\section{"Aquivariante derivierte Kategorie}
\label{adK} 








\subsection{Erg"anzungen zu "aquivarianten Garben}


\begin{Bemerkungl}
  Ich erinnere an die Definitionen und ersten Resultate zu "aquivarianten
  Garben aus \eref{gAQm}{TG} folgende. Die im Anschlu"s behauptete
  Quotienten"aquivalenz f"ur Mengengarben hatten wir
  in \eref{dAQg}{TG} nur im Fall der Operation
  einer diskreten Gruppe  diskutiert.
\end{Bemerkungl}



\begin{Satz}[\textbf{Quotienten"aquivalenz f"ur Mengengarben}]
  Gegeben eine topologische Gruppe $G$ und  ein topologisch freier $G$-Raum $X$
  ist\label{GQR} der "aquivariante R"uckzug
  f"ur ${\op{quot}}:X\sra  X/G$ und $\alpha:G\sra 1$ f"ur jedes Universum $\mathfrak U$ mit $X,G\in \mathfrak U$ eine "Aquivalenz
  $$(\alpha{\acts}{\op{quot}})^{(*)}:\mathfrak U\!\op{Ens}_{/G\backslash X}\sirra
  \mathfrak U\!\op{Ens}_{/G{\sacts} X}$$
\end{Satz}

\begin{proof}
  Nach einigen Vorbereitungen zeigen wir eine noch allgemeinere Aussage
  in  \ref{GQRe}. Eine Variante des Beweises skizziert "Ubung \eref{AEGH}{TSF}. 
\end{proof}

\begin{Proposition}[\textbf{Freie Quotienten "aquivarianter Abbildungen}]
Seien $G$ eine topologische Gruppe und $f:E \rightarrow F$
eine stetige $G$-"aqui\-va\-ri\-ante Abbildung von\label{KarQ}
$G$-R"aumen.
\begin{enumerate}
\item
  Gibt es eine Teilmenge $B\subset F$ derart, da"s die Multiplikation  ein
  Hom"oomorphismus $G\times B\sira F$ ist, so gibt es auch $A\subset E$
  mit $f(A)\subset B$ derart,  da"s die Multiplikation $G\times A\sira E$ ein
  Hom"oomorphismus ist;
\item   
 Ist $F$ topologisch frei, so ist auch $E$ topologisch frei
 und f"ur jeden Punkt  von $F/G$ gibt es eine offene Umgebung $B\co F/G$
 und ein Diagramm aus zwei kartesischen Quadraten 
\begin{displaymath}
\xymatrix{\kart
A \ar[r] \ar[d] &E \ar[r] \ar[d] \kart& E/G \ar[d]\\
B \ar[r] &F \ar[r] & F/G
}
\end{displaymath}
 mit der Einbettung von $B$ als Verkn"upfung in der unteren Horizontale.
\end{enumerate}
\end{Proposition}
\begin{proof}
Durch R"uckzug entsteht ein kommutatives Diagramm der Gestalt
\begin{displaymath}
\xymatrix{E\ar[d]\ar[dr]&\\
G\times E/G \ar[d] \ar[r] &E/G \ar[d]\\
 G \times  B \ar[r] & B
}
\end{displaymath}
Wir betrachten nun die Abbildung $\mu:E\ra G$, die durch die Verkn"upfung der 
linken Vertikale mit der Projektion auf $G$ gegeben wird.
Sicher gilt $\mu(ge)=g\mu(e)\;\forall g\in G, e\in E$. Folglich
ist die Abbildung $E\ra E$ gegeben durch $e\mapsto \mu(e)^{-1}e$  
konstant auf $G$-Bahnen und faktorisiert "uber eine
stetige Abbildung $\nu:E/G\ra E$.
Man pr"uft  leicht, da"s die stetige Abbildung $G\times E/G\ra E$,
$(g,\bar{e})\mapsto
g\nu(\bar{e})$ invers ist zur linken oberen Vertikale
$E\ra G\times E/G$, $e\mapsto (\mu(e),\bar{e})$.
Genauer findet man f"ur  $s: G\times E\ra E, 
(g,e)\mapsto
g\mu(e)^{-1}e$ und $t:E\ra G\times E, 
e\mapsto
(\mu(e),e)$ unmittelbar $s\circ t=\op{id}_E$ und $t(s(g,e))=(g, g\mu(e)^{-1}e)$
und das liefert nach "Ubergang von $G\times E$ zu $G\times E/G$ die erste
Behauptung.
Um die zweite Behauptung zu zeigen, d"urfen wir weiter $F=G\times B$ annehmen
und damit ist sie dann auch schon klar. 
\end{proof}



\begin{Korollar}
    Gegeben $G$ eine topologische Gruppe und $E\rightarrow F$
   eine stetige Abbildung von topologisch freien $G$-R"aumen, die einen Hom"oomorphismus $E/G
    \sira F/G$ induziert, ist unsere Abbildung  bereits selbst ein
    \label{IHaB} Hom"oomorphismus $E \sira F$.
 \end{Korollar}

\begin{proof}
  Das folgt mit Proposition \ref{KarQ} zu freien
  Quotienten "aquivarianter Abbildungen
  aus der allgemeinen Erkenntnis \eref{KKI}{TF}, 
da"s 
der R"uckzug eines Isomorphismus stets wieder ein Isomorphismus ist.
\end{proof}

\begin{Korollar}
Seien $G$ eine topologische Gruppe, $E \rightarrow F$
eine stetige $G$-"aqui\-va\-ri\-ante Abbildung von\label{KarQs}
topologisch freien $G$-R"aumen und 
\begin{displaymath}
\xymatrix{
E \ar[r] \ar[d] &\ar[r] E/G \ar[d]& X \ar[d]\\
F \ar[r] & F/G\ar[r]&Y
}
\end{displaymath}
  ein  kommutatives Diagramm. Ist dann das einh"ullende Rechteck kartesisch,
so sind auch seine  beiden Teilquadrate kartesisch. 
\end{Korollar}
\begin{proof} F"ur das linke Teilquadrat folgt das sofort aus der
  Proposition \ref{KarQ} zu freien Quotienten "aquivarianter Abbildungen.
  F"ur das rechte Teilquadrat bemerken wir, da"s wir nur
  eine "Uberdeckung von $F/G$ durch offene Teilmengen $B\co F/G$ zu finden
  brauchen derart, da"s mit $A\co E/G$ dem Urbild von $B$ ein kartesisches Quadrat
  \begin{displaymath}
\xymatrix{
 \ar[r] A \ar[d]& X \ar[d]\\
 B\ar[r]&Y
}
  \end{displaymath}
  entsteht. Das folgt aus der zweiten Aussage von \ref{KarQ}, mit deren Hilfe
  wir unser Quadrat als Verklebung zweier kartesischer
  Quadrate schreiben k"onnen.
\end{proof}
\begin{Korollar}
Seien $G$ eine topologische Gruppe, $E \rightarrow F$
eine stetige $G$-"aqui\-va\-ri\-ante Abbildung von\label{KarQss}
topologisch freien $G$-R"aumen und 
\begin{displaymath}
\xymatrix{
E \ar[r] \ar[d] &\ar[r] E/G \ar[d]& X_1\curlywedge\ldots\curlywedge X_r \ar[d]\\
F \ar[r] & F/G\ar[r]&Y_1\curlywedge\ldots\curlywedge Y_r
}
\end{displaymath}
ein  kommutatives Diagramm der Familienkategorie
$\curlywedge{\op{Top}}^\curlywedge$.
Ist dann das einh"ullende Rechteck kartesisch,
so sind auch seine  beiden Teilquadrate kartesisch. 
\end{Korollar}
\begin{proof} Mutatis mutandis
   wie das vorhergehende Korollar \ref{KarQs}. 
\end{proof}
\begin{Korollar}[\textbf{Freie Quotienten und Lokalit"at in der Basis}]
Seien $G$ eine topologische Gruppe und $f:E \rightarrow F$
eine stetige  $G$-"aqui\-va\-ri\-ante Abbildung von\label{KarLB}
 $G$-R"aumen mit $F$ topologisch frei. Ist \emph{(L)} eine Eigenschaft stetiger
Abbildungen, die lokal ist in der Basis und stabil unter Basiswechsel,
so hat die  induzierte Abbildung $\bar f:E/G\ra F/G$
die Eigenschaft \emph{(L)} 
genau dann, wenn $f$ selbst die Eigenschaft \emph{(L)} hat.
\end{Korollar}
\begin{proof}
  Das folgt unmittelbar aus Proposition \ref{KarQ} "uber freie
  Quotienten "aquivarianter Abbildungen. 
\end{proof}


\begin{Beispiel}[\textbf{Quotienten \'etaler Abbildungen sind \'etale}]
  Gegeben $G$ eine topologische Gruppe und\label{QeT}   
 $E \rightarrow F$ eine \'etale Abbildung von  $G$-R"aumen 
 mit $F$ topologisch frei ist auch $E/G \ra F/G$ \'etale.
 Das folgt aus \ref{KarLB}, denn die Eigenschaft \'etale ist lokal in der
 Basis und stabil unter Basiswechsel. 
\end{Beispiel}
\begin{Bemerkungl}
Die Abbildung $\Bbb{R}^{2} \ra \Bbb{R}^{2}/\Bbb{Z}^{2}$ ist \'etale, nicht aber
ihr Quotient nach der Operation durch Addition 
einer Gerade $G\subset \DR^2$ mit irrationaler Steigung.
Es ist also wesentlich, da"s die Operation von $G$ auf $Y$  nicht nur abstrakt 
frei, sondern sogar
 topologisch frei ist.
\end{Bemerkungl}

 \begin{Satz}[\textbf{Verallgemeinerte Quotienten"aquivalenz}]
   Operiert eine topologische Gruppe $G$  auf einem Raum $X$
und ist $N\subset G$ ein Normalteiler, der sowohl  auf $G$ 
als auch auf $X$ topologisch frei operiert,\label{GQRe}  
    so induziert das Zur"uckholen mit der Quotientenabbildung
$(\phi\acts f): G{\acts} X\ra (N\backslash G){\acts} (N\backslash X)$
 eine "Aquivalenz von Kategorien
    $$
     (\phi\acts f)^{*}: \mathfrak U\!\op{Ens}_{/(N\backslash G){\sacts} (N\backslash X)}
 \sirra \mathfrak U\!\op{Ens}_{/G{\sacts} X}$$
 f"ur jedes Universum $\mathfrak U$, das die Grundmengen von $X$ und $G$ enth"alt.
 \end{Satz}
\nichtfinal{ \begin{Bemerkungl} Bernstein-Lunts erkl"aren das f"ur endliche Gruppen in
   8.1.1.
 \end{Bemerkungl}}
 \begin{proof}
Wir beginnen mit dem
in \ref{GQR} beschriebenen Fall $G=N$. 
Wir konstruieren einen Funktor in die Gegenrichtung, indem wir jeder "aquivarianten Garbe, aufgefa"st als \'etale Abbildung 
$\bar{\cal F} \ra X$, die nach \ref{QeT} \'etale Abbildung 
$G\backslash \bar{\cal F} \ra G\backslash X$ zuordnen.
Dann zeigen wir, da"s er linksadjungiert ist zum Zur"uckholen. 
Schlie"slich pr"ufen wir, sowohl die Einheit als auch die
Koeinheit der Adjunktion stets 
Isomorphismen sind. Das brauchen wir 
nur lokal zu pr"ufen, also im Fall $X = G \times W$
f"ur einen beliebigen topologischen Raum $W$, 
und in diesem Fall ist es leicht
zu sehen.
F"ur den allgemeinen Fall $N\subset G$ konstruieren wir allgemeiner einen
Funktor in die Gegenrichtung, indem wir jeder  indem wir jeder "aquivarianten Garbe, aufgefa"st als \'etale Abbildung 
$\bar{\cal F} \ra X$, die nach \ref{QeT}
\'etale $N\backslash G$-"aquivariante Abbildung 
$N\backslash \bar{\cal F} \ra N\backslash X$ zuordnen und
auch f"ur die weitere Argumentation mutatis mutandis
wie im Fall $N=G$ vorgehen.
\end{proof}

\begin{Satz}[\textbf{Induktions"aquivalenz}]
Seien $G$ eine topologische Gruppe, 
$F \subset G$ eine Untergruppe, die topologisch frei auf 
$G$ operiert,\label{ProE}\index{Induktions"aquivalenz} 
und  $Y$ ein $F$-Raum. So liefert das Zur"uckholen
l"angs 
$F{\acts} Y\ra G{\acts} (G \times_{/F} Y)$
eine
"Aquivalenz von Kategorien
$$\mathfrak U\!\op{Ens}_{/G{\sacts} (G \times_{/F} Y)}  \sirra  \mathfrak U\!\op{Ens}_{/F{\sacts}  Y}$$ f"ur jedes Universum $\mathfrak U$, das die Grundmengen von $Y$ und $G$ enth"alt.
\end{Satz}
\begin{Bemerkunge}
 Ein quasiinverser Funktor kann 
in der Sprache der \'etalen R"aume
 explizit beschrieben werden durch die Vorschrift
 ${\bar{\cal F}}  \mapsto  G \times_{/F}{\bar{\cal F}}$.
\end{Bemerkunge}


\begin{proof}
  Wir betrachten zus"atzlich
    $(G \times F){\acts} (G \times Y)$
  mit der Operation gegeben durch
  $(g,f)(h,y)\pdef(ghf^{-1},fy)$ und erhalten ein
  kommutatives Diagramm
  \begin{displaymath}
\xymatrix{
(G \times F){\acts} (G \times Y)\ar[rd]\ar[d] & F{\acts} Y\ar[l]\ar[d] \ar[ld]\\
F{\acts} Y& G{\acts} (G \times_{/F} Y)
}
\end{displaymath}
  mit der oberen Horizontale gegeben durch $f\mapsto (f,f)$ und
  $y\mapsto (1,y)$ und dem Pfeil von links oben  nach rechts unten
  gegeben durch $(g,f)\mapsto g$ und $(h,y)\mapsto [h,y]$ und der
  linken Vertikale gegeben durch das Weglassen der $G$-Komponente
  und dem verbleibenden Pfeil von rechts oben nach links unten der Identit"at.
Die beiden R"uckz"uge in die obere linke Ecke  sind
    verallgemeinerte Quotienten"aquivalenzen \ref{GQRe}.
    Es folgt, da"s erst der R"uckzug l"angs der oberen
    Horizontale und dann der  R"uckzug l"angs der rechten Vertikale
    ebenfalls "Aquivalenzen sind.
\end{proof}



\begin{Beispiel}[\textbf{"Aquivariante Garben auf homogenen R"aumen}] 
Im Spe\-zial\-fall des einpunktigen Raums $Y = {\op{top}}$ erhalten wir 
aus dem Zusammenspiel
der Beschreibung  \eref{Gpt}{TG} "aquivarianter Garben auf einem Punkt  und der Induktions"aquivalenz \ref{ProE}
f"ur jede  topologisch frei  operierende 
 Untergruppe $F\subset G$
 einer topologischen Gruppe $G$ derart, da"s jedes Element von $F$ eine zusammenh"angende Umgebung besitzt,  und f"ur jedes Universum $\mathfrak U$
 mit $G\in\mathfrak U$ eine "Aquivalenz\label{eqHG} 
$$(F/F^{\circ})\op{-}\mathfrak U\!\op{Ens}\sirra \mathfrak U\!\op{Ens}_{/G{\sacts}(G/F)} $$
zwischen der Kategorie der Mengen mit einer Operation der Komponentengruppe
von $F$ und der Kategorie der $G$-"aquivarianten Garben auf dem homogenen Raum
$G/F$. Insbesondere sind in diesem Fall 
alle $G$-"aquivarianten Garben auf $G/F$ lokal konstant.
\end{Beispiel}

\begin{Beispiel}
  Die Garbe der stetigen reellwertigen Funktionen auf
  der Kreislinie $S^1=\DR/\DZ$ kann nicht 
mit der Struktur einer 
$\DR$-"aqui\-varianten Garbe in unserem Sinne versehen werden, da sie nicht lokal konstant ist, da aber nach \ref{eqHG}  jede $\DR$-"aqui\-va\-ri\-an\-te Garbe auf $S^1$ lokal  konstant  ist. 
\end{Beispiel}




\begin{Proposition}[\textbf{Volltreues Einschr"anken}]
Ist $\iota:G \ra H$ ein
Homomorphimus topologischer Gruppen mit $H/\iota(G)$ zusammenh"angend, 
so ist f"ur jeden $H$-Raum\label{vtEE}
$X$ die Restriktion  ein volltreuer Funktor
$$ (\iota\acts{\op{id}})^*:\op{Ens}_{/H{\sacts}X} \vra \op{Ens}_{/G{\sacts}X}$$
\end{Proposition}

\begin{proof}
In der Tat m"ussen wir nur f"ur jeden 
$G$-"aquivarianten Garbenhomomorphismus 
von
$H$-"aquivarianten Garben
$\varphi:{{\cal F}}\ra {{\cal G}}$ und alle $x\in X$ und
$h\in H$ zeigen, da"s das Diagramm
$$\begin{array}{ccc}
{{\cal F}}_x&\ra& {{\cal G}}_x\\
\da& &\da\\
{{\cal F}}_{hx}&\ra& {{\cal G}}_{hx}
\end{array}$$ 
kommutiert. 
Es reicht, wenn wir das zeigen f"ur die vermittels $H\ra X$,
$h\mapsto hx$ auf $H$ zur"uckgezogenen Garben.
Wir d"urfen also ohne Beschr"ankung der Allgemeinheit 
$X=H$ und $x=e$ annehmen. Dann liefert jedoch die Operation von $H$
f"ur alle $s\in {{\cal F}}_e$ eine Fortsetzung zu einem globalen
Schnitt von ${{\cal F}}$, dessen Bild offen ist in $\bar{\cal{F}}$
als Bild einer 
\'etalen Abbildung. Mithin 
oder auch direkt nach \ref{ProE} mit $Y=\op{top}$ und $G=1$ 
ist ${\bar{\cal F}}\ra H$ und ebenso
auch ${\bar{\cal G}}\ra H$ eine triviale
"Uberlagerung. 
Die Mengen der $h\in H$, an denen zwei unter $\iota(G)$ "aquivariante
Decktransformationen "ubereinstimmen beziehungsweise verschieden sind,
sind nach dem Satz "uber die Eindeutigkeit von Lifts bei "Uberlagerungen
\eref{EL}{TF} offen in $H$ und sind offensichtlich invariant unter
$\iota(G)$. 
Ist nun $H/\iota(G)$  zusammenh"angend, so 
ist die einzige M"oglichkeit einer  derartigen  
Zerlegung  von $H$ in zwei offene Teilmengen die Zerlegung in
ganz $H$ und die leere Menge.
Das zeigt, da"s alle unter $\iota(G)$ "aquivarianten
Garbenhomomorphismen zwischen 
$H$-"aquivarianten
Garben auf $H$  bereits $H$-"aquivariant sein m"ussen.
\end{proof}



\begin{Bemerkungl}
Ist $G$ eine topologische Gruppe und $f: X \rightarrow Y$ ein Morphismus
von $G$-R"aumen und $\mathcal F \in \op{Ens}_{/G{\sacts}X}$ eine "aquivariante Garbe,
so erbt 
der Vorschub
$f_{*} \mathcal F \in \op{Ens}_{/Y}$ in offensichtlicher Weise eine
Wirkung von $G$ als abstrakte Gruppe, 
die auch mit der Wirkung von $G$ auf $Y$ vertr"aglich
ist.
Um jedoch zu zeigen, da"s $G$ auch mit seiner richtigen Topologie stetig
auf dem \'etalen Raum von $f_{*}  \mathcal F$ operiert, brauchen wir
st"arkere Voraussetzungen. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Beispiel}[\textbf{Schwierigkeiten mit "aquivariantem Vorschub}]
Da"s es im Allgemeinen nicht ganz einfach sein wird,
 einen Vorschub f"ur "aquivariante Garben zu erkl"aren, zeigt 
das folgende Beispiel. 
Auf der topologischen Gruppe $\DQ$ betrachte man die konstante
Garbe $\DZ_\DQ$. Ihr Vorschub  unter der Projektion auf
einen Punkt ist die abelsche Gruppe der globalen Schnitte
$\Gamma(\DZ_\DQ)$. 
Dieser Gruppe entspricht  jedoch  unter der offensichtlichen
Operation keine  $\DQ$-"aquivariante Garbe, da die fragliche 
Operation  nicht stetig ist f"ur die diskrete Topologie
auf $\Gamma(\DZ_\DQ)$. Ist zum Beispiel 
$s\in \Gamma(\DZ_\DQ)$ Null auf allen $q\in\DQ$ mit $q^2<2$ und 
Eins auf allen $q\in\DQ$ mit $q^2>2$, so gibt es keine Umgebung
der Null in $\DQ$, die diesen Schnitt festh"alt.
\end{Beispiel}

\begin{Beispiel}[\textbf{Alternative 
Beschreibung "aquivarianter Garben}] 
Seien $G$ eine topologische Gruppe\label{ABAEQ} und $X$ ein $G$-Raum.
Bezeichne $m,p : G\times  X \ra X$ die Operation von $G$ beziehungsweise die
Projektion auf $X$.
F"ur jede "aquivariante Garbe 
${\cal{F}} \in \op{Ens}_{/G{\sacts}X}$ erkl"aren wir einen Garbenisomorphismus
$$s : p^{*} {\cal{F}} \sira m^{*} {\cal{F}}$$
Man bezeichne dazu mit $q:G\times  X \ra G$ die Projektion auf $G$ 
und betrachte die Abbildung $(q,m):(g,x)\mapsto (g,gx)$ und beachte zun"achst 
$m = p \circ (q,m)$, so da"s es gleichbedeutend gilt,
einen Isomorphimus $p^{*}{\cal{F}} 
\sira (q, m)^{*} (p^{*} {\cal{F}})$
zu konstruieren. Wir  haben nun aber einen  nat"urlichen Isomorphismus 
$\operatorname{\acute{e}t} (p^{*}{\cal{F}})\sira G 
\times \bar{ {\cal{F}}}$.
Das pull-back-Diagramm
$$\begin{array}{ccc}
G \times \bar{ {\cal{F}}} &{\ra} & G \times
\bar{ {\cal{F}}}\\
\downarrow & & \downarrow \\
G\times X& \overset{(q,m)}{\ra}& G \times X
\end{array}$$
mit $(g,f)\mapsto (g,gf)$ in der 
oberen Horizontalen liefert dann den gesuchten Isomorphismus.
Im Halm an der Stelle $(g,x)$ wird 
unser Isomorphismus $s$ beschrieben durch ein kommutatives Diagramm
$$\begin{array}{ccc}
(p^{*}{\cal{F}})_{(g,x)} & \overset{s}{\ra} &
(m^{*}{\cal{F}})_{(g,x)}\\
\da\wr & & \wr\da \\
{\cal{F}}_{x} & \overset{g}{\ra}& {\cal{F}}_{gx}
\end{array}$$
mit den offensichtlichen vertikalen Identifikationen.
Ist umgekehrt ein 
Garbenhomomorphismus
$s : p^{*} \cal{F} \ra m^{*} \cal{F}$ 
gegeben, so erhalten wir eine stetige Abbildung
$G \times \bar{\cal{F}} \ra \bar{\cal{F}}$ aus dem Diagramm
$$\begin{array}{ccccccc}
G \times \bar{\cal{F}} & \overset{\sim}{\ra} & \op{\acute{e}t} 
(p^{*}\cal{F})& \overset{s}{\ra} &
\op{\acute{e}t}  (m^{*}\cal{F}) & \ra & \bar{\cal{F}}\\
\downarrow & & \downarrow & & \downarrow & & \downarrow \\
G\times X & =& G\times X & =& G \times X &  \overset{m}{\ra} & X \\
\end{array}$$
Hierin  k"onnen die nicht explizit benannten Abbildungen hoffentlich
vom Leser erschlossen werden.
Kommt $s$ bereits von einer "aquivarianten Struktur auf $\bar{\cal{F}}$ her,
so erhalten wir mit dieser Konstruktion unsere "aquivariante Struktur zur"uck.
\end{Beispiel}
\nichtfinal{Erinnere aus \eref{ggGOa}{TG}, da"s "aquivariante abelsche Garben
  Ab-Objekte in der Kategorie der "aquivarianten Mengengarben sind!
  "Aquivariante Mengengarben Trennfaserung. "Aquivariante Modulgarben
  auf konstant gekringten R"aumen, Trennfaserung. 
  F"ur diskrete Gruppen Mengengarben als Garben mit
  $g:\mathcal F(U)\ra \mathcal F(gU)$ f"ur $U\co X$.
  Damit  Vorschub $(D\acts f)_*$ diskutieren. Auch Schreivorschub
  $(D\acts f)_!$ sollte unproblematisch sein. }

\begin{Bemerkungl}[\textbf{R"aume mit und ohne Operation}]
  Wir betrachten die Kategorie
  $$\op{Topo}$$
  der topologischen R"aume mit oder ohne Operation.
  Wir haben in $\op{Topo}$ einerseits  Objekte $G\acts X$ bestehend aus einem
  topologischen Raum mit der Operation einer
  topologischen Gruppe und Morphismen $\phi\acts f:G\acts X\ra H\acts Y$
  Paaren aus einem stetigen Gruppenhomomorphismus $\phi:G\ra H$ und einer
  stetigen Abbildung $f:X\ra Y$ mit
  $f(gx)=\phi(g)f(x)\;\forall g\in G, x\in X$.
  Zum besseren Anschlu"s an die bisher entwickelte Theorie nehmen wir
  andererseits als  Objekte von $\op{Topo}$
  alle topologischen R"aume ohne Operation hinzu mit der
  Ma"sgabe, da"s die Morphismen von und nach $X$ dieselben sein sollen
  wie die Morphismen von und nach $1\acts X$, 
   so da"s $1\acts X\ra X$ und $X\ra 1\acts X$
   zueinander inverse Isomorphismen in $\op{Topo}$ sind.
   Wir notieren manchmal ausf"uhrlicher\index{$(1)\acts X$ in $\op{Topo}$}
   $$(1)\acts X=X$$
   einen topologischen Raum ohne Operation als Objekt von $\op{Topo}$
   und entsprechend
   $(1)\acts f:X\ra H\acts Y$  den durch eine stetige Abbildung
   $f:X\ra Y^H$ gegebenen Morphismus in $\op{Topo}$ 
   sowie $(\alpha)\acts f:G\acts X \ra Y$ den
   durch eine stetige Abbildung $f:X\ra Y$ gegebenen
   Morphismus in $\op{Topo}$. Hier verwenden wir  
   unsere Standardnotationen $1=1_H:1\ra H$ und $\alpha=\alpha_G:G\ra 1$
   f"ur die einzigen Gruppenhomomorphismen $1\ra H$ beziehungsweise
   $G\ra 1$. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}   Gegeben $G\acts X$
  betrachten wir die abelsche Kategorie $\op{Ab}_{/G\acts X}$ der
  $G$-"aquivarianten abelschen Garben auf $X$. Gegeben eine Trennung
  $$f=(\phi_1\acts f_1,\ldots, \phi_r\acts f_r):
  G\acts X\ra H_1\acts Y_1\curlywedge \ldots\curlywedge H_r\acts Y_r$$
  in der banalen Trennkategorie $\curlywedge{\op{Topo}}$ erkl"aren wir
  einen Multiopkomorphismus zwischen "aquivarianten abelschen Garben
  $\varphi:\mathcal F\ra \mathcal G_1\curlywedge \ldots\curlywedge \mathcal G_r$
  dar"uber als eine Vorschrift, die f"ur alle 
  $U\co X$ und $V_\rho\co Y_\rho$ mit $f_\rho(U)\subset V_\rho \;\forall\rho$
  eine multiadditive Abbildung $\varphi^\circ:\mathcal G_1(V_1)\times
  \ldots\times \mathcal G_r(V_r)\ra \mathcal F(U)$ angibt, die vertr"aglich ist
  mit Einschr"ankungen und mit der Operation von $g\in G$ in dem
  Sinne, da"s die Diagramme
  $$\xymatrix{
\mathcal G_1(V_1)\times\ldots\times\mathcal G_r(V_r)\ar[r]\ar[d]_{(\phi_1(g),\ldots,\phi_r(g))}&
\cal{F}(U)\ar[d]_g\\
\mathcal G_1(\phi_1(g)V_1)\times\ldots\times\mathcal G_r(\phi_r(g)V_r)\ar[r] &\cal{F}(gU)}$$
  kommutieren f"ur alle $g\in G$. Wir erhalten mit den offensichtlichen Erg"anzungen f"ur R"aume ohne Operation  eine Trennfaserung
  $$\op{Ab}_{\sslash \curlywedge{\op{Topo}}}\ra \curlywedge{\op{Topo}}$$
  Erlauben wir nur diskrete Gruppenoperationen, so ist das ziemlich klar.
  Im allgemeinen mag es ein Student pr"ufen und ausarbeiten.
  Beschr"anken wir uns auf einpunktige R"aume in der Basis und
  lassen nur diskrete Gruppen operieren, so spezialisiert
  diese Trennfaserung zur Trennfaserung der Darstellungen diskreter Gruppen.
  Beschr"anken wir uns auf R"aume mit Operation der trivialen Gruppe,
  so spezialisiert sie zur Opkotrennfaserung der abelschen Garben auf
  topologischen R"aumen. Eine offensichtliche Variante,
  in der wir die Basis zur Kategorie\index{Topok@$\op{Topok}$} 
  $$\op{Topok}$$ der R"aume mit oder ohne Operation und festen
  Koeffizientenkring erweitern, notieren wir 
  $$\op{Ab}_{\sslash \curlywedge{\op{Topok}}}\ra \curlywedge{\op{Topok}}$$
  Sie spezialisiert zus"atzlich zur Opmodultrennfaserung
  $\op{Ab}_{\sslash \curlywedge{\op{Kringo}}}\ra \curlywedge{\op{Kringo}}$.
  Erweiterte Varianten w"aren gekringte R"aume mit oder ohne
  Operation, aber genug der
  Allgemeinheiten. 
\end{Bemerkungl}
\nichtfinal{\begin{Bemerkungl}[\textbf{"Aquivarianter Vorschub}] 
  L"angs Morphismen $\phi\acts f:G\acts X\ra H\acts Y$ in $\op{Topo}$
  mit $G,H$ diskret
  gibt es auch Vorsch"ube f"ur $\op{Ab}_{\sslash {\op{Topok}}}\ra\op{Topok}$.
  Explizit finden wir\label{AeqVS} 
  $$((\phi\acts f)_\dagger\mathcal F)(V)=\left(\prod_{h\in H}\mathcal F(f^{-1}(hV))\right)^G$$
  f"ur die $G$-Operation gegeben durch $g:\mathcal F(f^{-1}(hV))\ra \mathcal F(f^{-1}(\phi(g)hV))$, genauer durch das Produkt dieser 
  Abbildungen vom Eintrag mit Index $h$ zum Eintrag
  mit Index $\phi(g)h$.
  Die Operation $h_1: (f_\dagger\mathcal F)(V)\ra (f_\dagger\mathcal F)(h_1V)$
  dahingegen ist ein Produkt von Abbildungen, die den Eintrag links mit Index $h$ vermittels der Identit"at auf den Eintrag rechts mit Index $hh_1^{-1}$
  schieben. Die Details mag ein Student ausarbeiten.
  Im Spezialfall von Einpunktr"aumen spezialisiert unser
  Vorschub zur Induktion $M\mapsto \op{ind}_G^HM=\op{Hom}_G(\DZ[H],M)$.
\end{Bemerkungl}}
\nichtfinal{
\begin{Bemerkungl}[\textbf{"Aquivariante Komorphismen}] 
 L"angs Morphismen $\alpha\acts a:G\acts X\ra H\acts Y$ in $\op{Topo}$
 mit $G,H$ diskret will ich erkl"aren, was ein Komorphismus
 $\varphi:\mathcal G\ra \mathcal F$ sein sollte f"ur
 $\mathcal F$ "uber $X$ und $\mathcal G$ "uber $Y$.
%% Unsere "aquivarianten Garben sind ja insbesondere
%%  "aquivariante Pr"agarben. Betrachten wir die Kategorie
%%  $$\op{Off}(G\acts X)$$
%%  mit Objekten offenen Teilmengen $U\co X$ und  Morphismen
%%  $U\ra U'$ der Menge aller $g\in G$ mit $gU\subset U'$ und
%%  der offensichtlichen Verkn"upfung, so ist eine abelsche Pr"agarbe darauf
%%  ein Funktor
%%  $$\mathcal F: \op{Off}(G\acts X)^{\op{opp}}\ra \op{Ab}$$
  Ich schlage als Datum vor, f"ur alle $U\co X$ und $V\co Y$
 und $h\in H$ mit $a(U)\subset hV$
 einen Homomorphismus
 $$\varphi_{U,h,V}:\mathcal G(V)\ra \mathcal F(U)$$ anzugeben und zu fordern,
 da"s diese in der offensichtlichen Weise mit den Einschr"ankungen
 vertr"aglich sind und da"s die Diagramme
 $$\xymatrix{\mathcal G(V)\ar[d]_{\alpha(g)}\ar[rrr]^{\varphi_{U,h\alpha(g),V}}&&&\mathcal F(U)\ar[d]_{g}\\
   \mathcal G(\alpha(g)V)\ar[rrr]^{\varphi_{gU,\alpha(g)h,\alpha(g)V}}&&&\mathcal F(gU)
 }$$ f"ur alle $h\in H$ und $g\in G$  kommutieren. Die Verkn"upfung
 mit einem Komorphismus $\psi:\mathcal H\ra \mathcal G$
 "uber $\beta\acts b:H\acts Y\ra I\acts Z$ sei f"ur $W\co Z$ und $i\in I$ mit
 $ba(U)\subset iW$ gegeben durch etc etc. Jetzt gilt es erst einmal zu pr"ufen,
 da"s das wirklich die oppinvertierte Faserung zur geometrischen Faserung
 der "aquivarianten abelschen Garben liefert. Weiter ist zu pr"ufen, da"s das
 den in \ref{AeqVS} beschriebenen Vorschub liefert. 
 Schlie"slich m"ussen analog Multiopkomorphismen definiert werden derart,
 da"s "uber Einpunktr"aumen die Trennaustauschsituation der
 Darstellungen entsteht. Dann mu"s untersucht werden, inwieweit das
 alles auch "uber Monoiden geht, und ab wann
 das nicht mehr geht. Sp"atestens
 f"ur  internes Hom wird man Gruppen brauchen.
\end{Bemerkungl}}
\nichtfinal{
\begin{Bemerkungl} Im Fall $G=1$ scheint mir die richtige Bedingung f"ur
  einen "aquivarianten Eigmorphismus, da"s
  f"ur $V\co Y$ und $t\in \mathcal G(V)$
   die disjunkte Vereinigung der $\op{supp}\varphi_{f^{-1}(hV),h,V}(t)$   
  unter der durch \glqq erst $f$, dann $h^{-1}$\grqq\ gegebenen Abbildung
  $$\bigsqcup_{h\in H}f^{-1}(hV)\ra V$$ eigentlich nach $V$ geht.
  Im Fall von Einpunktr"aumen wird  dann, wenn es richtig
  ist, ein Komorphismus ein Homomorphismus von
  abelschen Gruppen $\op{res}\mathcal G\ra \mathcal F$ sein alias
  ein Morphismus von $G$-Darstellungen $\mathcal G\ra \op{ind}_1^H\mathcal F$
  und die Eigmorphismen sollten genau die sein, die "uber
  $\op{prod}_1^H\mathcal F\subset \op{ind}_1^H\mathcal F$ faktorisieren.
  Im allgemeinen sollte das nur f"ur $\bigsqcup_{h\in H/\alpha(G)}$ gefordert
  werden und \glqq es kommt nicht auf die
  f"ur die Nebenklassen gew"ahlten Repr"asentanten an\grqq.
  Ich w"urde das gerne eleganter formulieren k"onnen. Liefert das die
  richtigen Eigmorphismen im Fall $G\subset H$ und $X=Y$,
  die wir ja im Prinzip kennen? Liefert es den Linksadjungierten zum
  gew"ohnlichen R"uckzug im Fall $f:X\ra Y$ separiert \'etale?
  Lassen sich diese komischen Komorphismen "uberhaupt verkn"upfen?
  Kriegen wir, erst mal underiviert mit K"orperkoeffizienten,
  einen sechs-Funktor-Formalismus f"ur Operationen diskreter Gruppen?
\end{Bemerkungl}}
\nichtfinal{
\begin{Bemerkungl}[\textbf{"Aquivarianter Schreivorschub, "alterer Versuch}] 
  Zumindest  l"angs Morphismen
  $\phi\acts {\op{id}}:G\acts X\ra H\acts X$ in $\op{Topo}$
  mit $G,H$ diskret hat der R"uckzug auch einen Rechtsadjungierten
  $\op{prod}_G^H$. Man konstruiert ihn  dual 
  als Raum von Koinvarianten\label{AeSS}
  $$((\phi\acts f)_\ddagger\mathcal F)(V)=
  \left(\bigoplus_{h\in H}f_!\mathcal F(f^{-1}(hV))\right)_G$$
  mit $f_!\mathcal F$ wie in \eref{eiPL}{TG}.
  Ich habe mir nicht "uberlegt, inwieweit er, vielleicht deriviert,
  der Schreivorschub in einem Trennr"uckzug-Schreivorschub-Formalismus
  sein k"onnte. Das steht eigentlich zu erwarten. Bernstein-Lunts erkl"aren
  diesen Funktor nur f"ur $G\subset H$
  und notieren ihn $\op{Ind}_G^H$.
  Ich erwarte, da"s das auch allgemeiner
  f"ur $f:X\ra Y$ separiert \'etale funktioniert. K"onnte man eigentliche
  Komorphismen f"ur topologische R"aume mit der Operation diskreter Gruppen
  erkl"aren als eigentliche Komorphismen $\varphi$
  der zugrundeliegenden abelschen
  Garben wie in \eref{eigK}{TG}, die zu"atzlich $\phi$-"aquivariant
  sind in dem
  Sinne, da"s das Diagramm
  $$\begin{array}{ccc}
    \mathcal G(V) &\ra &\mathcal F(f^{-1}(V))\\
    \phi(g)\da&&g\da\\
    \mathcal G(\phi(g)V) &\ra &\mathcal F(g(f^{-1}(V)))
  \end{array}$$
  kommutiert f"ur alle $V\co Y$ und $g\in G$? Hierzu bemerke man insbesondere
  $g(f^{-1}(V))=f^{-1}(\phi(g)V)$, so da"s die untere Horizontale durch den
  Komorphismus ebenfalls sinnvoll definiert ist.
  NEIN! Vielmehr scheint mir, da"s
  man die von $(\phi\acts f)$ induzierten Abbildungen
  $$\bigsqcup_{g\in G}gf^{-1}(V)\ra \bigsqcup_{h\in H}hV$$
  f"ur $V\co Y$  betrachten sollte und als Komorphismen
  Abbildungen von den Schnitten rechts zu den Schnitten links,
 f"ur alle $t\in \mathcal G(V)$ eigentlich wird, wenn wir
  sie auf den Tr"ager der Familie der $(g\varphi(t))_{g\in G}$ einschr"anken.
  \end{Bemerkungl}}

\subsection*{"Ubungen}
\begin{Ubung}
  Seien $G$ eine zusammenh"angende 
topologische Gruppe\label{ABAEq} und $X$ ein $G$-Raum.
Bezeichne $m,p : G\times  X \ra X$ die Operation  beziehungsweise die
Projektion auf $X$ und sei $\cal{F}$ eine Garbe auf $X$. Gibt es einen
Garbenhomomorphismus $s : p^{*} \cal{F} \sira m^{*} \cal{F}$,
der auf  $\{e\}\times  X$ zur Identit"at einschr"ankt, so besitzt
$\bar{\cal{F}}$ genau eine stetige $G$-Operation, die  
$\cal{F}$ zu einer $G$-"aquivarianten Garbe macht. Hinweis: 
Man verwende \ref{ABAEQ} und ziehe sich auf den Fall $X=G$ zur"uck.  
\end{Ubung}
\begin{Ubung}
 Es operiere eine topologische Gruppe $G$ auf einem Raum $X$
und es sei $N\subset G$ ein Normalteiler, der auf $G$ 
 topologisch frei operiert.\label{ftop}  
  Genau dann ist die Operation von $G$ auf $X$ topologisch frei,
  wenn die Operationen von $N$ auf $X$ und von $N\backslash G$ auf $N\backslash X$ topologisch frei sind. 
\end{Ubung}


\subsection{"Aquivariante derivierte Kategorie zu Aufl"osungen}


\begin{Bemerkungl}
Gegeben ein topologischer Raum $X$ 
bezeichne $\op{Der}(X)\pdef\op{Der}(\op{Ab}_{/X})$ die  
 derivierte Kategorie der abelschen Kategorie 
 aller abelschen Garben
auf $X$. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Erinnerungen}] 
  Ich erinnere %aus \ref{azy}
  daran, da"s eine stetige Abbildung topologischer R"aume 
$f:X\ra Y$ 
{\bf garbenazyklisch} hei"st,\index{garbenazyklisch!stetige Abbildung} 
wenn f"ur  jeden
Komplex 
$\cal{F} \in \op{Der} (Y)$
die Einheit der Adjunktion
 einen  Isomorphismus\label{Erbag}  
$$\cal{F} \sira
f_{\ast}f^{\ast}\cal{F}$$
liefert. Da"s sie
 {\bf bagazyklisch} hei"st,\index{bagazyklisch} 
wenn sie unter jedem Basiswechsel eine 
gar\-ben\-azyk\-li\-sche Abbildung liefert.
Da"s ein topologischer Raum $X$ 
 {\bf bagazyklisch} hei"st,
 wenn die konstante Abbildung $X\ra\op{top}$ bagazyklisch ist.
 Nach \ref{zgsaf} ist jeder zusammenziehbare Raum bagazyklisch.
 Nach \ref{AZFcn} sind die
 Eigenschaften garbenazyklisch und  bagazyklisch beide lokal in der Basis.
 Besitzt also $Y$ eine "Uberdeckung durch offene Teilmengen $U\co Y$
 mit $f:f^{-1}(U)\ra U$ jeweils garbenazyklisch beziehungsweise bagazyklisch,
 so ist auch $f$ selbst garbenazyklisch beziehungsweise bagazyklisch. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Lemma}
    Gegeben  $G$ eine topologische Gruppe  und $f:X\ra Y$ eine stetige  bagazyklische $G$-"aquivariante Abbildung  induziert das\label{bagga} 
    Zur"uckholen auf der "aquivarianten Kohomologie Isomorphismen 
    $${\op{H}}^q_G(Y)\sira {\op{H}}^q_G(X)$$
\end{Lemma}
\begin{Bemerkungl} In  \eref{EaeK}{TG} hatten wir das f"ur $f:X\ra Y$
  ein Faserb"undel mit
  zusammenziehbarer Faser bereits gezeigt.
\end{Bemerkungl}
\begin{proof} 
  Es gilt zu zeigen, da"s das Zur"uckholen Isomorphismen ${\op{H}}^q({\op{E}}G\times_{/G}Y)\sira {\op{H}}^q({\op{E}}G\times_{/G}X)$
  induziert. Das folgt, wenn wir zeigen, da"s die Abbildung
  $\op{id}\times_{/G}f:{\op{E}}G\times_{/G}Y\ra {\op{E}}G\times_{/G}X$ garbenazyklisch ist. 
  Nach \ref{Erbag} ist diese Eigenschaft jedoch
  lokal in der Basis. Damit folgt die Behauptung sogar f"ur jeden
  topologisch freien $G$-Raum $E$ und insbesondere f"ur die
  Milnorkonstruktion ${\op{E}}G$.
\end{proof}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Produkte mit freien $G$-R"aumen sind frei}] 
 Seien $G$ eine topologische Gruppe und $P,X$
zwei $G$-R"aume. Ist $P$ topologisch frei, so ist auch das Produkt 
$P\times X$ mit\label{PFFk} 
der diagonalen $G$-Operation topologisch frei. In der Tat reicht es aus, 
das unter der zus"atzlichen Annahme $P=G\times W$ zu zeigen, mit der
Operation von $G$ nur auf dem ersten Faktor. Dann aber erhalten wir
einen Hom"oomorphismus $G\times W\times X\sira G\times W\times X$
durch die Vorschrift $(g,w,x)\mapsto (g,w,gx)$, und unter diesem
Hom"oomorphismus entspricht  die
$G$-Operation nur auf dem ersten Faktor  der diagonalen $G$-Operation
auf dem ersten und letzten Faktor.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Gegeben eine topologische Gruppe $G$ und ein $G$-Raum $X$
  verstehen wir unter einer {\bf  $G$-Aufl"osung von $X$}\label{AuFL} 
  einen $G$-"aquivari\-an\-ten Morphismus
  $a:P\ra X$ von einem topologisch freien $G$-Raum nach $X$.
  Zum Beispiel kann also $P$ leer sein
  oder $P=G$ und $a:g\mapsto gx$ f"ur ein $x\in X$. 
\end{Bemerkungl}



\begin{Bemerkungl}[\textbf{"Aquivariante derivierte Kategorie zu
    Aufl"osung}]
  Gegeben eine topologische Gruppe $G$
und
ein  $G$-Raum $X$ und eine 
bagazyklische  $G$-Aufl"osung $b:P\ra X$  erkl"aren wir 
die  {\bf "aquivariante derivierte Kategorie zur bag\-azyk\-li\-schen Aufl"osung}  
$P\kP X$\index{"aquivariant!derivierte Kategorie}
 als 
die volle Unterkategorie\label{eqdik} 
$$\op{Der} (G\acts P\kP X) \subset \op{Der} ( P/G)$$   
aller Komplexe, deren R"uckzug unter $\op{quot}:P\sra P/G$ 
isomorph ist
zum R"uckzug eines Komplexes aus
$\op{Der}(X)$ unter  $b:P\ra X$. In Formeln setzen wir also
$$\op{Der}(G\acts P\kP X) \pdef\{\mathcal F\in
\op{Der} ( P/G)\mid \exists \mathcal G\in
\op{Der} ( X)\text{ mit }b^\ast\mathcal G\cong
\op{quot}^*\mathcal F\}$$
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungw}
  In \ref{UWA}  werden wir zeigen, da"s $\op{Der} (G\acts P\kP X)$ in einem
  noch zu pr"azisierenden Sinne von der bagazyklischen
  $G$-Aufl"osung $P$ gar nicht abh"angt.
  Jetzt aber besprechen wir erst einmal Beispiele, die
  mit konkreten bagazyklischen Aufl"osungen einfacher zu haben sind.  
\end{Bemerkungw}




\begin{Beispiel}[\textbf{Bezug zur "aquivarianten Kohomologie}]
  Gegeben eine topologische Gruppe $G$, 
ein  $G$-Raum $X$ und eine 
bagazyklische $G$-Aufl"osung $b:P\ra X$
geh"ort f"ur jede abelsche Gruppe $M$  die konstante Garbe
auf $P/G$ mit Faser $M$ zur derivierten Kategorie
$\op{Der} (G\acts P\kP X)$.
Wir notieren dies Objekt $M_X\in \op{Der} (G\acts P\kP X)$
und erhalten  mit \ref{bagga}  im letzten Schritt 
  Isomorphismen
  $$\op{Der} (G\acts P\kP X)(M_X,M_X[q])\sira
{\op{H}}^q( P/G;M)\sira{\op{H}}^q_G( P;M)
\sila {\op{H}}^q_G(X;M)$$
In Worten erhalten wir so  einen Isomorphismus vom
Raum der Morphismen von $M_X$ zu $M_X[q]$ 
in der "aquivarianten derivierten Kategorie
zur $q$-ten "aquivarianten Kohomologie von $X$ mit
  Koeffizienten in $M$.
\end{Beispiel}


  




\begin{Beispiel}[\textbf{"Aquivariante derivierte Kategorien zur Gruppe $\DZ$}]
  Im Fall der Gruppe $G=\DZ$ k"onnen wir als bagazyklischen topologisch
  freien $G$-Raum
  nach \ref{dKpa} den Raum $E=\DR$  nehmen
  und erhalten f"ur jeden $\DZ$-Raum $X$ die bagazyklische $\DZ$-Aufl"osung
  $P=\DR\times X\ra X$. Der Quotient $ P/\DZ=\DR\times_{/\DZ}X$ ist dann ein
  Faserb"undel "uber der Kreislinie $\DR/\DZ$ mit Faser $X$,
  das \glqq verdrillt ist
  mit dem durch die Operation von $1\in\DZ$ gegebenen Automorphismus von $X$\grqq. Die "aquivariante derivierte Kategorie $$\op{Der}(\DZ\acts (\DR\times X)\kP X)$$ zu besagter Aufl"osung ist
  in diesem Fall eine volle
  Unterkategorie der derivierten Kategorie zur Kategorie aller abelschen Garben
  auf dem Faserb"undel $\DR\times_{/\DZ}X$.
\end{Beispiel}
\begin{Beispiel}[\textbf{"Aquivariante derivierte Kategorien zur Gruppe $\DR$}]
  Im Fall der Gruppe $G=\DR$ k"onnen wir als bagazyklischen topologisch
  freien $G$-Raum nach \ref{dKpa} die Gruppe $E=\DR$ selber nehmen
  und erhalten f"ur einen $\DR$-Raum $X$ die bagazyklische $\DR$-Aufl"osung
  $P=\DR\times X\ra X$. 
  Die Spaltung $X\ra \DR\times X$, $x\mapsto (0,x)$ induziert dann
  einen Hom"oomorphismus $h:X\sira \DR\times_{/\DR}X$ und
  die "aquivariante derivierte Kategorie 
  zu unserer Aufl"osung wird in diesem Fall mit $h^*$ eine volle
  Unterkategorie  $$\op{Der}(\DR\acts(\DR\times X)\kP X)\subset \op{Der}(\DR\acts(\DR\times X)/\DR)\sirra \op{Der}(X)$$
  der derivierten Kategorie der Kategorie aller abelschen Garben
  auf $X$. Analoges gilt f"ur jede zusammenziehbare,
  ja jede bagazyklische  topologische Gruppe $G$.
\end{Beispiel}






\begin{Bemerkungl}[\textbf{Konstruktion bagazyklischer $G$-Aufl"osungen}]
  Gegeben $G$ eine topologische Gruppe und
  $E$ ein topologisch freier bagazyklischer $G$-Raum\label{dKpa} 
   ist die Projektion $E\times X\ra X$ f"ur jeden $G$-Raum $X$
  eine bagazyklische $G$-Aufl"osung, denn 
 $P\pdef E\times X$ ist
  nach  \ref{PFFk} ein topologisch freier $G$-Raum 
  und die Projektion ist offensichtlich bagazylisch.
  Wir verwenden f"ur den Quotienten die Notation 
  $$P/G=(E\times X)/G= E\times_{/G}X$$
  Hier verstehen wir $E$ anders als in manchen Kontexten "ublich
  als einen Raum mit einer Linksoperation von $G$ und die
  Operation als die diagonale Operation $g(e,x)\pdef (ge,gx)$. 
\end{Bemerkungl}

\begin{Proposition}[\textbf{"Aquivariante Mengengarben 
als gew"ohnliche Garben}] 
  Gegeben $G$ eine topologische Gruppe  und $X$ ein  $G$-Raum
  und $b:P\ra X$ eine
  $G$-Aufl"osung von $X$, die basisfest final ist
  mit zusammenh"angenden Fasern,\label{AgGg} 
  erhalten wir eine 
  "Aquivalenz von Kategorien
$$\op{Ens}_{/G{\sacts}X}\sirra \{\mathcal F\in \op{Ens}_{/(P/G)}\mid\exists \mathcal
G\in \op{Ens}_{/X}\text{ mit }\op{quot}^* \mathcal F\cong b^* \mathcal G\}$$
f"ur  $\op{quot}: P \ra P/G$  der Quotient durch die Vorschrift 
$\bar{\mathcal E} \mapsto  (P\times_X\bar{\mathcal E})/G$ auf den
\'etalen R"aumen. Dasselbe gilt mit demselben Beweis f"ur abelsche Garben. 
\end{Proposition}
\begin{Bemerkungl}
  Ich wei"s nicht, ob jede bagazyklische Abbildung $P\ra X$
  basisfest final ist mit zusammenh"angenden Fasern. 
  Sicher gilt das jedoch f"ur die Projektion $P\pdef{\op{E}}G\times X\sra X$,
  diese ist ja sogar offen mit zusammenh"angenden Fasern, und das reicht
  f"ur die weitere Argumentation in \ref{AeqD}.  
\end{Bemerkungl}

\begin{proof}
  Zun"achst pr"ufen wir, da"s unser Funktor "uberhaupt
 sinnvoll definiert ist.
Nach  \ref{QeT} ist mit $P\times_X\bar{\mathcal E}\ra
P$ auch  $ (P\times_X\bar{\mathcal E})/G\ra
 P/G$ \'etale. Also ist unser Funktor sinnvoll definiert.
Einen quasiinversen Funktor erh"alt man, indem man bemerkt, da"s 
nach \eref{AdI}{TG} die Einheit der Adjunktion eine Isotransformation
$\op{id}\siRa b_*b^*$ ist und wir folglich 
$\mathcal G$ aus $\mathcal F$ zur"uckgewinnen k"onnen als
$\mathcal G=b_{*} \op{quot}^*\mathcal F$.  Das zeigt, da"s 
$\bar{\mathcal G}$ zumindest genau eine stetige Operation der Diskretisierung $G^{\delta}$ von $G$ 
tr"agt, die unter R"uckzug die Operation von $G$ auf 
$\overline{\op{quot}^* \mathcal F}\cong P\times_X \bar{\mathcal G}$ als 
Garbe auf
$P$ wird.
Da aber 
die zur"uckgeholte Operation stetig ist als Operation von $G$, mu"s auch die Operation auf
$\bar{\mathcal G}$ selbst stetig sein,
denn sie pa"st in ein kommutatives Diagramm
$$\begin{array}{ccc}
   G\times (P\times_X \bar{\mathcal G})
   &\ra& P\times_X \bar{\mathcal G}\\
   \da&&\da\\
   G\times \bar{\mathcal G}
   &\ra&  \bar{\mathcal G}
\end{array}
$$
und die linke Vertikale ist aufgrund unserer Annahmen an $b$ final. 
\end{proof}


\begin{Bemerkungl}[\textbf{"Aquivariante Garben und
"aquivariante derivierte Kategorien}] 
  Seien $G$ eine topologische Gruppe und $X$ ein $G$-Raum.
  Gegeben eine bagazyklische $G$-Aufl"osung $P\ra X$,
  die au"serdem basisfest final ist mit zusammenh"angenden Fasern wie zum Beispiel $P\pdef {\op{E}}G\times X\sra X$, 
  liefert Proposition \ref{AgGg} eine 
"Aquivalenz zwischen 
  der Kategorie der "aquivarianten  abelschen Garben $\op{Ab}_{/G{\sacts}X}$
  im anschaulichen Sinne \eref{gAQmg}{TG} und  
der vollen Unterkategorie aller Komplexe  
$\mathcal F\in \op{Der} (G{\acts}P\kP X)$ der "aquivarianten derivierten
Kategorie, die exakt sind au"serhalb vom Grad Null. In Formeln erhalten wir so  eine "Aquivalenz
$$\op{Ab}_{/G{\sacts}X}\sirra\{\mathcal F\in \op{Der}(G{\acts}P\kP X)\mid
\mathcal H^i\mathcal F\neq 0\;\RA\; i= 0\}$$
Unsere Konstruktion liefert sogar einen triangulierten Funktor\label{AeqD} 
$$\op{Geo}:\op{Der}(\op{Ab}_{/G{\sacts}X})\ra \op{Der}(G{\acts}P\kP X)$$
der {\bf Geometrisierung} von der naiven zu der "uber eine
bagazyklische Aufl"osung definierten "aquivarianten derivierten Kategorie. 
Dieser Funktor ist jedoch nur in Ausnahmef"allen eine "Aquivalenz
von Kategorien. Wir zeigen es in \ref{GeFR} f"ur topologisch freie
R"aume mit Operation, in \ref{GeDis} f"ur diskrete Gruppen und in \ref{??} 
f"ur bagazyklische Gruppen. 
\end{Bemerkungl}


\begin{Lemma}[\textbf{Triangulierung}] 
  F"ur jedes Paar $(X,P)$ aus einem $G$-Raum $X$ und einer
  bagazyklischen $G$-Aufl"osung
  $b:P\ra X$ ist die derivierte
  Kategorie $\op{Der} (G\acts P\kP X) \subset\op{Der}(P/G)$
  ein Verdiersystem und erbt mithin  die Struktur einer triangulierten
  Kategorie.
\end{Lemma}

\begin{proof}
  Sicher  enth"alt $\op{Der} (G\acts P\kP X)$ jedes Nullobjekt.
    Nun induziert f"ur 
$\mathcal G\in \op{Der}(X)$  die Einheit der Adjunktion
 einen Isomorphismus
 $\mathcal G\sira b_{*}b^*\mathcal G$. 
 Die Bedingung, da"s es $\mathcal G$ gibt mit $\op{quot}^*\mathcal F\cong b^*\mathcal G$, ist nach der Dreiecksidentit"at
 also gleichbedeutend zur Bedingung, da"s
 die Koeinheit der Adjunktion f"ur $\op{quot}^*\mathcal F$ einen Isomorphismus
 $b^*b_{*}\op{quot}^*\mathcal F\sira \op{quot}^*\mathcal F$ induziert.
Das zeigt, da"s $\op{Der} (G\acts P\kP X)$ mit
je zwei Objekten eines ausgezeichneten Dreiecks in $\op{Der}(P/G)$
auch das dritte enth"alt und da"s es mit einem Objekt auch seine
direkten Summanden enth"alt.
\end{proof}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Abschneidefunktoren}]
 F"ur jedes Paar $(X,P)$ aus einem $G$-Raum $X$ und einer
 bagazyklischen $G$-Aufl"osung sieht man
 unmittelbar, da"s die Abschneidefunktoren 
$\tau^{\leq n}$ und $\tau^{\geq n}$ 
zu $\op{Der}
   (P/G)$  die 
derivierte Kategorie
$\op{Der} (G\acts P\kP X)\subset \op{Der} (P/G)$ erhalten. 
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Trennfaserung f"ur "aquivariante
      derivierte Kategorien}] 
  Wir erkl"aren die Kategorie der\label{TFAD}
  {\bf konstant gekringten R"aume mit Operation und bagazyklischer Aufl"osung}\index{Topoka@$\op{Topoka}$}
  $$\op{Topoka}$$
als die Kategorie aller Quadrupel $(G\acts P\kP X;A)$ bestehend aus einem
  topologischen Raum $X$ mit der Operation einer topologischen Gruppe, einer
  bagazyklischen $G$-Aufl\"osung
  $p:P\ra X$ und einem Kring $A$.
  Morphismen $$(G\acts P\kP X;A)\ra (H\acts Q\kP Y;B)$$ sind Quadrupel
  $(\phi,r,f,\rho)$ mit $\phi:G\ra H$ einem
  stetigen Gruppenhomomorphismus
  und $r:P\ra Q$ und $f:X\ra Y$ stetig 
  und $\rho:A\ra B$ einem Morphismus opponierter 
  Kringe gegeben durch einen 
  Kringhomomorphismus $\rho^\circ :B\ra A$ in die Gegenrichtung
  derart, da"s $\phi{\acts}r$ sowie 
  $\phi{\acts}f$  Morphismen von R"aumen mit Operation sind
  mit $pr=fq$ f"ur $q:Q\ra Y$.
  Wir erinnern die derivierte Gar\-ben\-op\-trenn\-fa\-se\-rung
  \eref{gVRT}{TSF}. Sie
  induziert eine Trennfaserung "uber der banalen Trennkategorie
  $\curlywedge {\op{Topoka}}$ mit  
  $\op{Der}_{{\sslash}(P/G;A)}$ als Faser "uber $(G\acts P\kP X;A)$.
  Wir betrachten in den Fasern jeweils die vollen triangulierten
  Unterkategorien
  $$\op{Der}_{{\sslash}(G\sacts P\skP X;A)}\pdef\{ \mathcal F\in
  \op{Der}_{{\sslash}(P/G;A)}\mid
  \exists \mathcal G\in \op{Der}_{{\sslash}(X;A)}\text{ mit }
  \op{quot}^\dagger \mathcal F\cong b^\dagger \mathcal G\}$$
  Es ist offensichtlich, da"s jeder Trennr"uckzug von Objekten dieser
  Unterkategorien "uber einer beliebigen Trennung in der Basis wieder
  in der fraglichen Unterkategorie "uber dem Ausgangsobjekt liegt.  
  So erhalten wir eine Trennfaserung
  $$\op{Der}_{{\sslash}{\op{Topoka}}}\ra \curlywedge{\op{Topoka}}$$
  "uber der banalen Trennkategorie zu $\op{Topoka}$, die
  {\bf aufgel"ost-"aquivariante derivierte Opgarbentrennfaserung}.
  Wir notieren die\index{Opgarbentrennfaserung!derivierte
    aufgel"ost-"aquivariante} 
  opponierten Fasern "ahnlich wie bisher
  $\op{Der}_{/(G\sacts P\skP X;A)}=\op{Der}(G\acts P\kP X;A) $
   und finden Isomorphismen 
  $$\op{Der}_{/(G\sacts P\skP X;\DZ)} \sira \op{Der}(G\acts P\kP X)$$ 
  zwischen den opponierten Fasern im Fall des Koeffizientenrings $\DZ$
  und unseren bisher betrachteten "aquivarianten derivierten
  Kategorien abelscher Garben zu einer vorgegebenen
  bag\-azyk\-li\-schen $G$-Aufl"osung der Basis.
  Im folgenden verzichten wir meist
  darauf, den Koeffizientenring explizit mit anzugeben. 
\end{Bemerkungl}












\begin{Satz}[\textbf{Unabh"angigkeit von der Wahl der Aufl"osung}] 
  Gegeben ein Morphismus der Gestalt 
  $(\op{id},r,\op{id}):(G\acts P\kP X)\ra  (G\acts Q\kP X)$
  in $\op{Topoka}$ 
  alias ein Morphismus $r:P\ra Q$ von bagazyklischen
  $G$-Aufl"osungen ein- und desselben
  konstant gekringten $G$-Raums ist der R"uckzug eine
  "Aquivalenz von Kategorien\label{UWA}  $$\op{Der}(G\acts Q\kP X)\sirra
  \op{Der}(G\acts P\kP X)$$ 
\end{Satz}

\begin{proof}
  Gegeben bagazyklische $G$-Aufl"osungen
  $P,Q$  von $G\acts X$ ist offensichtlich
  auch ihr Faserprodukt $P\times_X Q$ mit der diagonalen
  $G$-Wirkung eine bagazyklische $G$-Aufl"osung von $G\acts X$.
  Wir beginnen damit, das Korollar in dem Fall zu zeigen, da"s unser Morphismus von bagazyklischen $G$-Aufl"osungen die Projektion
  $\op{pr}_Q:P\times_X Q\ra Q$ ist. Im Diagramm 
  \begin{displaymath}
    \xymatrix{(P\times_X Q)/G\ar[d] &P\times_X Q\ar[l]
       \ar[d]\ar[r] & X \ar@{=}[d]\\
   Q/G  &    Q  \ar[l]\ar[r] & X
    }
  \end{displaymath}
  sind dann die Vertikalen bagazyklisch nach Proposition
  \ref{KarQz} und insbesondere
  garbenazyklisch. Damit ist der
 R"uckzug l"angs jeder Vertikale
 schon mal ein volltreuer Funktor. Es gilt zu zeigen, da"s der
 R"uckzug l"angs der linken Vertikale
 essentiell surjektiv ist auf den entsprechenden
 Kategorien derivierter Garben. Ein Objekt von $\op{Der}(G\acts (P\times_X Q)\kP X)$
ist charakterisiert durch die Eigenschaft, da"s
sein R"uckzug nach $P\times_X Q$ von $X$ herkommt.
A forteriori kommt dieser R"uckzug dann auch von
$Q$ her, und dann zeigt  Proposition \ref{KarQz}
"uber freie Quotienten und R"uckzug, da"s unser Objekt bereits selbst von 
$\op{Der}(G\acts Q\kP X)$ herkommen mu"s.
Damit ist das Korollar f"ur den durch die Projektion
gegebenen Morphismus von bagazyklischen
Aufl"osungen $\op{pr}_Q:P\times_X Q\ra Q$
gezeigt. Ist $r:P\ra Q$ ein beliebiger  Morphismus von bagazyklischen Aufl"osungen, so k"onnen wir den Morphismus von bagazyklischen Aufl"osungen $(\op{id},r):P\ra P\times_X Q$ betrachten. Wegen  
$\op{pr}_P\circ (\op{id},r)=\op{id}$
mu"s dann auch der R"uckzug mit $(\op{id},r)$ eine "Aquivalenz von
Kategorien $\op{Der}(G\acts (P\times_X Q)\kP X)
\sirra \op{Der}(G\acts P\kP X)$ sein. Mit
$\op{pr}_Q\circ (\op{id},r)=r$  folgt  der Satz im allgemeinen.
\end{proof}

\begin{Proposition}[\textbf{Freie Quotienten und R"uckzug}]
Seien $G$ eine topologische Gruppe und $f:X \rightarrow Y$
eine stetige bagazyklische $G$-"aqui\-va\-ri\-ante Abbildung von\label{KarQz}
topologisch freien $G$-R"aumen. So gilt:
\begin{enumerate}
\item
  Die induzierte Abbildung $\bar f: X/G\ra Y/G$ ist bagazyklisch;
 \item
 Genau dann kommt ein Objekt $\mathcal F\in\op{Der}_{/(X/G)}$
 von $Y/G$ her, wenn sein R"uckzug nach $X$ von $Y$ herkommt.
 \end{enumerate}
\end{Proposition}

\begin{proof} Der erste Teil ist eine Anwendung
  von Korollar \ref{KarLB} "uber
  lokale Eigenschaften und freie Quotienten, denn die Eigenschaft
  bagazyklisch ist lokal in der Basis und stabil unter Basiswechsel.
Im zweiten Teil ist klar, da"s wenn $\mathcal F$ von $Y/G$ herkommt,
da"s dann auch sein R"uckzug nach $X$ von $Y$ herkommt. F"ur die Gegenrichtung 
zeigt man durch geeigneten R"uckzug nach \ref{KarQ},
da"s unser $\mathcal F$ lokal von $Y/G$ herkommt.
Damit aber kommt es nach \ref{kh} auch global von $Y/G$ her.
\end{proof}






