








\section{Reste}
\subsection{Versuch zum Schreir"uckzug, besser in \ref{ExRZ}}
 \begin{Bemerkungl} \nichtfinal{Versuch!} Gegeben Funktoren $L,M:\mathcal A\ra \mathcal B$
  mit Rechtsadjungierten $R,S:\mathcal B\ra \mathcal A$ induziert
  jede Transformation $\tau:L\RA M$ eine Transformation
  $\sigma:S\RA R$ in die Gegenrichtung
  durch die Bedingung des Kommutierens der Diagramme
  $$\begin{array}{ccc} \mathcal B(MA,B)&\sira&\mathcal A(A,SB)\\
   \circ \tau_A \da&&\da \sigma_B\circ \\
     \mathcal B(LA,B)&\sira&\mathcal A(A,RB)
  \end{array}$$
  mit den jeweiligen Adjunktionen in den Horizontalen. Ist insbesondere
  f"ur ein festes Objekt $A_0\in \mathcal A$ die Transformation
  $\tau: LA_0\ra MA_0$ ein Isomorphismus,\label{RATR} 
  so liefert $\sigma:SB\ra RB$ Isomorphismen
  $\mathcal A(A_0,SB)\sira \mathcal A(A_0,RB)$ f"ur alle $B$.
  \end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl} \nichtfinal{Versuch!}
  F"ur einen Morphismus von geringten R"aumen
  $\pi:(X,\mathcal A) \rightarrow (Y,\mathcal B)$
  betrachten wir  den Homomorphismus von abelschen Garben 
\begin{equation*}
 (\pi_{!} \mathcal F) \otimes_{\mathcal B} \mathcal G \rightarrow 
\pi_{!} (\mathcal F \otimes_{\mathcal A} \pi^{\ast} \mathcal G)
\end{equation*}
aus \ref{NatT} als Funktor in $\mathcal G\in \op{Ab}_{/(Y,\mathcal B)}$
mit Werten in $\op{Ab}_{/Y}$
f"ur einen festen Rechtsmodul  $\mathcal F\in \op{Ab}_{/(Y,-\mathcal A)}$.
Er induziert dann eine Transformation in die Gegenrichtung zwischen
den jeweiligen Rechtsadjungierten, wenn es derartige Rechtsadjungierte
gibt. Nach \ref{SRR} ist das etwa der Fall f"ur $\pi$ eine lokal abgeschlossene
Einbettung auf den zugrundeliegenden R"aumen. Aus unserer Transformation
$$((\pi_{!} \mathcal F) \otimes_{\mathcal B}) \;\RA \;             \pi_!  \circ  (\mathcal F\otimes_{\mathcal A})  \circ  \pi^* $$
erhalten wir so eine Transformation
$$\pi_*\circ  (\mathcal F\Rrightarrow) \circ \pi^!\;\RA\; ((\pi_{!} \mathcal F) \Rrightarrow)$$
Hier haben wir
$(\mathcal F\Rrightarrow): \op{Ab}_{/X}\ra \op{Ab}_{/(X,\mathcal A)}$ und
$(\pi_!\mathcal F\Rrightarrow): \op{Ab}_{/Y}\ra \op{Ab}_{/(Y,\mathcal B)}$.
Ausgeschrieben besteht unsere Transformation
aus Morphismen  von $\mathcal B$-Moduln 
$$\sigma: \pi_*(\mathcal F\Rrightarrow \pi^!\mathcal E)\ra (\pi_{!} \mathcal F \Rrightarrow\mathcal E)$$
Nun wissen wir jedoch aus der flachen Projektionsformel \ref{PfV}, da"s
sie einen Isomorphismus liefert f"ur $\mathcal G$ flach und leider noch
$\mathcal A=\pi^*\mathcal B$. Insbesondere liefert sie einen
Isomorphismus f"ur die Garben $\mathcal G=\mathcal B_{V\subset Y}$ und beliebige $V\co Y$, die aus $\mathcal B$ entstehen durch Einschr"ankung auf $V$ und
Ausdehnen durch Null.
Mit unserer Vorbemerkung \ref{RATR} folgt, da"s das Nachschalten von $\sigma$
Isomorphismen
$$(\sigma\circ):\op{Ab}_{(Y,\mathcal B)}(\mathcal B_{V\subset Y}, \pi_*(\mathcal F\Rrightarrow \pi^!\mathcal E))\ra\op{Ab}_{(Y,\mathcal B)}(\mathcal B_{V\subset Y}, (\pi_{!} \mathcal F \Rrightarrow\mathcal E))$$
induziert f"ur alle $V\co U$ und damit Isomorphismen
auf den Schnitten "uber beliebigen offenen Teilmengen und damit liefert
$\sigma$ in der Tat f"ur alle $\mathcal E$ einen Isomorphismus
$$\sigma: \pi_*(\mathcal F\Rrightarrow \pi^!\mathcal E)\sira (\pi_{!} \mathcal F \Rrightarrow\mathcal E)$$
\end{Bemerkungl}


 \subsection{Vertr"aglichkeit etale Verdier, ALT}
\begin{Bemerkunge}
  Die Adjunktionen aus dem Beweis des Lemmas erf"ullen ihrerseits weitere
  Vertr"aglichkeiten.
Genauer erinnern wir aus  \ref{eiPL} unsere
  Schreikofaserung\label{vdeiA}  
  $$\op{Ab}^{\shriek}_{\sslash \op{Top}^{\op{s}}}\ra \op{Top}^{\op{\op{s}}}$$
  mit ihren Vorsch"uben $f_{\shriek}$ aus  \ref{eiPL} und
  unsere Garbenfaserung $\op{Ab}_{/{\op{Top}}}\ra \op{Top}$.
  Nach \ref{AdInbh} besitzen deren R"uckz"uge zu \'etalen Abbildungen
  $f:X\ra Y$ Linksadjungierte.  Schr"anken wir unsere Garbenfaserung
  auf die Unterkategorie
  $\op{Top}^{\op{\acute{e}t}}$ der
  topologischen R"aume mit  \'etalen Abbildungen als
  Morphismen ein, so wird unsere Garbenfaserung mithin eine Bifaserung
  und wir erhalten auf den opponierten Kategorien eine Faserung 
  $$\big(\op{Ab}_{/{\op{Top}^{\op{\acute{e}t}}}}\big)^{\op{opp}}\ra \big(\op{Top}^{\op{\acute{e}t}}\big)^{\op{opp}}$$
 F"ur  separierte \'etale  Abbildungen haben wir in  \ref{lfad} sogar ausgezeichnete  Isomorphismen zwischen diesen
 Linksadjungierten und unseren Funktoren $f_!$ angegeben.
 Schr"anken wir uns also  weiter ein  auf
  die Kategorie $\op{Top}^{\op{\acute{e}ts}}$ mit nur separierten \'etalen
  Abbildungen in der Basis beziehungsweise deren opponierte Kategorie,
  so entsprechen in unserer Faserung  Morphismen "uber $f^\circ:Y\ra X$
 zu einer stetigen Abbildung $f:X\ra Y$  Elementen von $\op{Ab}_{/f}(\mathcal F,\mathcal G)$ und kartesisch sind  diejenigen  Elemente von $\op{Ab}_{/f}(\mathcal F,\mathcal G)$, die Isomorphismen 
  $f_!\mathcal F\sira \mathcal G$ induzieren. Umgekehrt entsprechen 
  Morphismen der Schreikofaserung "uber $f$ eineindeutig Elementen von
  $\op{Ab}^{\shriek}_{\sslash Y}( f_{\shriek}\mathcal F,\mathcal G)$ alias Garbenhomomorphismen $\mathcal G\ra f_{!}\mathcal F$ 
  und kokartesisch sind genau die Morphismen, 
   die hier Isomorphismen  $\mathcal G\sira f_{!}\mathcal F$ von Garben entsprechen. Man pr"uft nun unschwer, da"s die oben herausgestellte Faserung
   "uber $(\op{Top}^{\op{\acute{e}ts}})^{\op{opp}}$ zusammen mit der Schreikofaserung
   und den durch Invertieren eines Isomorphismus
   $\mathcal G\sira f_{!}\mathcal F$ zu einem  Isomorphismus
   $ f_{!}\mathcal F\sira\mathcal G$ gegebenen Bijektionen zwischen
   kartesischen und kokartesischen Morphismen der Faserung beziehungsweise
   Kofaserung die Axiome einer Fakofaserung aus \ref{voFa} erf"ullen.
   Salopp gesprochen sind also die Identifikationen f"ur die Funktoren  $f_!$
   \glqq in Bezug auf die Schreikofaserung\grqq\ und \glqq in Bezug auf ihre Bedeutung als Linksadjungierte zur Garbenfaserung\grqq\ dieselben. 
\end{Bemerkunge}


\begin{Ubung}[\textbf{\'Etaler separierter Basiswechsel}]
  Hier lernen Sie einen Spezialfall des allgemeinen
  \glqq les-Basiswechsels\grqq\ kennen. 
  Gegeben ein kartesisches Diagramm $fq=pg$ von topologischen R"aumen
  mit $f$ \'etale und separiert induziert f"ur jede abelsche Garbe
  $\mathcal F$ auf dem Definitionsbereich von $f$ der allgemeine Basiswechsel
  $p^{\ast}  f_{\ast}\mathcal F 
  \ra g_{\ast} q^{\ast}\mathcal F$ einen Isomorphismus\label{leB} 
  $$p^{\ast}  f_{!}\mathcal F 
  \sira g_{!} q^{\ast}\mathcal F$$
  und $f_!$ ist exakt.
  Hinweis: Man ziehe sich zun"achst auf den Fall zur"uck,
  da"s $p$ die Einbettung eines Punktes  ist. In \eref{BaWeax}{TSF} zeigen wir
  diesen Isomorphismus allgemeiner f"ur
  $f$ \glqq lokal eigentlich separiert\grqq. Die Exaktheit von $f_!$
  verallgemeinert sich jedoch
  nicht auf diesen Fall.
\end{Ubung}



\subsection{Phantasie f"ur Tensorieren und Schreivorsch"ube*}

   



  \begin{Bemerkungl}
    Wir betrachten die Kategorie $\op{Top}^{\da}$ aller stetigen Abbildungen.
    Sie besitzt endliche Produkte und wir k"onnen folglich die zugeh"orige
    kartesische
    Schmelzkategorie $\curlywedge{\op{Top}^{\da}}$ bilden. Ordnen wir jeder
    stetigen Abbildung ihr Ziel zu, so erhalten wir einen mit universellen
    Verschmelzungen alias endlichen Produkten vertr"aglichen Schmelzfunktor $$\curlywedge{\op{Top}^{\da}}\ra \curlywedge{\op{Top}}$$
    Er ist eine Schmelzkofaserung mit dem Nachschalten des Morphismus
    in der Basis als Vorschub. Das alles gilt das genauso, wenn man statt
    $\op{Top}$ eine beliebige Kategorie mit endlichen Produkten zugrundelegt. 
\end{Bemerkungl}

  \begin{Bemerkungl}
    Wir betrachten f"ur jeden Raum $X$ die Kategorie $\op{Ab}(\op{Top}_X)$
    aller abelschen 
    Gruppenobjekte in $\op{Top}_X$ und erkl"aren eine Schmelzkofaserung
    $$\op{Ab}(\op{Top}_{\op{Top}})\ra \op{kTop}$$ dadurch, da"s eine Verschmelzung eine stetige Abbildung
    $\mathcal F_1\times\ldots\times\mathcal F_r\ra \mathcal G$
    "uber der entsprechenden Abbildung in der Basis sein soll,
    die in jeder Variablen "uber jedem Punkt der Basis $X_i$ 
    additiv ist, wenn man die anderen
    Variablen festh"alt. 
  \end{Bemerkungl}

  \begin{Bemerkungl}
    Wir schr"anken nun unseren Schmelzfunktor
    $\curlywedge{\op{Top}^{\da}}\ra \curlywedge{\op{Top}}$
    in der Weise ein, da"s wir in der Basis nur noch \'etale Abbildungen
    $f:X_1\times \ldots\times X_r\ra Y$ als Verschmelzungen erlauben und als
    Fasern ebenfalls nur noch \'etale stetige Abbildungen.
    Das liefert wieder Schmelzkategorien, 
    da Produkte \'etaler Abbildungen und Verkn"upfungen \'etaler Abbildungen
    \'etale sind, und wir erhalten so einen Schmelzfunktor
    $$\op{Ens}_{\op{kTop}^{\op{\acute{e}t}}}\ra \op{kTop}^{\op{\acute{e}t}}$$
    Er ist auch eine Schmelzkofaserung.
    Verschmelzungen "uber einer Verschmelzung in der Basis sind
    stetige Abbildungen
    $\bar{\mathcal F}_1\times \ldots \times \bar{\mathcal F}_r\ra
    \bar{\mathcal G}$
    "uber der entsprechenden Abbildung der Basis.
    Eine kokartesische Verschmelzung
    "uber einer Verschmelzung $f$ in der Basis ist etwa die Identit"at auf
    $\bar{\mathcal F}_1\times \ldots \times \bar{\mathcal F}_r$
    aufgefa"st als Verschmelzung 
    $$\mathcal F_1\curlyvee \ldots \curlyvee \mathcal F_r \ra f_{[!]}(\bar{\mathcal F}_1\times \ldots \times \bar{\mathcal F}_r)$$
\end{Bemerkungl}

  \begin{Bemerkungl}
    Wir konstruieren als Variante den Schmelzfunktor\label{ferg} 
    $$\op{Ab}_{\op{kTop}^{\op{\acute{e}t}}}\ra \op{kTop}^{\op{\acute{e}t}}$$
    mit abelschen Garben "uber topologischen R"aumen in den Fasern
    und nur solchen stetigen  Abbildungen
    $\bar{\mathcal F}_1\times \ldots \times \bar{\mathcal F}_r\ra
    \bar{\mathcal G}$
    "uber einer vorgegebenen Verschmelzung in der Basis als Verschmelzungen,
    die in jeder Variablen "uber jedem Punkt additiv sind.
    Eine kokartesische Verschmelzung
    "uber einer Verschmelzung $f$ in der Basis ist etwa (echt wahr?)
    die hoffentlich offensichtliche multiadditive Verschmelzung
    $$\DZ\mathcal F_1\curlyvee \ldots \curlyvee \DZ\mathcal F_r \ra \DZ(\bar{\mathcal F}_1\times \ldots \times \bar{\mathcal F}_r)$$
    von freien abelschen Garben "uber Mengengarben. Allgemeine
    kokartesische Verschmelzungen erhalten wir durch freie Aufl"osungen.
    Das sollte unsere Konstruktionen \ref{deS} f"ur diskrete Mengen verallgemeinern und mit dem $\boxtimes$-Produkt abelscher Garben zusammenfallen.
  \end{Bemerkungl}


\subsection{R"uckzug-Schreivorschub-Formalismus-ALTE VERSION}

Zu viel Forderungen an die Basis!
\begin{Bemerkungl} Der hier entwickelte Formalismus mag
  f"ur die Anwendungen im underivierten Fall  "uberblasen wirken.
  Sobald wir jedoch zum 
  Trennr"uckzug und dann weiter zu derivierten Kategorien und Funktoren
  "ubergehen, wird sich dieser Eindruck der "Uberformalisierung,
  so hoffe ich, verfl"uchtigen.
\end{Bemerkungl}

  \begin{Definition}
    Ein {\bf Kategorienwinkel}
    ist eine Menge von {\bf Objekten} $\mathscr B$ mit drei
    Strukturen als Kategorie, deren Morphismenmengen
    wir $\mathscr B^\dagger(X,Y)$,
    $\mathscr B^{\shriek}(X,Y)$ und $\mathscr B^{\op{e}}(X,Y)$ notieren,
    sowie einer Erweiterung der Identit"at auf den Objekten zu
    treuen Funktoren 
   \begin{displaymath}
     \xymatrix{&\mathscr B^{\op{e}}\ar[dl]\ar[dr]&\\
       \mathscr B^\dagger&& \mathscr B^{\shriek}}
   \end{displaymath}
   Die Elemente dieser Morphismenmengen nennen wir
   {\bf $\dagger$-Morphismen}\index{Morphismus!$\dagger$-Morphismus} oder kurz {\bf Morphismen},  $\shriek${\bf-Morphismen}\index{Morphismus!$\shriek$-Morphismus} oder  {\bf Schreimorphismen}\index{Schreimorphismus}  und
   {\bf $\op{e}$-Morphismen}\index{Morphismus!$\op{e}$-Morphismus}\index{eMorphismus!$\op{e}$-Morphismus}
   oder  {\bf Eigmorphismen}.\index{Eigmorphismus!in Kategorienwinkel}
  \end{Definition}
  \begin{Definition}
    Ein {\bf Quadrat} in einem Kategorienwinkel
    ist ein Datum aus Objekten und Morphismen
    $(X,Y,Z,W,f,g,p,q)$ mit Objekten 
    und Morphismen wie im Diagramm  
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
W \ar@{-->}[d]_g\ar@{..>}[r]^q&  X\ar@{-->}[d]^f \\
Z\ar@{..>}[r]^p& Y}
  \end{displaymath}
angegeben, und zwar mit Vertikalen  $f,g\in \mathscr B^{\shriek}$ und 
Horizontalen $p,q\in \mathscr B^\dagger$.
 Wir notieren auch im weiteren vielfach
 $\dagger$-Mor\-phis\-men durch gepunktelte Pfeile und 
 $\shriek$-Mor\-phis\-men durch gestrichelte Pfeile. Eig\-mor\-phis\-men notieren wir in diesem Kontext als 
 durchgezogene Pfeile. 
 Wir  verwenden die durch das Diagramm erzeugte Anschauung im weiteren in unserer Terminologie,
  indem wir etwa von der \glqq rechten vertikalen Kante eines Quadrats\grqq\ und dergleichen reden. 
  \end{Definition}
\begin{Definition}
  Eine {\bf Regulierung}\index{Regulierung}\label{VAReGu}
  eines Kategorienwinkels
  ist die Vorgabe einer Menge von  Quadraten, die
  stabil ist unter dem Verkleben  l"angs gleicher
  horizontaler oder vertikaler Kanten und die alle kommutativen Quadrate
  enth"alt, bei denen beide horizontalen oder beide vertikalen Morphismen
  Identit"aten sind. \nichtfinal{Warum nicht beide Eigmorphismen?
    Nee, dann sollte nur kartesisch! Aber warum fordere was mit Identit"aten?} 
  \end{Definition}



  \begin{Beispiel}  Gegeben
    $\mathscr B\supset \mathscr B^{\shriek}\supset \mathscr B^{\op{e}}$
    eine Kategorie mit  Unterkategorien, die jeweils alle Objekte enthalten,
    erhalten wir  mit $\mathscr B^\dagger\pdef
    \mathscr B$ einen Kategorienwinkel.\label{VABsKW} Wir nennen ihn den
             {\bf Kategorienwinkel zum Tripel}  \nichtfinal{(Vielleicht besser {\bf Tripelwinkel zum Tripel})}
               $\mathscr B\supset \mathscr B^{\shriek}\supset
               \mathscr B^{\op{e}}$. 
    Darin bilden  alle 
    kartesischen und auch alle kommutativen Quadrate von $\mathscr B$,
    die Vertikalen aus $\mathscr B^{\shriek}$ haben, 
    jeweils eine Regulierung, die {\bf kartesische} beziehungsweise die 
    {\bf kommutative Regulierung}.\index{Regulierung!kartesische}\index{Regulierung!kommutative} 
  \end{Beispiel}
    \begin{Definition}
      Ein {\bf Winkelfunktor} von Kategorienwinkeln 
      ist eine  Abbildung auf den Objekten $F:\mathscr C\ra \mathscr B$
      zusammen mit
      Abbildungen auf den  Morphismen $\mathscr C^\dagger(X,Y)\ra \mathscr B^\dagger(FX,FY)$ und
      $\mathscr C^{\shriek}(X,Y)\ra \mathscr B^{\shriek}(FX,FY)$,
      die jeweils Funktoren
      sind und die zu demselben Funktor
      $\mathscr C^{\op{e}}(X,Y)\ra \mathscr B^{\op{e}}(FX,FY)$
      einschr"anken. Wir nennen den ersten Funktor den
      {\bf $\dagger$-Funktor}, den zweiten den $\shriek${\bf-Funktor}
      und den dritten den  {\bf $\op{e}$-Funktor} unseres Winkelfunktors.
    \end{Definition}
    \begin{Bemerkungl}[\textbf{Kategorie der Quadrate "uber einem Basisquadrat}] 
      Gegeben ein Winkelfunktor $\mathscr C\ra \mathscr B$ machen wir die Quadrate von $\mathscr C$ "uber einem
      vorgegebenen Quadrat der Basis $\mathscr B$ 
     zu einer Kategorie, indem wir solche Viertupel von Eigmorphismen
      "uber den Identit"aten in den Ecken als Morphismen nehmen, die
      kommutative Quadrate l"angs jeder Kante liefern. 
    \end{Bemerkungl}
 \begin{Definition}
      Eine {\bf Winkelfaserung}\index{Winkelfaserung}  \nichtfinal{(Besser {\bf Winkelfakofaserung}\index{Winkelfakofaserung}?)} 
      ist ein Winkelfunktor $F$ zum Kategorienwinkel eines Tripels
      $\mathscr B\supset \mathscr B^{\shriek}\supset \mathscr B^{\op{e}}$ derart,  
    da"s der $\dagger$-Funktor von $F$ eine Faserung ist,  der $\shriek$-Funktor von $F$  eine Kofaserung  und da"s "uber einem\label{VAWiFa} 
    Eigmorphismus der Basis jeder $\dagger$-Morphismus und jeder $\shriek$-Mor\-phis\-mus  wieder ein Eigmorphismus auf den Fasern ist.
    Den R"uckzug l"angs eines $\dagger$-Mor\-phis\-mus $p$ notieren wir
    $p^\dagger$. Den Vorschub l"angs eines $\shriek$-Morphismus $f$ notieren wir
    $f_\shriek$.
    \nichtfinal{Warum nur zu Tripelwinkel? Notation praktisch, aber
      konzeptuell 
      vielleicht doof.} 
    Wir notieren eine Winkelfaserung
    $$\big(\mathscr C\ra \mathscr B\supset\mathscr B^\shriek\leftarrow \mathscr C^\shriek,\mathscr B^{\op{e}}\big)$$
    \end{Definition}

 
 \begin{Beispiel} Jede Bifaserung $\mathscr C\ra \mathscr B$ liefert
   eine Winkelfaserung vom Kategorienwinkel des trivialen Tripels
   $\mathscr C\supset \mathscr C\supset \mathscr C$ zum
   Kategorienwinkel des trivialen Tripels\label{VAWFBI}
   $\mathscr B\supset \mathscr B\supset \mathscr B$ 
   in offensichtlicher Weise. 
   \end{Beispiel}


 \begin{Beispiel}[\textbf{Winkelfaserung der abelschen Garben}]
   "Uber dem Kategorienwinkel zum Tripel 
$\op{Top}\supset \op{Top}^{\op{s}}\supset \op{Top}^{\op{es}}$ 
   ist der Kategorienwinkel zu
   $\op{Ab}_{{\sslash}{\op{Top}}}\supset
   \op{Ab}^\shriek_{{\sslash}{\op{Top}^{\op{s}}}}\supset
   \op{Ab}^\shriek_{{\sslash}{\op{Top}^{\op{es}}}}$
  mit der Notation
   $\op{Top}^{\op{es}}$ f"ur die eigentlichen separierten Abbildungen von
  topologischen R"aumen  eine Winkelfaserung\label{VAWFag} 
 $$\big(\op{Ab}_{\sslash{\op{Top}}}\ra \op{Top}\supset\op{Top}^{\op{s}} \leftarrow \op{Ab}^\shriek_{\sslash{\op{Top}}^{\op{s}}},\op{Top}^{\op{es}}\big)$$
 In der Tat
  ist $\op{Ab}^\shriek_{{\sslash}{\op{Top}^{\op{s}}}}\ra \op{Top}^{\op{s}}$
  eine Kofaserung nach  \eref{eiPL}{TG}
  und "uber
  eigentlichen separierten Abbildungen
    sind alle Opkomorphismen eigentlich.
    In diesem Fall sind die Fasern opponierte Kategorien
    abelscher Garben und wir haben
    $p^\dagger=(p^{(*)})^{\op{opp}}$ und  $f_\shriek=(f_{(!)})^{\op{opp}}$. 
 \end{Beispiel}


    

   \begin{Definition}[\textbf{Pr"averflechtung}]
     Gegeben  $\big(\mathscr C\ra \mathscr B\supset\mathscr B^\shriek
     \leftarrow \mathscr C^\shriek,\mathscr B^{\op{e}}\big)$ eine Winkelfaserung
     und eine Regulierung der Basis \nichtfinal{(Warum nicht einfach Regulierung der Basis, Punkt? Warum kommutativ?)} durch gewisse in $\mathscr B$ kommutative
     Quadrate, die  {\bf erlaubten Basisquadrate},\index{erlaubt!Basisquadrat}
     nennen wir
     die Quadrate   mit kartesischen Horizontalen
     in der Faser $\mathscr C$, die "uber erlaubten Basisquadraten liegen,
     {\bf R"uckholquadrate}. 
   Unter  einer {\bf Pr"averflechtung} verstehen wir
     eine Regulierung des Kategorienwinkels
     $\mathscr C$ durch ausgew"ahlte R"uckholquadrate,
      die {\bf Verflechtungsquadrate}, so 
     da"s die folgenden
      Bedingungen erf"ullt sind:\label{VAPeraF}
  \begin{enumerate}
   \item
     "Uber einem erlaubten Basisquadrat  mit Eigmorphismen
     auf zwei ge\-gen\-"uber\-lie\-gen\-den
     Kanten sind alle in $\mathscr C^\dagger$
     beziehungsweise $\mathscr C^\shriek$
     kommutativen R"uckholquadrate von $\mathscr C$
     Verflechtungsquadrate;
   \item
      "Uber einem erlaubten Basisquadrat 
     kann
     jedes partielle Quadrat von $\mathscr C$ mit $\dagger$-kar\-te\-si\-schen
     Horizontalen,
     dem nur die linke Vertikale fehlt, auf genau eine Weise zu
     einem Verflechtungsquadrat  erg"anzt werden. Wir sagen dann, die so erg"anzte linke Vertikale entstehe
 durch {\bf Zur"uckholen} der rechten Vertikale "uber dem vorgegebenen
 erlaubten Basisquadrat.
  \end{enumerate}
   \end{Definition}
   \begin{Bemerkungl}
     Eine {\bf pr"averflochtene Winkelfaserung} ist eine Winkelfaserung
    zu einem  durch gewisse kommutative Quadrate \nichtfinal{(durch gewisse kommutative Quadrate .. weglassen?} 
     regulierten Kategorienwinkel eines Tripels \nichtfinal{(eines Tripels .. weglassen?)} mit einer ausgezeichneten
     Pr"averflechtung.
   \end{Bemerkungl}
   

\begin{Bemerkungl}
 Sei  $p : \mathscr C \rightarrow \mathscr B$ eine Faserung und
 sei in der Basis $\mathscr B$ ein  %\nichtfinal{(N"otig?) r"uckzugstabiles}
 multiplikatives  System $\mathscr B^\shriek$ ausgezeichnet. Unter einem {\bf faserr"uckzugstabilen multiplikativen
    System} $\mathscr C^\shriek$ {\bf "uber} $\mathscr B^\shriek$\index{faserr"uckzugstabil!"uber anderem System}
  verstehen wir ein  multiplikatives
  System $\mathscr C^\shriek$ in $\mathscr C$ mit $p(\mathscr C^\shriek)\subset \mathscr B^\shriek$ und mit der Eigenschaft,
  da"s f"ur jede Hochhebung nach $\mathscr C$ eines kartesischen Quadrats in $\mathscr B$ mit vertikalen $\mathscr B^\shriek$-Pfeilen, im Diagramm  links, 
zu einem kommutativen Quadrat\label{VAKKFuux}  in $\mathscr C$, im Diagramm rechts,  mit den Pfeilen nach rechts kartesisch und dem
rechten vertikalen Pfeil nach unten in $\mathscr C^\shriek$
 \begin{displaymath}
 \xymatrix{\kart
    W\ar@{..>}[r] \ar@{-->}[d]&X\ar@{-->}[d] &&\mathcal E\ar@{..>}[r] \ar@{-->}[d]_?&\mathcal F\ar@{-->}[d]\\
  Z  \ar@{..>}[r] &Y &&  \mathcal H\ar@{..>}[r] &\mathcal G}
\end{displaymath} 
 auch der induzierte linke vertikale  Pfeil (im Diagramm mit $?$ markiert)
 zu $\mathscr C^\shriek$ geh"ort. 
\end{Bemerkungl}
  \begin{Beispiel}[\textbf{Pr"averflechtung zu faserr"uckzugstabilem System}]  
 Sei eine Faserung  $p : \mathscr C \rightarrow \mathscr B$ gegeben und
 sei $\mathscr B^\shriek\subset \mathscr B$ ein 
 multiplikatives  System. Wir erg"anzen als $\mathscr B^{\op{e}}$ das kleinste
 multiplikative System, das also nur aus den Identit"aten besteht, und bilden
 zum Tripel  $\mathscr B^{\op{e}}\subset \mathscr B^\shriek\subset \mathscr B$   den nach \ref{BsKW} zugeh"origen Kategorienwinkel.
 Gegeben ein faserr"uckzugstabiles multiplikatives
 System $\mathscr C^\shriek\subset \mathscr C$
"uber $\mathscr B^\shriek$
    nach \ref{KKFuux}, das eine Kofaserung ist, erhalten wir eine
    pr"averflochtene Winkelfaserung "uber der kartesisch regulierten Basis,
    indem wir alle kommutativen R"uckholquadrate "uber erlaubten Basisquadraten
    als  Verflechtungsquadrate nehmen.\label{VApfAT}  
    Dasselbe gilt, wenn wir f"ur
    $\mathscr B^{\op{e}}\subset \mathscr B^\shriek$
    ein beliebiges multiplikatives System nehmen,
    "uber dem alle $\mathscr C$-Morphismen
   bereits zu $\mathscr C^\shriek$ geh"oren.  
   \end{Beispiel}
\begin{Beispiel}[\textbf{Pr"averflechtung der Garbenopfaserung}]
In unserer Garbenopfaserung
$\op{Ab}_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}$ aus \eref{GMab}{TG} bilden
die Schreimorphismen  "uber stetigen Abbildungen
nach "Ubung 
\eref{ReOp}{TG} ein faserr"uckzugstabiles multiplikatives System\label{VAReO}
"uber der vollen Basis  $\mathscr B=\mathscr B^\shriek=\op{Top}$.
Beschr"anken wir uns auf separierte Morphismen
$\mathscr B^\shriek=\op{Top}^{\op{s}}$, so bilden
die Schreimorphismen wie bereits in \ref{WFag} erw"ahnt eine
Kofaserung und wir erhalten eine Pr"averflechtung der Winkelfaserung  
$$\big(\op{Ab}_{\sslash{\op{Top}}}\ra \op{Top}
\supset\op{Top}^{\op{s}} \leftarrow
\op{Ab}^\shriek_{\sslash{\op{Top}}^{\op{s}}},\op{Top}^{\op{es}}\big)$$
aus \ref{WFag} durch die kommutativen R"uckholquadrate "uber
den kartesischen Quadraten der Basis. Ebenso erhalten wir allgemeiner
nach "Ubung \ref{ReOpM} eine Pr"averflechtung der Winkelfaserung
der Modulgarben   
$$\big(\op{Ab}_{\sslash{\op{Ger}}}\ra \op{Ger}
\supset\op{Ger}^{\op{s}} \leftarrow
\op{Ab}^\shriek_{\sslash{\op{Ger}}^{\op{s}}},\op{Ger}^{\op{es}}\big)$$
 durch die kommutativen R"uckholquadrate "uber
 den kommutativen Quadraten der Basis, die als Quadrate von
 topologischen R"aumen kartesisch sind.
\end{Beispiel}









 
\begin{Bemerkungl}
  Gegeben eine pr"averflochtene Winkelfaserung gibt es
  f"ur jedes erlaubte Basisquadrat, im Diagramm links, 
  und jedes Objekt   $\mathcal F$ in der Faser
  "uber der oberen rechten Ecke, im Diagramm rechts,
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   W\ar@{-->}[dd]_g\ar@{..>}[rrr]^q&&&X  \ar@{-->}[dd]^f &&q^\dagger \mathcal F\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[rr]&&\mathcal F  \ar@{-->}[dd] \\
  && &&&g_\shriek q^\dagger \mathcal F\ar[dr]&&\\
Z\ar@{..>}[rrr]^p&&&Y&&&p^\dagger f_\shriek\mathcal F\ar@{..>}[r]&f_\shriek\mathcal F  }
  \end{displaymath}
  genau einen Morphismus $g_{\shriek} q^\dagger\mathcal F \ra p^\dagger f_{\shriek}\mathcal F $ in der Faser "uber $Z$ derart, da"s
  das rechte Quadrat mit Transportmorphismen von R"uckzug und Schreivorschub als allen anderen Morphismen ein Verflechtungsquadrat wird. 
  Diese Morphismen bilden aufgrund der
  Funktorialit"at von Verflechtungsquadraten \ref{FVQN}
  sogar in ihrer Gesamtheit  eine  Transformation\label{VAeaBAN} 
$$\op{vf}: g_{\shriek} q^\dagger\RA p^\dagger f_{\shriek}$$ 
 Wir nennen sie den  {\bf Flechtbasiswechsel}\index{Flechtbasiswechsel}
  unserer pr"averflochtenen Winkelfaserung und notieren sie $\op{vf}$\index{vf@$\op{vf}$ Verflechtung}
wie \glqq Verflechtung\grqq.
Sind $f,g$ beide Eig\-mor\-phis\-men, so stimmt der Flechtbasiswechsel
nach der Charakterisierung
  von Verflechtungsquadraten durch Kommutativit"at mit dem
     Basiswechsel \eref{BaWW}{TG}
    der Faserung $\mathscr C^\dagger\ra \mathscr B^\dagger$  "uberein.
    Sind $p,q$ beide Eigmorphismen, so stimmt er aus demselben Grund  mit dem
    Basiswechsel der Kofaserung $\mathscr C^\shriek\ra \mathscr B^\shriek$
    "uberein.
\end{Bemerkungl}

  
   
   \begin{Beispiel}[\textbf{Abstrakter Basiswechsel als Flechtbasiswechsel}]
     In der Winkelfaserung
     zu einer Bifaserung $\mathscr C\ra \mathscr B$
     aus \ref{WFBI} bilden die kommutativen R"uckholquadrate von $\mathscr C$
     eine Pr"averflechtung "uber der durch die kommutativen
     Quadrate regulierten Basis. Der Flechtbasiswechsel f"allt hier mit
     dem abstrakten Basiswechsel zusammen. 
   \end{Beispiel}
 


   

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Kommutativit"at durch Pr"averflechtung}]
  Gegeben eine pr"averflochtene Winkelfaserung
  sind die Verflechtungsquadrate "uber einem
   erlaubten Basisquadrat  mit Eig\-mor\-phis\-men auf gegen"uberliegenden horizontalen beziehungsweise vertikalen Kanten der Basis 
  genau die kommutativen R"uckholquadrate.\label{VAvdLKN}
  In der Tat sind diese Quadrate nach Annahme Verflechtungsquadrate  und die Forderung der eindeutigen Erg"anzbarkeit
  zeigt dann, da"s es "uber besagten erlaubten Basisquadraten keine weiteren
  Verflechtungsquadrate geben kann.
\end{Bemerkungl}



\begin{Bemerkungl}[\textbf{Funktorialit"at von  Verflechtungsquadraten}]
Gegeben eine pr"averflochtene
  Winkelfaserung l"a"st sich jeder Morphismus zwischen den
  rechten Vertikalen zweier Verflechtungsquadrate
  "uber einem vorgegebenen erlaubten Basisquadrat  
  auf genau eine Weise zu einem
  Morphismus zwischen den beiden Verflechtungsquadraten fortsetzen.
  Um das einzusehen, betrachten wir das Diagramm\label{VAFVQN}  
   \begin{displaymath}
     \xymatrix{
     \mathcal E'\ar@{-->}[ddd]   \ar@{..>}[rrr]&&& \mathcal F'\ar@{-->}[ddd]  \\
&\mathcal E\ar@{-->}[d]\ar[ul]\ar@{..>}[r]& \mathcal F\ar@{-->}[d]\ar[ur]&  \\
       &\mathcal H\ar@{..>}[r]\ar[dl]&\mathcal G\ar[dr]& \\
     \mathcal H'\ar@{..>}[rrr]&&& \mathcal G'}
   \end{displaymath}
   Beide Quadrate sind Verflechtungsquadrate nach Annahme. Die durchgezogenen
   Pfeile stellen Morphismen "uber Identit"aten der Basis dar.
   Das rechte $\mathcal F\mathcal G$-Trapez ist kommutativ nach Annahme und stellt
   unseren Morphismus zwischen den rechten Vertikalen dar.
   Das obere $\mathcal E\mathcal F$-Trapez wird durch genau einen Morphismus $\mathcal E\ra \mathcal E'$
   kommutativ gemacht, da nach Annahme $\mathcal E'\ra \mathcal F'$ kartesisch ist. 
   Das untere $\mathcal H\mathcal G$-Trapez wird durch genau einen Morphismus $\mathcal H\ra \mathcal H'$
   kommutativ gemacht, da nach Annahme $\mathcal H'\ra \mathcal G'$ kartesisch ist.
   Es bleibt zu zeigen, da"s dann auch das rechte $\mathcal E\mathcal H$-Trapez kommutiert.
   Nach der Charakterisierung von Verflechtungsquadraten durch Kommutativit"at \ref{vdLKN}  sind aber das obere $\mathcal E\mathcal F$-Trapez und das
   untere $\mathcal H\mathcal G$-Trapez beide Verflechtungsquadrate. Aufgrund der Verklebbarkeit
   von Verflechtungsquadraten 
   sind dann auch das Teildiagramm mit den vertikalen Kanten
   $((\mathcal E\mathcal H\mathcal H'),(\mathcal F\mathcal G\mathcal G'))$ sowie das Teildiagramm mit den vertikalen Kanten
   $((\mathcal E\mathcal E'\mathcal H'),(\mathcal F\mathcal F'\mathcal G'))$ Verflechtungsquadrate. Aus der Gleichheit der
   rechten Vertikalen folgt dann mit der Eindeutigkeit der Erg"anzung
   die Gleichheit der
   zur"uckgeholten Vertikalen und so die Kommutativit"at im rechten $\mathcal E\mathcal H$-Trapez.
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl}[\textbf{Transformation vom Vorschub  zum Schreivorschub}]
  Gegeben sei eine pr"averflochtene Winkelfaserung
  $\mathscr C\ra \mathscr B$ "uber  dem Kategorienwinkel zu einem Tripel 
    $\mathscr B\supset \mathscr B^{\shriek}\supset \mathscr B^{\op{e}}$
  wie in \ref{BsKW}.
  Sei  $f:X\ra Y$ ein Schreimorphismus der Basis
  derart, da"s das Faserprodukt $X\times_YX$ existiert und
  die Diagonale
  $\Delta=\Delta_f:X\ra X\times_Y X$ ein Eigmorphismus ist
  und die Projektionen $X\times_Y X\ra X$ ihrerseits wieder
  Schreimorphismen sind und da"s\label{VATegVN} 
 \begin{displaymath}
 \xymatrix{
X\times_YX \ar@{-->}[d]_{\op{pr}_2}\ar@{..>}[r]^-{\op{pr}_1}&  X\ar@{-->}[d]^f \\
X\ar@{..>}[r]^f& Y}
  \end{displaymath}   
 ein erlaubtes Basisquadrat ist. Dann erhalten wir  mit der Notation $\op{Id}$
 f"ur den Identit"atsfunktor 
  eine Transformation $\op{Id}\RA f^\dagger f_{\shriek}$ 
 als die Komposition
   $$\op{Id}=\op{Id}\circ\op{Id} \siRa\op{id}_\shriek\op{id}^\dagger\siRa\op{pr}_{2{\shriek}}\Delta_{\shriek}\Delta^\dagger \op{pr}_{1}^\dagger\RA \op{pr}_{2{\shriek}}\op{pr}_{1}^\dagger \RA f^\dagger f_{\shriek}$$
 mit  der
 Adjunktion $(\Delta_{\shriek},\Delta^\dagger)$ f"ur den Eigmorphismus $\Delta$ 
im vorletzten Schritt  und Flechtbasiswechsel
   \ref{eaBAN} im letzten Schritt.
   Besitzt $f^\dagger$ einen Linksadjungierten $f_\dagger$,
   so erhalten wir
   auf diese Weise sogar eine
    Transformation $f_\dagger\RA f_{\shriek}$.  
   Sie entspricht einer Transformation $$f_!\RA f_*$$ von Funktoren
   der opponierten Fasern, mit denen wir es in den Anwendungen meist zu tun haben.  
\end{Bemerkungl}
 \begin{Bemerkungl}[\textbf{Verflechtung}]
     Ein R"uckholquadrat nennen wir {\bf voll kokartesisch},\index{kokartesisch!voll}\label{VAvKO} wenn seine
     beiden Vertikalen kokartesisch sind. Eine  Pr"averflechtung einer 
 Winkelfaserung 
 nennen wir eine {\bf Verflechtung},\index{Verflechtung} wenn
 jedes Verflechtungsquadrat mit kokartesischer rechter Vertikale 
 voll kokartesisch ist, wenn also in anderen Worten  
 das Zur"uckholen
 kokartesische Vertikalen zu kokartesischen Vertikalen macht.
  In einer verflochtenen  Winkelfaserung  sind
  per definitionem alle Flechtbasiswechsel Isomorphismen $$\op{vf}: g_{\shriek} q^\dagger\siRa p^\dagger f_{\shriek}$$
 \end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Ist in einer verflochtenen Winkelfaserung sowohl die Faserung als auch
  die Kofaserung jeweils eine Bifaserung und notieren wir die
  zugeh"origen adjungierten Paare
  $(f_\dagger,f^\dagger)$ und $(g^\shriek, g_\shriek)$,
  so liefert der Basiswechsel $g_\shriek q^\dagger\siRa p^\dagger f_\shriek$
"uber einem erlaubten Basisquadrat $fq=pg$ durch
"Ubergang zu den Linksadjungierten, wenn sie denn existieren,
eine  Isotransformation $$f^\shriek p_\dagger\siRa q_\dagger g^\shriek$$
Im Fall einer Pr"averflechtung sind beides nur Transformationen. 
\end{Bemerkungl}
  \begin{Bemerkungl}
  Ist in einer verflochtenen Winkelfaserung 
  die Kofaserung eine Bifaserung,
  so liefert der Inverse $\op{vf}^{-1}: p^\dagger f_\shriek \siRa g_\shriek q^\dagger$
  des Basiswechsels 
"uber einem erlaubten Basisquadrat durch\label{VAaBW} 
  Vorschalten des  Linksadjungierten $f^\shriek$ und Nachschalten des
  Linksadjungierten $g^\shriek$ zusammen mit der
  Einheit und Koeinheit der Adjunktionen eine 
Transformation $$g^\shriek p^\dagger\RA q^\dagger f^\shriek$$
Diese Konstruktion gelingt im\label{VAFleB} 
Fall einer Pr"averflechtung nicht mehr. %$$q^*f^!\RA g^!p^*$$
\end{Bemerkungl}
 
 
   \begin{Beispiel}[\textbf{Verflechtung f"ur diskrete gekringte R"aume}]
     "Uber dem Kategorienwinkel zu
     $\op{Gekd}\supset \op{Gekd}\supset \op{Gekd}^{\op{e}}$ der diskreten gekringten R"aume
     mit Abbildungen mit endlichen Fasern als Eigmorphismen und 
   mit der kartesischen Regulierung\label{VAAtaNr}  
   bilden die kommutativen R"uckholquadrate in der Winkelfaserung zu $\op{Ab}_{{\sslash}{\op{Gekd}}}\supset \op{Ab}^\shriek_{{\sslash}{\op{Gekd}}}\supset \op{Ab}^\shriek_{{\sslash}{\op{Gekd}}^{\op{e}}}$  
 eine  Verflechtung. Das l"auft im wesentlichen auf die Aussage hinaus,
 da"s Skalarerweiterungen mit direkten Summen vertauschen. Wir notieren diese
   verflochtene Winkelfaserung
   $$\big(\op{Ab}_{\sslash{\op{Gekd}}}\ra \op{Gekd}\supset\op{Gekd} \leftarrow \op{Ab}^\shriek_{\sslash{\op{Gekd}}},\op{Gekd}^{\op{e}}\big)$$
 \end{Beispiel}
 \begin{Beispiel}[\textbf{Verflechtung f"ur diskrete geringte R"aume}]
    Wir betrachten den Kategorienwinkel zu
   $\op{Gerd}\supset \op{Gerd}\supset \op{Gerd}^{\op{e}}$ der diskreten geringten R"aume mit
   Abbildungen mit endlichen Fasern als Eigmorphismen.
 Als \hyperref[ReGu]{Regulierung}  w"ahlen wir 
 alle Quadrate \begin{displaymath}
 \xymatrix{
  (W,\mathcal D)\ar@{-->}[d]_g\ar@{..>}[r]^q   & (X,\mathcal A)\ar@{-->}[d]^f\\
 (Z,\mathcal C)\ar@{..>}[r]^p  & (Y,\mathcal B)  }
 \end{displaymath} mit der Eigenschaft, da"s  die zugrundeliegenden diskreten Mengen
 ein kartesisches
 Quadrat bilden und da"s die Multiplikation f"ur alle $w\in W$
 mit der Notation $v\pdef fq=pg$ einen Isomorphismus von abelschen Gruppen
 $$\mathcal C_{g(w)}\otimes_{\mathcal B_{v(w)}}\mathcal A_{q(w)}\sira \mathcal D_w$$
 induziert. Wir nennen unsere
 Regulierung die
 {\bf kartesisch-tensorielle Regulierung}.\index{Regulierung!kartesisch-tensorielle}  
In Bezug auf diese Regulierung 
bilden die kommutativen R"uckholquadrate in der Winkelfaserung zu
$\op{Ab}_{{\sslash}{\op{Gerd}}}\supset \op{Ab}^\shriek_{{\sslash}{\op{Gerd}}}\supset \op{Ab}^\shriek_{{\sslash}{\op{Gerd}}^{\op{e}}}$ 
 eine  Verflechtung. Das l"auft im wesentlichen auf die Aussage hinaus,
 da"s Ska\-lar\-er\-wei\-te\-run\-gen mit direkten Summen vertauschen. Wir notieren diese
   verflochtene Winkelfaserung
   $$\big(\op{Ab}_{\sslash{\op{Gerd}}}\ra \op{Gerd}\supset\op{Gerd} \leftarrow \op{Ab}^\shriek_{\sslash{\op{Gerd}}},\op{Gerd}^{\op{e}}\big)$$
 \end{Beispiel}
 \begin{Beispiel}[\textbf{Verflechtung f"ur topologische R"aume}]   "Uber dem Kategorienwinkel zu
   $\op{Top}\supset \op{Top}^{\op{les}}\supset \op{Top}^{\op{es}}$
   mit seiner kartesischen Regulierung\label{VAAtaN}  
   bilden die kommutativen R"uckholquadrate in der Winkelfaserung durch $\op{Ab}_{{\sslash}{\op{Top}}}\supset \op{Ab}^\shriek_{{\sslash}{\op{Top}^{\op{les}}}}\supset \op{Ab}^\shriek_{{\sslash}{\op{Top}^{\op{es}}}}$
 nach "Ubung 
\eref{ReOp}{TG} und les-Basiswechsel \ref{BaWeax}
   eine  Verflechtung. Wir notieren diese
   verflochtene Winkelfaserung
   $$\big(\op{Ab}_{\sslash{\op{Top}}}\ra \op{Top}\supset\op{Top}^{\op{les}} \leftarrow \op{Ab}^\shriek_{\sslash{\op{Top}}^{\op{les}}},\op{Top}^{\op{es}}\big)$$
 \end{Beispiel}


 

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Schreivorschub unter Monomorphismen}]
  Einen Schreimorphismus der Basis, der au"serdem  ein Monomorphismus ist,
  nennen wir einen {\bf Schreimonomorphismus}.\index{Schreimonomorphismus}
  Gegeben eine verflochtene Winkelfaserung in Bezug auf die kartesische
  Regulierung der Basis 
und ein Schreimonomorphismus $i:A\ra X$ der Basis ist das Diagramm\label{VASUS}  
 \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   A\ar[rr]^-{\op{id}} \ar[d]_{\op{id}}
   &&A \ar[d]^{{i}}   \\
 A\ar[rr]^-{i}&& X}
  \end{displaymath}
 kartesisch
 und Flechtbasiswechsel
 liefert f"ur alle $\mathcal F\in \mathscr G_X$ einen Isomorphismus
 $\mathcal F\sira i^\dagger i_\shriek \mathcal F$ alias $$\op{vf}:i^*i_!\mathcal F\sira \mathcal F$$
 Im Fall einer Pr"averflechtung bleibt dieser Morphismus sinnvoll definiert,
 mu"s aber kein Isomorphismus mehr sein. 
\end{Bemerkungl}

\begin{Beispiel}
  Gegeben einpunktige gekringte Mengen ist
  jeder Morphismus ein Monomorphismus, dessen
  Kringhomomorphismus $B\sra A$ eine Surjektion gefolgt von einer 
  Lokalisierung ist.
  In diesem Fall finden wir mithin Isomorphismen 
  $A\otimes_B(\op{res}_A^BM) \sira M$.
\end{Beispiel}

%\begin{Beispiel}[\textbf{R"uckzug schreikokartesischer Schreimorphismen}]
% In der Gar\-ben\-op\-fa\-se\-rung
% $\op{Ab}_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}$ aus \eref{GaKoFa}{TG}
% bilden die schreikokartesischen Schreimorphismen\label{VARSko} 
%nach les-Basiswechsel \ref{BaWeax}
%ein faserr"uckzugstabiles multiplikatives System
%"uber dem multiplikativen System der les-Mor\-phis\-men.
%In diesem Fall ist $\mathscr B=\op{Top}$ und
%$\mathscr B^\shriek=\op{Top}^{\op{les}}$.
%\end{Beispiel}


\subsubsection*{"Ubungen}
\begin{Ubung}
  Ist in \ref{TegVN} der Morphismus $f$ bereits selbst ein Eigmorphismus,
  so ist unsere Komposition in \ref{TegVN}
  die Einheit der Adjunktion $(f_\shriek, f^\dagger)$
  und der induzierte Morphismus ist die Identit"at $f_\dagger=f_\shriek$ aus
  den Definitionen. Ich habe diese "Ubung noch nicht gemacht.
\end{Ubung}


\subsection{Konstruktion von Verflechtungen} 
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Pr"averflechtung durch Kommutativit"at}]
Gegeben  eine Trennfaserung  $\mathscr G \rightarrow \curlywedge\mathscr T$
"uber der banalen Trennkategorie einer Kategorie $\mathscr T$  ist   $$(\mathscr G\ra \curlywedge\mathscr T\supset \mathscr T \leftarrow \mathscr G , \mathscr T)$$
stets eine 
\hyperref[AlKnuT]{Pr\"atrennaustauschsituation}
 und die kommutativen R"uckholquadrate bilden
  darin eine  Pr"averflechtung.\label{sVsV} Ich nenne sie die
  {\bf banale Pr"averflechtung}\index{Pr"averflechtung!banale schwache} zu
  unserer Trennfaserung. Wir konstruieren  im folgenden weitere Pr"averflechtungen,
  indem wir von einer banalen 
  Pr"averflechtung ausgehen und sie geeignet
  einschr"anken \ref{AdKN} und lokalisieren \ref{MAdLo}.
\end{Bemerkungl}



\begin{Bemerkungl}[\textbf{Pr"averflechtung durch Einschr"anken}]
 Gegeben sei eine Trennfaserung  $\mathscr G \rightarrow \curlywedge\mathscr T$   "uber der banalen Trennkategorie einer Kategorie mit endlichen Produkten  $\mathscr T$. Seien
  $\mathscr T^{!}$ ein multiplikatives
  System und $\mathscr G^{!}$ ein fasertrennr"uckzugstabiles multiplikatives\label{AdKN} System in $\mathscr G$ "uber $\mathscr T^{!}$
  im Sinne von \ref{ftrs}.  Sei weiter $\mathscr T^{\op{e}}\subset \mathscr T^{!}$ ein  multiplikatives Teilsystem derart, da"s $\mathscr T^{\op{e}}$ alle Isomorphismen von $\mathscr T$ enth"alt und da"s "uber Morphismen aus
  $\mathscr T^{\op{e}}$ alle $\mathscr G$-Morphismen
  bereits $\mathscr G^{!}$-Morphismen sind.
So ist $$(\mathscr G\ra \curlywedge\mathscr T\supset \mathscr T^{!} \leftarrow \mathscr G^{!} , \mathscr T^{\op{e}})$$ eine Pr"atrennaustauschsituation 
 und die kommutativen R"uckholquadrate der Familienkategorie  bilden
 darin eine Pr"averflechtung. Das ist leicht direkt einzusehen und
 analog zur entsprechenden Aussage f"ur gew"ohnlichen Austausch \ref{AdK}.
 \end{Bemerkungl}



\begin{Beispiel}[\textbf{Verflechtung f"ur $\op{Ab}_{\sslash \op{Ens}}$}] 
  Wir erinnern unsere Diskussion des Austauschs im Fall
  der Garbenopfaserung auf
  Mengen  mit der diskreten
  Topologie aus \ref{aGTR} und betrachten nun feiner 
  die  Garbenoptrennfaserung
  $$\op{Ab}_{\sslash{\op{Ens}}}\ra \curlywedge{\op{Ens}}$$
  Die zugeh"orige Faserung ist  eine Kofaserung,  so da"s die zugeh"orige
  Pr"atrennaustauschsituation mit ihrer banalen Pr"averflechtung sogar eine Trennaustauschsituation ist.   Gegeben
eine $r$-Trennung $f=(f_\rho:I\ra J_\rho)_{\rho=1}^r$
  in der Basis und f"ur jedes $\rho$ eine Familie $L_\rho=(L_{\rho,j})_{j\in J_\rho}$ von
  abelschen Gruppen 
  indiziert von  $J_\rho$ ist eine $r$-Trennung $\psi\in\op{Ab}_{{\sslash} f}(M,L_1\curlywedge\ldots\curlywedge L_r)$ "uber unserer Trennung $f$ der Basis 
  eine Familie von multiadditiven Abbildungen
  $$\left(\psi^\circ_i: L_{1,f_1(i)}\times \ldots\times L_{r,f_r(i)}\ra M_i\right)_{i\in I}$$
  Schlie"slich ist solch eine Trennung $\psi$ kartesisch genau dann, wenn
  diese multiadditiven Abbildungen f"ur alle $i$ Isomorphismen  
  $ L_{1,f_1(i)}\otimes \ldots\otimes L_{r,f_r(i)}\sira M_i$ induzieren.
  In dieser Situation ist jedoch der Trennr"uckzug eines
  Tupels kokartesischer Morphismen im allgemeinen\label{trzu}
  nicht kokartesisch, unsere Pr"averflechtung ist mithin keine Verflechtung.
 Salopp gesprochen liegt das daran, da"s Produkte im allgemeinen nicht mit dem
   Tensorprodukt vertauschen. Konkret 
  erhalten wir 
  "uber dem kartesischen  Diagramm links in der Familienkategorie der Basis
  mit $J$ einer einpunktigen Menge und konstanten Garben mit Faser $M$ rechts zum kokartesischen
  Tupel aus vertikalen Morphismen rechts
  \begin{displaymath}
\begin{array}{c} \xymatrix{
   I\ar[r]^-{(\op{id},f)} \ar[d]_{f}
   &I\curlywedge J \ar[d]^{{f}\curlywedge {\op{id}}}   \\
 J\ar[r]^-{(\op{id},\op{id})}& J\curlywedge J}
\end{array}\quad\begin{array}{c}\xymatrix{
   (M\otimes N)_I\ar[r] \ar[d]
   &M_I\curlywedge N_J \ar[d]  \\
 \big((\prod_{i\in I}M)\otimes N\big)_J\ar[r]& (\prod_{i\in I}M)_J\curlywedge N_J}
\end{array}
  \end{displaymath}
   durch Zur"uckholen im allgemeinen keine 
   kokartesische Kante. Betrachten wir nun feiner das faserr"uckzugstabile multiplikative System
  $\op{Ab}^!_{\sslash{\op{Ens}}}$ aller eigentlichen Opkomorphismen.\label{agtr2} 
  In der in \ref{aGTR} verwendeten Notation
  besteht die Menge $\op{Ab}^!_{{\sslash} f}(M,L)$ der eigentlichen Opkomorphismen "uber einer Abbildung $f:I\ra J$ 
  aus allen Opkomorphismen  $\psi\in \op{Ab}_{{\sslash} f}(M,L)$ derart, da"s
  f"ur jedes feste $j$ und jedes feste $l\in L_j$
   von den  Gruppenhomomorphismen
   $\psi_i^\circ:L_{f(i)}\ra M_i$  mit $f(i)=j$  alle bis auf h"ochstens endlich viele auf $l$ verschwinden. "Uber Abbildungen mit endlichen Fasern sind alle
   Opkomorphismen  eigentlich. Bezeichnen wir also mit $\op{Ens}^{\op{e}}$ das
   multiplikative System aller Abbildungen mit endlichen Fasern, so
   liefert uns \ref{AdK} eine weitere Pr"atrennaustauschsituation
   $$\big(\op{Ab}_{\sslash{\op{Ens}}}\ra \curlywedge{\op{Ens}}\supset \op{Ens}\leftarrow \op{Ab}^!_{\sslash{\op{Ens}}},\op{Ens}^{\op{e}}\big) $$
   mit Pr"averflechtung. Ein eigentlicher Opkomorphismus
   ist offensichtlich eigkokartesisch genau dann, wenn
   die $\psi_i^\circ$ f"ur alle $j\in J$ Isomorphismen auf die direkte Summe  $L_j\sira \bigoplus_{f(i)=j}M_i$ induzieren.
   Statt der zuvor betrachteten Situation erhalten wir nun ein Verflechtungsquadrat
   der Gestalt 
   \begin{displaymath}
\begin{array}{c} \xymatrix{
   I\ar[r]^-{(\op{id},f)} \ar[d]_{f}
   &I\curlywedge J \ar[d]^{{f}\curlywedge {\op{id}}}   \\
 J\ar[r]^-{(\op{id},\op{id})}& J\curlywedge J}
\end{array}\quad\begin{array}{c}\xymatrix{
   (M\otimes N)_I\ar[r] \ar[d]
   &M_I\curlywedge N_J \ar[d]  \\
 \big((\bigoplus_{i\in I}M)\otimes N\big)_J\ar[r]& (\bigoplus_{i\in I}M)_J\curlywedge N_J}
\end{array}
  \end{displaymath}
  Wir sehen so, da"s zumindest in diesem Fall der R"uckzug eines Tupels
  eigkokartesischer Morphismen wieder eigkokartesisch ist. Da"s das
  immer so sein mu"s und wir hier eine Trennaustauschsituation
  mit Verflechtung konstruiert haben, mag sich der Leser zur "Ubung selbst "uberlegen. Im wesentlichen folgt es aus \ref{Rzst}. 
\end{Beispiel}



\begin{Bemerkungw}[\textbf{Verdier-Dualit"at im Fall endlicher Mengen}] 
  Man konstruiert im vorhergehenden Beispiel \ref{agtr2} der
  abelschen Garben auf endlichen diskreten Mengen f"ur jede Abbildung
  $f:I\ra J$ auch unschwer eine Adjunktion
  $(f^\dagger,f_\shriek)$ von Funktoren zwischen $\op{Ab}_{\sslash I}$ und $\op{Ab}_{\sslash J}$.  Wir kennen diese Adjunktion bereits
  aus \eref{lfad}{TG} in
  etwas gr"o"serer Allgemeinheit. 
  Im Licht der Verdier-Dualit"at, wie wir sie sp"ater diskutieren,
  bedeutet sie einen Isomorphismus von Funktoren
  $f^\dagger\siRa f^\shriek$ und in der Notation f"ur nichtopponierte
  Garbenkategorien  einen Isomorphismus von Funktoren $f^!\siRa f^*$.
\end{Bemerkungw}
\begin{Satz}[\textbf{Verflechtung durch Lokalisieren}]
Gegeben seien eine 
\hyperref[adEDB]{Trennaustauschsituation}
mit  Pr"averflechtung und darin ein faserweises  ges"attigtes Oresystem $S$.  Gibt es eine Rechtslinksanpassung und sind
alle naiven Verflechtungsquadrate voll kokartesisch, so gibt es genau eine
Verflechtung der lokalisierten Trennaustauschsituation, die alle
 naiven Verflechtungsquadrate enth"alt.\label{MAdLo} 
\end{Satz}
\begin{Bemerkungl} Unter einer {\bf Rechtslinksanpassung} verstehen wir
  in diesem Kontext ein Paar $(\mathscr R,\mathscr L)$ von
  Teilmengen der Objektmenge derart, da"s alle Tupel aus derartigen
  Objekten eine Rechtslinksanpassung
  $(\curlywedge\mathscr R,\curlywedge\mathscr L)$ der
  auf der Familienkategorie induzierten Austauschsituation im Sinne von
  \ref{nbVn} bilden.
\end{Bemerkungl}



\begin{proof}
  Das alles folgt unmittelbar, indem wir auf die 
  zu unserer Trennaustauschsituation geh"orige  Austauschsituation
  $$(\mathscr G^\curlywedge\ra \mathscr T^\curlywedge\supset \mathscr T^{!\;\!\shortparallel}\leftarrow \mathscr G^{!\!\; \shortparallel}, \mathscr T^{ \op{e}\shortparallel})$$
  f"ur die Familienkategorien Satz
  \ref{AdLo} "uber die Lokalisierung von Pr"averflechtungen zu Verflechtungen
  anwenden.
\end{proof}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Vereinfachte Bedingungen f"ur Verflechtung durch Lokalisieren}] In unserem Satz \ref{MAdLo} zur Verflechtung durch Lokalisieren
reicht es aus anzunehmen, da"s
alle naiven Verflechtungsquadrate "uber elementaren Trennquadraten der Basis voll kokartesisch sind.\label{eMAdLo} 
In der Tat ist die Menge derjenigen  Basisquadrate der Familienkategorie,
 "uber denen alle naiven Verflechtungsquadrate voll kokartesisch sind,
 stets stabil unter dem Vertupeln und unter
 unseren Annahmen  nach \ref{neNV} und \ref{AKnV} auch stabil unter
 dem Verkleben. Nach \ref{Rzst} besteht diese Menge unter
 unseren schw"acheren Annahmen
 also auch bereits aus allen
 Basisquadraten der Familienkategorie.
\end{Bemerkungl}



\subsection{Trennr"uckzug-Eigvorschub f"ur Modulgarben}






\begin{Bemerkungw} Wir beginnen mit dem Fall abelscher Garben und
  erweitern anschlie"send die Argumentation auf Modulgarben.
\end{Bemerkungw}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Trennverflechtung f"ur abelsche Garben}]
  Die  zur Garbenoptrennfaserung $\op{Ab}_{\sslash{\op{Top}}}\ra \curlywedge{\op{Top}}$ gebildete
  banale Pr"atrennaustauschsituation mit Pr"averflechtung 
  liefert durch Einschr"anken nach \ref{aGTR3} eine 
 Trennaustauschsituation mit Pr"averflechtung
$$\big(\op{Ab}_{\sslash{\op{Top}}}\ra \curlywedge{\op{Top}}\supset\op{Top}^{\op{les}} \leftarrow \op{Ab}^!_{\sslash{\op{Top}}^{\op{les}}},\op{Top}^{\op{es}}\big)$$
 Durch "Ubergang zu den Homotopiekategorien erhalten wir f"ur
 $\sharp\in \{+,-,\op{b},\;\}$ eine jede der vier "ublichen Beschr"ankungsbedingungen eine  
 Trenn\-aus\-tausch\-si\-tua\-tion mit Pr"averflechtung\label{hotm} 
   $$\left(\op{Hot}^\sharp(\op{Ab}_{\sslash \op{Top}})\ra \curlywedge{\op{Top}}\supset \op{Top}^{\op{les}}\leftarrow \op{Hot}^\sharp(\op{Ab}^{!}_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}}),
 \op{Top}^{\op{es}}\right)$$
\end{Bemerkungl}




\begin{Beispiel}[\textbf{Trennverflechtung f"ur halbseitig derivierte abelsche Garben}] Die letzte Trenn\-aus\-tausch\-si\-tua\-tion mit Pr"averflechtung
aus \ref{hotm} mit $\sharp=-$  l"a"st sich nach \ref{eMAdLo} nach
 Quasiisomorphismen lokalisieren zur verflochtenen
 Trenn\-aus\-tausch\-si\-tua\-tion
   der halbseitig derivierten abelschen Garben $$\left(\op{Der}^-_{\sslash \op{Top}}\ra \curlywedge{\op{Top}}\supset \op{Top}^{\op{les}}\leftarrow \op{Der}^{!-}_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}},
   \op{Top}^{\op{es}}\right)$$
   In der Tat finden wir eine Rechtslinksanpassung $(\mathscr R,\mathscr L)$
   mit $\mathscr L$ allen Komplexen aus flachen abelschen Garben
   und $\mathscr R$ allen Komplexen aus schwach kompaktweichen abelschen
   Garben.
   Da"s das jeweils f"ur sich genommen Anpassungen sind, wissen wir bereits aus
   \ref{VRT} und \ref{VRTeb}. Da"s es zu jedem Objekt von $\mathscr L$
   einen $S$-Morphismus von einem Objekt von $\mathscr R\cap \mathscr L$ gibt, zeigt die Godementaufl"osung $\mathcal L\qri {\op{G}}^\lhd\mathcal L$,
   die ja nach \ref{ZFe} aus flachen Garben besteht, wenn $\mathcal L$ ein
   Komplex flacher Garben ist. Genauer gilt es, die Godementaufl"osung in den
   opponierten Kategorien als Morphismus in die Gegenrichtung zu betrachten.
   Die zweite Bedingung an eine Rechtslinksentfaltung \ref{nbVn} schlie"slich
   zeigt man wie in  \ref{VRLm0} ausgef"uhrt wird, nur nimmt man elementarer
   als $\mathcal L$ einen Komplex flacher abelscher Garben\label{TvABG1} 
   zusammen mit einem Quasiisomorphismus von $\mathcal L$ 
   nach $\mathcal F$. Um \ref{eMAdLo} anwenden zu k"onnen, m"ussen wir nur noch
   pr"ufen, da"s alle naiven Verflechtungsquadrate "uber elementaren
   kartesischen   Trennquadraten der Basis mit les-Vertikalen
   voll kokartesisch sind.
      Im Fall von kartesischen Trennquadraten mit Einstrennungen in den
   Horizontalen haben wir das bereits in \ref{kolesb} gepr"uft.
    Im Fall von kartesischen Trennquadraten mit  Leertrennungen in den
    Horizontalen ist es offensichtlich.  Im Fall von Projektionsformelquadraten
    schlie"slich folgt es unmittelbar aus der Projektionsformel \ref{ProFor}. 
\end{Beispiel}
   
