


\section{Kazhdan-Lusztig-Polynome}

\emph{Sollte wohl: Erweiterte affine Hecke-Algebra,
periodischer Hecke-Modul, Satake-Isomorphismus; Dann Beweis
Selbstual=Weyl; Dann erst anderes.}

\subsection{Die parabolischen Polynome}\label{parr}
Ich erinnere die gew"ohnlichen Kazhdan-Lusztig-Polynome aus \ref{KLPP}. 
Sei $\index{Sf@$\cal{S}_{f}\subset \cal{S}$, Menge von einfachen Spiegelungen}\cal{S}_{f}\subset \cal{S}$ eine Teilmenge,
$\index{Wf@$\cal{W}_{f}$ parabolische Untergruppe von Coxetergruppe}
\cal{W}_{f}=\langle\cal{S}_{f}\rangle \subset \cal{W}$ ihr Erzeugnis und
$\index{Wf@$\cal{W}^{f}$, k"urzeste Rechtsnebenklassenrepr"asentanten}
\cal{W}^{f}\subset \cal{W}$ die Menge der Repr\"asentanten 
minimaler L\"ange f\"ur
die Rechtsnebenklassen $\cal{W}_{f}\backslash\cal{W}$. 
Insbesondere definiert also
die
Multiplikation eine Bijektion $\cal{W}_{f} \times\cal{W}^{f}\sira\cal{W}$.
Bezeichne $\index{Hf@$\cal{H}_{f}$, Unter-Heckealgebra}\cal{H}_{f}
=\cal{H}(\cal{W}_{f},\cal{S}_{f}) \subset \cal{H}$
die Hecke-Algebra von $(\cal{W}_{f},\cal{S}_{f})$.
Wir erinnern an die quadratische Relation
$(H_{s}+v)(H_{s}-v^{-1}) =0$ in der Hecke-Algebra.
Halten wir $u \in \{-v,v^{-1}\}$ fest, so definiert die Vorschrift $H_{s}
\mapsto u\; \forall s\in \cal{S}_{f}$ eine Surjektion von $\cal{L}$-Ringalgebren
$$\index{phiu@$\varphi_u$, Charakter von Heckealgebra}\varphi_u:\cal{H}_{f} \twoheadrightarrow \cal{L}$$
Auf diese Weise wird $\cal{L}$ ein $\cal{H}_{f}$-Bimodul, den wir mit
$\cal{L}(u)$\index{L@$\cal{L}(u)$, Heckemodul vom Rang Eins} bezeichnen.
Wir induzieren und definieren die beiden $\cal{H}$-Rechtsmoduln
$$\begin{array}{ccccl}
\index{M@$\cal{M}$, parabolischer Heckemodul}\cal{M} &= & \cal{M}^{f} & 
= &\cal{L} (v^{-1}) \otimes_{\cal{H}_{f}} \cal{H},\\
\index{N@$\cal{N}$, parabolischer Heckemodul}\cal{N} & = & \cal{N}^{f} &
=& \cal{L} (-v) \otimes_{\cal{H}_{f}} \cal{H} .
\end{array}$$
In beiden Moduln bilden die $\index{Mx@$M_{x}$, Standardbasis in parabolischem Heckemodul}M_{x}= 1 \otimes H_{x}$ beziehungsweise
$\index{Nx@$N_{x}$, Standardbasis in parabolischem Heckemodul}N_{x}=1 \otimes H_{x}$ mit $x\in \cal{W}^{f}$ 
eine $\cal{L}$-Basis.
Die Operation von ${{\underline H}_s}$ f\"ur $s\in \cal{S}$ 
nimmt in diesen Basen folgende
Form an:
$$\begin{array}{ccc}
M_{x} {{\underline H}_s} & = &\left \{ \begin{array}{lll}
M_{xs} + vM_{x} &\quad &\text{falls } xs \in \cal{W}^{f}, \; xs>x ;\\
M_{xs} + v^{-1}M_{x} & \quad &\text{falls } xs \in \cal{W}^{f}, \; xs < x;\\
(v+v^{-1}) M_{x} &\quad &\text{falls } xs \not\in \cal{W}^{f},
\end{array} \right.
\end{array}$$

$$\begin{array}{ccc}
N_{x} {{\underline H}_s} & = &\left \{ \begin{array}{lll}
N_{xs} + vN_{x} &\quad &\text{falls } xs \in \cal{W}^{f}, \; xs>x ;\\
N_{xs} + v^{-1}N_{x} & \quad &\text{falls } xs \in \cal{W}^{f}, \; xs < x;\\
0 &\quad &\text{falls } xs \not\in \cal{W}^{f}.
\end{array} \right.
\end{array}$$
Um das einzusehen verwendet man, da\ss\ aus $x\in \cal{W}^{f}$,  $xs \not\in
\cal{W}^{f}$ schon
folgt $xs =rx $ mit $r\in \cal{S}_{f}$. Insbesondere impliziert $xs< x$ schon
$xs \in \cal{W}^{f}$. In der Tat folgt
ja sogar f\"ur beliebige $x\in\cal{W}$ und $r,s\in\cal{S}$ aus
$rx>x$ und $rxs<xs$ schon $rxs=x$.

Man pr\"uft leicht f\"ur alle $s\in\cal{S}_f$ die Formel
$$\begin{array}{cll}
\varphi_u ({{\underline H}_s}) & =& \left \{\begin{array}{lll}
(v+v^{-1}) &\quad &\text{falls } u=v^{-1};\\
0 &\quad &\text{falls } u=-v . \end{array} \right.
\end{array}$$
Da die ${{\underline H}_s}$ mit $s \in \cal{S}_{f}$ ganz $\cal{H}_{f}$ als $\cal{L}$-Algebra
erzeugen, folgt $\varphi_u (\overline H) = \overline{\varphi_u(H)} \;
\forall H\in
\cal{H}_{f}$.
Mithin definiert die Vorschrift $h\otimes H\mapsto {\overline h}\otimes
{\overline H}$ einen Homomorphismus von additiven Gruppen, die sogenannte
Dualit"at
$$ d: \cal{M} \ra \cal{M}, \; M\mapsto \overline{M}$$
mit ${\overline{{M}_{e}}} = M_{e}$ und $\overline{MH}
=\overline{M}\;\overline{H}$
f\"ur alle $M\in \cal{M}$,  $H\in \cal{H}$. Analoges gilt f\"ur $\cal{N}$.

\begin{Bemerkungl}
  Wir f"uhren nun eine f"ur unsere Zwecke bequeme Sprechweise ein. Sei
  $\varphi:A\to A'$ ein Ringhomomorphismus, $\cal{M}$ ein $A$-Modul und
  $\cal{M}'$ ein $A'$-Modul. Ein Homomorphismus additiver Gruppen
  $\psi:\cal{M}\to \cal{M}'$ hei\ss t \index{linear!$\varphi$-linear}
  {\bf $\varphi$-linear} 
genau dann, wenn $\psi(rm)=\varphi(r)\psi(m)\quad\forall
  r\in A$,  $m\in \cal{M}$.
 Eine $d$-lineare Abbildung von Moduln "uber $\cal{H}$ beziehungsweise  $\cal{L}$ nennen
  wir auch $\cal{H}$-schieflinear beziehungsweise $\cal{L}$-schieflinear.  Besitzt ein
  Modul eine feste schieflineare Involution $d$,  so nennen wir die unter dieser
  Involution stabilen Elemente 
\defnoind{selbstdual}.\index{selbstdual!in KL-Kominatorik}
Es hei\ss t also zum Beispiel
  $N\in\cal{N}$ selbstdual genau dann, wenn gilt ${\overline N}=N$.
\end{Bemerkungl}

\begin{Theorem}[\cite{Deopar}]\label{EPa}
\begin{enumerate}
\item F\"ur alle $x\in\cal{W}^{f}$ gibt es genau ein selbstduales
$\index{Mx@$\underline{M}_{x}$, kanonische Basis des parabolischen Heckmoduls $\cal{M}$}\underline{M}_{x}\in \cal{M}$ mit
$\underline{M}_{x}
\in M_{x}+\sum_{y}v\Bbb{Z} [v]M_{y}$.
\item F\"ur alle $x\in \cal{W}^{f}$ gibt es genau ein selbstduales
\index{Nx@$\underline{N}_{x}$, kanonische Basis des parabolischen Heckmoduls $\cal{N}$}$\underline{N}_{x}\in \cal{N}$ mit
$\underline{N}_{x}
\in N_{x}+\sum_{y}v \Bbb{Z}[v]N_{y}$.
\end{enumerate}
\end{Theorem}
\begin{figure}[p]\centering
\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildB2B}\\[4mm]
\noindent 
Graphische Darstellung einiger $\underline{M}_x$ im Fall
der affinen Weylgruppe des Wurzelsystems $B_2$.
Die Alkoven in der dominanten Weylkammer sind in nat"urlicher 
Bijektion zu den k"urzesten Repr"asentanten der 
Nebenklassen unter der endlichen Weylgruppe.
Die geschl"angelten Pfeile stehen f"ur das Rechtsmultiplizieren
mit einem ${{\underline H}_s}$,  das Durchstreichen von Eintr"agen
deutet das \glqq Ausr"aumen\grqq\  bereits bekannter $\underline{M}_y$ an.
\end{figure}
\begin{proof}[Beweis]
Wir zeigen 1, der Beweis von 2 ist identisch.
Um die Existenz der $\underline{M}_{x}$ nachzuweisen, machen wir eine
Induktion \"uber die L\"ange von $x$ und zeigen st\"arker, da\ss\ wir
sogar m"ogliche $\underline{M}_{x}$ von der Form
$$\underline{M}_{x} = M_{x} + \sum_{y<x} m_{y,x} M_{y}$$ finden k\"onnen.
Sicher d"urfen wir unsere Induktion mit $\underline{M}_{e}=M_{e}$ beginnen.
Sei nun
$\underline{M}_{y}$ konstruiert f\"ur alle $y\in \cal{W}^f$ mit $y<x$,  und sei
$s\in \cal{S}$ gegeben mit $xs<x$,  $xs\in \cal{W}^{f}$. Dann gilt
$$\underline{M}_{xs} {{\underline H}_s} = M_{x} + \sum_{z<x} m_{z} M_{z}$$
f\"ur geeignete $m_{z} \in \Bbb{Z} [v]$. Nach Induktion sind m\"ogliche
$\underline{M}_{z}$ f\"ur $z<x$ bereits bekannt. Wir bilden
$$\underline{M}_{x} =\underline{M}_{xs}{{\underline H}_s} - \sum_{z} m_{z} (0)
\underline{M}_{z}$$ und haben auch ein m\"ogliches $\underline{M}_{x}$
gefunden. Aus der Existenz dieser ${\underline M}_x$ folgert man wie
im Beweis von Theorem \ref{KL} zun\"achst ${\overline{M_x}}\in M_x+
\sum_{y<x}\cal{L} M_y$ und dann die  Eindeutigkeit der ${\underline M}_x$.
\end{proof}


\begin{Beispiel}[\textbf{Maximal parabolischer Fall f"ur symmetrische Gruppe}]
Sei $\mathcal W = \mathcal S_n$ die symmetrische Gruppe mit
einfachen Spiegelungen
$\mathcal S = \{s_i=(i, i+1) \mid 1 \leq i \leq n-1\}$
den Transpositionen benachbarter Eintr"age.
Sei $\mathcal S_f = \mathcal S \backslash \{s_1\}$.
So besteht $\mathcal W^f$ aus allen Permutationen $\sigma$ mit
$\sigma^{-1} (2) < \sigma^{-1} (3) < \ldots < \sigma^{-1} (n)$.
Wir haben also $|\mathcal W^f| =n$. Das Auswerten des Inversen
auf $1$ liefert sogar eine Bijektion
$$\begin{array}{ccc}
\mathcal W^f & \overset{\sim}{\rightarrow} & \{1, \ldots, n\}\\
\sigma & \mapsto & \sigma^{-1} (1)
\end{array}$$
Die Umkehrabbildung dieser Bijektion 
notieren wir $i \mapsto t(i)$. Nun beachte man
$t(i) s_j \not\in W^f$ f"ur $j \neq i, i-1$ und $t (i) s_i = t(i+1)$ sowie
folgerichtig 
$t(i+1) s_i = t(i)$
f"ur $1 \leq i < n$.
Induktiv folgern wir
\begin{eqnarray*} \underline N_{t(1)} & = & N_{t(1)} \\
\underline{N}_{t(2)} & = & N_{t(2)} + v N_{t(1)}\\
\underline{N}_{t(3)} &=&N_{t(3)} + vN_{t(2)}\\
&\vdots &\\
\underline{N}_{t(n)} &=&N_{t(n)} + vN_{t(n-1)}
\end{eqnarray*}
\end{Beispiel}




\begin{Bemerkungl}
  Wir erinnern an die Notation $E^+\subset E$ f"ur 
die Untergruppe der unter $d$
  selbstdualen Elemente $E^+=\{ e\in E\mid de=e\}$.
\end{Bemerkungl}
\begin{Proposition}\label{sdu}
\begin{enumerate}
\item
Es gilt $\cal{M}^+=M_e\cal{H}^+ $ und die 
${\underline M}_x$ bilden eine Basis von
$\cal{M}^+$ "uber $\cal{L}^+$;
\item
Es gilt $\cal{N}^+=N_e\cal{H}^+ $ und die 
${\underline N}_x$ bilden eine Basis von
$\cal{N}^+$ "uber $\cal{L}^+$.
\end{enumerate}
\end{Proposition}
\begin{proof}[Beweis]
Wir zeigen 1, der Beweis von 2 ist identisch.
Zun\"achst liegen ja nach der induktiven Beschreibung der ${\underline
M}_x$
alle ${\underline M}_x$ in $M_e\cal{H}^+ $. Andererseits bilden die
${\underline M}_x$ eine $\cal{L}$-Basis von $\cal{M}$,  und ein
$M=\sum m_x {\underline M}_x$ ist selbstdual genau dann, wenn
alle $m_x$ es sind.
\end{proof}

\begin{Definition}
%\label{InD}
Wir definieren f"ur $x,y\in\cal{W}^f$ die 
$\index{m@$m_{y,x}$, anders normalisierte parabolische KL-Polynome}m_{y,x}, \index{n@$n_{y,x}$, anders normalisierte parabolische KL-Polynome}n_{y,x}\in\Bbb{Z}[v]$
 durch
$\underline{M}_{x} =\sum_{y} m_{y,x} M_{y}$ und 
$\underline{N}_{x} =\sum_{y} n_{y,x} N_{y}$.
\end{Definition}
\begin{Bemerkungl}
  Insbesondere haben wir also $m_{x,x}=n_{x,x}=1$,  und wenn $y$ nicht
  kleinergleich $x$ ist, verschwinden $m_{y,x}$ und $n_{y,x}$.
\end{Bemerkungl}

\begin{Proposition}
Seien $x,y \in \cal{W}^{f}$ mit $y\leq x$;
\begin{enumerate}
\item
Es gilt $n_{y,x} \in v^{l(x)-l(y)} \Bbb{Z} [v^{-2}]$;
\item
Es gilt $m_{y,x} \in v^{l(x)-l(y)} (1+v^{-2} \Bbb{Z} [v^{-2}])$.
\end{enumerate}
\end{Proposition}
\begin{proof}[Beweis]
Wir erinnern an unseren involutiven Automorphismus $a: \cal{H} \ra
\cal{H}$. Offensichtlich gilt $a \circ \varphi_{u} = \varphi_{u} \circ
a $ f"ur $u \in \{-v,v^{-1}\}$,  mithin induziert $a$ involutive
$a$-lineare Automorphismen $a: \cal{N} \ra \cal{N}$ beziehungsweise $a: \cal{M} \ra
\cal{M}$ mit $a(c\otimes H) = a(c) \otimes a(H)$,  und es gilt
$$a(N_{x}) = (-1)^{l(x)} N_{x},\;\;\; a(M_{x}) = (-1)^{l(x)}M_{x}$$
Offensichtlich vertauscht $a:\cal{N} \ra \cal{N}$ mit unserer
schieflinearen Involution $d:\cal{N} \ra \cal{N}$,  wir folgern
$a(\underline{N}_{x}) = (-1)^{l(x)} \underline{N}_{x}$ und damit
$n_{y,x} \in v^{l(x)-l(y)} \Bbb{Z} [v^{2},v^{-2}]$.
Ebenso folgt $m_{y,x} \in v^{l(x)-l(y)} \Bbb{Z} [v^{2},v^{-2}]$.
Die Grad-Absch"atzung $\deg n_{y,x} \leq  l(x) - l(y)$ folgt aus der
induktiven Konstruktion der $\underline{N}_{x}$.
Die Tatsache, da"s $m_{y,x}$ genau den Leitterm $v^{l(x)-l(y)} $
hat, wird auch induktiv aus der Konstruktion der
$\underline{M}_{x}$ hergeleitet, "ahnlich wie wir das im Fall
$\cal{S}_{f} = \emptyset $ f"ur die $\underline{H}_{x}$ bereits
durchgef"uhrt hatten.
\end{proof}

\begin{Bemerkungen}
\begin{enumerate}
\item
Wir betrachten wieder die Variable $q=v^{-2} \in \cal{L}$. 
Die Proposition zeigt, da\ss\ $v^{l(y)-l(x)} n_{y,x}$ und 
$v^{l(y)-l(x)} m_{y,x}$
in $\Bbb{Z}[q]$ liegen, und da"s $v^{l(y)-l(x)} m_{y,x}$ 
als Polynom in $q$  konstanten Term $1$ hat.
Die $v^{l(y)-l(x)} m_{y,x}$ beziehungsweise
$v^{l(y)-l(x)}n_{y,x}$ sind Deodhars \cite{Deopar} parabolische Polynome
$P^J_{\tau,\sigma}$ f\"ur Deodhars F\"alle $u=-1$ beziehungsweise $u=q$,  falls
$\tau=y^{-1}\cal{W}_f$,  $\sigma=x^{-1}\cal{W}_f$,  und $W_J=\cal{W}_f$. 
Der Vergleich
mit Deodhars Definition  wird dem Leser aber (wenn \"uberhaupt) erst
mit Hilfe von Theorem \ref{VV} gelingen.
\item
M\"ogliche Interpretationen der parabolischen Polynome im Rahmen der
Darstellungstheorie fa\ss t Theorem 3.11.4 in \cite{BGSo} zusammen.
Bis auf die Transformation $v=t$ und f\"ur $W_Q=\cal{W}_f$ sind die dortigen
Polynome
$(P^Q(t))_{x,y}$ genau unsere $m_{x,y}$, 
und die $(P_Q(t))_{x,y}$ stimmen bis auf einen Parameterwechsel mit
unseren $n_{x,y}$ \"uberein, vergleiche \ref{invc}.
\item
\cite{MC}  Allgemeiner liefert jeder Homomorphismus
von $\cal{L}$-Algebren $\cal{H}_f\ra\cal{L}$ eine induzierte Darstellung von $\cal{H}$, 
die in "ahnlicher Weise behandelt werden kann wie unsere
parabolischen Hecke-Moduln.
In dieser Situation sind dann jedoch nicht mehr alle
Koeffizienten von Kazhdan-Lusztig-Polynomen positiv.
\end{enumerate}
\end{Bemerkungen}
\begin{Proposition}
F"ur $x\in \cal{W}^f$ und $s\in\cal{S}$ gilt
$${\underline M}_x {{\underline H}_s}\left\{\begin{array}[c]{ll}
\in
{\underline M}_{xs} +\sum_{y<x,\; ys<y} \Bbb{Z}{{\underline M}_y}
&\text{ falls }xs>x;\\[2mm]
=(v+v^{-1}){\underline M}_x&\text{ falls }xs<x.\end{array}\right.$$
Insbesondere haben wir $m_{ys,x}=vm_{y,x}$
falls $xs<x$,  $ys<y$ und $ys\in\cal{W}^f$.
\end{Proposition}
\begin{proof}[Beweis]
Der Fall $xs>x$ folgt aus der im ersten Existenzbeweis gegebenen induktiven
Konstruktion der ${\underline M}_x$. Der Fall $xs<x$ 
folgt mit vollst"andiger Induktion aus dem Fall $xs>x$.
\end{proof}

\begin{Proposition}\label{InD}
F"ur $x\in \cal{W}^f$ und $s\in\cal{S}$ gilt
$${\underline N}_x {{\underline H}_s}\left\{\begin{array}[c]{ll}
\in
{\underline N}_{xs} +\sum_{y<x, \;ys<y, \;ys\in\cal{W}^f} 
\Bbb{Z}{{\underline N}_y}
&\text{ falls }xs>x;\\[2mm]
=(v+v^{-1}){\underline N}_x&\text{ falls }xs<x,\; xs\in\cal{W}^f;\\[2mm]
\in \sum_{y<x, \;ys<y, \;ys\in\cal{W}^f} \Bbb{Z}{{\underline N}_y}
&\text{ falls }xs<x,\; xs\not\in\cal{W}^f.\end{array}\right.$$
\end{Proposition}
\begin{proof}[Beweis]
Der Fall $xs>x$ folgt aus der im ersten Existenzbeweis gegebenen induktiven
Konstruktion der ${\underline N}_x$. Der Fall $xs<x$,  $x\in\cal{W}^f$
folgt mit vollst"andiger Induktion aus dem Fall $xs>x$.
Der Fall $xs<x$,  $ xs\not\in\cal{W}^f$ folgt aus den Definitionen.
\end{proof}

\begin{Bemerkungl}
  Die $m_{y,x}$,  $n_{y,x}$ h\"angen wie folgt mit den gew\"ohnlichen
  Kazhdan-Lusztig-Polynomen zusammen.
\end{Bemerkungl}
\begin{Proposition}[\cite{Deopar}]\label{FF}%\label{VG}
Seien $x,y\in\cal{W}^f$.
\begin{enumerate}
\item Ist $\cal{W}_{f}$ endlich und $w_f\in \cal{W}_{f}$ 
das l\"angste Element, so
gilt die Beziehung $m_{y,x}= h_{w_fy,w_fx}$;
\item\label{FF2}
F\"ur beliebiges $\cal{S}_{f}$ gilt
$n_{y,x} =\sum_{z\in \cal{W}_{f}} (-v)^{l(z)} h_{zy,x}$.
\end{enumerate}
\end{Proposition}
\begin{proof}[Beweis]
1.
Wir betrachten die Einbettung von $\cal{L}$-Moduln
$$
\begin{array}{ccc}
\cal{L} (v^{-1}) & \ra & \cal{H}_{f}\\
1 & \mapsto & {\underline H}_{w_f}
\end{array}
$$
Sie kommutiert nat\"urlich mit der Dualit\"at, und nach
\ref{HhH} ist sie auch mit der Rechtsoperation von $\cal{H}_{f}$
vertr\"aglich.
Folglich definiert sie eine Einbettung von $\cal{H}$-Rechts\-mo\-duln
$$
\zeta:\cal{M}\hra\cal{H}
$$
mit Bild 
${\underline H}_{w_f}\cal{H}$, 
die ebenfalls mit der Dualit\"at vertr\"aglich ist.
Wir setzen $r=l(w_f)$. Nach Proposition
\ref{ff} gilt
$$
\zeta (M_{x}) = \sum_{z\in \cal{W}_{f}} v^{r-l(z)} H_{zx}
$$
und damit erhalten wir
$\zeta({\underline M}_{x})={\underline H}_{w_fx}$,  woraus wir sogar
st\"arker
folgern $m_{y,x} = v^{r-l(z)} h_{zy,w_fx}$ f\"ur alle $y,x\in\cal{W}^{f}$, 
$z\in\cal{W}_{f}$.

2. Wir betrachten die offensichtliche Surjektion
$$
\xi:\cal{H}\twoheadrightarrow \cal{N}=\cal{L}(-v)\otimes_{\cal{H}_{f}} \cal{H}
$$
mit $\xi(H)=1 \otimes H. $
Sie vertauscht mit der Dualit\"at, und man pr\"uft m\"uhelos die Identit"at
$\xi(H_{zx}) = (-v)^{l(z)} N_{x}$
f\"ur alle $z\in \cal{W}_{f}$,  $ x\in\cal{W}^{f}$.
Es folgt
$$
\xi ({\underline H}_{x}) =
\begin{cases}
\underline{N}_{x}&\text{falls } x\in \cal{W}^{f};\\
0 & \mbox{ sonst,}
\end{cases}
$$
und die behauptete Formel ergibt sich sofort.
\end{proof}\noindent
Auch bei der Definition von ${\underline N}_x$,  ${\underline M}_x$ kann
man sich fragen, ob man nicht $v$ durch $v^{-1}$ ersetzen kann. Die
Antwort gibt folgendes
\begin{Theorem}[\cite{Deodu}] \label{VV} %\label{ia}\label{Deo}
\begin{enumerate}
\item
F\"ur alle $x\in\cal{W}^f$ gibt es genau ein selbstduales $\underline{\tilde{N}}_x
\in\cal{N}$ mit $\underline{\tilde{N}}_x\in N_x+\sum_y v^{-1}\Bbb{Z}[v^{-1}] N_y$.
Dies $\underline{\tilde{N}}_x$ kann beschrieben werden durch die Formel
$\underline{\tilde{N}}_x=\sum_y (-1)^{l(x)+l(y)}{\overline m}_{y,x}N_y$;
\item
F\"ur alle $x\in\cal{W}^f$ gibt es genau ein selbstduales $\underline {\tilde{M}}_x
\in\cal{M}$ mit $\underline {\tilde{M}}_x\in M_x+\sum_y v^{-1}\Bbb{Z}[v^{-1}] M_y$.
Dies $\underline {\tilde{M}}_x$ kann beschrieben werden durch die Formel
$\underline {\tilde{M}}_x=\sum_y(-1)^{l(x)+l(y)}{\overline n}_{y,x}M_y$.
\end{enumerate}
\end{Theorem}
\begin{proof}[Beweis]
Wir beginnen mit der Beziehung $b \circ \varphi_{-v} =
\varphi_{v^{-1}}\circ b$ und leiten daraus eine $b$-lineare
Bijektion
$$\begin{array}{rccl}
b:&\cal{N} & \ra &\cal{M}\\
&c\otimes H& \mapsto & b (c) \otimes b(H)
\end{array}$$
ab, die $N_{x}$ auf $M_{x}$ abbildet.
Der Bequemlichkeit halber verkn"upfen wir $b : \cal{N} \ra \cal{M}$ noch
mit $a:\cal{M} \ra \cal{M}$ und erhalten so einen $ab$-linearen
Isomorphismus $ab : \cal{N} \ra \cal{M}$ mit $a b (N_{x}) = (-1)^{l(x)}
M_{x}$. Sicher vertauscht dies $ab$ auch mit den Dualit"aten
auf unseren Moduln,
$d\circ ab = ab \circ d$. Da $ab (v) = v^{-1}$ k"onnen und
m"ussen wir also ${\underline{\tilde{M}}}_{x}= (-1)^{l(x)}ab (\underline{N}_{x})
$ sowie $ {\underline{\tilde{N}}}_{x}=
(-1)^{l(x)} (ab)^{-1}\underline{M}_{x}$ nehmen.
\end{proof}
Als n\"achstes diskutieren wir Umkehrformeln. Dazu betrachten wir
die $\cal{L}$-Moduln
$$
\begin{array}{ccl}
\index{M@$\cal{M}^{\ast}$, dualer Heckemodul zu $\cal{M}$}\cal{M}^{\ast}&=& \op{Hom}_{\cal{L}} (\cal{M},\cal{L})\\
\index{N@$\cal{N}^{\ast}$, dualer Heckemodul zu $\cal{N}$}\cal{N}^{\ast}&=& \op{Hom}_{\cal{L}} (\cal{N},\cal{L}) \end{array}
$$
und erkl\"aren auf diesen R\"aumen eine $\cal{L}$-schieflineare Involution
$F
\mapsto \overline{F}$ durch die Vorschrift
$\overline{F}(M)=\overline{F(\overline{M})}$.
Weiter definieren wir $M_x^\ast\in\cal{M}^\ast$ durch
$M_x^\ast(M_y)=\delta_{x,y}$
und setzen $\index{Mx@$M^x$, Standardbasis von parabolischen Heckemodul}M^x=(-1)^{l(x)}M_x^\ast$. Ganz genauso definieren
wir
$N_x^\ast\in\cal{N}^\ast$ durch $N_x^\ast(N_y)=\delta_{x,y}$
und setzen $\index{Nx@$N^x$, Standardbasis von parabolischen Heckemodul}N^x=(-1)^{l(x)}N_x^\ast$.
Warum ich es vorziehe, mit den $M^x$ beziehungsweise $N^x$ zu arbeiten,
wird erst sp\"ater klar werden. Vorerst hat
das bedauerlicherweise nur den Effekt, alle Formeln komplizierter zu
machen.

Wir schreiben die Elemente von $\cal{M}^{\ast}$ als formale
Linearkombinationen
$F = \sum^{\infty}m^{z}M^{z}$ mit $m^{z}= (-1)^{l(z)} F(M_{z}) \in \cal{L}$.
Das Zeichen $\infty$ \"uber der Summe soll daran erinnern, da\ss\ formale
unendliche Summen erlaubt sind. Analog notieren wir die Elemente von
$\cal{N}^{\ast}$.
Nun ist $\overline{M^{x}} \in M^{x} + \sum^{\infty}_{z>x} \cal{L} M^{z}$
und f\"ur $\overline{N^{x}}$ gilt Entsprechendes,
denn die Matrizen der Dualit\"at auf $\cal{M}$ und $\cal{M}^{\ast}$
(beziehungsweise $\cal{N}$ und $\cal{N}^{\ast}$) sind bis auf Vorzeichen transponiert
zueinander.
\begin{Theorem}
\begin{enumerate}
\item
F\"ur alle $x\in\cal{W}^{f}$ gibt es genau ein selbstduales
$\index{Mx@$\underline{M}^{x}$, kanonische Basis von dualem parabolischem Heckemodul}\underline{M}^{x}\in \cal{M}^{\ast}$ mit
$\underline{M}^{x}\in M^{x}+\sum^{\infty} v\Bbb{Z} [v] M^{z}$.
\item
F\"ur alle $x\in \cal{W}^{f}$ gibt es genau ein selbstduales
$\index{Nx@$\underline{N}^{x}$, kanonische Basis von dualem parabolischem Heckemodul}\underline{N}^{x}\in \cal{N}^{\ast}$
mit
$\underline{N}^{x}  \in N^{x} +\sum^{\infty} v \Bbb{Z} [v]N^{z}$.
\end{enumerate}
\end{Theorem}
\begin{proof}[Beweis]
Wir zeigen nur 1, der Beweis von 2 ist identisch.
F\"ur die Eindeutigkeit m\"ussen wir wieder zeigen, da\ss\ $F=0$ das
einzige
selbstduale Element von $\sum^{\infty} v \Bbb{Z} [v]M^{z}$ ist.
Aber sei $F=\sum^{\infty} m^{z} M^{z}$. Ist $F\neq 0$,  so finden wir  $y$
minimal mit
$m^{y} \neq 0$. Dann gilt $\overline{m^{y}} =m^{y}$ und mit $m^{y} \in v
\Bbb{Z}[v]$ ergibt sich ein Widerspruch.
Um die Existenz zu zeigen definieren wir schlicht $\underline{M}^{x} \in
\cal{M}^{\ast}$ durch die Vorschrift
$$\underline{M}^{x}(\underline{M}_{y}) = (-1)^{l(x)} \delta_{x,y}$$
und m\"ussen nur die Eigenschaften pr\"ufen. Selbstdualit\"at
ist evident.
Schreiben wir
$\underline{M}^{x}=\sum^{\infty}_{z}\index{m@$m^{z,x}$, anders normierte inverse
parabolische KL-Polynome}m^{z,x}M^{z}$, 
so gilt offensichtlich
$$\sum_{z}(-1)^{l(z)+l(x)} m^{z,x}m_{z,y} = \delta_{x,y}$$
Die \"Ubergangsmatrix $m_{z,y}$ ist aber eine untere Dreiecksmatrix
mit Einsen auf der Diagonalen und Eintr\"agen aus
$v\Bbb{Z} [v]$ unterhalb der Diagonalen, mithin gilt dasselbe f\"ur ihre
Inverse, und es folgt $m^{z,x} \in v\Bbb{Z} [v]$ falls $z\neq x$ sowie
$m^{x,x}=1$ und
sogar zus\"atzlich $m^{z,x}\neq 0 \Rightarrow z \geq x$.
\end{proof}
Wir f\"uhren genauso auch die $\index{n@$n^{z,x}$, anders normierte inverse parabolische KL-Polynome}n^{z,x}\in \Bbb{Z} [v]$ ein
durch die Gleichung $\underline{N}^{x}=\sum^{\infty} n^{z,x} N^{z}$ und
erhalten auch die Umkehrformeln
$$
\sum_{z} (-1)^{l(z)+l(x)} n^{z,x} n_{z,y} =\delta_{x,y}
$$
Im Fall $\cal{S}_f=\emptyset$ schreiben wir $\cal{H}^*$,  $H_x^*$,  $H^x$, 
$\underline{H}^x$,  $h^{z,x}$ statt $\cal{M}^*$,  $M_x^*$,  $M^x$,  ${\underline
M}^x$,  $m^{z,x}$. Die $h^{z,x}$ mit ${\underline H}^x=\sum^\infty h^{z,x}
H^z$ sind also die renormierten inversen Kazhdan-Lusztig-Polynome,
$$
\sum_z(-1)^{l(z)+l(x)} h^{z,x} h_{z,y}=\delta_{x,y}
$$
Ganz \"ahnlich wie in Proposition \ref{FF} lassen sich auch die
parabolischen inversen Polynome $m^{x,y}$,  $n^{x,y}$ in den
gew\"ohnlichen inversen Polynomen $h^{x,y}$ ausdr\"ucken. Genauer
haben wir
\begin{Proposition}
\begin{enumerate}
\item
Es gilt $n^{y,x}=h^{y,x}\;\;\forall x,y\in \cal{W}^f$;
\item
Ist $\cal{W}_f$ endlich, $w_f\in\cal{W}_f$ das l\"angste Element und $r=l(w_f)$
seine L\"ange, so gilt f\"ur alle $x,y\in\cal{W}^f$ die Beziehung
$$
m^{y,x}=\sum_{z\in\cal{W}_f} (-v)^{r-l(z)} h^{zy, w_f x}
$$
\end{enumerate}
\end{Proposition}
\begin{proof}[Beweis]
1.
Wir transponieren die im Beweis von \ref{FF}.\ref{FF2} betrachtete Abbildung
$\xi$ und erhalten
$$
\xi^*:\cal{N}^*\to \cal{H}^*.
$$
Aus der Formel f\"ur $\xi(H_{zx})$ folgern wir
$$\xi^*(N^x)=\sum_{z\in\cal{W}_f} v^{l(z)} H^{zx}$$ und die Formel f\"ur
$\xi({\underline H}_{zx})$ liefert $\xi^*({\underline N}^x)={\underline
H}^x$. Wenden wir also $\xi^*$ auf die Gleichung ${\underline
N}^x=\sum_y^\infty n^{y,x} N^y$ an, so ergibt sich
$$
{\underline H}^x=\sum_y^\infty\sum_{z\in\cal{W}_f} v^{l(z)} n^{y,x} H^{zy}
$$
und es folgt sogar feiner
$
v^{l(z)} n^{y,x}=h^{zy,x}
$
f\"ur alle $x,y\in\cal{W}^f$ und $z\in\cal{W}_f$.
\\[2mm]\noindent
2.
Wir transponieren die im Beweis von \ref{FF} 1 betrachtete Abbildung
$\zeta$ und erhalten
$$
\zeta^*:\cal{H}^*\to \cal{M}^*.
$$
Aus der Formel f\"ur $\zeta(M_x)$ folgt sofort
$\zeta^*(H^{zx})=(-v)^{r-l(z)} (-1)^r M^x$ f\"ur alle $x\in \cal{W}^f$,  $z\in
\cal{W}_f$. Aus der Formel $\zeta({\underline M}_x)={\underline H}_{w_f x}$
folgt sofort
\begin{eqnarray*}
\zeta^*({\underline H}^{tx})&=&
\begin{cases}
(-1)^r {\underline M}^x&\text{falls }t=w_f;\\
0&\text{sonst},
\end{cases}
\end{eqnarray*}
wieder f\"ur alle $x\in\cal{W}^f$,  $t\in\cal{W}_f$. Wenden wir also $\zeta^*$ an
auf
die Gleichung $
{\underline H}^{w_f x}=\sum^\infty h^{zy, w_f x} H^{zy}
$
summiert \"uber $z\in \cal{W}_f$,  $y\in\cal{W}^f$,  so ergibt sich
$$
{\underline M}^x=\sum_y^\infty\sum_{z\in\cal{W}_f}(-v)^{r-l(z)} h^{zy, w_f x}
M^y
$$
und unsere Formel ist bewiesen.
Etwas feiner k\"onnen wir auch $\zeta^*$ auf ${\underline H}^{tx}$ mit
$t\neq w_f$ anwenden und erhalten $\sum_{z\in\cal{W}_f} (-v)^{-l(z)} h^{zy,
tx}=0$ f\"ur alle $x,y\in\cal{W}^f$.
\end{proof}