%\begin{Proposition}[\textbf{"Aquivariante Garben 
%als gew"ohnliche Garben}] 
%  Seien $G$ eine topologische Gruppe und $E$ ein zusammenh"angender
%  topologisch freier $G$-Raum. So erhalten wir f"ur jeden $G$-Raum $X$ eine
%  "Aquivalenz von Kategorien
%$$\op{Ens}_{/G{\sacts}X}\sirra \{\mathcal F\in \op{Ens}_{/E\times_{/G} X}\mid\exists \mathcal
%G\in \op{Ens}_{/X}\text{ mit }\op{pr}^* \mathcal G\cong \op{quo}^* \mathcal F\}$$
%f"ur $\op{pr}:E\times X\ra X$  und $\op{quo}: E\times X\ra E\times_{/G} X$ die
%offensichtlichen Abbildungen durch die Vorschrift 
%$\bar {\mathcal G} \mapsto  E\times_{/G}\bar{\mathcal G}$ auf den
%\'etalen R"aumen. Dasselbe gilt f"ur abelsche Garben.
%\end{Proposition}
%\begin{Bemerkungl}[\textbf{"Aquivariante Garben und
%"aquivariante derivierte Kategorie}] 
%  Insbesondere erhalten wir so eine 
%"Aquivalenz zwischen
%der Kategorie der "aquivarianten  abelschen Garben 
%auf einem $G$-Raum $X$ im anschaulichen Sinne \ref{gAQmg} und  
%der vollen Unterkategorie aller Komplexe  
%$\mathcal F\in \op{Der}_{G{\sacts}} (X)$ der "aquivarianten derivierten
%Kategorie, die exakt sind au"serhalb vom Grad Null, alias eine "Aquivalenz
%$$\op{Ab}_{/G{\sacts}X}\sirra\{\mathcal F\in \op{Der}_{G{\sacts}} (X)\mid
%\mathcal H^i\mathcal F\neq 0\RA i= 0\}$$
%Wir erhalten so sogar einen triangulierten Funktor %$\op{Der}(\op{Ab}_{/G{\sacts}X})\ra \op{Der}_{G{\sacts}} (X)$.
%Dieser Funktor ist  nur in Ausnahmef"allen eine "Aquivalenz
%von Kategorien. Ein solcher Ausnahmefall ist der Fall der trivialen
%Gruppe $G=1$. In diesem Fall induziert der R"uckzug
%unter $\op{pr}:{\op{E}}1\times X\ra X$ offensichtlich eine "Aquivalenz von
%triangulierten Kategorien\label{AUQI} 
%$$\op{Der} (\op{Ab}_{/X})\sirra \op{Der}_{1{\sacts}} (X)$$
%\end{Bemerkungl}
%\begin{proof}
%  Zun"achst pr"ufen wir, da"s unser Funktor "uberhaupt
% sinnvoll definiert ist.
%Nach \ref{PFFk} ist ja mit $E$ auch $E\times X$ ein topologisch freier
%$G$-Raum, und nach \ref{QeT} ist mit $E\times\bar{\mathcal G}\ra
%E\times X$ auch $E\times_{/G}\bar{\mathcal G}\ra
%E\times_{/G} X$ \'etale. Also ist unser Funktor sinnvoll definiert.
%Einen quasiinversen Funktor erh"alt man, indem man bemerkt, da"s wir 
%das $\mathcal G$ zu einem vorgegebenen $\mathcal F$ beschreiben k"onnen als
%$\mathcal G=\op{pr}_* \op{quo}^*\mathcal F$, da ja gilt
%$\mathcal G\sira f_* f^*\mathcal G$
%f"ur jede finale Abbildung $f$ mit
%zusammenh"angenden Fasern nach \ref{AdI}. Hierbei arbeiten wir mit Garben
%von Mengen und $\op{pr}_*$ meint den zugeh"origen Vorschub. Das zeigt, da"s 
%$\bar{\mathcal G}$ zumindest genau eine stetige Operation von $G^{\op{dis}}$
%tr"agt, die unter R"uckzug die Operation von $G$ auf 
%$\overline{p^* \mathcal F}\cong E\times \bar{\mathcal G}$ als 
%Garbe auf
%$E\times X$ wird. Da aber 
%diese Operation stetig ist, mu"s auch die Operation auf
%$\bar{\mathcal G}$ stetig sein, denn sie entsteht als Verkn"upfung
%$$G\times \bar{\mathcal G}\ra G\times E\times \bar{\mathcal G}
%\ra E\times \bar{\mathcal G}\ra \bar{\mathcal G}$$
%mit dem Einf"ugen eines beliebigen Punktes $e\in E$ als erster Abbildung und
%der Projektion als letzter Abbildung. 
%\end{proof}




\subsection{"Aquivariante derivierte Kategorie} 



\begin{Bemerkungl}[\textbf{Bagazyklische Aufl"osung mit Milnorkonstruktion}] 
  Die Milnorkonstruktion \eref{MiKok}{TG}
  liefert zu einer beliebigen topologischen
Gruppe $G$  einen topologisch freien zusammenziehbaren $G$-Raum $\op{E}\!G$,
 den abz"ahlbaren Join $$\op{E}\!G= \ast_{i \in \Bbb{N}} G$$
mit seiner Milnortopologie.\label{poiu} 
Insbesondere ist $\op{E}\!G$ nach \ref{Erbag} bagazyklisch. Man nennt $\op{E}\!G$ auch den \glqq Totalraum des klassifizierenden
B"undels\grqq\ 
aus Gr"unden, die hier nicht diskutiert werden sollen.
Manchmal ist es praktisch, in $\op{E}\!G$ einen ausgezeichneten Punkt
zur Verf"ugung zu haben, dann nehmen wir das neutrale Element mit Koeffizient
$1$ im ersten Eintrag unseres Joins. Diese Konstruktion ist
sogar funktoriell in dem Sinne, da"s jeder stetige Homomorphismus von
topologischen Gruppen $\phi:G\ra H$ einen Morphismus von R"aumen
mit Operation $$\phi{\acts}{\op{E}}\phi:\op{E}\!G\ra \op{E}\!H$$ induziert,
der den ausgezeichneten Punkt auf den ausgezeichneten Punkt abbildet.
Gegeben ein $G$-Raum $X$ ist dann die Projektion
$P\pdef \op{E}\!G\times X\ra X$
mit der diagonalen $G$-Operation vorne offensichtlich eine
bagazyklische $G$-Aufl"osung und ist dar"uber hinaus basisfest final mit
zusammenh"angenden Fasern. Des weiteren erhalten wir so
f"ur $\phi\acts f:G\acts X\ra H\acts Y$
einen Morphismus von R"aumen mit Operation und jeden Kringhomomorphismus
$\rho^\circ :B\ra A$ 
einen Morphismus
$$(\phi,({\op{E}}\phi\times f), f, \rho): (G\acts (\op{E}\!G\times X)\kP X;A)
\ra (H\acts (\op{E}\!H\times Y)\kP Y;B)$$ in $\op{Topoka}$
in funktorieller Weise. Wir erg"anzen diese Vorschrift 
zu  einem 
Funktor
$$\op{Topok}\ra \op{Topoka}$$
auf der Kategorie der konstant gekringten R"aume mit oder ohne Operation,
indem wir konstant gekringten  R"aumen ohne Operation
$(1)\acts X$ die Identit"atsaufl"osung $1\acts X\kP X$ zuordnen und
Morphismen $(1)\acts X\ra H\acts Y$ den durch das ausgezeichnete Element von
${\op{E}}H$ gegebenen Morphismus von Aufl"osungen und
Morphismen $G\acts X\ra (1)\acts  Y$
den durch die Komposition  ${\op{E}}G\times_{/G}X\ra {\op{E}}1\times_{/1}Y\ra Y$
mit der Projektion auf $Y$ an zweiter Stelle gegebenen Morphismus
von Aufl"osungen. 
\end{Bemerkungl}



%\begin{Bemerkungl}
 % Gegeben eine
 % topologische Gruppe $G$ und ein $G$-Raum $X$ und eine
 % bag\-azyk\-li\-sche Aufl"osung $p:P\ra X$ liefern insbesondere die R"uckz"uge
% l"angs der Projektionen  "Aquivalenzen von Kategorien
 %$$\op{Der}_{G{\sacts}} (X)=\op{Der}_{G{\sacts}} (X;{\op{E}}G\times X)\sirra\op{Der}_{G{\sacts}} (X;{\op{E}}G\times P)\silla \op{Der}_{G{\sacts}} (X;P)$$ 
%\end{Bemerkungl}


\begin{Definition}
Gegeben eine topologische Gruppe $G$ und
ein  $G$-Raum $X$ erkl"aren wir
die \defnoind{$G$-"aquivariante derivierte Kategorie von 
$X$}\index{"aquivariant!derivierte Kategorie}
mithilfe der Milnorkonstruktion \eref{MiKok}{TG}  
eines universellen B"undels ${\op{E}}G$ als\label{eqdik}
die "aquivariante derivierte Kategorie zur bagazyklischen $G$-Aufl"osung
$\op{pr}_X:{\op{E}}G\times X\ra X$ und setzen also in Formeln  
$$
  \op{Der}_{G{\sacts}} (X;A) \pdef \op{Der} (G\acts ({\op{E}}G\times X)\kP X;A)
$$
  oder ohne explizit notierte Koeffizienten
  ausgeschrieben $$\op{Der}_{G{\sacts}} (X)
  \pdef\{\mathcal F\in \op{Der} ({\op{E}}G\times_{/G} X)\mid \exists \mathcal G
  \in \op{Der} (X)
\text{ mit }{\op{pr}}_X^*\mathcal G\cong{\op{quot}}^*\mathcal F\}
$$
Wir erhalten so zusammen mit unseren "ublichen
derivierten Kategorien auf R"aumen ohne
Operation eine Trennfaserung "uber der banalen Trennkategorie
$\curlywedge{\op{Topok}}$ der konstant gekringten  R"aume mit oder ohne
Operation,
eben die von $\op{Topoka}$ vermittels unseres Funktors
$\op{Topok}\ra \op{Topoka}$ aus \ref{poiu}
zur"uckgezogene Trennfaserung. Wir notieren die Fasern
$\op{Der}_{\sslash G{\sacts}X}$ und die opponierten Fasern
$$\op{Der}_{/ G{\sacts}X}=\op{Der}_{G\sacts}(X)=\op{Der}( G{\acts}X)$$
Wie bei jeder banalen
Trennfaserung \eref{TFbT}{TSF}
sind die Fasern $\op{Der}(G{\acts}X)$ oder mit Koeffizienten notiert
$\op{Der}(G{\acts}X;A)$ Schmelzkategorien
mit stabil universellen Verschmelzungen, die wir  $\otimes=\otimes_A=
\otimes_G=\otimes_{G;A}=\otimes_{G{\sacts}X;A} $
notieren. Wie bei jeder banalen
Trennfaserung gibt es darin die
leeren Tensorprodukte $\mathbb I$ und R"uckz"uge $f^*$
f"ur Morphismen $f$ in $\op{Topok}$ und sogar Trennr"uckz"uge und die
"ublichen Vertr"aglichkeiten gelten. Wir verwenden 
f"ur diese R"uckz"uge und Trennr"uckz"uge  die Notationen
\begin{enumerate}
\item $A\otimes_B^{\op{L}}=(\op{id}\acts\op{id};\rho)^*$
  f"ur $\rho^\circ:B\ra A$ ein Kringhomomorphismus;
  \item
    $f^*=(\op{id}\acts f;\op{id})^*$ f"ur $f:X\ra Y$ eine stetige
    $G$-"aquivariante Abbildung;
     \item 
      $\op{res}_H^G=(\iota\acts {\op{id}};\op{id})^*$ f"ur $\iota:G\ra H$
       die Einbettung einer Untergruppe oder allgemeiner  ein
       stetiger Gruppenhomomorphismus;
     \item 
      $\op{res}_\phi=(\phi\acts {\op{id}};\op{id})^*$
        f"ur $\phi:G\ra H$ ein
        stetiger  Gruppenhomomorphismus;
      \item $\op{res}_H$ f"ur den R"uckzug unter $Y\ra H\acts Y$;
      \item $\otimes=\otimes_G=((\op{id}\acts \op{id};\op{id}),(\op{id}\acts \op{id};\op{id}))^*$ das Tensorprodukt in $\op{Der}(G{\acts}X)$;
        es macht aus  $\mathcal F,\mathcal G\in \op{Der}(G{\acts}X)$
        ein Objekt
        $$\mathcal F\otimes \mathcal G\in \op{Der}(G{\acts}X)$$
      \item $\boxtimes=\boxtimes_G=((\op{id}\acts \op{pr}_X;\op{id}),
        (\op{id}\acts \op{pr}_Y;\op{id}))^*$ das Boxprodukt ohne Gruppenwechsel;
        es macht  aus $\mathcal F\in \op{Der}(G{\acts}X)$ und
        $\mathcal G\in \op{Der}(G{\acts}Y)$ ein Objekt
        $$\mathcal F\boxtimes \mathcal G\in \op{Der}(G{\acts}(X\times Y))$$
        
      \item $\boxtimes=((\op{pr}_G\acts \op{pr}_X;\op{id}),
        (\op{pr}_H\acts \op{pr}_Y;\op{id}))^*$ das Boxprodukt
        mit Gruppenwechsel;
        es macht aus $\mathcal F\in \op{Der}(G{\acts}X)$ und
        $\mathcal G\in \op{Der}(H{\acts}Y)$ ein Objekt
        $$\mathcal F\boxtimes \mathcal G\in
        \op{Der}((G\times H){\acts}(X\times Y))$$ 
\end{enumerate}
Speziell ist das Zur"uckholen unter dem Isomorphismus
$Y\sira 1\acts Y$ eine
"Aquivalenz $\op{res}_1:\op{Der}_{1\sacts}(Y)\sirra \op{Der}(Y)$ und das
Zur"uckholen unter dem inversen Isomorphismus desgleichen. 
\end{Definition}





\begin{Bemerkungl}[\textbf{Konservativit"at des
      Einschr"ankens der Gruppenoperation}]
  Gegeben $G\acts X$ ein Raum mit Operation und
  $\mathcal F\in  {\op{Der}}_{G\sacts}(X)$ folgt aus $\op{res}_G\mathcal F=0$
  bereits $\mathcal F=0$. In der Tat reicht es  wegen der Unabh"angigkeit
  von der Aufl"osung \ref{UWA} zu zeigen, da"s der R"uckzug l"angs
  $(1\acts ({\op{E}}G\times X)\kP X)\ra (G\acts ({\op{E}}G\times X)\kP X)$
  diese Eigenschaft hat,
  und das ist klar.\label{VdG}  
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Vertr"aglichkeiten der Geometrisierung}]
  Ein Student soll mir ausschreiben, wie sich die
  Geometrisierungen $\op{Geo}:\op{Der}(\op{Ab}_{/G\sacts X})\ra
  \op{Der}_{G\sacts}(X)$ in ihrer Gesamtheit zu einem Trennfunktor erweitern,
  der kartesische Trennungen zu kartesischen Trennungen macht.
  Salopp gesprochen soll also gelten $\op{Geo}\circ f^*=f^*\circ \op{Geo}$
  und $\op{Geo}(\mathcal F\otimes\mathcal G)=
  \op{Geo}(\mathcal F)\otimes\op{Geo}(\mathcal G)$. Nur selten soll
  jedoch $\op{Geo}$ mit $f_!$ vertauschen, das geometrisch ja
  auch nur selten definiert ist, und noch viel seltener mit den Adjungierten
  $f_*$ und $\Rrightarrow$.\label{VerDf}
\end{Bemerkungl}
 

  \begin{Satz}[\textbf{Quotienten"aquivalenz f"ur derivierte Kategorien}]
    Operiert eine topologische Gruppe $G$ topologisch frei auf einem
    topologischen Raum $X$, so ist der "aquivariante
    R"uckzug unter $\op{quot}:G\acts X\ra X/G$
    und einen beliebigen Koeffizientenkring eine "Aquivalenz\label{EwTn} 
    $$\op{quot}^*:\op{Der} (X/G) \sirra\op{Der}_{G{\sacts}} (X)$$
  \end{Satz}



%\begin{Bemerkungw} Eine Verallgemeinerung zeigen wir als \ref{WeTN}.
%\end{Bemerkungw}
  
  \begin{proof}
    Aufgrund der Unabh"angigkeit von der Wahl der
    bagazyklischen Aufl"osung \ref{UWA}  reicht es zu zeigen, da"s 
  der 
    R"uckzug eine "Aquivalenz
    $$\op{Der} (1\acts  (X/G)\kP (X/G)) \sirra\op{Der}(G\acts ({\op{E}}G\times X)\kP X)$$
    induziert.
    Dazu betrachten wir das kommutative Diagramm
     \begin{displaymath}
    \xymatrix{{\op{E}}G\times_{/G}X\ar[d] &{\op{E}}G\times  X\ar[l]
       \ar[d]\ar[r] & X \ar@{=}[d]\\
   X/G  &     X  \ar[l]\ar@{=}[r] & X
    }
     \end{displaymath}
     Da $G$ topologisch frei auf $X$ operiert, ist die
     linke Vertikale ein Faserb"undel mit Faser ${\op{E}}G$
     und ist insbesondere garbenazyklisch. 
     Wir  m"ussen also nur zeigen, da"s jedes Objekt links oben,
     dessen R"uckzug in die Mitte von unten herkommt,
     bereits selbst von unten herkommt. Das aber folgt aus Lemma
     \ref{KarQz} "uber freie Quotienten und R"uckzug.
  \end{proof}
 

  \begin{Satz}[\textbf{Verallgemeinerte Quotienten"aquivalenz}]
    Operiert eine topologische Gruppe $G$  auf einem Raum $X$
und ist $N\subset G$ ein Normalteiler, der sowohl  auf $G$ 
als auch auf $X$ topologisch frei operiert,\label{WeTN} 
    so ist der R"uckzug mit der Quo\-tien\-tenabbildung
$(\pi{\acts}q):G{\acts} X\ra ( G/N){\acts} (X/N)$
 eine "Aquivalenz
    \begin{equation*}
     (\pi{\acts}q)^*: \op{Der}_{(G/N){\sacts}} ( X/N) 
\sirra \op{Der}_{ G{\sacts}} (X)
    \end{equation*}
  \end{Satz}
  \begin{Bemerkungl}
    Das wird in \cite{BeLu} im Fall einer diskreten Gruppe $G$
    in 8.1 besprochen und im allgemeinen in 2.6.2. 
    Die Quotienten"aquivalenz \ref{EwTn} ergibt sich als der Fall $N=G$. 
  \end{Bemerkungl}
\begin{proof}
Wir setzen $ P \pdef\op{E}\!G\times X\rightarrow X$. 
Nach  \ref{KarQ} 
 erhalten wir ein
kartesisches Diagramm
\begin{displaymath}
\xymatrix{
P \ar[r]\ar[d] &X \ar[d]\\
 P/N \ar[r] &  X/N
}
\end{displaymath}
Hier ist auch die untere Horizontale bagazyklisch, da sie sich lokal in der Basis  als R"uckzug der oberen 
Horizontale beschreiben l"a"st.
Es ist  leicht zu sehen, da"s $P/N$ topologisch 
frei ist als $G/N$-Raum und da"s die offensichtliche
Abbildung einen Hom"oomorphismus
$c : P/G \sira
( P/N)/(G/N)$
induziert. Wir betrachten  nun das Diagramm
\begin{displaymath}
\xymatrix{
 & & P\ar[dl]_-{\hat q}\ar[dr]^-{\hat p} & &\\
& P/N\ar[dl]_-r\ar[dr]^-{{p}} & & X\ar[dl]_-{{q}} &\\
 P/G& & X/N & 
}
\end{displaymath}
und behaupten, da"s das Zur"uckholen mit $(\pi{\acts}c)$ eine "Aquivalenz
  \begin{equation*}
     (\pi{\acts}c)^*: \op{Der} ((G/N){\acts}P/N\kP X/N) 
\sirra \op{Der} (G\acts P\kP X)
  \end{equation*}
induziert.
In der Tat, gibt es f"ur $\mathcal F \in \op{Der} ( P/G)$ ein $\mathcal G \in
\op{Der} ( X/N)$ mit $r^\ast \mathcal F \cong  p^\ast \mathcal G$,
so folgt $(r \circ {\hat q})^\ast \mathcal F \cong {\hat p}^\ast ( q^\ast \mathcal G)$ und folglich
$\mathcal F \in \op{Der} (G\acts P\kP X)$.
Gibt es umgekehrt $\mathcal G^\prime\in \op{Der}(X)$ mit $(r \circ {\hat q})^\ast \mathcal F \cong {\hat p}^\ast
\mathcal G^\prime$, so gibt es nach Lemma \ref{KarQz} "uber 
freie Quotienten und R"uckzug ein
$\mathcal G \in \op{Der} (X/N)$ mit $r^\ast \mathcal F \cong
 p^\ast \mathcal G$.
 Der Satz folgt nun mit dem "Ubergang zur Standardaufl"osung links.
 Formal mag man in $\op{Topoka}$ das kommutative Diagramm
$$\xymatrix{{\op{E}}G \times X\ar[r]\ar[rd]\ar[d]& {\op{E}}(G/N) \times (X/N)\\
P/N&{\op{E}}(G/N) \times (P/N)\ar[l]\ar[u]
 }$$
 betrachten mit einer $G$-Aufl"osung von $X$ oben links und drei
 $(G/N)$-Aufl"osungen von $X/N$ an den drei anderen Ecken.
 F"ur die zu diesen Aufl"osungen
 geh"origen Varianten der "aquivarianten derivierten Kategorien
 sind die beiden R"uckz"uge in die untere rechte Ecke
 "Aquivalenzen nach der Unabh"angigkeit von der Aufl"osung \ref{UWA}
 und da"s der R"uckzug l"angs der linken Vertikale eine "Aquivalenz
 ist, haben wir uns bereits "uberlegt.  Es folgt, da"s erst der R"uckzug l"angs der Diagonale und dann auch der l"angs der oberen Horizontale
 eine "Aquivalenz ist. Das aber war genau die Behauptung.
\end{proof}




 

\begin{Satz}[\textbf{Induktions"aquivalenz}]
  Gegeben $ H$  eine topologische Gruppe und $G\subset H$ eine
  topologisch frei operierende
  Untergruppe\label{ProEy}\index{Induktions"aquivalenz} 
  und $\iota:G\hra H$ die Einbettung und
  $X$ ein $G$-Raum liefert das Zur"uckholen
l"angs des offensichtlichen Morphismus 
$(\iota{\acts}(1\times)):G{\acts} X\ra H{\acts} (H \times_{/G} X)$
eine
"Aquivalenz 
$$(\iota{\acts}(1\times))^*:\op{Der}_{H{\sacts}}(H\times_{/G} X)  \sirra  \op{Der}_{G{\sacts}}(X)$$
\end{Satz}


\begin{Bemerkungw} Ist $H$ offenlokal bagazyklisch,
  so besitzt $(\iota{\acts}(1\times))^*$ nach\label{VoSi}  
  \ref{eaRA} einen Rechtsadjungierten $(\iota{\acts}(1\times))_*$, der
  dann quasiinvers ist zu $(\iota{\acts}(1\times))^*$.
\end{Bemerkungw}



\begin{proof}
  Wir betrachten zus"atzlich
    $(H \times G){\acts} (H \times X)$
  mit der Operation gegeben durch
  $(h,g)(k,x)\pdef(hkg^{-1},gx)$ und erhalten ein
  kommutatives Diagramm
  \begin{displaymath}
\xymatrix{
(H \times G){\acts} (H \times X)\ar[rd]\ar[d] & G{\acts} X\ar[l]\ar[d] \ar[ld]\\
G{\acts} X& H{\acts} (H \times_{/G} X)
}
\end{displaymath}
  mit der oberen Horizontale gegeben durch $g\mapsto (g,g)$ und
  $x\mapsto (1,x)$.
  Die  R"uckz"uge in die obere linke Ecke  sind
  "Aquivalenzen nach Variante
 \ref{WeTN} der Quotienten"aquivalenz.
    Es folgt, da"s erst der R"uckzug l"angs der oberen
    Horizontale und dann  der  R"uckzug l"angs der rechten Vertikale
    auch "Aquivalenzen sind.
\end{proof}
  

  \begin{Satz}[\textbf{Geometrisierung und freie Operationen}]
    Gegeben $G\acts X$ ein Raum  mit einer topologisch freien  
    Operation einer topologischen Gruppe $G$
    ist die Geometrisierung aus \ref{AeqD}
    eine "Aquivalenz von Kategorien\label{GeFR}  
    $$\op{Geo}:\op{Der}(\op{Ab}_{/G{\sacts}X})\sirra \op{Der}_{G\sacts}(X)$$
  \end{Satz}
  \begin{proof}
    Nach der Quotienten"aquivalenz f"ur Mengengarben und
    analog f"ur abelsche Garben \ref{GQR} ist der
     "Ubergang zum Quotienten $\bar{\mathcal F}\mapsto \bar{\mathcal F}/G$
     auf den \'etalen R"aumen eine "Aquivalenz 
      $\op{Ab}_{/G{\sacts} X}\sirra \op{Ab}_{/G\backslash X}$ und induziert mithin eine "Aquivalenz auf den derivierten Kategorien. 
        Wir erhalten so die linke Vertikale in einem
        Diagramm von Kategorien und Funktoren
         \begin{displaymath}
    \xymatrix{\op{Der}(\op{Ab}_{/G{\sacts}X})\ar[r] \ar[d]_{\approx} &
       \op{Der}(G\acts ({\op{E}}G\times X)\kP X)\\
   \op{Der}(X/G) \ar[r]^-\approx & \op{Der} (1\acts  (X/G)\kP (X/G))\ar[u]^{\approx}
    }
         \end{displaymath}
         Als untere Horizontale nehmen wir die Einbettung der
         nicht"aquivarianten Theorie, als rechte Vertikale
         die derivierte Quotienten"aquivalenz \ref{EwTn} und als
         obere Horizontale die Geometrisierung.
         Sobald wir eine Isotransformation finden, die das Quadrat f"ullt,
         folgt die Behauptung. Mehr oder weniger per definitionem
        bildet  der untenrum verkn"upfte Funktor
        im \'etalen Bild einen Komplex von $G$-"aquivarianten
        Garben $\bar{\mathcal F}^*$ erst ab auf den Komplex der
        Quotienten $\bar{\mathcal F}^*/G$
        und dann auf deren R"uckzug unter ${\op{E}}G\times_{/G}X\sra X/G$. 
        Die obere Horizontale macht daraus dahingegen direkt den Komplex
        ${\op{E}}G\times_{/G}\bar{\mathcal F}^*$ und das l"auft auf dasselbe
        hinaus. 
  \end{proof}
  \subsection{Der Fall diskreter Gruppen} 
\begin{Bemerkungl}
    Sei $f:X\ra Y$ separiert und \'etale. 
    So ist $f$ lesb und $f_{(!)}:\op{Ab}_{/X}\ra  \op{Ab}_{/Y}$
    ist  exakt und linksadjungiert zu $f^{(*)}$ nach \eref{lfad}{TG}. 
    Mithin ist f"ur jeden quisrechtsentfalteten Komplex
    $\mathcal I\in \op{Ket}(\op{Ab}_{/Y})$ sein R"uckzug
    $f^{(*)}\mathcal I\in \op{Ket}(\op{Ab}_{/X})$ ebenfalls quisrechtsentfaltet,
    denn f"ur jeden exakten Komplex $\mathcal N\in \op{Ket}(\op{Ab}_{/X})$
    ist $f_{(!)}\mathcal N$ auch exakt und es folgt\label{etRZ}  
    $$\op{Hot}_{{\op{Ab}}/X}(\mathcal N,f^{(*)}\mathcal I)\cong
    \op{Hot}_{{\op{Ab}}/Y}(f_{(!)}\mathcal N,\mathcal I)=0$$
    Nebenbei bemerkt kann man das verstehen als den Fall einer
    $0$-mannigfaltigen Abbildung, f"ur die uns ja die allgemeine Theorie
    \ref{glRZ}, \ref{roG} einen Isomorphismus $f^!\siRa f^*$
    liefert und in dem wir mithin auf abelschen Garben den gew"ohnlichen
    R"uckzug 
    $f^{(*)}$ auch als einen Schreir"uckzug $f^{(!)}$ auffassen k"onnen.
\end{Bemerkungl}
  
  \begin{Bemerkungl} 
    Gegeben $D\acts X$ ein Raum mit der Operation einer diskreten Gruppe
    betrachten wir den Funktor der globalen Schnitte
    $(D\acts a)_{(*)}:\op{Ab}_{/D\sacts X}\ra \op{Ab}_{/D\sacts \op{top}}$
    in die Kategorie der Darstellungen von $D$.
    Ist unsere Operation zus"atzlich topologisch frei,
    betrachten wir weiter die Komposition
    $$(D\acts a)_{(*)}\circ \op{quot}^{(*)}:
    \op{Ab}_{/(X/D)}\sirra \op{Ab}_{/D\sacts X}\ra \op{Ab}_{/D\sacts \op{top}}$$
     Das ist ein linksexakter Funktor. Jeder 
     Komplex $\mathcal F\in \op{Hot}(\op{Ab}_{/(X/D)})$, ja jeder
     Komplex abelscher Garben auf einem beliebigen topologischen Raum
     besitzt nach \eref{EhiA}{TSF} eine Quisrechtsentfaltung
     $\mathcal F\ra \mathcal I$. 
     Damit ist auch $\op{quot}^{(*)}\mathcal F\ra \op{quot}^{(*)}\mathcal I$
     eine Quisrechtsentfaltung in 
     $\op{Hot}(\op{Ab}_{/D\sacts X})$ und bleibt
     nach \ref{etRZ} bei Vergessen der Gruppenoperation
     eine Quisrechtsentfaltung in $\op{Hot}(\op{Ab}_{/ X})$. 
     Wir erhalten so mit den Argumenten aus \eref{DerEVv}{TD}
     eine Isotransformation
 \begin{displaymath}
   \xymatrix{\op{Der}(\op{Ab}_{/D{\sacts}X})\ar[r]^-{\op{res}_D}
     \ar[d]_{{\op{R}}(D\sacts a)_{(*)}} &
       \op{Der}(\op{Ab}_{/X})\ar[d]^{a_*={\op{R}} a_{(*)}} \\
   \op{Der}(\op{Ab}_{/D{\sacts}{\op{top}}}) \ar[r]^-{\op{res}_D} \ar@{=>}[ru]^\sim& \op{Der} (\op{Ab}_{/{\op{top}}}
    )}
         \end{displaymath}
wie im Diagramm gezeigt. 
   Salopp gesprochen existiert im Fall
     der topologisch freien Operation einer diskreten Gruppe
     der unbeschr"ankte derivierte Vorschub von "aquivarianten
     Garben auf den Einpunktraum
     und vertauscht mit dem Vergessen der Gruppenoperation. Wir verwenden
     von nun an wie im Fall ohne Operation die Abk"urzung
     $$(D\acts f)_{[*]}\pdef {\op{R}}(D\acts f)_{(*)}$$ f"ur den derivierten
     "aquivarianten Vorschub im Fall von diskreten Gruppen $D$.
  \end{Bemerkungl}

  \begin{Bemerkungl}
    Ist $D\acts X$ ein garbenazyklischer Raum mit der
    topologisch freien Operation einer
    diskreten Gruppe wie etwa $X={\op{E}}D$ und $a:X\ra {\op{top}}$
    die konstante Abbildung, so ist die
    Koeinheit der Adjunktion eine Isotransformation\label{iaut} 
    $$(D\acts a)_{[*]} (D\acts a)^{[*]}\siRa \op{Id}$$
    In der Tat wird sie nach dem vorhergehenden unter dem Vergessen
    der Gruppenoperation zur gew"ohnlichen Koeinheit der Adjunktion,
    die nach Annahmen  Isotransformation $a_*a^*\siRa \op{Id}$ ist.
  \end{Bemerkungl}

  \begin{Satz}[\textbf{Geometrisierung der Darstellungen diskreter Gruppen}] Gegeben eine
    diskrete Gruppe $D$ ist die Geometrisierung aus \ref{AeqD}
    eine "Aquivalenz von Kategorien\label{EPuR}  
    $$\op{Geo}:\op{Der}(\op{Ab}_{/D{\sacts}{\op{top}}})\sirra \op{Der}_{D\sacts}( {\op{top}})$$
  \end{Satz}
  \begin{proof}
    Wir betrachten irgendeinen garbenazyklischen
    topologisch freien $D$-Raum $E$ und die Isotransformation
    \begin{displaymath}
 \xymatrix{\op{Der}(\op{Ab}_{/D{\sacts}E})\ar[r]_-\approx^-{\op{Geo}}\ar@{=>}[rd]^\sim
      &
   \op{Der}_{D\sacts}(E) \\
      \op{Der}(\op{Ab}_{/D{\sacts}{\op{top}}})\ar[r]^-{\op{Geo}}
     \ar@{^{(}->}[u]_\wr^{a^{[*]}} &
       \op{Der}_{D\sacts}(\op{top})\ar@{^{(}->}[u]_\wr^{a^{*}}} 
    \end{displaymath}
    aus \ref{VerDf}. 
    Wir wissen mit \ref{GeFR} aufgrund der Freiheit der Operation,
    da"s die obere Horizontale 
    wie durch die Doppelschlange angedeutet
    eine "Aquivalenz von Kategorien ist. Wegen $ a_{[*]}  a^{[*]}\siRa \op{Id}$
    und $ a_{*} a^{*}\siRa \op{Id}$ nach \ref{iaut} in  vereinfachter
    Notation sind beide Vertikalen wie angedeutet volltreu. Damit ist die Geometrisierung in der unteren Horizontale schon mal volltreu. Da aber
    unser garbenazyklisches  $X$ notendig auch zusammenh"angend sein mu"s,
    folgt aus \ref{AgGg} unmittelbar, da"s die untere Horizontale auch
    wesentlich surjektiv sein mu"s. 
  \end{proof}
 
  \begin{Satz}[\textbf{Geometrisierung und diskrete Gruppen}] Gegeben $D\acts X$ ein Raum  mit der
    Operation einer diskreten Gruppe $D$ ist die Geometrisierung aus \ref{AeqD}
    eine "Aquivalenz von Kategorien\label{GeDis}  
    $$\op{Geo}:\op{Der}(\op{Ab}_{/D{\sacts}X})\sirra \op{Der}_{D\sacts}( X)$$
  \end{Satz}
  \begin{proof} Der Beweis geht mutatis mutandis wie im Fall
    des Einpunktraums $X={\op{top}}$, den wir in \ref{EPuR} bereits
    behandelt haben. Wir verwenden dann den "aquivarianten Vorschub
    von abelschen Garben \ref{AeqVS}.  
  \end{proof}

  
 % \begin{Bemerkungl}[\textbf{Derivierte Kategorie "aquivarianter Garben}]
  %    Der Einfachkeit halber notiere ich hier
  %    den konstanten Koeffizientenkring nicht.
  %    Gegeben $G\acts X$ ein topologisch freier
  %    Raum mit Operation haben wir in \ref{GQR} gezeigt, da"s der
   %   R"uckzug von Mengengarben eine "Aquivalenz
 % $\op{Ens}_{G\sacts X}\sirra \op{Ens}_{X/G}$
  %    liefert. In derselben Weise folgt, da"s er eine "Aquivalenz 
   %   $\op{Ab}_{G\sacts X}\sirra \op{Ab}_{X/G}$ liefert.
  %    \nichtfinal{Vielleicht folgt es eh aus der Vertr"aglichkeit der
   %     verschiedenen R"uckz"uge mit endlichen Produkten.}
   %   Damit liefert er auch eine "Aquivalenz\label{DeAeq} 
   %   $$\op{Der}(\op{Ab}_{G\sacts X})\sirra
  %    \op{Der}(\op{Ab}_{X/G})=\op{Der}(X/G)$$
  
 % \end{Bemerkungl}

 
  
  \subsection{Schreivorschub ohne Gruppenwechsel} 
  \begin{Bemerkungl}[\textbf{Schreivorschub und Trennaustausch}]
    Wir nennen einen Morphismus
    $$(r\acts \phi\kP f;\rho):(G\acts P\kP X;A)\ra (H\acts Q\kP Y;B)$$ in $\op{Topoka}$ einen
    {\bf $\op{lesbf}$-Morphismus},\index{lesbf@$\op{lesbf}$-Morphismus!in
      $\op{Topoka}$} wenn $\bar r:(P/G;A)\ra (Q/H;B)$ ein
    $\op{lesbf}$-Morphismus von
      konstant gekringten R"aumen ist und wenn zus"atzlich gilt
      $$\mathcal F\in \op{Der}(G\acts P\kP X;A) \;\RA
      \; r_!\mathcal F\in \op{Der}(H\acts Q\kP Y;B)$$
      Wir nennen einen $\op{lesbf}$-Morphismus in  $\op{Topoka}$  einen
      {\bf $\op{esbf}$-Morphismus},\index{esbf@$\op{esbf}$-Morphismus!in
        $\op{Topoka}$} wenn die zugeh"orige Abbildung
      $\bar r:P/G\ra Q/H$ eigentlich ist. Die verflochtene
      Trenn\-aus\-tausch\-si\-tua\-tion
        f"ur derivierte Modulgarben aus \eref{tzGG}{TSF} induziert dann
        offensichtlich
        eine verflochtene Trennaustauschsituation\label{qadr} 
        $$\big(\op{Der}_{\sslash{\op{Topoka}}}\ra
        \curlywedge{\op{Topoka}}\supset \op{Topoka}^{\op{lesbf}}
        \leftarrow \op{Der}^{{\shriek}}_{\sslash{\op{Topoka}}^{\op{lesbf}}},
        \op{Topoka}^{\op{esbf}}\big)$$
        in Bezug auf die  Regulierung der Basis
         durch solche Quadrate, die  
         unter dem Funktor $(G\acts P\kP X;A)\mapsto (P/G;A)$
         kartesische Quadrate  in
         $\curlywedge{\op{Topok}}$
         liefern. Als
         Morphismen in $\op{Der}^{{\shriek}}_{\sslash (r\sacts \phi\skP f;\rho)}(\mathcal F,
         \mathcal G)$ nehmen wir dabei schlicht alle Morphismen in
         $\op{Der}^{{\shriek}}_{\sslash \bar r}(\mathcal F,\mathcal G)$
         zwischen den jeweiligen Objekten.
         Im folgenden geben wir
         erste Beispiele f"ur $\op{lesbf}$-Morphismen und
         erlaubte Basisquadrate in diesem Kontext. 
         \end{Bemerkungl}
  \begin{Bemerkungl}[\textbf{Abh"angigkeit
        des Schreivorschubs von der Aufl"osung}]
    Man beachte, da"s der Schreivorschub, im Gegensatz zum R"uckzug,
        von der Wahl der Aufl"osung und des Morphismus von Aufl"osungen
        abh"angen wird. Zum Beispiel
        mag man in $\op{Topoka}$
        den Morphismus
        $$a:(1\acts \DR\kP\op{top};\DZ)\ra 
        (1\acts \op{top}\kP\op{top};\DZ)$$ von Aufl"osungen des Einpunktraums
        mit Operation der trivialen Gruppe $1\acts {\op{top}}$
        betrachten. Bezeichne au"serdem $s$ einen Schnitt,
        also einen Morphismus in die Gegenrichtung mit
        $a\circ s=\op{id}$. Jeder Punkt von $\DR$ liefert
        so einen Schnitt.
        Dann sind die R"uckz"uge
        nach \ref{UWA} "Aquivalenzen von Kategorien
        $$\begin{array}{llll}
          a^*:&\op{Der}_{/(1\sacts \op{top}\skP\op{top};\DZ)}
        &\sirra&\op{Der}_{/(1\sacts \DR\skP\op{top};\DZ)}\\
        s^*:&\op{Der}_{/(1\sacts \DR\skP\op{top};\DZ)}
        &\sirra& \op{Der}_{/(1\sacts \op{top}\skP\op{top};\DZ)}
        \end{array}
       $$
        Explizit haben wir $\op{Der}_{/(\op{top},1,\op{top},\DZ)}=\op{Der}( \op{top})$ und $$\op{Der}_{/(1\sacts \DR\skP\op{top};\DZ)}=\{\mathcal G\in \op{Der}(\DR)\mid
        \exists \mathcal F\in \op{Der}( \op{top})\text{ mit }a^*\mathcal F\cong \mathcal G\}$$
       In diesem Fall existiert $a_!$  und
        es gibt eine Isotransformation $a_!\siRa a^*[-1]$, aber  $s_!$ existiert
        nicht, da $s_!:\op{Der}( \op{top})\ra \op{Der}( \DR)$ nicht
        beliebige Komplexe in solche Komplexe "uberf"uhrt, die durch
        R"uckzug von einem Komplex aus $\op{Der}( \op{top})$ entstehen. 
  \end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl} Ist  $\rho^\circ:B\ra A$
  ein Kringhomomorphismus mit
  $A$ flach "uber $B$ und  $f:E \rightarrow F$
eine stetige  $G$-"aqui\-va\-ri\-ante Abbildung\label{Aqles} 
mit $F$ topologisch frei und ist $(f;\rho):(E;A)\ra (F;B)$ lesbf,
so ist nach  Korollar \ref{KarLB} "uber freie Quotienten und Lokalit"at
in der Basis  auch $(\bar f;\rho):(E/G;A)\ra (F/G;B)$ lesbf.  
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Schreivorschub ohne Gruppenwechsel}]
 F"ur jeden unter einer topologischen Gruppe $G$ 
 "aquivarianten lesbf-Morphismus  
 $f:(X;A)\ra (Y;B)$ von $G$-R"aumen ist 
die induzierte Abbildung  nach Lemma \ref{KarLB} und genauer \ref{Aqles}
 angewandt auf ${\op{id}}\times f$ 
 ein lesbf-Morphismus ${\op{id}}\times_{/G}f:({\op{E}}G\times_{/G}X;A)\ra ({\op{E}}G\times_{/G}Y;B)$
 von $G$-R"aumen. 
  Lokal eigentlicher Basiswechsel zeigt, da"s der
  Schreivorschub  l"angs dieses Morphismus zu einem Funktor\label{sOg} 
  $$({\op{id}}\times_{/G}f)_!:\op{Der}_{G{\sacts}} (X;A)\ra
  \op{Der}_{G{\sacts}} (Y;B)$$
  einschr"ankt. In der in \ref{qadr}
  eingef"uhrten Terminologie
  ist 
  $(\op{id}\acts ({\op{id}}\times f)\kP f;\rho)$
  also ein lesbf-Morphismus in $\op{Topoka}$. Ebenso sehen wir, da"s das ein 
  esbf-Mor\-phis\-mus in $\op{Topoka}$ ist, wenn $f$ zus"atzlich eigentlich ist.
  Wir erhalten wir so f"ur eine beliebige
 aber  feste topologische
  Gruppe $G$ ein "aquivariantes Analogon 
$\op{Der}_{\sslash G{\sacts}{\op{Topk}}}$ 
  unserer in  \eref{tzGG}{TSF} betrachteten verflochtenen
  Trennaustauschsituation mit der Notation $G\acts\op{Topk}$
  f"ur die Kategorie der
  konstant gekringten topologischen R"aume mit Operation einer
  festen topologischen Gruppe $G$.
  Das alles ist  zus"atzlich vertr"aglich
  mit  Erweiterungen
  der Koeffizienten, denn diese liefern erlaubte Basisquadrate. 
  Es ist auch vertr"aglich mit beliebiger Einschr"ankung der Gruppenoperation,
  denn auch diese liefert erlaubte Basisquadrate in $\op{Topoka}$,
  wie aus dem anschlie"senden Lemma \ref{frQK} folgt.
   Schlie"slich pr"ufen wir in \ref{UWAsc} noch, da"s die Schreimorphismen
  in dieser Situation nicht von der Wahl der bagazyklischen
  topologisch $G$-freien Aufl"osung
  des Einpunktraums abh"angen, so da"s sie sich insbesondere unter
  der "Aquivalenz $\op{res}_1:\op{Der}_{1\sacts}(X)\sirra \op{Der}(X)$
  nicht "andern. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Gegeben $\phi\acts b:G\acts E \ra H\acts F$ eine stetige
  Abbildung von topologisch freien R"aumen mit Operation und
  $f:X\ra Y$ eine stetige $H$-"aquivariante Abbildung von $H$-R"aumen
  erhalten wir mit den offensichtlichen Abbildungen ein
  kartesisches  Diagramm\label{frQK}  
    \begin{displaymath}
    \xymatrix{E\times_{/G}X\ar[d]\ar[r] &F\times_{/H}X
       \ar[d] \\
  E\times_{/G}Y \ar[r] & F\times_{/H}Y    
    }
     \end{displaymath}
    In der Tat ist es offensichtlich kartesisch vor dem Bilden der
    Quotienten und nach \ref{KarQ} bleibt es kartesisch, wenn wir rechts
    zu den Quotienten "ubergehen, und nach dem Korollar \ref{KarQs} zu
    \ref{KarQ} bleibt es auch noch kartesisch, wenn wir
    danach links zu den Quotienten "ubergehen. 
\end{Bemerkungl}
  
% \begin{Lemma} Gegeben $\phi\acts b:G\acts E \ra H\acts F$ eine stetige
%   Abbildung von topologisch freien R"aumen mit Operation und
%   $f:X\ra Y$ eine stetige $H$-"aquivariante Abbildung von $H$-R"aumen
%   erhalten wir mit den offensichtlichen Abbildungen ein
%   kartesisches  Diagramm\label{frQK}  
%     \begin{displaymath}
%     \xymatrix{E\times_{/G}X\ar[d]\ar[r] &F\times_{/H}X
%        \ar[d] \\
 %  E\times_{/G}Y \ar[r] & F\times_{/H}Y    
%     }
%      \end{displaymath}
% \end{Lemma}
% \begin{proof}
 %  Die Nebenklassen in den Quotienten notieren wir
%   $[e,x]$ und haben also $[ge,\phi(g)x]=[e,x]$. 
%   Ohne Beschr"ankung der Allgemeinheit d"urfen wir $E=V\times G$
%   und $F=W\times H$ annehmen
%   f"ur ein topologische R"aume $V,W$.
%   Dann erkl"aren wir  $b_1:V\ra W$ und $b_2:V\ra H$
 %  durch $b(v,1)= (b_1(v), b_2(v))$ f"ur $b:V\times G\ra W\times H$. 
 %  Jetzt betrachten wir das durch die Hom"oomorphismen
%   $V\times X\sira E\times_{/G}X$ mit $(v,x)\mapsto [v,1,x]$ und
%   analog an den anderen Stellen 
%   induzierte Diagramm 
 %   \begin{displaymath}
 %    \xymatrix{V\times X\ar[d]\ar[r] &W\times X
 %       \ar[d] \\
 %  V\times Y \ar[r] & W\times Y    
 %    }
%    \end{displaymath}
 %   Wir finden 
 %   $[v,1,y]\mapsto [b_1(v),b_2(v),y]= [b_1(v),1,b_2(v)^{-1}y]$
 %   und folglich $(v,y)\mapsto (b_1(v), b_2(v)^{-1}y)$ in der unteren Horizontale und analog mit $x$ statt $y$ in der oberen Horizontale.
% F"ur   $c=(c_1,c_2):T\ra W\times X$ und $d=(d_1,d_2):  T\ra V\times Y$
 %   kommutiert das Quadrat genau dann, wenn gilt
 %   $$\begin{array}{rcl}
 %     c_1(t)&=& b_1(d_1(t))\\
 %     f(c_2(t))&=& (b_2(d_1(t)))^{-1}d_2(t)
 %   \end{array}$$
 %   Dann k"onnen wir $a=(a_1,a_2):T\ra V\times X$ erkl"aren durch
 %   $a_1(t)\pdef d_1(t)$ und $a_2(t)\pdef (b_2(d_1(t)))c_2(t)$ und alles
 %   kommutiert und das ist offensichtlich auch die einzige M"oglichkeit. 
%    \end{proof}
 \begin{Lemma}[\textbf{Bagazyklischer R"uckzug von Schreimorphismen}]
   Gegeben ein kartesisches Diagramm
   von konstant gekringten R"aumen\label{bazSS} 
   \begin{displaymath}
 \xymatrix{
W \ar[d]_g\ar[r]^q&  X\ar[d]^f \\
Z\ar[r]^p& Y}
   \end{displaymath} mit $f,g$ lesbf und $p,q$
   bagazyklisch ohne Koeffizientenwechsel 
   induziert f"ur alle $\mathcal F\in \op{Der}^{\emph\shriek}_{\sslash X}$
   und $\mathcal G\in \op{Der}^{\emph\shriek}_{\sslash Y}$
   die Verflechtung eine Bijektion auf Mengen von 
   Schreimorphismen
   $$\op{Der}^{\emph\shriek}_{\sslash f}(\mathcal F,\mathcal G)\sira 
   \op{Der}^{\emph\shriek}_{\sslash g}(q^\dagger\mathcal F,p^\dagger\mathcal G)$$
 \end{Lemma}
\begin{proof}
 In der Tat ist diese Abbildung die obere Horizontale
   eines kommutativen Diagramms
   \begin{displaymath}
 \xymatrix{ \op{Der}^\shriek_{\sslash f}(\mathcal F,\mathcal G)\ar[r]\ar[dd]_\wr&
   \op{Der}^\shriek_{\sslash g}(q^\dagger\mathcal F,p^\dagger\mathcal G)\ar[d]_\wr\\
   &\op{Der}_{\sslash Z}(g_\shriek q^\dagger\mathcal F,p^\dagger\mathcal G)
   \ar[d]_\wr\\ \op{Der}_{\sslash Y}(f_\shriek\mathcal F,\mathcal G)\ar[r]^-\sim
   &\op{Der}_{\sslash Z}(p^\dagger f_\shriek \mathcal F,p^\dagger\mathcal G)
 }
   \end{displaymath}
und darin sind alle anderen Abbildungen
 Bijektionen nach der universellen Eigenschaft des Schreivorschubs,
 lokal eigentlichem Basiswechsel und der Bagazyklizit"at von $p$ in der
 unteren Horizontale.
\end{proof}
  
\begin{Lemma}[\textbf{Schreimorphismen f"ur verschiedene Punktaufl"osungen}]
  Gegeben eine topologische Gruppe $G$ und 
  und $p: F\ra E$ eine stetige $G$-"aquivariante Abbildung
  von topologisch freien bagazyklischen $G$-R"aumen induziert
  f"ur jeden $G$-"aquivarianten $\op{lesbf}$-Morphismus $f:X\ra Y$
  und $\mathcal F\in \op{Der}(G\acts (E\times X)\kP X)$
  und $\mathcal G\in \op{Der}(G\acts (E\times Y)\kP Y)$ der R"uckzug
  zu $\op{Der}(G\acts (F\times X)\kP X)$ beziehungsweise
  $\op{Der}(G\acts (F\times Y)\kP Y)$ eine Bijektion\label{UWAsc} 
  $$\op{Der}^{\emph\shriek}_{\sslash f}(\mathcal F,\mathcal G)\sira
  \op{Der}^{\emph\shriek}_{\sslash f}(p^\dagger\mathcal F,p^\dagger\mathcal G)$$
\end{Lemma}
\begin{Bemerkungl} Ich h"atte richtiger
  $(p\times_{/G}\op{id}_X)^\dagger$ beziehungsweise
  $(p\times_{/G}\op{id}_Y)^\dagger$ schreiben m"ussen statt $p^\dagger$ und
  $(\op{id}_E\times_{/G}f)$ beziehungsweise $(\op{id}_F\times_{/G}f)$ statt
  $f$, aber dann werden die Formeln auch wieder un"ubersichtlich.
\end{Bemerkungl}
  \begin{proof}
    Wir betrachten das kommutative Diagramm
    \begin{displaymath}\xymatrix{F\times_{/G}X\ar[d]\ar[r]&(E\times F)_{/G}X\ar[d]\ar[r]\ar@/_-1pc/[rr]
      &F\times_{/G}X\ar[d]&E\times_{/G}X\ar[d]\\
      F\times_{/G}Y\ar[r]&(E\times F)_{/G}Y\ar[r]\ar[r]\ar@/_1pc/[rr]
      &F\times_{/G}Y&E\times_{/G}Y}
    \end{displaymath}
      Die Abbildungen von der Mitte nach rechts kommen von den Projektionen
    von $E\times F$ auf $E,F$ her und die Abbildung in die Mitte
    von $(p,\op{id}_F): E\ra E\times F$.
    Nach \ref{frQK} sind alle Quadrate darin kartesisch.
    Aus  der Unabh"angigkeit von der Wahl der 
    Aufl"osung \ref{UWA} k"onnen wir Isomorphismen
    der R"uckz"uge in die Mitte
    $\op{pr}_2^\dagger p^\dagger\mathcal F\sira \op{pr}_1^\dagger \mathcal F$
    charakterisieren dadurch, da"s sie unter R"uckzug nach  links und
     Identifikationen die Identit"at auf  $p^\dagger\mathcal F$ liefern. 
   Analoges gilt f"ur $\mathcal G$.  
     Die Abbildungen von der Mitte nach rechts sind  bagazyklisch
    und der R"uckzug danach induziert nach Lemma \ref{bazSS} zum bagazyklischen
    R"uckzug von Schreimorphismen folglich Bijektionen zwischen den
    jeweiligen Mengen von Schreimorphismen l"angs der Vertikalen.
    F"ur den R"uckzug von der Mitte nach links folgt dasselbe, da er ja
    zusammen mit einem der R"uckz"uge in die Mitte
    ein R"uckzug l"angs der Identit"at ist. Also gilt es auch f"ur den R"uckzug
    von ganz rechts nach ganz links. 
  \end{proof}



\begin{Bemerkungl}
  Salopp gesprochen kann man also mit $(f^*,\otimes,f_!)$ "aquivariant
  so rechnen, als gebe es die Gruppenoperation gar nicht, und
  der R"uckzug der Gruppenoperation  unter stetigen
  Gruppenhomomorphismen $\op{res}_H^G=(\phi\acts \op{id})^*$
  und unter dem Vergessen der Operation $\op{res}_H$ vertauscht mit den
  restlichen Formeln.
\end{Bemerkungl}




\subsection{Adjungierte ohne Gruppenwechsel} 
\begin{Bemerkungl} 
   Um die  Existenz der Adjungierten $(f_*,{\Rrightarrow},f^!)$
  zu  $(f^*,\otimes,f_!)$ im "aquivarianten Kontext zu zeigen, ben"otigen wir 
  zus"atzliche Voraussetzungen an unsere Gruppen.
  Wir zeigen, da"s es diese Adjungierten  im Fall von
  Liegruppen  
  stets gibt, solange man die Gruppe nicht wechselt, und
    da"s sie f"ur Liegruppen auch mit dem Zur"uckziehen
   der Operation mit stetigen Gruppenhomomorphismen
   $\phi:G\ra H$ vertr"aglich sind in dem Sinne,
   da"s die in einer Trennaustauschsituation mit den entsprechenden
   Adjungierten
   stets erkl"arten Morphismen
   $f^*(\mathcal E{\Rrightarrow}\mathcal G)
   \ra(f^*\mathcal E{\Rrightarrow}f^*\mathcal G) $ und
   $p^*f_*\mathcal F\ra g_* q^* \mathcal{F}$ und
   $q^*f^!\mathcal G\ra g^!p^*\mathcal G$
   spezialisieren zu Isomorphismen
    $$\phi_X^*(\mathcal E{\Rrightarrow}_H\mathcal G)
   \sira(\phi_X^*\mathcal E{\Rrightarrow}_G\phi_X^*\mathcal G)
   \qquad \phi_Y^*f^H_*\mathcal F\sira f^G_* \phi_X^* \mathcal{F}
   \qquad \phi_X^*f_H^!\mathcal G\sira f_G^!\phi_Y^*\mathcal G$$
   f"ur $\phi_X=(\phi{\acts}{\op{id}_X})$ und $f_G=f^G=({\op{id}_G}{\acts}f):G{\acts}X\ra G{\acts}Y$ und ${\Rrightarrow}_G$ das interne Hom in
   der $G$-"aquivarianten derivierten Kategorie.
   Im folgenden lassen wir jedoch die Indizes, die die jeweils
   operierende Gruppe andeuten, meist weg und schreiben $\op{res}$ oder 
   $\op{res}_H^G$ statt $\phi^*_X$ f"ur alle $X$, so da"s dieselben
   Isomorphismen die Gestalt
  $${\op{res}}(\mathcal E{\Rrightarrow}\mathcal G)
   \sira({\op{res}}\mathcal E){\Rrightarrow}({\op{res}}\mathcal G)
   \qquad {\op{res}}f_*\mathcal F\sira f_* {\op{res}} \mathcal{F}
   \qquad {\op{res}}f^!\mathcal G\sira f^!{\op{res}}\mathcal G$$  annehmen.
  Die meisten Behauptungen zeigen wir  allgemeiner f"ur 
\glqq offenlokal bag\-azyk\-li\-sche topologische Gruppen\grqq, 
nur f"ur den Schreir"uckzug m"ussen wir uns auf den Fall
mannigfaltiger Gruppen beschr"anken. 
Die Frage der Existenz von Adjungierten zur Restriktion der Gruppenwirkung diskutieren wir im anschlie"senden Abschnitt.
 % Anschlie"send diskutieren wir die Existenz eines Rechtsadjungierten $\op{ind}_H^G$ und eines Linksadjungierten
 % $\op{pro}_H^G$  zu $\op{res}_G^H$
 % und konstruieren derartige Adjungierte insbesondere im Fall $H\As G$ einer Liegruppe
  %mit einer abgeschlossenen Untergruppe.
\end{Bemerkungl}



\begin{Proposition} Gegeben eine offenlokal bagazyklische topologische Gruppe
  $G$ sind auch ihre Milnorkonstruktion ${\op{E}}G$ und deren
  Quotient ${\op{E}}G/G$ offenlokal bagazylisch.\label{olob} 
\end{Proposition}
\begin{proof} Wir haben das in \eref{MiKok}{TG} bereits
  f"ur offenlokal zusammenziehbare topologische Gruppen gezeigt.
  Der Beweis dort st"utzt sich auf Lemma \eref{olzz}{TG}
  "uber zusammenziehbare
  Umgebungen in der Milnortopologie.
  Da nach \ref{zgsaf} jeder zu einem
  bagazyklischen Raum homotopie"aquivalente Raum bagazyklisch ist,
  funktioniert derselbe Beweis auch in dieser Situation und zeigt,
  da"s ein Join offenlokal bagazyklischer R"aume wieder
  offenlokal bagazyklisch ist. Damit k"onnen wir dann den in
  \eref{MiKok}{TG} f"ur den offenlokal  zusammenziehbaren Fall
  gegebenen Beweis "ubernehmen.
\end{proof}

\begin{Lemma}[\textbf{Vertauschen von R"uckzug und internem Hom}]
Gegeben ein Faserb"undel  $f:X\ra Y$ mit offenlokal bagazyklischer
  Faser ist f"ur alle $\mathcal E,\mathcal G\in\op{Der}(\op{Ab}_{/Y})$ der
  nat"urliche Morphismus aus \eref{fuiH}{TSF} ein Isomorphismus\label{OLHo}
  $$f^*(\mathcal E{\Rrightarrow}\mathcal G)\sira(f^*\mathcal E{\Rrightarrow}f^*\mathcal G) $$
\end{Lemma}
\begin{Bemerkungl}
  Hier ist wichtig, da"s der Koeffizientenring sich nicht "andert.
  Andernfalls braucht man mindestens gewisse Endlichkeitsbedingungen an die
  beteiligte Kringerweiterung, vergleiche \eref{fuiRi}{TSF}.
\end{Bemerkungl}
\begin{proof}
 Ich erinnere daran, da"s nach \eref{vRiH}{TSF} offener R"uckzug mit internem Hom vertauscht.  Mit dem Verschwindungskriterium 
  \eref{VersKK}{TSF} k"onnen wir uns auf den Nachweis beschr"anken, da"s
  f"ur $f:X\ra Y$ garbenazyklisch der obige Morphismus einen Isomorphismus
   $f_*f^*(\mathcal E{\Rrightarrow}\mathcal G)\sira f_*(f^*\mathcal E{\Rrightarrow}f^*\mathcal G) $
  induziert. Da jedoch f"ur $f$ garbenazyklisch die Einheit der Adjunktion eine
  Isotransformation $\op{id}\siRa f_*f^*$ ist, reicht es zu zeigen, da"s
  das Diagramm
  $$\xymatrix{f_*f^*(\mathcal F{\Rrightarrow}\mathcal G)\ar[r]& f_*(f^*\mathcal F{\Rrightarrow}f^*\mathcal G)\\
    (\mathcal F{\Rrightarrow}\mathcal G)\ar[u]^\wr\ar[r]^-\sim&
    (\mathcal F{\Rrightarrow}f_*f^*\mathcal G)\ar[u]^\wr}$$
  kommutiert mit der rechten Vertikale aus \eref{ngtR}{TSF}.
  Um das zu sehen, k"onnen wir die Adjunktion anwenden und vor beiden
  Ausdr"ucken der oberen Horizontale das $f_*$ weglassen und stattdessen
  vor beiden Ausdr"ucken der unteren Horizontale ein $f^*$ davorschreiben.
  Dann steht in der linken Vertikale die Identit"at und die Kommutativit"at
  folgt
  aus der Definition der beteiligten Morphismen.
\end{proof}
\begin{Satz}[\textbf{"Aquivarianter Vorschub und internes Hom}]
Gegeben eine offenlokal bagazyklische Gruppe $G$ gilt:\label{aeqiH} 
  \begin{enumerate}
  \item
    F"ur jeden $G$-Raum $X$ ist $\op{Der}_{G{\sacts}}(X)\subset \op{Der}
    (\op{E}\!G\times_{/G} X)$ stabil unter internem Hom $\Rrightarrow$
    und die Schmelzkategorie
    $\op{Der}_{G{\sacts}}(X)$ hat somit f"ur einen beliebigen
    Koeffizientenkring $A$ internes Hom;
  \item
    F"ur jede stetige $G$-"aquivariante Abbildung $f:X\ra Y$
    von $G$-R"aumen bildet der Vorschub $(\op{id}\times_{/G}f)_*$
    die Kategorie  $\op{Der}_{G{\sacts}}(X)$ nach 
    $\op{Der}_{G{\sacts}}(Y)$ ab und liefert mithin einen Rechtsadjungierten
    $f_*$ von $f^*$. Dasselbe gilt f"ur jeden Mophismus in $\op{Topok}$
    ohne Gruppenwechsel aber m"oglicherweise
    einem Wechsel des Koeffizientenkrings. 
  \end{enumerate}
\end{Satz}

\begin{proof}
  Die erste Aussage folgt mit dem eben bewiesenen Lemma zum 
  Vertauschen von R"uckzug und internem Hom \ref{OLHo}
  aus der Erkenntnis \ref{olob}, da"s mit $G$ auch
  $\op{E}\!G$ offenlokal bgazyklisch ist.
  Die zweite Aussage folgt genauso mit gefasertem
  Basiswechsel \ref{DGFBW} f"ur den R"uckzug auf Faserb"undel
  mit offenlokal bagazyklischer  Faser. Wenn wir mit Koeffizienten arbeiten
  und $f$ ein Morphismus von konstant gekringten R"aumen ist,
  macht das keinen Unterschied, da in unserem Argument nur der
  Vorschub mit Kringwechsel verwendet wird und dabei ist der
  Kringwechsel nur eine Restriktion. 
\end{proof}