 

\begin{Beispiel}[\textbf{Verflechtung f"ur beidseitig derivierte abelsche Garben}] Die letzte Trenn\-aus\-tausch\-si\-tua\-tion mit Pr"averflechtung
  aus \ref{hotm} mit $\sharp$ der leeren Beschr"ankungsbedingung
  l"a"st sich,
  wenn wir nur lesb-Abbildungen als les-Morphismen erlauben,
  wieder nach \ref{eMAdLo} nach
 Quasiisomorphismen lokalisieren zur verflochtenen
 Trenn\-aus\-tausch\-si\-tua\-tion
   der beidseitig derivierten abelschen Garben\label{TvABG2} $$\left(\op{Der}_{\sslash \op{Top}}\ra \curlywedge{\op{Top}}\supset \op{Top}^{\op{lesb}}\leftarrow \op{Der}^{!}_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}},
   \op{Top}^{\op{esb}}\right)$$
   Die Argumente sind dieselben wie im halbseitig beschr"ankten Fall
   \ref{TvABG1} mit dem einzigen Unterschied,
   da"s f"ur lesb-Abbildungen $f$  beliebige
   Komplexe schwach kompaktweicher abelscher Garben $Qf_{(!)}$-entfaltet sind.
\end{Beispiel}


\begin{Bemerkungl}[\textbf{Verflechtung f"ur derivierte Modulgarben, Vorbereitung}]
  Die Trennfaserung der Modulgarben auf
  gekringten R"aumen $\op{Ab}_{\sslash \op{Gek}}\ra \curlywedge{\op{Gek}}$ aus \ref{TFmg} liefert 
  nach \ref{sVsV} eine banale  Pr"atrennaustauschsituation
  $$(\op{Ab}_{\sslash \op{Gek}}\ra \curlywedge{\op{Gek}}\supset\op{Gek}\leftarrow  \op{Ab}_{\sslash \op{Gek}}, \op{Gek})$$
  mit banaler Pr"averflechtung. 
 Nach "Ubung \ref{MReOM} bilden die eigentlichen Opkomorphismen  aus "Ubung \ref{ReOpM} darin ein
  fasertrennr"uckzugstabiles multiplikatives System $\op{Ab}^!_{\sslash \op{Gek}}$.
  Per definitionem sind "uber jedem   auf den
  zugrundeliegenden topologischen R"aumen eigentlichen Morphismus der Basis
  alle Opkomorphismen von Modulgarben eigentlich. Das multiplikative System
  der topologisch eigentlichen Morphismen der Basis
  notieren wir $\op{Gek}^{\op{e}}$ und erhalten so 
  durch Einschr"anken \ref{AdKN} eine  weitere Pr"atrennaustauschsituation
$$(\op{Ab}_{\sslash \op{Gek}}\ra \curlywedge{\op{Gek}}\supset\op{Gek}\leftarrow  \op{Ab}^!_{\sslash \op{Gek}}, \op{Gek}^{\op{e}})$$
  mit Pr"averflechtung. Schr"anken wir weiter ein zu topologisch separierten
  Abbildungen $\op{Gek}^{\op{s}}\subset\op{Gek}$ , so wird $\op{Ab}^!_{\sslash \op{Gek}^{\op{s}}}\ra \op{Gek}^{\op{s}}$ sogar eine Kofaserung
  mit den topologischen $f_{(!)}$ zusammen mit der entsprechenden
  Restriktion der Modulstruktur oder vielmehr dem auf den opponierten Kategorien
  induzierten Funktor als Vorschub und  erhalten 
 eine Austauschsituation mit Pr"averflechtung
  $$(\op{Ab}_{\sslash \op{Gek}}\ra \curlywedge{\op{Gek}}\supset\op{Gek}^{\op{s}}\leftarrow  \op{Ab}^!_{\sslash \op{Gek}^{\op{s}}}, \op{Gek}^{\op{es}})$$
  Durch "Ubergang zu den Homotopiekategorien wird daraus  eine
 Trennaustauschsituation  mit Pr"averflechtung 
 $$\big(\op{Hot}(\op{Ab}_{\sslash \op{Gek}})\ra \curlywedge{\op{Gek}}\supset\op{Gek}^{\op{s}}\leftarrow  \op{Hot}(\op{Ab}^!_{\sslash \op{Gek}^{\op{s}}}), \op{Gek}^{\op{es}}\big)$$
 Um durch Lokalisieren nach Quasiisomorphismen eine Verflechtung zu erhalten,
 schr"anken wir weiter ein und erlauben als les-Morphismen nur
 solche Morphismen von gekringten R"aumen $(X,\mathcal A)\ra (Y,\mathcal B)$,
 bei denen $f:X\ra Y$ lesb ist und $\mathcal A_x$ flach "uber $\mathcal B_{f(x)}$
 f"ur alle $x\in X$ und notieren $\op{Gek}^{\op{lesbf}}\supset \op{Gek}^{\op{esbf}}$
 das multiplikative System dieser Morphismen beziehungsweise seiner Elemente, die au"serdem eigentlich sind.
 Wir nennen einen Morphismus von gekringten R"aumen einen {\bf lesb-Morphismus},
 \index{lesb!Morphismus gekringter R"aume} wenn die zugrundeliegende stetige Abbildung lesb ist. 
 Da"s diese Systeme trennr"uckzugstabil sind,
 mag man etwa mit Hilfe von  \ref{Rzst} folgern. So erhalten wir schlie"slich eine
 Trennaustauschsituation  mit Pr"averflechtung\label{TrHMo}  
 $$\big(\op{Hot}(\op{Ab}_{\sslash \op{Gek}})\ra \curlywedge{\op{Gek}}\supset\op{Gek}^{\op{lesbf}}\leftarrow  \op{Hot}(\op{Ab}^!_{\sslash \op{Gek}^{\op{lesbf}}}), \op{Gek}^{\op{esbf}}\big)$$  
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkunge}
  Wir verzichten
  mit unserer Definition eines lesb-Morphismus  auf die erwartbare
 gr"o"sere Allgemeinheit aller les-Abbildungen, bei denen die homologische
 Dimension des Eigvorschubs nur auf auf Modulgarben statt wie bei uns auf allen abelschen Garben beschr"ankt ist. \nichtfinal{Sollte nicht verzichten!} 
\end{Bemerkunge}

\begin{Satz}[\textbf{Trennverflechtung f"ur beidseitig derivierte Modulgarben}]
  Die  letzte der in \ref{TrHMo} angegebenen Trennaustauschsituationen  mit Pr"averflechtung l"a"st sich nach Quasiisomorphismen 
  lokalisieren  im Sinne von \ref{MAdLo} zu einer verflochtenen Trennaustauschsituation\label{tBm}  
 $$\big(\op{Der}(\op{Ab}_{\sslash \op{Gek}})\ra \curlywedge{\op{Gek}}\supset\op{Gek}^{\op{lesbf}}\leftarrow  \op{Der}(\op{Ab}^!_{\sslash \op{Gek}^{\op{lesbf}}}), \op{Gek}^{\op{esbf}}\big)$$ 
\end{Satz}
\begin{Bemerkungl}
  Einen h"oheren Zugang zu noch allgemeineren und st"arkeren Aussagen in
  dieser Richtung 
  kann man in der Dissertation von
  Recktenwald \cite{??} finden, die ihrerseits auf dem Formalismus von H"ormann
  \cite{??} aufbaut.
\end{Bemerkungl}
\begin{proof}
  Eine Rechtslinksanpassung ist das Paar $(\mathscr R,\mathscr L)$ mit $\mathscr L$ allen quisflachen Komplexen von Modulgarben und  $\mathscr R$ allen
  Komplexen schwach kompaktweicher Modulgarben, wie aus den in \ref{VRLm0} diskutierten
  Eigenschaften von Godementaufl"osungen leicht folgt.
  Nach \ref{eMAdLo} bleibt damit nur noch zu zeigen, da"s alle naiven
  Verflechtungsquadrate der lokalisierten Trennaustauschsituation "uber
  elementaren  Trennquadraten der Basis voll kokartesich sind.
  Im Fall eines kartesischen Trennquadrats mit Leertrennungen in den
  Horizontalen ist das eh klar. Im Fall kartesischer Trennquadrate mit Einstrennungen in den
  Horizontalen bemerken wir zun"achst, da"s jeder Morphismus $(X,\mathcal A)\ra (Y,\mathcal B)$ von gekringten R"aumen
  faktorisiert als $(X,\mathcal A)\ra (X,f^*\mathcal B)\ra (Y,\mathcal B)$.
  Jedes derartige Trennquadrat l"a"st sich  mithin erhalten als Verklebung
  der vier Trennquadrate
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   (W,g^*\mathcal C\otimes_{v^*\mathcal B}q^*\mathcal A)\ar[r]\ar[d] &  (W,q^*\mathcal A)\ar[d]\ar[r]^q  &   (X,\mathcal A) \ar[d]
   \\
   (W,g^*\mathcal C)\ar[d]^g\ar[r]   & (W,v^*\mathcal B)\ar[d]^g\ar[r]^q &   (X,f^*\mathcal B) \ar[d]_f\\
 (Z,\mathcal C)\ar[r]  & (Z,p^*\mathcal B)\ar[r]^p  &  (Y,\mathcal B) }
  \end{displaymath}
  Hier schreiben wir  $v=pg=fq$ und
die Sternchen meinen  R"uckz"uge von Kringgarben.  Unter
unseren Annahmen ist aber  nach \ref{neNV} und \ref{AKnV} die Menge der
voll kokartesischen naiven Verflechtungsquadrate stabil unter Verkleben.
  Es reicht also, f"ur jedes dieser vier
  kartesischen Quadrate zu pr"ufen,
  da"s dar"uber jedes naive Verflechtungsquadrat voll kokartesisch ist.
 Im Quadrat oben links geht es nur
  um Beziehungen zwischen Restriktion und Erweiterung von Skalaren, da
  folgt die Behauptung aus der Voraussetzung der Flachheit der $\mathcal A_x$ "uber  $\mathcal B_{f(x)}$, die dazu f"uhrt, da"s jeder quisflache
  Komplex von $\mathcal A$-Modulgarben zu einem  quisflachen
  Komplex von $\mathcal B$-Modulgarben restringiert.
 Im Quadrat oben rechts ist die Aussage
  auch leicht zu sehen, dort geht es nur um die Vertr"aglichkeit des
  gew"ohnlichen R"uckzugs mit einer Restriktion der Skalare.
  Unten rechts haben wir lokal eigentlichen Basiswechsel wie wir ihn kennen,
  nur da"s zus"atzlich noch Kringgarben operieren.
  Es bleibt zu zeigen, da"s auch "uber dem Trennquadrat
  unten links jedes naive Verflechtungsquadrat voll kokartesisch ist.
  Das stellen wir zur"uck und behandeln zun"achst den auch noch ausstehenden
  Fall der Projektionsformelquadrate zu einem lesbf-Morphismus
  $f:(X,\mathcal A)\ra (Y,\mathcal B)$. Wie zuvor k"onnen wir ihn faktorisieren
  in $(X,\mathcal A)\ra (X,f^*\mathcal B)\ra (Y,\mathcal B)$ und d"urfen die
  beiden Faktoren  getrennt betrachten. Im Fall $(X,\mathcal A)\ra (X,f^*\mathcal B)$ reicht es zu zeigen, da"s f"ur
  jeden quisflachen Komplex $\mathcal G$ von $f^*\mathcal B$-Moduln
  und jeden Komplex $\mathcal F$ von $\mathcal A$-Moduln der offensichtliche
  Morphismus ein Quasiisomorphismus
  $$ (\op{res}_{\mathcal A}^{f^*\mathcal B}\mathcal F)\otimes_{f^*\mathcal B}\mathcal G\sira\op{res}_{\mathcal A}^{f^*\mathcal B}(\mathcal F\otimes_{\mathcal A}(\mathcal A\otimes_{f^*\mathcal B}\mathcal G))$$
ist. Das ist sogar ohne alle Annahmen an $\mathcal G$ offensichtlich. 
Im zweiten Fall erinnern wir, da"s wir  nach \ref{hflL} zu jedem Komplex von
 Modulgarben einen Quasiisomorphismus von einem quisflachen Komplex flacher Modulgarben finden k"onnen. Es reicht deshalb zu zeigen,  da"s f"ur
jeden Komplex $\mathcal F$ von schwach kompaktweichen $f^*\mathcal B$-Moduln und  jeden quisflachen Komplex $\mathcal G$ von flachen $\mathcal B$-Moduln
 der offensichtliche
 Morphismus ein Quasiisomorphismus
 $$(f_{(!)}\mathcal F)\otimes_{\mathcal B} \mathcal G\sira f_{(!)}(\mathcal F\otimes_{f^*\mathcal B} f^*\mathcal G)$$
 ist und $\mathcal F\otimes_{f^*\mathcal B} f^*\mathcal G$ aus $f$-kompaktweichen
 Garben besteht. In der Tat ist dann $\tau\curlywedge \op{id}:\mathcal F\curlywedge  \mathcal G\ra f_{(!)}\mathcal F\curlywedge  \mathcal G$ mit
 dem Transportmorphismus vorne ein Morphismus von
 unter den jeweiligen R"uckz"ugen entfalteten Objekten, der kokartesisch wird
 in der Lokalisierung und  ein voll kokartesisches naives Verflechtungsquadrat liefert.  Unter diesen Annahmen kommt  unser Morphismus
 aber nach der Projektionsformel \ref{ProFor}
 sogar von einem Isomorphismus von Doppelkomplexen aus $f$-kompaktweichen Garben her.
 Schlie"slich k"ummern wir uns noch um das kartesische Trennquadrat mit Einsmorphismen in den Horizontalen in unserem gro"sen Diagramm unten links,
 dessen Behandlung wir zur"uckgestellt hatten. Mit einigen Vereinfachungen der
 Notation hat es die Gestalt 
   \begin{displaymath}
 \xymatrix{
  (W,g^*\mathcal C)\ar[d]^g\ar[r]   & (W,g^*\mathcal B)\ar[d]^g\\
 (Z,\mathcal C)\ar[r]  & (Z,\mathcal B)  }
   \end{displaymath}
   Sei also $\mathcal F$ ein quisflacher Komplex aus kompaktweichen
   $g^*\mathcal B$-Moduln. Das zugeh"orige naive Verflechtungsquadrat hat 
   dann diesselbe linke Vertikale wie das naive Verflechtungsquadrat
   zu $\mathcal F\curlywedge \mathcal C$ "uber dem Projektionsformelquadrat
   \glqq mit Raumwechsel ohne Ringwechsel\grqq, von dem wir bereits
   wissen, da"s es voll kokartesisch ist. \nichtfinal{Das br"auchte sogar nicht-kommutativ!} 
Das beendet den Beweis. 
\end{proof}


\begin{Bemerkungl}[\textbf{Trennverflechtung f"ur halbseitig derivierte Modulgarben}]
  Der vorherige Satz gilt analog f"ur halbseitig derivierte Modulgarben.
  Wir d"urfen dann beliebige les-Abbildungen zulassen und m"ussen uns nicht auf
  lesb-Abbildungen beschr"anken, d"urfen aber stattdessen nur gekringte R"aume $(X,\mathcal A)$ endlicher Tor-Dimension zulassen.\label{tHDm}  
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkunge}
  Will man Eigvorsch"ube mit nicht notwendig flachen Kringgarbenkomorphismen
  zulassen, so wird man allgemeiner mit differentiellen graduierten Kringgarben arbeiten m"ussen.  
\end{Bemerkunge}


\begin{Beispiel}
  Gegeben ein Kringhomomorphismus $k\ra K$
  und eine lesb-Abbildung $f:X\ra Y$
  betrachten wir das kartesische Diagramm konstant gekringter R"aume
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
  (X,K)\ar[d]^g\ar[r]^q   & (X,k)\ar[d]^f\\
 (Y,K)\ar[r]^p  & (Y,k)  }
   \end{displaymath}
  Der zugeh"orige Verflechtungsisomorphismus ist die Vertr"aglichkeit
  von $f_!$ mit Eweiterung der Skalare $K\otimes_k^{\op{L}}$. Im Fall eines einpunktigen Raums $Y$ mag man sie das {\bf universelle Koeffiziententheorem der kompakten Kohomologie} nennen.
\end{Beispiel}
\begin{Beispiel}[\textbf{Das universelle Koeffiziententheorem in einem Spezialfall}]
Im Fall
  $X=S^1$ und $Y=\op{top}$ und dem Kringhomomorphismus $\DZ\ra \DZ/2\DZ$
  und der nichtkonstanten aber lokal zur konstanten Garbe $\DZ$ isomorphen abelschen Garbe $\mathcal M$ auf $S^1$
  ist $q^*\mathcal M=(\DZ/2\DZ)\otimes_\DZ\mathcal M$ die konstante Garbe
  $\DZ/2\DZ$ und wir erhalten
  $g_!q^*\mathcal M\cong \DZ/2\DZ\oplus [-1]\DZ/2\DZ$.
  Um andererseits $f_!\mathcal M$ zu bestimmen, erinnern
  wir die Mayer-Vietoris-Sequenz der lokalen Kohomologie
  \eref{MVkK}{TG} und finden, da"s  nur ${\op{H}}^1_!(S^1;\mathcal M)$
  von Null verschieden ist und isomorph ist 
  zum  Kokern der Abbildung $\DZ^2\ra \DZ^2$ gegeben durch $(a,b)\mapsto
  (a+b,a-b)$ alias ${\op{H}}^1_!(S^1;\mathcal M)\cong \DZ/2\DZ$ und
  $f_!\mathcal M\cong [-1]\DZ/2\DZ$.  Damit ergibt sich
  $p^*f_!\mathcal M\cong \DZ/2\DZ\oplus [-1]\DZ/2\DZ$ und wie behauptet
  $g_!q^*\mathcal M\cong p^*f_!\mathcal M$. 
\end{Beispiel}






\begin{Beispiel}[\textbf{Die K"unnethformel der kompakten Kohomologie}]
  Gegeben lokal kompakte Hausdorffr"aume $X,Y$ betrachten wir in der
  Familienkategorie der banalen  Trennkategorie topologischer R"aume
  das kartesische Diagramm
  mit les-Vertikalen\index{K"unnethformel!der kompakten Kohomologie} 
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
X\times Y \ar[r] \ar[d]_{c\pdef c_{X\times Y}}&X\curlywedge Y \ar[d]^{c_X\curlywedge c_Y}   \\
\op{top}\ar[r]& \op{top}\curlywedge \op{top}}
  \end{displaymath}
Aus \ref{extT} erhalten wir einen 
  Isomorphismus $\underline{X\times Y}\sira
  \underline{X}\boxtimes \underline{Y}$
  oder in anderer
  Notation $\DZ_{X\times Y}\sira
  \DZ_{X}\boxtimes \DZ_{Y}$. Derivierter
  lokal eigentlicher Basiswechsel \ref{VexP} alias die Verflechtung
  in der verflochtenen Trenaustauschsituation der
  halbseitig derivierten abelschen Garben \ref{TvABG1} 
  in unserem kartesischen Diagramm mit der Diagonale als unterer Horizontale liefert weiter einen Isomorphismus
  $ c_{X!}\DZ_{X}\otimes c_{Y!}\DZ_{Y}\sira c_!(\DZ_{X}\boxtimes \DZ_{Y})$.
  Alles in allem erhalten wir so einen Isomorphismus
  $$ c_{X!}\DZ_{X}\otimes c_{Y!}\DZ_{Y}\sira c_!\DZ_{X\times Y}$$
  in $\op{Der}(\op{Ab}_{/{\op{top}}})=\op{Der}(\op{Ab})$.
  Das Tensorprodukt ist bis hierher stets deriviert als $\otimes=\otimes^{\op{L}}$ zu verstehen. 
  Mit der abstrakten K"unnethformel
  \eref{HTPKl}{TD} erhalten wir daraus, jetzt aber mit $\otimes$ als
  underiviertem Tensorprodukt,
  nat"urliche unnat"urlich spaltende kurze exakte Sequenzen\label{KueFx} 
  von abelschen Gruppen  $$\bigoplus_{p+q=n}{\op{H}}_!^p X\otimes {\op{H}}_!^q Y
  \;\hra\; {\op{H}}_!^n(X\times Y)\;\sra\; \bigoplus_{p+q=n+1}{\op{H}}_!^p X\ast {\op{H}}_!^q Y$$
\end{Beispiel}

\begin{Beispiel}[\textbf{K"unnethformel mit Koeffizienten}]
  Gegeben ein Kring $k$ endlicher Torsionsdimension
  und lokal kompakte Hausdorffr"aume $X,Y$ liefert unsere Trennverflechtung
  f"ur halbseitig derivierte Modulgarben \ref{tHDm} in derselben Weise
  in $\op{Der}(\op{Mod}_{k})$ einen ausgezeichneten Isomorphismus
  $$c_{X!}k_{X}\otimes c_{Y!}k_{Y}\sira c_!k_{X\times Y}$$
  Dasselbe folgt f"ur einen beliebigen Kring $k$ und lesb-R"aume $X,Y$ aus
   unserer Trennverflechtung
  f"ur beidseitig derivierte Modulgarben \ref{tBm}. 
\end{Beispiel}

\subsection{Trennr"uckzug-Eigvorschub-Formalismus, ALT}

Winkeltrennfaserung; Verflochtene, regulierte, kokartesisch verflochtene. 

\begin{Definition}\label{AlKnuTA}
  Unter einer  {\bf  Pr"a-Trennaustauschsituation}\index{Pr"atrennaustauschsituation}
  verstehen wir 
  eine Vorgabe von Daten $$(\mathscr G\ra \curlywedge\mathscr T\supset \mathscr T^{!} \leftarrow \mathscr G^{!} , \mathscr T^{\op{e}},i)$$
  bestehend aus einer Kategorie $\mathscr T$,
  der {\bf Basiskategorie} oder
  {\bf Basis};\index{Basis!einer Pr"atrennaustauschsituation} 
   darin zwei ausgezeichneten
   \hyperref[RmSM]{multiplikativen Systemen} $\mathscr T^{\op{e}}\subset \mathscr T^{{!}}\subset \mathscr T$,
 die beide alle Isomorphismen enthalten;
einer Trennkategorie $\mathscr G$ und einer Trennfaserung
  $a:\mathscr G\ra \curlywedge\mathscr T$ "uber der banalen Trennkategorie zu $\mathscr T$; 
einem Funktor $b:\mathscr G^{!}\ra \mathscr T^{!}$;
sowie einem Isomorphismus
  $i:\mathscr G^{!}|\mathscr T^{\op{e}}\sira
  \mathscr G|\mathscr T^{\op{e}}$
  von Kategorien "uber $\mathscr T^{\op{e}}$. Ist $b:\mathscr G^{!}\ra \mathscr T^{!}$ eine Kofaserung, so sprechen wir von einer
  {\bf Trennaustauschsituation}.\index{Trennaustauschsituation}
\end{Definition}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Sprechweisen und Notationen}]\label{SwnT} 
  \begin{enumerate}
  \item
    Wir behandeln unseren Isomorphismus $i$  in der Notation
  meist als eine Gleichheit und reden dann vereinfachend von einer
Pr"atrennaustauschsituation $(\mathscr G\ra \curlywedge\mathscr T\supset \mathscr T^{!} \leftarrow \mathscr G^{!} , \mathscr T^{\op{e}})$.
  Da alle Identit"aten zu $\mathscr T^{\op{e}}$ geh"oren, bedeutet das insbesondere, da"s $\mathscr G$ und $\mathscr G^!$ dieselben
  Objekte haben und sogar dieselben Fasern $\mathscr G_X=\mathscr G^!_X$
  "uber allen Objekten $X$ der Basis.
\item
  Die Morphismen in $\mathscr T^!$ beziehungsweise $\mathscr T^{\op{e}}$
  nennen wir wie bei einer Autauschsituation {\bf Lesmorphismen}\index{Lesmorphismus} beziehungsweise
  {\bf Geigmorphismen}.\index{Geigmorphismus}
\item
  Den Trennr"uckzug l"angs einer Trennung $p$  der Basis notieren wir $p^\dagger$. Ist unsere Pr"atrennaustauschsituation eine
  Trennaustauschsituation, ist also $b:\mathscr G^!\ra \mathscr T^!$ eine
  Kofaserung, so notieren wir
  den Vorschub in Bezug auf diese Kofaserung l"angs eines Lesmorphismus
   $f_\shriek$ und nennen ihn weiter den {\bf Eigvorschub}.
\item
Gegeben ein Objekt $X\in \mathscr T$ der Basis
vereinbaren wir f"ur die zur Faser opponierte Schmelzkategorie wie in \ref{schmkL} die Notation $\mathscr G_{/X}\pdef \mathscr G_{X}^{\op{opp}}$. In typischen Anwendungen
sind das Kategorien von Garben auf $X$. Die universellen Verschmelzungen in diesen Schmelzkategorien  notieren wir  $\otimes=\otimes_{X}$\index{o@$\otimes_{X}$ Verschmelzung in Faser} wie in
\ref{schmkL}.
Den Opponierten des R"uckzugs in
  unserer Faserung $\mathscr G\ra \mathscr T$  f"ur
  einen Morphismus $f:X\ra Y$  der Basis  $\mathscr T$ notieren wir $f^*\pdef (f^\dagger)^{\op{opp}}: \mathscr G_{/Y}\ra \mathscr G_{/X}$.  
  Den Opponierten des  Eigvorschubs 
l"angs
 eines Lesmorphismus  $f:X\ra Y$  der Basis notieren wir $f_{!}\pdef (f_\shriek)^{\op{opp}}: \mathscr G_{/X}\ra \mathscr G_{/Y}$ und genauer $f_{!}: \mathscr G_{/X}^{!}\ra \mathscr G_{/Y}^{!}$, wenn
 unser Isomorphismus
 $i$ keine Gleichheit sein sollte.
\item
 Unsere Daten beinhalten im Fall einer Trennaustauschsituation speziell 
 f"ur jeden Geigmorphismus $f$ eine
 Adjunktion $(f_\shriek,f^\dagger)$ alias  $(f^*,f_{!})$.
  \end{enumerate}
\end{Bemerkungl}




\begin{Bemerkungl}[\textbf{"Ubergang zu den Familienkategorien}] 
  Jede (Pr"a-)Trenn\-aus\-tausch\-si\-tua\-tion induziert eine  \hyperref[AlKnu]{(Pr\"a-)Aus\-tausch\-si\-tua\-tion} 
  $$(\mathscr G^\curlywedge\ra \mathscr T^\curlywedge\supset \mathscr T^{\shortparallel {!} }\leftarrow \mathscr G^{\shortparallel {!} }, \mathscr T^{\shortparallel \op{e}})$$
  auf den Familienkategorien, bei der die
  Eig- beziehungsweise Lesmorphismen in der Basis genau alle
  Tupel mit der Identit"at als Indexabbildung
  von Morphismen unserer  Unterkategorien 
  $\mathscr T^{ \op{e}}\subset \mathscr T^{ {!} }$ sind und
  die $\mathscr G^{\shortparallel{!}}$-Morphismen in der Faser
  Tupel von
  $\mathscr G^{!} $-Morphismen. Unter einem {\bf Basisquadrat}
  verstehen wir im Kontext einer (Pr"a-)Trennaustauschsituation ein
   Basisquadrat
  der Familienkategorie  im Sinne von \ref{BaQua}. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
 Unter einer {\bf (Pr"a-)Verflechtung}\index{Pr"averflechtung!f"ur Trennaustauschsituation} einer Pr"atrenn\-aus\-tausch\-si\-tua\-tion
verstehen wir eine \hyperref[AusDa]{(Pr\"a-)Verflechtung} der auf den Familienkategorien induzierten
 Austauschsituation mit der Zu\-satz\-ei\-gen\-schaft, da"s das Vertupeln Verflechtungsquadrate zu Verflechtungsquadraten macht.
  Ein Verflechtungsquadrat der Familienkategorie mit einer
  $r$-Trennung als  zur"uckholendem Morphismus
  nennen wir  ein
  {\bf $r$-Verflechtungsquadrat}.
  \index{Verflechtungsquadrat!$r$-Verflechtungsquadrat}
\end{Bemerkungl}



\subsection{Konstruktion von Verflechtungen, ALT} 
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Pr"averflechtung durch Kommutativit"at}]
Gegeben  eine Trennfaserung  $\mathscr G \rightarrow \curlywedge\mathscr T$
"uber der banalen Trennkategorie einer Kategorie $\mathscr T$  ist   $$(\mathscr G\ra \curlywedge\mathscr T\supset \mathscr T \leftarrow \mathscr G , \mathscr T)$$
stets eine 
\hyperref[AlKnuT]{Pr\"atrennaustauschsituation}
 und die kommutativen R"uckholquadrate bilden
  darin eine  Pr"averflechtung.\label{sVsV} Ich nenne sie die
  {\bf banale Pr"averflechtung}\index{Pr"averflechtung!banale schwache} zu
  unserer Trennfaserung. Wir konstruieren  im folgenden weitere Pr"averflechtungen,
  indem wir von einer banalen 
  Pr"averflechtung ausgehen und sie geeignet
  einschr"anken \ref{AdKN} und lokalisieren \ref{MAdLo}.
\end{Bemerkungl}



\begin{Bemerkungl}[\textbf{Pr"averflechtung durch Einschr"anken}]
 Gegeben sei eine Trennfaserung  $\mathscr G \rightarrow \curlywedge\mathscr T$   "uber der banalen Trennkategorie einer Kategorie mit endlichen Produkten  $\mathscr T$. Seien
  $\mathscr T^{!}$ ein multiplikatives
  System und $\mathscr G^{!}$ ein fasertrennr"uckzugstabiles multiplikatives\label{AdKN} System in $\mathscr G$ "uber $\mathscr T^{!}$
  im Sinne von \ref{ftrs}.  Sei weiter $\mathscr T^{\op{e}}\subset \mathscr T^{!}$ ein  multiplikatives Teilsystem derart, da"s $\mathscr T^{\op{e}}$ alle Isomorphismen von $\mathscr T$ enth"alt und da"s "uber Morphismen aus
  $\mathscr T^{\op{e}}$ alle $\mathscr G$-Morphismen
  bereits $\mathscr G^{!}$-Morphismen sind.
So ist $$(\mathscr G\ra \curlywedge\mathscr T\supset \mathscr T^{!} \leftarrow \mathscr G^{!} , \mathscr T^{\op{e}})$$ eine Pr"atrennaustauschsituation 
 und die kommutativen R"uckholquadrate der Familienkategorie  bilden
 darin eine Pr"averflechtung. Das ist leicht direkt einzusehen und
 analog zur entsprechenden Aussage f"ur gew"ohnlichen Austausch \ref{AdK}.
 \end{Bemerkungl}



\begin{Satz}[\textbf{Verflechtung durch Lokalisieren}]
Gegeben seien eine 
\hyperref[adEDB]{Trennaustauschsituation}
mit  Pr"averflechtung und darin ein faserweises  ges"attigtes Oresystem $S$.  Gibt es eine Rechtslinksanpassung und sind
alle naiven Verflechtungsquadrate voll kokartesisch, so gibt es genau eine
Verflechtung der lokalisierten Trennaustauschsituation, die alle
 naiven Verflechtungsquadrate enth"alt.\label{MAdLo} 
\end{Satz}
\begin{Bemerkungl} Unter einer {\bf Rechtslinksanpassung} verstehen wir
  in diesem Kontext ein Paar $(\mathscr R,\mathscr L)$ von
  Teilmengen der Objektmenge derart, da"s alle Tupel aus derartigen
  Objekten eine Rechtslinksanpassung
  $(\curlywedge\mathscr R,\curlywedge\mathscr L)$ der
  auf der Familienkategorie induzierten Austauschsituation im Sinne von
  \ref{nbVn} bilden.
\end{Bemerkungl}



\begin{proof}
  Das alles folgt unmittelbar, indem wir auf die 
  zu unserer Trennaustauschsituation geh"orige  Austauschsituation
  $$(\mathscr G^\curlywedge\ra \mathscr T^\curlywedge\supset \mathscr T^{!\;\!\shortparallel}\leftarrow \mathscr G^{!\!\; \shortparallel}, \mathscr T^{ \op{e}\shortparallel})$$
  f"ur die Familienkategorien Satz
  \ref{AdLo} "uber die Lokalisierung von Pr"averflechtungen zu Verflechtungen
  anwenden.
\end{proof}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Vereinfachte Bedingungen f"ur Verflechtung durch Lokalisieren}] In unserem Satz \ref{MAdLo} zur Verflechtung durch Lokalisieren
reicht es aus anzunehmen, da"s
alle naiven Verflechtungsquadrate "uber elementaren Trennquadraten der Basis voll kokartesisch sind.\label{eMAdLo} 
In der Tat ist die Menge derjenigen  Basisquadrate der Familienkategorie,
 "uber denen alle naiven Verflechtungsquadrate voll kokartesisch sind,
 stets stabil unter dem Vertupeln und unter
 unseren Annahmen  nach \ref{neNV} und \ref{AKnV} auch stabil unter
 dem Verkleben. Nach \ref{Rzst} besteht diese Menge unter
 unseren schw"acheren Annahmen
 also auch bereits aus allen
 Basisquadraten der Familienkategorie.
\end{Bemerkungl}



\subsection{R"uckzug-Eigvorschub-Formalismus}


\begin{Bemerkungl}[\textbf{Lokalisierbare beschr"ankte pr"averflochtene  Austauschsituation, ALT}]  
  Um von \ref{prAFG} ausgehend durch Lokalisierung nach Quasiisomorphismen in $\op{Hot}^-$
  eine Verflechtung zu erhalten,
 schr"an\-ken wir weiter ein und erlauben als les-Morphismen nur
 solche Morphismen von geringten R"aumen $(X,\mathcal A)\ra (Y,\mathcal B)$,
 bei denen $f:X\ra Y$ les ist und $\mathcal A_x$ flach als Linksmodul
 "uber $\mathcal B_{f(x)}$
 f"ur alle $x\in X$. Wir notieren $\op{Ger}^{\op{lesf}}\supset \op{Ger}^{\op{esf}}$
 das multiplikative System dieser Morphismen beziehungsweise besagter Morphismen, die zus"atzlich eigentlich sind. Au"serdem beschr"anken wir uns in einer ersten Version f"ur halbseitig beschr"ankte Komplexe auf die
 Kategorie $\op{Gerte}$ der geringten R"aume endlicher Torsionsdimension. Dann erhalten wir nach \ref{VRLm2} in der Austauschsituation mit Pr"averflechtung\label{AtprV}  
  $$\big(\op{Hot}^-(\op{Ab}_{\sslash \op{Gerte}})\ra \op{Gerte}\supset\op{Gerte}^{\op{lesf}}\leftarrow  \op{Hot}^-(\op{Ab}^!_{\sslash \op{Gerte}^{\op{lesf}}}), \op{Gerte}^{\op{esf}}\big)$$
 eine Rechtslinksanpassung $(\mathscr R,\mathscr L)$ in Bezug auf das
 faserweise ges"attigte Oresystem der Quasiisomorphismen
 mit $\mathscr R$ quisflachen Komplexen flacher Modulgarben
 und $\mathscr L$ Komplexen schwach kompaktweicher Modulgarben. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Satz}[\textbf{Verflechtung halbseitig derivierter Modulgarben}]
  Die  Austauschsituation mit Pr"averflechtung \ref{AtprV} l"a"st sich
  im Sinne von \ref{AdLo} nach Quasiisomorphismen lokalisieren zu einer
  verflochtenen Austauschsituation  $$\big(\op{Der}^-(\op{Ab}_{\sslash \op{Gerte}})\ra \op{Gerte}\supset\op{Gerte}^{\op{lesf}}\leftarrow  \op{Der}^-(\op{Ab}^!_{\sslash \op{Gerte}^{\op{lesf}}}), \op{Gerte}^{\op{esf}}\big)$$
\end{Satz}
\begin{proof}
Eine Rechtslinksanpassung haben wir bereits in  \ref{AtprV}
  angegeben.  
 Um unseren Satz \ref{AdLo} zum Lokalisieren einer Pr"averflechtung
 anwenden zu k"onnen, m"ussen nur noch zeigen, da"s alle naiven Verflechtungsquadrate voll kokartesisch sind.
  Nun  faktorisiert jeder Morphismus $(X,\mathcal A)\ra (Y,\mathcal B)$ von geringten R"aumen
  als $(X,\mathcal A)\ra (X,f^*\mathcal B)\ra (Y,\mathcal B)$ und
  mit $\mathcal B$ hat auch $f^*\mathcal B$ endliche Torsonsdimension.
  Jedes Basisquadrat l"a"st sich mithin erhalten als Verklebung
  der vier Basisquadrate
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   (W,g^*\mathcal C\otimes_{v^*\mathcal B}q^*\mathcal A)\ar[r]\ar[d] &  (W,q^*\mathcal A)\ar[d]\ar[r]^q  &   (X,\mathcal A) \ar[d]
   \\
   (W,g^*\mathcal C)\ar[d]^g\ar[r]   & (W,v^*\mathcal B)\ar[d]^g\ar[r]^q &   (X,f^*\mathcal B) \ar[d]_f\\
 (Z,\mathcal C)\ar[r]  & (Z,p^*\mathcal B)\ar[r]^p  &  (Y,\mathcal B) }
  \end{displaymath}
  Hier schreiben wir  $v=pg=fq$ und
  die Sternchen meinen  R"uckz"uge von Ringgarben.
  Unter
unseren Annahmen ist aber nach \ref{neNV} und \ref{AKnV} die Menge der
voll kokartesischen naiven Verflechtungsquadrate stabil unter Verkleben.
Es reicht also f"ur jedes unserer vier Basisquadrate zu zeigen,
da"s jedes naive Verflechtungsquadrat voll kokartesisch ist. 
Dabei k"onnen wir uns nach \ref{NaiR} zus"atzlich auf den Fall beschr"anken,
da"s die Ausgangsecke in $\mathscr R\cap\mathscr L$ liegt, da"s sie
also ein Komplex aus flachen schwach kompaktweichen Modulgarben ist.
Im Basisquadrat oben rechts sind alle R"uckz"uge und Eigvorsch"ube exakt und
die offensichtliche Vertr"aglichkeit von R"uckzug ohne Ringwechsel und
Einschr"anken der operierenden Ringgarbe in der Kategorie der Modulgarben
impliziert direkt, da"s jedes naive Verflechtungsquadrat voll kokartesisch ist.
Im Basisquadrat unten rechts ist offensichtlich
jedes  naive Verflechtungsquadrat mit
Ausgangsecke in $\mathscr L$ voll kokartesisch, denn dann  ist
die Ausgangsecke ein Komplex schwach kompaktweicher Modulgarben
und die Behauptung folgt aus dem bereits behandelten   Fall abelscher Garben.
Im Basisquadrat oben links folgt die Behauptung aus der Flachheit von
$q^*\mathcal A$ "uber $v^*\mathcal B$, die dazu f"uhrt, da"s flache Modulgarben
zu flachen Modulgarben einschr"anken. Im Basisquadrat unten links schlie"slich
schreiben wir $\mathcal D\pdef p^*\mathcal B$ und dann gilt es f"ur jede flache schwach kompaktweiche $g^*\mathcal D$-Modulgarbe $\mathcal F$ 
zu zeigen, da"s $g^*\mathcal C\otimes_{g^*\mathcal D}\mathcal F$ quisrechtsentfaltet ist f"ur $g_{(!)}$ und $g_{(!)}\mathcal F$ eine flache
$\mathcal D$-Modulgarbe 
und 
der offensichtliche Morphismus
ein Isomorphismus
$$ \mathcal C\otimes_{\mathcal D}(g_{(!)}\mathcal F)\sira g_{(!)}(g^*\mathcal C\otimes_{g^*\mathcal D}\mathcal F)$$
Das folgt aus der anschlie"senden Variante der Projektionsformel f"ur Modulgarben  \ref{prRG}. 
\end{proof}


\begin{Lemma}[\textbf{Variante der lokalen Projektionsformel}]
  Sei $k$ ein Kring von endlicher Torsionsdimension.
  Ist $\mathcal F$ eine flache kompaktweiche 
  $k$-Garbe auf einem
  lokal kompakten Hausdorffraum $X$, so ist 
  $\Gamma_!\mathcal F$ ein flacher $k$-Modul\label{Gdsa}
 und $\mathcal F\otimes_k G$ ist $\Gamma_!$-quisrechtsentfaltet und die offensichtliche Abbildung ist f"ur jeden $k$-Modul $G$
  ein Isomorphismus $$\Gamma_!\mathcal F\otimes_k G\sira \Gamma_!(\mathcal F\otimes_k G)$$
\end{Lemma}
\begin{Bemerkungl}
  Im Gegensatz zur gew"ohnlichen Projektionsformel \ref{TSkoM}
  fordern wir hier nicht $G$ flach, sondern $\mathcal F$ flach und kompaktweich
  und brauchen zus"atzlich, da"s $k$ endliche Torsionsdimension hat.  Eine
  weitere Variante mit anderen Zusatzannahmen zeigen wir in \ref{GdsaV}.
\end{Bemerkungl}


\begin{proof}
Nach Annahme finden wir eine  Aufl"osung endlicher
  L"ange von $G$ durch flache $k$-Moduln  $G_d\hra \ldots \ra G_1\ra G_0\sra G$.
  Sie f"uhrt zu einer exakten Sequenz
  $$\mathcal F\otimes_k G_d\hra \ldots \ra\mathcal F\otimes_k G_1\ra \mathcal F\otimes_k G_0\sra \mathcal F\otimes_k G$$
  von abelschen Garben auf $X$. Nach der Projektionsformel
  \ref{TSkoM} wissen wir von allen Garben
  dieser Sequenz mit Ausnahme der letzten, da"s sie kompaktweich und damit $\Gamma_!$-entfaltet sein m"ussen. Nach "Ubung \eref{EHDN}{TG} ist dann auch die letzte  Garbe unseres
  Komplexes 
$\Gamma_!$-entfaltet
  und im kommutativen Diagramm
  $$\xymatrix{\Gamma_!\mathcal F\otimes_k G_d\ar[r]\ar[d]^\wr&\;\ldots\;\ar[r]& \Gamma_!\mathcal F\otimes_k G_1\ar[r]\ar[d]^\wr& \Gamma_!\mathcal F\otimes_k G_0\ar@{->>}[r]\ar[d]^\wr& \Gamma_!\mathcal F\otimes_k G\ar[d]\\
   \Gamma_!(\mathcal F\otimes_k G_d)\ar@{^(->}[r]&\;\ldots\;\ar[r]& \Gamma_!(\mathcal F\otimes_k G_1)\ar[r]& \Gamma_!(\mathcal F\otimes_k G_0)\ar@{->>}[r]& \Gamma_!(\mathcal F\otimes_k G)
   }$$
  folgt wieder mit \eref{EHDN}{TG} die Exaktheit der unteren Horizontale. Die
  linken vertikalen Isomorphismen  folgen  aus  \ref{TSkoM}
  und zusammen folgt, da"s auch die  Vertikale ganz rechts
  ein Isomorphismus
  $\Gamma_!\mathcal F\otimes_k G\sira \Gamma_!(\mathcal F\otimes_k G)$ sein mu"s.
  Als Funktor von $G$ macht hier die rechte Seite  Injektionen
  zu Injektionen, da $\mathcal F$ flach ist und $\Gamma_!$ linksexakt. Dasselbe folgt  f"ur die linke Seite. Also ist $\Gamma_!\mathcal F$ flach. 
\end{proof}



\begin{Lemma}[\textbf{Weitere Variante der lokalen Projektionsformel}]
  Sei $k$ ein Kring von endlicher Torsionsdimension.
  Ist $\mathcal F$ ein quisflacher Komplex in $\op{Ket}^+$ von kompaktweichen 
  $k$-Garben auf einem
  lokal kompakten Hausdorffraum $X$, so ist 
  $\Gamma_!\mathcal F$ ebenfalls quisflach\label{GdsaW}
 und $\mathcal F\otimes_k G$ ist $\Gamma_!$-quisrechtsentfaltet und die offensichtliche Abbildung ist f"ur jeden $k$-Modul $G$
  ein Isomorphismus $$\Gamma_!\mathcal F\otimes_k G\sira \Gamma_!(\mathcal F\otimes_k G)$$
\end{Lemma}
\begin{Bemerkungl}
  Im Gegensatz zur gew"ohnlichen Projektionsformel \ref{TSkoM}
  fordern wir hier nicht $G$ flach, sondern $\mathcal F$
  quisflach und kompaktweich
  und brauchen zus"atzlich, da"s $k$ endliche Torsionsdimension hat.  Eine
  weitere Variante mit anderen Zusatzannahmen zeigen wir in \ref{GdsaV}.
\end{Bemerkungl}


\begin{proof}
Nach Annahme finden wir eine  Aufl"osung endlicher
  L"ange von $G$ durch flache $k$-Moduln  $G_d\hra \ldots \ra G_1\ra G_0\sra G$.

  Sie f"uhrt zu einer exakten Sequenz
  $$\mathcal F\otimes_k G_d\hra \ldots \ra\mathcal F\otimes_k G_1\ra \mathcal F\otimes_k G_0\sra \mathcal F\otimes_k G$$
  von abelschen Garben auf $X$. Nach der Projektionsformel
  \ref{TSkoM} wissen wir von allen Garben
  dieser Sequenz mit Ausnahme der letzten, da"s sie kompaktweich und damit $\Gamma_!$-entfaltet sein m"ussen. Nach "Ubung \eref{EHDN}{TG} ist dann auch die letzte  Garbe unseres
  Komplexes 
$\Gamma_!$-entfaltet
  und im kommutativen Diagramm
  $$\xymatrix{\Gamma_!\mathcal F\otimes_k G_d\ar[r]\ar[d]^\wr&\;\ldots\;\ar[r]& \Gamma_!\mathcal F\otimes_k G_1\ar[r]\ar[d]^\wr& \Gamma_!\mathcal F\otimes_k G_0\ar@{->>}[r]\ar[d]^\wr& \Gamma_!\mathcal F\otimes_k G\ar[d]\\
   \Gamma_!(\mathcal F\otimes_k G_d)\ar@{^(->}[r]&\;\ldots\;\ar[r]& \Gamma_!(\mathcal F\otimes_k G_1)\ar[r]& \Gamma_!(\mathcal F\otimes_k G_0)\ar@{->>}[r]& \Gamma_!(\mathcal F\otimes_k G)
   }$$
  folgt wieder mit \eref{EHDN}{TG} die Exaktheit der unteren Horizontale. Die
  linken vertikalen Isomorphismen  folgen  aus  \ref{TSkoM}
  und zusammen folgt, da"s auch die  Vertikale ganz rechts
  ein Isomorphismus
  $\Gamma_!\mathcal F\otimes_k G\sira \Gamma_!(\mathcal F\otimes_k G)$ sein mu"s.
  Als Funktor von $G$ macht hier die rechte Seite  Injektionen
  zu Injektionen, da $\mathcal F$ flach ist und $\Gamma_!$ linksexakt. Dasselbe folgt  f"ur die linke Seite. Also ist $\Gamma_!\mathcal F$ flach. 
\end{proof}







\begin{Lemma}[\textbf{Variante der Projektionsformel f"ur Modulgarben}]
  Seien  $f:X\ra Y$ eine les-Abbildung und $\mathcal D$ eine Ringgarbe endlicher
  Torsionsdimension auf $Y$ und 
 $\mathcal F$ eine flache $f$-kompakt\-wei\-che $f^*\mathcal D$-Modulgarbe auf $X$ und $\mathcal G$ eine $\mathcal D$-Rechtsmodulgarbe auf $X$. 
  So ist  $f_{(!)}\mathcal F$ eine flache $\mathcal D$-Modulgarbe und
  $f^*\mathcal G\otimes_{f^*\mathcal D}\mathcal F$ ist $f_{(!)}$-quisrechtsentfaltet und der offensichtliche Morphismus ist ein Isomorphismus\label{prRG} 
  $$\mathcal G\otimes_{\mathcal D}f_{(!)}\mathcal F\sira f_{(!)}(f^*\mathcal G\otimes_{f^*\mathcal D}\mathcal F)$$
\end{Lemma}
\begin{proof}
  Das folgt unmittelbar mit lokal eigentlichen
  Basiswechsel \ref{BaWeax} aus dem vorhergehenden Lemma \ref{Gdsa}.
\end{proof}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Lokalisierbare unbeschr"ankte pr"averflochtene  Austauschsituation}]
  Um  von \ref{prAFG} ausgehend durch Lokalisierung nach Quasiisomorphismen in ganz $\op{Hot}$
  eine Verflechtung zu erhalten,
 schr"an\-ken wir weiter ein und erlauben als les-Morphismen nur
 solche Morphismen von geringten R"aumen $(X,\mathcal A)\ra (Y,\mathcal B)$,
 bei denen $\mathcal A_x$ flach als Linksmodul
 "uber $\mathcal B_{f(x)}$  f"ur alle $x\in X$ und $f:X\ra Y$ les ist und
 $f_{(!)}: \op{Ab}_{/(X,\mathcal A)}\ra \op{Ab}_{/(Y,\mathcal B)}$ von endlicher
 homologischer Dimension.  
 Wir notieren $\op{Ger}^{\op{lesbf}}\supset \op{Ger}^{\op{esbf}}$
 das multiplikative System dieser Morphismen beziehungsweise besagter Morphismen, die zus"atzlich eigentlich sind.
 Dann erhalten wir
 nach \ref{VRLm0} in der Austauschsituation mit Pr"averflechtung\label{AtprU}  
  $$\big(\op{Hot}(\op{Ab}_{\sslash \op{Ger}})\ra \op{Ger}\supset\op{Ger}^{\op{lesbf}}\leftarrow  \op{Hot}^-(\op{Ab}^!_{\sslash \op{Ger}^{\op{lesbf}}}), \op{Ger}^{\op{esbf}}\big)$$
 eine Rechtslinksanpassung $(\mathscr R,\mathscr L)$ in Bezug auf das
 faserweise ges"attigte Oresystem der Quasiisomorphismen
 mit $\mathscr R$ quisflachen Komplexen von Modulgarben
 und $\mathscr L$ Komplexen schwach kompaktweicher Modulgarben. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Satz}[\textbf{Verflechtung derivierter Modulgarben}]
  Die  Austauschsituation mit Pr"averflechtung \ref{AtprU} l"a"st sich
  im Sinne von \ref{AdLo} nach Quasiisomorphismen lokalisieren zu einer
  verflochtenen Austauschsituation  $$\big(\op{Der}(\op{Ab}_{\sslash \op{Ger}})\ra \op{Ger}\supset\op{Ger}^{\op{lesbf}}\leftarrow  \op{Der}(\op{Ab}^!_{\sslash \op{Ger}^{\op{lesbf}}}), \op{Ger}^{\op{esbf}}\big)$$
\end{Satz}
\begin{proof}
Eine Rechtslinksanpassung haben wir bereits in  \ref{AtprU}
  angegeben.  
 Um unseren Satz \ref{AdLo} zum Lokalisieren einer Pr"averflechtung
 anwenden zu k"onnen, m"ussen nur noch zeigen, da"s alle naiven Verflechtungsquadrate voll kokartesisch sind.
  Nun  faktorisiert jeder Morphismus $(X,\mathcal A)\ra (Y,\mathcal B)$ von geringten R"aumen
  als $(X,\mathcal A)\ra (X,f^*\mathcal B)\ra (Y,\mathcal B)$ und
  mit $\mathcal B$ hat auch $f^*\mathcal B$ endliche Torsonsdimension.
  Jedes Basisquadrat l"a"st sich mithin erhalten als Verklebung
  der vier Basisquadrate
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   (W,g^*\mathcal C\otimes_{v^*\mathcal B}q^*\mathcal A)\ar[r]\ar[d] &  (W,q^*\mathcal A)\ar[d]\ar[r]^q  &   (X,\mathcal A) \ar[d]
   \\
   (W,g^*\mathcal C)\ar[d]^g\ar[r]   & (W,v^*\mathcal B)\ar[d]^g\ar[r]^q &   (X,f^*\mathcal B) \ar[d]_f\\
 (Z,\mathcal C)\ar[r]  & (Z,p^*\mathcal B)\ar[r]^p  &  (Y,\mathcal B) }
  \end{displaymath}
  Hier schreiben wir  $v=pg=fq$ und
  die Sternchen meinen  R"uckz"uge von Ringgarben.
  Unter
unseren Annahmen ist aber nach \ref{neNV} und \ref{AKnV} die Menge der
voll kokartesischen naiven Verflechtungsquadrate stabil unter Verkleben.
Es reicht also f"ur jedes unserer vier Basisquadrate zu zeigen,
da"s jedes naive Verflechtungsquadrat voll kokartesisch ist. 
Dabei k"onnen wir uns nach \ref{NaiR} zus"atzlich auf den Fall beschr"anken,
da"s die Ausgangsecke in $\mathscr R\cap\mathscr L$ liegt, da"s sie
also ein Komplex aus flachen schwach kompaktweichen Modulgarben ist.
Im Basisquadrat oben rechts sind alle R"uckz"uge und Eigvorsch"ube exakt und
die offensichtliche Vertr"aglichkeit von R"uckzug ohne Ringwechsel und
Einschr"anken der operierenden Ringgarbe in der Kategorie der Modulgarben
impliziert direkt, da"s jedes naive Verflechtungsquadrat voll kokartesisch ist.
Im Basisquadrat unten rechts ist offensichtlich
jedes  naive Verflechtungsquadrat mit
Ausgangsecke in $\mathscr L$ voll kokartesisch, denn dann  ist
die Ausgangsecke ein Komplex schwach kompaktweicher Modulgarben
und die Behauptung folgt aus dem bereits behandelten   Fall abelscher Garben.
Im Basisquadrat oben links folgt die Behauptung aus der Flachheit von
$q^*\mathcal A$ "uber $v^*\mathcal B$, die dazu f"uhrt, da"s flache Modulgarben
zu flachen Modulgarben einschr"anken. Im Basisquadrat unten links schlie"slich
schreiben wir $\mathcal D\pdef p^*\mathcal B$ und dann gilt es f"ur jede flache schwach kompaktweiche $g^*\mathcal D$-Modulgarbe $\mathcal F$ 
zu zeigen, da"s $g^*\mathcal C\otimes_{g^*\mathcal D}\mathcal F$ quisrechtsentfaltet ist f"ur $g_{(!)}$ und $g_{(!)}\mathcal F$ eine flache
$\mathcal D$-Modulgarbe 
und 
der offensichtliche Morphismus
ein Isomorphismus
$$ \mathcal C\otimes_{\mathcal D}(g_{(!)}\mathcal F)\sira g_{(!)}(g^*\mathcal C\otimes_{g^*\mathcal D}\mathcal F)$$
Das folgt aus der anschlie"senden Variante der Projektionsformel f"ur Modulgarben  \ref{prRG}. 
\end{proof}

\begin{Bemerkungl}
  In diesem Abschnitt soll
  die Beziehung von deriviertem Eigvorschub
  und  R"uckzug, im n"achsten Abschnitt die
  von deriviertem Eigvorschub und
  Trennr"uckzug ausgearbeitet werden.
  Wir beginnen damit, daf"ur einen begrifflichen
  Rahmen zu zimmern.
\end{Bemerkungl}
\begin{Definition}
  Unter einer  {\bf  Pr"a-Austauschsituation}\index{Pr"a-Austauschsituation}
  verstehen wir 
  eine Vorgabe von Daten $$(\mathscr C\stackrel{a}{\ra} \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\stackrel{b}{\leftarrow} \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}},i)$$
  bestehend aus einer Kategorie $\mathscr B$,\label{AlKnu}
  der {\bf Basiskategorie} oder
  {\bf Basis};\index{Basis!einer Pr"a-Austauschsituation} 
   darin zwei ausgezeichneten %r"uckzugstabilen (unn"otig!) 
   \hyperref[RmSM]{multiplikativen Systemen} $\mathscr B^{\op{e}}\subset \mathscr B^{{!}}\subset \mathscr B$,
 die beide alle Isomorphismen von $\mathscr B$ enthalten;
einem Faserfunktor
  $a:\mathscr C\ra \mathscr B$; 
einem Funktor
$b:\mathscr C^{!}\ra \mathscr B^{!}$; 
und einem Isomorphismus
  $i:\mathscr C^{!}|\mathscr B^{\op{e}}\sira
  \mathscr C|\mathscr B^{\op{e}}$
  von Kategorien "uber $\mathscr B^{\op{e}}$.
\end{Definition}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Sprechweisen und Notationen}] 
  \begin{enumerate}
  \item
    Wir behandeln unseren Isomorphismus $i$  in der Notation
  meist als eine Gleichheit und notieren unsere  Pr"aaustauschsituation dann $$(\mathscr C\stackrel{a}{\ra} \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\stackrel{b}{\leftarrow} \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$$
Das bedeutet insbesondere, da"s $\mathscr C$ und $\mathscr C^!$ dieselben
  Objekte haben und sogar dieselben Fasern $\mathscr C_X=\mathscr C^!_X$
  "uber denselben Objekten der Basis.
 \item Den R"uckzug
  der Faserung $a:\mathscr C\ra \mathscr B$  f"ur
  einen  Morphismus $f:X\ra Y$  in $\mathscr B$ notieren wir $f^\dagger: \mathscr C_Y\ra \mathscr C_X$.
  In typischen Situationen sind die Fasern opponiert zu Kategorien von Garben und wir haben $f^\dagger=(f^*)^{\op{opp}}$.
  \item
  Die Morphismen in $\mathscr B^{!}$  nenne ich
  {\bf Lesmorphismen},\index{Lesmorphismus}
 weil wir daf"ur im Fall topologischer R"aume oft die  lokal eigentlichen separierten Abbildungen nehmen, unsere les-Abbildungen. 
 \item
  Die Morphismen in $\mathscr B^{\op{e}}$  nenne ich
  {\bf Eigmorphismen},\index{Eigmorphismus}
 weil wir daf"ur im Fall topologischer R"aume oft die  eigentlichen separierten Abbildungen nehmen.  \end{enumerate}\label{Swn}
 \end{Bemerkungl}



\begin{Beispiel}
  Die Kategorien $\op{Top}\supset \op{Top}\supset \op{Top}^{\op{e}}$
  der topologischen R"aume mit beliebigen Abbildungen als Lesmorphismen und
eigentlichen Abbildungen als Eigmorphismen in der 
  Basis bilden mit   unserer Garbenopfaserung
  $\op{Ab}_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}$  aus \eref{GMab}{TG} und unseren
   Gar\-ben\-eig\-op\-ko\-mor\-phis\-men $\op{Ab}^!_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}$  aus \eref{VeigK}{TG}
  und deren offensichtlicher Gleichheit  \eref{Eikoo}{TG} "uber  eigentlichen
  Abbildungen in der Basis
   eine  Pr"aaustauschsituation.\label{ATTo}
   Sie
   weist die Besonderheit auf, da"s ihr zweiter Funktor $b$ aus der Faserung $a$
   hervorgeht,
   indem man nur einen Teil der Morphismen zul"a"st, hier unter
   allen Opkomorphismen nur  die
   eigentlichen Opkomorphismen.
\end{Beispiel}


\begin{Bemerkungl}
  Gegeben eine \hyperref[AlKnu]{Pr\"aaustauschsituation} $(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$
  verstehen wir unter einem
  {\bf Basisquadrat}\index{Basisquadrat}\label{BaQua} 
  ein in $\mathscr B$ kartesisches Diagramm
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
W\ar[d]\ar[r]&X  \ar[d] \\
Z\ar[r]&Y}
  \end{displaymath}
mit Lesmorphismen in den Vertikalen. 
% Ich notiere
%  im Kontext einer Austauschsituation meist $\mathscr B$-Morphismen
%  als gepunktelte Pfeile,  $\mathscr B^{!}$-Morphismen
%  als gestrichelte Pfeile und $\mathscr B^{\op{e}}$-Morphismen
%  als durchgezogene Pfeile.
Den Morphismus
  in der Basis l"angs der unteren Horizontale
  nenne ich den {\bf zur"uckholenden Morphismus} unseres Basisquadrats.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl} 
 Gegeben eine \hyperref[AlKnu]{Pr\"aaustauschsituation} $(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$
  verstehen wir unter einem
  {\bf R"uckholquadrat}\index{R"uckholquadrat}
  ein Diagramm
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
\mathcal E\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[r]&  \mathcal F\ar@{-->}[d] \\
\mathcal H\ar@{..>}[r]& \mathcal G}
  \end{displaymath}
"uber einem Basisquadrat 
  mit Objekten von $\mathscr C$ oder gleichbedeutend $\mathscr C^!$ in den Ecken und kartesischen 
  $\mathscr C$-Morphismen als horizontalen gepunktelten Pfeilen 
und   $\mathscr C^!$-Mor\-phis\-men  als vertikalen
gestrichelten Pfeilen.   Die gepunktelt gezeichneten horizontalen Kanten nenne ich die
  {\bf R"uckholkanten}\index{R"uckholkante} unseres
  R"uckholquadrats und die rechte gestrichelte vertikale Kante seine  {\bf Ausgangskante}\index{Ausgangskante}   und  die obere rechte Ecke die {\bf Ausgangsecke}\index{Ausgangsecke} unseres R"uckholquadrats.
  Ich notiere
  im Kontext einer Austauschsituation meist $\mathscr C$-Morphismen
  als gepunktelte Pfeile,  $\mathscr C^{!}$-Morphismen
  als gestrichelte Pfeile und $\mathscr C^{\op{e}}$-Morphismen
  als durchgezogene Pfeile.
  Man beachte, da"s es nicht sinnvoll ist, die
  Kommutativit"at eines R"uckholquadrats zu fordern,
  da sich  $\mathscr C^{!}$-Morphismen und $\mathscr C$-Morphismen
  in dieser Axiomatik nicht ver\-kn"up\-fen lassen. Die
  Gesamtheit aller R"uckholquadrate "uber einem vorgegebenen Basisquadrat bildet   selbst
  eine Kategorie,  da  nach Annahme  $\mathscr C$-Morphismen und $\mathscr C^{!}$-Morphismen "uber
  Identit"aten, ja sogar "uber beliebigen Eigmorphismen der Basis "ubereinstimmen.
  Wir nennen ein R"uckholquadrat
  {\bf voll kokartesisch},\index{R"uckholquadrat!voll kokartesisches}
  wenn seine
  beiden vertikalen $\mathscr C^!$-Morphismen kokartesisch sind.
 \end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
Gegeben eine Pr"aaustauschsituation  $(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$ verstehen wir unter einer 
 {\bf  Pr"averflechtung}\index{Pr"averflechtung}\label{AusDa}  
 eine Menge von R"uckholquadraten,
  genannt {\bf Verflechtungsquadraten},\index{Verflechtungsquadrat}
  mit den folgenden Eigenschaften:
  \begin{description}
 \item[{\bf Verkleben:}]
  Unter beiden Arten des Verklebens l"angs gleicher
  Kanten mit der Komposition in den
  neu entstehenden Kanten wird aus zwei
  Verflechtungsquadraten wieder ein  Verflechtungsquadrat;
\item[{\bf Verflechtung durch Kommutativit"at:}]
 "Uber
 Basisquadraten mit Eigmorphismen auf gegen"uberliegenden Kanten sind alle kommutativen R"uckholquadrate 
  in $\mathscr C$ im Fall vertikaler eig-Kanten
  beziehungsweise  alle kommutativen R"uckholquadrate 
  in $\mathscr C^{!}$ im Fall horizontaler eig-Kanten Verflechtungsquadrate;
 \item[\textbf{Eindeutige Erg"anzbarkeit:}]
    Jedes  \glqq partielle R"uckholquadrat\grqq, bei dem nur der
    $\mathscr C^{!}$-Mor\-phis\-mus in der linken Vertikale fehlt,  bei dem aber alle vier Morphismen  in der Basis durchaus vorhanden sind, 
  l"a"st sich auf genau eine
  Weise zu einem  Verflechtungsquadrat erg"anzen.
  Ich versuche, diese Aussage  zu verdeutlichen
  durch die  graphische Darstellung 
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
\ar@{..>}[r]& \ar@{-->}[d]  \\
\ar@{..>}[r]&}
  \end{displaymath}
  und nenne die dadurch eindeutig bestimmte neue Kante die
  {\bf zur"uckgeholte Kante} zu unserer Ausgangskante; 
  \end{description}
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Gegeben eine Faserung  $\mathscr C \rightarrow \mathscr B$ ist   $$(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B\leftarrow \mathscr C, \mathscr B)$$ stets eine 
  Pr"aaustauschsituation und die kommutativen R"uckholquadrate bilden
  darin eine Pr"averflechtung.\label{sVsVN} Ich nenne sie die
  {\bf banale Pr"averflechtung}\index{Pr"averflechtung!banale} zu
  unserer Faserung. Wir konstruieren im weiteren Verflechtungen,
  indem wir von einer banalen\label{AdK?} 
  Pr"averflechtung ausgehen und sie geeignet 
  einschr"anken \ref{AdK} und lokalisieren \ref{AdLo}.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Pr"averflechtung durch Einschr"anken}]
 Seien  $\mathscr C \rightarrow \mathscr B$ eine Faserung
  "uber einer Kategorie  $\mathscr B$ mit einem ausgezeichneten multiplikativen
 System $\mathscr B^{!}$
 und sei $\mathscr C^{!}$ ein faserr"uckzugstabiles  multiplikatives\label{AdK} 
  System in $\mathscr C$ "uber $\mathscr B^{!}$ im Sinne von \ref{KKFuux}.
  Sei weiter $\mathscr B^{\op{e}}\subset \mathscr B^{!}$ ein  multiplikatives Teilsystem derart, da"s "uber Morphismen aus
  $\mathscr B^{\op{e}}$ alle $\mathscr C$-Morphismen
  bereits $\mathscr C^{!}$-Morphismen sind und da"s
$\mathscr B^{\op{e}}$ alle Isomorphismen von $\mathscr B$ enth"alt. 
 So ist
  $$(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$$ eine Pr"aaustauschsituation und die kommutativen R"uckholquadrate bilden
  darin eine Pr"averflechtung.  Die eindeutige Erg"anzbarkeit  partieller R"uckholquadrate wird dadurch gew"ahrleistet, da"s wir $\mathscr C^{!}$ faserr"uckzugstabil annehmen.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl} Man mag zur "Ubung zeigen, da"s
  in diesem Fall, wenn zus"atzlich $\mathscr C\ra\mathscr B$ und
  $\mathscr C^!\ra\mathscr B^!$ beide Kofaserungen sind  und $f_\dagger, f_\shriek$
  die zugeh"origen Vorsch"ube bezeichnen, unsere Transformation $ f_\dagger\RA f_\shriek$
  aus \ref{TegV} mit der durch die universelle Eigenschaft von $f_\dagger$ gegebenen Transformation "ubereinstimmt.
\end{Bemerkungl}

 

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Kommutativit"at durch Verflechtung}]
  Gegeben eine Pr"averflechtung einer Pr"aaustauschsituation
  sind die Verflechtungsquadrate "uber einem
  Basisquadrat mit Eigmorphismen auf gegen"uberliegenden horizontalen beziehungsweise vertikalen Kanten
  genau die kommutativen R"uckholquadrate.\label{vdLK}
  In der Tat m"ussen nach Annahme die  kommutativen R"uckholquadrate Verflechtungsquadrate sein und die Forderung der eindeutigen Erg"anzbarkeit
  zeigt dann, da"s es "uber derartigen Basisquadraten nicht noch mehr Verflechtungsquadrate geben kann.
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl}[\textbf{Funktorialit"at von  Verflechtungsquadraten}]
In einer Pr"aaus\-tausch\-si\-tua\-tion mit Pr"averflechtung l"a"st sich jeder Morphismus zwischen den Ausgangskanten zweier Verflechtungsquadrate
  "uber einem vorgegebenen Basisquadrat
  auf genau eine Weise zu einem
  Morphismus zwischen den beiden Verflechtungsquadraten fortsetzen.
  Um das einzusehen, betrachten wir das Diagramm\label{FVQ}  
   \begin{displaymath}
     \xymatrix{
     \mathcal E'\ar@{-->}[ddd]   \ar@{..>}[rrr]&&& \mathcal F'\ar@{-->}[ddd]  \\
&\mathcal E\ar@{-->}[d]\ar[ul]\ar@{..>}[r]& \mathcal F\ar@{-->}[d]\ar[ur]&  \\
       &\mathcal H\ar@{..>}[r]\ar[dl]&\mathcal G\ar[dr]& \\
     \mathcal H'\ar@{..>}[rrr]&&& \mathcal G'}
   \end{displaymath}
   Beide Quadrate sind Verflechtungsquadrate nach Annahme. Die durchgezogenen
   Pfeile stellen Morphismen "uber Identit"aten der Basis dar.
   Das rechte $\mathcal F\mathcal G$-Trapez ist kommutativ nach Annahme und stellt
   unseren Morphismus von Ausgangskanten dar.
   Das obere $\mathcal E\mathcal F$-Trapez wird durch genau einen Morphismus $\mathcal E\ra \mathcal E'$
   kommutativ gemacht, da nach Annahme $\mathcal E'\ra \mathcal F'$ kartesisch ist. 
   Das untere $\mathcal H\mathcal G$-Trapez wird durch genau einen Morphismus $\mathcal H\ra \mathcal H'$
   kommutativ gemacht, da nach Annahme $\mathcal H'\ra \mathcal G'$ kartesisch ist.
   Es bleibt zu zeigen, da"s dann auch das rechte $\mathcal E\mathcal H$-Trapez kommutiert.
   Nach der Charakterisierung von Verflechtungsquadraten durch Kommutativit"at \ref{vdLK}  sind aber das obere $\mathcal E\mathcal F$-Trapez und das
   untere $\mathcal H\mathcal G$-Trapez beide Verflechtungsquadrate. Aufgrund der Verklebbarkeit
   von Verflechtungsquadraten 
   sind dann auch das Teildiagramm mit den vertikalen Kanten
   $((\mathcal E\mathcal H\mathcal H'),(\mathcal F\mathcal G\mathcal G'))$ sowie das Teildiagramm mit den vertikalen Kanten
   $((\mathcal E\mathcal E'\mathcal H'),(\mathcal F\mathcal F'\mathcal G'))$ Verflechtungsquadrate. Aus der Gleichheit ihrer
   Ausgangskanten folgt dann mit der Eindeutigkeit der Erg"anzung
   die Gleichheit ihrer
   zur"uckgeholten Kanten und so die Kommutativit"at im rechten $\mathcal E\mathcal H$-Trapez.
\end{Bemerkungl}

 

\begin{Bemerkungl}
Unter einer {\bf Austauschsituation}\index{Austauschsituation} verstehen wir  eine Pr"aaustauschsituation $(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$, in der
  der Funktor  $\mathscr C^{!}\ra \mathscr B^{!}$ eine Kofaserung ist.
  Gegeben eine Pr"averflechtung unserer Austauschsituation gibt es
  f"ur jedes Basisquadrat und jedes Objekt in der Faser "uber der Ausgangsecke 
wie im Diagramm  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
W\ar[d]_g\ar[r]^q&X  \ar[d]^f &&q^\dagger \mathcal F\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[rr]&&\mathcal F  \ar@{-->}[d] \\
Z\ar[r]^p&Y&&g_\shriek q^\dagger \mathcal F\ar[r]&p^\dagger f_\shriek\mathcal F\ar@{..>}[r]&f_\shriek\mathcal F  }
  \end{displaymath}
  genau einen Morphismus $g_{\shriek} q^\dagger\mathcal F \ra p^\dagger f_{\shriek}\mathcal F $ in der Faser "uber $Z$ derart, da"s
  das rechte R"uckholquadrat mit Transportmorphismen von R"uckzug und Eigvorschub als allen anderen Morphismen ein Verflechtungsquadrat wird. 
Diese Morphismen bilden sogar in ihrer Gesamtheit  eine  Transformation\label{eaBA} 
  $$\op{vf}: g_{\shriek} q^\dagger\RA p^\dagger f_{\shriek}$$
 Wir nennen sie den
  {\bf eigentlichen  Basiswechsel}\index{Basiswechsel!eigentlicher abstrakter} unserer  Austauschsituation mit Pr"averflechtung und notieren sie $\op{vf}$\index{vf@$\op{vf}$ Verflechtung}
wie \glqq Verflechtung\grqq.
Sind $f,g$ beide Eigmorphismen, so stimmt der eigentliche Basiswechsel
nach der Charakterisierung
  von Verflechtungsquadraten durch Kommutativit"at aus der Axiomatik
  einer Pr"averflechtung mit dem
    allgemeinen Basiswechsel \eref{BaWW}{TG}
    der Faserung $\mathscr C\ra \mathscr B$  "uberein.
    Sind $p,q$ beide Eigmorphismen, so stimmt er aus demselben Grund  mit dem
    allgemeinen Basiswechsel der Kofaserung $\mathscr C^!\ra \mathscr B^!$  "uberein. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Unter einer {\bf Verflechtung}\index{Verflechtung} einer Austauschsituation
  verstehen wir  eine Pr"averflechtung, in der jedes R"uckholquadrat mit kokartesischer
  Ausgangskante bereits voll kokartesisch ist.
  In einer verflochtenen Austauschsituation sind alle
  Basiswechsel Isotransformationen. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Transformation vom Vorschub  zum Eigvorschub}]
  Gegeben sei eine 
  Austauschsitution  $(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$ mit Pr"averflechtung.
  Sei weiter $f:X\ra Y$ ein Lesmorphismus der Basis
  derart, da"s das Faserprodukt $X\times_YX$ existiert und
  die Diagonale
  $\Delta=\Delta_f:X\ra X\times_Y X$ ein Eigmorphismus
  und die Projektionen $X\times_Y X\ra X$ Lesmorphismen.
  Dann d"urfen wir\label{TegV} 
   \begin{displaymath}
     \xymatrix{ 
& \ar[dl]X\times_Y X\ar[dr]  &\\
X\ar[dr] & &X\ar[dl]\\
&Y&
}
   \end{displaymath}
   als Basisquadrat nehmen und mit der Notation $\op{Id}$ f"ur den Identit"atsfunktor erhalten wir 
  eine Transformation $\op{Id}\RA f^\dagger f_{\shriek}$ 
 als die Komposition
   $\op{Id}=\op{Id}\circ\op{Id} \siRa\op{id}_\shriek\op{id}^\dagger\siRa\op{pr}_{2{\shriek}}\Delta_{\shriek}\Delta^\dagger \op{pr}_{1}^\dagger\RA \op{pr}_{2{\shriek}}\op{pr}_{1}^\dagger \RA f^\dagger f_{\shriek}$
 mit  der
 Adjunktion $(\Delta_{\shriek},\Delta^\dagger)$ aus \ref{Swn}
 und  eigentlichem
    Basiswechsel
   \ref{eaBA}.
   Besitzt $f^\dagger$ sogar einen Linksadjungierten $f_\dagger$,
   so erhalten wir
   auf diese Weise eine
   nat"urliche Transformation $f_\dagger\RA f_{\shriek}$.  
   Sie entspricht einer Transformation $$f_!\RA f_*$$ von Funktoren
   der opponierten Fasern, mit denen wir es in den Anwendungen meist zu tun haben.  
   Ist zus"atzlich  $f$ selbst ein Eigmorphismus,
     so ist diese Transformation nach \eref{RzBW}{TG} und \eref{trBW}{TG}
     die Identit"at auf dem Vorschub. Hier verwenden wir unsere
     Konvention, den Isomorphismus $i$ aus \ref{AlKnu} als
     die Identit"at anzunehmen, sonst mu"s das alles sorgf"altiger
     formuliert werden.
\end{Bemerkungl}






\begin{Beispiel}[\textbf{Abelsche Garben auf diskreten R"aumen}]
 Im Fall  der Garbenopfaserung auf Mengen mit der diskreten
  Topologie\label{aGTR} 
  $\op{Ab}_{\sslash{\op{Ens}}}\ra \op{Ens}$ ist die zugeh"orige Pr"aaustauschsituation mit
  banaler  Pr"averflechtung sogar
  eine verflochtene Austauschsituation, wie nun
  ausgef"uhrt werden soll. 
  Objekte der Faser "uber einer  Menge $I$ sind
Familien $M=(M_i)_{i\in I}\in\op{Ab}_{{\sslash} I}$ von abelschen Gruppen.
Gegeben eine weitere Familie $L=(L_j)_{j\in J}$ von abelschen Gruppen
"uber einer weiteren Menge $J$ 
  und eine Abbildung
  $f:I\ra J$ ist ein  Opkomorphismus
  $\psi\in \op{Ab}_{{\sslash} f}(M,L)$ 
  "uber $f$ eine Familie von Gruppenhomomorphismen
  $$(\psi_i^\circ:L_{f(i)}\ra M_i)_{i\in I}$$
  Unser Opkomorphismus $\psi$ ist kartesisch genau dann, wenn
  alle $\psi_i^\circ$ Isomorphismen sind. Er ist  kokartesisch genau dann, wenn
  die $\psi_i^\circ$ f"ur alle $j\in J$ Isomorphismen $L_j\sira \prod_{f(i)=j}M_i$
  induzieren. Man erkennt unmittelbar, da"s bei allen Verflechtungsquadraten mit kokartesischer Ausgangskante
  auch die zur"uckgeholte Kante kokartesisch ist.
  In \ref{aGTR3} diskutieren wir, inwiefern das f"ur allgemeine topologische
  R"aume nicht mehr richtig ist und durch welche Modifikationen man
  doch zu einer verflochtenen Austauschsituation  kommen kann. 
  In \ref{trzu}
  diskutieren wir,
  inwiefern der obige Ansatz  im Fall von Trennr"uckzug
  selbst f"ur abelsche Garben auf diskreten unendlichen Mengen
  bereits scheitert und da"s bereits dort  die im Anschlu"s besprochene
  Variante besser funktioniert.
\end{Beispiel}

\begin{Beispiel}[\textbf{Abelsche Garben auf topologischen R"aumen}]
  Die zur vollen Garbenopfaserung\label{aGTR3} geh"orige banale 
  Pr"aaustauschsituation 
  $$\big(\op{Ab}_{\sslash{\op{Top}}}\ra \op{Top}\supset\op{Top} \leftarrow \op{Ab}_{\sslash{\op{Top}}},\op{Top}\big)$$
  ist sogar eine Austauschsituation, da unsere Faserung  auch eine Kofaserung ist.
  Die zugeh"orige Pr"averflechtung ist in dieser Situation keine Verflechtung,
  da der Basiswechselmorphismus
  in dieser Allgemeinheit kein Isomorphismus mehr zu sein braucht, vergleiche etwa \eref{bwsd}{TG} oder \eref{gbsfw}{TG}.
Jedoch bilden
    die eigentlichen Opkomorphismen ein faserr"uckzugstabiles
    multiplikatives System $\op{Ab}^!_{\sslash{\op{Top}}}$ und mit dem
     multiplikativen System  $\op{Top}^{\op{e}}\subset \op{Top}$
der eigentlichen Abbildungen   erhalten wir durch Einschr"anken eine  Pr"aaustauschsituation  $$\big(\op{Ab}_{\sslash{\op{Top}}}\ra \op{Top}\supset\op{Top} \leftarrow \op{Ab}^!_{\sslash{\op{Top}}},\op{Top}^{\op{e}}\big)$$
    mit Pr"averflechtung. Nach \eref{eiPL}{TG} wird  $\op{Ab}^!_{\sslash{\op{Top}}}\ra \op{Top}$ unter 
    Restriktion auf das multiplikative System der separierten  Abbildungen eine Kofaserung $\op{Ab}^!_{\sslash{\op{Top}^{\op{s}}}}\ra \op{Top}^{\op{s}}$
 und wir erhalten mit der Notation $\op{Top}^{\op{es}}$ f"ur das System der eigentlichen
separierten Abbildungen durch weiteres Einschr"anken eine Austauschsituation $$\big(\op{Ab}_{\sslash{\op{Top}}}\ra \op{Top}\supset\op{Top}^{\op{s}} \leftarrow \op{Ab}^!_{\sslash{\op{Top}^{\op{s}}}},\op{Top}^{\op{es}}\big)$$
    mit Pr"averflechtung. Noch feiner bilden
    auch  die lokal eigentlichen separierten Abbildungen ein
    multiplikatives System $\op{Top}^{\op{les}}$ und 
  die eigentlichen Opkomorphismen dar"uber ein faserr"uckzugstabiles
  multiplikatives System $\op{Ab}^!_{\sslash{\op{Top}^{\op{les}}}}$ und
  nach lokal eigentlichem Basiswechsel  \ref{BaWeax} 
    erhalten wir, indem wir weiter  Ein\-schr"an\-ken, sogar eine verflochtene Austauschsituation\label{AtA} 
  $$\big(\op{Ab}_{\sslash{\op{Top}}}\ra \op{Top}\supset\op{Top}^{\op{les}} \leftarrow \op{Ab}^!_{\sslash{\op{Top}}^{\op{les}}},\op{Top}^{\op{es}}\big)$$
\end{Beispiel}

