%Ein Bild: width=\textwidth
%Zwei Bilder: height=0.4\textheight ohne Text, 9-8cm mit Text
%\begin{figure}[p]\centering\includegraphics[height=0.4\textheight oder width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildGibtsnet}\\[4mm]
%\noindent BlahBlah\end{figure}

%tar cfz Docutexh.tar */*/*.tex
%tar xfz Docutexb.tar

%Index Machen: makeindex -g -s german.ist AATOTAL

%BILDER VORBEREITEN
%B.bb von B.ps Kriegen: for i in *.ps; do grep ^%%BoundingBox $i >$i.bb; done
%BILDER EIN BISSEL VERPACKEN
%gzip *.ps
%Alt-x server-start (f"ur Quelltextsuche bei emacs)
%xdvi -editor 'emacsclient --no-wait' AATOTAL.dvi

%AATOTAL INTERN VER"OFFENTLICHEN: 
%in /Documents/Skripten/Skripten/SkriptenBilder machen:
%for i in *.ps; do grep ^%%BoundingBox $i >$i.bb; done
%gzip *.ps
%in /Documents/Skripten/Skripten machen:
%scp AATOTALd.dvi soergel@tux00:/webserver/home/intern/soergel/AATOTALd.dvi
%tar cf SkriptenBilder.tar SkriptenBilder/*.*ps*
%scp SkriptenBilder.tar soergel@tux00:/webserver/home/intern/soergel/

%BILDER IN UNI VERPACKEN:
%soergel@soerdell:~/Documents/Skripten/Skripten> tar cfz SkriptenBilder.tar SkriptenBilder/*
%BILDER F"UR DAS HEIMHOLEN AUF DEN WEBSERVER LEGEN:
%scp SkriptenBilder.tar
%soergel@tux00:/webserver/home/soergel/Skripten/SkriptenBilder.tar
%BILDER ZUHAUSE VOM SERVER HOLEN:
%scp  soergel@tux00.mathematik.uni-freiburg.de:/webserver/home/soergel/Skripten/SkriptenBilder.tar SkriptenBilder.tar
%BILDER ZUHAUSE AUSPACKEN:
%soergel@linux:~/Documents/Skripten/Skripten> tar xf SkriptenBilder.tar
%soergel@linux:~/Documents/Skripten/Skripten> tar cfz SkriptenBilder.tar SkriptenBilder/BildA.ps.bb
%scp SkriptenBilder.tar soergel@tux00.mathematik.uni-freiburg.de:/webserver/home/soergel/Skripten/SkriptenBilder.tar




%Anleitung xypic
%http://www.uni-koblenz.de/~texadmin/texmf/doc/html/latex/contrib/xypic/xyguide-html/index.html



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\makeindex
\begin{document}
\title{Mathematische Werkbank}
\author{Wolfgang Soergel}
\maketitle
%\psdraft
\dominitoc
%\addtocontents{toc}{Index}

Im ersten Kapitel habe ich Notationen und Begriffsbildungen
zusammengefa"st, von denen ich mir vorstelle,
da"s sie zu Beginn des Studiums in enger Abstimmung zwischen den
beiden  Grundvorlesungen entwickelt werden k"onnten. Im zweiten Kapitel 
steht allerhand "uber Mathematik, das nicht zum logisch koh"arenten 
Aufbau beitr"agt und teilweise auch stark pers"onlich
gef"arbt ist.  
Die weitere Einteilung in Kapitel 
spiegelt inhaltliche Einheiten wieder, darf aber nicht als 
Einteilung in Vorlesungen mi"sverstanden werden. 
Mir scheint zum Beispiel, da"s der Stoff der folgenden beiden
Kapitel "uber Funktionen einer und 
mehrerer reellen Ver"anderlichen 
mit seinen 347 Textseiten zusammen mit der
H"alfte der 29 Textseiten aus dem ersten Kapitel mit den Grundlagen
in etwa drei vierst"undige
Vorlesungen f"ullen k"onnte. Besonders
w"unschenswert f"ur einen derartigen Grundkurs
schiene mir, zus"atzlich noch die ersten 30 Seiten des Kapitels
"uber Funktionenr"aume und Symmetrien bis 
zur Fouriertransformation zu behandeln
und daf"ur notfalls das eine oder andere wegzulassen.





