (\vartheta_{s}\Delta_{y},B)\times \op{Hom}
(B,\vartheta_{s}\nabla_{y}) &\ra& R\\
(f \quad\quad, \quad \quad g) &\mapsto &\op{tr} (\tilde{g}\circ
\hat{f})p^{-1}_{y}
\end{array}$$
und schreiben wir
$$g (b) = 1\otimes g_{1} (b) + \al \otimes g_{\al} (b),$$
so erhalten wir
$$\begin{array}{ccl}
(\tilde{g}\circ \hat{f})(1_{y}) &=& \tilde{g} (1 \otimes f (\al
\otimes 1) + \al \otimes f(1\otimes 1_{y}))\\
&=& g_{\al} (f (\al \otimes 1_{y})) + g_{1} (f(1\otimes 1_{y}))
\end{array}$$
Jetzt bildet ja $1\otimes 1_{y}$, $\al \otimes 1_{y}$ eine Basis
des $R$-Rechtsmoduls $R\otimes_{R^{s}} R_{y}$, folglich k"onnen wir
auch einfacher mit der Spur
$$\op{tr} : R\otimes_{R^{s}} R_{y} \hookrightarrow \op{End}_{-R} (R
\otimes_{R^{s}} R_{y}) \ra R$$
arbeiten und unsere Paarung
beschreiben durch die Vorschrift
$$(f,g) \ra \op{tr} (g\circ f)p^{-1}_{y}$$
Identifizieren wir weiter $$\op{Hom} (\vartheta_{s}\Delta_{y}, B) =
\Gamma_{y,sy} B [l(y)-1]$$ indem wir einen Homomorphismus $f$
identifizieren mit dem Bild der konstanten Funktion, in Formeln
$f\mapsto f(1\otimes 1_{y})$, so erh"alt unsere
Paarung die Gestalt
$$\begin{array}{ccc}
\Gamma_{y,sy} B [l(y)-1] \times \op{Hom} (B,R_{y,sy} [l(y)+1]) &\ra& R\\
(b\quad, \quad  g)\quad\quad &\mapsto & \op{tr} (g (b))p^{-1}_{y}
\end{array}$$
Dieselbe Formel beschreibt dann nat"urlich auch unsere Einbettung
$$\begin{array}{ccc}
\op{Hom} (B,R_{y,sy}[l(y)+1]) &\hookrightarrow &\op{Hom}_{-R}
(\Gamma_{y,sy} B, R [-l(y)+1]) \\
g &\mapsto &(b \mapsto \op{tr} (g (b))p^{-1}_{y}
\end{array}$$
Um weiterzugehen, m"ussen wir die Identifikation
$$\op{Hom}(\Gamma_{y,sy} B, R (y,sy)[-l(y)+3]) \sira \op{Hom}_{-R}
(\Gamma_{y,sy} B, R[-l(y)+1])$$ invertieren. Sicher ist ja
$1\otimes 1_{y}$, $\al \otimes 1_{y}$ eine Basis des
$R$-Rechtsmoduls $R_{y,sy} \cong R \otimes_{R^{s}} R_{y}$ und wir
k"onnen demnach jedes Element
$h \in \op{Hom}_{-R} (\Gamma_{y,sy} B, R_{y,sy} [-l(y) +3])$ schreiben
in der Form $b \mapsto 1 \otimes h_{1} (b) + \al \otimes h_{\al}
(b)$ f"ur $h_{1}, h_{\al} \in \op{Hom}_{-R} (\Gamma_{y,sy} B, R_{y})$.
Die Bedingung daf"ur, da"s $h$ auch mit der Linksmultiplikation
von $r \in R$ vertr"aglich ist, lautet dann
$$1\otimes h_{1} (\al b)+ \al \otimes h_{\al} (\al b)= \al \otimes
h_{1}(b) + 1 \otimes \al^{2} h_{\al}(b)$$
oder in anderen Worten $h_{\al} (\al b)= h_{1}(b)$.