 \subsection{Lokalisierung von Pr"averflechtungen}

\begin{Bemerkungl}
  Seien  $(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$  eine
\hyperref[adEDB]{Austauschsituation}
 und  $S$ ein 
 faserweises Oresystem in $\mathscr C$.  Die
 zugeh"origen R"uckz"uge  notieren wir
 $p^{\dagger}$ und die zugeh"origen Eigvorsch"ube $f_{\shriek}$.
 Besitzt die  Faserung $\mathscr C\ra \mathscr B$ eine \hyperref[RAP]{$S$-Rechtsanpassung} 
 und die Kofaserung 
   $\mathscr C^{!}\ra \mathscr B^{!}$ eine \hyperref[RAP]{$S$-Linksanpassung},  so f"uhrt
 Lokalisieren zu einer weiteren 
 Austauschsituation $$(S^{-1}\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow S^{-1}\mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}},i)$$ mit
  $i$ der Verkn"upfung 
 $(S^{-1}\mathscr C)_{\mathscr B^{\op{e}}}\sila S^{-1}_{\mathscr B^{\op{e}}}\mathscr C_{\mathscr B^{\op{e}}}\sira (S^{-1}\mathscr C^!)_{\mathscr B^{\op{e}}}$ der durch  \ref{LRAn1} gegebenen Isomorphismen. Bezeichne
 $Q$ im folgenden alle Lokalisierungsfunktoren.  
 Gegeben eine Pr"averflechtung \ref{AusDa} in unserer urspr"unglichen Austauschsituation nennen wir 
ein Verflechtungsquadrat derselben
 \begin{displaymath}
 \xymatrix{
    W\ar[r]^q \ar[d]_g&X\ar[d]^f &&\mathcal E\ar@{..>}[r] \ar@{-->}[d]&\mathcal F\ar@{-->}[d]\\
  Z  \ar[r]^p &Y &&  \mathcal H\ar@{..>}[r] &\mathcal G}
\end{displaymath}
 {\bf lokalisierbar}, wenn  $Q\mathcal F\ra Q\mathcal G$ kokartesisch
 ist und $\mathcal F$ rechtsentfaltet  f"ur  $Qq^\dagger$
 sowie $\mathcal G$ rechtsentfaltet f"ur 
 $Qp^\dagger$.
 Die zu  Bildern lokalisierbarer   Verflechtungsquadrate  isomorphen R"uckholquadrate der lokalisierten Austauschsituation  nennen wir ihre {\bf naiven Verflechtungsquadrate}.\label{nian} 
\end{Bemerkungl}



\begin{Bemerkungl}  Gegeben seien  eine
\hyperref[adEDB]{Austauschsituation} $(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$ und ein 
 faserweises Oresystem  $S$ in $\mathscr C$.\label{nbVn}
 Unter einer {\bf Rechts-Links-Anpassung}\index{Rechtslinksanpassung}
 verstehen wir ein Paar $(\mathscr R,\mathscr L)$
bestehend  aus einer
 $S$-Rechtsanpassung $\mathscr R$ der Faserung $\mathscr C\ra \mathscr B$ und
 einer  $S$-Linksanpassung $\mathscr L$ der Kofaserung $\mathscr C^!\ra \mathscr B^!$ derart, da"s gilt:
  \begin{enumerate}
  \item Zu jedem Objekt in $\mathscr R$ 
    gibt es einen $S$-Morphismus
  von einem Objekt in $\mathscr R\cap \mathscr L$;
\item Zu jedem Morphismus $q:W\ra X$ der Basis
  und jedem 
    Objekt $\mathcal F\in \mathscr C_X$ gibt es  $S$-Morphismen
    $\mathcal F\leftarrow \mathcal F_{\shriek}\ra \mathcal F_{\dagger\shriek}$
    mit $\mathcal F_\shriek\in \mathscr L_X$ und
    $q^\dagger\mathcal F\leftarrow q^\dagger\mathcal F_{\shriek}$ in $S$ 
   und  $\mathcal F_{\dagger\shriek}\in\mathscr R_X\cap\mathscr L_X$. %\nichtfinal{ALTE FASSUNG: Zu jedem Morphismus $q:W\ra X$ der Basis
 % und jedem $Qq^\dagger$-entfalteten
 %   Objekt $\mathcal F\in \mathscr C_X$ gibt es  $S$-Morphismen
 %   $\mathcal F\leftarrow \mathcal F_{\shriek}\ra \mathcal F_{\dagger\shriek}$
 %   mit $\mathcal F_\shriek\in \mathscr L_X$ \nichtfinal{(war $\mathscr R_X$!)}
  %  ebenfalls  
% $Qq^\dagger$-entfaltet und  $\mathcal F_{\dagger\shriek}\in\mathscr R_X\cap\mathscr L_X$.}
  \end{enumerate}
\end{Bemerkungl}
\begin{Beispiele}[\textbf{Rechtslinksanpassung f"ur abelsche Garben}]
  F"ur die Verflechtung im Kontext von derivierten Kategorien abelscher
  Garben k"onnen wir als $\mathscr R$ %\nichtfinal{(war $\mathscr L$!)}
  alle Garbenkomplexe nehmen und als
  $\mathscr L$ %\nichtfinal{(war $\mathscr R$!)}
  alle Komplexe von kompaktweichen Garben.
  M"ogliche $\mathcal F\leftarrow \mathcal F_\shriek$ kann man dann
  mithilfe der Godement-Aufl"osung erhalten,  genauer mit den dadurch in den
  opponierten Kategorien erhaltenen Morphismen.
\end{Beispiele}
\begin{Beispiele}[\textbf{Rechtslinksanpassung f"ur Modulgarben}]
  F"ur die Verflechtung im Kontext von derivierten Kategorien von Modulgarben k"onnen wir als  $\mathscr R$ 
  alle quisflachen Garbenkomplexe nehmen und als
  $\mathscr L$  alle Komplexe von kompaktweichen Garben.
  M"ogliche
  $\mathcal F\leftarrow \mathcal F_{\shriek}\ra \mathcal F_{\dagger\shriek}$
  kann man wieder 
  mithilfe der Godement-Aufl"osung erhalten, genauer mit den dadurch in den
  opponierten Kategorien erhaltenen Morphismen, wie in \ref{VRLm0} ausgef"uhrt
  wird.
\end{Beispiele}

\begin{Satz}[\textbf{Lokalisieren einer Pr"averflechtung}]
Gegeben seien eine 
\hyperref[adEDB]{Austauschsituation}
mit  Pr"averflechtung und darin ein faserweises
ges"attigtes Oresystem $S$. Gibt es dazu eine Rechtslinksanpassung und sind
alle naiven Verflechtungsquadrate voll kokartesisch, so gibt es genau eine
Verflechtung der lokalisierten Austauschsituation, die alle
 naiven Verflechtungsquadrate enth"alt.\label{AdLo} 
\end{Satz}

\begin{proof}
  Der Beweis f"ullt den Rest dieses Abschnitts.
  Nach \ref{vtdm} reicht es zu zeigen,
  da"s die naiven Verflechtungsquadrate eine voll kokartesische
  Teilverflechtung im Sinne von \ref{kotv} bilden. 
  Die von einer kokartesischen
  Teilverflechtung geforderte  Fortsetzbarkeit partieller R"uckholquadrate zeigen wir in \ref{geVV}.
  Die geforderten Verklebbarkeiten
  zeigen wir in \ref{neNV} und \ref{AKnV}. Da"s die bei einer
  kokartesischen Teilverflechtung geforderten kommutativen
  Quadrate naive Verflechtungsquadrate sind, bemerken wir in \ref{Tkoi}.
  Die in \ref{kotv} geforderte Funktorialit"atseigenschaft
  schlie"slich zeigen wir in \ref{EFnV}. 
\end{proof}


\begin{Bemerkungl} 
  Gegeben eine  Austauschsituation verstehen wir unter
  einer
  {\bf voll kokartesischen Teilverflechtung}
 eine Menge $K$ von voll kokartesischen R"uckholquadraten, in denen sich jedes
  partielle R"uckholquadrat mit kokartesischer Ausgangskante
  erg"anzen l"a"st, in denen sich "uber jedem Basisquadrat
  jeder Morphismus in der Faser "uber der Ausgangsecke zu einem
  Morphismus von R"uckholquadraten fortsetzen l"a"st, 
  die stabil ist unter der Verklebung l"angs gleicher 
  horizontaler und vertikaler Kanten und die alle voll kokartesischen kommutativen\label{kotv} 
  R"uckholquadrate "uber  Basisquadraten mit zwei parallelen  Eig-Kanten enth"alt. Die Eindeutigkeit der Erg"anzung mu"s hier nicht gefordert werden, da sie aus den anderen Annahmen folgt.
\end{Bemerkungl}
  \begin{Lemma}[\textbf{Verflechtung zu voll
  kokartesischer Teilverflechtung}]
    Gegeben eine  Austauschsituation mit voll kokartesischer
    Teilverflechtung existiert genau eine  Verflechtung,
  die unsere voll kokartesische Teilverflechtung\label{vtdm} 
  umfa"st. 
  \end{Lemma}
  \begin{proof}
    Bezeichne $K$ unsere  voll kokartesische
    Teilverflechtung. 
    Zu jeder Erweiterung von $K$ zu einer Verflechtung
    m"ussen alle R"uckholquadrate geh"oren,
    die wir erhalten, indem wir an ein R"uckholquadrat unserer
    Teilverflechtung ein kommutatives Quadrat mit kartesischen Horizontalen und
    Identit"aten als  Vertikalen in der Basis unten ankleben.
    In der  Menge  $V$ von R"uckholquadraten, die wir auf diese Weise erhalten,
    l"a"st sich aber
    bereits jedes partielle R"uckholquadrat vervollst"andigen.
    Also gibt es h"ochstens eine Erweiterung von $K$ zu einer Verflechtung,
    n"amlich die hier beschriebene Menge $V$ von R"uckholquadraten.
    Um zu zeigen, da"s $V$ auch tats"achlich eine Verflechtung ist,
    m"ussen wir unsere Bedingungen pr"ufen.
    Da"s $V$ die Bedingungen der \glqq eindeutigen Erg"anzbarkeit\grqq\ und der \glqq eigentlichen Kommutativit"at\grqq\  
   erf"ullt, scheint mir offensichtlich. Da"s $V$ stabil ist
   unter dem Verkleben l"angs vertikaler Kanten scheint mir ebenso offensichtlich.
    Da"s $V$ auch stabil ist
    unter dem Verkleben l"angs horizontaler Kanten
    folgt schlie"slich aus der Funktorialit"atsannahme in unseren Forderungen 
    an eine voll kokartesische Teilverflechtung.
\end{proof}



\begin{Bemerkungl}[\textbf{Existenz ausreichend vieler naiver Verflechtungsquadrate}]
Gegeben seien eine 
\hyperref[adEDB]{Austauschsituation}
mit  Pr"averflechtung und darin ein faserweises Oresystem $S$. Gibt es dazu eine Rechtslinksanpassung, so besitzt jedes partielle R"uckholquadrat\label{geVV} 
der lokalisierten Austauschsituation mit kokartesischer Ausgangskante
 eine Erweiterung zu einem naiven Verflechtungsquadrat.
Das folgt, indem wir zu  vorgegebener Ausgangsecke
  ein Objekt $\mathcal F\in \mathscr R_X\cap\mathscr L_X$ w"ahlen, dessen
  Bild $Q\mathcal F$ isomorph ist zu unserer Ausgangsecke, und dazu
  ein lokalisierbares Verflechtungsquadrat der Gestalt
   $$  \xymatrix{
    W\ar[r]^q \ar[dd]_g&X\ar[dd]^f &&  \mathcal E \ar@{..>}[r] \ar@{-->}[dd]&\mathcal F \ar@{-->}[d]  \\
  &&&&f_\shriek\mathcal F \ar[d]^{\wr Q}  \\
    Z  \ar[r]^p &Y &&  \mathcal H\ar@{..>}[r]&\mathcal G}
  $$
bilden mit $f_\shriek\mathcal F\ra \mathcal G$
  einem beliebigen $S$-Morphismus
  in ein Objekt $\mathcal G\in \mathscr R_Y$. %\nichtfinal{War $\mathcal G\in \mathscr L_Y$!}  
\end{Bemerkungl}
\begin{Lemma} Gegeben seien eine 
\hyperref[adEDB]{Austauschsituation}
mit  Pr"averflechtung und darin ein faserweises  Oresystem $S$. Gibt es dazu eine Rechtslinksanpassung, so ist jedes \hyperref[nian]{naive Verflechtungsquadrat}
der Lokalisierung  isomorph zum
Bild eines lokalisierbaren Verflechtungsquadrats mit oberer rechter
Ecke $\mathcal F\in \mathscr L$.\label{NaiR}%\nichtfinal{War $\mathcal F\in \mathscr R$!} 
\end{Lemma}
\begin{proof}
  Wir argumentieren im Diagramm
  $$  \xymatrix{
    && q^\dagger\mathcal  F_\shriek\ar[rd]\ar@{..>}[rrr]\ar@{-->}[ddd]  &&&\mathcal F_\shriek \ar@{-->}[ddd]\ar[ld]  \\
    W\ar[r]^q \ar[d]_g&X\ar[d]^f &&  \mathcal E \ar@{..>}[r] \ar@{-->}[d]&\mathcal F \ar@{-->}[d]  \\
 Z  \ar[r]^p &Y &&  \mathcal H\ar@{..>}[r] &\mathcal G &   \\
 &&   \mathcal H\ar[ru] \ar@{..>}[rrr] &&&\mathcal G\ar[lu]  }
  $$ 
  Hier ist die Mitte ein lokalisierbares Verflechtungsquadrat und
  $\mathcal F_\shriek\ra \mathcal F$ ein $S$-Morphismus
  von einem Objekt von $\mathscr L_X$, % \nichtfinal{(war $\mathscr R$)},
  der unter $q^\dagger$ ein $S$-Morphismus bleibt. Da"s es so einen Morphismus gibt, war Teil unserer Annahmen. Damit
  ist auch der durch die Kommutativit"at des oberen Trapezes erkl"arte
  Morphismus $q^\dagger\mathcal F_\shriek\ra \mathcal E$ ein $S$-Morphismus.
  Die  durch unsere Pr"averflechtung gegebene linke Vertikale stimmt
  nun "uberein mit der durch die Kommutativit"at des linken Trapezes gegebenen
  linken Vertikale. Die schr"agen Pfeile liefern dann einen Morphismus von
  lokalisierbaren Verflechtungsquadraten und in der Lokalisierung
  den gew"unschten Isomorphismus von naiven Verflechtungsquadraten. 
\end{proof}


\begin{Lemma}[\textbf{Funktorialit"at naiver Verflechtungsquadrate}]
Gegeben seien eine 
\hyperref[adEDB]{Austauschsituation}
mit  Pr"averflechtung und darin ein faserweises  ges"attigtes Oresystem $S$. Gibt es dazu eine Rechtslinksanpassung,\label{EFnV}
 so l"a"st sich jeder
Morphismus in der lokalisierten Faserkategorie  zwischen den
Ausgangsecken naiver Verflechtungsquadrate
auf genau eine Weise
zu einem Morphismus der ganzen Verflechtungsquadrate fortsetzen.
\end{Lemma}
\begin{proof}
  Es ist klar, da"s sich unser Morphismus auf h"ochstens eine Weise
  fortsetzen l"a"st. 
  Nach \ref{NaiR} d"urfen wir ohne Beschr"ankung
  der Allgemeinheit annehmen, da"s unsere naiven Verflechtungsquadrate
  die Bilder lokalisierbarer Verflechtungsquadrate mit oberer rechter
  Ecke in $\mathscr L$ %\nichtfinal{(war $\mathscr R$!)}
  sind. 
  Wir argumentieren im Diagramm
  $$  \xymatrix{
    && \mathcal  E_\alpha\ar[rd]^1\ar@{..>}[rrr]\ar@{-->}[ddddd]  &&&\mathcal F_\alpha \ar@{-->}[ddd]\ar[ld]  \\
    W\ar[r]^q \ar[dd]_g&X\ar[dd]^f &&  \mathcal E \ar@{..>}[r] \ar@{-->}[dd]&\mathcal F \ar@{-->}[d]  \\
  &&&&f_\shriek\mathcal F \ar[d]^{\wr Q}_1&  \\
    Z  \ar[r]^p &Y &&  \mathcal H\ar@{..>}[r]\ar[d]^{\wr Q}_3 &\mathcal G\ar[d]^{\wr Q}_2 &f_\shriek\mathcal F_\alpha \ar[dd]^{\wr Q}_1\ar[lu]_1   \\
  &&&p^\dagger\mathcal A\ar@{..>}[r] &\mathcal A&  \\
 &&   \mathcal H_\alpha \ar[ur]^3\ar@{..>}[rrr] &&&\mathcal G_\alpha\ar[lu]_2 \\ }
  $$ 
  Gegeben sind als innerstes und "au"sertes Rechteck jeweils ein
  lokalisierbares Verflechtungsquadrat mit Ausgangsecken $\mathcal F,\mathcal F_\alpha\in\mathscr L_X$ %\nichtfinal{(War $\mathscr R$!)}
  sowie, damit fangen wir erst einmal an, ein
  Morphismus $\mathcal F_\alpha\ra \mathcal F$ in $\mathscr C_X$.
  Nun bauen wir in mehreren Schritten den Rest des Diagramms auf. 
  Im ersten Schritt faktorisieren wir die
  Ausgangskanten in den Transportmorphismus zum
  Eigvorschub und einen weiteren Morphismus. Da wir die Ausgangsecken in
  $\mathscr L_X$ %\nichtfinal{(War $\mathscr R$!)}
  angenommen hatten, werden diese weiteren Morphismen
  unter $Q$ 
  Isomorphismen, was wir durch $\wr Q$ andeuten. Da wir
  $S$ faserweise ges"attigt angenommen hatten, geh"oren diese Morphismen nach
  \eref{IsoL}{TD} bereits zu $S$. 
 Au"serdem finden
 wir einen eindeutigen Morphismus $\mathcal E_\alpha\ra \mathcal E$ in $\mathscr C_W$, der das obere Trapez zum Kommutieren bringt.
 Im zweiten Schritt finden wir $\mathcal A\in \mathscr C_Y$
 zusammen mit einem $S$-Morphismus $\mathcal G\ra \mathcal A$ und
 einem $\mathscr C_Y$-Morphismus $\mathcal G_\alpha\ra \mathcal A$ derart,
 da"s das Parallelogramm unten rechts kommutiert, und k"onnen ohne
 Beschr"ankung der Allgemeinheit sogar 
 $\mathcal A\in  \mathscr R_Y$ annehmen. %\nichtfinal{(War $\mathscr L_Y$!)}
 Im dritten Schritt erg"anzen wir zwei Pfeile links unten wie angedeutet so,
 da"s das untere Rechteck und Trapez kommutieren. Der vertikale
 $S$-Morphismus kommt von unserer Annahme $\mathcal A\in \mathscr R_Y$ her. %\nichtfinal{(War $\mathscr L_Y$!)} 
 Da das gro"se innere Rechteck als Verklebung auch
 ein Verflechtungsquadrat ist, mu"s das linke Trapez kommutieren. Damit aber
 haben wir den gesuchten Morphismus von naiven Verflechtungsquadraten gefunden. 
 Beginnen wir hier mit einem $S$-Morphismus $\mathcal F_\alpha\ra \mathcal F$,
 so werden alle durch durchgezogene Linien dargestellten Pfeile im
 obigen Diagramm $S$-Morphismen und wir erhalten einen Isomorphismus von
 naiven Verflechtungsquadraten in der Lokalisierung.
 Betrachten wir schlie"slich zu einem $Qq^\dagger$-entfalteten Objekt $\mathcal F\in\mathscr L_X$ %\nichtfinal{(War \mathscr R_X$!)}
 wie in \ref{nbVn} zwei 
 $S$-Morphismen
 $\mathcal F\leftarrow \mathcal F_\shriek\ra \mathcal F_{\dagger\shriek}$, so k"onnen wir 
 aus den bis hier bereits gezeigten Funktorialit"atseigenschaften folgern,
 da"s jedes naive Verflechtungsquadrat isomorph ist zum Bild in der
 Lokalisierung eines lokalisierbaren Verflechtungsquadrats mit Ausgangsecke
 $\mathcal F\in \mathscr R_X\cap\mathscr L_X$. 
 Ein beliebiger Morphismus
 $\mathcal F_\alpha\ra \mathcal F$ in $S_X^{-1}\mathscr C_X$ von
derartigen Objekten  l"a"st sich aber als
 Bruch  $\mathcal F_\alpha\leftarrow \mathcal F_\beta\ra \mathcal F$ schreiben
 mit $\mathcal F_\beta\in \mathscr R_X$ %\nichtfinal{(War $\mathscr L_X$)}
 und dann auch als Bruch $\mathcal F_\alpha\leftarrow \mathcal F_{\beta\shriek}\ra \mathcal F$ mit $\mathcal F_{\beta\shriek}\in \mathscr R_X\cap\mathscr L_X$ und so folgt die Behauptung aus den bereits bewiesenen Aussagen. 
\end{proof}

\begin{Bemerkungl}
 Gegeben seien  eine 
\hyperref[adEDB]{Austauschsituation}
mit einer Pr"averflechtung und darin ein faserweises   ges"attigtes Oresystem $S$.  
Gibt es dazu eine Rechtslinksanpassung, so ist "uber einem Basisquadrat mit
Eigmorphismen auf zwei gegen"uberliegenden Kanten
jedes kommutative R"uckholquadrat mit kokartesischer Ausgangskante isomorph
zu einem naiven R"uckholquadrat.\label{Tkoi} In der Tat liefert \ref{geVV}
ein kommutierendes naives Verflechtungsquadrat mit isomorpher Ausgangsecke,
zu dem es aufgrund der Funktorialit"at \ref{EFnV} isomorph sein mu"s. 
\end{Bemerkungl}

\begin{Lemma}[\textbf{Nebeneinanderkleben naiver Verflechtungsquadrate}]
    Gegeben seien  eine 
\hyperref[adEDB]{Austauschsituation}
mit einer Pr"averflechtung und darin ein faserweises   ges"attigtes Oresystem $S$.  
Gibt es dazu eine Rechtslinksanpassung,\label{neNV} 
so liefert das Verkleben zweier naiver Verflechtungsquadrate der
lokalisierten Austauschsituation l"angs einer gemeinsamen vertikalen Kante
stets wieder ein naives Verflechtungsquadrat.
\end{Lemma}
\begin{Bemerkungl}
  Man bemerke, da"s wir hier nur eine Aussage machen f"ur den Fall, da"s 
  von den beteiligten naiven Verflechtungsquadraten
  das rechte voll kokartesisch ist.
\end{Bemerkungl}
\begin{proof}
  Der Beweis des vorhergehenden Lemmas \ref{geVV} zeigt, da"s wir
  ohne Beschr"ankung der Allgemeinheit annehmen d"urfen, unser erstes
  naives Verflechtungsquadrat sei Bild eines lokalisierbaren Verflechtungsquadrats, das aus Objekten von $\mathscr R$
  %\nichtfinal{(war $\mathscr L$!)}
  besteht.
  Damit folgt die Behauptung aus der Funktorialit"at naiver Verflechtungsquadrate \ref{EFnV}.
\end{proof}

%\nichtfinal{Ab hier noch nicht R-L-Verwirrung beseitigt!}

\begin{Lemma}[\textbf{Untereinanderkleben naiver Verflechtungsquadrate}]
     Gegeben seien  eine 
\hyperref[adEDB]{Austauschsituation}
mit Pr"averflechtung und darin ein faserweises   ges"attigtes Oresystem $S$.  
Gibt es dazu eine Rechtslinksanpassung,
so liefert das Verkleben zweier voll kokartesischer naiver Verflechtungsquadrate der
lokalisierten Austauschsituation  l"angs einer gemeinsamen horizontalen Kante
stets wieder ein naives Verflechtungsquadrat.\label{AKnV} 
\end{Lemma}
\begin{proof}
  Um das zu zeigen, leiten wir eine alternative Beschreibung f"ur
  voll kokartesische naive Verflechtungsquadrate  her.
Sei dazu "uber der oberen Kante $W\ra X$ eines vorgegebenen Basisquadrats 
ein Morphismus $\mathcal E\ra \mathcal F$
von Objekten von $\mathscr L$ %\nichtfinal{(war $\mathscr R$)}
gegeben und sei $Q\mathcal E\ra Q\mathcal F$
kartesisch. % \nichtfinal{und $\mathcal F$ rechtsentfaltet f"ur $Qq^\dagger$}.
Hat das nach der Funktorialit"at naiver Verflechtungsquadrate
\ref{EFnV} zugeh"orige naive Verflechtungsquadrat kokartesische
Vertikalen, so ist es isomorph zum Bild in der Lokalisierung vom Rand des Diagramms  
  \begin{displaymath}
      \xymatrix{\mathcal E \ar@{-->}[d]\ar[r]&q^\dagger
        \mathcal F\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[r] &{\mathcal F}\ar@{-->}[d]\\
        g_{{\shriek}} \mathcal E \ar[r]&p^\dagger f_{{\shriek}}\mathcal F\ar@{..>}[r]
        & f_{{\shriek}}\mathcal F}
  \end{displaymath}
  mit dem rechten Quadrat aus unserer Pr"averflechtung und dem linken
  Quadrat aus der universellen Eigenschaft des Eigvorschubs. % \nichtfinal{und $f_\shriek\mathcal F$ ist rechtsentfaltet f"ur $Qp^\dagger$}.
  Aus dieser Bescheibung und der Funktorialit"at naiver Verflechtungsquadrate \ref{EFnV} folgt das Lemma sofort. Im Rest des Beweises
  leiten wir sie her. 
  Gegeben in $\mathscr C$ ein Morphismus $\mathcal E_\alpha\ra \mathcal F_\alpha$ "uber $W\ra X$ mit denselben Eigenschaften, wie wir sie von
  $\mathcal E,\mathcal F$ und $\mathcal E\ra \mathcal F$ gefordert hatten, 
 sowie ein kommutatives Quadrat  in $\mathscr C$ mit $S$-Morphismen in den Vertikalen
 $$\xymatrix{\mathcal E_\alpha \ar[d]^{S}\ar[r]&\mathcal F_\alpha \ar[d]^{S}\\
   \mathcal E \ar[r]&\mathcal F}$$
 bilden wir das Diagramm 
 \begin{displaymath}
      \xymatrix{\mathcal E_\alpha \ar@{-->}@/_2pc/[ddd]\ar[rd]^S\ar[rr]&&q^\dagger
        \mathcal F_\alpha\ar[d]\ar@{-->}@/_2pc/[ddd]\ar@{..>}[rr] &&{\mathcal F_\alpha }\ar@{-->}@/_2pc/[ddd]\ar[ld]_S\\
        &\mathcal E \ar@{-->}[d]\ar[r]&q^\dagger
        \mathcal F\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[r] &{\mathcal F}\ar@{-->}[d]&\\
       & g_{{\shriek}} \mathcal E \ar[r]&p^\dagger f_{{\shriek}}\mathcal F\ar@{..>}[r]
        & f_{{\shriek}}\mathcal F&\\
        g_{{\shriek}} \mathcal E_\alpha \ar[rr]\ar[ur]_S&&p^\dagger f_{{\shriek}}\mathcal F_\alpha\ar@{..>}[rr]\ar[u]
        && f_{{\shriek}}\mathcal F_\alpha\ar[ul]^S}
 \end{displaymath}
 und erkennen, da"s es einen
 Isomorphismus der entsprechenden R"uckholquadrate in der
 Lokalisierung induziert.
 Jetzt finden  wir von der Definition einer
 Rechts-Links-Entfaltung ausgehend ein Erg"anzung der oberen Horizontale von eben zu einem kommutativen Diagramm
 \begin{displaymath}
      \xymatrix{ \mathcal E_\alpha \ar@{=}[d]_3\ar[rr]_3^S &&q^\dagger
        \mathcal F_{\dagger\shriek}\ar@{..>}[r] &{\mathcal F_{\dagger\shriek}}\\
      \mathcal E_\alpha \ar[r]_2^S  &\mathcal G \ar[d]_1^S\ar[r]_1&q^\dagger
        \mathcal F_{\shriek}\ar[d]^S\ar[u]\ar@{..>}[r] &{\mathcal F_\shriek}\ar[d]^S\ar[u]_S\\
       &\mathcal E \ar[r]&q^\dagger
        \mathcal F\ar@{..>}[r] &{\mathcal F}}
 \end{displaymath}
 mit den angedeuteten $S$-Morphismen, mit $\mathcal F_{\shriek},\mathcal E,\mathcal E_\alpha \in\mathscr L$
 und mit $\mathcal F_{\dagger\shriek}\in\mathscr R\cap \mathscr L$.
Hier verwenden wir im ersten Schritt, da"s $S$ ein faserweises Oresystem ist, 
um $\mathcal G$ und die beiden davon ausgehenden Morphismen zu finden,
und ganz wesentlich die Eigenschaft einer Rechtslinksanpassung, da"s
$q^\dagger$ aus $\mathcal F\leftarrow \mathcal F_\shriek$ wieder einen
$S$-Morphismus macht, auch wenn diese Bojekte beide gar nicht $Qq^\dagger$-rechtsentfaltet sind.
Im zweiten Schritt finden wir einen $S$-Morphismus von einem
Objekt $\mathcal E_\alpha\in\mathscr L_W$ nach $\mathcal G$ aufgrund der Definition
einer Linksanpassung.
Im dritten Schritt erkennen wir, da"s $Q\mathcal E_\alpha\ra Q\mathcal  F_{\dagger\shriek}$ kartesisch sein mu"s, also $Q\mathcal E_\alpha\ra Qq^\dagger\mathcal  F_{\dagger\shriek}$ ein Isomorphismus wegen $\mathcal  F_{\dagger\shriek}\in \mathscr R$, also $\mathcal E_\alpha\ra q^\dagger\mathcal  F_{\dagger\shriek}$ ein $S$-Morphismus wegen $S$ faserweise ges"attigt. 
So k"onnen wir uns darauf zur"uckziehen, die urspr"ungliche Behauptung
 f"ur $\mathcal F\in \mathscr R_X\cap \mathscr L_X$ zu zeigen. Gilt nun aber $\mathcal F\in \mathscr R_X\cap \mathscr L_X$, so mu"s der erste horizontale Pfeil oben links
 unter $Q$ ein Isomorphismus werden und 
  wir  k"onnen unser Diagramm erg"anzen zu einem Diagramm
 der Gestalt 
 \begin{displaymath}
      \xymatrix{
        \mathcal E \ar@{-->}[d]\ar[r]_1^{\stackrel{Q}{\sim}}&q^\dagger
        \mathcal F\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[r] &{\mathcal F}\ar@{-->}[d]\\
        g_{{\shriek}} \mathcal E \ar@{=}[d]\ar[r]&p^\dagger f_{{\shriek}}\mathcal F\ar@{..>}[r]\ar[d]
        & f_{{\shriek}}\mathcal F\ar[d]^{\wr Q}_2\\
        g_{{\shriek}} \mathcal E \ar[r]_3^{\stackrel{Q}{\sim}}&p^\dagger \mathcal G\ar@{..>}[r]
        & \mathcal G}
 \end{displaymath}
 mit $\mathcal G\in\mathscr R_Y$.  Dann mu"s, wenn das naive
 Verflechtungsquadrat zur Ausgangsecke $Q\mathcal F$  kokartesische Vertikalen hat, die mittlere Vertikale kokartesisch werden in der
 Lokalisierung. Das hinwiederum zeigt, da"s auch der horizontale Morphismus
 unten links in der Lokalisierung ein Isomorphismus werden mu"s.
 So sehen wir, da"s das obere lange horizontale Rechteck,
 das einh"ullende Quadrat und das rechte
 lange vertikale Rechteck   alle drei isomorphe R"uckholquadrate in
 der Lokalisierung liefern. Das rechte lange vertikale Rechteck liefert
  per definitionem ein naives Verflechtungsquadrat und so folgt dasselbe f"ur
 das obere lange horizontale Rechteck. 
\end{proof}





 \begin{Beispiel}[\textbf{Halbseitig beschr"ankte derivierte Verflechtung}]
  Unsere  topologische 
 verflochtene Austauschsituation
  $$\big(\op{Ab}_{\sslash{\op{Top}}}\ra \op{Top}\supset\op{Top}^{\op{les}} \leftarrow \op{Ab}^!_{\sslash{\op{Top}}^{\op{les}}},\op{Top}^{\op{es}}\big)$$ aus \ref{AtA} mit der durch Kommutativit"at
  konstruierten Verflechtung liefert
  in offensichtlicher Weise
  verflochtene Austauschsituationen
$$\left(\op{Hot}^\sharp(\op{Ab}_{\sslash \op{Top}})\ra \op{Top}\supset \op{Top}^{\op{les}}\leftarrow \op{Hot}^\sharp(\op{Ab}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}}),
  \op{Top}^{\op{es}}\right)$$
  f"ur $\sharp$ eine jede unserer vier "ublichen Beschr"ankungsbedingungen.
  Im Fall von $\op{Hot}^-$ k"onnen wir diese Austauschsituation nach Quasiisomorphismen lokalisieren, denn der R"uckzug ist exakt und alle
  Garbenkomplexe bilden folglich  eine Rechtsanpassung $\mathscr R$ f"ur den opponierten R"uckzug, und f"ur den Eigvorschub  haben wir die
  Linksanpassung $\mathscr L\pdef \op{Hot}^-(\op{skwAb}_{\sslash \op{Top}})$ 
   durch entsprechend beschr"ankte Komplexe schwach kompaktweicher
   Garben  nach \ref{RAGB}. 
   Um eine Verflechtung der lokalisierten Austauschsituation zu
   konstruieren, pr"ufen wir die Bedingungen von Satz \ref{AdLo} zum
   Lokalisieren einer Pr"averflechtung. Sicher existiert eine
   Rechtslinksanpassung, n"amlich $(\mathscr R,\mathscr L)$.
   Wir m"ussen also nur noch zeigen, da"s
   in unserer
   Situation alle naiven Verflechtunsquadrate voll kokartesisch sind.
  Nach \ref{NaiR} reicht es zu zeigen, da"s alle naiven Verflechtunsquadrate mit Ausgangsecke in $\mathscr L$ voll kokartesisch sind.
Es reicht also zu zeigen, da"s gegeben
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
    W\ar[r]^q \ar[d]^g&X\ar[d]^f \\
    Z\ar[r]^p &Y }
\end{displaymath}
 ein kartesisches Diagramm  topologischer R"aume
mit les-Ab\-bil\-dun\-gen $f,g$ in den Vertikalen und 
ein Komplex $\mathcal F\in \op{Hot}^-(\op{skwAb}_{\sslash X})$
alias $\mathcal F\in \op{Hot}^+(\op{skwAb}_{{/} X})$
der R"uckzug $q^* \mathcal F$ ein $g_{(!)}$-quisrechtsentfalteter
Garbenkomplex ist, so da"s das entsprechende
voll kokartesische Verflechtungsquadrat in
$\op{Hot}^-(\op{Ab}_{\sslash {\op{Top}}})$ aus der oben
beschriebenen Verflechtung  voll kokartesisch bleibt in der Lokalisierung.
Nach \ref{teL} ist aber jede faserweise kompaktweiche abelsche Garbe bereits
$g_{(!)}$-quisrechtsentfaltet f"ur jede les-Abbildung $g$ und f"ur eine
schwach kompaktweiche abelsche Garbe $\mathcal F$ hat offensichtlich
ihr R"uckzug $q^* \mathcal F$ diese Eigenschaft. 
Mithin erhalten wir 
durch Lokalisieren mit \ref{AdLo} eine Verflechtung der
  Austauschsituation\label{hbbA}  
$$(\op{Der}^-_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}\supset \op{Top}^{\op{les}}\leftarrow \op{Der}^{-!}_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}},
  \op{Top}^{\op{es}})$$
\end{Beispiel}

 \begin{Beispiel}[\textbf{Unbeschr"ankte derivierte Verflechtung}]  Wir erhalten  wie in \ref{hbbA}
  eine  Austauschsituationen mit  Verflechtung
$$\left(\op{Hot}(\op{Ab}_{\sslash \op{Top}})\ra \op{Top}\supset \op{Top}^{\op{lesb}}\leftarrow \op{Hot}(\op{Ab}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}}),
  \op{Top}^{\op{esb}}\right)$$
  und k"onnen sie wie zuvor nach Quasiisomorphismen lokalisieren,
  indem wir "ahnlich wie zuvor 
  Rechtslinksanpassung  $(\mathscr R,\mathscr L)$ beachten mit $\mathscr R$ allen Komplexen und 
  $\mathscr L\pdef \op{Hot}(\op{skwAb}_{\sslash \op{Top}})$ 
   der  Linksanpassung durch Komplexe schwach kompaktweicher
   Garben  nach \ref{RAGBb}. Lokalisierung liefert
   dann  eine Verflechtung der
   Austauschsituation\label{kolesb}  
$$(\op{Der}_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}\supset \op{Top}^{\op{lesb}}\leftarrow \op{Der}^{!}_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}},
  \op{Top}^{\op{esb}})$$
\end{Beispiel}


\subsection{Wie es mit koh"arenten Kringen einfacher geht}
\begin{Bemerkungl}
  Ein Ring hei"st {\bf linkskoh"arent},\index{linkskoh"arent!Ring} wenn
  jedes endlich erzeugte Linksideal ein endlich pr"asentierter Linksmodul
  ist.  Er hei"st {\bf rechtskoh"arent},\index{rechtskoh"arent!Ring} wenn
 der opponierte Ring linkskoh"arent
 ist, und {\bf koh"arent},\index{koh"arent!Ring} wenn er linkskoh"arent und rechtskoh"arent ist. Man sehe sich vor,
 da"s das Tensorprodukt "uber $\DZ$ zweier
 koh"arenter Kringe keineswegs koh"arent sein mu"s. 
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl}
  Wir betrachten die Kategorie $\op{Gekkk}\subset\op{Gek}$ aller
  konstant  mit einem koh"arenten Kring $k$ 
  gekringten R"aume $(X,k)$\index{Gekkk@$\op{Gekkk}$ konstant koh"arent gekringte R"aume} und darin die multiplikativen Systeme
  $$\op{Gekkk}^{\op{esbk}}\subset \op{Gekkk}^{\op{lesbk}}\subset \op{Gekkk}$$ aller Morphismen
  ohne Ringwechsel, bei denen die zugrundeliegende stetige
  Abbildung lesb  im Sinne von 
  \ref{lesb} beziehungsweise lesb und eigentlich ist.
  \nichtfinal{Die Notation mu"s noch verbessert werden, wirkt so zu kompliziert.}
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Salopp gesprochen funktioniert also,  wenn $k$ koh"arent ist,
  der Formalismus der drei Funktoren im
  Fall von $k$-Modulgarben genauso wie im Fall von abelschen Gruppen und
  ist dar"uberhinaus vertr"aglich mit beliebiger Erweiterung des Koeffizientenrings. 
  In  \ref{ChAd} diskutieren wir, warum auch der
  naive gew"ohnliche
  Basiswechsel und der nat"urliche Isomorphismus der Projektionsformel
  mit den jeweiligen Trennaustauschbasiswechseln 
  zusammenfallen. Offensichtlich h"atte auch das
zusammen mit der Vertr"aglichkeit unter Ringwechsel 
  bereits ausgereicht, um unsere
  Trennverflechtung zu charakterisieren.
\end{Bemerkungl}


Ist $k$ koh"arent, so besteht der Komplex $\Gamma {\op{G}}^\lhd k_Y$ aus
flachen $k$-Moduln und der Komplex ${\op{G}}^\lhd k_X$ aus flachen $k$-Garben
und nach \ref{tKKnV} hat 
$({\op{G}}^\lhd k_X)\otimes_k(\Gamma {\op{G}}^\lhd k_Y)$
sogar zwei Gr"unde, um aus kompaktweichen Garben zu bestehen, so da"s
der Komplex
$$\Gamma\big(({\op{G}}^\lhd k_X)\otimes_k(\Gamma {\op{G}}^\lhd k_Y)\big)$$ das Objekt  $\op{fin}_{*}\underline{X\times Y}$ repr"asentiert.

\begin{proof}
  Wir bemerken zun"achst einmal, da"s die
  homotopieflachen Komplexe und, das wird sp"ater n"utzlich werden,
  auch die  homotopieflachen Komplexe aus flachen Modulgarben
  nach dem Beweis von \ref{gVRT} und insbesondere \ref{hflL}  eine
  Linksanpassung 
  $$\op{Hflfl}_{\sslash \op{Gek}}\subset \op{Hot}(\op{Ab}_{\sslash \op{Gek}})$$
  an unsere Modulgarbentrennfaserung in Bezug auf Quasiisomorphismen bilden. 
Unser Trennr"uckzug kann so gew"ahlt werden, da"s er $\op{Hflfl}_{\sslash \op{Gek}}$ stabilisiert, und wir erhalten so eine weitere schwache Trennaustauschsituation  
   $$\big(\op{Hflfl}_{\sslash \op{Gek}}\ra \curlywedge{\op{Gek}}\supset\op{Gek}\leftarrow  \op{Hflfl}^!_{\sslash \op{Gek}}, \op{Gek}^{\op{e}}\big)$$
mit einer schwachen Trennverflechtung, deren Verflechtungsquadrate
die kommutativen R"uckholquadrate sind.
Sie schr"ankt offensichtlich ein zu einer schwachen Trennaustauschsituation mit
einer schwachen Trennverflechtung $$\big(\op{Hflfl}_{\sslash \op{Gekkk}}\ra \curlywedge{\op{Gekkk}}\supset\op{Gekkk}^{\op{lesbk}}\leftarrow  \op{Hflfl}^!_{\sslash \op{Gekkk}^{\op{lesbk}}}, \op{Gekkk}^{\op{esbk}}\big)$$
In dieser Trennaustauschsituation macht der Trennr"uckzug immer noch
Quasiisomorphismen zu Quasiisomorphismen. Im folgenden f"uhren wir
\glqq lesb-kom\-pakt\-wei\-che\grqq\ Modulgarben ein und zeigen in \ref{ExRa}, da"s die
volle Unterkategorie
$$\op{Hflfllkw}_{{\sslash}\op{Gekkk}}\subset \op{Hflfl}_{{\sslash}\op{Gekkk}}$$ 
der homotopieflachen Komplexe aus flachen  lesb-kompaktweichen Modulgarben
darin eine Rechtsanpassung f"ur den Eigvorschub l"angs lesbk-Morphimen alias
lesb-Morphimen ohne Ringwechsel bilden,
so da"s wir unsere Situation, wie in \ref{MAdLo} erkl"art, nach Quasiisomorphismen lokalisieren k"onnen
zu einer regulierten verflochtenen Trennaustauschsituation. 
Dann zeigen wir in \ref{seFkk}, da"s f"ur die in \ref{MAdLo} beschriebene Regulierung
die in unserem Satz angegebenen Basisquadrate erlaubt sind. 
 Schlie"slich pr"ufen wir in \ref{ChAd}, da"s die so konstruierte regulierte 
Verflechtung auch in der Tat durch die in unserem Satz gegebenen Eigenschaften charakterisiert wird. 
\end{proof}






\begin{Bemerkungl}
  Wir nennen eine abelsche Garbe $\mathcal F$ auf einem topologischen Raum $X$ 
  {\bf lesb-kompaktweich},\index{lesb-kompaktweich} wenn f"ur jede abgeschlossene relativ Hausdorff'sche Teilmenge $Z\As X$, die lesb ist
  f"ur die induzierte Topologie, die Restriktion $\mathcal F|_Z$ kompaktweich ist.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
Lesb-kompaktweiche abelsche Garben sind entfaltet
  f"ur den Eigvorschub l"angs lesb-Abbildungen, denn deren Fasern sind
  Teilmengen $Z$ der beschriebenen Art und lokal eigentlicher Basiswechsel
  liefert die Behauptung.  Da f"ur lesb-Abbildungen $f$ per definitionem $f_{(!)}$ endliche homologische
  Dimension hat, sind damit nach \eref{UbDe}{TD} alle Komplexe
  lesb-kom\-pakt\-wei\-cher abelscher Garben entfaltet f"ur $Q{\op{Hot}}(f_{(!)})$.\label{LKW} 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}  Wie in \ref{dibisk} zeigt man,
  da"s der Eigvorschub $f_{(!)}\mathcal F$ einer  lesb-kom\-pakt\-wei\-chen Garbe
  unter einer lesb-Abbildung $f$ wieder lesb-kompaktweich ist.\label{eibh}
  Wie in  \ref{RAGBb}, nur diesmal mit Modulgarben, folgt auch, da"s die
 Komplexe aus  lesb-kom\-pakt\-wei\-chen Modulgarben eine Rechtsanpassung der
  Kofaserung $$\op{Hot}(\op{Ab}^{!}_{\sslash \op{Gekkk}^{\op{lesbk}}}) \ra \op{Gekkk}^{\op{lesbk}}$$
    bilden. Dasselbe gilt f"ur schwach kompaktweiche Modulgarben,
    aber lesb-kom\-pakt\-wei\-che Modulgarben sind f"ur das folgende
    geschickter, da sie in der Kombination mit Flachheitsannahmen bessere Stabilit"atseigenschaften haben.
 \end{Bemerkungl}
\begin{Lemma}[\textbf{Kompaktweichheitskriterium}]
Eine abelsche Garbe $\mathcal{F}$ auf einem 
lokal kompakten Hausdorffraum $Z$ ist\label{ZKwNV}  
kompaktweich genau dann, wenn f"ur alle $W \co Z$
gilt ${\op{H}}_!^1(W;\mathcal F)=0$. 
\end{Lemma}


\begin{proof} Das war bereits ein Teil von "Ubung  \eref{kwil}{TG}, aber wir f"uhren es hier noch aus. 
 Ist $\mathcal{F}$ kompaktweich, so ist
auch $\mathcal{F}|_W$ kompaktweich nach \eref{WKW}{TG} und damit $\Gamma_!$-entfaltet nach \eref{KwA}{TG} und wir haben sogar ${\op{H}}_!^q(W;\mathcal F)=0$ f"ur alle $q>0$.
  Ist  umgekehrt $\mathcal{F}$ eine abelsche Garbe auf $Z$ und $K\subset Z$
  ein Kompaktum, so ist $K$ abgeschlossen  und
  die Lokalisierungssequenz der kompakten Kohomologie \eref{LokSS}{TG}
  enth"alt die exakte Sequenz 
$$\Gamma_! (Z; \mathcal{F}) \rightarrow \Gamma_! (K;\mathcal{F})\ra {\op{H}}_!^1(Z\backslash K;\mathcal F)$$
    Nach Annahme verschwindet hier der rechte Term 
    und folglich ist die Restriktion sogar eine Surjektion
  $\Gamma_! (Z; \mathcal{F}) \sra \Gamma (K;\mathcal{F})$.\end{proof}

\begin{Lemma}[\textbf{Tensorieren mit flacher kompaktweicher Modulgarbe}]
Seien $Z$ lesb und $k$ ein Kring und 
$\mathcal K, \mathcal F \in \op{Ab}_{/(Z,k)}$ Modulgarben.
Ist $\mathcal K$ kompaktweich
und ist zus"atzlich $\mathcal K$  oder $\mathcal F$ flach, so ist auch 
$\mathcal F \otimes_k \mathcal K$ kompaktweich.\label{tKKnV}
%Ich w"u"ste gerne, ob das auch gilt, wenn $\mathcal K$ nicht flach ist oder $f_{(!)}$ nur lokal eigentlich separiert.
\end{Lemma}



\begin{proof}
    Nach unserem Kriterium \ref{ZKwNV} reicht es zu
    zeigen ${\op{H}}_!^1(W;\mathcal F \otimes_k \mathcal K)=0$
    f"ur alle $W\co Z$. Weil alle unsere
    Bedingungen unter Restriktion auf $W$ erhalten bleiben,
    reicht es zu zeigen ${\op{H}}_!^1(Z;\mathcal F \otimes_k \mathcal K)=0$.
 Jede Garbe $\mathcal F\in\op{Ab}_{/(Z,k)}$ besitzt eine Aufl"osung $\ldots \rightarrow \mathcal F^{-1} \rightarrow
\mathcal F^0 \twoheadrightarrow \mathcal F$ mit $\mathcal F^\nu$ jeweils einer direkten Summe von Kopien
von Garben der Gestalt $k_{U\subset Z}$ f"ur $U \co Z$.
Diese liefert  eine exakte Sequenz
\begin{equation*}
 \ldots \rightarrow \mathcal F^{-1} \otimes_k \mathcal K \rightarrow \mathcal F^0 \otimes_k \mathcal K \twoheadrightarrow 
\mathcal F \otimes_k \mathcal K
\end{equation*}
Nun sind auf lokal kompakten Hausdorffr"aumen direkte Summen kompaktweicher Garben kompaktweich nach \ref{LKWG} und $\mathcal F^{\nu} \otimes_k \mathcal K$
ist eine direkte Summe von Garben der 
Gestalt $k_{U\subset Z} \otimes_k \mathcal K \cong \mathcal K_{U\subset Z}$ 
und ist folglich kompaktweich nach \ref{stbkw} und \ref{LKWG}.  
Bezeichnet $\mathcal L^i\subset \mathcal F^i\otimes_k\mathcal K$ den
Kern des $i$-ten Morphismus unserer langen exakten Sequenz, so liefern
die langen exakten Kohomologiesequenzen Isomorphismen
$${\op{H}}^1_!(Z;\mathcal F \otimes_k \mathcal K)\sira 
{\op{H}}^2_!(Z;\mathcal L^0)\sira 
{\op{H}}^3_!(Z;\mathcal L^1)\sira \ldots$$
Da wir $Z$ lesb alias  lokal kompakt Hausdorff
       homologisch kompaktendlich angenommen hatten,
m"ussen alle diese Kohomologien verschwinden. 
\end{proof}

 \begin{Lemma}[\textbf{Lesb-Variante der Projektionsformel}] 
  Gegeben ein Kring $k$ und ein Raum  $X$ derart, da"s der Funktor  $\Gamma_!: k\op{-Mod}_{/X}\ra k\op{-Mod}$ von endlicher homologischer Dimension ist,
  und eine flache kompaktweiche 
  $k$-Modulgarbe  $\mathcal F$ auf  $X$ ist\label{GdsaV} %\ref{TSkoM} 
  $\Gamma_!\mathcal F$ ein flacher $k$-Modul und die offensichtliche Abbildung ist 
  ein Isomorphismus $$\Gamma_!\mathcal F\otimes_k G\sira \Gamma_!(\mathcal F\otimes_k G)$$
Ist $X$ sogar lesb, so ist auch $\mathcal F\otimes_k G$ kompaktweich.
\end{Lemma}


 
\begin{Bemerkungl}
  Im Gegensatz zur gew"ohnlichen Projektionsformel \ref{TSkoM}
  fordern wir hier nicht $G$ flach, sondern $\mathcal F$ flach. 
 Eine Variante  zeigen wir in \ref{Gdsa}.  
\end{Bemerkungl}

\begin{proof}
Sei $ \ldots \ra G_1\ra G_0\sra G$ eine  Aufl"osung von $G$ durch flache $k$-Moduln.
Da $\mathcal F$ flach ist, f"uhrt sie, sogar ohne da"s wir die $G_i$ als flach
anzunehmen br"auchten, zu einer exakten Sequenz
  $$ \ldots \ra\mathcal F\otimes_k G_1\ra \mathcal F\otimes_k G_0\sra \mathcal F\otimes_k G$$
  von abelschen Garben auf $X$. Nach der Projektionsformel
  \ref{TSkoM} und da die $G_i$ flach sind, wissen wir von allen Garben
  dieser Sequenz mit Ausnahme der letzten, da"s sie kompaktweich und damit $\Gamma_!$-entfaltet sein m"ussen. Da wir $\Gamma_!$ von endlicher
  homologischer Dimension angenommen hatten,
  ist nach "Ubung \eref{ehdn}{TG} dann auch die letzte  Garbe unseres
  Komplexes 
  $\Gamma_!$-entfaltet
  und im kommutativen Diagramm
  $$\xymatrix{\ldots\;\ar[r]& \Gamma_!\mathcal F\otimes_k G_1\ar[r]\ar[d]^\wr& \Gamma_!\mathcal F\otimes_k G_0\ar@{->>}[r]\ar[d]^\wr& \Gamma_!\mathcal F\otimes_k G\ar[d]\\
   \ldots\;\ar[r]& \Gamma_!(\mathcal F\otimes_k G_1)\ar[r]& \Gamma_!(\mathcal F\otimes_k G_0)\ar@{->>}[r]& \Gamma_!(\mathcal F\otimes_k G)
   }$$
  folgt  mit \eref{EHD}{TG} die durch den Doppelpfeil unten rechts bereits angedeutete Exaktheit der unteren Horizontale. Die
  vertikalen Isomorphismen au"ser beim vertikalen Pfeil ganz rechts
  folgen  aus der Projektionsformel \ref{TSkoM}
  und bei der oberen Horizontale ist zumindest die ausgeschriebene drei-Term-Sequenz rechtsexakt aufgrund der Rechtsexaktheit des Tensorprodukts.
Zusammen ergibt sich, da"s auch die  Vertikale ganz rechts
  ein Isomorphismus
  $$\Gamma_!\mathcal F\otimes_k G\sira \Gamma_!(\mathcal F\otimes_k G)$$ sein mu"s.
  Als Funktor von $G$ macht hier die rechte Seite Injektionen
  zu Injektionen, da $\mathcal F$ flach ist und $\Gamma_!$ linksexakt. Dasselbe folgt  f"ur die linke Seite und damit ist $\Gamma_!\mathcal F$ flach.
  Schlie"slich ist jede offene Teilmenge $U\co X$ eines lesb-Raums $X$ wieder lesb
  und die Restriktion von $\mathcal F|_U\otimes_k G\cong(\mathcal F\otimes_k G)|_U$ auf $U$ ist nach dem bereits Bewiesenen angewandt auf $U$  auch $\Gamma_!$-entfaltet. Nach \ref{ZKwNV} ist also
  $\mathcal F\otimes_k G$ kompaktweich. 
\end{proof}




\begin{Lemma}
 Gegeben  ein lesb-Morphismus $f:X\ra Y$ und ein Kring $k$ 
 und ein homotopieflacher Komplex
$\mathcal F\in \op{Ket}(\op{Ab}_{/(X,k)})$ aus flachen lesb-kom\-pakt\-wei\-chen Modulgarben\label{fllek}  
 ist auch $f_{(!)}\mathcal F\in \op{Ket}(\op{Ab}_{/(Y,k)})$
ein homotopieflacher Komplex aus flachen lesb-kompaktweichen Modulgarben.
\end{Lemma}
\nichtfinal{9.1.2023: Das sollte doch nun reichen, um zu zeigen,
  da"s die naiven Basiswechsel verkleben. 10.1.2023: Eben nicht, weil keine
  so ne Aufl"osungen finden, wnn $k$ nicht koh"arent ist.
  Ein Versuch w"are, lokal endliche "Uberdeckungen durch Kompakta $K$ zu
  nehmen und $\mathcal F\hra \prod i_{K*}i^{*}_K\mathcal F$ zu betrachten.
  In diesem Fall sollten Produkt und Summe "ubereinstimmen. Jetzt w"are die
  Hoffnung, da"s ein geeigneter Kolimes "uber immer feinere "Uberdeckungen kompaktweich w"urde und diese Konstruktion Flachheit erh"alt, wir also eine
Kompatweichifizierung einer flachen zu einer kompaktweichen flachen Garbe erhalten.} 
\begin{proof}
  Da"s $f_{(!)}\mathcal F$ aus lesb-kompaktweichen Modulgarben besteht, folgt
  direkt aus \ref{eibh}. 
  Exaktheit wie Flachheit und Homotopieflachheit kann man auf den Halmen pr"ufen und mit
  lokal eigentlichem Basiswechsel \ref{BaWeax}
  k"onnen wir uns im weiteren auf den Fall zur"uckziehen,
  da"s zus"atzlich  $Y$ der einpunktige Raum  ist.
   Sei also $\mathcal F$  ein homotopieflacher Komplex
aus flachen kompaktweichen $k$-Modulgarben auf einem 
lesb-Raum $X$. Aus der lesb-Variante der Projektionsformel  \ref{GdsaV} folgt
sofort, da"s der Komplex $\Gamma_{!}\mathcal F$ aus flachen $k$-Moduln besteht. 
Wir m"ussen damit nur noch zeigen, da"s  f"ur jeden exakten Komplex $ N\in \op{Ket}(k\op{-Mod})$ auch der Komplex $\Gamma_{!}\mathcal F\otimes_{k}  N$
exakt ist. Daf"ur identifizieren wir mit Hilfe unserer lesb-Variante  der Projektionsformel \ref{GdsaV} 
 unseren Komplex  mit dem Komplex
  $\Gamma_!(\mathcal F \otimes_kN)$. Nun ist der Komplex
  $\mathcal F \otimes_kN$ exakt nach Annahme. Er besteht au"serdem  aus
  kompaktweichen Garben nach der lesb-Variante  der Projektionsformel \ref{GdsaV} und da Koprodukte kompaktweicher Garben auf lokal kompakten Hausdorffr"aumen nach \ref{LKWG} wieder kompaktweich sind.
  Da  $X$ 
  lesb ist, mu"s also nach \ref{EHD} auch
  der Komplex
  $\Gamma_!(\mathcal F \otimes_kN)$  exakt sein. 
\end{proof}

\begin{Bemerkungl} Um zu zeigen, da"s die homotopieflachen Komplexe
  aus flachen lesb-kompaktweichen Modulgarben wie behauptet eine Rechtsanpassung
  $$\op{Hflfllkw}_{{\sslash}\op{Gekkk}}\subset \op{Hflfl}_{{\sslash}\op{Gekkk}}$$   f"ur den Eigvorschub l"angs lesbk-Morphismen
  auf den opponierten Kategorien bilden, m"ussen wir
  noch von jedem  homotopieflachen Komplex
  aus flachen  Modulgarben einen Quasiisomorphismus zu einem
   homotopieflachen Komplex
   aus flachen lesb-kompaktweichen  Modulgarben finden. Das ist die
   erste Stelle im Beweis, an der ich brauche, da"s wir mit Modulgarben
   "uber einem koh"arenten Kring arbeiten. F"ur uns ist dabei nur von Bedeutung,
   da"s in diesem Fall beliebige Produkte flacher Moduln wieder flach sind.
   Ich wiederhole kurz den Beweis, bevor ich zu den Anwendungen komme.
\end{Bemerkungl}



\begin{Proposition} Ein Rechtsmodul $F$
  "uber einem Ring $R$ ist genau dann flach,
  wenn f"ur jedes endlich erzeugte Linksideal
  $J\subset R$ die Einbettung eine Injektion\label{liko} 
  $F\otimes_R J\hra F\otimes_RR$ induziert.
\end{Proposition}
\begin{proof}
  Aus $\op{Tor}_R^1(F,R/J)=0$ f"ur alle endich erzeugten Linksideale $J$
  folgt $\op{Tor}_R^1(F,R/I)=0$ f"ur alle Linksideale $I$, da das Torsionsprodukt 
  mit filtrierenden Kolimites kommutiert. Die Proposition folgt so aus dem anschlie"senden Lemma \ref{likko}.
\end{proof}
\begin{Lemma} Ein Rechtsmodul $F$ "uber einem Ring $R$ ist genau dann flach,
  wenn f"ur jedes Linksideal $I\subset R$ die Einbettung eine Injektion
  $F\otimes_RI\hra F\otimes_RR$ induziert.\label{likko}
\end{Lemma}
\begin{proof}
  Seien $N\subset M$ ein $R$-Linksmodul mit einem Untermodul.
  Da das Tensorprodukt mit Kolimites
  vertauscht und da filtrierende Kolimites exakt sind, gibt es nach dem
  Zorn'schen Lemma einen maximalen Untermodul $L\subset M$, der $N$ umfa"st
  und f"ur den die Einbettung $N\subset L$ eine Injektion 
  $F\otimes_RN\hra F\otimes_RL$ induziert. G"alte $L\neq M$, so k"onnten wir
  ein Element $m\in M\backslash L$ w"ahlen und erhielten eine
  kurze exakte Sequenz von Linksmoduln
  $$L\hra (L+Rm)\sra R/I$$
  f"ur ein Linksideal $I\subset R$. Aus unseren Annahmen folgt jedoch
  $\op{Tor}_R^1(F,R/I)=0$ und damit mu"s das Darantensorieren eine
  Injektion $F\otimes_RL\hra F\otimes_R(L+Rm)$ induzieren im Widerspruch
  zur Maximalit"at von $L$.
\end{proof}
\begin{Theorem}
  "Uber einem linkskoh"arenten Ring ist jedes Produkt flacher
  Rechtsmoduln ein flacher Rechtsmodul.\label{plkm}
\end{Theorem}
\begin{proof}
  Das Tensorprodukt mit endlich pr"asentierbaren Moduln
  kommutiert offensichtlich mit beliebigen Produkten.
  Der Satz folgt damit aus der vorhergehenden Proposition \ref{liko}.
\end{proof}

 

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Godementaufl"osung konstanter Strukturgarben}]
  Gegeben ein
  konstant koh"arent gekringter Raum $(X,k)\in \op{Gekkk}$ 
  besteht die Godementaufl"osung der Strukturgarbe\label{fTga} 
  $k_X$ aus flachen $k$-Modulgarben, da die Einbettung einer Garbe in die Garbe ihrer unstetigen Schnitte stets halmweise spaltet und da "uber einem koh"arenten Kring Produkte flacher Moduln wieder flach sind, wie wir in
  \ref{plkm} wiederholt haben.  
  Die Godementaufl"osung ${\op{G}}^\lhd k_X$ der Strukturgarbe ist des weiteren homotopieflach, da der Komplex $k_X\ra {\op{G}}^\lhd k_X$ halmweise spaltet,
  also homotopieflach ist, und da $k_X$ selbst homotopieflach ist.
 Die Godementaufl"osung ist mithin ein ho\-mo\-to\-pie\-fla\-cher Komplex aus flachen und  welken, mithin aus flachen  
  schwach kompaktweichen Garben. 
\end{Bemerkungl}

\nichtfinal{Ich brauche wohl nur eine homotopieflache Aufl"osung der
  Strukturgarbe aus hinreichend kompaktweichen flachen Garben.
Reicht es aus, daß die Godement-Aufl"osung homotopieflach ist? Brauchen wir das \glqq aus flachen Garben\grqq\ so dringend?} 



\begin{Bemerkungl}[\textbf{Homotopieflache flache lesb-kompaktweiche Aufl"osungen}]
  Gegeben ein
  konstant koh"arent gekringter Raum $(X,k)\in \op{Gekkk}$
  und ein homotopieflacher Komplex aus flachen Modulgarben
  $\mathcal F\in \op{Hflfl}_{/(X,k)}$ ist
  $$\mathcal F\qri \mathcal F\otimes_k {\op{G}}^\lhd k_X$$
  ein Quasiisomorphismus zu einem homotopieflachen Komplex aus flachen
  und nach
  \ref{tKKnV} zus"atzlich 
  lesb-kompaktweichen Modulgarben.\label{flKA}  
\end{Bemerkungl}


\begin{Lemma}
  Die volle Unterkategorie  $\op{Hflfllkw}^!_{{\sslash}\op{Gekkk}}\subset \op{Hflfl}^!_{{\sslash}\op{Gekkk}}$  der homotopieflachen Komplexe aus flachen  lesb-kompaktweichen Modulgarben
  ist eine \hyperref[RAP]{Rechtsanpassung}\label{ExRa}   f"ur den Funktor $$\op{Hflfl}^!_{{\sslash}\op{Gekkk}^{\op{lesbk}}}\ra
 \op{Gekkk}^{\op{lesbk}} $$
\end{Lemma}
\begin{proof}
  Zun"achst einmal zeigt \ref{fllek}, da"s
  der Eigvorschub  unter einem
  lesbk-Morphismus 
  von konstant gekringten R"aumen die Kategorie
  $\op{Hflfllkw}_{{\sslash}\op{Gekkk}}$ stabilisiert.
   Wir wissen bereits aus \ref{LKW}, da"s  Eigvorschub l"angs einer lesbk-Ab\-bil\-dung 
  Quasiisomorphismen zwischen derartigen Komplexen
  zu Quasiisomorphismen macht. Schlie"slich zeigt \ref{flKA}, da"s
  es zu jedem Objekt der gr"o"seren Kategorie 
  einen Quasiisomorphismus
  aus einem  Objekt der kleineren Kategorie gibt, da obige Notation ja opponierte Kategorien von Garben bedeutet.
\end{proof}



\begin{Bemerkungl}[\textbf{Regulierung derivierter Modulgarben}]
  Alle Basisquadrate, in denen der Koeffizientenring nicht gewechselt wird,  sind in unserer nach \ref{MAdLo} aus unserer Rechtsanpassung \ref{ExRa} entstehenden Regulierung von
$$\left(\op{Der}_{\sslash \op{Gekkk}}\ra \curlywedge{\op{Gekkk}}\supset \op{Gekkk}^{\op{lesbk}}\leftarrow \op{Der}^{!}_{\sslash \op{Gekkk}^{\op{lesbk}}},
  \op{Gekkk}^{\op{esbk}}\right)$$
  erlaubt.
  Um das zu zeigen, reicht es  nach \ref{VerPBE} aus,
  das f"ur alle Basisquadrate
   ohne Wechsel des Koeffizientenrings zu pr"ufen, die eine Einstrennung
   oder eine Diagonalzweitrennung als zur"uckholende Kante haben.
   Im Fall einer Eins\-tren\-nung als zur"uckholender Kante folgt das bereits aus
   dem in \ref{kolesb} behandelten Fall abelscher Garben.
   Im  Fall einer Dia\-go\-nal\-zwei\-tren\-nung d"urfen wir wieder
   nach  \ref{VerPBE} zus"atzlich\label{seFkk} 
   annehmen, da"s vom Zweitupel
   der Morphismen in der Ausgangskante
   einer die Identit"at ist. Da Quasiisomorphismen von
   Garbenkomplexen bereits auf den Halmen zu sehen sind,
   k"onnen wir uns mit dem bereits bekannten Fall einer Einstrennung
   als zur"uckholender Kante darauf zur"uckziehen, 
   im Fall derivierter Kategorien von
   Modulgarben die Projektionsformel zu pr"ufen.
   Das gelingt unschwer mit der lesb-Variante der
   Projektionsformel \ref{GdsaV}. Genauer ist nach \ref{GdsaV} und der Vertr"aglichkeit von $\Gamma_!$ mit Koprodukten  f"ur jeden
 lesb-Raum $X$  und jeden  Komplex $\mathcal F\in \op{Hflfllkw}_{(X,k)}$  und jedes $\mathcal G\in \op{Hflfllkw}_{(\op{top},k)}$ 
     der schwache Basiswechsel auf den Homotopiekategorien ein Isomorphismus
     $\mathcal G\otimes_k\Gamma_!\mathcal F\sira \Gamma_!(\mathcal G\otimes_k\mathcal F)$.  Alle Basisquadrate, in denen die zur"uckholende Kante
   eine Einstrennung ohne Raumwechsel ist, sind in unserer Regulierung ebenfalls erlaubt.
 Das folgt unmitelbar aus  der lesb-Variante der
   Projektionsformel \ref{GdsaV}.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Um zu pr"ufen, da"s unsere beim Beweis  von
  \ref{TvABGm} konstruierte regulierte verflochtene Trennaustauschsituation
  f"ur derivierte Modulgarben die ebendort behaupteten Eigenschaften hat,
  bemerken wir, da"s wir f"ur jeden Komplex $\mathcal F$ von Modulgarben
  auf einem Raum $X$ 
  einen Quasiisomorphismus $\mathcal L\qri \mathcal F$ von einem
  homotopieflachen Komplex aus flachen Modulgarben dorthin finden k"onnen und
  da"s sich dieser, wenn $k$ koh"arent ist, durch weitere Quasiisomorphismen zu
  einem kommutativen Diagramm aus Quasiisomorphismen\label{ChAd} 
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
    \mathcal F\ar[r] & \mathcal F\otimes_k{\op{G}}^\lhd k_X \\
    \mathcal L\ar[u]\ar[r] &\mathcal L \otimes_k{\op{G}}^\lhd k_X\ar[u] }
  \end{displaymath}
  erg"anzen l"a"st mit ${\op{G}}^\lhd k_X$ der Godementaufl"osung,
  die ja nach \ref{fTga} ein homotopieflacher Komplex aus flachen schwachkompaktweichen Modulgarben ist und mit einem Quasiisomorphismus
  $k_X\qri {\op{G}}^\lhd k_X$ angeliefert wird, der in obigem Diagramm
  die Horizontalen liefert. Nach \ref{tKKnV} ist  $\mathcal F\otimes_k{\op{G}}^\lhd k_X$ ein Komplex aus lesb-kompaktweichen Modulgarben
  und  $\mathcal L \otimes_k{\op{G}}^\lhd k_X$ ein homotopieflacher
  Komplex aus flachen lesb-kompaktweichen Modulgarben, wie wir sie bei der
  Konstruktion unserer Trennverflechtung verwendet hatten. Indem wir zu den opponierten Kategorien "ubergehen, finden wir Quadrate 
  zur Anwendung der in \ref{nbV} erkl"arten Methode zu Vergleich von naivem Basiswechsel mit dem Trennfaserungsbasiswechsel einer wie bei uns 
  konstruierten verflochteten regulierten Trennaustauschsituation.
  Damit folgt wie im Fall abelscher Garben \ref{nbpm}, da"s die beim Beweis von
  \ref{TvABGm} konstruierte regulierte  Trennverflechtung die im Satz
  behauptete Vertr"aglichkeit mit naivem Basiswechsel hat.   Da"s es auch die Einzige ist,  folgt unmittelbar aus Lemma \ref{vtdm},
  nach dem eine regulierte Verflechtung durch ihre R"uckholquadrate mit kokartesischer Ausgangskante bereits eindeutig bestimmt ist.
\end{Bemerkungl}


 \nichtfinal{Eigvorschub sollte  mit beliebiger Restriktion der Skalare
 kommutieren. Das kommt aber hier nicht mit raus. Vielleicht mit $f_*$?}
 \subsection{Versuch zum Basiswechsel vom 23.1.2023}

 \begin{Lemma}   Gegeben ein Kring $k$ und ein lesb-Raum $X$ ist der naive Basiswechsel
  \ref{nB} im kartesischen Diagramm der Familienkategorie\label{bwiso} 
   \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   X\ar[rr]^-{(\op{id},c)} \ar[d]_{c}
   &&X\curlywedge \op{top} \ar[d]^{{c}\curlywedge {\op{id}}}   \\
 \op{top}\ar[rr]^-{(\op{id},\op{id})}&& \op{top}\curlywedge \op{top}}
   \end{displaymath}
   ein Isomorphismus wann immer 
   $\mathcal F\curlywedge \mathcal G$ sowohl rechtsentfaltet ist f"ur
   $(c\curlywedge \op{id})_!$  als auch  linksentfaltet ist f"ur  $\mathcal F\curlywedge \mathcal G \mapsto
   \mathcal F\otimes c^* \mathcal G$.
 \end{Lemma}
 

\begin{proof}
 Zun"achst einmal erinnere ich daran, da"s der naive Basiswechsel in dieser
 Situation definiert ist als die mit invertierten Isomorphismen
 zu verstehende  Komposition
   $$\begin{array}{ccc}\scriptstyle
     (({\op{R}}c_!)(Q\mathcal F))\otimes^{\op{L}}Q\mathcal G&&\scriptstyle ({\op{R}}c_!) ((Q\mathcal F)\otimes^{\op{L}} c^*(Q\mathcal G))\\
    \scriptstyle \ua\wr&&\scriptstyle\da\wr\\
\scriptstyle   (Qc_!\mathcal F)\otimes^{\op{L}}Q\mathcal G&\scriptstyle\ra\quad Q ((c_!\mathcal F)\otimes\mathcal G)\quad\ra \quad Q (c_!(\mathcal F\otimes c^*\mathcal G))
\quad\ra &\scriptstyle ({\op{R}}c_!) (Q(\mathcal F\otimes c^*\mathcal G)) 
   \end{array}
   $$
 Nun 
 finden wir stets  einen Quasiisomorphismus
 $\tilde{\mathcal G}\qri\mathcal G$
   von einem homotopieflachen
   Komplex flacher $k$-Moduln nach $\mathcal G$ und
   dann ist notwendig auch  $\mathcal F\curlywedge \tilde{\mathcal G}$
   in beiden Weisen entfaltet und wir erhalten 
    einen Homomorphismus der entsprechenden Diagramme.
Weiter
 finden wir stets  einen Quasiisomorphismus
 $\mathcal F\qri\tilde{\mathcal F}$
   von  $\mathcal F$ zu einem 
   Komplex kompaktweicher $k$-Moduln, etwa die Godementaufl"osung,
   und offensichtlich  ist
   dann auch $\tilde{\mathcal F}\curlywedge \tilde{\mathcal G}$
in beiden Weisen entfaltet und wir erhalten 
    einen weiteren Homomorphismus des entsprechenden Diagramme.
Dieses letzte Diagramm besteht jedoch aus Isomorphismen, da wir nach \ref{??} wissen, da"s die
   nat"urliche Abbildung ein Isomorphismus $(c_!\tilde{\mathcal F})\otimes\tilde{\mathcal G}\sira c_!(\tilde{\mathcal F}\otimes c^*\tilde{\mathcal G})$ in der Kategorie der Komplexe  
   ist und da"s der Komplex $\mathcal F\otimes c^*\tilde{\mathcal G}$ aus
   kompaktweichen Garben besteht. 
   Das so entstehende  kommutative Diagramm der Gestalt 
 \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   &\ar[l]_{\sim} \ar[r]&\ar[r]&\ar[r]&&\ar[l]_{\sim} \\
  \ar[u]_{\wr}\ar[d]^{\wr} &\ar[u]\ar[d]\ar[l]_{\sim} \ar[r]&\ar[r]\ar[u]\ar[d]&\ar[r]\ar[u]\ar[d]&\ar[u]\ar[d]&\ar[l]_{\sim}\ar[u]_{\wr}\ar[d]^{\wr} \\
    &\ar[l]_{\sim} \ar[r]^{\sim}&\ar[r]^{\sim}&\ar[r]^{\sim}&&\ar[l]_{\sim} }
   \end{displaymath}
 in der derivierten Kategorie  zeigt dann die Behauptung, da"s 
 die Komposition in der oberen Horizontale mit den invertierten Isomorphismen an den Enden insgesamt ein Isomorphismus ist.  
\end{proof}

 \begin{Lemma}   Gegeben ein Kring $k$ und ein lesb-Morphismus $f:X\ra Y$ ist der naive Basiswechsel
  \ref{nB} im kartesischen Diagramm der Familienkategorie
   \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   X\ar[rr]^-{(\op{id},f)} \ar[d]_{f}
   &&X\curlywedge Y \ar[d]^{{f}\curlywedge {\op{id}}}   \\
 Y\ar[rr]^-{(\op{id},\op{id})}&& Y\curlywedge Y}
   \end{displaymath}
   ein Isomorphismus wann immer 
   $\mathcal F\curlywedge \mathcal G$ sowohl rechtsentfaltet ist f"ur
   $(f\curlywedge \op{id})_!$\label{bwisY}  als auch  linksentfaltet ist f"ur  $\mathcal F\curlywedge \mathcal G \mapsto
   \mathcal F\otimes f^* \mathcal G$.
 \end{Lemma}
 \begin{proof}
Mutatis mutandis derselbe Beweis wie beim vorhergehenden Lemma \ref{bwiso}.
\end{proof}
 \begin{Lemma}   Gegeben ein Kring $k$ und lesb-Morphismen $f:X\ra Y$
   sowie $g:Z\ra Y$ ist der naive Basiswechsel
  \ref{nB} im kartesischen Diagramm der Familienkategorie
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   X\times_Y Z \ar[d]\ar[r] &X\curlywedge  Z \ar[d]\\
 Y\ar[r]^-{(\op{id},\op{id})} &Y\curlywedge  Y \\
}
\end{displaymath}
   ein Isomorphismus wann immer 
   $\mathcal F$ ein homotopieflacher Komplex aus kompaktweichen Modulgarben ist und $ \mathcal G$ ein Komplex aus kompaktweichen Modulgarben.
 \end{Lemma}
\begin{proof} Blah blah

\begin{displaymath}
 \xymatrix{
   X\times_Y Z \ar[d]\ar[r] &X\curlywedge (X\times_Y Z) \ar[d]\ar[r]&X\curlywedge  Z \ar[d]\\
   X \ar[d]\ar[r] &X\curlywedge X \ar[r]&X\curlywedge  Y \ar[d]\\
 Y\ar[rr] &&Y\curlywedge  Y \\
}
\end{displaymath}
\end{proof}





\subsection{Trennverflechtung f"ur derivierte Modulgarben}

 
\nichtfinal{NOCH EINPFLEGEN!
  \begin{Bemerkungl}  Gegeben seien  eine
\hyperref[adEDB]{Austauschsituation} $(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$ 
 mit einer Pr"averflechtung.  Die zugeh"origen R"uckz"uge  notieren wir
 $p^{\dagger}$ und die zugeh"origen Eigvorsch"ube $f_{\shriek}$. Sei  $S$ ein 
 faserweises Oresystem  in $\mathscr C$\label{nbVna} 
  und seien $\mathscr L\subset \mathscr C$
  eine $S$-Linksanpassung f"ur die Faserung $\mathscr C\ra \mathscr B$ sowie $\mathscr R\subset \mathscr C$ eine $S$-Rechts\-an\-pass\-ung f"ur die Kofaserung $\mathscr C^!\ra \mathscr B^!$.
Nach 
\ref{LRAn2}  sind also die Objekte von $\mathscr R$ linksentfaltet
f"ur alle $Qf_\shriek$ und die  Objekte von $\mathscr L$ rechtsentfaltet
f"ur alle $Qq^\dagger$.
 Es gebe schlie"slich f"ur jedes Objekt $X$ der Basis einen funktoriellen
 $S$-Morphismus $$\op{G}:\mathcal F\mapsto (\mathcal F_\shriek \ra \mathcal F)$$
mit $\mathcal F_\shriek \in \mathscr R$ derart, da"s $\mathcal F_\shriek \ra \mathcal F$ unter
 R"uckzug mit jedem Morphismus $q$ nach $X$ ein $S$-Morphismus $q^{\dagger}\mathcal F_\shriek \ra q^{\dagger}\mathcal F$ bleibt 
 und da"s aus $\mathcal F\in \mathscr L$ folgt $\mathcal F_\shriek\in \mathscr R\cap\mathscr L$. Wir nennen so ein Datum $(\mathscr L,\mathscr R,
 \op{G})$  eine
{\bf linksfunktorielle Doppelanpassung}. 
F"ur  jedes Objekt $X$ der Basis und jedes
 $\mathcal F\in \mathscr C_X$ gibt es dann 
 ein kommutatives Diagramm aus $S$-Morphismen 
 \begin{displaymath}
 \xymatrix{&\mathcal F_\shriek\ar[ld]\ar[rd]&\\
  \mathcal F\ar[rd]&& \mathcal F_{\shriek\dagger}\ar[ld]\\
    &\mathcal F_\dagger & }
\end{displaymath}
 mit $\mathcal F_\shriek\in \mathscr R$
  und  $\mathcal F_\dagger\in \mathscr L$ und
  $\mathcal F_{\shriek\dagger}\in \mathscr L\cap  \mathscr R$ 
  derart, da"s
   der R"uckzug
   von $\mathcal F_\shriek\ra\mathcal F$
   unter allen Morphismen $q$  nach $X$  ein $S$-Morphismus  
   $q^{\dagger}\mathcal F_\shriek\ra q^{\dagger}\mathcal F$
   ist.
\end{Bemerkungl}
\begin{Beispiel}[\textbf{Linksfunktorielle Doppelanpassung f"ur Modulgarben}]
  Wir betrachten die schwach verflochtene 
  Trennaustauschsituation der Homotopiekomplexe von Modulgarben
  zu einem festen Kring $k$ aus \ref{STfM} mit dem faserweisen Oresystem der
  Quasiisomorphismen.  In der zugeh"origen Familienkategorie
  bildet die Menge $\mathscr L$ der homotopieflachen
  Komplexe zusammen mit der Menge $\mathscr R$ der Komplexe aus kompaktweichen
  Modulgarben und der Godementaufl"osung
  $\mathcal F\qri {\op{G}}^\lhd \mathcal F$ oder vielmehr dem zugeh"origen
  Morphismus  ${\op{G}}^\lhd \mathcal F\ra \mathcal F$ in der opponierten
  Kategorie 
  eine linksfunktorielle Doppelanpassung. Der Knackpunkt ist dabei, da"s
  f"ur jede Modulgarbe $\mathcal F$ der exakte Garbenkomplex
  $$\mathcal F\hra {\op{G}}^0 \mathcal F\ra {\op{G}}^1 \mathcal F\ra \ldots$$
  halmweise spaltet und deshalb exakt bleibt bei Darantensorieren einer
  weiteren Modulgarbe $\mathcal E$, ohne da"s wir an $\mathcal F$ oder
  $\mathcal E$ irgendwelche Annahmen zu stellen br"auchten. Diese
  Beobachtung spielt bei dem im folgenden diskutierten Zugang zu den
   h"oheren Vertr"aglichkeiten bei Basiswechseln eine
   wichtige Rolle.   
\end{Beispiel}}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Schwache Trennverflechtung f"ur Modulgarben}]
Sei $k$ ein Kring.   Die Trennfaserung der $k$-Modulgarben auf
  topologischen R"aumen $k\op{-Mod}_{\sslash \op{Top}}\ra \curlywedge{\op{Top}}$ aus \ref{??} liefert\label{STfM}  
  nach \ref{sVsV} eine banale schwach verflochtene schwache \nichtfinal{(sollte starke)} Trennaustauschsituation
$$(k\op{-Mod}_{\sslash \op{Top}}\ra \curlywedge{\op{Top}}\supset\op{Top}\leftarrow  k\op{-Mod}_{\sslash \op{Top}}, \op{Top})$$
 Nach "Ubung \nichtfinal{\ref{MReOM}??} bilden die eigentlichen Opkomorphismen  aus "Ubung \nichtfinal{\ref{ReOpM}??} darin ein
  fasertrennr"uckzugstabiles multiplikatives System $k\op{-Mod}^!_{\sslash \op{Top}}$.
Durch Einschr"anken \ref{AdKN} erhalten wir eine weitere schwach verflochtene schwache  \nichtfinal{(sollte starke)} Trennaustauschsituation
  $$(k\op{-Mod}_{\sslash \op{Top}}\ra \curlywedge{\op{Top}}\supset\op{Top}^{\op{lesb}}\leftarrow  k\op{-Mod}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}}, \op{Top}^{\op{esb}})$$
  mit den kommutativen R"uckholquadraten der Familienkategorie als schwachem  Trennverflechtungsdatum.
   Durch "Ubergang zu Homotopiekategorien wird daraus  eine
 schwache  \nichtfinal{(sollte starke)} Trennaustauschsituation
  $$\big(\op{Hot}(k\op{-Mod}_{\sslash \op{Top}})\ra \curlywedge{\op{Top}}\supset\op{Top}^{\op{lesb}}\leftarrow  \op{Hot}(k\op{-Mod}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}}), \op{Top}^{\op{esb}}\big)$$
 und auch darin bilden die kommutativen R"uckholquadrate der Familienkategorie ein schwaches Trennverflechtungsdatum.
Diese  Trenn\-aus\-tausch\-si\-tua\-tion l"a"st sich nach Quasiisomorphismen
lokalisieren, wie bereits in \ref{??} und \ref{??} besprochen,
und wir erhalten so die Trennaustauschsituation 
 $$\big(\op{Der}(k\op{-Mod}_{\sslash \op{Top}})\ra \curlywedge{\op{Top}}\supset\op{Top}^{\op{lesb}}\leftarrow  \op{Der}(k\op{-Mod}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}}), \op{Top}^{\op{esb}}\big)$$
der  derivierten $k$-Modulgarben. 
\end{Bemerkungl}



\begin{Theorem}[\textbf{Trennverflechtung f"ur derivierte Modulgarben}]
  Gegeben ein Kring $k$ besitzt die  Trenn\-aus\-tausch\-si\-tua\-tion der
  derivierten $k$-Modulgarben 
  genau eine Trennverflechtung,  die alle von
  unserer schwachen Trennverflechtung
  der Homotopiekomplexe herr"uhrenden naiven R"uckholquadrate \ref{nB} enth"alt.  
\end{Theorem}
\begin{Bemerkungl}
  Salopp gesprochen funktioniert also
  der Formalismus der drei Funktoren im
  Fall von $k$-Modulgarben genauso wie im Fall von abelschen Gruppen.
\end{Bemerkungl}