\begin{Bemerkungl}
  Offensichtlich wird unser $\cal{M}^*$ ein $\cal{H}$-Linksmodul durch die
  Vorschrift $(HF)(M)=F(MH)$ $\forall H\in\cal{H}, F\in\cal{M}^\ast,
  M\in\cal{M}$. Wir erinnern an den involutiven Antiautomorphismus $i$ auf
  $\cal{H}$ mit $i(v)=v$,  $i(H_x)=H_{x^{-1}}$.
\end{Bemerkungl}

\begin{Proposition}
Es gibt $i$-lineare Abbildungen $i:\cal{N}\to\cal{N}^*$ und $i:\cal{M}\to\cal{M}^*$ mit
$N_x\mapsto N_x^\ast$ beziehungsweise $M_x\mapsto M_x^\ast$.
\end{Proposition}
\begin{proof}[Beweis]
Ich behaupte zun\"achst die Formeln
$$\begin{array}{ccc}
{{\underline H}_s} M^\ast_{x}  & = &\left \{ \begin{array}{lll}
M^\ast_{xs} + vM^\ast_{x} &\quad &\text{falls } xs \in \cal{W}^{f}, \; xs>x ;\\
M^\ast_{xs} + v^{-1}M^\ast_{x} & \quad &\text{falls } xs \in \cal{W}^{f}, \;
xs < x;\\
(v+v^{-1}) M^\ast_{x} &\quad &\text{falls } xs \not\in \cal{W}^{f}.
\end{array} \right.
\end{array}$$
In der Tat, die Matrix der Operation von ${{\underline H}_s}$ auf $\cal{M}$ in der Basis der
$M_x$ zerf\"allt in Einer-Bl\"ocke sowie Zweier-Bl\"ocke der Gestalt
$(\begin{smallmatrix}v&1\\1&v^{-1}\end{smallmatrix})$.
Sie ist also ihre eigene Transponierte, und das liefert die
behaupteten Formeln.
Wir folgern die Existenz einer $i$-linearen Abbildung $\cal{M}\to\cal{M}^*$
mit $M_x\mapsto M_x^*$. Der Beweis im $\cal{N}$-Fall l"auft analog.
\end{proof}
\begin{Bemerkungl}\label{NM}%\label{Psi}
Wir werden im weiteren Verlauf besonders oft die $iab$-lineare Abbildung
$\psi\index{psi@$\psi$, 
Heckemodulhomomorphismus}=iab:\cal{N}\ra\cal{M}^\ast$ ben"utzen, mit
$ab:\cal{N}\ra\cal{M}$  wie im Beweis von \ref{VV}. Sie ist insbesondere
$\cal{L}$-schieflinear und es gilt $\psi(N_x)=(-1)^{l(x)}M_x^\ast=M^x$.
\end{Bemerkungl}




\begin{Bemerkungl}
  Nat\"urlich bleiben alle unsere \"Uberlegungen und Formeln g\"ultig, wenn
  wir $\cal{N}$,  $N$ mit $\cal{M}$,  $M$ vertauschen. Der Vollst\"andigkeit
  halber schlie\ss e ich hier noch die Umkehrformeln von Douglass f\"ur
  endliches $\cal{W}$ an.
\end{Bemerkungl}

\begin{Proposition}[\cite{Dou}]
Sei $\cal{W}$ endlich und seien $w\in\cal{W}$ beziehungsweise $w_f\in\cal{W}_f$ 
die l\"angsten
Elemente. So gilt
$$
\sum_z (-1)^{l(x)+l(z)}m_{z,x} n_{w_f z w, w_f y w}=\delta_{x,y}
$$
\end{Proposition}
\begin{Bemerkungl} \label{invv}% \label{inv}
Als Spezialfall erh\"alt man so die Umkehrformeln von Kazhdan-Lusztig
\cite{KL-C}
$$
\sum_z (-1)^{l(x)+l(z)} h_{z,x} h_{z w, y w}=\delta_{x,y}
$$
\end{Bemerkungl}
\begin{proof}[Beweis]
Setzen wir $\cal{S}_g=w\cal{S}_f w$,  so definiert die Abbildung $x\mapsto
w_f w x$ eine ordnungsumkehrende Bijektion
$
\cal{W}^g\sira\cal{W}^f
$
Folglich haben wir eine $\cal{H}$-schieflineare Abbildung
$$
\cal{N}^g\ra\cal{N},\quad N_x^g \mapsto N_{w_f w x}
$$
wo wir weiter mit $\cal{N}=\cal{N}^f$ arbeiten. 
Verkn\"upfen wir diese Abbildung
mit $\psi:\cal{N}\to \cal{M}^*$ aus \ref{NM}, 
so ergibt sich eine $ba\delta$-lineare Abbildung
$$
\cal{N}^g\ra\cal{M}^*,\quad N_x^g\mapsto M^{w_f w x}
$$
Diese Abbildung vertauscht sogar mit den Dualit\"aten auf unseren Moduln,
denn $N_e^g$ ist selbstdual und ebenso $M^{w_f w}$,  da ja $w_f w$ das
maximale Element von $\cal{W}^f$ ist. 
Da gilt $ba\delta(v)=v$,  geht unter unserer Abbildung
notwendig ${\underline N}^g_x$ in ${\underline M}^{w_f w x}$ \"uber, und
wir
folgern
$$
m^{w_f w y, w_f w x}=n_{y,x}^g= n_{w y w, w x w}
$$
Jetzt m\"ussen wir nur noch die Variablen transformieren und erhalten
\begin{equation*}
m^{y,x}=n_{w_fy w, w_f x w}
\qedhere
\end{equation*}
\end{proof}


\begin{Bemerkungl}
Gegeben ein Coxetersystem $(W,S)$ und seine Heckealgebra $\mathcal{H}$
sowie Teilmengen $S_{\lambda}, S_{\mu} \subset S$,\label{KGVv} 
die endliche Untergruppen $W_\lambda, W_\mu\subset W$ erzeugen, erkl"aren wir
\begin{displaymath}\index{H@${}^{\lambda}\mathcal{H}$ in Heckealgebra}\index{H@$\mathcal{H}{}^{\mu}$ in Heckealgebra}\index{H@${}^{\lambda}\mathcal{H}{}^{\mu}$ in Heckealgebra}  
\begin{array}{ccc}
{}^{\lambda}\mathcal{H}&\pdef& \{ H \in \mathcal{H} \mid 
\underline{H}_{s} H = (v + v^{-1}) H \quad
\forall s \in S_{\lambda}\}\\
\mathcal{H}^{\mu} &\pdef& \{ H\in \mathcal{H} 
\mid H\underline{H}_s = H (v + v^{-1}) \quad \forall
 s\in S_\mu\}
\end{array}
\end{displaymath}
Das Element der selbstdualen Kazhdan-Lusztig-Basis 
zum l"angsten Element $w_\lambda\in W_\lambda\pdef \langle S_\lambda\rangle$
notieren wir zur Vermeidung von Doppelindizes
$\underline{H}_{\langle \lambda\rangle} \pdef\underline{H}_{w_{\lambda}}$. 
Dann kann ${}^{\lambda}\mathcal{H}$ auch 
beschrieben  werden als % das Bild der Injektion $\zeta : \mathcal{M}
% \hookrightarrow \mathcal{H}$ mit $\mathcal{M} = 
% \mathcal{M}^\lambda$ wie im Beweis
% von \ref{FF}, also
${}^{\lambda}\mathcal{H} = 
\underline{H}_{\langle \lambda\rangle} \mathcal{H}$ 
und ebenso haben wir
$\mathcal{H}^{\mu}=\mathcal{H}\underline{H}_{\langle \mu\rangle}$.
Schlie"slich setzen wir
\begin{displaymath}
{}^{\lambda} \mathcal{H}^{\mu} = {}^{\lambda}\mathcal{H} \cap \mathcal{H}^{\mu}
\end{displaymath}
und erkennen, da"s dieser $\mathcal{L}$-Untermodul 
von $\mathcal{H}$ stabil ist unter der
Dualit"at.
Eine $\cal{L}$-Basis von ${}^{\lambda} \mathcal{H}^{\mu}$ bilden die
$\underline{H}_x$ f"ur $x$ die Bruhat-gr"o"sten Repr"asentanten der 
Doppelnebenklassen $W_\lambda\backslash W/W_\mu$. % nach \ref{KoDNK}
\end{Bemerkungl}
\nichtfinal{\begin{Bemerkungl}
  Unser $\zeta$ aus \ref{FF} ist im Fall von endlichem $W_f$ ein Isomorphismus
  $\mathcal M^f\sira {^f}\mathcal H$, wie bereits dort erkl"art worden ist.
  Es k"onnte sein, da"s sich das bei einer "Uberarbeitung als die
  bessere Terminologie erweist.
\end{Bemerkungl}}

% \begin{Bemerkunge}
% Im Kontext einer halbeinfachen Lie-Algebra  kodiert das 
% Ringoid $$\bigoplus_{\lambda,\mu \in \mathfrak X^+}
% {}_\mu \mathcal{H}^{\lambda}$$ die Kombinatorik der 
% $\Bbb{Z}$-Verschiebungen zwischen
% ganzen zentralen Charakteren.
% \end{Bemerkunge}

\begin{Bemerkungl}\label{KGVV}
Ist  $b_{\lambda} \in \mathcal{L}$ gegeben durch
$\underline{H}^2_{\langle \lambda\rangle} = b_{\lambda}\underline{H}_{\langle \lambda\rangle}$, nach
\ref{QSDH} also explizit durch die Formel $b_{\lambda} = v^{-l(w_{\lambda})}
\sum_{x\in W_{\lambda}} v^{2l (x)}$, so k"onnen wir renormalisierte
Verkn"upfungen
\begin{displaymath}
\begin{array}{ccc}
\mathcal{H}^\lambda \times {}^{\lambda} \mathcal{H} 
& \rightarrow & \mathcal{H}\\
(H\;,\;  K) & \mapsto & H \ast_\lambda K
\end{array}
\end{displaymath}
einf"uhren durch die Vorschrift
$H \ast_\lambda K \pdef b^{-1}_\lambda HK$.
Sie induzieren f"ur alle $\mu,\nu$ 
Verkn"upfungen
${}^\mu\mathcal{H}^\lambda \times {}^{\lambda} \mathcal{H}^\nu 
\rightarrow  {}^\mu\mathcal{H}^\nu$ und
wir erhalten so eine in $\mathcal L$-Moduln angereicherte Kategorie mit
den endliche Untergruppen erzeugenden
Teilmengen von $S$ als Objekten und den $\mathcal L$-Moduln ${}^\mu\mathcal{H}^\nu$ als $\mathcal L$-Moduln der Morphismen von
$S_\nu$ nach $S_\mu$.
Die Elemente der selbstdualen Basis aus ${}^\lambda\mathcal H^\mu$ sind genau
die $\underline{H}_x$ f"ur $x$ minimal in $W_\lambda x W_\mu$ und bilden eine
$\mathcal L$-Basis von ${}^\lambda\mathcal H^\mu$.
\end{Bemerkungl}


%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
%                                                                         %
%                   K  A  P  I  T  E  L    4                              %
%                                                                         %
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%



\newpage\subsection{Die periodischen
Polynome}\label{per}
\begin{Bemerkungl}
  F\"ur die im Folgenden zitierten Begriffe verweise ich auf die
  Standard-Referenz \cite{Bou}. Seien $\index{V@$V$,
  Spiegelungsdarstellung}V\supset \index{R@$R$, Wurzelsystem}R\supset
  \index{R@$R^+$, System positiver Wurzeln}R^+\supset
\index{D@$\Delta$, System einfacher Wurzeln}\Delta$ ein reeller Vektorraum, ein
  Wurzelsystem, ein System positiver Wurzeln und die zugeh\"orige Menge von
  einfachen Wurzeln. Sei $\index{W@$W$, Weylgruppe}W\subset \op{GL}(V)$ die Weylgruppe und
  $\index{W@$\cal{W}$, affine Weylgruppe}\cal{W}=W\ltimes\langle R\rangle $ die affine Weylgruppe.
  F\"ur $\mu\in V$ bezeichne $\cal{W}_\mu$ beziehungsweise $W_\mu$ seinen Stabilisator in
  $\cal{W}$ beziehungsweise $W$. Es ist also $W=\cal{W}_0$. Die Gruppe $\cal{W}$ wird von
  ihren affinen Spiegelungen erzeugt und wir bezeichnen mit 
\index{F@$\cal{F}$, Menge aller Spiegel}
  $\cal{F}$ die Menge aller Spiegel zu Spiegelungen aus $\cal{W}$. F\"ur
  $F\in \cal{F}$ bezeichne $\index{s@$s_F$, Spiegelung an Wand $F$}s_F\in\cal{W}$ die Spiegelung an $F$.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Die Zusammenhangskomponenten des Komplements aller Spiegel\-ebenen
  $V\setminus\bigcup_{F\in\cal{F}} F$ hei\ss en 
\defnoind{Alkoven}.\index{Alkoven!zu affiner Spiegelungsgruppe}
 Wir bezeichnen die Menge
  aller Alkoven mit $\cal{A}$.\index{A@$\cal{A}$, Menge aller Alkoven}  
Die offensichtliche Operation
von $\cal{W}$ auf $\cal{A}$ ist frei und transitiv.
Sei weiter\index{C@$\cal{C}$ dominante Weylkammer} 
  $$
  \cal{C}=\{\tau\in V\mid\langle\tau,\alpha^\vee\rangle
  >0\quad \forall \alpha\in R^+\}
  $$
die dominante Weylkammer. Wir bezeichnen 
mit\index{A@$A^+$ fundamentaler Alkoven} 
$A^+\in\cal{A}$\index{)6+@$A^+$ fundamentaler Alkoven}
  den fundamentalen dominanten Alkoven, als da hei"st denjenigen Alkoven, der in
  $\cal{C}$ liegt und dessen Abschlu\ss\ den Nullvektor enth\"alt.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Sei $\index{S@$\cal{S}$, einfache affine Spiegelungen}\cal{S}\subset \cal{W}$ die Menge aller Spiegelungen,
  die eine Wand von $A^+$ punktweise festhalten. So ist $(\cal{W}, \cal{S})$ 
ein
  Coxeter-System. Wir betrachten weiter die Bijektion
  $\cal{W}\overset{\sim}{\to}\cal{A}, w\mapsto wA^+$. Die offensichtliche
  Rechtsoperation von $\cal{W}$ auf sich selbst entspricht dann einer
  Rechtsoperation von $\cal{W}$ auf $\cal{A}$,  notiert $A\mapsto
  \index{)8b@$Aw$, Rechtswirkung auf Alkoven}Aw$. F\"ur $A\in\cal{A}, s\in \cal{S}$ kann man sich $As$ wie
  folgt veranschaulichen: Man betrachte die Wand von $A^+$,  die von $s$
  festgehalten wird. Genau eine Wand von $A$ ist zu dieser konjugiert unter der
  Operation von $\cal{W}$ auf $V$ und $As$ ber\"uhrt $A$ genau in dieser Wand.
\end{Bemerkungl}
\begin{figure}[p]
\centering
\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildAFWG}\\[4mm]
\noindent 
Illustration zur Rechtsoperation auf Alkoven
\end{figure}
\begin{Bemerkungl}\label{suco} 
Jeder Spiegel $F\in\cal{F}$ teilt $V$ in zwei Halbr"aume
$$
V\backslash F=F^+\cup \index{)6@$F^-$ negativer Halbraum}F^-
$$
wo wir mit \index{)6+@$F^+$ positiver Halbraum}$F^+$ denjenigen Halbraum bezeichnen, der jedes
Translat
der dominanten Weylkammer trifft, also
$F^+\cap(\tau+\cal{C})\not=\emptyset\quad \forall \tau\in V$. 
F\"ur $A\in\cal{A},
s\in\cal{S}$
schreiben wir $As\succ A$
beziehungsweise $As\prec A$,\index{)8c@$\succ$ Ordnung benachbarter Alkoven}
 wenn\index{)8c@$\prec$  Ordnung benachbarter Alkoven}
 gilt $As\subset F^+$ beziehungsweise $As\subset F^-$ f\"ur den Spiegel
$F\in\cal{F}$,  die $As$ von $A$ trennt.
Wir k\"onnen nun den\index{Hecke-Modul!periodischer }
{\bf periodischen Hecke-Modul}\index{periodischer Hecke-Modul}
$\index{P@$\cal{P}$, periodischer Hecke-Modul}\cal{P}$
definieren.
Als $\cal{L}$-Modul ist $\cal{P}$  der freie Modul mit Basis $\cal{A}$, 
in Formeln 
$$
\cal{P}=\bigoplus_{A\in\cal{A}}\mathcal{L} A
$$\end{Bemerkungl}
\begin{Lemma}\label{LuPH}%[\cite{Lu-He}]
Es gibt auf $\cal{P}$ eine Rechtsoperation von $\cal{H} $ derart, da\ss\ f\"ur
alle $s\in \cal{S}$ gilt:
$$
A{{\underline H}_s}=
\begin{cases}
As+vA &\text{falls } As \succ A;\\
As+v^{-1}A&\text{falls }As\prec A.
\end{cases}
$$
\end{Lemma}
\begin{Bemerkungl}
Um den Modul $\cal{M}$ aus \cite{Lu-He} mit diesem Modul $\cal{P}$ 
zu identifizieren,
ben\"otigt man eine L\"angenfunktion $\delta:\cal{A}\to\Bbb{Z}$ 
im Sinne von
Lusztig.
Unser $A$ hier hie\ss e in Lusztig's Notationen
$q^{-\delta(A)/2} A$. Au\ss erdem operiert bei mir $\cal{H}$ von rechts.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
Man kann Elemente von $\cal{P}$ graphisch darstellen, indem man
in jeden Alkoven $A$ seinen Koeffizienten schreibt. Das nebenstehende Bild 
\begin{figure}[p]
  \centering
  \includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/Bild0032}
\\ \noindent Einige Operationen auf einem periodischen Hecke-Modul
\end{figure}
illustriert das f"ur den Alkoven $A$ aus
dem vorhergehenden Bild. 
\end{Bemerkungl}
\begin{proof}[Beweis] Zun\"achst betrachten wir f\"ur 
eine einfache Spiegelung
$s\in \cal{S}$ die
  $\cal{L}$-lineare Abbildung $\rho_s:\cal{P}\to \cal{P}$ mit
  $$
  \rho_s(A)=
\begin{cases}
  As+vA & \text{falls }As \succ A;\\
  As+v^{-1}A&\text{falls }As\prec A.
\end{cases}
$$
F\"ur $\mu\in\langle R\rangle $ betrachten wir auch $\langle\mu\rangle
:\cal{P}\to\cal{P}$,  $A\mapsto \mu+A$. Offensichtlich gilt
$\langle\mu\rangle\circ\rho_s=\rho_s\circ \langle\mu\rangle$ f\"ur alle
$\mu\in\langle R\rangle $,  $ s\in \cal{S}$.
Nun erhalten wir ja offensichtlich eine Rechtsoperation von $\cal{H}$ auf
$\cal{P}$ durch Strukturtransport \"uber die $\cal{L}$-lineare Bijektion
$\cal{H}\sira \cal{P}$ mit $H_x\mapsto x A^+\quad \forall x\in
\cal{W}$. Diese Rechtsoperation schreiben wir $P*H$ f\"ur $P\in\cal{P}, H\in
\cal{H}$. Die Abbildung $\cal{P}\to \cal{P}$,  $P\mapsto P*H$ schreiben wir auch
$\rho^*(H)$.
Bezeichne $\cal{A}^+\subset \cal{A}$ die Menge aller Alkoven, die in der
dominanten Weylkammer liegen, also 
$\cal{A}^+=\{A\in\cal{A}\mid A\subset\cal{C}\}$.
F\"ur $x\in\cal{W}$,  $ s\in \cal{S}$ mit 
$x A^+$,  $ xs A^+\in {\cal{A}}^+$ ist $x>xs$
gleichbedeutend zu $x A^+\succ x A^+ s$.
F\"ur alle $A\in\cal{A}$,  $ s\in \cal{S}$
mit
$A, As\in \cal{A}^+$ gilt mithin
$$
\rho_s(A)=A*{{\underline H}_s}
$$
Sei $\mu\in\cal{C}\cap\langle R\rangle $. 
F\"ur jeden Alkoven $A$ liegt $n\mu+A$
in $\cal{C}$,  falls $n\gg 0$. Wir folgern
\begin{eqnarray*}
\rho_s(A)&=&\langle -n\mu\rangle\circ\rho_s\circ \langle n\mu\rangle(A)\\
&=&\langle -n\mu\rangle\circ\rho^*({{\underline H}_s})
\circ \langle n\mu\rangle(A)
\end{eqnarray*}
falls $n\gg 0$.
F\"ur alle $H\in\cal{H}$,  $P\in\cal{P}$ ist also $\langle
-n\mu\rangle\circ\rho^*(H)\circ
\langle n\mu\rangle(P)$ unabh\"angig von $n$ f\"ur $n\gg 0$. Diesen Ausdruck
nennen wir $PH$ und haben damit die gew\"unschte Rechtsoperation von
$\cal{H}$ auf $\cal{P}$ definiert.
\end{proof}

\begin{Bemerkungl}
  Bezeichne $X\subset V$ das Gitter der ganzen Gewichte. F\"ur $\lambda\in X$
  definieren wir $\index{E@$E_\lambda$, Erzeuger von $\cal{P}_\circ$}E_\lambda\in\cal{P}$ durch die Formel
  $$
  E_\lambda=\sum_{z\in W} v^{l(z)}(\lambda+zA^+)
  $$
  Sei $\index{P@$\cal{P}_{\circ}\subset \cal{P}$, Unter-Heckemodul mit Dualit"at}\cal{P}_{\circ}\subset\cal{P}$ der von allen
  $E_\lambda$ erzeugte $\cal{H}$-Untermodul.
\end{Bemerkungl}

\begin{figure}[p]
\centering\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildEla}\\[4mm]
\noindent Das obere Bild stellt allgemeiner auch
das Element $E_\lambda$ dar, wenn 
 $\lambda$ der Punkt in seinem Zentrum
ist.\label{BIA}
\end{figure}
\begin{Theorem} \label{PHS}%[\cite{Lu-He}]
\begin{enumerate}
\item
Es gibt auf $\cal{P}_\circ$ genau eine $\cal{H}$-schiefli\-ne\-a\-re Involution
${\cal{P}}_{\circ}\to
{\cal{P}}_{\circ}$,  $P\mapsto {\overline P}$ mit
${\overline {E}_\lambda}=E_\lambda$ f\"ur alle $\lambda\in X$.
\item
F\"ur alle $A\in\cal{A}$ gibt es genau ein unter dieser Involution
selbstduales
$\index{P@${\underline P}_A$, kanonische Basis des periodischen Heckemoduls}{\underline P}_A\in\cal{P}_{\circ}$ mit
${\underline P}_A\in A +\sum_B v\Bbb{Z}[v] B$. Diese ${\underline P}_A$ bilden
eine
$\cal{L}$-Basis von $\cal{P}_{\circ}$
und es gilt ${\underline P}_A\in A+\sum_{B\prec A}\cal{L}B$.
\end{enumerate}
\end{Theorem}
\begin{Bemerkungl}
Wir zeigen Teil 1 als Proposition \ref{VNnn}, die
Existenz in Teil 2 als \ref{HHh} und die Eindeutigkeit  in Teil 2 
in \ref{BTff}.
\end{Bemerkungl}




 





\begin{Bemerkungl}\label{dab}
F\"ur $A,B\in \cal{A}$ definieren wir die 
{\bf periodischen Polynome }\index{periodische Polynome} $p_{B,A}\in\Bbb{Z}[v]$\index{p@$p_{B,A}$, periodische KL-Polynome}
durch die
Gleichung ${\underline P}_A=\sum p_{B,A}B$.
Bezeichne \index{d@$d(B,A)$ bei affinen Spiegelungsgruppen}$$d(B,A)\in\Bbb{Z}$$ die
gewichtete Zahl der Spiegel $H\in \cal{F}$,  die $B$ und $A$ trennen,
wo wir $H$ mit Gewicht 1 beziehungsweise Gewicht $(-1)$ z\"ahlen falls
$B\subset H^-$ beziehungsweise $B\subset H^+$.
Lusztig's
Polynome $Q_{B,A}$ aus \cite{Lu-He} stehen mit unseren $p_{B,A}$
in der Beziehung $p_{B,A}=v^{-d(B,A)}Q_{B,A}$ mit $q=v^{-2}$.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}\label{FunB}
  Sei $\index{P@$\Pi$, fundamentale Box}\Pi\subset V$ die 
{\bf fundamentale Box}\index{fundamentale Box}\index{Box!fundamentale}
  $$
  \Pi=\{\tau\in V\mid 0<\langle\tau,\alpha^\vee\rangle<1\quad\forall
  \alpha\in\Delta\}
  $$
  F\"ur $\lambda\in X$ schreiben wir kurz
  $\lambda+\Pi=\Pi_\lambda$.\index{P@$P_\lambda$, verschobene fundamentale Box} F\"ur jeden Alkoven
  $A\in\cal{A}$ gibt es genau ein $\lambda=\index{lA@$\lambda(A)$, unterste Ecke  der Box eines Alkoven}\lambda(A)\in X$
  mit $A\subset\Pi_\lambda$.
\end{Bemerkungl}
\begin{figure}[p]\centering
\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildFuDB}\\[4mm]
\noindent Die fundamentale Box $\Pi$ und ein Beispiel f"ur $\lambda(A)$
\end{figure}
   \begin{Bemerkungl}
    F"ur jedes $x \in \mathcal{W}$, f"ur das der Alkoven $xA^+=A^+x$ in der
    fundamentalen Box $\Pi$ liegt, zeigen 
wir in \ref{KLPL} in $\mathcal{P}$ die Beziehung
\begin{displaymath}
\underline{P}_{A^{+}x} = v^{-l(w_0)}A^+ \underline{H}_{w_{0}x}
\end{displaymath}
zwischen den periodischen Polynomen und der
selbstdualen Basis der affinen Hecke-Algebra.
In seiner Arbeit \cite{Lu-He}, in der die periodischen Polynome
eingef"uhrt wurden, benutzt Lusztig diese Beziehung, um
die Existenz der ${\underline P}_A$ nachzuweisen.
Ich sollte hier auch bereits die expliziten Formeln \ref{KlPn}
erw"ahnen.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkunge}
Parametrisieren wir die einfachen Moduln, Baby-Vermas und
projektiven Objekte in einem regul"aren Block von $G_{1}T$-Moduln
in der "ublichen Weise durch Alkoven, so liefert Lusztig's
Vermutung f"ur die Multiplizit"aten in der Radikal-Filtrierung beziehungsweise
f"ur die Multiplizit"aten einer
graduierten $\tilde{\Delta}$-Fahne der projektiven Decke
$\tilde{Q}_{A}$ von $\tilde{\Delta}_{A}$ in der 
Koszul-graduierten Darstellungskategorie
die
Formeln
$$
\sum [\overline{\text{ra}}\text{d}^i{\Delta}_{w_0B} :L_{w_0A}]
v^{i}B =
\sum (\tilde{Q}_{w_0A} :\tilde{\Delta}_{w_0B} \langle i \rangle )
v^{i}B =  \underline{P}_A
$$
Nebenbei bemerkt ist $\tilde{Q}_{A} \langle -|R^{+}|\rangle$ in
unserer Kategorie der Kippmodul $\tilde{T}_{\hat{A}}$ mit
Untermodul $\tilde{\Delta}_{\hat{A}}$ und Quotient
$\tilde{\nabla}_{\hat{A}}$,  d.h.\ wir haben
$\tilde{\nabla}_{\hat{A}}\sra \tilde{L}_A 
\langle -|R^{+}|\rangle$ und dual
$\tilde{L}_A 
\langle |R^{+}|\rangle\hra \tilde{\Delta}_{\hat{A}}$. 
Mit sp"ateren Resultaten  ergibt sich so
f"ur Kippmoduln
$$\sum (\tilde{T}_{A} : \tilde{\Delta}_{B} \langle i \rangle)
v^{-i}B =\sum (\tilde{T}_{A} : \tilde{\nabla}_{B} \langle i \rangle
)v^{i}B = \underline{P}_{A}$$
immer unter Annahme der Lusztig-Vermutung.
\end{Bemerkunge}
  
\begin{Bemerkunge}
Sei $\tilde{T}_{A}$ schon korrekt konstruiert und sei $As \succ
A$.
Es gilt, $\vartheta_{s} \tilde{T}_{A}$ zu zerlegen.
Dieses Objekt hat nun eine $\tilde{\nabla}$-Fahne, die beginnt mit
$\tilde{\nabla}_{\check{A}} \langle |R^{+}|\;\rangle$ und die dann "uber
$\tilde{\nabla}_{B} \langle i \rangle$ mit wachsenden $B$ und
$|R^{+}| \geq i \geq 0$ l"auft bis zum Quotienten
$\tilde{\nabla}_{A}$.
Dual hat es eine $\tilde{\Delta}$-Fahne, die beginnt mit
$\tilde{\Delta}_{A}$ und die "uber $\tilde{\Delta}_{B}\langle -i
\rangle$ mit fallenden $B$ l"auft bis zum Quotienten
$\tilde{\Delta}_{A^{\vee}} \langle -|R^{+}|\;\rangle$.
Arbeiten wir mit nicht deformierten Objekten, so gilt
$$\op{dim}_{k} \op{Hom} (\tilde{\Delta}_{B}, \tilde{\nabla}_{C}
\langle i\rangle) = \left\{ \begin{array}{cl}
1 & B = C, i =0;\\
0 & \text{sonst}.
\end{array} \right. $$
Jetzt betrachten wir den Fundamentalzykel $\omega$,  ein Element
des Zentrums, das auf $\tilde{T}_{A}$ einen Endomorphismus vom
Grad $2|R^{+}|$ induziert.
Dieser Endomorphismus mu"s den Beginn der $\tilde{\Delta}$-Fahne
t"oten, und zwar mindestens so lange, bis das erste mal ein
Subquotient $\tilde{\Delta}_{B} \langle i \rangle$ auftritt mit $i
= -|R^{+}|$.
Man kann nun vermuten, da"s dieser Subquotient nie get"otet wird
und da"s dieselbe Aussage auch noch gilt f"ur
$\vartheta_{s} \tilde{T}_{A}$.
Wir wissen nun eh, da"s die Abbildung vom Grad Null
$\tilde{T}_{\hat{B}} \ra \vartheta_{s} \tilde{T}_{A}$
sich (wegen der Projektivit"at von $\tilde{T}_{\hat{B}}$)
hochziehen l"a"st von einer Einbettung von $\tilde{\Delta}_{B} \langle
-|R^{+}|\;\rangle$ als isomorpher Subquotient in die
$\tilde{\Delta}$-Fahne von $\vartheta_{s} \tilde{T}_{A}$.
In Formeln haben wir also f"ur einen geeigneten Quotienten 
$F$ zur Vermafahne von $\vartheta_{s} \tilde{T}_{A}$ ein Diagramm
$$\begin{array}{ccccc}
\tilde{\Delta}_{B} \langle -|R^{+}|\;\rangle & \hookrightarrow & F &
\twoheadrightarrow & (\tilde{\Delta}\text{-Fahne}) \\
\uparrow & &\uparrow & & \\
\tilde{T}_{\hat{B}} & \rightarrow &\vartheta_{s} \tilde{T}_{A}
\end{array}$$
Nach Annahme multipliziert nun $\omega$ den einfachen Quotienten
$\tilde{L}_{B} \langle -|R^{+}|\rangle $ von
$\tilde{T}_{\hat{B}}$ auf seinen Sockel $\tilde{L}_{B} \langle
|R^{+}| \rangle$.
T"otet  $\omega$ nicht $\tilde{\Delta}_{B} \langle - |R^{+}|
\rangle \subset F$,  so verschwindet die untere Horizontale nicht
auf dem Sockel von $\tilde{T}_{\hat{B}}$ und ist folglich eine
Injektion. Damit m"usste sie spalten, da
$\tilde{T}_{\hat{B}}$ auch injektiv ist.
\end{Bemerkunge}

\begin{Bemerkungl}
  Der Beweis des Theorems ben\"otigt einige Vorbereitungen und wird erst gegen
  Ende dieses Abschnitts gegeben. Wir wiederholen zun\"achst Lusztig's
  Konstruktion einer Operation von $\cal{W}$ auf $\cal{P}_{\circ}$.
\end{Bemerkungl}
\begin{Proposition}\label{uua}%[\cite{Lu-He}]
F\"ur alle $w \in\cal{W}$ gibt es einen 
Homomorphismus von $\cal{H}$-Rechtsmoduln
$\index{)5>$\langle w\rangle$@$\langle w\rangle$, Homomorphismus von Heckemodul}\langle w\rangle:\cal{P}_{\circ}\to\cal{P}_{\circ}$
mit
$\langle
w\rangle E_\lambda=E_{w\lambda}$ f\"ur alle $\lambda\in X$.
\end{Proposition}
\begin{Bemerkungl}
Nat\"urlich ist $\langle w\rangle$ durch diese Bedingung eindeutig bestimmt und
wir erhalten so eine Operation von $\cal{W}$ auf $\cal{P}_{\circ}$. Weiter ist
f\"ur $w=\mu\in \langle R\rangle$ dies $\langle\mu\rangle$ offensichtlich die
Einschr\"ankung auf $\cal{P}_{\circ}$ unserer Verschiebung $\langle\mu\rangle$
von eben.
\end{Bemerkungl}
\begin{figure}[p]\centering
\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildStal}\\[4mm]
\noindent Ein $\alpha$-Streifen und Beispiele f"ur
$\alpha{\uparrow}$ und $\alpha{\downarrow}$ \end{figure}
\begin{proof}[Beweis]
F\"ur $\alpha\in R^+$ bezeichne $\index{Fa@$\cal{F}_\alpha$, Parallelschar von
Spiegeln zur Wurzel $\alpha$}\cal{F}_\alpha\subset
\cal{F}$
die Menge der Spiegel, auf denen $\alpha^\vee$ 
konstant ist. Es ist
also
$\cal{F}=\bigcup_{\alpha\in R^+}\cal{F}_\alpha$ eine Partition von $\cal{F}$.
Die Zusammenhangskomponenten von $V\setminus\bigcup_{F\in \cal{F}_\alpha}F$
hei\ss en die {\bf $\alpha$-Streifen}.\index{aStreifen@$\alpha$-Streifen}
Jeder $\alpha$-Streifen $U$ ist von der Form $U=F^+\cap G^-$ f\"ur
wohlbestimmte $F,G\in\cal{F}_\alpha$. Wir setzen $F=\partial^- U$ und
$G=\partial^+ U$.
Schlie\ss lich definieren wir f\"ur $A\in\cal{A}$,  $\alpha\in R^+$ die
 Alkoven
$\index{)8a@$\uparrow$@$\alpha{\uparrow} A$,  $\alpha{\downarrow} A$ f"ur Alkoven $A$}\alpha{\uparrow} A=s_G A$, 
$\alpha{\downarrow} A=
s_F A$,  falls $A$ im $\alpha$-Streifen $U$ liegt und $F=\partial^-U$,  $G=
\partial^+ U$ wie eben. F\"ur $\alpha\in\Delta$ eine einfache Wurzel
betrachten
wir nun den $\cal{L}$-Untermodul 
$\index{Pa@$\cal{P}_\alpha\subset \cal{P}$ Unter-Heckemodul}\cal{P}_\alpha\subset \cal{P}$, 
der von
allen $A+v(\alpha{\downarrow} A)$ mit $A\in\cal{A}$ erzeugt wird. Sicher bilden diese
Ausdr\"ucke sogar eine $\cal{L}$-Basis von $\cal{P}_\alpha$. Wir k\"onnen also
f\"ur alle
$F\in\cal{F}_\alpha$ eine $\cal{L}$-lineare Abbildung
$$
\langle s_F\rangle:\cal{P}_\alpha\to \cal{P}_\alpha
$$
definieren durch $\langle s_F\rangle(A+v(\alpha{\downarrow} A))=v(s_F A)+
\alpha{\uparrow}(s_FA)$.