\tableofcontents


\newpage
\part{Grundlagen}
\chapter{Allgemeine Grundlagen}
In diesem ersten Kapitel habe ich Notationen und Begriffsbildungen
zusammengefa"st, von denen ich mir vorstelle,
da"s sie zu Beginn des Studiums in enger Abstimmung zwischen den
beiden  Grundvorlesungen erkl"art werden k"onnten.
\minitoc\newpage
\include{An01Grundlagen}\newpage
\include{AlgGrundbegriffe}\newpage



\chapter{Geschichtliches und Philosophisches}
In diesem  Kapitel 
steht allerhand "uber Mathematik, das nicht zum logisch koh"arenten 
Aufbau beitr"agt und teilweise auch stark pers"onlich
gef"arbt ist.
\minitoc\newpage
\include{GeschPhil}\newpage


\part{Analysis}%Derzeit 98 Bildseiten in Ana 1-3
\chapter[Funktionen einer Ver"anderlichen]{Funktionen einer reellen   
Ver"anderlichen}%Derzeit 59 Bildseiten in Ana 1
Die hier und im folgenden  gegebene Einteilung in Kapitel 
spiegelt inhaltliche Einheiten wieder und darf  nicht als 
Einteilung in Vorlesungen mi"sverstanden werden. 
Mir scheint etwa, da"s der Stoff der n"achsten beiden
Kapitel "uber Funktionen einer und 
mehrerer reellen Ver"anderlichen 
mit seinen 347 Textseiten zusammen mit der
H"alfte der 29 Textseiten aus dem ersten Kapitel zu den Grundlagen
in etwa drei vierst"undige
Vorlesungen f"ullen k"onnte. Besonders
w"unschenswert f"ur einen derartigen Grundkurs
schiene mir, zus"atzlich noch die ersten 30 Seiten des Kapitels
"uber Funktionenr"aume und Fouriertransformation zu behandeln,
und daf"ur notfalls das eine oder andere wegzulassen.
\minitoc\newpage
%\include{An00Vortext}\newpage
\include{DiereellenZahlen}\newpage
\include{An03Folgen}\newpage
\include{An04Stetig}\newpage
\include{An05DiffInt}\newpage
\include{An06Reihen}\newpage
\include{An07StetigM}\newpage
\include{An08Trigo}\newpage
\include{An09Komplex}\newpage
\include{An10Four}\newpage

\chapter[Funktionen mehrerer 
Ver"anderlichen]{Funktionen mehrerer reellen  
Ver"anderlichen}%Derzeit 39 Bildseiten
\minitoc\newpage
\include{An11DiffM}\newpage
\include{An12MInt}\newpage
\include{An13UmkehrMgf}\newpage
%\chapter[Lebesgue-Integral und 
%Integrals"atze]{Lebesgue-Integral und 
%Integrals"atze}
%\minitoc\newpage
\include{An15Mass}\newpage
%\include{IntMgf}\newpage
\include{An14DiffStokes}\newpage



\chapter{Funktionenr"aume und Symmetrien}
\minitoc\newpage
\include{Fouriereihen}\newpage
\include{An17FourierTransformationen}\newpage
\include{Spektralsatz}\newpage
\include{Fourieralt}\newpage


\chapter{Mannigfaltigkeiten und Liegruppen}
\minitoc\newpage
\include{EinbettLie}\newpage
\include{To01MengentheoretischeTopologie}\newpage
\include{Mannigfaltigkeiten}\newpage
\include{KompakteLie}\newpage
\include{Lie03Spiegelungsgruppen}\newpage 
\include{Lie03Wurzelsysteme}\newpage 
\include{FunkKLie}\newpage
\include{Lie13Darstellungen}\newpage
\include{Lie14Konvolutionen}\newpage
\include{AbstrakteLie}\newpage
\include{MgfSteinbruch}\newpage