\nichtfinal{\begin{Bemerkungl}
    Im Fall von zwei kompakten Hausdorffr"aumen $X,Y$ endlicher garbenkohomologischer Dimension und
    einem  Kring $k$ behauptet der allgemeine Satz einen
    nat"urlichen Isomorphismus $\op{fin}_{*}\underline{X}\otimes \op{fin}_{*}\underline{Y}\sira \op{fin}_{*}\underline{X\times Y}$.
    Wir k"onnen ihn explizit angeben, indem wir die Godementaufl"osungen
    der konstanten Garben ${\op{G}}^\lhd k_X$ und ${\op{G}}^\lhd k_Y$ betrachten.  Sie sind 
    homotopieflache Komplexe aus kompaktweichen Modulgarben.
    Eigentlicher Basiswechsel im Diagramm
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
X\times Y\ar[d]\ar[r]&Y \ar[d] \\
X\ar[r]&\op{top}}
\end{displaymath}
liefert $\op{pr}_{X*}\underline{X\times Y} \sira \op{fin}^*_X\op{fin}_{Y*}\underline{Y}=\op{fin}^*_X\Gamma {\op{G}}^\lhd k_Y$.
Nun suchen wir einen Quasiisomorphismus
$M\qri\Gamma {\op{G}}^\lhd k_Y$ von einem homotopieflachen Komplex flacher
Moduln nach $\Gamma {\op{G}}^\lhd k_Y$
und erhalten einen Quasiisomorphismus $$ ({\op{G}}^\lhd k_X)\otimes_k M\sira ({\op{G}}^\lhd k_X)\otimes_k(\Gamma {\op{G}}^\lhd k_Y)$$
Er geht von einem Komplex kompaktweicher Moduln aus,
also liefert er einen Quasiisomorphismen
$$(\Gamma{\op{G}}^\lhd k_X)\otimes_k^{\op{L}}(\Gamma {\op{G}}^\lhd k_Y)\sila (\Gamma {\op{G}}^\lhd k_X)\otimes_k M\sira \Gamma \big( ({\op{G}}^\lhd k_X)\otimes_k M\big)\sira \op{fin}_{*}\underline{X\times Y}$$
"Ahnlich erhalten wir so einen Isomorphismus, wenn wir die Rollen von $X$ und
$Y$ vertauschen. Warum aber stimmen sie "uberein?
\end{Bemerkungl}}


 \subsection{Neuer Versuch zum Basiswechsel}
\begin{Bemerkungl}  Nach \ref{??} 
  finden wir  f"ur jeden Komplex $\mathcal F$ von Modulgarben
  einen Quasiisomorphismus von einem homotopieflachen Komplex von Modulgarben
  $\mathcal F'\qri \mathcal F$ dorthin. Nach \ref{??} 
  finden wir  von jedem homotopieflachen Komplex von Modulgarben
  einen Quasiisomorphismus zu einem homotopieflachen Komplex von
  kompaktweichen Modulgarben $\mathcal F'\qri \mathcal F''$. 
  Gegeben ein kartesisches Quadrat der Basis und $\mathcal F_1\curlywedge\ldots \curlywedge \mathcal F_r$ liefern derartige Wahlen $\mathcal F_\rho\qli \mathcal F'_\rho\qri \mathcal F''_\rho$ einen naiven
  Trennaustauschmorphismus. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl} Dieser
  Trennaustauschmorphismus h"angt nicht von den getroffenen Wahlen ab.
  Genauer zeigt das Tensorieren mit der Godementaufl"osung der Strukturgarbe
  $$\begin{array}{ccccc}
    \mathcal F&\qli& \mathcal F'&\qri &\mathcal F''\\
    && \da&&\da\\
    & &\op{God}\mathcal F'&\qri &\op{God}\mathcal F''
  \end{array}$$
  schon mal, da"s wir denselben Austausch erhalten, wenn wir
  $\mathcal F''=\op{God}\mathcal F'$ nehmen. Ebenso kommt von Oresystemen etc her, da"s je zwei homotopieflache von einer herkommen, und das k"onnen wir
  dann Godementisieren. 
\end{Bemerkungl}


\subsection{Ab hier Schrott?} 


  
  \subsection{Erg"anzungen f"ur Modulgarben*}

 





  
\begin{Bemerkunge}
  Ist $k$ ein noetherscher
  Ring endlicher Torsionsdimension und $\mathcal F$ eine
  flache Garbe von $k$-Moduln auf einem topologischen Raum $X$, die entfaltet ist f"ur den
  Funktor der globalen Schnitte, so ist auch $\Gamma \mathcal F$ flach.
In der Tat ist  unter den gegebenen Voraussetzungen
die Godementaufl"osung
eine exakte Sequenz $$\Gamma \mathcal F\hra\Gamma {\op{G}}\mathcal F
\ra \Gamma {\op{G}}^2\mathcal F\ra\ldots$$
und deren Eintr"age  sind mit Ausnahme des Ersten alle flach nach \ref{PFMo}. Dann aber
mu"s nach \eref{EHD}{TG} auch $\Gamma \mathcal F$ flach  sein. 
\end{Bemerkunge}




\begin{Bemerkungl}
  In  \ref{nbtB} und \ref{nbpF} diskutieren wir, warum auch der
  naive gew"ohnliche
  Basiswechsel und der nat"urliche Isomorphismus der Projektionsformel
  mit dem jeweiligen Trennaustauschbasiswechsel 
zusammenfallen.  Offensichtlich h"atte auch das bereits ausgereicht, um unsere
  Trennverflechtung zu charakterisieren.
\end{Bemerkungl}

\begin{proof}
  Nach  \eref{eiPL}{TG} ist der Trennr"uckzug  von flachen abelschen Garben wieder flach. Weil Flachheit abelscher Gruppen gleichbedeutend ist zur Torsionsfreiheit aller Gruppen von Schnitten "uber offenen Mengen, ist auch der
  Eigvorschub \eref{eiPL}{TG} von flachen abelschen Garben wieder flach.  Folglich liefert das Einschr"anken\label{KOKI} 
eine weitere schwach verflochtene Trennaustauschsituation  $$(\op{flAb}_{\sslash \op{Top}}\ra \curlywedge{\op{Top}}\supset \op{Top}^{\op{les}}\leftarrow \op{flAb}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}},
\op{Top}^{\op{es}})$$ f"ur flache abelsche Garben.
In diesem Fall ist die Verflechtung sogar stark, da nach \ref{MRekO} 
   der Trennr"uckzug eines Tupels
   eigkokartesischer Opkomorphismen von flachen
   abelschen Garben 
   "uber  les-Abbildungen stets wieder eigkokartesisch ist.
Diese verflochtene Trennaustauschsituation 
  liefert in offensichtlicher Weise eine
  verflochtene Trennaustauschsituation
   $$\left(\op{Hot}^-(\op{flAb}_{\sslash \op{Top}})\ra \curlywedge{\op{Top}}\supset \op{Top}^{\op{les}}\leftarrow \op{Hot}^-(\op{flAb}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}}),
  \op{Top}^{\op{es}}\right)$$
  Die Quasiisomorphismen bilden darin ein faserweises unter Trennr"uckzug stabiles Oresystem, wie bereits beim Beweis von \ref{DeKaM} und \ref{VRT} ausgef"uhrt wurde.
   Wir
   erinnern nun die
   schwach kompaktweichen abelschen Garben aus \ref{skw} und
   betrachten die Kategorie der schwach kompaktweichen  flachen $\op{skwflAb}_{{\sslash} X}$ auf einem Raum $X$.
 Lemma
  \ref{lats} zeigt, da"s
   $$\op{Hot}^-(\op{skwflAb}_{\sslash \op{Top}})\subset \op{Hot}^-(\op{flAb}_{\sslash \op{Top}})$$
   eine Rechtsanpassung in Bezug auf Quasiisomorphismen f"ur den
   Eigvorschub unter les-Abbildungen ist.
   Wir k"onnen also nach Satz \ref{MAdLo} unsere schwache Trennverflechtung nach
   Quasiismorphismen lokalisieren zu einer
   Trennverflechtung "uber derselben Basis mit einer
   durch den zweiten Teil dieses Satzes beschriebenen Regulierung. 
    Wir pr"ufen nun noch, da"s in besagter Regulierung alle Basisquadrate erlaubt sind.
Wir m"ussen nur unsere vereinfachten
 Bedingungen (1)  und (2) aus 
 \ref{lST} durchgehen.
Gegeben  $\mathcal F\in \op{Hot}^-(\op{skwflAb}_{\sslash X})$
      ist  der Komplex  $q^\dagger\mathcal F$ ein  $Qg_{(\shriek)}$-entfaltetes Objekt, weil
 alle beteiligten Garben $g$-kompaktweich sind nach \ref{azyeb}. Das zeigt Bedingung (1).  F"ur (2) gehen wir "ahnlich vor. Es reicht zu pr"ufen,
  da"s f"ur $f:X\ra Y$ les und $\mathcal F\in \op{skwflAb}_{/X}$ eine schwach kompaktweiche
  flache  abelsche Garbe auf $X$ und
   $\mathcal G\in \op{flAb}_{/Y}$
  eine flache abelsche Garbe auf $Y$
  die Garbe $\mathcal F\otimes f^*\mathcal G$
  auf $X$ entfaltet ist f"ur $Qf_{(!)}$.
  Aufgrund von lokal eigentlichem Basiswechsel \ref{BaWeax}
  reicht es zu zeigen, da"s die Einschr"ankungen von $\mathcal F\otimes f^*\mathcal G$ auf alle Fasern unserer Abbildung alias
  die Garben $(\mathcal F|X_y)\otimes \mathcal G_y$ ihrerseits
  $\Gamma_!$-entfaltet sind f"ur alle  $y\in Y$.  Nach Annahme ist aber
  $X_y$ lokal kompakt Hausdorff und
  $\mathcal F|X_y$ kompaktweich und damit folgt
  unsere Behauptung aus \ref{TSko}. Da"s wir so eine Trennverflechtung
  mit den behaupteten Eigenschaften konstruiert haben, folgt aus 
  \ref{nbpm}.
  Da"s es auch die Einzige ist,  folgt unmittelbar aus Lemma \ref{vtdm},
  nach dem eine Verflechtung durch ihre R"uckholquadrate mit kokartesischer Ausgangskante bereits eindeutig bestimmt ist.
\end{proof}
\begin{Theorem}[\textbf{Trennverflechtung f"ur beidseitig derivierte abelsche Garben}] Die  Trenn\-aus\-tausch\-si\-tua\-tion der derivierten abelschen Garben  $$\left(\op{Der}_{\sslash \op{Top}}\ra \curlywedge{\op{Top}}\supset \op{Top}^{\op{lesb}}\leftarrow \op{Der}^{!}_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}},
  \op{Top}^{\op{esb}}\right)$$
  nach \ref{VRT} und \ref{VRTebu}  besitzt genau eine Verflechtung derart, da"s f"ur alle Basisquadrate  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
W\ar[d]_g\ar[rr]^-{(q_1,\ldots,q_r)}&&X_1 \curlywedge \ldots \curlywedge X_r \ar[d]^{f_1\curlywedge \ldots \curlywedge f_r} \\
Z\ar[rr]^-{(p_1,\ldots,p_r)}&&Y_1 \curlywedge \ldots \curlywedge Y_r}
  \end{displaymath}
  und alle Komplexe $\mathcal F_i\in \op{Hot}(\op{Ab}_{\sslash X_i})$ aus flachen
   $f_i$-kompaktweichen abelschen Garben
  der naive Basiswechsel \ref{nB} zur
  schwachen Verflechtung auf den Homotopiekomplexen lokalisiert nach
  Quasiisomorphismen mit dem\label{TvABG}
  Basiswechsel unserer Verflechtung "ubereinstimmt.  
\end{Theorem}
\begin{Bemerkungl}
  In  \ref{nbtB} und \ref{nbpF} diskutieren wir, warum auch der
  naive gew"ohnliche
  Basiswechsel und der nat"urliche Isomorphismus der Projektionsformel
  mit dem jeweiligen Trennaustauschbasiswechsel 
  zusammenfallen. Offensichtlich h"atte auch das bereits ausgereicht, um unsere
  Trennverflechtung zu charakterisieren.
\end{Bemerkungl}

\begin{proof}
  Der Beweis geht analog wie im Fall der halbseitigen derivierten Kategorien.
  Diesmal zeigt Lemma \ref{lats2},
  da"s wir eine Rechtsanpasung erhalten, und wir m"ussen wieder  die beiden Bedingungen aus \ref{lST}
      zu pr"ufen. Das geht genauso wie es im halbseitigen Fall, 
nur gilt es in unserer Situation  zus"atzlich,
  unbeschr"ankte
  Komplexe nach dem R"uckzug zu tensorieren. Wir m"ussen also
  zus"atzlich wissen, da"s auch abz"ahlbare Koprodukte
  $g_{(!)}$-entfalteter Garben wieder $g_{(!)}$-entfaltet sind.
  Da wir aber die ${\op{R}}^ig_{(!)}$ durch schwach kompaktweiche Aufl"osungen
  berechnen k"onnen und Koprodukte schwach kompaktweicher Garben nach \ref{LKWG} schwach kompaktweich sind und Koprodukte exakter Garbensequenzen  exakt
  und da eigentliche Vorsch"ube
  nach \ref{VTVT} mit Koprodukten vertauschen, ist das klar.
 \end{proof}













\begin{Lemma}
  Die Komplexe
  $\op{Hot}^-(\op{skwflAb}_{\sslash \op{Top}})$  schwach kompaktweicher flacher Garben bilden eine
  \hyperref[RAP]{Rechtsanpassung} 
  f"ur die Kofaserung\label{lats}  
  $$\op{Hot}^-(\op{flAb}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}})\ra \op{Top}^{\op{les}}$$
\end{Lemma}
\begin{proof}
  Die
  Bedingung \glqq schwach kompaktweich\grqq\  bleibt  nach \ref{dibisk} unter eigentlichen
  Vorsch"uben $f_{(!)}$ mit les-Abbildungen $f$ 
  erhalten. F"ur die Bedingung \glqq flach\grqq\ gilt dasselbe,
  sie bedeutet ja in unserem Fall nur die Torsionsfreiheit der Halme,
  und die Halme sind Schnitte mit kompaktem Tr"ager der Restriktionen auf die
  Fasern.
  Folglich liegt
  schon einmal
  eine Unterkofaserung vor.
  Die Quasiisomorphismen bilden weiter ein 
  Oresystem in $\op{Hot}^-(\op{skwflAb}_{\sslash X})$, das gilt
    allgemein f"ur die Homotopiekategorie jeder unter
    endlichen Koprodukten stabilen vollen Unterkategorie
    einer abelschen Kategorie. Die eigentlichen Vorsch"ube
    erhalten Quasiisomorphismen zwischen Komplexen aus $\op{Hot}^-(\op{skwflAb}_{\sslash X})$, da alle Eintr"age dieser Komplexe
    entsprechend entfaltet sind. Hier verwenden wir, da"s wir in
    $\op{Hot}^-$ arbeiten. Um zu zeigen, da"s
      es zu jedem Objekt von $\op{Hot}^-(\op{flAb}_{\sslash X})$
        einen Quasiisomorphismus von einem Objekt in 
        $\op{Hot}^-(\op{skwflAb}_{\sslash X})$ gibt, k"onnen wir
        die funktorielle flachwelke Aufl"osung \ref{wefl}
        verwenden.
\end{proof}
\begin{Lemma}
  Die Komplexe
  $\op{Hot}(\op{skwflAb}_{\sslash \op{Top}})$  schwach kompaktweicher flacher Garben bilden eine
  \hyperref[RAP]{Rechtsanpassung} 
  f"ur die Kofaserung\label{lats2}  
  $$\op{Hot}(\op{flAb}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}})\ra \op{Top}^{\op{lesb}}$$
\end{Lemma}
\begin{proof}
  Wir beginnen  in derselben Weise wie im halbseitig beschr"ankten Fall \ref{lats},
  verwenden dann aber die homologische Beschr"anktheit der Funktoren
  anstelle der Beschr"anktheit der Komplexe, um diesmal mit \ref{UbDe}
  zu zeigen, da"s die eigentlichen Vorsch"ube
  Quasiisomorphismen zwischen Komplexen aus 
  $\op{Hot}(\op{skwflAb}_{\sslash \op{Top}})$
  erhalten.  Um zu zeigen, da"s wir sogar eine Rechtsanpassung  an $\op{Hot}(\op{flAb}^!_{\sslash {\op{Top}^{\op{lesb}}}})$ in Bezug auf Quasiisomorphismen vor uns haben, m"ussen wir nur noch von jedem Komplex flacher Garben einen
      Quasiisomorphismus zu einem Komplex schwach kompaktweicher flacher
      Garben angeben. Dazu erg"anzen wir  unseren als Zeile mit $q=-1$ 
      gedachten Komplex $(\mathcal F^p)$ zu einem Doppelkomplex in der oberen Halbebene  mit den Godementaufl"osungen ${\op{G}}^q\mathcal F^p$ \nichtfinal{(erst in \ref{DGKoS} definiert, reparieren!)} in den Spalten.
      Unser Doppelkomplex hat exakte Spalten, folglich
      halmweise exakte Spalten, folglich
      ist nach \eref{TK}{TD} sein Summentotal halmweise exakt, also exakt.
      Die Einbettung des horizontalen Kernkomplexes
      ist also ein Quasiisomorphismus
      $$\mathcal F\qri \op{tot}^{\oplus}{\op{G}}^q\mathcal F^p$$
      Nun besteht das Summentotal aus flachen Garben, da ja die
      Godementaufl"osung einer flachen abelschen Garbe
      nach \ref{ZFe} aus flachen abelschen Garben besteht.
      Weiter besteht das Summentotal auch aus schwach kompaktweichen Garben
      nach \ref{skw}. Damit bilden die Homotopiekomplexe
      schwach kompaktweicher flacher abelscher Garben
      in der Tat eine Rechtsanpassung wie im Lemma behauptet.
\end{proof}




\begin{Proposition}[\textbf{Exaktheiten der Godementaufl"osung}] 
Ist $\cal{F}^{\prime} \rightarrow \cal{F} \rightarrow
\cal{F}^{\prime\prime}$ eine exakte Sequenz von abelschen Garben auf
einem topologischen Raum, so sind die auf
den\label{EPrn} %war frueher \label{EPr}y
Garben der Godement-Aufl"osungen induzierten Sequenzen
sogar exakte
Sequenzen in der Kategorie der abelschen Pr"agarben
$${\op{G}}^{i}\cal{F}^{\prime} \ra {\op{G}}^{i}\cal{F} \ra
{\op{G}}^{i}\cal{F}^{\prime\prime}$$
\end{Proposition}

\begin{proof}[Beweis]
Ohne Beschr"ankung der Allgemeinheit d"urfen wir
von einer kurzen exakten Sequenz
$\cal{F}^{\prime} \hookrightarrow \cal{F} \sra
\cal{F}^{\prime\prime}$ ausgehen.
Erg"anzen wir sie zu einem kommutativen
Diagramm
$$\begin{array}{ccccc}
\cal{F}^{\prime} &\hra & \cal{F} &\sra
&\cal{F}^{\prime\prime}\\
\downarrow & &\downarrow & &\downarrow \\
{\op{G}} \cal{F}^{\prime} &\ra &{\op{G}}\cal{F}
&\ra &{\op{G}}\cal{F}^{\prime\prime}\\
\downarrow & &\downarrow & & \downarrow \\
\cal{K}^{\prime} & \rightarrow & \cal{K} & \rightarrow
&\cal{K}^{\prime\prime}
\end{array}$$
mit im Garbensinne exakten Vertikalen, so ist die mittlere Horizontale
exakt als Sequenz von Pr"agarben nach
Konstruktion. Dann ist sie erst recht
exakt als Sequenz von Garben und das
Neunerlemma angewandt auf die Halme
zeigt, da"s auch die unterste Zeile exakt
ist auf den Halmen, also exakt ist als Sequenz von Garben.
Die Proposition folgt durch Induktion.
\end{proof}
\begin{Definition}
   Unter einer {\bf flachwelken}\index{flachwelk} abelschen Garbe
  verstehen wir eine abelsche Garbe, die flach und welk ist.
\end{Definition}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Funktorielle flachwelke Aufl"osung}]
 Seien $X$ ein topologischer Raum
  und $\mathcal F$ ein
  gegen die Differentiale beschr"ankter Komplex flacher abelscher Garben
  auf $X$.\label{wefl} Bilden wir den Doppelkomplex der
  Godementaufl"osungen der Garben unseres Komplexes und dazu den
  Totalkomplex, so erhalten wir einen Quasiisomorphismus
  $\mathcal F\qri{\op{ G}}^\lhd\mathcal F$ in einen gegen die Differentiale beschr"ankten Komplex flachwelker abelscher Garben. Diese Konstruktion ${\op{ G}}^\lhd$ ist  funktoriell
  in $\mathcal F$.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Naiver Basiswechsel als Verflechtungsbasiswechsel}]
  Gegeben seien  eine
\hyperref[adEDB]{Austauschsituation} $(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$ 
 mit einer schwachen Verflechtung und  ein 
 faserweises Oresystem  $S$ in $\mathscr C$.\label{nbV} 
 Die zugeh"origen R"uckz"uge  notieren wir
 $p^{(\dagger)}$ und die zugeh"origen Eigvorsch"ube $f_{(\shriek)}$.
 Seien $\mathscr L,\mathscr R\subset \mathscr C$
 eine $S$-Linksanpassung f"ur die Faserung $\mathscr C\ra \mathscr B$ beziehungsweise eine $S$-Rechts\-an\-pass\-ung f"ur die Kofaserung $\mathscr C^!\ra \mathscr B^!$
 und  $A,B$ die Menge der $S$-Morphismen zwischen Objekten von
 $\mathscr L$ beziehungsweise $\mathscr R$.
Sei schlie"slich  $\mathscr D\subset \mathscr L\cap \mathscr R$ eine $A$-Rechtsanpassung
f"ur den Funktor $\mathscr L^!\ra \mathscr B^!$.
 Mit \ref{AdLo} liefert $(\mathscr L\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow \mathscr L^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$
  eine verflochtene regulierte Austauschsituation    
  $$(A^{-1}\mathscr L\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow A^{-1}\mathscr L^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$$
  Deren R"uckz"uge und Eigvorsch"ube notieren wir $p^\dagger$ und $f_\shriek$.
  Nach \ref{LRAn1} induziert die Einbettung eine "Aquivalenz 
  $A^{-1}\mathscr L\sirra S^{-1}\mathscr C$.
Ist nun 
 \begin{displaymath}
 \xymatrix{
    W\ar[r]^q \ar[d]_g&X\ar[d]^f \\
    Z\ar[r]^p &Y }
\end{displaymath}
  ein erlaubtes Basisquadrat und $\mathcal F\in \mathscr C_X$ sowohl rechtsentfaltet f"ur
 $Qq^{(\dagger)}:\mathscr C_X\ra S^{-1}\mathscr C_W$
 als auch linksentfaltet f"ur
 $Qf_{(\shriek)}:\mathscr C_X\ra S^{-1}\mathscr C_Y$
 und gibt es in $\mathscr C_X$ ein kommutatives Diagramm aus $S$-Morphismen 
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
    \mathcal F \ar[d]& \mathcal K\ar[d]\ar[l] \\
    \mathcal L &\mathcal D\ar[l] }
  \end{displaymath}
  mit $\mathcal L\in \mathscr L$ und $\mathcal D\in \mathscr D$
  und $\mathcal K\in \mathscr R$ auch rechtsentfaltet f"ur
 $Qq^{(\dagger)}:\mathscr C_X\ra S^{-1}\mathscr C_W$, 
  so stimmt der naive Basiswechsel \ref{nB}
  auf $\mathcal F$ mit dem Basiswechsel
  von $(A^{-1}\mathscr L\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow A^{-1}\mathscr L^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$ "uberein in dem Sinne,
  da"s unter einem und dann auch jedem
  Isomorphismus $Q\mathcal F\sira Q\mathcal L$ in $S^{-1}\mathscr C_X$ zum Bild
  eines Objekts 
  $\mathcal L\in \mathscr L$ das Diagramm 
 \begin{displaymath}
 \xymatrix{({\op{L}}g_{(\shriek)})({\op{R}}q^{(\dagger)})Q\mathcal F\ar[r]\ar[d]& ({\op{R}}p^{(\dagger)})({\op{L}}f_{(\shriek)})Q\mathcal F\ar[d]\\
  g_\shriek q^\dagger Q\mathcal L\ar[r]& p^\dagger f_\shriek Q\mathcal L}
 \end{displaymath}
 kommutiert. In der Tat ist unser Diagramm der Rand eines
 Diagramms
  \begin{displaymath}
    \xymatrix{({\op{L}}g_{(\shriek)})({\op{R}}q^{(\dagger)})Q\mathcal F\ar[r]\ar[d]^\wr& ({\op{R}}p^{(\dagger)})({\op{L}}f_{(\shriek)})Q\mathcal F\ar[d]^\wr\\
({\op{L}}g_{(\shriek)})({\op{R}}q^{(\dagger)})Q\mathcal K\ar[r]\ar[d]^\wr& ({\op{R}}p^{(\dagger)})({\op{L}}f_{(\shriek)})Q\mathcal K\ar[d]^\wr\\
({\op{L}}g_{(\shriek)})({\op{R}}q^{(\dagger)})Q\mathcal D\ar[r]\ar[d]^\wr& ({\op{R}}p^{(\dagger)})({\op{L}}f_{(\shriek)})Q\mathcal D\ar[d]^\wr\\
  g_\shriek q^\dagger Q\mathcal D\ar[r]\ar[d]^\wr& p^\dagger f_\shriek Q\mathcal D\ar[d]^\wr\\
 g_\shriek q^\dagger Q\mathcal L\ar[r]& p^\dagger f_\shriek Q\mathcal L
 }
  \end{displaymath}
  aus  kommutativen Quadraten. 
\end{Bemerkungl}

%Nun verwenden wir, da"s die Kompaktweichifizierung
% von $\op{kw}\mathcal F\qri \mathcal F$ von $ \mathcal F$ gelingt und %$\dagger$-entfaltet bleibt. Au"serdem ist sie funktoriell und jede
% entsprechend homotopieflache Aufl"osung aus flachen Garben $\mathcal F\qri \mathcal G$ liefert ein kommutatives Quadrat mit
% $\op{kw}\mathcal G\qri \mathcal G$. Wir k"onnen so unseren kanonischen
% Morphismus nach $\op{kw}\mathcal G$ transportieren, und da ist er
%der definitorische Austausch.

\begin{Beispiel}[\textbf{Naiver Basiswechsel als Trennfaserungsbasiswechsel}] Gegeben f"ur eine unserer beiden Trennverflechtungen  derivierter abelscher Garben \ref{TvABG1}, \ref{TvABG} ein Basisquadrat\label{nbtB} %\label{nbpF}  
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
W\ar[d]_g\ar[r]^-{q}&X\ar[d]^{f}\\
Z\ar[r]^-{p}&Y}
  \end{displaymath}
  und $\mathcal F$  ein  Komplex  der entsprechenden Homotopiekategorie
  aus $f$-kom\-pakt\-wei\-chen 
  abelschen Garben auf $X$
  f"allt der naive Basiswechsel \ref{nB} 
  mit dem Basiswechsel unserer Trennverflechtung zusammen. In der Tat
  finden wir einen Quasiisomorphismus $ \mathcal L\qri \mathcal F$
  von einem Komplex flacher Garben nach $\mathcal F$ und mit der Funktorialit"at der Godementaufl"osung und "Ubergang zu den opponierten Kategorien das f"ur \ref{nbV} ben"otigte Quadrat.  
\end{Beispiel}



\begin{Beispiel}[\textbf{Naive Projektionsformel als Trennfaserungsbasiswechsel}] Gegeben f"ur eine unserer beiden Trennverflechtungen   derivierter abelscher Garben \ref{TvABG1}, \ref{TvABG} ein Basisquadrat\label{nbpF} 
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
X\ar[d]_f\ar[rr]^-{(\op{id},f)}&&X\curlywedge Y\ar[d]^{f\curlywedge \op{id}}\\
Y\ar[rr]^-{(\op{id},\op{id})}&&Y\curlywedge Y}
  \end{displaymath}
  und $\mathcal F$   Komplex  der entsprechenden Homotopiekategorie aus $f$-kom\-pakt\-wei\-chen 
  abelschen Garben
   auf $X$
 und $\mathcal G$  ein  Komplex 
  der entsprechenden Homotopiekategorie von flachen  abelschen Garben auf $Y$
  f"allt der naive Basiswechsel \ref{nB} 
  mit dem Basiswechsel unserer Trennverflechtung zusammen.
 In der Tat
  finden wir einen Quasiisomorphismus $ \mathcal L\qri \mathcal F$
  von einem Komplex flacher Garben nach $\mathcal F$ und
  betrachten $ \mathcal L\curlywedge \mathcal G\qri \mathcal F\curlywedge \mathcal G$ und 
  mit der Funktorialit"at der Godementaufl"osung und "Ubergang zu den opponierten Kategorien erhalten wir das f"ur \ref{nbV} ben"otigte Quadrat.  
\end{Beispiel}

\begin{Beispiel}[\textbf{Naiver Basiswechsel als Trennfaserungsbasiswechsel}] Gegeben f"ur eine unserer beiden Trennverflechtungen   derivierter abelscher Garben \ref{TvABG1}, \ref{TvABG} ein Basisquadrat\label{nbpm} 
 \begin{displaymath}
 \xymatrix{
W\ar[d]_g\ar[rr]^-{(q_1,\ldots,q_r)}&&X_1 \curlywedge \ldots \curlywedge X_r \ar[d]^{f_1\curlywedge \ldots \curlywedge f_r} \\
Z\ar[rr]^-{(p_1,\ldots,p_r)}&&Y_1 \curlywedge \ldots \curlywedge Y_r}
  \end{displaymath}
und  Komplexe $\mathcal F_i\in \op{Hot}^-(\op{Ab}_{\sslash X_i})$ aus 
  $f_i$-kompaktweichen abelschen Garben, die f"ur $i> 1$ zus"atzlich flach sind,  stimmt der naive Basiswechsel \ref{nB} zur
  schwachen Verflechtung auf den Homotopiekomplexen lokalisiert nach
  Quasiisomorphismen mit dem
  Basiswechsel unserer Verflechtung "uberein.
  Diese Aussage
  ist eine gemeinsame Verallgemeinerung der
  beiden zuvor bewiesenen Aussagen. Ihr Beweis geht analog.  
\end{Beispiel}


\subsection{Pr"aschrott}


\begin{Bemerkungl}[\textbf{Restriktion lokalendlicher Grenzketten}] 
\nichtfinal{N"otig?} \label{rliu}  Jede offene Einbettung
 von abz"ahlbar basierten lokal kompakten Hausdorffr"aumen liefert so 
 auf der  lokalendlichen Homologie einen {\bf offenen R"uckzug}
 $${\op{H}}^{!}_q(X)_{\op{sing}}\ra {\op{H}}^{!}_q(U)_{\op{sing}}$$
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Vertr"aglichkeiten von Vorschub und R"uckzug}]
\nichtfinal{N"otig?}  Gegeben ein kartesisches Diagramm von topologischen R"aumen
 \begin{displaymath}
\xymatrix{
U \ar[d]\ar[r] &X \ar[d]\\
V \ar[r] &Y
}
 \end{displaymath}
 mit eigentlichen Abbildungen als
 Vertikalen und offenen Einbettungen als Horizontalen
 erhalten wir offensichtlich ein kommutatives Diagramm 
 \begin{displaymath}
\xymatrix{
{\op{G}}^!U \ar[d] &{\op{G}}^!X \ar[d]\ar[l]\\
{\op{G}}^!V  &{\op{G}}^!Y\ar[l]
}
 \end{displaymath}
 von Komplexen lokalendlicher Grenzketten. Sind unsere R"aume abz"ahlbar basierte lokal kompakte Hausdorffr"aume, so erhalten wir daraus die Kommutativit"at der Diagramme 
\begin{displaymath}
\xymatrix{
{\op{H}}_q^!(U)_{\op{sing}} \ar[d] &{\op{H}}_q^!(X)_{\op{sing}}\ar[l] \ar[d]\\
{\op{H}}_q^!(V)_{\op{sing}}  &{\op{H}}_q^!(Y)_{\op{sing}}\ar[l]
}
 \end{displaymath}
in der lokalendlichen Homologie. Sie bringen eine
gewisse Vertr"aglichkeit von offenem R"uckzug
und eigentlichem Vorschub zum Ausdruck. 
\end{Bemerkungl}





\begin{Bemerkungl}\nichtfinal{Sinnvoll?}
Wir erkl"aren nun allgemeiner f"ur beliebige abelsche Garben
  $\mathcal F\in\op{Ab}_{/X}$ und $\mathcal G\in \op{Ab}_{/Y}$
  die abelsche
  Pr"agarbe $$D(\mathcal F,\mathcal G)=\left[\mathcal F{\Rrightarrow}
    f^{(!)}\mathcal G\right]\in \op{pAb}_{/X}$$
  durch
  $U\mapsto \op{Ab}_{/Y}(f_{(!)}\mathcal F_{U\subset X},\mathcal G)$
  und bezeichnen mit $D^+(\mathcal F,\mathcal G)\in \op{Ab}_{/X}$
  ihre Garbifizierung. 
  Den Ausdruck in eckigen Klammern ist dabei nur als
  suggestive alternative Notation zu verstehen, das Symbol $f^{(!)}$
  hat f"ur sich genommen bei uns keine Bedeutung.
  So erhalten wir einen additiven Funktor
  $D^+:\op{Ab}_{/X}^{\op{opp}}\times \op{Ab}_{/Y}\ra \op{Ab}_{/X}$.
% $$\mathcal E\ra D(\mathcal F,\mathcal G)$$
%   $$\mathcal E(U)\ra \op{Ab}_{/Y}(f_{(!)}\mathcal F_{U\subset X},\mathcal G)$$
%  Wenn $D(\mathcal F,\mathcal G)$ Garbe, so
 % $$\op{Ab}_{/X}(\DZ_{U\subset X}, D(\mathcal F,\mathcal G))\sira \op{Ab}_{/Y}(f_{(!)}(\DZ_{U\subset X}\otimes \mathcal F),\mathcal G)$$
%Wenn $\mathcal F$ ein Komplex 
%  $$f_{(!)}(\mathcal E\otimes \mathcal F)\ra \mathcal G$$
  Wir erhalten dar"uber hinaus  nat"urliche
  Isomorphismen
  $$(f_{(!)}\mathcal F{\Rrightarrow}\mathcal G)\sira
 f_* D(\mathcal F, \mathcal G)$$
 von abelschen Pr"agarben und a posteriori sogar Garben, indem wir f"ur $V\co Y$
 die Inklusionen $j:V\hra Y$ und $u:f^{-1}(V)\hra X$ sowie
 die Restriktion $\bar f:f^{-1}(V)\ra V$ betrachten, vermittels der Kompositionen
  $$\begin{array}{llll}
    (f_{(!)}\mathcal F{\Rrightarrow}\mathcal G)(V)&\sira&\op{Ab}_{/V}(j^*f_{(!)}\mathcal F,j^*\mathcal G)&\text{per definitionem,}\\
    &\sira&\op{Ab}_{/Y}(j_!j^*f_{(!)}\mathcal F,\mathcal G)&\text{mit der Adjunktion $(j_!,j^*)$,}\\
    &\sira&\op{Ab}_{/Y}(j_!\bar f_{(!)}u^*\mathcal F,\mathcal G)&\text{mit
      Basiswechsel $j\circ \bar f=f \circ u$,}\\
    &\sira&\op{Ab}_{/Y}(f_{(!)}u_!u^*\mathcal F,\mathcal G)&\text{mit
    $j\circ \bar f=f \circ u$,}\\&\sira&\op{Ab}_{/Y}(f_{(!)}\mathcal F_{f^{-1}(V)\subset X},\mathcal G)&\text{per definitionem,}\\&\sira&D(\mathcal F,\mathcal G)(f^{-1}(V))&\text{per definitionem.}\\
 \end{array}$$
 Sie induzieren nat"urliche Morphismen
 $(f_{(!)}\mathcal F{\Rrightarrow}\mathcal G)\ra
 f_{(*)} D^+(\mathcal F, \mathcal G)$ durch Verl"angerung in die Garbifizierung.
Weiter zeigt \ref{acyERa}, da"s f"ur jede $f$-kom\-pakt\-wei\-che abelsche Garbe $\mathcal F\in \op{Ab}_{/X}$ und jede abelsche Garbe
$\mathcal G\in \op{Ab}_{/Y}$ unsere Pr"agarbe $D(\mathcal F,\mathcal G)$ bereits eine Garbe ist, in Formeln $D(\mathcal F,\mathcal G)\sira D^+(\mathcal F,\mathcal G)$. Damit ist der zuvor konstruierte nat"urliche Morphismus
f"ur $f$-kompaktweiches $\mathcal F$ 
 ein Isomorphismus 
 $$(f_{(!)}\mathcal F{\Rrightarrow}\mathcal G) \sira f_{(*)}D^+(\mathcal F,\mathcal G)$$
   von abelschen Garben auf $Y$. Unser Funktor $D^+$ induziert  auf den Homotopiekategorien einen in beiden
 Variablen triangulierten Funktor
  $$D^+:\op{Hot}(\op{Ab}_{/X}^{\op{opp}})\times \op{Hot}(\op{Ab}_{/Y})\ra \op{Hot}(\op{Ab}_{/X})$$
 durch $D^+(\mathcal F,\mathcal G)^n\pdef \prod_q D^+(\mathcal F^q,\mathcal G^{q+n})$ und unsere nat"urlichen Morphismen induzieren
 nat"urliche Morphismen  $(f_{(!)}\mathcal F{\Rrightarrow}\mathcal G)\ra
 f_{(*)} D^+(\mathcal F, \mathcal G)$ in der Homotopiekategorie, die f"ur
 jeden Komplex $\mathcal F$ aus $f$-kompaktweichen Garben Isomorphismen sind.



 Wir verl"angern nun $D^+$  zu einem Funktor $QD^+$ in die derivierte Kategorie
 $\op{Der}(\op{Ab}_{/X})$ und erhalten  nat"urliche Morphismen  $$Q(f_{(!)}\mathcal F{\Rrightarrow}\mathcal G)\ra 
 Qf_{(*)} D^+(\mathcal F, \mathcal G)\ra f_{*} QD^+(\mathcal F, \mathcal G)$$
 in $\op{Der}(\op{Ab}_{/Y})$,
von denen letztere f"ur homotopieinjektives $D^+(\mathcal F, \mathcal G)$ Isomorphismen sind. Jetzt halten  dann zun"achst die erste Variable fest
 und bilden in Bezug auf die zweite Variable den Rechtsderivierten von $QD^+$. So erhalten
 wir wegen der Existenz \ref{EhiA} 
 homotopieinjektiver Aufl"osungen einen in beiden
 Variablen triangulierten Funktor
 $${\op{R}}_2(QD^+):\op{Hot}(\op{Ab}_{/X}^{\op{opp}})\times \op{Der}(\op{Ab}_{/Y})\ra \op{Der}(\op{Ab}_{/X})$$
 zusammen mit nat"urlichen Morphismen $\tau: QD^+(\mathcal F,\mathcal G)\ra {\op{R}}_2(QD^+)(\mathcal F,\mathcal G)$, die f"ur homotopieinjektives $\mathcal G$
 Isomorphismen sind, und wir k"onnen unsere Verkn"upfung oben verl"angern zu
$$Q(f_{(!)}\mathcal F{\Rrightarrow}\mathcal G)\ra 
 Qf_{(*)} D^+(\mathcal F, \mathcal G)\ra f_{*} QD^+(\mathcal F, \mathcal G)\ra f_{*} {\op{R}}_2(QD^+)(\mathcal F, \mathcal G)$$
Schlie"slich  bilden wir nun von ${\op{R}}_2(QD^+)$
den linksderivierten Funktor in der ersten Variable. Wieder sind alle
Objekte entfaltbar durch eine opponierte homotopieinjektive Aufl"osung  und wir erhalten so einen 
 in beiden
 Variablen additiven Funktor
 $$\tilde D\pdef{\op{L}}{\op{R}}_2(QD^+):
 \op{Der}(\op{Ab}_{/X}^{\op{opp}})\times \op{Der}(\op{Ab}_{/Y})\ra \op{Der}(\op{Ab}_{/X})$$
 zusammen mit nat"urlichen Morphismen
 $\tilde D(\mathcal F,\mathcal G)\ra {\op{R}}_2(QD^+)(\mathcal F,\mathcal G)$, die f"ur homotopieinjektive Komplexe  $\mathcal F$ 
 Isomorphismen sind.
 

 --
der auf allen entfaltbaren Objekten
definiert ist. . Zum Beispiel
sind alle Komplexe aus $f$-kompaktweichen Garben
entfaltet (ARGUMENTIEREN)JETZT: Vorne kompaktweich, hinten homotopieinjektiv reicht
zum Entfalten!
$${\op{R}}D^+:\op{Der}(\op{Ab}_{/X}^{\op{opp}})\times \op{Der}(\op{Ab}_{/Y})\ra \op{Der}(\op{Ab}_{/X})$$
\end{Bemerkungl}




    \begin{Lemma}\nichtfinal{Warum hier?} 
      Gegeben eine kompaktweiche abelsche Garbe $\mathcal F$ auf einem
      %kompaktendlichen
      lokal kompakten Hausdorffraum $X$ liefert die
      Vorschrift $U\mapsto \Gamma_!(U;\mathcal F)$ f"ur $U\co X$ eine \hyperref[cac]{welke \v{C}ech-azyklische Kogarbe} auf $X$.\label{acyER} 
    \end{Lemma}
    \begin{Bemerkungl}\nichtfinal{Warum hier?} 
      Wir sehen so, da"s in der Situation der Proposition
      f"ur jede abelsche Gruppe $G$ die Vorschrift
      $U\mapsto \op{Ab}(\Gamma_!(U;\mathcal F),G)$ eine abelsche Garbe
      liefert. Die analoge relative Aussage zeigen wir gleich im Anschlu"s
      als Proposition \ref{acyERa}.
    \end{Bemerkungl}
    \begin{proof}
      Gegeben ein System
$\mathcal U \subset \mathcal P
      (X)$ von offenen Teilmengen mit Vereinigung $V \co X$ und mit einer
      Anordnung $\leq$ erhalten wir
mit den hoffentlich offensichtlichen Morphismen eine exakte
Sequenz von abelschen Garben
\begin{equation*}
\ldots \rightarrow \bigoplus_{U<U^\prime} \mathbb Z_{(U \cap U^\prime)\subset X}
 \begin{array}{c} \rightarrow \end{array} \bigoplus_{U } \mathbb Z_{U\subset X}
\sra \mathbb Z_{V\subset X}
\end{equation*}
Die Exaktheit pr"uft man leicht auf den Halmen
mit \eref{HKHKk}{TS}. Tensorieren mit einer beliebigen abelschen Garbe $\mathcal K$ liefert eine exakte Sequenz  von abelschen Garben
\begin{equation*}
\ldots \rightarrow \bigoplus_{U<U^\prime} \mathcal F_{(U \cap U^\prime)\subset X}
 \begin{array}{c} \rightarrow \end{array} \bigoplus_{U } \mathcal F_{U\subset X}
\sra \mathcal F_{V\subset X}
\end{equation*}
Indem wir endliche Teilsysteme $\mathcal E\subset \mathcal U$ betrachten,
erkennen wir, da"s diese Sequenz als filtrierender Kolimes von
exakten Sequenzen endlicher L"ange dargestellt werden kann.
Ist $\mathcal F$ kompaktweich, so bestehen  alle diese endlichen Sequenzen 
nach \ref{kwil} aus kompaktweichen Garben und 
bleiben unter unseren Annahmen
 wieder nach \ref{kwil} 
exakt unter $\Gamma_!$.
Dasselbe gilt dann nach \ref{VTDLa} auch f"ur ihren filtrierenden Kolimes und zeigt die behauptete Azyklizit"at. Da das Ausdehnen durch Null eines von Null verschiedenen Schnitts stets von Null verschieden ist, mu"s unsere Kogarbe auch welk sein.
    \end{proof}


 \begin{Proposition}\nichtfinal{Warum hier?} 
   Gegeben $f:X\ra Y$ eine lokal eigentliche separierte Abbildung
   und $\mathcal F\in\op{Ab}_{/X}$ eine $f$-kompaktweiche abelsche Garbe  und
 $\mathcal U \subset \mathcal P
      (X)$  ein  System
 von offenen Teilmengen mit Vereinigung $V \co X$ und mit einer
      Anordnung $\leq$ erhalten wir
mit den hoffentlich offensichtlichen Morphismen 
eine exakte
Sequenz von abelschen Garben\label{acyERa} \begin{equation*}
\ldots \rightarrow \bigoplus_{U<U^\prime} f_{(!)}\mathcal F_{(U \cap U^\prime)\subset X}
  \rightarrow  \bigoplus_{U }  f_{(!)}\mathcal F_{U\subset X}
\sra  f_{(!)}\mathcal F_{V\subset X}
\end{equation*}
    \end{Proposition}
    \begin{Bemerkungl}\nichtfinal{Warum hier?} 
      Im Fall des einpunktigen Raums $Y$ erhalten wir \ref{acyER} als
      Spezialfall.
    \end{Bemerkungl}
    \begin{proof}
      Wie beim Beweis von \ref{acyER}
      liefern f"ur jede abelsche Garbe $\mathcal F\in\op{Ab}_{/X}$ die offensichtlichen Morphismen
      eine exakte Sequenz  von abelschen Garben
\begin{equation*}
\ldots \rightarrow \bigoplus_{U<U^\prime} \mathcal F_{(U \cap U^\prime)\subset X}
 \begin{array}{c} \rightarrow \end{array} \bigoplus_{U } \mathcal F_{U\subset X}
\sra \mathcal F_{V\subset X}
\end{equation*}
und  diese Sequenz kann als filtrierender Kolimes von
exakten Sequenzen endlicher L"ange dargestellt werden, deren Objekte gewisse endliche Teilsummen sind.
Ist $\mathcal F$ eine $f$-kompaktweiche Garbe, so bestehen  alle diese endlichen Sequenzen 
nach \ref{KfazN} aus $f$-kompaktweichen Garben und 
bleiben unter unseren Annahmen
 wieder nach \ref{KfazN}
exakt unter $f_{(!)}$.
Dasselbe gilt dann nach \ref{VTDLa} auch f"ur ihren filtrierenden Kolimes und das zeigt die Behauptung. 
    \end{proof}

 

\begin{Bemerkungl}
  Ist $X$ zus"atzlich lokal polyeder"ahnlich, so k"onnen wir unseren
Isomorphismus durch \ref{GKDG} verl"angern zu einem Isomorphismus
\begin{displaymath}
  {\op{H}}_{q}(X)_{\op{sing}}\sira \mathbb H^{-q}_!(X;\op{fin}^!\DZ_{\op{top}})
\end{displaymath}
zwischen der singul"aren Homologie und der kompakten
Hyperkohomologie der dualisierenden Garbe.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Vertr"aglichkeit mit eigentlichen Abbildungen}]
Gegeben eine eigentliche Abbildung $f:X\ra Y$ von
lokal kompakten Hausdorffr"aumen
erinnern wir nun unseren ausgezeichneten Morphismus $f_{(*)}\mathcal G^!_X\ra_{\op{Ket}}\mathcal G^!_Y$ aus \ref{UIgG}. Da $f$ eigentlich ist,
k"onnen wir ihn auch als Morphismus $f_{(!)}\mathcal G^!_X\ra_{\op{Ket}}\mathcal G^!_Y$ verstehen.
Ist zus"atzlich $X$ homologisch kompaktendlich, sagen wir ${\op{R}}^q\Gamma_!=0$ f"ur $q>d$, so besitzt nach
\ref{ZKwN} jede abelsche Garbe auf $X$ eine kompaktweiche Aufl"osung einer
L"ange $\leq d$ und damit ist auch die homologische Dimension von $f_{(!)}$
h"ochstens $d$ und insbesondere endlich. 
Da $\mathcal G^!_X$ ein 
Komplex kompaktweicher Garben ist, ist dann nach unseren Erkenntnissen "uber
das Derivieren homologisch endlicher Funktoren \eref{UbDe}{TD} 
der nat"urliche Morphismus ein Isomorphismus $f_{(!)}\mathcal G^!_X \sira_{\op{Der}}f_{!}\mathcal G^!_X$ und wir erhalten einen ausgezeichneten Morphismus  $$f_{!}\mathcal G^!_X \ra_{\op{Der}}\mathcal G^!_Y$$ Bezeichnen nun $a:X\ra\op{top}$ und $b:Y\ra\op{top}$ die konstanten Abbildungen und nehmen wir auch
$Y$ homologisch kompaktendlich an, so induziert dieser Morphismus seinerseits den zweiten Morphismus einer
Verkn"upfung
$a_!\mathcal G^!_X\sira b_!f_{!}\mathcal G^!_X \ra b_!\mathcal G^!_Y$
in $\op{Der}(\op{Ab})$. Gehen wir diese ganzen Konstruktionen durch, so
erhalten wir mit den Vertr"aglichkeiten aus \ref{KoSE} kommutative Diagramme 
  \begin{displaymath}
\xymatrix{
{\op{H}}_q(X)_{\op{sing}} \ar[d]\ar[r]^-{\sim} &\mathcal H^{-q} a_!\mathcal{G}^!_X\ar[r]^-{\sim}\ar[d]& \mathbb H_!^{-q}(X;\mathcal{G}^!_X)\\
{\op{H}}_q(Y)_{\op{sing}} \ar[r]^-{\sim} &\mathcal H^{-q} b_!\mathcal{G}^!_Y\ar[r]^-{\sim}& \mathbb H_!^{-q}(Y;\mathcal{G}^!_Y)
}
  \end{displaymath}
  mit dem "ublichen Vorschub auf der Homologie in der
  linken Vertikale und unseren ausgezeichneten Isomorphismen aus \ref{HkH}
  als Komposition in den Horizontalen.\label{VEAn} 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Vertr"aglichkeit mit offenen Einbettungen}]  Gegeben eine offene Einbettung $j:U\hra X$ von lokal kompakten Hausdorffr"aumen
  erinnern wir weiter unseren ausgezeichneten Isomorphismus
  $\mathcal G_U^!\sira_{\op{Ket}} j^{*}\mathcal G_X^!$ aus \ref{UIgG}.
  Er induziert einen
  Morphismus $j_{(!)}\mathcal G_U^!\ra_{\op{Ket}} \mathcal G_X^!$ und davon ausgehend erhalten wir  wie zuvor f"ur $X$ zus"atzlich lesb 
  und $c:U\ra\op{top}$ die konstante Abbildung mit den Vertr"aglichkeiten aus \ref{KoSE} kommutative Diagramme 
  \begin{displaymath}
\xymatrix{
{\op{H}}_q(U)_{\op{sing}} \ar[d]\ar[r]^-{\sim} &\mathcal H^{-q} c_!\mathcal{G}^!_U\ar[r]^-{\sim}\ar[d]& \mathbb H_!^{-q}(U;\mathcal{G}^!_U)\\
{\op{H}}_q(X)_{\op{sing}} \ar[r]^-{\sim} &\mathcal H^{-q} a_!\mathcal{G}^!_X\ar[r]^-{\sim}& \mathbb H_!^{-q}(X;\mathcal{G}^!_X)
}
  \end{displaymath}
  mit dem "ublichen Vorschub auf der Homologie in der
  linken Vertikale und unseren ausgezeichneten Isomorphismen aus \ref{HkH}
  als Komposition in den Horizontalen.
\end{Bemerkungl}



\begin{Bemerkungl} Ich erinnere an den Funktor
  $$\mathbb D=\mathbb D_{\op{Ket}}\pdef \big(\;\;{\Rrightarrow}(\DQ[0]\ra\DQ/\DZ)\big):\op{Ket}(\op{Ab})\ra \op{Ket}(\op{Ab})^{\op{opp}}$$  aus \eref{dD}{TG}.
  Er induziert  Funktoren $\op{Hot}(\op{Ab})\ra \op{Hot}(\op{Ab})^{\op{opp}}$
  sowie $\op{Der}(\op{Ab})\ra \op{Der}(\op{Ab})^{\op{opp}}$ und
  der offensichtliche Quasiisomorphismus $\DZ[0]\qri (\DQ[0]\ra\DQ/\DZ)$
  induziert einen Isomorphismus des auf den derivierten Kategorien induzierten Funktors mit dem Dualit"atsfunktor der Schmelzkategorie $\op{Der}(\op{Ab})$. 
\end{Bemerkungl}


\nichtfinal{WOHL SCHROTT: Sollte $\mathbb D_X\mathcal L=(\mathcal L\Rrightarrow \op{fin}^!\DZ_{\op{top}})$ sein. Dann m"u"ste Isos $$\omega(\mathcal M\otimes \mathcal L)\qri
\mathcal M{\Rrightarrow} \omega(\mathcal L)$$ sehen k"onnen.}
\begin{Bemerkungl}\nichtfinal{Wir haben in \ref{VeDDx} gesehen,
    da"s das oft Verdierdualit"at ist.} 
Gegeben ein topologischer Raum $X$ und 
ein Komplex $\mathcal L$ von abelschen Garben auf $X$ 
 bilden wir einen weiteren Komplex $$\omega(\mathcal L)$$ von
abelschen Garben auf $X$, indem wir
vom Komplex abelscher Pr"agarben mit den Schnitten 
$\omega(\mathcal L): U\mapsto \mathbb D\Gamma_!(U;\mathcal L)$
ausgehen und ihn garbifizieren. Wir erhalten so einen
Funktor
$$\omega:\op{Ket}(\op{Ab}_{/X})\ra \op{Ket}(\op{Ab}_{/X})^{\op{opp}}$$
Es ist klar, da"s er auch einen Funktor auf den Homotopiekategorien
induziert. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
Gegeben ein homologisch kompaktendlicher lokal kompakter 
Haus\-dorff\-raum $X$ und 
ein Komplex $\mathcal L$ kompaktweicher Garben auf $X$ 
k"onnen wir nach \ref{explB} oder expliziter \ref{acyER} den Komplex $$\omega(\mathcal L)$$ von
abelschen Garben auf $X$ bilden mit den Schnitten 
$\omega(\mathcal L): U\mapsto \mathbb D\Gamma_!(U;\mathcal L)$.
Dies $\omega$ aus jedem Komplex kompaktweicher Garben einen Komplex von abelschen Garben und
aus jedem
exakten Komplex von kompaktweichen Garben 
nach \ref{explB}
einen exakten Komplex von abelschen Garben und damit aus jedem
Quasiisomorphismus von Komplexen kompaktweicher Garben einen Quasiisomorphismus.
\end{Bemerkungl}

\begin{Lemma}[\textbf{Berechnung der dualisierenden Garbe}]
  Gegeben ein homologisch kompaktendlicher lokal kompakter 
Haus\-dorff\-raum $X$ 
\end{Lemma}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Berechnung der dualisierenden Garbe}] 
Gegeben ein homologisch kompaktendlicher lokal kompakter 
Haus\-dorff\-raum $X$ erh"alt man nach der im Beweis der Existenz des
Eigr"uckzugs \ref{VeDD} und \ref{explB} gegebenen Konstruktion
einen Repr"asentanten $\omega(\mathcal K^\lhd)$
der dualisierenden Garbe, indem man 
eine beschr"ankte\label{BDGn}  
flache kompaktweiche Aufl"osung $\DZ_X\hra \mathcal K^\lhd$  der
konstanten Garbe w"ahlt  
und  den Komplex $\omega(\mathcal K^\lhd)$ von
abelschen Garben mit Schnitten 
$$\omega(\mathcal K^\lhd): U\mapsto \mathbb D_{\op{Ket}}\Gamma_!(U;\mathcal K^\lhd)$$ betrachtet.
Auch eine beidseitig unbeschr"ankte Aufl"osung $\DZ_X\qri \mathcal L$  
durch einen Komplex kompaktweicher Garben faktorisiert nun  nach
\eref{Absc}{TD} f"ur $r>0$ in Quasiisomorphismen $\DZ_X\qri \tau^{\leq r}\mathcal L\qri \mathcal L$ und der mittlere Komplex
besteht nach \ref{KWAUn} f"ur
$r$ oberhalb der homologischen Dimension von $\Gamma_!$  aus
kompaktweichen Garben. In derselben Weise erhalten wir den zweiten 
Quasiisomorphismus
der Sequenz
$$\DZ_X\qri \tau^{\leq r}\mathcal L\qri \tau^{\geq 0}\tau^{\leq r}\mathcal L\qri (\tau^{\geq 0}\tau^{\leq r}\mathcal L)\otimes \mathcal K^\lhd$$
F"ur den letzten Quasiisomorphismus erinnern wir aus dem Beweis \ref{VeDD},
da"s wir damit 
 in einem Komplex von flachen \nichtfinal{(Nee, nicht flachen!)} kompaktweichen Garben
 landen. Wenden wir auf alle diese Quasiisomorphismen
 von kompaktweichen Garben $\omega$ an, so erhalten
 wir Quasiisomorphismen $$\omega(\mathcal L) \qri\omega(\tau^{\leq r}\mathcal L)
 \qli \omega((\tau^{\geq 0}\tau^{\leq r}\mathcal L)\otimes \mathcal K^\lhd)$$
und von der rechten Seite kennen wir bereits einen ausgezeichneten Isomorphismus in der derivierten Kategorie zur dualisierenden Garbe. 
\end{Bemerkungl}

\nichtfinal{\begin{Bemerkungl}[\textbf{Berechnung des Verdierdualen}] 
Gegeben ein homologisch kom\-pakt\-end\-li\-cher lokal kompakter 
Haus\-dorff\-raum $X$ und $c:X\ra\op{top}$ die konstante Abbildung erh"alt man f"ur die globalen Schnitte
des Verdierdualen eines
Komplexes $\mathcal F\in\op{Der}_{/X}$  einen Isomorphismus
$c_*(\mathcal F{\Rrightarrow}c^!\DZ_{\op{top}})\sira (c_!\mathcal F{\Rrightarrow}\DZ_{\op{top}})$ in $\op{Der}_{/{\op{top}}}$.
Das wird ja mit unseren Erkenntnissen \ref{UbDe}
zum unbeschr"ankten Derivieren
bedeuten NEEEEEE, da"s wir f"ur jeden Komplex\label{BDGnF}  
von kompaktweichen Garben $\mathcal F$  eine Repr"asentanten seines Verdierdualen
$\mathbb D\mathcal F$ erhalten als den Komplex $\omega(\mathcal F)$
von abelschen Garben mit Schnitten 
$$\omega(\mathcal F): U\mapsto \mathbb D\Gamma_!(U;\mathcal F)$$
mit unserem konkreten $\mathbb D=\mathbb D_{\op{Ket}}$. Wenden wir das an auf die
konstante Garbe $\DZ_X$, so sollte herauskommen, da"s wir bei unserer Beschreibung der dualisierenden Garbe Flachheit nicht brauchen, was dort noch unklar war. 
\end{Bemerkungl}}

\begin{Lemma}\label{wwwc}
Auf jedem lokal kompakten Hausdorffraum $X$
 sind die Garben
der lokalen singul"aren Koketten $\mathcal S^q_X$ kompaktweich.
\end{Lemma}

\begin{proof}[Beweis]
%Dieser Beweis ist eine Variante des Beweises von \ref{www}.
Sei $X$ unser Raum.
Einen Schnitt "uber einer kompakten Teilmenge $K\As X$
k"onnen wir zun"achst nach \eref{FSK}{TG} ausdehnen zu einem Schnitt $s$
auf einer offenen Umgebung $V\co X$ von $K$.
Ohne Schwierigkeiten finden wir weiter $W\co X$ mit
$K\subset W\subset\bar{W}\subset V$.
Jetzt konstruieren wir
einen Endomorphismus der
Pr"agarbe der singul"aren Koketten auf $V$, indem wir einem Schnitt,
als da hei"st einer Funktion auf den
Simplizes diejenige neue Funktion zuordnen, die dasselbe macht mit allen
Simplizes aus $W$ und die alle Simplizes zu Null macht, 
die nicht ganz in $W$ liegen.
Lassen wir den auf der Garbifizierung induzierten Endomorphismus
auf unsere Ausdehnung $s$ los, so erhalten wir eine Ausdehnung $\tilde{s}$,
die
auf $V\backslash \bar{W}$ verschwindet. 
Damit k"onnen wir unsere abge"anderte Ausdehnung
$\tilde{s}$  aber durch Null fortsetzen auf ganz $X$.
\end{proof}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Dualisierende
 Garbe durch Grenzkokettengarben}]
Man beachte, da"s die Garben $\mathcal S^q_X$ auch stets flach sind.  Gegeben ein lokal singul"ar-azyklischer
  homologisch kompaktendlicher lokal kompakter\label{dGsX}
  Haus\-dorff\-raum $X$ liefert \ref{VeDDx} insbesondere einen ausgezeichneten Isomorphismus vom  Garbenkomplex mit Schnitten 
  $U\mapsto \mathbb D_{\op{Ket}}\Gamma_!(U;\mathcal S_X^*)$ zur dualisierenden Garbe von $X$.
  Gegeben ein topologischer Raum $X$ erinnere ich nun
  an den Komplex der Grenzkokettengarben $\mathcal G_X^*$ mit Schnittkomplexen
$\mathcal G_X^*(U)=\mathbb D_{\op{Ket}} {\op{G}}U$ f"ur $U\co X$  aus \eref{SKHK}{TG}. Nach \eref{SKHK}{TG} 
  sind alle Grenzkokettengarben welk und
  damit nach \eref{WKW}{TG} auch kompaktweich. Unsere Quasiisomorphismen
  ${\op{S}}U\qri {\op{G}}U$ liefern Quasiisomorphismen
  $\mathcal G_X^*\qri \mathcal S_X^*$ und dann auch
  Quasiisomorphismen $\Gamma_!(U;\mathcal G_X^*)\qri \Gamma_!(U;\mathcal S_X^*)$ und schlie"slich Quasiisomorphismen
  $$\mathbb D_{\op{Ket}}\Gamma_!(U;\mathcal S_X^*)\qri \mathbb D_{\op{Ket}}\Gamma_!(U;\mathcal G_X^*)$$
  So erhalten wir auch f"ur den Garbenkomplex, dessen Schnittkomplexe durch die rechte Seite als $U\mapsto \mathbb D_{\op{Ket}}\Gamma_!(U;\mathcal G_X^*)$ gegeben werden, einen
  ausgezeichneten Isomorphismus zur dualisierenden Garbe.\label{DGKKO} 
\end{Bemerkungl}

  
\begin{Satz}[\textbf{Dualisierende Garbe durch Grenzkettengarben}] 
Gegeben ein lokal singu\-l"ar-azyklischer,
lokal \hyperref[pola]{polyeder\"ahnlicher} und
homologisch kompaktendlicher Hausdorffraum $X$ ist der Komplex $\mathcal{G}^!_X$ der  Grenzkettengarben
eine Realisierung der dualisierenden Garbe\label{GKDGa}  und wir konstruieren
im anschlie"senden Beweis sogar in der derivierten Kategorie
einen ausgezeichneten Isomorphismus 
$$\mathcal{G}^!_X\sira \op{fin}^!_X \DZ_{\op{top}}$$
\end{Satz}


\begin{proof}
Wir meinen im folgenden stets $\mathbb D=\mathbb D_{\op{Ket}}$. Unser Komplex von Grenzkokettengarben hat "uber $U\co X$
die Schnitte 
$\mathcal{G}_X^*(U)=\mathbb D{\op{G}}U$. 
Gegeben ein Kompaktum $K\subset U$ 
liefert die kurze exakte Sequenz der relativen Grenzketten 
${{\op{G}}}(U\backslash  K)\hra{{\op{G}}}(U)
\sra {{\op{G}}}(U,U\backslash  K) $
eine kurze exakte Sequenz von Kettenkomplexen
$$\mathbb D{{\op{G}}}(U,U\backslash  K)\hra\mathbb D{{\op{G}}}(U)
\sra \mathbb D{{\op{G}}}(U\backslash  K) $$
Im Kolimes "uber alle Kompakta $K\subset U$  ergeben sich daraus 
 Isomorphismen
 $\colf_K\mathbb D{{\op{G}}}(U,U\backslash  K)\sira\Gamma_!(U;\mathcal{G}_U^*)$ und dann durch Dualisieren
  $$
\mathbb D\Gamma_!(U;\mathcal{G}_X^*)\sira\textstyle \limf_K\mathbb D\mathbb D{{\op{G}}}(U,U\backslash  K)
$$
In \ref{DGKKO} haben wir unter den Bedingungen des Satzes einen
ausgezeichneten Isomorphismus 
der dualisierenden Garbe mit dem durch die Schnittkomplexe auf der
rechten Seite gegebenen Garbenkomplex konstruiert.
Andererseits gibt es f"ur jede offene Teilmenge $U\co X$ einen nat"urlichen
Morphismus
$$\mathcal G^!_X(U)=\textstyle\limf_K{{\op{G}}}(U,U\backslash  K)
\ra \limf_K\mathbb D\mathbb D{{\op{G}}}(U,U\backslash  K)$$
Um den Beweis zu beenden m"ussen wir nur zeigen,
da"s jeder Punkt eine offene Umgebung $U$ besitzt,
f"ur die er ein Quasiisomorphismus ist.
Wir zeigen das sogar f"ur jede polyeder"ahnliche offene Teilmenge $U\co X$. Dann gibt es ja eine konfinale Folge von Kompakta von $K_n\subset U$ 
mit ${\op{H}}_q(U,U\backslash K_n)$ endlich erzeugt f"ur alle
$q,n$. Damit sind aber die nat"urlichen
 Abbildungen Quasiisomorphismen
${{\op{G}}}(U,U\backslash  K_n)\qri \mathbb D\mathbb D{{\op{G}}}(U,U\backslash  K_n)$,
und dann liefern sie nach \eref{QIL}{TS} auch im inversen Limes
 Quasiisomorphismen.
\end{proof}










\nichtfinal{
  \begin{proof}[Neuer Beweisversuch]
    Wir betrachten erst mal f"ur eine injektive abelsche Gruppe $I$
    $$\mathcal{G}^!_{X.I}(U)\pdef \op{Ab}(\Gamma_!$$
Die charakterisierende Eigenschaft ist 
  \end{proof}
}
\nichtfinal{
  \begin{Bemerkungl}
    Unter den Bedingungen des Satzes und da wir aus \ref{lGkw} wissen,
    da"s $\mathcal{G}^!_X$ ein Komplex kompaktweicher Garben ist,
    k"onnen wir nach \ref{BDGnF} das Verdierduale der dualisierenden Garbe
    bestimmen, indem wir von den Isomorphismen
    ${\op{G}}X\sira \Gamma_!(X;\mathcal{G}^!_X)$ aus \ref{KoSE} ausgehen und
    sie f"ur alle $U\co X$ betrachten und so f"ur alle $U$ Isomorphismen
    von Komplexen
    $$\mathcal G^*_X(U)=\mathbb D_{\op{Ket}} {\op{G}}U\sira \mathbb D_{\op{Ket}}\Gamma_!(U;\mathcal{G}^!_X)$$
    von abelschen Gruppen konstruieren.
    Diese bilden zusammen einen Isomorphismus von Komplexen von abelschen Garben.
   Der Komplex $\mathcal G^*_X$ der Grenzkokettengarben aus \eref{SKHK}{TG}
    ist nun nach dem Beweis von \eref{SKG}{TG} eine Aufl"osung der
    konstanten Garbe.
   Unser Isomorphismus  sollte unter unseren Identifikationen dem nat"urlichen Morphismus der konstanten
    Garbe in ihr Verdier-Bidual entsprechen, der damit unter den gegebenen Annahmen ein
    Isomorphismus $\DZ_X\sira \mathbb D_X\mathbb D_X \DZ_X$ zu sein h"atte.
    Damit m"u"ste dann nat"urlich auch die dualisierende Garbe ihr eigenes
    Verdier-Biduales sein, $\omega_X\sira \mathbb D_X\mathbb D_X \omega_X$. 
\end{Bemerkungl}
}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Homologie als kompakte Kohomologie
  der dualisierenden Garbe}]%[\textbf{Homologie im Sechs-Funktor-Formalismus}]
  Der Einfachkeit halber setzen wir nun
  $c\pdef\op{fin}_X$.  Unter den Bedingungen des Satzes \ref{GKDG} folgern wir aus
der Beschreibung \ref{HkH} der singul"aren Homologie als kompakter Hyperkohomologie
des Grenzkettengarbenkomplexes 
ausgezeichnete Isomorphismen\label{HSF} 
$${\op{H}}_q(X)_{\op{sing}}\sira 
\mathcal H^{-q} c_{!}c^! \DZ_{\op{top}}$$
Unter den zus"atzlichen Bedingungen, da"s $X$ abz"ahlbar basiert ist
und  der Funktor $\Gamma:\op{Ab}_{/X}\ra \op{Ab}$
auch von endlicher homologischer Dimension folgern wir 
mit Hilfe der Bescheibung \ref{HBMk} der lokalendlichen Homologie 
als  Hyperkohomologie
des Grenzkettengarbenkomplexes  weiter
nat"urliche Isomorphismen
$${\op{H}}^!_q(X)_{\op{sing}}\sira 
\mathcal H^{-q} c_{\ast}c^! \DZ_{\op{top}}$$
\end{Bemerkungl}


\nichtfinal{
  \begin{Bemerkungl}
    Eine kompaktweiche abelsche Garbe $\mathcal F$ auf einem
    lokal kompakten Hausdorffraum $X$ sollte man aus der
    Kopr"agarbe $U\mapsto \Gamma_!(\mathcal F|_U)$ rekonstruieren
    k"onnen. In der Tat bestimmen diese Daten nach \ref{LokSS}
    die Schnitte "uber allen kompakten Teilmengen, und diese lassen sich
    in diesem Fall verkleben wie Schnitte "uber offenen Teilmengen. Das
    sollte sogar funktoriell sein.
  \end{Bemerkungl}
  \begin{Bemerkungl}
    Mit dem Vorhergehenden sollten wir f"ur jede stetige Abbildung
    $f:X\ra Y$ geeigneter R"aume einen Morphismus von Komplexen
    $f_!\mathcal G^!_X\ra \mathcal G^!_Y$ konstruieren k"onnen,
    der auf den globalen Schnitten $G(X)\ra G(Y)$ ist. Aber warum ist das
    die richtige Abbildung zur Adjunktion? Kann vielleicht
    f"ur kompaktweiches $\mathcal F$ stets 
    $(c_!\mathcal F\ra \DZ_{\op{top}})$ identifizieren mit
    $\mathcal F\ra \mathcal G^!_X$?
    $\Gamma_!(U;\mathcal F)\ra \op{G}(U)$? Morphismus von welken Kogarben?
    Deriviert wie $\DZ_U$?
  \end{Bemerkungl}
}




\begin{Bemerkungl}[\textbf{Berechnung der dualisierenden Garbe}] 
\nichtfinal{ALT} Sei $X$ ein homologisch kompaktendlicher lokal kompakter 
Haus\-dorff\-raum. Um einen Repr"asentanten unserer dualisierenden Garbe 
zu erhalten, kann man nach der im Beweis der Existenz des
Eigr"uckzugs \ref{VeDD} und \ref{explB} gegebenen Konstruktion wie folgt 
vorgehen: Man w"ahlt eine beschr"ankte%\label{BDGn}  
flache kompaktweiche Aufl"osung $\DZ_X\hra \mathcal K^\lhd$  der
konstanten Garbe und betrachtet die Komplexe von
abelschen Garben 
$\mathcal I^{-p}: U\mapsto \op{Ab}(\Gamma_!(U;\mathcal K^p),\DQ)$ 
und  $\mathcal J^{-p}:U\mapsto \op{Ab}(\Gamma_!(U;\mathcal K^p),\DQ/\DZ)$
mit hoffentlich offensichtlichen Differentialen. 
Dann erh"alt man 
einen Repr"asentanten der  dualisierenden Garbe $\op{fin}^!\DZ_{\op{top}}$
als den verschobenen Abbildungskegel 
$$\omega_{\mathcal K^\lhd}=[-1]\op{Keg}(\mathcal I^\ast \ra \mathcal J^\ast)$$ 
\end{Bemerkungl}
\nichtfinal{Jetzt stetige Abbildung $f:X\ra Y$. H"atte gerne Beispiele f"ur  Realisierungen der nat"urlichen Morphismen
  $f_!\omega_{\mathcal K}\ra \omega_{\mathcal L}$.
  Sollte vielleicht ausgehen von der Annahme, da"s
  $\DZ_X\ra \mathcal K^\lhd$ in der Homotopiekategorie
  als $$\DZ_X\sira f^*\DZ_Y\ra f^*\mathcal L^\lhd \ra \mathcal K^\lhd$$
faktorisiert.} 