Unser Isomorphismus ist aber gegeben durch $h \mapsto \op{tr}
\circ h_{\al}$, sein Inverses wird folglich beschrieben durch
$$\begin{array}{rcl}
\op{Hom}_{-R} (\Gamma_{y,sy} B, R[-l(y)+1]) &\ra & \op{Hom}
(\Gamma_{y,sy}B, R_{y,sy}[-l(y)+3])\\
j&\mapsto &\check{\jmath}
\end{array}$$
mit $\check{\jmath} (b)=1\otimes 1_{y} j (\al b)+ \al \otimes 1_{y}
j(b)$.
Damit ergibt sich nun schlie"slich f"ur unsere Einbettung
$$\op{Hom} (B,R_{y,sy}[l(y)+1])\hookrightarrow \op{Hom} (\Gamma_{y,sy}B,
R_{y,sy}[-l(y)+3])$$
die Vorschrift $g\mapsto \bar{g}$ mit
$$\bar{g} (b) = 1\otimes 1_{y}{\op{tr} (g(\al b))}{p^{-1}_{y}} +
\al \otimes 1_{y}{\op{tr} (g(b))}{p^{-1}_{y}}$$
Um das etwas attraktiver formulieren zu k"onnen, schreiben wir
$g(b) = 1\otimes 1_{y} g_{1} (b) + \al \otimes 1_{y} g_{\al} (b)$
und haben wieder
$g(\al b) = \al g (b)$, also
$$1\otimes 1_{y}g_{1} (\al b)+ \al \otimes 1_{y}g_{\al} (\al b) =
\al \otimes 1_{y}g_{1} (b) + 1 \otimes \al^{2} 1_{y}g_{\al} (b)$$
also $g_{1}(b) = g_{\al}(\al b)$ und $g_{1} (\al b)= (\al^{y})^{2}
g_{\al} (b)$.
Jetzt gilt $\op{tr} g(b) = 2 g_{1}(b)$ und $\op{tr} g(\al b) = 2 g_{1}
(\al b)= 2 (\al^{y})^{2}g_{\al}(b)$ so da"s wir formulieren
k"onnen
$$\begin{array}{ccl}
\bar{g} (b) &=& 1\otimes 1_{y}
{2(\al^{y})^{2}g_{\al}(b)}{p^{-1}_{y}} + \al \otimes 1_{y}
{2g_{1}(b)}{p^{-1}_{y}}\\[2mm]
&=& 2\al (\al \otimes 1_{y} {g_{\al}(b)}{p^{-1}_{y}} + 1 \otimes
1_{y} {g_{1}(b)}{p^{-1}_{y}}\\[2mm]
&=& 2\al g(b) p^{-1}_{y}.
\end{array}$$
Das ist nun also unsere Beschreibung der Einbettung unter den
ganzen Identifikationen.
Unsere Arbeit kann damit ausgehen von einem Diagramm
$$\hspace{-3cm}\begin{array}{ccccc}
\op{Hom} (B,R_{y}[l(y)-1])&\hookrightarrow &\op{Hom} (B,R_{y,sy} [l(y)+1])
& \twoheadrightarrow &\op{Hom} (B,R_{sy} [l(y)+1])\\
&&\downarrow & &\\
\op{Hom} (\Gamma_{y}B,R_{y}[-l(y)+1]) &\twoheadleftarrow
&\op{Hom}(\Gamma_{y,sy}B, R_{y,sy} [-l(y)+3]) & \hookleftarrow
&\op{Hom}(\Gamma_{sy} B,R_{sy} [-l(y)-1])
\end{array}$$
wobei die vertikale Einbettung gegeben wird durch $g \mapsto
\bar{g}$ mit $\bar{g}(b) = 2 \al g (b) p^{-1}_{y}$, die
obere Horizontale herkommt von
$$R_{y} [l(y)-1] \overset{\mu}{\hookrightarrow} R_{y,sy} [l(y)+1]
\twoheadrightarrow R_{sy}[l(y)+1]$$
und die Abbildung der unteren Horizontale herkommt von der Sequenz
$$\Gamma_{y} B \hookrightarrow \Gamma_{y,sy} B
\overset{\lambda}{\twoheadrightarrow} \Gamma_{sy} B[2]$$
Die untere linke Surjektion sollte nun das Einschr"anken auf
$\Gamma_{y}B$ sein, gefolgt vom Faktorisieren "uber $\mu : R_{y}
[-2] \hookrightarrow R_{y,sy}$.