\chapter{Mist und Versuche}
\minitoc\newpage
\include{An19Steinbruch}\newpage
\include{SchrottMassInt}\newpage

%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
\newpage
\chapter{Funktionentheorie}\label{Fukt}
\minitoc\newpage
\include{Funktionentheorie}\newpage
\include{Funktionentheorie2}\newpage
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
\part{Algebra}
\chapter{Lineare Algebra}
Dieses Kapitel ist noch eher eine chaotische Sammlung 
einzelner Abschnitte.
\minitoc\newpage
\include{LA}\newpage
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%

\chapter{Algebra}
Die Bezeichnung kommt von arabisch
\glqq al-jabr\grqq, das in der Medizin das Wiedereinrenken eines Gelenks
bezeichnete und in der Mathematik f"ur eine Umformung stand, die man
heute das \glqq Her"uberschaffen durch Subtraktion\grqq\  eines Terms von der 
einen auf die andere Seite einer Gleichung nennen w"urde.
Die Abschnitte bis zur Galois-Theorie einschlie"slich sollten in etwa den
Standard-Stoff einer Algebra-Vorlesung f"ur das dritte Semester abdecken.
\minitoc\newpage


\include{Algebra01Gruppen}\newpage
\include{Algebra02Ringe}\newpage
\include{Algebra03Koerper}\newpage
\include{Algebra04Galoisetheorie}\newpage
\include{Algebra05VerallgemeinerungInsUnendliche}\newpage
\include{Algebra06DarstellungstheorieVonEndlichenGruppen}\newpage

%\begin{comment}

\include{WeitDarst}\newpage
\include{Algebra08Vermischtes}\newpage
\include{Algebra09LV}\newpage

%\end{comment}
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
\chapter{Algebraische Geometrie}
Auch dies Kapitel ist noch sehr rudiment"ar.
\minitoc\newpage
\include{RaumeRinge}\newpage
\include{AlgGeom}\newpage
\include{ZurAlgGeom}\newpage
\include{Alggeom}\newpage
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%


%\end{document}
\part{Topologie}
\chapter[Fundamentalgruppe]{Fundamentalgruppe und "Uberlagerungen}
Im folgenden setze ich Grundkenntnisse in mengentheoretischer Topologie 
voraus, wie sie etwa in \ref{GruTo} 
aufbauend auf \ref{Zuw}, \ref{WeHo} und \ref{ToRa} erkl"art werden.
F\"{u}r Korrekturen zu vorl"aufigen Versionen danke ich vielen Freiburger
Studentinnen und Studenten, insbesondere Gregor Fritz, Gerald H\"{o}hn, Stephan
Wehrheim, Isolde Adler, Olaf Schn"urer, Matthias Ansorge.  \minitoc\newpage


\include{To02HomotopieundFundamentalgruppe}\newpage %b
\include{To03KategorienundFunktoren}\newpage %b
\include{To04BerechnungeinigerFundamentalgruppen}\newpage %b
\include{To05Ueberlagerungstheorie}\newpage %b
\chapter{Singul"are Homologie} 
\minitoc\newpage
\include{To06SingulaereHomologie}\newpage %b
\include{To08Koeffizientenwechsel}\newpage
\include{To10Kohomologie}\newpage
\chapter{Garbenkohomologie} \minitoc\newpage
\include{To11Garbenkohomologie}\newpage
\include{To12BeispielezurGarbenkohomologie}\newpage
%\include{Dualitaet}\newpage
\include{To13AbstrakteHomologischeAlgebra}\newpage

\chapter{Garbenkohounreif} \minitoc\newpage

\include{DerKat}\newpage
\include{To14AusGarbenkohomologie}\newpage
\include{To15AequivariantederivierteKategorie}\newpage
\include{To16pologieSteinbruch}\newpage




\part{Lie-Theorie}
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%

F"ur Korrekturen und Vereinfachungen danke ich vielen Freiburger Studenten,
insbesondere Catharina Stroppel, Olaf Schn"urer.  