\begin{Lemma}%[\cite{Lu-He}]
$\cal{P}_\alpha\subset \cal{P}$ ist ein $\cal{H}$-Untermodul  und
$\langle s_F\rangle:\cal{P}_\alpha\to \cal{P}_\alpha$ ist
$\cal{H}$-linear.\label{FOW} 
\end{Lemma}

\begin{proof}[Beweis]
Wir m\"ussen zeigen, da\ss\ f\"ur alle $A\in\cal{A}, s\in \cal{S}$ gilt:
\begin{enumerate}
\item[(i)]
$(A+v(\alpha{\downarrow} A)){{\underline H}_s}\in\cal{P}_\alpha$.
\item[(ii)]
$\langle s_F\rangle\{(A+v(\alpha{\downarrow} A)){{\underline H}_s}\}=
\{\langle s_F\rangle(A+v(\alpha{\downarrow} A))\}{{\underline H}_s}$.
\end{enumerate}
Sei $U$ der $\alpha$-Streifen von $A$. Sei $G\in \cal{F}$ der Spiegel,
der $As$ von $A$ trennt. Wir unterscheiden drei F\"alle.
\begin{enumerate}
\item $G$ ist keine Wand von $U$. So ist $G\in\cal{F}_\beta$ mit
$\beta\in R^+-\{\alpha\}$. Insbesondere gilt $s_F(G^+)=(s_FG)^+$.
Man folgert leicht (i) und (ii).
\item $G=\partial^+ U$,  bleibt ganz dem Leser \"uberlassen.
\item $G=\partial^- U$,  desgleichen.
\end{enumerate}
Das Lemma ist bewiesen.\end{proof}

\begin{Lemma}%[\cite{Lu-He}] 
Es gilt
$E_\lambda\in\cal{P}_\alpha$ f\"ur alle $\alpha\in\Delta$ und
$\langle s_F\rangle E_\lambda=E_{s_F \lambda}$ f\"ur alle $F\in\cal{F}_\alpha$.
\end{Lemma}

\begin{proof}[Beweis] Bleibt dem Leser \"uberlassen.
\end{proof}\noindent
Insbesondere gilt also $\cal{P}_{\circ}\subset\cal{P}_\alpha$
f"ur alle $\al\in \Delta$ und $\langle
s_F\rangle \cal{P}_{\circ}\subset\cal{P}_{\circ}$. 
F\"ur $w\in \cal{W}$ finden wir dann
$\langle w\rangle:\cal{P}_{\circ}\to \cal{P}_{\circ}$ wie folgt:
Wir schreiben $w=s_F\cdots s_G$ mit $F,\ldots,
G\in \bigcup_{\alpha\in\Delta}\cal{F}_\alpha$ und setzen $\langle
w\rangle=\langle s_F\rangle\circ\cdots\circ\langle s_G\rangle$.
\end{proof}
\begin{Bemerkungl}\label{wod}
  F\"ur das Folgende ist es wichtig zu wissen, da\ss\ wir die $\cal{H}$-lineare
  Operation von $\cal{W}$ auf $\cal{P}_{\circ}$ zu einer $\cal{L}$-linearen
  Operation der erweiterten affinen Weylgruppe $\tilde{\cal{W}} = W
  \ltimes X$ ausdehnen k\"onnen.  F\"ur beliebiges $\mu \in X$ betrachten wir
  dazu die $\cal{L}$-lineare Abbildung $\langle \mu\rangle : \cal{P} \ra
  \cal{P}$ mit $A \mapsto \mu + A \; \forall A \in \cal{A}$. Sie vertauscht
  im Allgemeinen nicht mit der Rechtsoperation von $\cal{H}$. Bezeichnet
  ${{\underline H}_s}$ f\"ur einen Moment die Abbildung $\cal{P} \ra \cal{P}$, 
  $P\mapsto P{{\underline H}_s}$,  so haben wir vielmehr
  $$
  \langle \mu \rangle \circ {{\underline H}_s} = {\underline H}_{[\mu]s}
  \circ \langle \mu \rangle
  $$
  f\"ur eine geeignete Permutation $[\mu]: \cal{S} \ra \cal{S}$ der einfachen
  Spiegelungen, und es gilt $[\mu + \nu]=[\mu]\circ [\nu]$ f\"ur alle
  $\mu,\nu\in X$ sowie $[\mu]=\op{id}$ f\"ur $\mu \in \langle R\rangle $,  insbesondere
  also $[w \mu]=[\mu]= [-\mu]^{-1}$ f\"ur beliebiges $w \in \cal{W}$,  $\mu \in
  X$.
\end{Bemerkungl}
\begin{Lemma}
Es gibt eine $\cal{L}$-lineare Operation $\varphi : \tilde{\cal{W}} \ra \op{Aut}
\cal{P}_{\circ}$ von $\tilde{\cal{W}}$ auf $\cal{P}_{\circ}$ derart, da\ss\ $\varphi
(w) = \langle w\rangle$ f\"ur alle $w \in \cal{W} $ und $\varphi (\mu) =\langle
\mu \rangle$ f\"ur alle $\mu \in X$.
\end{Lemma}
\begin{Bemerkungl}\label{uuua}
Sobald das Lemma bewiesen ist, werden wir f\"ur beliebiges $w\in\tilde{\cal{W}}$ stets $\varphi (w)$ mit $\langle
w \rangle$\index{)5>@$\langle w \rangle$, Homomorphismus von Heckemodul} abk\"urzen.
\end{Bemerkungl}
\begin{proof}[Beweis]
Es reicht zu zeigen, da\ss\ die Abbildung
$\langle w\rangle \langle \mu \rangle
\langle w^{-1} \rangle \langle -w\mu \rangle$ auf $\cal{P}_{\circ}$ die
Identit\"at ist, f\"ur alle $\mu \in X$,  $w \in \cal{W}$.
Diese Abbildung vertauscht aber mit der Rechtsoperation der ${{\underline H}_s}$ und
bildet die $E_{\lambda}$ auf sich selber ab.
\end{proof}


\begin{Proposition} \label{VNnn}%[\cite{Lu-He}]%\label{VNn}%\label{VN}
Es gibt genau eine $\cal{H}$-schieflineare Abbildung
$\cal{P}_{\circ}\to \cal{P}_{\circ}$,  $P\mapsto {\overline P}$ mit
${\overline{E_\lambda}}=E_\lambda\,\quad \forall\lambda\in X$.
\end{Proposition}
\begin{Bemerkungl}
  Das ist genau Teil 1 von Theorem \ref{PHS}.
\end{Bemerkungl}
\begin{proof}[Beweis] Die Eindeutigkeit ist klar, wir m\"ussen also nur eine
solche Abbildung konstruieren. Sei $\index{w0@$w_0$, l"angstes Element in endlicher Coxetergruppe}w_0\in W$ das l\"angste
Element
und $\index{r@$r$, Zahl positiver Wurzeln}r=l(w_0)$ seine L\"ange. Bezeichne
$\index{c@$c$, bei periodischen KL-Polynomen}c:\cal{P}\to
\cal{P}$ die
$\cal{L}$-schieflineare Abbildung mit $c(A)=w_0A$. F\"ur alle $s\in\cal{S}$ gilt
$A\succ
As\IFF w_0 A\prec w_0As$. Folglich gilt $c(A {{\underline H}_s})=c(A) {{\underline H}_s}$ f\"ur alle
$s\in\cal{S}$
und $c$ ist sogar $\cal{H}$-schieflinear. Offensichtlich gilt auch
$c(E_\lambda)=
v^{-r} E_{w_0\lambda}$. Insbesondere folgt
$c(\cal{P}_{\circ})\subset\cal{P}_{\circ}$, 
wir definieren ${\overline P}=v^{r}c\langle w_0\rangle P$ und sind fertig.
\end{proof}

\begin{Proposition}
Es gilt $\overline{\langle w\rangle P} =\langle w \rangle \overline{P}$
f\"ur alle $w \in \tilde{\cal{W}}$,  $P \in \cal{P}_{\circ}$.
\end{Proposition}
\begin{proof}[Beweis]
Bezeichne $d : \cal{P}_{\circ} \ra \cal{P}_{\circ}$ unsere Dualtit\"at $P \mapsto
\overline{P}$.
Es gilt zu zeigen, da\ss\ $\langle w \rangle d= d \langle w \rangle$ f\"ur
alle $w \in \tilde{\cal{W}}$. Es reicht zu zeigen, da\ss\ $\langle \mu \rangle
d \langle -\mu \rangle d $ beziehungsweise $\langle w \rangle d \langle w^{-1}\rangle
d$ die Identit\"at sind, f\"ur alle $\mu \in X$ beziehungsweise $w \in \cal{W}$.
Diese Abbildungen vertauschen aber mit der Rechtsoperation der ${{\underline H}_s}$ und
bilden die $E_{\lambda}$ auf sich selber ab.
\end{proof}
\noindent
Wir zeigen nun die Existenz der ${\underline P}_A$. Dazu betrachten wir
die Teilordnung $\index{)8c@$\preceq$ Ordnung auf Alkoven}\preceq$ 
auf $\cal{A}$ , die von den
Relationen
$$
A\preceq s_F A\qquad \text{falls } A\in\cal{A}, \,F\in \cal{F},\, A\subset F^-
$$
erzeugt wird. Die Aussage $A\preceq B$ soll also bedeuten: Es gibt eine
Folge
von
Alkoven $A=A_0$,  $ A_1,\ldots, A_n=B$ und eine Folge von Spiegeln
$F_i\in\cal{F}$ derart, da\ss\ $A_i\subset F_i^-$ und $A_{i+1}=s_{F_i}A_i$
f\"ur
$i=0,\ldots, n-1$.
Da\ss\ $\preceq$ in der Tat eine Teilordnung ist, erkennt man zum
Beispiel so:
Man bezeichne f\"ur einen Alkoven $A\in\cal{A}$ mit $b(A)\in V$ seinen
Schwerpunkt. So folgt aus $A\preceq B$ schon $b(A)\in b(B)+\DR_{\leq
0}R^+$.
Also folgt aus $B\preceq A\preceq B$ schon $b(A)=b(B)$ und damit $A=B$.
Offensichtlich ist unsere neue Notation mit der alten Notation $A\prec
As$ f\"ur $s\in\cal{S}$ vertr\"aglich.
Offensichtlich ist diese Teilordnung auf $\cal{A}$ auch invariant unter
Verschiebung mit $\mu\in X$. Sie hat weiter folgende Eigenschaft:
\begin{Lemma}\label{BOL}%[\cite{Lu-He}]% \label{BO}
Seien $A,B\in\cal{A}$ und $s\in\cal{S}$. So folgt aus $B\preceq A\prec As$
schon $Bs\preceq As$.
\end{Lemma}

\begin{proof}[Beweis] Die Bruhat-Teilordnung auf $\cal{W}$ definiert nat\"urlich
\"uber unsere Bijektion $\cal{W}\to \cal{A}$,  $w\mapsto wA^+$ 
auch eine Teilordnung $ \leq$ auf $\cal{A}$. Weit im Innern von $\cal{C}$ 
stimmen nun $\preceq$
und
$\leq$ \"uberein, was im anschlie"senden Lemma \ref{WIIKL} pr"azisiert
und bewiesen wird.
Damit folgt unser Lemma aus der
analogen
Eigenschaft \ref{ZDeo} der Bruhat-Teilordnung, der sogenannten
Eigenschaft Z von Deodhar.
\end{proof}
\begin{Lemma}\label{WIIKL}%\label{WII}
Sei ein ganzes regul"ares dominantes Gewicht $\mu$,  also ein
Element $\mu\in X\cap\cal{C}$ gegeben. F\"ur Alkoven $A,B\in \cal{A}$
sind gleichbedeutend:
\begin{enumerate}
\item
Es gilt $A\preceq B;$
\item
Es gilt $n\mu+A\leq n\mu+B$ f\"ur $n\gg 0$,  d.\,h.\ f\"ur alle $n$ ab
einer geeigneten unteren Schranke, die von $A,B$ und $\mu$ abh\"angt.
\end{enumerate}
\end{Lemma}
\begin{proof}
Dies Lemma folgt aus der Definition der Bruhat-Teilordnung. In der Tat
bedeutet ja $A\leq B$ genau, da\ss\ es eine Folge von Alkoven $A=A_0$,  $
A_1,
\ldots A_n=B$ und eine Folge von Spiegeln $F_i\in\cal{F}$ gibt derart,
da\ss\
$A_{i+1}=s_{F_i} A_i$ und da\ss\ $A_i$ und $A^+$ nicht von $F_i$ getrennt
werden. Sind also $A,B\in\cal{A}^+$ und ist $F\in\cal{F}$ eine Hyperebene mit
$B=s_F A$, 
so gilt
\begin{eqnarray*}
A\preceq B &\IFF& A\subset F^-\\
&\IFF& A\text{ und } A^+ \text{ werden nicht von F getrennt}\\
&\IFF& A\leq B.
\end{eqnarray*}
Die \"Aquivalenz von 1 und 2 im allgemeinen folgt leicht aus diesem
speziellen Fall.  
\end{proof}


\begin{Lemma} \label{O}
Sei $\lambda$ ein dominantes Gewicht, also $\lambda\in X\cap \overline
{\cal{C}}$. So gilt $B\preceq \lambda+B$ f\"ur jeden Alkoven $B$.
\end{Lemma}

\begin{proof}[Beweis] Wir w\"ahlen $\tau\in B$ und betrachten das
Geradenst\"uck
von $\tau$ nach $\lambda+\tau$. Es treffe der Reihe nach die Alkoven
$B=A_0$, 
$A_1$,  $A_2,\ldots,A_n=\lambda+B$. Durch geeignete Wahl von $\tau$ k\"onnen
wir sicher erreichen, da\ss\ je zwei aufeinanderfolgende Alkoven unserer
Folge nur von einer Wand getrennt werden, $A_{i+1}=A_i s_i$ mit
$s_i\in\cal{S}$. Aus $\lambda\in\overline {\cal{C}}$ folgt nun $A_i\prec
A_{i+1}$,  mithin $B\preceq\lambda+B$.
\end{proof}

\begin{Proposition} \label{HHh}%[\cite{Lu-He}]% \label{HH}
F\"ur jeden Alkoven $A\in\cal{A}$ gibt es ein selbstduales ${\underline
P}_A\in\cal{P}_{\circ}$
derart, da\ss\ gilt ${\underline P}_A\in A+\sum_{B\prec A}v\Bbb{Z}[v] B$ und
$\langle w\rangle {\underline P}_A={\underline P}_A$ f\"ur alle $w\in
\cal{W}_{\lambda(A)}$.
\end{Proposition}

\begin{proof}[Beweis] Nat\"urlich reicht es aus, solche ${\underline P}_A$
f\"ur
$A\subset\Pi$ zu konstruieren. Wir machen eine Induktion \"uber die
teilgeordnete Menge aller Alkoven aus $\Pi$ und k\"onnen schon mal mit
$$
{\underline P}_{A^+}=E_0=\sum_{z\in W} v^{l(z)}(zA^+)
$$
anfangen. Sei nun $A\subset\Pi$ ein Alkoven und seien m\"ogliche
${\underline P}_B$ f\"ur alle Alkoven $B\subset\Pi$ mit
$B\prec A$  schon konstruiert.
Falls $A\neq A^+$ finden wir $s\in\cal{S}$ mit $As\prec A$ und $As\subset\Pi$.
Offensichtlich ist
${\underline P}_{As} {{\underline H}_s}$
selbstdual und wir haben  nach Lemma \ref{BOL} 
und der Definition von $A{{\underline H}_s}$
$$
{\underline P}_{As} {{\underline H}_s}=\sum_{B\preceq A} p_B B
$$
mit $p_A=1$ und $p_B\in\Bbb{Z}[v]$ f\"ur alle $B $. Es k\"onnten aber gewisse
$p_B$ mit $B\neq A$ auch noch  konstante Terme haben. Um diese st\"orenden
Terme unter Kontrolle zu kriegen, m\"ussen wir etwas weiter ausholen.
Zun\"achst definieren wir nach \cite{Lu-He} eine neue Operation von
$\tilde{\cal{W}}$
auf $\cal{A}$, 
notiert $B\mapsto w*B$, \index{)8a@$*$ Operation auf  Alkoven} 
durch die Vorschrift
$$
w*(\lambda+A)=(w\lambda)+A
$$
f\"ur alle $\lambda\in X, A\subset\Pi$.

\begin{Lemma} \label{W}
Sei $P\in\cal{P}_{\circ}$ von der Form $P=\sum p_B B$ mit $p_B\in\Bbb{Z}[v]$
f\"ur alle $B$.
Sei $w\in\tilde{\cal{W}}$. So ist 
$\langle w\rangle P=\sum q_B B$ mit $q_B\in \Bbb{Z}[v]$
und
$p_B(0)=q_{w*B}(0)$ f\"ur alle $B$.
\end{Lemma}

\begin{proof}[Beweis] Sei ohne Beschr\"ankung der Allgemeinheit $w=s_F$ mit
$F\in\cal{F}_\alpha$ f\"ur $\alpha\in\Delta$. Ich behaupte, da\ss\ die
Aussage dann sogar f\"ur alle $P\in\cal{P}_\alpha$ gilt. Das hinwiederum
folgt sofort aus den Definitionen.
\end{proof}\noindent
In unserer Situation folgern wir nun $p_B(0)=p_{z*B}(0)$
f\"ur alle $z\in W$. F\"ur jeden Alkoven $B$ finden wir aber $z\in W$ mit
$B'=z*B\in \cal{A}^+$. Aus $p_B(0)\neq 0$ folgt 
$p_{B'}(0)\neq 0$, also $p_{B'}\neq 0$, also $B'\preceq A$. Gilt zus"atzlich $B\neq A$, so folgt
wegen $z\ast A=A$
auch 
$B'\neq A$,  mithin $B'\prec A$. Aus $B'\in\cal{A}^+$ folgt andererseits
$B'=\lambda+B''  $ f\"ur geeignetes $\lambda\in X\cap \overline{\cal{C}}$ und
$B''  \subset\Pi$. Mit Lemma \ref{O} folgt
$B''  \prec A$,  nach Induktionsannahme kennen wir also ein m\"ogliches
${\underline P}_{B''  }$,  und indem wir dies ${\underline P}_{B''  }$ um
$\lambda$ verschieben, auch ein m\"ogliches ${\underline P}_{B'}$.
Wir betrachten   dann
$$
{\underline P}_{A}={\underline P}_{As} 
{{\underline H}_s}-\sum_{B'\in\cal{A}^+, B'\neq
A}p_{B'}(0)\sum_z
\langle z\rangle {\underline P}_{B'}
$$
wo in der zweiten Summe $z$ \"uber ein Repr\"asentantensystem f\"ur die
Nebenklassen $W/W_{\lambda(B')}$ l\"auft. Damit ist der
Induktionsschritt geleistet und die Existenz der ${\underline P}_A$
gezeigt.
\end{proof}
\begin{figure}[p]\centering
\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildPsA}\\[4mm]
\noindent 
Ein $
{\underline P}_{A}$ entsteht aus einem nach von Seite \pageref{BIA} bereits
bekannten durch Anwenden des $
{\underline H}_{s}$ zur \glqq langen Wand\grqq\  und \glqq Ausr"aumen der Einsen\grqq\ 
vermittels Subtraktion von $
{\underline P}_{A^+}$,  was durch das Streichen der entsprechenden
Eintr"age angedeutet wird.\label{BIAl} 
\end{figure}
\begin{figure}[p]\centering
\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildBBB}\\[4mm]
\noindent 
Ein weiteres $
{\underline P}_{A}$ entsteht aus einem nach von Seite \pageref{BIAl} bereits
bekannten durch Anwenden des $
{\underline H}_{s}$ zu einer \glqq kurzen Wand\grqq\  und \glqq Ausr"aumen der Einsen\grqq\ 
vermittels Subtraktion eines von Seite \pageref{BIA} bereits bekannten
${\underline P}_{B}$,  was durch das Streichen der entsprechenden
Eintr"age angedeutet wird.
\end{figure}
\begin{Bemerkungl}\label{cFc}
  Wir m\"ussen nur noch die Eindeutigkeit der ${\underline P}_A$ nachweisen.
  Nach Proposition \ref{HHh} wissen
wir ja sogar, da\ss\ es eine Familie
  selbstdualer Elemente $\{{{\underline P}_A}\}_{A\in\cal{A}}$ in
  $\cal{P}_{\circ}$ gibt mit
\begin{enumerate}
\item $\langle w\rangle {\underline P}_A={\underline P}_{w*A}\quad \forall
  A\in\cal{A}, w\in\tilde{\cal{W}}$.
\item ${\underline P}_A\in A+\displaystyle\sum_{B\prec A} v\Bbb{Z}[v] B$.
\end{enumerate}
In der Tat kann man eine solche Familie gewinnen, 
indem man gewisse ${\underline
  P}_A$ wie in der Proposition f\"ur $A\subset\Pi$ w\"ahlt und durch
Verschiebung dieser ${\underline P}_A$ die ${\underline P}_A$ f\"ur
$A\not\subset \Pi$ definiert. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Proposition}\label{BSDu}%[\cite{Lu-He}]
\begin{enumerate}
\item
Eine  Familie $\{{{\underline P}_A}\}_{A\in\cal{A}}$ wie
in \ref{cFc} ist schon eine
$\cal{L}$-Basis von $\cal{P}_{\circ}$.
\item
F\"ur $P\in \cal{P}_{\circ}\cap\sum v\Bbb{Z}[v] B$ folgt aus $P={\overline P}$
schon $P=0$.
\end{enumerate}
\end{Proposition}
\begin{Bemerkungl}\label{BTff}
Aus 2 folgt nat\"urlich die in Theorem \ref{PHS} behauptete
Eindeutigkeit
der ${\underline P}_A$. Aus den vorhergehenden \"Uberlegungen oder auch
aus Lemma \ref{W} folgt dann die Formel $\langle w\rangle {\underline
P}_A={\underline P}_{w*A}$.
\end{Bemerkungl}
\begin{proof}[Beweis] Wir beginnen mit Teil 1.
Die ${\underline P}_A$ sind offensichtlich linear unabh\"angig. Wir
m\"ussen zeigen, da\ss\ sie $\cal{P}_{\circ}$ als $\cal{L}$-Modul erzeugen.
Es gilt also zu zeigen, da\ss\ f\"ur alle $\lambda\in X$,  $H\in\cal{H}$ das
Element $E_\lambda H$ im Erzeugnis der ${\underline P}_A$ liegt.
Ohne Beschr\"ankung der Allgemeinheit d\"urfen wir hier $\lambda=0$
annehmen. Sicher reicht es also, wenn wir zeigen, da\ss\ jedes
$W$-invariante $Q\in\cal{P}_{\circ}$ (also $Q$ mit $\langle z\rangle Q=Q\quad
\forall
z\in W$) im Erzeugnis der ${\underline P}_A$ liegt. Wir schreiben dazu
$$
Q=\sum_{B\in \cal{A}} q_B B
$$
Ist $Q\not= 0$,  so gibt es $B\in\cal{A}^+$ mit $q_B\not=0$. Um das zu sehen,
kann man zum Beispiel das kleinste $n\in\Bbb{Z}$ mit 
$v^n Q\in\sum_B \Bbb{Z}[v] B$
w\"ahlen und Lemma \ref{W} auf $v^n Q$ anwenden. Wir machen nun eine
Induktion \"uber $\#\{A\in\cal{A}^+\mid \exists B\in \cal{A}^+\text{ mit }
q_B\not=0
\text{ und } B\succeq A\}$.
Sei $C\in\cal{A}^+$ maximal mit $q_C\neq 0$. Wir betrachten
$$
Q'=Q-\sum_z\langle z\rangle q_C {\underline P}_C
$$
wo $z$ \"uber ein Repr\"asentantensystem f\"ur die Nebenklassen
$W/W_{\lambda(C)}$ l\"auft. So ist $Q'$ wieder
$W$-invariant, und wir wissen per Induktion, da\ss\ $Q'$ im Erzeugnis der
${\underline P}_A$ liegt. Damit ist Teil 1 gezeigt.
\\[2mm]\noindent
Wir zeigen nun 2. Sicher ist jedes selbstduale $P$ von der Form
$P=\sum_{A\in\cal{A}} c_A{\underline P}_A$ mit ${\overline c}_A=c_A$.
Andererseits ist nach Annahme $P=\sum p_A A$ mit $p_A\in v\Bbb{Z}[v]$.
W\"are $P\not=0$,  so g\"abe es ein maximales $A$ mit $p_A\not=0$. Dann
w\"are aber $p_A=c_A$,  also ${\overline p}_A=p_A$ und aus $p_A\in v\Bbb{Z}[v]$
folgte $p_A=0$. Mit diesem Widerspruch ist die Proposition und damit auch
Theorem \ref{PHS} vollst\"andig bewiesen.
\end{proof}


\begin{Proposition}[\cite{Lu-He}]
F"ur $A\in \cal{A}$ und $s\in\cal{S}$ gilt
$${\underline P}_A {{\underline H}_s}\left\{\begin{array}[c]{ll}
\in
{\underline P}_{As} +\sum_{B \prec As,\; Bs\prec B} \Bbb{Z}{{\underline P}_B}
&\text{ falls }As\succ A;\\[2mm]
=(v+v^{-1}){\underline P}_A&\text{ falls }As\prec A.\end{array}\right.$$
Insbesondere haben wir $p_{Bs,A}=vp_{B,A}$
falls $As\prec A$ und $Bs\prec B$.
\end{Proposition}
\begin{Bemerkungl}
  Diese Formeln vereinfachen die  Berechnung der 
$p_{B,A}$. 
\end{Bemerkungl}
\begin{proof}[Beweis]
Im ersten Fall $As\succ A$ folgt die Behauptung aus der
im Beweis von \ref{HH} gegebenen induktiven Konstruktion von ${\underline P}_{A}$. Um den zweiten Fall $As\prec A$ zu behandeln, setzen
wir $P={\underline P}_A {{\underline H}_s}-(v+v^{-1}){\underline P_A}$. Aus der
Gleichung
${{\underline H}_s}^2=(v+v^{-1}) {{\underline H}_s}$ folgt $P{{\underline H}_s}=0$. Nach Konstruktion ist $P$ von der
Form $P=\sum p_B B$ mit $p_B\in\Bbb{Z}[v]$,  und da $P$ au\ss erdem selbstdual
ist, folgt $P=\sum p_B(0){\underline P}_B$. W\"are $P\neq 0$ so g\"abe es
ein maximales $D$ mit $p_D\neq 0$,  und f\"ur dieses $D$ w\"are sogar
$p_D=p_D(0)$ konstant. Wir schreiben nun
$$
P{{\underline H}_s}=\sum q_B B
$$
und folgern $q_{Ds}=p_D\neq 0$ falls $Ds\succ D$,  $q_D=p_{Ds}+v^{-1}
p_D\neq 0$ falls $Ds\prec D$,  im Widerspruch zu $P{{\underline H}_s}=0$. 
Also gilt $P= 0$
und
die Proposition ist bewiesen.
\end{proof}

\begin{Bemerkungl}
  Ich will noch eine Symmetrie der ${\underline P}_A$ diskutieren, die wir
  sp\"ater brauchen werden. Wie im Beweis von Proposition \ref{VN} sei $w_0\in
  W$ das l\"angste Element und $r$ seine L\"ange.  
Wir definieren eine Bijektion
  $\cal{A}\to \cal{A}$,  $A\mapsto \index{)6a@$\hat A$ f"ur Alkoven $A$}\index{)6a@$\check A$ f"ur Alkoven $A$}{\check A}$ wie folgt: Wir
  schreiben $A=\lambda+B$ mit $\lambda\in X$,  $B\subset\Pi$ und setzen ${\check
    A}=\lambda+w_0B$. In Worten entsteht also ${\check A}$,  indem wir $A$ mit
  $w_0$ um die unterste Ecke seiner Box drehen.  Die inverse Bijektion notieren
  wir $A\mapsto {\hat A}$.
\end{Bemerkungl}
\begin{Lemma} \label{G}%[\cite{Lu-He}]
${\underline P}_A\in v^r\Big({\check A}+ \sum_{B\succ {\check A}}
v^{-1} \Bbb{Z}[v^{-1}] B\Big)$.
\end{Lemma}
\begin{proof}[Beweis] Wir d\"urfen ohne Beschr"ankung der 
Allgemeinheit $A\subset \Pi$ annehmen. Dann gilt aber
${\underline P}_A={\overline {{\underline P}_A}}= v^r c\langle w_0\rangle
{\underline P}_A= v^r c{\underline P}_A$ und das Lemma folgt aus der
Definition von $c$.
\end{proof}

\begin{Proposition}\label{TR}%[\cite{Lu-He}]  
Gegeben $A$,  $B\in\cal{A}$ mit $p_{B,A}\neq 0$
gilt $xB\preceq A\quad \forall x\in\cal{W}_{\lambda(A)}$.
\end{Proposition}
\begin{proof}[Beweis]
Das folgt mit Induktion aus der im Beweis von Proposition \ref{HHh}
gegebenen induktiven Konstruktion der ${\underline P}_A$.
\end{proof}

%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
%                                                                         %
%                   K  A  P  I  T  E  L    5                              %
%                                                                         %
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%

\begin{Proposition}[\textbf{Spezialisierung periodischer Polynome}] 
Unter der durch $v\mapsto 1$ gegebenen Abbildung
$\cal{P}= \DZ[v,v^{-1}]\cal{A}\ra \DZ\cal{A}$ wird 
$\underline{P}_A$ abgebildet auf ein unter dem Stabilisator 
$\cal{W}_{\lambda(A)}$ der unteren Ecke seiner Box invariantes Element 
$\underline{P}_A(1)$ der freien abelschen Gruppe $\DZ\cal{A}$.
\end{Proposition}
\begin{Bemerkungl}
  Diese Proposition zusammen mit \ref{KlPn} und \ref{HhH}
zeigt f"ur alle $x,y\in \mathcal W$ mit $B=yA^+\subset \Pi$
f"ur $A=xA^+$
die Identit"at $h_{w_0x,w_0y}(1)=p_{A,B}(1)$
aus \cite{Lu-He}, 5.3.
\end{Bemerkungl}

\begin{proof}
F"ur jedes Element $P\in \cal{P}_\alpha$ aus \ref{FOW}
und $F\in \mathcal F_\alpha$
gilt offensichtlich $(\langle s_F\rangle(P))(1)=  s_F(P(1))$.
Damit folgt die Proposition aus \ref{HHh}.
\end{proof}