Die untere rechte Injektion schlie"slich ist ja wohl $f\mapsto
\bar{\lambda} \circ f \circ \lambda$ mit $\bar{\lambda} : R_{sy}[-2]
\hookrightarrow R_{y,sy}$.
\begin{Korollar}
Seien $y \in \mathcal W$ und $s \in \mathcal S$ mit $sy > y$.
So induziert f"ur alle $B \in \mathcal B$ die Einbettung einen
Isomorphismus
$$\Gamma_{y,sy} \mathcal B \sira (\Gamma_{\leq sy} B / \Gamma_{<sy
\neq y} B) p_{y}$$
\end{Korollar}
\begin{proof} 
Wir betrachten das Diagramm
$$\begin{array}{ccccc}
\Gamma_{y} B &\hookrightarrow &\Gamma_{y,sy} B&\twoheadrightarrow
& \Gamma_{sy}B[2]\\
\downarrow & & \downarrow &  &\downarrow\\
\Gamma_{\leq y}B/\Gamma_{<y}B &\hookrightarrow &\Gamma_{\leq sy}B
/\Gamma_{<sy,\neq y} B & \twoheadrightarrow & \Gamma_{\leq sy} B
/\Gamma_{< sy} B
\end{array}$$
und erkl"aren zun"achst alle Abbildungen darin.
Problematisch sind nur die linke und obere Horizontale, gegeben
durch Multiplikation mit $\lambda \in (V \times V)^{\ast}$ wo
$\lambda|_{\op{Gr} (y)} =0$, $\lambda |_{\op{Gr} (sy)} \neq 0$ und die linke
Vertikale, gegeben durch die offensichtliche Abbildung gefolgt von
$\cdot \al^{-1}_{t}$ f"ur $t \in \mathcal T$ charakterisiert durch $yt =
sy$.
Die obere Horizontale entsteht aus $R_{sy} \hookrightarrow
R_{y,sy} \twoheadrightarrow R_{y}$ durch Anwenden von $\op{Hom}
(\quad,B)$. Sie ist offensichtlich linksexakt und dann auch exakt
mit graduiertem Dimensionsvergleich unter Benutzung von \ref{??}.
Die untere Horizontale ist offensichtlich exakt, und ebenso
offensichtlich kommutiert das Diagramm.
Wenn wir zeigen, da"s die mittlere Vertikale in $(\Gamma_{\leq sy}
B / \Gamma_{< sy,\neq y} B) p_{y}$ landet, sind wir fertig mit dem
Satz und dem F"unferlemma.
Das sollte zu zeigen sein mit feiner lokaler Untersuchung, die
zwei Spiegelungen einbezieht und im Diederfall landet.
\end{proof}
\subsection{Was aus der Post}
\begin{Satz}
Seien $\underline{\hat{P}}, \underline{\hat{Q}} \in
\underline{\hat{\mathcal O}}$ projektiv und sei $\underline{\hat{U}}
\subset \underline{\hat{Q}}$ ein Untermodul derart, da"s
$\underline{\hat{Q}} /\underline{\hat{U}}$ eine
$\underline{\hat{\Delta}}$-Fahne hat.