\chapter{Liealgebren}
\minitoc\newpage
\include{Lie01AllgemeineTheorie}\newpage %b
\include{Lie02Komplexe}\newpage %b
\include{Lie04EinfacheEndlichDarstellungen}\newpage %b
%\include{Lie04EinfacheEndlichDarstellungenalt}\newpage
\include{Lie05MehrSpiegelungsgruppen}\newpage

\begin{comment}
\chapter{Kategorie $\cal{O}$}\minitoc\newpage
\include{Lie06Einhuellende}\newpage
\include{Lie09KategorieO}\newpage
\include{Lie10Verschiebung}\newpage
\include{Lie11Summenformel}\newpage
\include{Lie12HarishChandra}\newpage



\chapter{Chaos zur Darstellungstheorie}\minitoc\newpage
\include{Lie15Halde}\newpage
\include{LieKombKipp}\newpage
\include{Dmod}
%\end{comment}
%\include{G2}\newpage

\part{Verschiedenes}
\chapter{Hintergrundmusik}
Hier wird einiges zusammengefa"st, was nirgends anders
so recht seinen Platz gefunden hat, mir aber doch wichtig scheint. 
\minitoc\newpage
\include{Hintergrundmusik}\newpage
\include{Kategorienlok}
%\chapter{Schrott}\include{Schrott}\newpage
%Alte Versionen von Kapiteln, die eigentlich ausgeschlachtet sind, 
%aber sicherheitshalber noch aufgehoben werden.
\begin{comment}
\chapter{Ideen f"ur Arbeiten}
\section{Kleineres}
\begin{enumerate}
\item (Vielleicht Bachelor.)
Wer pr"uft mir \ref{Hallf}? Hier soll die Hall-Komultiplikation
m"oglichst nat"urlich formuliert werden.
\item
Wer erkl"art mir \ref{VVV}? Wohl eher keine Arbeit, ich bin nur
zu ungebildet dazu und erwarte, da"s man es schon in der 
Literatur finden kann.
\item
Affine Bimoduln und endliche Darstellungen. (Florian Klein?)
\item 
\ref{PDFo}, ganzzahlige Formalit"at von Fahnenmannigfaltigkeiten.
Wie sieht die geometrische Hecke-Algebra "uber komischen Ringen aus?
(Gerrit Begher) 
\item
\ref{DHSy}, deformierte Homomorphismen nach Styrkas. (David Nies?)
\item
\ref{PBeLu}, 
Problem bei unbeschr"ankten "aquivarianten derivierten 
Kategorien. (David Stotz?)
\item
\ref{Aufgabe}, Derivierte Kategorie der Garben auf einem Produkt.
\item
Kann man Bemerkung 6.8 aus meiner Bimodularbeit mit Demazure-Operatoren l"osen?
\item
Erh"alt man neue kanonische Basen f"ur Quantengruppen mit
IC und positive-Charakteristik-Koeffizienten?
\item
Eher Staatsexamen, und noch angucken: Tits-Kegel und analoge
Argumente "uber angeordnetem K"orper formulieren wie \ref{TiKe}.
Mit den Notationen dort sollte $T=W\bar{A}^+\subset V^\ast$ konvex 
sein, und ich w"urde erwarten, da"s jedes in $T$ enthaltene
offene Geradensegment h"ochstens endlich viele Spiegelhyperebenen trifft.
Von da ausgehend mag man die Argumente im Zusammenhang mit
affinen Spiegelungsgruppen wiederholen k"onnen.
\item (Staatsexamen)
Man definiere  f"ur eine endliche Teilmenge $E$ des Raums
ihre \defind{Abst"andezahl} $A(E)$ 
als die Zahl der m"oglichen von Null verschiedenen 
verschiedenen Abst"ande zwischen ihren 
 Elementen. Welche M"oglichkeiten gibt es f"ur Abst"andezahl 
$\leq 3$? Kriegt man im Wesentlichen die platonischen K"orper,
vergleiche \ref{PlK}? Welche M"oglichkeiten bestehen "uberhaupt f"ur
$A(E)<|E|$?
\item
K"ocher f"ur parabolische $G_1T$-Moduln? [Kaneda].
\item (Staatsexamen)
Man verallgemeinere \ref{DuSk} auf h"ohere Dimensionen:
Eine Untergruppe $D\subset \op{GL}(V)$ der Automorphismengruppe 
 eines
endlichdimensionalen reellen Vektorraums $V,$ 
die einfach transitiv operiert auf der Menge aller 
geeignet definierten \glqq Halbraumfahnen\grqq\  ist bereits die
$\op{SO}(b)$ f"ur ein bis auf eine positive multiplikative Konstante
eindeutig bestimmtes Skalarprodukt $b.$ In welchen Dimensionen geht das gut?
Unter welchen Voraussetzungen kann es "uber allgemeineren 
angeordneten K"orpern  
gezeigt werden?
\item
(Bachelor?) Man diskutiere die Nat"urlichkeit der 
Spaltung im universellen Koeffiziententheorem, siehe \ref{NatS}.
\item
Man berechne in kleinen F"allen die Projektiven in
der Kategorie $\cal{O}$ mit diagonaler Operation
der Cartan \emph{und} diagonaler Operation des Zentrums.
Gibt es in dieser Kategorie nichttriviale Erweiterungen zwischen
Verma-Moduln? Ist der Antidominante Projektive der Duale des 
projektiven Verma?
\end{enumerate}