\subsection{Einige Formeln f"ur affine Spiegelungsgruppen}
\begin{Bemerkungl}
  Wir \"ubernehmen die Notationen des vorhergehenden Abschnitts und setzen
  $\cal{S}_0=\{s\in \cal{S}\mid s$ fixiert den Nullvektor\}. Damit haben wir
  auch die Notationen $\cal{M}=\cal{M}^0,\, \cal{N}=\cal{N}^0,\, \cal{M}^*,\,
  \cal{N}^*$ etc. von Abschnitt \ref{parr} zur Verf\"ugung. Insbesondere wird
  $\cal{W}_0=W$ die (endliche) Weylgruppe und die Bijektion $\cal{W}\to
  \cal{A}$,  $w\mapsto wA^+$ induziert eine Bijektion $\cal{W}^0\to \cal{A}^+$.
  Wir benutzen diese Bijektion, um unsere ausgezeichneten Elemente von $\cal{N},
  \cal{M}^*$,  etc. umzubenennen, und setzen $N_x=N_A$,\index{N@$N_A$ Element der Standardbasis von $\cal{N}$} 
${\underline
    N}_x=\index{N@${\underline N}_A$, Element der kanonischen Basis von $\cal{N}$ }{\underline N}_A$,  $n_{x,y}=n_{A,B}$, 
  $M^x=\index{M@$M^A$, Element der Standardbasis von $\cal{M}^*$}M^A$,  etc. f"ur $x,y\in\cal{W}^0$ und $A,B\in\cal{A}^+$ mit
  $xA^+=A$ und $yA^+=B$.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Bezeichnet $\cal{A}^{++}$\index{)6+@$\cal{A}^{++}$ sehr dominante Alkoven} die
  Menge aller Alkoven, die in $\rho + \cal{C}$ liegen (mit $\rho$ der
  Halbsumme aller positiven Wurzeln), so definiert $A\mapsto {\hat A}$ eine
  Bijektion $\cal{A}^+ \overset{\sim}{\to}\cal{A}^{++}$. Ich erinnere an die
  $\cal{L}$-schieflineare Abbildung $\psi:\cal{N}\to\cal{M}^*$ aus Bemerkung
  \ref{NM} mit $\psi(N_A)=M^A$. Die einzige wesentliche Aussage dieser Arbeit,
  die ich nicht in der Literatur finden konnte, ist der folgende Satz.
\end{Bemerkungl}


\begin{Theorem} \label{HSSs}% \label{HSS}
F\"ur alle $A\in \cal{A}^+$ gilt ${\underline M}^A=v^r\psi{\underline
N}_{\hat A}$,  in anderen Worten haben 
wir also $m^{B,A}=v^r{\overline n}_{B,{\hat A}}$.
\end{Theorem}
\begin{Bemerkungl}
  Diese Aussage wurde von der Theorie der Kippmoduln suggeriert, wie am
  Schlu\ss\ dieser Arbeit n\"aher ausgef\"uhrt wird. Ihr Beweis braucht einige
  Vorbereitungen.  Wir betrachten die $\cal{L}$-lineare
  \glqq Restriktionsabbildung\grqq\  $\index{res}\op{res}:\cal{P}\to \cal{N}$
  gegeben durch
  $$\op{res} A=\left\{
\begin{array}{ll}
N_A&\text{falls } A\in\cal{A}^+ ;\\
0 &\text{sonst. }
\end{array}
\right.$$
Wir betrachten weiter den Vorzeichencharakter $\varepsilon: x\mapsto
(-1)^{l(x)}$ und bilden in $\cal{P}$ den $\cal{H}$-Untermodul
$$
\index{P@$^{\varepsilon}\cal{P}_\circ\subset \cal{P}_\circ$, alternierender Untermodul}^{\varepsilon}\cal{P}_\circ=
\big\{P\in\cal{P}_{\circ}\mid\langle z\rangle P=(-1)^{l(z)} P\quad \forall z\in
W\big\}.
$$
\end{Bemerkungl}

\begin{Proposition}
  Die Restriktion\label{ulo} 
  $\op{res}:\cal{P}\to
\cal{N}$
induziert einen Homomorphismus von  $\cal{H}$-Rechtsmoduln
$\op{res}:{}^\varepsilon\cal{P}_\circ\to\cal{N}$.
\end{Proposition}

\begin{proof}[Beweis] Wir m\"ussen zeigen, da\ss\ $\op{res}$ mit allen
${{\underline H}_s}$ $(s\in\cal{S})$ vertauscht. Aus der Formel 
\ref{uua} f\"ur die Operation von $\cal{W}$
auf $\cal{P}_{\circ}$ sehen wir, da\ss\ f\"ur 
$P=\sum p_A A$ in ${}^\varepsilon\cal{P}_\circ$ 
gilt $p_A=-v p_{As}$ falls $A\in \cal{A}^+$,  $s\in \cal{S}$ mit
$As\notin\cal{A}^+$. Die Proposition folgt.
\end{proof}

\begin{Bemerkungl}
  Wir definieren weiter die $\cal{H}$-lineare Abbildung
  $$
\begin{array}{clcl}
\op{alt}:&\cal{P}_{\circ} &\to&{}^\varepsilon\cal{P}_\circ\\
&P&\mapsto&{\displaystyle\sum_{x\in W}} (-1)^{l(x)}\langle x\rangle P
\end{array}\index{alt@$\op{alt}$ Weylgruppenalternator}
$$
Unser Theorem folgt nun sofort aus der folgenden feineren Aussage:
\end{Bemerkungl}
\begin{Theorem} \label{ALT}
\begin{enumerate}
\item\label{ALT1}
F\"ur alle $A\in \cal{A}^{++}$ gilt 
${\underline N}_A=\op{res}\op{alt}{\underline P}_A$.
\item\label{ALT2}
F\"ur alle $A\in \cal{A}^+$ gilt ${\underline M}^A=v^r\psi\op{res}\op{alt}
{\underline P}_{\hat A}$.
\end{enumerate}
\end{Theorem}
\begin{Bemerkungl}
Die zweite Aussage ist eine Umformulierung des Haupt\-resultats
von \cite{Kan} und damit eine Pr\"azisierung der Resultate in \cite{AInv}.
In der Tat, da $\langle x\rangle {\underline P}_A={\underline
P}_{x*A}$ haben wir
$$\op{alt} {\underline P}_A=\sum_{x\in W} (-1)^{l(x)}{\underline P}_{x*A}$$
\end{Bemerkungl}



\begin{Bild} 
\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/Bildar}\\[4mm]
\noindent 
Illustration der Formel aus \ref{ALT}.\ref{ALT1},
angewandt auf ein ${\underline P}_A$,  das wir bereits von Seite
\pageref{BIA} kennen.
\end{Bild}
\begin{Bild} 
\includegraphics[height=0.8\textheight]{SkriptenBilder/BildMNA}\\[4mm]
\noindent 
Fortsetzung der Illustration der Formel aus \ref{ALT}.\ref{ALT1}.
Die Bild zeigt nun ${\underline N}_A$.
\end{Bild}
\begin{Bild} 
\includegraphics[width=0.4\textwidth]{SkriptenBilder/BildMNA}
\hspace{0.1\textwidth} 
\includegraphics[width=0.4\textwidth]{SkriptenBilder/BildTAN}
\\[4mm]
\noindent 
Fortsetzung der Illustration der Formeln aus \ref{ALT}.
Diese Bilder zeigen nun links das ${\underline N}_A$ 
f"ur $A$ den Alkoven mit der Eins und rechts ein
${\underline M}^B$ f"ur $B$ wieder den Alkoven mit der Eins, 
f"ur den ja gilt $\hat{B}=A$. 
\end{Bild}


\begin{proof}[Beweis] Wir beginnen mit 2 und k\"urzen zur Vereinfachung
die
$\cal{L}$-schief\-lineare Abbildung 
$(v^r\psi\op{res}\op{alt})$ mit \index{phi@$\varphi$, Heckemodulhomomorphismus}
$\varphi:\cal{P}_{\circ}\to \cal{M}^*$ ab. 
Bez\"uglich $\cal{H}$ ist $\varphi$ wie
$\psi$
eine $iab$-lineare Abbildung. Nun wird ${\underline M}^A$ charakterisiert
durch eine Grad-Be\-ding\-ung und die Selbstdualit\"at. Nach Lemma \ref{G}
erf\"ullt
$\varphi({\underline P}_{\hat A})$ die Grad-Be\-ding\-ung. Wir m\"ussen
also
nur noch zeigen, da\ss\ die $\varphi({\underline P}_{\hat A})\in \cal{M}^*$
selbstdual
sind.
Nach unseren Definitionen ist $F\in\cal{M}^*$ selbstdual genau dann, wenn
gilt
$({\overline H}F)(M_{A^+})={\overline{(HF)(M_{A^+})}}$ f\"ur alle $H\in
\cal{H}$.
Dieses Kriterium werden wir pr\"ufen f\"ur alle $F=\varphi({\underline
P}_A)$
mit $A\in\cal{A}$.
 Sicher k\"onnen wir schreiben ${\underline P}_AH=\sum c_B{\underline
P}_B$
und folgern ${\underline P}_A{\overline H}=\sum{\overline c}_B{\underline
P}_B$.
Dann ergibt sich
\begin{eqnarray*}
({iab(H)}\varphi({\underline P}_A))(M_{A^+})&=
&\sum{\overline c}_B\varphi({\underline P}_B)(M_{A^+})\\
(diab(H)\varphi({\underline P}_A))(M_{A^+})&=&\sum c_B \varphi({\underline
P}_B)
(M_{A^+})
\end{eqnarray*}
und wir m\"ussen folglich nur zeigen, da\ss\ alle $\varphi({\underline
P}_B)
(M_{A^+})$ unter der Substitution $v\mapsto v^{-1}$ invariant sind. Ich
behaupte
viel st\"arker die Formel
\begin{eqnarray*}
\varphi({\underline P}_B)(M_{A^+})&=&
\begin{cases}
(-1)^{l(z)}&{\text {falls }}B=z*{\widehat{A^+}} \text{ mit } z\in W;\\
0&\text{sonst}.
\end{cases}
\end{eqnarray*}
Um das einzusehen betrachten wir nochmal die ${\underline P}_B=
\sum p_{C,B} C$ und zeigen
\begin{Lemma}
Sei $B\in \cal{A}$ mit $p_{A^+, B}\not= 0$. So ist entweder $B={\widehat
{A^+}}$ oder $\lambda(B)$ liegt auf einem Spiegel von $W$.
\end{Lemma}

\begin{proof}[Beweis] Um neue Notationen zu vermeiden zeigen wir die
\"aquivalente Aussage, da\ss\ f\"ur $B\subset\Pi$ und $\lambda\in X $ aus
$p_{\lambda+A^+, B}\neq 0$ und $\lambda\neq-\rho$ schon folgt
$W_\lambda\neq 1$. (Hier ist \index{rho@$\rho$, Halbsumme
der positiven Wurzeln}$\rho\in X$ wie \"ublich die
Halbsumme
der positiven Wurzeln.) In der Tat betrachten wir das $x\in W$ mit
$x(\lambda+A^+)\subset\cal{C}$  und erhalten mit Proposition \ref{TR}
und der Definition von $\Pi$ die Beziehungen
$$
x(\lambda+A^+)\preceq B\preceq \rho+w_0 A^+.
$$
F\"ur einen Alkoven $C\subset\cal{C}$ mit $C\preceq \rho+w_0A^+$ ist aber klar,
da\ss\ entweder alle seine Ecken aus $X$ auf W\"anden der dominanten
Weylkammer liegen oder $C=\rho+w_0 A^+$. Das hei\ss t f\"ur uns,
entweder gilt $W_{x\lambda}\neq 1$ und mithin $W_\lambda\neq 1$ oder
$\lambda=-\rho$,  $x=w_0$.
\end{proof}
\noindent
Unsere Formel f\"ur $\varphi({\underline P}_B)(M_{A^+})$ ergibt
sich nun aus der Beobachtung, da\ss\ gilt $\op{alt}({\underline P}_B)=0$
und erst recht $\varphi({\underline P}_B)=0$ falls $\lambda(B )$ auf einem
Spiegel von $W$ liegt. Damit ist 2 gezeigt.
Wir nehmen nun 1 in Angriff.
Sei $\cal{H}^{+}\subset \cal{H}$ der von $v+v^{-1}$ und allen ${{\underline H}_s}$ mit
$s\in\cal{S}$ erzeugte Teilring alias der Ring der selbstdualen Elemente von $\cal{H}$.
Der
Beweis von 1 benutzt folgendes
\begin{Lemma} \label{E}
Alle ${\underline M}^A$ liegen in dem von ${\underline M}^{\rho+w_0A^{+}}$
erzeugten $\cal{H}^{+}$-Unter\-modul von $\cal{M}^*$.
\end{Lemma}
\begin{proof}[Beweis] Zun\"achst mal folgt aus 2, da\ss\  $m^{{\hat A},
A}=v^r$ und ${\mathrm deg}_v m^{B,A}< r$,  falls $B\not= {\hat A}$. Wir
betrachten weiter $A\in \cal{A}^+$,  $ s\in \cal{S}$ mit $As\prec A$ (aber nicht
notwendig $As\in\cal{A}^+$) und schreiben
$$
\delta a b({{\underline H}_s}){\underline M}^A =\sum q_BM^B
$$
Nach Theorem \ref{NM} wissen wir, da\ss\
$$
\delta a b({{\underline H}_s})M^B =
\begin{cases}
M^{Bs}+v^{-1} M^B&\text{falls } Bs\in\cal{A}^+, Bs\succ B;\\
M^{Bs}+vM^B&\text{falls } Bs\in\cal{A}^+, Bs\prec B;\\
0&\text{falls }Bs\notin\cal{A}^+.
\end{cases}
$$
Es ist also $q_B\in\Bbb{Z}[v]$ f\"ur alle $B\in\cal{A}^+$ und wir folgern
$$
\delta a b({{\underline H}_s}){\underline M}^A =\sum q_B(0) {\underline M}^B
$$
In der Tat l\"a\ss t sich jedes Element von $\cal{M}^*$ eindeutig als formale
$\cal{L}$-Linear\-kom\-bi\-nation der ${\underline M}^B$ schreiben, bei einem
selbstdualen Element sind dann  alle Koeffizienten selbstdual, und bei
einem
Element aus $\sum^\infty\Bbb{Z}[v]M^B$ liegen alle Koeffizienten in $\Bbb{Z}[v]$.
Ist also $\sum^\infty q_BM^B$
selbstdual und liegen alle $q_B$ in $\Bbb{Z}[v]$,  so gilt ganz allgemein
$$
\sum^\infty q_BM^B=\sum^\infty q_B(0){\underline M}^B
$$
Ich bezeichne nun f\"ur $q\in\cal{L}$ mit ${\hat q}(\nu)$ den Koeffizient von
$v^\nu$,  also $q=\sum_\nu{\hat q}(\nu) v^\nu$ und ${\hat q}(0)=q(0)$.
Wir folgern weiter $\hat q_{\hat B}(r)=q_B(0)$ f\"ur alle $B\in\cal{A}^+$
und ${\hat q}_B(r)=0$ falls $B\notin \cal{A}^{++}$. Es ergibt sich also
$$
\delta a b({{\underline H}_s}) {\underline M}^A=\sum {\hat q}_B(r) {\underline M}^{\check B}
$$
Ausgedr\"uckt in anderen Variablen haben wir damit folgendes bewiesen:
Sind $D\in\cal{A}^{++}$ und $s\in\cal{S}$ gegeben mit $Ds\succ D$ und schreiben
wir
$$
\delta a b({{\underline H}_s}) {\underline M}^{\check D}=\sum_{B\in\cal{A}^{+}} q_B M^B,
$$
so gilt
$$
\delta a b({{\underline H}_s}) {\underline M}^{\check D}=\sum_{B\in\cal{A}^{++}} {\hat q}_B(r)
{\underline M}^{\check B}
$$
Andererseits wissen wir aber nach 2 auch, da\ss\ $m^{B,{\check D}}
\neq 0\RA B\preceq D$ und $m^{D,{\check D}}=v^r$ f\"ur alle
$D\in\cal{A}^{++}$.
Wir erhalten also genauer
$$
\delta a b({{\underline H}_s})
{\underline M}^{\check D}={\underline M}^{(Ds)^\vee} +\sum
_{\substack
{B\in\cal{A}^{++}\\B\prec Ds}} {\hat q}_B(r){\underline M}^{\check B}
$$
Ausgehend von dieser Formel zeigt man dann leicht durch Induktion \"uber
$\cal{A}^{++}$,  da\ss\ alle ${\underline M}^{\check A}$ mit $A\in\cal{A}^{++}$ in
dem von ${\underline M}^{(\rho+A^+)^\vee}$ erzeugten
$\cal{H}^+$-Untermodul von $\cal{M}^*$ liegen.
\end{proof}
\noindent
Um Teil 1 zu zeigen, brauchen wir noch ein weiteres Lemma.
\begin{Lemma} \label{K}
$
{\underline N}_{\rho+ A^{+}}=\sum_{z\in W} v^{l(z)}N_{\rho+zA^+}.
$
\end{Lemma}
\begin{proof}[Beweis] Man betrachte allgemeiner f\"ur alle
$\lambda\in(\rho+\Bbb{Z}
R)\cap \cal{C}$ den Ausdruck $F_\lambda=\sum_{z\in W}v^{l(z)}
N_{\lambda+zA^+}$.
Es gilt zu zeigen, da\ss\ ${\underline N}_{\rho+A^{+}}=F_\rho$. Sicher
reicht es,
wenn wir
$F_\rho={\overline {F_\rho}}$ nachweisen. Dazu betrachten wir die Menge
$$
\cal{S}_\rho=\{s\in\cal{S}\mid\rho\in {\overline A}\Rightarrow \rho\in {\overline
{As}}\quad \forall A\in \cal{A}\},
$$
wo ausnahmsweise mit ${\overline A}$ beziehungsweise ${\overline {As}}$
der Abschlu\ss\ von $A$ beziehungsweise $As$ gemeint ist.
Wir zeigen nun, da\ss\ $F_\rho\in\cal{N}$ das einzige Element $F=\sum f_AN_A$
von $\cal{N}$ ist derart, da\ss\
\begin{enumerate}
\item $F{{\underline H}_s}=(v+v^{-1}) F\quad\forall s\in\cal{S}_\rho$
\item $f_A\not= 0\Rightarrow A\leqslant \rho+A^{+}$
\item $f_A=1$ f\"ur $A=\rho+A^{+}$
\end{enumerate}
Hier bezeichnet $\leqslant$ die Teilordnung auf $\cal{A}^+$,  die sich durch
\"Ubertragung der Bruhat-Teilordnung von $\cal{W}^0$ ergibt.
Zun\"achst erkennt man sehr schnell, da\ss\ Bedingung 1 genau von allen
$\cal{L}$-Linearkombinationen der $F_\lambda$ mit $\lambda\in(\rho+\Bbb{Z}
R)\cap\cal{C}$
erf\"ullt wird. Damit ist dann klar, da\ss\ nur $F_\rho$ den
Bedingungen 1--3 gen\"ugt. Nun sind diese Bedingungen aber selbstdual,
d.\,h.\ sie werden auch von ${\overline{F_\rho}}$ erf\"ullt, und wir
folgern
${\overline{F_\rho}}=F_\rho$.
\end{proof}
\noindent
Nun liegen nach Lemma \ref{E} alle $(\op{res}\op{alt}{\underline P}_A)$ in dem von
$(\op{res}\op{alt}{\underline P}_{\rho+A^{+}})$ erzeugten $\cal{H}^{+}$-Untermodul
von $\cal{N}$,  und $(\op{res}\op{alt}{\underline P}_{\rho+A^{+}})$ ist nach Lemma
\ref{K}
selbstdual in $\cal{N}$. Dann sind aber alle $(\op{res}\op{alt}{\underline P}_A)$
selbstdual
in $\cal{N}$,  und da sie offensichtlich auch dieselben Grad-Bedingungen
erf\"ullen
wie ${\underline N}_A$ folgt schlie\ss lich ${\underline N}_A=\op{res}\op{alt}
{\underline P}_A\quad \forall A\in\cal{A}^{++}$.
\end{proof}
\begin{Bemerkungl}
Bezeichnet $\rho$ das Element der 
affinen Weylgruppe mit $\rho A^{+} = \rho + A^{+}$, 
so gilt
$$\underline{H}_{\rho} = \sum_{z \in W} v^{l(z)}H_{\rho z}$$
In der Tat folgern wir aus der Geometrie 
$\{ x \in \cal{W} \mid x \leq \rho\} \subset \cal{W}^{0}$
und damit schon mal $\underline{H}_{\rho} = H_{\rho} + \sum_{x \in \cal{W}^{0}}
a_{x}H_{x}$ mit geeigneten $a_{x} \in v \Bbb{Z} [v]$,  fast alle von ihnen Null.
Jetzt wenden wir $\xi : \cal{H} \ra \cal{N}$ an und beachten 
$\xi (\underline{H}_{\rho})=
\underline{N}_{\rho + A^{+}}$ sowie die Formel aus Lemma \ref{K}. 
\end{Bemerkungl}
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
%                                                                         %
%                   K  A  P  I  T  E  L    6                              %
%                                                                         %
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%



\newpage\subsection{Die generischen Polynome}
Wenn wir weit genug im Inneren der dominanten Weylkammer sind, so
h\"angen die $m_{B,A}$ nur von der relativen Position der Alkoven $A$ und
$B$ ab.
Genauer zeigen wir
\begin{Theorem}[\cite{Lu-He}]\label {Er}
\begin{enumerate}
\item
 F\"ur alle $A,B\in\cal{A}$ gibt es \index{q@$q_{B,A}$, generische KL-Polynome}$q_{B,A}\in\Bbb{Z}[v]$
derart, da\ss\ gilt $q_{B,A}=m_{\lambda+B, \lambda+A}$
falls $\lambda$ hinreichend weit im Inneren der dominanten Weylkammer
liegt, das hei\ss t falls $\lambda\in X\cap(n\rho+\cal{C})$ f\"ur geeignetes
$n=n(A,B)\in\Bbb{Z}$.
\item
F\"ur die periodischen Polynome $p_{B,C}$ gelten die Inversionsformeln
$$
\sum_B(-1)^{d(A,B)} q_{w_0 B, w_0A}\,p_{B,C}=\delta_{A,C}
$$
wo $(-1)^{d(A,B)}$ genau die Parit"at der Zahl von affinen Spiegel ist,
die $A$ und $B$ trennen.
\end{enumerate}
\end{Theorem}
\begin{Bemerkungl}
Die \glqq generischen Kazhdan-Lusztig-Polynome\grqq\ 
${\hat P}_{A,B}$ in \cite{Kato} stehen mit den $q_{A,B}$
in der Beziehung ${\hat P}_{A,B}=v^{-d(A,B)} q_{A,B}$.
\end{Bemerkungl}
\noindent
Um das Theorem zu beweisen arbeiten wir im \glqq nach unten
vervollst\"an\-digten\grqq\  Hecke-Modul
$$
\index{P@$\hat{\cal{P}}$, nach unten
vervollst\"an\-digter periodischer Hecke-Modul}\hat{\cal{P}}=\{f:\cal{A}\to \cal{L}\mid \text{Es gibt }C\in\cal{A}
\text{ so da\ss\ }f(A)\neq 0\Rightarrow A\preceq C\}.
$$
F\"ur je zwei $C_1$,  $C_2\in\cal{A}$ gibt es $C\in\cal{A}$ mit
$C_1\preceq C$,  $C_2\preceq C$. Also ist $\hat{\cal{P}}$ ein $\cal{L}$-Untermodul
im Raum aller Funktionen von $\cal{A}$ nach $\cal{L}$.
Wir schreiben Elemente von $f\in\hat{\cal{P}}$ als formale
Linearkombinationen $f=\sum^\infty f_AA$ mit $f_A=f(A)$,  wo wieder der
obere Index $\infty$ uns daran erinnern soll, da\ss\ wir auch gewisse
unendliche formale Linearkombinationen zulassen. Unsere Rechtsoperation
von $\cal{H}$ auf $\cal{P}$ setzen wir in der offensichtlichen Weise nach
$\hat{\cal{P}}$ fort. F\"ur $\lambda\in\langle R\rangle $ k\"onnen wir auch
$\langle \lambda\rangle:\cal{P}\to\cal{P}$ in offensichtlicher Weise zu
$\langle \lambda\rangle:\hat{\cal{P}}\to\hat{\cal{P}}$ fortsetzen. F\"ur $\alpha\in R^+$
definieren wir einen Operator
$$
\index{t@$\vartheta_\alpha$, partieller Partitions-Operator bei affiner Hecke-Algebra}\vartheta_\alpha:\hat{\cal{P}}\to \hat{\cal{P}}
$$
als die formale Summe
$$
\vartheta_\alpha=1+v^2\langle -\alpha\rangle+v^4\langle -2\alpha\rangle+v^6\langle
-3\alpha\rangle
+\cdots
$$
Offensichtlich vertauscht $\vartheta_\alpha$ mit der Rechtsoperation von
$\cal{H}$. Ebenso offensichtlich vertauschen die $\vartheta_\alpha$
untereinander. Wir definieren
$$
\index{eta@$\eta$ Partitions-Operator bei affiner Hecke-Algebra}\eta=\prod_{\alpha\in R^+}\vartheta_\alpha:\hat{\cal{P}}\to
\hat{\cal{P}}
$$
Dies $\eta$ ist ein enger Verwandter von Kostants Partitionsfunktion.
Es liefert uns eine weitere Beziehung zwischen den periodischen und den
generischen Polynomen, n\"amlich das folgende
\begin{Theorem}[\cite{Kato}] \label{ZW}
$
\eta {\underline P}_A=\sum_B q_{B,A} B.
$
\end{Theorem}
\begin{proof}[Beweis] Wird nachgeholt. \end{proof}
\begin{Bemerkungl}
  Schlie\ss lich k\"onnen wir uns noch fragen, ob man nicht auch alternative
  periodische Polynome definieren k\"onnte, indem man in der Definition von
  ${\underline P}_A$ die Rollen von $v$ und $v^{-1}$ vertauscht. Man stellt
  fest, da\ss\ es die so definierten ${\underline{\tilde{P}}}_A$ erst in
  $\hat{\cal{P}}$ gibt. Genauer setzen wir unsere $\cal{H}$-schieflineare
  Dualit\"at $P\mapsto\overline{P}$ wie folgt auf $\hat{\cal{P}}$ fort: Wir
  schreiben $P\in\hat{\cal{P}}$ in eindeutiger Weise als formale Summe
  $P=\sum_A^\infty p_A{\underline P}_A$ mit $ p_A\in\cal{L}$,  wo wir mit den
  h\"ochsten Alkoven beginnen, in denen $P$ lebt, und uns von dort nach unten
  hangeln. Dann definieren wir schlicht $ {\overline P}=\sum_A^\infty
  {\overline p}_A{\underline P}_A.  $ Man erkennt m\"uhelos, da\ss\
  ${\overline A}\in A+\sum^\infty_{B\prec A}\cal{L} B$ f\"ur $A\in\cal{A}$.
\end{Bemerkungl}

\begin{Theorem} \label{Dr}
\begin{enumerate}
\item
${\underline P}_A$ ist das einzige selbstduale Element von $\hat{\cal{P}}$,  das
in $A+\sum_B^\infty v\Bbb{Z}[v] B$ liegt.
\item
\index{P@$\underline{\tilde{P}}_A$, kanonische Basis des periodischen Heckemoduls}$\underline{ \tilde{P}}_A=\sum(-1)^{d(A,B)}
{\overline q}_{B,A} B$ ist das einzige selbstduale Element von
$\hat{\cal{P}}$, 
das in $A+\sum_B^\infty v^{-1}\Bbb{Z}[v^{-1}]B$ liegt.
\end{enumerate}
\end{Theorem}
\begin{Bemerkungl}
Hier kommt 1 aus \cite{Lu-He} und 2 aus \cite{Kato}.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Wir machen uns nun daran, die drei vorangegangenen Theoreme zu beweisen.
  Bezeichne\label{Alt} 
\index{Alt@$\op{Alt}$ Alternator um $-\rho$}$\op{Alt}=\langle
  -\rho\rangle\circ\op{alt}\circ\langle\rho\rangle:
  \cal{P}_{\circ}\to\cal{P}_{\circ}$ die Antisymmetrisierung um $-\rho$,  also
$$
\op{Alt}(P)=\sum_{x\in\cal{W}_{-\rho}}(-1)^{l(x)}\langle x\rangle P
$$
Weiter definieren wir die $\cal{L}$-lineare Restriktion
$$\begin{array}{lcll}
  \index{Res}\op{Res}:& \hat{\cal{P}}&\to& \cal{M}\\
  &\sum_A^\infty f_A A&\mapsto&\sum_{A\in\cal{A}^+} f_A M_A.
\end{array}$$
Sie ist nicht mit der Operation von $\cal{H}$ vertr\"aglich. Es gilt aber
\end{Bemerkungl}

\begin{Proposition}\label{uen}
Die Verkn\"upfung $\op{Res}\circ\eta\circ\op{Alt}:\cal{P}_{\circ}\to\cal{M}$
ist ein Homomorphismus von $\cal{H}$-Rechtsmoduln.
\end{Proposition}
\begin{proof}[Beweis]
Es reicht sicher zu zeigen, da\ss\ diese Abbildung mit allen ${{\underline H}_s}$
kommutiert.
Das folgt mit unseren Definitionen m\"uhelos aus 
dem anschlie"senden Lemma \ref{ALL}.
\end{proof}
\begin{Lemma}\label{ALL}
Seien $A,B\in\cal{A}$ benachbarte Alkoven mit $A\in\cal{A}^+$,  $B\notin\cal{A}^+$.
So gilt f\"ur $f=\sum^\infty f_C C\in\eta\circ\op{Alt}(\cal{P}_{\circ})$ schon
$f_B=v f_A$.
\end{Lemma}
\begin{proof}
Unsere Annahme besagt ja, da\ss\ $A$
und $B$ sich l\"angs einer Wand der dominanten Weylkammer ber\"uhren. Sei
$\beta\in\Delta$ die zu dieser Wand geh\"orige einfache Wurzel. Unter
einer $\beta$-Kette in $\cal{A}$ verstehen wir eine minimale nichtleere
Teilmenge, die mit einem Alkoven $A$ auch $\beta{\uparrow} A$ und $\beta{\downarrow} A$
enth\"alt. Nun betrachten wir in $\hat {\cal{P}}$ den $\cal{H}$-Untermodul
$$
\hat {\cal{P}}_\beta=\left\{\sum^\infty_{A\in\cal{A}} f_A A\in\hat{\cal{P}}\mid
\text{F\"ur jede }\beta\text{-Kette }\cal{K}\subset\cal{A}\text{ gilt }\sum_{A\in
\cal{K}}^\infty f_A A\in\cal{P}_\beta\right\}
$$
Sicher gilt $\vartheta_\alpha\hat{ \cal{P}}_\beta\subset\hat{ \cal{P}}_\beta$
f\"ur $\alpha\in R^+$,  $\alpha\neq \beta$. Bezeichne
${\tilde{s}_\beta }\in\cal{W}_{-\rho}$ die Spiegelung an der $\beta$-Wand
durch $(-\rho)$. So l\"a\ss t sich $\langle{\tilde{s}_\beta }\rangle:\cal{P}_\beta\to
\cal{P}_\beta$ in offensichtlicher Weise zu $\langle{\tilde{s}_\beta }\rangle:\hat{
\cal{P}}_\beta\to \hat{ \cal{P}}_\beta$ fortsetzen, und wir haben
$\langle{\tilde{s}_\beta }\rangle\circ\vartheta_\alpha=\vartheta_{s_\beta(\alpha)}
\circ\langle{\tilde{s}_\beta }\rangle$ f\"ur alle $\alpha\in R^+$,  $\alpha\neq
\beta$.
Nun w\"ahlen wir ein Repr\"asentantensystem
$\op{Rep}\subset\cal{W}_{-\rho}$ f\"ur die 
Nebenklassen $\{e,\,{\tilde {s_\beta}}\}
\backslash\cal{W}_{-\rho}$ und k\"onnen schreiben
\begin{eqnarray*}
\eta\circ\op{Alt}&=&\prod_{\alpha\in R^+}
\vartheta_\alpha\circ(1-\langle{\tilde{s}_\beta }\rangle)
\prod_{x\in\op{Rep}}(-1)^{l(x)}\langle x\rangle\\
&=&\vartheta_{\beta}\circ(1-\langle{\tilde{s}_\beta }\rangle)
\prod_
{\substack{ {\alpha\in R^+}\\
{\alpha\neq \beta}}}
\vartheta_\alpha
\prod_{x\in\op{Rep}}(-1)^{l(x)}\langle x\rangle.
\end{eqnarray*}
So ist unser Lemma von oben zur\"uckgef\"uhrt auf eine viel einfachere  
Behauptung, die wir als das anschlie"sende Lemma \ref{ndl} 
formulieren und beweisen.
\end{proof}
\begin{Lemma}\label{ndl}
Seien $A$,  $B\in\cal{A}$ benachbarte Alkoven, die nur von der $\beta$-Wand
der dominanten Weylkammer getrennt werden. Liegt $A$ oberhalb dieser
Wand, so gilt f\"ur alle
$
f=\sum^\infty f_C C\in\vartheta_{\beta}(1-\langle{\tilde{s}_\beta }\rangle)
\hat{ \cal{P}}_\beta
$
schon $f_B=v f_A$.
\end{Lemma}
\begin{proof}
Diese Behauptung kann man auf jeder $\beta$-Kette separat pr\"ufen, und
damit m\"ussen wir die Behauptung nur f\"ur $$f=\vartheta_{\beta}
(1-\langle{\tilde{s}_\beta }\rangle)(C+v(\beta{\downarrow} C))$$ mit 
$C\in\cal{A}$ zeigen.
In diesem Fall aber folgt sie explizit aus unseren Definitionen.
\end{proof}
\begin{Korollar}\label{HHHh}%\label{HHH}
${\underline M}_A=\op{Res}\circ\eta\circ\op{Alt}{\underline P}_A$ f\"ur alle
$A\in\cal{A}^+$.
\end{Korollar}
\begin{Bemerkungl}
Diese Formel ist Theorem 4.2 von Kato \cite{Kato}. Man beachte, da\ss\ gilt
$\op{Alt}{\underline P}_A=\sum_{x\in\cal{W}_{-\rho}}(-1)^{l(x)}\langle
x\lambda(A)\rangle
{\underline P}_A$ und folglich $$\eta\op{Alt}{\underline P}_A=\sum_{x\in
\cal{W}_{-\rho}}
(-1)^{l(x)}\langle x\lambda(A)\rangle\eta{\underline P}_A$$ Aus dem Korollar
folgen also
insbesondere Teil 1 von Theorem \ref{Er}, in dem die generischen
Polynome
$q_{B,A}$ definiert werden, sowie Theorem \ref{ZW}.
\end{Bemerkungl}
\nichtfinal{\begin{Bemerkungl}\label{KlPn}
Ich sollte hier explizit machen, f"ur welche Alkoven
$A$ diese Formel die  Formeln 
$ \op{Res}{\underline P}_A={\underline M}_A$ 
und ${\underline P}_A=A^+ \underline{H}_x$ f"ur geeignetes
$x\in\cal{W}$
liefert.
Das sollte f"ur alle hinreichend weit unten gelten, 
genauer f"ur alle $A$ aus der fundamentalen 
dominanten Box $\Pi$. Ersteres scheint auch aus der 
Literatur klar, es liefert mit \ref{FF} Formeln
$p_{A,B}=h_{w_0x, w_0y}$ f"ur $x,y\in \mathcal W$ mit
$xA^+=A\subset \Pi$ und $yA^+=B\subset \Pi$.
F"ur Letzteres
vergleiche \ref{KLPL}.
\end{Bemerkungl}}
\begin{Bemerkungl}
Gegeben dominante Gewichte $\lambda, \mu \in X$ mit Differenz
im Wurzelgitter $\lambda -\mu \in \langle R\rangle $ betrachten wir die
Alkoven $A = \lambda + A^{+}$ und $ B = \mu +A^{+}$ und
behaupten
$$\dim L(\lambda)_{\mu} = m_{B,A} (1)$$
f"ur $m_{B,A}$ wie im Beweis von  \ref{EPa}.
Das folgt aus dem Vorhergehenden mit der Kostant'schen Charakterformel
\ref{KC}. Man beachte, da"s sich die $m_{B,A}$ auch als 
gew"ohnliche Kazhadan-Lusztig-Polynome schreiben lassen, 
siehe \ref{FF}. Unsere Formel
wird dann Theorem 6.1 aus \cite{Lu-SCW}.
\end{Bemerkungl}
\begin{proof}[Beweis]
F\"ur $A=A^+$ sind beide Seiten $M_{A^+}={\underline M}_{A^+}$ und die
Formel ist klar. Nun wissen wir aber schon nach Theorem \ref{ALT} und
Lemma
\ref{E}, da\ss\ $\op{Alt}{\underline P}_A\in(\op{Alt} 
{\underline P}_{A^+})\cal{H}^+$
f\"ur
alle $A\in\cal{A}$. In der Tat, mit Verschiebung um $\rho$ reicht es
zu zeigen, da\ss\
$\op{alt} {\underline P}_{\hat{ A}}\in(\op{alt} 
{\underline P}_{\rho +A^+})\cal{H}^+$ f\"ur
alle $A\in\cal{A}^+$. Nach Theorem \ref{ALT}.\ref{ALT2} 
und seinem Beweis definiert
$v^r\psi\op{res}$ eine $iab$-lineare Injektion 
$\op{alt}\cal{P}_\circ\hookrightarrow
\cal{M}^\ast$ mit $\op{alt} {\underline P}_{\hat{ A}}\mapsto {\underline M}^A$
f\"ur alle $A\in\cal{A}^+$, 
und so reicht es zu zeigen, da\ss\
gilt 
${\underline M}^A\in ({\underline M}^{\rho +w_\circ A}) \cal{H}^+$ f\"ur alle
$A\in\cal{A}^+$. Das ist aber genau Lemma \ref{E}.
Mit $\op{Alt}{\underline P}_A\in(\op{Alt} 
{\underline P}_{A^+})\cal{H}^+$ folgt nun,
da\ss\
$$
\op{Res}\circ\eta\circ\op{Alt}{\underline P}_A\in{\underline M}_{A^+}\cal{H}^+
$$
selbstdual ist f\"ur alle $A\in\cal{A}$. Andererseits gilt offensichtlich
$$
\op{Res}\circ \eta\circ\op{Alt}{\underline P}_A\in M_A+\sum_B v\Bbb{Z}[v]M_B$$
f\"ur alle $A\in\cal{A}^+$ und das Korollar ist bewiesen.
\end{proof}

\begin{proof}[Beweis von Theorem \ref{Dr}]
Wir \"uberlassen hier alles dem Leser bis auf den Nachweis, da\ss\ die
f\"ur $\underline{ \tilde{P}}_A$ behauptete Formel in der Tat ein
selbstduales Element von $\hat{ \cal{P}}$ definiert. Bezeichne
$\xi:\hat{\cal{P}}\to\hat{\cal{P}}$ die $\cal{L}$-schieflineare Abbildung mit
$\xi(\sum^\infty_A p_AA)=\sum^\infty_A(-1)^{d(A^+, A)}{\overline p}_A A$.
Es gilt zu zeigen, da\ss\ $\xi\eta{\underline P}_A\in\hat{ \cal{P}}$
selbstdual ist.
Wir f\"uhren diesen Beweis durch Widerspruch. Wir schreiben also
$$
\xi\eta{\underline P}_A-{\overline{\xi\eta{\underline P}_A}}=\sum^\infty
f_CC
$$
und w\"ahlen $B\in\cal{A}$ mit $f_B\neq 0$. Indem wir das Paar $(A,B)$
hinreichend weit in die positive Weylkammer verschieben, d\"urfen wir
annehmen, da\ss\ $\eta\op{Alt}{\underline P}_A$ und $\eta{\underline P}_A$ auf
allen Alkoven $C$ mit $C\succeq B$ \"ubereinstimmen. Nach Korollar
\ref{HHH}
stimmt auf diesen Alkoven also auch $\op{Res}\eta{\underline P}_A$ \"uberein
mit
${\underline M}_A$ und $\op{res}\xi\eta{\underline P}_A$ mit
$\phi^{-1}{\underline
M}_A$,  wo $\phi$ wie in Abschnitt \ref{parr} die $\cal{L}$-schieflineare
Abbildung
$\phi:\cal{N}\to\cal{M}$ mit $\phi(N_x)=(-1)^{l(x)} M_x$ bezeichnet und wir unser
altes
$\op{res}:\cal{P}\to\cal{N}$ in der offensichtlichen Weise nach $\hat{\cal{P}}$ erweitert
haben.