\begin{Bemerkungl}[\textbf{Vertr"aglichkeit von Vorschub und Gruppenwechsel}] 
  Gegeben ein stetiger Homomorphismus von topologischen Gruppen $\phi: G\ra H$
  und eine stetige $H$-"aquivariante Abbildung $f:X\ra Y$ von $H$-R"aumen
  haben wir
   mit den zur"uckgezogenen Operationen von $G$ auf $X$ und $Y$ in $\op{Topok}$ ein kommutatives Diagramm
  $$\begin{array}{ccc}
    G{\acts}X&\ra&H{\acts}X\\[1mm]
    \da&&\da\\[1mm]
     G{\acts}Y&\ra&H{\acts}Y
   \end{array}$$
Sind $G,H$  offenlokal
bagazyklisch, so besitzen die R"uckz"uge
l"angs der Vertikalen nach \ref{aeqiH} jeweils einen Rechtsadjungierten.
Der allgemeine Basiswechsel \eref{BaWW}{TG} liefert damit 
eine 
  Transformation $\op{res}_H^Gf_*\RA f_*\op{res}_H^G$.
  Ich behaupte, da"s sie eine Isotransformation
  $$\op{res}_H^Gf_*\siRa f_*\op{res}_H^G$$
  ist. Da nach \ref{VdG} unter der Restriktion von Gruppenwirkungen  nur Isomorphismen zu Isomorphismen
  werden, m"ussen wir unsere Behauptung nur f"ur die triviale Gruppe $G=1$ pr"ufen.
  Dazu betrachten wir das Diagramm
  $$\begin{array}{ccccc}
    {\op{E}}1\times X&\ra&{\op{E}}H\times X &\ra&{\op{E}}H\times_{/H} X \\
    \da&&\da&&\da\\
      {\op{E}}1\times Y&\ra&{\op{E}}H\times Y &\ra&{\op{E}}H\times_{/H} Y
  \end{array}$$
  Es gilt zu zeigen, da"s f"ur $\mathcal F\in \op{Der}_{\sacts H}(X)\subset
  \op{Der}({\op{E}}H\times_{/H} X )$ der Basiswechsel zur derivierten Opgarbenfaserung im einh"ullenden Rechteck einen
  Isomorphismus liefert. Im rechten Teilrechteck gilt das schon mal
  nach gefasertem Basiswechsel \ref{DGFBW} f"ur den R"uckzug auf Faserb"undel mit offenlokal bagazyklischer Faser.
  Im  Diagramm
  $$\begin{array}{ccccc}
    {\op{E}}1\times X&\ra&{\op{E}}H\times X &\ra& X \\
    \da&&\da&&\da\\
      {\op{E}}1\times Y&\ra&{\op{E}}H\times Y &\ra& Y
  \end{array}$$
liefert der Basiswechsel zur derivierten Opgarbenfaserung sowohl im einh"ullenden Rechteck als auch im rechten Teilrechteck einen
  Isomorphismus, wieder
  nach gefasertem Basiswechsel \ref{DGFBW}.
  Also induziert er im linken Teilrechteck einen
  Isomorphismus f"ur alle Objekte, die durch R"uckzug von $X$ herkommen.
  Setzen wir diese Erkenntnis oben ein, so folgt  die Behauptung.\label{dBeq} 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Vertr"aglichkeit von internem Hom und Gruppenwechsel}] 
  Gegeben ein stetiger Homomorphismus von offenlokal
  bagazyklischen  Gruppen $G\ra H$
  und ein $H$-Raum $X$ und darauf Objekte $\mathcal E,\mathcal G$ der
  $H$-"aquivarianten derivierten Kategorie
  spezialisiert der in \eref{fuiH}{TSF} f"ur allgemeine Trennfaserungen
  "uber einer banalen Trennkategorie konstruierte Morphismus
  vom R"uckzug von internem Hom zum internen Hom des R"uckzugs
  zu einem Morphismus $\op{res}_H^G(\mathcal E{\Rrightarrow}\mathcal G)\ra  (\op{res}_H^G\mathcal E){\Rrightarrow}(\op{res}_H^G\mathcal G)$.
  Ich behaupte, da"s er stets ein Isomorphismus
  $$\op{res}_H^G(\mathcal E{\Rrightarrow}\mathcal G)\sira  (\op{res}_H^G\mathcal E){\Rrightarrow}(\op{res}_H^G\mathcal G)$$
  ist.  Da nach \ref{VdG} unter Restriktion nur Isomorphismen zu Isomorphismen
  werden, m"ussen wir unsere Behauptung nur f"ur die triviale Gruppe $G=1$ pr"ufen. Das geht analog wie in \ref{dBeq}, nur einfacher.
\end{Bemerkungl}



\begin{Lemma}
  Gegeben $E$ ein offenlokal bagazyklischer Raum und
 eine lesb-Abbildung $f:X\ra Y$\label{RZgl}
    ist die 
    Transformation aus \eref{FleB}{TSF} zum kartesischen Quadrat
    $f\circ \op{pr}_X=\op{pr}_Y\circ  (\op{id}\times f): E\times X\ra Y$
    eine Isotransformation
    $$\op{pr}_X^*f^!\siRa (\op{id}\times f)^!\op{pr}_Y^*$$
    Dasselbe gilt allgemeiner f"ur einen $\op{lesbf}$-Morphismus
    $f:(X,A)\ra (Y,B)$ und  $f\circ \op{pr}_X=\op{pr}_Y\circ
    (\op{id}\times f):( E\times X,A)\ra (Y,B)$.
\end{Lemma}

\begin{proof}
  Nach dem Verschwindungskriterium \eref{VersKV}{TSF} reicht es zu zeigen,
  da"s f"ur $E$  bagazyklisch unsere Transformation
  unter $\op{pr}_{X*}$ eine Isotransformation wird.
  Das folgt jedoch unmittelbar aus lokal eigentlichem Basiswechsel.
\end{proof}
\begin{Lemma}
  Gegeben ein kartesisches Diagramm $fq=pg$ mit
  Faserb"undeln mit offenlokal bagazyklischer Faser  $p,q$ in den
  Horizontalen und lesb-Ab\-bil\-dun\-gen $f,g$ in den Vertikalen\label{RZgld}
    ist die zugeh"orige 
    Transformation aus  \eref{FleB}{TSF} eine Iso\-trans\-for\-ma\-tion
    $$q^*f^!\siRa g^!p^*$$
    Dasselbe gilt mit konstanten Koeffizienten, die sich in den
    Horizontalen nicht "andern, und einem $\op{lesbf}$-Morphismus $f$.
    \end{Lemma}
\begin{proof}
  Der Raum $Y$ besitzt eine "Uberdeckung durch offene Teilmengen, 
  auf denen $p$ und dann auch $q$ ein triviales Faserb"undel ist.
  So k"onnen wir uns auf das vorhergehende Lemma \ref{RZgl} zur"uckziehen. 
\end{proof}

\begin{Satz}[\textbf{"Aquivarianter Schreir"uckzug}]
  Gegeben eine  mannigfaltige Gruppe $G$
  und eine $G$-"aquivariante lesb-Abbildung $f:X\ra Y$ von $G$-R"aumen
  bildet der Schreir"uckzug $(\op{id}\times_{/G}f)^!$
    die Kategorie  $\op{Der}_{G{\sacts}}(Y)$ nach\label{AeERS}  
    $\op{Der}_{G{\sacts}}(X)$ ab und liefert mithin einen Rechtsadjungierten
    $f^!$ von $f_!$.
\end{Satz}
  

\begin{proof} Wir betrachten das kommutative Diagramm 
  \begin{displaymath}
    \xymatrix{{\op{E}}G\times_{/G}X\ar[d]^{\op{id}\times_{/G} f}
      &&{\op{E}}G\times  X\ar[ll]_-{\op{quot}_X}
       \ar[d]^{\op{id}\times f}\ar[r]^-{\op{pr}_X} & X \ar[d]^f\\
 {\op{E}}G\times_{/G}Y &&{\op{E}}G\times  Y\ar[ll]_-{\op{quot}_Y}
       \ar[r]^-{\op{pr}_Y} & Y 
    }
  \end{displaymath}
  Die horizontalen Abbildungen nach links sind $d$-mannigfaltig f"ur
  $d=\op{dim}G$.
  Wir k"onnen die linke Seite als Quotient nach einer topologisch freien
  diagonalen Linksoperation von $G$ auffassen. Jede Wahl einer
  f"ur die Operation von rechts von $G$ auf sich selber
  "aquivarianten Orientierung von $G$
  liefert dann eine Trivialisierung der relativen Orientierungsgarben
  der Abbildungen nach links.  Damit
   liefern unsere Erkenntnisse \ref{glRZ}
  zum   mannigfaltigen R"uckzug
  Isotransformationen $\op{quot}_Y^*\siRa \op{quot}_Y^![-d]$ und 
  $\op{quot}_X^*\siRa \op{quot}_X^![-d]$.
 So folgt
 $\op{quot}_X^*(\op{id}\times_{/G} f)^!\mathcal F\cong (\op{id}\times f)^!\op{quot}_Y^*\mathcal F$ f"ur alle $\mathcal F\in\op{Der}({\op{E}}G\times_{/G}Y)$.
  Aus $\op{quot}_Y^*\mathcal F\cong \op{pr}_Y^*\mathcal G$
  folgt jedoch  mit  Lemma \ref{RZgld} unmittelbar
  \begin{displaymath}
    \op{quot}_X^*(\op{id}\times_{/G} f)^!\mathcal F\cong
  (\op{id}\times f)^!\op{quot}_Y^*\mathcal F \cong (\op{id}\times f)^!\op{pr}_Y^*\mathcal G\cong \op{pr}_X^* f^!\mathcal G
\qedhere  \end{displaymath}
\end{proof}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Vertr"aglichkeit von Schreir"uckzug und Gruppenwechsel}]  
  Gegeben ein stetiger Homomorphismus $\phi:G\ra H$ von
  mannigfaltigen Gruppen und eine lesb-Abbildung $f:X\ra Y$ von $H$-R"aumen 
 % liefert die Restriktion der Koeinheit der Adjunktion
 % $\op{res}_H^Gf_!f^!\RA \op{res}_H^G$
  spezialisiert die Transformation aus \eref{FleB}{TSF} 
   im Fall unserer Trennaustauschsituation "uber  $\op{Topoka}$ 
  %gegebenen Isotransformation $\op{res}_H^Gf_!\siRa f_!\op{res}_H^G$
  %zun"achst $f_!\op{res}_H^Gf^!\RA \op{res}_H^G$ und dann
   zu einer Transformation $(\phi\acts \op{id}_X)^*f^!\RA
   f^!(\phi\acts \op{id}_Y)^*$
  alias $\op{res}_H^Gf^!\RA f^!\op{res}_H^G$.
    Ich behaupte, da"s diese  Transformation eine Isotransformation
  $$\op{res}_H^Gf^!\siRa f^!\op{res}_H^G$$
    ist. Allgemeiner behaupte ich das f"ur
    jeden "aquivarianten lesbf-Morphismus
    $f:(X,A)\ra (Y,B)$. 
  Da nach \ref{VdG} unter der Restriktion von
  Gruppenwirkungen  nur Isomorphismen zu Isomorphismen
  werden, m"ussen wir unsere Behauptung nur
  f"ur die triviale Gruppe $G=1$ pr"ufen.
  Dazu betrachten wir das Diagramm
  $$\begin{array}{ccccc}
    {\op{E}}1\times X&\ra&{\op{E}}H\times X &\ra&{\op{E}}H\times_{/H} X \\
    \da&&\da&&\da\\
      {\op{E}}1\times Y&\ra&{\op{E}}H\times Y &\ra&{\op{E}}H\times_{/H} Y
  \end{array}$$
  Es gilt zu zeigen, da"s f"ur $\mathcal F\in \op{Der}_{\sacts H}(X)\subset
  \op{Der}({\op{E}}H\times_{/H} X )$ die zum einh"ullenden Rechteck geh"orige 
    Transformation aus \eref{FleB}{TSF}   einen
  Isomorphismus liefert. Im rechten Teilrechteck gilt das schon mal
  nach \ref{RZgld}
  f"ur den R"uckzug auf Faserb"undel mit offenlokal bagazyklischer Faser
  und sogar f"ur beliebige $\mathcal F$.
   Im  Diagramm
  $$\begin{array}{ccccc}
    {\op{E}}1\times X&\ra&{\op{E}}H\times X &\ra& X \\
    \da&&\da&&\da\\
      {\op{E}}1\times Y&\ra&{\op{E}}H\times Y &\ra& Y
  \end{array}$$
nun liefert unsere Transformation  aus \eref{FleB}{TSF}  sowohl im einh"ullenden Rechteck als auch im rechten Teilrechteck einen
  Isomorphismus, wieder f"ur beliebige Objekte und nach \ref{RZgld}.
  Also induziert er im linken Teilrechteck einen
  Isomorphismus f"ur alle Objekte, die durch R"uckzug von $Y$ herkommen.
  Setzen wir diese Erkenntnis oben ein, so folgt  die Behauptung.
\end{Bemerkungl}



\begin{Satz}[\textbf{Isomorphismen auf der
      "aquivarianten Kohomologie}]  
    Gegeben eine offenlokal bagazyklische topologische Gruppe $G$
    und eine stetige $G$-"aquivariante Abbildung $f:X\ra Y$,
    die auf der gew"ohnlichen Kohomologie Isomorphismen ${\op{H}}^*Y\sira {\op{H}}^*X$ induziert, induziert
    $f$ auch Isomorphismen auf der "aquivarianten Kohomologie\label{Isoae} 
    $${\op{H}}_G^*Y\sira {\op{H}}_G^*X$$
\end{Satz}

\begin{proof} Die Annahme bedeutet, da"s 
    die Einheit der Adjunktion einen 
    Isomorphismus
    $$\op{fin}_{Y*}f_* f^*\op{fin}_{Y}^*\underline{\op{top}}\sira
    \op{fin}_{Y*} \op{fin}_{Y}^*\underline{\op{top}}$$
    induziert.
    Dann mu"s nach \ref{VdG} analog in $\op{Der}_{G}(\op{top})$ die
    Einheit der Adjunktion einen Isomorphismus induzieren
    und dann auch Isomorphismen zwischen den Leerverschmelzungen
    in die jeweiligen Objekte homologisch verschoben mit $[q]$
    und damit wie gew"unscht
    Isomorphismen ${\op{H}}_G^qY\sira {\op{H}}_G^qX$.
\end{proof}

\subsection{Adjungierter zum R"uckzug der Gruppenwirkung} 
\begin{Satz}[\textbf{Induktion f"ur "aquivariante Garben}] 
  Gegeben ein Morphismus topologischer Gruppen
  $\phi:G\ra H$ 
\index{direktes Bild!"aquivariantes}
mit $H$ offenlokal bagazyklisch besitzt
f"ur jeden  $H$-Raum $X$ 
der R"uckholfunktor 
$\op{res}_H^G=(\phi{\acts} {\op{id}})^*: \op{Der}_{H\sacts}(X)
\ra\op{Der}_{G\sacts}(X)$\label{IndG} 
einen triangulierten Rechtsadjungierten, die \emph{\bf Induktion}\index{Induktion}  
$$\op{ind}_G^H=(\phi{\acts} {\op{id}})_*: \op{Der}_{G\sacts}(X) \ra
\op{Der}_{H\sacts}(X)$$
\end{Satz}

  

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Allgemeiner Vorschub}] 
  Da wir f"ur $H$ offenlokal bagazyklisch bereits in
  \ref{aeqiH} gezeigt haben,
  da"s f"ur jede stetige $H$-"aquivariante
  Abbildung der R"uckzug $({\op{id}}_H{\acts} f)^*$ einen Rechtsadjungierten
  hat, folgt  f"ur jeden Morphismus  $(\phi{\acts} f)$ in $\op{Topok}$,
  bei dem $\phi$ in einer offenlokal
  bagazyklischen Gruppe landet,\label{eaRA}
  da"s $(\phi{\acts} f)^*$ einen triangulierten Rechtsadjungierten
  $(\phi{\acts} f)_*$ besitzt. Dasselbe folgt f"ur unsere erg"anzten Morphismen
  $(1){\acts} f:(1){\acts} X\ra H{\acts} Y$
  und $(\alpha)\acts f:G{\acts} X\ra (1)\acts Y$. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Beispiel}[\textbf{Induktion von der trivialen Gruppe}]
  Sei  $H$ eine offenlokal bagazyklische topologische Gruppe.
  Die Induktion von der trivialen Gruppe oder vielmehr von gar keiner Gruppe
nach $H$
 macht aus einem Komplex  $\mathcal F\in \op{Der}(X)$
 ein Objekt der $H$-"aquivarianten derivierten Kategorie
 $$\op{Ind}^H\mathcal F\pdef ((1)\acts\op{id})_*\mathcal F\in
 \op{Der}_{H\sacts}(X)$$
In diesem Fall 
 spezialisiert die im folgenden gegebene
 Konstruktion zum R"uckzug auf ${\op{E}}H\times X$
  gefolgt vom Vorschub auf ${\op{E}}H\times_{/H} X$ und dem Nachweis, da"s
  der so erhaltene Komplex zu $\op{Der}_{H\sacts}(X)$ geh"ort.
  Ist $H$ diskret und $X$ der einpunktige Raum und $\mathcal F$
  die konstante Garbe $\DZ$, so erhalten wir eine lokal konstante
  abelsche Garbe auf ${\op{E}}H/H$, die unter der "Aquivalenz \eref{lkGM}{TG}
  der Darstellung $\op{Hom}_\DZ(\DZ[H],\DZ)$ entspricht, also wie es
  sich geh"ort der induzierten Darstellung. 
\end{Beispiel}
\begin{Beispiel}[\textbf{Induktion zur trivialen Gruppe}]
  Die Induktion von $G$ zur trivialen Gruppe oder vielmehr zu gar keiner Gruppe 
  $\op{Ind}_{G}=((\alpha_G)\acts\op{id})_*$ 
 nennen wir
 den Funktor der {\bf $G$-Invarianten}.
 Ist etwa $G$ diskret und $X$ der einpunktige Raum,
 so bedeutet die im folgenden gegebene Konstruktion,
 da"s wir eine abelsche Gruppe $M$
 mit einer $G$-Operation als die abelsche Garbe ${\op{E}}G\times_{/G}M$ auf
 ${\op{E}}G/G$ auffassen, wir nennen sie dann $\tilde M\in \op{Der}_{\sacts G}(\op{top})$, und von dieser Garbe
 die derivierten globalen Schnitte nehmen.
 Die gew"ohnlichen globalen Schnitte stimmen "uberein
 mit den globalen Schnitten 
 der konstanten Untergarbe ${\op{E}}G\times_{/G}M^G$
 und wir erhalten so einen Isomorphismus\label{InvI} 
 $$\mathcal H^0((\alpha_G)\acts\op{id})_* \tilde M\sira M^G$$
 zur
 Untergruppe der Invarianten $M^G\subset M$. \nichtfinal{Das mu"s mit \eref{GSK}{TG} verbunden werden, nat"urlich mu"s man zeigen, da"s $\mathcal H^i((\alpha_G\acts\op{id})_* \tilde M)$ gerade die Gruppenkohomologie ${\op{H}}^i(G;M)$ ist.} 
\end{Beispiel}

\begin{proof}[Beweis f"ur $G=1$]
 Wir  betrachten  das
  kommutative Diagramm
$$
\xymatrix{
&\op{E}\!H \times X\ar[r]\ar[dl] & \op{E}\!H \times_{/H} X\\
 X  & \ar[l] \op{E}\!H \times X \times H 
\ar[r]\ar[d]\ar[u] & \op{E}\!H \times X \ar[u]\ar[d]\\
 & \ar[lu]  X \times H \ar[r] & X 
 }
$$
Die Abbildungen nach links sind 
Projektionen auf 
einen Teil der Faktoren.
Die Abbildungen nach rechts sind die
Quotienten nach der jeweiligen diagonalen
$H$-Operation, wobei wir in der Mitte und unten den Quotienten
identifiziert haben mit den Tupeln mit $H$-Komponente $1$.
Die beiden Quadrate sind  kartesisch als Quotienten unter freien Operationen
nach \ref{KarQ}. 
Ist unsere Gruppe $H$ offenlokal bagazyklisch, so nach 
\ref{olob} auch der Milnorraum $\op{E}\!H$ und sein Quotient $\op{E}\!H/H$.
Die Vertikalen in unseren kartesischen Quadraten sind also 
Faserb"undel mit offenlokal
bagazyklischer Faser.
Wir k"onnen mithin den gefaserten Basiswechsel \ref{DGFBW} 
anwenden und damit folgt sofort,
da"s jeder Komplex $\cal{F} \in \op{Der} (X)$
unter Zur"uckholen nach $\op{E}\!H\times X$ und dann direktes Bild unter der 
oberen Horizontale nehmen 
in $\op{Der}_{\sacts H} (X) \subset
\op{Der} (\op{E}\!H \times_{/H} X)$ landet.
Das ist im wesentlichen das Argument, die restlichen Feinheiten
sind einfacher f"ur allgemeines $G$ auszuschreiben.
\end{proof}
\begin{proof}
 Der gew"ohnliche Vorschub unter
  ${\op{E}}G\times_{/G}X\ra {\op{E}}H\times_{/H}X$ wird,
  anders als bei den bis hierher betrachteten
  Funktoren zwischen "aquivarianten derivierten Kategorien, im allgemeinen
  keineswegs Objekte aus $\op{Der}_{G\sacts}(X)$ zu Objekten aus
  $\op{Der}_{H\sacts}(X)$ machen. Der Adjungierte der
  Einschr"ankung eines Funktors zu
  einem Funktor zwischen vollen Unterkategorien ist ja auch im
  Allgemeinen nicht
  die Einschr"ankung des Adjungierten.
  Wir betrachten stattdessen das Diagramm
  $${\op{E}}G\times_{/G}X\stackrel{r}{\leftarrow} ({\op{E}}G\times {\op{E}}H\times X)/G\stackrel{\pi}{\ra} {\op{E}}H\times_{/H}X$$
  und wissen nach der Unabh"angigkeit von der Wahl der Aufl"osung
  \ref{UWA}, da"s der R"uckzug l"angs des linken Pfeils eine
  "Aquivalenz $\op{Der}_{G\sacts}(X)\sirra
  \op{Der}(G\acts P\kP X)$ induziert
  f"ur $P\pdef {\op{E}}G\times {\op{E}}H\times X$. Im folgenden zeigen
  wir zus"atzlich, da"s der Vorschub unter $\pi: P/G\ra {\op{E}}H\times_{/H} X$
  die Unterkategorie $\op{Der}(G\acts P\kP X)\subset \op{Der}(P/G)$ in die
  Unterkategorie
  $\op{Der}_{H\sacts}(X)\subset \op{Der}( {\op{E}}H\times_{/H} X)$ abbildet.
  Zusammen zeigt das die behauptete Existenz des Adjungierten.
  Wir zeigen sogar allgemeiner, da"s f"ur 
  $\mathcal F\in \op{Der}({\op{E}}G\times_{/G}X)$ beliebig gilt 
  $\pi_* r^* \mathcal F\in \op{Der}_{H\sacts}(X)\subset \op{Der}( {\op{E}}H\times_{/H} X)$. Dazu  betrachten wir das
  kommutative Diagramm
$$
\xymatrix{
& \op{E}\!G \times \op{E}\!H \times X\ar[r]\ar[dl] & \op{E}\!H \times X\\
\op{E}\!G\times X  & \ar[l]\op{E}\!G \times \op{E}\!H \times X \times H 
\ar[r]\ar[d]\ar[u] & \op{E}\!H \times X \times H\ar[u]\ar[d]\\
 & \ar[lu] \op{E}\!G \times X \times H \ar[r] & X \times H
 }
 $$
Darin sind s"amtliche Abbildungen als Projektionen auf 
einen Teil der Faktoren zu verstehen.
Die beiden Quadrate sind insbesondere kartesisch. 
Ich k"urze wie bisher $P\pdef \op{E}\!G \times \op{E}\!H \times X$ ab.
Dies $P$ ist mit der Operation von $G$ auf allen drei Faktoren 
und der Projektion auf $X$ eine %universell azyklische
bagazyklische Aufl"osung von $X$ als 
$G$-Raum.
Bilden wir f"ur die 
Operation von $H$ auf allen Faktoren der jeweiligen Produkte
in der rechten Spalte den 
Quotienten nach der Operation von $H$ auf 
allen drei R"aumen und auf dem Rest des Diagramms
den Quotienten nach der Operation von $G$ auf allen Faktoren, 
so entsteht wieder ein kommutatives Diagramm.
Nach demselben Argument wie in \ref{frQK} sind
auch darin beide Quadrate kartesisch. 
% Wir behaupten, da"s auch darin beide Quadrate kartesisch sind. 
% Um das zu sehen bemerken wir zun"achst, da"s
% ein Diagramm von topologischen R"aumen
% $$
% \xymatrix{
% W \ar[r]\ar[d] & Z \ar[d]\\
% Y \ar[r] & X
% }
% $$
% mit $q:W\ra Y$ 
% kartesisch ist genau dann, wenn f"ur jede offene Teilmenge $U\co Y$ das
% Diagramm
% $$
% \xymatrix{
% q^{-1} U \ar[r]\ar[d] & Z \ar[d]\\
% U \ar[r] & X
% }
% $$
% kartesisch ist.
% Wir d"urfen also $\op{E}\!G$ und $\op{E}\!H$ "uberall in unseren Quadraten ersetzen
% durch $E_{G} \times G$ und $E_{H} \times H$ f"ur geeignete topologische R"aume
% $E_{G}$ und $E_{H}$, auf denen nun nichts mehr operiert, ausgeschrieben
% $$
% \xymatrix{
%  E_{G} \times G \times E_{H} \times H \times X\ar[r] & E_{H} \times H \times X\\
%  E_{G} \times G \times E_{H} \times H \times X \times H 
% \ar[r]\ar[d]\ar[u] & E_{H} \times H \times X \times H\ar[u]\ar[d]\\
%  E_{G} \times G \times X \times H \ar[r] & X \times H
%  }
 % $$
% Um zu zeigen, da"s das obere Quadrat kartesisch bleibt, wenn wir
% links durch $G$ teilen und rechts durch $H$, identifizieren wir
% die Bahnenr"aume mit den Teilr"aumen, bei denen
% im jeweils ersten Vorkommen von $G$ beziehungsweise von $H$ das
% neutrale Element steht, und erhalten ein Diagramm der Gestalt
% $$
% \xymatrix{
%  E_{G}  \times E_{H} \times H \times X\ar[r] & E_{H}  \times X\\
%  E_{G}   \times E_{H} \times H  \times X \times H 
% \ar[r]\ar[u] & E_{H}  \times X \times H\ar[u]
%  }
%  $$
% mit den offensichtlichen Vertikalen und
% $(a,b,h_1,x)\mapsto (h_1^{-1}b,h_1^{-1}x)$ in der oberen Horizontale und
% $(a,b,h_1,x,h_2)\mapsto (h_1^{-1}b,h_1^{-1}x,h_1^{-1}h_2)$
% in der unteren Horizontale. Es ist kartesisch, da es durch
% Vorschalten der Hom"oomorphismen $(a,b,h_1,x)\mapsto (a,h_1b,h_1, h_1x)$
% beziehungsweise $(a,b,h_1,x,h_2)\mapsto (a,h_1b,h_1x,h_1,h_1,h_2)$ 
% bei unver"anderter linker Vertikale zu einem
% offensichtlich kartesischen Diagramm wird.
% Um zu zeigen, da"s das untere Quadrat kartesisch bleibt, wenn wir
% links durch $G$ teilen und rechts durch $H$, identifizieren wir
% die Bahnenr"aume mit den Teilr"aumen, bei denen
% im jeweils ersten Vorkommen von $G$ beziehungsweise zweiten Vorkommen von
% $H$ das
% neutrale Element steht, und erhalten ein Diagramm der Gestalt
% $$
% \xymatrix{
%  E_{G}  \times E_{H} \times H \times X  \times H
% \ar[r]\ar[d] & E_{H} \times H \times X\ar[d]\\
%  E_{G}  \times X \times H \ar[r] & X 
%  }
%  $$
% mit den offensichtlichen Vertikalen und
% $(a,b,h_1,x,h_2)\mapsto
% (h_2^{-1}b,h_2^{-1}h_1,h_2^{-1}x)$ in der oberen Horizontale und
% $(a,x,h_2)\mapsto (h_2^{-1}x)$
% in der unteren Horizontale. Da"s das kartesisch ist, zeigt man genauso.
Wir erhalten so insgesamt ein Diagramm
 $$
 \xymatrix{
 &P/G \ar[dl]\ar[r] & \op{E}\!H \times_{/H} X\\
   \op{E}\!G \times_{/G} X &B\ar[l]\ar[u]\ar[d] \ar[r]
   & \op{E}\!H \times X \ar[u]\ar[d]\\
 & C \ar[ul]\ar[r] &X
}$$
mit kartesischen Quadraten, wobei wir in der Mitte rechts
den Hom"oomorphismus $\op{E}\!H \times X \sira (\op{E}\!H \times X \times H)/H$
gegeben durch $(a,x)\mapsto H(a,x,1)$ verwenden und ebenso
unten rechts den Hom"oomorphismus $ X \sira ( X \times H)/H$
gegeben durch $x\mapsto H(x,1)$.
Ist unsere Gruppe $H$ offenlokal bagazyklisch, so nach 
\ref{olob} auch der Milnorraum $\op{E}\!H$ und dessen Quotient $\op{E}\!H/H$.
Die Vertikalen in unseren kartesischen Quadraten sind also 
Faserb"undel mit offenlokal
zusammenziehbarer Faser.
Wir k"onnen mithin den garbenguten Basiswechsel \ref{DGFBW} 
anwenden und damit folgt sofort,
da"s jeder Komplex $\cal{F} \in \op{Der} (\op{E}\!G\times_{/G} X)$
unter Zur"uckholen nach $P/G$ und dann direktes Bild unter der 
oberen Horizontale nehmen 
in $\op{Der}_{\sacts H} (X) \subset
\op{Der} (\op{E}\!H \times_{/H} X)$ landet.
\end{proof}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Garbenguter R"uckzug und Induktion}]
  Sei $\op{id}\acts f: H\acts X\ra H\acts Y$ gegeben mit
  $H$ offenlokal bagazyklisch und sei $f:X\ra Y$ garbengut. Sei weiter
  $\phi:G\ra H$ ein stetiger Gruppenhomomorphismus. So ist der Basiswechsel
  eine Isotransformation
  $(\phi\acts{\op{id}_X})_*({\op{id}_G}\acts f)^*\siRa ({\op{id}_H}\acts f)^*
  (\phi\acts{\op{id}_Y})_*$ und salopp geschrieben\label{gaRU} 
  $$\op{ind}_G^H f^*= f^*\op{ind}_G^H$$
  In der Tat folgt das aus garbengutem Basiswechsel angewandt auf das
  kommutative Diagramm
  $$\xymatrix{{\op{E}}G\times_{/G}X\ar[d]& ({\op{E}}G\times {\op{E}}H\times X)/G
    \ar[l]_-r\ar[r]^-\pi\ar[d]& {\op{E}}H\times_{/H}X\ar[d]\\
{\op{E}}G\times_{/G}Y& ({\op{E}}G\times {\op{E}}H\times Y)/G
    \ar[l]_-r\ar[r]^-\pi& {\op{E}}H\times_{/H}Y
  }$$
  zusammen mit der ebenso salopp geschriebenen
  Beschreibung $\op{ind}_G^H=\pi_*r^*$ aus dem vorhergehenden
  Beweis. 
\end{Bemerkungl}






\nichtfinal{
  \begin{Bemerkungl}
 (Ich denke, das folgende  ist Quatsch. Ich denke, das Problem k"onnte
  formal sein, da"s die Quadrate rechts nicht kartesisch sind.) Sei  $G\subset H$ eine Untergruppe,
  die auf $H$ topologisch frei operiert, und sei $H$ offenlokal bagazyklisch.
  In diesem Fall k"onnen wir
  einen Rechtsadjungierten des R"uckzugs $\op{res}_H^G$
  direkter erhalten. Dazu betrachten wir das kommutative Diagramm
  $$\xymatrix{{\op{E}}H\times_{/G}X\ar@{=}[r]&{\op{E}}H\times_{/G}X\ar[r]&{\op{E}}H\times_{/H}X\\
    {\op{E}}H\times X\ar[u]\ar[d]&({\op{E}}H\times X\times H)/G\ar[r]\ar[l]\ar[u]\ar[d]&{\op{E}}H\times X\ar[u]\ar[d]\\
   X&(X\times H)/G\ar[r]\ar[l]&X}
  $$
  Die Abbildungen in der oberen Horizontale sind die offensichtlichen.
  Die Abbildungen in den anderen Horizontalen nach rechts und links sind
  dieselben und zwar $(e,x,h)\mapsto (h^{-1}e,h^{-1}x)$ beziehungsweise
  $(x,h)\mapsto h^{-1}x$ und genauer die so auf den $G$-Bahnen
  f"ur die jeweilige
  diagonale $G$-Operation gegebenen Abbildungen.
  \nichtfinal{Hier ist der Wurm drin. Schon bei $G=1$ kann es nicht
    funktionieren in der unteren Horizontale.} Die unteren
  Vertikalen sind induziert von den offensichtlichen Projektionen.
  Bei den oberen Vertikalen nehmen wir rechts und
  links die Quotientenabbildungen, in der Mitte jedoch die von
  $(e,x,h)\mapsto (h^{-1}e,h^{-1}x)$ induzierte Abbildung.
  Dann sind die rechten Quadrate
  kartesisch und ihre Vertikalen sind Faserb"undel mit
  offenlokal bagazyklischer Faser. 
  Gegeben $\mathcal F\in \op{Der}(G\acts( {\op{E}}H\times X)\kP X)$ zeigt
  gefaserter Basiswechsel \ref{DGFBW} dann
  $\pi_*\mathcal F\in \op{Der}(H\acts( {\op{E}}H\times X)\kP X)$
  f"ur $\pi: {\op{E}}H\times_{/G} X \ra {\op{E}}H\times_{/H} X$. A forteriori
  mu"s das dann der Rechtsadjungierte zu $\pi^*$ sein und mit der
  Unabh"angigkeit von der Wahl der Aufl"osung \ref{UWA} folgt die
  Behauptung. In diesem Fall sehen wir zus"atzlich recht explizit
  $$\op{res}_H\op{ind}_G^H\mathcal F\cong p_*p^* \op{res}_G\mathcal F$$
  f"ur $p:(X\times H)/G\ra X$ gegeben durch $(x,h)\mapsto h^{-1}x$. Andererseits k"onnen wir das auch als garbenguten Basiswechsel im Sinne von \ref{gaRU}
  verstehen, angewandt im Diagramm
  $$\xymatrix{(X\times H)/G\ar[d]&G\acts (X\times H)\ar[d]\ar[l]\ar[r]&G\acts X\ar[d]\\
X& H\acts (X\times H)\ar[r]\ar[l]&H\acts X }
  $$
  mit Projektionen nach rechts und $(x,h)\mapsto h^{-1}x$ den Abbildungen
  zur unteren linken Ecke. Dann liefern die R"uckz"uge von links in die
  Mitte "Aquivalenzen auf den jeweiligen derivierten Kategorien 
\end{Bemerkungl}}
\begin{Bemerkunge}[\textbf{Spektralsequenz der Kohomologie auf freien Quotienten}] 
Operiert eine topologische Gruppe $G$ auf einem topologischen Raum $X$,
so 
k"onnen wir das Diagramm von R"aumen mit oder ohne  Wirkung
$$
\xymatrix{
G{\acts} X\ar[rr]^-{\op{id}\sacts \pi}\ar[drr]_-{\op{id}\sacts c}
&& G{\acts} (X/G)\ar[rr]^-{(\alpha)\sacts\op{id}}\ar[d]^-{\op{id}\sacts c}&&
 X/G\ar[d]^-{ c}\\
 && G{\acts} \op{top}\ar[rr]^-{(\alpha)\sacts\op{id}}&&
 \op{top}}
 $$ betrachten. Ist die Operation topologisch frei,
so induziert das direkte Bild unter der Verkn"upfung in der oberen
Horizontale als Adjungierter der Quotienten\-"aquivalenz \ref{EwTn}
eine "Aquivalenz von %gegen die Pfeile beschr"ankten, scheint "uberfl"ussig
derivierten Kategorien und ist exakt f"ur die
  offensichtlichen Abschneidestrukturen.
  Bezeichnen wir den Effekt dieser "Aquivalenz
  auf einer "aquivarianten abelschen Garbe
  mit $\mathcal F\mapsto \tilde{\mathcal F}$,
  so ergibt sich f"ur diskretes $G$ aus dem Isomorphismus
  $((\alpha)\acts{\op{id}})_*({\op{id}}\acts c)_*\mathcal F\sira c_*\tilde{\mathcal F}$ eine konvergierende Spektralsequenz 
$${\op{H}}^p(G;{\op{H}}^q(X;\mathcal F))\RA{\op{H}}^n(X/G;\tilde{\mathcal F})$$
Analoges gilt f"ur indiskretes $G$, wenn wir die Gruppenkohomologie
entsprechend interpretieren.
Das zeigt, wie schlecht die Notation f"ur Gruppenkohomologie ist.
Ich mu"s einmal testen, 
ob ${\op{H}}^p(/G;M)$ eine bessere Notation sein k"onnte.
\end{Bemerkunge}


\subsection{Vernachl"assigen zusammenziehbarer Anteile}
  
 \begin{Satz}[\textbf{Operationen zusammenziehbarer Gruppen}]
   Operiert eine  bag\-azyk\-li\-sche
   topologische Gruppe $N$
   auf einem
    topologischen Raum $X$, so ist das Vergessen der
    Gruppenoperation ein volltreuer Funktor und induziert
eine "Aquivalenz\label{OzG} 
    $$\op{res}_N: \op{Der}_{N{\sacts}} (X)
    \sirra\{\mathcal F\in \op{Der} (X)\mid  a^{*} {\cal{F}} \cong\op{pr}^{*} {\cal{F}}\}$$ f"ur $a,\op{pr} : N\times  X \ra X$ die Operation  beziehungsweise 
Projektion.
 \end{Satz}
 \begin{proof}
   Wir erhalten in $\op{Topoka}$ ein kommutatives Diagramm 
   $$\xymatrix{1\acts X\kP X\ar[r]\ar[d]& N\acts (N\times X)\kP X\ar[d]\\
     1\acts( {\op{E}}1\times X)\kP X\ar[r]& N\acts( {\op{E}}N\times X)\kP  X}$$
   aus bagazyklischen Aufl"osungen von $1\acts X$ beziehungsweise $N\acts X$,
   in den Vertikalen mit den ausgezeichneten Punkten von
   ${\op{E}}1$ und ${\op{E}}N$.
   Die R"uckz"uge in den Vertikalen sind "Aquivalenzen auf den jeweiligen
   "aquivarianten derivierten Kategorien nach der
   Unabh"angigkeit von der bagazyklischen Aufl"osung \ref{UWA}.
   Der R"uckzug l"angs der oberen Horizontale ist quasi per definitionem
   volltreu mit dem behaupteten
   wesentlichen Bild. Dasselbe folgt f"ur den R"uckzug l"angs der Diagonale.  
 \end{proof}
\begin{Proposition}[\textbf{Volltreues Einschr"anken}]
  Seien $H$ eine topologische Gruppe und $G \subset H$ eine 
Untergruppe, die auf $H$ 
topologisch frei operiert.\label{vtEj}
 Ist $H/G$ bagazyklisch, 
so ist f"ur jeden $H$-Raum
$X$ die Restriktion ein volltreuer Funktor
$$ \op{Der}_{H{\sacts}} (X) \vra \op{Der}_{G{\sacts}} (X)$$
\end{Proposition}
\begin{Bemerkungl}
  Den Fall $G=1$ haben wir bereits in \ref{OzG} behandelt.
  Ich wundere mich, da"s die analoge Aussage in
  \ref{vtEE} so viel schw"achere Voraussetzungen braucht.
Ich w"u"ste zum Beispiel gerne, ob das  Einschr"anken 
unter surjektiven Gruppenhomomorphismen volltreu ist,
etwa f"ur die Identit"at auf der Kreislinie, einmal mit der diskreten
und einmal mit der "ublichen Topologie versehen.
\end{Bemerkungl}


\begin{proof}[Beweis]
Die  Projektion $\op{E}\!H\times_{/G} X \ra \op{E}\!H \times_{/H} X$ 
ist eine Faserung mit Faser
$G/H$ und damit nach \ref{AZFcn}  garbenazyklisch. 
Das Zur"uckholen darunter liefert mithin einen volltreuen Funktor 
$\op{Der}(\op{E}\!H \times_{/H} X)\vra\op{Der}(\op{E}\!H \times_{/G} X)
$
und a forteriori auch  einen volltreuen Funktor 
$$\op{Der}_{H{\sacts}}( X)\vra\op{Der}_{G{\sacts}}(G\acts (\op{E}\!H \times X)\kP X)
$$
Andererseits ist nach  \ref{UWA} der R"uckzug zum Morphismus
$\op{E}\!G \times X\ra \op{E}\!H \times X$ in $\op{Topoka}$  eine
"Aquivalenz $\op{Der}(G\acts (\op{E}\!H \times X)\kP X)\sirra
\op{Der}(G\acts (\op{E}\!G \times X)\kP X)$.
Die Behauptung
folgt.
\end{proof}

 \begin{Satz}[\textbf{Irrelevante Operationen}]
    Seien $G$ eine topologische Gruppe und $X$ ein $G$-Raum und
    $N\subset G$ ein bagazyklischer
    Normalteiler, der trivial auf $X$ und topologisch frei
    auf  $G$ operiert. So ist der R"uckzug
    eine "Aquivalenz\label{QzGk} 
    $$\op{Der}_{( G/N){\sacts}} ( X)
    \sirra\op{Der}_{G{\sacts}} (X)$$
 \end{Satz}   

\begin{proof}
  Jede bagazyklische $G$-Aufl"osung $P\ra X$ k"onnen wir faktorisieren als
  $P\ra  P/N \ra X$. Die Verkn"upfung ist bagazyklisch und
  die erste Abbildung desgleichen, also ist nach \ref{AZFcn}
  auch die zweite Abbildung
  bagazyklisch und somit eine bagazyklische $( G/N)$-Aufl"osung
  von $X$.  Wir  betrachten nun  das 
 kommutative Diagramm
     \begin{displaymath}
    \xymatrix{P/G\ar[d]^\wr &P\ar[l]
       \ar[d] \ar[r] & X \ar[d]\\
  ( P/N)/(G/N) &   P/N  \ar[l]\ar[r] &  X
    }
     \end{displaymath}
     Da die mittlere Vertikale garbenazyklisch ist, m"ussen zwei Objekte unten,
     deren R"uckz"uge oben isomorph sind, bereits unten isomorph gewesen sein.
     Der R"uckzug induziert also eine "Aquivalenz
     $$\op{Der}( (G/N)\acts (P/N)\kP X)
     \sirra\op{Der}( G\acts P\kP X)$$
     Mit unseren Erkenntnissen zur Unabh"angigkeit von der Aufl"osung \ref{UWA} folgt
     die Behauptung. 
\end{proof}


 \begin{Korollar}[\textbf{Quotienten nach zusammenziehbaren Gruppen}]
    Gegeben $G$ eine topologische Gruppe und $X$ ein $G$-Raum und
    $N\subset G$ ein  bagazyklischer
    Normalteiler, der topologisch frei auf $X$ und $G$ operiert,
     ist der R"uckzug eine "Aquivalenz
    $$\op{Der}_{G{\sacts}} ( X/N)
    \sirra\op{Der}_{G{\sacts}} (X)$$
 \end{Korollar}  
 \begin{proof} Die Verkn"upfung von R"uckz"ugen
     $$\op{Der}_{(G/N){\sacts}} ( X/N)
    \sirra\op{Der}_{G{\sacts}} ( X/N)
    \ra\op{Der}_{G{\sacts}} (X)$$
    ist eine  verallgemeinerte Quotienten"aquivalenz nach \ref{WeTN}  
    und der erste unserer Funktoren ist eine "Aquivalenz
    nach dem Satz "uber irrelevante Operationen
    \ref{QzGk}. Das Korollar folgt. 
 \end{proof}














 
   



 \subsection{Schreivorschub mit Gruppenwechsel}


 

 \begin{Lemma}[\textbf{Vorarbeiten zum Schreivorschub mit Gruppenwechsel}]
   Seien $G\subset H$ topologische Gruppen derart,
   da"s $G$ topologisch frei auf $H$ operiert und da"s $H/G$ ein $\op{lesb}$-Raum ist.
   So ist
   ${\op{E}}H\times_{/G}X\ra {\op{E}}H\times_{/H}X$ lesb und der zugeh"orige Schreivorschub
   schickt  $\op{Der}(G\acts ({\op{E}}H\times X)\kP X)$  nach $\op{Der}_{\sacts H}(X)$.
    \end{Lemma}
 \begin{proof}
   Seien zun"achst allgemeiner $G\subset H$ topologische Gruppen derart,
   da"s $G$ topologisch frei auf $H$ operiert.
   Wir finden also $W\subset U\co H$ mit $U\neq\emptyset$ derart,
   da"s die Multiplikation einen Hom"oomorphismus
   $G\times W\sira U$ induziert. Wir finden dann auch eine "Uberdeckung von
   $H$ durch derartige Teilmengen $U$.  
   Sicher operiert $G$ dann auch topologisch frei auf ${\op{E}}H$.
   Sei nun $X$ ein $H$-Raum. Wir betrachten das kommutative Diagramm
   \begin{displaymath}
    \xymatrix{ &{\op{E}}H\times X\ar[ldd]\ar[r]&X\\
      &W\times {\op{E}}H\times X\ar[ld]\ar[u]_{s_2}\ar[d]^{u_2}\ar[r]
      &W\times X\ar[u]_{s_3}
      \ar[d]^{u_3}\\
    G\backslash ({\op{E}}H\times X)\ar[d]^{a_1} &G\backslash (H\times {\op{E}}H\times X)\ar[l]
       \ar[d]^{a_2}\ar[r] & G\backslash (H\times X) \ar[d]^{a_3}\\
  H\backslash ({\op{E}}H\times X) &H\backslash (H\times {\op{E}}H\times X)\ar[l]
  \ar[r] & H\backslash (H\times X)\\
  H\backslash ({\op{E}}H\times X)\ar@{=}[u] & {\op{E}}H\times X\ar[l]\ar[u]^\wr
  \ar[r] & X\ar[u]^\wr
    }
   \end{displaymath}
   Alle Quotienten sind darin in Bezug auf die jeweiligen diagonalen
   Operationen zu verstehen.
   Alle Abbildungen darin sind die offensichtlichen mit der einzigen Ausnahme
   der Vertikalen ganz unten  in der Mitte und rechts. An diesen Stellen
   nehmen
   wir die Abbildungen, die vorne $1\in H$
   erg"anzen und dann die Bahn nehmen, in Formeln $(e,x)\mapsto H(1,e,x)$ und
   $x\mapsto H(1,x)$. 
   Alle Rechtecke unseres Diagramms sind kartesisch. Nehmen wir nun zus"atzlich
   an, da"s $H/G$ ein $\op{lesb}$-Raum ist, so sind alle
   drei Vertikalen $a_i$ in der zweiten Reihe von unten
   $\op{lesb}$-Abbildungen.
   Das Lemma behauptet, da"s dann f"ur
   $\mathcal F\in \op{Der}(G\acts ({\op{E}}H\times X)\kP X)$ gilt
   $a_{1!}\mathcal F\in \op{Der}(H\acts({\op{E}}H\times X)\kP X)$.
   Alle Abbildungen nach
   links notieren wir $\op{quot}$ und alle
   Abbildungen nach rechts $\op{pr}$ und
   nummerieren sie durch von oben nach unten. Es gilt zu zeigen,
   da"s es $\mathcal G_3\in  \op{Der}(X)$ gibt mit
   $\op{quot}_5^*a_{1!}\mathcal F\cong \op{pr}_5^*\mathcal G_3$.
   Es reicht zu zeigen, da"s es
   $\mathcal G_2\in  \op{Der}(G\backslash(H\times X))$
   gibt mit $\op{quot}_3^*\mathcal F\cong \op{pr}_3^*\mathcal G_2$,
   denn daraus folgt
   $a_{2!}\op{quot}_3^*\mathcal F\cong a_{2!}\op{pr}_3^*\mathcal G_2$
   und mit Basiswechsel
   $\op{quot}_4^*a_{1!}\mathcal F\cong \op{pr}_4^*a_{3!}\mathcal G_2$.
   Nun sind alle Horizontalen nach rechts in unserem Diagramm
   gar\-ben\-azyk\-lisch. Um zu zeigen, da"s $\op{quot}_3^*\mathcal F$ durch R"uckzug
   von rechts herkommt, reicht es nach \ref{kh} 
   also, das lokal zu zeigen. In Formeln reicht es
   zu zeigen, da"s es $\mathcal G_1\in  \op{Der}(W\times X)$ gibt
   mit $u_2^*\op{quot}_3^*\mathcal F\cong \op{pr}_2^*\mathcal G_1$ und das f"ur
   soviele Tripel 
   $W\subset U\co H$ von Daten wie oben, da"s die zugeh"origen $U$ ganz
   $H$ "uberdecken. Nach Annahme gibt es aber  $\mathcal G\in  \op{Der}( X)$
   mit $\op{quot}_1^*\mathcal F\cong \op{pr}_1^*\mathcal G$ und dann haben wir
   nat"urlich auch \begin{displaymath}
     u_2^*\op{quot}_3^*\mathcal F\cong s_2^*\op{quot}_1^*\mathcal F
   \cong  s_2^*\op{pr}_1^*\mathcal G \cong  \op{pr}_2^*s_3^*\mathcal G
  \qedhere \end{displaymath}
 \end{proof}


\nichtfinal{ Das soll dann der Funktor
   $$(\iota{\acts}{\op{id}})_!: \op{Der}_{G{\sacts}}(X)\ra
   \op{Der}_{H{\sacts}}(X)$$
   werden, der in \cite{BeLu} 3.7.1 als $\op{Ind}_!$
   notiert wird und in \cite{BeLu} 8.2.3  im Fall diskreter Gruppen als
   $\op{Ind}_G^H$. }
 
 \nichtfinal{\begin{Bemerkungl}Das folgende ist kompliziert. Ich sollte besser
   die "aquivariante derivierte Kategorie dahingehend
   umdefinieren, da"s die Objekte
   von $\op{Der}_{\acts G}(X)$ kartesische Schnitte in der Kategorienfaserung
   "uber der Kategorie der bagazyklischen topologisch freien $G$-Aufl"osungen
   $E\ra \op{top}$ des Einpunktraums sind mit Fasern 
   $\op{Der}_{\acts G}(X;E)\subset \op{Der}(E\times_{/G}X)$. Hier mag $X$ ein
   konstant gekringter Raum sein. Dann sind Schreimorphismen "uber
   Schreimorphismen der Basis gut zu definieren, wie im folgenden
   ausgef"uhrt wird, und was wir bereits haben, geht nicht kaputt
   und wir erhalten eine verflochtene Trennaustauschsituation.
 \end{Bemerkungl}} 
   
    
 \begin{Definition} Wir nennen einen Morphismus
   $\alpha\acts a: G\acts X\ra H\acts Y$ in $\op{Topok}$ einen
   {\bf $\op{lesbf}$-Morphismus}, wenn\label{ScTk} 
    $\alpha:G\ra  H$ eine Einbettung topologischer Gruppen ist 
   derart, da"s $H$ topologisch frei ist als $G$-Raum und
   wenn zus"atzlich die von den Operationen induzierte
   Abbildung $a:H\times_{/G} X\ra Y$ ein
   $\op{lesbf}$-Morphismus ist. Das multiplikative System der
   lesbf-Morphismen in $\op{Topok}$ notieren wir
   $$\op{Topok}^{\op{lesbf}}$$
   Die lesbf-Morphismen, f"ur die $a:H\times_{/G} X\ra Y$ eigentlich
   ist, nennen wir die 
   {\bf $\op{esbf}$-Morphismen} von $\op{Topok}$.
 \end{Definition}
\begin{Beispiel} Gegeben topologische Gruppen $G\subset H$ derart, da"s
  $G$ topologisch frei auf $H$ operiert, ist
  der offensichtliche Morphismus $$(G\acts X) \ra (H\acts (H\times_{/G} X))$$
  stets "aquivariant eigentlich alias esbf. 
\end{Beispiel}
 \begin{Bemerkungl} 
Gegeben ein lesbf-Morphismus 
$\alpha\acts a: G\acts X\ra H\acts Y$ in $\op{Topok}$
und ein topologisch freier $H$-Raum $E$ ist  $E\times_{/G} X\ra E\times_{/H} Y$
ein lesbf-Morphismus  von topologischen R"aumen. Dasselbe gilt f"ur esbf
statt lesbf. In der Tat ist unter den gegebenen Annahmen
die offensichtliche Abbildung ein Hom"oomorphismus
$$E\times_{/H}(H\times_{/G}X)\sira E\times_{/G}X$$
und auf die Abbildung $E\times(H\times_{/G}X)\ra E\times Y$ k"onnen wir
Korollar \ref{KarLB} "uber freie Quotienten und Lokalit"at in der Basis
anwenden auf unsere Eigenschaften lesbf und esbf. 
 \end{Bemerkungl}
 


 
 \begin{Bemerkungl}  Gegeben $\alpha\acts a: G\acts X\ra H\acts Y$ ein
   $\op{lesbf}$-Morphismus in $\op{Topok}$ und 
   $\mathcal F\in \op{Der}_{\sacts G}(X)$ sowie 
  $\mathcal G\in \op{Der}_{\sacts H}(Y)$
  erkl"aren wir einen
  {\bf Schreimorphismus $\varphi$ "uber $\alpha\acts a$}\label{aAs}
  oder kurz {\bf "aquivarianten Schreimorphismus} als
  eine Isomorphieklasse von Diagrammen  
  $$\xymatrix{{\op{E}}H\times_{/G}X\ar[d]&{\op{E}}G\times_{/G}X\ar[l]&
    &\tilde{\mathcal F}
    \ar@{-->}[d]^{\tilde\varphi}&\mathcal F\ar@{..>}[l]_-{\tau}\\
    {\op{E}}H\times_{/H}Y&&
    &\mathcal G&}$$ 
  mit $\tilde {\mathcal  F}\in \op{Der}(G\acts ({\op{E}}H\times X)\kP X)\subset
  \op{Der}({\op{E}}H\times_{/G} X) $
  und $\tau$ kartesisch  und
  $\tilde{\varphi}$ ein Schreimorphismus.
  Wir notieren unseren Morphismus auch $\varphi=[\tilde\varphi,\tau]$.
  Im "ubrigen gibt es nach der Unabh"angigkeit von der Wahl der
  Aufl"osung \ref{UWA} zwischen je zwei derartigen Diagrammen
  h"ochstens einen Isomorphismus, weil ja das Paar $(\tilde F,\tau)$ eindeutig
  bestimmt ist bis auf eindeutigen Isomorphismus. 
 \end{Bemerkungl}


 \begin{Bemerkungl}[\textbf{Verkn"upfung "aquivarianter Schreimorphismen}]
   Seien 
   $\alpha\acts a: G\acts X\ra H\acts Y$  und
   $\beta\acts b: H\acts Y\ra I\acts Z$  
   Schreimorphismen in $\op{Topok}$ und
   seien dar"uber in den Fasern Schreimorphismen
   $\varphi:\mathcal F\ra \mathcal G$ und
   $\psi:\mathcal G\ra \mathcal H$ gegeben.\label{KoSF} 
   Um ihre Verkn"upfung zu erkl"aren, betrachten wir Diagramme der Gestalt 
   $$\xymatrix{{\op{E}}I\times_{/G}X\ar[d]&{\op{E}}H\times_{/G}X\ar[d]\ar[l]&{\op{E}}G\times_{/G}X\ar[l]&\hat{\mathcal F}\ar@{-->}[d]^{\hat \varphi}&\ar@{..>}[l]_-{\tilde\tau}
     \tilde{\mathcal F}\ar@{-->}[d]^{\tilde{\varphi}}&\mathcal F\ar@{..>}[l]_-{\tau}\\
     {\op{E}}I\times_{/H}Y\ar[d]& {\op{E}}H\times_{/H}Y\ar[l]&&\tilde{\mathcal G}\ar@{-->}[d]^{\tilde\psi}&\mathcal G\ar@{..>}[l]_-{\tau}&\\
     {\op{E}}I\times_{/I}Z &&&\mathcal H}$$
   mit  $\tilde {\mathcal  F}\in \op{Der}(G\acts ({\op{E}}H\times X)\kP X)$ und
   $\hat {\mathcal  F}\in \op{Der}(G\acts ({\op{E}}I\times X)\kP X)$ und 
   $\tilde {\mathcal  G}\in \op{Der}(H\acts ({\op{E}}I\times Y)\kP Y)$
   und kartesischen Opkomorphismen als gepunktelten Pfeilen so, da"s die
   entsprechenden Teildiagramme $\varphi$ beziehungsweise $\psi$
   repr"asentieren. 
   Mit einer unwesentlichen Variante des
    Lemmas \ref{UWAsc} der Unabh"angigkeit von Schreimorphismen von der
   Punktaufl"osung sehen wir, da"s es im oberen linken Quadrat mit kartesischen
   Horizontalen genau einen 
   Schreimorphismus $\hat\varphi$ gibt, der es zu einem
   Verflechtungsquadrat erg"anzt. 
   Zwischen je zwei derartigen Diagrammen gibt es wieder genau einen
   Isomorphismus und
   die so erhaltene Isomorphieklasse von
    Diagrammen von $\mathcal F$ nach $\mathcal H$
    erkl"aren wir als den verkn"upften Schreimorphismus, in Formeln
    $$\psi\circ\varphi\pdef [\tilde\psi\circ \hat\varphi, \tilde\tau\circ \tau]$$
   Hier und im folgenden 
   verwenden wir implizit
   die Eigenschaften einer Verflechtung und verwenden insbesondere, da"s
   das Verkleben l"angs gemeinsamer Kanten aus Verflechtungsquadraten wieder
   Verflechtungsquadrate macht.   
 \end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Schreimorphismen ohne  Gruppenwechsel als Spezialfall}]
  Es ist klar, da"s wir
  als Spezialfall  unsere "aquivarianten
  Schreimorphismen ohne Gruppenwechsel aus \ref{sOg}
  und deren Verkn"upfung zur"uckerhalten. Etwas formaler liefert in diesem
  Fall $\varphi\mapsto [\varphi,\op{id}]$ Bijektionen
  zwischen den jeweiligen Mengen, die vertr"aglich sind mit der Verkn"upfung. 
\end{Bemerkungl}
  \begin{Bemerkungl}[\textbf{"Aquivarianter Schreivorschub mit Gruppenwechsel}]
   Es ist klar, da"s die in \ref{KoSF} erkl"arte
   Verkn"upfung von "aquivarianten
   Schreimorphismen assoziativ ist
   und da"s wir so
   eine Kofaserung $$\op{Der}^{\shriek}_{\sslash {\op{Topok}}^{\op{lesbf}}}\ra
   \op{Topok}^{\op{lesbf}}$$ erhalten mit kokartesischen "aquivarianten
    Schreimorphismen
   allen Isomorphieklassen 
   $\varphi=[\tilde\varphi,\tau]$ nach \ref{aAs} 
   mit $\tilde\varphi$ schreikokartesisch. Um das auszuschreiben,
   verwenden wir die Eigenschaften einer Verflechtung und insbesondere, da"s
   das Verkleben l"angs gemeinsamer Kanten aus Verflechtungsquadraten wieder
   Verflechtungsquadrate macht. 
 \end{Bemerkungl}
  \begin{Bemerkungl}[\textbf{Schreimorphismen "uber "aquivariant
        eigentlichen Morphismen}]
    Gegeben ein esbf-Mor\-phis\-mus
    $\alpha\acts a: G\acts X\ra H\acts Y$ von $\op{Topok}$
    im Sinne von \ref{ScTk} und $\mathcal F\in \op{Der}_{G\sacts}(X)$ sowie
    $\mathcal G\in \op{Der}_{H\sacts}(Y)$ erhalten wir eine
    Bijektion
    $$\op{Der}^\shriek_{\sslash \alpha\sacts a}(\mathcal F,\mathcal G)\sira
    \op{Der}_{\sslash \alpha\sacts a}(\mathcal F,\mathcal G)$$ 
    durch die Abbildungsvorschrift
    $[\tilde\varphi,\tau]\mapsto \tilde\varphi\circ \tau$.
   In der Tat kann der R"uckzug l"angs der Ver\-kn"up\-fung links
    geschrieben werden als Komposition zweier R"uckz"uge 
    $$\xymatrix{{\op{E}}H\times_{/G}X\ar[d]&{\op{E}}G\times_{/G}X\ar[l]&
      &\op{Der}(G\acts ({\op{E}}H\times X)\kP X)\ar[r]^-{\approx}
      &\op{Der}_{G\sacts}X\\
    {\op{E}}H\times_{/H}Y&&
    &\op{Der}_{H\sacts} Y\ar[u]&}$$ 
    wie im rechten Diagramm, wobei der zweite R"uckzug eine
    "Aquivalenz von Kategorien ist.
   Wir  erhalten wir so
    eine Bijektion zwischen Morphismen $\mathcal F\ra \mathcal G$
    "uber $\alpha\acts a$ und Isomorphieklassen von Diagrammen 
  $$\xymatrix{{\op{E}}H\times_{/G}X\ar[d]&{\op{E}}G\times_{/G}X\ar[l]&
    &\tilde{\mathcal F}
    \ar@{-->}[d]^{\tilde\varphi}&\mathcal F\ar@{..>}[l]_-{\tau}\\
    {\op{E}}H\times_{/H}Y&&
    &\mathcal G&}$$ 
  mit $\tilde {\mathcal  F}\in \op{Der}(G\acts ({\op{E}}H\times X)\kP X)$
  und $\tau$  kartesisch  und
  $\tilde{\varphi}$  beliebig. Da aber unter unseren
  Annahmen "uber der vertikalen stetigen Abbildung
  Morphismen mit Schreimorphismen zusammenfallen, folgt die Behauptung.
  Es ist klar, da"s unsere Konstruktion sogar einen Isomorphismus\label{aeSD} 
  $$\op{Der}^\shriek_{\sslash \op{Topok}^{\op{lesbf}}}\left|_{\op{Topok}^{\op{esbf}}}
    \sira\op{Der}_{\sslash \op{Topok}}\right|_{\op{Topok}^{\op{esbf}}}
    $$ 
    von Kategorien "uber der Kategorie  $\op{Topok}^{\op{esbf}}$
    der R"aume mit Operation und nur "aquivariant eigentlichen Morphismen
    induziert.
  \end{Bemerkungl}
  