\newpage

\section{L"angeres}
\subsection{Zu gemischten Hodge-Strukturen}
 Sei $V$ ein fester ${\mathbb C}$-Vektorraum endlicher Dimension. 
Die Menge aller Paare $(F,\bar{F})$ von Filtrierungen von jeweils 
fest vorgegebenem Typ auf $V$ ist in Bijektion zum Produkt von zwei 
partiellen Fahnenmannigfaltigkeiten $G/P \times G/Q$ f"ur 
$G = \op{GL}(V)$ und $P$ bzw. $Q$ der Isotropiegruppe 
jeweils einer festen Filtrierung des jeweiligen Typs.
Diese Bijektion ist vertr"aglich mit der Operation von $G$.
Ich w"u"ste nun gerne, da"s das Vergessen der 
Gewichtsfiltrierung eine Faserung mit affinen Fasern
\[ \begin{array}{ccc}
\left\{\begin{array}{c} \mbox{gemischte ${\mathbb C}$-Hodge-}\\ 
\mbox{Strukturen auf $V$} \end{array}\right\} & \ni & (F,\bar{F},W) \\
\downarrow &   & \downarrow \\
G/P \times G/Q &  \ni & (F,\bar{F})
\end{array} \]
liefert und dass die Urbilder der $G$-Bahnen hier wieder $G$-Bahnen sind.
Ist etwa unsere gemischte Hodgestruktur vom Typ

\vspace{3mm}

\begin{center}
\begin{tabular}{|c|c|} \hline
${\mathbb C}$ & 0 \\ \hline
${\mathbb C}$ & ${\mathbb C}$ \\ \hline
\end{tabular}
\end{center}

\vspace{3mm}

\noindent
so bedeutet die Wahl einer Gewichtsfiltrierung die 
Wahl einer Geraden ausserhalb der durch die 
beiden "`diagonalen ${\mathbb C}$"' erzeugten 
Ebene, und das Vergessen der Gewichtsfiltrierung 
ist eine Faserung mit Faser ${\mathbb C}^{2}$. 
Betrachten wir andererseits den Typ

\vspace{3mm}

\begin{center}
\begin{tabular}{|c|c|} \hline
${\mathbb C}$ & ${\mathbb C}$ \\ \hline
0 & ${\mathbb C}$ \\ \hline
\end{tabular}
\end{center}