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Berechnung der dualisierenden Garbe, Varianten}] 
  \nichtfinal{ALT}
  Sei $X$ weiter ein homologisch kompaktendlicher lokal kompakter Hausdorffraum.
Die in \ref{BDGn} gegebene Konstruktion liefert
 f"ur jeden
 Komplex $\mathcal K^\lhd$ abelscher Garben auf $X$ ein Objekt  
 $\omega_{\mathcal K^\lhd}\in \op{Der}(\op{Ab}_{/X})$. Ist unser Komplex exakt
 und besteht zus"atzlich aus kompaktweichen Garben, so finden wir $\omega_{\mathcal K^\lhd}=0$.
Jeder Quasiisomorphismus von%\label{AlKKx} 
Komplexen kompaktweicher Garben $\mathcal K^\lhd\qri \mathcal L^\lhd$ f"uhrt
mithin zu einem 
Isomorphismus $\omega_{\mathcal L^\lhd}\sira \omega_{\mathcal K^\lhd}$.
Jede unbeschr"ankte Aufl"osung $\DZ_X\hra \mathcal L^\lhd$  
durch flache kompaktweiche Garben faktorisiert f"ur $r>0$ nach
\eref{Absc}{TD} in  Quasiisomorphismen $\DZ_X\hra \tau^{\leq r}\mathcal L^\lhd\ra \mathcal L^\lhd$ und der mittlere Komplex besteht nach \ref{KWAUn} f"ur
$r$ oberhalb der homologischen Dimension von $\Gamma_!$ auch aus
flachen kompaktweichen Garben. Mithin liefert auch im unbeschr"ankten Fall
$\omega_{\mathcal L^\lhd}$ die dualisierende Garbe. 
Es ist mir aber keineswegs klar und m"oglicherweise auch gar nicht
richtig, da"s je zwei beschr"ankte
kompaktweiche Aufl"osungen von $\DZ_X$ zu
isomorphen Resultaten f"uhren, wenn sie 
nicht zus"atzlich beide flach sind. 
\end{Bemerkungl}







\begin{proof} \nichtfinal{ALT}
Da die Gruppen der singul"aren Ketten stets frei sind, 
f"uhren sie auf den Koketten zu kurzen exakten Sequenzen
${{\op{S}}}^q(X)\hra {{\op{S}}}^q(X;\DQ)\sra {{\op{S}}}^q(X;\DQ/\DZ)$. 
Diese kurzen exakten Sequenzen  hinwiederum
liefern kurze exakte Sequenzen erst von Pr"agarben und
dann von Garben ${\mathcal{S}}^q_{X}\hra {\mathcal{S}}^q_{X,\DQ}
\sra {\mathcal{S}}^q_{X,\DQ/\DZ}$ und damit einen Quasiisomorphismus
mit dem verschobenen Abbildungskegel
Die Quasiisomorphismen ${{\op{S}}}X\qri {{\op{G}}}X$
angewandt auf alle offenen Teilmengen von $X$ liefern weiter
einen Quasiisomorphismus dieses verschobenen Abbildungskegels mit 
dem Komplex der Grenzkokettengarben ${\mathcal{G}}_X^*$ aus \eref{SKHK}{TG}. 
Ist nun $X$ ein lokal kompakter Hausdorffraum, so sind nach  \ref{wwwc} 
die Garben ${\mathcal{S}}^q_X$ der lokalen singul"aren Koketten kompaktweich
und dasselbe gilt f"ur ihre Varianten ${\mathcal{S}}^q_{X,M}$
mit Koeffizienten in einer beliebigen abelschen Gruppe $M$.
Ist zus"atzlich $X$ lokal singul"ar-azyklisch, so ist ${\mathcal{S}}_X^*$ eine
kompaktweiche Aufl"osung der konstanten Garbe. Da sie au"serdem 
offensichtlich flache Halme hat, kann sie zur 
Berechnung der dualisierenden Garbe nach \ref{BDGn} erg"anzt durch \ref{AlKKx}   benutzt werden,
wenn diese definiert ist, wenn also $X$ homologisch kompaktendlich ist.
Nach \ref{AlKKx} kann dann in derselben Weise
auch
der Komplex der Grenzkokettengarben ${\mathcal{G}}_X^*$ zur 
Berechnung der dualisierenden Garbe benutzt werden, obwohl er 
im allgemeinen nur eine kompaktweiche und nicht notwendig flache
Aufl"osung der konstanten Garbe ist. Betrachtet man also die Komplexe von
abelschen Garben 
$\mathcal I^{-p}: U\mapsto \op{Ab}(\Gamma_!(U;\mathcal{G}_X^p),\DQ)$ 
und  $\mathcal J^{-p}:U\mapsto \op{Ab}(\Gamma_!(U;\mathcal{G}_X^p),\DQ/\DZ)$
mit den hoffentlich offensichtlichen Differentialen, so
erh"alt man 
 die dualisierende Garbe als verschobenen Abbildungskegel 
$\op{fin}^!\DZ_{\op{top}}=[-1]\op{Keg}(\mathcal I^\ast \ra \mathcal J^\ast)$ im Sinne
eines ausgezeichneten Dreiecks 
$$\op{fin}^!\DZ_{\op{top}}\ra \mathcal I^\ast \ra 
\mathcal J^\ast\stackrel{[1]}{\ra}$$
Das aber ist genau die Behauptung in unserer Proposition.
\end{proof}

   

% \begin{Bemerkungl}
% Ist $f : X \ra Y$ separiert lokal eigentlich
%  mit 
%  $f_{(!)}$ von endlicher homologischer
%  Dimension,   so  liefert unsere Konstruktion
%    f"ur einen beschr"ankten Komplex injektiver
%abelscher 
%Garben $\mathcal G=(\ldots\ra 0\ra \mathcal I^s\ra\ldots\ra\mathcal I^r\ra 0
%\ra\ldots)$ auf $Y$ oder sogar einen beliebigen homotopieinjektiven Komplex
%$\mathcal G=(\ldots\ra \mathcal I^{r-1}\ra\mathcal I^r\ra 0
%\ra\ldots)$
%die Absch"atzung\label{duaG} 
%$$f^!\mathcal G\in \op{Der}^{\leq r}(\op{Ab}_{/X})$$
%Verwende besser \ref{hEX} um zu zeigen, da"s manchmal $f^!$ die beschr"ankte
%derivierte Kategorie erh"alt!
% \end{Bemerkungl}



\subsection{Pr"aschrott?} 

ES SCHEINT, DASS DER GANZE ABSCHNITT NIE VERWENDET WIRD!
\begin{Definition} Sei  $p:\mathscr C\ra \mathscr B$  ein Kofaserfunktor.
  Unter einem
  {\bf kofaservertr"aglichen Rechtsoresystem in $\mathscr C$}
  verstehen\index{kofaservertr"agliches Rechtsoresystem} wir
  ein Rechtsoresystem $S$ in $\mathscr C$ "uber den Identit"aten
  der Basis derart, da"s die Menge  $S_X$
  der $S$-Morphismen "uber\label{KofRO} 
  $\op{id}_X$ f"ur jedes Objekt $X$ der Basis
  ein ges"attigtes multiplikatives System ist und da"s die  Funktoren  $f_\dagger$ unser System $S$ stabilisieren.
\end{Definition}
ICH BIN HIER VERWIRRT. ES SCHEINT, ALS OB ICH DIESE EIGENSCHAFT
SELTEN WERDEN NACHWEISEN KOENNEN: \ref{KriLO} PRODUZIERT NUR
LINKSORESYSTEME!


\begin{Satz}[\textbf{Lokalisierung einer
      Kofaserung nach Rechtsoresystem}]%Geprueft am 25.9.17 
  Seien  $p:\mathscr C\ra \mathscr B$  ein Kofaserfunktor
  und $S$ ein kofaservertr"agliches Rechtsoresystem in $\mathscr C$.
  So ist auch\label{KofL}  der auf der Lokalisierung induzierte
  Funktor ein Kofaserfunktor
  $$p_S:S^{-1}\mathscr C\ra \mathscr B$$
  und jeder kokartesische Morphismus
  in $\mathscr C$ bleibt kokartesisch in $S^{-1}\mathscr C$.
\end{Satz}
\begin{proof}
  Um das zu zeigen
  beachten wir f"ur jeden Morphismus $f:X\ra Y$
  in der Basis sowie Objekte $\mathcal F$ "uber $X$ und
  $\mathcal G$ "uber $Y$ die nat"urlichen Isomorphismen
   \begin{displaymath}
\xymatrix{
  (S^{-1}\mathscr C)_f(\mathcal F,\mathcal G)\ar[r]^-\sim &\op{colf}_{\mathcal F'\stackrel{S}{\ra}\mathcal F}\mathscr C_f(\mathcal F',\mathcal G)\ar[r]^-\sim
  & \op{colf}_{\mathcal F'\stackrel{S}{\ra}\mathcal F}\mathscr C_Y(f_\dagger\mathcal F',\mathcal G)\ar[d]\\
(S^{-1}\mathscr C)_Y(f_\dagger \mathcal F,\mathcal G) \ar[rr]^-\sim& &\op{colf}_{\mathcal E\stackrel{S}{\ra}f_\dagger \mathcal F}\mathscr C_Y(\mathcal E,\mathcal G)
}
   \end{displaymath}
   Es reicht zu zeigen, da"s die Vertikale rechts eine Bijektion ist.
   Das folgt, sobald wir zeigen, da"s das Bild der
   Indexkategorie des oberen
   Kolimes ganz rechts vermittels $f_\dagger$ auf eine  konfinale
   Unterkategorie der Indexkategorie des unteren Kolimes ganz rechts
   abgebildet wird. Jeder $S$-Morphismus $\mathcal E\ra f_\dagger \mathcal F$
   pa"st aber aufgrund der Rechtsorebedingung in ein
   kommutatives Diagramm
      \begin{displaymath}
\xymatrix{
  \mathcal F'\ar[r]\ar[d]&\mathcal E\ar[d]\\
\mathcal F \ar[r]&f_\dagger \mathcal F
}
      \end{displaymath}
      mit $S$-Morphismen in den Vertikalen. Das zeigt
      die ben"otigte Konfinalit"at.
\end{proof}




\begin{Lemma}\label{EDKW} ("UBERFL"USSIG)
 Seien $g : Z \rightarrow Y$ und $f : Y \rightarrow X$ lokal eigentliche 
 separierte Abbildungen. Ist
$\mathcal F \in \op{Ab}_{/ Z}$ eine $(f \circ g)$-kompaktweiche Garbe
auf $Z$, so ist
ihr eigentliches direktes Bild $g_{(!)}\mathcal F$ eine $f$-kompaktweiche
Garbe
auf $Y$.
\end{Lemma}

 
% \begin{Bemerkunge}
%   Alternative: Erkl"are
%   \glqq schwach kompaktweich auf $X$\grqq\ als
%   $f$-kompaktweich f"ur jede les-Abbildung $f:X\ra Y$.
%   Dann gilt dasselbe wie zuvor.
% \end{Bemerkunge}

\begin{proof}
 Gegeben ein Punkt $x \in X$ betrachten wir das Diagramm mit kartesischen Quadraten
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
g^{-1} (f^{-1} (x))\ar[d]_-{v} \ar@{^{(}->}[r]^-{k} & Z\ar[d]^-g\\
f^{-1}(x)\ar[d]_-{u} \ar@{^{(}->}[r]^-{j} &Y\ar[d]^f \\
x \ar@{^{(}->}[r]^-{i} & X
}
\end{displaymath}
Basiswechsel \ref{BaWe} zeigt $j^{(\ast)} g_{(!)} \mathcal F \cong v_{(!)} k^{(\ast)} \mathcal F$.
Nach Annahme ist aber $k^{(\ast)} \mathcal F$ kompaktweich und $g^{-1} (f^{-1} (x))$ ebenso
wie $f^{-1} (x)$ sind lokal kompakte Haus\-dorff\-r"aume.
Dann folgt mit \ref{BKWe}, da"s auch $v_{(!)} k^{(\ast)} \mathcal F \cong j^{(\ast)} g_{(!)}
\mathcal F$ kompaktweich ist, was zu zeigen war.
\end{proof}







 \begin{Beispiel}[\textbf{Spektralsequenz f"ur die Hyperkohomologie}]
    Speziell erhalten wir f"ur jeden topologischen Raum $X$ und jeden gegen
    die Pfeile beschr"ankten Komplex $\mathcal F^* \in
    {\op{Der}}^+({\op{Ab}}_{/X})$ von abelschen Garben auf $X$ eine
      $E_2$-Spektral\-sequenz\label{SPHy} 
      \[ {\op{H}}^q(X;{\mathcal H}^p\mathcal F^*) \Rightarrow {\mathbb
        H}^n(X;\mathcal F^*) \] Die Hyperkohomologie eines gegen die Pfeile
      beschr"ankten Komplexes von abelschen Garben ist also der Grenzwert
      einer Spektralsequenz mit den Kohomologiegruppen der Kohomologiegarben
      unseres Komplexes als $E_2$-Term.
    \end{Beispiel}
\begin{Definition}
Sei $p : \mathscr{C}\ra \mathscr{B}$ ein Funktor und
$\kappa : \mathcal F \ra \mathcal G$ ein Morphismus
in $\mathscr{C}$ und $f:X\ra Y$ sein Bild unter $p$. 
So hei"st $\kappa$ {\bf kokartesisch}\index{kokartesisch!Morphismus} 
oder genauer 
{\bf $p$-kokartesisch} oder auch
 ein {\bf kokartesischer Lift\index{kokartesisch!Lift} 
von $f$}
genau dann, wenn f"ur alle  
$\mathcal E \in\mathscr C_Y$ 
das Vorschalten von $\kappa$ eine Bijektion
$(\circ\kappa): \mathscr C_Y(\mathcal G,\mathcal E)\sira \mathscr C_{f}(\mathcal F,\mathcal E)$
induziert.
\end{Definition}

\begin{Bemerkungl}
Ein Funktor ist im Lichte dieser 
Definition ein Kofaserfunktor genau dann,
wenn jeder Morphismus $f:X\ra Y$ zu jedem
Objekt $\mathcal F$ "uber $X$ einen 
 kokartesischen Lift $\mathcal F\ra \mathcal G$ besitzt und
wenn die Komposition kokartesischer Morphismen stets wieder
kokartesisch ist. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Definition}
Sei $p : \mathscr{C}\ra \mathscr{B}$ ein Kofunktor und
$\kappa : \mathcal G \ra \mathcal F$ ein Morphismus
in $\mathscr{C}$ und $f:X\ra Y$ sein Bild unter $p$. 
So hei"st $\kappa$ {\bf kontrakartesisch}\index{kontrakartesisch!Morphismus} 
genau dann, wenn f"ur alle  Objekte 
$\mathcal E \in\mathscr C_Y$ 
das Nachschalten von $\kappa$ eine Bijektion
$(\kappa\circ): \mathscr C_Y(\mathcal E,\mathcal F)\sira \mathscr C_{f}(\mathcal E,\mathcal G)$
induziert.
\end{Definition}

\begin{Bemerkungl}
Ein Funktor ist im Lichte dieser 
Definition ein Faserkontrafunktor genau dann,
wenn jeder Morphismus $f:X\ra Y$ zu jedem
Objekt $\mathcal F$ "uber $X$ einen 
 kontrakartesischen Lift $\mathcal G\ra \mathcal F$ besitzt und
wenn die Komposition kontrakartesischer Morphismen stets wieder
kontrakartesisch ist. 
\end{Bemerkungl}




\begin{Ubung}
Ein Produkt "uber eine beliebige Familie von injektiven Objekten
einer abelschen Kategorie ist wieder injektiv, wenn es denn existiert.
\end{Ubung}

Als Motivation f"ur die Entwicklung der Garbenkohomologie
bespreche ich zun"achst den Zusammenhang zwischen der ersten 
Garbenkohomologie und der Klassifikation verschiedener
Arten von  B"undeln.
Dann definiere ich die h"ohere Garbenkohomologie und zeige
mit ihrer Hilfe 
den Satz von de Rham, der in  \ref{sDR}
zun"achst einmal vorgestellt wird. 
Als weitere Anwendungen gebe ich unter anderem eine
anschauliche Interpretation der Schnittpaarung in \ref{??}
und als vielleicht wichtigste Anwendung in \ref{??} eine Diskussion
der Frage, inwiefern bei stetigen Familien topologischer 
R"aume auch die Kohomologiegruppen unserer R"aume stetige Familien bilden.
 Gehe auch mal das Skript von Shapira durch,
 \begin{quote}
   http://www.institut.math.jussieu.fr/~schapira/polycopies/Shv.pdf
 \end{quote}\begin{Definition}[\textbf{Kategorie der Garben auf topologischen R"aumen}] 
 Wir definieren die Kategorie $\op{Ens}_{/\op{Top}}$ der
Garben auf topologischen R"aumen wie folgt:\label{GarbFb}  
Objekte 
sind Paare $(X,\mathcal F)$ bestehend aus einem topologischen Raum $X$
und einer Garbe von Mengen $\mathcal F\in \op{Ens}_{/X}$ auf $X$.
Gegeben Objekte
$\mathcal F\in\op{Ens}_{/X}$ sowie $\mathcal G\in\op{Ens}_{/Y}$ 
ist ein Morphismus ein Paar $(\varphi,f)$ bestehend aus 
 stetigen Abbildungen $\varphi:\bar{\mathcal F}\ra \bar{\mathcal G}$
und $f:X\ra Y$ derart, da"s das Diagramm 
$$\begin{array}{ccc}
  \bar{\mathcal F}&\ra &\bar{\mathcal G}\\
\da&&\da\\
X&\ra&Y
\end{array}$$
kommutiert. Die Verkn"upfung von Morphismen ist die Offensichtliche.
\end{Definition}

% \begin{Definition}
%   Sei $f:X\ra Y$ eine stetige Abbildung und seien 
% $\mathcal F\in\op{Ens}_{/X}$ sowie $\mathcal G\in\op{Ens}_{/Y}$ Garben.
% Ein {\bf Morphismus "uber $f$}\index{Morphismus!von Garben}
% zwischen unseren Garben
%  ist eine stetige Abbildung $\varphi:\bar{\mathcal F}\ra \bar{\mathcal G}$,
% die man als obere Horizontale nehmen kann
% f"ur ein kommutatives Diagramm 
% $$\begin{array}{ccc}
%   \bar{\mathcal F}&\ra &\bar{\mathcal G}\\
% \da&&\da\\
% X&\ra&Y
% \end{array}$$
% \end{Definition}

\begin{Beispiel}[\textbf{Garbenfaserung}] 
Das Vergessen der Garbe\label{GaFF}  
$$\op{Ens}_{/\op{Top}}\ra \op{Top}$$
ist  ein Faserfunktor und 
ein  Morphismus $(\varphi,f)$ in $ \op{Ens}_{/\op{Top}}$ ist genau dann
kartesisch, wenn das zugeh"orige Diagramm $$\begin{array}{ccc}
  \bar{\mathcal F}&\ra &\bar{\mathcal G}\\
\da&&\da\\
X&\ra&Y
\end{array}$$
ein kartesisches Diagramm von topologischen R"aumen ist.
\end{Beispiel}




\begin{Beispiel}[\textbf{Garbenfaserung, Varianten}]
  Analog zu \ref{GarbF} definieren wir die Kategorie 
$\op{Ab}_{/\op{Top}}$ der Garben von abelschen Gruppen auf topologischen 
R"aumen. Auch in diesem Fall ist das Vergessen der Garbe 
offensichtlich ein 
Faserfunktor $\op{Ab}_{/\op{Top}}\ra \op{Top}$.\end{Beispiel}
 \begin{Bemerkungl}[\textbf{Eindeutigkeit einer Zerf"allung}] 
    Eine Zerf"allung eines Faserfunktors 
ist \glqq eindeutig bis auf eindeutigen 
Isomorphismus\grqq, wie wir bereits in \ref{ZOM} gesehen hatten.  
 Jeder Faserfunktor besitzt eine Zerf"allung, 
aber eben  meist   viele verschiedene  Zerf"allungen.
% Unsere R"uckholfunktoren aus \ref{KaFax} bilden eine Zerf"allung
% des Faserfunktors  $\op{Ens}_{\op{Top}}\ra \op{Top}$ aus \ref{EnsTo}.
% In derselben Weise kann man auch
%  eine Zerf"allung
% des Faserfunktors  $\op{Ab}_{\op{Top}}\ra \op{Top}$ aus \ref{EnsTo}
% angeben.
  \end{Bemerkungl} 

 \begin{Beispiel}[\textbf{Zerf"allung der Garbenfaserung}]
    Gegeben eine stetige Abbildung $f: X \ra Y$ k"onnen 
 wir einen
    R"uckholfunktor\index{)6ast@$f^*$ R"uckzug!von Garbe}
$$
f^{\ast}: \op{Ens}_{/Y} \ra \op{Ens}_{/X}
$$ 
der Garbenfaserung konstruieren
als die Zuordnung, die jeder Garbe $\cal{F}$ auf $Y$ die Garbe der
stetigen Schnitte des Faserprodukts des \'etalen Raums von $\cal{F}$
mit $X$ zuordnet.  In Formeln setzen wir also
$$ f^{\ast} \cal{F}\pdef \cal{S}_X(X\times_{Y} \bar{\cal{F}})$$
Die Garbe $ f^{\ast} \cal{F}$ hei"st das {\bf inverse
  Bild}\index{inverses Bild!einer Garbe} der Garbe $\mathcal F$ unter
$f$.  Der Funktor $f^\ast$ hei"st das {\bf Zur"uckholen} oder
gleichbedeutend {\bf Zur"uckziehen von Garben}.\index{Zur"uckholen!von
  Garben} \index{Zur"uckziehen!von Garben}
\label{KaFax}
Auf dieselbe Weise kann man eine Zerf"allung des
Faserfunktors $\op{Ab}_{/\op{Top}}\ra \op{Top}$ konstruieren.
\end{Beispiel}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Diskussion der Notation}]
In der Literatur ist f"ur den R"uckzug einer Garbe von Mengen
die Notation $f^{-1}\mathcal F$ 
"ublich.\index{)6aa@$f^{-1}$ {\it R"uckzug einer Garbe}}
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}\label{IBGax}
Jeder R"uckzug eines \'etalen Morphismus ist \'etale nach \eref{REEn}{TF}, 
folglich liefert die
  Adjunktion \ref{ADJS} einen Hom"oomorphismus von \'etalen R"aumen
  $$\overline{f^{\ast}\cal{F}} \overset{\sim}{\ra} X \times_{Y}
  \bar{\cal{F}} $$ "uber $ X$. Ich hoffe, da"s diese Erkenntnis eine 
gewisse Anschauung
  f"ur das inverse Bild einer Garbe gibt. 
\end{Bemerkungl}
  \begin{Beispiel}
    Das Zur"uckholen  von Garben
unter der Einbettung einer Teilmenge haben wir bereits in
    \ref{EsRg} als \glqq Einschr"ankung\grqq\  kennengelernt.
  \end{Beispiel}
  \begin{Beispiel}[\textbf{Kohomologie filtrierter R"aume, woanders}] 
    Sei $X$ ein topologischer Raum mit einer Folge\label{SpFTR}
    \begin{equation*}
      X = X_{a} \supset X_{a+1} \supset \ldots \supset X_b  = \emptyset
    \end{equation*}
    von abgeschlossenen Teilr"aumen.  Sei $\mathcal F \in \op{Der}^{+}
    (\op{Ab}_{/X})$ ein gegen die Pfeile beschr"ankter Komplex abelscher Garben
    auf $X$. Um die Hyperkohomolgie $\mathbb H^n (X;\mathcal F)$ zu berechnen,
    w"ahlt man eine gegen die Pfeile beschr"ankte
injektive Aufl"osung $\mathcal F \qri \mathcal I$ und
    findet per definitionem
    $
      \mathbb H^n (X; \mathcal F) = \mathcal H^n \Gamma (X;\mathcal I^\ast)
    $.
    Der Komplex der globalen Schnitte $\Gamma (X; \mathcal I^n)$ ist nun
    sicher filtriert durch die
    \begin{equation*}
      \Gamma (X; \mathcal I^n)^{\geq q} 
      := \left\{ s \in \Gamma (X;\mathcal I^n) \mid
        \op{sup} s \subset X_q\right\}
    \end{equation*}
    Seine Kohomologie ist also nach \ref{SpeSn} 
und \ref{KuEG} \emph{(zu erg"anzen!)} der Grenzwert einer
    Spektralsequenz mit $E_1$-Term
    \begin{equation*}
      E_1^{p,q} = \mathbb H^{p+q} i^!_q \mathcal F
    \end{equation*}
    f"ur $i_q : X_q \backslash X_{q+1} \hookrightarrow X$ die Einbettung
    und mit einem Differential $\partial_r$ vom Bigrad $(1-r, r)$.
  \end{Beispiel}





\begin{proof}
Wir definieren  f"ur ein Raumpaar  $(X, A)$  
den {\bf Komplex
der relativen Grenzketten} als den Kolimes
$${\op{G}}(X,A)\pdef\varinjcol({\op{S}}(X,A)\stackrel{U}{\ra}{\op{S}}(X,A)
\stackrel{U}{\ra}\ldots)$$
Die Exaktheit  filtrierender Kolimites zeigt, da"s die kanonischen Abbildungen Isomorphismen 
$$\op{H}_q(X,A)=\mathcal H_q{\op{S}}(X,A)\sira\mathcal H_q{\op{G}}(X,A)$$
auf der Homologie liefern. Sie liefert des weiteren
 f"ur jedes Raumpaar eine
kurze exakte Sequenz von Kettenkomplexen 
${{\op{G}}}(A)\hra {{\op{G}}}(X) \sra {{\op{G}}} (X,A)$.
Gegeben ein lokal kompakter Hausdorffraum $X$ und ein Kompaktum $K\subset X$ 
erhalten wir mit unseren Vor"uberlegungen zur derivierten Dualit"at 
\ref{VHAj}  Quasiisomorphismen %\label{SKHKc}
$${{\op{S}}}^\ast(X,X\backslash K)
\qri \mathbb D({{\op{S}}}(X,X\backslash K))
\qli \mathbb D({{\op{G}}}(X,X\backslash K))\qri 
\Gamma_K(X;\mathcal G_X)$$
Bilden wir auf beiden Seiten den Kolimes "uber alle Kompakta, 
so erhalten wir einen Quasiisomorphismus 
$$\varinjcol_K {{\op{S}}}^\ast(X,X\backslash K)
\qri\Gamma_!(X;\mathcal G_X)$$ und damit  Isomorphismen
${\op{H}}^q_!(X;\DZ)_{\op{sing}}\sira \mathcal H^q\Gamma_!(X;\mathcal G_X)$.
Wie wir beim Beweis von \ref{SKG} bereits gezeigt haben,
ist f"ur lokal singul"ar-azyklische R"aume
andererseits der Komplex der Grenzkokettengarben
 eine welke Aufl"osung der konstanten Garbe. 
Da welke Garben $\Gamma_!$-azyklisch sind nach \ref{WKK}, 
liefert \ref{DAZO} kanonische Isomorphismen 
${\op{H}}^q_!(X;\DZ)_{\op{garb}}\sira \mathcal H^q\Gamma_!(X;\mathcal G_X)$. 
Der Satz folgt.
\end{proof}

 \begin{Definition}
Ein Komplex in einer beliebigen Kategorie mit Nullobjekt
hei"st \defind{be\-schr"ankt gegen die Pfeile} genau dann, wenn
wir gegen die Richtung der Pfeile gehend irgendwann
nur noch das Nullobjekt treffen.
Die Homotopiekategorie aller gegen die Pfeile
beschr"ankten Komplexe in 
einer additiven Kategorie $\cal I$ bezeichnen wir mit $\op{Hot^{+}}( \cal{I})$.
\end{Definition}

\begin{Lemma}\label{FIA}
Sei $\cal A$ eine abelsche Kategorie.
Ist $A^{\ast} \qri B^{\ast}$ ein Quasiisomorphismus in
$\op{Hot}(\cal{A})$ und
$I^{\ast}\in \op{Hot}^{+}(\cal{A})$ ein 
gegen die Pfeile beschr"ankter Komplex von injektiven Objekten,
so induziert die Verkn"upfung mit unserem Quasiisomorphismus
eine Bijektion
$$\op{Hot}_\cal{A}(B^{\ast},I^{\ast})\sira 
\op{Hot}_\cal{A}(A^{\ast},I^{\ast})$$ 
\end{Lemma}
\begin{proof}[Beweis]
Vervollst"andigen wir unseren Quasiisomorphismus durch seinen
Abbildungskegel $K^{\ast}$ zu einem ausgezeichneten Dreieck, 
so mu"s dieser
Abbildungskegel $K^{\ast}$ exakt sein und wir folgern
aus \ref{IaU} in der Homotopiekategorie das Verschwinden von Morphismenr"aumen
$\op{Hot}([-1]K^{\ast},I^{\ast})= \op{Hot} (K^{\ast},I^{\ast})=0$.
Mit der langen exakten Sequenz \ref{Hh} folgt das Lemma.
\end{proof}



\subsection{Definition der Garbenkohomologie}
\begin{Bemerkungl}
Die gleich folgende Definition der Garbenkohomologie
scheint mir  
verheerend unanschaulich. 
Leider kenne ich  keine anschauliche Definition 
dieses Konzeptes.
Anstelle von  Anschaulichkeit hat die Garbenkohomologie 
jedoch sehr gute formale
Eigenschaften zu bieten, die es erm"oglichen, sie in vielen Anwendungen
zu identifizieren mit technisch im allgemeinen weniger gutartigen aber
daf"ur anschaulichen 
oder  gut berechenbaren
Theorien wie der singul"aren
Kohomologietheorie, der \v{C}ech-Kohomologie
oder der de-Rham-Kohomologie.
In typischen Anwendungen
kann man die
Garbenkohomologie
sogar mit mehreren derartigen Theorien 
identifizieren und so bemerkenswerte Identit"aten 
erhalten.
Das wird auch eine Weile die Hauptmotivation bleiben m"ussen,
denn die Grundlagen zu legen ist m"uhsam: Die Funktorialit"at der
Garbenkohomologie zeigen wir erst in 
\ref{GKFU}, und die Homotopieinvarianz mu"s bis
\ref{HTGKO} warten.
\end{Bemerkungl}




\begin{Definition}\label{DGKoSalt}
Sei $\cal{F}$ eine abelsche Garbe auf einem
Raum $X$.
\begin{enumerate}
\item
Die \defnoind{Garbe der unstetigen Schnitte von 
$\cal{F}$}\index{Garbe der unstetigen Schnitte} ist die
Garbe ${\op{G}} \cal{F},$ die jeder offenen Teilmenge $
 U
\co X
$ das Produkt der Halme von $\cal{F}$ an allen Punkten  $x\in U$ zuordnet, 
in Formeln
$$({\op{G}}\cal{F})(U) = \prod_{x\in U} \cal{F}_{x}$$ 
mit den offensichtlichen Restriktionsabbildungen.
Wir haben eine kanonische Injektion $\cal{F}
\hookrightarrow {\op{G}}\cal{F}$ gegeben durch $s \mapsto
(s_{x})_{x \in U}$ f"ur $s \in \cal{F}(U)$;
\item
Die 
{\bf Godement-Aufl"osung von}\index{Godement-Aufl"osung} 
$\cal{F}$ ist der exakte
Komplex von abelschen Garben
$\cal{F} \hookrightarrow {\op{G}}^{0}\cal{F} \ra {\op{G}}^{1}\cal{F}
\ra \ldots$,
den wir nach \ref{AEXa} erhalten durch die Vorschrift
$$\begin{array}{lll}
{\op{G}}^{0}\cal{F} &\pdef &{\op{G}}\cal{F}\\[2mm]
{\op{G}}^{1}\cal{F} &\pdef &
{\op{G}} (\op{cok} (\cal{F} \ra {\op{G}} \cal{F}))
\text{ und dann
induktiv}\\[2mm]
{\op{G}}^{i}\cal{F}& \pdef &{\op{G}} (\op{cok} (
{\op{G}}^{i-2}\cal{F} \ra {\op{G}}^{i-1}\cal{F})) \text{ f"ur }
i\geq 2;\end{array}$$
\item
Die  \defnoind{$q$-te Kohomologiegruppe} 
{\bf von $X$ mit Koeffizienten in $\cal{F}$}
\index{Kohomologie!mit Koeffizienten in Garbe}\index{Garbenkohomologie}
ist die abelsche Gruppe $\op{H}^{q}(X;\cal{F}),$ 
die wir erhalten
als die $q$-te Kohomologiegruppe des Komplexes
$\ldots \ra 0 \ra \Gamma {\op{G}}^{0} \cal{F} \ra \Gamma
{\op{G}}^{1} \cal{F} \ra \ldots$
der globalen Schnitte der Godement-Aufl"osung von $\cal{F},$ in
Formeln
$$\op{H}^{q}(X;\cal{F})\pdef \cal{H}^{q}(\Gamma{\op{G}}^{\ast} \cal{F})$$
\item
Jeder Morphismus von abelschen Garben $\cal{F} \ra \cal{F}^{\prime}$ liefert
in offensichtlicher Weise einen Morphismus ${\op{G}} \cal{F} \ra
{\op{G}}\cal{F}^{\prime}$ zwischen den zugeh"origen Garben unstetiger
Schnitte, dann induktiv einen Morphismus von Komplexen von Garben
${\op{G}}^{\ast}\cal{F} \ra {\op{G}}^{\ast} \cal{F}^{\prime},$
dann eine Kettenabbildung
$\Gamma{\op{G}}^{\ast}\cal{F} \ra \Gamma{\op{G}}^{\ast} \cal{F}^{\prime}$
und so schlie"slich Abbildungen zwischen den Kohomologiegruppen.
Auf diese Weise wird die $q$-te Kohomologie ein Funktor
von den abelschen Garben auf  $X$ in die abelschen Gruppen
$$\op{H}^{q}=\op{H}^{q}(X;\;) : \op{Ab}_{/X} \ra
\op{Ab}$$
\end{enumerate}
\end{Definition}
\begin{Bemerkungw}
  Die Garbenkohomologie ${\op{H}}^{q}(X;\;)$
 wird sich in \ref{dBKK} als der 
\glqq $q$-te rechtsderivierte Funktor 
${\op{R}}^{q}\Gamma(X;\;)$ des Funktors der globalen Schnitte\grqq\  
 erweisen. 
\end{Bemerkungw}
\begin{Bemerkungl}\label{HoCalt}
Nat"urlich haben wir $\op{H}^{q}(X ;\cal{F})=0$ f"ur $q< 0$ und die
exakte Sequenz $0\ra \Gamma \cal{F} \ra \Gamma {\op{G}}^{0}\cal{F}
\ra \Gamma {\op{G}}^{1}\cal{F}$ nach
\ref{GlLa}
liefert einen kanonischen
Isomorphismus
$$\Gamma \cal{F}\sira \op{H}^{0}(X;\cal{F})$$
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Anschauung f"ur h"ohere Garbenkohomologie}] 
Wie bereits erw"ahnt kann ich f"ur die Bedeutung obiger Definition
der Garbenkohomologie im Fall $q>0$ leider keinerlei Anschauung anbieten. 
In \ref{CGa} zeigen wir jedoch, da"s unsere 
Garbenkohomologie f"ur $q=1$ mit der 
\v{C}ech-Kohomologie "ubereinstimmt, deren Bedeutung wir bereits ausf"uhrlich
diskutiert haben.
Wir werden dar"uber hinaus
f"ur einen \glqq parakompakten\grqq\  und lokal zusammenziehbaren Raum
in \ref{SiKo}
nat"urliche Isomorphismen 
$$\op{H}^{q}(X;A)_{\op{sing}} \sira \op{H}^{q}(X;A_{X})$$
zwischen der singul"aren Kohomologie
von $X$ mit Koeffizienten in einer abelschen Gruppe
$A$ und der Garbenkohomologie von $X$
mit Koeffizienten in der konstanten
Garbe $A_{X}$ konstruieren. Weiter hoffe ich, Sie davon zu "uberzeugen, da"s 
die Garbenkohomologie im
allgemeinen ein sehr viel st"arkeres und flexibleres 
Werkzeug ist als die singul"are Kohomologie.
Die Garbenkohomologie mit konstanten Koeffizienten
notieren wir auch 
$$\op{H}^{q}(X;A_{X})=\op{H}^{q}(X;A)_{\op{garb}}=\op{H}^{q}(X;A)$$
wobei\index{H@$\op{H}^{q}_{\op{garb}}$ Garbenkohomologie}
die Notation $\op{H}^{q}(X;A)$ sowohl singul"are Kohomologie als
auch Garbenkohomologie bedeuten kann und die genaue 
Bedeutung jeweils aus dem Kontext  erschlossen werden mu"s.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
Die Schnitte 
unserer \glqq Garbe der unstetigen Schnitte\grqq\  ${\op{G}}\cal{F}$
sind nur "uber offenen Teilmengen unstetige
Schnitte in den \'etalen Raum der urspr"unglichen Garbe.
Die Halme der Garbe der unstetigen Schnitte einer Garbe
sind im allgemeinen sehr viel gr"o"ser als die Halme der
urspr"unglichen Garbe.
\end{Bemerkungl}





\begin{Proposition}[\textbf{Exaktheiten der Godementaufl"osung}] 
Ist $\cal{F}^{\prime} \rightarrow \cal{F} \rightarrow
\cal{F}^{\prime\prime}$ eine exakte Sequenz von abelschen Garben auf
einem topologischen Raum, so sind die auf den\label{EPr}
Garben der Godement-Aufl"osungen induzierten Sequenzen
sogar exakte
Sequenzen in der Kategorie der abelschen Pr"agarben
$${\op{G}}^{i}\cal{F}^{\prime} \ra {\op{G}}^{i}\cal{F} \ra
{\op{G}}^{i}\cal{F}^{\prime\prime}$$
\end{Proposition}

\begin{proof}[Beweis]
Ohne Beschr"ankung der Allgemeinheit d"urfen wir
von einer kurzen exakten Sequenz
$\cal{F}^{\prime} \hookrightarrow \cal{F} \sra
\cal{F}^{\prime\prime}$ ausgehen.
Erg"anzen wir sie zu einem kommutativen
Diagramm
$$\begin{array}{ccccc}
\cal{F}^{\prime} &\hra & \cal{F} &\sra
&\cal{F}^{\prime\prime}\\
\downarrow & &\downarrow & &\downarrow \\
{\op{G}} \cal{F}^{\prime} &\ra &{\op{G}}\cal{F}
&\ra &{\op{G}}\cal{F}^{\prime\prime}\\
\downarrow & &\downarrow & & \downarrow \\
\cal{K}^{\prime} & \rightarrow & \cal{K} & \rightarrow
&\cal{K}^{\prime\prime}
\end{array}$$
mit im Garbensinne exakten Vertikalen, so ist die mittlere Horizontale
exakt als Sequenz von Pr"agarben nach
Konstruktion. Dann ist sie erst recht
exakt als Sequenz von Garben und das
Neunerlemma angewandt auf die Halme
zeigt, da"s auch die unterste Zeile exakt
ist auf den Halmen, also exakt ist als Sequenz von Garben.
Die Proposition folgt durch Induktion.
\end{proof}
\begin{Definition}
Sei $\cal{F}^{\prime} \hookrightarrow \cal{F} \twoheadrightarrow
\cal{F}^{\prime\prime}$ eine kurze exakte Sequenz von abelschen Garben auf
einem topologischen Raum $X$.
Nach \ref{EPr} f"uhrt sie zu einer kurzen exakten Sequenz von
Komplexen von abelschen Gruppen\label{LESGKalt} 
$$\Gamma {\op{G}}^{\ast} \cal{F}^{\prime} \hookrightarrow
\Gamma {\op{G}}^{\ast} \cal{F} \twoheadrightarrow \Gamma
{\op{G}}^{\ast}\cal{F}^{\prime\prime}$$
Die nach \eref{KeSK}{TS}
 zugeh"orige lange exakte Homologiesequenz hat die Gestalt
$$\op{H}^{0}(X;\cal{F}^{\prime})\hra \op{H}^{0}(X;\cal{F})\ra
\op{H}^{0}(X;\cal{F}^{\prime\prime}) \ra \op{H}^{1}(X;\cal{F}^{\prime}) \ra
\op{H}^{1}(X;\cal{F}) \ra \ldots$$
und hei"st die zur
kurzen exakten Sequenz von Garben
$\cal{F}^{\prime} \hookrightarrow
\cal{F} \twoheadrightarrow \cal{F}^{\prime\prime}$ geh"orige \defnoind{lange
exakte Sequenz der 
Garbenkohomologie}.\index{lange exakte Sequenz!der Garbenkohomologie} 
\end{Definition}



\begin{Bemerkungw}
  Die lange exakte Sequenz der Garbenkohomologie
 wird sich in \ref{EDF} als Spezialfall der 
\glqq langen exakten Sequenz der derivierten Funktoren\grqq\  
 erweisen. 
\end{Bemerkungw}
\begin{Bemerkunge}
  F"ur lokal zusammenziehbare \glqq parakompakte\grqq\   
R"aume spezialisiert diese lange
exakte Sequenz
unter der Identifikation \ref{SiKo} von Garbenkohomologie und
  singul"arer Kohomologie zu unserer Bockstein-Sequenz \eref{BoHK}{TS}.
\end{Bemerkunge}




\subsubsection*{"Ubungen}
\begin{Ubung}
Man gebe unter der Annahme $X$ lokal wegzusammenh"angend 
f"ur jede abelsche Gruppe $A$ Isomorphismen
$\op{H}^{0}(X;A)_{\op{sing}} \sira \op{H}^{0}(X;A_{X})$ an.
\end{Ubung}




\begin{Ubung}[\textbf{Produkte von Garben}]
In\index{Produkt!von Garben}\label{PvGa}  
 der Kategorie der Pr"agarben "uber einem
gegebenen Raum konstruiert man leicht beliebige
Produkte, und dieselbe Konstruktion
liefert auch Produkte in der Kategorie der Garben.
Diese Produkte vertauschen mit dem Bilden der 
globalen Schnitte, aber ein Produkt von Epimorphismen
von abelschen Garben mu"s nicht notwendig wieder ein Epimorphismus sein, 
und der Halm eines Produkts an einer vorgegebenen Stelle kann echt
gr"o"ser sein als das Produkt der Halme.
Deshalb vertauscht das Bilden von Produkten von abelschen Garben 
im allgemeinen
\emph{nicht} mit dem Bilden der h"oheren Kohomologiegruppen.
\end{Ubung}
\begin{Ubung}[\textbf{Koprodukte von Garben}]
In der Kategorie der abelschen Pr"agarben "uber einem
gegebenen Raum konstruiert man leicht beliebige
Koprodukte. Das Pr"agarben-Koprodukt einer Familie von Garben
mu"s  nicht notwendig wieder eine Garbe sein.   
Man erh"alt jedoch offensichtlich ein Koprodukt in der
 Kategorie der Garben als Garbifizierung des Pr"agarben-Koprodukts.
\end{Ubung}
\begin{Ubung}\label{OTP}
Ist ein Raum eine disjunkte Vereinigung von offenen Teilmengen,
so ist die Kohomologie einer Garbe darauf das Produkt der Kohomologien
ihrer Restriktionen auf besagte offene Teilmengen.
\end{Ubung}

\begin{Bemerkungl}
Es kann durchaus Pr"agarben geben, die in 
gewisser Weise \glqq noch st"arker lokalisiert\grqq\  sind
als unsere Wolkenkratzer.
Haben wir zum Beispiel einen zweipunktigen Raum vor uns mit einem
offenen und einem abgeschlossenen Punkt, so ordnet der 
Wolkenkratzer beim offenen Punkt jeder nichtleeren offenen 
Menge dieselbe Menge zu, und wir k"onnten stattdessen auch die Pr"agarbe 
betrachten, die dem ganzen Raum die einpunktige Menge zuordnet und 
dem offenen Punkt eine beliebige Menge mit ausgezeichnetem Element.
\end{Bemerkungl}

\subsection{Singul"are Kohomologie als
Garbenkohomologie}

\begin{Bemerkungl}
  In diesem Abschnitt soll gezeigt werden, da"s 
f"ur lokal zusammenziehbare parakompakte R"aume die
Garbenkohomologie mit der singul"aren Kohomologie "ubereinstimmt.
Vom rein logischen Standpunkt aus gesehen ist das 
"uberfl"ussig. Es erlaubt jedoch, Anschauung aus der
singul"aren Kohomologie in
die Garbenkohomologie zu "ubertragen.
\end{Bemerkungl}





\begin{proof}[Beweis]
F"ur  $X$ parakompakt sind die Garben $\cal{S}^q_X$ weich
nach dem anschlie"senden
Lemma \ref{www} und damit azyklisch nach \ref{waz}, da wir unseren Raum
ja parakompakt angenommen hatten. Nach \ref{AZA} ist folglich
die zweite Abbildung in obiger Sequenz 
ein Isomorphismus.
Immer unter der Annahme  $X$ parakompakt zeigen wir 
dann in
Lemma \ref{hs}, da"s auch die erste Abbildung
ein Isomorphismus ist.
Damit folgt der im ersten Teil des Satzes behauptete Isomorphismus zwischen
der singul"aren Kohomologie und der Garbenkohomologie.
Um die im zweiten Teil des Satzes behauptete Funktorialit"at dieses
Isomorphismus zu zeigen, betrachten wir 
eine stetige Abbildung von 
topologischen R"aumen
$f:X\ra Y$.  Die Verkn"upfungen 
${\op{S}}^q (V)\ra {\op{S}}^q (f^{-1}(V))\ra \cal{S}^q_X(f^{-1}(V))$ 
 induzieren vermittels der universellen Eigenschaft der
Garbifizierung Garbenhomomorphismen 
$\cal{S}^q_Y\ra f_\ast\cal{S}^q_X$. Mithilfe unserer Adjunktion
\ref{AdIn} erhalten wir daraus weiter
 Garbenhomomorphismen $f^\ast\cal{S}^q_Y\ra \cal{S}^q_X$.
Diese definieren  einen Morphismus von
Komplexen von Garben $\tau: f^\ast\cal{S}^\ast_Y\ra \cal{S}^\ast_X$,
und dieser Morphismus beziehungsweise sein Effekt auf globalen Schnitten
kann hinwiederum eingef"ugt werden in  kommutative Diagramme
\begin{displaymath}
\xymatrix{
{\op{S}}^\ast X \ar[r] &\Gamma \mathcal S^\ast_X &\mathbb Z_X \ar[r] 
&\mathcal S^\ast_X\\
& \Gamma f^\ast \mathcal S^\ast_Y \ar[u]_{\Gamma \tau}
&f^\ast  \mathbb Z_Y \ar[r] \ar[u]^\wr&f^\ast \mathcal S^\ast_Y\ar[u]_{\tau}\\
{\op{S}}^\ast Y\ar[uu]^{f^{\ast}} \ar[r] &\Gamma \mathcal S^\ast_Y \ar[u] & &\\
}
\end{displaymath}
Wenden wir hier auf das linke Diagramm $\mathcal{H}^q$ an, 
so erhalten wir die linke H"alfte eines
kommutativen Diagramms
\begin{displaymath}
\xymatrix{
{\op{H}}^q_{\op{sing}} X \ar[r] &\mathcal{H}^q \Gamma \mathcal S_X^\ast \ar[r] 
&{\op{H}}^q_{\op{garb}} X\\
& \mathcal{H}^q \Gamma f^\ast \mathcal S_Y^\ast \ar[r]\ar[u] 
& {\op{H}}^q_{\op{garb}} X\ar@{=}[u]\\
{\op{H}}^q_{\op{sing}} Y \ar[uu]^{f^\ast} \ar[r] 
& \mathcal H^q \Gamma \mathcal S^\ast_Y \ar[u]
\ar[r]& {\op{H}}^q_{\op{garb}}Y\ar[u]^{f^{\sharp}}
}
\end{displaymath}
In der rechten H"alfte sind die Horizontalen als nat"urliche 
Abbildungen im Sinne 
von \ref{DKM} zu verstehen.
Die Kommutativit"at des unteren Quadrats folgt aus 
\ref{Fazy}, die Kommutativit"at
des oberen mithilfe unseres rechten Quadrats 
von weiter oben aus
\ref{NAZ}.
\end{proof}



\begin{Lemma}\label{www}
Auf jedem parakompakten Raum
 sind die Garben
der lokalen singul"aren Koketten weich.
\end{Lemma}
\begin{Bemerkunge}
Sind alle offenen Teilmengen unseres Raums parakompakt,
ist in anderen Worten unser Raum erblich parakompakt, 
so sind die Garben\label{weSK} 
der lokalen singul"aren Koketten nach \ref{PKs} sogar welk.
\end{Bemerkunge}
\begin{proof}[Beweis]
Sei $X$ unser Raum.
Einen Schnitt der Garbe
der lokalen singul"aren Koketten
"uber einer abgeschlossenen Menge $A\As X$
k"onnen wir zun"achst nach \ref{AuW} ausdehnen zu einem Schnitt $s$
auf einer offenen Umgebung $U\co X$ von $A$.
Da $X$ nach \ref{PKN} normal ist, finden wir $V\co X$ mit
$A\subset V\subset\bar{V}\subset U$.
Jetzt konstruieren wir
einen Endomorphismus der
Pr"agarbe der singul"aren Koketten auf $U$, indem wir einem Schnitt,
d.h.\ einer Funktion auf den
Simplizes diejenige neue Funktion zuordnen, die dasselbe macht mit allen
Simplizes aus $V$ und Null aus allen Simplizes, die nicht ganz in $V$ liegen.
Lassen wir den auf der Garbifizierung induzierten Endomorphismus
auf unsere Ausdehnung $s$ los, so erhalten wir eine Ausdehnung $\tilde{s}$,
die
auf $U\backslash \bar{V}$ verschwindet. 
Damit k"onnen wir unsere abge"anderte Ausdehnung
$\tilde{s}$  aber durch Null auf ganz $X$ fortsetzen. 
\end{proof}



\subsection{Reste}
  Ist andererseits
$f:X\ra Y$ ein Sph"arenb"undel, hat also jeder Punkt
in $Y$ eine Umgebung $U$ derart, da"s es einen mit der Projektion auf $U$ 
vertr"aglichen Hom"oomorphismus $f^{-1}(U)\sira U\times S^n$ mit festem
$n\geq 1$ gibt,
so verschwindet ${\op{R}}^i f_{(\ast)}\DZ_X$ f"ur $i\neq 0,n$ und
wir haben ${\op{R}}^0 f_{(\ast)}\DZ_X\cong\DZ_Y$
und ${\op{R}}^n f_{(\ast)}\DZ_X$ ist eine lokal konstante, ja lokal zu
$\DZ_Y$ isomorphe Garbe auf $Y$. 
Man folgert  das unmittelbar aus dem Satz f"ur $Y$  
  lokal zusammenziehbar. Im allgemeinen wird es erst aus 
dem Basiswechsel \ref{DeBaW} folgen, angewandt auf 
das kartesische Diagramm 
\begin{displaymath}
\xymatrix{
S^n\times U \ar[r]^q \ar[d]_g & S^n\ar[d]^f\\
U \ar[r]^p &\op{top}
}
\end{displaymath}
und die 
konstante Garbe auf $S^n$.

\emph{Sp"ater!} die
lange exakte Sequenz der Garbenkohomologie \ref{LESGK} und die
lange exakte Sequenz der Garbenkohomologie 
mit kompaktem Tr"ager \ref{lekk}.


\begin{Beispiele}
Ein injektives Objekt ist $F$-azyklisch f"ur jeden linksexakten
Funktor $F$.
Eine $\Gamma$-azyklische Garbe hatten wir k"urzer eine azyklische
Garbe genannt.
Kompaktweiche Garben sind $\Gamma_{!}$-azyklisch 
auf lokal kompakten Hausdorff-R"aumen
nach \ref{KwA}.
\end{Beispiele}







\begin{Bemerkungl}\label{AdN}
Ist $X$ ein Hausdorffraum, so  liefert
f"ur jede beliebige offene Einbettung $j:U\hra X$ und jede abelsche Garbe 
$\mathcal F\in\op{Ab}_{/X}$   das
\glqq Ausdehnen eines Schnittes durch Null\grqq\   eine Einbettung
$\Gamma_{!} (U;j^\ast\cal{F})\hra \Gamma_{!} (X;\cal{F})$.
Nach \ref{RIGO} erh"alt $j^\ast$ die 
Injektivit"at abelscher Garben.
F"ur jede offene Einbettung $j:U\hra X$ und jede abelsche Garbe 
$\cal{F}$ auf $X$ liefert
unsere Ausdehnung durch Null folglich nat"urliche Abbildungen
$${\op{H}}^q_{!} (U;j^\ast\cal{F})\ra {\op{H}}^q_{!} (X;\cal{F})$$ 
und insbesondere
auch  nat"urliche Abbildungen
${\op{H}}^{q}_{!} (U;G)\ra {\op{H}}^{q}_{!} (X;G)$.
Man nennt sie das 
{\bf Ausdehnen durch Null}\index{Ausdehnen durch Null!f"ur ${\op{H}}^q_{~!}$}  
auf der Kohomologie mit kompaktem Tr"ager.
Offensichtlich ist das Ausdehnen durch Null f"ur jedes feste $G$ 
ein Funktor von der Kategorie der 
Hausdorffr"aume mit offenen Einbettungen als Morphismen in die
Kategorie der abelschen Gruppen.
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl}\label{lekk}
Jede kurze exakte Sequenz $\cal{F}^{\prime}
\hookrightarrow \cal{F} \twoheadrightarrow \cal{F}^{\prime\prime}$
von abelschen Garben
liefert mit \ref{EPr} eine kurze exakte Sequenz von Garbenkomplexen
$\cal{G}^{\ast}\cal{F}^{\prime} \hookrightarrow
\cal{G}^{\ast} \cal{F} \twoheadrightarrow
\cal{G}^{\ast}\cal{F}^{\prime\prime}$
und schlie"slich mit \ref{GcW} 
eine kurze exakte Sequenz von Kettenkomplexen
$\Gamma_{!}\cal{G}^{\ast}\cal{F}^{\prime} \hookrightarrow
\Gamma_{!}\cal{G}^{\ast} \cal{F} \twoheadrightarrow
\Gamma_{!}\cal{G}^{\ast}\cal{F}^{\prime\prime}$ und mit \eref{KeSK}{TS} dann die
{\bf lange exakte Sequenz der Garbenkohomologie mit kompaktem Tr"ager}
$$\ldots \ra {\op{H}}_{!}^{q}\cal{F}^{\prime} \ra {\op{H}}^{q}_{!}\cal{F} \ra
{\op{H}}^{q}_{!} \cal{F}^{\prime\prime} \ra
{\op{H}}^{q+1}_{!}\cal{F}^{\prime}\ra \ldots$$
Ist $\cal{F} \hookrightarrow \cal{A}^{0} \ra \cal{A}^{1}\ra
\ldots$ eine Aufl"osung, so erhalten wir f"ur alle $q$
genau wie in \ref{DKM} 
nat"urliche Abbildungen
$\op{nat}:\cal{H}^{q}\Gamma_{!} \cal{A}^{\ast} \ra {\op{H}}^{q}_{!}\cal{F}$
"uber eine Spektralsequenz. Ist\index{nat@$\op{nat}$} 
ein kommutatives Diagramm
$$\begin{array}{ccccccccc}
\cal{F}&\hookrightarrow &\cal{A}^{0}& \ra & \cal{A}^{1}& \ra
&\cal{A}^{2} &\ra & \ldots\\
\downarrow & & \downarrow & &\downarrow & & \downarrow & & \\
\cal{G}&\hookrightarrow &\cal{B}^{0}&\ra & \cal{B}^{1}& \ra
&\cal{B}^{2} &\ra &\ldots
\end{array}$$
gegeben mit Aufl"osungen von abelschen Garben 
$\cal{F}$  beziehungsweise $\cal{G}$ als Zeilen,
so kommutiert wieder
mit den offensichtlichen Vertikalen und den eben beschriebenen
nat"urlichen Abbildungen als Horizontalen das Diagramm
$$\begin{array}{ccc}
\cal{H}^{q}\Gamma_! \cal{A}^{\ast} & \ra & \op{H}_!^{q}\cal{F}\\
\downarrow & & \downarrow \\
 \cal{H}^{q}\Gamma_! \cal{B}^{\ast} & \ra &\op{H}_!^{q} \cal{G}
\end{array}$$
Gilt schlie"slich
${\op{H}}^{i}_{!}\cal{A}^{j}=0$ f"ur alle $i>0$ und $j\geq 0$, so sind
mit denselben Argumenten wie in \ref{AZA}
unsere nat"urlichen Abbildungen s"amtlich Isomorphismen
$$\op{nat}:\cal{H}^{q}\Gamma_{!} \cal{A}^{\ast} \sira
{\op{H}}^{q}_{!}\cal{F}$$
Ganz allgemein bezeichnen wir eine abelsche Garbe
$\cal{A}$ als 
{\bf $\Gamma_!$-azyklisch}\index{G-azyklisch@$\Gamma_{~!}$-azyklisch} 
genau
dann, wenn gilt ${\op{H}}^{i}_{!}\cal{A}=0$ f"ur alle $i>0$.
Die vorhergehende Aussage k"onnen wir dann dahingehend zusammenfassen,
da"s die {\bf Kohomologie mit kompaktem Tr"ager  mit 
beliebigen $\Gamma_!$-azyklischen Aufl"osungen berechnet werden kann}.
Wie in \ref{ZHGJ} kann man  mithilfe injektiver Aufl"osungen auch
unschwer einsehen, da"s die nat"urliche Abbildung zur Godement-Aufl"osung
schlicht die Identit"at 
$\op{nat}=\op{id}:\cal{H}^q\Gamma_{!}\cal{G}^\ast\cal{F}\sira
{\op{H}}^{q}_{!}\cal{F}$ ist.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungw}
  Die lange exakte Sequenz der Garbenkohomologie
mit kompaktem Tr"ager wird sich in \ref{EDF} als Spezialfall der 
\glqq langen exakten Sequenz der derivierten Funktoren\grqq\  
 erweisen. 
Auch die Berechnung der Kohomologie mit kompaktem Tr"ager durch
azyklische Aufl"osungen erweist sich dann als ein Spezialfall 
der allgemeinen Aussage \ref{DAZOt} "uber
das \glqq Berechnen h"oherer derivierter Funktoren
durch azyklischen Aufl"osungen\grqq.
\end{Bemerkungw}


\begin{Bemerkungl}
  Ist $U\co X$ eine offene Teilmenge eines Hausdorffraums und
$\mathcal F\hra \mathcal A^\ast$ eine Aufl"osung 
einer abelschen Garbe auf $X$, 
so kommutiert  mit den eben beschriebenen nat"urlichen
  Abbildungen als Horizontalen und der Ausdehnung
  durch Null in den Vertikalen das Diagramm
$$\begin{array}{ccc}
  \cal{H}^{q}\Gamma_! (\cal{A}^{\ast}|_U) & \ra & \op{H}_!^{q}(U;\cal{F})\\
  \downarrow & & \downarrow \\
  \cal{H}^{q}\Gamma_! \cal{A}^{\ast} & \ra &\op{H}_!^{q} (X;\cal{F})
\end{array}$$
Man folgert das leicht aus der Tatsache, da"s die Godement-Aufl"osung
der Einschr"ankung einer Garbe auf eine offene Teilmenge kanonisch
isomorph ist zur Einschr"ankung der Godement-Aufl"osung.
\end{Bemerkungl}











\begin{Bemerkungl}[\textbf{Transitivit"at des abgeschlossenen R"uckzugs}]
Der  R"uckzug mit der Identit"at ist offensichtlich
die Identit"at auf der Kohomologie mit kompaktem Tr"ager.
Gegeben abgeschlossene Einbettungen $B\hra A\hra X$ 
%von lokal kompakten Hausdorffr"aumen
und eine abelsche Garbe $\mathcal F$ auf $X$ stimmt weiter der R"uckzug
$  {\op{H}}^q_! (X;\mathcal F)\ra {\op{H}}^q_! (B;\mathcal F)$
"uberein mit der Komposition
$  {\op{H}}^q_! (X;\mathcal F)
\ra {\op{H}}^q_! (A;\mathcal F)\ra {\op{H}}^q_! (B;\mathcal F)$.
Um das zu zeigen, argumentiert man wie beim gew"ohnlichen R"uckzug
\ref{FGKoh}. Man mu"s nur $\Gamma$ durch $\Gamma_!$ ersetzen und beachten,
 da"s
der R"uckzug unter abgeschlossenen Einbettungen Schnitte mit
kompaktem Tr"ager auf ebensolche abbildet. 
Die Details k"onnen dem Leser "uberlassen bleiben. 
\end{Bemerkungl}


\begin{proof}[Zweiter Beweis (Warum hier?)]
Sei zun"achst $X$ ein beliebiger topologischer Raum und
 $j:U\hra X$ die Einbettung einer offenen Teilmenge 
und $i:A\hra X$ die Einbettung ihres Komplements.
So bilden, wie man leicht auf den Halmen pr"uft,\label{lokialt} 
 f"ur jede abelsche Garbe $\mathcal F\in\op{Ab}_{/X}$ 
die Adjunktionsmorphismen eine kurze exakte Sequenz 
$$j_!j^\ast \mathcal F\hra \mathcal F \sra i_\ast i^\ast \mathcal F$$
Insbesondere erhalten wir eine lange exakte Sequenz
$$\ldots\ra  {\op{H}}_!^q(X;j_!j^\ast\mathcal F)
\ra  {\op{H}}_!^q(X;\mathcal F)\ra  {\op{H}}_!^q(X;i_\ast i^\ast\mathcal F)
\ra  {\op{H}}_!^{q+1}(X;j_!j^\ast\mathcal F)\ra\ldots $$
Der Rest des Beweises besteht darin, diese Sequenz
geeignet umzuinterpretieren. 
Die Einschr"ankung einer kompaktweichen Garbe
auf  eine  Teilmenge ist offensichtlich wieder
 kompaktweich. Ist $i:A\hra X$ die Einbettung einer abgeschlossenen Teilmenge
in einen  Hausdorffraum 
und ist $\mathcal G\in \op{Ab}_{/A}$
kompaktweich, so ist weiter
auch $i_\ast\mathcal G$ 
 kompaktweich. In der Tat 
haben wir f"ur jedes Kompaktum $K\subset X$ nach \ref{dlki} 
nat"urliche Isomorphismen\label{kwer} 
$$(i_\ast\mathcal G)(K)\stackrel{\sim}{\leftarrow}
\varinjcol_{U\supset K}(i_\ast\mathcal G)(U)=
\varinjcol_{U\supset K}(\mathcal G)(A\cap U)\sira
\mathcal G(A\cap K)$$
Es folgt, da"s mit $\mathcal F\in\op{Ab}_{/X}$ auch
$i_\ast i^\ast\mathcal F\in\op{Ab}_{/X}$ kompaktweich ist.
Gegeben eine kompaktweiche Aufl"osung
 $\mathcal F\hra \mathcal I^\lhd$ einer 
beliebigen Garbe $\mathcal F\in\op{Ab}_{/X}$ sind also 
sowohl $i^\ast\mathcal F\hra i^\ast\mathcal I^\lhd$
als auch $i_\ast i^\ast\mathcal F\hra i_\ast i^\ast\mathcal I^\lhd$
kompaktweiche Aufl"osungen und wir erhalten mit $\Gamma_!$ eine
Faktorisierung 
 $${\op{H}}_!^q(X;\mathcal F)\ra {\op{H}}_!^q(A;i^\ast\mathcal F)
\sira {\op{H}}_!^q(X;i_\ast i^\ast\mathcal F)$$
der von $\mathcal F\ra i_\ast i^\ast\mathcal F$ 
induzierten Abbildung in unsere Restriktion auf 
abgeschlossene Teilmengen
gefolgt von einem Isomorphismus. 
Gegeben eine kompaktweiche abelsche Garbe 
$\cal{F}$ auf $X$ ist weiter $j_!j^\ast\mathcal F$ eine
$\Gamma_!$-azyklische Garbe auf $X$.
In der Tat wissen wir bereits, da"s 
$i_\ast i^\ast\mathcal F$ kompaktweich 
und damit $\Gamma_!$-azyklisch ist. Die lange
 exakte Sequenz vom Beginn des Beweises zeigt dann zusammen mit
\ref{KWA} die Behauptung. Gegeben eine offene Einbettung von Hausdorffr"aumen 
$j:U\hra X$ und $\mathcal G\in\op{Ab}_{/U}$ liefert das Ausdehnen 
von Schnitten mit kompaktem Tr"ager durch Null
offensichtlich  einen
Isomorphismus 
$$\Gamma_!(U;\mathcal G)\sira \Gamma_!(X;j_!\mathcal G)$$
Gegeben eine kompaktweiche Aufl"osung
 $\mathcal F\hra \mathcal I^\lhd$ einer 
beliebigen Garbe $\mathcal F\in\op{Ab}_{/X}$ sind also 
sowohl $j^\ast\mathcal F\hra j^\ast\mathcal I^\lhd$
als auch $j_! j^\ast\mathcal F\hra j_! j^\ast\mathcal I^\lhd$
$\Gamma_!$-azyklische Aufl"osungen
 und wir erhalten mit $\Gamma_!$ eine
Faktorisierung 
 $${\op{H}}_!^q(X;j_! j^\ast\mathcal F)
\sira {\op{H}}_!^q(U;j^\ast\mathcal F)
\ra {\op{H}}_!^q(X;\mathcal F)$$
der von $j_! j^\ast\mathcal F\ra \mathcal F$ 
induzierten Abbildung in einen Isomorphismus und unsere
Fortsetzung durch Null.
\end{proof}




\begin{Bemerkungl}[\textbf{Gysin-Sequenz}]
Seien $A \As X$ eine
abgeschlossene
Teilmenge
in
 einem lokal kompakten Hausdorffraum 
  und  $\cal{F}$ eine abelsche Garbe auf $X$.
Die Godementaufl"osung $\cal{G}^\ast\cal{F}$ 
besteht aus welken  Garben.
Sie sind nach \ref{WKW} kompaktweich, 
 und   nach \ref{KWA} erhalten wir folglich
eine kurze exakte Sequenz von Kettenkomplexen
$$\Gamma_{!}(X\backslash A;\cal{G}^\ast\cal{F}) 
\hookrightarrow \Gamma_{!} (X;\cal{G}^\ast\cal{F})
\twoheadrightarrow \Gamma_{!}(A;\cal{G}^\ast\cal{F})$$
Weiter sind nach \ref{WKW}
auch die
Einschr"ankungen $(\cal{G}^q\cal{F})|_A$ kompaktweich.
Nach \ref{KwA} 
ist also $\cal{F}|_A\hra (\cal{G}^\ast\cal{F})|_A$ eine 
$\Gamma_!$-azyklische Aufl"osung. 
Gehen wir zur langen exakten Kohomologiesequenz "uber und verwenden, 
da"s nach  \ref{WKW}  die nat"urliche Abbildung aus
\ref{lekk} zu unserer Aufl"osung einen Isomorphismus
$\mathcal{H}^q\Gamma_!(\cal{G}^\ast\cal{F})|_A\sira {\op{H}}_!^q(A;\mathcal F)$
liefert,
so erhalten wir eine lange exakte Sequenz, die
sogenannte {\bf Gysin-Sequenz}\index{Gysin-Sequenz}
$$\ldots\ra {\op{H}}^{q-1}_{!} (A;\cal{F}) 
\ra {\op{H}}^{q}_{!} (X\backslash A;\cal{F}) \ra {\op{H}}^{q}_{!}(X;\cal{F}) \ra
{\op{H}}^{q}_{!} (A; \cal{F})\ra \ldots$$
mit der Ausdehnung durch Null als mittlerem Pfeil und 
der Restriktion auf eine abgeschlossene Teilmenge als
rechtem Pfeil.
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkunge}[\textbf{Variante f"ur "uberdeckende Familien}]
  Unwesentlich allgemeiner k"onnen wir\label{CIUEn}   
die erste \v{C}ech-Ko\-homologie analog auch einf"uhren f"ur
"uberdeckende Familien $\cal{U}=(U_i)_{i\in I}$ offener Teilmengen.  
Ein Einskozykel ist dann zum Beispiel  eine Vorgabe
von stetigen Abbildungen $\varphi_{ij}:U_i\cap U_j\ra G$ f"ur alle
$i,j\in I$ derart, da"s gilt $\varphi_{ij}\top\varphi_{jk}=\varphi_{ik}$
auf dem Schnitt $U_i\cap U_j\cap U_k$ f"ur alle $i,j,k\in I$. 
Alles bis hierher f"ur einzelne nicht-indizierte offene "Uberdeckungen 
Gesagte gilt entsprechend.\label{KoLi} 
Allerdings ist der "Ubergang zum direkten Limes m"uhsamer.
Man bildet dabei den direkten Limes "uber alle 
"uberdeckenden Familien \glqq in Richtung
immer feinerer "Uberdeckungen\grqq, wobei eine "uberdeckende Familie $\cal{V}
=(V_j)_{j\in J}$
{\bf feiner}\index{feiner!"Uberdeckung} hei"st als eine
andere  "uberdeckende Familie $\cal{U}$ genau dann, wenn jede 
ihrer offenen Mengen $V_j$
Teilmenge einer offenen Menge $U_i$ der anderen 
Familie ist; um die Abbildungen, bez"uglich derer der Limes 
gebildet wird, zu erkl"aren, w"ahlt man zus"atzlich ein
$\tau : J\ra I$ mit $V_j\subset U_{\tau(j)}$ f"ur alle $j\in J;$
dies $\tau$ liefert dann Abbildungen 
$\check{\mathrm{C}}^{1} (\cal{U};G)\ra\check{\mathrm{C}}^{1} (\cal{V};G)$
und 
$\check{\mathrm{Z}}^{1} (\cal{U};G)\ra\check{\mathrm{Z}}^{1} (\cal{V};G)$
und $\check{\mathrm{H}}^{1} (\cal{U};G)\ra\check{\mathrm{H}}^{1} (\cal{V};G);$
und von letzteren Abbildungen auf der Khomologie
zeigt man, da"s sie von der Wahl von $\tau$ gar nicht
abh"angen und bildet dann, mit etwas mengentheoretischen Bauchschmerzen,
 den direkten Limes.
Unser direktes System aller ges"attigten offenen "Uberdeckungen 
ist nun aber kofinal, so da"s unsere Definition dieselbe 
\v{C}ech-Kohomologie liefert.
\end{Bemerkunge}




\begin{Bemerkungl} WOHIN? 
  Bezeichne $\dau$ die Kategorie mit zwei Objekten
  $a,b$ und f"unf Morphismen, n"amlich den beiden Identit"aten,
  der {\bf Projektion} $p:a\ra b$, dem {\bf Schnitt}  $s:b\ra a$
  und der Verkn"upfung $sp$, in der alle weiteren Verkn"upfungen durch
  $ps=\op{id}$ festgelegt sind. Gegeben eine Kategorie $\mathcal C$
  ist also $\mathcal C^\dau$\index{)6@$\mathcal C^\dau$ Morphismen mit Schnitt}  die Kategorie der \glqq Morphismen in $\mathcal C$ mit
  ausgezeichnetem Schnitt\grqq. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl} WOHIN?
  Sei $\mathcal C$ eine Kategorie.
  F"ur den Funktor $\mathcal C^\dau\ra \mathcal C$, der jedem
  Morphismus mit Schnitt sein Ziel zuordnet, sind alle die 
  Morphismen in $\mathcal C^\dau$ stark kokartesisch,
  bei denen die Quadrate zu den Schnitten
  kokartesisch sind. 
\end{Bemerkungl}



\subsection{Von Frau Bogner, wohl irrelevant} 
\begin{Definition}
Seien $f : X \rightarrow Y$ stetig und $\mathcal F \in \op{Ens}_{/X}, \mathcal G \in \op{Ens}_{/Y}$
Garben. Ein \defind{kompakter Komorphismus $\varphi$ "uber $f$} ist eine Vorschrift, die je zwei
Kompakta $K \subset X$ und $L \subset Y$ mit $f (K) \subset L$ eine Abbildung $\varphi_{KL} : \mathcal G (L)
\rightarrow \mathcal F (K)$ so zuordnet, dass diese Abbildungen mit Restriktionen vertr"aglich sind.
Die Menge dieser kompakten Komorphismen notieren wir $\op{Ens}^!_{// f} (\mathcal G , \mathcal F)$.
\end{Definition}
\begin{Bemerkung}
Ist $Y$ Hausdorff, so gilt nach \ref{dkli} f"ur alle Kompakta $L \subset Y$ schon
\begin{equation*}
\underset{Y \col V \supset L}{\op{colf}} \mathcal G (V) \overset{\sim}{\rightarrow} \mathcal G (L)
\end{equation*}
und wir erhalten so eine nat"urliche Abbildung
\begin{equation*}
\op{Ens}_{// f} (\mathcal G, \mathcal F) \rightarrow \op{Ens}^!_{// f} (\mathcal G, \mathcal F)
\end{equation*}
von Komorphismen zu kompakten Komorphismen. Sie ist injektiv, da ein Komorphismus durch seinen Effekt
auf den Halmen bereits festgelegt wird. Ist $X$ lokal kompakt, so ist sie sogar bijektiv, da die durch
unseren kompakten Komorphismus gegebenen Abbildungen von $\mathcal G (V)$ in dire unstetigen Schnitte von
$\mathcal F$ "uber $f^{-1} (V)$ dann sogar in den stetigen Schnitten landen m"ussen.
Zusammenfassend ist f"ur lokal kompakte Hausdorffr"aume $X,Y$ unsere nat"urliche Abbildung also eine Bijektion
\begin{equation*}
\op{Ens}_{// f} (\mathcal G , \mathcal F) \overset{\sim}{\rightarrow} \op{Ens}^!_{// f} (\mathcal G, \mathcal F)
\end{equation*}
\end{Bemerkung}
Seien $f : X \rightarrow Y$ eigentlich und $\mathcal F \in \op{Ens}_{/X}, \mathcal G \in \op{Ens}_{/Y}$ Garben.
Ein \defind{kompakter Morphismus $\varphi$ "uber $f$} ist eine Vorschrift, die jedem Kompaktum $L \subset Y$ eine Abbildung
$\varphi_L : \mathcal F f^{-1} (L) \rightarrow \mathcal G (L)$ so zuordnet, dass diese Abbildung mit Restriktionen
vertr"aglich sind. Die Menge dieser kompakten Morphismen notieren wir
\begin{equation*}
\op{Ens}^!_{/f} (\mathcal F, \mathcal G).
\end{equation*}
%\end{Definition}
\begin{Bemerkung}
Ist $f : X \rightarrow Y$ eine eigentliche Abbildung lokal kompakter Hausdorffr"aume und sind $\mathcal F \in \op{Ens}_{/X},
\mathcal G \in \op{Ens}_{/Y}$ Garaben, so erhalten wir Isomorphismen $\underset{L \subset V \co Y}{\op{colf}} \overset{\sim}{\rightarrow}
\mathcal G (L)$ und zus"atzlich Isomorphismen
$ \underset{L \subset V \co Y}{\op{colf}} \mathcal F (f^{-1} (V))
\overset{\sim}{\rightarrow} \mathcal F (f^{-1} (L))$.
In der Tat k"onnen wir uns bei unserem Kolimes auf die $V$ mit $\overline V$ kompakt beschr"anken, denn diese bilden
ein konfinales System.
Bereits f"ur diese $V$ haben wir $L = \bigcap \overline V$ und damit $f^{-1} (L) = \bigcap f^{-1} (\overline V)$.
Nach \ref{Skoa} umfa"st folglich jede offene Umgebung von $f^{-1} (L)$ eines der $f^{-1} (\overline V)S$ und erst recht
eines der $f^{-1} (V)$, die also ein konfinales System im System aller Umgebungen von $f^{-1} (L)$ bilden.
Insgesamt liefern diese "Uberlegungen nat"urliche Abbildungen
\begin{equation*}
\op{Ens}_{/Y} (f_\ast \mathcal F, \mathcal G) \rightarrow \op{Ens}^!_{/f} (\mathcal F, \mathcal G)
\end{equation*}
Diese Abbildungen sind sogar bijektiv. Injektivit"at folgt durch die Erkenntnis, dass ein Morphismus
$f_\ast \mathcal F \rightarrow \mathcal G$ durch seinen Effekt auf allen Halmen eindeutig festgelegt wird,
und Surjektivit"at folgt wie zuvor, indem man sich "uberlegt, dass die von $\varphi \in \op{Ens}^!_{/f} (\mathcal F,
\mathcal G)$ induzierte Abbildungen $\overline{f_\ast \mathcal F} \rightarrow \overline G$ auf den \'etalen R"aumen
stetige Schnitte zu stetigen Schnitten machen mu"s.
\end{Bemerkung}