  \begin{Bemerkungl}[\textbf{"Aquivariant-kartesische Trennregulierung}]
    Zusammenfassend ergibt sich  mit dem Isomorphismus aus \ref{aeSD}
    der auf "aquivariant eigentliche Morphismen eingeschr"ankten
    Faserung und Schreikofaserung 
    eine  Trennaustauschsituation\label{tzGae}  
    $$\big(\op{Der}_{\sslash{\op{Topok}}}\ra \curlywedge{\op{Topok}}
    \supset \op{Topok}^{\op{lesbf}}\leftarrow
    \op{Der}^{{\shriek}}_{\sslash{\op{Topok}}^{\op{lesbf}}}, \op{Topok}^{\op{esbf}}\big)$$
    Wir versehen sie im folgenden mit einer Verflechtung
    in Bezug auf die  {\bf "aqui\-va\-ri\-ant-kar\-te\-si\-sche
      Trennregulierung}\index{Trennregulierung!"aquivariant-kartesische}
    der Basis
    und beginnen damit, diese Trennregulierung einzuf"uhren. 
    Zu den erlaubten Trennquadraten dieser Trennregulierung erkl"aren wir alle
    Trennquadrate
 \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   G\acts X\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[r]&G_1\acts X_1
   \curlywedge \ldots \curlywedge G_r\acts X_r \ar@{-->}[d] \\
H\acts Y\ar@{..>}[r]&H_1\acts Y_1 \curlywedge \ldots \curlywedge H_r\acts Y_r}
 \end{displaymath}
 mit lesbf-Vertikalen derart, da"s das induzierte 
 induzierte Diagramm
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
   H\times_{/G} X\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[r]&(H_1\times_{/G_1} X_1)
   \curlywedge \ldots \curlywedge (H_r\times_{/G_r} X_r) \ar@{-->}[d] \\
   Y\ar@{..>}[r]& Y_1 \;\;\;\;\curlywedge \;\;\ldots \;\;
   \curlywedge \;\;\;\;  Y_r}
 \end{displaymath}
kartesisch ist in der Familienkategorie ${\op{Top}}^\curlywedge$
der banalen Trennkategorie
 der  topologischen R"aume.
 Es gilt nun zu zeigen, da"s diese Menge von Trennquadraten in der Tat die
 von einer Trennregulierung geforderten Eigenschaften hat, da"s in anderen
 Worten die Menge aller Tupel aus erlaubten Trennquadraten eine
 Regulierung der Familienkategorie ist.
 Es ist klar da"s die Menge aller Tupel
 aus derartigen
 Trennquadraten der Familienkategorie stabil ist unter dem Verkleben l"angs
 gleicher vertikaler Kanten und da"s sie die geforderten
 kommutativen Quadrate enth"alt.
 Um zu pr"ufen, da"s sie auch stabil ist unter dem Verkleben l"angs
 gleicher horizontaler Kanten, betrachten wir zus"atzlich
 Einbettungen $H\hra I$ und
 $H_\rho\hra I_\rho$ mit topologisch freier Operation
 und Homomorphismen $I\ra I_\rho$, die die Homomorphismen
 $H\ra H_\rho$ fortsetzen. Dann liefert unser kartesisches Quadrat
 ein weiteres kartesisches Quadrat 
 \begin{displaymath}
 \xymatrix{
  I\times (H\times_{/G} X)\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[r]& I_1\times(H_1\times_{/G_1} X_1)
   \curlywedge \ldots \curlywedge I_r\times (H_r\times_{/G_r} X_r) \ar@{-->}[d] \\
   I\times Y\ar@{..>}[r]&  I_1\times Y_1 \;\;\;\;\curlywedge \;\;\ldots \;\;
   \curlywedge \;\;\;\;  I_r\times Y_r}
 \end{displaymath}
 und durch Anh"angen der kartesischen Quadrate
 \begin{displaymath}
 \xymatrix{ I_\rho\times(H_\rho \times_{/G_\rho } X_\rho )\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[r] &I_\rho\times_{/H_\rho}(H_\rho \times_{/G_\rho } X_\rho )\ar@{-->}[d]\\
 I_\rho\times Y_\rho\ar@{..>}[r] &I_\rho\times_{/H_\rho}Y_\rho}
 \end{displaymath}
 nach \ref{KarQ} erhalten wir ein weiteres kartesisches Quadrat
 \begin{displaymath}
 \xymatrix{
  I\times (H\times_{/G} X)\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[r]& (I_1\times_{/G_1} X_1)
   \curlywedge \ldots \curlywedge (I_r\times_{/G_r} X_r) \ar@{-->}[d] \\
   I\times Y\ar@{..>}[r]&  (I_1\times_{/H_1} Y_1 )\curlywedge \ldots 
   \curlywedge ( I_r\times_{/H_r} Y_r)}
 \end{displaymath}
 Darauf wenden wir \ref{KarQss} an und erhalten ein kartesisches Quadrat
 der Gestalt 
 \begin{displaymath}
 \xymatrix{
  I\times_{/G} X\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[r]& (I_1\times_{/G_1} X_1)
   \curlywedge \ldots \curlywedge (I_r\times_{/G_r} X_r) \ar@{-->}[d] \\
   I\times_{/H} Y\ar@{..>}[r]&  (I_1\times_{/H_1} Y_1 )\curlywedge \ldots 
   \curlywedge ( I_r\times_{/H_r} Y_r)}
 \end{displaymath}
 Gegeben ein weiteres erlaubtes Trennquadrat der
 "aquivariant-kartesischen Regulierung  
 \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   H\acts Y\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[r]&H_1\acts Y_1
   \curlywedge \ldots \curlywedge H_r\acts Y_r \ar@{-->}[d] \\
I\acts Z\ar@{..>}[r]&I_1\acts Z_1 \curlywedge \ldots \curlywedge I_r\acts Z_r}
 \end{displaymath}
 ist damit klar, da"s auch die Verklebung l"angs der gemeinsamen
 horizontalen Kante wieder ein 
 erlaubtes Trennquadrat liefert.  
 Damit bilden unsere erlaubten Trennquadrate in der Tat eine Trennregulierung
 der Basis.
  \end{Bemerkungl}
  \begin{Bemerkungl}[\textbf{"Aquivariant-kartesische Trennverflechtung}]
    F"ur die Trennaustauschsituation 
    $$\big(\op{Der}_{\sslash{\op{Topok}}}\ra \curlywedge{\op{Topok}}
    \supset \op{Topok}^{\op{lesbf}}\leftarrow
    \op{Der}^{{\shriek}}_{\sslash{\op{Topok}}^{\op{lesbf}}}, \op{Topok}^{\op{esbf}}\big)$$
    aus \ref{tzGae}  mit ihrer ebendort erkl"arten "aquivariant-kartesischen
    Trennregulierung der Basis
    konstruieren wir nun eine Trennverflechtung.
   Um die  Trennaustauschquadrate "uber einem erlaubten Trennquadrat 
    \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   G\acts X\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[r]&G_1\acts X_1
   \curlywedge \ldots \curlywedge G_r\acts X_r \ar@{-->}[d] \\
H\acts Y\ar@{..>}[r]&H_1\acts Y_1 \curlywedge \ldots \curlywedge H_r\acts Y_r}
    \end{displaymath}
der Basis anzugeben, bemerken wir zun"achst, da"s daf"ur 
     \begin{displaymath}
 \xymatrix{
{\op{E}}H\times_{/G} X\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[r]&{\op{E}}H_1\times_{/G_1} X_1 \curlywedge \ldots \curlywedge {\op{E}}H_r\times_{/G_r} X_r \ar@{-->}[d] \\
{\op{E}}H\times_{/H} Y\ar@{..>}[r]&{\op{E}}H_1\times_{/H_1} Y_1 \curlywedge \ldots \curlywedge {\op{E}}H_r\times_{/H_r} Y_r}
     \end{displaymath}
     kartesisch ist in $\op{Top}^\curlywedge$. 
     Man zeigt das genau wie die vergleichbare Aussage
     in \ref{tzGae} mit ${\op{E}}H,{\op{E}}H_\rho$ statt $I,I_\rho$.
     Allgemein gilt sie mit unver"andertem Beweis f"ur beliebige topologisch
     freie $H$-R"aume beziehungsweise $H_\rho$-R"aume.
     Ein Verflechtungsquadrat "uber unserem erlaubten
     Trennquadrat der Basis erkl"aren wir nun als ein Trennquadrat
      \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   \mathcal F\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[r]&\mathcal F_1
   \curlywedge \ldots \curlywedge \mathcal F_r \ar@{-->}[d] \\
\mathcal G\ar@{..>}[r]&\mathcal G_1 \curlywedge \ldots \curlywedge \mathcal G_r}
      \end{displaymath}
      in der Faser, also $\mathcal F\in\op{Der}_{G\sacts}(X)$ und so weiter,
      mit der Eigenschaft, da"s das zugeh"orige Trennquadrat
       \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   \tilde{\mathcal F}\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[r]&\tilde{\mathcal F}_1
   \curlywedge \ldots \curlywedge \tilde{\mathcal F}_r \ar@{-->}[d] \\
\mathcal G\ar@{..>}[r]&\mathcal G_1 \curlywedge \ldots \curlywedge \mathcal G_r}
       \end{displaymath}
       mit $\tilde{\mathcal F}\in\op{Der}(G\acts ({\op{E}}H\times X)\kP X)$
       wie bei der Definition der Schreimorphismen
       und analog an den anderen Stellen ein Verflechtungsquadrat
       in der derivierten Modulgarbenoptrennfaserung ist.
       Jetzt gilt es zu zeigen, da"s die so erkl"arte Menge von
       R"uckholquadraten in der Tat die Axiome einer Trennverflechtung
       erf"ullt. DAS IST NOCH ZU TUN. 
  \end{Bemerkungl}
 
 \begin{Satz}[\textbf{"Aquivariante Verflechtung}]
   Die im vorhergehenden beschriebenen Trennquadrate bilden 
    eine  Trennverflechtung der Trennaustauschsituation
    $$\big(\op{Der}_{\sslash{\op{Topok}}}\ra \curlywedge{\op{Topok}}
    \supset \op{Topok}^{\op{lesbf}}\leftarrow
    \op{Der}^{\emph{\shriek}}_{\sslash{\op{Topok}}^{\op{lesbf}}},
    \op{Topok}^{\op{esbf}}\big)_{\op{aeq}}$$
    in Bezug auf die
    "aquivariant-kartesische Regulierung der Basis. 
 \end{Satz}
\begin{proof} Noch ausschreiben. Existenz von Adjungierten?
\end{proof}


\begin{Beispiel}[\textbf{"Aquivariante Projektionsformel}]
  Gegeben ein lesbf-Morphismus
  $\phi\acts f: G\acts X \ra H\acts Y$ ist das Trennquadrat\label{aePF}   
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
  G\acts  X\ar[rr]^-{(\op{id},\phi\sacts f)} \ar[d]_{\phi\sacts f}
   &&G\acts X\curlywedge H\acts Y \ar[d]^{{\phi\sacts f}\curlywedge {\op{id}}}   \\
 H\acts Y\ar[rr]^-{(\op{id},\op{id})}&&H\acts  Y\curlywedge H\acts Y}
  \end{displaymath}
  erlaubt in der "aquivariant-kartesischen Regulierung, da es nach
  "Ubergang zu topologischen R"aumen zum Trennquadrat der
  Projektionsformel wird, von dem wir wissen, da"s es
  kartesisch ist in der Familienkategorie.
 Unsere Verflechtung liefert dann eine "aquivariante Variante 
 des 
Isomorphismus der  Projektionsformel
$$\op{vf}: ((\phi\acts f)_{{!} } \mathcal F )\otimes \mathcal G
\sira (\phi\acts f)_{{!} } (\mathcal F \otimes (\phi\acts f)^*  \mathcal G )$$
\end{Beispiel}
\begin{Beispiel}[\textbf{Ausdehnung einer Einschr"ankung}]
  Gegeben $G\subset H$ eine topologisch frei operierende Untergruppe
  mit $H/G$ lesb ist f"ur jeden $H$-Raum $X$ der Morphismus
  $G\acts X\ra H\acts X$ lesb und wir erhalten nach \ref{KarQs} 
  f"ur jeden Morphismus $p: X\ra  Y$ von $H$-R"aumen ein von der
  "aquivariant-kartesischen Regulierung erlaubtes Quadrat 
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
  G\acts  X\ar[r] \ar[d]
   &G\acts  Y \ar[d]  \\
 H\acts X\ar[r]& H\acts Y}
  \end{displaymath}
  Unsere Verflechtung liefert dann f"ur $\iota:G \hra H$ die Einbettung
  Isomorphismen
  $$\op{vf}:(\iota\acts{\op{id}}_X)_!\circ  p_G^*\siRa p_H^*\circ
  (\iota\acts{\op{id}}_Y)_!$$
\end{Beispiel}

\begin{Beispiel}[\textbf{Schreivorschub ohne Gruppenwechsel}]
 Ein Trennquadrat 
    \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   G\acts X\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[r]&G_1\acts X_1
   \curlywedge \ldots \curlywedge G_r\acts X_r \ar@{-->}[d] \\
G\acts Y\ar@{..>}[r]&G_1\acts Y_1 \curlywedge \ldots \curlywedge G_r\acts Y_r}
    \end{displaymath}
    ohne Gruppenwechsel in den Vertikalen ist ganz allgemein erlaubt in
    der "aquivariant-kartesischen Regulierung, wenn das zugrundeliegende
     Trennquadrat 
    \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   X\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[r]& X_1
   \curlywedge \ldots \curlywedge X_r \ar@{-->}[d] \\
 Y\ar@{..>}[r]& Y_1 \curlywedge \ldots \curlywedge  Y_r}
    \end{displaymath}
    kartesisch ist in $\op{Top}^\curlywedge$. Ist etwa $r=1$ und $G_1=H$ und
    $f:X\ra Y$ ein lesbf-Morphismus von $H$-R"aumen, so liefert die
    Verflechtung eine Isotransformation 
    $$\op{vf}: f^G_! \op{res}_H^G\siRa \op{res}_H^G f^H_!$$
\end{Beispiel}


\begin{Beispiel}[\textbf{Vertr"agliche Gruppenwechsel}]
  Seien $\phi:H\ra H'$ ein stetiger Gruppenhomomorphismus
  und $G\subset H$ sowie $G'\subset H'$ topologisch frei operierende
  Untergruppen mit $\phi(G)\subset G'$ derart, da"s unser Gruppenhomomorphismus
  einen Hom"oomorphismus
  $$H/G\sira H'/G'$$ induziert.
  So induziert $\phi$ auch f"ur jeden $G'$-Raum $X$ die offensichtliche
  Bijektion einen
  Hom"oomorphismus
  $H\times_{/G}X\sira H'\times_{/G'}X$.
    In der Tat gibt es nach Annahme $A\subset H$ nichtleer
   derart, da"s die Operation eine offene Einbettung $A\times G\ra H$
   induziert. Das liefert auf dem Bild $\bar A\co G/H$
   einen stetigen Schnitt von $H\sra H/G$ und dann auch
   von $H'\sra H'/G'$. So erhalten wir ein kommutatives Diagramm
    \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   A\times X\ar[d]\ar@{=}[r]&A\times X \ar[d] \\
H\times_{/G}X\ar[r]& H'\times_{/G'}X}
    \end{displaymath}
    mit offenen Einbettungen in den Vertikalen und
    indem wir dasselbe mit verschobenen Kopien von $A$
    wiederholen folgt die Behauptung.
    Ist nun zus"atzlich $H/G$ ein lesb-Raum,
    so ist f"ur jeden $H'$-Raum $X$ das Quadrat
    \begin{displaymath}
      \xymatrix{  G\acts X\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[r]&G'\acts X \ar@{-->}[d] \\
H\acts X\ar@{..>}[r]&H'\acts X}
    \end{displaymath}
    erlaubt f"ur die "aquivariant-kartesische Regulierung und
    die zugeh"orige Verflechtung liefert eine Isotransformation
    $$\op{vf}: (G\subset H)_! \circ\op{res}_{G'}^G\siRa
    \op{res}_{H'}^H \circ (G'\subset H')_!$$
    \nichtfinal{Ich mu"s noch nachdenken, ob $\op{prod}_G^H$ eine gute
      Notation sein k"onnte. Zugegeben ist $(G\subset H)^!$ wohl nicht die
      Restriktion, selbst wenn es diesen Adjungierten geben sollte,
      aber trotzdem.} 
\end{Beispiel} 


\begin{Satz}[\textbf{"Aquivarianter Schreir"uckzug, Variante}]
  Gegeben $G, H$ mannigfaltige Gruppen und
  ein lesbf-Morphismus $\iota\acts f:G\acts X\ra H\acts Y$  
  bildet der Schrei\-r"uck\-zug unter
  $\op{id}\times_/ f:{\op{E}}H\times_{/G}X\ra {\op{E}}H\times_{/H}Y$
    die Kategorie  $\op{Der}_{H{\sacts}}(Y)$ in die Kategorie\label{AeERSv}  
    $\op{Der}(G{\acts}({\op{E}}H\times X)\kP X)$ ab und
    liefert so einen Rechtsadjungierten
    $(\iota\acts f)^!$ von $(\iota\acts f)_!$.
\end{Satz}
  

\begin{proof} Wir betrachten das kommutative Diagramm 
  \begin{displaymath}
    \xymatrix{{\op{E}}H\times_{/G}X\ar[d]^{\op{id}\times_{/} f}
      &&{\op{E}}H\times  X\ar[ll]_-{\op{quot}_X}
       \ar[d]^{\op{id}\times f}\ar[r]^-{\op{pr}_X} & X \ar[d]^f\\
 {\op{E}}H\times_{/H}Y &&{\op{E}}H\times  Y\ar[ll]_-{\op{quot}_Y}
       \ar[r]^-{\op{pr}_Y} & Y 
    }
  \end{displaymath}
  Die horizontalen Abbildungen nach links sind
  mannigfaltig f"ur die Dimensionen
    $d_G=\op{dim}G$ beziehungsweise $d_H=\op{dim}H$.
  Wie beim Beweis der entsprechenden Aussage ohne Gruppenwechsel
  \ref{AeERS} sind die relativen Orientierungsgarben
  dieser beiden Abbildungen trivialisierbar. 
  Damit
   liefern unsere Erkenntnisse \ref{glRZ}
  zum   mannigfaltigen Schreir"uckzug
  Isotransformationen $\op{quot}_Y^*\siRa \op{quot}_Y^![-d_H]$ und 
  $\op{quot}_X^*\siRa \op{quot}_X^![-d_G]$ und so 
  $$\op{quot}_X^*(\op{id}\times_{/} f)^!\mathcal F\cong (\op{id}\times f)^!\op{quot}_Y^*\mathcal F[d_H-d_G]$$ f"ur alle
  $\mathcal F\in\op{Der}({\op{E}}H\times_{/H}Y)$.
  Aus $\op{quot}_Y^*\mathcal F\cong \op{pr}_Y^*\mathcal G$
  folgt jedoch  
  \begin{displaymath}
   \begin{array}[b]{llll} \op{quot}_X^*(\op{id}\times_{/} f)^!\mathcal F&\cong&
     (\op{id}\times f)^!\op{quot}_Y^*\mathcal F[d_H-d_G] \\
     &\cong& (\op{id}\times f)^!\op{pr}_Y^*\mathcal G[d_H-d_G]\\
     &\cong& \op{pr}_X^* f^!\mathcal G[d_H-d_G] &\text{mit  Lemma }\ref{RZgld}.
   \end{array}
    \end{displaymath}
  Damit ist $\op{quot}_X^*(\op{id}\times_{/} f)^!\mathcal F$
  in der Tat in der derivierten Kategorie
  isomorph zum R"uckzug eines Garbenkomplexes auf $X$. 
\end{proof}

\begin{Bemerkungl} Die "aquivariante Projektionsformel \ref{aePF}
  liefert genau wie im  Fall \eref{fter}{TSF} einer
  kartesisch regulierten Trennverflechtung 
  unter der Annahme der\label{rzIS} 
  Existenz eines Schreir"uckzugs unter $\phi\acts f$  Morphismen
  $$(\phi\acts f)^!\mathcal F\otimes (\phi\acts f)^*\mathcal G\ra
  (\phi\acts f)^!(\mathcal F\otimes \mathcal G) $$
  \end{Bemerkungl}



\begin{Bemerkungl}[\textbf{"Aquivariante Orientierungsgarbe}]
  Gegeben $G\subset H$ mannigfaltige Gruppen derart, da"s
  $G$ topologisch frei auf $H$ operiert und $H/G$ eine Mannigfaltigkeit ist,
  ist f"ur jeden $H$-Raum $X$
  der Komplex 
  $$\op{or}_{(G\subset H),X}\pdef (G\subset H)^!\underline{H\acts X}[d_G-d_H]$$
  eine "aquivariante abelsche Garbe
  $\op{or}_{(G\subset H),X}\in
  \op{Ab}_{/G\sacts X}$. Unter diesen Annahmen spezialisieren die
  Morphismen aus \ref{rzIS} zu Isomorphismen
  $$\big(\op{or}_{(G\subset H),X}[d_H-d_G]\big)\otimes (G\subset H)^*\mathcal G\sira  (G\subset H)^!\mathcal G$$
  Das folgt aus dem in \ref{glRZ} diskutierten Fall des Schreir"uckzugs
  unter mannigfaltigen Abbildungen, angewandt auf
  ${\op{E}}H\times_{/G}X\ra{\op{E}}H\times_{/H}X$.    
\end{Bemerkungl}

 \nichtfinal{\begin{Bemerkungl}[\textbf{Zukunftsmusik}]
  WOHL ABGEARBEITET! Es sollte jetzt sehr einfach Basiswechsel zwischen
   $\op{Ind}_!$ und $\op{res}$ geben, wenn
   wir den Raum festhalten und $G\subset H$ sowie $G'\subset H'$ haben
   wie vorher und
   $\phi:H\ra H'$ mit $G=\phi^{-1}(G')$ und $\phi:G/H\sira G'/H'$.
 \end{Bemerkungl}}

 \begin{Bemerkungl}
   Dieser "aquivariante Schreivorschub wirft Normalisierungsfragen auf. 
   Unsere Konvention ist ja hier, da"s wir oben dasselbe zusammenziehbare
   Hauptfaserb"undel verwenden wie unten.
   Man sollte nun zeigen, da"s das funktoriell ist, una am besten
   die Schreikofaserung angeben, wohl als Sammlung kommutierender
   Diagramme f"ur alle Hauptfaserb"undel oder so.
  Man k"onnte das aber auch anders
   normalisieren und etwa darauf hinarbeiten, da"s im Fall von mannigfaltigem
   $G/H$ unser $\op{ind}_!$ linksadjungiert ist zum R"uckzug.
   Das macht etwa Achard so, aber das kann ja nur  gelingen,
   wenn $G/H$ stets in nat"urlicher Weise orientiert ist, also etwa mit
   komplexanalytischen Variet"aten und der Wahl einer Orientierung auf $\DC$.
 \end{Bemerkungl}

 \begin{Bemerkungl}
   Wie ist es, wenn $G/N$ auf $X$ operiert f"ur einen
   Normalteiler $N$? 
\end{Bemerkungl}

\nichtfinal{\begin{Bemerkungl}
  Ich w"urde gerne die Homologie diskreter Gruppen
  in diesen Formalismus einbinden k"onnen und Schreivorsch"ube erkl"aren
  f"ur $\phi:G\ra H$ mit $G^\circ\co G$ und $H^\circ \co H$ und
  $\phi: G^\circ \ra H^\circ$ injektiv und topologisch frei
  operierend mit $H^\circ/G^\circ$ lesb.
  Nach der verallgemeinerten Quotienten"aquivalenz liefert ja dann
  der R"uckzug horizontale  "Aquivalenzen 
  $$\begin{array}{ccccc}\op{Der}_{1\sacts}({\op{E}}G\times_{/G} X)&\sirra&
  \op{Der}_{(G/G^\circ)\sacts}({\op{E}}G\times_{/G^\circ}X)&\sirra&
  \op{Der}_{G\sacts}({\op{E}}G\times X)\\
  &&\ua{\scriptscriptstyle\approx}&&\\
  &&\op{Der}\big(\op{Ab}_{(G/G^\circ)\sacts}({\op{E}}G\times_{/G^\circ}X)\big)&&
  \end{array}$$
und in der Mitte liefert Geometrisierung nach
 \ref{GeDis} die angedeutete  "Aquivalenz nach oben. Jetzt sollte man
 in der Mitte ${\op{E}}G$ durch ${\op{E}}H$ ersetzen k"onnen
 und aus der Darstellung von $f_!$ als Linksfaktorierter in
 \eref{VeDD}{TSF} und der Konstruktion f"ur diskrete Gruppen
 in \ref{AeSS} einen Schreivorschub zusammenbasteln k"onnen.
 Der erste Test w"are mal, das f"ur einpunktige R"aume mit Operationen
 diskreter Gruppen durchzuziehen. Das habe ich so etwa abgesch"atzt,
 die Tensoridentit"at kann als Projektionsformel verstanden werden.
 Dann mu"s man den Fall allgemeiner R"aume mit der Operation diskreter
 Gruppen angehen. Das scheint mir eher ein Dissertationsthema. 
  \end{Bemerkungl}}


 
\subsection{Danksagung}
\begin{Bemerkungl}
  Eine wesentliche Quelle und Motivation waren f"ur mich die Lecture Notes  
von Bernstein und Lunts \cite{BeLu}.
\end{Bemerkungl}
\newpage
\section{Simpliziales} 
\subsection{Simpliziale Strukturen}
\begin{Definition}
    Gegeben $n \geq -1$ bezeichne $[n]$ die Menge\label{nnnk} 
 $$[n] \pdef\{ 0,1,
    \ldots , n\}$$
    Mit den ordnungserhaltenden alias monoton wachsenden
    Abbildungen als
    Morphismen bildet die Gesamtheit
    dieser Mengen %eine Kategorie $\tilde \Delta$ und
    f"ur $n\geq 0$
    eine Kategorie $\Delta$. 
F"ur jede Kategorie $\mathcal C$ erkl"art man die
  Kategorie
ihrer 
{\bf simplizialen Objekte}\index{simplizial!Objekt}\index{Objekt!simpliziales}
als die Funktorkategorie\index{D@$\Delta\mathcal C$
  Kategorie der simplizialen Objekte von $\mathcal C$} 
$$\Delta\mathcal C\pdef \op{Cat}(\Delta^{\op{opp}},\mathcal C)$$
Gegeben $X\in \Delta\mathcal C$ setzen wir $X_n\pdef X([n])$.
Dual erkl"art man die Kategorie
der 
{\bf kosimplizialen Objekte von $\mathcal C$}\index{kosimplizial!Objekt}\index{Objekt!kosimpliziales}
 als die Funktorkategorie
$\op{Cat}(\Delta,\mathcal C)$. 
\end{Definition}

\begin{Bemerkungw} Diese Definition ist einfach, aber  meiner
  Anschauung schlecht zug"anglich. Im folgenden will ich diskutieren,
  wie man abstrakte Simplizialkomplexe als spezielle simpliziale Mengen
  alias simpliziale Objekte in der Kategorie der Mengen auffassen kann. 
  Ich hoffe, da"s das dabei hilft, eine Anschauung zu entwickeln.
\end{Bemerkungw}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Ausf"ullen von Simplizes}]
  Wir haben einen offensichtlichen Funktor $A:\Delta\ra\op{Top}$
  gegeben durch $[n]\mapsto \Delta_n$ auf Objekten und
  durch die Vorschrift, da"s $\varphi:[n]\ra [m]$
  diejenige stetige Abbildung $\Delta_n\ra\Delta_m$
  zugeordnet wird, die man als Einschr"ankung der durch
  ${\op{e}}_i\mapsto{\op{e}}_{\varphi(i)}$ gegebenen affinen Abbildung erh"alt.
  Ich nenne ihn den {\bf Ausf"ullfunktor}.\index{Ausf"ullfunktor}
\end{Bemerkungl}
\begin{Beispiel}[\textbf{Konstante simpliziale Objekte}] Gegeben ein Objekt $C$ einer Kategorie $\mathcal C$
ist  der konstante Funktor ${\op{s}}C:\Delta^{\op{opp}}\ra\mathcal C$ ein 
\index{s@${\op{s}}C$ konstantes simpliziales Objekt}
\hyperref[nnnk]{simpliziales Objekt} ${\op{s}}C\in\Delta\mathcal C$.
Wir erhalten einen volltreuen Funktor
  $$\mathcal C\vra \Delta\mathcal C$$ 
 durch die Vorschrift, die jedem Objekt $C$ den konstanten Funktor
  ${\op{s}}C$ zuordnet. Allgemeiner erh"alt man f"ur beliebige
  Kategorien $\mathcal D, \mathcal C$ einen
  volltreuen Funktor $\op{konst}:\mathcal C\vra \op{Cat}(\mathcal D,\mathcal C)$ in die Funktorkategorie, 
  wann immer die Ausgangskategorie
  $\mathcal D$ {\bf zusammenh"angend}\index{zusammenh"angend!Kategorie} ist in dem Sinne, da"s 
  es f"ur die kleinste "Aquivalenzrelation $\sim$ auf $\op{Ob}(\mathcal D)$
  mit $\mathcal D(x,y)\neq\emptyset \RA x\sim y$ genau eine "Aquivalenzklasse
  gibt. 
\end{Beispiel}

\begin{Beispiel}[\textbf{Simpliziale Mengen}]
  Ich erinnere aus dem Kontext des Yonedalemmas die Notation 
  $\mathcal D^\wedge\pdef \op{Cat}(\mathcal D^{\op{opp}},\op{Ens})$.
   % aus \eref{DFTo}{LA2}.
  In Formeln haben wir damit 
  $$\Delta{\op{Ens}}=\op{Cat}(\Delta^{\op{opp}},\op{Ens})=\Delta^\wedge$$
\end{Beispiel}

\begin{Beispiel}[\textbf{Simpliziale Menge eines abstrakten
      Simplizialkomplexes}]
Jedem abstrakten Simplizialkomplex $(E,\cal{K})$ mit einer Anordnung
$\leq$ seiner Eckenmenge $E$
ordnen wir eine simpliziale Menge $$X(E,\leq,\cal{K})$$ zu, indem wir
als $X_n$ alle  monoton wachsenden Abbildungen $[n] \ra E$
nehmen, deren Bild zur Menge der
abstrakten Simplizes $\mathcal K\subset \mathcal P(E)$ geh"ort.
Jeder monotonen
Abbildung $b:[m]\ra [n]$ ordnen wir dabei die durch das Vorschalten von $b$ 
gegebene Abbildung $X(b^\circ)=(\circ b): X_n\ra X_m$ zu. 
Es reicht hierbei, eine Teilordnung $\leq$ der Eckenmenge $E$ vorzugeben,
in der zwei Ecken genau dann vergleichbar sind, wenn sie in einem
gemeinsamen Simplex liegen. Wir nennen so eine Teilordnung eine
{\bf simpliziale Teilordnung}\index{simplizial!Teilordnung}
 und erhalten einen
 volltreuen Funktor von der Kategorie der  simplizial
 teilgeordneten abstrakten Simplizialkomplexe zur Kategorie der
 simplizialen Mengen. Damit k"onnen wir zumindest einige simpliziale
 Mengen bildlich darstellen, indem wir einen Simplizialkomplex zeichnen
 und seine Kanten so bepfeilen, da"s um Zweisimplizes
 keine Zykel entstehen. 
\end{Beispiel}
\begin{Beispiel} Der finale abstrakte Simplizialkomplex mit
  einer einzigen Ecke wird auf die konstante simpliziale Menge
  ${\op{s}}(\op{ens})$ zur Einpunktmenge $\op{ens}$ abgebildet.
  Der volle abstrakte Simplizialkomplex zu einer nichtleeren endlichen
  angeordneten Menge $E$ mit $|E|=n+1$ Elementen wird auf die
  simpliziale Menge $[n]^\wedge$ abgebildet, die wir gleich
  als den \glqq simplizialen $n$-Simplex\grqq\ wiedersehen werden.
\end{Beispiel}
  
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Simpliziale Mengen als Kolimites}]
  Ich erinnere  aus dem Kontext des Yonedalemmas den volltreuen Funktor
  $\mathcal D\vra \mathcal D^\wedge$ gegeben durch $D\mapsto D^\wedge$ mit
  $ D^\wedge(X)\pdef \mathcal D(X,D)$, die sogenannte 
  Koyonedaeinbettung der Kategorie $\mathcal D$.
  Jedes Objekt $[n]\in \Delta$ liefert vermittels der
  Koyonedaeinbettung den Funktor $$[n]^\wedge:\Delta^{\op{opp}}\ra \op{Ens}$$
  der  Morphismen nach $[n]$.
  Diese simpliziale Menge $[n]^\wedge\in \Delta^\wedge$ hei"st der {\bf simpliziale $n$-Simplex}.
  Nach dem Yonedalemma liefert das Auswerten auf der Identit"at
  f"ur jede simpliziale Menge $X$ eine Bijektion
  $\Delta^\wedge([n]^\wedge, X)\sira X_n\pdef X([n])$.
  Gegeben eine simpliziale Menge
  $X$ betrachten wir nun in der Kategorie $\Delta^\wedge_X=(\Delta^\wedge)_X$
  aller
  simplizialen Mengen "uber $X$ die volle Unterkategorie $[\;]_X^\wedge\subset \Delta^\wedge_X$
   mit nur den simplizialen Simplizes
  "uber $X$ als Objekten. 
  Aus tautologischen Gr"unden, vergleiche etwa \eref{tautl}{TD}, 
  ist der offensichtliche Morphismus von simplizialen Mengen ein
  Isomorphismus
  $$\op{col}_{[\;]_X^\wedge}[n]^\wedge=\op{col}_{[n]^\wedge\ra X}[n]^\wedge\;\sira\; X$$
  Wir h"atten hier $\colh$ schreiben k"onnen, um besonders zu betonen,
  da"s ein  Kolimes in $\Delta^\wedge$ gemeint ist, aber das schien mir auch so schon klar genug.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Topologische Realisierung simplizialer Mengen}]
Betrachten wir den Ausf"ullfunktor $A_X:[\;]_X^\wedge\ra\op{Top}$, der
  jedem  $([n]^\wedge\ra X)$ den topologischen Raum $\Delta_n$
  zuordnet, so hei"st der Kolimes "uber das durch
  diesen Funktor gegebene System 
  in der Kategorie der topologischen R"aume die {\bf topologische Realisierung}\index{topologische Realisierung!von simplizialer Menge}
  unserer simplizialen Menge $X$ und wird notiert als\index{)5@${\mid}\;{\mid}$  topologische Realisierung!von simplizialer Menge}\label{gMi} 
  $$|X|\pdef\op{col}_{[n]^\wedge\ra X}\Delta_n$$
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungw}  
  Die topologische Realisierung einer simplizialen Menge
  kann der Anschauung n"aher gebracht werden, indem man
  beim Kolimes zur vollen Unterkategorie aller \glqq unternichtausgearteten
  Simplizes\grqq\ "ubergeht. 
 Dazu untersuchen wir die Kategorie $\Delta$ nun genauer.
\end{Bemerkungw}




\begin{Bemerkungl}  
 Beispiele f"ur Morphismen in $\Delta$ sind die sogenannten 
{\bf Kantenabbildungen}\index{Kantenabbildung}
$k^n_i:[n-1]\hra[n]$\index{k@$k^n_i$ Kantenabbildung}\label{KaT} f"ur $ n\geq 1$
und $0\leq i\leq n$, in deren Bild nur $i$ fehlt, und die {\bf
  Ausartungen}\index{Ausartung} 
$a^n_i:[n+1]\hra[n]$\index{a@$a^n_i$ Ausartungsabbildung}
f"ur $ n\geq 0$ und $0\leq i\leq n$, bei denen nur $i$ zweimal als
Wert angenommen wird. Man pr"uft leicht die Relationen
$$\begin{array}{ccl}
k_ik_j &=& \left\{ \begin{array}{cl}
k_{j+1}k_i & j\geq i;\\
k_{j}k_{i-1} & j< i,
 \end{array}\right.\\[4mm]
a_ia_j &=& \left\{ \begin{array}{cl}
a_{j-1}a_{i} & j> i;\\
a_{j}a_{i+1} & j\leq i,
 \end{array}\right.\\[4mm]
a_ik_j &=& \left\{ \begin{array}{cl}
  k_{j-1}a_{i} & j> i+1;\\
  \op{id}& j\in\{i+1,i\};\\
k_{j}a_{i-1} & j< i.
 \end{array}\right.
\end{array}$$
Die unterste Zeile ist in jedem der drei
F"alle redundant in dem Sinne, da"s sie
durch Umindizierung aus der obersten Zeile folgt.
Ich versuche mich in nebenstehendem Bild an einer
graphischen Darstellung. 
\end{Bemerkungl}
\begin{figure}[htb]
\begin{minipage}{0.20\textwidth}
  \includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildOLE}
\end{minipage}\hfill
 \begin{minipage}{0.70\textwidth}\centering
   Erzeuger der Morphismen der Kategorie $\Delta$.
   Die Pfeile nach oben stehen f"ur die Kantenabbildungen,
   die Pfeile nach unten f"ur die Ausartungen, die Punkte f"ur
   die Objekte. Der unterste Punkt meint das Objekt $[0]$,
   der Punkt dar"uber das Objekt $[1]$ und so weiter.
\end{minipage}
\end{figure}

\begin{Bemerkunge}
  Man sieht leicht, da"s die Kantenabbildungen und Ausartungen
  die Morphismen unserer Kategorie $\Delta$ erzeugen. Man kann
  zeigen, da"s die oben angegebenen Relationen zus"atzlich 
  alle Relationen zwischen unseren erzeugenden Morphismen erzeugen.
  Ich stelle das zur"uck.
\end{Bemerkunge}
\begin{figure}[htb]
\begin{minipage}{0.30\textwidth}
  \includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildSiRe}
\end{minipage}\hfill
 \begin{minipage}{0.30\textwidth}\centering
   Graphische Darstellung der
   Relationen zwischen erzeugenden Morphismen der Kategorie $\Delta$
\end{minipage}\hfill
\begin{minipage}{0.30\textwidth}
  \includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildSSiRe}
\end{minipage}
\end{figure}
\begin{Bemerkungl}
  Gegeben eine simpliziale Menge $X$ und  $b:[n]\ra [m]$
 ein Morphismus in $\Delta$ verwende ich die Abk"urzung
  $b^\circ$\index{)6circ@$f^\circ$ in opponierter Struktur!bei simplizialen Mengen}  f"ur
  $ X(b^\circ):X_m\ra X_n$. Ist $b$ eine Surjektion von Mengen,
  so gibt es $a:[m]\ra [n]$ mit $ba=\op{id}$ alias $a^\circ b^\circ=\op{id}$.
  Insbesondere ist dann $b^\circ$ injektiv. Ebenso ist f"ur $a:[m]\hra [n]$
  injektiv das zugeh"orige $a^\circ$ surjektiv.
\end{Bemerkungl}
\begin{Definition}
  Sei $X$ eine simpliziale Menge.
  Ein Simplex $x\in X_n$ hei"st
  {\bf nichtausgeartet},\index{nichtausgeartet!Simplex}
  wenn er f"ur keine von der Identit"at verschiedene
  ordnungserhaltende Surjektion
  $b:[n]\sra [m]$ im Bild von $b^\circ:X_m\hra X_n$ liegt.
\end{Definition}
\begin{Satz}[\textbf{Simplizes und nichtausgeartete Simplizes}] 
  Gegeben eine simpliziale Menge $X$
  gibt es f"ur jeden Simplex $x\in X_n$
  genau ein Paar $(b,y)$  aus einem\label{SnS} 
surjektiven Morphismus $b:[n]\sra [m]$ in $\Delta$ und einem 
  nichtausgearteten Simplex
  $y\in X_m$ mit $b^\circ y=x$.
\end{Satz}
\begin{proof}
  Das folgt leicht aus der anschlie"senden Proposition \ref{RHSI}. 
\end{proof}
\begin{Proposition}
  Seien $X$ eine simpliziale Menge und $n\geq 0$ und $x\in X_n$.
  Seien $a:[n]\sra [r]$ und $b:[n]\sra [s]$ ordnungserhaltende Surjektionen
  und $y\in X_r$ und $z\in  X_s$ mit $a^\circ y = x=b^\circ  z$.
  So gibt es ein kommutatives Diagramm\label{RHSI} 
 \begin{displaymath}
 \xymatrix{
 [n]\ar@{->>}[r]^-a \ar@{->>}[d]_b& [r]\ar@{->>}[d]^c\\
 [s] \ar@{->>}[r]^-d &[t]
  }
 \end{displaymath}
aus Surjektionen in $\Delta$ und 
   $w \in X_t$ mit $y = c^\circ w$
und $z = d^\circ w$.
\end{Proposition}
\begin{proof}
  Wir zerlegen $a$ und $b$ jeweils in eine Folge von
  Ausartungsabbildungen und ziehen uns so auf den Fall zur"uck,
  in dem $a$ und $b$ Ausartungsabbildungen sind. Unter der zus"atzlichen Annahme
   $a\neq b$ behandeln wir
 diesen  Fall im anschlie"senden Lemma
  \ref{Asd}. Der Fall $a=b$ ist eh unproblematisch.
\end{proof}
\begin{Lemma}\label{Asd} 
  Seien $X$ eine simpliziale Menge und $n\geq 0$.
Seien $i< j$ und $y, z \in X_{n+1}$ gegeben mit $a^\circ_i y = a^\circ _j z$.
So gilt f"ur $w \pdef k^\circ_j y\in X_n$ sowohl $y = a^\circ_{j-1} w$
als auch $z = a^\circ_i w$.
\end{Lemma}
\begin{proof}
Wir finden erst
$
z = k^\circ_{j+1} a^\circ_j z = k^\circ_{j+1} a^\circ_i y = a^\circ_i k^\circ_j y = a^\circ_i w$ und 
dann
$
a^\circ_{j-1} w = a^\circ_{j-1} k^\circ_j y = a^\circ_{j-1} k^\circ_i a^\circ_i k^\circ_j y = a^\circ_{j-1} k^\circ_i z
= k^\circ_i a^\circ_j z = k^\circ_i a^\circ_i y = y$.
\end{proof}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Konfinalit"at unternichtausgearteter Simplizes}]
Gegeben eine simpliziale Menge $X$ l"a"st sich nach \ref{SnS}
  jeder Simplex $[n]^\wedge\ra X$ 
   auf genau eine Weise faktorisieren als $[n]^\wedge\sra [n']^\wedge\ra X$
   mit dem zweiten Pfeil einem nichtausgearteten Simplex.
   Weiter l"a"st sich jeder Morphismus 
in $[\;]_X^\wedge$
  als linke Vertikale
  einf"ugen in die untere H"alfte eines kommutativen 
  Diagramms\begin{displaymath}
\xymatrix{
  [l] \ar[d] \ar@{->>}[r]&[l''']\ar@{^{(}->}[d]   \ar@{->>}[r]&[l'']\ar@{^{(}->}[d]   \ar@{->>}[r]&[l']   \ar[r]&X\ar@{=}[d]\\
  [m] \ar[d] \ar@{->>}[r]&[m'']\ar@{^{(}->}[d]   \ar@{->>}[r]&[m']
  \ar[rr]&&X\ar@{=}[d]\\
  [n]  \ar@{->>}[r]&[n']   \ar[rrr]&&&X\\
}
  \end{displaymath}
  Ich habe  die $\wedge$-Symbole der Koyonedaeinbettungen darin
  der "Ubersichtlichkeit halber
  nicht mehr notiert. Weiter meint $[m'']\pdef\op{im}([m]\ra [n'])$
  das Bild mit der induzierten Anordnung durchnummeriert. Ist nun 
  die linke obere Vertikale ein weiterer Morphismus in  $[\;]_X^\wedge$,
  so k"onnen wir die untere H"alfte mit  $[l'']\pdef\op{im}([l]\ra [m'])$ und   $[l''']\pdef\op{im}([l]\ra [m''])$ erg"anzen zu dem vollen
  hier gezeigten kommutativen Diagramm von simplizialen Mengen.
  Mit Ausnahme der beiden "au"seren Vertikalen kommen darin nur
  Untersimplizes von nichtausgearteten oder kurz
  {\bf unternichtausgeartete}\index{unternichtausgeartet} Simplizes
  von $X$ vor. 
 Das hinwiederum zeigt, da"s der Kolimes
  "uber welchen Funktor $F:[\;]_X^\wedge\ra \mathcal D$
  auch immer sich nicht "andert, wenn
  wir $F$ auf die volle Unterkategorie $[\op{una}]_X^\wedge$ der unternichtausgearteten Simplizes
  von $X$ einschr"anken. Diese k"onnen also dieselbe Rolle
  spielen wie die konfinalen Systeme,
  die wir im Zusammenhang mit filtrierenden Kolimites eingef"uhrt hatten.
  Speziell liefert f"ur jede
  simpliziale Menge $X$ die offensichtliche Abbildung einen
  Hom"oomorphismus
  $$\op{col}_{[n]^\wedge\ra X\text{ una}}\Delta_n \sira |X|$$
  Wir folgern eine Bijektion $\bigsqcup_{[n]^\wedge\ra X\text{ nichtausgeartet}}\Delta_n^\circ \sira |X|$ f"ur
  $\Delta_n^\circ\pdef \Delta_n\backslash \partial \Delta_n$. 
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Anschauung zur topologischen Realisierung}]
  Die simpliziale Menge $X$ eines simplizial teilgeordneten
  abstrakten Simplizialkomplexes hat offensichtlich die Eigenschaft,
  da"s jeder Teilsimplex eines nichtausgearteten Simplex auch selbst
  nicht ausgeartet ist, da"s also in Formeln f"ur jede streng
  monoton wachsende Abbildung $b:[m]\ra [n]$
  das zugeh"orige $X(b^\circ):X_n\ra X_m$ nichtausgeartete Simplizes zu
  nichtausgearteten Simplizes macht. 
  In diesem Fall kann ich mir die topologische Realisierung noch
  gut vorstellen.
  Im zweidimensionalen Fall etwa mag man sich einige Dreiecksfl"achen
  mit durchnummerierten Ecken denken, parametrisiert durch eine Menge $X_2$,
  einige bepfeilte Geradensegmente, parametrisiert durch eine Menge $X_1$ und
  einige Punkte,  parametrisiert durch eine Menge $X_0$, und dann Regeln,
  l"angs welcher Kanten die Dreiecksfl"achen zu verkleben sind und
  welche Kanten wir erst mal frei herumliegen lassen, und dann
  Regeln, welche Ecken nun noch zu identifizieren sind.
  Das ist allerdings schon allgemeiner als die topologische Realisierung
  eines abstrakten Simplizialkomplexes. 
  Im Fall einer allgemeinen simplizialen Menge k"onnte es zus"atzlich
  passieren, da"s etwa der Rand einer Dreiecksfl"ache
  zu einem Punkt verklebt wird. 
\end{Bemerkungl}
\nichtfinal{Bis hier ist dieser Abschnitt ungef"ahr sortiert.} 
\begin{Bemerkungl}
  Gegeben ein K"ocher $\mathcal I$ und eine Darstellung $D:\mathcal I\ra \Delta$
  k"onnen wir eine simpliziale Menge bilden, indem wir unsere Darstellung durch die Koyonedaeinbettung zu einer Darstellung
  in simplizialen Mengen $D^\wedge:\mathcal I\ra \Delta^\wedge$
  machen und dazu den Kolimes
  $$X\pdef \op{col}{D^\wedge}$$
  bilden. Auf diese Weise k"onnen wir etwa jedem Simpizialkomplex mit einer
  Anordnung auf seiner Eckenmenge 
  eine simpliziale Menge zuordnen. Der Leser mag pr"ufen, da"s sie
  beide dieselbe
  topologische Realisierung haben. 
\end{Bemerkungl}

\begin{Beispiel}
  Wir betrachten einen K"ocher mit drei Ecken und vier Pfeilen,
  die alle von derselben Ecke ausgehen und von denen je zwei in jeder
  der zwei weiteren Ecken landen. Wir ordnen der Ausgangecke den
  Simplex $[0]$ zu und den beiden anderen Ecken den
  Simplex $[1]$ und den beiden Pfeilen zu einer
  der weiteren Ecken jeweils beide Morphismen $[0]\ra [1]$.
  Die zugeh"orige simpliziale Menge
  hat als topologische Realisierung die Figur $8$.
\end{Beispiel}
\begin{Beispiel}
  Wir betrachten einen K"ocher mit zwei Ecken und drei Pfeilen,
  die alle von einer Ecke ausgehen und  in der
  anderen Ecke landen. Wir ordnen der Ausgangecke den
  Simplex $[1]$ zu und der anderen Ecke den
  Simplex $[2]$ und den drei Pfeilen die drei Morphismen $[1]\ra [2]$.
  Die zugeh"orige simpliziale Menge
  hat als topologische Realisierung eine Sph"are. Wir zeigen hier nur,
  da"s 
  
\end{Beispiel}





\begin{Beispiel}
 Die Komposition
  $$\op{Top}\ra \op{Top}^\wedge=
\op{Cat}(\op{Top}^{\op{opp}},\op{Ens})
  \ra\op{Cat}(\Delta^{\op{opp}},\op{Ens})=\Delta^\wedge$$
 der Yonedaeinbettung
  mit dem durch das Vorschalten von $A^{\op{opp}}:
  \Delta^{\op{opp}}\ra\op{Top}^{\op{opp}}$ gegebenen Funktor
   ordnet jedem topologischen Raum
  $X\in\op{Top}$ eine simpliziale Menge\index{S@${\op{S}}X$ singul"are Simplizes!als simpliziale Menge} $${\op{S}}X\pdef \hat X\circ A^{\op{opp}}$$ 
  zu, die man
  die {\bf simpliziale Menge der singul"aren Simplizes von $X$}
  nennt. Per definitionem haben wir
  $({\op{S}}X)_n=\op{Top}(\Delta_n,X)$. %{\op{S}}_nX$.
\end{Beispiel}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Bezug zu singul"aren Ketten}] 
  In \ref{SXKet}
  haben wir f"ur jeden topologischen Raum\label{SXsimp} 
  $X$ den Komplex der singul"aren Ketten  ${\op{S}}_* X$ konstruiert
  und auch mit dem Symbol ${\op{S}} X$ abgek"urzt.
    Was im Einzelfall mit dem Symbol ${\op{S}} X$ gemeint ist, mu"s
    der Leser aus dem Kontext erschlie"sen.
    Wenn wir besonders betonen wollen, da"s ${\op{S}} X$
    den Komplex und nicht die simpliziale Menge meint,
    verwenden wir die Notation ${\op{S}}_\ast X$. 
    Per definitionem haben haben wir
    $${\op{S}}_q X  =\DZ(({\op{S}} X)_q)$$
    Die $q$-Ketten sind also die freie abelsche Gruppe "uber der Menge der
    $q$-Simplizes.
    Allgemeiner k"onnen wir einen Funktor
    $\op{Kom}:\Delta^\wedge\ra\op{Ket}$
    erkl"aren, indem wir f"ur jede simpliziale Menge $S$ die abelschen Gruppen $(\op{Kom}(S))_q=\DZ S_q$ bilden und die
    Randoperatoren $\partial_q=\sum_{i=0}^q (-1)^i S(k_i^q)$ erkl"aren 
    f"ur $k_i^q :[q-1]\ra [q]$ die in \ref{KaT} eingef"uhrte
     Kantenabbildung und $S(k_i^q):S_q\ra S_{q-1}$
    die davon induzierte Abbildung und $S(k_i^q):\DZ S_{q}\ra \DZ S_{q-1}$
    den davon induzierten Homomorphismus von abelschen Gruppen.
    Damit erhalten wir unseren Komplex der singul"aren Ketten als
    die Komposition ${\op{S}}_*=\op{Kom}\circ \op{S}$ von Funktoren
    $$\op{Top}\stackrel{\op{S}}{\lra}\Delta^\wedge\stackrel{\op{Kom}}{\lra}
    \op{Ket}$$
\end{Bemerkungl}


\begin{Beispiel} F"ur jede Menge
  $I$ ist $[n]\mapsto \op{Ens}([n],I)$ eine simpliziale Menge.
  Ihre $n$-Simplizes sind $(n+1)$-Tupel von Elementen von $I$.
\end{Beispiel}
\begin{Beispiel} F"ur jede teilgeordnete Menge
  $I$ ist $[n]\mapsto \op{Ord}([n],I)$ eine simpliziale Menge.
  Ihre $n$-Simplizes sind monoton wachsende
  $(n+1)$-Tupel von Elementen von $I$.
\end{Beispiel}


\begin{Beispiel}
  Im Fall eines simplizialen Simplex $[m]^\wedge$ ist die Identit"at
  auf $[m]^\wedge$ ein finales Objekt der Kategorie aller
  simplizialen Simplizes "uber $[m]^\wedge$. Unser Kolimes stimmt also
  mit dem Wert an dieser Stelle "uberein und wir erhalten 
  einen nat"urlichen Hom"oomorphismus
  $$\Delta_m\sira |[m]^\wedge|$$
\end{Beispiel}


\begin{Beispiel}
  Gegeben ein Simplizialkomplex $\mathcal K= (E,\mathcal K)$ mit einer Anordnung
  $\leq$ auf der Menge seiner Ecken konstruieren wir eine
  simpliziale Menge ${\op{S}}\mathcal K$, indem wir jedem $[n]$ die
  Menge derjenigen ordnungserhaltenden
  Abbildungen $[n]\ra E$ zuordnen, deren Bild
  zu $\mathcal K$ geh"ort. Jetzt mu"s ich mal pr"ufen, warum
  gilt $$|{\op{S}}\mathcal K|\sira  \Delta(\mathcal K)$$
  und mu"s dringend die Notation bereinigen. 
\end{Beispiel}

\subsection{Kanten und Ausartungen, wohin?}

\begin{Bemerkungl}
  Jede Kategorie $\mathcal C$ liefert eine simpliziale Menge
  ${\op{N}}\mathcal C=\op{Nerv}(\mathcal C)$, den {\bf Nerv von $\mathcal C$}\index{Nerv}, die jedem $[n]\in \Delta$
  die Menge aller Sequenzen von $n$ hintereinander verkn"upfbaren
  Morphismen in $\mathcal C$ zuordnet und jeder
  ordnungserhaltenden Abbildung $[n]\ra[m]$ diejenige Abbildung
  zwischen den zugeh"origen  Mengen von Sequenzen in der
  Gegenrichtung, die durch das Verkn"upfen und Einf"ugen von
  Identit"aten in der hoffentlich offensichtlichen Weise entsteht.
  Die geometrische Realisierung dieses Nerven hei"st der
  {\bf klassifizierende Raum\index{klassifizierender Raum}
  unserer Kategorie} und im Fall der Ein-Objekt-Kategorie $[G]$
  eines Monoids der {\bf klassifizierende Raum unseres Monoids}.
  Jeder Funktor $F:\mathcal C\ra \mathcal D$ induziert
  einen Morphismus von simplizialen Mengen
  ${\op{N}}F:{\op{N}}\mathcal C\ra {\op{N}}\mathcal D$
  und jede Transformation von Funktoren eine Homotopie -- das ist noch zu zeigen -- 
  zwischen diesen stetigen Abbildungen. Insbesondere induziert
  jede "Aquivalenz von Kategorien eine Homotopie"aquivalenz zwischen
 den geometrischen Realisierungen  ihrer Nerven.
\end{Bemerkungl}
\begin{Beispiel}
  Die sogenannte {\bf Translationskategorie}\index{Translationskategorie}
  einer diskreten Gruppe $G$ habe Objekte $G$ und zwischen je zwei Objekten
  genau einen Morphismus. Sie ist "aquivalent zur
  terminalen Kategorie und hat folglich einen zusammenziehbaren Nerv.
  Die Operation von $G$ auf diesem Nerv (besser: seiner geometrischen Realisierung) ist nun topologisch frei
  und der Quotient danach ist der Nerv der Ein-Objekt-Kategorie $G$,
  der sogenannte
  {\bf klassifizierende Raum ${\op{B}}G$}.\index{B@${\op{B}}G$ klassifizierender Raum} Mit \ref{??} erhalten wir so eine
  "Aquivalenz zwischen der Kategorie der Darstellungen von $G$
  und der Kategorie der lokal konstanten Garben auf ${\op{B}}G$.
  Nun kann eine lokal konstante Garbe auf ${\op{B}}G$
  hinwiederum identifiziert werden mit einem, ja was nun?
  Jedem Simplex ordne abelsche Gruppe zu, jedem
Zur"uckholen einen Isomorphismus, so da"s mehrfaches Zur"uckholen ok ist. 
\end{Beispiel}
\subsection{Simpliziale R"aume}
\begin{Bemerkungl} Ein Objekt von $\Delta{\op{Top}}$ nennt man
  einen {\bf simplizialen Raum}.\index{simplizial!Raum}
  Man verwechsle  simpliziale R"aume nicht mit topologischen
  Realisierungen simplizialer Mengen.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Produkt simplizialer R"aume}]
  Produkte und Koprodukte, ja beliebige Limites und Kolimites
  "uber Darstellungen eines K"ochers in $\Delta{\op{Top}}$ k"onnen
  \glqq in $\op{Top}$ berechnet werden\grqq, wie wir das in \eref{KLPG}{TD} 
  bereits in viel gr"o"serer Allgemeinheit bemerkt hatten.
  So erhalten  wir etwa ein Produkt $X\times Y$ von simplizialen
  topologischen R"aumen $X,Y$ durch die Vorschrift $$(X\times Y)_n\pdef X_n\times Y_n$$ und die offensichtlichen weiteren Daten.
  Insbesondere ist unsere volltreue Einbettung $\op{Top}\hra\Delta{\op{Top}}$
  vertr"aglich mit Produkten. Das leere Produkt alias der finale
  simpliziale Raum ist der konstante Funktor
  $\op{stop}\pdef \op{s}(\op{top})$ mit dem einpunktigen
  Raum $\op{top}$ als Wert. 
\end{Bemerkungl}


\subsection{Garben auf simplizialen R"aumen}

\begin{Bemerkungl} Ich erinnere an die Kategorie der Schnitte
  eines Funktors aus \ref{SchFU}. 
  F"ur das folgende sehr hilfreich waren \cite{Weil3} und \cite{SaS}.
\end{Bemerkungl}



\begin{Bemerkungl}[\textbf{Garben auf simplizialen R"aumen}]
  Eine {\bf Garbe}\index{Garbe!auf simplizialem Raum} $\mathcal F$ auf einem
  simplizialen Raum
   $X:\Delta^{\op{opp}}\ra\op{Top}$ ist
  ein Schnitt $\mathcal F:\Delta^{\op{opp}}\ra\op{Ens}_{\sslash{\op{Top}}}$
  in die Opgarbenfaserung aus \eref{GaKoFa}{TG}. Wir setzen wieder
  $\mathcal F_n\pdef \mathcal F([n])$. Die $\mathcal F_n$ sind mithin Garben auf
  $X_n$ und f"ur alle $b:[m]\ra [n]$ monoton wachsend haben wir einen
  Opkomorphismus $\mathcal F(b^\circ):\mathcal F_n\ra \mathcal F_m$ "uber
  $X(b^\circ):X_n\ra X_m$ gegeben und das alles mit vielen Vertr"aglichkeiten.
  Noch genauer ausgeschrieben haben wir f"ur beliebige $U_n\co X_n$ und
  $V_m\co X_m$ und $b:[m]\ra [n]$ monoton wachsend mit
  $X(b^\circ)(U_n)\subset V_m$ 
  Abbildungen  $\mathcal F(b^\circ)^\circ:\mathcal F_m(V_m)\ra \mathcal F_n(U_n)$
   mit den offensichtlichen Vertr"aglichkeiten.
  Genau wie wir das f"ur Garben auf gew"ohnlichen topologischen R"aumen 
  in \ref{MFoloe} diskutiert haben, erhalten wir auch im simplizialen Kontext
  in offensichtlicher Weise eine
 Trennfaserung $$\op{Ens}_{\sslash \curlywedge\Delta{\op{Top}}}\ra \curlywedge\Delta{\op{Top}}$$
  in die banale Trennkategorie der simplizialen R"aume.\label{MFolos}
  Wir nennen sie wieder die {\bf Mengengarbenopkotrennfaserung}.\index{Mengengarbenoptrennfaserung}  Gegeben ein Morphismus $u:X\ra Y$ in $\Delta{\op{Top}}$
  haben wir $(u^\dagger\mathcal G)_n=
  u^\dagger_n\mathcal G_n$ und  $(u_\dagger\mathcal F)_n=
  u_{n\dagger}\mathcal F_n$.
  Der Trennr"uckzug berechnet sich genauso gradweise.  
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Globale Schnitte auf simplizialen R"aumen}]
  Eine von einer Garbe $\mathcal F$ auf einem
  simplizialen Raum $X$ ausgehende Leertrennung ist insbesondere
  ein Tupel $(s_n)_{n\in\DN}$
  von globalen Schnitten $s_n\in \mathcal F_n(X_n)$ mit 
  $\mathcal F(b^\circ)^\circ:s_m\mapsto s_n\;\forall m,n,b:[m]\ra[n]$.
  Wir nennen so eine Leertrennung auch einen {\bf globalen Schnitt von $\mathcal F$}\index{globaler Schnitt!auf simplizialem Raum}
  und notieren die Menge dieser globalen Schnitte
  $$\Gamma\mathcal F=\Gamma(X;\mathcal F)$$
\end{Bemerkungl}
\begin{Lemma} Gegeben eine Garbe $\mathcal F$ auf einem
  simplizialen Raum $X$ sind ihre globalen Schnitte der Egalisator
  $$\Gamma(X;\mathcal F)\ra
  \mathcal F_0(X_0)\rightrightarrows\mathcal F_1(X_1)$$ 
\end{Lemma}
\begin{Bemerkungl}
Hierbei ist zu verstehen, da"s die beiden
Morphismen $[0]\rightrightarrows [1]$ zwei stetige Abbildungen  $X_1\rightrightarrows X_0$ induzieren
und die zugeh"origen Opkomorphismen hinwiederum die oben betrachteten
Abbildungen $\mathcal F_0(X_0)\rightrightarrows\mathcal F_1(X_1)$. 
\end{Bemerkungl}
\begin{proof}
Sei  $(s_n)_{n\in\DN}$ ein 
von globalen Schnitten $s_n\in \mathcal F_n(X_n)$
mit den zuvor geforderten Vertr"aglichkeiten.
Offensichtlich wird so ein Tupel durch seinen ersten Eintrag
  $s_0\in \mathcal F_0(X_0)$ bereits festgelegt und dieser Eintrag
  mu"s im Egalisator\label{glSu} 
  $\mathcal F_0(X_0)\rightrightarrows\mathcal F_1(X_1)$ liegen.
  Sei umgekehrt $s_0$ ein Element dieses Egalisators.
  Nach Annahme stimmen seine Bilder in $\mathcal F_1(X_1)$ unter den
  beiden Kantenabbildungen "uberein, wir nennen dies Element
  $s_1\in \mathcal F_1(X_1)$.
  Wegen der Relation $k_ik_i=k_{i+1}k_i$ der Kantenabbildungen stimmen
  weiter die Bilder von $s_1$ in $\mathcal F_2(X_2)$ unter allen drei
  Kantenabbildungen "uberein, wir nennen dies  Element
  $s_2\in \mathcal F_2(X_2)$ und finden, indem wir induktiv immer
  so weitermachen, Schnitte $s_n\in \mathcal F_n(X_n)$ derart,
  da"s beliebige Kantenabbildungen jeweils $s_n$ auf $s_{n+1}$ schieben.
  Wegen der Relationen $a_ik_i=\op{id}$ schieben dann auch alle
  Ausartungen $s_{n+1}$ auf $s_n$. Da schli"slich alle Morphismen von $\Delta$
  Verkn"upfungen von Kanten und Ausartungen sind, folgt das Lemma.
\end{proof}

\begin{Beispiel}[\textbf{Garben auf konstanten simplizialen R"aumen}] 
  Gegeben ein topologischer Raum $X\in\op{Top}$ ist eine Garbe auf
  dem zugeh"origen konstanten simplizialen Raum ${\op{s}}X$ dasselbe wie ein
  Funktor $\mathcal F:\Delta^{\op{opp}}\ra \op{Ens}_{\sslash X}$ alias ein
  Objekt $\mathcal F\in \Delta\op{Ens}_{\sslash X}$ alias ein
Funktor $\mathcal F^{\op{opp}}:\Delta\ra \op{Ens}_{/ X}$.
\end{Beispiel}




\begin{Bemerkungl}[\textbf{Trennfaserung der abelschen Garben}] 
  Analog konstruieren wir die Opgarbenkotrennfaserung
  $$\op{Ab}_{\sslash \curlywedge\Delta{\op{Top}}}\ra \curlywedge\Delta{\op{Top}}$$
  der abelschen Garben.
  Man beachte, da"s unsere Fasern $\op{Ab}_{\sslash X}$ "uber einem
  simplizialen Raum $X$ opponiert sind zu den
  Kategorien von abelschen Garben,
  die man "ublicherweise betrachtet und die wir
  $\op{Ab}_{/X}$ notieren.
  Gegeben Morphismen
  $f_1:X\ra Y_1$ und $f_2:X\ra Y_2$ von simplizialen R"aumen 
  und abelsche Garben $\mathcal G_i\in \op{Ab}_{\sslash Y_i}$ haben wir
  darin etwa
  f"ur den R"uckzug von $\mathcal G_1\curlywedge \mathcal G_2$
  die Beschreibung
  $$(f_1,f_2)^*(\mathcal G_1\curlywedge \mathcal G_2)
  =f_1^*\mathcal G_1\otimes f_2^*\mathcal G_2$$
  Das Tensorprodukt $\mathcal F\otimes \mathcal G$ zweier simplizialer
  abelscher Garben auf $X$ auf der linken Seite kann hinwiederum
  und mit anderer Verwendung des Index 
  konstruiert werden durch die Vorschrift
  $(\mathcal F\otimes \mathcal G)_n=\mathcal F_n\otimes \mathcal G_n$
  mit dem Tensorprodukt abelscher Garben auf $X_n$ rechts und den
  offensichtlichen weiteren Daten.
\end{Bemerkungl}