\vspace{3mm}

\noindent
so bedeutet die Wahl einer Gewichtsfiltrierung eine 
Wahl von zwei Geraden in ${\mathbb C}^{2}$, die von 
einer festen Geraden verschieden sind, und wieder passt es.
Allgemeiner h"atte ich gerne f"ur jede reduktive 
zusammenh"angende algebraische Gruppe einen Morphismus mit affinen Fasern
\[ \mbox{ Grp-Sch}_{{\mathbb C}}(\mbox{Hodge}_{{\mathbb C}},G^\vee ) 
\to \left\{
  \begin{array}{c} \mbox{ABV-Parameter f"ur } G \mbox{ mit} \\  
\mbox{ganzem zentralem Charakter} \end{array}\right\} \]
und derart, dass die Urbilder von $G^\vee $-Bahnen wieder 
$G^\vee $-Bahnen sind.
Das w"are besonders sch"on, da ja $\mbox{Hodge}_{{\mathbb C}}$ die 
Komplexifizierung der Kategorie der gemischten ${\mathbb C}$-Motive 
sein sollte.
Auf der ABV-Seite w"aren dann Parameter f"ur komplexe Gruppen zu 
nehmen. Im Fall reeller Gruppen sollte man stattdessen die 
Komplexifizierung der Kategorie der gemischten ${\mathbb R}$-Motive 
zu betrachten haben.