\subsection{Austausch und Zwei-Funktor-Formalismus}

\nichtfinal{Nochmal umgeschrieben!} 

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Regulierte Austauschsituationen}] 
\nichtfinal{N"otig?} Eine {\bf Regulierung} einer  Austauschsituation ist eine Menge von 
  Basisquadraten, die stabil ist unter
  der Verklebung l"angs gleicher horizontaler oder vertikaler
  Kanten und die alle Basisquadrate mit Isomorphismen auf
  beiden Horizontalen oder beiden Vertikalen enth"alt.
  Eine  Austauschsituation mit einer Regulierung
  nennen wir eine {\bf regulierte  Austauschsituation}
  und die  Basisquadrate der Regulierung  ihre {\bf erlaubten Basisquadrate}.
  Unter einer  schwachen beziehungsweise starken
  {\bf regulierten Verflechtung} oder kurz {\bf Verflechtung} einer
 regulierten Austauschsituation
  verstehen wir dann die
  Vorgabe einer Menge von R"uckholquadraten "uber den erlaubten Basisquadraten
  derart, da"s die Forderungen aus \ref{AusDa} "uber allen
  erlaubten Basisquadraten
  erf"ullt sind. Wollen wir betonen, da"s eine Verflechtung nicht reguliert ist,
  sprechen wir von einer {\bf unregulierten Verflechtung}. 
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  In diesem Abschnitt soll
  die Beziehung von deriviertem Eigvorschub
  und  R"uckzug, im n"achsten Abschnitt die
  von deriviertem Eigvorschub und
  Trennr"uckzug ausgearbeitet werden.
  Wir beginnen damit, daf"ur einen begrifflichen
  Rahmen zu zimmern. %Alternativ k"onnte man wie H"ormann
  %als Basis die Zweikategorie der Korrespondenzen betrachten und
  %besagte Beziehung als Faserung "uber dieser Zweikategorie formalisieren.
  %Der Leser mag f"ur sich selbst entscheiden, in welcher Gestalt
  %der Formalismus f"ur ihn geschickter ist. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Definition}\label{AlKnua}
  Unter einer  {\bf Austauschsituation}\index{Austauschsituation}
  verstehen wir 
  eine Vorgabe von Daten $$(\mathscr C\stackrel{a}{\ra} \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\stackrel{b}{\leftarrow} \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}},i)$$
  bestehend aus einer Kategorie $\mathscr B$,
  der {\bf Basiskategorie} oder
  {\bf Basis};\index{Basis!einer Austauschsituation} 
   darin zwei ausgezeichneten
  \hyperref[Rzst]{r\"{u}ckzugstabilen} \hyperref[RmSM]{multiplikativen Systemen} $\mathscr B^{\op{e}}\subset \mathscr B^{{!}}\subset \mathscr B$,
 die beide alle Isomorphismen enthalten;
einem Faserfunktor
  $a:\mathscr C\ra \mathscr B$; 
einem Kofaserfunktor $b:\mathscr C^{!}\ra \mathscr B^{!}$;
sowie einem Isomorphismus
  $i:\mathscr C^{!}|\mathscr B^{\op{e}}\sira
  \mathscr C|\mathscr B^{\op{e}}$
  von Kategorien "uber $\mathscr B^{\op{e}}$. 
\end{Definition}

 \begin{Bemerkungl}[\textbf{Sprechweisen und Notationen}]\label{Swna} 
  \begin{enumerate}
  \item
    Wir behandeln unseren Isomorphismus $i$  in der Notation
  meist als eine Gleichheit und reden dann vereinfachend von einer
  Austauschsituation $(\mathscr C\stackrel{a}{\ra} \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\stackrel{b}{\leftarrow} \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$.
  Da alle Identit"aten zu $\mathscr B^{\op{e}}$ geh"oren, bedeutet das insbesondere, da"s $\mathscr C$ und $\mathscr C^!$ dieselben
  Objekte haben und sogar dieselben Fasern $\mathscr C_X=\mathscr C^!_X$
  "uber denselben Objekten der Basis.
 \item Den R"uckzug
  der Faserung $\mathscr C\ra \mathscr B$  f"ur
  einen  Morphismus $f:X\ra Y$  in $\mathscr B$ notieren wir $f^\dagger: \mathscr C_Y\ra \mathscr C_X$.
  In typischen Situationen sind die Fasern opponiert zu Kategorien von Garben und wir haben $f^\dagger=(f^*)^{\op{opp}}$.
  \item
  Die Morphismen in $\mathscr B^{!}$  nenne ich
  {\bf Lesmorphismen},\index{Lesmorphismus}
 weil sie im Fall topologischer R"aume die  lokal eigentlichen separierten Morphismen sind, also unsere les-Abbildungen.
  \item  Den Vorschub
 der Kofaserung $\mathscr C^{!}\ra \mathscr B^{!}$  f"ur
  Lesmorphismen  $f:X\ra Y$  in $\mathscr B^{!}$ nenne
 ich  {\bf Eigvorschub}\index{Eigvorschub!in Austauschsituation}
 und notiere ihn $f_{\shriek}: \mathscr C_X^{!}\ra \mathscr C_Y^{!}$ und, wenn
$i$ eine Gleichheit ist, einfacher $f_{\shriek}: \mathscr C_X\ra \mathscr C_Y$.
 In typischen Situationen sind  die Fasern opponiert zu Kategorien von Garben und wir haben $f_\shriek=(f_!)^{\op{opp}}$. 
\item Ich sage meist
  $\dagger$-kartesisch oder kurz kartesisch statt
  $a$-kartesisch und ebenso $\shriek$-kokartesisch oder eigkokartesisch
  statt $b$-kokartesisch.
\item
 Die Morphismen in $\mathscr B^{\op{e}}$ nenne ich 
 {\bf Eigmorphismen},\index{Eigmorphismus} weil sie in
 typischen Beispielen die eigentlichen Morphismen sind.
 Unsere Daten beinhalten speziell eine Bifaserung "uber $\mathscr B^{\op{e}}$ und damit
 f"ur jeden Eigmorphismus $f$ eine Adjunktion $(f_{\shriek},f^\dagger)$. Sie
 entspricht  einer Adjunktion  $(f^*,f_!)$ von Funktoren zwischen den opponierten Fasern. 
 \end{enumerate} \end{Bemerkungl}


\begin{Beispiel}
  Die Kategorien $\op{Top}\supset \op{Top}^{\op{s}}\supset \op{Top}^{\op{es}}$
  der topologischen R"aume mit separierten Abbildungen als Lesmorphismen und
eigentlichen separierten Abbildungen als Eigmorphismen in der 
  Basis bilden mit   unserer Garbenopfaserung \eref{GMab}{TG}
  $\op{Ab}_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}$  als Faserung
 und dem
  Kofaserfunktor unserer
   Gar\-ben\-eig\-ko\-fa\-se\-rung $\op{Ab}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{s}}}\ra \op{Top}^{\op{s}}$  aus \eref{eiPL}{TG}
  und deren offensichtlicher Gleichheit  \eref{Eikoo}{TG} "uber  eigentlichen
  Abbildungen in der Basis
   eine  Austauschsituation.\label{ATToa}
   Die hier besprochene  Situation
   weist die Besonderheit auf, da"s  die Kofaserung aus der Faserung  hervorgeht,
   indem man nur noch einen Teil der Morphismen zul"a"st, genauer unter
   allen Opkomorphismen nur  die
   eigentlichen Opkomorphismen.
Das wird uns  dabei helfen,
  in dieser Situation ein sogenanntes
  \glqq Verflechtungsdatum\grqq\ zu konstruieren.
\end{Beispiel}
\begin{Bemerkungl}
  Gegeben eine \hyperref[AlKnu]{Austauschsituation} $(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$
  verstehen wir unter einem
  {\bf R"uckholquadrat}\index{R"uckholquadrat}
  ein Diagramm
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[r]&  \ar@{-->}[d] \\
\ar@{..>}[r]&}
  \end{displaymath}
  %\begin{displaymath}
% \xymatrix{
%& \ar@{..>}[dl] \ar@{-->}[dr] &\\
%\ar@{-->}[dr] & &\ar@{..>}[dl]\\
%&&
%}
 % \end{displaymath}
"uber einem kartesischen Quadrat in
der Basis  $\mathscr B$  mit Objekten von $\mathscr C$ oder gleichbedeutend $\mathscr C^!$ an den Ecken und
  $\dagger$-kartesischen
  $\mathscr C$-Morphismen als horizontalen gepunktelten Pfeilen 
und   $\mathscr C^!$-Morphismen  als vertikalen
gestrichelten Pfeilen, so da"s insbesondere
  die Bilder der
  gestrichelten vertikalen Pfeile in unserem kartesischen Quadrat in
der Basis  $\mathscr B$  Lesmorphismen sind.
  Die gepunktelt gezeichneten horizontalen Kanten nenne ich die
  {\bf R"uckholkanten}\index{R"uckholkante} unseres
  R"uckholquadrats und die rechte gestrichelte vertikale Kante seine  {\bf Ausgangskante}.\index{Ausgangskante}  Den Morphismus
  in der Basis l"anges der unteren Horizontale
  nenne ich den {\bf zur"uckholenden Morphismus} unseres R"uckholquadrats.  
  Wir vereinbaren die Konvention,
  im Kontext einer Austauschsituation $\mathscr C$-Morphismen
  als gepunktelte Pfeile,  $\mathscr C^{!}$-Morphismen
  als gestrichelte Pfeile und $\mathscr C^{\op{e}}$-Morphismen
  als durchgezogene Pfeile zu notieren.
  Man beachte, da"s es nicht sinnvoll ist, die
  Kommutativit"at eines R"uckholquadrats zu fordern,
  da sich  $\mathscr C^{!}$-Morphismen und $\mathscr C$-Morphismen
  im allgemeinen nicht verkn"upfen lassen. Die
  Gesamtheit aller R"uckholquadrate "uber einem vorgegebenen kartesischen
  Quadrat  der Basis bildet   selbst
  eine Kategorie,  da ja nach Annahme  $\mathscr C$-Morphismen und $\mathscr C^{!}$-Morphismen "uber
  Identit"aten, ja sogar "uber beliebigen Eigmorphismen der Basis "ubereinstimmen.
\end{Bemerkungl}
\nichtfinal{Neuer Versuch: Gewisse Quadrate "uber einem kartesischen Quadrat der
  Basis, sonst beliebig. Linke Vertikale eindeutig erg"anzbar aus Rest.
  Untere Horizontale eindeutig erg"anzbar aus Rest. Verkleben. Kommutative wie
  zuvor.} 

\begin{Bemerkungl}
Gegeben eine Austauschsituation  $(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$ verstehen wir unter einer 
  {\bf Verflechtung}\index{Verflechtung!von Faserung und Kofaserung}\label{AusDaA}  
zu unserer  Austauschsituation  eine Menge von R"uckholquadraten,
  genannt {\bf Verflechtungsquadraten},\index{Verflechtungsquadrat}
  mit den folgenden Eigenschaften:
  \begin{description}
  \item[\textbf{Eindeutige Erg"anzbarkeit:}]
    Jedes \glqq partielle R"uckholquadrat\grqq, bei dem nur der
    $\mathscr C^{!}$-Mor\-phis\-mus in der linken Vertikale fehlt,  bei dem aber alle vier Morphismen  in der Basis durchaus vorhanden sind, 
  l"a"st sich auf genau eine
  Weise zu einem  Verflechtungsquadrat erg"anzen.
  Ich versuche, diese Aussage zus"atzlich zu verdeutlichen
  durch die  graphische Darstellung 
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
\ar@{..>}[r]& \ar@{-->}[d]  \\
\ar@{..>}[r]&}
  \end{displaymath}
  und nenne die dadurch eindeutig bestimmte neue Kante die
  {\bf zur"uckgeholte Kante} zu unserer Ausgangskante; 
\item[{\bf Verkleben:}]
  Unter beiden Arten des Verklebens l"angs gleicher
  Kanten mit der Komposition in den
  neu entstehenden Kanten wird aus zwei
  Verflechtungsquadraten wieder ein  Verflechtungsquadrat;
\item[{\bf Eigentliche Kommutativit"at:}]
 "Uber
 kartesischen  Quadraten in der Basis mit Eigmorphismen auf gegen"uberliegenden Kanten kommutiert jedes Verflechtungsquadrat 
  in $\mathscr C$ im Fall vertikaler eig-Kanten
  beziehungsweise in $\mathscr C^{!}$ im Fall horizontaler eig-Kanten;
\item[{\bf Zur"uckholen kokartesischer Kanten:}]
  Ist  die Ausgangskante in einem Verflechtungsquadrat
  $\shriek$-kokartesisch, so auch die  zur"uckgeholte Kante.
  \nichtfinal{Sonst: Schwaches Verflechtungsdatum, oder besser Pr"averflechtungsdatum.}
  \end{description}
  Eine Austauschsituation
  mit einer ausgezeichneten Verflechtung nennen wir eine
  {\bf verflochtene
    Austauschsituation}.\index{Austauschsituation!verflochtene}
  Gegeben\index{verflochten!Austauschsituation}  eine Austauschsituation
  mit  Verflechtung sagen wir auch,
  die {\bf Faserung sei verflochten mit der Kofaserung 
    l"angs der Eigmorphismen}.\label{VerFFa} 
   Ein Verflechtungsquadrat mit eigkokartesischer
  Ausgangskante und damit nach unseren Annahmen auch eigkokartesischer zur"uckgeholter Kante nennen
  wir ein {\bf kokartesisches Verflechtungsquadrat}.\index{Verflechtungsquadrat!kokartesisches}
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Verflechtungsquadrate durch Kommutativit"at}]
Jedes R"uckholquadrat "uber einem
 kartesischen  Quadrat in der Basis, das in $\mathscr C$ 
  beziehungsweise $\mathscr C^{!}$ kommutativ ist im Fall von Eigmorphismen auf gegen"uberliegenden horizontalen beziehungsweise vertikalen Kanten in der Basis, ist ein Verflechtungsquadrat f"ur jede \nichtfinal{Pr"a-}Verflechtung.
 Das folgt aus der eigentlichen
 Kommutativit"at von Verflechtungsquadraten und der
 eindeutigen Erg"anzbarkeit.\label{vdLKa} 
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Funktorialit"at von  Verflechtungsquadraten}]
Gegeben eine \nichtfinal{schwach oder pr"a-}verflochtene Austauschsituation l"a"st sich jeder Morphismus zwischen den Ausgangskanten zweier Verflechtungsquadrate
  "uber einem vorgegebenen kartesischen Quadrat  der Basis
  auf genau eine Weise zu einem
  Morphismus zwischen den beiden Verflechtungsquadraten fortsetzen.
  Um das einzusehen, betrachten wir das Diagramm\label{FVQa}  
   \begin{displaymath}
     \xymatrix{
     A'\ar@{-->}[ddd]   \ar@{..>}[rrr]&&& B'\ar@{-->}[ddd]  \\
&A\ar@{-->}[d]\ar[ul]\ar@{..>}[r]& B\ar@{-->}[d]\ar[ur]&  \\
       &C\ar@{..>}[r]\ar[dl]&D\ar[dr]& \\
     C'\ar@{..>}[rrr]&&& D'}
   \end{displaymath}
   Beide Quadrate sind Verflechtungsquadrate nach Annahme. Die durchgezogenen
   Pfeile stellen Morphismen "uber Identit"aten der Basis dar.
   Das rechte $BD$-Trapez ist kommutativ nach Annahme und stellt
   unseren Morphismus von Ausgangskanten dar.
   Das obere $AB$-Trapez wird durch genau einen Morphismus $A\ra A'$
   kommutativ gemacht, da nach Annahme $A'\ra B'$ kartesisch ist. 
   Das untere $CD$-Trapez wird durch genau einen Morphismus $C\ra C'$
   kommutativ gemacht, da nach Annahme $C'\ra D'$ kartesisch ist.
   Es bleibt zu zeigen, da"s dann auch das rechte $AC$-Trapez kommutiert.
   Nach der Charakterisierung von Verflechtungsquadraten durch Kommutativit"at \ref{vdLK}  sind aber das obere $AB$-Trapez und das
   untere $CD$-Trapez beide Verflechtungsquadrate. Aufgrund der Verklebbarkeit
   von Verflechtungsquadraten 
   sind dann auch das Teildiagramm mit den vertikalen Kanten
   $((ACC'),(BDD'))$ sowie das Teildiagramm mit den vertikalen Kanten
   $((AA'C'),(BB'D'))$ Verflechtungsquadrate. Aus der Gleichheit ihrer
   Ausgangskanten folgt dann mit der Eindeutigkeit der Erg"anzung
   die Gleichheit ihrer
   zur"uckgeholten Kanten und so die Kommutativit"at im rechten $AC$-Trapez.
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl}[\textbf{Eigentlicher Basiswechsel einer verflochtenen
      Austauschsituation}] 
  Gegeben eine \nichtfinal{pr"a-}verflochtene Austauschsituation
  und  in der Basis $\mathscr B$ ein
  kartesisches Diagramm $fq=pg$ mit Lesmorphismen $f,g$
  erhalten wir eine ausgezeichnete Isotransformation\label{eaBAa} 
  $$g_{\shriek} q^\dagger\siRa p^\dagger f_{\shriek}$$
  durch \glqq denjenigen Isomorphismen, die die Transportmorphismen von $g_\shriek$ zu einem Verflechtungsquadrat erg"anzen\grqq. Wir nennen sie den
  {\bf eigentlichen  Basiswechsel}\index{Basiswechsel!eigentlicher abstrakter} zu unserer Verflechtung.
  Sind $f,g$ beide Eigmorphismen, so stimmt er nach der Charakterisierung
  \ref{vdLK} von Verflechtungsquadraten durch Kommutativit"at mit dem
    allgemeinen Basiswechsel \eref{BaWW}{TG}
    der Faserung $\mathscr C\ra \mathscr B$  "uberein.
    Sind $p,q$ beide Eigmorphismen, so stimmt er aus demselben Grund  mit dem
    allgemeinen Basiswechsel der Kofaserung $\mathscr C^!\ra \mathscr B^!$  "uberein. 
\end{Bemerkungl}
  

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Verflechtungsdaten durch Kommutativit"at}]
 Seien  $\mathscr C \rightarrow \mathscr B$ eine Faserung
  "uber einer Kategorie  $\mathscr B$ mit r"uckzugstabilem multiplikativen
  System $\mathscr B^{!}$ und sei $\mathscr C^{!}$ ein faserr"uckzugstabiles multiplikatives\label{AdKa} 
  System in $\mathscr C$ "uber $\mathscr B^{!}$ im Sinne von \ref{KKFuux}.
 Sei weiter der restringierte Funktor $\mathscr C^{!}\ra \mathscr B^{!}$
 eine Kofaserung, deren  kokartesische Morphismen auch
  ein faserr"uckzugstabiles multiplikatives
  System  "uber $\mathscr B^{!}$ bilden.
  Sei schlie"slich $\mathscr B^{\op{e}}\subset \mathscr B^{!}$ ein r"uckzugstabiles multiplikatives Teilsystem derart, da"s "uber Morphismen aus
  $\mathscr B^{\op{e}}$ alle $\mathscr C$-Morphismen
  bereits $\mathscr C^{!}$-Morphismen sind. So ist
  $(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$ eine
  Austauschsituation und die kommutativen R"uckholquadrate bilden
  darin eine Verflechtung. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Beispiel}[\textbf{Verflechtungen in topologischen Austauschsituationen}]
Wir erinnern unsere topologische  Austauschsituation
 aus \ref{ATTo}.
  Bezeichnen wir mit $\op{Top}^{\op{les}}$ die Kategorie der topologischen R"aume
  mit nur  lokal eigentlichen separierten Abbildungen als
  Morphismen, so ist 
auch $$(\op{Ab}_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}\supset \op{Top}^{\op{les}}\leftarrow \op{Ab}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}},
  \op{Top}^{\op{es}})$$ eine Austauschsituation.
  Darin bilden nach \ref{AdK} die  in $\op{Ab}_{\sslash \op{Top}}$
  kommutierenden R"uckholquadrate\label{AtAa}  eine  Verflechtung, da nach \ref{ReO} 
  der R"uckzug eines eigkokartesischen Opkomorphismus
  "uber einer les-Abbildung stets wieder eigkokartesisch ist. In unserer Terminologie aus
  \ref{VerFF} ist das
  eine Verflechtung der
  \hyperref[GaKoFa]{Garbenopfaserung} $\op{Ab}_{\sslash\op{Top}}\ra \op{Top}$
  mit der \hyperref[eigKOF]{Garbenschreikofaserung}
  $\op{Ab}^!_{\sslash\op{Top}^{\op{les}}}\ra \op{Top}^{\op{les}}$
   l"angs der eigentlichen separierten Abbildungen.
\end{Beispiel}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Transformation vom Vorschub  zum Eigvorschub}]
  Gegeben sei eine verflochtene Austauschsitution  $(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$.
  Nach der Definition eines r"uckzugstabilen multiplikativen
  Systems existiert
  f"ur jeden Lesmorphismus $f:X\ra Y$ der Basis das Faserprodukt $X\times_YX$.
 Die
  Verflechtung liefert f"ur jeden Lesmorphismus $f:X\ra Y$, 
  f"ur den die Diagonale
  $\Delta=\Delta_f:X\ra X\times_Y X$ ein Eigmorphismus ist, mit der Notation $\op{Id}$ f"ur den Identit"atsfunktor 
  eine Transformation $\op{Id}\RA f^\dagger f_{\shriek}$ 
mithilfe des kartesischen Quadrats\label{TegV} 
   \begin{displaymath}
     \xymatrix{ 
& \ar[dl]X\times_Y X\ar[dr]  &\\
X\ar[dr] & &X\ar[dl]\\
&Y&
}
   \end{displaymath}
 in der Basis  als die Komposition
   $\op{Id}=\op{Id}\circ\op{Id} \siRa\op{id}_\shriek\op{id}^\dagger\siRa\op{pr}_{2{\shriek}}\Delta_{\shriek}\Delta^\dagger \op{pr}_{1}^\dagger\RA \op{pr}_{2{\shriek}}\op{pr}_{1}^\dagger \RA f^\dagger f_{\shriek}$
 unter Ausn"utzen  der
 Adjunktion $(\Delta_{\shriek},\Delta^\dagger)$ aus \ref{Swn}
 und  eigentlichem
    Basiswechsel
   \ref{eaBA}.
   Besitzt $f^\dagger$ einen Linksadjungierten, so erhalten wir
   auf diese Weise eine
   nat"urliche Transformation $f_\dagger\RA f_{\shriek}$.
   Sie entspricht einer Transformation $$f_!\RA f_*$$ von Funktoren
   der opponierten Fasern, mit denen wir es in den Anwendungen meist zu tun haben.  
   Ist zus"atzlich  $f$ selbst ein Eigmorphismus,
     so ist diese Transformation nach \eref{RzBW}{TG} und \eref{trBW}{TG}
     die Identit"at auf dem Vorschub. Hier verwenden wir unsere
     Konvention, den Isomorphismus $i$ aus \ref{AlKnu} als
     die Identit"at anzunehmen, sonst mu"s das alles sorgf"altiger
     formuliert werden.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkunge}
 Im Spezialfall der abelschen Garben mag ein  Student ausarbeiten, warum das  der offensichtliche Morphismus aus \eref{eiPL}{TG} \nichtfinal(Zitat falsch!)} ist. 
\end{Bemerkunge}

\begin{Satz}
   Sei  eine
  \hyperref[adEDB]{Austauschsituation}
  $(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$\label{AdLoa} gegeben. 
 \begin{description}
    \item[Lokalisieren einer Austauschsituation:] Sei $S$ ein 
  faserweises Oresystem in $\mathscr C$, das stabil ist unter den
  R"uckz"ugen der Faserung $\mathscr C\ra \mathscr B$ und f"ur das
   die Kofaserung
   $\mathscr C^{!}\ra \mathscr B^{!}$ eine Rechtsanpassung
   %\hyperref[LRAA]{lokal Rechtsanpassungen}: Das war nicht falsch, aber hier "uberfl"ussig! 
   besitzt. So liefert Lokalisieren
   eine  Austauschsituation $(S^{-1}\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow S^{-1}\mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$;
   \nichtfinal{Allgemeiner: Gebe Linksanpassung f"ur Faserung und Rechtsanpassung f"ur Kofaserung. Nach \ref{LRAn} oder vielmehr neu
  \ref{LRAn1} und  \ref{LRAn2}  liefert  das Isomorphismen
     $$(S^{-1}\mathscr C)_{\mathscr B^{\op{e}}}\sila S^{-1}_{\mathscr B^{\op{e}}}\mathscr C_{\mathscr B^{\op{e}}}\sira (S^{-1}\mathscr C^!)_{\mathscr B^{\op{e}}}$$ und deren Verkn"upfung liefert das $i$ der lokalisierten Austauschsituation.}
 \item[Lokalisieren einer Verflechtung:]
Sei zus"atzlich in unserer noch nicht lokalisierten  Austauschsituation
eine \hyperref[adEDB]{Verflechtung} gegeben derart, da"s f"ur jedes kokartesische Verflechtungsquadrat,
   dessen Ausgangskante in der
  Lokalisierung $S^{-1}\mathscr C^{!}\ra \mathscr B^{!}$
  kokartesisch bleibt, auch die gegen"uberliegende Kante
   in der Lokalisierung 
   kokartesisch bleibt. So gibt es genau eine  Verflechtung in der
   lokalisierten Austauschsitution, die alle auf diese Weise   entstehenden
   R"uckholquadrate  enth"alt.
   \nichtfinal{M"ochte, da"s Pr"averflechtung wieder Pr"averflechtung liefert.}
 \end{description}
\end{Satz}
\begin{Bemerkungl}
  Wir nennen die im vorigen Satz konstruierte Verflechtung
  die  {\bf lokalisierte  Verflechtung}.\index{Verflechtung!lokalisiertes}
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl}[\textbf{Vereinfachtes Pr"ufen der Bedingungen}] 
  Gegeben ein Morphismus $f:X\ra Y$ in $\mathscr B^{!}$
  bleibt ein kokartesischer Morphismus $\mathcal F\ra f_{\shriek}\mathcal F$
  genau dann kokartesisch in der Lokalisierung, 
  wenn $\mathcal F$ ein $S_X$-entfaltetes Objekt ist
  f"ur den Funktor $Qf_{\shriek}:\mathscr C_X\ra S_Y^{-1}\mathscr C_Y$, wie
  aus \ref{LRAn} \nichtfinal{oder neu \ref{LRAn1} und \ref{LRAn2}} folgt.
  Sei nun $fq=pg$ ein kartesisches Diagramm der Basis mit $g:W\ra Z$.
  Es reicht  zu pr"ufen,
  da"s der R"uckzug unter $q$
  jedes $S_X$-$Qf_{\shriek}$-entfalteten Objekts
  seinerseits ein $S_W$-$Qg_{\shriek}$-entfaltetes Objekt ist.
  Daf"ur hinwiederum reicht es zu zeigen,\label{VPOSa}
  da"s wir f"ur jedes Objekt $\mathcal F\in \mathscr C_X$
  einen $S_X$-Morphismus $\mathcal G\ra  \mathcal F$ finden k"onnen
  derart, da"s sowohl $\mathcal G$ ein $S_X$-$Qf_{\shriek}$-entfaltetes Objekt ist als auch $q^\dagger\mathcal G$ ein $S_W$-$Qg_{\shriek}$-entfaltetes Objekt.
\end{Bemerkungl}

\begin{Beispiel} Unsere  topologische Austauschsituation 
 aus \ref{AtA} mit der durch Kommutativit"at
  konstruierten Verflechtung liefert
  in offensichtlicher Weise
  verflochtene Austauschsituationen
$$\left(\op{Hot}^\sharp(\op{Ab}_{\sslash \op{Top}})\ra \op{Top}\supset \op{Top}^{\op{les}}\leftarrow \op{Hot}^\sharp(\op{Ab}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}}),
  \op{Top}^{\op{es}}\right)$$
  f"ur $\sharp$ eine jede unserer vier "ublichen Beschr"ankungsbedingungen.
  Im Fall von $\op{Hot}^-$ k"onnen wir diese Verflechtung nach Quasiisomorphismen lokalisieren,
  da wir nach \ref{RAGB} die  Rechtsanpassung durch Komplexe schwach kompaktweicher
  Garben zur Verf"ugung haben und da nach \ref{azyeb}
  in  einem kartesischen Diagramm $fq=pg$ topologischer R"aume
  mit les-Abbildungen $f,g$ der R"uckzug
  jeder $Qf_{(!)}$-entfalteten Garbe unter $q$ eine $Qg_{(!)}$-entfaltete
  Garbe ist und wir das vereinfachte Kriterium vom
  Ende von \ref{VPOS} anwenden k"onnen. So erhalten wir eine Verflechtung der
  Austauschsituation 
$$(\op{Der}^-_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}\supset \op{Top}^{\op{les}}\leftarrow \op{Der}^{-!}_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}},
  \op{Top}^{\op{es}})$$
  Weiter erhalten wir  in offensichtlicher Weise
  eine  Austauschsituationen mit  Verflechtung
$$\left(\op{Hot}(\op{Ab}_{\sslash \op{Top}})\ra \op{Top}\supset \op{Top}^{\op{lesb}}\leftarrow \op{Hot}(\op{Ab}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}}),
  \op{Top}^{\op{esb}}\right)$$
  und k"onnen sie wie zuvor nach Quasiisomorphismen lokalisieren,
  da wir nach \ref{RAGBb} eine Rechtsanpassung zur Verf"ugung haben und damit
  genauso argumentieren k"onnen. So erhalten wir eine Verflechtung zur
   Austauschsituation\label{kolesbA}  
$$(\op{Der}_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}\supset \op{Top}^{\op{lesb}}\leftarrow \op{Der}^{!}_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}},
  \op{Top}^{\op{esb}})$$
  Nach Konstruktion sind  in diesen beiden
  Situationen die Verflechtungsquadrate zu Ausgangskanten
  aus $\op{Der}^{-!}_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}}$ dieselben.
\end{Beispiel}



\begin{proof} 
  1. Wir wissen aus %\ref{LRaV} und im Fall der Existenz einer \glqq
  %globalen\grqq\ Rechtsanpassung sogar bereits aus
  \ref{LRAn} \nichtfinal{oder neu \ref{LRAn1} und \ref{LRAn2}}, da"s
  der Funktor $S^{-1}\mathscr C^{!}\ra \mathscr B^{!}$ eine Kofaserung
  ist und da"s der offensichtliche Funktor ein  Isomorphismus von
  Kategorien $S^{-1}_{\mathscr B^{\op{e}}}(\mathscr C^{!}_{\mathscr B^{\op{e}}})\sira (S^{-1}\mathscr C^{!})_{\mathscr B^{\op{e}}}$.
Wir wissen aus \ref{LRAn} \nichtfinal{oder neu \ref{LRAn1} und \ref{LRAn2}} und sogar bereits aus
  \ref{FFL} und \ref{KriLO1}, da"s der Funktor $S^{-1}\mathscr C\ra \mathscr B$ eine Faserung ist  und der offensichtliche Funktor ein   Isomorphismus von
  Kategorien $S^{-1}_{\mathscr B^{\op{e}}}(\mathscr C_{\mathscr B^{\op{e}}})\sira (S^{-1}\mathscr C)_{\mathscr B^{\op{e}}}$.
  Das zeigt die erste Aussage.\\[2mm]\noindent
  2.
  Da"s es h"ochstens eine derartige lokalisierte
  Verflechtung gibt, ist klar:
  Ihre Verflechtungsquadrate m"ussen mindestens alle R"uckholquadrate sein,
  die isomorph sind zu R"uckholquadraten, die man erh"alt, indem man
  an ein R"uckholquadrat der im zweiten Teil
  unseres  Satzes
  beschriebenen Art unten noch
  ein kommutatives R"uckholquadrat "uber einem kartesischen Diagramm
  in der Basis mit Identit"aten als Lesmorphismen anf"ugt.
  Explizit besteht unsere Verflechtung in spe
  mithin aus allen R"uckholquadraten, die
  isomorph sind zu Randquadraten eines Diagramms
  der Gestalt
\begin{displaymath}
  \xymatrix{
    W\ar[r]^q \ar[d]^g&X\ar[d]^f& Qq^\dagger \mathcal F \ar@{..>}[r] \ar@{-->}[d]&Q\mathcal F \ar@{-->}[d]  \\
Z\ar[r]^p \ar[d]^{\op{id}}&Y\ar[d]^{\op{id}}&Qp^\dagger f_{{\shriek}}\mathcal F\ar@{..>}[r] \ar[d] &Qf_{{\shriek}}\mathcal F\ar[d]  \\
Z\ar[r]^p &Y&Qp^\dagger  \mathcal G\ar@{..>}[r]&Q\mathcal G }
\end{displaymath}
Hier habe ich  links das zugrundeliegende Diagramm der Basis
dargestellt und rechts das  Diagramm auf den Fasern mit  als
oberem Quadrat einem Verflechtungsquadrat des Ausgangsdatums
mit $\mathcal F$ entfaltet f"ur $Qf_{\shriek}$  
 und  als unterem Quadrat einem
 kommutativen R"uckholquadrat in der Lokalisierung mit Morphismen
 "uber Identit"aten in den Vertikalen. Andererseits kann  eine
 Verflechtung f"ur die lokalisierte Austauschsituation auch nicht
 gr"o"ser sein,
 da sonst unsere Bedingung der eindeutigen Erg"anzbarkeit verletzt w"are. 
Jetzt "uberlegen wir uns,
da"s die so gegebene Menge von R"uckholquadraten, die wir vorerst
unsere \glqq  Verflechtungsquadrate in spe\grqq\ nennen, auch wirklich eine
Verflechtung f"ur die lokalisierte Austauschsituation ist.
Um zu sehen, da"s jede Ausgangskante zu einem  Verflechtungsquadrat in spe
erg"anzt werden kann, erinnern wir aus \ref{LRAn} \nichtfinal{oder neu \ref{LRAn1} und \ref{LRAn2}},
da"s es f"ur jeden Lesmorphismus $f:X\ra Y$ in der
Basis und jedes $\mathcal E\in \mathscr C_X$ eine
$S_X$-Linksentfaltung $\mathcal F\ra \mathcal E$ f"ur $Qf_{\shriek}$ gibt und da"s 
der Transportmorphismus $\mathcal F\ra f_{\shriek}\mathcal F$ sowohl
f"ur $\mathscr C^{!}\ra \mathscr B^{!}$ als auch f"ur
$S^{-1}\mathscr C^{!}\ra \mathscr B^{!}$ kokartesisch ist.
Jede Ausgangskante  kann mithin zu einem 
Verflechtungsquadrat in spe erg"anzt werden.
Da"s die Erg"anzung partieller R"uckholquadrate 
eindeutig ist in unseren Verflechtungsquadraten in spe,
zeigen wir zun"achst im Fall  partieller R"uckholquadrate
mit kokartesischer Ausgangskante.
Dazu m"ussen wir zeigen, da"s gegeben ein Lesmorphismus $f:X\ra Y$ in der
Basis und 
$\mathcal F,\mathcal F'\in\mathscr C_X$ beide $S_X$-$Qf_\shriek$-entfaltet  jedes
 kommutative Diagramm
\begin{displaymath}
  \xymatrix{
  X\ar[d]^f&  Q\mathcal F \ar[r] \ar@{-->}[d]&Q\mathcal F' \ar@{-->}[d]  \\
Y& Qf_{{\shriek}}\mathcal F \ar[r] &Qf_{{\shriek}}\mathcal F'  }
\end{displaymath}
in $S^{-1}\mathscr C^!$
mit Isomorphismen aus $S^{-1}\mathscr C^!$ als waagerechten Pfeilen und den
von den Transportmorphismen in der Kofaserung $\mathscr C^!\ra \mathscr B^!$
herr"uhrenden Vertikalen bei beliebigen Wahlen der kartesischen horizontalen 
Kanten einen Isomorphismus der zugeh"origen  Verflechtungsquadrate in spe
induziert. Nun, der Morphismus $Qf_{{\shriek}}\mathcal F \ra Qf_{{\shriek}}\mathcal F'$ ist bereits eindeutig durch den Isomorphismus $Q\mathcal F \sira \mathcal F'$ bestimmt,
da ja $S^{-1}\mathscr C^!\ra \mathscr B^!$ eine Kofaserung ist.
Der Morphismus $Q\mathcal F \sira Q\mathcal F'$ in $S^{-1}_X\mathscr C_X$ 
l"a"st sich schreiben als Linksbruch $hs^{-1}$ und im Diagramm
$$\mathcal F \stackrel{s}{\leftarrow} \mathcal F'' \stackrel{h}{\ra} \mathcal F'$$
 d"urfen wir ohne Beschr"ankung der Allgemeinheit annehmen, da"s dabei auch
$\mathcal F''$ ein $S_X$-$Qf_\shriek$-entfaltetes Objekt der Faser ist.
Mit dieser Zerlegung sehen wir, da"s wir bereits zuvor
annehmen durften, da"s unser  $S^{-1}_X\mathscr C_X$-Isomorphismus $Q\mathcal F \sira Q\mathcal F'$ Bild eines $\mathscr C_X$-Morphismus $a:\mathcal F \ra \mathcal F'$ ist. In diesem Fall wissen wir jedoch nach der Funktorialit"at
von Verflechtungsquadraten \ref{FVQ},
da"s im Diagramm
\begin{displaymath}
  \xymatrix{
    &&q^\dagger \mathcal F' \ar@{..>}[rrr]\ar@{-->}[ddd]  &&&\mathcal F' \ar@{-->}[ddd]  \\
   W\ar[r]^q \ar[d]^g&X\ar[d]^f&& q^\dagger \mathcal F \ar@{..>}[r]\ar[lu]^{q^\dagger a}  \ar@{-->}[d]&\mathcal F \ar@{-->}[d]\ar[ru]_{ a}  \\
   Z\ar[r]^p &Y&&p^\dagger f_{{\shriek}}\mathcal F\ar@{..>}[r]\ar[ld]^{p^\dagger f_\shriek a}  &f_{{\shriek}}\mathcal F \ar[rd]_{f_\shriek a} \\
   &&p^\dagger f_\shriek\mathcal F' \ar@{..>}[rrr] &&&f_\shriek\mathcal F'  }
\end{displaymath}
mit senkrechten Morphismen in $\mathscr C^!$ und waagerechten
Morphismen in $\mathscr C$ und schr"agen Morphismen "uber Identit"aten  der Basis mit den linken Vertikalen gegeben durch die eindeutige
Erg"anzung zu Verflechtungsquadraten in der urspr"unglichen Verflechtung
auch das linke Trapez kommutiert. 
Mithin kommutiert auch das
Bild des linken Trapezes
in $S^{-1}\mathscr C^!$. Nach unseren Annahmen werden beim "Ubergang
zur Lokalisierung alle schr"agen Morphismen Isomorphismen
und wir sehen, da"s
in der Tat jedes partielle R"uckholquadrat   in der lokalisierten Austauschsituation 
mit kokartesischer Ausgangskante 
auf genau eine Weise zu einem  Verflechtungsquadrat in spe
erg"anzt werden kann.
Die Eindeutigkeit der Erg"anzung im allgemeinen folgt unmittelbar und
wir sehen, da"s unsere Verflechtungsquadrate in spe schon mal die
erste Bedingung an eine Verflechtung erf"ullen.
Da"s das Verkleben zweier Verflechtungsquadrate in spe
l"angs einer vertikalen Kante stets wieder ein
Verflechtungsquadrat in spe liefert,
ist  offensichtlich.
Wir zeigen dasselbe nun f"ur das Verkleben l"angs horizontaler Kanten.
Dabei k"onnen wir uns offensichtlich auf den Fall beschr"anken, da"s das unten
angeklebte Verflechtungsquadrat in spe eine kokartesische Ausgangskante hat.
Es reicht, die beiden F"alle zu betrachten, da"s das obere Verflechtungsquadrat in spe auch eine kokartesische Ausgangskante hat oder  
da"s es eine Ausgangskante "uber einer Identit"at in der Basis hat.
Wir beginnen mit dem ersten Fall und argumentieren anhand des folgenden Diagramms aus zwei Verflechtungsquadraten des Ausgangsdatums.
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
U\ar[r]^q\ar[d]&X\ar[d]^f&q^\dagger \mathcal F\ar@{..>}[r] \ar@{-->}[d] & \mathcal F  \ar@{-->}[d]\\
V\ar[d]\ar[r]^p&Y\ar[d]^g&p^\dagger   f_{{\shriek }}\mathcal F\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[r] &  f_{{\shriek }}\mathcal F \ar@{-->}[d]\\
W\ar[r]^r&Z&r^\dagger   g_{{\shriek }}f_{{\shriek }}\mathcal F\ar@{..>}[r] &  g_{{\shriek }}f_{{\shriek }}\mathcal F }
\end{displaymath}
Jedes Verflechtungsquadrat in spe der lokalisierten Situation
mit kokartesischer Ausgangskante ist isomorph zum Bild eines
Verflechtungsquadrats wie es hier oben steht mit $\mathcal F$ 
 in Bezug auf $S_X$
entfaltet ist f"ur
$Qf_\shriek$. Indem wir zu einem Verflechtungsquadrat mit isomorphem
Bild in der lokalisierten Situation  "ubergehen, d"urfen wir
zus"atzlich annehmen, da"s $\mathcal F$ auch entfaltet ist f"ur
$Qg_\shriek f_\shriek$ und da"s $f_\shriek\mathcal F$ in Bezug auf $S_Y$
entfaltet ist f"ur $Qg_\shriek$. Dann repr"asentieren insbesondere
unsere beiden Quadrate "ubereinandersetzbare
Verflechtungsquadrate in spe mit kokartesischen Ausgangskanten, ja sogar
alle bis auf Isomorphismus, und das erledigt den ersten Fall.
F"ur den zweiten Fall gehen wir aus von einem Diagramm
aus zwei Verflechtungsquadraten in spe  der
lokalisierten Austauschsituation der Gestalt 
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
W\ar[r]^q\ar[d]^{\op{id}}&X\ar[d]^{\op{id}}&q^\dagger \mathcal F\ar@{..>}[r] \ar[d] & \mathcal F  \ar[d]\\
W\ar[d]\ar[r]^q&X\ar[d]^g&q^\dagger   \mathcal G\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[r] &  \mathcal G\ar@{-->}[d]\\
Z\ar[r]^p&Y&p^\dagger   f_{{\shriek }}\mathcal G\ar@{..>}[r] &  f_{{\shriek }}\mathcal G }
\end{displaymath}
und nehmen dabei an, da"s  $\mathcal G$ entfaltet ist f"ur $S_X$ und
$Qf_\shriek$ wohingegen das obere Quadrat irgendein kommutatives Quadrat in
$S^{-1}\mathscr C$ ist mit Transportmorphismen in den Horizontalen. 
Es gilt zu zeigen, da"s das durch Verkleben entstehende R"uckholquadrat
in der lokalisierten Austauschsituation wieder ein Verflechtungsquadrat in spe
ist, also isomorph zu einem anderes herum verklebten R"uckholquadrat. 
Indem wir $\mathcal F\ra \mathcal G$ als Bruch schreiben, d"urfen wir
annehmen, da"s dieser Morphismus bereits von einem Morphismus in $\mathscr C_X$
herkommt. Indem wir andernfalls $\mathcal F$ entfalten, d"urfen wir annehmen,
da"s es bereits $S_X$-$Qf_\shriek$-entfaltet ist. 
Dann erhalten wir in der Ausgangssituation ein Diagramm der Gestalt
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
&&  &q^\dagger  \mathcal F\ar[dl]\ar@{-->}[dd]\ar@{..>}[rr]&& \mathcal F\ar[dl]\ar@{-->}[dd]\ar@{-->}[dd]&\\
W\ar[d]^g\ar[r]^q&X\ar[d]^f&q^\dagger  \mathcal G\ar@{-->}[dd]\ar@{..>}[rr]&&\mathcal G\ar@{-->}[dd]&&\\
Z\ar[r]^p&Y&  &p^\dagger  f_{{\shriek }}\mathcal F\ar[dl]\ar@{..>}[rr]&& f_{{\shriek }}\mathcal F\ar[dl]&\\
&&p^\dagger  f_{{\shriek }}\mathcal G\ar@{..>}[rr]&&f_{{\shriek }}\mathcal G&&
 }
\end{displaymath}
mit Verflechtungsquadraten in der Ausgangssituation
als Vorderseite und R"uckseite und kommutierender
Oberseite und Unterseite und kommutierender nach rechts weisender
Fl"ache. Die Funktorialit"at von Verflechtungsquadraten \ref{FVQ}
zeigt dann, da"s auch die nach links weisende Fl"ache
kommutiert. Damit ist gezeigt da"s unsere "Ubereinandersetzung
von zwei Verflechtungsquadraten in spe wieder ein Verflechtungsquadrat in spe ist.
Bleibt noch, die beiden letzten Eigenschaften zu pr"ufen, die wir von
einer Verflechtung fordern.
Da"s jedes Verflechtungsquadrat in spe mit Eigorphismen auf
gegen"uberliegenden Kanten der Basis kommutiert, folgt sofort aus der
entsprechenden Eigenschaft in der nicht lokalisierten Austauschsituation.
Da"s schlie"slich auch in der lokalisierten Situation das Zur"uckholen einer kokartesischen Kante wieder
kokartesisch ist, folgt unmittelbar aus unseren Definitionen. 
\end{proof}




\subsection{Austausch und Zwei-Funktor-Formalismus}


\begin{Bemerkungl}
  In diesem Abschnitt soll
  die Beziehung von deriviertem Eigvorschub
  und  R"uckzug, im n"achsten Abschnitt die
  von deriviertem Eigvorschub und
  Trennr"uckzug ausgearbeitet werden.
  Wir beginnen damit, daf"ur einen begrifflichen
  Rahmen zu zimmern.
\end{Bemerkungl}
\begin{Definition}\label{AlKnu}
  Unter einer  {\bf schwachen Austauschsituation}\index{Austauschsituation}
  verstehen wir 
  eine Vorgabe von Daten $$(\mathscr C\stackrel{a}{\ra} \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\stackrel{b}{\leftarrow} \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}},i)$$
  bestehend aus einer Kategorie $\mathscr B$,
  der {\bf Basiskategorie} oder
  {\bf Basis};\index{Basis!einer Austauschsituation} 
   darin zwei ausgezeichneten
   \hyperref[RmSM]{multiplikativen Systemen} $\mathscr B^{\op{e}}\subset \mathscr B^{{!}}\subset \mathscr B$,
 die beide alle Isomorphismen von $\mathscr B$ enthalten;
einem Faserfunktor
  $a:\mathscr C\ra \mathscr B$; 
einem Funktor
$b:\mathscr C^{!}\ra \mathscr B^{!}$; 
sowie einem Isomorphismus
  $i:\mathscr C^{!}|\mathscr B^{\op{e}}\sira
  \mathscr C|\mathscr B^{\op{e}}$
  von Kategorien "uber $\mathscr B^{\op{e}}$. Ist $b$ eine Kofaserung,
    so sprechen wir von einer {\bf starken Austauschsituation} oder kurz
    {\bf Austauschsituation}. 
\end{Definition}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Sprechweisen und Notationen}]\label{Swn} 
  \begin{enumerate}
  \item
    Wir behandeln unseren Isomorphismus $i$  in der Notation
  meist als eine Gleichheit und notieren unsere  schwache oder  starke Austauschsituation dann $$(\mathscr C\stackrel{a}{\ra} \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\stackrel{b}{\leftarrow} \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$$
Das bedeutet insbesondere, da"s $\mathscr C$ und $\mathscr C^!$ dieselben
  Objekte haben und sogar dieselben Fasern $\mathscr C_X=\mathscr C^!_X$
  "uber denselben Objekten der Basis.
 \item Den R"uckzug
  der Faserung $a:\mathscr C\ra \mathscr B$  f"ur
  einen  Morphismus $f:X\ra Y$  in $\mathscr B$ notieren wir $f^\dagger: \mathscr C_Y\ra \mathscr C_X$.
  In typischen Situationen sind die Fasern opponiert zu Kategorien von Garben und wir haben $f^\dagger=(f^*)^{\op{opp}}$.
  \item
  Die Morphismen in $\mathscr B^{!}$  nenne ich
  {\bf Lesmorphismen},\index{Lesmorphismus}
 weil wir daf"ur im Fall topologischer R"aume meist die  lokal eigentlichen separierten Morphismen nehmen, also unsere les-Abbildungen.
  \item  Den starken Vorschub
    des Funktors
     $b:\mathscr C^{!}\ra \mathscr B^{!}$ l"angs
  Lesmorphismen  $f:X\ra Y$ nenne
 ich  {\bf Eigvorschub}\index{Eigvorschub!in Austauschsituation}
 und notiere ihn $f_{\shriek}: \mathscr C_X^{!}\dashrightarrow \mathscr C_Y^{!}$
 beziehungsweise, wenn
$i$ eine Gleichheit ist, einfacher $f_{\shriek}: \mathscr C_X\dashrightarrow \mathscr C_Y$.
 In typischen Situationen sind  die Fasern opponiert zu Kategorien von Garben und wir haben $f_\shriek=(f_!)^{\op{opp}}$. 
\item Ich sage meist
  $\dagger$-kartesisch oder kurz kartesisch statt
  $a$-kartesisch und ebenso $\shriek$-kokartesisch oder eigkokartesisch
  statt $b$-kokartesisch.  
\item
 Die Morphismen in $\mathscr B^{\op{e}}$ nenne ich 
 {\bf Eigmorphismen},\index{Eigmorphismus} weil sie in
 typischen Beispielen die eigentlichen Morphismen sind.
 Unsere Daten beinhalten  f"ur jeden Eigmorphismus $f$ nach \ref{adVR}
eine partielle Adjunktion $(f_{\shriek},f^\dagger)$. Sie
 entspricht  einer partiellen Adjunktion  $(f^*,f_!)$ von Funktoren zwischen den opponierten Fasern. 
  \end{enumerate}
 \end{Bemerkungl}


\begin{Beispiel}
  Die Kategorien $\op{Top}\supset \op{Top}^{\op{s}}\supset \op{Top}^{\op{es}}$
  der topologischen R"aume mit separierten Abbildungen als Lesmorphismen und
eigentlichen separierten Abbildungen als Eigmorphismen in der 
  Basis bilden mit   unserer Garbenopfaserung
  $\op{Ab}_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}$  aus \eref{GMab}{TG} und unserer
   Gar\-ben\-schrei\-ko\-fa\-se\-rung $\op{Ab}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{s}}}\ra \op{Top}^{\op{s}}$  aus \eref{eiPL}{TG}
  und deren offensichtlicher Gleichheit  \eref{Eikoo}{TG} "uber  eigentlichen
  Abbildungen in der Basis
   eine starke  Austauschsituation.\label{ATTo}
   Sie
   weist die Besonderheit auf, da"s ihr zweiter Funktor $b$ aus der Faserung $a$
   hervorgeht,
   indem man nur einen Teil der Morphismen zul"a"st, hier unter
   allen Opkomorphismen nur  die
   eigentlichen Opkomorphismen.
Das wird uns  dabei helfen,
  in dieser Situation ein sogenanntes
  \glqq Verflechtungsdatum\grqq\ zu konstruieren.
\end{Beispiel}

  


\begin{Bemerkungl}
  Gegeben eine \hyperref[AlKnu]{schwache Austauschsituation} $(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$
  verstehen wir unter einem
  {\bf Basisquadrat}\index{Basisquadrat}\label{BaQuaa} 
  ein in $\mathscr B$ kartesisches Diagramm
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
W\ar[d]\ar[r]&X  \ar[d] \\
Z\ar[r]&Y}
  \end{displaymath}
mit Lesmorphismen in den Vertikalen. 
% Ich notiere
%  im Kontext einer Austauschsituation meist $\mathscr B$-Morphismen
%  als gepunktelte Pfeile,  $\mathscr B^{!}$-Morphismen
%  als gestrichelte Pfeile und $\mathscr B^{\op{e}}$-Morphismen
%  als durchgezogene Pfeile.
Den Morphismus
  in der Basis l"angs der unteren Horizontale
  nenne ich den {\bf zur"uckholenden Morphismus} unseres Basisquadrats.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl} NEU.
 Gegeben eine \hyperref[AlKnu]{schwache Austauschsituation} $(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$
  verstehen wir unter einem
  {\bf Mischquadrat}\index{Mischquadrat}
  ein Diagramm
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
\mathcal E\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[r]&  \mathcal F\ar@{-->}[d] \\
\mathcal H\ar@{..>}[r]& \mathcal G}
  \end{displaymath}
"uber einem Basisquadrat 
  mit Objekten von $\mathscr C$ oder gleichbedeutend $\mathscr C^!$ in den Ecken und
  $\mathscr C$-Morphismen als horizontalen gepunktelten Pfeilen 
und   $\mathscr C^!$-Morphismen  als vertikalen
gestrichelten Pfeilen.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl} NEU.
  Eine {\bf schwache Verflechtung} ist eine Menge von Mischquadraten,
  genannt pseudokommutative Mischquadrate, mit den folgenden Eigenschaften:
  \begin{enumerate}
  \item Verklebbarkeit horizontal und vertikal;
  \item Alle kommutativen Quadrate ("uber Basisquadraten, "uberdenen das Sinn macht) sind Verflechtungsquadrate;
  \item Eindeutige Erg"anzbarkeit im Fall kartesischer horizontaler Kanten. 
  \end{enumerate}
\end{Bemerkungl}


  \begin{Bemerkungl}
  Gegeben eine \hyperref[AlKnu]{schwache Austauschsituation} $(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$
  verstehen wir unter einem
  {\bf R"uckholquadrat}\index{R"uckholquadrat}
  ein Diagramm
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
\mathcal E\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[r]&  \mathcal F\ar@{-->}[d] \\
\mathcal H\ar@{..>}[r]& \mathcal G}
  \end{displaymath}
  %\begin{displaymath}
% \xymatrix{
%& \ar@{..>}[dl] \ar@{-->}[dr] &\\
%\ar@{-->}[dr] & &\ar@{..>}[dl]\\
%&&
%}
 % \end{displaymath}
"uber einem  Basisquadrat mit Objekten von $\mathscr C$ oder gleichbedeutend $\mathscr C^!$ in den Ecken und
  $\dagger$-kartesischen
  $\mathscr C$-Morphismen als horizontalen gepunktelten Pfeilen 
und   $\mathscr C^!$-Morphismen  als vertikalen
gestrichelten Pfeilen.
  Die gepunktelt gezeichneten horizontalen Kanten nenne ich die
  {\bf R"uckholkanten}\index{R"uckholkante} unseres
  R"uckholquadrats und die rechte gestrichelte vertikale Kante seine  {\bf Ausgangskante}.\index{Ausgangskante}    
  Ich notiere
  im Kontext einer Austauschsituation meist $\mathscr C$-Morphismen
  als gepunktelte Pfeile,  $\mathscr C^{!}$-Morphismen
  als gestrichelte Pfeile und $\mathscr C^{\op{e}}$-Morphismen
  als durchgezogene Pfeile.
  Man beachte, da"s es nicht sinnvoll ist, die
  Kommutativit"at eines R"uckholquadrats zu fordern,
  da sich  $\mathscr C^{!}$-Morphismen und $\mathscr C$-Morphismen
  im allgemeinen nicht verkn"upfen lassen. Die
  Gesamtheit aller R"uckholquadrate "uber einem vorgegebenen Basisquadrat bildet   selbst
  eine Kategorie,  da  nach Annahme  $\mathscr C$-Morphismen und $\mathscr C^{!}$-Morphismen "uber
  Identit"aten, ja sogar "uber beliebigen Eigmorphismen der Basis "ubereinstimmen. Wir nennen ein R"uckholquadrat
  {\bf kokartesisch},\index{R"uckholquadrat!kokartesisches}
  wenn seine
  beiden vertikalen $\mathscr C^!$-Morphismen kokartesisch sind.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
Gegeben eine schwache Austauschsituation  $(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$ verstehen wir unter einer 
 {\bf  schwachen Verflechtung}\index{Verflechtung!von Faserung und Kofaserung}\label{AusDaa}  
 eine Menge von R"uckholquadraten,
  genannt {\bf Verflechtungsquadraten},\index{Verflechtungsquadrat}
  mit den folgenden Eigenschaften:
  \begin{description}
  \item[\textbf{Eindeutige Erg"anzbarkeit:}]
    Jedes \glqq partielle R"uckholquadrat\grqq, bei dem nur der
    $\mathscr C^{!}$-Mor\-phis\-mus in der linken Vertikale fehlt,  bei dem aber alle vier Morphismen  in der Basis durchaus vorhanden sind, 
  l"a"st sich auf genau eine
  Weise zu einem  Verflechtungsquadrat erg"anzen.
  Ich versuche, diese Aussage zus"atzlich zu verdeutlichen
  durch die  graphische Darstellung 
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
\ar@{..>}[r]& \ar@{-->}[d]  \\
\ar@{..>}[r]&}
  \end{displaymath}
  und nenne die dadurch eindeutig bestimmte neue Kante die
  {\bf zur"uckgeholte Kante} zu unserer Ausgangskante; 
\item[{\bf Verkleben:}]
  Unter beiden Arten des Verklebens l"angs gleicher
  Kanten mit der Komposition in den
  neu entstehenden Kanten wird aus zwei
  Verflechtungsquadraten wieder ein  Verflechtungsquadrat;
\item[{\bf Eigentliche Kommutativit"at:}]
 "Uber
 kartesischen  Quadraten in der Basis mit Eigmorphismen auf gegen"uberliegenden Kanten kommutiert jedes Verflechtungsquadrat 
  in $\mathscr C$ im Fall vertikaler eig-Kanten
  beziehungsweise in $\mathscr C^{!}$ im Fall horizontaler eig-Kanten;
\item[{\bf Zur"uckholen kokartesischer Kanten:}]
Im Fall einer starken Aus\-tausch\-si\-tua\-tion fordern wir von einer {\bf  starken Verflechtung} oder kurz {\bf  Verflechtung} zus"atzlich, da"s die  zur"uckgeholte Kante jeder $\shriek$-kokartesischen Ausgangskante wieder
$\shriek$-kokartesisch ist.
  \end{description}
  Eine Austauschsituation
  mit einer ausgezeichneten Verflechtung nennen wir eine
  {\bf verflochtene
    Austauschsituation}\index{Austauschsituation!verflochtene}
  und sagen,\index{verflochten!Austauschsituation}
  die {\bf Faserung $a$ sei verflochten mit der Kofaserung $b$  
    l"angs der Eigmorphismen}.\label{VerFF} 
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Regulierte Austauschsituationen}] 
Eine {\bf Regulierung} einer  Austauschsituation ist eine Menge von 
  Basisquadraten, die stabil ist unter
  der Verklebung l"angs gleicher horizontaler oder vertikaler
  Kanten und die alle Basisquadrate mit Isomorphismen auf
  beiden Horizontalen oder beiden Vertikalen enth"alt.
  Eine  Austauschsituation mit einer Regulierung
  nennen wir eine {\bf regulierte  Austauschsituation}
  und die  Basisquadrate der Regulierung  ihre {\bf erlaubten Basisquadrate}.
  Unter einer  schwachen beziehungsweise starken
  {\bf regulierten Verflechtung} oder kurz {\bf Verflechtung} einer
 regulierten Austauschsituation
  verstehen wir dann die
  Vorgabe einer Menge von R"uckholquadraten "uber den erlaubten Basisquadraten
  derart, da"s die Forderungen aus \ref{AusDa} "uber allen
  erlaubten Basisquadraten
  erf"ullt sind. Wollen wir betonen, da"s eine Verflechtung nicht reguliert ist,
  sprechen wir von einer {\bf unregulierten Verflechtung}. 
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl}[\textbf{Verflechtungsquadrate durch Kommutativit"at}]
Jedes R"uckholquadrat "uber einem
 erlaubten Basisquadrat, das in $\mathscr C$ 
 beziehungsweise $\mathscr C^{!}$ kommutativ ist im Fall von Eigmorphismen auf gegen"uberliegenden horizontalen beziehungsweise vertikalen Kanten in der Basis, ist ein Verflechtungsquadrat f"ur jede schwache 
regulierte  Verflechtung einer regulierten Austauschsituation.
 Das folgt aus der eigentlichen
 Kommutativit"at von Verflechtungsquadraten und der
 eindeutigen Erg"anzbarkeit.\label{vdLK} 
\end{Bemerkungl}


 
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Funktorialit"at von  Verflechtungsquadraten}]
Gegeben eine schwache regulierte Verflechtung l"a"st sich jeder Morphismus zwischen den Ausgangskanten zweier Verflechtungsquadrate
  "uber einem vorgegebenen erlaubten Basisquadrat
  auf genau eine Weise zu einem
  Morphismus zwischen den beiden Verflechtungsquadraten fortsetzen.
  Um das einzusehen, betrachten wir das Diagramm\label{FVQ}  
   \begin{displaymath}
     \xymatrix{
     \mathcal E'\ar@{-->}[ddd]   \ar@{..>}[rrr]&&& \mathcal F'\ar@{-->}[ddd]  \\
&\mathcal E\ar@{-->}[d]\ar[ul]\ar@{..>}[r]& \mathcal F\ar@{-->}[d]\ar[ur]&  \\
       &\mathcal H\ar@{..>}[r]\ar[dl]&\mathcal G\ar[dr]& \\
     \mathcal H'\ar@{..>}[rrr]&&& \mathcal G'}
   \end{displaymath}
   Beide Quadrate sind Verflechtungsquadrate nach Annahme. Die durchgezogenen
   Pfeile stellen Morphismen "uber Identit"aten der Basis dar.
   Das rechte $\mathcal F\mathcal G$-Trapez ist kommutativ nach Annahme und stellt
   unseren Morphismus von Ausgangskanten dar.
   Das obere $\mathcal E\mathcal F$-Trapez wird durch genau einen Morphismus $\mathcal E\ra \mathcal E'$
   kommutativ gemacht, da nach Annahme $\mathcal E'\ra \mathcal F'$ kartesisch ist. 
   Das untere $\mathcal H\mathcal G$-Trapez wird durch genau einen Morphismus $\mathcal H\ra \mathcal H'$
   kommutativ gemacht, da nach Annahme $\mathcal H'\ra \mathcal G'$ kartesisch ist.
   Es bleibt zu zeigen, da"s dann auch das rechte $\mathcal E\mathcal H$-Trapez kommutiert.
   Nach der Charakterisierung von Verflechtungsquadraten durch Kommutativit"at \ref{vdLK}  sind aber das obere $\mathcal E\mathcal F$-Trapez und das
   untere $\mathcal H\mathcal G$-Trapez beide Verflechtungsquadrate. Aufgrund der Verklebbarkeit
   von Verflechtungsquadraten 
   sind dann auch das Teildiagramm mit den vertikalen Kanten
   $((\mathcal E\mathcal H\mathcal H'),(\mathcal F\mathcal G\mathcal G'))$ sowie das Teildiagramm mit den vertikalen Kanten
   $((\mathcal E\mathcal E'\mathcal H'),(\mathcal F\mathcal F'\mathcal G'))$ Verflechtungsquadrate. Aus der Gleichheit ihrer
   Ausgangskanten folgt dann mit der Eindeutigkeit der Erg"anzung
   die Gleichheit ihrer
   zur"uckgeholten Kanten und so die Kommutativit"at im rechten $\mathcal E\mathcal H$-Trapez.
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl}[\textbf{Eigentlicher Basiswechsel einer verflochtenen
      Austauschsituation}] 
  Gegeben eine  verflochtene starke  regulierte Austauschsituation
  und ein erlaubtes Basisquadrat $fq=pg$ mit Lesmorphismen $f,g$
  erhalten wir eine ausgezeichnete Isotransformation\label{eaBAa} 
  $$g_{\shriek} q^\dagger\siRa p^\dagger f_{\shriek}$$
  durch \glqq diejenigen Isomorphismen, die die Transportmorphismen von $g_\shriek$ zu einem Verflechtungsquadrat erg"anzen\grqq. Wir nennen sie den
  {\bf eigentlichen  Basiswechsel}\index{Basiswechsel!eigentlicher abstrakter} unserer Verflechtung.
  Sind $f,g$ beide Eigmorphismen, so stimmt er nach der Charakterisierung
  \ref{vdLK} von Verflechtungsquadraten durch Kommutativit"at mit dem
    allgemeinen Basiswechsel \eref{BaWW}{TG}
    der Faserung $\mathscr C\ra \mathscr B$  "uberein.
    Sind $p,q$ beide Eigmorphismen, so stimmt er aus demselben Grund  mit dem
    allgemeinen Basiswechsel der Kofaserung $\mathscr C^!\ra \mathscr B^!$  "uberein. 
\end{Bemerkungl}
  

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Transformation vom Vorschub  zum Eigvorschub}]
  Gegeben sei eine reguliert
  verflochtene Austauschsitution  $(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$.
  Sei weiter $f:X\ra Y$ ein Lesmorphismus der Basis
  derart, da"s das Faserprodukt $X\times_YX$ existiert und da"s 
  die Diagonale
  $\Delta=\Delta_f:X\ra X\times_Y X$ ein Eigmorphismus ist
  und das Diagramm\label{TegV} 
   \begin{displaymath}
     \xymatrix{ 
& \ar[dl]X\times_Y X\ar[dr]  &\\
X\ar[dr] & &X\ar[dl]\\
&Y&
}
   \end{displaymath}
   ein erlaubtes Basisquadrat.
  So erhalten wir mit der Notation $\op{Id}$ f"ur den Identit"atsfunktor 
  eine Transformation $\op{Id}\RA f^\dagger f_{\shriek}$ 
 als die Komposition
   $\op{Id}=\op{Id}\circ\op{Id} \siRa\op{id}_\shriek\op{id}^\dagger\siRa\op{pr}_{2{\shriek}}\Delta_{\shriek}\Delta^\dagger \op{pr}_{1}^\dagger\RA \op{pr}_{2{\shriek}}\op{pr}_{1}^\dagger \RA f^\dagger f_{\shriek}$
 mit  der
 Adjunktion $(\Delta_{\shriek},\Delta^\dagger)$ aus \ref{Swn}
 und  eigentlichem
    Basiswechsel
   \ref{eaBA}.
   Besitzt $f^\dagger$ sogar einen Linksadjungierten $f_\dagger$,
   so erhalten wir
   auf diese Weise eine
   nat"urliche Transformation $f_\dagger\RA f_{\shriek}$.
   Sie entspricht einer Transformation $$f_!\RA f_*$$ von Funktoren
   der opponierten Fasern, mit denen wir es in den Anwendungen meist zu tun haben.  
   Ist zus"atzlich  $f$ selbst ein Eigmorphismus,
     so ist diese Transformation nach \eref{RzBW}{TG} und \eref{trBW}{TG}
     die Identit"at auf dem Vorschub. Hier verwenden wir unsere
     Konvention, den Isomorphismus $i$ aus \ref{AlKnu} als
     die Identit"at anzunehmen, sonst mu"s das alles sorgf"altiger
     formuliert werden.
\end{Bemerkungl}



\begin{Bemerkungl}[\textbf{Schwache Verflechtung durch Kommutativit"at}]
  Gegeben eine Faserung  $\mathscr C \rightarrow \mathscr B$ ist   $$(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B\leftarrow \mathscr C, \mathscr B)$$ stets eine schwache 
  Austauschsituation und die kommutativen R"uckholquadrate bilden
  darin eine schwache Verflechtung.\label{sVsVa} Ich nenne sie die
  {\bf banale schwache Verflechtung}\index{Verflechtung!banale schwache} zu
  unserer Faserung. Wir konstruieren weitere Verflechtungen,
  indem wir von einer banalen schwachen\label{AdKa} 
  Verflechtung ausgehen und sie geeignet 
  einschr"anken \ref{AdK} und lokalisieren \ref{AdLo}.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Schwache Verflechtung durch Einschr"anken}]
 Seien  $\mathscr C \rightarrow \mathscr B$ eine Faserung
  "uber einer Kategorie  $\mathscr B$ mit einem ausgezeichneten multiplikativen
 System $\mathscr B^{!}$
 und sei $\mathscr C^{!}$ ein faserr"uckzugstabiles  multiplikatives\label{AdKa} 
  System in $\mathscr C$ "uber $\mathscr B^{!}$ im Sinne von \ref{KKFuux}.
  Sei weiter $\mathscr B^{\op{e}}\subset \mathscr B^{!}$ ein  multiplikatives Teilsystem derart, da"s "uber Morphismen aus
  $\mathscr B^{\op{e}}$ alle $\mathscr C$-Morphismen
  bereits $\mathscr C^{!}$-Morphismen sind und da"s
$\mathscr B^{\op{e}}$ alle Isomorphismen von $\mathscr B$ enth"alt. 
 So ist
  $$(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$$ eine schwache 
  Austauschsituation und die kommutativen R"uckholquadrate bilden
  darin eine schwache Verflechtung. Die eindeutige Erg"anzbarkeit partieller R"uckholquadrate wird dadurch gew"ahrleistet, da"s wir $\mathscr C^{!}$ faserr"uckzugstabil annehmen.
 Man mag zur "Ubung zeigen, da"s
  in diesem Fall, wenn zus"atzlich $\mathscr C\ra\mathscr B$ und
  $\mathscr C^!\ra\mathscr B^!$ beide Kofaserungen sind  und $f_\dagger, f_\shriek$
  die zugeh"origen Vorsch"ube bezeichnen, unsere Transformation $ f_\dagger\RA f_\shriek$
  aus \ref{TegV} mit der durch die universelle Eigenschaft von $f_\dagger$ gegebenen Transformation "ubereinstimmt.
\end{Bemerkungl}