Nun kennen wir aber nach Theorem \ref{ALT} die Formel ${\underline
N}_D=\op{res}\op{alt}
{\underline P}_D$ f\"ur $D\in\cal{A}^{++}$,  insbesondere gilt ${\underline
N}_D=
\op{res} {\underline P}_D$ f\"ur alle $D\subset\cal{C}$,  die hinreichend fern von
allen
W\"anden der dominanten Weylkammer liegen. Indem wir das Paar $(A,B)$
unter
Umst\"anden noch weiter in die dominante Weylkammer hineinschieben,
d\"urfen wir
zus\"atzlich annehmen, da\ss\ alle Alkoven $C$ mit $A\succeq C\succeq B$
schon so fern von allen W\"anden liegen, da\ss\ ${\underline N}_C=\op{res}
{\underline P}_C$. Schreiben wir nun
\begin{eqnarray*}
\xi\eta{\underline P}_A&=&\sum_C^\infty p_C{\underline P}_C,\\
\phi^{-1}{\underline M}_A&=&\sum n_C{\underline N}_C,
\end{eqnarray*}
so folgt $p_C=n_C$ f\"ur $A\succeq C\succeq B$. Da aber
$\phi^{-1}{\underline
M}_A=\pm\underline{\tilde{N}}_A$ selbstdual ist (nach dem Schlu\ss\ vom
Beweis des Theorems \ref{VV}), m\"ussen alle $n_C$ selbstdual sein, damit
auch
alle $p_C$ f\"ur $A\succeq C\succeq B$,  und daraus folgt schlie\ss lich
der
gew\"unschte Widerspruch $f_B=0$.
\end{proof}

\begin{proof}[Beweis von Teil 2 in Theorem \ref{Er}]
Wir beginnen mit der nahezu tautologischen Formel
$$\sum_B(-1)^{d(A,B)} m_{B,A} m^{B, C}=\delta_{A,C}$$ Liegt das Paar
$(C,A)$
hinreichend weit im Inneren der dominanten
Weylkammer, so gilt $m_{B,A}=q_{B,A}$ f\"ur alle $B\succeq C$,  also alle
$B$ mit $m^{B,C}\neq 0$.
Andererseits gilt dann auch
$m^{B,C}=v^r{\overline p}_{B,\hat{ C}}
=p_{w_0 B, w_0 C}$, 
die erste Gleichung nach
Theorem \ref{ALT}, die letzte Gleichung da ${\underline P}_{\hat{ C}}$
selbstdual ist,
da also nach Konstruktion der Dualit\"at auf $\cal{P}_{\circ}$ gilt
$
{\underline P}_{\hat{ C}}=v^r c\langle w_0\rangle {\underline P}_{\hat{ C}}=v^r c
{\underline P}_{w_0 C},
$
wo wir $w_0*\hat{ C}=w_0 C$ verwandt haben.
\end{proof}
\begin{Bemerkungl}
  Damit sind alle drei Theoreme dieses Abschnitts vollst\"andig bewiesen.  Wir
  geben zum Abschlu"s noch eine Interpretation der Inversionsformeln aus
  \ref{IFoc} und betrachten dazu den Raum $\hat{\cal{P}}^{\ast} =
  \op{Hom}_{\cal{L}}(\hat{\cal{P}},\cal{L})$ mit seiner von der Dualit"at auf
  $\hat{P}$ induzierten schieflinearen Dualit"at.  In $\hat{\cal{P}}^{\ast}$
  erkl"aren wir f"ur jeden Alkoven $A \in \cal{A}$ das Element $A^{\ast} \in
  \hat{\cal{P}}^{\ast}$ durch die offensichtliche Erweiterung der Regel
  $A^{\ast} (B) = \delta_{A,B}$.
\end{Bemerkungl}

\begin{Theorem}
\begin{enumerate}
\item
Die $\cal{L}$-schieflineare Abbildung $\hat{c} : \hat{\cal{P}}\ra
\hat{\cal{P}}^{\ast}$,  die wir erhalten als die offensichtliche
Erweiterung der Zuordnung $A \mapsto (w_{0}A)^{\ast}$,  ist vertr"aglich mit
den Dualit"aten auf unseren beiden R"aumen, in Formeln $\hat{c}
(\overline{P}) = \overline{\hat{c} (P)}$.
\item
Die Restriktion auf $\cal{P}_{\circ}$ der $\cal{L}$-linearen Abbildung
$\cal{P} \ra \hat{\cal{P}}^{\ast}$ mit $A \mapsto v^{-r}A^{\ast}$
ist  vertr"aglich mit den Dualit"aten auf unseren beiden R"aumen.
\end{enumerate}
\end{Theorem}
\begin{proof}[Beweis]
1.
Es reicht zu zeigen, da"s alle ${\underline{P}}_{A}$ unter unserer
Abbildung selbstdual werden in $\hat{\cal{P}}^{\ast}$.
Wir zeigen st"arker $\hat{c} ({\underline{P}}_{A})
(\tilde{{\underline{P}}}_{B})= \delta_{A, w_{0}B}$.
In der Tat finden wir
$$\begin{array}{ccl}
\hat{c}({\underline{P}}_{A})(\tilde{{\underline{P}}}_{B}) &=&
\left(\sum_{C}\overline{p}_{C,A} (w_{0}C)^{\ast}\right)
\left(\sum_{D}(-1)^{d(D,B)} \overline{q}_{D,B}D\right) \quad\text{ nach \ref{AK}}\\[2mm]
 &=&\sum_{C}\overline{p}_{C,A} (-1)^{d(w_{0}C,B)}
 \overline{q}_{w_{0}C,B} \\[2mm]
 &=& \delta_{A,w_{0}B}\quad \text{ nach \ref{Er}}

\end{array}$$
\\noindent
2.
Wieder m"ussen wir zeigen, da"s die Bilder der
${\underline{P}}_{A}$ selbstdual sind.
Das Bild von ${\underline{P}}_{A}$ unter unserer neuen Abbildung
ist aber gerade das Bild von $v^{r} c {\underline{P}}_{A}$
unter der alten, und mit ${\underline{P}}_{A} = v^{r} c
\langle w_{0} \rangle {\underline{P}}_{A}$ ist auch $v^{r} c
{\underline{P}}_{A}$ selbstdual in $\cal{P}_{\circ}$.

\end{proof}
\begin{Bemerkungl}
Wir k"onnen den Beweis von Teil 1 auch r"uckw"arts gehen und so aus dem
Theorem die Inversionsformel in \ref{Er} folgern.
In der Tat ist $\hat{c}({\underline{P}}_{A})$ notwendig das
(eindeutig bestimmte) selbstduale Element
$$\hat{c}({\underline{P}}_{A}) = \tilde{{\underline{P}}}^{w_{0}A}
\in w_{0} A^{\ast} + \sum_{B\succ w_{0}A^{\ast}} \cal{L}B^{\ast}$$
und f"ur diese Elemente gilt notwendig
$\tilde{{\underline{P}}}^{w_{0}A} (\tilde{{\underline{P}}}_{B}) =
\delta_{w_{0}A,B}$.
\end{Bemerkungl}




\nichtfinal{\begin{Bemerkunge}
    Ich versuche, eine Formel von Riche und Williamson aus
    \cite{}Riche-Williamson: A simple character formula (2020) herzuleiten.
    Ich erinnere an meinen Homomorphismus
    $\op{Res}\circ\eta\circ\op{Alt}:\mathcal P_\circ\ra \mathcal M$
    von Rechtsmoduln "uber der Heckealgebra aus \ref{uen}. Man sieht unschwer
    ein, da"s er "uber einen Isomorphismus von Rechtsmoduln 
    $$\op{Res}\circ\eta:\op{Alt}\mathcal P_\circ\sira \mathcal M$$
    faktorisiert und da"s gilt
    $\op{Alt}\mathcal P_\circ=\{P\in\mathcal P_\circ\mid \langle x\rangle P=(-1)^{l(x)} P\;\forall x\in\cal{W}_{-\rho}\}$.
    Nun wissen wir einerseits $(\op{Res}\circ\eta)(\op{Alt}\underline P_A)=\underline M_A$ f"ur alle $A\in\mathcal A^+$ aus \ref{HHHh}.
    Andererseits wissen wir f"ur unsere Einbettung $\zeta:\mathcal M\hra \mathcal H$ auch $\zeta(\underline{M}_A)=\underline{H}_{w_\circ x}$ f"ur das  $x\in\mathcal W$ mit $A^+ x=A$. Es folgt $b_\circ \underline{M}_A=\underline{M}_{A^+} \underline{H}_{w_\circ x}$ f"ur
    $b_\circ\in \mathcal L$  gegeben durch  $\underline{H}_{w_\circ}\underline{H}_{w_\circ}=b_\circ\underline{H}_{w_\circ}$.
    Zusammen folgt erst
    $$b_\circ(\op{Res}\circ\eta)(\op{Alt}\underline P_A)=(\op{Res}\circ\eta)(\op{Alt}\underline P_{A^+})\underline{H}_{w_\circ x}$$
    und dann
    $$b_\circ(\op{Alt}\underline P_A)=(\op{Alt}\underline P_{A^+})\underline{H}_{w_\circ x}$$
    Diese Erkenntnis k"onnen wir \glqq vom Fixpunkt $-\rho$ zum Fixpunkt $0$
    verschieben\grqq\ und erhalten so  $$b_\circ(\op{alt}\underline P_{\rho +A})=(\op{alt}\underline P_{\rho +A^+})\underline{H}_{w_\rho y}$$
    f"ur $w_\rho$ das l"angste Element der Isotropiegruppe von $\rho$ unter
    der Rechtsoperation und geeignetes $y$. Nun erinnern wir aus \ref{ulo} den
    Homomorphismus von Rechtsmoduln $\op{res}:\op{alt}\mathcal P_\circ\ra\mathcal N$ und aus \ref{ALT} die Formel
    ${\underline N}_A=\op{res}\op{alt}{\underline P}_A$ f"ur $A\in \cal{A}^{++}$.
    Wenden wir also auf obige Gleichheit $\op{res}$ an, so erhalten wir die
    Identit"at von Riche und Williamson. 
\end{Bemerkunge}}


%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
%                                                                         %
%                   K  A  P  I  T  E  L    7                              %
%                                                                         %
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%



\newpage\subsection{Beziehung zu Kippmoduln}
Sei $h$ die Coxeter-Zahl unseres Wurzelsystems $R$ und $l\geqslant h$
ungerade. F\"ur eine primitive $l$-te Einheitswurzel $\zeta$ bildet
man
nach Lusztig die Quantengruppe mit dividierten Potenzen $U_{\zeta}$. Sei
$U_{\zeta}$-mof \, die Kategorie aller endlichdimensionalen Darstellungen
von $U_{\zeta}$,  und sei $\cal{B}\subset U_{\zeta}$-mof\, der \glqq Hauptblock\grqq,
d.\,h.\
der kleinste Summand, der die Einsdarstellung enth\"alt. $\cal{B}$ ist
eine $k$-Kategorie f\"ur $k=\DQ(\zeta)$.

Die einfachen Objekte von $\cal{B}$ sind in nat\"urlicher Weise parametrisiert
durch
die Menge $\cal{A}^+$ aller Alkoven in der dominanten Weylkammer. Zu $A\in\cal{A}^+$ bezeichne
$L_A\in \cal{B}$ das zugeh\"orige einfache Objekt. $L_A$ ist der Sockel
beziehungsweise der
eindeutig bestimmte einfache Quotient der Standard-Moduln $\nabla_A$ beziehungsweise
$\Delta_A$. Zum Beispiel ist $L_{A^+}=\nabla_{A^+}=\Delta_{A^+}=k$ die
Einsdarstellung. In $\cal{B}$ gibt es gen\"ugend projektive Objekte. Die
projektive
Decke von $L_A$ bezeichne ich mit $P_A$. Unter einer $\nabla$-Fahne
(beziehungsweise $\Delta$-Fahne) eines Objekts von $\cal{B}$ versteht man eine
Filtrierung,
bei der alle Subquotienten die Form $\nabla_A$ beziehungsweise $\Delta_A$ haben,
f\"ur geeignete $A\in\cal{A}^+$.
\begin{Definition}
Ein Objekt $T\in\cal{B}$ hei\ss t \glqq Kippmodul\grqq\  genau dann, wenn $T$ sowohl
eine $\nabla$-Filtrierung als auch eine $\Delta$-Filtrierung besitzt.
\end{Definition}

Ich wiederhole nun ohne Beweis einige Tatsachen aus der Theorie der
Kippmoduln. Als Standard-Referenz f\"ur den v\"ollig analogen
Fall der Darstellungen algebraischer Gruppen in positiver Charakteristik
vergleiche man \cite{Don}.
Zun\"achst ist jeder Summand eines Kippmoduls selbst ein Kippmodul.
Des weiteren
gibt es f\"ur jedes $A\in\cal{A}^+$ genau einen unzerlegbaren Kippmodul $T_A$, 
der
eine $\Delta$-Fahne besitzt, die mit $\Delta_A\subset T_A$ beginnt. Die
Eindeutigkeit folgt hier recht schnell aus folgender Eigenschaft der
Standardobjekte:
$$
\op{Ext}_{\cal{B}}^n(\Delta_A, \nabla_B)=
\begin{cases}
k&\qquad \text{falls }A=B\text{ und } n=0;\\
0& \qquad \text{sonst}.
\end{cases}
$$
Man kann auf $\cal{B}$  eine Dualit\"at einf\"uhren, d.h.\ einen involutiven
exakten
kontravarianten $k$-Funktor $d:\cal{B}\to \cal{B}$,  der die einfachen
Isomorphieklassen
erh\"alt und die Standardobjekte vertauscht, $d\Delta_A\cong \nabla_A$.
Es ist bekannt, da\ss\ die Kippmoduln unter einer solchen Dualit\"at
selbstdual
sind, also $d T_A\cong T_A$. Insbesondere ist $T_A$ auch der einzige
unzerlegbare Kippmodul, der eine $\nabla$-Fahne besitzt, die mit
$T_A\twoheadrightarrow\nabla_A$ endet.

Die vorliegende Arbeit ist motiviert durch das Problem, die
Multiplizit\"at
$(T_A:\nabla_B)$ zu bestimmen, mit der der Standardmodul $\nabla_B$ als
Subquotient in einer $\nabla$-Fahne von $T_A$ auftritt. Dazu habe ich
folgende
\begin{Vermutung}
$(T_A:\nabla_B)=n_{B,A}(1)$.
\end{Vermutung}
\begin{Bemerkungen}
\begin{enumerate}
\item
Ich habe mittlerweile einen Beweis f\"ur diese Vermutung gefunden \cite{So-CT}.
Er ist allerdings sehr weit entfernt vom unten geschilderten Grund
f\"ur die Vermutung. Eine Interpretation f\"ur die Koeffizienten
der $n_{B,A}$ hat auch Andersen in \cite{AFil} vorgeschlagen.
\item
Aus der Vermutung folgen auch Charakterformeln f\"ur die unzerlegbaren
Kipp-Moduln \glqq auf den W\"anden\grqq.
Genauer zeigen wir, da\ss\ f\"ur einen unzerlegbaren Kipp-Modul $T$ auf
W\"anden und $\Psi$ die Verschiebung aus allen W\"anden auch $\Psi T$
unzerlegbar ist.

Bezeichne dazu $\Phi$ die Verschiebung auf die W\"ande, d.h.\ den
zu $\Psi$ adjungierten Funktor. Seien $A(1),\ldots,A(r)$ die Alkoven,
in deren Abschlu\ss\ das h\"ochste Gewicht von $T$ liegt. So ist $\Phi \Psi T
\cong T \oplus \ldots \oplus T$ ($r$ Kopien), da beide Seiten Kipp-Moduln sind
und die Charaktere \"ubereinstimmen.
Daraus folgt schon mal, da\ss\ nur die $T_{A(i)}$ als unzerlegbare Summanden
von $\Psi T$ in Frage kommen.

Sei nun $A(1)$ die gr\"o\ss te Alkove unter den
$A(i)$.
Da wir das h\"ochste Gewicht von $\Psi T$ kennen, wissen wir auch, da\ss\
$T_{A(1)}$ als Summand in $\Psi T$ vorkommen mu\ss.
Schlie\ss lich folgt mit Fall 2 in \ref{InD} aus obiger Vermutung, da\ss\
$(T_{A(1)}:\nabla_{A(i)}) =1$ f\"ur $i=1,\ldots,r$.
Andererseits gilt auch ($\Psi T : \nabla_{A(i)})=1$ f\"ur $i=1,\ldots,r$.
Deshalb ist
in $\Psi T $ f\"ur andere Summanden $T_{A(i)}$ kein Platz mehr,
und wir erhalten
$\Psi T\cong T_{A(1)}$.
\end{enumerate}
\end{Bemerkungen}
Die meisten unzerlegbaren Kippmoduln sind ja bereits projektiv,
genauer gilt $P_A\cong T_{\hat{{A}}}
$ nach \cite{ACP}, 5.8. F\"ur die
projektiven Objekte werden
die fraglichen Multiplizit\"aten schon durch die Reziprozit\"atsformel
$(P_A:\Delta_B)=[\nabla_B:L_A]$ gegeben. Die Lusztig-Vermutung besagt
aber, da\ss\ in der Grothendieck-Gruppe von $\cal{B}$ die Gleichung
$$
L_A=\sum_B(-1)^{d(B,A)}m_{B,A}(1)\nabla_B
$$
gilt. (Man verwendet Proposition \ref{FF}, um zu sehen,
da\ss\ diese Vermutung in der Tat mit
der von Lusztig in \cite{Lu-PC} formulierten Vermutung \"ubereinstimmt.)
Wir k\"onnen diese Gleichung invertieren und erhalten
$$\sum_A m^{C,A}(1) L_A=\nabla_C$$
Aus der Lusztig-Vermutung folgt damit $(P_A:\Delta_B)=m^{B,A}(1)$. Als
ersten
Test unserer Vermutung gilt es also, die Formel $m^{B,A}(1)=n_{B,\hat{
A}}(1)$
zu zeigen. Das ist eine leichte Konsequenz aus Theorem \ref{HSS}.

Die eigentliche Motivation f\"ur obige Vermutung kommt aber aus der
Philosophie der \glqq $\Bbb{Z}$-graduierten Darstellungskategorie\grqq, wie ich im
Folgenden kurz darlegen will. Man kann hoffen, da\ss\ die Kategorie $\cal{B}$
eine
$\Bbb{Z}$-graduierte Version $\tilde{\cal{B}}$ im Sinne von \cite{BGSo}, 4.3 besitzt. Die
$\nabla_A, \Delta_A, L_A$ sollten dann $\Bbb{Z}$-graduierte Versionen $\tilde{\nabla}_A,
\tilde{\Delta}_A, \tilde{L}_A\in\tilde{\cal{B}}$
besitzen, es sollte auf $\tilde{\cal{B}}$ eine \glqq Verschiebung der $\Bbb{Z}$-Graduierung\grqq\ 
$M\mapsto M\langle i\rangle$ geben (f\"ur $i\in\Bbb{Z}$), die Dualit\"at sollte zu
einer
Dualit\"at $\tilde{d}:\tilde{\cal{B}}\to\tilde{\cal{B}}$ liften mit $\tilde{d} (M\langle i\rangle)=(\tilde{d}
M)\langle{-i}\rangle$, 
$\tilde{d}(\tilde{\nabla}_A)=\tilde{\Delta}_A$,  und wir h\"atten feiner als zuvor
$$
\op{Ext}_{\tilde{\cal{B}}}^n(\tilde{\Delta}_A, \tilde{\nabla}_B\langle i\rangle)=
\begin{cases}
k&\text{falls }A=B\text{ und } i=n=0;\\
0&\text{sonst}.
\end{cases}
$$
Weiter liefert jedes $s\in\cal{S}$ einen exakten Funktor $\Theta_s:\cal{B}\to\cal{B}$, 
die sogenannte \glqq Verschiebung durch die Wand\grqq. Er vertauscht mit der
Dualit\"at
$\Theta_s d=d \Theta_s$ und ist einfach zu berechnen auf den
Standardmoduln: F\"ur $A\in\cal{A}^+$ gibt es kurze exakte Sequenzen
$$
\begin{array}{ccccc}
\nabla_A&\hra&\Theta_s\nabla_A\twoheadrightarrow&\nabla_{As}&\text{ falls } As\succ A,
\,\, As\in\cal{A}^+;\\
\nabla_{As}&\hra&\Theta_s\nabla_A\twoheadrightarrow&\nabla_A&\text{ falls } As\prec A,
\,\, As\in\cal{A}^+,
\end{array}
$$
und es gilt $\Theta_s\nabla_A=0$ falls $As\notin\cal{A}^+$.

Man kann nun hoffen, da\ss\ auch $\Theta_s$ eine graduierte Version
$\tilde{\Theta}_s:\tilde{\cal{B}}\to\tilde{\cal{B}}$ besitzt, die mit $\tilde{d}$ kommutiert und so
beschaffen ist, da\ss\ wir wieder f\"ur $A\in\cal{A}^+$ kurze exakte Sequenzen
$$
\begin{array}{ccccc}
\tilde{\nabla}_A\langle 1\rangle&\hra&\tilde{\Theta}_s\tilde{\nabla}_A\twoheadrightarrow&\tilde{\nabla}_{As}&\text{ falls }
As\succ A, \,\, As\in\cal{A}^+;\\
\tilde{\nabla}_{As}&\hra&\tilde{\Theta}_s\tilde{\nabla}_A\twoheadrightarrow&\tilde{\nabla}_A\langle -1\rangle&\text{ falls }
As\prec A, \,\, As\in\cal{A}^+
\end{array}
$$ haben,
beziehungsweise da\ss\ $\tilde{\Theta}_s\tilde{\nabla}_A=0$ falls $As\notin\cal{A}^+$. Diese Hoffnungen
werden
wesentlich gest\"utzt durch die Tatsache, da\ss\ sie sich in der analogen
Situation der $G_1T$-Moduln bis auf die Existenz von $\tilde{d}$ beweisen
lassen, siehe \cite{AJS}.

Wir versuchen nun induktiv graduierte Versionen $\tilde{T}_A$ der Kippmoduln zu
bilden. Die $\tilde{\nabla}$-Fahne der $\tilde{T}_A$ soll also mit $\tilde{T}_A\twoheadrightarrow\tilde{\nabla}_A$
enden.
Wir beginnen mit $\tilde{T}_{A^+}=\tilde{\nabla}_{A^+}=\tilde{L}_{A^+}$. Ist $\tilde{T}_A$ schon
konstruiert, so w\"ahlen wir $s\in\cal{S}$ mit $As\succ A$ und bilden
$\tilde{\Theta}_s\tilde{T}_A$. Dies Objekt ist sicher ein Kippmodul und besitzt sogar
eine $\tilde{\nabla}$-Fahne, die mit $\tilde{\nabla}_{As}$ endet. Es sollte aber im
allgemeinen nicht unzerlegbar sein, sondern vielmehr zerfallen als
$$\tilde{\Theta}_s\tilde{T}_A=\tilde{T}_{As}\oplus\underset{B}{\bigoplus} \tilde{T}_B$$
Die Summe  geht dabei "uber eine gewisse Multimenge von Alkoven $B\prec As$.
Man kann nun erwarten, da\ss\ alle Homomorphismen in $\tilde{\cal{B}}$ (also alle
$\cal{B}$-Homomorphismen \glqq vom Grad Null\grqq) von $\tilde{T}_B$ nach
$\tilde{\Theta}_s\tilde{T}_A$ spalten, und diese Annahme f\"uhrt genau auf obige
Vermutung.
Denn betrachten wir mal die Grothendieckgruppe $[\tilde{\cal{B}}]$ von $\tilde{\cal{B}}$ und
definieren
den Homomorphismus $h:[\tilde{\cal{B}}]\longrightarrow \cal{N}$ durch
$h(\tilde{\nabla}_A\langle i\rangle)=v^iN_A$. Nach unseren Formeln ist
$h(\tilde{\Theta}_s\tilde{M})=h(\tilde{M}){{\underline H}_s}$ f\"ur alle $s\in\cal{S}$. Nehmen wir nun an, wir
w\"u\ss ten schon per Induktion, da\ss\ $h(\tilde{T}_A)={\underline N}_A$.
Sicher haben wir
$$
\begin{array}{rcl}
\dim\op{Hom}_{\tilde{\cal{B}}}(\tilde{T}_B,\tilde{\Theta}_s\tilde{T}_A)&=&\sum_{i,C}(\tilde{T}_B:\tilde{\Delta}_C\langle
i\rangle)(\tilde{\Theta}_s\tilde{T}_A:\tilde{\nabla}_C\langle i\rangle)\\
&=&(\tilde{\Theta}_s\tilde{T}_A:\tilde{\nabla}_B),
\end{array}
$$
da per Induktion $\tilde{T}_B=\tilde{d}\tilde{T}_B$,  also $(\tilde{T}_B:\tilde{\Delta}_C\langle i\rangle)=
(\tilde{T}_B:\tilde{\nabla}_C\langle -i\rangle)=0$ falls $i>0$ oder $i=0$,  $B\not=C$.
Nun ist $h(\tilde{\Theta}_s\tilde{T}_A)=\underline{N}_A {{\underline H}_s}=\sum_B m_B N_B$ und per
Definitionem $(\tilde{\Theta}_s\tilde{T}_A:\tilde{\nabla}_B)=m_B(0)$,  mithin
\begin{eqnarray*}
h(\tilde{T}_{As})&=&h(\tilde{\Theta}_s\tilde{T}_A)-\sum_{B\prec As}\dim\op{Hom}_{\tilde{\cal{B}}}(\tilde{T}_B,
\tilde{\Theta}_s\tilde{T}_A) h(\tilde{T}_B)\\
&=&{\underline N}_A{{\underline H}_s}-\sum_{B\prec As}m_B(0){\underline N}_B\\
&=&{\underline N}_{As},
\end{eqnarray*}
was zu erkl\"aren war.

Ich m\"ochte noch anf\"ugen, da\ss\ aus der Formel $h(\tilde{T}_A)={\underline
N}_A$ auch die Unzerlegbarkeit von $T_A$ folgt. Denn \"ahnlich wie
oben rechnet man nach, da\ss\ dann $E=\op{End}_{\cal{B}} T_A$ eine
$\Bbb{Z}$-Graduierung
$$
E=\bigoplus_i\op{Hom}_{\tilde{\cal{B}}}(\tilde{T}_A\langle i\rangle, \tilde{T}_A)
$$
besitzt, die im Grad Null mit der homogenen Komponente $E_0=k$ beginnt
und keine negativen Komponenten hat. Eine endlichdimensionale
$k$-Algebra, die eine solche Graduierung zul\"a\ss t, ist aber stets
lokal.
Mithin ist unter unseren Annahmen $T_A$ unzerlegbar.


%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
%                                                                         %
%                   K  A  P  I  T  E  L    8                              %
%                                                                         %
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%

%\clearpage
\newpage\subsection{Das Beispiel $B_2$}
In den folgenden Tafeln zeige ich am Beispiel des Wurzelsystems $B_2$ den
Algorithmus, der die ${\underline N}_A$ berechnet. Ein Element $\sum n_A
N_A\in \cal{N}$ wird dargestellt durch ein Bild, bei dem im Alkoven $A$
das Laurentpolynom $n_A$ steht. Wir setzten $\cal{S}=\{k,l,a\}$ mit $a$ wie
affin, $l$ wie lang, und $k$ wie kurz, also im Bild
%\vspace{3cm}
%\begin{figure}[ht]
%\begin{center}
%\leavevmode
%\epsfxsize=8cm \epsfbox{bildalt1.eps}
%%\ForceWidth{0.4\textwidth}
%%\BoxedEPSF{bild1.eps}
%\end{center}
%\end{figure}
%\vspace{0.2cm}

BILD FEHLT

Wir beginnen unsere Rechnung mit einem Bild von ${\underline N}_{A^+}$.
Jedes Bild, in dem nur ein Alkoven $A$ mit einer 1 gef\"ullt ist, gibt
das entsprechende ${\underline N}_A$ an. Rechtsmultiplikation mit ${{\underline H}_s}$
wird bildlich durch $\stackrel{{{\underline H}_s}}{\lra}$ dargestellt. In dem so
entstehenden ${\underline N}_A {{\underline H}_s}$ k\"onnen noch zus\"atzliche Einsen
stehen, die dann durch Subtraktion der entsprechenden ${\underline N}_B$
mit $B\prec As$ beseitigt werden m\"ussen. Diesen Vorgang symbolisiert ein
gestrichelter Pfeil $---\to$.

BILD FEHLT

%\vspace{0.5cm}
%\begin{figure}[ht]
%\begin{center}
%\leavevmode
%\epsfxsize=8cm \epsfbox{bild2.eps}
%%\ForceWidth{0.75\textwidth}
%%\BoxedEPSF{bild2.eps}
%\end{center}
%\end{figure}

%\clearpage
%\begin{figure}[ht]
%\begin{center}
%\leavevmode
%\epsfxsize=8cm \epsfbox{bild34.eps}
%%\ForceWidth{1.1\textwidth}
%%\BoxedEPSF{bild34.eps}
%\end{center}
%\end{figure}

%clearpage
%\begin{figure}[ht]
%\begin{center}
%\leavevmode
%\epsfxsize=8cm \epsfbox{bild5.eps}
%%\ForceWidth{0.85\textwidth}
%%\BoxedEPSF{bild5.eps}
%\end{center}
%\begin{center}
%\leavevmode
%\epsfxsize=8cm \epsfbox{bild6.eps}
%%\ForceWidth{0.65\textwidth}
%%\BoxedEPSF{bild6.eps}
%\end{center}
%\end{figure}

%\clearpage
%\begin{figure}[ht]
%\begin{center}
%\leavevmode
%\epsfxsize=8cm \epsfbox{bild7.eps}
%%\ForceWidth{0.65\textwidth}
%%\BoxedEPSF{bild7.eps}
%\end{center}
%\end{figure}

Das letzte Muster ist genau $\op{res}\op{alt} E_{\rho}$ und best\"atigt so Theorem
\ref{ALT}.\ref{ALT1}.
\subsection{Akademie-Vortrag}
  Wie k"onnen wir so endlich viele Geraden in die Ebene legen, dass die
  Spiegelung an jeder unserer Geraden die Vereinigung aller unserer Geraden in
  sich selber "uberf"uhrt? Offensichtlich gibt es hierbei
f"ur jede Zahl von Geraden im Wesentlichen eine M"oglichkeit,
wie wir  in folgendem Bild  andeuten:
 \begin{figure}[h]\centering
\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/Geraden}
\end{figure}

 Welche M"oglichkeiten gibt es, 
wenn wir unendlich viele Geraden erlauben,
  aber fordern, dass jeder Punkt eine Umgebung besitzt, die nur endlich viele
  unserer Geraden trifft? Man nennt 
ein derartiges System von Geraden  "`lokal endlich"'. Im Wesenlichen
erhalten wir dann zus"atzlich nur 
 die folgenden
  M"oglichkeiten:
\begin{figure}[h]\centering
\includegraphics[width=0.152\textwidth]{SkriptenBilder/NeuBildAAA}\hfill
\includegraphics[width=0.152\textwidth]{SkriptenBilder/BildAAklein}\hfill
\includegraphics[width=0.152\textwidth]{SkriptenBilder/BildAklein}\hfill
\includegraphics[width=0.152\textwidth]{SkriptenBilder/BildBklein}\hfill
\includegraphics[width=0.152\textwidth]{SkriptenBilder/BildGklein}
\end{figure}

Warum gibt es nicht mehr M"oglichkeiten? Nun ja, abgesehen von 
den beiden "`trivialen"' F"allen ganz links im Bild 
m"ussen wir ja Dreiecke suchen, 
deren s"amtliche Winkel die Gestalt $180^\circ /a$, 
$180^\circ /b$, $180^\circ /c$ haben mit 
$a,b,c\geq 2$ ganzen Zahlen. Die Winkelsumme im 
Dreieck ist $180^\circ $,  
wir suchen also alle ganzzahligen L"osungen der Gleichung
\[ 1 = \frac{1}{a} + \frac{1}{b} + \frac{1}{c} \]
Diese Gleichung hat nun mal eben nur die drei ganzzahligen L"osungen
\begin{eqnarray*}
1 &= \frac{1}{2} + \frac{1}{3} + \frac{1}{6} \\
1 &= \frac{1}{2} + \frac{1}{4} + \frac{1}{4} \\
1 &= \frac{1}{3} + \frac{1}{3} + \frac{1}{3}
\end{eqnarray*}
und diese entsprechen den interessanten drei F"allen rechts im Bild.