So induziert der Funktor ${\mathbb V}$ eine Bijektion
$$\op{Hom}_{\underline{\hat{\mathcal O}}} (\underline{\hat{P}},
\underline{\hat{U}}) \sira \op{Hom}_{R \otimes R} ({\mathbb V}
\underline{\hat{P}}, {\mathbb V} \underline{\hat{U}}).$$x

\end{Satz}
\begin{proof} 
"Ahnlich wie der Beweis von \ref{8.1}, nur mu"s die Injektivit"at
der unteren Horizontalen durch "Ubergang zum generischen Punkt
gezeigt werden.
\end{proof}
\begin{Satz}
Sei $\underline{\hat{P}} \in \underline{\hat{\mathcal O}}$ projektiv und
$\underline{\hat{U}} \in \underline{\hat{\mathcal O}}$ ein Modul mit
$\underline{\hat{\Delta}}$-Fahne. So ist die offensichtliche
Abbildung ein Isomorphismus
$$\op{Hom}_{\underline{\hat{\mathcal O}}} (\underline{\hat{P}},
\underline{\hat{U}} \otimes_{R} \DC \sira \op{Hom}_{\underline{\mathcal O}}
(\underline{\hat{P}} \otimes_{R} \DC, \underline{\hat{U}}
\otimes_{R} \DC).$$
\end{Satz}
\begin{proof} 
Die "ublichen Argumente mit Verschiebungsfunktoren erlauben es
uns, $\underline{\hat{P}} = \underline{\hat{\Delta}}_{e}$
anzunehmen.
In diesem Fall aber ist der Satz ezplizit klar.
\end{proof}
\begin{Korollar}
Seien $\underline{\hat{P}}, \underline{\hat{Q}} \in
\underline{\hat{\mathcal O}}$ projektiv und $\underline{\hat{U}} \subset
\underline{\hat{Q}}$ ein Untermodul derart, da"s sowohl
$\underline{\hat{U}}$ als auch
$\underline{\hat{Q}}/\underline{\hat{U}}$ eine
$\underline{\hat{\Delta}}$-Fahne haben.
So ist die offensichtliche Abbildung ein Isomorphismus
$$\op{Hom}_{R \otimes R} ({\mathbb V} \underline{\hat{P}}, {\mathbb V}
\underline{\hat{U}}) \otimes_{R} \DC \sira \op{Hom}_{R} ({\mathbb V}
\underline{\hat{P}} \otimes_{R}\DC , {\mathbb V} \underline{\hat{U}}
\otimes_{R} \DC).$$
\end{Korollar}
\begin{proof} 
Man kombiniere Satz \ref{8.1} und den vorhergehenden Satz.
\end{proof}
Ist speziell $A \subset \mathcal W$ eine Teilmenge, die mit einem Element
auch jedes kleinere enth"alt, so haben wir in $\underline{\hat{Q}}
= \underline{\hat{P}}_{W_{0}}$ einen nat"urlichen Untermodul
$\underline{\hat{U}}_{A}$ mit Verma-Subquotienten
$\underline{\hat{\Delta}}_{x} [l(x) - l(W_{0})]$ f"ur $x \in A$.
Der Kokern hat dann eine Verma-Fahne mit den "ubrigen
Verma-Subquotienten $\underline{\hat{\Delta}}_{x} [l(x)-l(W_{0})]$
f"ur $x \in A$.
Wir haben dann ${\mathbb V} \underline{\hat{P}}_{W_{0}} = R (W)$ und
${\mathbb V} \underline{\hat{U}}_{A} = \Gamma_{A} R(W).$
Gehen wir zu den dunklen $R$-Rechtsmoduln "uber, so erhalten wir
einen Quotienten nach der umgekehrten Fahne, also $D {\mathbb V}
\underline{\hat{U}}_{A} = R(A) [2l (W_{0})]$.