\subsection{Kohomologie simplizialer R"aume}


\begin{Bemerkungl}
  Seien $p : \mathscr{C}\ra \mathscr{B}$
  und $\varphi:  I\ra \mathscr{B}$ Funktoren.
  Wir betrachten die Kategorie $\op{Cat}_\varphi( I,\mathscr{C})$
  der Schnitte von $p$ "uber $I$ und 
   betrachten f"ur $i\in I$ den Restriktionsfunktor
  $\op{res}^i:\op{Cat}_\varphi( I,\mathscr{C})\ra \mathscr{C}_{\varphi(i)}$.
  Er hat den partiellen Linksadjungierten
  $\op{prod}_i$ gegeben durch  $$(\op{prod}_iP)_j= \coprod_{g:i\ra j}\varphi(g)_\dagger P$$
  wann immer alle entsprechenden Vorsch"ube und Koprodukte in
  den jeweiligen $\mathscr{C}_{\varphi(j)}$  existieren.
   Er hat dual den partiellen Rechtsadjungierten
  $\op{ind}_i$ gegeben durch  $$(\op{ind}_iP)_k= \bigsqcap_{f:k\ra i}\varphi(f)^\dagger P$$
  wann immer alle entsprechenden Produkte und R"uckz"uge in
  den jeweiligen $\mathscr{C}_{\varphi(k)}$  existieren.
\end{Bemerkungl}
\begin{Lemma}
  Gegeben ein simplizialer Raum $X$ besitzt die Kategorie
  $\op{Ab}_{/X}$ genug Injektive und gleichbedeutend die Kategorie
  $\op{Ab}_{\sslash X}$ genug Projektive.
\end{Lemma}
\begin{proof}
  Gegeben $n\in\DN$ ist der Funktor $\op{res}^{[n]}:\op{Ab}_{\sslash X}\ra \op{Ab}_{\sslash X_n}$ offensichtlich exakt. Sein Linksadjungierter
  $\op{prod}_{[n]}:\op{Ab}_{\sslash X_n}\ra \op{Ab}_{\sslash X}$ macht folglich
  Projektive zu Projektiven. Jedes Objekt ist nun offensichtlich ein
  Quotient eines
  geeigneten Koprodukts von Projektiven dieser Bauart.
\end{proof}
\begin{Definition}
  Gegeben ein simplizialer Raum $X$ und darauf eine abelsche Garbe
  $\mathcal F$ setzen wir
  $${\op{H}}^q(X;\mathcal F)\pdef {\op{R}}^q\Gamma \mathcal F$$
  f"ur $\Gamma: \op{Ab}_{/ X}\ra \op{Ab}$ der Funktor der globalen Schnitte
  und nennen diese abelsche Gruppe die
  {\bf $q$-te Kohomologie von $X$ mit Koeffizienten in $\mathcal F$}.
\end{Definition}


\begin{Bemerkungl} Gegeben eine abelsche Garbe  $\mathcal F$ auf einem
  simplizialen Raum
   $X$ verstehen wir unter dem
  {\bf simplizialen \v{C}ech-Komplex von $\mathcal F$}\index{Cech-Komplex@\v{C}ech-Komplex!auf simplizialem Raum} den Komplex\label{CKF} 
$$\Gamma(X_0;\mathcal F_0)\ra\Gamma(X_1;\mathcal F_1)\ra \Gamma(X_2;\mathcal F_2)\ra\ldots$$
mit Rand $\partial^q\pdef \sum_{i=0}^q (-1)^ik_i^*$
  der alternierenden Summe der R"uckz"uge l"angs der
  Kanten.  Die Beschreibung \ref{glSu} der globalen Schnitte liefert einen
  nat"urlichen Isomorphismus 
  $$\Gamma(X;\mathcal F)\sira\op{ker}\big(\Gamma(X_0;\mathcal F_0)\ra\Gamma(X_1;\mathcal F_1)\big)$$
\end{Bemerkungl}


\begin{Beispiel}[\textbf{\v{C}ech-Komplex zu einer offenen "Uberdeckung}]
  Seien $Z$ ein topologischer Raum und  $\mathcal U$ eine offene "Uberdeckung von $Z$ und $V\pdef \bigsqcup_{U\in\mathcal U} U$ die disjunkte
  Vereinigung der "uberdeckenden Mengen.
  Wir erhalten einen  simplizialen Raum $X$ mit
  $$X_n=V\times_Z V\times_Z\ldots \times_Z V$$ den $n$-fach iterierten Faserprodukten\label{COoU} 
  und dem \glqq Weglassen von Eintr"agen als Kanten und dem Verdoppeln
  von Eintr"agen als Ausartungen\grqq.
  Jede abelsche Garbe $\mathcal G\in \op{Ab}_{/Z}$ induziert eine abelsche Garbe $\mathcal F\in \op{Ab}_{/X}$
  durch $\mathcal F_n\pdef p^*_n\mathcal G$ f"ur $p_n:X_n\ra Z$
  die Projektion. In dieser Situation liefert
  R"uckzug einen Isomorphismus
  $\Gamma(Z;\mathcal G)\sira \Gamma(X;\mathcal F)$ und der simpliziale
  \v{C}ech-Komplex von $\mathcal F$ ist isomorph zum  \v{C}ech-Komplex $\check{\mathrm{C}}^{*} (\cal{U};\cal{G})$, wie er in \eref{CKo}{TG} eingef"uhrt wurde.
\end{Beispiel}

\begin{Bemerkungl}
  Gegeben ein simplizialer Raum $X$
  wird unter $\op{res}^{[n]}$ die finale Garbe auf $X$ zur finalen Garbe auf
  $X_n$. Gegeben  $\mathcal A\in\op{Ens}_{/X_n}$ eine
  Garbe auf $X_n$ liefert die Adjunktion $(\op{prod}_{[n]},\op{res}^{[n]})$  von Funktoren zwischen opponierten Garbenkategorien
  folglich eine nat"urliche Bijektion\label{glPRO}
  $$\Gamma(X_n;\mathcal A)\sira \Gamma(X;\op{prod}_{[n]}\mathcal A)$$
\end{Bemerkungl}

\begin{Lemma}
  Gegeben $X\in \Delta{\op{Top}}$ und $\mathcal A\in \op{Ab}_{\sslash X_n}$
  ist der \v{C}ech-Komplex von $\op{prod}_{[n]}\mathcal A$
  eine Aufl"osung von 
  $\Gamma(X;\op{prod}_{[n]}\mathcal A)$ oder gleichbedeutend $\Gamma(X_n;\mathcal A)$.\label{exCC} 
\end{Lemma}
\begin{proof}
  Schreibt man die Definitionen aus, so erkennt man,
  da"s unser Komplex isomorph ist zum exakten Komplex aus \ref{HKHKn} der
  nichtfallenden Tupel in der angeordneten Menge $[n]$ 
  tensoriert "uber $\DZ$ mit $\Gamma(X_n;\mathcal A)$. 
\end{proof}
\begin{Lemma}
Gegeben $X\in\Delta{\op{Top}}$ ein simplizialer Raum und
$\mathcal F\in \op{Ab}_{/X}$ eine abelsche Garbe auf $X$
gibt es eine Einbettung  $\mathcal F\hra \mathcal I$ in eine
  injektive Garbe derart, da"s der \v{C}ech-Komplex eine
  Aufl"osung von $\Gamma(X;\mathcal I)$ ist.\label{speZI} 
\end{Lemma}
\begin{Bemerkungw}
Aus der Spektralsequenz \ref{SSsi} 
  wird folgen, da"s  der \v{C}ech-Komplex sogar f"ur jede injektive Garbe
  $\mathcal I$ auf einem
  simplizialen Raum  eine
  Aufl"osung von $\Gamma(X;\mathcal I)$ ist.
\end{Bemerkungw}
\begin{proof}
  Wir w"ahlen jeweils eine Einbettung $\mathcal F_n\hra \mathcal J_n$
  in eine injektive Garbe auf $X_n$ und setzen $\mathcal I\pdef \bigsqcap
  \op{prod}_{[n]}\mathcal J_n$ und beachten \ref{exCC}.
\end{proof}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Spektralsequenz der Kohomologie simplizialer R"aume}]
  Gegeben ein Komplex 
 $$\ldots\ra \mathcal I^0\ra \mathcal I^1\ra \mathcal I^2\ra\ldots$$
von  abelschen Garben auf
einem simplizialen Raum $X$  erhalten wir
einen
  Doppelkomplex 
$$\begin{array}{ccccccccc}
&& \vdots&&\vdots&&\vdots&\\
  &&\ua&&\ua&&\ua&\\
\ldots&\ra&  \Gamma (X_2;\mathcal I^0_2)&\rightarrow&\Gamma (X_2;\mathcal I^1_2)&\rightarrow&\Gamma (X_2;\mathcal I^2_2)&\ldots
  \\
 && \ua&&\ua&&\ua&\\\ldots&\ra&  \Gamma (X_1;\mathcal I^0_1)&\rightarrow&\Gamma (X_1;\mathcal I^1_1)&\rightarrow&\Gamma (X_1;\mathcal I^2_1)&\ldots
  \\
&&  \ua&&\ua&&\ua&\\
   \ldots&\ra&  \Gamma (X_0;\mathcal I^0_0)&\rightarrow&\Gamma (X_0;\mathcal I^1_0)&\rightarrow&\Gamma (X_0;\mathcal I^2_0)&\ldots
  \\
  \\
 \ldots&\ra&  \Gamma (X;\mathcal I^0)&\rightarrow&\Gamma (X;\mathcal I^1)&\rightarrow&\Gamma (X;\mathcal I^2)&\ldots
  \end{array}$$
  mit den simplizialen \v{C}ech-Komplexen \ref{CKF} in den Spalten
  und dem darunter angedeuteten horizontalen Kernkomplex.
Ist $\mathcal F\hra \mathcal I^0\ra \mathcal I^1\ra \mathcal I^2\ra\ldots$
eine Aufl"osung durch injektive Garben mit in h"oheren Graden exaktem simplizialen \v{C}ech-Komplex, die es ja 
nach \ref{speZI} gibt,
so liegt unser Doppelkomplex im ersten Quadranten und
seine Spaltensequenzen sind exakt an allen Stellen au"ser auf der 
  untersten Horizontale, und dort ist der Kernkomplex der im Diagramm
  dargestellte. Unsere allgemeinen Erkenntnisse zu ausgearteten
  Spektralsequenzen  \ref{EAS} liefern damit einen
  Isomorphismus $${\op{H}}^n(X;\mathcal F)\sira \mathcal H^n\op{tot}(\Gamma (X_q;\mathcal I^p_q))$$
  Andererseits zeigt das adjungierte Paar $(\op{res}^{[n]},\op{ind}_{[n]})$
  zusammen mit der Exaktheit von $\op{ind}_{[n]}:\op{Ab}_{\sslash X_n}\ra\op{Ab}_{\sslash X}$, da"s $\op{res}^{[n]}$ in unseren opponierten
  Kategorien Projektive zu Projektiven macht und damit in
  unseren "ublichen Kategorien von abelschen Garben Injektive zu Injektiven. 
Die Kohomologie des $q$-ten Zeilenkomplexes ist folglich ${\op{H}}^*(X_q;\mathcal F_q)$ und unsere feineren Erkenntnisse zu Spektralsequenzen 
 in \ref{grSS} liefern eine $E_1$-Spektralsequenz
 $${\op{H}}^p(X_q;\mathcal F_q)\RA {\op{H}}^n(X;\mathcal F)$$
 im Sinne von \ref{rgim} mit Differential vom Bigrad $(0,1)$.
 Es ist leicht zu sehen, da"s diese Spektralsequenz
 eindeutig bestimmt ist bis auf eindeutigen Isomorphismus und funktoriell
 in $\mathcal F$. 
 Im Spezialfall
 \ref{COoU} des \v{C}ech-Komplexes einer offenen "Uberdeckung
 erhalten wir so insbesondere unsere Erkenntnisse \ref{BKCe} zur
 Berechnung der Kohomologie durch azyklische "Uberdeckungen zur"uck.
 Ist speziell $\mathcal F=\mathcal I$ injektiv, so folgt daraus,  da"s  der simpliziale \v{C}ech-Komplex stets eine\label{SSsi} 
  Aufl"osung von $\Gamma(X;\mathcal I)$ sein mu"s.
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl}[\textbf{Kohomologie konstanter simplizialer R"aume}] 
  Seien $X\in\op{Top}$ ein topologischer Raum und $\mathcal F\in\op{Ab}_{/X}$ eine
  abelsche Garbe. Bezeichnet ${\op{s}}X\in\Delta{\op{Top}}$
  den zugeh"origen konstanten simplizialen Raum und
  ${\op{ss}}\mathcal F\in\op{Ab}_{/{\op{s}}X}$ die zugeh"orige konstante
  abelsche Garbe, zur Unterscheidung mit
${\op{s}}\mathcal F\in\Delta\op{Ab}_{/X}$,  
  so finden wir f"ur das vertikale Differential unserer
Spektralsequenz f"ur die Kohomologie simplizialer R"aume \ref{SSsi}
abwechselnd Null und die Identit"at. Damit verschwinden die $E_2$-Terme
f"ur $q>0$ und wir
erhalten Isomorphismen $${\op{H}}^n(X;\mathcal F)\sira {\op{H}}^n({\op{s}}X;{\op{ss}}\mathcal F)$$
\end{Bemerkungl}
\begin{Beispiel}[\textbf{Beispiel f"ur kohomologischen Abstieg}] 
  Gegeben topologische R"aume $X,Y$ erinnern wir die Notation
  $\mathcal C(X,Y)$ f"ur die Menge der stetigen Abbildungen mit der
  kompakt-offenen Topologie.
  Gegeben ein topologischer Raum $X$ betrachten wir den simplizialen
  Raum $X^{[*]}$ gegeben durch $$(X^{[*]})_n\pdef X^{[n]}=
    \mathcal C([n],X)=X^{\times(n+1)}$$
    und den durch Vorschalten von monoton wachsenden
    Abbildungen $[m]\ra[n]$
    gegebenen stetigen Abbildungen $X^{[n]}\ra X^{[m]}$.
    Unter der Annahme $X\neq\emptyset$ zeigen wir 
  $${\op{H}}^0(X^{[*]})=\DZ\quad\text{ und  }\quad{\op{H}}^n(X^{[*]})=0\text{  f"ur }n>0.$$
 Um das
  einzusehen betrachten wir f"ur alle $p$ den Komplex
  $$\ldots\ra 0\ra {\op{H}}^p(\op{top})\ra {\op{H}}^p(X^{[0]})\ra {\op{H}}^p(X^{[1]})\ra {\op{H}}^p(X^{[2]})
  \ra\ldots$$
  mit  Randabbildungen $\partial^q\pdef \sum_{i=0}^q (-1)^ik_i^*$
  der alternierenden Summe der R"uckz"uge l"angs der
  Kanten f"ur $q\geq 0$ und dem R"uckzug unter der konstanten Abbildung
  als $\partial^{-1}$.
  Verstehen wir $\op{top}=X^{[-1]}$ als das leere Produkt, so ist das nicht einmal ein Sonderfall. 
  W"ahlen wir nun einen Punkt $c\in X$ und bezeichnen
  mit $c:X^{[q-1]}\ra X^{[q]}$ das Davorschreiben von $c$, so finden wir
  $k_0 c=\op{id}$ und  $k_{i+1}c=ck_{i}$ f"ur $i\geq 0$ und
  eine kurze Rechnung zeigt $c^\ast \partial +\partial c^*=\op{id}$ an
  jeder Stelle unseres Komplexes. Das sagt nun aber, da"s unser Komplex exakt ist. F"ur die $E_2$-Terme der Spektralsequenz \ref{SSsi} f"ur die
  Kohomologie des simplizialen Raums
  $X^{[*]}$ ergibt sich damit  $E_2^{0,0}=\DZ$ und $E_2^{p,q}=0$ sonst. Das zeigt die Behauptung.
\end{Beispiel}

\begin{Bemerkungl} Eigentlich scheint es mir richtiger, den leeren Raum zu
  erlauben und $[-1]=\emptyset$ ebenfalls zu erlauben und die Aussage
  so zu formulieren, da"s immer Null rauskommt au"ser im Fall des
  leeren Raums, vergleiche \eref{VCKk}{TG}.
\end{Bemerkungl}

\subsection{"Aquivariante Garben}
\begin{Bemerkungl}
  Gegeben eine topologische Gruppe $G$
  operiert $G$ von rechts auf dem simplizialen Raum $G^{[*]}$
  vermittels der Vorschrift $(g_0,\ldots,g_n)g=(g_0g,\ldots,g_ng)$
  f"ur $(g_0,g_1,\ldots,g_n)\in G^{[n]}$ und $g\in G$.
Gegeben  ein $G$-Raum
  $G\acts X$ bilden wir nun den simplizialen Raum
  $$G^{[*]}\times_{/G}X$$ mit $(G^{[*]}\times_{/G}X)_n\pdef G^{[n]}\times_{/G}X$.
Unter den Hom"oomorphismen
$G^{[n]}\times_{/G}X\sira G^{\times n}\times X$ gegeben durch
$$(g_0,g_1,g_2,\ldots,g_n,x)\mapsto (g_0g_1^{-1},g_1g_2^{-1},\ldots,g_{n-1}g_n^{-1},g_nx)$$
entspricht die nullte Kantenabbildung links dem Weglassen des ersten Eintrags
rechts und die weiteren Kantenabbildungen links jeweils dem
Zusammenmultiplizieren zweier benachbarter Eintr"age rechts.
In den tiefsten Graden haben wir insbesondere\label{siGR} 
$k_0,k_1:G\times X\ra X$ mit $k_0(g,x)=x$ und $k_1(g,x)=gx$
sowie $k_0,k_1,k_2:G\times G\times X\ra G\times X$ mit $k_0(g,h,x)=(h,x)$ und $k_1(g,h,x)=(gh,x)$ und $k_2(g,h,x)=(g,hx)$. Weiter haben wir
$a_0:X\ra G\times X$ gegeben durch $a_0(x)=(1,x)$. Insgesamt erhalten wir so einen Isomorphismus von simplizialen R"aumen
$$G^{[*]}\times_{/G}X\sira G^{\times *}\times X$$
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
 Seien $G$ eine topologische Gruppe und
 $G\acts X$   ein $G$-Raum. Jede $G$-"aquivariante Garbe
 $\mathcal F$ auf $X$ liefert einen kartesischen Schnitt
 $\Delta^{\op{opp}}\ra \op{Ens}_{/{\op{Top}}}$ der Garbenfaserung 
 "uber unserem simplizialen Raum $G^{[*]}\times_{/G}X$ mit den jeweiligen 
 \'etalen R"aumen $G^{[n]}\times_{/G}\bar{\mathcal F}$ "uber $G^{[n]}\times_{/G} X$. Nach \ref{GafKO} und \ref{fop} ist das auch dasselbe wie ein
  kartesischer Schnitt
  $\Delta^{\op{opp}}\ra \op{Ens}_{\sslash{\op{Top}}}$ der Opgarbenfaserung
  "uber $G^{[*]}\times_{/G} X$. A forteriori folgt dasselbe f"ur den
 dazu isomorphen simplizialen Raum $G^{\times *}\times X$.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{"Aquivariante Garben}] 
 Seien $G$ eine topologische Gruppe und\label{aeqq} 
 $G\acts X$   ein $G$-Raum. Wir zeigen, da"s jeder
 kartesische Schnitt von $G^{\times *}\times X$ von einer
 "aquivarianten Garbe herkommt und da"s wir so eine "Aquivalenz von Kategorien
 $$\op{Ens}_{/G{\sacts}X}\sirra \op{Cat}^{\op{kart}}_{G^{\times *}\times  X}(\Delta^{\op{opp}},\op{Ens}_{/{\op{Top}}})$$ erhalten. 
 Gehen wir also von einem kartesischen Schnitt rechts aus. Bezeichne
 $\bar{\mathcal F}$ den zugeh"origen \'etalen Raum "uber $X$.
 Unsere Annahmen liefern  Hom"oomorphismen
 der zugeh"origen \'etalen R"aume "uber $G^{\times n}\times X$
 mit $G^{\times n}\times \bar{\mathcal F}$ derart,
 da"s die nullte Kantenabbildung jeweils das Weglassen des ersten
 Eintrags wird. Nun setzen wir $$g*f\pdef k_1(g,f)$$
 Die Beziehung $k_0k_0=k_0k_1: G\times G\times \bar{\mathcal F}\ra \bar{\mathcal F}$ zusammen mit der Vertr"aglichkeit mit den Projektionen
 liefert dann $k_1(g,h,f)=(gh,f)$.
 Die Beziehung $k_0k_2=k_1k_0: G\times G\times \bar{\mathcal F}\ra \bar{\mathcal F}$ zusammen mit der Vertr"aglichkeit mit den Projektionen
 liefert weiter $k_2(g,h,f)=(g,h*f)$. 
 Die Beziehung $k_1k_1=k_1k_2: G\times G\times \bar{\mathcal F}\ra \bar{\mathcal F}$ zusammen mit der Vertr"aglichkeit mit den Projektionen
 liefert dann   $$(gh)*f=g*(h*f)$$
 Andererseits sind kartesische Morphismen "uber der Identit"at Isomorphismen
 und so folgt, da"s $1*$ ein Automorphismus von $\bar{\mathcal F}$ sein mu"s.
 Damit haben wir schon einmal einen Funktor
 in die Gegenrichtung konstruiert.
 Warum das wirklich ein quasiinverser Funktor ist,
 will ich jetzt nicht weiter argumentieren.
 %und $k_1a_0=k_0a_0:X\ra X$ liefert $1*f=f$
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{"Aquivariante Garben, Variante}]
  Seien $G$ eine topologische Gruppe und $X$ ein $G$-Raum.
Wir betrachten die Abbildungen\label{aeqV}  
$k_0,k_1:G\times X\ra X$ mit $k_0(g,x)=x$ und $k_1(g,x)=gx$
sowie $k_0,k_1,k_2:G\times G\times X\ra G\times X$ mit $k_0(g,h,x)=(h,x)$ und $k_1(g,h,x)=(gh,x)$ und $k_2(g,h,x)=(g,hx)$ wie in \ref{siGR}.
Jeder "aquivarianten Garbe $\mathcal F$ auf $G{\ssearrow}X$
ordnen wir
einen Isomorphismus $$s=s_{\mathcal F}:k_0^*\mathcal F\sira k_1^*\mathcal F$$
von Garben in $\op{Ens}_{G\times X}$ zu derart, da"s das Sechseck 
\begin{displaymath}
\xymatrix{
k_0^*k_1^*\mathcal F \ar@{=}[d] &k_0^*k_0^*\mathcal F \ar@{=}[r]\ar[l]&  k_1^*k_0^*\mathcal F\ar[d]\\
k_2^*k_0^*\mathcal F\ar[r] & k_2^*k_1^*\mathcal F&k_1^*k_1^*\mathcal F\ar@{=}[l] 
}
\end{displaymath}
mit $k_i^*(s)$ als Pfeilen und den jeweiligen Identifikationen
der Faserung als Gleichheiten kommutiert.
Explizit haben unsere Garben $k^*_0\mathcal F,k^*_1\mathcal F$ bei $(g,x)$ die Halme $(k^*_0\mathcal F)_{(g,x)}=\mathcal F_x$ und  $(k^*_1\mathcal F)_{(g,x)}=\mathcal F_{gx}$
und unser Isomorphismus $s$ wird auf den Halmen gegeben durch
die Operation von $G$ auf $\bar{\mathcal F}$.
Um die Beziehung zur Beschreibung als kartesischer Schnitt
in \ref{aeqq} herzustellen, gehen wir von einer Garbe $\mathcal F_1
\in\op{Ens}_{G\times X}$ mit kartesischen Morphismen
$k_0, k_1:\mathcal F_1\ra \mathcal F$ "uber $k_0, k_1:G\times X\ra X$
aus. Das bedeutet, da"s wir ausgezeichnete Isomorphismen
$\mathcal F_1\sira k_0^*\mathcal F$ und $\mathcal F_1\sira k_1^*\mathcal F$
zur Verf"ugung haben, und unser $s$ wird dann dadurch erkl"art, da"s es diese
zu einem kommutativen Dreieck erg"anzt.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Sei $\mathscr C\ra\mathscr B$  ein Faserfunktor "uber einer Basis mit
  endlichen Produkten. Gegeben 
 ein Gruppenobjekt $G$ der Basis, das auf einem weiteren
  Objekt $X$  der Basis operiert, erkl"aren wir ein
  {\bf einfach $G$-"aquivariantes Objekt "uber $X$}
  als ein Paar $(\mathcal F,s_{\mathcal F})$ bestehend aus einem Objekt
  $\mathcal F\in\mathscr C_X$ der Faser mit einem Isomorphismus
   $$s_{\mathcal F}:k_0^*\mathcal F\sira k_1^*\mathcal F$$
  in $\mathscr C_{G\times X}$ f"ur $k_0,k_1:G\times X\ra X$ die Projektion und Operation wie
  in \ref{aeqV} derart, da"s das Sechseck aus \ref{aeqV} kommutiert.
  Diese Paare bilden die Objekte einer
  Kategorie $\mathscr C_{G{\ssearrow}X}$
  mit Morphismen
  $$\mathscr C_{G{\ssearrow}X}(\mathcal F,\mathcal G)\pdef\{\varphi\in \mathscr C_{X}(\mathcal F,\mathcal G)\mid k_1^*(\varphi)\circ s_{\mathcal F}=s_{\mathcal G}\circ k_0^*(\varphi)\}$$ Im Vorhergehenden haben wir  im Fall der
  Garbenfaserung $\op{Ens}_{/{\op{Top}}}$ eine "Aquivalenz unserer Kategorie "aquivarianter Garben
  aus \ref{gAQm} mit dieser Kategorie einfach "aquivarianter Objekte konstruiert.
\end{Bemerkungl}
\begin{Beispiel}
  Sei $k$ ein algebraisch abgeschlossener
  K"orper und $\op{affVar}_k$ die Kategorie der affinen
  $k$-Variet"aten. In \ref{RaR} oder besser \ref{GAQK}
  haben wir gesehen, da"s der Funktor der
  globalen regul"aren Funktionen eine "Aquivalenz
  $\op{affVar}_k\sirra (\op{affKring}^k)^{\op{opp}}$
  zwischen der Kategorie der affinen $k$-Variet"aten und der Opponierten der Kategorie der
  affinen alias ringendlichen und  nilpotentfreien  $k$-Kringe induziert. 
  $\op{Mod}_{/{\op{Kring}^k}}\ra $
\ref{RatD}
\end{Beispiel}
\begin{Bemerkungl}
  Sei $\mathscr C\ra\mathscr B$  ein Faserfunktor "uber einer Basis mit
  endlichen Produkten. Man erkl"art
  m"uhelos R"uckz"uge einfach "aquivarianter Objekte unter
  Morphismen $G{\ssearrow}X\ra H{\ssearrow}Y$ und zeigt, da"s man so wieder
  eine Faserung erh"alt und da"s f"ur die triviale Gruppe das Vergessen des Strukturmorphismus eine  "Aquivalenz
  $\mathscr C_{1{\ssearrow} Z}\sirra \mathscr C_{ Z}$ liefert.
  Damit das alles aber zu etwas n"utze ist, mu"s
  man zumindest zeigen, da"s f"ur $Z\in\mathscr B$ und
  die $G$-Wirkung  nur auf dem ersten Faktor von $G\times Z$
  der R"uckzug eine "Aquivalenz
  $\mathscr C_{1{\ssearrow} Z}\sirra \mathscr C_{G{\ssearrow}(G\times Z)}$
  induziert. Das gilt im allgemeinen keineswegs und hier
  mu"s die genaue Untersuchung der speziellen Situation einsetzen.
\end{Bemerkungl}


\subsection{Kohomologischer Abstieg}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Direktes Bild auf konstanten Raum}]
  Zun"achst verallgemeinern wir unsere Beschreibung
  \ref{glSu} der globalen Schnitte auf den relativen Fall.
  Seien $S$ ein topologischer Raum und
  $X\in \Delta{\op{Top}}_S\pdef \Delta(\op{Top}_S)$ ein simpliziales Objekt
  in 
  topologischen R"aumen "uber $S$. Die  R"uckz"uge unter $a_n:X_n\ra S$ liefern
  zusammen einen  Funktor
  $a^*:\op{Ens}_{/ S}\ra \op{Ens}_{/ X}$.
  Sein Rechtsadjungierter $a_*$ kann beschrieben werden durch die
  Vorschrift, da"s
  $$a_*\mathcal F\ra (a_{0*}\mathcal F_0\rightrightarrows  a_{1*}\mathcal F_1)$$
  der Egalisator ist.\label{glSuN}
  Um das einzusehen, arbeite ich lieber mit der Opgarbenfaserung,
  deren Fasern opponierte Garbenkategorien sind, und k"onnte sogar mit
  einer beliebigen Bifaserung arbeiten.
  In dieser Formulierung gilt es dann, den
  Rechtsadjungierten von 
  $a^*:\op{Ens}_{\sslash S}\ra \op{Ens}_{\sslash X}$ zu bestimmen.
  Zun"achst einmal haben wir nat"urliche Bijektionen 
  $$\op{Ens}_{\sslash X}(\mathcal F,a^*\mathcal G)\sira
  \Delta\op{Ens}_{\sslash S}(a_{**}\mathcal F_*,{\op{s}}\mathcal G)$$
  f"ur $a_{**}\mathcal F_*\in \Delta\op{Ens}_{\sslash S}$ gegeben durch
  die Garben $a_{n*}\mathcal F_n\in \op{Ens}_{\sslash S}$ mit den offensichtlichen
  Morphismen dazwischen. Weiter ist  aber klar, da"s
  f"ur eine beliebige Kategorie $\mathcal C$ und $\mathcal E\in \Delta\mathcal C$
  und $\mathcal G\in \mathcal C$ im Diagramm
  $$\Delta\mathcal C(\mathcal E,{\op{s}}\mathcal G)
  \ra\big(\mathcal C(\mathcal E_0,\mathcal G)
  \rightrightarrows\mathcal C(\mathcal E_1,\mathcal G)\big)$$
  der erste Pfeil ein Egalisator ist. Die Behauptung folgt.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}  Seien $S$ ein topologischer Raum und $X\in\Delta{\op{Top}}_S$ ein simplizialer Raum "uber $S$.
Die Adjunktionen $(\op{res}^{[n]},\op{prod}_{[n]})$
und $(a^*,a_*)$ von Funktoren zwischen Garbenkategorien
liefern zusammen eine Adjunktion $(a^*_n,a_*\op{prod}_{[n]})$
und damit eine Isotransformation $$a_{n*}\siRa a_*\op{prod}_{[n]}$$
  Im Fall eines  einpunktigen Raums $S$ erhalten wir
  unsere Bijektion $\Gamma(X_n;\mathcal A)\sira \Gamma(X;\op{prod}_{[n]}\mathcal A)$ aus \ref{glPRO} zur"uck.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}   Seien $S$ ein topologischer Raum und $X\in\Delta{\op{Top}}_S$ ein simplizialer Raum "uber $S$.
  Gegeben eine abelsche Garbe  $\mathcal F\in\op{Ab}_{/X}$ verstehen wir unter dem
  {\bf relativen \v{C}ech-Komplex von $\mathcal F$}\index{Cech-Komplex@\v{C}ech-Komplex!auf simplizialem Raum!relativer} den Komplex\label{CKFN} 
$$a_{0*}\mathcal F_0\ra a_{1*}\mathcal F_1\ra a_{2*}\mathcal F_2\ra\ldots$$
mit Rand $\partial^q\pdef \sum_{i=0}^q (-1)^ik_i^*$
  der alternierenden Summe der R"uckz"uge l"angs der
  Kanten, interpretiert als Basiswechselmorphismen.  Die Beschreibung \ref{glSuN} von $a_*\mathcal F$  liefert einen
  nat"urlichen Isomorphismus 
  $$a_*\mathcal F\sira\op{ker}(a_{0*}\mathcal F_0\ra a_{1*}\mathcal F_1)$$
  Im Fall des einpunktigen Raums $S$ erhalten wir unseren
  \v{C}ech-Komplex \ref{CKF} zur"uck. 
\end{Bemerkungl}

%\begin{Definition} Sei $\mathcal A$ eine abelsche Kategorie und
%  $A\in\mathcal A$ ein Objekt. eine Aufl"osung
%  $A\hra I^\lhd$ von $A$ hei"st eine
 % {\bf Homotopieaufl"osung},\index{Homotopieaufl"osung} wenn
%  der Komplex $A\ra I^\lhd$ nullhomotop ist.
%\end{Definition}

\begin{Lemma}
  Seien $S$ ein topologischer Raum und $X\in\Delta{\op{Top}}_S$ ein simplizialer Raum "uber $S$.
  Gegeben  $\mathcal A\in \op{Ab}_{\sslash X_n}$
  ist der relative \v{C}ech-Komplex von $\op{prod}_{[n]}\mathcal A$
  eine Aufl"osung von 
  $a_*\op{prod}_{[n]}\mathcal A$ oder gleichbedeutend $a_{n*}\mathcal A$.\label{exCCN} 
\end{Lemma}
\begin{proof}
  Schreibt man die Definitionen aus, so erkennt man,
  da"s unser Komplex isomorph ist zum exakten Komplex aus \ref{HKHKn} der
  nichtfallenden Tupel in der angeordneten Menge $[n]$ 
  tensoriert "uber $\DZ$ mit $a_{n*}\mathcal A$. 
\end{proof}

\begin{Lemma}
  Seien $S$ ein topologischer Raum und $X\in\Delta{\op{Top}}_S$ ein simplizialer Raum "uber $S$ und
  $\mathcal F\in \op{Ab}_{/X}$ eine abelsche Garbe auf $X$.
  So gibt es eine Einbettung  $\mathcal F\hra \mathcal I$ in eine
  injektive Garbe mit der Eigenschaft, da"s der relative \v{C}ech-Komplex eine
  Aufl"osung von $a_*\mathcal I$ ist.\label{speZIN} 
\end{Lemma}
\begin{Bemerkungw}
Aus der Spektralsequenz \ref{ssIN} 
  wird folgen, da"s  der relative \v{C}ech-Komplex f"ur jede injektive Garbe
  $\mathcal I$ auf einem
  simplizialen Raum $X$ "uber $S$  eine
  Aufl"osung von $a_*\mathcal I$ ist.
\end{Bemerkungw}
\begin{proof}
  Wir w"ahlen jeweils eine Einbettung $\mathcal F_n\hra \mathcal J_n$
  in eine injektive Garbe auf $X_n$ und setzen $\mathcal I\pdef \bigsqcap
  \op{prod}_{[n]}\mathcal J_n$ und wenden \ref{exCCN} an.
  Man beachte, da"s ein Produkt exakter Garbensequenzen zwar nicht
  exakt zu sein braucht, da"s aber jede gegen die Pfeile beschr"ankte
exakte Sequenz injektiver Garben nullhomotop ist und ein 
  Produkt nullhomotoper Sequenzen wieder nullhomotop sein mu"s.
\end{proof}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Spektralsequenz der relativen Kohomologie simplizialer R"aume}]
  Seien $S$ ein topologischer Raum und $X\in\Delta{\op{Top}}_S$ ein simplizialer Raum "uber $S$ und
  $\mathcal F\in \op{Ab}_{/X}$ eine abelsche Garbe auf $X$.
  Ist $$\mathcal F\hra \mathcal I^0\ra \mathcal I^1\ra \mathcal I^2\ra\ldots$$
  eine Aufl"osung durch injektive Garben mit der in \ref{speZIN}
  beschriebenen zus"atzlichen Eigenschaft, so erhalten wir einen
  Doppelkomplex 
$$\begin{array}{cccccccccc}
\vdots&& \vdots&&\vdots&&\vdots&&\\
\ua && \ua&&\ua&&\ua&&\\
 a_{2*}\mathcal F_2  && a_{2*}\mathcal I^0_2&\rightarrow&a_{2*}\mathcal I^1_2&\rightarrow&a_{2*}\mathcal I^2_2&\ra&\ldots\\
\ua && \ua&&\ua&&\ua&&\\
a_{1*}\mathcal F_1&&a_{1*}\mathcal I^0_1&\rightarrow&a_{1*}\mathcal I^1_1&\rightarrow&a_{1*}\mathcal I^2_1&\ra&\ldots\\
\ua && \ua&&\ua&&\ua&&\\
 a_{0*}\mathcal F_0 &&   a_{0*}\mathcal I^0_0&\rightarrow&a_{0*}\mathcal I^1_0&\rightarrow&a_{0*}\mathcal I^2_0&\ra&\ldots\\
\\
&&  a_*\mathcal I^0&\rightarrow&a_*\mathcal I^1&\rightarrow&a_*\mathcal I^2&\ra&\ldots
\end{array}$$
  Die Spaltensequenzen sind exakt an allen Stellen au"ser auf der 
  untersten Horizontale, und dort ist der Kernkomplex der im Diagramm
  dargestellte. Unsere allgemeinen Erkenntnisse zu ausgearteten
  Spektralsequenzen  \ref{EAS} liefern damit 
  Isomorphismen ${\op{R}}^na_*\mathcal F\sira \mathcal H^n\op{tot}(a_{q*}\mathcal I^p_q)$ und einen Quasiisomorphismus
  $$({\op{R}}a_*)\mathcal F\qri \op{tot}(a_{q*}\mathcal I^p_q)$$
  und eine Kettenabbildung
  $(a_{q*}\mathcal F_q)\qri \op{tot}(a_{q*}\mathcal I^p_q)$.
  Andererseits zeigt das adjungierte Paar $(\op{res}^{[n]},\op{ind}_{[n]})$
  zusammen mit der Exaktheit von $\op{ind}_{[n]}:\op{Ab}_{\sslash X_n}\ra\op{Ab}_{\sslash X}$, da"s $\op{res}^{[n]}$ in unseren opponierten
  Kategorien Projektive zu Projektiven macht und damit in
  unseren "ublichen Kategorien von abelschen Garben Injektive zu Injektiven. 
Die Kohomologie des $q$-ten Zeilenkomplexes ist also $({\op{R}}^*a_{q*})\mathcal F_q$ und unsere feineren Erkenntnisse zu Spektralsequenzen 
 in \ref{grSS} liefern eine $E_1$-Spektralsequenz\label{ssIN} 
 $$({\op{R}}^p a_{q*})\mathcal F_q\RA ({\op{R}}a_*)\mathcal F$$
 im Sinne von \ref{rgim} mit Differential vom Bigrad $(0,1)$.
 Es ist leicht zu sehen, da"s diese Spektralsequenz
 eindeutig bestimmt ist bis auf eindeutigen Isomorphismus und funktoriell
 in $\mathcal F$. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Beispiel}[\textbf{Beispiel f"ur kohomologischen Abstieg}] 
  Gegeben eine stetige Abbildung $X\ra S$ betrachten wir den simplizialen
  Raum $X^{[*]}_S$ gegeben durch $(X^{[*]}_S)_n\pdef X^{[n]}_S=
    X\times_S X\times_S\ldots\times_SX$
mit $n+1$ Faktoren und den durch Vorschalten von monoton wachsenden
    Abbildungen $[m]\ra[n]$
    gegebenen stetigen Abbildungen $X^{[n]}_S\ra X^{[m]}_S$.
      Unter der Annahme, da"s  $X\ra S$ lokal Schnitte besitzt,
    zeigen wir, da"s f"ur alle $\mathcal G\in \op{Der}^+(\op{Ab}_{/S})$
    die Einheit der Adjunktion einen Isomorphismus
    $$\mathcal G\sira ({\op{R}}a_*)(a^*\mathcal G)$$
    induziert. Man zieht sich zun"achst unschwer auf den Fall zur"uck,
    da"s $X\ra S$ sogar einen globalen Schnitt besitzt.
    Weiter zieht sich  unschwer auf den Fall $\mathcal G\in \op{Der}^{\op{b}}(\op{Ab}_{/S})$ zur"uck und dann mit
    d\'evissage weiter auf den Fall  $\mathcal G\in \op{Ab}_{/S}$
    einer echten Garbe. 
 Jetzt betrachten wir f"ur alle $p$ den Komplex
  $$ 0\ra ({\op{R}}^p{\op{id}}_*)(\mathcal G)\ra ({\op{R}}^pa_{0*})(a_0^*\mathcal G)\ra ({\op{R}}^pa_{1*})(a_1^*\mathcal G)\ra ({\op{R}}^pa_{2*})(a_2^*\mathcal G)
  \ra\ldots$$
  mit  Randabbildungen $\partial^q\pdef \sum_{i=0}^q (-1)^ik_i^*$
  der alternierenden Summe der R"uckz"uge l"angs der
  Kanten f"ur $q\geq 0$ und dem R"uckzug unter der konstanten Abbildung
  als $\partial^{-1}$.
  Verstehen wir $S=X^{[-1]}_S$ als das leere Faserprodukt, so ist das nicht einmal ein Sonderfall. 
  W"ahlen wir nun einen Schnitt $c:S\ra X$ und bezeichnen
  mit $c:X^{[q-1]}_S\ra X^{[q]}_S$ das Davorschreiben von $c$, so finden wir
  $k_0 c=\op{id}$ und  $k_{i+1}c=ck_{i}$ f"ur $i\geq 0$ und
  eine kurze Rechnung zeigt $c^\ast \partial +\partial c^*=\op{id}$ an
  jeder Stelle unseres Komplexes. Das sagt nun aber, da"s unser Komplex exakt ist. F"ur die $E_2$-Terme der Spektralsequenz \ref{ssIN} f"ur die
  relative Kohomologie des simplizialen Raums
  $X^{[*]}_S$ mit Koeffizienten in $a^*\mathcal G$
  ergibt sich damit  $E_2^{0,0}=\mathcal G$ und $E_2^{p,q}=0$ sonst. Das zeigt die Behauptung. Genauer zeigt es, da"s in diesem Fall die senkrechte Kernsequenz
  auch quasiisomorph in den Totalkomplex geht, und dann
  mu"s man noch durchdenken, warum die Verkn"upfung
  $$\mathcal G\qri (a_{q*}a_q^*\mathcal G)\qri \op{tot}(a_{q*}\mathcal I^p_q)
  \qli ({\op{R}}a_*)(a^*\mathcal G)$$
  wirklich die Einheit der Adjunktion ist. Ich gebe zu, da"s ich das
  noch nicht vollst"andig durchdacht habe.
\end{Beispiel}



% --------------------------------------------------

% \begin{Bemerkungl}
%   Sei $S$ ein topologischer Raum.  Gegeben ein simplizialer Raum % $X\in\Delta{\op{Top}}_S$ "uber $S$ und $j:U\hra S$ die Einbettung einer
%   offenen Teilmenge und $\mathcal G$ eine Garbe auf $X$ haben wir
%   nat"urliche Bijektionen\label{OWNN} 
%   $$\Gamma(U;a_*\mathcal G)\sira
 %  \op{Ens}_{/S}(j_{[!]}\op{ens}_{/U},a_*\mathcal G)
 %  \sira
%   \op{Ens}_{/S}(a^*j_{[!]}\op{ens}_{/U},\mathcal G)$$
%   nach \ref{SchMo} und der Adjunktion $(a^*,a_*)$. Auf $X_n$ finden wir
%   mit \'etalem Basiswechsel \ref{OBW} eine Bijektion 
 %  $a_n^*j_{[!]}\op{ens}_{/U}\sira j_{n[!]}\op{ens}_{/U_n}$ f"ur
 %  $U_n\pdef a_n^{-1}(U)$ und $j_n:U_n\hra  X_n$ die Einbettung.
 %  Speziell finden wir f"ur $\mathcal A\in \op{Ens}_{/X_n}$ Bijektionen
%   $\Gamma(U;a_* \op{prod}_{[n]}\mathcal A)\sira\Gamma(U_n;\mathcal A)$ und insgesamt einen Isomorphismus 
%   $$a_*\op{prod}_{[n]}\mathcal A\sira a_{n*}\mathcal A$$
% 
% \end{Bemerkungl}
\subsection{Augmentierung, sinnvoll?}
\begin{Bemerkungl}
  Unter einem {\bf augmentierten simplizialen Raum}\index{simplizialer Raum!augmentierter} verstehen wir einen Funktor
  $X:\tilde\Delta^{\op{opp}}\ra\op{Top}$. Wie zuvor erkl"aren wir
  auch auf so einem augmentierten simplizialen Raum die
  Kategorie der Mengengarben $\op{Ens}_{/ X}$ und deren finales
  Objekt $\op{ens}_{/X}$. F"ur die globalen Schnitte erhalten wir
  im augmentierten Fall jedoch abweichend 
  $$\Gamma(X;\mathcal F)\pdef \op{Ens}_{/ X}(\op{ens}_{/X},\mathcal F)
  \sira \Gamma(X_{-1};\mathcal F_{-1})$$
\end{Bemerkungl}
  





\subsection{Wohin? Sollte Abschnitt nach Olsson} 
\begin{Bemerkungl}
  NOCH BESSER EINBAUEN.
  Wir betrachten die Unterkategorie $\Delta^+$ von $\Delta$
  mit nur den streng monoton wachsenden Abbildungen als Morphismen.
  Jeder simpliziale Raum $X:\Delta^{\op{opp}}\ra \op{Top}$ restringiert zu einem
  Funktor $X^+:(\Delta^+)^{\op{opp}}\ra \op{Top}$.
  Wir setzen $\Delta^+\op{Top}\pdef \op{Cat}((\Delta^+)^{\op{opp}},\op{Top})$
  und erkl"aren abelsche Garben auf Objekten wie zuvor
  und unsere Restriktionen $\op{res}^{[n]}$ faktorisieren in eine Verkn"upfung
  von exakten Funktoren 
  $$\op{Ab}_{\sslash X}\ra \op{Ab}_{\sslash X^+}\ra \op{Ab}$$
  Den Ersten dieser Funktoren notiere ich $\op{res}$ und den Zweiten
  $\op{res}^{[n]}_+$. Sowohl  $\op{res}^{[n]}$ als auch
  $\op{res}^{[n]}_+$ sind exakt und haben einen exakten Rechtsadjungierten
  $\op{ind}_{[n]}$ beziehungsweise $\op{ind}_{[n]}^+$.
  Insbesondere machen auch  $\op{res}^{[n]}$ und
  $\op{res}^{[n]}_+$ Projektive zu Projektiven. Der Funktor
  der globalen Schnitte hat im Fall von Garben auf einem Objekt von $\Delta^+\op{Top}$ dieselbe Beschreibung als Egalisator wie im Fall
  eines simplizialen Raums. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Lemma}
  Gegeben $X\in \Delta^+\op{Top}$ und $\mathcal F\in \op{Ab}_{\sslash X_n}$
  ist der Komplex
  $$\Gamma(X_n;\mathcal F)\ra \Gamma(X_0;\op{prod}^+\mathcal F)\ra \Gamma(X_1;\op{prod}^+\mathcal F)\ra \ldots$$
  exakt mit 
  $\Gamma(X_q;\op{prod}^+\mathcal F)\pdef\Gamma(X_q;\op{res}^{[q]}_+\op{prod}_{[n]}^+\mathcal F)$
  und  Rand $\partial^q\pdef \sum_{i=0}^q (-1)^ik_i^*$
  der alternierenden Summe der R"uckz"uge l"angs der
  Kantenabbildungen und der offensichtlichen ersten Abbildung.
\end{Lemma}
\begin{proof}
  Schreibt man die Definitionen aus, so erkennt man,
  da"s unser Komplex isomorph ist zum exakten Komplex aus \ref{HKHKk} der
  augmentierten Simplizialketten eines vollen $(n+1)$-Simplex
  tensoriert "uber $\DZ$ mit $\Gamma(X_n;\mathcal F)$. 
\end{proof}

Vergessen zu nur Kanten induziert Iso auf Kohomologie, da selbe Spektralsequenz.


\subsection{Kartesische und kokartesische Schnitte}
\begin{Definition}
  Seien $p : \mathscr{C}\ra \mathscr{B}$ ein Funktor und
  $\mathcal I$ ein K"ocher 
und $\varphi: \mathcal I\ra \mathscr{B}$ ein K"ochermorphismus. 
Ein {\bf  K"ocherschnitt\index{K"ocherschnitt} von
$\varphi$} ist ein K"ochermorphismus $\tilde\varphi:\mathcal I\ra \mathscr{C}$
mit $p\circ \tilde\varphi=\varphi$. Die Schnitte von $\varphi$ bilden
selber eine Kategorie mit denjenigen Transformationen als Morphismen,
die unter $p$ die Identit"at auf $\varphi$ werden.  
Ein {\bf kartesischer K"ocherschnitt\index{K"ocherschnitt!kartesischer}}  
 ist ein Schnitt, unter dem jeder Pfeil unseres K"ochers
auf einen kartesischen Morphismus
abgebildet wird. Ein {\bf kokartesischer K"ocherschnitt\index{K"ocherschnitt!kokartesischer}}  
 ist ein Schnitt, unter dem jeder Pfeil unseres K"ochers
auf einen kokartesischen Morphismus
abgebildet wird.
\end{Definition}

\begin{Beispiel}
Wir betrachten die Garbenfaserung $\op{Ens}_{/\op{Top}}\ra \op{Top}$
und ein Diagramm von topologischen R"aumen der Gestalt
$ X_0\ra X_1\ra X_2\ra \ldots$ mit stetigen Abbildungen $f_n:X_{n}\ra X_{n+1}$. 
Ein kartesischer K"ocherschnitt 
besteht in diesem Fall
 aus einer Vorgabe von Garben $\mathcal F_n$ auf $X_n$ nebst
Isomorphismen $\mathcal F_n\sira f_n^\ast\mathcal F_{n+1}$.  
\end{Beispiel}




\begin{Definition}
 Seien $p : \mathscr{C}\ra \mathscr{B}$
und $\varphi:  I\ra \mathscr{B}$ Funktoren.  Ein {\bf kartesischer Schnitt\index{Schnitt!kartesischer}}\label{ksch}   
von $\varphi$ ist ein Schnitt, unter dem jeder Morphismus
auf einen kartesischen Morphismus
abgebildet wird. Die kartesischen Schnitte von $\varphi$
bilden eine volle
Unterkategorie
$$\op{Cat}_\varphi^{\op{kar}}( I,\mathscr{C})\subset \op{Cat}_\varphi( I,\mathscr{C})$$
Analog definieren wir die Kategorie der
{\bf kokartesischen Schnitte\index{Schnitt!kokartesischer}}  $\op{Cat}_\varphi^{\op{kokar}}( I,\mathscr{C})$. 
\end{Definition}
\begin{Bemerkungl}
  Seien $p : \mathscr{C}\ra \mathscr{B}$ eine Faserung 
  und $\varphi: I\ra \mathscr{B}$ ein Funktor.
  Besitzt $ I$ ein finales Objekt $\op{fin}( I)$,
  so induziert die Restriktion offensichtlich eine "Aquivalenz
  $$\op{Cat}_\varphi^{\op{kar}}( I,\mathscr{C})\sirra \mathscr{C}_{\op{fin}( I)}$$ unserer Kategorie von
  kartesischen Schnitten mit der Faser "uber dem finalen Objekt.\label{fiFA} 
\end{Bemerkungl}

  
\begin{Beispiel}\nichtfinal{Was sind gute Notationen?}
  Wir betrachten die Garbenfaserung $\op{Ens}_{/\op{Top}}\ra \op{Top}$
  und die Kategorie $\mathcal K[2]$ aller Teilmengen von
  $\{0,1,2\}$ mit opponierten Inklusionen als Morphismen.
  Gegeben ein  topologischer Raum $X$ betrachten wir den Funktor
  $\varphi:\mathcal K[2]\ra \op{Top}$ gegeben durch $I\mapsto X^I$.
  Ist $X$ nicht leer, so haben wir "Aquivalenzen von Kategorien
  $$ \op{Cat}_\varphi^{\op{kar}}(\mathcal K[2]\backslash \emptyset,\op{Ens}_{/\op{Top}})\silla \op{Cat}_\varphi^{\op{kar}}(\mathcal K[2],\op{Ens}_{/\op{Top}})\sirra
  \op{Ens}$$
  Die rechte "Aquivalenz folgt noch f"ur beliebiges $X$ aus
  \ref{fiFA}, da $\emptyset$ final ist in $\mathcal K[2]$.
  Die linke "Aquivalenz ist die eigentliche Aussage.
  Objekte ganz links
  sind Tripel $\mathcal F^i$ von Garben  auf den Produkten $X^{\times i}$ f"ur
  $i=1,2,3$ zusammen mit je einem ausgezeichneten kartesischen Lift f"ur jeden Morphismus, 
  der irgendwie Eintr"age aus einem Tupel wegl"a"st,
  sowie den offensichtlichen Vertr"aglichkeiten.
\end{Beispiel}


\begin{Beispiel}
  Wir betrachten die Opgarbenfaserung
  $\op{Ens}_{\sslash\op{Top}}\ra \op{Top}$
und eine Ein-Objekt-Kategorie $[G]$.
Ein Funktor $[G]\ra \op{Top}$ ist ein topologischer Raum $X$ mit
einer Operation von $G$ und ein kokartesischer Schnitt eines derartigen 
Funktors
ist in diesem Fall dasselbe wie 
eine \glqq $G$-"aquivariante Garbe auf $X$\grqq\ im Sinne unserer Definition
\ref{??}.  
\end{Beispiel}


\begin{Bemerkungl}\emph{(Wohin?)}
  Sei $X$ ein topologischer Raum
  mit einer offenen "Uberdeckung $X=\bigcup_{i\in I}U_i$.
  Wir betrachten die Kategorie $\mathscr I$
  aller nichtleeren  Teilmengen  $A\subset I$ mit
  h"ochstens drei Elementen, in Formeln $1\leq|A|\leq 3$,
  und den Opponierten der
  Inklusionen als Morphismen und den Funktor
  $N:\mathscr I\ra \op{Off}(X)$ mit
  $A\mapsto \bigcap_{i\in A}U_i$. Eine Kategorienfaserung "uber
  $\op{Off}(X)$ mit der Eigenschaft
  $$\mathscr C_U\sirra \op{Cat}_N^{\op{kar}}(\mathscr I,\mathscr{C})$$
  f"ur jede offene "Uberdeckung $U=\bigcup U_i$ einer offenen Teilmenge hei"st
  ein Schober?
\end{Bemerkungl}













\subsection{Simpliziale Strukturen Alt} 
Will man explizite Rechnungen durchf"uhren, so ist es oft
hilfreich, mit einem etwas allgemeineren Begriff von
Triangulierung zu arbeiten, bei dem man weniger Simplizes ben"otigt.  
Auch f"ur theoretische "Uberlegungen sind die im folgenden
erkl"arten Begriffsbildungen n"utzlich, wir werden uns bei der
weiteren Entwicklung der Homologietheorie jedoch nicht darauf
st"utzen.


\begin{Definition}
  \begin{enumerate}
  \item
    Gegeben $n \in \Bbb{N}$ bezeichne $[n]$ die Menge\label{nnnk} 
 $$[n] \pdef\{ 0,1,
    \ldots , n\}$$
    \item
Bezeichne $\Delta^{<}$ die Kategorie mit Objekten $[n]$ f"ur $n
\in \Bbb{N}$ und streng monoton wachsenden Abbildungen als
Morphismen. Bezeichne  $^{<}\Delta\pdef (\Delta^{<})^{\op{opp}}$ 
ihre opponierte Kategorie. Eine 
{\bf  semisimpliziale
    Menge}\index{Menge!semisimpliziale}\index{semisimpliziale Menge} 
$X$ 
ist ein
kontravarianter Funktor $X$ von der Kategorie  
$\Delta^{<}$ in die Kategorie der
Mengen alias ein Funktor
$$X : {^{<}\Delta} \ra \op{Ens}$$
\item
  Bezeichne $\Delta^{\leq}$ die Kategorie mit Objekten $[n]$ f"ur $n
\in \Bbb{N}$ und monoton wachsenden Abbildungen alias Ordnungsmorphismen als
Morphismen. Bezeichne  $^{\leq}\Delta\pdef (\Delta^{<})^{\op{opp}}$ 
ihre opponierte Kategorie. Eine 
{\bf  simpliziale
    Menge}\index{Menge!simpliziale}\index{simpliziale Menge} 
$X$ 
ist ein
kontravarianter Funktor $X$ von der Kategorie  
$\Delta^{\leq}$ in die Kategorie der
Mengen alias ein Funktor
$$X : {^{\leq}\Delta} \ra \op{Ens}$$
  \end{enumerate}
\end{Definition}
\begin{Definition}
Gegeben eine simpliziale Menge $X$ bilden wir den zugeh"origen
topologischen Raum alias
{\bf geometrische Realisierung}\index{geometrische Realisierung} 
$$|X|=\Delta (X) \pdef \left( \coprod_{n \in \Bbb{N}} X [n] \times \Delta_{n}\right)/
\sim$$
mit der "Aquivalenzrelation $\sim$ erzeugt durch die
Bedingungen
$$
((X b^\circ) (x) ,t ) \sim (x, (\Delta b) (t)) \quad  \forall n,m\in\DN,\; b: [n]
\ra [m],\;
  x \in X [m],\; t \in \Delta_{n}
 $$
und den Notationen $(X b^\circ) : X [m] \ra X [n]$ f"ur die zu $b^\circ$ geh"orige Abbildung
von Mengen sowie $(\Delta b) : \Delta_{n} \ra \Delta_{m}$
f"ur die durch $b\in \Delta^{<}([n], [m]) $ 
induzierte Abbildung zwischen den entsprechenden 
Standardsimplizes.
\end{Definition}


\begin{Bemerkunge}\label{KaBB} 
  Jede Transformation $X\ra Y$ von Funktoren 
im Sinne einer Sammlung von vertr"aglichen
Abbildungen $X[n]\ra Y[n]$ liefert eine stetige Abbildung
$\Delta (X)\ra \Delta (Y)$.  Wir erhalten so aber nur 
Abbildungen, die auf den Inneren aller Simplizes injektiv sind.
Gr"o"sere Flexibilit"at, wenn auch um den Preis 
geringerer Anschaulichkeit,  bieten 
die sogenannten \defnoind{simplizialen Mengen}.\index{simplizial!Menge} 
 Man versteht darunter Funktoren
$$X: {^{\leq}\Delta} \ra \op{Ens}$$
Hier  bezeichnet
$\Delta^{\leq}$ die Kategorie mit Objekten $[n]$ f"ur $n \in
\Bbb{N} $, diesmal mit beliebigen monoton wachsenden
Abbildungen als Morphismen, und analog wie zuvor ${^{\leq}\Delta}\pdef
(\Delta^{\leq})^{{\op{opp}}}$ deren opponierte Kategorie. Wir
diskutieren sie noch etwas im Anschlu"s. Die
{\bf geometrische Realisierung}\index{geometrische Realisierung} 
$|X|=\Delta(X)$ einer simplizialen Menge $X$  erkl"art man durch dieselben
Formeln wie im Fall einer semisimplizialen Menge oben.
\end{Bemerkunge}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Diskussion der Terminologie}] 
  Was man heute eine simpliziale Menge nennt, hie"s fr"uher eine {\bf
    vollst"andige 
semisimpliziale Menge},\index{semisimpliziale Menge!vollst"andige} 
und manche Autoren, etwa \cite{SCS}, lassen
  dann das Adjektiv \glqq vollst"andig\grqq\ auch schon mal weg und
  bezeichnen als \glqq semisimpliziale Menge\grqq\ das, wof"ur
  heutzutage die Bezeichnung als \glqq simpliziale Menge\grqq\ "ublich
  ist. Hatcher \cite{Hatcher} nennt eine semisimpliziale Menge einen  
{\bf
  {$\Delta$}-Komplex}.\index{Komplex!$\Delta$-Komplex}\index{D@$\Delta$-Komplex}
\end{Bemerkungl}




\begin{Bemerkunge}
 Wir erhalten etwa 
eine simpliziale dg-Ringalgebra $\mathcal A_{\op{PL}}$ "uber $\mathbb Q$,
indem wir jedem Simplex $[n]$ die dg-Ringalgebra der rationalen Differentialformen auf
\begin{equation*}
 \{ (x_0, \ldots, x_n) \in \mathbb Q^{n+1} \mid x_0 + \ldots + x_n =1\}
\end{equation*}
zuordnen alias die im Raum der glatten reellen Differentialformen auf
\begin{equation*}
 \{(x_0, \ldots, x_n) \in \mathbb R^{n+1} \mid x_0 + \ldots + x_n =1\}
\end{equation*}
von den Koordinatenfunktionen $x_i$ erzeugte dg-Unterringalgebra "uber $\mathbb Q$,
und  jedem Morphismus $[n] \rightarrow [m]$ die durch das Zur"uckholen unter der zugeh"origen Abbildung $\mathbb Q^{n+1} \rightarrow \mathbb Q^{m+1}$
induzierte Abbildung.
 Gegeben eine simpliziale Menge $X : {^{\leq}\Delta} \rightarrow 
\op{Ens}%^{\op{opp}}
$ erkl"art 
man dann die Menge ihrer \glqq rationalen Differentialformen
vom Grad $q$\grqq\   
als die Menge von Transformationen
\begin{equation*}
 \mathcal A_{\op{PL}}^q (X) \pdef \op{Cat}({^{\leq}\Delta},\op{Ens})(X,
 \mathcal A_{\op{PL}}^q)
\end{equation*}
und erh"alt auf $\mathcal A_{\op{PL}} (X)\pdef \bigoplus_q \mathcal A_{\op{PL}}^q (X)$
in hoffentlich offensichtlicher Weise eine Struktur als dg-Ringalgebra "uber
$\DQ$. Man kann zeigen, da"s diese superkommutative dg-Ringalgebra
quasiisomorph
ist zur dg-Ringalgebra der Koketten mit rationalen Koeffizienten zu $X$. 
\end{Bemerkunge}
\begin{Bemerkungl}
Jede kosimpliziale abelsche Gruppe $A$ liefert eine
differentielle abelsche Gruppe mit homogenen Komponenten 
$A([n])$ und dem Differential 
$$\sum_{0\leq i\leq n}(-1)^iA(k_i^n):A([n-1])\ra A([n])$$
\end{Bemerkungl}




% I had not yet sent out the following query of Stasheff.  The response
% from the category list might be of interest to some on toplist...DMD
% ___________________________________________________________--

% J. Stasheff wrote:

% >Has terminology settled down?
% >I can recall seeing various terms for
% >\glqq simplicial object without degeneracies\grqq\ 



% Date: Fri, 28 Jan 2000 07:01:42 -0500 (EST)
% From: James Stasheff <jds@math.unc.edu>
% Subject: Re: categories: terminology (fwd)

% So far I've had response mostly from the category side
% not from this list.
% Sor far the clear front runner is `face complex'

% Grandis, below, points out why the historical semi-simplicial
% won't fly for at least another generation.

% .oooO   Jim Stasheff            jds@math.unc.edu
% (UNC)   Math-UNC                (919)-962-9607
%  \ (    Chapel Hill NC          FAX:(919)-962-2568
%   \*)   27599-3250

%         http://www.math.unc.edu/Faculty/jds

% ---------- Forwarded message ----------
% Date: Fri, 28 Jan 2000 10:57:40 +0100
% From: Marco Grandis <grandis@dima.unige.it>
% To: categories@mta.ca, James Stasheff <jds@math.unc.edu>
% Subject: Re: categories: terminology


% I am afraid it has not.

% In my opinion, it should be called 'semi-simplicial object', consistently
% with the original terminology in Eilenberg-Zilber (see references below).
% Such a term has been adopted in Weibel's text on homological algebra
% (1994). But there seems to be some opposition.
% ___

% I hope the following reconstruction of terminology is correct.

% 1. What is now called a simplicial object was introduced by Eilenberg and
% Zilber (1950); they use:

% (a) [already existing] 'simplicial complex' = set with distinguished parts;
% (b) [new term] 'semi-simplicial complex' = graded set with faces;
% (c) [new term] 'complete s.s. complex' = graded set with faces and degeneracies;

% 2. Later, notion (c) was recognised as more important than (b) and called
% 'semi-simplicial complex', leaving (b) without any standard name.

% 3. Since May's book (1967) at least, notion (c) gradually settled down as
% 'simplicial set', generalised to 'simplicial object' in a category; this is
% now standard.

% 4. It should now be natural to use a similar term, 'semi-simplicial object
% (possibly: set)' for (b), i.e. a 'simplicial object without degeneracies'
% (as in Weibel 1994). This is consistent with the original use in
% Eilenberg-Zilber and gives a non-ambiguous set of terms for the three
% notions recalled:

% (a) 'simplicial complex' (also: combinatorial complex)
% (b) 'semi-simplicial object (set)'
% (c) 'simplicial object (set)'

% However, I used myself this terminology in a paper published in '97 and had
% strong reactions from people attached to the terminology in use between
% 50's and '60s (point 2 above).

% ___

% References:

% S. Eilenberg - J.A. Zilber, Semi-simplicial complexes and singular
% homology, Ann. of Math. 51 (1950), 499-513.

% J.P. May, Simplicial objects in algebraic topology, Van Nostrand 1967.

% C.A. Weibel, An introduction to homological algebra, Cambridge Univ. Press,
% Cambridge, 1994.