Wie sieht es nun eine Dimension h"oher aus? Welche M"oglichkeiten gibt 
es also, in lokal endlicher Weise  Ebenen in den Raum zu legen derart, 
da"s die Spiegelung an jeder dieser Ebenen die Vereinigung aller 
unserer Ebenen in sich selber "uberf"uhrt? Nat"urlich k"onnen wir 
alle unsere "`ebenen"' L"osungen von oben
zu "`r"aumlichen"' L"osungen machen, 
indem wir einfach auf allen ihren Geraden d"unne Mauern errichten 
und sie so zu Ebenen machen. Zus"atzlich k"onnten wir auch noch in 
regelm"a"sigen Abst"anden horizontale B"oden einziehen, und so weitere 
r"aumliche L"osungen erhalten. Dar"uber hinaus gibt es nur noch sechs
M"oglichkeiten, drei endliche und drei  lokal endliche:
\begin{itemize}
\item Das System der sechs Spiegel 
zu Spiegelungen, die einen Tetraeder in sich "uberf"uhren;
\item Das System der neun  Spiegel 
zu Spiegelungen, die einen W"urfel in sich "uberf"uhren;
\item Das System der 30 Spiegel 
zu Spiegelungen, die einen Ikosaeder in sich "uberf"uhren;
\item Das System aller Spiegel
zu Spiegelungen,
die das Kristallgitter des Diamants in sich "uberf"uhren;
\item Das System aller Spiegel
zu Spiegelungen,
die das Kristallgitter von Kochsalz in sich "uberf"uhren;
\item
Das System aller Spiegel 
zu Spiegelungen,
die das Kristallgitter von Kochsalz in sich "uberf"uhren
und die dabei  die Atome von Natrium und Chlor vertauschen d"urfen;
\end{itemize}

In beliebigen Dimensionen ist die analoge Fragestellung auch gel"ost und von
fundamentaler Bedeutung wegen ihres engen Bezugs zur Klassifikation der 
sogenannten "`nichteuklidischen Raumformen"' durch Killing 
gegen Ende des 19.-ten Jahrhunderts.
%, Cartan, Coxeter). 
Killings "`Raumformen"' w"urde man 
heutzutage wohl "`symmetrische R"aume"' nennen und als 
Quotienten einer reduktiven reellen Lie-Gruppe 
nach einer maximal kompakten Untergruppe realisieren.
Die Frage nach der Struktur der irreduziblen Darstellungen 
dieser reellen Lie-Gruppen ist im Fall von
Symmetriegruppen der Physik wie etwa der Lorentzgruppe 
eng verkn"upft mit der Struktur der quantenmechanischen Wellengleichungen
elementarer Teilchen. 
Im allgemeinen 
f"uhrt diese Frage  auf kombinatorische Fragestellungen, die 
mir wieder recht elementar scheinen und auf die ich im folgenden
genauer eingehen will.

Ich w"ahle eine 
Variante aus, die besonders gut zu zeichnen ist. 
Das Zeichnen kann  nat"urlich nur im ebenen Fall gelingen, 
aber der dahinterstehende Formalismus funktioniert 
in derselben Weise in allen Dimensionen. 
Wir 
suchen uns dazu eines unserer lokal endlichen Geradensysteme aus
und w"ahlen darin 
einen Punkt, der auf sovielen unserer Geraden liegt wie m"oglich.
Anschlie"send w"ahlen wir noch  eines der von den Geraden durch unseren Punkt
ausgeschnittenen "`Kuchenst"ucke"' aus. F"ur unser vorletztes Geradensystem
von vorhin erhielten wir so etwa im ersten der beiden  folgenden  Bilder: 
\begin{figure}[h]\centering
\includegraphics[width=0.3\textwidth]{SkriptenBilder/BildKSa}
\hfill
\includegraphics[width=0.3\textwidth]{SkriptenBilder/BildKSf}
\hfill
\includegraphics[width=0.3\textwidth]{SkriptenBilder/BildKSw}
\end{figure}

Jetzt betrachten wir "`F"ullungen"' derartiger Bilder mit 
sogenannten Laurent-Polynomen, wie zum Beispiel im mittleren Bild von eben.
Lassen wir ein Dreieck leer, so ist gemeint, da"s darin das Nullpolynom 
stehen soll. Des weiteren erkl"aren wir
zu jeder der drei "`W"ande"' des Dreiecks unten in der Spitze  
einen Operator, die eine F"ullung in eine andere F"ullung transformiert.
Jede Wand irgendeines unserer Dreiecke  geht 
ja durch Spiegelungen in genau eine Wande des Dreiecks unten in der Spitze 
"uber. Das rechte  Bild oben illustriert in unserem Fall, 
welche W"ande jeweils durch Spiegelungen
ineinander "ubergehen.
Die drei "`W"ande"' des Dreiecks unten in der Spitze  
notieren wir $|$,  $\parallel$ und $\circ$. 
F"ur jede Wand $\sharp$ von diesen dreien 
erkl"aren wir nun unseren Operator 
 $W_\sharp$, die aus einer F"ullung eine weitere F"ullung macht,
und zwar ist neue Inhalt eines Dreiecks nach Anwenden von $W_\sharp$:
\begin{itemize}
\item Null, falls seine $\sharp$-Wand Teil einer Au"senwand
unseres Kuchenst"ucks ist;
\item 
Sein bisheriger Inhalt multipliziert mit $v^{-1}$ plus der
bisherige Inhalt des l"angs der $\sharp$-Wand benachbarten Dreiecks,
falls unser Dreieck rechts oberhalb seiner $\sharp$-Wand liegt,
als da hei"st,  auf der anderen Seite wie die Spitze unseres Kuchenst"ucks;
\item 
Sein bisheriger Inhalt multipliziert mit $v$ plus der
bisherige Inhalt des l"angs der $\sharp$-Wand benachbarten Dreiecks,
falls unser Dreieck links unterhalb seiner $\sharp$-Wand liegt,
als da hei"st,  auf der selben Seite wie die Spitze unseres Kuchenst"ucks.
\end{itemize}

"Uben wir mal ein wenig.
\begin{figure}[h]\centering
\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/Geschnitten}\\[4mm]
\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/Weiter}
\end{figure}


Wichtig f"ur die Darstellungstheorie  
sind nun die F"ullungen mit den folgenden beiden Eigenschaften:


  \begin{itemize}
  \item Sie lassen sich darstellen als endliche Summe von
    ganzzahligen Vielfachen von F"ullungen, die aus der "`trivialen F"ullung"'
    mit einer einsamen Eins im Dreieck unten in der Spitze durch Wand-Operatoren
    entstehen.
  \item Der Eintrag in einem Dreieck $A$ ist eine Eins und die Eintr"age in den
    anderen Dreiecken sind Polynome ohne konstanten Term,
in Formeln Elemente von $v\mathbb Z [v]$.
  \end{itemize}
Der Hauptsatz der Theorie besagt dann, da"s f"ur 
 jedes Dreieck $ A$ genau eine derartige F"ullung $C_A$  existiert.
Diese speziellen F"ullungen sind typische Beispiele
f"ur etwas, das man in der Darstellungstheorie 
nach einer bahnbrechenden Arbeit von Kazhdan und Lusztig 
aus dem Jahr 1979
eine
\glqq Kazhdan-Lusztig-Basis\grqq\  nennt. 
Wir nennen sie hier einmal \glqq KL-F"ullungen\grqq.
Alle F"ullungen 
aus dem obigen Bild sind KL-F"ullungen, mit Ausnahme der
letzten F"ullung, in der in zwei Dreiecken ein konstanter Term 
auftritt. Subtrahieren wir jedoch von dieser letzten F"ullung die erste
F"ullung derselben
Zeile, so k"onnen wir einen dieser konstanten Terme wieder zum
Verschwinden bringen und erhalten  eine KL-F"ullung, die 
durch das erste Bild  der folgenden Zeile dargestellt wird:
 
\begin{figure}[h]\centering
\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/NWeiter}
\end{figure}

Das mittlere Bild dieser Zeile ist wieder 
keine KL-F"ullung, das letzte aber doch: Es entsteht n"amlich
aus dem mittleren Bild durch die Subtraktion des mittleren Bildes
der vorhergehenden Bildzeile, vermittels derer wir die
st"orende Eins in der Mitte unserer F"ullung zum Verschwinden bringen.
Wenn Sie nun Spa"s an der Sache gefunden haben und selbst ein
wenig weiterrechnen, so werden Sie bald merken, da"s Sie diese
KL-F"ullungen auch ohne explizites Rechnen gut vorhersagen k"onnen:
Zum Beispiel treten F"ullungen wie die letzte von eben 
mit allen ihren Verschiebungen auf, KL-F"ullungen w"aren also etwa auch

% \begin{figure}[h]\centering
% \includegraphics[width=\textwidth]{}
% \end{figure}

Ich hoffe, da"s Sie gesehen haben, da"s diese Kombinatorik eigentlich nicht
besonders schwierig ist. Verbl"uffend ist auf den zweiten Blick, da"s
das \glqq Subtrahieren zum Ausputzen st"orender konstanter Terme\grqq\ 
nie zu negativen Koeffizienten f"uhrt: Das 
in der vollen Allgemeinheit dieser Theorie zu 
zeigen, ist noch ein offenes Problem.
Nun sollte ich aber auch zumindest andeuten,
warum man sich gerade f"ur diese Kombinatorik so sehr interessiert,
da"s es auch durch die deutschen Medien ging,  
als es
einer gro"sen Kollaboration von Mathematikern gelungen war,
analoge Rechnungen in der Dimension 8 auf einem Computer durchzuf"uhren:
Diese KL-F"ullungen und ihre nicht ganz so leicht zu zeichnenden Analoga 
kodieren die Struktur irreduzibler Darstellungen
von nichtkompakten Liegruppen und Quantengruppen,
sozusagen die Struktur von
\glqq mathematischen Elementarteilchen\grqq. Der Beweis dieser Tatsache
ben"otigt ausgefeilte Methoden aus den verschiedensten Bereichen
der Mathematik und mu"s als ein echter Durchbruch gesehen werden.
Das Verst"andnis daf"ur allerdings, was solche irreduziblen Darstellungen
wirklich sind, braucht doch ein tieferes Studium der Materie, weshalb ich
es mit diesen zugegebenerma"sen vagen  Andeutungen genug sein lassen mu"s.
\begin{figure}[p]\centering
\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildKLa}\\
\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildKLb}\\
\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildKLc}\\
\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildKLd}\\
\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildKle}
\end{figure}
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
%                                                                         %
%                          Angeh\"angt                              %
%                                                     
                     %
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%


\newpage\subsection{Existenz und Eindeutigkeit f\"ur selbstduale Basen}
\begin{Bemerkungl}In diesem Abschnitt m\"ochte ich erkl\"aren, in welchem Sinne die
Existenz und Eindeutigkeit unserer selbstdualen Basen
 eine sehr allgemeine Tatsache ist.
Sei $(W, \leq)$ eine teilgeordnete Menge derart, da\ss\ unterhalb
von jedem Element h\"ochstens endlich viele weitere Elemente liegen.
Sei $\cal{L}=\DZ[v,v^{-1}]$ der Ring der Laurentpolynome und bezeichne
$g\mapsto \bar{g}$ die Substitution $v\mapsto v^{-1}$.
Sei 
$\cal{L} W$ der freie $\cal{L}$-Modul \"uber $ W$ und $d$ eine schieflineare
Involution auf $\cal{L} W$,  also ein $\Bbb{Z}$-linearer Endomorphismus mit
$d^{2} =\op{id}$ und $d(vf)=v^{-1}d(f)\;\forall f\in \mathcal L W$. 
Ein Element $f\in\cal{L} W$ mit $d(f)=f$
nennen wir {\bf selbstdual}.
Wir nehmen nun zus\"atzlich an, da\ss\  gilt
$$d(x) \in x+ \sum_{y<x} \cal{L} y$$ f\"ur alle $x \in  W$.
Unter diesen Annahmen gilt ganz allgemein die folgende Proposition. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Proposition}[\cite{Lu-B}]\label{FFF}
Es gibt f\"ur jedes $x\in  W$ genau ein selbstduales Element $\underline{x} \in \cal{L} W$ von der Form $\underline{x} \in x + \sum_{y}
v \Bbb{Z} [v] y$, und f\"ur dieses selbstduale Element $\underline{x}$ gilt sogar $$\underline{x}
\in x + \sum_{y<x}
v \Bbb{Z} [v] y$$
\end{Proposition}

\begin{proof}[Beweis]
Wir zeigen Existenz und Eindeutigkeit separat in den
beiden anschlie"senden Lemmata \ref{Ex11} und \ref{Ein11}.
\end{proof}

\begin{Lemma}\label{Ex11}
Sei $x\in W$. F\"ur alle $n\in \DN$ gibt es 
$\underline{x}_{n} \in x + \sum_{y<x} v \Bbb{Z} [v]
y$ derart, da\ss\ im unteren Abschlu\ss\ des 
Tr\"agers von $x_n-dx_n$ h\"ochstens
$n$ Elemente liegen.
\end{Lemma}
\begin{proof}
F\"ur eine Teilmenge $T\subset  W$ definieren wir 
ihren \glqq unteren Abschlu\ss \grqq\  $T^\wedge \subset  W$
durch
$$ T^\wedge = \{ z\in  W \mid \exists t\in T \mbox{ mit } t\geq z\}$$
F\"ur $f=\sum f_z z\in\cal{L} W$ definieren wir den Tr\"ager $\op{supp} f\subset W$ durch $\op{supp} f=\{ z\mid f_z\neq 0\}$.
Jetzt zeigen wir das Lemma durch Induktion von oben.  
Nat\"urlich k\"onnen wir unsere Induktion bei $m = \op{card}\{
y\mid y< x\}$ mit
$\underline{x}_{m}=x$ starten und am Schlu\ss\ ist $\underline{x}_{0}$
unser gesuchtes $\underline{x}$.
Sei nun f"ur den Induktionsschritt
ein m\"ogliches $\underline{x}_{n}$ bereits gefunden.
Ist $\underline{x}_{n} - d\underline{x}_{n}=0$,  so k\"onnen wir
$\underline{x}_{0} = \underline{x}_{n}$ nehmen und sind fertig.
Sonst w\"ahlen wir $z \in \op{supp} (\underline{x}_{n}- d\underline{x}_{n})$
maximal. Schreiben wir dann $\underline{x}_{n} - d\underline{x}_{n} = \sum_{y}
f_{y}y$,  so wechseln beide Seiten unter $d$ ihr Vorzeichen und es folgt
$\overline{f_{z}} = - f_{z}$.
Wir k\"onnen also $f_{z}$ schreiben als $f_{z} = g- \overline{g}$
mit $g \in v \Bbb{Z}[v]$,  und man \"uberzeugt sich leicht, da\ss\  ein
m\"ogliches $\underline{x}_{n-1}$ gegeben wird durch $\underline{x}_{n-1} =\underline{x}_{n}
-g z$.
\end{proof}

\begin{Lemma}\label{Ein11}
F\"ur $f\in\sum_y v\Bbb{Z}[v] y$ folgt aus $f=df$ schon $f=0$.
\end{Lemma}
\begin{proof}
Schreiben wir $f=\sum f_y y$ und w\"ahlen $z$ maximal mit
$f_z\neq 0$,  so folgt aus $f=df$ schon $f_z={\overline f_z}$
im Widerspruch zu $f_z\in v\Bbb{Z}[v]$. Das zeigt die Behauptung, und
die Proposition ist bewiesen.
\end{proof}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Variante zur Existenz und Eindeutigkeit
      selbstdualer Elemente}] Fordern wir von der teilgeordneten Menge $ W$ nur, da\ss\ alle ihre Intervalle endlich sind, so
betrachten wir allgemeiner den $\cal{L}$-Modul
$\widehat{\cal{L} W}= \{f: W \ra \cal{L} \mid$  Es gibt eine endliche Teilmenge $
 T\subset  W $ mit $
\op{supp} f \subset T^\wedge\}$.
Ein Element $f\in\widehat{\cal{L} W}$ schreiben wir als die formale unendliche
Linearkombination
$f = \sum^{\infty} f(x) x$.
Sei nun $d$ eine schieflineare Involution auf $\widehat{\cal{L} W}$ mit der
Stetigkeitseigenschaft $$\op{supp} (df) \subset {(\op{supp} f)}^\wedge\quad
\forall f\in \widehat{\cal{L} W}$$
Gilt zus\"atzlich $d(x)\in  x+\sum_{y<x}^{\infty} \cal{L} y \; \forall x\in  W$, 
so gilt die  folgende Verallgemeinerung der obigen Proposition \ref{FFF}. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Proposition}[\cite{Lu-B}]\label{asd}
Es gibt f\"ur jedes $x\in  W$ genau ein selbstduales $\underline{x}
\in \widehat{\cal{L} W}$ von der Form
$\underline{x}\in
x + \sum^{\infty}v\Bbb{Z} [v] y$,  und dies $\underline{x}$ ist sogar von
der Form $$\underline{x}\in x+ \sum_{y<x} v \Bbb{Z} [v] y$$
\end{Proposition}
\begin{proof}[Beweis]
Der Beweis ist mutatis mutandis derselbe wie eben. Um den Koeffizienten
von $\underline{x}$ an der Stelle $z\in W$ zu bestimmen m\"ussen wir nur
induktiv das Intervall $\{ y\mid x\geq y\geq z\}$ abarbeiten.
\end{proof}


%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
%
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
\newpage\subsection{Die parabolischen periodischen Hecke-Moluln}
In diesem Abschnitt stelle ich Resultate aus \cite{Lu-W} vor.\label{PPH} 
Sei $\Delta_{\iota} \subset \Delta$ eine Teilmenge der einfachen Wurzeln.
Wir bezeichnen mit $W_{\iota} \subset W$ die von Spiegelungen zu Wurzeln
aus $\Delta_{\iota}$ erzeugte Untergruppe und mit $\cal{W}_{(\iota)} \subset \cal{W}$
die Untergruppe, die von allen Spiegelungen an Spiegeln erzeugt wird,
auf denen eine Wurzel aus $\Delta_{\iota}$ senkrecht steht.
Es ist also $W_{\iota} \subset \cal{W}_{(\iota)}$,  genauer gilt $W_{\iota}=
\cal{W}_{(\iota)}
\cap
W$. Die Alkoven zu $\cal{W}_{(\iota)}$ nennen wir \glqq $\Delta_{\iota}$-Streifen\grqq\ 
oder kurz \glqq $\iota$-Streifen\grqq\  in Verallgemeinerung der $\al$-Streifen
aus Abschnitt \ref{per}.
Der $\iota$-Streifen, der den fundamentalen dominanten Alkoven $A^{+}$
enth\"alt, hei\ss t auch der \glqq fundamentale dominante $\iota$-Streifen.\grqq\ 
Wir setzen $\cal{A}^{\iota} = \{ A\in \cal{A} \mid A $ liegt im fundamentalen
dominanten $\iota$-Streifen$\}$ und k\"onnen die parabolischen periodischen
Hecke-Moduln einf\"uhren.
\begin{Lemma} \cite{Lu-W}
Auf dem freien $\cal{L}$-Modul $\cal{P}^{\iota} = \bigoplus_{A\in \cal{A}^{\iota}} \cal{L} A$
\"uber $\cal{A}^{\iota}$ gibt es genau eine Rechtsoperation von $\cal{H}$ derart, da\ss\
f\"ur alle $s \in \cal{S}$,  $A \in \cal{A}^{\iota}$ gilt
\begin{equation}
A\cdot {{\underline H}_s} = \begin{cases}
As + vA &\text{falls $As \succ A, As \in \cal{A}^{\iota}$};\\
As + v^{-1} A &\text{falls $As \prec A, As \in \cal{A}^{\iota}$};\\
(v+v^{-1}) A &\text{falls $As \not\in \cal{A}^{\iota}$.}
\end{cases}
\end{equation}
\end{Lemma}
\begin{Bemerkungl}
Wir benutzen die Notation $A\cdot {{\underline H}_s}$,  um die Operation von $\cal{H}$ auf
$\cal{P}^{\iota}$ zu unterscheiden von der Operation auf $\cal{P}$.
\end{Bemerkungl}
\begin{proof}[Beweis]
Wir betrachten zun\"achst den $\cal{L}$-Modul $\cal{P}^{\ast}$ aller Abbildungen
$f:\cal{A} \ra \cal{L}$.
Seine Elemente fassen wir auf als unendliche formale Linearkombination
$f=\sum_{A\in\cal{A}}^{\infty}f(A) A$ und haben so eine offensichtliche
Einbettung $\cal{P} \hookrightarrow \cal{P}^{\ast}$.
Unsere $\cal{H}$-Rechtsoperation auf 
$\cal{P}$ l\"a\ss t sich in offensichtlicher
Weise auf $\cal{P}^{\ast}$ ausdehnen. 
Formal ist $\cal{P}^{\ast} = \op{Hom}_{\cal{L}}
(\cal{P},\cal{L})$,  aufgefa\ss t als $\cal{H}$-Rechtsmodul mithilfe unseres
Antiautomorphismus $i:\cal{H} \ra \cal{H}$.
Bezeichne $\cal{F}_{\iota} \subset \cal{F}$ die Menge der Spiegel zu
Spiegelungen von $\cal{W}_{(\iota)}$.
Wir definieren f\"ur je zwei Alkoven $A,B \in \cal{A}$ 
ihre \glqq relative $\iota$-H\"ohe\grqq\ 
$d_{\iota} (A,B) \in \Bbb{Z}$ durch
$$\begin{array}{rcl}
d_{\iota}(A,B)&= &\op{card}\{ H\in \cal{F}_{\iota} 
\mid A\subset H^{-},B\subset H^{+}\}\\
&  & -\op{card} \{H\in \cal{F}_{\iota} \mid A\subset H^{+}, B\subset H^{-}\}.
\end{array}$$
Nat\"urlich h\"angt diese Zahl nur von den $\iota$-Streifen 
von $A$ und $B$ ab.
Anschlie\ss end definieren wir die $\cal{L}$-lineare Abbildung
$$\begin{array}{cl}
\op{sum} = \op{sum}_{\iota} : &\cal{P}^{\iota} \hookrightarrow \cal{P}^{\ast}\\
                      & A\mapsto \sum_{x\in\cal{W}_{(\iota)}}^{\infty}
                      v^{d_{\iota}(xA,A)}
                     x A
\end{array}$$
f\"ur alle $A\in\cal{A}^{\iota}$ und das Lemma folgt sofort aus
\begin{Behauptung}\label{BX}
Ist f\"ur $A\in\cal{A}^{\iota}$,  $s\in \cal{S}$
das Element $A\cdot {{\underline H}_s}\in \cal{P}^{\iota}$ definiert
durch die Fallunterscheidung in unserem Lemma, so gilt $$ \op{sum} (A\cdot {{\underline H}_s})=
(\op{sum} A){{\underline H}_s}$$
\end{Behauptung}
Zeigen wir also diese Behauptung.
Nun, ist $R_{\iota} \subset R$ das von $\Delta_{\iota} \subset \Delta$
erzeugte Unterwurzelsystem, so gilt $w (R^{+}-R_{\iota})= R^{+}-R_{\iota}
\quad \forall w \in W_{\iota}$.
Sind also $A,As \in \cal{A}^{\iota}$,  so gilt $As \succ A\Rightarrow xAs \succ
x A \quad \forall x\in\cal{W}_{(\iota)}$. Das erledigt die beiden ersten F\"alle
in unserer Fallunterscheidung.
Im letzten Fall ist $As =zA$ f\"ur geeignetes $z \in\cal{W}_{(\iota)}$ und
wir k\"onnen schreiben
$$\begin{array}{ccl}
\op{sum} A
  & =& \sum_{xA\succ xAs}^{\infty}
  v^{d_{\iota}(xA,A)} (xA + v(xAs)).
\end{array}$$
Nun gilt aber f\"ur $B \in\cal{A}$ mit $B \succ B s$ in der Tat
$(B +vB s){{\underline H}_s} = (v+v^{-1}) (B+vBs)$
und wir folgern
\begin{equation*}
(\op{sum} A) {{\underline H}_s}
= (v+v^{-1}) \op{sum} A = \op{sum} (A\cdot {{\underline H}_s})
\qedhere\end{equation*}
\end{proof}
Zur sp"ateren Verwendung notieren wir noch
\begin{Lemma}
Die Abbildung
$\op{sum} = \op{sum}_{\iota} : \cal{P}^{\iota} \hookrightarrow \cal{P}^{\ast}$
ist ein Homomorphismus von $\cal{H}$-Rechtsmoduln.
\end{Lemma}
\begin{proof}[Beweis]
Das ist nur eine Umformulierung der Behauptung \ref{BX}.
\end{proof}


F\"ur jedes ganze Gewicht $\lambda$ im Abschlu\ss\ des fundamentalen dominanten
$\iota$-Streifens definieren wir $E^{\iota}_{\lambda} \in \cal{P}^{\iota}$ durch
die Formel
$$E^{\iota}_{\lambda} = \sum_{A\in\cal{A}^{\iota},\lambda \in \bar{A}}
v^{f(A)} A$$ Hier bezeichnet
$\bar{A}$ ausnahmsweise den Abschluss von $A$. Die Abbildung $f:\{A\in \cal{A}^{\iota} \mid \lambda \in \bar{A}\} \ra \Bbb{N}$
 ist gegeben durch $f(\lambda + xA^{+}) = l(x) -m$ mit $m$  so,
da\ss\  $f$ den Wert Null annimmt, also $m=\min\{l(x)\mid x\in
W, \lambda + xA^{+} \in \cal{A}^{\iota}\}$.

Sei $\cal{P}^{\iota}_{\circ} \subset \cal{P}^{\iota}$ der von allen $E^{\iota}_{\lambda}$
erzeugten $\cal{H}$-Untermodul.
\begin{Proposition}\label{X}
Es gibt auf $\cal{P}^{\iota}_{\circ}$ genau eine $\cal{H}$-schieflineare Involution
$\cal{P}_{\circ}^{\iota} \ra \cal{P}^{\iota}_{\circ}$,  $P \mapsto \overline{P}$ derart,
da\ss\ gilt $\overline{E^{\iota}_{\lambda}} = E^{\iota}_{\lambda}$ f\"ur alle ganzen
Gewichte $\lambda$ im Abschlu\ss\ des fundamentalen dominanten $\iota$-Streifens.
\end{Proposition}
\begin{proof}[Beweis]
Verschoben.
\end{proof}
Um die Existenz von kanonischen selbstdualen Basen zu garantieren, arbeiten
wir im \glqq nach unten vervollst\"andigten\grqq\  Hecke-Modul
$$\widehat{\cal{P}}^{\iota} = \{ f: \cal{A}^{\iota} \ra \cal{L} \mid \text{Es gibt
$C \in \cal{A}^{\iota}$ so da\ss\ $f(A)\neq 0 \Rightarrow A \preceq C$} \}$$
F\"ur je zwei $C_{1},C_{2} \in \cal{A}^{\iota}$ gibt es $C\in \cal{A}^{\iota}$
mit $C_{1} \preceq C$,  $C_{2}\preceq C$. Also ist $\widehat{\cal{P}}^{\iota}$
ein $\cal{L}$-Untermodul im Raum aller Funktionen von $\cal{A}^{\iota}$ nach
$\cal{L}$.
Wir schreiben Elemente $f\in \widehat{\cal{P}}^{\iota}$ als formale Linearkombinationen
$f= \sum^{\infty} f_{A} A$ mit $f_{A} = f(A)$.
Unsere Rechtsoperation von $\cal{H}$ auf $\cal{P}^{\iota}$ setzen wir in der
offensichtlichen Weise auf $\widehat{\cal{P}}^{\iota}$ fort.
F\"ur $f\in\widehat{\cal{P}}^{\iota}$ definieren wir den Tr\"ager $\op{supp} f \subset
\cal{A}^{\iota}$ durch $\op{supp} f = \{ A\in\cal{A}^{\iota} \mid f(A) \neq 0 \}$ und
f\"ur jede Teilmenge $T\subset \cal{A}^{\iota}$ bezeichnet $T^{\wedge}= \{A\in
\cal{A}^{\iota} \mid \exists C \in T \text{ mit } A\preceq C\}$ ihren
unteren Abschlu\ss .
\begin{Theorem}\label{15}
\begin{enumerate}
\item
Es gibt auf $\widehat{\cal{P}}^{\iota}$ genau eine $\cal{H}$-schieflineare Involution
$\widehat{\cal{P}}^{\iota}\ra \widehat{\cal{P}}^{\iota}$,  $ P\mapsto \overline{P}$ derart,
da\ss\ gilt $\op{supp} \overline{P} \subset (\op{supp} P)^{\wedge}$
f\"ur alle $P \in \widehat{\cal{P}}^{\iota}$ und $\overline{E^{\iota}_{\lambda}} =
E^{\iota}_{\lambda}$ f\"ur alle ganzen Gewichte $\lambda$ im Abschlu\ss\ des
fundamentalen dominanten $\iota$-Streifens.
\item
F\"ur alle $A\in \cal{A}^{\iota}$ gibt es genau ein (unter dieser Involution)
selbstduales $\underline{P}^{\iota}_{A} \in \widehat{\cal{P}}^{\iota}$ von der
Form $\underline{P}^{\iota}_{A} \in A + \sum^{\infty}_{B} v \Bbb{Z} [v] B$.
\end{enumerate}
\end{Theorem}
\begin{Bemerkungen}
\begin{enumerate}
\item
Unsere Proposition \ref{X} folgt sofort aus Teil 1 des Theorems, ist
aber ein wichtiger Teilschritt im Beweis desselben.
\item
Eine zentrale offene Frage der hier vorgestellten Theorie ist, ob die
selbstdualen $\underline{P}^{\iota}_{A}$ schon endliche Summen sind,
ob also gilt $\underline{P}^{\iota}_{A} \in \cal{P}^{\iota} \quad \forall A \in
\cal{A}^{\iota}$.
\end{enumerate}
\end{Bemerkungen}
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
\begin{proof}[Beweis]
Wir beginnen mit dem Beweis der Eindeutigkeit in Teil 1.
Wir finden ja f\"ur alle $A\in\cal{A}^{\iota}$ eine Folge $s,t,\ldots,r\in
\cal{S}$ so, da\ss\ $A \succ As \succ Ast \succ \ldots \succ Ast \ldots r$ wobei
alle diese Alkoven im fundamentalen dominanten $\iota$-Streifen liegen und
$Ast \ldots r = \lambda + A^{+}$ f\"ur ein geeignetes ganzes Gewicht $\lambda$.
Dann ist nat\"urlich $D_{A} = E_{\lambda} \cdot ({\underline H}_{r} \ldots {{\underline H}_s})\in \cal{P}^{\iota}_{0}$
selbstdual und von der Form $D_{A} \in A + \sum_{B\prec A }\cal{L} B$.
Indem wir uns von oben nach unten hangeln k\"onnen wir nun jedes $P \in
\widehat{\cal{P}}^{\iota}$ schreiben als unendliche formale Linearkombination $P = \sum^{\infty}
p_{A} D_{A}$ mit $p_{A} \in \cal{L}$ und haben notwendig $\overline{P} = \sum^{\infty}
\overline{p_{A}} D_{A}$.
Mithin ist die Dualit\"at durch unsere Bedingungen eindeutig festgelegt.
Wir erhalten zus\"atzlich $\overline{A} \in A+ \sum^{\infty}_{B\prec A}
\cal{L}  B$ f\"ur alle $A \in \cal{A}^{\iota}$ und k\"onnen somit Proposition \ref{asd} anwenden,
um Teil 2 des Theorems aus Teil 1 zu folgern.

Das eigentliche Problem ist also der Nachweis der Existenz unserer
Involution in Teil 1.
Wir werden nach einigen Vorarbeiten darauf zur\"uckkommen.
\end{proof}
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%

Sei $\cal{T}_{(\iota)} \subset
\cal{W}_{(\iota)}$ die Menge der Translationen aus $\cal{W}_{(\iota)}$.
Es gibt einen Homomorphismus $d = d_{\iota} : \cal{T}_{(\iota)} \ra \Bbb{Z}$ mit
$d(\lambda) = d_{\iota}(\lambda) = d_{\iota}(A,\lambda + A)$ f\"ur alle $A\in\cal{A}$.
Nebenbei bemerkt landet $d$ sogar in den geraden ganzen Zahlen.

Wir definieren nun einen Homomorphismus von $\cal{H}$-Rechtsmoduln
$\op{Sum} : \cal{P}_{\circ} \ra \cal{P}^{\ast}$ durch die Vorschrift
$$\begin{array}{ccl}
\op{Sum} &:& \cal{P}_{\circ} \ra \cal{P}^{\ast}\\
                              & & P \mapsto \sum^\infty_{\lambda \in \cal{T}_{(\iota)}}
                              v^{-d(\lambda)} \langle \lambda \rangle P.
\end{array}$$
Sicher gilt $\op{Sum} E_\mu\in \op{sum} \cal{P}^\iota$ f"ur alle $\mu\in X$
und folglich $\op{Sum} \cal{P}_\circ \subset \op{sum} \cal{P}^\iota$. Mithin k"onnen wir
einen Homomorphismus von $\cal{H}$-Rechts\-moduln
$$\op{re}\op{Sum} : \cal{P}_{\circ} \ra \cal{P}^{\iota}$$
definieren durch die Vorschrift $\op{sum}\circ\op{re}\op{Sum}=\op{Sum}$.