 


\begin{Beispiel}[\textbf{Abelsche Garben auf diskreten R"aumen}]
 Im Fall  der Garbenopfaserung auf Mengen mit der diskreten
  Topologie\label{aGTRa} 
  $\op{Ab}_{\sslash{\op{Ens}}}\ra \op{Ens}$ ist die zugeh"orige banale
  schwache Verflechtung sogar
  eine starke Austauschsituation mit einer starken Verflechtung, wie nun
  ausgef"uhrt werden soll. 
  Objekte der Faser "uber einer  Menge $I$ sind
Familien $M=(M_i)_{i\in I}\in\op{Ab}_{{\sslash} I}$ von abelschen Gruppen.
Gegeben eine weitere Familie $L=(L_j)_{j\in J}$ von abelschen Gruppen
"uber einer weiteren Menge $J$ 
  und eine Abbildung
  $f:I\ra J$ ist ein  Opkomorphismus
  $\psi\in \op{Ab}_{{\sslash} f}(M,L)$ 
  "uber $f$ eine Familie von Gruppenhomomorphismen
  $$(\psi_i^\circ:L_{f(i)}\ra M_i)_{i\in I}$$
  Unser Opkomorphismus $\psi$ ist kartesisch genau dann, wenn
  alle $\psi_i^\circ$ Isomorphismen sind. Er ist  kokartesisch genau dann, wenn
  die $\psi_i^\circ$ f"ur alle $j\in J$ Isomorphismen $L_j\sira \prod_{f(i)=j}M_i$
  induzieren. Man erkennt unmittelbar, da"s bei allen Verflechtungsquadraten mit kokartesischer Ausgangskante
  auch die zur"uckgeholte Kante kokartesisch ist.
  In \ref{aGTR3} diskutieren wir, inwiefern das f"ur allgemeine topologische
  R"aume nicht mehr richtig ist und durch welche Modifikationen man
  doch zu einer starken Verflechtung kommen kann. 
  In \ref{trzu}
  diskutieren wir,
  inwiefern der obige Ansatz  im Fall von Trennr"uckzug
  selbst f"ur abelsche Garben auf diskreten unendlichen Mengen
  bereits scheitert und da"s bereits dort  die im Anschlu"s besprochene
  Variante besser funktioniert.
\end{Beispiel}

\begin{Beispiel}[\textbf{Abelsche Garben auf topologischen R"aumen}]
  Die zur vollen Garbenopfaserung\label{aGTR3a} geh"orige banale schwache
  Austauschsituation 
  $$\big(\op{Ab}_{\sslash{\op{Top}}}\ra \op{Top}\supset\op{Top} \leftarrow \op{Ab}_{\sslash{\op{Top}}},\op{Top}\big)$$
  ist sogar stark, da unsere Faserung  auch eine Kofaserung ist.
  Die zugeh"orige schwache Verflechtung ist jedoch keine starke Verflechtung,
  da der Basiswechselmorphismus
  in dieser Allgemeinheit kein Isomorphismus sein mu"s, vergleiche etwa \eref{bwsd}{TG} oder \eref{gbsfw}{TG}.
Jedoch bilden
    die eigentlichen Opkomorphismen ein faserr"uckzugstabiles
    multiplikatives System $\op{Ab}^!_{\sslash{\op{Top}}}$ und mit dem
     multiplikativen System  $\op{Top}^{\op{e}}\subset \op{Top}$
der eigentlichen Abbildungen   erhalten wir eine weitere schwache Austauschsituation  $$\big(\op{Ab}_{\sslash{\op{Top}}}\ra \op{Top}\supset\op{Top} \leftarrow \op{Ab}^!_{\sslash{\op{Top}}},\op{Top}^{\op{e}}\big)$$
    mit schwacher Verflechtung. Nach \eref{eiPL}{TG} wird  $\op{Ab}^!_{\sslash{\op{Top}}}\ra \op{Top}$ unter 
    Restriktion auf das multiplikative System der separierten  Abbildungen eine Kofaserung $\op{Ab}^!_{\sslash{\op{Top}^{\op{s}}}}\ra \op{Top}^{\op{s}}$ und wir erhalten mit der Notation $\op{Top}^{\op{es}}$ f"ur das System der eigentlichen
    separierten Abbildungen eine starke Austauschsituation $$\big(\op{Ab}_{\sslash{\op{Top}}}\ra \op{Top}\supset\op{Top}^{\op{s}} \leftarrow \op{Ab}^!_{\sslash{\op{Top}^{\op{s}}}},\op{Top}^{\op{es}}\big)$$
    mit schwacher Verflechtung. Noch feiner bilden
    auch  die lokal eigentlichen separierten Abbildungen ein
    %Stimmt, aber unn"otig r"uckzugstabiles
  multiplikatives System $\op{Top}^{\op{les}}$ und 
  die eigentlichen Opkomorphismen dar"uber ein faserr"uckzugstabiles
  multiplikatives System $\op{Ab}^!_{\sslash{\op{Top}^{\op{les}}}}$ und
  nach lokal eigentlichem Basiswechsel  \ref{BaWeax} 
    erhalten wir bei weiterem Einschr"anken zu\label{AtAa} 
  $$\big(\op{Ab}_{\sslash{\op{Top}}}\ra \op{Top}\supset\op{Top}^{\op{les}} \leftarrow \op{Ab}^!_{\sslash{\op{Top}}^{\op{les}}},\op{Top}^{\op{es}}\big)$$
  sogar eine starke Austauschsituation mit starker Verflechtung.
\end{Beispiel}


\begin{Bemerkungl} 
  Gegeben eine regulierte starke Austauschsituation verstehen wir unter
  einer
  {\bf kokartesischen Pr"averflechtung}
 eine Menge $K$ von R"uckholquadraten mit kokartesischen Vertikalen
  "uber erlaubten Basisquadraten, in denen sich jedes
  partielle R"uckholquadrat mit kokartesischer Ausgangskante eindeutig
  erg"anzen l"a"st, die stabil ist unter der Verklebung l"angs gleicher 
  horizontaler und vertikaler Kanten und die alle kommutativen\label{kotva} 
  Quadrate "uber erlaubten Basisquadraten mit zwei parallelen  Eig-Kanten in der Basis sowie kartesischen Horizontalen und kokartesischen Vertikalen auf den Fasern enth"alt.
\end{Bemerkungl}
  \begin{Lemma}[\textbf{Verflechtung zu
  kokartesischer Pr"averflechtung}]
  Sei in einer starken regulierten Austauschsituation eine kokartesische Pr"averflechtung $K$ gegeben. So existiert h"ochstens eine  Verflechtung,
  die unsere  kokartesische Pr"averflechtung\label{vtdma} 
  umfa"st. Eine hinreichende Bedingung f"ur die
  Existenz einer derartigen Verflechtung ist, da"s gegeben ein
  Diagramm
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
&&  & \mathcal E\ar[dl]\ar@{-->}[dd]\ar@{..>}[rr]&& \mathcal F\ar[dl]\ar@{-->}[dd]\ar@{-->}[dd]&\\
W\ar[d]_g\ar[r]^q&X\ar[d]^f& \mathcal E'\ar@{-->}[dd]\ar@{..>}[rr]&&\mathcal F'\ar@{-->}[dd]&&\\
Z\ar[r]^p&Y&  &\mathcal H\ar[dl]\ar@{..>}[rr]&& \mathcal G\ar[dl]&\\
&& \mathcal H'\ar@{..>}[rr]&&\mathcal G'&&
 }
\end{displaymath}
"uber einem erlaubten Basiquadrat mit R"uckholquadraten unserer kokartesischen Pr"averflechtung als Vorderseite und R"uckseite
und kommutierenden Quadraten rechts, links und oben auch der
Boden kommutiert. 
  \end{Lemma}
  \begin{proof}
    Jede Erweiterung von $K$ zu einem Verflechtungdatum
    mu"s alle R"uckholquadrate enthalten,
    die wir erhalten, indem wir an ein R"uckholquadrat unseres
    Teildatums ein kommutatives Quadrat mit kartesischen Horizontalen und
    Identit"aten als  Vertikalen in der Basis unten ankleben.
    In der  Menge  $V$ von R"uckholquadraten, die wir auf diese Weise erhalten,
    l"a"st sich aber
    bereits jedes partielle R"uckholquadrat vervollst"andigen.
    Also gibt es h"ochstens eine Erweiterung von $K$ zu einem Verflechtungdatum,
    n"amlich die hier beschriebene Menge $V$ von R"uckholquadraten.
    Um zu zeigen, da"s $V$ auch tats"achlich ein Verflechtungsdatum ist,
    m"ussen wir unsere Bedingungen pr"ufen.
    Da"s $V$ die Bedingungen der \glqq eindeutigen Erg"anzbarkeit\grqq\ und der \glqq eigentlichen Kommutativit"at\grqq\  
   erf"ullt, scheint mir offensichtlich. Da"s $V$ stabil ist
   unter dem Verkleben l"angs vertikaler Kanten scheint mir ebenso offensichtlich.
    Da"s $V$ auch stabil ist
    unter dem Verkleben l"angs horizontaler Kanten
    folgt schlie"slich aus unserer zus"atzlichen Annahme.
\end{proof}





\begin{Satz}[\textbf{Lokalisieren von schwacher Verflechtung zu Verflechtung}] 
   Seien  $(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$  eine
schwache \hyperref[adEDB]{Austauschsituation}
 mit einer schwachen Verflechtung\label{AdLoa} und  $S$ ein 
  faserweises Oresystem in $\mathscr C$, das stabil ist unter den
  R"uckz"ugen der Faserung $\mathscr C\ra \mathscr B$ und f"ur das 
   der Funktor 
   $\mathscr C^{!}\ra \mathscr B^{!}$ eine \hyperref[RAP]{$S$-Rechtsanpassung} besitzt. So gilt:
 \begin{enumerate}
    \item 
    Lokalisieren zu  $(S^{-1}\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow S^{-1}\mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}},i)$ f"ur
  $i$ die Verkn"upfung 
  der durch \ref{FFL}, \ref{KriLO1} und \ref{LRAn1} gegebenen Isomorphismen  $(S^{-1}\mathscr C)_{\mathscr B^{\op{e}}}\sila S^{-1}_{\mathscr B^{\op{e}}}\mathscr C_{\mathscr B^{\op{e}}}\sira (S^{-1}\mathscr C^!)_{\mathscr B^{\op{e}}}$ liefert
  eine  Austauschsituation;
\item
  Diejenigen  Basisquadrate bilden
  eine Regulierung der lokalisierten Austauschsituation aus 1, "uber denen bei
  jedem schwachen Verflechtungsquadrat, dessen
  Ausgangskante in der Lokalisierung $\shriek$-ko\-kar\-te\-sisch wird, auch 
 die zur"uckgeholte Kante in der Lokalisierung $\shriek$-ko\-kar\-te\-sisch wird;
  \item
    Die Menge aller Bilder in der Lokalisierung von schwachen Verflechtungsquadraten "uber erlaubten Basisquadraten mit $\shriek$-kokartesischer Ausgangskante in der Lokalisierung
  l"a"st sich auf genau eine Weise  
   erweitern zu einer Verflechtung der lokalisierten regulierten Austauschsituation aus dem zweiten Teil; 
 \item
   In unserer Regulierung  ist jedes Basisquadrat
  $fq=pg$ erlaubt, "uber dem f"ur jedes schwache Verflechtungsquadrat
   mit stark $\shriek$-kokartesischer Ausgangskante zwischen Objekten einer
   Rechtsanpassung
  $\mathscr D$ wie oben die zur"uckgeholte Kante $\shriek$-kokartesisch wird
  in der Lokalisierung.
 \end{enumerate}
\end{Satz}

\begin{Bemerkungl}
  Wir nennen die durch den dritten Teil  dieses Satzes gegebene Verflechtung
  die  {\bf lokalisierte Verflechtung}.\index{Verflechtung!lokalisiertes}
 Ich betone, da"s hier die lokalisierte Austauschsituation eine starke regulierte Austauschsituation ist und die lokalisierte
  Verflechtung eine starke regulierte Verflechtung. 
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl} Der Satz besitzt eine offensichtliche Verallgemeinerung,
  die es erlaubt, auch schwache Verflechtungen regulierter schwacher Austauschsituationen  zu lokalisieren.
  Ich habe jedoch f"ur diese Allgemeinheit keine Verwendung.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Lokalisieren einer starken Verflechtung}]
 Ist in der Situation des Satzes
  $b:\mathscr C^{!}\ra \mathscr B^{!}$ eine Kofaserung und
  $g:W\ra Z$ ein Morphismus in $\mathscr B^{!}$, so
  bleibt nach \ref{LRAn2} ein kokartesischer Morphismus
  $\mathcal E\ra g_{\shriek}\mathcal E$ genau dann kokartesisch in der
  Lokalisierung, 
  wenn $\mathcal E$ ein $S_W$-entfaltetes Objekt ist
  f"ur den Funktor $Qg_{\shriek}:\mathscr C_W\ra S_Z^{-1}\mathscr C_Z$.
  Beginnen  wir im Satz mit einer starken Verflechtung,
  so ist mithin $fq=pg$ ein erlaubtes Basisquadrat,
  wenn der R"uckzug unter $q$
  jedes  Objekts $\mathcal F\in\mathscr D_X$ 
  seinerseits $S_W$-$Qg_{\shriek}$-entfaltet ist.\label{VPOS}
\end{Bemerkungl}


\begin{proof} 
 Wir wissen aus  \ref{LRAn1}, da"s
  der Funktor $S^{-1}\mathscr C^{!}\ra \mathscr B^{!}$ eine Kofaserung
  ist. Da"s die fraglichen kartesischen Quadrate der Basis eine Regulierung bilden, ist offensichtlich.
 Den  Beweis des dritten und vierten Teils f"uhren wir in mehreren Schritten. \\[2mm]\noindent
  1. Wir betrachten in der lokalisierten regulierten Austauschsituation
  die Menge $K_{\mathscr D}$ aller R"uckholquadrate "uber erlaubten Basisquadraten, die  Bilder
  von Verflechtungsquadraten unserer schwachen Austauschsituation  sind mit
  einem stark kokartesischen Morphismus zwischen Objekten von $\mathscr D$
  als Ausgangskante.
 Wir behaupten, da"s sich jeder Morphismus zwischen den Ausgangskanten
  eines R"uckholquadrats aus $K_{\mathscr D}$ zu einem Morphismus
  der R"uckholquadrate selber fortsetzen l"a"st.
Seien also \begin{displaymath}
 \xymatrix{
    W\ar[r]^q \ar[d]^g&X\ar[d]^f \\
    Z\ar[r]^p &Y }
 \qquad
 \xymatrix{
    \mathcal E\ar@{..>}[r] \ar@{-->}[d]&\mathcal F\ar@{-->}[d]^\tau \\
    \mathcal H\ar@{..>}[r] &\mathcal G }
 \qquad
 \xymatrix{
    \mathcal E'\ar@{..>}[r] \ar@{-->}[d]&\mathcal F'\ar@{-->}[d]^{\tau'} \\
    \mathcal H'\ar@{..>}[r] &\mathcal G' }
\end{displaymath}
ein erlaubtes Basisquadrat und
dar"uber Verflechtungsquadrate unserer schwachen Verflechtung mit 
$\mathcal F,\mathcal F'\in\mathscr D_X$ und $\mathcal G,\mathcal G'\in\mathscr D_Y$ sowie $\tau:\mathcal F\ra\mathcal G$ und
$\tau':\mathcal F'\ra\mathcal G'$ stark kokartesisch "uber $f$.
Sei weiter der rechte Teil von 
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
  X\ar[d]^f&  Q\mathcal F \ar[r] \ar@{-->}[d]^{Q(\tau)}&Q\mathcal F' \ar@{-->}[d]^{Q(\tau')}  \\
  Y& Q\mathcal G \ar[r] &Q\mathcal G'}
\end{displaymath}
ein kommutatives Diagramm in $S^{-1}\mathscr C^!$. 
Nach \ref{ERAp} und \ref{LdfR} sind $Q(\tau)$ und $Q(\tau')$ kokartesisch
f"ur $S^{-1}\mathscr C^!\ra \mathscr B^!$, folglich ist der Morphismus $Q\mathcal G \ra Q\mathcal G'$  bereits eindeutig durch den
Rest des Diagramms  bestimmt.
Nun l"a"st sich jeder  
Morphismus $Q\mathcal F \ra Q\mathcal F'$ in $S^{-1}_X\mathscr C_X$ 
als Linksbruch $hs^{-1}$  schreiben. Weiter d"urfen wir dabei im Diagramm
$$\mathcal F \stackrel{s}{\leftarrow} \mathcal F'' \stackrel{h}{\ra} \mathcal F'$$
ohne Beschr"ankung der Allgemeinheit $\mathcal F''\in\mathscr D_X$
annehmen. Nach unseren Annahmen finden wir ein kommutatives Diagramm
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
 \mathcal F  \ar@{-->}[d]^{\tau}&   \mathcal F'' \ar[r]^h\ar[l]_s \ar@{-->}[d]^{\tau''}&\mathcal F' \ar@{-->}[d]^{\tau'}  \\
  \mathcal G  &  \mathcal G'' \ar[l]_t\ar[r]^g &\mathcal G'}
\end{displaymath}
 in
 $\mathscr C^!$ mit stark kokartesischen Vertikalen und Objekten aus $\mathscr D$ und $s,t\in S$, das unter dem Lokalisieren  $Q$ bei Invertieren der linken Horizontalen
 als Rand das urspr"ungliche Diagramm liefert.
 Wir w"ahlen eine Vervollst"andigung der mitteleren Vertikale zu einem
 Verflechtungsquadrat unserer schwachen Verflechtung "uber dem immer
 gleichen erlaubten Basisquadrat und
folgern aus der Funktorialit"at
von Verflechtungsquadraten \ref{FVQ},
da"s im Diagramm
$$\begin{array}{c}\xymatrix{
     W\ar[rr]^q \ar[dd]^g&&X\ar[dd]^f \\
     &&\\
    Z\ar[rr]^p &&Y } \end{array}
  \qquad
  \begin{array}{c} \xymatrix{
     \mathcal E' \ar@{..>}[rrr]\ar@{-->}[ddd]  &&&\mathcal F' \ar@{-->}[ddd]^{\tau'}  \\
   &  \mathcal E'' \ar@{..>}[r]\ar[lu] \ar@{-->}[d]&\mathcal F'' \ar@{-->}[d]^{\tau''}\ar[ru]^{ h}  \\
   &\mathcal H''\ar@{..>}[r]\ar[ld]  &\mathcal G'' \ar[rd]\\
    \mathcal H' \ar@{..>}[rrr] &&&\mathcal G'  }
  \end{array}$$  
 mit senkrechten Morphismen  in $\mathscr C^!$ und waagerechten
 Morphismen kartesisch in $\mathscr C$ und schr"agen Morphismen "uber Identit"aten  der Basis gegeben durch die
 Kommutativit"at der entsprechenden Trapeze
  rechts, oben und unten 
  sowie den linken Vertikalen gegeben durch die eindeutige
Erg"anzung zu Verflechtungsquadraten
auch das linke Trapez kommutiert.
Lassen wir au"sen die Strichlein weg und ersetzen $h$ durch $s$,
so gilt dasselbe und und unsere Annahmen zeigen zus"atzlich, da"s alle
schr"agen Morphismen unter $Q$ zu Isomorphismen werden. 
So sehen wir, da"s sich 
in der Tat jeder Morphismus zwischen den Ausgangskanten von R"uckholquadraten
aus $K_{\mathscr D}$ zu einem Morphismus der R"uckholquadrate erweitern l"a"st.
\\[2mm]\noindent 2. Wir zeigen, da"s in der lokalisierten regulierten Austauschsituation die
Menge $K$ aller R"uckholquadrate, die isomorph sind zu  R"uckholquadraten
aus $K_{\mathscr D}$, eine
kokartesische Pr"averflechtung  im Sinne von \ref{kotv} ist.
Da"s alle R"uckholquadrate aus $K_{\mathscr D}$ und damit auch alle R"uckholquadrate aus $K$ kokartesische Vertikalen haben, folgt  aus der Definition der zu betrachtenden Regulierung.
Da"s jedes partielle R"uckholquadrat  mit kokartesischer Ausgangskante "uber einem erlaubten Basisquadrat  auf genau eine Weise
zu einem R"uckholquadrat in $K$ erg"anzt werden kann, folgt aus der
entsprechenden Aussage in $K_{\mathscr D}$, die bereits im ersten Schritt
gezeigt wurde.
Offensichtlich ist $K_{\mathscr D}$ und damit auch $K$ stabil ist unter dem Verkleben l"angs gleicher horizontaler Kanten.
Aus unseren Annahmen folgt auch leicht, da"s "uber erlaubten Basisquadraten
 mit ge\-gen\-"uber\-lie\-gen\-den Eig-Kanten alle kommutativen R"uckholquadrate
 der lokalisierten Austauschsituation mit
 $\shriek$-kokartesischen Vertikalen und
 $\dagger$-kartesischen Horizontalen zu $K$ geh"oren.
 Wir pr"ufen nun noch, da"s $K$ auch stabil ist unter dem Verkleben l"angs vertikaler Kanten. Es reicht zu zeigen da"s das Ankleben einer
 R"uckholquadrats aus $K$ an ein R"uckholquadrat aus $K_{\mathscr D}$ wieder
 ein R"uckholquadrat aus $K$ liefert. Wir arbeiten im Diagramm 
  \begin{displaymath}
    \xymatrix{U\ar@{-->}[d] \ar@{..>}[r]&W\ar@{-->}[d] \ar@{=}[r]&W\ar@{-->}[d] \ar@{..>}[r]&X\ar@{-->}[d]&\mathcal I\ar@{-->}[d] \ar@{..>}[r]&\mathcal D\ar@{-->}[d] \ar[r]^S&\mathcal E\ar@{-->}[d] \ar@{..>}[r]&\mathcal F\ar@{-->}[d]\\
V\ar@{..>}[r]&Z \ar@{=}[r]&Z \ar@{..>}[r]&Y&\mathcal J \ar@{..>}[r]&\mathcal D' \ar[r]&\mathcal H \ar@{..>}[r]&\mathcal G}
  \end{displaymath}
  Links sind zwei verklebte erlaubte Basisquadrate dargestellt mit
  einem trivialen Einschub in der Mitte, rechts ein Diagramm dar"uber in
  der nichtlokalisierten schwachen Austauschsituation, das wir nun
  aufbauen. Wir gehen von einem stark $\shriek$-kokartesischen Morphismus
  zwischen Objekten von $\mathscr D$ aus, der hier als die Vertikale ganz
  rechts dargestellt ist, und erg"anzen ihn zu einem Verflechtungsquadrat,
  hier dem rechts dargestellten R"uckholquadrat. Nach Annahme wird dann
  die zweite Vertikale von links $\shriek$-kokartesisch in der Lokalisierung.
  Nach Annahme finden wir einen $S$-Morphismus von einem Objekt
  $\mathcal D\in \mathscr D$  nach $\mathcal E$ und einen
  stark $\shriek$-kokartesischen Morphismus "uber dem entsprechenden Morphismus
  der Basis in ein weiteres Objekt
  $\mathcal D'\in \mathscr D$ und einen Morphismus $\mathcal D'\ra \mathcal H$
  derart, da"s das mittlere Quadrat kommutiert.
  Da beide Vertikalen des mittleren Quadrats kokartesisch werden in der
  Lokalisierung, mu"s die untere Horizontale dort ein Isomorphismus werden. 
  Schlie"slich erg"anzen wir die dritte Vertikale von rechts noch zu einem
  Verflechtungsquadrat. Dann geh"ort in der Lokalisierung das
  Bild des Quadrats ganz links zu $K_{\mathscr D}$, 
  das einh"ullende Rechteck der beiden linken Quadrate zu $K$ und
  das einh"ullende Rechteck aller drei Quadrate zu $K_{\mathscr D}$
  und $K$ ist in der Tat eine kokartesische Pr"averflechtung.
\\[2mm]\noindent 3. 
Wir zeigen, da"s unsere kokartesische Pr"averflechtung $K$
die zus"atzliche Bedingung aus Lemma \ref{vtdm} erf"ullt und sich somit
auf genau eine Weise
zu einer  Verflechtung erg"anzen l"a"st. 
Es reicht, diese zus"atzliche Bedingung f"ur Verflechtungsquadrate aus
$K_{\mathscr D}$ zu pr"ufen. Das haben wir jedoch bereits im ersten Schritt
mit erledigt. 
\\[2mm]\noindent 4.
Der Beweis des vierten Teils ist im zweiten Schritt vom
Beweis des dritten Teils enthalten. Man mu"s darin nur im Diagramm direkt von
der zweiten Vertikale von rechts $\mathcal E\dashrightarrow \mathcal H$
ausgehen. 
\end{proof}




\begin{Beispiel} 
  Unsere  topologische Austauschsituation 
 aus \ref{AtA} mit der durch Kommutativit"at
  konstruierten Verflechtung liefert
  in offensichtlicher Weise
  verflochtene Austauschsituationen
$$\left(\op{Hot}^\sharp(\op{Ab}_{\sslash \op{Top}})\ra \op{Top}\supset \op{Top}^{\op{les}}\leftarrow \op{Hot}^\sharp(\op{Ab}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}}),
  \op{Top}^{\op{es}}\right)$$
  f"ur $\sharp$ eine jede unserer vier "ublichen Beschr"ankungsbedingungen.
  Im Fall von $\op{Hot}^-$ k"onnen wir diese Austauschsituation nach Quasiisomorphismen lokalisieren,
  da uns nach \ref{RAGB} die  Rechtsanpassung $\op{Hot}^-(\op{skwAb}_{\sslash \op{Top}})$ durch entsprechend beschr"ankte Komplexe schwach kompaktweicher
  Garben zur Verf"ugung steht.
  In diesem Fall ist die zu lokalisierende Verflechtung stark und die
  lokalisierte Verflechtung unreguliert, als da hei"st, alle
  kartesischen Basisquadrate
  sind erlaubt.
  Um die Bedingungen des Satzes \ref{AdLo} zu pr"ufen,
  m"ussen wir nach \ref{VPOS} nur zeigen,
da"s gegeben
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
    W\ar[r]^q \ar[d]^g&X\ar[d]^f \\
    Z\ar[r]^p &Y }
\end{displaymath}
 ein kartesisches Diagramm  topologischer R"aume
mit les-Ab\-bil\-dun\-gen $f,g$ in den Vertikalen und 
ein Komplex $\mathcal F\in \op{Hot}^-(\op{skwAb}_{\sslash X})$
der R"uckzug $q^\dagger \mathcal F$ ein $Qg_{(!)}$-entfalteter
Garbenkomplex ist. Das aber folgt aus \ref{azyeb} und wir erhalten
durch Lokalisieren eine Verflechtung der
  Austauschsituation 
$$(\op{Der}^-_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}\supset \op{Top}^{\op{les}}\leftarrow \op{Der}^{-!}_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}},
  \op{Top}^{\op{es}})$$
  Weiter erhalten wir  in offensichtlicher Weise
  eine  Austauschsituationen mit  Verflechtung
$$\left(\op{Hot}(\op{Ab}_{\sslash \op{Top}})\ra \op{Top}\supset \op{Top}^{\op{lesb}}\leftarrow \op{Hot}(\op{Ab}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}}),
  \op{Top}^{\op{esb}}\right)$$
  und k"onnen sie wie zuvor nach Quasiisomorphismen lokalisieren,
  da wir nach \ref{RAGBb} eine Rechtsanpassung zur Verf"ugung haben und damit
  genauso argumentieren k"onnen. So erhalten wir eine Verflechtung zur
   Austauschsituation\label{kolesb}  
$$(\op{Der}_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}\supset \op{Top}^{\op{lesb}}\leftarrow \op{Der}^{!}_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}},
  \op{Top}^{\op{esb}})$$
  Nach Konstruktion sind  in diesen beiden
  Situationen die Verflechtungsquadrate zu Ausgangskanten
  aus $\op{Der}^{-!}_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}}$ dieselben.
\end{Beispiel}




\subsection{Austausch und Zwei-Funktor-Formalismus}

\nichtfinal{Ich habe das umgeschrieben und $f^\dagger$ zu $f^*$ vereinfacht
  und $f_{\kv}$ zu $f_!$. Dann sind nur die Fasern meist opponierte
  Kategorien von Garben, aber das ist harmlos.}
\begin{Bemerkungl}
  Im folgenden soll
  die Beziehung von deriviertem eigentlichen Vorschub
  und gew"ohnlichem R"uckzug, im n"achsten Abschnitt sogar 
  gew"ohnlichem Trennr"uckzug ausgearbeitet werden.
  Wir beginnen damit, daf"ur einen begrifflichen
  Rahmen zu zimmern.
\end{Bemerkungl}
\begin{Definition}\label{AAAlKnu}
  Unter einer  {\bf Austauschsituation}\index{Austauschsituation}
  verstehen wir 
  eine Vorgabe von Daten $$(\mathscr C\stackrel{p}{\ra} \mathscr B\supset \mathscr B^{\kv}\stackrel{q}{\leftarrow} \mathscr C^{\kv}, \mathscr B^{\op{e}},i)$$
  bestehend aus einer Kategorie $\mathscr B$,
  der {\bf Basiskategorie} oder
  {\bf Basis},\index{Basis!einer Austauschsituation} 
  und  darin zwei ausgezeichneten
  \hyperref[Rzst]{r\"{u}ckzugstabilen} \hyperref[RmSM]{multiplikativen Systemen} $\mathscr B^{{\kv}}\supset \mathscr B^{\op{e}}$,
 die beide alle Isomorphismen enthalten.
Des weiteren geh"oren zu unseren Daten noch ein Faserfunktor
  $p:\mathscr C\ra \mathscr B$, 
ein Kofaserfunktor $q:\mathscr C^{\kv}\ra \mathscr B^{\kv}$
sowie ein Isomorphismus
  $i:\mathscr C^{\kv}|\mathscr B^{\op{e}}\sira
  \mathscr C|\mathscr B^{\op{e}}$
  von Kategorien "uber $\mathscr B^{\op{e}}$.
\end{Definition}

 \begin{Bemerkungl}[\textbf{Sprechweisen und Notationen}]
  \begin{enumerate}
  \item
    Wir behandeln unseren Isomorphismus $i$ im folgenden in der Notation
  meist als eine Gleichheit und reden dann vereinfachend von einer
  Austauschsituation $(\mathscr C\stackrel{p}{\ra} \mathscr B\supset \mathscr B^{\kv}\stackrel{q}{\leftarrow} \mathscr C^{\kv}, \mathscr B^{\op{e}})$.
 \item Den R"uckzug in
  unserer Faserung $\mathscr C\ra \mathscr B$  f"ur
 einen beliebigen Morphismus $f:X\ra Y$  in $\mathscr B$ notieren wir $f^\dagger: \mathscr C_Y\ra \mathscr C_X$.
  \item  Den Vorschub
 in unserer Kofaserung $\mathscr C^{\kv}\ra \mathscr B^{\kv}$  f"ur
einen beliebigen Morphismus  $f:X\ra Y$  in $\mathscr B^{\kv}$ notieren wir $f_{\kv}: \mathscr C_Y^{\kv}\ra \mathscr C_X^{\kv}$.
 \item  Die Verwendung der Symbole $p,q$ f"ur Funktoren kollidiert  ungl"ucklicherweise mit unserer Standardnotation $fq=pg$ f"ur kartesische Quadrate.
Ich werde versuchen, die fraglichen Funktoren meist nicht
  zu notieren und sage deshalb gerne alternativ
  $\dagger$-kartesisch statt
  $p$-kartesisch und $\kv$-kokartesisch
  statt $q$-kokartesisch und dergleichen.
\item
 Die Morphismen in $\mathscr B^{\op{e}}$ nennen wir die 
 {\bf eig-Morphismen},\index{eig-Morphismus} weil sie in
 typischen Beispielen die eigentlichen Morphismen sind.
 Unsere Daten beinhalten speziell eine Bifaserung "uber $\mathscr B^{\op{e}}$ und damit
 f"ur jeden eig-Morphismus $f$ eine Adjunktion $(f_{\kv},f^\dagger)$.
\item
  Die Morphismen in $\mathscr B^{\kv}$ und $\mathscr C^{\kv}$ nenne ich
  {\bf kriech-Morphis\-men},\index{kriech-Morphismus}
  weil ich das Symbol $\kv$  als umgekehrtes Ausrufezeichen lese, und
  das wird auf Englisch \glqq shriek\grqq\ genannt.
  Also mag \glqq en verlan\grqq\ das Symbol $\kv$ 
  mit \glqq kriech\grqq\ bezeichnet werden.
 \end{enumerate} \end{Bemerkungl}


\begin{Beispiel}
  Die Kategorien $\op{Top}\supset \op{Top}^{\op{s}}\supset \op{Top}^{\op{es}}$
  in der Basis bilden mit  dem Faserfunktor
  $p:\op{Ab}_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}$
  unserer Garbenopfaserung \eref{GaKoFa}{TG} und dem
  Kofaserfunktor $q:\op{Ab}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{s}}}\ra \op{Top}^{\op{s}}$ unserer
  eigentlichen Garbenopkofaserung aus \eref{eiPL}{TG}
  und deren offensichtlicher Identifikation "uber  eigentlichen
  separierten Abbildungen in der Basis
   eine  Austauschsituation.\label{AAATTo}
   Der wesentliche Punkt ist hierbei
   die Erkenntnis, da"s wir f"ur eigentliches separiertes $f$
  wegen $f_!=f_*$ eine Adjunktion $(f^*, f_!)$  haben. 
  Die hier besprochene  Situation
  weist die Besonderheit auf, da"s  $q$ aus $p$ durch Restriktion  hervorgeht.
Das wird uns dabei helfen,
  in dieser Situation sogenannte
  \glqq Austauschdaten\grqq\ zu konstruieren.
\end{Beispiel}

\begin{Bemerkungl}
  Gegeben eine \hyperref[AlKnu]{Austauschsituation} $(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{\kv}\leftarrow \mathscr C^{\kv}, \mathscr B^{\op{e}})$
  verstehen wir unter einem
  {\bf R"uckholquadrat}\index{R"uckholquadrat}
  ein Diagramm
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[r]&  \ar@{-->}[d] \\
\ar@{..>}[r]&}
  \end{displaymath}
  %\begin{displaymath}
% \xymatrix{
%& \ar@{..>}[dl] \ar@{-->}[dr] &\\
%\ar@{-->}[dr] & &\ar@{..>}[dl]\\
%&&
%}
 % \end{displaymath}
"uber einem kartesischen Quadrat in
der Basis  $\mathscr B$  mit Objekten von $\mathscr C$ an den Ecken und
  $\dagger$-kartesischen
  $\mathscr C$-Morphismen als horizontalen gepunktelten Pfeilen 
und $\mathscr C^{\kv}$-Morphismen  als vertikalen
gestrichelten Pfeilen, so da"s insbesondere
  die Bilder der
  gestrichelten Pfeile in unserem kartesischen Quadrat in
der Basis  $\mathscr B$ auch kriech-Morphismen sein m"ussen.
  Die gepunktelt gezeichneten Kanten nenne ich die
  {\bf R"uckholkanten}\index{R"uckholkante} unseres
  R"uckholquadrats und die rechte gestrichelte Kante seine  {\bf Ausgangskante}.\index{Ausgangskante} Wir zeichnen
  auch in Zukunft $\mathscr C$-Morphismen
  als gepunktelte Pfeile,  $\mathscr C^{\kv}$-Morphismen
  als gestrichelte Pfeile und $\mathscr C^{\op{e}}$-Morphismen
  als durchgezogene Pfeile. Man beachte, da"s es nicht sinnvoll ist, die
  Kommutativit"at unseres Diagramms zu fordern,
  da sich  $\mathscr C^{\kv}$-Morphismen und $\mathscr C$-Morphismen
  im allgemeinen nicht verkn"upfen lassen. Die
  Gesamtheit aller R"uckholquadrate "uber einem vorgegebenen kartesischen
  Quadrat in der Basis bildet   selbst
  eine Kategorie, da ja nach Annahme  $\mathscr C$-Morphismen und $\mathscr C^{\kv}$-Morphismen "uber
  Identit"aten, ja sogar "uber beliebigen eig-Morphismen der Basis "ubereinstimmen.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
Gegeben eine Austauschsituation  $(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{\kv}\leftarrow \mathscr C^{\kv}, \mathscr B^{\op{e}})$ verstehen wir unter einem 
  {\bf Austauschdatum}\index{Austauschdatum}\label{AAAusDaA}  
zu unserer  Austauschsituation  eine Menge von R"uckholquadraten,
  genannt {\bf Austauschquadraten},\index{Austauschquadrat}
  mit den folgenden Eigenschaften:
  \begin{enumerate}
  \item
    Jedes \glqq partielle R"uckholquadrat, bei dem nur der zur"uckgeholte
    $\mathscr C^{\kv}$-Mor\-phis\-mus fehlt\grqq,  bei der aber  der zur"uckgeholte
kriech-Morphismus in der Basis durchaus vorhanden ist, 
  l"a"st sich auf genau eine
  Weise zu einem  Austauschquadrat erg"anzen.
  Ich versuche, diese Aussage zus"atzlich zu verdeutlichen
  durch die  graphische Darstellung 
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
\ar@{..>}[r]& \ar@{-->}[d]  \\
\ar@{..>}[r]&}
  \end{displaymath}
\item
  Unter beiden Arten des Aneinandersetzens l"angs gleicher
  Kanten mit der Komposition in den
  neu entstehenden Kanten wird aus zwei
  Austauschquadraten wieder ein  Austauschquadrat;
\item
  Ein  R"uckholquadrat "uber einem
 kartesischen  Quadrat in der Basis mit eig-Morphismen auf gegen"uberliegenden Kanten ist genau dann ein Austauschquadrat,
  wenn es unter dem vorgegebenen Isomorphismus
  $\mathscr C^{\kv}|\mathscr B^{\op{e}}\sira
  \mathscr C|\mathscr B^{\op{e}}$ einem  kommutativen Quadrat
  in $\mathscr C$ beziehungsweise $\mathscr C^{\kv}$ entspricht.
\item
  Ist bei einem R"uckholquadrat die Ausgangskante
  $\kv$-kokartesisch, so auch die  gegen"uberliegende Kante.  
  \end{enumerate}
  Gegeben eine Austauschsituation
  mit  Austauschdatum sagen wir auch,
  die {\bf Faserung sei verflochten mit der Kofaserung 
    l"angs der eig-Morphismen}\label{AAVerFFA} 
  und nennen unser  Austauschdatum eine
  {\bf Verflechtung}.\index{Verflechtung!von Faserung und Kofaserung}
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Funktorialit"at von  Austauschquadraten}]
  Jeder Morphismus zwischen den Ausgangskanten zweier Austauschquadrate
  "uber einem vorgegebenen kartesischen Quadrat in der Basis
  l"a"st sich nach unseren Annahmen auf genau eine Weise zu einem
   Morphismus zwischen den beiden Austauschquadraten fortsetzen.
\end{Bemerkungl}




%\begin{Bemerkungl}
%Ein Austauschdatum nennen wir
%{\bf kokartesisch},\index{Austauschdatum!kokartesisches}
%wenn in jedem Austauschquadrat mit einer $\kv$-kokartesischen Ausgangskante
%auch die zur"uckgeholte Kante $\kv$-kokartesisch ist. 
%\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Gegeben ein  Austauschdatum und  in der Basis ein
  kartesisches Diagramm $hf=gk$ mit ${\kv}$-Morphismen $h,k$
  erhalten wir einen ausgezeichneten Isomorphismus von Funktoren\label{AAeaBAA} 
  $$k_{\kv} f^\dagger\siRa g^\dagger h_{\kv}$$
  als \glqq denjenigen Isomorphismus, der zusammen mit den Transportmorphismen
  ein Austauschquadrat liefert\grqq. Wir nennen ihn den
  {\bf eigentlichen  Basiswechsel}\index{Basiswechsel!eigentlicher abstrakter} zu unserem Austauschdatum.
  Sind $h,k$ beide eig-Morphismen, so stimmt er nach unserer
  dritten Annahme mit dem
  allgemeinen Basiswechsel \eref{BaWW}{TG} der durch unsere Austauschsituation
  auf $\mathscr B^{\op{e}}$ gegebenen Bifaserung  "uberein. 
\end{Bemerkungl}
  
% \begin{Bemerkungl}
% Ein R"uckholquadrat in einer kokartesischen Austauschsituation hei"se {\bf kokartesisch},\index{kokartesisch!R"uckholquadrat}
% wenn seine beiden \glqq nicht-R"uckholkanten\grqq\  kokartesisch sind. 
% Ein kokartesisches Austauschdatum wird durch seine kokartesischen
% Austauschquadrate bereits eindeutig festgelegt, und jede Vorgabe 
% einer Menge kokartesischer R"uckholquadrate, die die
% obigen Bedingungen 1-3 entsprechend erf"ullen, kommt  von
% einem kokartesischen Austauschdatum her. NEIN, BRAUCHT ZUSAETZLICHE
% BEDINGUNGEN AN KOKARTESISCHE RUECKHOLQUADRATE!
% \end{Bemerkungl}

%AB HIER DURCHSEHEN WEGEN KOKARTESISCH!
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Austauschdaten durch Kommutativit"at}]
 Seien  $p : \mathscr C \rightarrow \mathscr B$ eine Faserung
  "uber einer Kategorie  $\mathscr B$ mit r"uckzugstabilem multiplikativen
  System $\mathscr B^{\kv}$ und sei $\mathscr C^{\kv}$ ein faserr"uckzugstabiles multiplikatives\label{AAAdKA} 
  System in $\mathscr C$ "uber $\mathscr B^{\kv}$ im Sinne von \ref{KKFuux}.
 Sei weiter der restringierte Funktor $p:\mathscr C^{\kv}\ra \mathscr B^{\kv}$
  eine Kofaserung und es m"ogen deren kokartesische Morphismen auch
  ein faserr"uckzugstabiles multiplikatives
  System  "uber $\mathscr B^{\kv}$ bilden.  Sei schlie"slich $\mathscr B^{\op{e}}\subset \mathscr B^{\kv}$ ein r"uckzugstabiles multiplikatives Teilsystem derart, da"s "uber Morphismen aus
  $\mathscr B^{\op{e}}$ alle $\mathscr C$-Morphismen
  bereits $\mathscr C^{\kv}$-Morphismen sind. So ist
  $(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{\kv}\leftarrow \mathscr C^{\kv}, \mathscr B^{\op{e}})$ eine
  Austauschsituation und die kommutativen R"uckholquadrate bilden
  darin ein Austauschdatum.
\end{Bemerkungl}
\begin{Beispiel}[\textbf{Austauschdaten in topologischen Austauschsituationen}]
Wir erinnern unsere Austauschsituation
  $(\op{Ab}_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}\supset\op{Top}^{\op{s}}\leftarrow \op{Ab}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{s}}},
  \op{Top}^{\op{es}})$ aus \ref{ATTo}.
  %  In unserer Austauschsituation
%  $(\op{Ab}_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}\supset\op{Top}\leftarrow \op{Ab}^!_{\sslash \op{Top}},
%  \op{Top}^{\op{e}})$ aus \ref{ATTo} bilden die in $\op{Ab}_{\sslash \op{Top}}$
%  kommutierenden R"uckholquadrate ein Austauschdatum, da nach \ref{ReO}
%  der R"uckzug eines eigentlichen Opkomorphismus stets wieder eigentlich ist.
  Bezeichnen wir mit $\op{Top}^{\op{les}}$ die Kategorie der topologischen R"aume
  mit nur  lokal eigentlichen separierten Abbildungen als
  Morphismen, so ist 
auch $$(\op{Ab}_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}\supset \op{Top}^{\op{les}}\leftarrow \op{Ab}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}},
  \op{Top}^{\op{es}})$$ eine Austauschsituation.
  Darin bilden nach \ref{AdK} die  in $\op{Ab}_{\sslash \op{Top}}$
  kommutierenden R"uckholquadrate\label{AAAtA}   ein  Austauschdatum, da nach \ref{ReO} 
  der R"uckzug eines eigkokartesischen Opkomorphismus
  "uber einer lokal eigentlichen separierten Abbildung stets wieder eigkokartesisch ist. In unserer Terminologie aus
  \ref{VerFF} ist das also
  eine Verflechtung der
  \hyperref[GaKoFa]{Garbenopfaserung} $\op{Ab}_{\sslash\op{Top}}\ra \op{Top}$
  mit der \hyperref[eigKOF]{eigentlichen Garbenopkofaserung}
  $\op{Ab}^!_{\sslash\op{Top}^{\op{les}}}\ra \op{Top}^{\op{les}}$
   l"angs der eigentlichen separierten Abbildungen.
\end{Beispiel}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Transformation vom eigentlichen  zum gew"ohnlichen Vorschub}] 
  Gegeben  eine  Austauschsitution  $(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{\kv}\leftarrow \mathscr C^{\kv}, \mathscr B^{\op{e}})$
mit Verflechtung  erhalten wir f"ur jeden ${\kv}$-Morphismus $f:X\ra Y$, 
  f"ur den $\Delta=\Delta_f:X\ra X\times_Y X$ ein eig-Morphismus ist, 
  eine Transformation $\op{id}\RA f^\dagger f_{\kv}$
mithilfe des kartesischen Quadrats\label{AATegV} 
   \begin{displaymath}
     \xymatrix{ 
& \ar[dl]X\times_Y X\ar[dr]  &\\
X\ar[dr] & &X\ar[dl]\\
&Y&
}
   \end{displaymath}
 in der Basis  als die Komposition
   $\op{id}\siRa\op{pr}_{2{\kv}}\Delta_{\kv}\Delta^\dagger \op{pr}_{1}^\dagger\RA \op{pr}_{2{\kv}}\op{pr}_{1}^\dagger \siRa f^\dagger f_{\kv}$
 unter Ausn"utzen von eigentlichem
   abstrakten Basiswechsel
   \ref{eaBA} und der
   Adjunktion $(\Delta_{\kv},\Delta^\dagger)$ aus \ref{VerFF}.
   Besitzt $f^\dagger$ einen Linksadjungierten, so erhalten wir
   auf diese Weise eine
   nat"urliche Transformation $f_\dagger\RA f_{\kv}$. 
\end{Bemerkungl}

\begin{Satz}[\textbf{Verflechtung durch Lokalisierung}]
   Sei  eine
  \hyperref[adEDB]{Austauschsituation}
  $(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{\kv}\leftarrow \mathscr C^{\kv}, \mathscr B^{\op{e}})$\label{AAAdLoA} gegeben. 
  \begin{enumerate}
    \item
Sei $S$ ein ges"attigtes
  faserweises Oresystem in $\mathscr C$, das stabil ist unter den
  R"uckz"ugen der Faserung $\mathscr C\ra \mathscr B$ und f"ur das
   die Kofaserung
   $\mathscr C^{\kv}\ra \mathscr B^{\kv}$ \hyperref[LRAA]{lokal Linksanpassungen}
   besitzt. So ist 
   $(S^{-1}\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{\kv}\leftarrow S^{-1}\mathscr C^{\kv}, \mathscr B^{\op{e}})$
wieder eine  Austauschsituation in nat"urlicher Weise;
 \item
Sei zus"atzlich in unserer urspr"unglichen  Austauschsituation
ein \hyperref[adEDB]{Austauschdatum} gegeben derart, da"s f"ur jedes kokartesische Austauschquadrat,
   dessen Ausgangskante in der
  Lokalisierung $S^{-1}\mathscr C^{\kv}\ra \mathscr B^{\kv}$
  kokartesisch bleibt, auch die gegen"uberliegende Kante
   in der Lokalisierung 
   kokartesisch bleibt. So gibt es genau ein Austauschdatum in der
   lokalisierten Austauschsitution, das alle die auf diese Weise  entstehenden
   R"uckholquadrate  enth"alt.
   \end{enumerate}
\end{Satz}
\begin{Bemerkungl}
  Wir nennen das im vorigen Satz konstruierte Austauschdatum
  das zu den Vorgaben geh"orige {\bf lokalisierte  Austauschdatum}.\index{Austauschdatum!lokalisiertes}
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl}[\textbf{Vereinfachtes Pr"ufen der Bedingungen des obigen Satzes}] 
  Gegeben ein Morphismus $f:X\ra Y$ in $\mathscr B^{\kv}$
  bleibt ein kokartesischer Morphismus $\mathcal F\ra f_{\kv}\mathcal F$
  genau dann kokartesisch in der Lokalisierung,\label{AAVPOSA} 
  wenn $\mathcal F$ ein $S_X$-entfaltetes Objekt ist
  f"ur den Funktor $Qf_{\kv}:\mathscr C_X\ra S_Y^{-1}\mathscr C_Y$, wie
  aus \ref{LRaV} folgt.
  Sei nun $fq=pg$ ein kartesisches Diagramm der Basis.
  Es reicht  zu pr"ufen,
  da"s der R"uckzug unter $q$
  jedes $S_X$-$Qf_{\kv}$-entfalteten Objekts
  seinerseits ein $S_W$-$Qg_{\kv}$-entfaltetes Objekt ist f"ur
  $q:W\ra X$. Daf"ur hinwiederum reicht es zu zeigen,
  da"s wir f"ur jedes Objekt $\mathcal F\in \mathscr C_X$
  einen $S_X$-Morphismus $\mathcal G\ra  \mathcal F$ finden k"onnen
  derart, da"s sowohl $\mathcal G$ ein $S_X$-$Qf_{\kv}$-entfaltetes Objekt ist als auch $q^\dagger\mathcal G$ ein $S_W$-$Qg_{\kv}$-entfaltetes Objekt.
\end{Bemerkungl}

\begin{Beispiel} Unsere  Austauschsituation 
 aus \ref{AtA} mit der durch Kommutativit"at
  konstruierten Verflechtung liefert
  in offensichtlicher Weise
  eine  Austauschsituationen mit Verflechtung
$$\left(\op{Hot}^\sharp(\op{Ab}_{\sslash \op{Top}})\ra \op{Top}\supset \op{Top}^{\op{les}}\leftarrow \op{Hot}^\sharp(\op{Ab}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}}),
  \op{Top}^{\op{es}}\right)$$
  f"ur $\sharp$ eine beliebige unserer vier "ublichen Beschr"ankungsbedingungen.
  Im Fall von $\op{Hot}^-$ k"onnen wir diese Verflechtung nach Quasiisomorphismen lokalisieren,
  da wir die  Linksanpassung durch Komplexe schwach kompaktweicher
  Garben zur Verf"ugung haben und da nach \ref{azyeb}
  in  einem kartesischen Diagramm $fq=pg$ topologischer R"aume
  mit lokal eigentlichen separierten Abbildungen $f,g$ der R"uckzug
  jeder $Qf_{(!)}$-azyklischen Garbe unter $q$ eine $Qg_{(!)}$-azyklische
  Garbe ist und wir das vereinfachte Kriterium vom
  Ende von \ref{VPOS} anwenden k"onnen. So erhalten wir eine Verflechtung zur
  Austauschsituation 
$$(\op{Der}^-_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}\supset \op{Top}^{\op{les}}\leftarrow \op{Der}^{-!}_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}},
  \op{Top}^{\op{es}})$$
  Weiter erhalten wir  in offensichtlicher Weise
  eine  Austauschsituationen mit  Verflechtung
$$\left(\op{Hot}(\op{Ab}_{\sslash \op{Top}})\ra \op{Top}\supset \op{Top}^{\op{lesb}}\leftarrow \op{Hot}(\op{Ab}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}}),
  \op{Top}^{\op{esb}}\right)$$
  und k"onnen es wie zuvor nach Quasiisomorphismen lokalisieren,
  da wir lokale Linksanpassungen zur Verf"ugung haben und damit
  genauso argumentieren d"urfen. So erhalten wir eine Verflechtung zur
   Austauschsituation\label{AAkolesb}  
$$(\op{Der}_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}\supset \op{Top}^{\op{lesb}}\leftarrow \op{Der}^{!}_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}},
  \op{Top}^{\op{esb}})$$
  Nach Konstruktion sind die Austauschquadrate zu Ausgangskanten
  aus $\op{Der}^{-!}_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}}$ in diesen beiden
  Situationen dieselben.
\end{Beispiel}



\begin{proof}
  1. Wir wissen aus \ref{LRaV} und im Fall der Existenz einer \glqq
  globalen\grqq\ Linksanpassung sogar bereits aus \ref{LRAn} \nichtfinal{oder neu \ref{LRAn1} und \ref{LRAn2}}, da"s
  der Funktor $S^{-1}\mathscr C^{\kv}\ra \mathscr B^{\kv}$ eine Kofaserung
  ist und da"s der offensichtliche Funktor ein  Isomorphismus von
  Kategorien $S^{-1}_{\mathscr B^{\op{e}}}\mathscr C^{\kv}_{\mathscr B^{\op{e}}}\sira (S^{-1}\mathscr C^{\kv})_{\mathscr B^{\op{e}}}$ ist.
Wir wissen aus \ref{LRAn}  \nichtfinal{oder neu \ref{LRAn1} und \ref{LRAn2}} und sogar bereits aus
  \ref{FFL} und \ref{KriLO1}, da"s der Funktor $S^{-1}\mathscr C\ra \mathscr B$ eine Faserung ist  und da"s der offensichtliche Funktor ein   Isomorphismus von
  Kategorien $S^{-1}_{\mathscr B^{\op{e}}}\mathscr C_{\mathscr B^{\op{e}}}\sira (S^{-1}\mathscr C)_{\mathscr B^{\op{e}}}$ ist.
  Das zeigt die erste Aussage.\\[2mm]\noindent
  2.
 Da"s es h"ochstens ein derartiges Austauschdatum gibt, ist klar:
  Seine Austauschquadrate m"ussen genau alle R"uckholquadrate sein,
  die isomorph sind zu R"uckholquadraten, die man erh"alt, indem man
  an ein R"uckholquadrat der in Teil 2 unseres  Satzes
  beschriebenen Art unten noch
  ein kommutatives R"uckholquadrat "uber einem kartesischen Diagramm
  in der Basis mit Identit"aten als ${\kv}$-Morphismen anf"ugt.
  Explizit besteht unser Austauschdatum in spe
  mithin aus allen R"uckholquadraten, die
  isomorph sind zu Randquadraten von Diagrammen
  der Gestalt
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
 q^\dagger \mathcal F \ar[r] \ar[d]&\mathcal F \ar[d]  \\
p^\dagger f_{{\kv}}\mathcal F\ar[r] \ar[d] &f_{{\kv}}\mathcal F\ar[d]  \\
p^\dagger  \mathcal G\ar[r]&\mathcal G }
\end{displaymath}
mit  als
oberen Quadrat einem Austauschquadrat des urspr"unglichen
Austauschdatums mit $\mathcal F$ entfaltet f"ur $Qf_{\kv}$ 
 und  als unterem Quadrat einem
 kommutativen R"uckholquadrat in der Lokalisierung mit Morphismen
 "uber Identit"aten in den Vertikalen.
Jetzt "uberlegen wir uns,
da"s die so gegebene Menge von R"uckholquadraten, die wir vorerst
unsere \glqq hoffnungsvollen R"uckholquadrate\grqq\ nennen, auch wirklich ein
Austauschdatum bildet.
Um zu sehen, da"s jede Ausgangskante zu einem hoffnungsvollen R"uckholquadrat
erg"anzt werden kann, erinnern wir aus \ref{LRaV},
da"s es f"ur jeden ${\kv}$-Morphismus $f:X\ra Y$ in der
Basis und jedes $\mathcal E\in \mathscr C_X$ eine
$S_X$-Linksentfaltung $\mathcal F\ra \mathcal E$ f"ur $Qf_{\kv}$ gibt und da"s 
der Transportmorphismus $\mathcal F\ra f_{\kv}\mathcal F$ sowohl
f"ur $\mathscr C^{\kv}\ra \mathscr B^{\kv}$ als auch f"ur
$S^{-1}\mathscr C^{\kv}\ra \mathscr B^{\kv}$ kokartesisch ist.
Jede Ausgangskante  kann mithin zu einem hoffnungsvollen
R"uckholquadrat erg"anzt werden.
Nach Annahme induziert weiter ein
$S$-Morphismus $\mathcal F\ra \mathcal F'$
zwischen Objekten von $\mathscr C_X$, bei denen die Transportmorphismen
zu ihren $f_{\kv}$-Vorsch"uben in der Lokalisierung kokartesisch bleiben,
stets $S$-Morphismen an allen
anderen Ecken unseres Diagramms
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
q^\dagger \mathcal F \ar[r] \ar[d]&\mathcal F \ar[d]   \\
 p^\dagger  f_{{\kv}}\mathcal F\ar[r]& f_{{\kv}}\mathcal F }
\end{displaymath}
Das zeigt, da"s die Gesamtheit  unserer hoffnungvollen R"uckholquadrate  schon einmal die erste Eigenschaft  eines Austauschdatums erf"ullt.
Da"s das Verkleben  hoffnungvoller R"uckholquadrate
l"angs vertikaler Kanten stets wieder ein
hoffnungvolles R"uckholquadrat liefert,
ist offensichtlich. Weiter ist klar, da"s
wenn zwei R"uckholkanten eines  hoffnungvollen R"uckholquadrats
Identit"aten "uber Identit"aten der Basis sind, da"s dann die
beiden anderen Kanten "ubereinstimmen.
Um die zweite Bedingung an ein Austauschdatum zu pr"ufen, m"ussen
wir also nur noch zeigen, da"s auch
das Verkleben hoffnungvoller R"uckholquadrate l"angs R"uckholkanten stets wieder ein hoffnungvolle R"uckholquadrate
liefert. Wir d"urfen uns dabei auf den Fall beschr"anken, da"s wir ein
hoffnungsvolles R"uckholquadrat mit kokartesischen $\kv$-Kanten unten ankleben,
das bereits selbst von der in Teil 2 unseres Satzes beschriebenen Gestalt ist.
Wir argumentieren anhand des Diagramms
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
&&q^\dagger\mathcal F\ar[rrr] \ar[d] &&&  \mathcal F  \ar[d]\\
  &&p^\dagger  f_{{\kv}}\mathcal F\ar[ddd]\ar[rrr] &&&  f_{{\kv}}\mathcal F \ar[ddd]\\
  &p^\dagger \mathcal E\ar[dl]\ar[ddd]\ar[ur]^-{S}\ar[rrr]&&& \mathcal E\ar[dl]\ar[ddd]\ar[ur]^-{S}\ar[ddd]&\\
p^\dagger \mathcal G\ar[ddd]\ar[rrr]&&&\mathcal G\ar[ddd]&&\\
&&r^\dagger  g_{{\kv}}f_{{\kv}}\mathcal F\ar[rrr] &&&  g_{{\kv}}f_{{\kv}}\mathcal F\\
  &r^\dagger g_{{\kv}}\mathcal E\ar[dl]\ar[ur]^-{S}\ar[rrr]&&& g_{{\kv}}\mathcal E\ar[dl]\ar[ur]^-{S}&\\
r^\dagger g_{{\kv}}\mathcal G\ar[rrr]&&&g_{{\kv}}\mathcal G&&
 }
\end{displaymath}
Hier d"urfen wir nach unseren Annahmen
$\mathcal E,\mathcal F,\mathcal G$ so w"ahlen, da"s alle
vertikalen Pfeile auf der rechten Seite  unseres Diagramms
kokartesisch bleiben in der Lokalisierung. Nach Annahme folgt
dasselbe f"ur alle vertikalen Pfeile auf der linken Seite  unseres Diagramms.
Die Kommutativit"at unseres Diagramms  zeigt dann, da"s auch das "Ubereinandersetzen hoffnungsvoller R"uckholquadrate
wieder ein hoffnungsvolles R"uckholquadrat liefert.
 Unsere hoffnungsvollen R"uckholquadrate erf"ullen mithin
auch die zweite Eigenschaft, die wir von einem Austauschdatum
fordern.
\end{proof}
\subsection{Trennaustausch und Drei-Funktor-Formalismus}


\begin{Bemerkungl}
  Seien  $(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^{!}\leftarrow \mathscr C^{!}, \mathscr B^{\op{e}})$  eine
\hyperref[adEDB]{Austauschsituation}
 mit einer schwachen Verflechtung und  $S$ ein 
 faserweises Oresystem in $\mathscr C$.
Gegeben ein Basisquadrat
 \begin{displaymath}
 \xymatrix{
    W\ar[r]^q \ar[d]_g&X\ar[d]^f \\
    Z\ar[r]^p &Y }
\end{displaymath}
 und $\mathcal F\in \mathscr C_X$  
 erhalten wir unter der Annahme, da"s alle beteiligten
 zahmen Derivierten auf den jeweiligen Objekten existieren und da"s
 $\mathcal F$ sowohl rechtsentfaltet ist f"ur $Qq^\dagger$ als auch
 linksentfaltet f"ur $Qf_\shriek$, da"s also
sowohl $\tau:Qq^\dagger\mathcal F\ra({\op{R}}q^\dagger)(Q\mathcal  F)$
als auch 
 $\tau:({\op{L}}f_\shriek)(Q\mathcal  F)\ra Qf_\shriek\mathcal  F$ Isomorphismen sind, ein
 Diagramm
 \begin{displaymath}
 \xymatrix{
    ({\op{L}}g_\shriek)Qq^\dagger\mathcal F \ar[r]^-\sim \ar[d]&  ({\op{L}}g_\shriek)({\op{R}}q^\dagger)Q\mathcal F&({\op{R}}p^\dagger)({\op{L}}f_\shriek)Q\mathcal F\ar[d]^\wr\\
 Qg_\shriek q^\dagger\mathcal F \ar[r]    &  Q p^\dagger f_\shriek\mathcal F\ar[r] &  ({\op{R}} p^\dagger) Qf_\shriek\mathcal F}
 \end{displaymath}
Wir sagen f"ur unsere Voraussetzungen abk"urzend, $\mathcal F$ sei \glqq hinreichend beidseitig entfaltet\grqq.  Gehen wir in diesem Diagramm eimal herum
 und durchlaufen die Isomorphismen r"uckw"arts, so erhalten wir
 als Verkn"upfung einen wohlbestimmten Morphismus
$$ ({\op{L}}g_\shriek)({\op{R}}q^\dagger)Q\mathcal F\ra ({\op{R}}p^\dagger)({\op{L}}f_\shriek)Q\mathcal F$$ an der Fehlstelle oben rechts.
 Wir nennen ihn den {\bf naiven Basiswechsel}\label{nBa}
 und nennen das bis auf eindeutigen Isomorphismus eindeutig bestimmte R"uckholquadrat
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   ({\op{R}}q^\dagger)Q\mathcal F\ar[r] \ar[d]&Q\mathcal F\ar[dd] \\
   ({\op{L}}g_\shriek) ({\op{R}}q^\dagger)Q\mathcal F \ar[d]&\\
    ({\op{R}}p^\dagger)({\op{L}}f_\shriek)Q\mathcal F\ar[r] &({\op{L}}f_\shriek)Q\mathcal F }
\end{displaymath}
  mit dem naiven Basiswechsel als linker unterer  Vertikale das
  {\bf naive Verflechtungsquadrat zu $\mathcal F$}.
 Unter einem  {\bf naiven Verflechtungsquadrat}\index{Verflechtungs!naives}  verstehen wir ein
 R"uckholquadrat der lokalisierten Austauschstuation, da"s
 zum naiven Verflechtungsquadrat eines entsprechend beidseitig entfalteten Objekts
 isomorph ist.  
  F"ur jeden Morphismus $\mathcal F\ra\mathcal G$ in ein Objekt mit
denselben Eigenschaften erhalten wir mit den naiven Basiswechseln in den
Vertikalen ein
 kommutatives Diagramm
 \begin{displaymath}
 \xymatrix{({\op{L}}g_\shriek)({\op{R}}q^\dagger)Q\mathcal F\ar[r]\ar[d]&   ({\op{L}}g_\shriek)({\op{R}}q^\dagger)Q\mathcal G\ar[d]\\
({\op{R}}p^\dagger)({\op{L}}f_\shriek)Q\mathcal F\ar[r]& ({\op{R}}p^\dagger)({\op{L}}f_\shriek)Q\mathcal G}
 \end{displaymath} Jeder 
 Morphismus $\mathcal F\ra\mathcal G$ in der nicht lokalisierten
 Kategorie $\mathscr C_X$ von entsprechend  entfalteten
 Objekten l"a"st sich mithin auf genau eine
 Weise zu einem Morphismus der zugeh"origen naiven R"uckholquadrate
 ausdehnen.\end{Bemerkungl}








\begin{Bemerkungl}[\textbf{Bestimmen einer Regulierung}]
Jeder Morphismus der Familienkategorie
einer banalen Trennkategorie
entsteht 
nach "Ubung \eref{WKBK}{TS} 
    durch 
  Vertupeln und Verkn"upfen aus
  Leertrennungen, Einstrennungen 
  und Diagonalzweitrennungen.
  Gegeben eine Regulierung einer schwachen Trennaustauschsituation,
  in der alle Basisquadrate mit Leertrennungen, Eins\-tren\-nun\-gen oder Diagonalzweitrennungen in den Horizontalen erlaubt sind, m"ussen also
  alle Basisquadrate der Familienkategorie erlaubt sein. Im Fall von Leertrennungen ist eh nichts zu pr"ufen und 
   im Fall von Diagonalzweitrennungen d"urfen wir uns weiter auf den Fall
  be\-schr"an\-ken, da"s von den beiden Ausgangskanten eine
  die Identit"at ist. So m"ussen nur die F"alle  gepr"uft werden,
  da"s wir in der Basis ein gew"ohnliches
  kartesisches Quadrat in $\mathscr T$ mit Lesmorphismen in den Vertikalen haben, unten links abgebildet, oder ein
  kartesisches Diagramm der Familienkategorie $\mathscr T^\curlywedge$ der
  rechts abgebildeten Gestalt 
   \begin{displaymath}
\xymatrix{
   W\ar[r]^-{q} \ar[d]_{g}
   &X \ar[d]^{{f}}   \\
 Z\ar[r]^-{p}& Y}\qquad\qquad \xymatrix{
   X\ar[rr]^-{(\op{id},f)} \ar[d]_{f}
   &&X\curlywedge Y \ar[d]^{{f}\curlywedge {\op{id}}}   \\
 Y\ar[rr]^-{(\op{id},\op{id})}&& Y\curlywedge Y}
   \end{displaymath}
   Geh"oren die Basisquadrate dieser beiden Typen zu einer
   Regulierung, so geh"oren alle Basisquadrate der Familienkategorie
   bereits zu besagter Regulierung.\label{VerPBE} 
\end{Bemerkungl}

 
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Lokalisieren einer starken Trennverflechtung}]
  Gehen wir von einer zu lokalisierenden starken Trennverflechtung aus,
  so ist in Spezialisierung von \ref{VPOS} die lokalisierte Verflechtung unreguliert,
  wenn (1) f"ur jedes Objekt $\mathcal F\in \mathscr D_X$
  der R"uckzug $q^\dagger\mathcal F$ ein
  $S_W$-$Qg_{\shriek}$-entfaltetes Objekt ist\label{lST} 
  und wenn (2)
  f"ur beliebige $\mathcal F\in\mathscr D_X, \mathcal G\in \mathscr D_Y$
  der R"uckzug $\mathcal F\otimes_X f^\dagger \mathcal G$ ein
   $S_X$-$Qf_{\shriek}$-entfaltetes Objekt ist.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Wir nennen die durch den dritten Teil  dieses Satzes gegebene Verflechtung
  die  {\bf lokalisierte Verflechtung}.\index{Verflechtung!lokalisiertes}
 Ich betone, da"s hier die lokalisierte Trennaustauschsituation eine starke regulierte Trennaustauschsituation ist und die lokalisierte
  Verflechtung eine starke regulierte Verflechtung. 
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl} Der Satz besitzt eine offensichtliche Verallgemeinerung,
  die es erlaubt, auch schwache Verflechtungen
  regulierter  schwacher Trennaustauschsituationen zu lokalisieren.
  Ich habe jedoch f"ur diese Allgemeinheit keine Verwendung.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Lokalisieren einer starken Verflechtung}]
 Ist in der Situation des Satzes
  $b:\mathscr G^{!}\ra \mathscr T^{!}$ eine Kofaserung und
  $g:W\ra Z$ ein Morphismus in $\mathscr T^{!}$, so
  bleibt nach \ref{LRAn2} ein kokartesischer Morphismus
  $\mathcal E\ra g_{\shriek}\mathcal E$ genau dann kokartesisch in der
  Lokalisierung, 
  wenn $\mathcal E$ ein $S_W$-entfaltetes Objekt ist
  f"ur den Funktor $Qg_{\shriek}:\mathscr C_W\ra S_Z^{-1}\mathscr C_Z$.
  Beginnen  wir im Satz mit einer starken Verflechtung,
  so ist mithin $fq=pg$ ein erlaubtes Basisquadrat genau dann,
  da"s der Trennr"uckzug unter $q$
  jedes Tupels von  Objekten aus $\mathscr D$ 
  seinerseits $S_W$-$Qg_{\shriek}$-entfaltet ist.\label{mVPOS}
\end{Bemerkungl}
\begin{Satz}[\textbf{Lokalisieren einer schwachen Trennverflechtung}]
   Seien  $(\mathscr G\ra \curlyvee\mathscr T\supset \mathscr T^{!}\leftarrow \mathscr G^{!}, \mathscr T^{\op{e}})$  eine
schwache Trennaustauschsituation
 mit einer schwachen Trennverflechtung\label{MAdLoa} und  $S$ ein 
  faserweises Oresystem in $\mathscr G$, das stabil ist unter den
  Trennr"uckz"ugen der Trennfaserung $\mathscr G\ra \curlyvee\mathscr T$ und f"ur das 
   der Funktor 
   $\mathscr G^{!}\ra \mathscr T^{!}$ eine \hyperref[RAP]{$S$-Rechtsanpassung} besitzt. So gilt:
 \begin{enumerate}
    \item 
    Lokalisieren zu  $(S^{-1}\mathscr G\ra \curlywedge\mathscr T\supset \mathscr T^{!}\leftarrow S^{-1}\mathscr G^{!}, \mathscr T^{\op{e}},i)$ liefert
  eine   starke Trennaustauschsituation;
\item
  Die  Basisquadrate der Familienkategorie mit der Eigenschaft,
  da"s f"ur jedes schwache Verflechtungsquadrat dar"uber, dessen
  Ausgangskante in der Lokalisierung $\shriek$-kokartesisch wird, auch die
  zur"uckgeholte Kante in der Lokalisierung $\shriek$-kokartesisch wird, bilden
  eine Regulierung der lokalisierten Trennaustauschsituation aus 1;
  \item
    Die Menge aller Bilder in der Lokalisierung von schwachen Verflechtungsquadraten "uber erlaubten Basisquadraten der Familienkategorie mit der Eigenschaft,
    da"s besagte Bilder eine kokartesische Ausgangskante haben,
  l"a"st sich auf genau eine Weise  
   erweitern zu einer Verflechtung der lokalisierten regulierten Trennaustauschsituation aus 2. 
 \item
   In unserer Regulierung  ist jedes Basisquadrat
  $fq=pg$ der Familienkategorie erlaubt, "uber dem f"ur jedes schwache Verflechtungsquadrat
   mit stark $\shriek$-kokartesischer Ausgangskante zwischen Objekten einer
   Rechtsanpassung
  $\mathscr D$ wie oben die zur"uckgeholte Kante $\shriek$-kokartesisch wird
  in der Lokalisierung.
 \end{enumerate}
\end{Satz}
\begin{Bemerkungl}
   Unter einer  {\bf Regulierung}\index{Regulierung!f"ur Trennaustauschsituation} einer schwachen oder auch starken   Trenn\-aus\-tausch\-si\-tua\-tion
  verstehen wir eine Regulierung der auf den Familienkategorien induzierten
  Austauschsituation mit der Zu\-satz\-ei\-gen\-schaft, da"s das Vertupeln erlaubte Basisquadrate zu erlaubten Basisquadraten macht. Unter einer schwachen beziehungsweise starken {\bf Verflechtung}\index{Verflechtung!f"ur Trennaustauschsituation} f"ur eine schwache beziehungsweise starke   regulierte Trenn\-aus\-tausch\-si\-tua\-tion
oder kurz {\bf Trennverflechtung}\index{Trennverflechtung}  verstehen wir eine   schwache beziehungsweise starke \hyperref[AusDa]{Verflechtung} f"ur die auf den Familienkategorien induzierte
regulierte  Austauschsituation mit der Zu\-satz\-ei\-gen\-schaft, da"s das Vertupeln Verflechtungsquadrate zu Verflechtungsquadraten macht.
  Eine regulierte Trenn\-aus\-tausch\-si\-tua\-tion mit einer ausgezeichneten
  Verflechtung nennen wir
  eine\label{vfTAa} 
  {\bf verflochtene  regulierte  Trennaustauschsituation}.\index{Trennaustauschsituation!verflochtene}
  Ein Verflechtungsquadrat der Familienkategorie mit einer
  $r$-Trennung als  zur"uckholendem Morphismus
  nennen wir  ein
  {\bf $r$-Verflechtungsquadrat}.
  \index{Verflechtungsquadrat!$r$-Verflechtungsquadrat}
  Wenn wir betonen wollen, da"s eine Verflechtung zu einer regulierten Trennaustauschsituation geh"ort, reden wir von einer {\bf regulierten Verflechtung}. Wenn wir betonen wollen, da"s eine Verflechtung zu
  einer gew"ohnlichen Trennaustauschsituation geh"ort, reden wir von einer
   {\bf unregulierten Verflechtung}.
\end{Bemerkungl}\begin{Bemerkungl}
  Seien $\mathscr T$ eine
  Kategorie mit endlichen Produkten und $ \mathscr T^{\kv} \supset \mathscr T^{\op{e}}$ darin 
  zwei r"uckzugstabile multiplikative Systeme von Morphismen, die beide alle
  Isomorphismen von $\mathscr T$ enthalten.
  Seien $\mathscr G$ eine Trennkategorie und  $\mathscr G\ra \mathscr T$ eine \hyperref[oMulF]{Trennfaserung} "uber der banalen
  Trennkategorie zu $\mathscr T$.
  Seien $\mathscr G^{\kv} $ eine weitere Kategorie
   und $\mathscr G^{\kv} \ra \mathscr T^{\kv} $ eine Kofaserung.
   Sei schlie"slich ein Isomorphismus
  $$i:\mathscr G^{\kv} |\mathscr T^{\op{e}}\sira
  \mathscr G|\mathscr T^{\op{e}}$$
 von Kategorien "uber $\mathscr T^{\op{e}}$ gegeben zwischen den entsprechend eingeschr"ankten Kategorien. Rechts meinen wir hier implizit die unserer Trennkategorie
  $\mathscr G$ zugrundeliegende
  einfache Kategorie. Wir behandeln unseren Isomorphismus im folgenden in der Notation
  meist als Gleichheit und notieren ihn nicht nennen
  unsere Daten $(\mathscr G\ra \mathscr T\supset \mathscr T^{\kv} \leftarrow \mathscr G^{\kv} , \mathscr T^{\op{e}})$ eine
  {\bf Trennaustauschsituation}.\index{Trennaustauschsituation}
  Jede  Trennaustauschsituation induziert eine Austauschsituation
  $$(\mathscr G^\curlywedge\ra \mathscr T^\curlywedge\supset \mathscr T^{\shortparallel {\kv} }\leftarrow \mathscr G^{\shortparallel {\kv} }, \mathscr T^{\shortparallel \op{e}})$$
  auf den Wortkategorien, bei der die ${\kv} $-Morphismen und
  eig-Morphismen in der Basis genau alle
  Tupel mit der Identit"at als Indexabbildung
  von Morphismen unserer  Unterkategorien 
  $\mathscr T^{ {\kv} }\supset  \mathscr T^{ \op{e}}$ sind und
  die $\mathscr G^{\shortparallel {\kv} }$-Morphismen in der Faser
  Tupel von
  $\mathscr G^{\kv} $-Morphismen.
  In  einer Trennaustauschsituation erkl"aren wir ein
  {\bf Trennaustauschdatum}\index{Trennaustauschdatum}
  als ein \hyperref[AusDa]{Austauschdatum} f"ur die auf den Wortkategorien induzierte
  Austauschsituation mit der Zusatzeigenschaft, da"s  ein R"uckholquadrat
  genau dann ein Austauschquadrat ist, wenn es unter der
  entsprechenden Zerlegungsbijektion
  zu einem Tupel von Austauschquadraten wird.
  Eine Trennaustauschsituation mit einem ausgezeichneten
  Trennaustauschdatum nennen wir  eine
  {\bf verflochtene Trennaustauschsituation}.
   Ein Austauschquadrat der Wortkategorie mit einem
  Einstupel von Morphismen als zur"uckgeholter Kante
  nennen wir  ein
  {\bf Trennaustauschquadrat}\index{Trennaustauschquadrat}
  unserer Trennaustauschsituation.
%  Ist zus"atzlich $\mathscr G^{\kv} \ra \mathscr T^{\kv} $
%  eine Kofaserung, so sprechen wir von einer
 % {\bf kokartesischen Trennaustauschsituation}.\index{Trennaustauschsituation!kokartesische} In einer kokartesischen Trennaustauschsituation
%  nennen wir ein Trennaustauschdatum
%  {\bf kokartesisch}\index{Trennaustauschdatum!kokartesisches}
 % oder eine {\bf Verflechtung},\index{Verflechtung!f"ur Trennaustauschsituation} 
% wenn in jedem Austauschquadrat mit einem Tupel 
%  ko\-kar\-te\-si\-scher Ausgangskanten auch die
%  zur"uckgeholte gegen"uberliegende Kante
%  ein Tupel ko\-kar\-te\-sischer Morphismen ist.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Vertauschen von 
externem Produkt und eigentlichem Vorschub}]  
Sei
  $(\mathscr G\ra \mathscr T\supset \mathscr T^{\kv} \leftarrow \mathscr G^{\kv} , \mathscr T^{\op{e}})$  eine verflochtene Trennaustauschsituation.
  F"ur ${\kv} $-Morphismen $f:A\ra X$ sowie $g:B\ra Y$ in $\mathscr T$ 
  und $\mathcal F\in \mathscr G_A$  sowie  $\mathcal G\in \mathscr G_B$
  liefert dann Basiswechsel im Diagramm\label{AAVexPA}  
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
A\times B\ar[r] \ar[d]_{f\times g}&A\curlywedge B \ar[d]^{f\curlywedge g}   \\
X\times Y\ar[r]& X\curlywedge Y}
  \end{displaymath}
einen nat"urlichen Isomorphismus 
$$f_{{\kv} } \mathcal F \boxtimes g_{{\kv} } \mathcal G 
\sira  (f \times g)_{{\kv} } (\mathcal F \boxtimes \mathcal G)$$
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Projektionsformel}]  
Wir gehen aus von einer verflochtenen  Trennaustauschsituation
  $(\mathscr G\ra \mathscr T\supset \mathscr T^{\kv} \leftarrow \mathscr G^{\kv} , \mathscr T^{\op{e}})$.
  F"ur einen ${\kv} $-Mor\-phis\-mus $f:X\ra Y$ 
  und $\mathcal F\in \mathscr G_X$  sowie  $\mathcal G\in \mathscr G_Y$
  liefert dann Basiswechsel im Diagramm\label{AAProjFF}  
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   X\ar[rr]^-{(\op{id},f)} \ar[d]_{f}
   &&X\curlywedge Y \ar[d]^{{f}\curlywedge {\op{id}}}   \\
 Y\ar[rr]^-{(\op{id},\op{id})}&& Y\curlywedge Y}
  \end{displaymath}
einen nat"urlichen Isomorphismus 
$f_{{\kv} } (\mathcal F \otimes f^\dagger  \mathcal G )
\sira  (f_{{\kv} } \mathcal F )\otimes \mathcal G$. Er hei"st der
Isomorphismus der {\bf Projektionsformel}.\index{Projektionsformel}
Wenden wir ihn auf $\mathcal G=f_\dagger \mathcal E$ an und
beachten die Einheit
  der Adjunktion 
  $\mathcal E\ra f^\dagger f_\dagger \mathcal E$, so erhalten wir einen nat"urlichen
  Morphismus $f_{\kv} (\mathcal F\otimes \mathcal E)\ra f_{\kv} \mathcal F\otimes f_\dagger \mathcal E$.
\end{Bemerkungl}