\newpage

\subsection{Zu $W$-Algebren} (Julia Meier vorgeschlagen).
Sei $\frak{g}$ eine komplexe halbeinfache Lie-Algebra, $e \in \frak{g}$ ein
von Null verschiedenes nilpotentes Element, $(e,h,f)$ ein zugeh"origes 
$\frak{sl}_2$-Tripel,
etwa
\begin{displaymath}
\begin{array}{lcllcl}
\frak{g} &= &\frak{sl} (3; \mathbb{C}), & e &=& \begin{pmatrix} 0 & 0 &1\\
0&0&0\\ 0&0&0
\end{pmatrix} ,\\[5ex]
h &=& \begin{pmatrix} 1&0&0\\ 0&0&0\\ 0&0&-1 \end{pmatrix}, &f&=&
\begin{pmatrix} 0&0&0\\ 0&0&0 \\ 1 & 0&0\end{pmatrix}
\end{array} 
\end{displaymath}
Sei $\mathfrak{m}$ wie in [Gan-Ginzburg], dessen Lekt"ure lohnt, etwa
\begin{equation*}
\mathfrak{m} = \left\{ \begin{pmatrix} 0&0&0\\ 0&0&0\\ \ast &\ast 
&0 \end{pmatrix}
\right\}
\end{equation*}
und $\chi : \mathfrak{m} \rightarrow \mathbb{C}$ das Killing-Paaren 
mit $e$, wobei
es meines Erachtens auf einen von Null verschiedenen Skalar nicht 
ankommt, nehmen wir also
\begin{equation*}
\chi \begin{pmatrix} 0&0&0\\ 0&0&0\\ x&y&0 \end{pmatrix} = x
\end{equation*}
Jetzt bildet man die Algebra $H = \op{End}_{\mathfrak{g}} 
(U (\mathfrak{g}) \otimes_{U(\mathfrak{m})}
\mathbb{C}_{\chi})^{\operatorname{opp}}$ und zeigt, alles nach 
[Gan-Ginzburg], da"s sie eine Quantifizierung
der Poisson-Algebra der polynomialen Funktionen auf dem Bild des 
Slodowy-Schnitts
$e + \op{ker} (\op{ad} f)$ unter der durch die Killing-Form gegebenen 
Identifikation $\mathfrak{g}
\overset{\sim}{\longrightarrow}\mathfrak{g}^\ast$ ist.
Die Kategorie der $H$-Moduln kann nach [Skryabin] oder auch 
[Gan-Ginzburg] identifiziert
werden mit der Kategorie
\begin{equation*}
\mathcal{C} = \left\{ M \in \mathfrak{g}\operatorname{-mod} \left|
\begin{array}{c}a -\chi (a) \text{ operiert lokal} \\
\text{nilpotent f"ur alle  } a \in \mathfrak{m} \end{array} \right\}\right.
\end{equation*}
und wir haben genauer eine "Aquivalenz
\begin{equation*}
\mathcal{C}\qquad \begin{array}{c}
\operatorname{Hom}_{\mathfrak{g}} (U(\mathfrak{g}) \otimes_{U(\mathfrak{m})}
\mathbb{C}_{\chi}, \;)\\[-1ex]
\longrightarrow \\[-1ex]
\longleftarrow\\[-1ex]
\left( U(\mathfrak{g}) \otimes_{U(\mathfrak{m})} \mathbb{C}_{\chi}\right) 
\otimes_{H}
\end{array}
\qquad H \operatorname{-mod}
\end{equation*}
wobei der Funktor oben auch geschrieben werden kann als 
$\op{Hom}_{\mathfrak{m}}(\DC_{\chi},\;)$.
Man sollte diese Kategorie der $H$-Moduln vermittels der Lokalisierung
nach Beilinson-Bernstein besser verstehen k"onnen.
Ist $Z \subset U(\frak{g})$ das Zentrum und $Z^+ = \operatorname{Ann}_Z
\mathbb{C}$ der Annullator der trivialen Darstellung, so 
liefert Beilinson-Bernstein
eine "Aquivalenz
\begin{equation*}
\{ (U (\mathfrak{g})/ Z^+ U(\mathfrak{g})) \text{ -Moduln} \} 
\overset{\sim}{\leftarrow} \{\mathcal{D}\text{-Moduln auf der 
Fahnenmannigfaltigkeit}\}
\end{equation*}
und damit auch wie von [Gian-Ginzburg] ganz am Schlu"s erw"ahnt, "Aquivalenzen
\begin{displaymath}
\begin{array}{c}
H/Z^+ H \operatorname{-Mod}\\
\uparrow \!\!\wr\\
\{M \in \mathcal{C} \mid Z^+ M = 0]\\
\uparrow \!\!\wr\\
\{\text{$\mathcal{D}$-Moduln auf einer 
Fahnenmannigfaltigkeit, die $\mathfrak{m}$-$\chi$-Whittaker sind}\}
\end{array}
\end{displaymath}
Was ist mit $\mathcal{D}$-Moduln auf einer Fahnenmannigfaltigkeit, 
die $\mathfrak{m}$-$\chi$-Whittaker sind,
gemeint? Nun, sei $X$ eine glatte komplexe algebraische Variet"at, etwa
die Fahnenmannigfaltigkeit, lese dazu etwa [Humphreys] oder [Springer], 
Algebraic
groups, oder [Shafarevic], Basic Algebraic Geometry.
Man erkl"art dann auf $X$ die Garbe $\mathcal{D}_X$ der \glqq algebraischen