Sei $w_{\iota} \in W_{\iota}$ das l\"angste Element.
Der Schl\"ussel zur Definition der Dualit\"at auf $\cal{P}^{\iota}_{\circ}$ ist
folgendes
\begin{Lemma}\label{y}
Der Kern von $\op{re}\op{Sum} :\cal{P}_{\circ} \ra \cal{P}^{\iota}$ ist stabil unter $P \mapsto
\langle w_{\iota}\rangle \overline{P}$.
\end{Lemma}
\begin{proof}[Beweis]
Verschoben.
\end{proof}
\begin{proof}{Beweis von Proposition \ref{X}}
Aus dem Lemma folgt, da\ss\ die schieflineare Dualit\"at $P \mapsto \langle
w_{\iota}\rangle \overline{P}$ eine schieflineare Dualit\"at auf dem Bild
von $\op{re}\op{Sum}$ in $\cal{P}^{\iota}$ induziert.
Nun ist aber das Bild von $\op{re}\op{Sum}$ gerade $\cal{P}^{\iota}_{\circ}$.
Bezeichnen wir genauer f\"ur ein ganzes Gewicht $\lambda \in X$ mit
$\lambda^{\iota}$ das dazu unter
$\cal{W}_{(\iota)}$ konjugierte Gewicht im Abschlu\ss\ des fundamentalen
dominanten $\iota$-Streifens, so gilt
$$\op{re}\op{Sum} E_{\lambda} = v^{-d_{\iota}(\lambda +A^{+},A^{+})} E^{\iota}_{\lambda^{\iota}}$$
und wir sehen, da\ss\ unter der induzierten Dualit\"at $E^{\iota}_{\mu}$
selbstdual ist f\"ur alle $\mu$ im Abschlu\ss\ des fundamentalen dominanten
$\iota$-Streifens.
\end{proof}
\begin{proof}[Beweis von Lemma \ref{y}]
Das Lemma w\"urde nat\"urlich sofort folgen aus einer Formel der Gestalt
$\langle w_{\iota}\rangle \overline{\op{Sum} P} = \op{Sum} \langle w_{\iota}\rangle
\overline{P}$. Leider ist die linke Seite hier nicht definiert, denn
wir kennen weder eine Dualit\"at noch eine Operation von $\cal{W}$ auf $\cal{P}^{\ast}$.
Wir werden der linken Seite dennoch einen Sinn geben und so das Lemma
zeigen.

Zun\"achst erinnern wir an die Definition der Dualit\"at auf $\cal{P}_{\circ}$.
Diese setzt sich ja zusammen als $\overline{P} = v^{r}\langle w_{\circ}
\rangle c P$,  wo die $\cal{H}$-schieflineare Involution $c$ sich offensichtlich
auf $\cal{P}^{\ast}$ ausdehnen l\"a\ss t zu
$$c : \sum^{\infty}{g_{A}} A \mapsto \sum^{\infty}\overline{g_{A}} (w_{\circ}
A)$$
Nat\"urlich reicht es f\"ur unsere Zwecke auch, wenn wir einer Formel der
Gestalt $v^{r} \langle w_{\iota} w_{\circ}\rangle c (\op{Sum} P) = \op{Sum}
\langle w_{\iota}\rangle \overline{P}$ Sinn geben k\"onnen.

Nun lassen sich zwar die Operatoren $\langle s_{\beta}\rangle :\cal{P}_{\circ}
\ra \cal{P}_{\circ}$ nicht mehr sinnvoll auf $\cal{P}^{\ast}$ ausdehnen, sie lassen
sich aber immer noch ausdehnen zu Endomorphismen der $\cal{H}$-Rechtsmoduln
$$\cal{P}^{\ast}_{\beta} = \left\{\sum^{\infty} f_{A} A \mid \text{ F\"ur jede
$\beta$-Kette $\cal{K} \subset \cal{A}$ gilt} \sum_{A\in \cal{K}} f_{A}A \in
\cal{P}_{\beta}\right\}$$
(Vergleiche hierzu den Beweis von Proposition \ref{uen}.)
Wir schreiben dann $w_{\iota}w_{\circ} = s_{\beta (l)} \ldots s_{\beta (1)}$
als unverk\"urzbares Produkt von Spiegelungen an den einfachen
Wurzeln $\beta (i) \in \Delta$ und zeigen folgende
\begin{Behauptung}\label{YZ}
Sei $P\in \cal{P}_{\circ}$. So gilt $\langle s_{\beta (i)} \rangle \circ\ldots
\circ \langle s_{\beta (1)}\rangle c (\op{Sum} P) \in
\cal{P}^{\ast}_{\beta (i+1)} $ f\"ur $i=0,1, \ldots , l-1$ und $$v^{r} \langle
s_{\beta (l)}\rangle \circ \ldots\circ \langle s_{\beta (1)} \rangle c
(\op{Sum} P) = \op{Sum} \langle w_{\iota}\rangle \overline{P}$$
\end{Behauptung}
Diese Behauptung ist nun eine pr\"azise Aussage, aus der offensichtlich unser
Lemma folgt.
Es reicht nat\"urlich, die Behauptung f\"ur $P = E_{\mu}$ mit $\mu \in X$ zu
pr\"ufen. Wir erhalten
$$\begin{array}{rcl}
\op{Sum} E_{\mu} & =& \sum_{\lambda \in \cal{T}_{(\iota)}} v^{-d(\lambda)} E_{\lambda+\mu}\\
v^{r}c (\op{Sum} E_{\mu}) &=& \sum_{\lambda \in \cal{T}_{(\iota)}} v^{d(\lambda)} E_{w_{\circ}
(\lambda +\mu)}
\end{array}$$
und
f\"ur $ i=0,1,\ldots , l-1$ folgt induktiv die Formel
$$
\langle s_{\beta (i)}\rangle \circ \ldots \circ \langle s_{\beta(1)}\rangle
v^{r}c (\op{Sum} E_{\mu}) = \sum_{\lambda \in \cal{T}_{\iota}} v^{d(\lambda)}
E_{s_{\beta (i)} \ldots s_{\beta (1)} w_{\circ} (\lambda +\mu)}
$$
sowie da
$\beta (i+1) \not\in s_{\beta (i)} \ldots s_{\beta (1)} w_{\circ} R_{\iota}$
der erste Teil der Behauptung.
Schlie\ss lich erhalten wir so
$$\begin{array}{rcl}
\langle s_{\beta (l)}\rangle \circ \ldots \circ \langle s_{\beta (1)}\rangle
v^{r} c (\op{Sum} E_{\mu}) &=& \sum_{\lambda\in\cal{T}_{(\iota)}} v^{d(\lambda)} E_{w_{\iota}
(\lambda
+\mu)}\\
 &=& \sum_{\lambda \in \cal{T}_{(\iota)}}v^{-d(\lambda)}\langle \lambda \rangle
 \langle w_{\iota}\rangle
E_{\mu}\\
 & =& \op{Sum} \langle w_{\iota}\rangle \overline{E}_{\mu},
\end{array}$$
und da $d (w_{\iota}\lambda)= -d (\lambda)$ ist das genau der zweite Teil der
Behauptung.
\end{proof}
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
Damit ist die Proposition \ref{X} bewiesen. Um auch das Theorem \ref{15}
zu zeigen, m\"ussen wir allerdings nochmal auf diesen Beweis zur\"uckkommen
und ihm eine etwas feinere Aussage abgewinnen.

F\"ur einen Alkoven $A\in\cal{A}$ bezeichne $b(A) \in V$ seinen Schwerpunkt.
F\"ur $P\in\cal{P}^\ast$ schreiben wir kurz $\op{bsupp}( P)$ f\"ur die Menge
$b(\op{supp} P)$ aller Schwerpunkte von Alkoven im Tr\"ager von $P$.
\begin{Lemma}\label{ste}
Sei $K \subset V$ eine konvexe Teilmenge, die stabil ist unter Verschiebung
mit Wurzeln aus $R_{\iota}$.
So ist die Menge aller $P\in \cal{P}^{\iota}_{\circ}$ mit $\op{bsupp}( P)
\subset K$ stabil unter unserer Involution auf $\cal{P}_{\circ}^{\iota}$.
\end{Lemma}
\begin{proof}[Beweis]
Sei $\al \in \Delta$,  $R \in \cal{P}_{\al}^{\ast}$ und $T\subset V$ eine konvexe
Teilmenge mit $\op{bsupp}( R) \subset T$.
So folgt aus den Definitionen sofort $\op{bsupp}( \langle s_{\al} \rangle R) \subset s_{\al} T$, 
 wir brauchen dazu sogar nur anzunehmen,
da\ss\ $T$ jede Gerade mit Richtungsvektor $\al$ in einem Intervall trifft.
Um das Lemma zu folgern, schreiben wir $P = \op{re} \op{Sum} Q $ f\"ur $Q \in \cal{P}_{\circ}$.
Nat\"urlich gilt dann $\op{bsupp}( \op{Sum} Q) \subset K$ und mit der Behauptung \ref{YZ}
folgt $$\op{bsupp}( \op{Sum} \langle w_{\iota}\rangle \overline{Q}) \subset K$$
Das Lemma ergibt sich sofort.
\end{proof}\noindent
Mit diesem Lemma ist nun der Weg frei zum noch ausstehenden Beweis der
Existenz der Involution in Theorem \ref{15}.
\begin{proof}{Beweis von Theorem \ref{15}, Schluss}
Sei $\kappa \in V^{\ast}$ eine Linearform mit $\kappa (\al)=0 \quad \forall \al
\in \Delta_{\iota}$ und $\kappa (\al) > 0 \quad \forall \al \in \Delta -\Delta_{\iota}$.
Wir betrachten die Halbr\"aume $K_{t} = \{\nu\mid \kappa (\nu) \leq t\}$
und erkl\"aren auf $\widehat{P}^{\iota}$ die Struktur einer (additiven) topologischen
Gruppe durch die Vorschrift, da\ss\ die Untergruppen $\{P\in
\widehat{\cal{P}}^{\iota} \mid \op{bsupp}( P) \subset K_{t}\}$ ein fundamentales System von
Umgebungen der Null bilden sollen.
Unsere Topologie h\"angt von der Wahl von $\kappa$ ab und ist nur ein Hilfsvehikel f\"ur diesen Beweis.

Leider ist $\widehat{P}^{\iota}$ nicht
vollst\"andig f\"ur unsere Topologie. Bezeichne $\tilde{P}^{\iota}$ seine
Vervollst\"andigung. Wir k\"onnen und werden $\tilde{\cal{P}}^{\iota}$
identifizieren mit der Menge aller Abbildungen $f : \cal{A}^{\iota} \ra \cal{L}$ derart,
da\ss\ f\"ur beliebig kleine $t$ immer nur endlich viele Alkoven im Tr"ager von
$f$ ihren Schwerpunkt au\ss erhalb von $K_{t}$ haben.
Die Multiplikation von rechts mit Elementen der Hecke-Algebra ist offensichtlich
stetig und l\"a\ss t sich daher stetig auf $\tilde{P}^{\iota}$ ausdehnen.
Weiter liegt $\cal{P}^{\iota}_{\circ}$ dicht in $\tilde{P}^{\iota}$,  f\"ur jedes $P \in
\tilde{P}^{\iota}$ gibt es ja h\"ochstens endlich viele $A\in \op{supp} P$ mit $b
(A) \not\in K_{t}$,  und indem wir uns \"uber diese endliche Menge $\cal{E}$ nach unten
hangeln k\"onnen wir schreiben $P = \sum_{A\in\cal{E}} c_{A} D_{A} + \op{Rest}$
f\"ur geeignetes $c_{A} \in \cal{L}$,  $D_{A} \in \cal{P}^{\iota}_{\circ}$ der Form
$D_{A} = A + \sum_{B\prec B} \cal{L} B$ und $\op{Rest} \in \tilde{P}^{\iota}$
mit $\op{bsupp} (\op{Rest}) \subset K_{t}$.

Das Lemma \ref{ste} sagt uns nun, da\ss\ unsere Involution auf
$\cal{P}^{\iota}_{\circ}$ stetig ist.
Sie l\"a\ss t sich also in eindeutiger Weise stetig auf die Komplettierung
$\tilde{\cal{P}}^{\iota}$ fortsetzen, und ist dort $\cal{H}$-schieflinear.
Wir bezeichnen diese Involution auf $\tilde{\cal{P}}^{\iota}$ auch mit $P\mapsto
\overline{P}$ und m\"ussen nur noch zeigen, da\ss\ $\op{supp} \overline{P} \subset
(\op{supp} P)^{\wedge}$ f\"ur alle $P \in \tilde{\cal{P}}^{\iota}$. (Dann folgt automatisch
auch, da\ss\ $\widehat{\cal{P}}^{\iota}\subset \tilde{P}^{\iota}$ stabil ist unter $P \mapsto \overline{P}$.)

Wir haben ja schon beim Beweis der Eindeutigkeit gesehen, da\ss\ es f\"ur jedes
$A \in \cal{A}^{\iota}$ ein selbstduales 
$D_{A} \in \cal{P}_{\circ}^{\iota}$ von der Form
$D_{A} \in A + \sum_{B\prec A}\cal{L} B$ gibt.
W\"ahlen wir solche $D_{A}$,  so k\"onnen wir jedes 
$P \in \tilde{\cal{P}}^{\iota}$
entwickeln als eine konvergierende Summe $P = \sum^{\infty} c_{A} D_{A}$
mit $c_A\neq 0\RA A\in(\op{supp} P)^{\wedge}$,  f\"ur
beliebig kleines $t$ gibt es also stets nur endlich viele $A$ mit $c_{A}
\neq 0$ und $b(A) \not\in K_{t}$. Dann ist nat\"urlich notwendig
$\overline{P} = \sum^{\infty} \overline{c_{A}} D_{A}$,  und das zeigt
$\op{supp} \overline{P} \subset (\op{supp} P)^{\wedge}$.
Das Theorem ist bewiesen.
\end{proof}


\newpage\subsection{Bernstein's Darstellung der affinen Hecke-Algebra}

  \begin{Bemerkungl}\label{BLU}
    F"ur jeden Alkoven $A \in \cal{A}$ liefert das Anwenden auf $A$, 
    aufgefa"st als Element des periodischen Hecke-Rechtsmoduls $\cal{P}$,  einen
    Isomorphismus von $\cal{L}$-Moduln $\cal{H} \sira \cal{P} $,  $ H \mapsto
    AH$. Das sieht man ohne gro"se M"uhe, der formale
Beweis bleibe dem Leser "uberlassen.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}\label{AFHE}
Die vorhergehende Bemerkung 
\ref{BLU} sagt uns insbesondere, da"s jede Wahl eines Alkoven
$A \in \cal{A}$ einen Isomorphismus
$$i_{A} : \cal{H} \sira \op{End}_{-\cal{H}}\cal{P}$$
liefert, der charakterisiert werden kann durch
$(i_{A} H) (A) = AH$.
Wir verwenden im folgenden meist 
den zu unserem ausgezeichneten Alkoven $A^+$ geh"origen
Isomorphismus $i_{A^+}$.
Nun betrachten wir den Gruppenring 
$\cal{L} \langle\langle R\rangle\rangle$ "uber dem
Wurzelgitter $\langle R\rangle$ mit Koeffizienten in den Laurentpolynomen.
Zu $\lambda\in \langle R\rangle$ bezeichnen wir mit 
$\op{e}^\lambda\in\cal{L} \langle\langle R\rangle\rangle$ das zugeh"orige
Element des Gruppenrings. Die Operation von 
$\langle R\rangle$ auf $\cal{P}$ durch
Verschiebung $\lambda \mapsto \langle
\lambda \rangle $ liefert eine Einbettung 
$\cal{L} \langle\langle R\rangle\rangle
\hookrightarrow \op{End}_{-\cal{H}} \cal{P}$.
Verkn"upfen wir sie mit $(i_{A^+})^{-1}$,  so erhalten wir eine
Einbettung
$$j:\cal{L} \langle\langle R\rangle\rangle \hookrightarrow \cal{H}$$
Wir fassen oft $\cal{L} \langle\langle R\rangle\rangle$ 
vermittels dieser Einbettung als Teilring
von $\cal{H}$ auf.
In Formeln ist also $\op{e}^\lambda\in\cal{H}$ charakterisiert durch
$\lambda + A^+ = A^+ \op{e}^\lambda$.
Gegeben ein dominantes $\lambda$,  in Formeln 
$\lambda \in \langle R\rangle \cap \cal{C}$,  ist es nicht
schwer, eine explizite Formel f"ur $\op{e}^{\lambda}\in\cal{H}$ anzugeben:
Ist $x \in \cal{W}$ das Element der affinen Weylgruppe mit $A^{+} x =
\lambda + A^{+}$ und schreiben wir $x = sr \ldots t$ als reduzierten
Ausdruck in einfachen Spiegelungen, so gilt offensichtlich
$A^{+} \prec A^{+}s \prec A^{+}sr \prec \ldots A^{+} x$
und mithin $A^{+} H_{x} = A^{+}x = \lambda + A^{+}$,  in anderen Worten
$\op{e}^{\lambda} =
H_{x}$.
F"ur $\lambda \in \langle R\rangle$ beliebig schreibt man $\lambda =
\mu - \nu$ mit $\mu, \nu \in \cal{C}$,  erh"alt $x,y
\in \cal{W}$ mit $A^{+} x = \mu + A^{+}$ 
und $A^{+} y = \nu + A^{+}$  und es ergibt sich
$$\op{e}^{\lambda} = H_{x} H_{y}^{-1}= H_{y}^{-1} H_{x}$$
Insbesondere gilt f"ur unseren Antiautomorphismus $\delta : \cal{H}
\ra \cal{H}$ notwendig $\delta (\op{e}^{\lambda}) = 
\op{e}^{-\lambda}$,  wohingegen f"ur
unsere Automorphismen $a,b$ gilt $a(\op{e}^{\lambda}) = \op{e}^{\lambda}$,  $b
(\op{e}^{\lambda}) = \op{e}^{\lambda}$,  da ja 
Verschiebungen die Orientierung erhalten.  
\end{Bemerkungl}

\begin{Theorem}[\textbf{Bernstein's Erzeuger und Relationen}] 
Gegeben  ein Wurzelsystem  $R$ und ein
System positiver Wurzeln $R^+\subset R$ kann
die zugeh"orige affine Hecke-Algebra $\cal{H}$ beschrieben werden als die
assoziative $\cal{L}$-Algebra mit Erzeugern 
$\op{e}^{\lambda}$ f"ur $\lambda \in \langle
R\rangle$ aus dem Wurzelgitter und $H_{s}$ f"ur $s \in \cal{S}_{f}$ 
einfache Spiegelungen der endlichen Weylgruppe 
sowie den folgenden Relationen:
\begin{description}
\item[Gitterrelationen:]
$\op{e}^{0} =1$ und $\op{e}^{\lambda}\op{e}^{\mu} = \op{e}^{\lambda +\mu}
\;\forall\lambda ,\mu\in\langle R\rangle;$
\item[Quadratische Relationen:]
$H_{s}^{2} = 1 + (v^{-1}-v)H_{s}$ f"ur alle $ s\in\cal{S}_f;$
\item[Zopfrelationen:]
$H_{s}H_{t} \ldots H_{s} =H_{t}H_{s} \ldots H_{t}$ beziehungsweise
$H_{s}H_{t} \ldots H_{t} = H_{t}H_{s} \ldots H_{s}$ falls gilt
$st \ldots s = t s\ldots t$ beziehungsweise $st \ldots t = ts \ldots s$
f"ur $ s, t\in\cal{S}_f$ mit $s\neq t$;
\item[Vertr"aglichkeitsrelationen:]
  F"ur $\al \in \Delta$ \nichtfinal{(Sollte $\Pi$ Basis des Wurzelsystems. Sollte
    mit $q$ statt mit $v$ arbeiten.)} eine beliebige
einfache Wurzel und $s =s_{\al}$ gilt
$$\op{e}^{\lambda} H_{s} - H_{s} \op{e}^{s\lambda} = (v^{-1}-v)
\frac{\op{e}^{\lambda}-\op{e}^{s\lambda}}{1-\op{e}^{-\al}}$$
\end{description}
\end{Theorem}
\begin{Bemerkungl}
Der in der Vertr"aglichkeitsrelation auftauchende Quotient  ist
im Gruppenring des Wurzelgitters $\Bbb{Z} \langle\langle R\rangle\rangle =
\bigoplus_{\lambda \in \langle R\rangle} 
\Bbb{Z} \op{e}^{\lambda}$ zu verstehen, 
der im
"Ubrigen ein Ring von Laurentpolynomen 
ist "uber $\Bbb{Z}$ in den Variablen
$\op{e}^{\al}$ f"ur $\al \in \Delta$.
Um zu sehen, da"s der fragliche Quotient in unserem Ring von Laurentpolynomen  
existiert, d"urfen
wir ohne Beschr"ankung der
Allgemeinheit  $\langle \lambda, \al^{\vee}\rangle = n > 0$ annehmen, und
dann folgt die Existenz des Quotienten aus der Formel
$$\op{e}^{\lambda} - \op{e}^{s \lambda} 
= \op{e}^{\lambda} (1-\op{e}^{-n\al}) = \op{e}^{\lambda} (1 +
\op{e}^{-\al} + \ldots + \op{e}^{-(n-1)\al}) (1 - \op{e}^{-\al})$$
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}\label{EWHE}\emph{Taugt nicht als Definition, richtig
kommt es in \ref{EwHe}.}
Allgemeiner k"onnen wir f"ur jedes Gitter $X$ mit 
endlicher Gitterspiegelungsgruppe $W\subset \op{Ab}^\times (X)$
und stabiler Wurzelwahl $R\subset X$ im Sinne von \ref{EGS} 
und ausgezeichneter Basis $\Delta\subset R$ durch dieselben 
Erzeuger und Relationen eine Algebra "uber dem Ring der 
Laurent-Polynome einf"uhren, indem wir 
"uberall $ \langle\langle R\rangle\rangle$
durch $X$ ersetzen. Diese \defind{erweiterte Hecke-Algebra} l"a"st sich
zwar im allgemeinen nicht mehr als Hecke-Algebra eines
Coxeter-Systems realisieren, aber 
benutzen wir Erzeuger $T_s=v^{-1}H_s$ und betrachten die offensichtliche
Unteralgebra "uber $\DZ[v^{-2}]$ und setzen $v^{-2}=q$,  so
entsteht die
Hecke-Algebra in Bezug auf
eine Iwahori der spaltenden reduktiven Gruppe zu besagtem Datum "uber 
jedem lokalen K"orper, dessen 
Restklassenk"orper $q$ Elemente hat.
\end{Bemerkungl}



\begin{Theorem}
Die Multiplikation induziert Isomorphismen
$\cal{L} \llangle R\rrangle \otimes_{\cal{L}} \cal{H}_{f} 
\sira \cal{H}$,  $a \otimes H
\mapsto j (a) H$ und $\cal{H}_{f} 
\otimes_{\cal{L}} \cal{L} \llangle R\rrangle \sira
\cal{H}$,  $H \otimes a \mapsto H j (a)$.
\end{Theorem}

\begin{proof}[Beweis der beiden Theoreme]
Wir m"ussen zun"achst zeigen, da"s die $\op{e}^{\lambda}$ und $H_{s}$ die
angegebenen Relationen erf"ullen. Hier ist nur die Vertr"aglichkeitsrelation
nicht auf Anhieb klar.
Um auch sie nachzuweisen, m"ussen wir mehr Endomorphismen von
$\cal{P}$ explizit angeben.
Sei dazu $\al$ eine einfache Wurzel.
F"ur einen Alkoven $A$ bezeichne $\langle A, \al^{\vee} \rangle
\in \Bbb{Z}$ die gr"o"ste ganze Zahl $m \in \Bbb{Z}$ mit $m \leq \langle
\tau , \al^{\vee}\rangle \quad \forall \tau \in A$.
Wir erinnern an die Linksoperation von
$\cal{L}\llangle 
R\rrangle=\bigoplus_{\lambda\in\langle R\rangle}\cal{L}\op{e}^\lambda$ durch Verschiebung
auf $\cal{P}$
und behaupten
\begin{Lemma}
F"ur jede einfache Wurzel $\al \in \Delta$ definiert die
Vorschrift
$$V_{\al} : A \mapsto s_{\al} A + (v^{-1}-v) \frac{1-\op{e}^{-\langle
A,\al^{\vee}\rangle \al - \al}}{1-\op{e}^{-\al}} A$$ einen
Endomorphismus des $\cal{H}$-Rechtsmoduls $\cal{P}$.
\end{Lemma}

\begin{proof}[Beweis]
Es gilt zu zeigen, da"s unsere Abbildung vertauscht mit den
Rechtsmultiplikationen $(\cdot \underline{H}_{t})$,  f"ur alle $t
\in \cal{S}$. Das ist evident, falls $A$ und $At$ im selben
$\al$-Streifen liegen.
Nehmen wir also an, $A$ und $At$ liegen nicht im selben
$\al$-Streifen. Wir k"urzen $\langle A, \al^{\vee} \rangle = m $
ab und betrachten die F"alle $A \succ At$ und $A\prec At$ separat.
Im ersten Fall gilt $\langle At, \al^{\vee} \rangle = m-1$ und
$A\underline{H}_{t} = v^{-1}A +At$ und wir erhalten
$$\begin{array}{rcl}
V_{\al} (A\underline{H}_{t}) &=&v^{-1}s_{\al}A + v^{-1}(v^{-1}-v)
\frac{1-\op{e}^{-m\al-\al}}{1-\op{e}^{-\al}} A\\[1mm]
& &+ s_{\al} A t + (v^{-1}-v) 
\frac{1-\op{e}^{-m \al}}{1-\op{e}^{-\al}} At\\[2mm]
(V_{\al} A) \underline{H}_{t} &=& s_{\al} At + vs_{\al}A +
v^{-1}(v^{-1}-v) \frac{1-\op{e}^{-m\al -\al}}{1-\op{e}^{-\al}}A\\[1mm]
& & + (v^{-1}-v) \frac{1-\op{e}^{-m\al -\al}}{1-\op{e}^{-\al}} At
\end{array}$$
Jetzt beachten wir, da"s sich die letzten Terme fast wegheben, es
bleibt nur ein $(v^{-1}-v) \op{e}^{-m\al}At$ ganz unten stehen.
Da aber gilt
$\op{e}^{-m\al } At  = s_{\al}A$,  kommt dieser Term gerade recht und wir
erkennen $V_{\al} (A\underline{H}_{t}) = (V_{\al} A)
\underline{H}_{t}$.
Im zweiten Fall rechnet man "ahnlich.
\end{proof}\noindent
Mit der Notation $s =s_{\al}$ gilt nun $V_{\al} (A^{+}) = s A^{+}
+ (v^{-1}-v)A^{+} = A^{+} \underline{H}_{s}$ und wir folgern
sofort $V_{\al} = i_{A^{+}} (\underline{H}_{s})$.
Um die Vertr"aglichkeitsrelation in der Hecke-Algebra nachzuweisen, m"ussen
wir also nur pr"ufen 
$$\op{e}^{\lambda} V_{\al} - V_{\al} \op{e}^{s\lambda} = (v^{-1}-v)
\frac{\op{e}^{\lambda}-\op{e}^{s\lambda}}{1-\op{e}^{-\al}}$$
Es reicht sogar zu zeigen, da"s beide Seiten auf $A^{+}$
denselben Wert annehmen.
Nun gilt aber
$$\begin{array}{rcl}
\op{e}^{\lambda} V_{\al} A^{+} & 
=& \op{e}^{\lambda} A^{+}\underline{H}_{s} =\op{e}^{\lambda}
(A^{+}s+ (v^{-1}-v) A^{+})\\[2mm]
V_{\al} \op{e}^{s\lambda} A^{+} &=& s (\op{e}^{s\lambda}A^{+}) +
(v^{-1}-v)\frac{1-\op{e}^{-\langle s\lambda, \al^{\vee} \rangle \al
-\al}}{1-\op{e}^{-\al}} \op{e}^{s\lambda} A^{+}\\[2mm]
&=& \op{e}^{\lambda} A^{+}s+ (v^{-1}-v) 
\frac{\op{e}^{s\lambda} -\op{e}^{\lambda
-\al}}{1-\op{e}^{-\al}} A^{+}\\[2mm]
&=& \op{e}^{\lambda}A^{+} s + (v^{-1}-v) \frac{\op{e}^{s\lambda}
-\op{e}^{\lambda}}{1-\op{e}^{-\al}} A^{+} + (v^{-1}-v) \op{e}^{\lambda} A^{+}
\end{array}$$
und die Differenz liefert das gew"unschte Resultat.
Damit ist gezeigt, da"s unsere Elemente $\op{e}^{\lambda}$ und $H_{s}$ der
Hecke-Algebra die behaupteten Relationen in der Tat
erf"ullen.
Man sieht sofort, da"s das Anwenden auf $A^{+}$ eine Bijektion
$\cal{L} \llangle R\rrangle 
\otimes_{\cal{L}} \cal{H}_{f} \sira \cal{P}$ liefert, folglich
ist Multiplikation eine Bijektion 
$\cal{L} \llangle R\rrangle \otimes_{\cal{L}}
\cal{H}_{f} \sira \cal{H}$, und durch Anwenden von $\delta$ sieht man,
da"s das f"ur die umgekehrte Reihenfolge der Faktoren ebenso
richtig ist.
Damit ist das zweite Theorem gezeigt, und das Erste folgt, da unsere Relationen
offensichtlich ausreichen, um jeden Ausdruck in den Erzeugern in
die Form $\sum \op{e}^{\lambda}H_{\lambda}$ zu bringen, mit $H_{\lambda}$ einer
$\cal{L}$-Linearkombination von Monomen in den $H_{s}$ f"ur $s \in
\cal{S}_{f}$.
\end{proof}

\begin{Lemma}
Das Zentrum der Gruppenalgebra $\Bbb{Z} \langle\cal{W}\rangle$ der affinen 
Weylgruppe $\cal{W}$ eines Wurzelsystems $R$ ist
genau der Ring $\Bbb{Z} \llangle R\rrangle ^{W}$
der Invarianten unter der endlichen Weylgruppe
im Gruppenring der Wurzelgitters.
\end{Lemma}
\begin{proof}[Beweis]
Die einzigen Elemente der affinen Weylgruppe mit endlicher 
Konjugationsklasse sind
die Elemente von $\langle R\rangle $.
In der Tat haben alle $x \in \cal{W}$ eine Darstellung 
$x =y \lambda$ mit $y \in W$
und $\lambda \in \langle R\rangle$,  und der Schnitt mit 
$\langle R\rangle $ des 
Zentralisators von $y$ besteht
gerade aus den Invarianten $\langle R\rangle^{y}$ und hat bereits 
unendlichen Index in $\langle R\rangle $ falls
gilt $y \neq 1$.
Folglich ist das Zentrum des Gruppenrings ein Teilring von 
$\Bbb{Z} \llangle R\rrangle $. Der Rest
des Arguments kann dem Leser "uberlassen werden.
\end{proof}
\begin{Korollar}[\textbf{Zentrum der affinen Hecke-Algebra}]
Das Zentrum der affinen Hecke-Algebra ist
genau der Ring $\cal{L} \llangle R\rrangle ^{W}$
der Invarianten unter der endlichen Weylgruppe
im Gruppenring der Wurzelgitters mit Koeffizienten in den
Laurentpolynomen.
\end{Korollar}
\begin{proof}[Beweis]
Sicher liegt der besagte Teilring im Zentrum und 
eine $\cal{L}$-Basis dieses Teilrings wird gebildet von den
$$z_{\lambda} = \sum_{\mu \in W \lambda} \op{e}^{\mu}$$ mit $
\lambda \in \langle R\rangle \cap
X^{+}$.
Wir schreiben nun $\cal{H}$ als die aufsteigende 
Vereinigung der freien $\cal{L}$-Untermoduln
$\cal{H}_{\leq n} = \cal{L} \llangle R
\rrangle _{\leq n} \otimes_{\cal{L}} \cal{H}_{f}$
mit $\cal{L}\llangle R\rrangle _{\leq n}$ aufgespannt von 
allen $\op{e}^{\lambda}$ mit $|\lambda | \leq n$
f"ur ein beliebiges aber fest gew"ahltes $W$-invariantes 
Skalarprodukt auf $\Bbb{Q} R$.
Erweitern wir nun die Skalare auf $\cal{H}_{\leq n}$ 
von $\Bbb{Z} [v,v^{-1}]$ zu $\Bbb{Z}
[[u]]$ mit $u = v-1$,  so erkennt man mit Auswerten 
bei $u=1$ und Teilen durch Potenzen von $u$, 
da"s jedes Element $z \in \cal{H}_{\leq n}$ aus dem 
Zentrum von $\cal{H}$ im $\Bbb{Z} [[u]]$-Erzeugnis
der $z_{\lambda}$ mit $| \lambda | \leq n$ liegen mu"s. 
Da weiter diese
$z_{\lambda}$ einen direkten Summanden des 
$\Bbb{Z} [v,v^{-1}]$-Moduls $\cal{H}_{\leq n}$
erzeugen, folgt das Korollar.
\end{proof}
\subsection{Zum Satake-Isomorphismus, Stockholm-Reise}
\begin{Bemerkungl}
  Ich erinnere an den periodischen Hecke-Rechtsmodul $\mathcal P$ und seinen Untermodul $\mathcal P_\circ$ 
  mit der Operation von links der affinen Weylgruppe \ref{uua} und
  an den Antisymmetrisator $\op{Alt}$ aus \ref{Alt} um das Element $-\rho$.
  Weiter erinnere ich an den Homomorphismus von
  $\mathcal H$-Rechtsmoduln $\op{Res}\circ\eta\circ\op{Alt}:\mathcal P_\circ\ra\mathcal M$ aus \ref{uen}. \nichtfinal{Jetzt geht es aber pl"otzlich mit erweiterten Dingern weiter.}
\end{Bemerkungl}
\begin{Theorem}[\textbf{Weylcharaktere und Kazhdan-Lusztig-Basis}]\label{WeyLu}
  \begin{enumerate}
  \item Das Diagramm
\begin{displaymath}
\xymatrix{
\tilde{Z} \ar[r]^{\underline{H}_{w_0} }_{\sim}
\ar[dr]_{\sim} & {}_0\tilde{\mathcal{H}}_0
\ar[d]_{\wr}\ar@{^{(}->}[r]&\underline{H}_{w_{0}} \tilde{\mathcal{H}}
\ar[d]_{\wr} \ar[drr]^\sim & &\\
\mathcal{L}\langle X \rangle^W \ar[u]_{\zeta}^{\wr}
\ar[r]^-{\sim} & \op{Alt} (\tilde{\mathcal{P}}
\underline{H}_{w_0})\ar@{^{(}->}[r]&\op{Alt} (\tilde{\mathcal{P}} 
\underline{H}_{w_{0}} \tilde{\mathcal{H}}) \ar[rr]_{\op{Res} 
\circ \eta}^{\sim} & &\tilde{\mathcal{M}}
}
\end{displaymath}
in dem alle Morphismen nach $\op{Alt}(\tilde{\mathcal{P}}\underline{H}_{w_0})$ oder
$\op{Alt}(\tilde{\mathcal{P}}\underline{H}_{w_0}\tilde{\mathcal{H}})$ durch Operation
von links beziehungsweise rechts auf $\op{Alt} \tilde{E}_0$ gegeben werden und
der schr"age Morphismus ganz rechts durch die Inverse
der Abbildung $\zeta$ aus dem Beweis von \ref{FF}, ist
kommutativ, und alle darin mit $\sim$ notierten Pfeile stellen Isomorphismen
dar.
\item
Unter diesen Isomorphismen entsprechen sich Weylcharaktere und
kanonische Basen wie in folgendem Diagramm von Elementen angedeutet:
\begin{displaymath}
\xymatrix{
\zeta(\op{ch} L(\lambda)) \ar@{|->}[r]
\ar@{|->}[dr] & \underline{H}_{\lceil \lambda \rceil}
\ar@{|->}[d]&\underline{H}_{w_{0}x}
\ar@{|->}[d] \ar@{|->}[drr]& &\\
\op{ch} L(\lambda)\ar@{|->}[u]
\ar@{|->}[r] & \op{Alt} \tilde{E}_\lambda
&\op{Alt} (\underline{P}_{xA^{+}}) \ar@{|->}[rr]
 & &\underline{M}_{xA^{+}}
}
\end{displaymath}
Hier meint in der linken H"alfte $\lambda\in X^+$ ein
dominantes Gewicht, 
$\op{ch} L(\lambda) \in \Bbb{Z} \langle X\rangle^W$ den Charakter der einfachen
endlichdimensionalen Darstellung mit h"ochstem Gewicht
$\lambda$ und $\underline{H}_{\lceil \lambda \rceil}$ ein Element aus der
selbstdualen Basis von Kazhdan und Lusztig.
In der rechten H"alfte meint 
$x$ ein Element $x\in \tilde{\mathcal{W}}$ 
mit $l(w_0 x) = l(w_0)
+l(x)$ alias mit $xA^+=A^+x$ in der dominanten Weylkammer.
\end{enumerate}
\end{Theorem}