% ___

% With best regards

% Marco Grandis

% Dipartimento di Matematica
% Universita' di Genova
% via Dodecaneso 35
% 16146 GENOVA, Italy

% e-mail: grandis@dima.unige.it
% tel: +39.010.353 6805   fax: +39.010.353 6752

% http://www.dima.unige.it/STAFF/GRANDIS/
% ftp://pitagora.dima.unige.it/WWW/FTP/GRANDIS/


\begin{figure}[p]\centering
\includegraphics[height=5cm]{SkriptenBilder/BildFacht}\\[4mm]
\noindent 
Anschaulich mag man bei einer semisimplizialen Menge 
$X$ die Elemente der Menge $X[0]$ als Punkte denken; die  Elemente der Menge 
$X[1]$ als Pfeile zwischen diesen Punkten, wobei  auch 
Pfeile erlaubt sind, die beim selben Punkt beginnen und enden;
die Elemente der Menge 
$X[2]$ als H"aute, die zwischen \glqq Dreiecken aus Pfeilen eingespannt 
sind\grqq, wobei es eben auch erlaubt ist, da"s in dasselbe Dreieck mehrere
H"aute eingespannt werden, als Dreiecke gewisse
geordnete Tripel von Pfeilen zu verstehen sind,
und  im Fall \glqq entarteter Dreiecke\grqq\  jede Haut zus"atzlich erinnern mu"s, 
\glqq in welcher Reihenfolge sie ihre Randpfeile denkt\grqq.
Besteht $X[0]$ aus  einem Element und $X[1]$ aus zweien und alle anderen
$X[n]$ sind leer, so ist $\Delta (X)$ eine Acht,
dargestellt als zwei $1$-Simplizes, bei denen man alle vier Endpunkte
identifiziert hat.
\end{figure}



\begin{Beispiel}
  Eine semisimpliziale Menge $X$ mit $X[n]=\emptyset$ f"ur $n\geq 2$ ist
\glqq dasselbe\grqq\  wie ein K"ocher im Sinne von \eref{DKo}{LA2}.
\end{Beispiel}

\begin{Beispiel}
Betrachten wir die semisimpliziale Menge $X$ eines $2$-Simplex im Sinne des 
vorhergehenden Beispiels und
\glqq verdoppeln darin $X [2]$ zu einer zweielementigen Menge\grqq, so
erhalten wir eine semisimpliziale Menge $Y$,  deren topologischer Raum
$\Delta (Y)$ aus zwei l"angs ihres Randes verklebten
Dreiecksfl"achen besteht, in Formeln $\Delta (Y) \cong S^{2}$. 
\end{Beispiel}

\begin{Ubung}
Man gebe eine semisimpliziale Menge mit zwei $2$-Simplizes, vier $1$-Sim\-pli\-zes
und zwei $0$-Simplizes an, deren zugeh"origer topologischer Raum das
M"obiusband ist.\label{MBDK}
\end{Ubung}
\begin{Lemma}
Bezeichnet $\Delta^{\circ}_{n} \pdef
 \Delta_{n} {\backslash} \partial \Delta_{n}$ das
anschauliche Innere des Standardsimplex, so liefert 
f"ur jede semisimpliziale Menge $X$ die offensichtliche
Abbildung eine Bijektion von Mengen
$$\coprod X [n] \times \Delta^{\circ}_{n} \;\;\overset{\sim}{\ra}\;\; \Delta
(X)$$
\end{Lemma}
\begin{proof}[Beweis]
Bezeichne $X_{k}$ das 
\defnoind{$k$-Skelett}\index{Skelett!$k$-Skelett von Simplizialkomplex}
von $X$,  gegeben durch
$X_{k} [n] = X [n]$ f"ur $n \leq k$ und $X_{k} [n] = \emptyset
\text{ f"ur } n > k$. 
Man zeigt das Lemma durch Induktion "uber $k$ f"ur alle $X_{k}$
und folgert es dann f"ur $X$ selbst.
\end{proof}
\begin{Satz}[\textbf{Simpliziale gleich singul"are Homologie, Variante}]
Sei $X$ eine semisimpliziale Menge. F"ur jedes $x \in X[q]$ betrachten
wir die Abbildung $\Delta_{q} \ra \Delta (X)$,  $t \mapsto (x,t)/
\sim$. 
Bezeichne ${\op{S}}^{\op{os}}_{q} \Delta (X) \subset {\op{S}}_{q} \Delta (X)$
die von diesen Simplizes erzeugte Untergruppe.
So induziert die Einbettung von Kettenkomplexen ${\op{S}}^{\op{os}}_{q}
\Delta (X) \hookrightarrow {\op{S}}_{q} \Delta (X)$ Isomorphismen auf der
Homologie.
\end{Satz}
\begin{proof}[Beweis]
Mutatis mutandis identisch zum Beweis von \ref{SH} und dem Leser
"uberlassen.
\end{proof}
\begin{Bemerkunge}
Simpliziale Mengen sind nur schwer explizit anzugeben.
Fast gleichbedeutend k"onnen wir auch kontravariante 
Funktoren von der 
Kategorie aller nichtleeren
endlichen angeordneten Mengen mit monoton 
wachsenden Abbildungen als
Morphismen in die Kategorie der Mengen betrachten.
Wir werden diese insbesondere f"ur die kombinatorische
Formulierung der Homotopietheorie wichtige Begriffsbildung hier
jedoch nicht weiter entwickeln.
Eine bemerkenswerte Realisierung solch einer simplizialen Menge $X$
gibt Drinfeld in \cite{DrSi}: Er erweitert $X$ in der kanonischen
Weise zu einem Funktor auf der Kategorie aller endlichen angeordneten Mengen,
ordnet einem derartigen  
Funktor die Menge $\varinjlim_F X(\pi_0([0,1]{\backslash} F))$ zu,
wo der Limes "uber alle endlichen Teilmengen $F\subset [0,1]$ l"auft,
und versieht diese Menge dann mit einer geeigneten Topologie.
\end{Bemerkunge}  










% \begin{Bemerkunge}
% F"ur jedes $q\in\DN$ erhalten wir eine simpliziale Menge
% $\Delta_q$ durch die Vorschrift $\Delta_q[n]=\Delta^{\leq}([n],[q])$. 
% Ihre topologische Realisierung ist ein $q$-Simplex. 
% Gegeben eine semisimpliziale Menge 
% $X : \Delta^< \rightarrow \op{Ens}^{\op{opp}}$ bilden
% wir eine simpliziale Menge 
% $\tilde X : \Delta^\leq \rightarrow \op{Ens}^{\op{opp}}$ durch die Vorschrift
% \begin{equation*}
%  \tilde X [n]= \left( \coprod_{l \geq 0} 
% \Delta^{\leq} ([n],[l])\times  X [l]\right)/ \sim
% \end{equation*}
% mit der "Aquivalenzrelation $\sim$ erzeugt von
% $(a \circ f, x) \sim (f, (X(a)) (x))$ 
% f"ur alle $k \geq l$ und $a \in \Delta^<
% ([l],[k])$ und $x \in X [k]$.
% \end{Bemerkunge}
\begin{Bemerkunge}[\textbf{Semisimpliziale Mengen als simpliziale Mengen}] 
Gegeben eine semisimpliziale Menge\label{SSSn}  
$X : {}^<\Delta \rightarrow \op{Ens}$ bilden
wir eine simpliziale Menge 
$\tilde X : {}^\leq\Delta \rightarrow \op{Ens}$ durch die Vorschrift
\begin{equation*}
 \tilde X [n]= \coprod_{l \geq 0} \;
X [l]\times\{\lambda\in \Delta^\leq ( [n],[l])\mid \lambda \text{ surjektiv}\}  
\end{equation*}
und indem wir f"ur $\kappa:[m]\ra [n]$ monoton die Abbildung
$\tilde X(\kappa): \tilde X [n]\ra \tilde X [m]$ dadurch erkl"aren,
da"s sie dem Paar $(x,\lambda)$ das Paar 
$((X(\kappa_i))(x),\kappa_s\circ \lambda)$ zuordnet
f"ur $\kappa=\kappa_i\circ \kappa_s$ die eindeutige Zerlegung 
von $\kappa$  in eine Surjektion gefolgt
von einer Injektion als $ [m]\sra [m_\kappa]\hra [n]$ in 
$\Delta^\leq$. 
\end{Bemerkunge}

\begin{Bemerkunge}
Jede Transformation $X\ra Y$ von
simplizialen Mengen im Sinne einer Sammlung von vertr"aglichen
Abbildungen $X[n]\ra Y[n]$ liefert eine stetige Abbildung
$\Delta (X)\ra \Delta (Y)$.  Wir erhalten in dieser Allgemeinheit
  auch etwa die konstante 
Abbildung zu einem Punkt. 
Gegeben zwei Transformationen $Z\ra X$ und $Z\ra Y$ k"onnen wir
ihren Pushout $X\amalg_Z Y$ bilden durch die Vorschrift
$(X\amalg_Z Y)[n]=X[n]\amalg_{Z[n]} Y[n]$.  Man kann (?) zeigen,
da"s diesem Pushout auch ein Pushout topologischer R"aume entspricht.
F"uhren wir diese Konstruktion etwa mit $Z\hra X$ einem Unterfunktor
und $Y$ einem Punkt durch, so erhalten wir eine simpliziale Menge,
deren zugeh"origer Raum aus $\Delta (X)$ entsteht durch die
Identifikation des Teilraums $\Delta (Z)$ zu einem Punkt.
\end{Bemerkunge}

\begin{Bemerkungl}\label{KOLI}
  Nach \ref{KLPG} k"onnen wir in analoger Weise zu 
jedem Funktor in der Kategorie der simplizialen Mengen  
den Kolimes bilden. Zum Beispiel kann jede semisimpliziale Menge
als solch ein Funktor aufgefa"st werden, indem man jeden ihrer Simplizes
als simpliziale Menge versteht, und dann ist der Kolimes gerade
die unserer semisimplizialen Menge zugeordnete simpliziale Menge aus
\ref{SSSn}.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkunge}
  Wir sagen, eine simpliziale Menge $X$ habe eine {\bf Dimension $\leq
    k$}\index{Dimension!einer simplizialen Menge} genau dann, wenn jeder
  Simplex aus einem Simplex von $X[l]$ mit $l\leq k$ hervorgeht unter einer
  monoton wachsenden Abbildung $[n]\ra [l]$.  
\end{Bemerkunge}

\begin{Bemerkunge}
Eine
simpliziale Menge einer Dimension $\leq
    0$ ist im Wesentlichen eine endliche Menge, eben die Menge $X[0]$.
\end{Bemerkunge}

\begin{Bemerkunge}
Eine
simpliziale Menge einer Dimension $\leq 1$ 
ist im wesentlichen dasselbe wie ein 
\glqq Diagrammschema\grqq\  oder \glqq K"ocher\grqq\  
im Sinne von \eref{DKo}{LA2}. Der Unterschied 
zwischen semisimplizialen Mengen und simplizialen Mengen wird erst 
in Dimension $2$ sichtbar. 
\end{Bemerkunge}




\begin{Bemerkunge}[\textbf{Simpliziale Mengen als Diagrammschemata}]
Eine
simpliziale Menge $X$ einer Dimension $\leq
    2$ kann auch als ein \glqq Diagrammschema f"ur $2$-Kategorien\grqq\  
gelesen werden. 
Gegeben $x\in X[n]$ und $b:[m]\ra [n]$ vereinbaren wir dazu 
f"ur $X(b):X[n]\ra X[m]$ 
die 
Notation $$X(b):x\mapsto x_{b(m),\ldots,b(1),b(0)}$$
Eine Realisierung $A$ 
eines derartigen Schemas in einer
$2$-Kategorie $\mathcal{C}$ w"are in dieser Interpretation
 zu verstehen als eine Zuordnung, die 
 \begin{enumerate}\item 
   jedem Element $x\in X[0]$ ein Objekt $A(x)$ zuordnet;
\item
jedem Element
   $p\in X[1]$ einen Morphismus $A(p):A(p_0)\ra A(p_1)$ mit der
Ma"sgabe, da"s jedem
   ausgearteten Pfeil $p=x_{0,0}$ die Identit"at auf $A(x)$ zugeordnet werden soll;
\item
jedem Element
   $c\in X[2]$ 
einen $2$-Morphismus 
   $A(c): A(c_{2,1})A(c_{1,0})\RA A(c_{2,0})$ derart,
 da"s jedem
   ausgearteten $2$-Simplex  $c=p_{1,0,0}$ oder $c=p_{1,1,0}$
der Identit"ats-Zweimorphismus auf $A(p)$ zugeordnet wird;
 \end{enumerate}
Fassen wir eine Kategorie als Zweikategorie auf, indem wir nur Identit"aten
als Zweimorphismen erlauben, so spezialisiert diese Interpretation zu einem
\glqq Diagrammschema mit Identit"ats- und Kommutativit"atsbedingungen\grqq.
Die Assoziativit"at der Verkn"upfung in einer Kategorie 
sorgt daf"ur, da"s sich f"ur den Tetraeder 
$\Delta_3$ mit $t=\op{id}:[3]\ra [3]$ die Vorgabe 
von
$A(t_{1,0})$ und $A(t_{2,1})$ und $A(t_{3,2})$
stets eindeutig zu einer Realisierung des durch die simpliziale 
Menge $\Delta_3$ oder genauer ihr $2$-Skelett 
gegebenen Diagrammschemas mit Kommutativit"atsbedingungen
erg"anzen l"a"st.
\end{Bemerkunge}
\begin{Bemerkunge}
  Eine simpliziale Menge $X$ einer Dimension $\leq 3$ wird dann wohl analog
  als ein \glqq Diagrammschema f"ur $3$-Kategorien\grqq\  gelesen werden
  k"onnen. Jedenfalls kann man sie speziell als
\glqq Diagrammschema mit Kommutativit"atsbedingungen f"ur $2$-Kategorien\grqq\ 
lesen in der Weise, da"s zus"atzlich zu obigen Forderungen
\begin{enumerate}
\setcounter{enumi}{3}
 \item 
f"ur jedes Element
   $t\in X[3]$ die Gleichheit
$$  A(t_{3,2,0})  \circ A(t_{3,2})A(t_{2,1,0})= A(t_{3,1,0})\circ
A(t_{3,2,1})A(t_{1,0})$$  von Kompositionen von Zweimorphismen  erf"ullt ist.
Beide Kompositionen sind dabei Zweimorphismen 
$A(t_{3,2})  \circ A(t_{2,1})\circ A(t_{1,0})\RA A(t_{3,0})$. 
\end{enumerate}
Da scheint aber noch etwas zu fehlen, denn es gibt ja auch 
sinnvolle Diagramme
in $2$-Kategorien, in denen $2$-Morphismen von einem $1$-Morphismus zu
einer Verkn"upfung von zwei $1$-Morphismen auftreten, wie etwa
die Dreiecksidentit"aten bei adjungierten Funktoren.  
\end{Bemerkunge}


\begin{Bild} 
\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildDiS}\\[4mm]
\noindent 
Eine simpliziale Menge, entstehend aus der im Bild dargestellten 
semisimplizialen Menge der Dimension $2$ 
durch Identifikation der gestrichelten Kante zu
einem Punkt. Eine Realisierung in einer Kategorie w"urde 
bedeuten, da"s man an alle vier Ecken Objekte setzt und an alle
 vier Kanten Morphismen derart, da"s die Verkn"upfung 
\glqq links oben beginnend einmal im Kreis herum\grqq\  die Identit"at ist.
Formal w"are das als Kolimes im Sinne von \ref{KOLI} zu verstehen.
\end{Bild}





\begin{Bemerkungl}
Bezeichne schlie"slich 
$\Delta$ die Kategorie mit Objekten $[n]$ f"ur  $n\in\DN$
und beliebigen Abbildungen als Morphismen. Jeder topologische Raum
$X$ definiert einen Funktor 
$$\underline{X}:\Delta\ra\op{Ens}^{\op{opp}}$$
vermittels  $\underline{X}[n]=\op{Top}(\Delta_n, X)$,   indem wir zu
$a:[n]\ra[m]$ erst durch affine Fortsetzung der entsprechenden
Abbildung auf den Ecken eine stetige Abbildung 
$a:\Delta_n \ra \Delta_m$ konstruieren und dann durch
Vorschalten $\underline{X}[a]:\underline{X}[m]\ra \underline{X}[n]$ bilden.
Wir nennen $\underline{X}$ den {\bf Funktor der singul"aren 
Simplizes in $X$}. Jede stetige Abbildung $f:X\ra Y$ definiert  
durch Nachschalten 
eine Transformation $f:\underline{X}\RA\underline{Y}$. 
Vermittels der Einbettungen 
$\Delta^<\hra \Delta^{\leq}\hra\Delta$
k"onnen wir den Funktor der singul"aren 
Simplizes in $X$ zu einem semisimplizialen Komplex 
$\underline{X}$ einschr"anken,
dessen simpliziale Homologie dann genau die singul"are 
Homologie unseres urspr"unglichen Raums $X$ ist.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkunge}
Eine merkw"urdige weitere Variante ist die \defind{zyklische Kategorie}
von Connes. Ihre Objekte sind 
gewisse angeordnete Mengen mit einem ausgezeichneten Automorphismus,
und zwar bezeichnet $[n]$ nun die angeordnete Menge $\DZ$ mit dem
Automorphismus $$(n+1)+:\DZ\sira \DZ$$ 
Morphismen sind Klassen monotoner Abbildungen, die mit den jeweiligen
Automorphismen vertr"aglich sind, modulo dem Vor- oder Nachschalten der
besagten
Automorphismen. So gibt es etwa $(n+1)$ Morphismen $[0]\ra [n]$ in
der zyklischen Kategorie ebenso wie in $\Delta^{\leq}$,  aber
in
der zyklischen Kategorie gibt es auch ebensoviele Morphismen in der
Gegenrichtung.
\end{Bemerkunge}
%\begin{Beispiel}
 % Jedes Monoid $G$ liefert eine kosimpliziale Menge $\Delta G$ 
 % durch die Vorschrift $\Delta G: [n]\mapsto G^{n+1}$ auf Objekten
 % und die Vorschrift, da"s ein  Morphismus
 % $\varphi:[n]\ra [m]$ zu $(\Delta G)\varphi:G^{n+1}\ra G^{m+1}$ wird 
%  mit $g=(g_0,\ldots,g_n)\mapsto  h=(h_0,\ldots,h_m)$ mit
%  $h_j\pdef g_i g_{i+1}\ldots g_{i+r}$ f"ur
 % $\varphi^{-1}(j)=\{i ,i+1,i+r\}$ und speziell
%  $h_j=e$ das neutrale Element f"ur $\varphi^{-1}(j)=\emptyset$. 
%  Gegeben eine Operation $G\times X\ra X$ eines Monoids auf einer
%  Menge erhalten wir ebenso eine kosimpliziale Menge
%  $\Delta_GX:[n]\mapsto G^n\times  X$.
%\end{Beispiel}

\newpage
\section{Zum Kippen etc}

\subsection{Zur "aquivarianten Kohomologie von Punkten}
\begin{Bemerkungw}[\textbf{"Aquivariante Kohomologie von homogenen R"aumen}]
  \nichtfinal{Wohin? Hier nicht gut!}
  Seien $H$ eine offenlokal bagazyklische topologische Gruppe
  und $G\subset H$ eine Untergruppe, die topologisch frei auf $H$ operiert.
  Bezeichne $\iota:G\hra H$ die Einbettung und $\bar 1: \op{top}\hra H/G$
  die Abbildung $*\mapsto \bar 1$. 
  Der offensichtliche Isomorphismus
  $(\iota\acts \bar 1)^*\underline{H\acts(H/G)}\sira
  \underline{G\acts\op{top}}$ liefert 
   mit der Induktions"aquivalenz und genauer ihrer Folgerung \ref{VoSi}
   einen Isomorphismus
   $$(\iota\acts \bar 1)_*\underline{G\acts\op{top}}\sira
   \underline{H\acts(H/G)}$$
   Mit $(\iota\acts \op{id})=(\op{id}\acts a)\circ (\iota\acts \bar 1)$
   f"ur $a:H/G\ra \op{top}$ die konstante Abbildung erhalten wir daraus einen
   Isomorphismus $$(\iota\acts \op{id})_*\underline{G\acts\op{top}}\sira
   (\op{id}\acts a)_*\underline{H\acts (H/G)}$$
   Nun wissen wir aus \ref{??}, da"s unter der "Aquivalenz
   $\op{Der}^{\op{c}}_{G\sacts}(\op{top})\sira \op{dgDer-}\mathcal A_G$
   \nichtfinal{(Das ist so falsch. W"are w"unschenswert, es zu beweisen
     mit Universumsbedingungen auf beiden Seiten f"ur die unbeschr"ankte derivierte Kategorie. W"are w"unschenswert, auch die Funktoren in dieser
     Allgemeinheit zu "ubersetzen! Sollte nicht so schwer sein, man mu"s nachgucken, was Keller und seine Nachfolger gemacht haben.)} 
   f"ur
   zusammenh"angende Liegruppen
   das Objekt $\underline{G\acts\op{top}}$ dem Objekt $\mathcal A_G$
   entspricht. Nach \cite{BeLu}  entspricht folglich
   $(\iota\acts \op{id})_*\underline{G\acts\op{top}}$ dem Objekt
   $\mathcal A_G$ aufgefa"st als $\mathcal A_H$-Modul f"ur $H$ ebenfalls eine
   zusammenh"angende Liegruppe und wir erhalten
   als Beifang die bereits in \eref{iI}{TG} in gr"o"serer Allgemeinheit
   gezeigten
   Isomorphismen $${\op{H}}^q_G(\op{top})\sira {\op{H}}^q_H(H/G)$$  
   Wenn wir nun wieder die Operation von $H$ auf eine
   weitere Untergruppe $I\subset G$ derselben Art restringieren,
   erhalten wir weiter, da"s
   $(\op{id}\acts a)_*\underline{I\acts (H/G)}$ dem $\mathcal A_I$-dg-Modul
   $\mathcal A_I\otimes^{\op{L}}_{\mathcal A_H}\mathcal A_G$ entspricht.
   Ist  $\mathcal A_I$ oder
   $\mathcal A_G$ ein freier $\mathcal A_H$-Modul, so erhalten wir 
   einen Isomorphismus 
   $${\op{H}}^*_I(H/G)\sira \mathcal A_I\otimes_{\mathcal A_H}\mathcal A_G$$
\end{Bemerkungw}


\begin{Bemerkungw} Man sollte die Regeln von \cite{BeLu} 12.7.2
  dahingehend erg"anzen, da"s f"ur Homomorphismen $\phi_i:G\ra H_i$
  von zusammenh"angenden Liegruppen f"ur $i=1,\ldots,r$ und $r\geq 0$
  der Trennr"uckzug einem Trennr"uckzug entspricht, der den gew"ohnlichen
  R"uckzug verallgemeinert und der im Fall
  der Projektionen eines Produkts auf seine Faktoren ein
  \glqq Boxprodukt\grqq\ von dg-Moduln ist. Dann gehen wir davon aus,
  wie das cup-Produkt
  auf der Kohomologie von $X$
  aus der kartesischen Trennung
  $\underline X\ra  \underline X\curlywedge \underline X$
  "uber $(\op{id},\op{id}):X\ra X\curlywedge X$
  hervorgeht, und da"s wir so f"ur $G\acts \op{top}$
  unter den entsprechenden Identifikationen einfach die Multiplikation
  $\mathcal A_G \otimes \mathcal A_G \ra \mathcal A_G $ erhalten,
  und ziehen das durch, bis wir sehen, da"s  $${\op{H}}^*_I(H/G)\sira \mathcal A_I\otimes_{\mathcal A_H}\mathcal A_G$$ wirklich ein Isomorphismus des Kohomologierings mit dem Ring auf der rechten Seite ist.
\end{Bemerkungw}
\begin{Bemerkungw}
  Nehmen wir speziell $G\supset B\supset T$ komplex reduktiv zusammenh"angend
  mit einer Borel und einem maximalen Torus.
  Seien $\mathfrak g\supset \mathfrak b\supset \mathfrak h$ die Liealgebren. 
  Nehmen wir komplexe Koeffizienten f"ur die Kohomologie,
  so liefert das de-Rham-Bild Isomorphismen
  $$\mathcal A_G\sira \mathcal O(\mathfrak g)^G\sira \mathcal O(\mathfrak h)^W$$
  mit dem Chevalley-Isomorphismus an zweiter Stelle und wir wissen
  $$\mathcal A_B\sira \mathcal A_T\sira \mathcal O(\mathfrak h)$$
  und da"s die Restriktion links  der Einbettung rechts entspricht.
  Wir k"urzen $S\pdef \mathcal O(\mathfrak h)$ ab. 
  So finden wir Isomorphismen
  $${\op{H}}^*_G(G/B;\DC)\sira S$$
  $${\op{H}}^*_B(G/B;\DC)\sira S\otimes_{S^W}S$$
  $${\op{H}}^*(G/B;\DC)\sira \DC\otimes_{S^W}S=S/\langle (S^+)^W\rangle$$
\end{Bemerkungw}

\newpage
\section{Schrotthalde}

\subsection{Altes zu $\mathbb P^\infty\DC$}

  \begin{Definition}[\textbf{Der Raum $\DR^\infty$}]
    Man bezeichnet den freien $\Bbb{R}$-Vektorraum "uber $\Bbb{N}$ meist mit
    $\Bbb{R}^{\infty}\pdef \Bbb{R}\langle_!'\Bbb{N}\rangle$ 
\index{R@$\DR^\infty$} und\label{Rinfty}
 versieht ihn mit der Finaltopologie zu allen
    Einbettungen $\Bbb{R}^n \hookrightarrow \Bbb{R}^{\infty}$, 
die  hinten  Nullen
    anh"angen. In der Terminologie \eref{Kolim}{TS} ist das  der Kolimes
$$\Bbb{R}^{\infty}\pdef \op{col}_{n\in\DN} \Bbb{R}^n$$
des 
induktiven Systems topologischer 
R"aume $\DR^n\hra \DR^{n+1}$,
dessen Morphismen \glqq hinten Nullen anh"angen\grqq. 
\end{Definition}




\begin{Lemma}\label{BTO}
  Das \glqq Davorschreiben einer Koordinate\grqq\  liefert einen
Hom"oomorphismus $$\DR\times \DR^\infty \sira \DR^\infty$$
\end{Lemma}
\begin{proof}[Erster Beweis]
  Das folgt unmittelbar daraus, da"s Linksadjungierte mit Kolimites vertauschen
  und da"s das Bilden des Produkts mit einem lokal kompakten Raum nach dem
  Exponentialgesetz \eref{TKL}{TM} ein Linksadjungierter ist.
\end{proof}
\begin{proof}[Zweiter Beweis]
  Da"s die Abbildung in die Gegenrichtung stetig ist, folgt unmittelbar 
aus den Definitionen. Um zu sehen, da"s unsere Abbildung selber stetig ist, 
beschreiben wir die Topologie von $\DR^\infty$ etwas genauer:
  Eine Basis dieser Topologie bilden die Schnitte von $\Bbb{R}^{\infty}$ mit
  allen Produkten $\prod_{\nu \in \Bbb{N}} I_{\nu}$ von offenen Intervallen
  $I_{\nu} \co \Bbb{R}$.  Um das zu sehen, nehmen wir $x = (x_0, x_1, \ldots,
  x_{N}, 0,0,\ldots )\in \Bbb{R}^{\infty}$ und eine offene Menge $U$ um $x$.
  Jeder Schnitt $U \cap \Bbb{R}^n = U_n$ ist dann offen in $\Bbb{R}^n$, 
und wir finden etwa mit \eref{dK}{AN2}  
  induktiv eine Folge von kompakten Quadern $Q_n \subset U_n$ f"ur $n\geq N$
  derart, da"s die $Q_n$ nichtleeres Inneres haben, da"s $x$ ihr Zentrum ist,
  und da"s gilt $Q_{n+1} \cap \Bbb{R}^n = Q_n$.  Die Kanten dieser Quader ohne
  ihre Endpunkte werden dann offene Intervalle $I_{\nu}$, deren Produkt
  $\Bbb{R}^{\infty}$ in einer in $U$ enthaltenen und $x$ enthaltenden Teilmenge
  trifft.  Folglich ist jede offene Menge eine 
Vereinigung von derartigen Produkten. Da"s jedes 
derartige Produkt offen ist,
  ist eh klar. Aus dieser Beschreibung der Topologie folgt dann
das Lemma ohne weitere Schwierigkeiten.
\end{proof}



\begin{proof}[Zweiter Beweis]
  Mit der Beschreibung der Topologie 
aus \ref{BTO} gelingt es einzusehen, da"s die
  Abbildung
  $$
  \begin{array}{lll}
[0,1]\times \Bbb{R}^{\infty} &\ra& \Bbb{R}^{\infty}\\ 
(t,(x_0, x_1, \ldots))&
  \mapsto& (x_0,x_1 +tx_0,x_2+ tx_1,\ldots)
\end{array}
$$
  stetig ist.  Wir erhalten so eine
  Homotopie der Identit"at auf $\Bbb{R}^{\infty}\backslash 0$ mit der
  Verkn"upfung $i\circ f$ einer stetigen Abbildung 
$f:\Bbb{R}^{\infty}\backslash
  0\ra\Bbb{R}^{\infty} \backslash (\Bbb{R}\times 0) $ und der Einbettung 
$i:\Bbb{R}^{\infty} \backslash (\Bbb{R}\times 0)\hra \Bbb{R}^{\infty} 
\backslash
0$ in der
  umgekehrten Richtung.  Nun betrachten wir weiter die Abbildung
\begin{displaymath}
\begin{array}{lll}
[0,1] \times \Bbb{R}^{\infty} &
\ra& \Bbb{R}^{\infty}\\ (t,(x_0, x_1, \ldots)) &\mapsto&
(t+ (1-t) x_0, (1-t) x_1, \ldots )
\end{array}
\end{displaymath}
Man pr"uft, da"s sie stetig ist und 
$[0,1] \times (\Bbb{R}^{\infty}\backslash 0)$ nach
$\Bbb{R}^{\infty}\backslash \DR$ abbildet.
Aus deren Stetigkeit insbesondere folgt, da"s unsere Einbettung
$i$  nullhomotop ist.  Da die Identit"at auf $\Bbb{R}^{\infty} \backslash 0$ in
der Homotopiekategorie "uber eine nullhomotope
Abbildung faktorisiert, mu"s sie bereits selbst nullhomotop sein. Folglich  
ist unser Raum zusammenziehbar.
\end{proof}



\subsection{Schnitte von Funktoren}

\begin{Definition}
Seien $\phi : \mathscr{C}\ra \mathscr{B}$
und $\psi:  \mathscr D\ra \mathscr{B}$ Funktoren mit demselben Ziel.
Ein Funktor $F:\mathscr{C}\ra\mathscr D$ hei"st
ein {\bf Funktor "uber $\mathscr B$}, wenn gilt
$\psi\circ F=\phi$. Die Menge aller Funktoren  "uber $\mathscr B$
notieren wir\label{FuUb} 
$$\op{Cat}_{\phi,\psi,\mathscr B}(\mathscr{C},\mathscr D)$$
und oft auch nur mit einer Auswahl dieser Indizes.
Wir machen diese Menge zu einer Kategorie,
indem wir Morphismen $F\ra G$ erkl"aren
als Transformationen $\tau:F\RA G$ derart,
da"s f"ur alle $C\in \mathscr C$ der Morphismus
$\tau_C: FC\ra GC$ "uber der Identit"at von
$\phi(C)$ liegt, in Formeln
$\psi(\tau_C)=\op{id}_{\phi(C)}\;\forall C\in \mathscr C$.
In anderen Worten ist
$$\op{Cat}_{\phi,\psi,\mathscr B}(\mathscr{C},\mathscr D)= \op{Cat}(\mathscr{C},\mathscr D)_\phi$$
die Faser "uber $\phi$ des durch Nachschalten von $\psi$ gegebenen Funktors
auf den Funktorekategorien $(\psi\circ):\op{Cat}(\mathscr{C},\mathscr D)\ra \op{Cat}(\mathscr{C},\mathscr B)$. 
\end{Definition}
\begin{Bemerkunge} Definition \ref{FuUb} bleibt mutatis mutandis sinnvoll,
  wenn $\mathscr C$ ein K"ocher ist. 
\end{Bemerkunge}
\begin{Bemerkungl}
  Gegeben ein Funktor  $\psi:  \mathscr D\ra \mathscr{B}$
  nennen wir 
  Funktoren $F:\mathscr B\ra \mathscr D$ mit  $\psi\circ F=\op{id}$
  {\bf Schnitte von $\psi$}.
  Wir notieren die Kategorie dieser Schnitte\label{SchFU} 
  $$\op{Cat}_{\psi}(\mathscr{B},\mathscr D)\pdef\op{Cat}_{{\op{id}},\psi,\mathscr B}(\mathscr{B},\mathscr D)$$
Wir  nennen wir einen Schnitt von $\psi$
{\bf kartesisch},\index{kartesisch!Schnitt}
  wenn er beliebige Morphismen  der Basis $\mathscr B$ zu
  kartesischen Morphismen in $\mathscr D$ macht. Die volle Unterkategorie
  der kartesischen Schnitte notieren wir 
  $$\op{Cat}_{\op{cart}}(\mathscr{B},\mathscr D)\subset
  \op{Cat}_{\psi}(\mathscr{B},\mathscr D)$$
\end{Bemerkungl}
\begin{Lemma}[\textbf{Kartesische Schnitte in Faserungen}]
  Ist $\psi: \mathscr{D}\ra \mathscr B$ eine Faserung und
  besitzt $\mathscr B$ ein finales Objekt $T$, so liefert die Einschr"ankung
  auf die Faser "uber $T$ eine "Aquivalenz von Kategorien
  $$\op{Cat}_{\op{cart}}(\mathscr{B},\mathscr D)\sirra \mathscr D_T$$
  zwischen der Kategorie der kartesischen Schnitte unserer Faserung
  und der Faser
  "uber dem finalen Objekt.
\end{Lemma}
\begin{Beispiel} Wir diskutieren Gegenbeispiele und
  betrachten dazu die zu einem surjektiven Gruppenhomomorphismus
  $\phi:G\sra H$ geh"orige Faserung von Einobjektkategorien $[G]\ra[H]$.
  Sie besitzt im allgemeinen keine Schnitte, denn ein surjektiver
  Gruppenhomomorphismus besitzt im allgemeinen keine Spaltung.
  Jeder Schnitt einer solchen Faserung ist kartesisch, aer selbst wenn es
  Schnitte gibt, mu"s die Kategorie der kartesischen Schnitte keineswegs
  "aquivalent sein zur Faser, die in diesem Fall die Einobjektkategorie
  $[\op{ker}\phi]$ ist. 
\end{Beispiel}
\begin{proof} Zu jedem Objekt der Faser  $\mathcal F_T\in \mathscr D_T$
  und jedem Objekt der Basis $S\in \mathscr B$ k"onnen wir den
  eindeutigen Morphismus $\op{fin}_S:S\ra T$ betrachten und dazu einen
  kartesischen Lift $\tau_S: \mathcal F_S\ra \mathcal F_T$ w"ahlen. Die Eigenschaften einer Faserun implizieren dann, da"s jeder Morphismus $f:R\ra S$ in der
  Basis genau einen kartesischen Lift $\tilde f: \mathcal F_R\ra \mathcal F_S$
  besitzt. Zusammen erhalten wir so einen kartesischen Schnitt. Da"s unser
  Funktor von kartesischen Schnitten zur Faser "uber dem
  finalen Objekt volltreu ist, pr"uft man "ahnlich.
\end{proof}

\begin{Proposition}[\textbf{Starke Unabh"angigkeit von der Aufl"osung}]
  Seien $G\acts X$ ein Raum mit Operation und 
  $\mathscr A\subset \op{Topoka}$
  eine zusammenh"angende Unterkategorie aus bagazyklischen 
  $G$-Aufl"osungen von $X$. So induziert die Einschr"ankung
  auf die Faser "uber irgendeinem Objekt $P\in \mathscr A$
  eine "Aquivalenz von Kategorien
  $$\op{Cat}_{\op{car}}(\mathscr A,\op{Der}_{\sslash{\op{Topoka}}})\sirra
  \op{Der}(G\acts P\kP X)$$
  zwischen der Kategorie der kartesischen Schnitte "uber $\mathscr A$ und
  unserer "aquivarianten derivierten Kategorie berechnet vermittels der
  Aufl"osung $P$. 
\end{Proposition}
\begin{Bemerkungl} Diese Variante der Unabh"angigkeit von der Aufl"osung
  ist besonders geschickt f"ur die Diskussion unbeschr"ankter
  "aquivarianter derivierter
  Kategorien in rein topologischen Zusammenh"angen. Eine andere
  Variante findet
  man bei \cite{Weil3}. Sie ist insbesondere dann besser,
  wenn man in der Situation algebraischer
  Variet"aten feinere Strukturen von der Kohomologie auf die "aquivariante
  Kohomologie "ubertragen will.
\end{Bemerkungl}
\begin{proof}
 Nach der Unabh"angigkeit von der Aufl"osung \ref{UWA} ist f"ur jeden 
  Morphismus $Q\ra P$  bagazyklischer  $G$-Auf\-l"o\-sungen von $X$
  der R"uckzug eine "Aquivalenz von
  Kategorien
  $$\op{Der}(G\acts P\kP X)\sirra\op{Der}(G\acts Q\kP X)$$
  Daraus folgt ohne weitere Schwierigkeiten, da"s unser Funktor volltreu
  ist, wenn eben $\mathscr A$ zusammenh"angend ist in dem Sinne, da"s
  es unter der von der
  \glqq "Aquivalenz durch der Existenz von Morphismen\grqq\
  erzeugten "Aquivalenzrelation
  auf der Menge der Objekte nur genau eine "Aquivalenzklasse gibt.
  Um die wesentliche Surjektivit"at zu zeigen, beachten wir, da"s
  wieder nach der Unabh"angigkeit von der Aufl"osung \ref{UWA} die 
  R"uckz"uge  nach beiden Projektionen "Aquivalenzen 
  $$\op{Der}(G\acts P\kP X)\sirra \op{Der}(G\acts({\op{E}}G\times P)\kP X)
  \silla \op{Der}(G\acts({\op{E}}G\times X)\kP X)$$
  sind. Gegeben ein Objekt $\mathcal F$ auf der rechten Seite
  k"onnen wir also kartesische Morphismen
  $$\mathcal F_P\leftarrow \tilde{\mathcal F}_P\ra \mathcal F$$
  "uber den Projektionen finden. F"ur diese Objekte ist es dann
  aber klar, da"s jeder Morphismus $P\ra Q$ in $\mathscr A$ erst genau einen
  kartesischen Lift $\tilde{\mathcal F}_P\ra \tilde{\mathcal F}_Q$
  und dann auch genau  einen
  kartesischen Lift ${\mathcal F}_P\ra {\mathcal F}_Q$ hat derart, da"s
  mit diesen Lifts in den Vertikalen das Diagramm
  $$\begin{array}{ccccc}
    \mathcal F_P&\leftarrow& \tilde{\mathcal F}_P&\ra& \mathcal F\\
    \da&&\da&&\|\\
    \mathcal F_Q&\leftarrow& \tilde{\mathcal F}_Q&\ra& \mathcal F
  \end{array}$$ kommutiert. 
  So erhalten wir dann Fortsetzungen zu kartesischen Schnitten
  von einem beliebigen Objekt einer beliebigen Faser.
\end{proof}

\subsection{Wohin?} 


\begin{Bemerkunge} \nichtfinal{Schon hier?}
  Seien $G$ eine topologische Gruppe, die auf einem topologischen Raum $X$
  operiert, und sei $p:P\ra X$ eine nicht notwendig bagazyklische
  $G$-Aufl"osung
  nach \ref{AuFL}, also eine "aquivariante stetige Abbildung  von einem
  topologisch freien $G$-Raum nach $X$. 
  In \cite{BeLu} wird f"ur so ein Datum eine Kategorie
  $\op{Der}_{G{\sacts}}(X;P)$ erkl"art als Kategorie von Tripeln
  $(\mathcal F, \mathcal G,\alpha)$
  mit $\mathcal F\in\op{Der}(P/G), \mathcal G\in\op{Der}(X)$ und
  $\alpha:q^*\mathcal F\sira p^*\mathcal G$ ein Isomorphismus in $\op{Der}(P)$.
  Jedes Objekt von $\op{Der}_{G{\sacts}}(X)$ liefert solche Tripel
  f"ur alle Aufl"osungen $p:P\ra X$. Um sie zu konstruieren, betrachten wir das
  Diagramm  \begin{displaymath}
    \xymatrix{
 P/G  &     P  \ar[l]\ar[r] & P\\
 {\op{E}}G\times_{/G}P\ar[d]\ar[u]  &
 {\op{E}}G\times P  \ar[l]\ar[r]\ar[d]\ar[u]
 & P\ar[d]\ar[u]\\
   {\op{E}}G\times_{/G}X  &     {\op{E}}G\times X  \ar[l]\ar[r] & X
    }
  \end{displaymath}
  Jedes Objekt von $\op{Der}_{G{\sacts}}(X)$ liefert nun durch R"uckzug
  (gibt es den hier schon?)  ein Objekt von $\op{Der}_{G{\sacts}}(P)$
  und mit der Quotienten"aquivalenz  $\ref{EwTn}$
  ein Objekt von $\op{Der}(P/G)$ und daf"ur
  finden wir dann, noch fertig schreiben, m"uhelos die restlichen Daten. 
\end{Bemerkunge}




%\begin{Korollar}
 %  Seien $G$ eine offenlokal zusamenziehbare topologische Gruppe
  %  und $H\subset G$ eine Untergruppe, die topologisch frei auf $G$
   % operiert. So besitzt Adjungierte etc, nachher besser!
 %\end{Korollar}

  

  

\newpage
\section{Wohin? Hier unn"otig.} 


\subsection{Sammelsurium, wohl unn"utz!}



\begin{Proposition}[\textbf{Verallgemeinerte Poincar\'e-Dualit"at}]
Gegeben eine Man\-nigfaltigkeit $X$ der Dimension $n$ und
    eine  abelsche Gruppe $G$ 
    liefert die Konstruktion des folgenden Beweises
    Isomorphismen\label{PDV} 
$${\op{H}}_!^q(X;\op{or}_X(G))\sira {\op{H}}_{n-q}(X;G)$$
zwischen der kompakten Kohomologie  der Orientierungsgarbe
und der singul"aren Homologie im gegen"uberliegenden Grad.
\nichtfinal{Funktioniert so nicht mehr mit dem Rest!}
\end{Proposition}
\begin{Bemerkungw}
  Die Bedeutung dieses Satzes
  im Rahmen der \glqq sechs Funktoren\grqq\
  diskutieren wir in \eref{pdSF}{TSS}.
\end{Bemerkungw}


\begin{proof}
  Wir schreiben das Argument nur f"ur Koeffizienten $G = \mathbb Z$
  aus, der allgemeine Fall geht genauso.  Sei $\pi : \tilde X
  \rightarrow X$ die \hyperref[orUe]{Orientierungs\"uberlagerung} mit ihrer
  \hyperref[orUe]{tautologischen Orientierung} $\tilde \omega$ und sei $\tau : \tilde X
  \rightarrow X$ das Vertauschen der Bl"atter.  Nach dem Beweis von
  \ref{GSK} haben wir mit den offensichtlichen Abbildungen eine kurze
  exakte Sequenz
  \begin{equation*}
    ({\op{S}}_\ast \tilde X)^{-\tau} \hookrightarrow {\op{S}}_\ast \tilde X \twoheadrightarrow {\op{S}}_\ast X
  \end{equation*}
  Gegeben $K \subset X$ kompakt und $\tilde K = \pi^{-1} (K)$ sein
Urbild erhalten
  wir in derselben Weise eine kurze exakte Sequenz
  \begin{equation*}
    {\op{S}}_\ast (\tilde X, \tilde X \backslash \tilde K)^{-\tau} \hookrightarrow {\op{S}}_\ast (\tilde X , \tilde X \backslash \tilde K)
    \twoheadrightarrow {\op{S}}_\ast (X , X \backslash K)
  \end{equation*}
  Nach Konstruktion geht der Fundamentalzykel $\tilde \omega_{\tilde
    K} \in {\op{H}}_n (\tilde X, \tilde X \backslash \tilde K)$  nach Null
in ${\op{H}}_n (X, X
  \backslash K)$, kann also durch eine Kette $\tilde
  \omega_{\tilde K} \in {\op{S}}_n (\tilde X, \tilde X \backslash \tilde
  K)^{-\tau}$ repr"asentiert werden. Wir erhalten so die obere H"alfte
  eines kommutativen Diagramms von Kettenkomplexen
  \begin{displaymath}
    \xymatrix{
      ({\op{S}}_{n-q} \tilde X)^{-\tau} \ar@{^{(}->}[r] & {\op{S}}_{n-q} \tilde X \ar@{->>}[r] & {\op{S}}_{n-q} X \\
      {\op{S}}^q (X,X \backslash K) \ar[u]_-{\cap \tilde \omega_{\tilde K}}\ar[d] \ar@{^{(}->}[r] & {\op{S}}^q(\tilde X, \tilde X \backslash \tilde K)\ar[d]
      \ar[u]_-{\cap \tilde \omega_{\tilde K}} \ar@{->>}[r] & \op{cok}^q (X, K) \ar@{-->}[d]\ar@{-->}[u]\\
      \Gamma_! (X ; \mathcal S_X^q) \ar@{^{(}->}[r] & \Gamma_! (\tilde X; \mathcal S^q_{\tilde X} ) \ar@{->>}[r] & \Gamma_!
      (X;\mathcal S^q_X \otimes \op{or}_X)
    }
  \end{displaymath}
  Die untere Zeile kommt dabei von der kurzen exakten Sequenz
  kompaktweicher Garben $\mathcal S^q_X \hookrightarrow \pi_\ast
  \mathcal S^q_{\tilde X} \twoheadrightarrow \mathcal S_X^q \otimes
  \op{or}_X$ her und $\op{cok}^q (X,K)$ ist nur eine Notation f"ur
  den Kokern in der mittleren Horizontale.  Gehen wir nun zur
  Kohomologie dieser Komplexe 
"uber und in der mittleren Horizontale zus"atzlich zum direkten
  Limes "uber alle Kompakta $K \subset X$, so werden die beiden linken
  vertikalen Morphismen nach unten Isomorphismen nach \ref{SKHx}. Mit
  dem F"unferlemma folgt dasselbe f"ur den 
rechten vertikalen Morphismus nach unten.  Insbesondere
  erhalten wir, da auch $\mathcal S^q_X \otimes \op{or}_X$ als
  Kokern einer Inklusion kompaktweicher Garben kompaktweich ist,
  nat"urliche Isomorphismen
  \begin{equation*}
    \op{colf}_{ K}\mathcal H^q \op{cok}^\ast (X,K) \sira \mathcal H^q \Gamma_! (X; \mathcal S_X^\ast \otimes \op{or}_X)
    \sira {\op{H}}^q_! (X;\op{or}_X)
  \end{equation*}
  F"ur letzteren Isomorphismus verwenden wir, da"s
 $\mathcal S_X^\ast \otimes
  \op{or}_X$ eine kompaktweiche Aufl"osung von $\op{or}_X$ ist.  So
  erhalten wir schon mal kanonische Homomorphismen $\kappa_X :
  {\op{H}}^q_!(X; \op{or}_X) \rightarrow {\op{H}}_{n-q} X$.  Aus der Konstruktion
  folgt unmittelbar, da"s wir f"ur jede offene Einbettung $U
  \hookrightarrow X$ kommutative Quadrate
  \begin{displaymath}
    \xymatrix{
      {\op{H}}_!^q (U; \op{or}_U) \ar[r] \ar[d] & {\op{H}}_{n-q} U\ar[d]\\
      {\op{H}}_!^q (X; \op{or}_X) \ar[r] & {\op{H}}_{n-q} X
    }
  \end{displaymath}
  erhalten.  Mit einer etwas feineren Argumentation zeigt man "ahnlich
  wie beim Beweis von \eref{hilL}{TS}, da"s wir f"ur je zwei offene
  Teilmengen $U,V \co X$ sogar ein kommutatives Diagramm von
  Mayer-Vietoris-Sequenzen erhalten. Mit dieser Erkenntnis k"onnen wir
  dann den Beweis der Poincar\'e-Dualit"at aus \eref{PD}{TS} wiederholen.
\end{proof}





  \begin{Bemerkungl}\emph{Wohin?}
    In der Situation eines Drei-Funktoren-Kalk"uls betrachten wir
    einen Morphismus $f:X\ra Y$ und Objekte $\mathcal F,\mathcal G$ auf $Y$.
    Existiert der partielle Linksadjungierte von $f_!$
    bei $\mathcal F$ und bei $\mathcal F\otimes\mathcal G$,
    so erhalten wir einen nat"urlichen Morphismus
    $$f^!\mathcal F\otimes f^*\mathcal G\ra f^!(\mathcal F\otimes \mathcal G)$$
    mit Adjunktion aus dem Morphismus $f_!(f^!\mathcal F\otimes f^*\mathcal G)\ra \mathcal F\otimes \mathcal G$, der seinerseits aus der Koeinheit der Adjunktion
    $f_!f^!\mathcal F\ra \mathcal F$ entsteht durch Darantensorieren von $\mathcal G$ und Anwenden der Projektionsformel. Nun scheint \ref{OKLJ}
    zu sagen, da"s das unter geeigneten Endlichkeitsannahmen
     ein Isomorphismus sein mu"s.
  \end{Bemerkungl}
  
 \begin{Bemerkungl}\emph{Wohin?}
    In der Situation eines Drei-Funktoren-Kalk"uls betrachten wir
    Morphismen $f:X\ra X'$ und $g:Y\ra Y'$
    und Objekte $\mathcal F$ auf $X$ und $\mathcal G$ auf $Y$.
    Existieren partielle Linksadjungierte des Zur"uckholens, wo wir sie brauchen, so erhalten wir nat"urliche Morphismen
    $$f_*\mathcal F\boxtimes g_*\mathcal G\ra(f\times g)_* (\mathcal F\boxtimes \mathcal G)$$ durch Adjunktion aus dem Morphismus 
    $(f\times g)^*(f_*\mathcal F\boxtimes g_*\mathcal G)\ra \mathcal F\boxtimes \mathcal G$, der hinwiederum entsteht, wenn wir
    die linke Seite mit Hilfe von \ref{fgtI} ausschreiben zu
    $(f\times g)^*(f_*\mathcal F\boxtimes g_*\mathcal G)
    \sira (f^*f_*\mathcal F)\boxtimes
    ( g^*g_*\mathcal G)$ und die Koeinheiten des Adjunktionen verwenden.
    Da"s unsere nat"urlichen Morphismen im allgemeinen keine Isomorphismen
    sein werden, zeigt bereits der Fall, da"s $X$ ein unendlicher diskreter
    Raum ist und $Y,X',Y'$ einpunktig. In diesem Fall l"auft
    das auf die Erkenntnis hinaus, da"s beliebige Produkte
    von abelschen Gruppen eben im allgemeinen nicht
    mit Tensorprodukt kommutieren. In \ref{ueKFn} diskutiere ich,
    warum das unter st"arkeren Annahmen in Spezialsituationen doch
    ein Isomorphismus ist.
  \end{Bemerkungl}

 \begin{Bemerkungl}
   Insgesamt scheint die Frage nat"urlich, inwieweit
   unsere sechs Funktoren \glqq mit $\boxtimes \mathcal G$ kommutieren\grqq.
   F"ur einen recht beliebigen Komplex $\mathcal G$ auf einem recht
   beliebigen Raum $Z$ scheinen f"ur $f:X\ra Y$ stetig nat"urliche
   Isomorphismen
   $$(f\times {\op{id}}_Z)^\ast (\mathcal F\boxtimes \mathcal G)
   \sira f^\ast \mathcal F\boxtimes \mathcal G$$
   $$(f\times {\op{id}}_Z)_! (\mathcal F\boxtimes \mathcal G)
   \sira f_! \mathcal F\boxtimes \mathcal G$$
   unproblematisch und Konsequenzen des allgemeinen Kalk"uls. Im vorherigen Punkt diskutieren wir Annahmen zur Sicherung von
   $$(f\times {\op{id}}_Z)_* (\mathcal F\boxtimes \mathcal G)
   \sira f_* \mathcal F\boxtimes \mathcal G$$
   Zur Sicherung von $$(f\times {\op{id}}_Z)^! (\mathcal F\boxtimes \mathcal G)
   \sira f^! \mathcal F\boxtimes \mathcal G$$
   mag man versuchen, sich mit geeigneten Endlichkeitsannahmen
   auf den Fall zur"uckzuziehen, da"s $f$ die Einbettung eines Punktes ist,
   und den mit der Gysinsequenz aus den bereits diskutierten
   drei anderen F"allen
   herzuleiten.
 \end{Bemerkungl}



\begin{Korollar}[\textbf{Schreir"uckzug und Boxprodukt}]
     Seien $S$ garbengut und\label{Srp} 
  $f:X\ra Y$  lesb und $k$ ein Kring.
     Sind zus"atzlich  $\mathcal E\in \op{Der}(\op{Ab}_{/(S,k)})$ und
     $\mathcal G\in \op{Der}(\op{Ab}_{/(Y,k)})$ beide starr, so ist 
     der Morphismus aus \ref{SruB}  ein Isomorphismus
     $$\mathcal E\boxtimes f^!\mathcal G\sira
     (\op{id}\times f)^!(\mathcal E\boxtimes \mathcal G)$$
\end{Korollar}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Schreir"uckzug und relatives Boxprodukt}]
  Seien allgemeiner $S\ra Z$ garbengut und\label{Srp} 
 $Y\ra Z$ stetig und sonst alles
  wie zuvor. So ist mit derselben Argumentation 
     der Morphismus aus \ref{SruB}  ein Isomorphismus
     $$\mathcal E\boxtimes_Z f^!\mathcal G\sira
     (\op{id}\times f)^!(\mathcal E\boxtimes_Z \mathcal G)$$
\end{Bemerkungl}
\begin{proof} Wir notieren $\op{pr}_{A,B}:A\times B\ra B$ und
  $\op{pr}_{B,A}:A\times B\ra A$ die Projektionen.
  Die Starrheit von $\mathcal G$ und "Ubung \ref{fMru} gefolgt von
  garbengutem Basiswechsel f"ur Schreir"uckzug  \ref{rzT}
  liefern
  Isomorphismen
  $$ (\op{id}{\times} f)^!\underline{S{\times} Y} \otimes  (\op{id}{\times} f)^*\op{pr}_{S,Y}^*\mathcal G\sira  (\op{id}\times f)^!\op{pr}_{S,Y}^*\mathcal G 
  \sila \op{pr}_{S,X}^* f^! \mathcal G $$
  Da tensorieren wir nun
  $\op{pr}_{X,S}^*\mathcal E$ davor. Vorne schreiben wir es um mit
 der Identifikation  $\op{pr}_{X,S}^*\mathcal E\sira  (\op{id}{\times} f)^*\op{pr}_{Y,S}^*\mathcal E$  und 
  erhalten Isomorphismen
  $$ (\op{id}{\times} f)^!\underline{S{\times} Y} \otimes  (\op{id}{\times} f)^*(\mathcal E\boxtimes\mathcal G)\sira \op{pr}_{X,S}^*\mathcal E\otimes (\op{id}\times f)^!\op{pr}_{S,Y}^*\mathcal G 
  \sila \mathcal E\boxtimes f^! \mathcal G $$
  Schlie"slich ist nach Annahme $\mathcal E$ starr, also auch
  $\mathcal E\boxtimes\mathcal G$, und indem wir die linke Seite
  mit "Ubung \ref{fMru} zur"uckverwandeln ergibt sich die Behauptung
  bis auf die Aussage,  da"s der im Beweis konstruierte Isomorphismus
  in der Tat mit dem in \ref{SruB} angegebenen Morphismus zusammenf"allt.
  Diese Pr"ufung m"ochte ich einem Studenten "uberlassen. 
\end{proof}


\begin{Korollar}[\textbf{Zweifacher Schreir"uckzug und Boxprodukt}]
  Seien $k$ ein Kring und $f_1:X_1\ra Y_1$ und $f_2:X_2\ra Y_2$ lesb und 
  $X_1,Y_2$ garbengut und $f_2^!\underline{Y_2}$ starr.
    So ist f"ur   $\mathcal G_i\in \op{Der}(\op{Ab}_{/(Y_i,k)})$ starr 
     der Morphismus aus \ref{SruB}  ein Isomorphismus\label{zfex} 
     $$f_1^!\mathcal G_1\boxtimes f_2^!\mathcal G_2\sira
     (f_1\times f_2)^!(\mathcal G_1\boxtimes \mathcal G_2)$$
\end{Korollar}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Zweifacher Schreir"uckzug und relatives Boxprodukt}]
   Gegeben seien ein Kring $k$ und lesb-Morphismen 
   $f_1:X_1\ra Y_1$ und $f_2:X_2\ra Y_2$ 
   "uber einem festen Raum $Z$ mit 
   $X_1\ra Z$ und $Y_2\ra Z$ garbengut
 und $f_2^!\underline{Y_2}$ starr.
    So ist f"ur   $\mathcal G_i\in \op{Der}(\op{Ab}_{/(Y_i,k)})$ starr 
     der Morphismus aus \ref{SruB}  ein Isomorphismus\label{zfex} 
     $$f_1^!\mathcal G_1\boxtimes_Z f_2^!\mathcal G_2\sira
     (f_1\times f_2)^!(\mathcal G_1\boxtimes_Z \mathcal G_2)$$
\end{Bemerkungl}
\begin{proof}
  Man wende das vorhergehende Korollar \ref{Srp} zweimal an. Die Starrheit
  von $f_2^!\underline{Y_2}$ wird ben"otigt, um die Starrheit von
  $f_2^!\mathcal G_2$ zu zeigen, das ja nach "Ubung \ref{fMru}
  isomorph ist zu  $f_2^!\underline{Y_2}\otimes f_2^*\mathcal G_2$.
  So gelingt dann die zweite Anwendung.
\end{proof}





\begin{Korollar}[\textbf{Dualisierende Garbe eines Produkts}]
     Seien $X,Y$ lesb-R"aume und $k$ ein Kring. Wir nehmen an, da"s $Y$ 
   garbengut ist und   eine starre dualisierende Garbe hat.
     So 
   ist der Morphismus aus \ref{SruB}  ein Isomorphismus\label{dGp} 
   $$ \omega_X \boxtimes \omega_Y\sira
   \omega_{X\times Y}$$
\end{Korollar}
\nichtfinal{Starre dualisierende Garbe ist selten. Das ist viel st"arker
  als konstruktibel! Man mu"s mit konstruktiblen Garben arbeiten.} 
\begin{proof}
  Wir wenden das vorhergehende Korollar \ref{zfex} an mit $X_1=X$ und $X_2=Y$
  und $Y_1=Y_2$ der Einpunktraum.
\end{proof}






\subsection{Schreiazyklische Morphismen}  



\nichtfinal{Bis hierher gekommen mit garbengut! Ich wei"s nicht,
wie n"otig das folgende ist. Ich stelle es erst einmal zur"uck.} 

\begin{Lemma}[\textbf{Verschwindung durch Dualit"at auf Mannigfaltigkeiten}]
  Gegeben eine Mannigfaltigkeit $X$ gilt f"ur jeden Komplex abelscher Garben
  $\mathcal F\in \op{Der}(\op{Ab}_{/X})$ die Implikation\label{vkMF} 
  $$(\mathcal F{\Rrightarrow}\underline{X})=0\;\RA\; \mathcal F=0$$
\end{Lemma}
\begin{Bemerkungl} Dasselbe gilt mit Koeffizienten "uber jedem Kring,
  in dem es f"ur den Einpunktraum gilt, insbesondere Koeffizienten in
  Hauptidealringen und K"orpern, vergleiche \ref{dABGb}.
\end{Bemerkungl}
\begin{proof}
  Seien $x\in X$ ein Punkt und 
   $i_x:\op{pt}\hra X$ seine Einbettung und $d$ die Dimension von $X$.
  Wir finden
  $$\begin{array}{llll}
  (\mathcal F{\Rrightarrow}\underline{X})=0&\RA& 
    i_{x}^!(\mathcal F{\Rrightarrow}\underline{X})=0&\\
    &\RA&(i_{x}^*\mathcal F{\Rrightarrow}i_{x}^!\underline{X})=0&\text{mit
      \ref{rVDe},}\\
    &\RA&(i_{x}^*\mathcal F{\Rrightarrow}\underline{\op{pt}})=0&\text{wegen
     $i_{x}^!\underline{X}\cong \underline{\op{pt}}[-d]$,}\\
    &\RA&i_{x}^*\mathcal F=0&\text{mit
      \ref{dABG}.}
  \end{array}$$
  Da das nun f"ur alle $x\in X$ gilt, mu"s jeder Repr"asentant von
  $\mathcal F$ ein halmweise
  exakter Komplex  sein, also ein exakter Komplex, was zu zeigen war.  
\end{proof}
\begin{Lemma}[\textbf{Verschwindung durch Dualit"at auf Filtrierfaltigkeiten}]
  Gegeben eine \hyperref[dFiV]{Filtrierfaltigkeit}
  $X$ gilt f"ur jeden Komplex abelscher Garben
  $\mathcal F\in \op{Der}(\op{Ab}_{/X})$ die Implikation\label{VdDf} 
  $$\mathbb D_X\mathcal F=0\;\RA\; \mathcal F=0$$
\end{Lemma}
\begin{Bemerkungl} Dasselbe gilt mit Koeffizienten "uber jedem Kring,
  falls es f"ur den Einpunktraum gilt, insbesondere Koeffizienten in
  Hauptidealringen und K"orpern, vergleiche \ref{dABGb}.
\end{Bemerkungl}
\begin{proof}
   Wir argumentieren durch Induktion "uber die Dimension und nehmen an,
  es sei $n\geq 0$ gegeben und das Lemma sei bereits bewiesen f"ur
  $(n-1)$-Filtrierfaltigkeiten. Im Fall $n=0$ ist das die leere Menge und
  in dem Fall ist es klar. Im allgemeinen finden  wir eine
  Zerlegung $X=U\sqcup Z$
  mit $U\co X$ einer $n$-Mannigfaltigkeit  und $Z\As X$ einer
  $(n-1)$-Filtrierfaltigkeit.  Bezeichne $j:U\hra X$ und $i:Z\hra X$
  die Einbettungen. Da $\omega_U$ bis auf Gradverschiebung lokal
  isomorph ist zu $\underline{U}$ und da nach \ref{gVRT} das interne Hom mit
  offenem R"uckzug vertauscht, folgt aus dem Verschwindungskriterium f"ur
  Mannigfaltigkeiten \ref{vkMF} bereits $j^*\mathcal F=0$ alias
  $j^!\mathcal F=0$ und das Gysin-Dreieck liefert einen Isomorphismus 
  $\mathcal F\sira i_*i^*\mathcal F$. Nun gilt $i_*=i_!$ und mit relativer
  Verdierdualit"at \ref{rVDe} 
  $$0=(\mathcal F{\Rrightarrow}\omega_X)= (i_!i^*\mathcal F{\Rrightarrow}\omega_X)= i_*(i^*\mathcal F{\Rrightarrow}i^!\omega_X)=i_*(i^*\mathcal F{\Rrightarrow}\omega_Z)$$
  Anwenden von $i^*$ impliziert $(i^*\mathcal F{\Rrightarrow}\omega_Z)=0$
  und die Induktionsannahme zeigt $i^*\mathcal F=0$ und zusammen $\mathcal F=0$
  wie gew"unscht. 
\end{proof}
\begin{Proposition}[\textbf{Verschwindungskriterium auf Filtrierfaltigkeiten}]
  Seien $X$ eine \hyperref[dFiV]{Filtrierfaltigkeit} und 
  $\mathcal F\in \op{Der}(\op{Ab}_{/X})$ ein Komplex abelscher Garben auf $X$.
  Besitzt jeder Punkt $x\in X$ ein konfinales System offener Umgebungen
  $U\co X$ mit $c_!j^*\mathcal F=0$ f"ur $j:U\hra X$ die Einbettung und
  $c:U\ra \op{pt}$ die konstante Abbildung, so folgt\label{VeFi}  
   $$\mathcal F=0$$
\end{Proposition}
\begin{Bemerkungl} Dasselbe gilt mit Koeffizienten "uber jedem Kring,
  falls es f"ur den Einpunktraum gilt, insbesondere also mit Koeffizienten in
  Hauptidealringen und K"orpern, vergleiche \ref{dABGb}.
\end{Bemerkungl}
\begin{proof} Wegen $\mathbb D c_!\cong c_*\mathbb D$
  und $\mathbb D j^*\cong j^!\mathbb D\cong j^*\mathbb D$ folgt
  aus dem Verschwindungskriterium \ref{VersKK} bereits $\mathbb D\mathcal F=0$
  sogar f"ur jeden lesb-Raum.
  Da $X$ eine Filtrierfaltigkeit ist, folgt aus der
  Verschwindung durch Dualit"at \ref{VdDf} weiter 
  $\mathcal F=0$.
\end{proof}
\begin{Lemma}[\textbf{Verschwindung auf Produkt mit Filtrierfaltigkeit}]
  Seien $X$ eine \hyperref[dFiV]{Filtrierfaltigkeit}, $Y$ ein
  topologischer Raum und 
  $\mathcal F\in \op{Der}(\op{Ab}_{/X\times Y})$. 
  Besitzt jeder Punkt $x\in X$ ein konfinales System offener Umgebungen
  $U\co X$ mit $\op{pr}_!(j\times\op{id})^*\mathcal F=0$ f"ur $j:U\hra X$ die Einbettung und\label{VPF} 
  $\op{pr}:U\times Y\ra Y$ die Projektion, so folgt 
   $$\mathcal F=0$$
\end{Lemma}
\begin{Bemerkungl} Dasselbe gilt mit Koeffizienten "uber jedem Kring,
  falls es f"ur den Einpunktraum gilt, insbesondere also mit Koeffizienten in
  Hauptidealringen und K"or\-pern, vergleiche \ref{dABGb}.
\end{Bemerkungl}
\begin{proof} Gegeben $y\in Y$ und $i_y:\op{pt}\ra Y$ die zugeh"orige
  Einbettung haben wir ein kartesisches Diagramm
  $$\begin{array}{ccc}
    X&\ra &X\times Y\\
    \da&&\da\\
    \op{pt}&\ra& Y
  \end{array}$$
  mit $i_y$ in der unteren Horizontale, dessen obere Horizontale
  wir $h_y$ notieren. Mit Basiswechsel und dem in  \ref{VeFi} behandelten
  Fall des Einpunktraums $Y$ 
  zeigen unsere Annahmen $h_y^*\mathcal F=0$. Da das f"ur alle $y\in Y$ gilt,
  folgt $\mathcal F=0$. 
\end{proof}
\begin{Proposition}
  Gegeben eine offenlokal basazyklische Filtrierfaltigkeit $X$ und 
  ein beliebiger Raum $Y$ und $\op{pr}_Y:X\times Y\ra Y$ die Projektion
  ist f"ur alle $\mathcal G\in \op{Der}(\op{Ab}_{/Y})$ der 
  Morphismus aus \ref{fter} ein Isomorphismus
  $$\op{avf}:\op{pr}_Y^!\underline{Y}\otimes \op{pr}_Y^*\mathcal G\sira \op{pr}_Y^!\mathcal G$$
\end{Proposition}
\begin{Bemerkungl} Dasselbe gilt mit Koeffizienten "uber jedem Kring,
  falls es f"ur den Einpunktraum gilt, insbesondere also mit Koeffizienten in
  Hauptidealringen und K"or\-pern, vergleiche \ref{dABGb}.
  \nichtfinal{Sollte f"ur starres $\mathcal G$ eh immer gelten?} 
\end{Bemerkungl}
\begin{proof}
  Nach \ref{VPF} und unseren Annahmen reicht es zu zeigen, da"s f"ur $X$
  bas\-azyk\-lisch der fragliche Morphismus einen Isomorphismus
  $$\op{pr}_{Y!}(\op{pr}_Y^!\underline{Y}\otimes
  \op{pr}_Y^*\mathcal G)\sira \op{pr}_{Y!}\op{pr}_Y^!\mathcal G$$
  induziert. Nach Annahme liefert aber die Koeinheit der Adjunktion einen
  Isomorphismus $\op{pr}_{Y!}\op{pr}_Y^!\mathcal G\sira \mathcal G$ und
  die linke Seite k"onnen wir mit der Projektionsformel
  umschreiben zu $(\op{pr}_{Y!}\op{pr}_Y^!\underline{Y})\otimes \mathcal G$
  und weiter zu $\underline{Y}\otimes \mathcal G$ und schlie"slich zu
  $\mathcal G$. Der Leser mag pr"ufen, da"s unter diesen Isomorphismen
  der urspr"ungliche Morphismus der Identit"at auf $\mathcal G$ entspricht.  
\end{proof}




\begin{Lemma} Gegeben ein Kring $k$
  und ein offenlokal basbagazyklischer lesb-Raum $X$ ist der
  durch Adjunktion aus der Identi"at auf der dualisierenden
  Garbe $\omega_X$ entstehende\label{sfom} 
  Morphismus, vergleiche  \eref{idMH}{TSK}, ein Isomorphismus
  $$\underline{X}\sira (\omega_X{\Rrightarrow}\omega_X)$$
\end{Lemma}




\begin{proof} Nach dem Verschwindungskriterium \ref{VersKK} reicht
  es f"ur jede Einbettung $j:U\hra X$ einer offenen basbagazyklischen Teilmenge
  zu zeigen, da"s unser Morphismus einen Isomorphismus
  $$\op{fin}_* j^*\underline{X}\sira \op{fin}_* j^*(\omega_X{\Rrightarrow}\omega_X)$$ induziert. Es reicht also zu zeigen, da"s f"ur $X$ selbst basbagazyklisch
  und $a:X\ra\op{pt}$ die konstante Abbildung unser Morphismus einen
  Isomorphismus $$a_*a^*\underline{\op{pt}}\sira a_*(a^!\underline{\op{pt}}{\Rrightarrow}a^!\underline{\op{pt}})$$
  induziert. Er pa"st jedoch in ein kommutatives Diagramm
   \begin{displaymath}
\xymatrix{
a_*a^*\underline{\op{pt}}  \ar[rr] &&a_*(a^!\underline{\op{pt}}{\Rrightarrow}a^!\underline{\op{pt}}) \\
\underline{\op{pt}} \ar[r]^-\sim \ar[u]^\wr& \underline{\op{pt}}{\Rrightarrow}\underline{\op{pt}}\ar[r]^-\sim & (a_!a^!\underline{\op{pt}}){\Rrightarrow}\underline{\op{pt}}  \ar[u]^\wr
}
   \end{displaymath}
   mit der rechten Vertikale nach relativer Verdierdualit"at \ref{rVDe},
   dessen andere Pfeile aufgrund der Annahmen
   offensichtlich Isomorphismen sind.  
\end{proof}

\begin{Bemerkungl} Gegeben ein offenlokal basbagazyklischer lesb-Raum $X$
  mit starrer dualisierender Garbe $\omega_X$ ist die dualisierende Garbe
  eine Einheit der Schmelzkategorie $\op{Der}(\op{Ab}_{/X})$ im Sinne von
  \eref{EIIp}{TSK}. In der Tat sind dann die offensichtlichen Morphismen
  Isomorphismen 
  $$\omega_X^\vee\otimes \omega_X\sira (\omega_X{\Rrightarrow}\omega_X)\sila \mathbb I$$
  wegen Starrheit und Lemma \ref{sfom}. Weiter ist
  unter diesen Annahmen f"ur jedes starre
  $\mathcal F\in \op{Der}(\op{Ab}_{/X})$ der offensichtliche Morphismus ein
  Isomorphismus $$\mathcal F^\vee\otimes\omega_X\sira
  (\mathcal F{\Rrightarrow}\omega_X)=\mathbb D \mathcal F$$
  und der offensichtliche Morphismus ein Isomorphismus
  $$\mathcal F\sira \mathbb D \mathbb D \mathcal F$$
  wegen der Faktorisierung 
  $\mathbb D \mathbb D \mathcal F\sira (\mathcal F^\vee\otimes\omega_X)^\vee\otimes\omega_X\sira \mathcal F^{\vee\vee}\otimes\omega_X^\vee\otimes\omega_X\sira \mathcal F$ des  inversen Morphismus. 
  \end{Bemerkungl}



\begin{Proposition} Gegeben ein lesb-Raum $X$ und darauf ein Garbenkomplex
  $\mathcal F$. Besitzt jeder Punkt ein Fundamentalsystem von
  offenen Umgebungen $U$ mit $\op{fin}_!j^*\mathcal F=0$ f"ur $j:U\hra X$
  die Einbettung, so gilt $\mathcal F=0$. \nichtfinal{Klappt nicht!} 
\end{Proposition}
\begin{proof}
  Nach \ref{KWAUn} besitzt jede abelsche Garbe eine kompaktweiche Aufl"osung
  der L"ange h"ochstens die homologische Dimension von $\Gamma_!$ plus Eins.
  Also ist $\mathcal F$ quasiisomorph zu einem Komplex von
  kompaktweichen Garben. Ist unser Komplex nicht exakt, so gibt es einen
  Punkt $x\in X$ und $n\in\DZ$ derart, da"s die Sequenz der Halme 
  $\mathcal F_x^{n-1}\ra \mathcal F_x^{n}\ra \mathcal F_x^{n+1}$ nicht exakt ist.
  Sei $s_x\in\mathcal F_x^{n}$ mit $s_x\mapsto 0$ nicht im Bild.
  So gibt es $U\co X$ offen um $x$ und
  einen Repr"asentanten $s\in \mathcal F_x^{n}(U)$ des Halms $s_x$. 
\end{proof}