Wir erhalten damit durch Dualisieren als
\begin{Korollar}[$W$ eine Weylgruppe]
Sei $A \subset W$ eine Teilmenge, die mit einem Element auch jedes
kleiner enth"alt. So ist f"ur jeden speziellen Bimodul $B \in \mathcal B$
die offensichtliche Abbildung ein Isomorphismus
$$\op{Hom}_{R\otimes R} (R (A),B) \sira \op{Hom}_{R} (R (A) \otimes_{R}
\DC, B \otimes_{R} \DC)$$
\end{Korollar}
\begin{proof} 
Hoffentlich habe ich keinen Fehler darin.
\end{proof}

\newpage

\subsection{F"ur Geordie}
\begin{Bemerkungl}
  Seien $U,W \subset V$ zwei Untervektorr"aume eines
  endlichdimensionalen $\mathbb C$-Vektor\-raums $V$ mit $\dim U =
  \dim W = \dim (U\cap W) +1$.  Jede Wahl einer Linearform $\alpha \in
  V^\ast$ mit $\alpha|_U = 0$ und $\alpha|_W \neq 0$ liefert eine
  kurze exakte Sequenz auf Ringen regul"arer Funktionen
  \begin{equation*}
    \mathcal O (W) \langle -1 \rangle \overset{\alpha}{\hookrightarrow} \mathcal O (U\cup W) \twoheadrightarrow \mathcal O (U)
  \end{equation*}
  Weiter ist $\op{Ext}^1_{\mathcal O (V)} (\mathcal O (U), \mathcal O
  (W) )$ ein freier graduierter $\mathcal O (U \cap W)$-Modul erzeugt
  von der Klasse jeder derartigen Erweiterung, der wir den Grad $(-1)$
  geben. Die Konvention ist, da"s
$\mathcal O (W) \langle -1 \rangle$ im Grad $1$ erzeugt wird. 
 Eine homogene Erweiterung vom Grad Null
  \begin{equation*}
    A \in \op{Ext}^1_{\mathcal O (V)} \left(\bigoplus_i \mathcal O (U) \langle n_i \rangle , \bigoplus_j
      \mathcal O (W) \langle m_{j}-1 \rangle\right)
  \end{equation*}
  entspricht einer Matrix $A$ mit Eintr"agen
  \begin{equation*}
    A_{ji} \in \op{Ext}^1_{\mathcal O (V)} (\mathcal O (U) \langle n_i\rangle , \mathcal O (W) \langle m_{j}-1 \rangle)
  \end{equation*}
  und diese Eintr"age werden durch unsere Wahl von $\alpha$
  identifiziert mit Elementen $A_{ji} \in \mathcal O (U \cap W)^{m_j -
    n_i}$ des vom oberen Index angezeigten Grades.  Nehmen wir
  zus"atzlich $n_1 \geq n_2 \geq \ldots \geq n_r$ und $m_1 \geq m_2
  \geq \ldots \geq m_s$ an, so erhalten wir eine Matrix mit Eintr"agen
  Null falls $m_j - n_i < 0$, also $m_j < n_i$.  Unsere Matrix ist
  also eine (nicht notwendig quadratische) geblockte
  Dreiecksmatrix mit Skalaren auf den Bl"ocken der Block-Diagonalen.
  Durch Basiswechsel k"onnen wir die Bl"ocke der Block-Diagonalen auf
  Smith-Normalform bringen und bei jeder Eins die entsprechende Zeile
  und Spalte ausr"aumen. Das f"uhrt f"ur $k=m_i=n_j$ zu einem
  Summanden $\mathcal O (U \cap W) \langle k \rangle$ im Modul $E =
  E_A$, der unsere Erweiterung repr"asentiert.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Wir sagen, ein graduierter $\mathcal O (U \cup W)$-Modul $E$
habe die {\bf Bifahnen-Eigen\-schaft} genau dann,
  wenn die Menge $\Gamma_U E$ der Schnitte von $E$ mit Tr"ager in $U$
  frei ist von endlichem Rang 
"uber $\mathcal O (U)$ und $E/\Gamma_U E$ frei  von endlichem Rang "uber
  $\mathcal O (W)$, und wenn andererseits  $\Gamma_W
  E$ frei ist  von endlichem Rang "uber $\mathcal O (W)$ 
und $E / \Gamma_W E$ frei  von endlichem Rang "uber
  $\mathcal O (U)$. Zum Beispiel hat  $\mathcal O (U \cup W)$
die
  Bifahneneigenschaft.