Differentialoperatoren\grqq\  und darin die Garbe $\mathcal{O}_X$ der \glqq regul"aren
Funktionen\grqq.
Ein $\mathcal{D}$-Modul ist eine Garbe von $\mathcal{D}_X$-Moduln, 
die $\mathcal{O}_X$-quasikoh"arent ist, vergleiche daf"ur etwa 
[Shafarevic] oder [Harthshorne].
Die Lie-Algebra $\mathfrak{m}\subset \mathfrak{g}$ geh"ort zu einer 
algebraischen 
Untergruppe $M \subset G$, f"ur $\mathfrak{g} = 
\operatorname{sl} (3; \mathbb{C})$
etwa $G = \operatorname{SL} (3; \mathbb{C})$ und
\begin{displaymath}
M = \left\{ \begin{pmatrix}1&0&0\\ 0&1&0 \\ \ast &\ast & 1\\
\end{pmatrix} \right\} 
\end{displaymath}
Wir betrachten jetzt nur \glqq $M$-"aquivariante\grqq\  
$\mathcal{D}_X$-Moduln, in unserem Fall w"are
$X$ die Variet"at der Fahnen
\begin{equation*}
X = \{ \mathbb{C}^3 = V^3 \supset V^2 \supset V^1 \supset V^0 = 0
\mid \dim_{\mathbb{C}} V^i=i\}
\end{equation*}
die aber etwas Komisches haben:
Die $\mathfrak{m}$-Operation auf unserem $\mathcal{D}$-Modul, 
die durch Ableiten der $M$-Operation
entsteht, f"allt nicht mit der $\mathfrak{m}$-Operation zusammen, 
die vom Auffassen der
Elemente von $\mathfrak{m}$ als Vektorfelder auf $X$ alias 
Differentialoperatoren herkommt, sondern
beide Operationen unterscheiden sich um den Charakter $\chi : 
\mathfrak{m} \rightarrow \mathbb{C}$.
So was habe ich mit Milicic in einer unver"offentlichten Arbeit 
gemacht, liegt auf meiner
Seite im Netz.
Es ist sinnvoll, sich sowas erst mal f"ur $M = (\mathbb{C},+)$ 
und die Operation durch Addition auf
$X = \mathbb{C}$ klarzumachen.
Nun erwarte ich folgendes Ph"anomen, das ich nur im Fall 
$\operatorname{SL}(3;\mathbb{C})$
einigerma"sen konkret formulieren kann und das Sie pr"ufen 
und ausarbeiten k"onnten:
Unsere Gruppe $M$ ist hier ja schlicht $M \cong \mathbb{C}^2$ 
und wir haben ebenso
$\mathfrak{m} \cong \mathbb{C}^2$ und $\chi : \mathfrak{m} 
\rightarrow \mathbb{C}$,
$(x,y) \mapsto x$.
Die $x$-Komponente ist eine Untergruppe $L$, die auf dem 
Komplement ihrer Fixpuntmenge in der
Fahnenmannigfaltigkeit $U = X \backslash X^L$ frei operiert.
"Ahnlich wie in [Soergel-Milicic] sollte man f"ur 
$i : U \hookrightarrow X$ die Einbettung
zeigen k"onnen
\begin{displaymath}
\begin{array}{ccc}
\left\{
\begin{array}{c}
 \mathcal{D}\text{-Moduln auf } U, \\
\text{die } \mathfrak{m}\text{-}\chi\text{-Whittaker sind}\end{array}
\right\} &
\begin{array}{c}
i_\ast\\ \overset{\sim}{\longrightarrow} \end{array} &
\left\{ \begin{array}{c}
\mathcal{D}\text{-Moduln auf } X, \\
\text{die } \mathfrak{m}\text{-}\chi\text{-Whittaker sind}\end{array}
\right\}
\end{array}
\end{displaymath}
Weiter sollte man zeigen k"onnen
\begin{displaymath}
\begin{array}{c}
\left\{
\mathcal{D}\text{-Moduln auf $U$, die $\mathfrak{m}$-$\chi$-Whittaker sind}
\right\}\\
\downarrow \!\wr\\
\left\{\begin{array}{c}
\mathcal{D}\text{-Moduln oder vielleicht vertwistete $\mathcal{D}$-Moduln 
auf dem}\\
\text{Quotienten $U/L$, die richtig "aquivariant sind unter } M/L
\end{array}
\right\}
\end{array}
\end{displaymath}
Es ergeben sich folgende Fragen: Was ist eigentlich $U/L$ im Fall
$\operatorname{SL} (3;\mathbb{C})$?
Existiert dieser Quotient auch als Variet"at?
Das alles w"urde eine sehr sch"one da geometrische Beschreibung der Moduln
"uber $H/Z^+H$ liefern, also der Moduln "uber einem zentralen Quotienten einer
Quantisierung der Poisson-Algebra zum Slodowy-Schnitt.
Ich w"urde auf ein besseres Verst"andnis der Resultate von
[Brundan und Kleshchev, Representations of shifted Yangians 
and finite $W$-algebras,
Archive 8.5. 2006] hoffen.
\end{comment}
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