\subsubsection*{"Ubungen}
\begin{Ubung}
  Die Verkn"upfung von zwei mannigfaltigen Abbildungen 
  ist wieder eine mannigfaltige Abbildung.
  Ist in einem kartesischen Diagramm  von topologischen R"aumen eine Ausgangskante $d$-mannigfaltig, so auch
  die gegen"uberliegende Kante aus dem Faserprodukt.
\end{Ubung}
\begin{Ubung} (Ich habe diese "Ubung noch nicht gemacht.)
  Ist $fp=qg$ ein erlaubtes Basisquadrat einer voll trennverflochtetenen
  Trennaustauschsituation mit finalem Objekt in der Basis
  und ist $f$ orientierbar, so ist auch $g$ orientierbar
  und  die  Transformation aus \ref{FleB} ist eine
  Isotransformation\label{OrZue} 
  $$p^*f^!\siRa g^!q^*$$
  Insbesondere induziert jede $[u]$-Orientierung von $f$ eine
  $[u]$-Orientierung von $g$. Wir nennen sie die
  {\bf zur"uckgezogene Orientierung}.\index{Orientierung!zur"uckgezogene}
\end{Ubung}

\subsection{Relativ angereicherte Schmelz- und Trennkategorien}
\nichtfinal{Echt n"otig hier?} 
\begin{Bemerkungl}
  "Ahnlich wie im Fall angereicherter Schmelzkategorien
  in  \eref{SetZ}{TSK} folgende
  besprechen wir zun"achst \glqq relative additive Strukturen\grqq\ und  \glqq relative $(\mathcal S,v)$-Strukturen\grqq, bevor wir das allgemeine Konzept einer
 relativen  $\mathcal S$-Trennkategorie einf"uhren. 
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl}
  Gegeben ein Trennfunktor $p:\mathscr M\ra \mathscr N$ erkl"aren wir 
  eine {\bf relative additive Struktur}\index{additive Struktur!relative}
  als die Vorgabe einer Verkn"upfung  auf der
  Menge\label{raSt}  
$$\mathscr M_f(\mathcal F,\mathcal G_1\curlywedge\ldots\curlywedge \mathcal G_r)$$
  der Trennungen "uber einer festen Trennung  $f:p\mathcal F \ra p\mathcal G_1\curlywedge\ldots\curlywedge p\mathcal G_r$ der Basis 
  f"ur beliebige Objekte $\mathcal F,\mathcal G_1,\ldots,\mathcal G_r\in\mathscr M$ derart, da"s unsere Mengen mit diesen Verkn"upfungen
  abelsche
  Gruppen werden und  unsere 
 Multiverkn"upfungen f"ur diese Gruppenstrukturen multiadditiv.
\end{Bemerkungl}
\begin{Beispiel}[\textbf{Relative additive Struktur der Opgarbentrennfaserung}] 
  Bei unserer Opgarbentrennfaserung $\op{Ab}_{\sslash{\op{Top}}}\ra \curlywedge{\op{Top}}$
  ist f"ur jede feste Trennung der Basis $f=(f_1,\ldots,f_r)$ 
  alias jedes Tupel stetiger Abbildungen
  $f_i:X\ra Y_i$ und abelsche Garben $\mathcal F, \mathcal G_i$ auf $X,Y_i$ die Menge $\op{Ab}_{\sslash{f}}(\mathcal F,\mathcal G_1\curlywedge\ldots\curlywedge \mathcal G_r)$ von Multiopkomorphismen eine
  abelsche Gruppe in offensichtlicher Weise
und wir erhalten so eine \hyperref[raSt]{relative additive Struktur}.\label{aVa} 
\end{Beispiel}
\begin{Beispiel}
  Eine Trennfaserung $p:\mathscr M\ra \mathscr N$ mit additiven Fasern,
  deren Trennr"uckz"uge additiv sind in jeder Variablen, besitzt genau
  eine relative additive Struktur, die die eindeutig bestimmten additiven
  Strukturen auf den Fasern fortsetzt. Wir erhalten unsere  relative additive Struktur der Opgarbentrennfaserung als Spezialfall ein weiteres Mal.
\end{Beispiel}
 % \begin{Beispiel}
%Formal haben wir ausgezeichnete Bijektionen
%$$\begin{array}{lll}
%  {\op{Ab}}_{{\sslash}f}(\mathcal F,\mathcal G_1\curlyvee\ldots \curlyvee\mathcal G_r)&\sira&
 % {\op{Ab}}_{/X}(f_1^*\mathcal G_1\otimes_X\ldots\otimes_X f_r^*\mathcal G_r,\mathcal F)\\[2mm]
%  &\sira&
%  {\op{Ab}}_{/X}\big(\curlyvee,(f_1^*\mathcal G_1\otimes_X\ldots\otimes_X f_r^*\mathcal G_r){\Rrightarrow}\mathcal F\big)\\[2mm]
%&\sira&
%  {\op{Ab}}_{/{\op{pt}}}\big(\curlyvee,\op{fin}_{X*}((f_1^*\mathcal G_1\otimes_X\ldots\otimes_X f_r^*\mathcal G_r){\Rrightarrow}\mathcal F)\big)\\[2mm]
 %% &\sira&
 % \Gamma\op{fin}_{X*}\big((f_1^*\mathcal G_1\otimes_X\ldots\otimes_X f_r^*\mathcal G_r){\Rrightarrow}\mathcal F\big)\\[2mm]\end{array}$$
%mit der Isotransformation $\beta:\op{L}\siRa\Gamma$ aus \ref{AbpSm} ganz unten.
%Indem wir die Addition von unten nach oben "ubertragen, erhalten wir
%unsere relative additive Struktur auf der Opgarbentrennfaserung $\op{Ab}_{\sslash{\op{Top}}}\ra \curlywedge{\op{Top}}$. Mit  $\mathcal B\pdef  \mathcal G_1\curlyvee\ldots \curlyvee\mathcal G_r$ und weniger Umwegen
%k"onnen wir unsere Bijektionen auch schreiben als  
%$$
%  {\op{Ab}}_{{\sslash}f}(\mathcal F,\mathcal B)\sira
%  {\op{Ab}}_{{\sslash}X}(\mathcal F,f^\dagger \mathcal B)\sira
%  {\op{Ab}}_{{\sslash}{\op{Top}}}(f^*\mathcal B{\Rrightarrow}\mathcal F,\curlywedge)\sira
%   \Gamma(f^*\mathcal B{\Rrightarrow}\mathcal F)
%   $$
%\end{Beispiel}
 \begin{Beispiel}[\textbf{Relative additive Struktur durch Leerfaktorisierung}] 
   Gegeben eine Trennfaserung "uber einer banalen Trennkategorie
   $\mathscr M\ra\curlywedge\mathscr T$  mit Multihom in den opponierten Fasern 
  und eine Faktorisierung ${\op{L}}^{\op{opp}}=v\circ {\op{A}}$ des opponierten Leertrennungsfunktors
  "uber $v:\op{Ab}\ra \op{kEns}$
  erhalten wir eine relative additive
  Struktur auf unserer Trennfaserung, indem wir Additionen auf den
  Verschmelzungsmengen dadurch festlegen, da"s die durch unsere
  Daten gegebenen Bijektionen $\mathscr M_f(\mathcal F,\mathcal B)\sira v{\op{A}}(f^*\mathcal B{\Rrightarrow}\mathcal F)$
  Isomorphismen von abelschen Gruppen sein sollen.\label{adTLr}  
\end{Beispiel}

\begin{Bemerkungl}
  Gegeben ein Trennfunktor $p:\mathscr M\ra \mathscr N$ und ein
  treuer Schmelzfunktor $v:\mathcal S\ra \op{kEns}$ verstehen wir
  unter
  einer {\bf relativen $(\mathcal S,v)$-Struktur}
  die\index{$(\mathcal S,v)$-Struktur!relative}
   Vorgabe einer $(\mathcal S,v)$-Struktur auf der Menge 
$$\mathscr M_f(\mathcal F,\mathcal G_1\curlywedge\ldots\curlywedge \mathcal G_r)$$
  der Trennungen "uber einer festen Trennung  $f:p\mathcal F \ra p\mathcal G_1\curlywedge\ldots\curlywedge p\mathcal G_r$ der Basis 
  f"ur beliebige Objekte $\mathcal F,\mathcal G_1,\ldots,\mathcal G_r\in\mathscr M$ derart, da"s
  die Multiverkn"upfungen mit den  jeweiligen $(\mathcal S,v)$-Strukturen
  vertr"aglich sind.
\end{Bemerkungl}






\begin{Beispiel} Die relativen additiven Strukturen in Bezug auf einen
  vorgegebenen Trennfunktor entsprechen in offensichtlicher Weise
  eineindeutig den  relativen $(\op{Ab},v)$-Strukturen.\label{adABr} 
\end{Beispiel}
\begin{Bemerkungl}  Gegeben sei eine Trennfaserung
  $\mathscr M\ra \curlywedge\mathscr T$ \hyperref[TfAd]{mit Adjungierten}
  "uber einer banalen Trennkategorie mit
  finalem Objekt $\op{pt}$. Hat die Schmelzkategorie $\mathscr M_{/{\op{pt}}}$ einen treuen Leerverschmelzungsfunktor,  
  so erhalten wir auf unserer Trennfaserung eine relative
  $(\mathscr M_{/{\op{pt}}},\op{L})$-Struktur vermittels\label{trLOr}  der Bijektionen
$$
  \mathscr M_{f}(\mathcal F,\mathcal B)\sira
  \mathscr M_{X}(\mathcal F,f^\dagger \mathcal B)\sira
  \mathscr M_{/X}(\curlyvee,f^* \mathcal B{\Rrightarrow}\mathcal F)\sira
  \mathscr M_{/{\op{pt}}}(\curlyvee,\op{fin}_{X*}(f^* \mathcal B{\Rrightarrow}\mathcal F))  $$
  Wir nennen sie die {\bf relative Finalstruktur}.\index{Finalstruktur, relative} 
\end{Bemerkungl}
\begin{Beispiel}[\textbf{Relative Finalstruktur der Opgarbentrennfaserung}]  Die als relative Finalstruktur nach  \ref{trLOr} gegebene relative $(\op{Ab}_{/{\op{pt}}},\op{L})$-Struktur auf der Opgarbentrennfaserung $\op{Ab}_{\sslash{\op{Top}}}\ra \curlywedge{\op{Top}}$\label{vira} wird unter der
  offensichtlichen Schmelz\-"aqui\-va\-lenz $\op{Ab}_{/{\op{pt}}}\sirra \op{Ab}$ zu einer $(\op{Ab},v)$-Struktur, die unter unseren Konstruktionen aus \ref{adABr}
hinwiederum  der relativen additiven Struktur aus \ref{aVa} entspricht.
\end{Beispiel}










\begin{Bemerkungl}
  Gegeben eine Schmelzkategorie $\mathcal S$ und eine Trennkategorie
  $\mathscr N$ erkl"aren wir eine {\bf $\mathcal S$-Trennkategorie $\mathscr M$ "uber $\mathscr N$}  als ein Datum  aus einer Menge $\mathscr M$ von
  Objekten, einer Abbildung $p:\mathscr M\ra \mathscr N$
und f"ur Objekte $\mathcal F,\mathcal G_1,\ldots,\mathcal G_r\in\mathscr M$ und jede  Trennung
  $f:p\mathcal F \ra p\mathcal G_1\curlywedge\ldots\curlywedge p\mathcal G_r$
der Basis ein {\bf Trennobjekt}
$$\mathscr M_f(\mathcal F,\mathcal G_1\curlywedge\ldots\curlywedge \mathcal G_r)\in\mathcal S$$
sowie Multiverkn"upfungen, die Verschmelzungen in $\mathcal S$ sind  derart, da"s das offensichtliche Analogon der Assoziativit"atsbedingung
  aus unserer Definition einer Schmelzkategorie erf"ullt ist
  und da"s es f"ur jede Einsfamilie $\mathcal F$ 
  eine Leertrennung $\op{id}_{\mathcal F}\in\mathcal S(\curlyvee, \mathscr M_{\op{id}}(\mathcal F_*,\mathcal F))$ in das Trennobjekt "uber $\op{id}_{p\mathcal F}$ 
  gibt, das die Analoga unserer Forderungen an  Identit"atsverschmelzungen aus \eref{anS}{TSK}  erf"ullt. Als wieder andere Sprechweise sagen
  wir,\index{angereichert!relativ} 
  {\bf $\mathscr M$ sei angereichert in $\mathcal S$ "uber
    $\mathscr N$} und schreiben $\mathscr M/\mathcal S\ra \mathscr N$
  oder  $\mathscr M/(\mathcal S, \mathscr N)$. 
\end{Bemerkungl}


\begin{Beispiele}
  Sei $\mathscr N$ eine Trennkategorie.
  Ein Trennfunktor $\mathscr M\ra\mathscr N$ ist dasselbe wie eine
  $\op{kEns}$-Trennkategorie  $\mathscr M$ "uber $\mathscr N$.
 Eine  $\op{Ab}$-Trennkategorie $\mathscr M/{\op{Ab}}\ra \mathscr N$ ist dasselbe wie ein Trennfunktor $\mathscr M\ra\mathscr N$  mit einer relativen 
  additiven Struktur.
\end{Beispiele}

\begin{Beispiel}
 Sei  $v:\mathcal S\ra \op{kEns}$ ein treuer Schmelzfunktor. 
Wir erinnern aus \eref{SStr}{TSK} die Schmelzkategorie 
    $\op{kEns}_{(\mathcal S,v)}$  der Mengen
  mit $(\mathcal S,v)$-Struktur.
 Ein Trennfunktor $\mathscr M\ra\mathscr N$ mit relativer 
    $(\mathcal S,v)$-Struktur ist  eine   
 $\op{kEns}_{(\mathcal S,v)}$-Trenn\-ka\-te\-go\-rie
 $\mathscr M/\op{kEns}_{(\mathcal S,v)}\ra\mathscr N$
 "uber $\mathscr N$.
 Es ist
   auch im wesentlichen dasselbe wie eine
   $\mathcal S$-Trenn\-ka\-te\-go\-rie
   $\mathscr M/\mathcal S\ra\mathscr N$ "uber
  $\mathscr N$, wie in \ref{stSCHr} ausgef"uhrt wird.\label{ttle}   
\end{Beispiel}
\begin{Bemerkungl}
  Gegeben ein Schmelzfunktor $\varphi:\mathcal S\ra\mathcal T$
  und eine Trennkategorie $\mathscr N$ und angereicherte
  Trennfunktoren $\mathscr L/\mathcal S\ra\mathscr N$ sowie
  $\mathscr M/\mathcal T\ra\mathscr N$
  erkl"aren wir einen {\bf angereicherten Trennfunktor $F$ "uber
    $\varphi$ relativ zu $\mathscr N$}
  ein Datum aus einer Abbildung auf den Objekten $F:\mathscr L\ra \mathscr M$
  "uber $\mathscr N$ zusammen mit $\mathcal T$-Morphismen
  $$F: \varphi(\mathscr L_f(\mathcal F,\mathcal B))\ra
  \mathscr M_f(F\mathcal F,F\mathcal B)$$
  f"ur jede Trennung $f$ der Basis $\mathscr N$, die mit Multiverkn"upfungen
  vertr"aglich sind und Identit"aten auf Identit"aten werfen in der
  offensichtlichen Weise. Wir notieren so einen relativ angereicherten Trennfunktor $F$ auch 
  ausf"uhrlicher $F/\varphi$ oder $F/(\varphi,\mathscr N)$.
   Einigen Spezialf"allen geben wir eigene Namen.\label{reATF} 
  \begin{enumerate}
    \item
Relativ angereicherte Trennfunktoren, die  die Identit"at auf den Objektmengen sind, nennen wir
{\bf objektfest};\index{objektfest}
\item Relativ angereicherte Trennfunktoren, bei denen  die  induzierten 
$\mathcal T$-Morphismen
  s"amtlich  Isomorphismen $F: \varphi(\mathscr L_f(\mathcal F,\mathcal B))\sira
  \mathscr M_f(F\mathcal F,F\mathcal B)$ sind, nennen wir  {\bf $\varphi$-volltreu};\index{volltreu!$\varphi$-volltreu}
\item  Relativ angereicherte Trennfunktoren von relativen $\mathcal S$-Trennkategorien "uber
  $\varphi=\op{id}:\mathcal S\ra \mathcal S$ nennen wir
  {\bf relative  $\mathcal S$-Trennfunktoren}.\index{Trennfunktor!$\mathcal S$-Trennfunktor!relativer} 
  \end{enumerate}
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Relatives Umstrukturieren}] 
  Gegeben eine relative  $\mathcal S$-Trennkategorie $\mathscr M/(\mathcal S, \mathscr N)$  und ein Schmelzfunktor $\varphi:\mathcal S\ra \mathcal T$
  erkl"aren wir eine  $\mathcal T$-Trenn\-ka\-te\-go\-rie $\varphi(\mathscr M)/(\mathcal T, \mathscr N)$, indem wir $\varphi$ auf alle Trennobjekte und Multiverkn"upfungen von $\mathscr M$ anwenden. Wir sagen, $\varphi(\mathscr M)$ entstehe durch {\bf relatives Umstrukturieren von $\mathscr M$ mit $\varphi$}.\index{Umstrukturieren}
  Die Identit"at auf den Objekten zusammen mit den Identit"aten auf den Bildern unter $\varphi$ der Trennungsobjekte ist dann ein objektfester
  angereicherter Trennfunktor\label{rUs}  
  $${\op{U}}/(\varphi,\mathscr N): \mathscr M/(\mathcal S,\mathscr N)\ra  \varphi(\mathscr M)/(\mathcal T,\mathscr N)$$
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Gegeben ein treuer Schmelzfunktor  $v:\mathcal S\ra \op{kEns}$
macht das Umstrukturieren mit der Schmelz"aquivalenz $v:\mathcal S\sirra \op{kEns}_{(\mathcal S,v)}$ jede  relative $\mathcal S$-Trenn\-ka\-te\-go\-rie
   $\mathscr M/(\mathcal S,\mathscr N)$ zu einer Schmelzkategorie 
$\mathscr M\ra\mathscr N$ mit relativer $(\mathcal S,v)$-Struktur.\label{stSCHr} 
Ist unsere Schmelz"aquivalenz ein Isomorphismus $v:\mathcal S\sira \op{kEns}_{(\mathcal S,v)}$, so k"onnen wir diese Konstruktion auch r"uckg"angig machen.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Relative Selbstanreicherung}]
  Gegeben eine Trennfaserung
  $\mathscr M\ra \curlywedge\mathscr T$ \hyperref[TfAd]{mit Adjungierten}
  "uber einer banalen Trennkategorie mit
  finalem Objekt $\op{pt}$ konstruieren wir  eine
  $\mathscr M_{/{\op{pt}}}$-Trennkategorie $\mathscr M^{\op{sa}}$ "uber $\curlywedge\mathscr T$ mit Trennobjekten
  $$\mathscr M^{\op{sa}}_f(\mathcal F,\mathcal B)
  \pdef\op{fin}_{X*}(f^* \mathcal B{\Rrightarrow}\mathcal F)$$ und Multiverkn"upfungen, statt derer ich der Einfachkeit halber nur die einfachen Verkn"upfungen ausschreibe.
  Gegeben $f:X\ra Y$ und $g:Y\ra Z$ in der Basis
  und $\mathcal F,\mathcal G,\mathcal H$ Objekte der jeweiligen Fasern gilt es, eine Verschmelzung
$$\op{fin}_{Y*}(g^*\mathcal H{\Rrightarrow}\mathcal G)\curlyvee \op{fin}_{X*}(f^*\mathcal G{\Rrightarrow}\mathcal F) \ra \op{fin}_{X*}((gf)^*\mathcal H{\Rrightarrow}\mathcal F)$$
anzugeben. Dazu bilden wir mit der Einheit der Adjunktion $(f^*,f_*)$ und dem He\-rein\-zie\-hen eines R"uckzugs in das interne Hom \ref{fuiH} die
Komposition 
$$\op{fin}_{Y*}(g^*\mathcal H{\Rrightarrow}\mathcal G)\ra \op{fin}_{Y*}f_*f^*(g^*\mathcal H{\Rrightarrow}\mathcal G)\ra
\op{fin}_{X*}((gf)^*\mathcal H{\Rrightarrow}f^*\mathcal G)$$ 
Nach diesem Morphismus im Term ganz links unserer zu erkl"arenden Verschmelzung verwenden wir
den ausgezeichneten Morphismus \ref{fuiHS} vom Tensorprodukt von Vorsch"uben
zum Vorschub eines Tensorprodukts und die Komposition von internem Hom
in der Schmelzkategorie $\mathscr M_{/X}$.
Jetzt gilt es, dasselbe f"ur
Multiverkn"upfungen auszuschreiben und alles so "ubersichtlich 
zu strukturieren, da"s klar wird, da"s wir so in der Tat eine
relativ angereicherte  $\mathscr M_{/{\op{pt}}}$-Trennkategorie
$$\mathscr M^{\op{sa}}/(\mathscr M_{/{\op{pt}}},\curlywedge{\mathscr T})$$ "uber $\curlywedge{\mathscr T}$ erhalten. Das m"ochte ich einem Studenten "uberlassen. 
Ebenso m"ochte ich es einem Studenten "uberlassen zu zeigen, da"s wir einen objektfesten Isomorphismus\label{aSad} $${\op{L}}(\mathscr M^{\op{sa}})\sira \mathscr M$$ der Umstrukturierung der automatischen Selbstanreicherung mit dem Leerverschmelzungsfunktor von $\mathscr M_{/{\op{pt}}}$  zu unserer urspr"unglichen Trennfaserung erhalten,  indem wir alle
die Bijektionen
$$\begin{array}{lll}
\op{L}(\mathscr M^{\op{sa}}_f(\mathcal F,  \mathcal B)) &=& \mathscr M_{/{\op{pt}}}(\curlyvee,\op{fin}_{X*}(f^*\mathcal B{\Rrightarrow}\mathcal F))\\&\sira& \mathscr M_{/X}(\curlyvee,f^*\mathcal B{\Rrightarrow}\mathcal F)\\ &\sira& \mathscr M_{/X}(f^*\mathcal B,\mathcal F)
  \\ &\sira& \mathscr M_{X}(\mathcal F,f^\dagger\mathcal B)
   \\ &\sira&\mathscr M_{f}(\mathcal F,\mathcal B)
\end{array}
$$
 zusammenfassen.
 Hier kommt der Isomorphismus der zweiten Zeile von \ref{VfTF} her,
 wo wir allgemein Bijektionen 
$\mathscr M^{\op{opp}}(\curlyvee, \mathcal H)\sira \mathscr M_{/{\op{pt}}}(\curlyvee, \op{fin}_*\mathcal H)$ konstruieren.
\end{Bemerkungl}

\begin{Beispiel}  Gegeben eine Trennfaserung
  $\mathscr M\ra \curlywedge\mathscr T$ \hyperref[TfAd]{mit Adjungierten}
  "uber einer banalen Trennkategorie mit
  finalem Objekt $\op{pt}$ derart, da"s
  $\mathscr M_{/{\op{pt}}}$ einen treuen Leerverschmelzungsfunktor hat,
   liefert der
   objektfeste Isomorphismus
   $\op{L}(\mathscr M^{\op{sa}})\sira\mathscr M$ aus
  \ref{aSad} die relative $(\mathscr M_{/{\op{pt}}},\op{L})$-Struktur auf $\mathscr M$ aus \ref{trLOr}.
  Im Fall der Opgarbentrennfaserung
  $\op{Ab}_{\sslash{\op{Top}}}\ra\curlywedge{\op{Top}}$ erhalten wir
  mit \ref{vira} unsere
  urspr"ungliche relative additive Struktur zur"uck.
\end{Beispiel}
\begin{Bemerkungl}
  Die hier f"ur Trennkategorien eingef"uhrten Begriffsbildungen
  verwenden wir analog auch f"ur Schmelzkatgorien und betrachten sie auch
  als eingef"uhrt f"ur gew"ohnliche Kategorien. 
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl}[\textbf{Lokalisierung relativer additiver Strukturen}]
\nichtfinal{Wie n"otig hier?}   Sei ein Funktor  $p:\mathscr C\ra \mathscr B$ mit einer
  relativen additiven Struktur nach \ref{raSt} 
  gegeben und sei 
  $S$ ein globales Rechtsoresystem in $\mathscr C$ "uber den Identit"aten\label{FFLadd} 
  von $\mathscr B$.  So gibt auf $p_S:S^{-1}\mathscr C\ra \mathscr B$ genau eine
  relative additive Struktur, f"ur die $Q:\mathscr C\ra S^{-1}\mathscr C$
  ein $\op{Ab}$-Funktor "uber $\mathscr B$ ist im Sinne von \ref{reATF}.
  In der Tat k"onnen wir Rechtsbr"uche addieren, indem wir sie auf einen
  Hauptnenner bringen, und erhalten so
  aus der vorgegebenen $(\op{Ab},v)$-Strukturen auf $\mathscr C_f(\mathcal F,\mathcal G)$ "uber einem Morphismus $f:X\ra Y$ der Basis 
  eine wohldefinierte
  $(\op{Ab},v)$-Struktur auf $( S^{-1}\mathscr C)_f(\mathcal F,\mathcal G)$. 
  Da"s diese  $(\op{Ab},v)$-Strukturen eine relative additive Struktur bilden
  und auch die einzige mit den geforderten Eigenschaften, mag der Leser selber
  pr"ufen.  Dasselbe gilt
   f"ur Linksoresysteme.
\end{Bemerkungl}


\subsection{Homotopie f"ur unbequeme Schmelzkategorien*}
\begin{Bemerkungl}
  Die in \ref{bequ} folgende diskutierten Konstruktionen gelingen auch noch
  in gr"o"serer Allgemeinheit, aber es f"allt mit schwer, dabei die Vorzeichen
  im Zaum zu halten. Dieser Abschnitt bleibt deshalb eine Skizze.\label{ubeq}  
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
Gegeben eine $\op{Ab}$-Schmelz\-ka\-te\-go\-rie
  $\mathcal M/{\op{Ab}}$ k"onnen wir etwa 
  eine  $\op{sgAb}$-Schmelz\-ka\-te\-go\-rie\label{VuF} 
  $${\op{sga}}\mathcal M={\op{sga}}\mathcal M/{\op{sgAb}}$$
  dadurch erkl"aren, da"s die Schreibanordnung f"ur die homogenen
   Komponenten der Verschmelzungsobjekte Isomorphismen von abelschen Gruppen 
     $${\op{sga}}\mathcal M(X_1\curlyvee\ldots\curlyvee X_r,Y)^n\;\sira  \prod_{i_1+\ldots+i_r+n=j}\mathcal M(X_1^{i_1}\curlyvee\ldots\curlyvee X_r^{i_r},Y^j)$$
  liefert  und da"s die Multiverkn"upfung  die offensichtliche ist bis auf Vorzeichen.
   Ich f"uhre die Vorzeichen nur in einem Beispiel aus. Gegeben Objekte  $X_{ij}, Y_j, Z\in {\op{sg}}\mathcal M$ gilt es, eine
  Verkn"upfungsverschmelzung von 
 $$ {\op{sga}}\mathcal M(X_{11}\curlyvee X_{21}, Y_1)\curlyvee 
  {\op{sga}}\mathcal M(X_{12}, Y_2)\curlyvee {\op{sga}}\mathcal M(Y_1\curlyvee Y_2, Z)$$
  nach  ${\op{sga}}\mathcal M(X_{11}\curlyvee X_{21}\curlyvee 
  X_{12}, Z)$ anzugeben. Unter Beachtung
  der Schreib\-an\-ord\-nung der drei Faktoren 
  bedeutet das, multiadditive Abbildungen von 
   $$ {\op{sga}}\mathcal M(X_{11}\curlyvee X_{21}, Y_1)^r\times 
  {\op{sga}}\mathcal M(X_{12}, Y_2)^s\times {\op{sga}}\mathcal M(Y_1\curlyvee Y_2, Z)^t$$
  nach  ${\op{sga}}\mathcal M(X_{11}\curlyvee X_{21}\curlyvee 
  X_{12}, Z)^{r+s+t}$ anzugeben. Wir haben also
  gewisse Tupel von Verschmelzungen gegeben und wollen ein Tupel
  von Verschmelzungen erhalten, in dem ein Eintrag $h$ zu $\mathcal M(X_{11}^i\curlyvee X_{21}^j\curlyvee 
  X_{12}^k, Z^{i+j+k+r+s+t})$ geh"ort.
  Zur Verf"ugung haben wir Verschmelzungen $ f_1\in \mathcal M(X_{11}^i\curlyvee X_{21}^j, Y_1^{i+j+r})$ und
  $f_2\in \mathcal M(X_{12}^k, Y_2^{k+s})$ und $g\in
  \mathcal M(Y_1^{i+j+r}\curlyvee Y_2^{k+s}, Z^{i+j+k+r+s+t})$.
  Wir werden $$h=\pm g\circ (f_1\curlyvee f_2)$$ nehmen wollen und
  es bleibt  nur noch, das richtige Vorzeichen anzugeben.
  Dazu schreiben wir symbolisch
  $$h(x_{11},x_{21},x_{12})= g\circ (f_1\curlyvee f_2)(x_{11},x_{21},x_{12})$$
  und da wir \glqq zum Einsetzen $x_{11}$ und $x_{21}$ an $f_2$ vorbeiziehen
  m"u"sten\grqq, nehmen wir das Vorzeichen $(-1)^{is+js}$. Nun haben wir an
  verschiedenen Stellen Anordnungen gew"ahlt, um Verschmelzungen supergraduierter Objekte mit gew"ohnlichen Verschmelzungen zu identifizieren.
  Eine andere Wahl dieser Anordnungen "andert diese Identifikationen um Vorzeichen. Um die behauptete $\op{sgAb}$-Anreicherung
  zu erhalten, gilt es zu pr"ufen, da"s unsere Verkn"upfungsverschmelzungen
  von diesen Wahlen nicht abh"angen. Das ist klar, wenn wir in der supergraduierten Version Multihom
  zur Verf"ugung haben. Es folgt  im allgemeinen, da es ja ausreicht,
  die fraglichen Vorzeichenvertr"aglichkeiten im Fall der Schmelzkategorie der
  abelschen Gruppen zu pr"ufen und da wir in $\op{sgAb}$ Multihom zur Verf"ugung haben. 
\end{Bemerkungl}



 \begin{Bemerkungl}[\textbf{Relative Darstellungen als angereicherte Schmelzkategorie}] 
   Gegeben eine Trennschmelzkategorie  $\mathcal S$ und
    ein kokommutatives Hopfobjekt $\Omega\in \mathcal S$ und eine angereicherte Schmelzkategorie $\mathcal M/\mathcal S$
    k"onnen wir die  $\Omega$-Moduln in $\mathcal M$, wie sie
    in \eref{rOm}{TSK} eingef"uhrt wurden, 
    zu einer Schmelzkategorie\label{rDaS} 
    $$(\mathcal M/\mathcal S)_{\Omega{\sacts}}$$
    "uber der "aquivarianten Schmelzkategorie
    $\mathcal S_{\Omega{\sacts}}$ machen,
    indem wir die Operation von $\Omega$ auf einem Verschmelzungsobjekt
    $\mathcal M(X_1\curlyvee \ldots\curlyvee X_r,Y)$
    erkl"aren wie folgt: Per definitionem haben wir auf diesem
    Verschmelzungsobjekt paarweise kommutierende Operationen der
    $\mathcal M(X_\rho)$ von rechts sowie von $\mathcal M(Y)$ von links
    alias eine Linksoperation von
    $$\mathcal M(X_1)^{\op{opp}}\otimes \ldots\otimes \mathcal M(X_r)^{\op{opp}}\otimes \mathcal M(Y)$$
    Dieser Linksoperation schalten wir die iterierte Komultiplikation $\Omega\ra \Omega^{\otimes r+1}$ vor
    gefolgt vom Tensorprodukt der Monoidhomomorphismen
    $\mu_\rho\circ S:\Omega\ra \mathcal M(X_\rho)^{\op{opp}}$ mit $S$ der Antipode von $\Omega$
    und $\mu:\Omega\ra \mathcal M(Y)$. Da"s die Verkn"upfungsverschmelzungen dann in der Tat $\Omega$-"aquivariant sind, mag der Leser zur "Ubung selber pr"ufen. 
 \end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl}[\textbf{Komplexe in $\op{Ab}$-Schmelzkategorien}]
  Gegeben eine  $\op{Ab}$-Schmelz\-ka\-te\-go\-rie $\mathcal M$ 
  erkl"aren wir einen {\bf Komplex aus $\mathcal M$}  als eine
 relative Darstellung $X\in {\op{sga}}\mathcal M$ des Hopfbiabmonoids der Differentiale $D\in {\op{sgAb}}$ aus \eref{DAH}{TSK}.
  Diese Komplexe bilden nach unseren allgemeinen "Uberlegungen zu
  Darstellungen \ref{rDaS} 
  ihrerseits eine "uber ${\op{dgAb}}$ 
  angereicherte Schmelzkategorie\label{KOMH} 
  $${\op{dg}}\mathcal M ={\op{dg}}\mathcal M/{\op{dgAb}}=({\op{sg}}\mathcal M/{\op{sgAb}})_{D{\sacts}}$$
  Indem wir sie mit den Schmelzfunktoren
  $\mathcal Z^0,\mathcal H^0:\op{dgAb}\ra \op{Ab}$ der Nullzykel beziehungsweise der nullten Homologie umstrukturieren, erhalten wir
  $\op{Ab}$-Schmelzkategorien, die wir
  $$\op{Ket}(\mathcal M)=\op{Ket}_{\mathcal M}\quad\text{und}\quad
  \op{Hot}(\mathcal M)=\op{Hot}_{\mathcal M}$$
  notieren  und die wir als die Schmelzkategorien der
  {\bf Komplexe in $\mathcal M$} beziehungsweise
  der {\bf Homotopiekomplexe in $\mathcal M$} ansprechen.
  Insbesondere
  haben wir also f"ur jeden Komplex $X$ in ${\op{dg}}\mathcal M$ 
  einen Leerverschmelzungskomplex $${\op{dg}}\mathcal M(\curlyvee,X)\in {\op{dgAb}}$$ von abelschen Gruppen und erhalten f"ur Leerverschmelzungen zu Komplexen beziehungsweise
  Homotopiekomplexen die Beschreibung
  $$
  \op{Ket}_{\mathcal M}(\curlyvee,X)=\mathcal Z^0{\op{dg}}\mathcal M(\curlyvee,X)\quad\text{und}\quad\op{Hot}_{\mathcal M}(\curlyvee,X)=\mathcal H^0{\op{dg}}\mathcal M(\curlyvee,X).$$
  Man kann weiter zeigen, da"s $\op{Ket}_{\mathcal M}$ und $\op{Hot}_{\mathcal M}$
  stabil universelle Verschmelzungen besitzen, wenn $\mathcal M$ stabil universelle Verschmelzungen besitzt und die zugrundeliegende einfache Kategorie abz"ahlbare Koprodukte und da"s der Funktor $\op{Ket}_{\mathcal M}\ra \op{Hot}_{\mathcal M}$ dann stabil universelle Verschmelzungen erh"alt.
   Ebenso kann zeigen, da"s $\op{Ket}_{\mathcal M}$ und $\op{Hot}_{\mathcal M}$
   Multihom besitzen, wenn $\mathcal M$ Multihom besitzt und die zugrundeliegende einfache Kategorie abz"ahlbare Produkte hat und da"s der Funktor $\op{Ket}_{\mathcal M}\ra \op{Hot}_{\mathcal M}$ dann Multihom erh"alt.
   Ich f"uhre das nicht aus. 
\end{Bemerkungl}




\subsection{Versuch}



\begin{Bemerkungl}[\textbf{Verallgemeinerte starre Projektionsformel}]
Gegeben $f : X \rightarrow Y$ stetig\label{ANNOvv} 
und $k$ ein Kring erhalten wir aus den Adjunktionen f"ur $\mathcal F \in \op{Der} (\op{Ab}_{/(X,k)})$
und $\mathcal G \in \op{Der} (\op{Ab}_{/(Y,k)}) $ 
einen  Morphismus
$
(f_{\ast} \mathcal F) \otimes \mathcal G \ra
f_{\ast} (\mathcal F \otimes f^\ast \mathcal G)
$.
Halten wir $\mathcal F$ fest, so bilden die 
Objekte $\mathcal G$, f"ur die unsere Morphismen 
Isomorphismen $$\op{adf}:
(f_{\ast} \mathcal F) \otimes \mathcal G \sira
f_{\ast} (\mathcal F \otimes f^\ast \mathcal G)
$$ sind, eine volle 
triangulierte Unterkategorie von
$\op{Der} (\op{Ab}_{/(Y,k)}) $, die zumindest die konstante Garbe
$\underline{Y}$ enth"alt. Aus \ref{fui} wissen wir, da"s  
im Rahmen einer Trennfaserung mit Adjungierten zu einer banalen Trennkategorie
f"ur beliebiges $\mathcal F$ unsere starre Projektionsformel insbesondere
f"ur alle \glqq starren\grqq\ Objekte $\mathcal G$ gilt.
\end{Bemerkungl}



\begin{Bemerkungl}[\textbf{Relatives Supergraduieren}] 
  Gegeben ein Trennfunktor
mit relativer
additiver Struktur  $\mathscr M/{\op{Ab}}\ra \mathscr N$ im Sinne von
\ref{raSt}
konstruieren wir einen Trennfunktor
$${\op{sg}}\mathscr M/{\op{sgAb}}\ra \mathscr N$$
mit relativer ${\op{sgAb}}$-Struktur.
Als Objekte von ${\op{sg}}\mathscr M$ nehmen wir 
mit $\DZ$ indizierte Familien $X=(X^i)_{i\in\DZ}$ von Objekten
$X^i\in \mathscr M$.
Um die Trennobjekte ${\op{sg}}\mathscr M_f(X,B)$
"uber einer vorgegebenen Trennung $f$ der Basis $\mathscr N$ anzugeben, 
betrachten wir Vorschriften, die jeder Anordnung $\omega$ der Zielfamilie $B$ ein
Tupel von Trennungen "uber $f$ der Komponenten\label{rSg}  
$$_\omega\varphi_{ i}^{j_1,\ldots, j_r}\in \mathscr M_f(X^i, Y_1^{j_1}\curlyvee\ldots\curlyvee Y_r^{j_r})$$
zuordnen und zwar so, da"s sich bei einer "Anderung der Anordung das
Vorzeichen "andert um das Signum der induzierten Permutation der
ungeraden $j_\rho$. Die Menge aller Tupel derartiger Vorschriften mit $j_1+\ldots+j_r=j$ notieren wir ${\op{sg}}\mathscr M_f(X,B)^{(i,j)}$ und setzen
$${\op{sg}}\mathscr M_f(X,B)^{n}\pdef \prod_{i}{\op{sg}}\mathscr M_f(X,B)^{(i,i+n)}$$ 
Die $\DZ$-graduierte abelsche Gruppe ${\op{sg}}\mathscr M_f(X,B)$ mit
diesen homogenen Komponenten nehmen wir als unser Trennobjekt.
Die Multiverkn"upfung von Trennungen ist in Bezug auf vertr"agliche Anordnungen
die von $\mathscr M$ induzierte und man pr"uft wie im Fall des Twistens \eref{MEPa}{TSK} oder des Supergraduierens  \eref{anpp}{TSK}, da"s das
wohldefiniert ist und da"s wir so einen Trennfunktor
${\op{sg}}\mathscr M/{\op{sgAb}}\ra \mathscr N$ 
mit relativer ${\op{sgAb}}$-Struktur erhalten.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl} Gegeben ein  Trennfunktor $\mathscr L/{\op{sgAb}}\ra \mathscr N$
  mit relativer ${\op{sgAb}}$-Struktur verstehen wir unter einem
  {\bf relativen Shift}\index{Shift!relativer} 
  eine $\DZ$-Operation auf jeder Faser, notiert $X\mapsto X[n]$, zusammen mit
  Isomorphismen $$
  {\op{sg}}\mathscr L_f(X[n],B)\sira {\op{sg}}\mathscr L_f(X,B)[-n]$$ f"ur jede Trennung $f$ der Basis,\label{Shif} 
die ihrerseits vertr"aglich sind mit dem Nachschalten weiterer Trennungen
in der hoffentlich offensichtlichen Weise.
\end{Bemerkungl}






\begin{Bemerkungl} 
 Gegeben ein Trennfunktor
mit relativer
additiver Struktur  $\mathscr M/{\op{Ab}}\ra \mathscr N$ im Sinne von
\ref{raSt}
ist f"ur seine relative Supergraduierung 
${\op{sg}}\mathscr M/{\op{sgAb}}\ra \mathscr N$
die 
Operation der Gruppe $\DZ$ auf jeder Faser durch Graduierungsverschiebung
ein relativer Shift in offensichtlicher Weise.
\end{Bemerkungl} 





\begin{Bemerkungl} Wir erinnern das Hopfobjekt der Differentiale $D$ von ${\op{sgAb}}$. Gegeben ein  Trennfunktor $\mathscr L/{\op{sgAb}}\ra \mathscr N$
  mit relativer ${\op{sgAb}}$-Struktur konstruieren wir einen
  Trennfunktor
  $$(\mathscr L/{\op{sgAb}})_{D{\sacts}}\ra \mathscr N$$
  mit relativer ${\op{sgAb}}_{D{\sacts}}$-Struktur alias  ${\op{dgAb}}$-Struktur, indem wir wie in \ref{rDaS}  Objekte
  von $(\mathscr L/{\op{sgAb}})$ mit $D$-Operation als neue Objekte
  nehmen und die Mor\-phis\-men\-ob\-jek\-te mit der induzierten  $D$-Operation
  versehen.  Ein relativer Shift induziert einen relativen Shift auf den
  Objekten mit $D$-Operation.\label{Kodg}   
\end{Bemerkungl}
 \begin{Bemerkungl}[\textbf{Relatives differentielles Graduieren}] 
  Gegeben ein Trennfunktor
mit relativer
additiver Struktur  $\mathscr M/{\op{Ab}}\ra \mathscr N$ im Sinne von
\ref{raSt}
konstruieren wir einen Trennfunktor\label{rdG} 
$${\op{dg}}\mathscr M/{\op{dgAb}}\ra \mathscr N$$
mit relativer ${\op{dgAb}}$-Struktur, indem wir in Spezialisierung von
\ref{Kodg} zu Objekten von ${\op{sg}}\mathscr M/{\op{sgAb}}$ mit $D$-Operation
"ubergehen. Objekte von ${\op{dg}}\mathscr M$ sind also Komplexe aus
$\mathscr M$, Morphismenobjekte "uber einfachen Morphismen der Basis
entsprechende Hom-Komplexe und Trennungsobjekte "uber allgemeineren
Trennungen der Basis gewisse Multihom-Komplexe. Der relative Shift "ubertr"agt
sich auf differentielle graduierte Objekte. 
 \end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl}[\textbf{Relative Komplexe und Homotopiekomplexe}] 
 Gegeben ein Trennfunktor
mit relativer
additiver Struktur $\mathscr M/{\op{Ab}}\ra \mathscr N$ im Sinne von
\ref{raSt}
konstruieren wir weitere Trennfunktoren mit relativer  additiver Struktur,
indem wir mit  \ref{rdG} den Trennfunktor  ${\op{dg}}\mathscr M/{\op{dgAb}}\ra \mathscr N$ mit
 relativer dg-Struktur und relativem Shift 
 bilden und ihn  mit den Schmelzfunktoren 
$\mathcal Z^0,\mathcal H^0:\op{dgAb}\ra \op{Ab}$ der Nullzykel beziehungsweise der nullten Homologie umstrukturieren. Wir notieren die so konstruierten Trennfunktoren\label{KetH}  
$$\op{Ket}(\mathscr M)/{\op{Ab}}\ra \mathscr N\quad\text{beziehungsweise}\quad \op{Hot}(\mathscr M)/{\op{Ab}}\ra \mathscr N$$
und sprechen vom {\bf Trennfunktor der Komplexe}
beziehungsweise {\bf Homotopiekomplexe}. Ihre Fasern
"uber $X\in \mathscr N$
sind die Kategorien der Komplexe beziehungsweise Homotopiekomplexe
von Objekten der Faser, in Formeln
$$\op{Ket}(\mathscr M)_X=\op{Ket}(\mathscr M_X) \quad\text{beziehungsweise}\quad \op{Hot}(\mathscr M)_X=\op{Hot}(\mathscr M_X).$$
\end{Bemerkungl}



\begin{Bemerkungl}
Wir erinnern aus \eref{abK}{TG}, da"s wir eine abelsche Kategorie erkl"art hatten als eine Kategorie mit additiver Struktur, die pr"aabelsch ist  und  endliche Produkte besitzt.  Einen Trennfunktor
mit relativer
additiver Struktur $\mathscr M/{\op{Ab}}\ra \mathscr N$, 
dessen Fasern $\mathscr M_X$ "uber allen Objekten
$X\in\mathscr N$ abelsch (Sollte noch Vertr"aglichkeiten der Trennungen beachten) sind, nennen wir einen {\bf Trennfunktor mit abelschen Fasern}.


\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}\nichtfinal{Was ist hiervon n"otig? Hier nur Sicherheitskopie!} 
  Wir erinnern aus \eref{GMab}{TG} die Bifaserung $\op{Ab}_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}$, die wir  die 
  Opgarbenfaserung genannt hatten und deren Fasern $\op{Ab}_{\sslash X}$
  opponiert sind zu den "ublichen Kategorien $\op{Ab}_{/ X}$ von
  abelschen Garben auf $X$. Wir hatten  sogar ihre Erweiterung zu einer Trennfaserung in \ref{aVa}  mit einer relativen additiven Struktur versehen.
  Hier betrachten wir erst einmal nur die zugeh"orige gew"ohnliche Faserung
  mit ihrer relativen additiven Struktur
   $$\op{Ab}_{\sslash \op{Top}}/\op{Ab}\ra \op{Top}$$
und konstruieren nach \ref{rdG} ihre differentiell graduierte  Version 
 $$\op{dg}(\op{Ab}_{\sslash \op{Top}})/\op{dgAb}\ra \op{Top}$$
Relatives Umstrukturieren \ref{rUs} mit dem Schmelzfunktor $\mathcal H:\op{dgAb}\ra\op{sgAb}$ der totalen Homologie
macht daraus 
einen in $\op{sgAb}$ relativ angereicherten Funktor  

 $$\mathcal H(\op{dgAb}_{\sslash \op{Top}})/\op{sgAb}\ra \op{Top}$$
  Dazu bilden
  wir  Funktoren
  $\op{Ket}(\op{Ab}_{\sslash \op{Top}})\ra \op{Top}$ und
  $\op{Hot}(\op{Ab}_{\sslash \op{Top}})\ra \op{Top}$ mit Fasern
  $\op{Ket}(\op{Ab}_{\sslash X})$ beziehungsweise
 $\op{Hot}(\op{Ab}_{\sslash X})$. %Sie erben eine relative additive Struktur.
 Beide  kommen mit einem ausgezeichneten Automorphismus $[1]$
  "uber der Identit"at in der Basis,
  der auf den Fasern zu dem durch Verschiebung der Graduierung und Negativieren der
  Differentiale gegebenen Funktor aus \eref{Hottr}{TD} einschr"ankt.
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl} \nichtfinal{WOHL SCHROTT!}
   Unter einem {\bf Automorphismus eines
     Kategorienwinkels} verstehen wir ein Tripel von vertr"aglichen
   Automorphismen der drei beteiligten Kategorien. 
Unter einem {\bf Automorphismus eines
  Winkelfunktors} $\mathscr C\ra \mathscr B$
verstehen wir einen Automorphismus des Kategorienwinkels $\mathscr C$
"uber der Identit"at auf $\mathscr B$. Unter einem {\bf Automorphismus einer
  pr"averflochtenen Winkelfaserung} verstehen wir einen Automorphismus des
zugrundeliegenden Winkelfunktors, der bijektiv ist auf Verflechtungsquadraten.
Die Automorphismen $[1]$ der Homotopiekategorien aus \eref{VerHo}{TD}
bilden in ihrer Gesamtheit einen Automorphismus der oben besprochenen
verflochtenen Winkelfaserungen von Homotopiekomplexen. Sie stabilisieren
das System der Quasiisomorphismen und induzieren folglich  einen\label{apv} 
Automorphismus der lokalisierten verflochtenen Winkelfaserung nach \ref{AdLoN}.
 \end{Bemerkungl}

\begin{Lemma} \nichtfinal{SCHROTT? WOZU HIER? Hoechstens bei Trennaustausch wird etwas einfacher!}
  Gegeben eine flache abelsche Garbe $\mathcal{F}$ besteht auch ihre
  Godementaufl"osung aus flachen abelschen Garben.\label{ZFe}
\end{Lemma}
\begin{proof}
Im Fall abelscher Gruppen ist flach "aquivalent zu torsionsfrei 
und diese Eigenschaft ist
stabil unter Produkten und filtrierenden Kolimites.
Daraus folgt, da"s mit einer abelschen Garbe $\mathcal{F}$ auch die Garbe ihrer unstetigen Schnitte
${\op{G}}\mathcal{F}$ flache Halme hat. Da die von der Einbettung
$\mathcal{F} \hookrightarrow {\op{G}} \mathcal{F}$ 
auf den Halmen induzierten Einbettungen $\mathcal{F}_x
\hookrightarrow ({\op{G}} \mathcal{F})_x$ s"amtlich spalten, 
hat auch der Kokern flache
Halme. Das Lemma folgt induktiv.
\end{proof}


\newpage
\subsection{Abstract in English}
\begin{Bemerkungl}
  Let $\mathscr B\supset \mathscr B^\shriek\supset \mathscr B^{\op{e}}$ be a  category with two subcategories containing both all objects. We call it the base.\end{Bemerkungl}
\begin{exa}
  We might think of
  topological
  spaces, locally proper separated maps and proper separated maps.
  Locally proper  separated maps are  maps which can be written as composition of an open immersion and a proper separated map. 
\end{exa}
\begin{Bemerkungl}
  Let $\mathscr C$ be a set of objects with two structures
  of a category, whose morphism sets will be called $\mathscr C(\mathcal F,\mathcal G)$
  and $\mathscr C^\shriek(\mathcal F,\mathcal G)$, along with a fibre functor
  $\mathscr C\ra \mathscr B$
  and a cofibre functor $\mathscr C^\shriek \ra \mathscr B^\shriek$
  which agree on $\mathscr B^{\op{e}}$ or, more generally, we are
  given an isomorphism $i: \mathscr C^\shriek|\mathscr B^{\op{e}}\sira \mathscr C|\mathscr B^{\op{e}}$ as categories over $\mathscr B^{\op{e}}$ of their restrictions fixing the objects. We call this the fibre and denote $f^\dagger$
  the pullback of the fibration and $f_\shriek$ the pushforward along the cofibration.
\end{Bemerkungl}
\begin{exa} One might
  think of $\mathscr C$ as abelian sheaves on topological spaces,
  $\mathscr C(\mathcal F,\mathcal G)$ as comorphisms $\mathcal G\ra \mathcal F$
  over a continous map in the base and  $\mathscr C^\shriek(\mathcal F,\mathcal G)$ as \glqq proper comorphisms of abelian sheaves\grqq, which are
  to be defined as comorphisms with special
  properties, so that the composition
  $f_!\mathcal F\ra f_*\mathcal F\ra \mathcal F$ will be a proper-cocartesian
  comorphism for any locally proper separated map $f$.
\end{exa}
\begin{Bemerkungl} A regulation of the base is a collection of squares in 
  $\mathscr B$ with $\mathscr B^\shriek$-Morphisms as vertical morphisms,
  stable under gluing along equal horizontals or equal verticals and containing   all commutative squares with the identity as both vertical
  or both horizontal morphisms. 
\end{Bemerkungl}
\begin{exa} We might think of cartesian squares with locally proper
  separated vertical morphisms. 
\end{exa}
\begin{Bemerkungl} A weak exchange datum is a collection of
  diagrams over regulation squares of the base, called exchange squares, with 
  objects of $\mathscr C$ in the corners and cartesian $\mathscr C$-morphisms
  in the horizontals and  $\mathscr C^\shriek$-morphisms in the verticals satisfying the following conditions:
  \begin{enumerate}
  \item
    Our collection is stable under gluing along equal verticals
    and along equal horizontals.
  \item
    Our collection contains all commutative diagrams with cartesian
    horizontals over
    regulation squares in the base with morphisms from $\mathscr B^{\op{e}}$
    in both horizontals or both verticals.
  \item
    The left vertical in the fibre is uniquely determined and
    determinable by the regulation diagram in the base and its
    other morphisms the fibres.
  \end{enumerate}
  An exchange datum is a weak exchange datum such that
  this pulled-back left vertical is cocartesian whenever the
  right vertical was cocartesian. 
\end{Bemerkungl}
\begin{exa} In our example, all commutative diagrams of comorphisms
  between abelian sheaves with cartesian horizontals and proper
  comorphisms in the verticals over a regulation square of topological
  spaces would do. In general, commutativity of diagrams of objects
  from $\mathscr C$ with different sorts of
  morphisms cannot be asked, since $\mathscr C$-morphisms and $\mathscr C^\shriek$-morphisms cannot be composed.
\end{exa}

\begin{exa}
  For the same base with its regulation,
  we could work with homotopy categories of complexes of
  abelien sheaves in the fibres.
  We can also work with commutatively
  ringed spaces in the base.
\end{exa}
\begin{Bemerkungl}
  Base change in this language is obtained from the fact
  that for every regulated square of the base as drawn on the left \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   W\ar@{-->}[dd]_g\ar@{..>}[r]^q&X  \ar@{-->}[dd]^f &&q^\dagger \mathcal F\ar@{-->}[d]\ar@{..>}[r]&\mathcal F  \ar@{-->}[dd] \\
   &&&g_\shriek q^\dagger \mathcal F\ar[d]&\\
Z\ar@{..>}[r]^p&Y&&p^\dagger f_\shriek\mathcal F\ar@{..>}[r]&f_\shriek\mathcal F  }
  \end{displaymath}
  and any object $\mathcal F\in\mathscr C_X$ of the fibre and the pullbacks and pushforwards with their transport morphisms there is by assumption a unique 
  morphism $g_{\shriek} q^\dagger\mathcal F \ra p^\dagger f_{\shriek}\mathcal F $ in the
  fibre over $Z$ such that the right square with the composition as its left vertical is an exchange square. 
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Now we suppose given a set of morphisms $S$ in $\mathscr C$ over identities
  of the base. Under suitable conditions, formally inverting the morphisms
  from $S$  again leads to
  an exchange datum or even makes a weak exchange datum strong. First let
  us discuss the localization of cofibrations. 
\end{Bemerkungl}
  
\begin{Bemerkungl}
  Let $\mathscr C\ra \mathscr B$ be a cofibre functor.
  A full subcofibration is a full subcategory  $\mathscr D\subset \mathscr C$ such that the objects of  $\mathscr D$ admit pushforwards with respect to the cofibration $\mathscr C\ra \mathscr B$  which again belong to $\mathscr D$.
\end{Bemerkungl}


\begin{Bemerkungl} Let $\mathscr C\ra \mathscr B$ be a cofibre
  functor 
  and $S$ a fibrewise left Ore system in $\mathscr C$. 
  A full subcofibration $\mathscr D\subset \mathscr C$
  is called a left adaptation 
  for $S$,
  if (1) the set $T$ of all $S$-morphisms in $\mathscr D$ is fibrewise
  an Ore system and
  (2) pushforward functors $f_\dagger$ for objects of $\mathscr D$ can be
  chosen that stabilize 
   $T$ and (3) for any
  $C\in \mathscr C$ there exists an $S$-morphism $D\ra C$ with
  $D\in \mathscr D$.
\end{Bemerkungl}

\begin{exa}
  The base $\mathscr B$ might be finite sets,
  the objects of the fibres $\mathscr C$ families of modules over
  a fixed commutative ring $k$ indexed by finite sets, the
  morphisms in the fibre of our cofibration families of
  multilinear maps indexed by points of the set the map in the base goes to,
  the pushforward constructing an apropriate family of tensor products.
  If we go to homotopy complexes bounded from above and want to localize
  quasiisomorphisms, complexes of flat modules would be a left adaptation.
\end{exa}
\begin{Bemerkungl} 
  If a left adaptation exists, $S^{-1}\mathscr C\ra \mathscr B$ is again a cofibre functor. In addition, the obvious functor
  is an equivalence $T^{-1}\mathscr D\sirra S^{-1}\mathscr C$
  and cocartesian morphisms between objects of $\mathscr D$ stay
  cocartesian in $T^{-1}\mathscr D$.
\end{Bemerkungl}
\begin{exa}
  We might take same as above but sheaves of modules over a fixed topological
  space instead of just modules over a commutative ring.
  Then complexes of flat module sheaves still are a left adaptation, so we
  obtain derived tensor products of bounded complexes of module sheaves
  with all their compatibilities. 
\end{exa}

\begin{Bemerkungl}
  Now let $(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^\shriek\leftarrow \mathscr C^\shriek,\mathscr B^{\op{e}})$ be as before. Let furthermore $S$ be a fibrewise Ore system
  in $\mathscr C$. By a leftright adaptation we understand a pair
  $(\mathscr L,\mathscr R)$ consisting of a left adaptation $\mathscr L$ for the cofibration $\mathscr C^\shriek\ra \mathscr B^\shriek$ and in the opposed way a right adaptation $\mathscr R$ for
  the fibration $\mathscr C\ra \mathscr B$  such that
  (1) to every object of $\mathscr R$ goes an $S$-morphism from an object of
  $\mathscr R\cap\mathscr L$ and (2) given $q:W\ra X$ in the base and $\mathcal F\in \mathscr C_X$ there exist  $S$-morphisms
    $\mathcal F\leftarrow \mathcal F_{\shriek}\ra \mathcal F_{\dagger\shriek}$
    with $\mathcal F_\shriek\in \mathscr L_X$ and
    $q^\dagger\mathcal F\leftarrow q^\dagger\mathcal F_{\shriek}$ in $S$ 
   and  $\mathcal F_{\dagger\shriek}\in\mathscr R_X\cap\mathscr L_X$. 
\end{Bemerkungl}
\begin{exa} We let $\mathscr B$ be finite
  families of topological spaces and morphisms families of continous maps
  over a map of the indexing set in the other direction.
  To introduce notation,
  $q=(q_1,q_2):W\ra X_1\curlywedge X_2$ for $q_i:W\ra X_i$
  would be such a morphism in the base. 
  We let $\mathscr B^\shriek$ be tupels of locally proper separated morphisms,
  say $f=(f_1\curlywedge f_2):X_1\curlywedge X_2\ra Y_1\curlywedge Y_2$. 
  We regulate the base by cartesian squares. To introduce an example for  fibre categories, we fix a commutative ring $k$
  and in the fibres take
  homotopy complexes of module sheaves, say
  $\mathcal F_1\curlywedge \mathcal F_2$. Morphisms in the fibres
  are multilinear comorphisms $\mathcal F_1\curlywedge \mathcal F_2\ra \mathcal H$ consisting of $k$-bilinear maps $\mathcal F_1(U_1)\times \mathcal F_2(U_2)\ra \mathcal H(V)$ whenever $f_i(V)\subset U_i$, compatible with
  restrictions. Morphisms in $\mathscr C^\shriek$ are tupels of proper
  opcomorphisms of finite cohomological dimension for $f_!$ of sheaves
  of $k$-modules. This might be denoted
  $$\big(\op{Hot}_{k\sslash{\op{Top}}}\ra \curlywedge{\op{Top}}\supset \op{Top}^{\op{lps}}\leftarrow \op{Hot}^{!}_{k\sslash{\op{Top}}^{\op{lpsf}}}, \op{Top}^{\op{psf}}\big)$$
  As a leftright adaptation for $S$ quasiisomorphisms
  we could take quisflat alias K-flat complexes
  as right adaptation for the fibration (since now our fibres are opposed
  to categories of sheaves) and complexes of c-soft sheaves as left adaptation
  for the cofibration and the needed compatiblities amount to the fact that
  the mapping cone of a Godement resolution will always be stalkwise split,
  so the tensor product with any complex of sheaves will be an exact complex. 
\end{exa}
\begin{exa} The projection formula is base change over the square
   \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   X \ar[d]_f\ar[rr]^{(\op{id}_X,f)} &&X\curlywedge  Y \ar[d]^{f\curlywedge \op{id}_Y}\\
 Y\ar[rr]^{(\op{id}_Y,\op{id}_Y)} &&Y\curlywedge  Y 
}
   \end{displaymath}
   in the base. There is some additional part of the formalism for this special
   type of  base asking that regulation squares as well as exchange squares
   should be also stable under \glqq taking tuples\grqq.
    I don't spell this out here and give only an example.
   Let us extend our diagram to
   \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   X \ar[d]_f\ar[rr]^{(\op{id}_X,f)} &&X\curlywedge  Y \ar[d]^{f\curlywedge \op{id}_Y}\ar[rrr]^{(\op{id}_X,f)\curlywedge \op{id}_Y}&&&X\curlywedge  Y \curlywedge  Y \ar[d]^{f\curlywedge \op{id}_Y\curlywedge \op{id}_Y}\\
 Y\ar[rr]^{(\op{id}_Y,\op{id}_Y)} &&Y\curlywedge  Y \ar[rrr]^{(\op{id}_Y,\op{id}_Y)\curlywedge \op{id}_Y} &&&Y\curlywedge  Y \curlywedge  Y 
}
   \end{displaymath} so that on the right we have  tupled the square on the left with a square of identities on $Y$.
   Another way to obtain the big rectangle is the gluing
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
   X \ar[d]_f\ar[rr]^{(\op{id}_X,f)} &&X\curlywedge  Y \ar[d]^{f\curlywedge \op{id}_Y}\ar[rrr]^{\op{id}_X\curlywedge (\op{id}_Y,\op{id}_Y)}&&&X\curlywedge  Y \curlywedge  Y \ar[d]^{f\curlywedge \op{id}_Y\curlywedge \op{id}_Y}\\
 Y\ar[rr]^{(\op{id}_Y,\op{id}_Y)} &&Y\curlywedge  Y \ar[rrr]^{\op{id}_Y\curlywedge (\op{id}_Y,\op{id}_Y)} &&&Y\curlywedge  Y \curlywedge  Y 
}
   \end{displaymath}
  Then the fact that gluing two exchange squares over this is again an exchange
   square leads to an equality of
   two morphisms
   $$f_!(\mathcal F\otimes f^*\mathcal G\otimes f^*\mathcal H)\ra f_!\mathcal F\otimes \mathcal G\otimes \mathcal H$$
   coming from applying the projection formula for
   $\mathcal G\otimes \mathcal H$ or applying the projection formula first for
   $\mathcal G$ and then for $\mathcal H$, along with using
   associators and the compatibility of pullback with tensor. 
\end{exa}
\begin{Bemerkungl}
Let $(\mathscr C\ra \mathscr B\supset \mathscr B^\shriek\leftarrow \mathscr C^\shriek,\mathscr B^{\op{e}})$ be as before and let $S$ be a fibrewise Ore system
  in $\mathscr C$ and suppose there exists a leftright adaptation.  
Suppose furthermore given a weak exchange datum 
and for every exchange square 
 \begin{displaymath}
 \xymatrix{
    W\ar@{..>}[r]^q \ar@{-->}[d]_g&X\ar@{-->}[d]^f &&\mathcal E\ar@{..>}[r] \ar@{-->}[d]&\mathcal F\ar@{-->}[d]\\
  Z  \ar@{..>}[r]^p &Y &&  \mathcal H\ar@{..>}[r] &\mathcal G}
\end{displaymath}
 in $\mathscr C$ over the regulated square in the base drawn on the left
 such that $Q\mathcal F\ra Q\mathcal G$ is proper-cocartesian
 in the localized cofibration and the horizontals $Q\mathcal E\ra Q\mathcal F$ and $Q\mathcal H\ra Q\mathcal G$ 
 are cartesian in the localized fibration, that for such a square of the waek exchange 
 the left vertical $Q\mathcal E\ra Q\mathcal H$ is also proper-cocartesian in the localized cofibration. Then there is a unique exchange in the localized
 situation containing all images under the localization functor $Q$ of
 such weak exchange squares.
\end{Bemerkungl}

\begin{exa}
  We can apply this to the homotopy case before and get an exchange for 
  $$\big(\op{Der}_{k\sslash{\op{Top}}}\ra \curlywedge{\op{Top}}\supset \op{Top}^{\op{lps}}\leftarrow \op{Der}^{!}_{k\sslash{\op{Top}}^{\op{lpsf}}}, \op{Top}^{\op{psf}}\big)$$
  There is also a variant for commutatively ringed spaces. In this case we
  allow as $\mathscr B^\shriek$-morphisms only locally proper separated
  maps which induce flat ring morphisms on the stalks of the ring sheaves.
\end{exa}

\begin{Bemerkungl}
  Then you may ask for adjoints, but there are no additional problems
  with the coherence of the formalism. I propose another new notation though, 
  namely  for internal Hom to use $${\Rrightarrow}$$
\end{Bemerkungl}