\begin{figure}[p]\centering
\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildEOh}\\[4mm]
\noindent 
Grahische Darstellung von $\op{Alt} \tilde{E}_0$ im Fall
des Wurzelsystems $B_2$. Der schraffierte Bereich
ist die dominante Weylkammer.
\end{figure}

\begin{proof}
Schneidet man bei diesem Diagramm die rechte Spitze ab, 
so ist die Kommutativit"at des verbleibenden
Diagramms recht offensichtlich und 
g"alte ganz genauso, wenn  wir in der 
unteren Zeile nicht nur die Teilr"aume der \glqq um $(-\rho)$ alternierenden
Elemente\grqq\  betrachten w"urden und alle Pfeile 
durch Operation von links beziehungsweise rechts auf 
irgendeinem festen  Element von  $\tilde{P}\underline{H}_{w_0}$ 
gegeben w"aren:
Genauer hatten wir den Satake-Isomorphismus 
$$\zeta : \mathcal{L} \langle X \rangle^W
\overset{\sim}{\rightarrow} \tilde{Z}$$ des Rings der Weylgruppeninvarianten 
mit dem  Zentrum $\tilde{Z}$
der erweiterten affinen
Hecke-Algebra 
$\tilde{\mathcal{H}}$ ja gerade definiert durch $c \cdot P =
P\cdot \zeta (c)$ f"ur jedes $P \in \tilde{\mathcal{P}}$,  
daher die Kommutativit"at des linken unteren Dreiecks.
Weiter ist klar, da"s das Daranmultiplizieren von $\underline{H}_{w_{0}}$
in der linken oberen Horizontale ein Ringhomomorpismus 
in die sph"arische Heckealgebra
$${}_0 \mathcal{H}_0 = (\underline{H}_{w_{0}} \mathcal{H} \cap \mathcal{H}
\underline{H}_{w_{0}})$$ ist, deren
Multiplikation eben nicht  die
von der Heckealgebra induzierte Multiplikation ist, sondern
renormalisiert wird zu einer Operation $\ast_0$,  
f"ur die $\underline{H}_{w_{0}}$ dann ein Einselement ist.
Ebenso ist klar,  da"s das obere 
linke Dreieck kommutiert, wobei sein senkrechter Pfeil
die Abbildung $H\mapsto (\op{Alt} \tilde{E}_0)\ast_0 H$ meint mit der
analog wie eben erkl"arten $\ast_0$-Rechtsoperation 
der sph"arischen Heckealgebra  auf $\tilde{\mathcal{P}}
\underline{H}_{w_0}$,  und die Kommutativit"at des mittleren Rechtecks 
ist eh unproblematisch.\\[2mm]
\noindent
Nun zeigen wir, da"s alle Pfeile im Dreieck unten links Isomorphismen
darstellen. F"ur seinen senkrechten Pfeil wissen wir das aus
\ref{??}, der Satake-Isomorphismus ist eben ein Isomorphismus.
F"ur seinen waagerechten Pfeil m"ussen wir etwas mehr arbeiten.
Sicher besteht $\tilde{\mathcal{P}}\underline{H}_{w_{0}}$ 
aus Elementen $P$ mit der
Eigenschaft $P\underline{H}_s = (v +v^{-1}) P$ f"ur alle $s \in W$ und das
liefert sofort, da"s die $\tilde{E}_\lambda$ mit 
$\lambda \in X$ eine $\mathcal{L}$-Basis von 
$\tilde{\mathcal{P}} \underline{H}_{w_{0}}$ bilden.
Das hinwiederum zeigt, da"s die $\op{Alt} \tilde{E}_\lambda$ mit
$\lambda \in X^+$ eine $\mathcal{L}$-Basis von $\op{Alt} (\tilde{\mathcal{P}}
\underline{H}_{w_{0}})$ bilden. 
Eine $\mathcal{L}$-Basis von $\mathcal{L}\langle X \rangle^W$ 
hinwiederum bilden die Bahnensummen $\sum_{\nu\in W\lambda}\nu$ mit
$\lambda \in X^+$,  und 
mithilfe der Formel
$\langle \mu \rangle \tilde{E}_\lambda = \tilde{E}_{\mu +\lambda}$ 
erkennt man, da"s die untere Horizontale bez"uglich dieser Basen
beschrieben wird durch eine obere Dreiecksmatrix mit Einsen auf
der Diagonalen. Also ist sie ein Isomorphismus und 
unser Dreieck unten links besteht in der Tat aus Isomorphismen.
\\[2mm]
\noindent
Wenn wir nun noch zeigen, da"s auch das Dreieck ganz rechts in
unserem Diagramm kommutiert und aus Isomorphismen besteht, so sind wir fertig
mit dem ersten Teil,
denn dann ist die Vertikale des oberen linken Dreiecks jedenfalls
injektiv und elementare Mengenlehre liefert den Rest. 
Nun sind darin jedoch alle drei Abbildungen 
vertr"aglich mit der Rechtsoperation von
$\tilde{\mathcal{H}}$ und  wir haben
\begin{displaymath}
\xymatrix{
\underline{H}_{w_{0}} \ar@{|->}[d] \ar@{|->}[drr]& & \\
\op{Alt} \tilde{E}_0 \ar@{|->}[rr] &&M_{A^{+}}
}
\end{displaymath}
Das zeigt das Kommutieren des Diagramms. Der schr"age Pfeil darin ist 
ein Isomorphismus nach \ref{FF}, und 
die Injektivit"at der unteren Horizontalen
folgt etwa aus \ref{bary}. Damit ist Teil 1 vollst"andig bewiesen.
\\[2mm]
\noindent
Nun wissen wir jedoch f"ur $x \in \tilde{\mathcal{W}}$ mit $l(w_0 x) = l(w_0)
+l(x)$ nach \ref{HHHh}
\begin{displaymath}
\xymatrix{
\underline{H}_{w_{0}x} \ar@{|->}[d]\ar@{|->}[drr]& & \\
\op{Alt} (\underline{P}_{xA^{+}}) \ar@{|->}[rr] &&\underline{M}_{A}
}
\end{displaymath}
wobei wir die im vertikalen Pfeil enthaltene 
Aussage aus den beiden anderen gefolgert
haben, und damit ist die \glqq rechte H"alfte\grqq\  von Teil 2 auch klar.
Es folgt sofort, da"s
f"ur den rechten vertikalen Pfeil der linken H"alfte in Teil 2 
gilt $\underline{H}_{\lceil \lambda \rceil}\mapsto \op{Alt} \tilde{E}_\lambda$, 
und in der unteren Horizontalen ergibt sich die Behauptung
$$\op{ch}(L(\lambda)) (\op{Alt} \tilde{E}_0) = \op{Alt} \tilde{E}_\lambda$$
unmittelbar aus der Weyl'schen Charakterformel. Damit ist der Satz
vollst"andig bewiesen.
\end{proof}




\begin{Korollar}\label{KLPL}
F"ur jedes $x \in \mathcal{W}$, f"ur das der Alkoven $xA^+=A^+x$ in 
der fundamentalen Box
$\Pi$ liegt, gilt in $\mathcal{P}$ die Formel
\begin{displaymath}
\underline{P}_{A^{+}x} = v^{-l(w_0)}A^+ \underline{H}_{w_{0}x}
\end{displaymath}
\end{Korollar}
\begin{Bemerkungl}
  Diese Formel benutzt Lusztig in seiner Arbeit 
\cite{Lu-Ja}, in der er die periodischen Polynome einf"uhrt,
zur Konstruktion seiner \glqq generischen Zerlegungs-Patterns\grqq.  
\end{Bemerkungl}
\begin{proof}
Nach \ref{WeyLu} kennen wir bereits f"ur alle 
$x \in \mathcal{W}$ mit $l(w_0 x) =
l (w_0) + l(x)$, f"ur die also $x A^+$ zur dominanten 
Weylkammer geh"ort, die erste Gleichung der Formelzeile
\begin{displaymath}
\op{Alt} (\underline{P}_{A^{+} x} ) = (\op{Alt} \tilde{E}_0) 
\ast_0 \underline{H}_{w_{0} x} =
\op{Alt} (\tilde{E}_0 \ast_0 \underline{H}_{w_{0}x})
%=\op{Alt} (v^{-l(w_0)}A^+ \underline{H}_{w_{0}}\ast_0 \underline{H}_{w_{0}x})
=\op{Alt} (v^{-l(w_0)}A^+  \underline{H}_{w_{0}x})
\end{displaymath}
Die zweite Gleichung ist klar, da Alt mit der Hecke-Operation und dann auch der
$\ast_0$-Operation vertauscht, und die dritte Gleichung folgt sofort wegen
$\tilde{E}_0 = v^{-l(w_0)}A^+ \underline{H}_{w_{0}}$.
Nun liegt jedoch $\tilde{E}_0$ in den Invarianten der 
endlichen Weylgruppe $\tilde{E}_0 \in \mathcal{P}_0^{W}$ und 
wegen $A^+ x = x A^+ \in \Pi$ gilt nach \ref{BTff} auch 
$\underline{P}_{A^{+}x} \in \mathcal{P}^W_\circ$.
Um das Korollar herzuleiten m"ussen wir also nur noch 
zeigen, da"s die Antisymmetrisierung um $(-\rho)$
eine Injektion $\op{Alt} : \mathcal{P}^W_\circ \hookrightarrow 
\mathcal{P}_\circ$ induziert, und 
das folgt  leicht aus \ref{bary}.
\end{proof}

\begin{Bemerkungl}\label{bary}
Wir vereinbaren, da"s f"ur $P \in \mathcal{P}$ 
sein baryzentrischer Tr"ager $\op{bsupp} (P)$ die Menge 
der Schwerpunkte aller Alkoven sein soll, die in $P$ mit von 
Null verschiedenem Koeffizienten auftreten, und bezeichnen 
mit $\op{cbsupp} (P) = \op{Conv} (\op{bsupp} P)$ die konvexe H"ulle des 
baryzentrischen Tr"agers von $P$.
Nach den Formeln f"ur die Operation der Weylgruppe \ref{FOW} 
haben wir dann f"ur alle $w \in W$ und $P \in \mathcal{P}_\circ $ 
die Identit"at
\begin{displaymath}
\op{cbsupp}( \langle w \rangle P) = w  \op{cbsupp}(P)
\end{displaymath} 
\end{Bemerkungl}



\subsection{Zu Formeln von Lusztig, alt und chaotisch}
\begin{Bemerkungl}
  Wir beginnen mit der Formel
  $$\sum_{w \in W} T_{w} = v^{-r} \underline{H}_{w_{0}}$$
f"ur $r=l(w_0)$.  Wenden wir darauf den
  Automorphismus $bd$ der Hecke-Algebra an, so ergibt sich
  $$\sum_{w\in W} (-q)^{l(w)} T^{-1}_{w} = (-v)^{r}
  \underline{\tilde{H}}_{w_{0}}$$
  mit $q = v^{-2}$ wie immer.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Wir beachten, da"s unsere Surjektion $\xi : \cal{H}
  \twoheadrightarrow \cal{N}$ aus
\ref{FF} denselben Kern hat wie die Multiplikation von
  links mit $\underline{\tilde{H}}_{w_{0}}$ und folgern einen Isomorphismus von
  $\cal{H}$-Rechtsmoduln $\underline{\tilde{H}}_{w_{0}} \cal{H}
  \overset{\sim}{\ra} \cal{N}$ mit $\underline{\tilde{H}}_{w_{0}} \mapsto
  N_{A^{+}}$.
\end{Bemerkungl}
Andererseits haben wir $\cal{H}$-lineare Abbildungen
$$\cal{P}_{\circ} \overset{\op{alt}}{\ra} {}^{\varepsilon}\cal{P}_{\circ}
\overset{\op{res}}{\ra} \cal{N}$$
zu unserer Verf"ugung 
und kennen f"ur alle $A \in \cal{A}^{++}$ die Formel 
$\op{res} \op{alt} \underline{P}_{A}
=\underline{N}_{A}$.
Insbesondere gilt also
$$\underline{N}_{\lambda + A^{+}}= \sum_{w \in W} v^{l(w)} 
N_{\lambda + wA^{+}}$$
f"ur alle $\lambda \in \rho + X^{+}$.
Man sieht weiter explizit, da"s diese $\underline{N}_{\lambda + A^{+}}$ 
eine $\cal{L}$-Basis
von $\cal{N}\underline{H}_{w_{0}}$ bilden, sie entsprechen Lusztigs 
$\cal{J}_{\lambda} \in
\underline{\tilde{H}}_{w_{0}} \cal{H} \underline{H}_{w_{0}}$.
Die Formel 6.6 aus [Lu] kann man nun einsehen wie folgt.
Die $\op{e}^{\lambda} \in \cal{H}$ sind ja definiert 
durch die Gleichung $A \op{e}^{\lambda} = \lambda
+ A$ in $\cal{P}$,  zumindest f"ur $\lambda \in \langle R\rangle$ bei mir.
Wir folgern
$$\begin{array}{ccl}
\underline{N}_{\rho +A^{+}} (\sum_{\mu \in W\lambda} \op{e}^{\mu}) 
&=& \op{res}\op{alt}
\underline{P}_{\rho +A^{+}} (\sum_{\mu \in W\lambda} \op{e}^{\mu})\\[2mm]
 & =& \op{res}\op{alt} \sum_{\mu \in W\lambda} \underline{P}_{\rho 
+ \mu +A^{+}}\\[2mm]
 &=& \op{res} \sum_{x,y \in W} \frac{1}{|W_{\lambda}|} (-1)^{x} 
\underline{P}_{x (\rho +y \lambda)
 +A^{+}}


\end{array}$$
und ersetzen wir in dieser Summe erst $x$ durch $xy^{-1}$ und 
dann $y^{-1}$ durch $z$, 
so wird sie zu
$$\begin{array}{ccl}
 &=& \op{res} \sum_{x,z \in W} \frac{1}{|W_{\lambda}|} (-1)^{xz} 
\underline{P}_{x (\lambda + z \rho) +A^{+}}
\\[2mm]
 &=& \op{res} \op{alt} \sum_{z \in W} \frac{1}{|W_{\lambda}|} (-1)^{z} 
\underline{P}_{\lambda +z \rho +A^{+}}
 \end{array}$$
und das liefert Lusztig's Formel mit der Bemerkung, da"s f"ur alle 
$\lambda$ unser
$\op{res}\op{alt}\underline{P}_{\lambda + A^{+}} \in \cal{N} 
\underline{H}_{w_{0}}$
bis auf Skalare Lusztig's
$\cal{J}_{\lambda} \in \underline{\tilde{H}}_{w_{0}} \cal{H} 
\underline{H}_{w_{0}}$
entspricht.
Wir k"onnen auch in ${}^{\varepsilon}\cal{P}_{\circ}$ den Teilraum aller $P$ betrachten
mit $P\underline{H}_{s} = (v+v^{-1})P$ f"ur alle $s \in \cal{S}_{0}$.
Wir bezeichnen unseren neuen Teilraum mit
${}^{\varepsilon}\cal{P}^{1}_{\circ}$.
So haben wir
$${}^{\varepsilon}\cal{P}^{1}_{\circ} \overset{\overset{\op{res}}{\sim}}{\ra} 
\cal{N}\underline{H}_{w_{0}}
\overset{\sim}{\leftarrow} \underline{\tilde{H}}_{w_{0}} \cal{H} 
\underline{H}_{w_{0}}$$




Eine "ahnlich renormalisierte Operation macht nun 
$\underline{\tilde{H}}_{w_{0}} \cal{H}
\underline{H}_{w_{0}}$ und
jeden der von uns betrachteten isomorphen R"aume zu einem 
freien ${}^{+}\cal{H}^{+}$-Rechtsmodul
vom Rang 1.
Andererseits erkennen wir insbesondere bei ${}^{-}\cal{P}_{\circ}^{+}$ auch,
da"s wir einen freien Linksmodul "uber $\cal{L}\langle\langle 
R\rangle\rangle ^{W}$ vor uns
haben, und diese beiden Operationen kommutieren.
Wir folgern, da"s jedes Basiselement unseres Moduls einen Isomorphismus
$\cal{L}\langle\langle R\rangle\rangle ^{W} 
\overset{\sim}{\ra} {}^{+}\cal{H}^{+}$
definiert, der dann wegen der Kommutativit"at unserer Ringe noch nicht
einmal vom gew"ahlten Basiselement abh"angt.
Das ist der \defind{Satake-Isomorphismus} und der soll die Weyl-Charaktere
verwandeln in die Kazhdan-Lusztig-Basis.

\subsection{Riche-Williamson}
$\underline M_w\mapsto \underline N_{t_\rho w}$ unter
$\varphi:\mathcal M\ra\mathcal N$ mit
$M_e\mapsto \underline N_{t_\rho}$.
\subsection{Der Satake-Isomorphismus}
\begin{Bemerkungl}
Seien $R\supset R^+$ ein Wurzelsystem
mit einem System positiver Wurzeln, $\cal{W}\supset W$ die affine
Weylgruppe und die endliche Weylgruppe.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}\label{SPH}
  In der affinen 
Hecke-Algebra $\cal{H}$  
betrachten wir 
in Spezialisierung von
\ref{KGVv} den $\cal{L}$-Untermodul ${}_{0}\cal{H}_{0}$ aller 
Elemente $H
  \in \cal{H}$ mit $\underline{H}_{s} H= H\underline{H}_{s} = (v +v^{-1}) H$
f"ur alle einfachen Spiegelungen der endlichen Weylgruppe 
  $s \in \cal{S}_{0}$. 
  Mit der in \ref{KGVV} 
erkl"arten renormalisierten 
Multiplikation $\ast=\ast_0$ wird ${}_{0}\cal{H}_{0}$ ein
Ring, die sogenannte \defind{sph"arische
    Hecke-Algebra}. Eine Basis "uber $\cal{L}$ der
sph"arischen Hecke-Algebra bilden zum Beispiel die
$\underline{H}_{x}$,  wenn $x$ "uber
  die l"angsten Repr"asentanten der Doppelnebenklassen $W\backslash \cal{W} /W$
  l"auft. 
\end{Bemerkungl}



\begin{Bemerkungl}
Der durch die Rechtsoperation auf dem Alkoven $w_0A^+\in\cal{P}$ 
als Element des periodischen Hecke-Moduls $\cal{P}$ 
erkl"arte Isomorphismus
\begin{displaymath}
  \begin{array}{ccc}
\mathcal{H} &\sira &\mathcal{P}\\
 H &\mapsto& (w_0A^+) H
\end{array}
\end{displaymath}
induziert wegen ${}_0\mathcal{H}_0\subset\mathcal{H}\underline{H}_{w_0}$   eine Injektion 
${}_0\mathcal{H}_0 \hookrightarrow \mathcal{P}
\underline{H}_{w_0}$. Sie ist sicher  vertr"aglich mit der 
Rechtsoperation von ${}_0\mathcal{H}_0$ auf $\mathcal{P}
\underline{H}_{w_0}$,  die durch die
in offensichtlicher Weise renormalisierte
Multiplikation $\ast_0$ erkl"art wird. 
Im periodischen Heckemodul $\mathcal{P}$ gilt 
weiter f"ur jeden
Alkoven $A = \lambda + x 
A^+$ mit $\lambda \in \langle R\rangle $ im Wurzelgitter und $x \in W$ in der
endlichen Weylgruppe nach \ref{QSDH}  die Formel
\begin{displaymath}
A \underline{H}_{w_0} = v^{l(x) - l(w_0)} E_\lambda
\end{displaymath}
Das zeigt die Inklusion $\mathcal{P}
\underline{H}_{w_0}\subset \cal{P}_\circ$. 
Weiter k"onnen wir wegen $(w_0 A^+)\underline{H}_{w_0} = E_0$
unsere Injektion  auch in der Gestalt
$$
\begin{array}{ccc}
{}_0\mathcal{H}_0 &\hookrightarrow &\mathcal{P}\underline{H}_{w_0}\\
H&\mapsto& E_0 \ast_0 H
\end{array}
$$ 
schreiben und erkennen so, 
da"s ihr Bild enthalten ist in den Invarianten
f"ur die Operation der endlichen Weylgruppe $W$ auf 
$\mathcal{P}\underline{H}_{w_0} \subset
\mathcal{P}_\circ$.
\end{Bemerkungl}
\begin{Lemma} Sei $\mathcal{P}$ der periodische Hecke-Modul.\label{pBIM} 
  \begin{enumerate}
\item
Der Raum  $(\mathcal{P}\underline{H}_{w_0})^W$ ist
ein freier $\mathcal{L} \llangle
 R\rrangle^W$-Modul mit Basis 
$E_0$.
  \item 
Der Raum $(\mathcal{P}\underline{H}_{w_0})^W$ ist f"ur die durch $\ast_0$
    gegebene Rechtsoperation der sph"arischen Hecke-Algebra ${}_0\mathcal{H}_0$
    frei mit Basis $E_0$.
\end{enumerate}
\end{Lemma}
\begin{proof}
Die erste Aussage ist klar nach dem Vorhergehenden.
Wie bereits erw"ahnt  
bilden weiter die $\underline{H}_x$ mit $x$ den l"angsten
  Doppelnebenklassenrepr"asentanten eine $\mathcal{L}$-Basis von
  ${}_0\mathcal{H}_0$. Sicher erscheint weiter der Alkoven $Ax$ 
in $A^+\underline{H}_x=v^{-l(w_0)}E_0\ast_0 \underline{H}_x$ mit
  dem Koeffizienten $1\in\cal{L}$. Mit einem Induktionsargument folgt, da"s
  $E_0$ auch ein Erzeugendensystem von
  $(\mathcal{P}\underline{H}_{w_0})^W$ als ${}_0\mathcal{H}_0$-Rechtsmodul ist,
  denn $E_0 \ast_0\underline{H}_x$ ist eine Summe
  von $E_\lambda$ mit einer $\cal{L}$-Linearkombination von $E_\mu$ f"ur 
$\mu$
  gr"o"ser $\lambda$ in einer geeigneten Teilordnung auf dem
Schnitt antidominanten Weylkammer mit dem Wurzelgitter.
\end{proof}
\begin{Bemerkungl}
  Formal zeigt man ganz allgemein, da"s es f"ur jeden von Null verschiedenen
  kommutativen Ring $R$ und jeden freien $R$-Modul 
$M$ vom Rang Eins genau einen
  Ringisomorphismus $\psi: R\sira \op{End}_R M$ gibt mit $(\psi(r))(m)=rm$ f"ur
  alle $m\in M$. Unser von beiden Seiten freie Bimodul 
vom Rang Eins aus \ref{pBIM} liefert also einen Isomorphismus zwischen
den von rechts und links operierenden Ringen, den
  sogenannten \defind{Satake-Isomorphismus}
\begin{displaymath}
\psi: {}_0\mathcal{H}_0 \sira 
\mathcal{L} \llangle R \rrangle^W
\end{displaymath}
Per definitionem ist er charakterisiert durch $m\ast_0 H=\psi(H)m$ f"ur alle 
$m\in (\mathcal{P}\underline{H}_{w_0})^W$.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
Erinnert man sich an die Einbettung von
$j: \mathcal{L} \llangle R \rrangle\hra \cal{H}$
aus \ref{AFHE}, unter der ja $\mathcal{L} \llangle R \rrangle^W$
mit dem Zentrum $Z$ der Hecke-Algebra identifiziert wird,
so erkennt man, da"s $(\mathcal{P}\underline{H}_{w_0})^W$ auch ein freier 
$Z$-Rechtsmodul vom Rang Eins ist und da"s wir einen 
Isomorphismus $\xi: Z\sira {}_0\mathcal{H}_0$ definieren
k"onnen durch die Bedingung, da"s gilt $m z= m\ast_0 \xi(z)$ f"ur
alle $m\in (\mathcal{P}\underline{H}_{w_0})^W$.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
Dasselbe scheint zu funktionieren, wenn man auf
 $\underline{\tilde{H}}_{w_{0}} \cal{H}
\underline{H}_{w_{0}}$ die Rechtsoperation des Zentrums $Z$ mit 
der $\ast_0$-Rechtsoperation der sph"arischen Hecke-Algebra 
${}_0\mathcal{H}_0$ vergleicht. Mehr dazu findet man in etwas 
chaotischer Form im vorhergehenden Abschnitt.
Aarun Ram sagt mir, das sei schlicht $\xi: Z\sira {}_0\mathcal{H}_0$ 
die Multiplikation mit $\underline{H}_{w_0}$. Er scheint auch 
(in der Arbeit mit Nelson) einen sch"onen Beweis f"ur den
anschlie"senden Satz zu geben.
\end{Bemerkungl}
\begin{Satz}[\textbf{Kazhdan-Lusztig-Basis und Weyl-Charaktere}]
Unter dem Sa\-ta\-ke-Isomorphismus entsprechen die Elemente der selbstdualen Basis
von Kazh\-dan-Lusz\-tig den Weyl-Cha\-rak\-te\-ren. Betrachten wir genauer 
f"ur jedes dominante Gewicht aus dem Wurzelgitter
$\lambda \in \langle R \rangle $ das Element $x$ der affinen 
Weylgruppe mit $A^+x = w_0 (\lambda + A^+)$,  so haben wir unter
dem Satake-Isomorphismus
\begin{displaymath}
\underline{H}_x \mapsto \op{ch} L (\lambda)
\end{displaymath}
\end{Satz}
\begin{Bemerkungl}
Insbesondere entspricht also unter dem Satake-Iso\-mor\-phis\-mus
die Dualit"at auf 
${}_0\mathcal{H}_0$ derjenigen Dualit"at auf
$\mathcal{L} \langle \langle R \rangle \rangle^W$, 
die von der Substitution $v \mapsto
v^{-1}$ im Ring $\mathcal{L} = \Bbb{Z} [v,v^{-1}]$ 
der Laurentpolynome herkommt.
\end{Bemerkungl}
\begin{Beispiel}
Das nebenstehende Bild 
\begin{figure}[p]
  \centering
  \includegraphics[height=\textheight]{SkriptenBilder/BildSat2}
%\\ \noindent Eine  Abbildung einer Menge mit
%f"unf in eine mit drei Elementen
\end{figure}
illustriert 
die Behauptung des Satzes f"ur die einfachste affine Spiegelungsgruppe
im Fall $x = st s$,  in dem 
das selbstduale Element $ \underline{H}_{x}$  gegeben wird durch 
die Formel $ \underline{H}_{x}=  \underline{H}_s 
\underline{H}_t \underline{H}_s
-\underline{H}_s$.
\end{Beispiel}






%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
%                                                                         %
%                   N  O  T  A  T  I  O  N  E  N                          %
%                                                                         %
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%

\newpage\subsection{Notationen}

\begin{tabbing}
$\beta\ua A$,  $\beta\da A$ \=
\kill
$(\cal{W}, \cal{S})$ \>eine Coxeter-Gruppe, \\ \>ab Abschnitt \ref{parr} die
affine Weyl-Gruppe\\
$\tilde{\cal{W}}$ \>die erweiterte
affine Weyl-Gruppe $W\ltimes X$\\
$(\cal{W}_f, \cal{S}_f)$ \>eine parabolische Untergruppe von $\cal{W}$\\
$\cal{W}^f$ \>die k\"urzesten Repr\"asentanten der \\ \>Rechtsnebenklassen
$\cal{W}_f\backslash\cal{W}$\\
$\cal{W}_\lambda$ \>die Standgruppe von $\lambda$ in $\cal{W}$\\
$W=\cal{W}_0$ \>die endliche Weylgruppe\\
$W_\lambda$ \>die Standgruppe von $\lambda$ in $W$\\
$\rho$ \>die Halbsumme der positiven Wurzeln\\
$\cal{C}$ \> die dominante Weylkammer\\
$\cal{A}$ \>die Menge aller Alkoven\\
$\cal{A}^+$ \>die Menge aller Alkoven \\ \>in der dominanten Weylkammer $\cal{C}$\\
$\cal{A}^{++}$ \>die Menge aller Alkoven in $\rho+\cal{C}$\\
$A^+$ \>der fundamentale dominante Alkoven\\
$\cal{A}^\iota$ \>die Menge aller Alkoven \\ \>im fundamentalen dominanten $\iota$-Streifen\\
$\cal{F}$ \>die Menge aller affinen Spiegel\\
$F^+$,  $F^-$ \>offener positiver und negativer Halbraum zu \\
 \>eines Spiegels $F\in\cal{F}$\\
$\preceq$ \>Lusztig's Teilordnung auf den Alkoven\\
$d(A,B)$ \> gewichtete Zahl der Spiegel, \\
 \>die $A$ und $B$ trennen, siehe
 \ref{dab}\\
$\beta\ua A$,  $\beta\da A$ \>definiert im Beweis von Proposition
\ref{uua}\\
$X$ \>das Gewichtegitter\\
$l(x)$ \>die L\"ange des Elements $x$ einer Coxeter-Gruppe\\
$w_0$ \>das l\"angste Element von $W$\\
$r$ \>die L\"ange von $w_0$\\
$\Pi$ \>die fundamentale Box\\
$\Pi_\lambda$ \>die verschobene Box $\lambda+\Pi$\\
$\lambda(A)$ \>die untere Ecke der Box, die $A$ enth\"alt\\
$\check A$ \>entsteht, wenn man $A$ mit $w_0$ um $\lambda(A)$ dreht\\
$\hat A$ \> $A\mapsto \hat A$ ist invers zu $A\mapsto\check A$\\
$\cal{H}$ \>die Hecke-Algebra\\
$d$ \>ihre Standard-Involution $d:H\mapsto\overline H$\\
$i,\delta$ \>zwei involutive Antiautomorphismen von $\cal{H}$\\
 \>definiert ganz zu Anfang\\
$a,b$ \>zwei involutive Automorphismen von $\cal{H}$\\
 \>definiert ganz zu Anfang\\
$\varphi$-linear \>definiert vor Theorem \ref{EPa}\\
$\cal{L}$ \>der Ring der Laurent-Polynome $\cal{L}=\Bbb{Z}[v,v^{-1}]$\\
${{\underline H}_s}$ \>selbstduale Erzeuger ${{\underline H}_s}=v(T_s+1)$ von $\cal{H}$
\end{tabbing}
\begin{center}{Einige Hecke-Moduln mit Dualit\"at, Standard-Basis,\\
selbstdualer Basis und \"Ubergangskonstanten}
\end{center}
\begin{tabbing}
$(\cal{M}^*, M^x, {\underline M}^x, m^{x,y})$ \=     \kill
$(\cal{H}, H_x, {\underline H}_x, h_{x,y})$ \>die Hecke-Algebra selbst,
$H_x=v^{l(x)} T_x$\vspace{0.2cm}\\
$(\cal{M}, M_x, {\underline M}_x, m_{x,y})$ \>Deodhars parabolische
Versionen,\\
$(\cal{N}, N_x, {\underline N}_x, n_{x,y})$ \>f\"ur
$x,y\in\cal{W}^f$\vspace{0.2cm}\\
$(\cal{M}^*, M^x, {\underline M}^x, m^{x,y})$ \>Die dazu dualen Hecke-Moduln,\\
$(\cal{N}^*, N^x, {\underline N}^x, n^{x,y})$ \>f\"ur $x,y\in \cal{W}^f$
\end{tabbing}\vspace{0.2cm}

Ab Abschnitt \ref{per} identifizieren wir $\cal{W}^0\cong\cal{A}^+$ und schreiben
$M_A$,  ${\underline M}_A$,  $m_{A,B}\ldots$ f\"ur $M_x$,  ${\underline
M}_x$,  $m_{x,y}\ldots$

\vspace{0.3cm}
\begin{tabbing}
$(\cal{P}, A, {\underline P}_A,p_{A,B})$ \= Lusztig's periodischer Hecke-Modul,\\
 \>$A$ l"auft "uber $\cal{A}$\\
$\cal{P}_{\circ}$ \>Untermodul von $\cal{P}$,  der eine Dualit\"at besitzt\\
$(\cal{P}^\iota, A, {\underline P}^\iota_A,\;)$ \> Lusztig's parabolischer periodischer Hecke-Modul,\\
 \>$A$ l"auft "uber $\cal{A}^\iota$\\
$\cal{P}^\iota_{\circ}$ \>Untermodul von $\cal{P}^\iota$,  der eine Dualit\"at besitzt\\
$q_{A,B}$ \>die (renormierten) generischen Polynome\\
$w*A$ \>eine neue Operation von $\tilde{\cal{W}}$ auf $\cal{A}$, \\
 \>$w*(\lambda+B)=(w\lambda)+B$ f\"ur $\lambda\in X$,  $B\subset \Pi$\\
$\langle w\rangle$ \>Operation von $w\in\tilde{\cal{W}}$ auf $\cal{P}_{\circ}$,  siehe \ref{uuua}\\

\end{tabbing}

%%% Local Variables: 
%%% mode: latex
%%% TeX-master: "XXSPW"
%%% End: 