%\begin{Beispiel}[\textbf{Trennaustauschdatum f"ur $\op{Ab}_{\sslash \op{Top}}$}]
%  Die "ublichen Daten
%  bilden   eine Trennaustauschsituation $(\op{Ab}_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}\supset \op{Top}\leftarrow \op{Ab}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}},
%  \op{Top}^{\op{es}})$ mit der Garbenopkotrennfaserung als erstem Pfeil, da nach \ref{MReO} der Trennr"uckzug
%  eines Tupels  eigentlicher Opkomorphismen stets wieder
%  eigentlich ist und der  Trennr"uckzug
%  eines Tupels  eigentlicher-kokartesischer Opkomorphismen stets wieder
%  eigkokartesisch. Die kommutativen R"uckholquadrate der Wortkategorie bilden
%  darin offensichtlich ein Trennaustauschdatum. QUATSCH?
%\end{Beispiel}

\begin{Beispiel}[\textbf{Verflechtung f"ur $\op{Ab}_{\sslash \op{Ens}}$}]
Abelsche Garben auf diskreten topologischen R"aumen alias Mengen
  bilden eine besonders "ubersichtliche
  Trennaustauschsituation. Objekte "uber einer Menge $I$ sind
  Familien $M=(M_i)_{i\in I}$ von abelschen Gruppen.
  Gegeben eine weitere Familie $N=(N_j)_{j\in J}$ und eine Abbildung
  $f:I\ra J$ ist ein Morphismus alias Opkomorphismus
  "uber $f$ eine Familie von Gruppenhomomorphismen
  $N_{f(i)}\ra M_i$ f"ur $i\in I$, und er ist eigentlich, wenn
  f"ur jedes feste $j$ von den  Gruppenhomomorphismen
  $N_{f(i)}\ra M_i$ f"ur die $i$ mit $f(i)=j$ fast alle verschwinden.
  Gegeben allgemeiner eine $r$-Trennung $f_\rho:I\ra J_\rho$
  f"ur $1\leq \rho\leq r$ und jeweils Familien $N_\rho=(N_{\rho,j})_{j\in J_\rho}$
  "uber $J_\rho$ ist ein Multiopkomorphismus
  dar"uber eine Familie von multilinearen Abbildungen
  $$N_{1,f_1(i)}\times \ldots\times N_{r,f_r(i)}\ra M_i$$
  Der eigentliche Vorschub ist das Bilden der direkten Summe "uber
  die Fasern, in Formeln $(f_!(M))_j=\bigoplus_{f(i)=j}M_i$.
  Der gew"ohnliche Vorschub ist dahingegen das  Bilden der Produkte "uber
  die Fasern, in Formeln $(f_*(M))_j=\prod_{f(i)=j}M_i$.
  Eigentliche Morphismen sind Abbildungen mit endlichen Fasern.
  Der R"uckzug ist das \glqq Zur"uckkopieren\grqq, in Formeln $(f^*(N))_i=N_{f(i)}$.
  Das Tensorprodukt in den Fasern wird  indexweise gebildet,
  in Formeln $(M\otimes M')_k=M_k\otimes M'_k$.
  Die zugeh"orige Verflechtung formalisiert
  die Vertauschbarkeit von Tensorprodukten und direkten Summen.
  Man konstruiert auch unschwer eine Adjunktion
  $(f^*,f_!)$ von Funktoren zwischen $\op{Ab}_{\sslash I}$ und $\op{Ab}_{\sslash J}$ alias eine  Adjunktion
  $(f_!,f^*)$ von Funktoren zwischen $\op{Ab}_{/ I}$ und $\op{Ab}_{/ J}$.
  Im Licht der Verdier-Dualit"at, wie wir sie sp"ater diskutieren,
  bedeutet sie einen Isomorphismus von Funktoren $f^!\siRa f^*$.
  Wir kennen diese Adjunktion bereits aus \eref{lfad}{TG} in
  etwas gr"o"serer Allgemeinheit.
 \end{Beispiel}








\begin{Beispiel}[\textbf{Trennaustauschdatum f"ur $\op{flAb}_{\sslash \op{Top}}$}]
 Die Daten  $(\op{flAb}_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}\supset \op{Top}^{\op{les}}\leftarrow \op{flAb}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}},
 \op{Top}^{\op{es}})$\label{AAKOKIA} bilden mit der
 Garbenoptrennfaserung  als erstem Pfeil eine 
 Trennaustauschsituation. In der Tat ist  nach \eref{eiPL}{TG} der Funktor
 $\op{flAb}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}}\ra \op{Top}^{\op{les}}$ eine Kofaserung,
 da der
  eigentliche Vorschub \eref{eiPL}{TG} einer flachen abelschen Garbe wieder flach alias torsionsfrei ist.
 Die kommutativen R"uckholquadrate der Wortkategorie
  bilden
  in diesem Fall  ein Trennaustauschdatum, da nach \ref{MReO} der Trennr"uckzug
  eigentlicher Opkomorphismen "uber  lokal eigentlichen separierten Abbildungen   wieder ein eigentlicher Opkomorphismus ist und
   da nach \ref{MRekO} 
   der Trennr"uckzug  eigkokartesischer Opkomorphismen von flachen
   abelschen Garben 
  "uber  lokal eigentlichen separierten Abbildungen stets wieder eigkokartesisch ist.
\end{Beispiel}


\begin{Satz}[\textbf{Trennaustauschdaten durch Lokalisierung}]
   Sei  eine
  \hyperref[adEDB]{Trenn\-aus\-tausch\-si\-tua\-ti\-on}
  $(\mathscr G\ra \mathscr T\supset \mathscr T^{\kv} \leftarrow \mathscr G^{\kv} , \mathscr T^{\op{e}})$ gegeben.\label{AAMAdLoA} 
  \begin{enumerate}
    \item
Sei $S$ ein ges"attigtes
  faserweises Oresystem in $\mathscr G$, das stabil ist unter den
  Trennr"uckz"ugen der Trennfaserung $\mathscr G\ra \mathscr T$
  und f"ur das
   die Kofaserung
   $\mathscr G^{\kv} \ra \mathscr T^{\kv} $ \hyperref[LRAA]{lokal Linksanpassungen}
   besitzt. So liefert \hyperref[lokKM]{Lokalisieren}  
   eine
   Trennaustauschsituation  $(S^{-1}\mathscr G\ra \mathscr T\supset \mathscr T^{\kv} \leftarrow S^{-1}\mathscr G^{\kv} , \mathscr T^{\op{e}})$ in nat"urlicher Weise;
\item
Sei zus"atzlich in unserer urspr"unglichen  Trennaustauschsituation
ein \hyperref[adEDB]{Trennaustauschdatum} gegeben derart, da"s f"ur jedes Trennaustauschquadrat mit kokartesischen Ausgangskanten,
die
in der
  Lokalisierung $S^{-1}\mathscr C^{\kv} \ra \mathscr B^{\kv} $
  kokartesisch bleiben, auch die zur"uckgezogene
  Kante
    in der
  Lokalisierung  kokartesisch bleibt. So gibt es genau ein Trennaustauschdatum in der
   lokalisierten Trennaustauschsitution, das alle die auf diese Weise  entstehenden
   R"uckholquadrate  enth"alt.
  \end{enumerate}
\end{Satz}
\begin{proof}
  Das alles folgt unmittelbar, indem wir auf die zu
  zu unserer Trennaustauschsituation geh"orige Austauschsituation
  $$(\mathscr G^\curlywedge\ra \mathscr T^\curlywedge\supset \mathscr T^{\shortparallel {\kv} }\leftarrow \mathscr G^{\shortparallel {\kv} }, \mathscr T^{\shortparallel \op{e}})$$
  auf den Wortkategorien unseren Satz
  \ref{AdLo} "uber die Lokalisierung von Austauschdaten anwenden.
\end{proof}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Vereinfachtes Pr"ufen der Bedingungen des obigen Satzes}]
  Wie bereits beim Beweis von Lemma \ref{jhtr} erw"ahnt, entsteht
  jeder Morphismus der Wortkategorie
  einer banalen Trennkategorie mit endlichen Produkten durch Komposition und
  das \glqq Zusammenfassen zu Tupeln\grqq\ aus
  Leertrennungen, Einstrennungen, Projektions-Zweitrennungen
  und Permutationen. Es reicht also, die Bedingung in
  Teil 2 des obigen Satzes f"ur
  alle Trennaustauschquadrate "uber denjenigen kartesischen Quadraten
  der Wortkategorie $\mathscr T^\curlywedge$ zu pr"ufen,
  bei denen die Horizontalen Leertrennungen, Einstrennungen oder Projektions-Zweitrennungen sind. Und schlie"slich k"onnen wir uns
  im Fall von Projektions-Zweitrennungen sogar auf den Fall
  beschr"anken, da"s von den beiden Ausgangskanten eine
  eine Identit"at ist, und zwar in der Basis und in der Faser.
\end{Bemerkungl}

\begin{Beispiel}[\textbf{Trennaustauschdatum f"ur $\op{Der}^-_{\sslash \op{Top}}$}]
  Unsere verflochtene Trennaustauschsituation\label{AAKMDERA} 
  $$\left(\op{flAb}_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}\supset \op{Top}^{\op{les}}\leftarrow \op{flAb}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}},
  \op{Top}^{\op{es}}\right)$$
  aus \ref{KOKI} liefert in offensichtlicher Weise
  verflochtene Trennaustauschsituationen
   $$\left(\op{Hot}^\sharp(\op{flAb}_{\sslash \op{Top}})\ra \op{Top}\supset \op{Top}^{\op{les}}\leftarrow \op{Hot}^\sharp(\op{flAb}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}}),
  \op{Top}^{\op{es}}\right)$$
  f"ur $\sharp$ eine der vier "ublichen Beschr"ankungsbedingungen. 
  Wir zeigen in \ref{lats} und \ref{kamu},
  da"s sich diese Situation
im Fall $\op{Hot}^-$ 
  im Sinne  unseres Satzes
  \ref{MAdLo} nach allen Quasiisomorphismen lokalisieren l"a"st.
  Wegen der "Aquivalenz $$\op{Hot}^+(\op{flAb}_{/X})_{\op{qis}}\sirra
  \op{Hot}^+(\op{Ab}_{/X})_{\op{qis}}=\op{Der}^+(\op{Ab}_{/X})$$
  oder gleichbedeutend $\op{Hot}^-(\op{flAb}_{\sslash X})_{\op{qis}}\sirra
  \op{Der}^-(\op{Ab}_{\sslash X})$ aus \eref{LUK}{TD} erhalten wir so eine
  Trennaustauschsituation, deren Fasern nat"urlich
  "aquivalent sind zu den derivierten Kategorien
  $\op{Der}^-(\op{Ab}_{\sslash X})$. Die durch unsere Lokalisierung
  entstehende verflochtene Trennaustauschsituation  notieren wir 
 $$(\op{Der}^{-}_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}
 \supset \op{Top}^{\op{les}}\leftarrow
 \op{Der}^{-!}_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}}, \op{Top}^{\op{es}})$$
\end{Beispiel}
\begin{Bemerkungl}
  Unser Trennaustauschdatum beinhaltet insbesondere 
  ausgezeichnete Isomorphismen $$q^*f_!\mathcal F\sira g_!p^* \mathcal F$$
  f"ur jedes kartesische Diagramm $fp=qg$ von topologischen R"aumen
  mit $f,g$ lokal eigentlich separiert. Sie hei"sen
  die Isomorphismen des {\bf derivierten lokal eigentlichen
    Basiswechsels}.\index{Basiswechsel!lokal eigentlicher!derivierter}   Unser  Trennaustauschdatum beinhaltet
  des weiteren  f"ur beliebige stetige
  Abbildungen $f,g$  ausgezeichnete Isomorphismen  $$f^* \mathcal F \boxtimes g^* \mathcal G 
  \sira  (f \times g)^* (\mathcal F \boxtimes \mathcal G)$$ und diese liefern 
  ausgezeichnete Isomorphismen
  $f_!(\mathcal F\otimes f^\ast\mathcal G) \sira f_!\mathcal F\otimes \mathcal G$
  f"ur  $f$ lokal eigentlich separiert,
  die Isomorphismen der {\bf Projek\-tionsformel}.\index{Projektionsformel}
  Weiter beinhaltet unser Datum f"ur lokal eigentliche separierte
  Abbildungen $f,g$  ausgezeichnete
  {\bf K"unneth-Isomorphismen}\index{K"unneth-Formel!verallgemeinerte}
  $$f_{!} \mathcal F \boxtimes g_{!} \mathcal G 
\sira  (f \times g)_{!} (\mathcal F \boxtimes \mathcal G)$$
  Unser  Trennaustauschdatum beinhaltet  zus"atzlich eine Vielzahl von Vertr"aglichkeiten dieser ausgezeichneten Isomorphismen untereinander und
  mit von den zugrundeliegenden Faserungen und Kofaserungen
  herr"uhrenden ausgezeichneten Isomorphismen, die
  in der Literatur selten thematisiert
  werden.\label{AAkoubMA}
\end{Bemerkungl}


 
\begin{Bemerkungl}\label{AADGKoSA}
Sei $\cal{F}$ eine abelsche Garbe auf einem
Raum $X$.
Die \defnoind{Garbe der unstetigen Schnitte von 
$\cal{F}$}\index{Garbe der unstetigen Schnitte} ist die
Garbe ${\op{G}} \cal{F},$ die jeder offenen Teilmenge $
 U
\co X
$ das Produkt der Halme von $\cal{F}$ an allen Punkten  $x\in U$ zuordnet, 
in Formeln
$$({\op{G}}\cal{F})(U) = \prod_{x\in U} \cal{F}_{x}$$ 
mit den offensichtlichen Restriktionsabbildungen.
Wir haben eine kanonische Injektion $\cal{F}
\hookrightarrow {\op{G}}\cal{F}$ gegeben durch $s \mapsto
(s_{x})_{x \in U}$ f"ur $s \in \cal{F}(U)$. Gleichbedeutend k"onnen wir
die Identit"at als stetige Abbildung $\delta:X^{\op{disk}}\ra X$ von der mit
der diskreten Topologie versehenen Menge $X$ in den topologischen Raum $X$
betrachten. Die  kanonische Injektion faktorisiert dann in
die Einheit der Adjunktion und einen Isomorphismus als 
$\mathcal F\ra \delta_{(*)}\delta^{(*)}\mathcal F\sira {\op{G}}\mathcal F$.  
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
Die 
{\bf Godement-Aufl"osung von}\index{Godement-Aufl"osung} 
$\cal{F}$ ist der exakte
Komplex von abelschen Garben
$\cal{F} \hookrightarrow {\op{G}}^{0}\cal{F} \ra {\op{G}}^{1}\cal{F}
\ra \ldots$ ,
den wir nach \eref{AEXa}{TG} erhalten durch die Vorschrift
$$\begin{array}{lll}
{\op{G}}^{0}\cal{F} &\pdef &{\op{G}}\cal{F}\\[2mm]
{\op{G}}^{1}\cal{F} &\pdef &
{\op{G}} (\op{cok} (\cal{F} \ra {\op{G}} \cal{F}))
\text{ und dann
induktiv}\\[2mm]
{\op{G}}^{i}\cal{F}& \pdef &{\op{G}} (\op{cok} (
{\op{G}}^{i-2}\cal{F} \ra {\op{G}}^{i-1}\cal{F})) \text{ f"ur }
i\geq 2;\end{array}$$
Jeder Morphismus von abelschen Garben $\cal{F} \ra \cal{F}^{\prime}$ liefert
in offensichtlicher Weise einen Morphismus ${\op{G}} \cal{F} \ra
{\op{G}}\cal{F}^{\prime}$ zwischen den zugeh"origen Garben unstetiger
Schnitte, und dann induktiv einen Morphismus von Komplexen von Garben
${\op{G}}^{\lhd}\cal{F} \ra {\op{G}}^{\lhd} \cal{F}^{\prime}$.
Diese Zuordnung ist funktoriell.
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl}
Die Schnitte 
unserer \glqq Garbe der unstetigen Schnitte\grqq\  ${\op{G}}\cal{F}$
sind nur "uber offenen Teilmengen unstetige
Schnitte in den \'etalen Raum der urspr"unglichen Garbe.
Die Halme der Garbe der unstetigen Schnitte einer Garbe
sind im allgemeinen sehr viel gr"o"ser als die Halme der
urspr"unglichen Garbe.
\end{Bemerkungl}







\begin{Lemma}
  Gegeben eine flache abelsche Garbe $\mathcal{F}$ besteht auch ihre
  Godementaufl"osung aus flachen abelschen Garben.\label{AAZFeA}
\end{Lemma}
\begin{proof}
Im Fall abelscher Gruppen ist flach "aquivalent zu torsionsfrei, 
und diese Eigenschaft ist
stabil unter Produkten und filtrierenden Kolimites.
Daraus folgt, da"s mit $\mathcal{F}$ auch die Garbe seiner nicht notwendig stetigen Schnitte
${\op{G}}\mathcal{F}$ flache Halme hat. Da die von der Einbettung
$\mathcal{F} \hookrightarrow {\op{G}} \mathcal{F}$ 
auf den Halmen induzierten Einbettungen $\mathcal{F}_x
\hookrightarrow ( \mathcal{F})_x$ s"amtlich spalten, 
hat auch der Kokern flache
Halme. Das Lemma folgt induktiv.
\end{proof}

\begin{Definition}
   Unter einer {\bf flachwelken}\index{flachwelk} abelschen Garbe
  verstehen wir eine abelsche Garbe, die flach und welk ist.
\end{Definition}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Funktorielle flachwelke Aufl"osung}]
  Seien $X$ ein topologischer Raum
  und $\mathcal F$ ein
  gegen die Pfeile beschr"ankter Komplex flacher abelscher Garben
  auf $X$.\label{AAweflA} Bilden wir den Doppelkomplex der
  Godementaufl"osungen der Garben unserers Komplexes und dazu den
  Totalkomplex, so erhalten wir einen Quasiisomorphismus
  $\mathcal F\qri\mathcal G\mathcal F$ in einen gegen die Pfeile beschr"ankten Komplex flachwelker abelscher Garben, und diese Konstruktion ist funktoriell
  in $\mathcal F$.
\end{Bemerkungl}




\begin{Lemma}
  Die Komplexe
  $\op{Hot}^-(\op{kwflAb}_{\sslash \op{Top}})$  schwach kompaktweicher flacher Garben bilden eine
  \hyperref[RAP]{Linksanpassung} 
  f"ur die Kofaserung\label{AAlatsA}  
  $$\op{Hot}^-(\op{flAb}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}})\ra \op{Top}^{\op{les}}$$
\end{Lemma}
\begin{proof}
  Die
  Bedingung \glqq schwach kompaktweich\grqq\   bleibt  nach \ref{dibisk} unter eigentlichen
  Vorsch"uben mit lokal eigentlichen separierten Abbildungen
  erhalten, folglich liegt
  schon einmal
  eine Unterkofaserung vor.
  Die Quasiisomorphismen bilden weiter ein 
  Oresystem in $\op{Hot}^-(\op{kwflAb}_{\sslash X})$, das gilt
    allgemein f"ur die Homotopiekategorie jeder unter
    endlichen Koprodukten stabilen vollen Unterkategorie
    einer abelschen Kategorie, und die eigentlichen Vorsch"ube
    erhalten Quasiisomorphismen zwischen Komplexen aus $\op{Hot}^-(\op{kwflAb}_{\sslash X})$, da alle Eintr"age dieser Komplexe
      entsprechend azyklisch sind. Um schlie"slich zu zeigen, da"s
      es zu jedem Objekt von $\op{Hot}^-(\op{flAb}_{\sslash X})$
        einen Quasiisomorphismus von einem Objekt von
        $\op{Hot}^-(\op{kwflAb}_{\sslash X})$ gibt, k"onnen wir
          unsere auf der Godement-Konstruktion
          beruhende flachwelke Aufl"osung \ref{wefl} verwenden.
\end{proof}


\begin{Lemma} F"ur ein Austauschquadrat mit eigkokartesischen Ausgangskanten im Trennaustauschdatum zu $$(\op{Hot}^-(\op{flAb}_{\sslash \op{Top}})\ra \op{Top}\supset \op{Top}^{\op{les}}\leftarrow \op{Hot}^-(\op{flAb}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}}),
  \op{Top}^{\op{es}})$$ derart, da"s die R"uckholkanten in der Basis
  eine Leertrennung, eine Einstrennung oder eine\label{AAkamuA} 
  Projektions-Zweitrennung sind und da"s  die Ausgangskanten
  in der Lokalisierung kokartesisch bleiben, bleibt auch die
  zur"uckgeholte Kante in der Lokalisierung kokartesisch.
\end{Lemma}

\begin{proof} %NOCHMAL ANGUCKEN! 
  Im Fall einer Leertrennung ist das klar.
  Den Fall einer Einstrennung haben wir bereits in
  \ref{KMDER} behandelt. Es bleibt, den Fall einer
  Projektions-Zwei\-tren\-nung zu behandeln, in dem eine
  der Ausgangskanten eine Identit"at ist. Mit
  unseren Vereinfachungen aus
  \ref{VPOS} reicht es zu pr"ufen,
  da"s f"ur $f:X\ra Y$ eine lokal eigentliche separierte
  Abbildung und $\mathcal F\in \op{kwflAb}_{/X}$ eine schwach kompaktweiche
  flache  abelsche Garbe auf $X$ und
  $Z$ ein weiterer topologischer Raum und
  $\mathcal G\in \op{flAb}_{/Z}$
  eine flache abelsche Garbe auf $Z$
  die Garbe $\mathcal F\boxtimes \mathcal G$
  auf $X\times Z$ azyklisch ist f"ur $Q(f\times {\op{id}})_!$.
  Aufgrund von lokal eigentlichem Basiswechsel \ref{BaWeax}
  reicht es zu zeigen, da"s die Einschr"ankungen von $\mathcal F\boxtimes \mathcal G$ auf alle Fasern unserer Abbildung alias
  die Garben $(\mathcal F|X_y)\otimes \mathcal G_z$ ihrerseits
  $\Gamma_!$-azyklisch sind f"ur alle $z\in Z$ und $y\in Y$,
  mit $X_y\pdef f^{-1}(y)$ der Faser von $\mathcal F$ und
  $\mathcal G_z$ dem Halm von $\mathcal G$.  Nach Annahme ist aber
  $X_y$ lokal kompakt Hausdorff und
  $\mathcal F|X_y$ kompaktweich und damit folgt
  unsere Behauptung aus \ref{TSko}.
\end{proof}



%\begin{Korollar}
%  Gegeben eine abelsche Garbe $\mathcal F$ auf $\DR^n$ gilt
%  ${\op{H}}_!^q(\DR^n;\mathcal F)=0$ f"ur $q>n$. Dasselbe folgt
%  f"ur jede abelsche Garbe auf einer lokal abgeschlossenen
%  Teilmenge des $\DR^n$.\label{AAKKOP} 
%  \end{Korollar}
%  \begin{proof}
%    Den Fall $n=1$ hatten wir bereits in \ref{GKK} behandelt.
%    Gegeben ein beliebiger topologischer Raum $X$ und eine
%    abelsche Garbe $\mathcal F$ auf $X\times \DR$ zeigt
%    lokal eigentlicher Basiswechsel dann
%    $\mathcal H^q(\op{pr}_{X!}\mathcal F)=0$ f"ur $q\neq 0,1$.
 %   Das Korollar folgt induktiv mit Spektralsequenzargumenten.
%    Die zweite Aussage folgt, weil $i_{(!)}$ f"ur $i$
%    die Einbettung einer lokal abgeschlossenen
%    Teilmenge exakt ist.
%  \end{proof}









\begin{Beispiel}[\textbf{Trennaustauschsituation f"ur $\op{Der}_{\sslash  \op{Top}}$}]  Unsere
   Trennaustauschsituation aus \ref{KOKI}
  k"onnen wir einschr"anken zu einer  Trennaustauschsituation
  $$(\op{flAb}_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}\supset \op{Top}^{\op{lesb}}\leftarrow \op{flAb}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}},
  \op{Top}^{\op{esb}})$$
und die  kommutativen R"uckholquadrate der Wortkategorie
bilden darin wieder ein  Trennaustauschdatum und induzieren
ein  Trennaustauschdatum in der zugeh"origen
  Trennaustauschsituation
  $$(\op{Hot}(\op{flAb}_{\sslash \op{Top}})\ra \op{Top}\supset \op{Top}^{\op{lesb}}\leftarrow \op{Hot}(\op{flAb}^!_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}}),
  \op{Top}^{\op{esb}})$$
  auf den unbeschr"ankten Homotopiekategorien.
  Wir zeigen nun, da"s sich diese Daten auch nach Quasiisomorphismen
  lokalisieren lassen.
  Wie beim Beweis von \ref{VRTebu} erhalten  wir  lokale Linksanpassungen,
  indem wir gradweise Godement-Aufl"osungen betrachten und
  diese hinreichend sp"at durch den immer noch flachen
  und entsprechend $(!)$-azyklischen Kokern abschneiden und
  dann zum  Totalkomplex "ubergehen, vergleiche \eref{UbDe}{TD}.
  Da"s der R"uckzug "uber kartesischen Diagrammen
  von $(!)$-entfalteten flachen Garben wieder $(!)$-entfaltet ist,
  wissen wir bereits. In unserer Situation gilt es nun zus"atzlich noch
  unbeschr"ankte
  Komplexe nach dem R"uckzug zu tensorieren. Wir m"ussen also
  zus"atzlich wissen, da"s auch abz"ahlbare Koprodukte
  $(!)$-entfalteter Garben wieder $(!)$-entfaltet sind. Das folgt jedoch leicht daraus, da"s Koprodukte exakter Garbensequenzen wieder exakt sind
  und da"s eigentliche Vorsch"ube
  nach \ref{VTVT} mit Koprodukten vertauschen.
  So erhalten wir ein Trennaustauschdatum f"ur die
   Trennaustauschsituation\label{AAkobeMA}
 $$(\op{Der}_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}
 \supset \op{Top}^{\op{lesb}}\leftarrow
 \op{Der}^{!}_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}}, \op{Top}^{\op{esb}})$$
\end{Beispiel}
\begin{Bemerkungl}
  Unser Trennaustauschdatum beinhaltet
wieder  ausgezeichnete Isomorphismen $q^*f_!\mathcal F\sira g_!p^* \mathcal F$
  f"ur jedes kartesische Diagramm $fp=qg$ von topologischen R"aumen
  mit lesb-Morphismen $f,g$, wobei  $\mathcal F\in \op{Der}(\op{Ab}_{/X})$
unter diesen Annahmen ein beliebiger Komplex sein darf. Sie hei"sen wieder
  die Isomorphismen des {\bf derivierten lokal eigentlichen
    Basiswechsels}.\index{Basiswechsel!lokal eigentlicher!derivierter} Unser  Trennaustauschdatum beinhaltet auch 
  ausgezeichnete Isomorphismen $$f_!(\mathcal F\otimes f^\ast\mathcal G) \sira f_!\mathcal F\otimes \mathcal G$$
  f"ur  jeden lesb-Morphismus $f$ und $\mathcal F\in \op{Der}(\op{Ab}_{/X})$
  und $\mathcal G\in \op{Der}(\op{Ab}_{/Y})$ wieder  ohne
  Beschr"ankungsbedingungen. Sie hei"sen wieder
  die Isomorphismen der {\bf Projek\-tionsformel}.\index{Projektionsformel}
Weiter beinhaltet unser Datum f"ur lesb-Morphismen $f,g$  nat"urliche Isomorphismen  $f_{!} \mathcal F \boxtimes g_{!} \mathcal G 
\sira  (f \times g)_{!} (\mathcal F \boxtimes \mathcal G)$.
\end{Bemerkungl}








\begin{Beispiel}[\textbf{Die K"unnethformel der kompakten Kohomologie}]
  Gegeben lokal kompakte Hausdorffr"aume $X,Y$ betrachten wir in der
  Wortkategorie der banalen  Trennkategorie topologischer R"aume
  das kartesische Diagramm
  mit lokal eigentlichen separierten Vertikalen\index{K"unnethformel!der kompakten Kohomologie} 
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
X\times Y \ar[r] \ar[d]_c&X\curlywedge Y \ar[d]^{c_X\curlywedge c_Y}   \\
\op{top}\ar[r]& \op{top}\curlywedge \op{top}}
  \end{displaymath}
  Seine Kommutativit"at liefert unter der derivierten
  Garbenopkofaserung einen Isomorphismus zwischen den auf beide Weisen
  vom Objekt $\DZ_{\op{top}}\curlywedge\DZ_{\op{top}}$ auf $\op{top}\curlywedge \op{top}$ zur"uckgeholten Objekt alias einen
  Isomorphismus $\DZ_{X\times Y}\sira
  \DZ_{X}\boxtimes \DZ_{Y}$. Derivierter
  lokal eigentlicher Basiswechsel \ref{VexP}
  liefert andererseits einen Isomorphismus
  $c_!(\DZ_{X}\boxtimes \DZ_{Y})\sira c_{X!}\DZ_{X}\otimes c_{Y!}\DZ_{Y}$.
  Alles in allem erhalten wir so einen Isomorphismus
  $$c_!\DZ_{X\times Y}\sira c_{X!}\DZ_{X}\otimes c_{Y!}\DZ_{Y}$$
  in $\op{Der}(\op{Ab}_{/\op{top}})=\op{Der}(\op{Ab})$.
  Das Tensorprodukt ist bis hierher stets deriviert zu verstehen. 
  Mit \eref{HTPKl}{TD} erhalten wir daraus, jetzt aber mit $\otimes$ als
  underiviertem Tensorprodukt,
  nat"urliche unnat"urlich spaltende kurze exakte Sequenzen\label{AAKueFx} 
   $$\bigoplus_{p+q=n}{\op{H}}_!^p X\otimes {\op{H}}_!^q Y
  \;\hra\; {\op{H}}_!^n(X\times Y)\;\sra\; \bigoplus_{p+q=n+1}{\op{H}}_!^p X\ast {\op{H}}_!^q Y$$
\end{Beispiel}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Ausdehnung durch Null und Tensorieren}]
  Gegeben ein topologischer Raum $X$  und Einbettungen lokal abgeschlossener Teilmengen $i:A\hra X$ sowie $j:B\hra X$
 und Objekte $\mathcal F\in \op{Der}(\op{Ab}_{/A})$ sowie 
 $\mathcal G\in \op{Der}(\op{Ab}_{/B})$  liefert Basiswechsel im kartesischen Diagramm \begin{displaymath}
 \xymatrix{
A\cap B  \ar[r] \ar[d]_k & A\curlywedge B \ar[d]^{i\curlywedge j}\\
X\ar[r]& X\curlywedge X}
  \end{displaymath}
 der Trennkategorie  mit den Notationen  $k:A\cap B\hra X$ und  $a:A\cap B\hra A$ und  $b:A\cap B\hra B$ f"ur die jeweiligen Einbettungen  nat"urliche Isomorphismen $k_!(a^*\mathcal F\otimes b^*\mathcal G)\sira
 i_!\mathcal F\otimes j_!\mathcal G$.
Insbesondere macht das Zusammentensorieren aus
 Morphismen $\alpha: i_!\DZ_A\ra \DZ_X[p]$ und 
 $\beta: j_!\DZ_B\ra \DZ_X[q]$ einen Morphismus
 $(\alpha\otimes\beta):k_!\DZ_{A\cap B}\ra \DZ_X[p+q]$. Mit unseren Definitionen und \eref{LKE}{TG} k"onnen wir
 das f"ur $A,B\As X$ umschreiben zu einer Abbildung
 $${\op{H}}_A^p(X)\times {\op{H}}_B^q(X)\ra {\op{H}}_{A\cap B}^{p+q}(X)$$
 Wir kennen diese Konstruktion in der singul"aren Kohomologie
 bereits aus \eref{RKS}{TS}.
 Wir nennen sie das\label{AAclK} 
 {\bf cup-Produkt der lokalen Kohomologie},\index{cup-Produkt!der lokalen Kohomologie} da sie, wie man leicht einsieht,
 unter dem nat"urlichen Morphismus von der
 lokalen Kohomologie zur gew"ohnlichen Kohomologie vertr"aglich
 ist mit dem normalen cup-Produkt. Sogar f"ur eine beliebige
 stetige Abbildung $f:X\ra Y$ und 
 $C,D\As  Y$ mit $f^{-1}(C)\subset A$ und
 $f^{-1}(D)\subset B$ passen sie in ein
 kommutatives Diagramm
 $$\begin{array}{ccc}
   {\op{H}}_C^p(Y)\times {\op{H}}_D^q(Y)&\ra& {\op{H}}_{C\cap D}^{p+q}(Y)\\
   \da&&\da\\
   {\op{H}}_A^p(X)\times {\op{H}}_B^q(X)&\ra& {\op{H}}_{A\cap B}^{p+q}(X)
 \end{array}
 $$
 Wegen ${\op{H}}_{\emptyset}^\ast(X)=0$ zeigt das
 mit $Y=X$ und $f=\op{id}$ und $A=B=X$ zum Beispiel, da"s das Cup-Produkt von
zwei  Klassen in ${\op{H}}^*(X)$ verschwinden mu"s, wenn sich unsere
 Klassen bereits so in  lokalen
 Kohomologiegruppen ${\op{H}}_C^p(X)$ und $ {\op{H}}_D^q(X)$
 realisieren lassen, da"s gilt $C\cap D=\emptyset$. 
 \end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Nach \eref{lkkk}{TG} haben wir f"ur jeden topologischen Raum $X$ nat"urliche Isomorphismen $\op{colf}_K{\op{H}}^q_{K}(X;\mathcal F)\sira 
  {\op{H}}^q_{!}(X;\mathcal F)$ mi dem Kolimes "uber alle abgeschlossenen
  Kompakta $K\As X$. Insbesondere macht unser cup-Produkt der
  lokalen Kohomologie die kompakte Kohomologie von $X$ zu einem Modul
  "uber dem Kohomologiering. Wir notieren auch diese Operation $\cup$ und
  bezeichnen die zugeh"orige Abbildung\label{AAcupk}  
  ${\op{H}}^q(X)\times {\op{H}}^q_{!}(X)\ra {\op{H}}^q_{!}(X)$
  als {\bf cup-Produkt}.\index{cup-Produkt!Operation auf kompakter Kohomologie}
\end{Bemerkungl}

  \begin{Proposition}[\textbf{Schnitt zweier Kurven in der Ebene}]
    Seien $A,B\As X$ zwei abgeschlossene nichtkompakte
   zusammenh"angende Einsmannigfaltikeiten in der Ebene $X= \DR^2$,
    die   sich
    in genau einem Punkt $x\in X$ schneiden. Trifft jede Komponente von
    $X\backslash A$ jede Komponente von
    $X\backslash B$, 
  so liefert das cup-Produkt der lokalen Kohomologie einen Isomorphismus
     $${\op{H}}_A^1(X)\otimes {\op{H}}_B^1(X)\sira {\op{H}}_{\{x\}}^{2}(X)$$
Andernfalls ist diese Abbildung Null.\label{AAszke} 
  \end{Proposition}
  \begin{Bemerkungl}
    Ein konzeptionelleres Argument unter st"arkeren Regularit"atsannahmen
    und daf"ur in beliebigen Dimensionen wird in "Ubung \ref{cuplo}
skizziert.
  \end{Bemerkungl}
  \begin{proof}
    Bezeichne $a:A\hra X$
    die Einbettung und 
     $U\pdef X\backslash A$ das Komplement von $A$. Nach \eref{VG}{TG} hat $U$ genau zwei Komponenten $U_1,U_2$. Unsere allgemeine Erkenntnis \eref{exSEQ}{TG}  liefert 
  eine kurze exakte Sequenz
  $$\DZ_{U\subset X}\hra \DZ_X \sra a_*\DZ_A$$
  von abelschen Garben auf $X$ und zeigt, wenn
  wir dazu die lange exakte Sequenz der Morphismen
  in die $\DZ_X[q]$ bilden, ${\op{H}}_A^q(X)\cong \DZ$
  f"ur $q=1$
  und Null sonst.
  In anderen Worten liefert f"ur $u:U\hra X$ die Einbettung
  unsere kurze exakte Sequenz
  einen Quasiisomorphismus $(u_!\DZ_U\ra \DZ_X[0])\qri a_*\DZ_A[0]$, der
  nach \eref{vbho}{TD} eine Bijektion
  $$\op{Hot}_{\op{Ab}_{/X}}\big((\DZ_{U\subset X}\ra \DZ_X[0]),\DZ_X[1]\big)\sira
  \op{Der}_{\op{Ab}_{/X}}(a_*\DZ_A,\DZ_X[1])$$
  induziert. Das Symbol $[0]$ mi"sbrauchen wir hier, um bei einem
  Komplex den Term im Grad Null anzuzeigen.
 Wir erhalten offensichtlich einen Erzeuger von
  $$\op{Hot}_{\op{Ab}_{/X}}\big((\DZ_{U\subset X}\ra \DZ_X[0]),\DZ_X[1]\big)=
  \mathcal H^0%\op{Hom}_{\op{Ab}_{/X}}
  \big((\DZ_{U\subset X}\ra \DZ_X[0]){\Rrightarrow}\DZ_X[1]\big)$$
  durch einen Morphismus $\DZ_{U\subset X}\ra \DZ_X$, der 
  unter der offensichtlichen Zerlegung $\DZ_{U_1\subset X}\oplus \DZ_{U_2\subset X}\sira \DZ_{U\subset X}$
  zu einem Erzeuger des Raums der Morphismen $\DZ_{U_1\subset X}\ra\DZ_X$
  beziehungsweise zum Nullmorphismus $\DZ_{U_2\subset X}\ra\DZ_X$ einschr"ankt.
  Ebenso hat auch $V\pdef X\backslash B$ genau zwei Komponenten $V_1,V_2$.
  Nach \eref{jkAK}{TG} hat weiter das Komplement von $A\cup B$
  genau vier Komponenten.
   Sind alle Schnitte $U_i\cap V_j$ nicht leer, so m"ussen diese Schnitte genau unsere vier Komponenten  sein. W"ahlt man nun  analog einen Repr"asentanten
  in der Homotopiekategorie f"ur einen Erzeuger
  der lokalen Kohomologie ${\op{H}}_B^1(X)$ und bildet das Tensorprodukt
  in der Homotopiekategorie, so kann man wieder in der  Homotopiekategorie
  unschwer pr"ufen, da"s wir einen Repr"asentanten eines Erzeugers von
  ${\op{H}}_{\{x\}}^2(X)$ erhalten. 
Andernfalls haben wir nach eventueller
  Umnummerierung ohne Beschr"ankung der Allgemeinheit
  $U_1\cap V_1=\emptyset$, und dann ist das cup-Produkt der entsprechenden
  Erzeuger in der Homotopiekategorie in der Tat der Nullmorphismus.
  \end{proof}


 



\subsubsection*{"Ubungen}
\begin{Ubung}
Unser Schmelzfunktor der topologischen Orientierung 
$$\op{or}^{\op{top}}:\op{Modf}^\times_\DR\ra \op{Par}$$
aus \eref{TOS}{TS}, der jedem endlichdimensionalen
reellen Vektorraum $V$ die Parit"at seiner Dimension erweitert um die Menge der beiden
Erzeuger von ${\op{H}}(V,V\backslash 0)$ zuordnet, 
ist isomorph vermittels der
Isomorphismen ${\op{H}}^*(V,V\backslash 0)\sira {\op{H}}_{\{0\}}^*(V)\sira {\op{H}}_!^*(V)$
aus \eref{lklsk}{TG} und \eref{lkkk}{TG} zum vielleicht noch nat"urlicheren
Schmelzfunktor, der $V$ die Parit"at seiner Dimension erweitert um die Menge der beiden
Erzeuger von ${\op{H}}_!^*(V)$ zuordnet.
Von nun an nehmen wir diesen Schmelzfunktor als unsere \glqq Hauptinkarnation\grqq\
der {\bf topologischen Orientierung},\index{Orientierung!topologische} ja "uberhaupt der
{\bf Orientierung} eines endlichdimensionalen reellen Vektorraums.
Das Bild unseres ausgezeichneten Erzeugers $\tau\in {\op{H}}_1(\DR,\DR\backslash 0)$ aus \eref{TOS}{TS} bezeichnen wir wieder mit $$\tau\in {\op{H}}^1_!(\DR)$$
Explizit ist $\tau$ dann dasjenige Element, das unter der Komposition
von nat"urlichen Isomorphismen 
${\op{H}}^0(\DR\backslash 0)/{\op{H}}^0(\DR)\sira {\op{H}}^1_{\{0\}}(\DR)\sira {\op{H}}^1_!(\DR)$
herkommt vom Schnitt mit Wert Eins auf $\DR_{>0}$ und Wert Null
auf $\DR_{<0}$  der konstanten Garbe $\DZ$ auf $\DR\backslash 0$.

\end{Ubung}
 

    \begin{Ubung}
    Gegeben  topologische R"aume $X,Y$ zusammen mit der Einbettung  $i:A\hra X$ einer  abgeschlossenen Teilmenge
     liefert jeder Morphismus
    $\alpha:i_!\DZ_A\ra \DZ_X[p]$ 
    durch R"uckzug l"angs der Projektion einen Morphismus
    $\alpha_Y:i_!\DZ_{A\times Y}\ra \DZ_{X\times Y}[p]$. 
    Ist $j:B\hra Y$ auch eine  abgeschlossene Teilmenge, so liefern
    die Konstruktionen aus \ref{clK} angewandt auf
    $\alpha_Y$ und $\beta_X$ eine Abbildung\label{AAexpl}
 $${\op{H}}_A^p(X)\times {\op{H}}_B^q(Y)\ra {\op{H}}_{A\times B}^{p+q}(X\times Y)$$
 Wir nennen sie das
 {\bf externe Produkt der lokalen Kohomologie}
 und notieren unsere Abbildung\index{)x@$\times$ externes Produkt!der lokalen Kohomologie} $\times$.\index{externes Produkt!der lokalen Kohomologie} Im Fall $A=X$ und $B=Y$
 spezialisiert sie zum  Kreuzprodukt der Garbenkohomologie \ref{GKSF}
 und im Fall $X=Y$ erhalten wir durch Nachschalten des R"uckzugs auf
 die Diagonale unser Cup-Produkt der lokalen Kohomologie \ref{clK}.
  \end{Ubung}

  \begin{Ubung}
    Gegeben topologische R"aume mit abgeschlossenen
    Teilmengen $A,B\As X$ und $C,D\As Y$
    zeige man die Kommutativit"at bis auf das Vorzeichen $(-1)^{qr}$ des Diagramms\label{AAhsrtA} 
    $$
    \begin{array}{ccc}{\op{H}}_{A}^p(X)\times {\op{H}}_{B}^q(X)\times
{\op{H}}_{C}^r(Y)\times {\op{H}}_{D}^s(Y)
&\ra& {\op{H}}_{A\cap B}^{p+q}(X)\times {\op{H}}_{C\cap D}^{r+s}(Y)\\
\da&&\da\\
{\op{H}}_{A\times C}^{p+r}(X\times Y)\times{\op{H}}_{B\times D}^{q+s}(X\times Y)
&\ra& {\op{H}}_{(A\cap B)\times(C\cap D)}^{p+q+r+s}(X\times Y)
    \end{array}
    $$
    aus externen und internen Produkten der lokalen Kohomologie.
  \end{Ubung}


  \begin{Ubung} 
    Gegeben ein endlichdimensionaler reeller Vektorraum
    $E$ und Teilr"aume $A,B\subset E$ der Kodimensionen $p,q$
    mit $A+B=E$\label{AAcuploA}
    liefert das cup-Produkt der lokalen Kohomologie
    einen Isomorphismus
    $$ {\op{H}}_A^p(E)\otimes {\op{H}}_B^q(E)\sira {\op{H}}_{A\cap B}^{p+q}(E)$$
    Hinweis: Man ziehe sich mit Hilfe von "Ubung \ref{hsrt} 
    auf den Fall $\op{dim}E=1$ zur"uck.
  \end{Ubung}
  \begin{Ubung}
    Gegeben endlichdimensionale reelle Vektorr"aume
    $A\subset E$ mit jeweils einer Orientierung
    erkl"aren wir wie in  \eref{QOR}{TS} die Quotientenorientierung
    auf dem Quotienten
    $E/A$ und f"ur $p=\op{codim}(A\subset E)$
    liefert der zugeh"orige Erzeuger von\label{AAQOUZA} ${\op{H}}^p_{!}(E/A)$ durch "Ubergang unter
    $${\op{H}}^p_{!}(E/A)\sila {\op{H}}^p_{\{0\}}(E/A)$$ 
     und R"uckzug einen ausgezeichneten
     Erzeuger von ${\op{H}}^p_{A}(E)$, den
     {\bf durch die Orien\-tierungen von $A$ und $E$ bestimmten Erzeuger}. F"ur $A=\DR^{n-p}\times 0^{p}\subset E=\DR^n$
     mit den Standardorientierungen $\tau^{\times (n-p)}$ beziehungsweise 
     $\tau^{\times n}$ entspricht  die Quotientenorientierung
   unter dem hoffentlich offensichtlichen Isomorphismus $E/A\sira \DR^{p}$  der Standardorientierung auf $\DR^{p}$ gegeben durch
     $\tau^{\times p}$ und unser ausgezeichneter
   Erzeuger von ${\op{H}}^p_{A}(E)$ ergibt sich zu
   $1^{\times(n- p)}\times \tau^{\times p}$ f"ur $1\in{\op{H}}^0_{\DR}(\DR)={\op{H}}^0(\DR)$ der Standarderzeuger.
  \end{Ubung}
  \begin{Ubung}
    Gegeben ein endlichdimensionaler reeller Vektorraum
    $E$ und Teilr"aume $A,B\subset E$ der Kodimensionen $p,q$
    mit $A+B=E$ und liefern Orientierungen
    auf $A,B$ und $E$ nach \ref{QOUZ}
    ausgezeichnete Erzeuger von ${\op{H}}_A^p(E)$
    und ${\op{H}}_B^q(E)$ und somit als deren Cup-Produkt einen  ausgezeichneten Erzeuger von ${\op{H}}_{A\cap B}^{p+q}(E)$, der seinerseits
    zu einer ausgezeichneten Orientierung von
    $A\cap B$ geh"ort. Wir nennen sie  die
    {\bf Schnittorientierung}.\index{Schnittorientierung}
     Ist speziell\label{AASnnoA} 
    $E=\DR^n$ und $A= \DR^{n-p}\times 0^p$ sowie
    $B=  0^q\times\DR^{n-q}$ jeweils mit den Standardorientierungen,
    so werden unsere Erzeuger
    $1^{\times (n-p)}\times \tau^{\times p}$ sowie
    $(-1)^{q(n-q)}\tau^{\times q}\times 1^{\times (n-q)}$ und wir erhalten nach \ref{hsrt} als
    Produkt 
    $$(-1)^{q(n-q)}(-1)^{pq}\;\tau^{\times q}\times 1^{\times (n-p-q)}\times \tau^{\times p}$$
 Zur Standardorientierung von
 $A\cap B=0^{q}\times\DR^{n-p-q}\times 0^{p}$ geh"ort
 andererseits der Erzeuger
$(-1)^{q(n-p-q)}\tau^{\times q}\times 1^{\times (n-p-q)}\times \tau^{\times p}$. Wir sehen so, da"s in diesem Fall  die Schnittorientierung zu den Standardorientierungen mit der 
    Standardorientierung des Schnitts "ubereinstimmt.\label{AAcAnEA}
  \end{Ubung}

  \subsection{Zeug zu Modulgarben}

\begin{Definition} Eine $\op{Ab}$-Schmelzkategorie alias
 Schmelzkategorie mit additiver Struktur,
 deren zugrundeliegende
einfache Kategorie endliche Produkte besitzt alias eine additive Kategorie ist, nennen wir  eine {\bf additive Schmelzkategorie}.\index{Schmelzkategorie!additive}
\end{Definition}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Schmelzkategorien von Komplexen}] 
  Gegeben eine 
 Schmelzkategorie mit additiver Struktur  $\mathscr M$
 erkl"aren wir die Struktur einer Schmelzkategorie mit additiver Struktur
 auf der Kategorie 
$\op{Ket}(\mathscr M)=\op{Ket}_{\mathscr M}$ der Komplexe der zugrundeliegenden einfachen Kategorie analog wie im Fall von
  abelschen Gruppen. Eine Leerverschmelzung 
 in einen Komplex\label{SKKo} 
 $C^*$ ist insbesondere ein Nullzykel des Komplexes der
 Leerverschmelzungen in die Objekte von $C^*$ alias
 $$\op{Ket}_{\mathscr M}(\curlyvee, C^*)= \mathcal Z^0\mathscr M(\curlyvee, C^*)$$
 Besitzt unsere Schmelzkategorie $\mathscr M$ stabil universelle Verschmelzungen und endliche Koprodukte, so auch
 die Schmelzkategorien $\op{Ket}^+_{\mathscr M}$ und $\op{Ket}^-_{\mathscr M}$.
  Universelle Zweiverschmelzungen landen in einem Komplex, der
 analog zum Tensorprodukt zweier Komplexe von abelschen Gruppen konstruiert
 wird, und der Shift $[1]$ ist ein Signumsautomorphismus.  Besitzt unsere Schmelzkategorie $\mathscr M$ internes Hom,
 so zeigt man analog, da"s da"s auch 
 $\op{Ket}^{\op{b}}_{\mathscr M}$ internes Hom besitzt.
 Besitzt unsere Schmelzkategorie $\mathscr M$ zus"atzlich abz"ahlbare
 Koprodukte, so zeigt man in derselben Weise, da"s auch ganz
 $\op{Ket}_{\mathscr M}$ stabil universelle Verschmelzungen besitzt.
 Besitzt unsere Schmelzkategorie zus"atzlich abz"ahlbare
 Produkte, so zeigt man wieder in derselben Weise, da"s auch ganz
 $\op{Ket}_{\mathscr M}$ internes Hom besitzt.
\end{Bemerkungl}





\begin{Bemerkungl}[\textbf{Schmelzkategorie der Homotopiekomplexe}]
  Gegeben eine  Schmelzkategorie mit additiver Struktur $\mathscr M$
  erkl"aren wir die Struktur einer Schmelzkategorie mit additiver Struktur
  auf der Kategorie 
$\op{Hot}(\mathscr M)=\op{Hot}_{\mathscr M}$ ihrer Homotopiekomplexe analog wie im Fall von
  abelschen Gruppen. Eine Leerverschmelzung 
 in einen Komplex
 $C^*$ ist in diesem Fall ein Element der nullten
 Kohomologie des Komplexes der\label{Muik} 
 Leerverschmelzungen in die Objekte von $C^*$ alias ein
 Element von $$\op{Hot}_{\mathscr M}(\curlyvee, C^*)= \mathcal H^0\mathscr M(\curlyvee, C^*)$$
 Gibt es in $\mathscr M$ stabil universelle Verschmelzungen und
 abz"ahlbare direkte Summen, so gibt es auch in $\op{Hot}_{\mathscr M}$
 \hyperref[smkk]{stabil universelle Verschmelzungen} und die
 "ubliche triangulierte Struktur ist \hyperref[itSS]{intern}. 
Gibt es zus"atzlich in $\mathscr M$ internes Hom
und abz"ahlbare Produkte, so gibt es auch in $\op{Hot}_{\mathscr M}$
internes Hom.
 \end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Wir nennen einen Morphismus $(f,f^\sharp):(X,\mathcal A)\ra (Y,\mathcal B)$
  von gekringten R"aumen
  einen {\bf lesbf-Morphismus},\index{lesbf-Morphismus}
  wenn $f$ lesb ist und $\mathcal A$ eine
  flache $f^{*{\op{Ab}}}\mathcal B$-Modulgarbe. 
\end{Bemerkungl}







\begin{Lemma}\nichtfinal{Sollte nur mit konstanten Koeffizienten!} 
 Gegeben  ein lesbf-Morphismus $f:(X,\mathcal A)\ra (Y,\mathcal B)$
 von gekringten R"aumen und ein homotopieflacher Komplex
$\mathcal F\in \op{Ket}(\op{Ab}_{/(X,\mathcal A)})$ aus flachen $f$-kompaktweichen Modulgarben\label{flle}  
 ist auch $f_{(!)}\mathcal F\in \op{Ket}(\op{Ab}_{/(Y,\mathcal B)})$
ein homotopieflacher Komplex aus flachen Modulgarben.
\end{Lemma}
\begin{proof}
  Wir ziehen uns leicht auf den Fall $\mathcal A=f^{*{\op{Ab}}}\mathcal B$ zur"uck.  Exaktheit wie Flachheit kann man auf den Halmen pr"ufen und mit
  lokal eigentlichem Basiswechsel \ref{BaWeax}
  k"onnen wir uns weiter auf den Fall zur"uckziehen,
  da"s zus"atzlich  $Y$ der einpunktige Raum  ist, so da"s wir nur mit
  Modulgarben "uber einem einzigen Kring $k$ arbeiten m"ussen und mit einem  homotopieflachen Komplex
$\mathcal F$ aus flachen kompaktweichen $k$-Modulgarben auf einem 
  lesb-Raum $X$. 
Wir m"ussen zeigen, da"s  f"ur jeden exakten Komplex $ N\in \op{Ket}(k\op{-Mod})$ auch der Komplex $\Gamma_{!}\mathcal F\otimes_{k}  N$
exakt ist und da"s der Komplex
$\Gamma_{!}\mathcal F$ aus flachen $k$-Moduln besteht.
Letzteres folgt direkt aus der lesb-Variante  der Projektionsformel \ref{GdsaV}.
F"ur ersteres identifizieren wir mit Hilfe unserer lesb-Variante  der Projektionsformel \ref{GdsaV} 
 unseren Komplex  mit dem Komplex
  $\Gamma_!(\mathcal F \otimes_kN)$. Nun ist der Komplex
  $\mathcal F \otimes_kN$ exakt nach Annahme. Er besteht au"serdem  aus
  kompaktweichen Garben nach der lesb-Variante  der Projektionsformel \ref{GdsaV} und da Koprodukte kompaktweicher Garben auf lokal kompakten Hausdorffr"aumen nach \ref{LKWG} wieder kompaktweich sind.
  Da  $X$ 
  lesb ist, mu"s also nach \ref{EHD} auch
  der Komplex
  $\Gamma_!(\mathcal F \otimes_kN)$ in der Tat exakt sein. 
\end{proof}


\begin{Bemerkungl}[\textbf{Godementaufl"osung von Strukturgarben}]
Gegeben ein gekringter Raum $(X,\mathcal A)$ sind Halme des Komplexes
  bestehend aus der Strukturgarbe und ihrer Godementaufl"osung
  $$\mathcal A\hra {\op{G}}^0\mathcal A\ra {\op{G}}^1\mathcal A\ra\ldots$$
  an jedem Punkt $x\in X$
  maximal spaltende exakte Komplexe von $\mathcal A_x$-Moduln.
  Folglich ist besagter Komplex von Modulgarben\label{hflS} 
  homotopieflach. Andererseits ist
  auch der Ein-Objekt-Komplex $\mathcal A[0]$ homotopieflach, folglich ist
  bereits der Godementkomplex
  ${\op{G}}^\lhd\mathcal A$ selbst homotopieflach.
  Andererseits besteht er aus welken Garben.
\end{Bemerkungl}



 
\begin{Lemma}[\textbf{Gekringter lokal eigentlicher Basiswechsel}]
Seien $p g=f q$
ein kartesisches Quadrat von konstant gekringten R"aumen
mit\label{Gele} 
lesb-Vertikalen $f,g$ und  $\tilde p \tilde g=\tilde f\tilde q$
dar"uber ein kommutatives Diagramm von Opkomorphismen 
von Modulgarben  
mit $\tilde p, \tilde q$ kartesisch und der Modulgarbe oben rechts flach und lesb-kompaktweich. Ist dann
$\tilde f$ \hyperref[EDBiAx]{eigkokartesisch}, so 
auch $\tilde g$.
\end{Lemma}
\begin{proof}
  In anderen Worten besagt unser Lemma, da"s
  die vom Basiswechsel \ref{BaWW} der Trennfaserung der Modulgarben \ref{TFmg} 
  mit ihrem Vorschub \ref{VvMo} f"ur Funktoren zwischen nichtopponierten Kategorien von Garben induzierte 
  Transformation $p^{\ast} f_{\ast}  \RA
g_{\ast} q^{\ast} $  unter den  genannten
  Voraussetzungen Isomorphismen 
$p^{\ast} f_{!}\mathcal F  \sira
  g_{!}\; q^{\ast} \mathcal F$
  auf den jeweiligen Unterobjekten induziert, also eine
  Isotransformation $$p^{\ast} f_{!}  \siRa
  g_{!} q^{\ast} $$
  Das folgt im Fall von Modulgarben "uber einem festen Kring
  direkt aus lokal eigentlichem Basiswechsel \ref{BaWeax}
  f"ur abelsche Garben. 

\end{proof}
\begin{proof}
  Nach der nat"urlichen Faktorisierung \ref{Fasd} erhalten wir eine
  Zerlegung jedes kartesischen Diagramms in vier kartesische Unterdiagramme
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   (W,g^*\mathcal C\otimes_{v^*\mathcal B}q^*\mathcal A)\ar[r]\ar[d] &  (W,q^*\mathcal A)\ar[d]\ar[r]^q  &   (X,\mathcal A) \ar[d]
   \\
   (W,g^*\mathcal C)\ar[d]^g\ar[r]   & (W,v^*\mathcal B)\ar[d]^g\ar[r]^q &   (X,f^*\mathcal B) \ar[d]_f\\
 (Z,\mathcal C)\ar[r]  & (Z,p^*\mathcal B)\ar[r]^p  &  (Y,\mathcal B) }
  \end{displaymath}
  Hier schreiben wir  $v=pg=fq$ und
die Sternchen meinen  R"uckz"uge von Kringgarben.
  Es reicht, die Behauptung f"ur jedes dieser vier
  kartesischen Quadrate zu pr"ufen. Im Quadrat oben links geht es nur
  um Beziehungen zwischen Restriktion und Erweiterung von Skalaren, da
  ist die Behauptung klar.  Im Quadrat oben rechts ist die Aussage
  auch leicht gezeigt, dort geht es nur um die Vertr"aglichkeit des
  gew"ohnlichen R"uckzugs mit einer Restriktion der Skalare.
  Unten rechts haben wir lokal eigentlichen Basiswechsel wie wir ihn kennen,
  nur da"s zus"atzlich non Kringgarben operieren. Um schie"slich die
  Vertr"aglichkeit unten links zu zeigen, k"onnen wir uns wieder mit
  lokal eigentlichem Basiswechsel \ref{BaWeax} auf den
  Fall zur"uckziehen, da"s $Z$ ein einpunktiger Raum ist. Dann aber
  folgt die Behauptung auf \ref{GdsaV}.
\end{proof}



 




\begin{Beispiel}[\textbf{Schwache Trennverflechtung f"ur $\op{HflAb}_{\sslash \op{Gek}}$}]
  Wir betrachten die schwache Trennaustauschsituation\label{KOKIm} 
  $$(\op{HflAb}_{\sslash \op{Gek}}\ra \op{Gek}\supset \op{Gek}^{\op{lesbf}}\leftarrow \op{HflAb}^!_{\sslash \op{Gek}^{\op{lesbf}}},
  \op{Gek}^{\op{esbf}})$$
\end{Beispiel}
\subsection{Relative Zusatzstrukturen (ALT, aber?)} 
\begin{Bemerkungl}
  Sei $p:\mathscr M\ra\mathscr N$ ein Schmelzfunktor.
  Unter einer
  {\bf relativen additiven Struktur}\index{additive Struktur!relative}
  auf $\mathscr M$ verstehen wir die Vorgabe
   einer Verkn"upfung \glqq Addition\grqq\ auf jeder Menge von Verschmelzungen
  $\mathscr M_f(\mathcal F_1\curlyvee\ldots\curlyvee\mathcal F_r,\mathcal G)$
  "uber einer festen Verschmelzung
  $f:p\mathcal F_1\curlyvee\ldots\curlyvee p\mathcal F_r\ra p\mathcal G$
  der Basis derart, da"s unsere Verschmelzungmengen mit diesen Verkn"upfungen
  abelsche Gruppen werden und unsere Multiverkn"upfungen multilineare
  Abbildungen.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
In derselben Weise erkl"aren wir analog zu unseren Definitionen in \eref{SStr}{TS}
  den Begriff einer {\bf relativen
    $(\mathcal S,v)$-Struktur}  auf $\mathscr M$
  f"ur eine Schmelzkategorie $\mathcal S$ 
  mit einem treuen Schmelzfunktor $v:\mathcal S\ra \op{kEns}$.
  Eine additive Struktur ist dann dasselbe wie eine $\op{Ab}$-Struktur alias
  eine $(\op{Ab},v)$-Struktur f"ur $v$ der Leerverschmelzungsfunktor von $\op{Ab}$.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Gegeben eine  Schmelzkofaserung $p:\mathscr M\ra\mathscr N$
  mit internem Hom in allen Fasern und
$(\mathcal S,v)$ eine
  Schmelzkategorie
  mit ausgezeichnetem treuen Schmelzfunktor $v:\mathcal S\ra \op{kEns}$
und
  ein auf Leerverschmelzungen volltreuer
  Schmelzfunktor $\Gamma:\mathscr M\ra \mathcal S$ 
  erhalten wir eine relative $(\mathcal S,v)$-Struktur auf $\mathscr M$
  durch die Vorschrift, da"s f"ur jede Verschmelzung $f$ der Basis und
  entsprechende Objekte $\mathcal G$ beziehungsweise Objektkleinfamilien $\mathcal F$
  die Komposition von Bijektionen
  $$\mathscr M_f(\mathcal F,\mathcal G)
  \sira \mathscr M_Y(f_\dagger \mathcal F,\mathcal G)
  \sira \mathscr M(\curlyvee,(f_\dagger \mathcal F{\Rrightarrow}\mathcal G))
  \sira  \mathcal S(\curlyvee,\Gamma(f_\dagger \mathcal F{\Rrightarrow}\mathcal G))$$
  die $(\mathcal S,v)$-Struktur auf der Menge
  $\mathscr M_f(\mathcal F,\mathcal G)$ von Verschmelzungen repr"asentieren
  m"oge. Die Details mag einmal ein Student ausschreiben. \nichtfinal{Besser
    f"ur Trennfaserung?}
\end{Bemerkungl}


\begin{Beispiel}
  Unser Schmelzfunktor $\Gamma:\op{Ab}_{/{\op{Top}}}^{\op{invm}}
  \ra \op{Ab}$ aus \ref{SaG}
  ist volltreu auf Leerverschmelzungen und liefert folglich eine relative 
  additive Struktur auf der Schmelzkofaserung der abelschen Garben
  $\op{Ab}_{/{\op{Top}}}^{\op{invm}}\ra\op{Top}^{\op{opp}}$.
  Sie ist aber auch ohne diese Allgemeinheiten recht offensichtlich.
  \nichtfinal{Gibt es ja nimmer!}
\end{Beispiel}


\begin{Bemerkungl}
  Gegeben eine Schmelzkategorie $\mathcal S$ und eine Schmelzkategorie
  $\mathscr N$ erkl"aren wir eine {\bf in $\mathcal S$ angereicherte
    Schmelzkategorie "uber $\mathscr N$} in Verallgemeinerung von
  \eref{anS}{TS} als ein Datum bestehend aus einer Menge $\mathscr M$ von
  Objekten und einer Abbildung $p:\mathscr M\ra \mathscr N$
und f"ur beliebige Objekte $\mathcal F_1,\ldots,\mathcal F_r,\mathcal G\in\mathscr M$ und eine beliebige Verschmelzung
  $f:p\mathcal F_1\curlyvee\ldots\curlyvee p\mathcal F_r\ra p\mathcal G$
der Basis ein {\bf Verschmelzungsobjekt}
$$\mathscr M_f( \mathcal F_1\curlyvee\ldots\curlyvee\mathcal F_r,\mathcal G)\in\mathcal S$$
und Multiverkn"upfungen, die in der offensichtlichen
Weise Verschmelzungen in $\mathcal S$ sind  derart, da"s das offensichtliche Analogon der Assoziativit"atsbedingung
  aus unserer Definition einer Schmelzkategorie erf"ullt ist
  und da"s es f"ur jede Einsfamilie $\mathcal F$ 
  eine Leerverschmelzung $\op{id}_{\mathcal F}\in\mathcal S(\curlyvee, \mathscr M_{\op{id}}(\mathcal F,\mathcal F_*))$ in das Verschmelzungsobjekt "uber $\op{id}_{p\mathcal F}$ 
  gibt, die die offensichtlichen Analoga unserer Forderungen an  Identit"atsverschmelzungen aus  \ref{anS}  erf"ullt.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
    Gegeben eine Schmelzkategorie $\mathcal S$ und  eine  in $\mathcal S$ angereicherte
    Schmelzkategorie
    $\mathscr M$ "uber $\mathscr N$  und ein
    Schmelzfunktor $\varphi:\mathcal S\ra \mathcal T$
    erhalten wir in offensichtlicher Weise eine
    $\mathcal T$ angereicherte
    Schmelzkategorie
$\varphi(\mathscr M)$
    "uber $\mathscr N$ durch {\bf Umstrukturierung l"angs $\varphi$}.
    \nichtfinal{Was soll das?}
    Speziell erhalten wir durch Umstrukturierung mit dem
    Leerverschmelzungsfunktor von $\mathcal S$ eine gew"ohnliche
    Schmelzkategorie ${\op{L}}_{\mathcal S}(\mathscr M)\ra\mathscr N$ "uber
    $\mathscr N$ mit einem ausgezeichneten Schmelzfunktor
    $${\op{L}}_{(\mathcal S)}=\mathscr M(\curlyvee,\;): {\op{L}}_{\mathcal S}(\mathscr M)\ra\mathcal S$$
\end{Bemerkungl}
\begin{Beispiel}
Im Fall der Schmelzkofaserung der abelschen Garben
  $\op{Ab}_{/{\op{Top}}}^{\op{invm}}\ra\op{Top}^{\op{opp}}$
mit ihrer offensichtlichen Anreicherung in $\op{Ab}$ erhalten
wir so bis auf Isotransformation den Schmelzfunktor der globalen Schnitte 
${\op{L}}_{(\op{Ab})}\cong\Gamma$.
\end{Beispiel}










\subsection{Angereicherte Kategorien, ausgeschlachtet*}
\nichtfinal{Ausgeschlachtet. Gut, ich habe nicht in monotonen
  Schmelzkategorien angereicherte Kategorien woanders diskutiert,
  sondern unr in Schmelzkategorien angereicherte Kategorien in
  \eref{agerK}{TSK}, aber das allgemeinere Konzept wird auch noch
  nirgends verwendet.}
\begin{Definition}
  Sei $\cal{S}$ eine monotone Schmelzkategorie im Sinne
  von \eref{moMU}{TS}.
Eine {\bf in $\cal S$ angereicherte Kategorie}
\index{angereichert!Kategorie} ${\cal C}$ 
\index{Kategorie!angereicherte}
ist ein Datum bestehend  aus\label{Kaatc}
\begin{enumerate}\renewcommand{\theenumi}{\alph{enumi}}
\item
einer Menge von \defnoind{Objekten}\index{Objekt} $\op{Ob} {\cal C}$;
\item
einem {\bf Morphismenobjekt}\index{Morphismenobjekt} 
${{\cal C}}(X,Y)\in\mathcal S$
f\"{u}r je zwei Objekte
$X,Y \in \op{Ob} {\cal C}$;
\item
eine Zweiverschmelzung
$m: {\cal C} (X,Y) \curlyvee {\cal C} (Y,Z) \ra
{\cal C} (X,Z)$ f\"{u}r je drei Objekte $X,Y,Z\in {\cal C}$,
genannt die
{\bf Verkn\"{u}pfung},
\renewcommand{\theenumi}{\arabic{enumi}}
\end{enumerate}
derart, da"s folgende Axiome erf\"{u}llt sind:
\begin{enumerate}
\item Die Verkn"upfung ist {\bf assoziativ}
  im Sinne der Gleichheit
  $m\circ (m\curlyvee \op{id})=m\circ (\op{id}\curlyvee m)$
  von Dreiverschmelzungen
  $${\cal C} (X,Y) \curlyvee {\cal C} (Y,Z) \curlyvee {\cal C} (Z,W)
  \ra {\cal C} (X,W)$$
\item
F\"{u}r jedes Objekt $X$ gibt es 
eine Leerverschmelzung $\op{id}_X: \curlyvee \ra 
{\cal C} (X,X)$
in das Endomorphismenobjekt von $X$  derart,
da"s f"ur je zwei Objekte $X,Y$ im Morphismenobjekt $\mathcal C(X,Y)$ 
 gilt  $$m\circ (\op{id}_X\curlyvee \op{id}_{\mathcal C(X,Y)})=\op{id}_{\mathcal C(X,Y)}=m\circ (\op{id}_{\mathcal C(X,Y)}\curlyvee \op{id}_Y)$$
%\begin{displaymath}
%\xymatrix{
%I \otimes \mathcal C (X,Y)\ar[r]^-{l}\ar[d]_{t_X \otimes \op{id}} &
%\mathcal C (X,Y) \ar[d]^-{\op{id}}\\
%\mathcal C (X,X) \otimes \mathcal C (X,Y) \ar[r]^-{m} &
%\mathcal C (X,Y)
%}
%\hspace{5mm}
%\xymatrix{
%\mathcal C (Y,X) \otimes I \ar[r]^-{r}\ar[d]_-{\op{id} \otimes t_X} &
%\mathcal C (Y,X)\ar[d]^-{\op{id}}\\
%\mathcal C (Y,X) \otimes \mathcal C (X,X)\ar[r]^-m &\mathcal C (Y,X)
%}
%\end{displaymath}
\end{enumerate}
 Die "ublichen Argumente zeigen,
da"s es f"ur jedes $X$ 
h"ochstens eine derartige Leerverschmelzung geben kann.
Wir nennen sie die {\bf Identit"at auf $X$}.
\end{Definition}


\begin{Beispiele}
Eine Kategorie angereichert in Mengen ist eine  gew"ohnliche
Kategorie.
  Eine Kategorie angereichert in abelschen Gruppen ist 
 dasselbe  wie eine Kategorie mit additiver Struktur
im Sinne von \ref{adS}.
Eine  Kategorie mit nur genau einem Objekt angereichert in einer
monotonen Schmelzkategorie ist ein Monoidobjekt unserer Schmelzkategorie im
Sinne von \eref{MonoMul}{TS}. Eine Kategorie angereichert in 
der Schmelzkategorie der Moduln "uber einem Kring $k$ hei"st eine
{\bf $k$-Kategorie}.\index{Kategorie!$k$-Kategorie} % im Sinne von \ref{kKa}.
\end{Beispiele}
\begin{Definition}
  Eine in der Schmelzkategorie der Komplexe $\op{dgAb}$ aus \eref{MKmM}{TS}
  angereicherte Kategorie hei"st eine {\bf dg-Kategorie}.
\end{Definition}
\begin{Definition}\label{ZwKaA}
  Eine Kategorie angereichert in der kartesischen
  Schmelzkategorie $\op{Cat}$ der
  Kategorien im Sinne von \eref{kpmk}{TS} hei"st eine {\bf Zweikategorie}\index{Zweikategorie!strikte}
  oder
  genauer eine {\bf strikte Zweikategorie}.
 In einer Zweikategorie gibt es also nicht nur Morphismen 
zwischen Objekten, sondern auch
f"ur je zwei feste Objekte  Morphismen zwischen 
den Elementen der zugeh"origen Morphismenr"aume.
Diese hei"sen dann die {\bf Zweimorphismen}\index{Zweimorphismus}
unserer Zweikategorie. Ein typisches Beispiel ist die Kategorie
$\op{Cat}$ selber, mit Kategorien als Objekten, 
Funktoren als Morphismen, und Transformationen als Zweimorphismen.
\end{Definition}



\begin{Definition}
  Seien $\mathcal C, \mathcal D$ zwei in derselben monotonen
  Schmelzkategorie $\mathcal S$ angereicherte Kategorien.
  Ein {\bf angereicherter Funktor}\index{angereichert!Funktor}\index{Funktor!angereicherter}
  $F: \mathcal C \rightarrow \mathcal D$ ist ein
Datum bestehend aus:
\begin{enumerate}
\item Einer Abbildung $F : \op{Ob} \mathcal C \rightarrow \op{Ob} \mathcal D$
auf Objekten;
\item
F"ur je zwei Objekte $X,Y \in \op{Ob}\mathcal C$ einem 
Morphismus $F_{X,Y} : \mathcal C (X,Y) \rightarrow
\mathcal D (FX, FY)$ in  $\mathcal S$.
\end{enumerate}
Von diesem Datum wird gefordert,
da"s f"ur alle $X$ gilt $F_{X,X}\circ \op{id}_X=\op{id}_{FX}$ 
und da"s f"ur alle $X,Y, Z$
im Raum der
Zweiverschmelzungen 
$\mathcal C (X,Y) \curlyvee \mathcal C (Y,Z)\ra \mathcal D (FX,FZ)$
gilt
$m\circ (F_{X,Y}\curlyvee F_{Y,Z})= F_{X,Z}\circ m$.
% kommutiert
% \begin{displaymath}
% \begin{array}{ccccc}
% \mathcal C (X,Y) &\otimes & \mathcal C (Y,Z) &\rightarrow&\mathcal C (X,Z) \\
% & \downarrow & & & \downarrow\\
% \mathcal D (X,Y) &\otimes & \mathcal D (Y,Z)  & \rightarrow &
% \mathcal D (X,Z)
% \end{array}
% \end{displaymath}
\end{Definition}


\begin{Beispiel}
Im Fall von Kategorien angereichert in abelschen Gruppen ist
solch ein Funktor 
 dasselbe  wie ein Funktor, der Gruppenhomomorphismen auf 
allen
Morphismenr"aumen induziert. Im Fall von $k$-Kategorien ist es ein
Funktor, der Modulhomomorphismen auf 
allen
Morphismenr"aumen induziert. Man nennt so einen Funktor auch einen
{\bf $k$-linearen Funktor}.
\index{Funktor!$k$-linear} 
\end{Beispiel}
\begin{Bemerkunge}
  Im Fall der kartesischen  Schmelzkategorie der Kategorien
  hei"sen  unsere angereicherten Funktoren auch
  {\bf Zweifunktoren} oder genauer
  {\bf strikte Zweifunktoren}.\index{Zweifunktor!strikter}  
\end{Bemerkunge}
\begin{Bemerkunge}
  Fordern wir bei der Definition nur die Vorgabe von
  Automorphismen $c_{X,Y,Z}$ mit  $c_{X,Y,Z}\circ
  m\circ (F_{X,Y}\curlyvee F_{Y,Z})= F_{X,Z}\circ m$ und
  zwischen diesen hinwiederum geeignete Vetr"aglichkeiten,
  so erhalten wir die Definition eines {\bf laxen angereicherten Funktors}
  und im Fall der kartesischen  Schmelzkategorie der Kategorien
  die Definition eines laxen Zweifunktors alias Pseudofunktors. 
\end{Bemerkunge}

\newpage
\begin{Bemerkungl}[\textbf{F"ur Stefan}]
 % Das ist bereits eine "Ubung, deshalb landet diese Bemerkung im Schrott.
  Ist $X$ kompakt, gilt $\op{fin}_{X!}=\op{fin}_{X*}$. Dr"uckt man
damit das zweite ausgezeichnete Dreieck zu einer abgeschlossenen Teilmenge
aus \ref{KuEG} auf einen Punkt herunter,
so liefert  ein ausgezeichnetes Dreieck
$$\op{fin}_{Z!}i^{!}\cal{F}\ra \op{fin}_{X*}\cal{F}\ra 
\op{fin}_{U*} j^{\ast}\cal{F} \overset{[1]}{\ra}$$
Ist $X$ eine orientierte topologische Mannigfaltigkeit, so haben wir
nach Verdierdualit"at 
$\op{fin}_{X}^!\DZ=\DZ_X[d_x]$ f"ur $d_x\pdef  \op{dim}_\DR X$ und ist $Z$ auch eine orientierte
topologische reelle Mannigfaltigkeit, so gilt zus"atzlich $\DZ_Z[d_ Z]=\op{fin}_{Z}^!\DZ=i^!\op{fin}_{X}^!\DZ=i^!\DZ_X[d_X]$. Nehmen wir also
$\mathcal F=\DZ_X[d_X]$, so erhalten wir eine lange exakte Sequenz
$$\ldots\ra {\op{H}}^{q+d_Z}(Z;\DZ)\ra {\op{H}}^{q+d_X}(X;\DZ)\ra {\op{H}}^{q+d_X}(U;\DZ)\ra {\op{H}}^{q+d_Z+1}(Z;\DZ)\ra\ldots $$
Ist $Z$ keine Mannigfaltigkeit, so steht da stattdessen mit isomorphen
mittleren Termen die
 lange exakte Sequenz  der Borel-Moore-Homologie 
$$\ldots\ra {\op{H}}_{-q}^!(Z;\DZ)\ra {\op{H}}_{-q}^!(X;\DZ)\ra {\op{H}}_{-q}^!(U;\DZ)\ra {\op{H}}_{-q-1}^!(Z;\DZ)\ra\ldots $$
Hier sind $Z$ und $X$ kompakt,
da kommt als Borel-Moore-Homologie, wenn etwa $Z$ hom"oomorph zu einer
Variet"at ist,
einfach die normale Homologie heraus, also ist sie 
eine lange exakte Sequenz 
$$\ldots\ra {\op{H}}_{-q}(Z;\DZ)\ra {\op{H}}_{-q}(X;\DZ)\ra {\op{H}}_{-q}^!(U;\DZ)\ra {\op{H}}_{-q-1}(Z;\DZ)\ra\ldots $$
\end{Bemerkungl}




\newpage
\section{Danksagung}
F"ur Korrekturen und Vereinfachungen danke ich vielen Freiburger Studenten,
insbesondere  Olaf Schn"urer.  
\subsection{Eindeutigkeit bis auf eindeutigen Isomorphismus*}
\begin{Bemerkungl}\label{KKa}
An dieser Stelle will ich einen technischen Punkt diskutieren, der 
bald noch wichtiger werden wird:
Wir haben bei der Definition  einer 
pr"aabelschen Kategorie 
zwar vorausgesetzt, da"s jeder Morphismus einen Kern besitzt, aber
keineswegs, da"s dieser Kern eindeutig bestimmt sein soll.
Um dennoch mit gutem Gewissen von \emph{dem} Kern 
und  \emph{der} Kohomologie und dergleichen reden
zu k"onnen, basteln wir uns ein dieser Problematik angepa"stes Begriffsgeb"aude.
\end{Bemerkungl}
\begin{Definition}\label{KoKa}
  Eine {\bf konstante Kategorie}\index{konstant!Kategorie} 
ist eine Kategorie, die "aquivalent ist zu
  einer Kategorie mit einem einzigen Objekt und einem einzigen Morphismus.  Ein
   {\bf bis auf eindeutigen Isomorphismus wohlbestimmtes Objekt einer
  Kategorie} $\cal{A}$ ist ein Funktor von einer konstanten Kategorie 
nach $\cal{A}$.\index{Objekt!bis auf eindeutigen Isomorphismus} 
  Diese bis auf eindeutigen Isomorphismus wohlbestimmten Objekte von $\cal{A}$
  sind die Objekte einer neuen Kategorie $\bar{\cal{A}}$, deren Morphismen wir
  wie folgt erkl"aren: Gegeben $X,Y \in \bar{\cal{A}}$, sagen wir $X :
  \cal{K} \ra \cal{A}$ und $Y : \cal{J} \ra \cal{A}$, setzen wir
  $$\bar{\cal{A}} (X,Y) \pdef \left( \coprod_{(k,j)\in \cal{K} \times  \cal{J}} 
\cal{A} (X
    (k), Y(j))\right) /\sim$$
  mit einer "Aquivalenzrelation $\sim$ auf der
disjunkten Vereinigung, deren Definition wir dem
  Leser ebenso  "uberlassen  wie die Definition 
der Verkn"upfung von Morphismen in $\bar{\cal{A}}$.
\end{Definition}
\begin{Bemerkungl}
Wir erhalten eine "Aquivalenz von Kategorien 
$\cal{A} \sirra \bar{\cal{A}},$ indem wir zu
jedem Objekt $A \in \cal{A}$ die konstante 
Unterkategorie $\cal{K}_A$ von $\cal{A}$ mit
dem einzigen Objekt $A$ und einem einzigen Morphismus $\op{id}_A$ 
bilden und dem Objekt $A$ 
den Einbettungsfunktor $\bar{A}: \cal{K}_A\ra
\cal{A}$ zuordnen.
Jeder Funktor $\cal{A} \ra \cal{B}$ l"a"st sich in 
kanonischer Weise zu einem Funktor
$\bar{\cal{A}} \ra  \bar{\cal{B}}$ ausdehnen.
Dar"uber hinaus k"onnen wir f"ur die "Aquivalenz 
$\bar{\cal{A}} \sirra \bar{\bar{\cal{A}}}$ einen
adjungierten Funktor explizit konstruieren, 
indem wir ein durch $\cal{K}$ indiziertes System von
durch gewisse $\cal{J}_{k}$ f"ur $k \in \cal{K}$ indizierten 
Systemen von Objekten von $\cal{A}$ in hoffentlich 
offensichtlicher Weise
verwandeln in ein durch $\coprod_{k \in \cal{K}} \cal{J}_{k}$ 
indiziertes System von Objekten von
$\cal{A}$.\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{ Bis auf eindeutigen Isomorphismus 
wohlbestimmte Objekte: Kern}]
Reden wir nun zum Beispiel mit
bestimmtem Artikel von \emph{dem} 
Kern eines Morphismus $f: A \ra B$ in $\cal{A}$, so
  meinen wir das bis auf eindeutigen Isomorphismus 
wohlbestimmte Objekt $(\op{ker}f)$ von $\cal{A},$ 
das durch den offensichtlichen 
Funktor
von der konstanten 
Kategorie $\cal{K} \subset
  \cal{A}_{A}$ aller Kerne von $f$ in die Kategorie 
$\cal{A}$ definiert wird, oder noch genauer 
den 
offensichtlichen Morphismus $(\op{ker}f)\ra \bar{A}$ in $\bar{\cal{A}}$.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Bis auf eindeutigen Isomorphismus 
Wohlbestimmtes: Notation}] 
In Zukunft werden wir derlei Details meist
  unterschlagen und die Kategorie $\bar{\cal{A}}$ kurzerhand auch mit $\cal{A}$
  bezeichnen.  Mit den vorhergehenden\label{NoBEI} 
Bemerkungen  hoffe ich, den Leser davon "uberzeugt zu haben, da"s in
  dieser Richtung keine echten Schwierigkeiten lauern. Daf"ur aber
 lauern dort  
Elefanten der Notation, vor denen man sich sehr
in acht nehmen mu"s, da
sie  ganz ohne b"ose Absicht
 schnell einmal das zarte Pfl"anzchen der Verst"andlichkeit 
zertrampeln.
\end{Bemerkungl}

%%% Local Variables: 
%%% mode: latex
%%% TeX-master: "XXTOP"
%%% End: 