Hat weiter eine direkte Summe graduierter Moduln die
  Bifahneneigenschaft, so auch beide Summanden.
Unser Ziel ist zu zeigen, da"s unsere Erweiterung $E_A$ nur
dann die  Bifahneneigenschaft haben kann, wenn nach geeigneten Basiswechseln
ihre Matrix blockdiagonal ist. 
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
 Nach dem Vorhergehenden
 k"onnen wir alle Summanden $\mathcal O (U \cup W) \langle k \rangle$ 
weglassen, wenn wir die Bifahneneigenschaft von $E_A$ untersuchen.  
Es reicht also zu diskutieren, wann ein Modul $E=E_A$
  mit ausschlie"slich 
Nullen in allen Diagonalbl"ocken von $A$ die Bifahneneigenschaft hat.
Von nun an nehmen wir diese Eigenschaft von unserer Matrix $A$ an.
\end{Bemerkungl}





\begin{Bemerkungl}
  Falls unter dieser Annahme zus"atzlich gilt $m_1 \leq n_1$, so
  spaltet ein Summand $\mathcal O (U) \langle n_1 \rangle$ ab und wir
  k"onnen mit Induktion den Beweis abschlie"sen.  Gilt sonst $m_1 >
  n_1$, so betrachten wir die andere Filtrierung
  \begin{equation*}
    \Gamma_U E \hookrightarrow E \twoheadrightarrow E/\Gamma_U E
  \end{equation*}
  Nun gilt $\Gamma_U E = \bigoplus^r_{i=1} \mathcal O (U) \langle
  \overline n_i -1\rangle$ mit $\overline n_1 \geq \ldots \geq
  \overline n_r$ und $\overline n_i \in \{ n_i, n_i +1\}$
und  ebenso $E / \Gamma_U E = \bigoplus^s_{j =1} \mathcal O (W) \langle
  \overline m_j \rangle$ mit $\overline m_1 \geq \ldots \geq
  \overline m_s$ und 
  $ \overline m_j \in \{
  m_j, m_j -1\}$, denn 
Multiplikation mit
 einer Linearform $\beta \in
  V^\ast$ mit $\beta|_W = 0$ und $\beta|_U \neq 0$
liefert die Erste von zwei Einbettungen $E / \Gamma_W E\hra \Gamma_U E\hra
E / \Gamma_W E$ und Multiplikation mit
 $\alpha$ 
liefert umgekehrt 
die Erste von zwei Einbettungen $E / \Gamma_U E\hra \Gamma_W E\hra
E / \Gamma_U E$ und wir k"onnen Lemma \ref{GRAA} anwenden.
Andererseits zeigt ein Vergleich der graduierten
  Dimensionen die Identit"at von Buchf"uhrungspolynomen
  \begin{equation*}
    \sum x^{n_i} + \sum x^{m_j -1} = \sum x^{\overline m_j} + \sum x^{\overline n_i -1}
  \end{equation*}
  Wir erkl"aren $a$  durch
  $m_1 = m_2 = \ldots =m_a$ und
 $m_a >
  m_{a+1}$  oder $a=s$.
Unter der Annahme $m_1>n_1$ ist es unm"oglich, im
 Fall $\overline m_1=m_1$ unsere Buchf"uhrungsgleichung zu erreichen.
 Mit demselben Argument folgt
  $\overline m_1 = \ldots = \overline m_a=m_1-1=  m_a-1$. 
Dann ist $1-m_1$ der tiefste Grad, in dem 
$E/\Gamma_U E$ von Null verschiedene homogene
Komponenten hat.
Die Verkn"upfung 
 $\mathcal O(W)\langle m_1-1\rangle\hra E\sra E/\Gamma_U E$
ist notwendig injektiv und
mu"s folglich die Einbettung eins direkten Summanden sein.
Dann aber mu"s auch die Einbettung
$\mathcal O(W)\langle m_1-1\rangle\hra E$ bereits spalten.  Induktion, fertig.  
\end{Bemerkungl}

\begin{Lemma}\label{GRAA}
 Sei $R = \bigoplus_{i \geq 0} R^i$ ein nichtnegativ graduierter kommutativer
Integrit"atsbereich. Bezeichne $R \langle m \rangle$ den verschoben 
graduierten $R$-Modul
$R$  mit Erzeuger
im Grad $-m$. Gibt es einen injektiven Homomorphismus
\begin{equation*}
 \bigoplus^r_{i=1} R \langle n_i \rangle \hookrightarrow \bigoplus^r_{i =1} R \langle m_i \rangle
\end{equation*}
von graduierten $R$-Moduln und gilt $n_1 \geq \ldots \geq n_r$ und $m_1 \geq \ldots \geq m_r$, so folgt
$n_i \leq m_i$ f"ur alle $i$.
\end{Lemma}
\begin{proof}
 Die Matrix $M$ unseres Homomorphismus in Bezug auf die offensichtlichen Basen hat homogene Eintr"age
$M_{ij}$ vom Grad $m_i - n_j$.
Die Grade der Eintr"age fallen also in den Spalten und wachsen in den Zeilen. W"are ein 
$m_i - n_i$ negativ, so folgt $M_{\nu \mu} = 0$ f"ur $\nu \geq i$ und $\mu \leq i$.
Bei einer Matrix dieser Gestalt werden aber offensichtlich die ersten $i$ Spalten linear
abh"angig nach "Ubergang zum Quotientenk"orper $\op{Quot} R$.
Folglich kann eine Matrix dieser Gestalt nicht injektiv sein.
\end{proof}
\subsection{Kategorifizierung des periodischen Hecke-Moduls}
\begin{Bemerkungl}
  Das ist die erste Version eines Vorschlags für Vivien Vogelmann. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Wir wissen, wie die affine Hecke-Algebra kategorifiziert werden kann
  durch die Homotopiekategorie der speziellen Bimoduln.
  In [Andersen-Jantzen-Soergel], auch [Soergel: "Uberblicksartikel in CMS conference proceedings 16] wird eine kombinatorische Kategorie eingeführt
  und wir betrachten darin analog 
  \glqq spezielle Objekte\grqq\ und deren \glqq
  Translation durch die Wand\grqq. Ich w"urde erwarten, da"s wir so analog eine
  Kategorifizierung des \glqq periodischen Hecke-Moduls\grqq\ kriegen,
  wie er bei Lusztig oder in [Soergel: Kombinatorik für Kippmoduln]
  diskutiert wird.
  Ich wei"s noch nicht einmal, da"s die Translationen durch die Wand
  das Analogon der Zopfrelationen erf"ullen, ja selbst die quadratischen
  Relationen sind eigentlich noch nicht nachgerechnet.
  Das kann nun aber nicht so schwer sein. 
  Andererseits zeigt
  [AJS], daß das auf dem Level der Charaktere alles sehr gut klappt.
  Hier kann man mit der affinen $\op{SL}_2$ anfangen und mal gucken.
  Es gibt auch geometrische Ideen dazu, das sollt mit der semi-infiniten
  Flaggenvariet"at zu tun haben, aber das verstehe ich nicht gut. 
\end{Bemerkungl}


%%% Local Variables: 
%%% mode: latex
%%% TeX-master: "XXO"
%%% End: 