\subsection{Trennr"uckzug-Schreivorschub f"ur Modulgarben, ALT}
\begin{Bemerkungw} Wir beginnen mit dem Fall abelscher Garben und
  erweitern anschlie"send die Argumentation auf Modulgarben.
\end{Bemerkungw}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Trennverflechtung f"ur abelsche Garben}]
  Die  zur Opgarbentrennfaserung $\op{Ab}_{\sslash{\op{Top}}}\ra \curlywedge{\op{Top}}$ gebildete
  banale Pr"atrennaustauschsituation mit Pr"averflechtung 
  liefert durch Einschr"anken nach \ref{aGTR3} eine 
 Trennaustauschsituation mit Pr"averflechtung
$$\big(\op{Ab}_{\sslash{\op{Top}}}\ra \curlywedge{\op{Top}}\supset\op{Top}^{\op{les}} \leftarrow \op{Ab}^!_{\sslash{\op{Top}}^{\op{les}}},\op{Top}^{\op{es}}\big)$$
 Durch "Ubergang zu den Homotopiekategorien erhalten wir f"ur
 $\sharp\in \{+,-,\op{b},\;\}$ eine jede der vier "ublichen Beschr"ankungsbedingungen eine  
 Trenn\-aus\-tausch\-si\-tua\-tion mit Pr"averflechtung\label{hotm} 
   $$\left(\op{Hot}^\sharp(\op{Ab}_{\sslash \op{Top}})\ra \curlywedge{\op{Top}}\supset \op{Top}^{\op{les}}\leftarrow \op{Hot}^\sharp(\op{Ab}^{!}_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}}),
 \op{Top}^{\op{es}}\right)$$
\end{Bemerkungl}




\begin{Beispiel}[\textbf{Trennverflechtung f"ur halbseitig derivierte abelsche Garben}] Die letzte Trenn\-aus\-tausch\-si\-tua\-tion mit Pr"averflechtung
aus \ref{hotm} mit $\sharp=-$  l"a"st sich nach \ref{eMAdLo} nach
 Quasiisomorphismen lokalisieren zur verflochtenen
 Trenn\-aus\-tausch\-si\-tua\-tion
   der halbseitig derivierten abelschen Garben $$\left(\op{Der}^-_{\sslash \op{Top}}\ra \curlywedge{\op{Top}}\supset \op{Top}^{\op{les}}\leftarrow \op{Der}^{!-}_{\sslash \op{Top}^{\op{les}}},
   \op{Top}^{\op{es}}\right)$$
   In der Tat finden wir eine Rechtslinksanpassung $(\mathscr R,\mathscr L)$
   mit $\mathscr L$ allen Komplexen aus flachen abelschen Garben
   und $\mathscr R$ allen Komplexen aus schwach kompaktweichen abelschen
   Garben.
   Da"s das jeweils f"ur sich genommen Anpassungen sind, wissen wir bereits aus
   \ref{VRT} und \ref{VRTeb}. Da"s es zu jedem Objekt von $\mathscr L$
   einen $S$-Morphismus von einem Objekt von $\mathscr R\cap \mathscr L$ gibt, zeigt die Godementaufl"osung $\mathcal L\qri {\op{G}}^\lhd\mathcal L$,
   die ja nach \ref{ZFe} aus flachen Garben besteht, wenn $\mathcal L$ ein
   Komplex flacher Garben ist. Genauer gilt es, die Godementaufl"osung in den
   opponierten Kategorien als Morphismus in die Gegenrichtung zu betrachten.
   Die zweite Bedingung an eine Rechtslinksentfaltung \ref{nbVn} schlie"slich
   zeigt man wie in  \ref{VRLm0} ausgef"uhrt wird, nur nimmt man elementarer
   als $\mathcal L$ einen Komplex flacher abelscher Garben\label{TvABG1} 
   zusammen mit einem Quasiisomorphismus von $\mathcal L$ 
   nach $\mathcal F$. Um \ref{eMAdLo} anwenden zu k"onnen, m"ussen wir nur noch
   pr"ufen, da"s alle naiven Verflechtungsquadrate "uber elementaren
   kartesischen   Trennquadraten der Basis mit les-Vertikalen
   voll kokartesisch sind.
      Im Fall von kartesischen Trennquadraten mit Einstrennungen in den
   Horizontalen haben wir das bereits in \ref{kolesb} gepr"uft.
    Im Fall von kartesischen Trennquadraten mit  Leertrennungen in den
    Horizontalen ist es offensichtlich.  Im Fall von Projektionsformelquadraten
    schlie"slich folgt es unmittelbar aus der Projektionsformel \ref{ProFor}. 
\end{Beispiel}
   
 

\begin{Beispiel}[\textbf{Verflechtung f"ur beidseitig derivierte abelsche Garben}] Die letzte Trenn\-aus\-tausch\-si\-tua\-tion mit Pr"averflechtung
  aus \ref{hotm} mit $\sharp$ der leeren Beschr"ankungsbedingung
  l"a"st sich,
  wenn wir nur lesb-Abbildungen als les-Morphismen erlauben,
  wieder nach \ref{eMAdLo} nach
 Quasiisomorphismen lokalisieren zur verflochtenen
 Trenn\-aus\-tausch\-si\-tua\-tion
   der beidseitig derivierten abelschen Garben\label{TvABG2} $$\left(\op{Der}_{\sslash \op{Top}}\ra \curlywedge{\op{Top}}\supset \op{Top}^{\op{lesb}}\leftarrow \op{Der}^{!}_{\sslash \op{Top}^{\op{lesb}}},
   \op{Top}^{\op{esb}}\right)$$
   Die Argumente sind dieselben wie im halbseitig beschr"ankten Fall
   \ref{TvABG1} mit dem einzigen Unterschied,
   da"s f"ur lesb-Abbildungen $f$  beliebige
   Komplexe schwach kompaktweicher abelscher Garben $Qf_{(!)}$-entfaltet sind.
\end{Beispiel}


\begin{Bemerkungl}[\textbf{Verflechtung f"ur derivierte Modulgarben, Vorbereitung}]
  Die Trennfaserung der Modulgarben auf
  gekringten R"aumen $\op{Ab}_{\sslash \op{Gek}}\ra \curlywedge{\op{Gek}}$ aus \ref{TFmg} liefert 
  nach \ref{sVsV} eine banale  Pr"atrennaustauschsituation
  $$(\op{Ab}_{\sslash \op{Gek}}\ra \curlywedge{\op{Gek}}\supset\op{Gek}\leftarrow  \op{Ab}_{\sslash \op{Gek}}, \op{Gek})$$
  mit banaler Pr"averflechtung. 
 Nach "Ubung \ref{MReOM} bilden die eigentlichen Opkomorphismen  aus "Ubung \ref{ReOpM} darin ein
  fasertrennr"uckzugstabiles multiplikatives System $\op{Ab}^!_{\sslash \op{Gek}}$.
  Per definitionem sind "uber jedem   auf den
  zugrundeliegenden topologischen R"aumen eigentlichen Morphismus der Basis
  alle Opkomorphismen von Modulgarben eigentlich. Das multiplikative System
  der topologisch eigentlichen Morphismen der Basis
  notieren wir $\op{Gek}^{\op{e}}$ und erhalten so 
  durch Einschr"anken \ref{AdKN} eine  weitere Pr"atrennaustauschsituation
$$(\op{Ab}_{\sslash \op{Gek}}\ra \curlywedge{\op{Gek}}\supset\op{Gek}\leftarrow  \op{Ab}^!_{\sslash \op{Gek}}, \op{Gek}^{\op{e}})$$
  mit Pr"averflechtung. Schr"anken wir weiter ein zu topologisch separierten
  Abbildungen $\op{Gek}^{\op{s}}\subset\op{Gek}$ , so wird $\op{Ab}^!_{\sslash \op{Gek}^{\op{s}}}\ra \op{Gek}^{\op{s}}$ sogar eine Kofaserung
  mit den topologischen $f_{(!)}$ zusammen mit der entsprechenden
  Restriktion der Modulstruktur oder vielmehr dem auf den opponierten Kategorien
  induzierten Funktor als Vorschub und  erhalten 
 eine Austauschsituation mit Pr"averflechtung
  $$(\op{Ab}_{\sslash \op{Gek}}\ra \curlywedge{\op{Gek}}\supset\op{Gek}^{\op{s}}\leftarrow  \op{Ab}^!_{\sslash \op{Gek}^{\op{s}}}, \op{Gek}^{\op{es}})$$
  Durch "Ubergang zu den Homotopiekategorien wird daraus  eine
 Trennaustauschsituation  mit Pr"averflechtung 
 $$\big(\op{Hot}(\op{Ab}_{\sslash \op{Gek}})\ra \curlywedge{\op{Gek}}\supset\op{Gek}^{\op{s}}\leftarrow  \op{Hot}(\op{Ab}^!_{\sslash \op{Gek}^{\op{s}}}), \op{Gek}^{\op{es}}\big)$$
 Um durch Lokalisieren nach Quasiisomorphismen eine Verflechtung zu erhalten,
 schr"anken wir weiter ein und erlauben als les-Morphismen nur
 solche Morphismen von gekringten R"aumen $(X,\mathcal A)\ra (Y,\mathcal B)$,
 bei denen $f:X\ra Y$ lesb ist und $\mathcal A_x$ flach "uber $\mathcal B_{f(x)}$
 f"ur alle $x\in X$ und notieren $\op{Gek}^{\op{lesbf}}\supset \op{Gek}^{\op{esbf}}$
 das multiplikative System dieser Morphismen beziehungsweise seiner Elemente, die au"serdem eigentlich sind.
 Wir nennen einen Morphismus von gekringten R"aumen einen {\bf lesb-Morphismus},
 \index{lesb!Morphismus gekringter R"aume} wenn die zugrundeliegende stetige Abbildung lesb ist. 
 Da"s diese Systeme trennr"uckzugstabil sind,
 mag man etwa mit Hilfe von  \ref{Rzst} folgern. So erhalten wir schlie"slich eine
 Trennaustauschsituation  mit Pr"averflechtung\label{TrHMo}  
 $$\big(\op{Hot}(\op{Ab}_{\sslash \op{Gek}})\ra \curlywedge{\op{Gek}}\supset\op{Gek}^{\op{lesbf}}\leftarrow  \op{Hot}(\op{Ab}^!_{\sslash \op{Gek}^{\op{lesbf}}}), \op{Gek}^{\op{esbf}}\big)$$  
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkunge}
  Wir verzichten
  mit unserer Definition eines lesb-Morphismus  auf die erwartbare
 gr"o"sere Allgemeinheit aller les-Abbildungen, bei denen die homologische
 Dimension des Schreivorschubs nur auf auf Modulgarben statt wie bei uns auf allen abelschen Garben beschr"ankt ist. \nichtfinal{Sollte nicht verzichten!} 
\end{Bemerkunge}

\begin{Satz}[\textbf{Trennverflechtung f"ur beidseitig derivierte Modulgarben}]
  Die  letzte der in \ref{TrHMo} angegebenen Trennaustauschsituationen  mit Pr"averflechtung l"a"st sich nach Quasiisomorphismen 
  lokalisieren  im Sinne von \ref{MAdLo} zu einer verflochtenen Trennaustauschsituation\label{tBm}  
 $$\big(\op{Der}(\op{Ab}_{\sslash \op{Gek}})\ra \curlywedge{\op{Gek}}\supset\op{Gek}^{\op{lesbf}}\leftarrow  \op{Der}(\op{Ab}^!_{\sslash \op{Gek}^{\op{lesbf}}}), \op{Gek}^{\op{esbf}}\big)$$ 
\end{Satz}
\begin{Bemerkungl}
  Einen h"oheren Zugang zu noch allgemeineren und st"arkeren Aussagen in
  dieser Richtung 
  kann man in der Dissertation von
  Recktenwald \cite{??} finden, die ihrerseits auf dem Formalismus von H"ormann
  \cite{??} aufbaut.
\end{Bemerkungl}
\begin{proof}
  Eine Rechtslinksanpassung ist das Paar $(\mathscr R,\mathscr L)$ mit $\mathscr L$ allen quisflachen Komplexen von Modulgarben und  $\mathscr R$ allen
  Komplexen schwach kompaktweicher Modulgarben, wie aus den in \ref{VRLm0} diskutierten
  Eigenschaften von Godementaufl"osungen leicht folgt.
  Nach \ref{eMAdLo} bleibt damit nur noch zu zeigen, da"s alle naiven
  Verflechtungsquadrate der lokalisierten Trennaustauschsituation "uber
  elementaren  Trennquadraten der Basis voll kokartesich sind.
  Im Fall eines kartesischen Trennquadrats mit Leertrennungen in den
  Horizontalen ist das eh klar. Im Fall kartesischer Trennquadrate mit Einstrennungen in den
  Horizontalen bemerken wir zun"achst, da"s jeder Morphismus $(X,\mathcal A)\ra (Y,\mathcal B)$ von gekringten R"aumen
  faktorisiert als $(X,\mathcal A)\ra (X,f^*\mathcal B)\ra (Y,\mathcal B)$.
  Jedes derartige Trennquadrat l"a"st sich  mithin erhalten als Verklebung
  der vier Trennquadrate
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   (W,g^*\mathcal C\otimes_{v^*\mathcal B}q^*\mathcal A)\ar[r]\ar[d] &  (W,q^*\mathcal A)\ar[d]\ar[r]^q  &   (X,\mathcal A) \ar[d]
   \\
   (W,g^*\mathcal C)\ar[d]^g\ar[r]   & (W,v^*\mathcal B)\ar[d]^g\ar[r]^q &   (X,f^*\mathcal B) \ar[d]_f\\
 (Z,\mathcal C)\ar[r]  & (Z,p^*\mathcal B)\ar[r]^p  &  (Y,\mathcal B) }
  \end{displaymath}
  Hier schreiben wir  $v=pg=fq$ und
die Sternchen meinen  R"uckz"uge von Kringgarben.  Unter
unseren Annahmen ist aber  nach \ref{neNV} und \ref{AKnV} die Menge der
voll kokartesischen naiven Verflechtungsquadrate stabil unter Verkleben.
  Es reicht also, f"ur jedes dieser vier
  kartesischen Quadrate zu pr"ufen,
  da"s dar"uber jedes naive Verflechtungsquadrat voll kokartesisch ist.
 Im Quadrat oben links geht es nur
  um Beziehungen zwischen Restriktion und Erweiterung von Skalaren, da
  folgt die Behauptung aus der Voraussetzung der Flachheit der $\mathcal A_x$ "uber  $\mathcal B_{f(x)}$, die dazu f"uhrt, da"s jeder quisflache
  Komplex von $\mathcal A$-Modulgarben zu einem  quisflachen
  Komplex von $\mathcal B$-Modulgarben restringiert.
 Im Quadrat oben rechts ist die Aussage
  auch leicht zu sehen, dort geht es nur um die Vertr"aglichkeit des
  gew"ohnlichen R"uckzugs mit einer Restriktion der Skalare.
  Unten rechts haben wir lokal eigentlichen Basiswechsel wie wir ihn kennen,
  nur da"s zus"atzlich noch Kringgarben operieren.
  Es bleibt zu zeigen, da"s auch "uber dem Trennquadrat
  unten links jedes naive Verflechtungsquadrat voll kokartesisch ist.
  Das stellen wir zur"uck und behandeln zun"achst den auch noch ausstehenden
  Fall der Projektionsformelquadrate zu einem lesbf-Morphismus
  $f:(X,\mathcal A)\ra (Y,\mathcal B)$. Wie zuvor k"onnen wir ihn faktorisieren
  in $(X,\mathcal A)\ra (X,f^*\mathcal B)\ra (Y,\mathcal B)$ und d"urfen die
  beiden Faktoren  getrennt betrachten. Im Fall $(X,\mathcal A)\ra (X,f^*\mathcal B)$ reicht es zu zeigen, da"s f"ur
  jeden quisflachen Komplex $\mathcal G$ von $f^*\mathcal B$-Moduln
  und jeden Komplex $\mathcal F$ von $\mathcal A$-Moduln der offensichtliche
  Morphismus ein Quasiisomorphismus
  $$ (\op{res}_{\mathcal A}^{f^*\mathcal B}\mathcal F)\otimes_{f^*\mathcal B}\mathcal G\sira\op{res}_{\mathcal A}^{f^*\mathcal B}(\mathcal F\otimes_{\mathcal A}(\mathcal A\otimes_{f^*\mathcal B}\mathcal G))$$
ist. Das ist sogar ohne alle Annahmen an $\mathcal G$ offensichtlich. 
Im zweiten Fall erinnern wir, da"s wir  nach \ref{hflL} zu jedem Komplex von
 Modulgarben einen Quasiisomorphismus von einem quisflachen Komplex flacher Modulgarben finden k"onnen. Es reicht deshalb zu zeigen,  da"s f"ur
jeden Komplex $\mathcal F$ von schwach kompaktweichen $f^*\mathcal B$-Moduln und  jeden quisflachen Komplex $\mathcal G$ von flachen $\mathcal B$-Moduln
 der offensichtliche
 Morphismus ein Quasiisomorphismus
 $$(f_{(!)}\mathcal F)\otimes_{\mathcal B} \mathcal G\sira f_{(!)}(\mathcal F\otimes_{f^*\mathcal B} f^*\mathcal G)$$
 ist und $\mathcal F\otimes_{f^*\mathcal B} f^*\mathcal G$ aus $f$-kompaktweichen
 Garben besteht. In der Tat ist dann $\tau\curlywedge \op{id}:\mathcal F\curlywedge  \mathcal G\ra f_{(!)}\mathcal F\curlywedge  \mathcal G$ mit
 dem Transportmorphismus vorne ein Morphismus von
 unter den jeweiligen R"uckz"ugen entfalteten Objekten, der kokartesisch wird
 in der Lokalisierung und  ein voll kokartesisches naives Verflechtungsquadrat liefert.  Unter diesen Annahmen kommt  unser Morphismus
 aber nach der Projektionsformel \ref{ProFor}
 sogar von einem Isomorphismus von Doppelkomplexen aus $f$-kompaktweichen Garben her.
 Schlie"slich k"ummern wir uns noch um das kartesische Trennquadrat mit Einsmorphismen in den Horizontalen in unserem gro"sen Diagramm unten links,
 dessen Behandlung wir zur"uckgestellt hatten. Mit einigen Vereinfachungen der
 Notation hat es die Gestalt 
   \begin{displaymath}
 \xymatrix{
  (W,g^*\mathcal C)\ar[d]^g\ar[r]   & (W,g^*\mathcal B)\ar[d]^g\\
 (Z,\mathcal C)\ar[r]  & (Z,\mathcal B)  }
   \end{displaymath}
   Sei also $\mathcal F$ ein quisflacher Komplex aus kompaktweichen
   $g^*\mathcal B$-Moduln. Das zugeh"orige naive Verflechtungsquadrat hat 
   dann diesselbe linke Vertikale wie das naive Verflechtungsquadrat
   zu $\mathcal F\curlywedge \mathcal C$ "uber dem Projektionsformelquadrat
   \glqq mit Raumwechsel ohne Ringwechsel\grqq, von dem wir bereits
   wissen, da"s es voll kokartesisch ist. \nichtfinal{Das br"auchte sogar nicht-kommutativ!} 
Das beendet den Beweis. 
\end{proof}


\begin{Bemerkungl}[\textbf{Trennverflechtung f"ur halbseitig derivierte Modulgarben}]
  Der vorherige Satz gilt analog f"ur halbseitig derivierte Modulgarben.
  Wir d"urfen dann beliebige les-Abbildungen zulassen und m"ussen uns nicht auf
  lesb-Abbildungen beschr"anken, d"urfen aber stattdessen nur gekringte R"aume $(X,\mathcal A)$ endlicher Tor-Dimension zulassen.\label{tHDm}  
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkunge}
  Will man Schreivorsch"ube mit nicht notwendig flachen Kringgarbenkomorphismen
  zulassen, so wird man allgemeiner mit differentiellen graduierten Kringgarben arbeiten m"ussen.  
\end{Bemerkunge}


 \begin{Bemerkungl}\nichtfinal{WOHIN? IMMER NOCH N"OTIG?} 
    Alternativ ist auch die volle Unterkategorie 
    $(\op{Hflfl}_{\sslash \op{Gek}})^\curlywedge\subset
    \op{Hot}(\op{Ab}_{\sslash \op{Gek}})^\curlywedge$ aller
  Tupel  von quisflachen\label{hflfl}  
  Komplexen aus flachen  Modulgarben eine
  Rechtsanpassung. \nichtfinal{Der Beweis geht genauso,
    und sp"ater wird einmal diese
  feinere  Aussage ben"otigt.}
  \end{Bemerkungl}



  \subsection{Trennr"uckzug eigentlicher Opkomorphismen, ALT}


\begin{Bemerkungl}
 Sei  $p : \mathscr C \rightarrow \mathscr B$ eine Faserung und
 sei in der Basis $\mathscr B$ ein  %\nichtfinal{(N"otig?) r"uckzugstabiles}
 multiplikatives  System $R$ ausgezeichnet. Unter einem {\bf faserr"uckzugstabilen multiplikativen
    System $S$  "uber $R$}\index{faserr"uckzugstabil!"uber anderem System}
  verstehen wir ein  multiplikatives
  System $S$ in $\mathscr C$ "uber $R$ mit der Eigenschaft,
   da"s f"ur jede Hochhebung nach $\mathscr C$ eines kartesischen Quadrats in $\mathscr B$ mit vertikalen $R$-Pfeilen 
zu einem kommutativen Quadrat\label{AKKFuux} 
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
\ar@{-->}[d]\ar[r]&  \ar[d] \\
\ar[r]&}
  \end{displaymath}
in $\mathscr C$ mit den Pfeilen nach rechts kartesisch und dem durchgezogenen Pfeil nach unten einem $S$-Morphismus
auch der induzierte gestrichelte Pfeil
nach unten ein $S$-Morphismus ist.
\end{Bemerkungl}

\begin{Beispiel}[\textbf{R"uckzug eigentlicher Opkomorphismen}]
In unserer Opgarbenfaserung
$\op{Ab}_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}$ aus \eref{GMab}{TG} bilden
die eigentlichen Opkomorphismen  "uber stetigen Abbildungen
nach "Ubung 
\eref{ReOp}{TG} ein faserr"uckzugstabiles multiplikatives System.\label{AReO} 
\end{Beispiel}

\begin{Beispiel}[\textbf{R"uckzug eigentlicher Opkomorphismen, Variante}]
In unserer Opgarbenfaserung
$\op{Ab}_{\sslash \op{Gek}}\ra \op{Gek}$ aus \eref{GMab}{TG} bilden
die eigentlichen Opkomorphismen "uber beliebigen Morphismen 
nach "Ubung 
\ref{MReOM} ein faserr"uckzugstabiles multiplikatives System.\label{AReOMM} 
\end{Beispiel}





\begin{Beispiel}[\textbf{R"uckzug eigkokartesischer Opkomorphismen}]
 In der Gar\-ben\-op\-fa\-se\-rung
$\op{Ab}_{\sslash \op{Top}}\ra \op{Top}$ aus \eref{GaKoFa}{TG} bilden die eigkokartesischen Opkomorphismen
nach lokal eigentlichem Basiswechsel \ref{BaWeax}
ein faserr"uckzugstabiles multiplikatives System "uber dem multiplikativen System des les-Mor\-phis\-men.
\end{Beispiel}

%\begin{Beispiel} \nichtfinal{(N"otig?)}
 % Ist $\mathscr T$ eine Kategorie mit endlichen Faserprodukten,  so
 % ist das multiplikative System aller $\mathscr T$-Morphismen trennr"uckzugstabil. 
%\end{Beispiel}

\begin{Bemerkungl}
  Gegeben eine Kategorie $\mathscr T$ verstehen wir unter
  einem {\bf Trennquadrat in $\mathscr T$} ein kommutatives Diagramm 
  der Familienkategorie  $ \mathscr T^\curlywedge$ ihrer banalen Trennkategorie $\curlywedge \mathscr T$ der Gestalt
  \begin{displaymath}
 \xymatrix{
W\ar[d]_g\ar[rr]^-{(q_1,\ldots,q_r)}&&X_1 \curlywedge \ldots \curlywedge X_r \ar[d]^{f_1\curlywedge \ldots \curlywedge f_r} \\
Z\ar[rr]^-{(p_1,\ldots,p_r)}&&Y_1 \curlywedge \ldots \curlywedge Y_r}
  \end{displaymath}
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Erzeuger f"ur kartesische Trennquadrate}]
  Sei $\mathscr T$ eine Kategorie mit  endlichen
  Faserprodukten. In der
  Familienkategorie $ \mathscr T^\curlywedge$ ihrer banalen Trennkategorie $\curlywedge \mathscr T$ sei eine Menge von 
  kartesischen Trennquadraten gegeben.
  Unsere Menge sei stabil unter dem Vertupeln sowie unter dem Verkleben l"angs
  gleicher vertikaler oder horizontaler Kanten und enthalte die
  {\bf elementaren Trennquadrate},\index{Trennquadrat!elementares} eine neue Bezeichnung, unter der wir zusammenfassen:\label{AITRp} 
  \begin{enumerate}
  \item
    Alle kartesischen Quadrate mit Einstrennungen oder
    Leertrennungen in den Horizontalen;
  \item
    Alle {\bf Projektionsformel-Quadrate}\index{Projektionsformel-Quadrat} alias Quadrate der Gestalt 
    \begin{displaymath}
 \xymatrix{
   X \ar[d]_f\ar[rr]^{(\op{id}_X,f)} &&X\curlywedge  Y \ar[d]^{f\curlywedge \op{id}_Y}\\
 Y\ar[rr]^{(\op{id}_Y,\op{id}_Y)} &&Y\curlywedge  Y 
}
    \end{displaymath} 
  \end{enumerate}
  So enth"alt unsere Menge  alle kartesischen Trennquadrate der
  Familienkategorie. Um das einzusehen, betrachten wir 
  f"ur beliebige Morphismen $f:X\ra Y$ und $g:Z\ra Y$ das aus kartesischen Quadraten mit den offensichtlichen
  Tupeln einfacher Morphismen in den Vertikalen
  bestehende Diagramm 
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
   X\times_Y Z \ar[d]\ar[r] &X\curlywedge (X\times_Y Z) \ar[d]\ar[r]&X\curlywedge  Z \ar[d]\\
   X \ar[d]\ar[r] &X\curlywedge X \ar[r]&X\curlywedge  Y \ar[d]\\
 Y\ar[rr] &&Y\curlywedge  Y \\
}
\end{displaymath}
Es zeigt, da"s jedes kartesische Trenquadrat mit einer diagonalen Zweitrennung in der
unteren Horizontalen zu unserer Menge geh"oren mu"s.
Jeder Morphismus der Familienkategorie
  einer banalen Trennkategorie entsteht jedoch nach \eref{WKBK}{TSK} durch 
  Vertupeln und Verkn"upfen aus 
  Leertrennungen, Eins\-tren\-nun\-gen und 
  Diagonalzweitrennungen. So folgt dann die Behauptung.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Erzeuger f"ur kartesische Trennquadrate, Variante}]  Eine Menge $R$ von Morphismen
  einer Kategorie $\mathscr T$
  hei"se {\bf r"uckzugstabil},\index{r"uckzugstabil}\label{ARzst} 
  wenn das  Faserprodukt f"ur alle Winkel mit einem $R$-Morphismus
  existiert und  in jedem kartesischen Quadrat mit
  einem  $R$-Morphismus im Ausgangswinkel der
  gegen"uberliegende Morphismus aus dem Faserprodukt auch  wieder ein $R$-Morphismus ist.
 Gegeben  $\mathscr T\supset \mathscr T^!$
  eine Kategorie mit einem
  r"uckzugstabilen multiplikativen System von Morphismen
  gilt das Vorhergehende
  analog f"ur kartesische Trennquadrate der Familienkategorie
  $\mathscr T^\curlywedge$ mit Tupeln von $\mathscr T^!$-Morphismen in den
  Vertikalen der Ausgangswinkel:
  Jedes derartige kartesische Trennquadrat hat
  $\mathscr T^!$-Morphismen in allen
  Vertikalen und eine Menge von derartigen Trennquadraten, die stabil ist unter
  dem Vertupeln und Verkleben und die alle kartesischen Quadrate mit einer
  Leertrennung oder einer Einstrennung in den Horizontalen enth"alt und
  dar"uber hinaus alle Projektionsformelquadrate zu Morphismen aus $R$, mu"s
  bereits alle kartesischen Trennquadrate mit Tupeln von Morphismen aus $R$ in
  den Vertikalen des Ausgangswinkels enthalten.
   Wir nennen in dieser Situation unsere Erzeuger, also 
alle kartesischen Quadrate mit einer
  Leertrennung oder einer Einstrennung in den Horizontalen und Vertikalen aus $R$ sowie
  alle Projektionsformelquadrate zu Morphismen aus $R$,
  die {\bf elementaren kartesischen Trennquadrate zu $R$}.\index{elementar!kartesisches Trennquadrat} 
\end{Bemerkungl}



\begin{Bemerkungl}
  Seien $\mathscr T$ eine Kategorie
  und $\mathscr T^!$ darin ein  multiplikatives System.
  Gegeben eine Trennfaserung $\mathscr G\ra \curlywedge\mathscr T$ nennen
  wir ein multiplikatives System $\mathscr G^!$
  "uber $\mathscr T^!$ 
  {\bf fasertrennr"uckzugstabil},\index{fasertrennr"uckzugstabil} wenn
  das System $\mathscr G^{!\shortparallel}$ aller Tupel von $\mathscr G^{!}$-Morphismen  faserr"uckzugstabil ist "uber $\mathscr T^{!\shortparallel}$
  in der Familienkategorie.\label{Aftrs}
\end{Bemerkungl}
\begin{Lemma}[\textbf{Trennr"uckzug eigentlicher Opkomorphismen}]
In der Gar\-ben\-op\-trenn\-fa\-se\-rung 
  $\op{Ab}_{\sslash \op{Top}}\ra {\curlywedge}{\op{Top}}$
 bilden die\label{AMReO} 
 eigentlichen Opkomorphismen ein fasertrennr"uckzugstabiles multiplikatives\label{Ajhtr} 
 System "uber dem multiplikativen System aller stetigen Abbildungen.
\end{Lemma}

%\nichtfinal{DURCHPUTZEN! R"UCKZUGSTABIL IN DER BASIS MEIST "UBERFL"USSIG!} 
\begin{Bemerkungl}
Das fasertrennr"uckzugstabile multiplikative System aller Tupel eigentlicher Opkomorphismen aus dem vorhergehenden Lemma notieren
  wir $\op{Ab}^{!}_{\sslash \op{Top}}$.
\end{Bemerkungl}



\begin{proof}
 \nichtfinal{Scheint etwas anderes beweisen zu wollen. Verwendet Faserprodukte.}   Jeder Morphismus der Familienkategorie
  einer banalen Trennkategorie entsteht nach \eref{WKBK}{TS} durch 
  Vertupeln und Verkn"upfen aus 
  Leertrennungen, Eins\-tren\-nun\-gen und 
  Diagonalzweitrennungen.
   Es reicht also zu zeigen, da"s der R"uckzug von Tupeln
  eigentlicher Opkomorphismen mit jedem Morphismus dieser drei Typen wieder
  ein eigentlicher Opkomorphismus ist.   Im Fall einer Leertrennung ist das die
  einigerma"sen banale Erkenntnis, da"s f"ur jeden topologischen Raum $X$
  der identische Opkomorphismus $\DZ_X\ra \DZ_X$ "uber
  $\op{id}:X\ra X$ eigentlich ist alias da"s die nat"urliche Einbettung
  eine Gleichheit $\op{id}_!\DZ_X=\op{id}_*\DZ_X$ ist. Im Fall von  Eins\-tren\-nun\-gen ist das
  unsere "Ubung \eref{ReOp}{TG}.
  Im Fall einer Dia\-go\-nal\-zwei\-tren\-nung betrachten wir in der Familienkategorie
  der Basis zu $f:X\ra Y$ und $g:Z\ra Y$ das aus kartesischen Quadraten bestehende Diagramm 
\begin{displaymath}
 \xymatrix{
   X\times_Y Z \ar[d]\ar[r] &X\curlywedge (X\times_Y Z) \ar[d]\ar[r]&X\curlywedge  Z \ar[d]\\
   X \ar[d]\ar[r] &X\curlywedge X \ar[r]&X\curlywedge  Y \ar[d]\\
 Y\ar[rr] &&Y\curlywedge  Y \\
}
\end{displaymath}
Gegeben je ein
eigentlicher Opkomorphismus $\phi:\mathcal F\ra \mathcal G$ "uber $f$ 
und $\psi:\mathcal E\ra \mathcal H$
"uber
$g$ gilt es zu zeigen, 
auch der induzierte Opkomorphismus $\op{pr}_X^*\mathcal F\otimes  \op{pr}_Z^*\mathcal E\ra \mathcal G\otimes \mathcal H$ "uber der linken Vertikale  eigentlich ist.
Da jeder Opkomorphismus "uber einer Identit"at  eigentlich ist, reicht es,
in jedem der drei kartesischen Quadrate zu zeigen, da"s der R"uckzug eines
eigentlichen Opkomorphismus eigentlich ist.
Im Quadrat rechts oben folgt das aus dem bereits behandelten Fall
des R"uckzugs unter einem einfachen Morphismus der Basis.
In den beiden anderen Quadraten geht es jeweils darum zu zeigen, da"s
der R"uckzug unter einer Diagonalzweitrennung eines
Zweitupels von eigentlichen Opkomorphismen der 
Gestalt $\varphi\curlywedge \op{id}$ wieder eigentlich ist.
Das hinwiederum l"auft auf den Nachweis hinaus,
   da"s f"ur jede abelsche Garbe $\mathcal C$ auf $Y$ der Garbenhomomorphismus
  $\mathcal G\otimes \mathcal C\ra f_\ast (\mathcal F\otimes f^\ast \mathcal C)$,
 der f"ur $V\co Y$ und $g\in \mathcal G(V)$ und
  $c\in \mathcal C(V)$   gegeben wird durch
 $g\otimes c\mapsto \varphi(g)\otimes c$, "uber $f_! (\mathcal G\otimes f^\ast \mathcal C)$ faktorisiert.
 Da nun der Vorschub von den
  $ \varphi(g)\otimes c$ erzeugt wird, reicht es zu zeigen,
  da"s diese Tensoren zu $f_! (\mathcal F\otimes f^\ast \mathcal C)$ geh"oren.
  Es ist aber klar, da"s der Tr"ager in $f^{-1}(V)$ unseres Tensors $ \varphi(g)\otimes c$ eine abgeschlossene
  Teilmenge von $\op{supp}(\varphi(g))$
  ist und folglich, wenn $\varphi$ eigentlich ist, auch eigentlich nach $V$ abgebildet wird.
\end{proof}







\begin{Lemma}[\textbf{Trennr"uckzug eigkokartesischer Opkomorphismen}]
  In der auf
  Tupel flacher Garben eingeschr"ankten Opgarbentrennfaserung\label{AMRekO} 
  $$\op{flAb}_{\sslash \op{Top}}\ra \curlywedge{\op{Top}}$$
 bilden die
  eigkokartesischen Opkomorphismen "uber  les-Abbildungen ein fasertrennr"uckzugstabiles multiplikatives\label{AJhtr} 
  System.
\end{Lemma}
\nichtfinal{ \begin{Bemerkungl} Der Beweis ist unvollst"andig im Modulfall,
    vermutlich ist die
    Tatsache falsch. Jedenfalls wird f"ur die hier gegebene
    Argumentation ben"otigt, da"s der Schreivorschub einer flachen abelschen Garbe auf $Z$ wieder flach ist, und das gilt ja im allgemeinen nach
    \ref{VsFF} nicht.
 \end{Bemerkungl}}
\begin{proof}
  Wir argumentieren wie beim Beweis unseres Lemmas zum Trennr"uckzug
  eigentlicher Opkomorphismen \ref{MReO}.
  Es reicht nach \eref{WKBK}{TSK} zu zeigen, da"s der R"uckzug von Tupeln
  eigkokartesischer Opkomorphismen
  flacher Garben "uber les-Abbildungen mit jeder   Leertrennung, Einstrennung und Diagonalzweitrennung wieder
  ein eigkokartesischer Opkomorphismus ist.
  Im Fall einer Leertrennung ist das die
  einigerma"sen banale Erkenntnis, da"s f"ur jeden topologischen Raum $X$
  der identische Opkomorphismus $\DZ_X\ra \DZ_X$ "uber der Identit"at 
  $\op{id}:X\ra X$ eigkokartesisch ist.
  Im Fall einer Einstrennung ist das
  lokal eigentlicher Basiswechsel  \ref{BaWeax}.
   Im Fall einer Diagonalzweitrennung gehen wir vor  wie beim Beweis
  unseres Lemmas zum Trennr"uckzug
  eigentlicher Opkomorphismen \ref{MReO}. Mit der Erkenntnis, da"s direkte Bilder und eigentliche Vorsch"ube flacher alias torsionsfreier abelscher Garben wieder flach sind, ziehen wir uns wie bei diesem Beweis
  darauf zur"uck, zu zeigen, 
 da"s f"ur jede les-Abbildung
$f:X\ra Y$ und jeden eigkokartesischen Opkomorphismus $\varphi:\mathcal F\ra\mathcal G$ "uber $f$ 
und jede flache abelsche Garbe $\mathcal C\in\op{Ab}_{/Y}$  auch der induzierte Opkomorphismus
  $\mathcal F\otimes f^\ast \mathcal C\ra \mathcal G\otimes \mathcal C$
  "uber $f$ eigkokartesisch ist.
  Das hinwiederum l"auft auf den Nachweis hinaus,
   da"s der aus der Eigentlichkeit des Trennr"uckzugs nach \ref{MReO} entstehende Garbenhomomorphismus
   ein Isomorphismus $f_! \mathcal F\otimes  \mathcal C
   \sira f_! (\mathcal F\otimes f^\ast \mathcal C)$
   ist, und 
das schlie"slich ist genau die Aussage der Projektionsformel \ref{ProFor}.
\end{proof}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Eine flache Modulgarbe mit nicht flachem Schnittemodul}]
  Gegeben eine flache Modulgarbe auf einem Kompaktum mu"s die Garbe der globalen
  Schnitte keineswegs flach sein.\label{yVsFF} So gibt es etwa auf $S^1$ bis auf Isomorphismus genau eine lokal, aber nicht global triviale Garbe von  $\DZ/4\DZ$-Moduln und deren globale Schnitte  sind als Modul
  isomorph zum Ideal 
  $2\DZ/4\DZ\subset \DZ/4\DZ$.
\end{Bemerkungl}



\subsubsection*{"Ubungen}

\begin{Ubung}
  Die eigentlichen Opkomorphismen von Modulgarben
  "uber gekringten R"aumen aus \ref{ReOpM}
  bilden ein fasertrennr"uckzustabiles multiplikatives System "uber dem System aller Morphismen gekringter R"aume. Hinweis:
  Man mag sich auf den Fall abelscher Garben st"utzen, den wir bereits in
  \ref{MReO} behandelt haben,\label{AMReOM} sowie den Fall des einfachen R"uckzugs aus "Ubung
  \ref{ReOpM}. 
\end{Ubung}

\subsection{Weiterer underivierter Schrott}

\nichtfinal{
  \begin{Bemerkungl}
    Einen Multiopkomorphismus
    $\varphi:(X,\mathcal F)\ra (Y_1,\mathcal G_1)\curlywedge
    \ldots \curlywedge (Y_r,\mathcal G_r)$
    in der Opgarbentrennfaserung
    $\op{Ab}_{\sslash{\op{Top}}}\ra \curlywedge{\op{Top}}$ "uber einer Trennung 
    von topologischen R"aumen $f=(f_1,\ldots,f_r):X\ra Y_1\curlywedge \ldots \curlywedge Y_r$
    nennen wir
    {\bf eigentlich},\index{eigentlich!Multiopkomorphismus}
    wenn f"ur alle $V_i\co Y_i$ und $s_i\in \mathcal G_i(V_i)$
    mit Bild $\varphi(s_1,\ldots,s_r)\in
    \mathcal F(f_1^{-1}(V_1)\cap\ldots\cap f_r^{-1}(V_r))$ unsere Trennung $f$ 
    eine eigentliche  Abbildung 
    $$f:\op{supp}(\varphi(s_1,\ldots,s_r))\ra V_1\times\ldots\times V_r$$
    induziert. Wie in \eref{vkeK}{TG} zeigt man, da"s jede Multiverkn"upfung
    eigentlicher Multiopkomorphismen wieder eigentlich ist. Indem wir
    in der Ausgangstrennkategorie nur
    eigentliche Multiopkomorphismen erlauben, erhalten wir
    einen Trennfunktor, den wir
    $$\op{Ab}^!_{\sslash{\op{Top}}}\ra \curlywedge{\op{Top}}$$
    notieren. Er hat dieselben Trennungen  wie die Opgarbentrennfaserung
    "uber universellen Trennungen
    der Basis alias Projektionstrennungen. "Uber einfachen Morphismen der
    Basis erhalten wir dahingegen unsere eigentlichen Opkomorphismen aus
    \eref{VeigK}{TG}. ICH HABE ABER DAF"UR KEINE VERWENDUNG BISHER. 
  \end{Bemerkungl}
}



\subsection{Schrott zu derivierten Schmelzkategorien}
\label{RueckT}
\begin{Bemerkungl}
  Wir erinnern  aus \ref{MFoll} die  Opgarbentrennfaserung  
  $\op{Ab}_{\sslash \op{Top}}\ra \curlywedge{\op{Top}}$ "uber der banalen Trennkategorie der
  topologischen R"aume. Wir erinnern weiter unsere
  allgemeinen Erkenntnisse zu Trennfunktoren zu banalen Trennkategorien
  \ref{FTFu}  und insbesondere, wie auf den Fasern in diesem Fall selbst die  Struktur   einer
  Trennkategorie induziert wird, die im Fall einer Trennfaserung
  nach \ref{schmkL} ihrerseits stabil universelle Trennungen besitzt.
  Indem wir erst zu Komplexen und dann zu Homotopiekomplexen "ubergehen,
  erhalten wir in offensichtlicher Weise  weitere Trennfaserungen, f"ur die ich
  die Notationen $\op{Ket}(\op{Ab}_{\sslash \op{Top}})\ra \curlywedge{\op{Top}}$ und 
  $\op{Hot}(\op{Ab}_{\sslash \op{Top}})\ra \curlywedge{\op{Top}}$ verwende.
Die Lokalisierung letzterer Trennkategorie  
  nach allen denjenigen Einstrennungen "uber Identit"aten, die  Quasiisomorphismen sind, notiere ich\label{DERN} 
  $\op{Der}_{\sslash \op{Top}}\pdef \op{Hot}(\op{Ab}_{\sslash \op{Top}})_{\shortparallel\op{qis}}$.
  Wir erhalten so einen
  Trennfunktor\index{Der@$\op{Der}_{\sslash \op{Top}}$|main}
  $$\op{Der}_{\sslash \op{Top}}\ra \curlywedge{\op{Top}}$$
 \end{Bemerkungl}

\begin{Satz}[\textbf{R"uckzug und Tensorprodukt}] 
  \begin{enumerate}
    \item Der soeben in \ref{DERN} er\-kl"ar\-te Trennfunktor
      $\op{Der}_{\sslash \op{Top}}\ra \curlywedge{\op{Top}}$  ist eine Trennfaserung;
    \item
      Jede  f"ur  $\op{Hot}(\op{Ab}_{\sslash \op{Top}})\ra \curlywedge{\op{Top}}$ kartesische Trennung zwischen Komplexen flacher
      abelscher Garben liefert eine  f"ur  $\op{Der}_{\sslash \op{Top}}\ra \curlywedge{\op{Top}}$ kartesische Trennung;
    \item
      F"ur jeden topologischen Raum $X$ sind die offensichtlichen Funktoren
      Isomorphismen von Trennkategorien 
      $$
\op{Hot}(\op{Ab}_{\sslash X})_{\shortparallel \op{qis}}
      \sira(\op{Der}_{\sslash \op{Top}})_X$$ zwischen der
      Lokalisierung der Faser "uber $X$ als Trennkategorie und der Faser
      "uber $X$
      der globalen Lokalisierung
      mit ihrer offensichtlichen Struktur als Trennkategorie.
  \end{enumerate}
   \label{VRT}   
\end{Satz}
\begin{Bemerkungl}
  Insbesondere  werden  im vorliegenden Fall die Fasern,
  f"ur die wir von nun an
  die abk"urzende Notation $\op{Der}_{\sslash X}$ verwenden,
  selbst
  zu Trennkategorien
  und unser Satz liefert  ausgezeichnete Isomorphismen $$(\op{Der}_{/ X})^{\op{opp}}\sira \op{Der}_{\sslash X}$$ der Opponierten unserer Schmelzkategorien der derivierten abelschen Garben auf $X$ aus \ref{DeKaM}
  mit den Fasern unserer Trennfaserung. Wir verwenden hier unser
  Notationsschema \ref{schmkL} und notieren $f^\dagger$ die R"uckz"uge unserer
  Trennfaserung zu einer stetigen Abbildung $f:X\ra Y$
  und $f^*\pdef (f^\dagger)^{\op{opp}}:\op{Der}_{/ Y}\ra \op{Der}_{/X}$ die auf den
  opponierten Fasern induzierten Funktoren. Ebenso halten wir es mit den
  Vorsch"uben $f_\ast=(f_\dagger)^{\op{opp}}$ und haben also Adjunktionen 
  $(f^*,f_*)$.\label{VRTm}  
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Analoge Aussagen f"ur Modulgarben}]
  Der Satz und sein Beweis gelten analog f"ur Garben von $k$-Moduln
  "uber einem beliebigen Kring $k$. Man mu"s nur feiner
  mit quisflachen
  Garbenkomplexen nach \ref{hflL} arbeiten und bemerken, da"s deren R"uckz"uge stets wieder
  quisflach sind. Das ist jedoch klar, da ein Garbenkomplex genau dann
  quisflach ist, wenn an jedem Punkt des zugrundeliegenden topologischen Raums der Komplex der Halme quisflach ist. Wir besprechn im n"achsten
  Abschnitt sogar den noch allgemeineren Fall von Modulgarben "uber Kringgarben.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Garbenkohomologie als Trennfunktor}] 
  Unser Schmelzfunktor \ref{VfTF} des Vorschubs auf das finale Objekt
  spezialisiert in dieser Situation zu einem Schmelzfunktor
  $$\op{fin}_*:\op{Der}_{\sslash{\op{Top}}}^{\op{opp}}\ra \op{Der}_{/{\op{pt}}}$$
  Zusammen mit den Isomorphismen
  $\op{Der}_{/{\op{pt}}}\sira \op{Der}(\op{Ab}_{/{\op{pt}}})\sira \op{Der}(\op{Ab})$
  von Schmelzkategorien aus dem vorhergehenden Satz und den Definitionen erhalten wir einen  Schmelzfunktor
  $$\op{fin}_*:\op{Der}_{\sslash{\op{Top}}}^{\op{opp}}\ra \op{Der}(\op{Ab})$$
Halten wir noch den Schmelzfunktor $\mathcal H: \op{Der}(\op{Ab})\ra \op{sgAb}$
der Homologie aus \ref{gHsf} dahinter, so erhalten wir den {\bf Schmelzfunktor
  $(X,\mathcal F)\mapsto \mathbb H^*(X;\mathcal F)$ der totalen Hyperkohomologie}, den wir bisher in \ref{HyK} nur als einfachen Funktor
kennengelernt hatten. Halten wir zus"atzlich den
Opponierten des eindeutigen kartesischen Trennschnitts davor,  erhalten wir einen Schmelzfunktor
$\curlyvee{\op{Top}}^{\op{opp}}\ra \op{sgAb}$, der jedem Raum $X$ die
supergraduierte abelsche Gruppe ${\op{H}}^*(X;\DZ)_{\op{garb}}$ zuordnet und
  jedem Tupel von von $X$ ausgehenden stetigen Abbildungen die
  multiadditive Abbildung \glqq cup-Produkt des R"uckzugs der Kohomologieklassen\grqq. Er ist eine garbenkohomologische Variante
  des entsprechenden Schmelzfunktors $\curlyvee{\op{Top}}^{\op{opp}}\ra \op{sgAb}$
  der singul"aren Kohomologie, den wir in \eref{Koho}{TS} als Trennfunktor
  $\curlywedge{\op{Top}}\ra \op{sgAb}^{\op{opp}}$ besprochen hatten.\label{GKSFA} 
\end{Bemerkungl}


  \begin{proof}
    Wir wenden unsere Korollare \ref{LRAn1} und \ref{LRAn2}  zur Lokalisierung von Kofaserfunktoren
    durch Linksanpassung
  oder genauer die daraus durch "Ubergang zu den opponierten Kategorien entstehenden Aussagen zur Lokalisierung von Faserfunktoren durch Rechtsanpassung an auf den auf den Familienkategorien induzierten Funktor $$\op{Hot}(\op{Ab}_{\sslash \op{Top}})^\curlywedge\ra \op{Top}^\curlywedge$$
  Er ist ein Faserfunktor. Genauer ist f"ur stetige Abbildungen $f_i:X\ra Y_i$ und $\mathcal G_i\in\op{Hot}(\op{Ab}_{\sslash Y_i})$ 
 die tautologische Trennung
$$ f_1^*\mathcal G_1\otimes\ldots\otimes f_n^*\mathcal G_n\ra \mathcal G_1\curlywedge\ldots\curlywedge\mathcal G_n$$
"uber $(f_1, \ldots, f_n)$ 
 kartesisch.
 Wie beim Beweis des Spezialfalls \ref{DeKaM}, nur jetzt in der
 opponierten Situation, bilden die Tupel von Quasiisomorphismen "uber Identit"aten
  nach \eref{KTQu}{TD} ein \hyperref[fORE]{faserweises Rechtsoresystem}, ja sogar ein faserweises
  Oresystem.
  F"ur dieses faserweise Rechtsoresystem der Quasiisomorphismen ist nun
  wie beim Beweis des Spezialfalls \ref{DeKaM} die Unterkategorie
 $\op{Hot}(\op{flAb}_{\sslash \op{Top}})^\curlywedge$ aller
  Tupel  von Homotopiekomplexen flacher abelscher Garben "uber topologischen R"aumen eine
  \hyperref[LAP]{Rechtsanpassung},
  denn  Tensorprodukt
  wie R"uckzug machen aus flachen Garben flache Garben,  Tensorprodukt wie R"uckzug von Quasiisomorphismen
  zwischen Komplexen flacher abelscher
  Garben sind wieder Quasiisomorphismen, und nach \eref{UGTRn}{TD} finden wir f"ur jeden Komplex abelscher Garben
  einen Quasiisomorphismus von einem Komplex flacher abelscher Garben
  dorthin, der dann in der opponierten Kategorie entsprechend von
  dort ausgeht.
  \end{proof}


 

\begin{Satz}[\textbf{Schmelzkategorie der derivierten Modulgarben}] 
  Gegeben ein topologischer Raum $X$ und ein Kring $k$ gilt:\label{DeKaMm}
  \begin{enumerate}
  \item
    Der offensichtliche Funktor ist ein Isomorphismus
  $$({\op{E}}\op{Hot}(k\op{-Mod}_{/X}))_{\op{qis}}
  \sira {\op{E}}(\op{Hot}(k\op{-Mod}_{/X})_{\shortparallel\op{qis}})$$
Die so erhaltene Schmelzkategorie
  notieren wir 
   $\op{Der}_{/(X,k)}$. 
\item
  Die Schmelzkategorie  $\op{Der}_{/(X,k)}$ der derivierten
  $k$-Modulgarben besitzt
  stabil universelle Verschmelzungen, wir notieren sie $\otimes^{\op{L}}_k$, und jede universelle Verschmelzung in der Homotopiekategorie  $\op{Hot}(\op{Ab}_{/(X,k)})$ zwischen Komplexen\label{DeKaMfu} 
  von $k$-Modulgarben, von denen h"ochstens einer nicht quisflach  ist, bleibt darin universell;
\item
  Die "ubliche Struktur einer triangulierten Kategorie
  auf unserer Schmelzkategorie $\op{Der}_{/(X,k)}$  ist
  \hyperref[itSS]{intern};
 \item
   Die Schmelzkategorie $\op{Der}_{/(X,k)}$ besitzt
   internes Hom.
 \end{enumerate}
\end{Satz}
\begin{proof} Mutatis mutandis derselbe Beweis wie im Fall abelscher Garben.
  Quisrechtsentfaltungen von $k$-Modulgarben haben wir in 
\ref{reff} bereitgestellt.
\end{proof}
\begin{Bemerkungl} Wie im Fall abelscher Garben \ref{KoGK} konstruieren wir auch
  f"ur einen beliebigen Kring  $k$ und einen beliebigen topologischen Raum $X$
  und einen beliebigen Komplex von $k$-Modulgarben
  eine ausgezeichnete Bijektion $$\op{Der}_{/(X,k)}(\curlyvee,\mathcal F)\sira \mathbb H^0(X;\mathcal F)$$
\end{Bemerkungl}


\begin{Definition} \nichtfinal{Gleich gekringter Raum?}
  Sei $k$ ein Ring. Ein Komplex von $k$-Modulgarben hei"st
  {\bf quisflach},\index{quisflach!Komplex von Modulgarben}
  wenn das Darantensorieren von unserem Komplex aus jedem exakten
  Komplex von $k$-Rechtsmodulgarben einen  exakten
  Komplex von abelschen Garben macht.\label{Htfla}  Allgemeiner vereinbaren wir dieselbe  Terminologie  auch f"ur Garben von Moduln "uber einer
  Garbe $\mathcal A$ von Ringen.
  Gegeben ein geringter Raum $(X,\mathcal A)$ notieren
  wir\index{HflAb@$\op{HflAb}_{\sslash(X,\mathcal A)}$ quisflache 
  Komplexe von Modulgarben}  $$\op{HflAb}_{\sslash(X,\mathcal A)}\subset \op{Hot}(\op{Ab}_{\sslash (X,\mathcal A)})$$
  die volle triangulierte Unterkategorie der quisflachen 
  Komplexe von Modulgarben. 
\end{Definition}


\begin{Beispiel}[\textbf{Schmelzkatgorie derivierter abelscher Garben}] 
Die  abelschen Garben
  auf einem  topologischen Raum $X$ bilden offensichtlich eine bequeme abelsche Schmelzkategorie
  $\op{Ab}_{/X}$. Sie ist entfaltbar im Sinn von \ref{entSC}. In der Tat besitzt jeder Komplex
  abelscher Garben eine Quis\-rechts\-ent\-fal\-tung nach \ref{EhiA}
  und die Komplexe flacher abelscher Garben
  bilden eine
  Quisschmelzanpassung, denn 
das Tensorprodukt macht aus flachen Garben flache Garben, 
das Darantensorieren eines Komplexes flacher Garben macht Quasiisomorphismen
zu Quasiisomorphismen nach \eref{qflg}{TD} sowie \eref{EApo}{TD}
und nach \ref{EFlG} und \eref{UGTR}{TD} 
   finden wir f"ur jeden Komplex abelscher Garben
  einen Quasiisomorphismus von einem Komplex flacher abelscher Garben
  dorthin. Die allgemeine Theorie aus
  \ref{DeAS} liefert uns damit die  {\bf Schmelzkategorie der
  derivierten abelschen Garben auf $X$}, die wir
  $$\op{Der}_{/X}\pdef \op{Der}(\op{Ab}_{/X})$$ notieren, und einen
  Isomorphismus der zugrundeliegenden einfachen Katgorie
  mit der gew"ohnlichen derivierten Kategorie der abelschen Garben auf $X$.
   In $\op{Ab}_{/X}$
   hatten wir einen Isomorphismus $\op{L}\siRa \Gamma$ des
   Leerverschmelzungsfunktor mit dem Funktor der globalen Schnitte angegeben.
   Mit \ref{lDk} liefert er nat"urliche Isomorphismen\label{KoLeA} 
   $$\op{Der}_{/X}(\curlyvee,\mathcal F)\sira \mathbb H^0(X;\mathcal F)$$
   zwischen der abelschen Gruppe der Leerverschmelzungen in einen Garbenkomplex
   und seiner Hyperkohomologie im Grad Null. 
\end{Beispiel}
  \begin{Lemma}
    Sei wie eben $(F^{p,q})_{q\leq 0}$ eine Cartan-Eilenberg-Untenaufl"osung
    durch flache Garben eines Komplexes von $k$-Modulgarben. Besteht die Godementaufl"osung jedes $F^{p,q}$ aus flachen Garben, so ist auch
    das Summentotal des Tripelkoplexes $\op{G}^r(F^{p,q})_{q\leq 0, r\geq 0}$
    ein homtopieflacher Komplex aus flachen Garben.
  \end{Lemma}
  \begin{Bemerkungl} So kriegen wir, tja, was genau? 
    Irgendwie Quasiisomorphismen mit quisflachem Komplex aus
    schwach kompaktweichen flachen Garben.
  \end{Bemerkungl}
  \begin{proof}
    Sei $E$ ein exakter Komplex von Garben von $k$-Rechtsmoduln.
    Wir wissen aus \ref{hflL}, da"s  $\op{tot}^\oplus( E^s\otimes_kF^{p,q})_{q\leq 0}$ exakt ist. Wenn wir zeigen k"onnen, da"s  $\op{tot}^\oplus (E^s\otimes_k\op{G}^r(F^{p,q}))_{q\leq 0,r\geq -1}$ exakt ist mit $\op{G}^{-1}(F^{p,q})
    \pdef F^{p,q}$, so folgt die Behauptung. 
    Aufgrund der Funktorialit"at der Godement-Aufl"osung haben f"ur festes
    $r$ die Doppelkomplexe $\op{G}^r(F^{p,q})_{q\leq 0}$ maximal spaltende $p$-Zeilen,
    folglich ist f"ur festes $r,q$ das Summentotal $\op{tot}^\oplus_{p,s}(E^s\otimes_k\op{G}^r(F^{p,q}))$ exakt und dann wegen $q\leq 0$ auch f"ur alle $r$ das Summentotal $\op{tot}^\oplus_{p,q,s}(E^s\otimes_k\op{G}^r(F^{p,q}))$. Da aber diese Doppelkomplexe exakte $r$-Zeilen haben und verschwinden f"ur $r<-1$, haben sie
    ihrerseits ein exaktes Summentotal.  
 \end{proof}


\begin{Bemerkungl}[\textbf{Leerverschmelzungen in Homotopiekategorien}]   
\nichtfinal{Vielleicht hier unn"otig.}  Gegeben eine bequeme abelsche Schmelzkategorie $\mathcal M$ erhalten wir eine Transformation ${\op{L}}_{\op{Hot}}\RA  {\op{L}}_{\mathcal M}\circ \mathcal H^0$ von
  Schmelzfunktoren $\op{Hot}_{\mathcal M}\ra \op{Ab}$, indem wir den linksexakten Leerverschmelzungsfunktor von $\mathcal M$ mit  
  $\op{L}\pdef{\op{L}}_{\mathcal M}$ abk"urzen und ${\op{L}}_{\op{Hot}}=\mathcal H^0 \circ \op{Hot}(\op{L})$ aus \ref{dgHd} erinnern und jedem Komplex
  $(X,d)$ den durch die rechte Vertikale des Diagramms\label{LVh} 
  $$\begin{array}{ccccc}
    \op{im}(\op{L}d^{-1})&\hra&\op{ker}(\op{L}d^{0})&\sra&\mathcal H^0  \op{Hot}(\op{L})\\
    \da&&\da\!\wr&&\da\\
    \op{L}\op{im}(d^{-1})&\hra&\op{L}\op{ker}(d^{0})&\ra& \op{L}\mathcal H^0 
  \end{array}$$
  induzierten Morphismus zuordnen. Ist zus"atzlich
  der Leerverschmelzungsfunktor von $\mathcal M$ exakt, so ist unsere Transformation eine Isotransformation 
  $${\op{L}}_{\op{Hot}}\siRa  {\op{L}}_{\mathcal M}\circ \mathcal H^0$$
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Anreicherung derivierter Schmelzkategorien}] 
\nichtfinal{(Eher nicht hier!)}  Gegeben eine entfaltbare bequeme abelsche Schmelzkategorie $\mathcal M$
  erhalten wir aus $\tau: Q\circ \op{Hot}(\op{L}_{\mathcal M})\RA \op{R}(\op{L}_{\mathcal M})\circ Q$ nach \eref{DRF}{TD} 
  und   $\mathcal H^0 \circ \op{Hot}(\op{L}_{\mathcal M})\RA  {\op{L}}_{\mathcal M}\circ \mathcal H^0 $ nach \ref{LVh}  
  Transformationen
  $$\mathcal H^0 \circ\op{R}(\op{L}_{\mathcal M})\circ Q \;\Leftarrow\; Q\circ \mathcal H^0 \circ \op{Hot}(\op{L}_{\mathcal M})\;\RA\;  {\op{L}}_{\mathcal M}\circ \mathcal H^0 \circ Q$$
Ist der Leerverschmelzungsfunktor
  $\op{L}_{\mathcal M}$ 
exakt, so sind sie beide Isotransformationen und induzieren eine
Isotransformation  $\mathcal H^0 \circ\op{R}(\op{L}_{\mathcal M})\siRa  {\op{L}}_{\mathcal M}\circ \mathcal H^0 $
von Funktoren auf der derivierten Kategorie, in anderen Worten eine Faktorisierung ihres \nichtfinal{additiv angereicherten}  
Leerverschmelzungsfunktors als
$${\op{L}}_{\op{Der}}\siRa {\op{L}}_{\mathcal M}\circ \mathcal H^0 $$
f"ur $\mathcal H^0: \op{Der}_{\mathcal M}\ra \mathcal M$. 
  Nach \ref{DeAS} ist nun $\op{Der}_{\mathcal M}$ eine Schmelzkategorie mit Multihom
  und nach \eref{ASs}{TSK} k"onnen wir die Selbstanreicherung
  $\op{Der}^{\op{sa}}_{\mathcal M}/\op{Der}_{\mathcal M}$ bilden und k"onnen
  diese  mit jedem Schmelzfunktor
  $\varphi:\op{Der}_{\mathcal M}\ra\mathcal S$
  zu einer in $\mathcal S$ angereicherten
  Schmelzkategorie umstrukturieren im Sinne von \eref{Umstr}{TSK}. Strukturieren wir zum Beispiel
  um mit $\mathcal H^0: \op{Der}_{\mathcal M}\ra \mathcal M$, so erhalten wir eine
  in $\mathcal M$ angereicherte Schmelzkategorie
  $\mathcal H^0(\op{Der}^{\op{sa}}_{\mathcal M})/\mathcal M$, die wir
  vereinfacht $$\op{Der}_{\mathcal M}/\mathcal M$$
  notieren. Strukturieren wir sie weiter um mit dem Leerverschmelzungsfunktor
  von $\mathcal M$ und nehmen an, dieser Leerverschmelzungsfunktor sei exakt,
  so erhalten wir nach \eref{ASs}{TSK}
  einen objektfesten Isomorphismus von \nichtfinal{($\op{Ab}-$?)} Schmelzkategorien $$\op{L}_{\mathcal M}(\op{Der}_{\mathcal M}/\mathcal M)\sira \op{Der}_{\mathcal M}$$
\nichtfinal{NOCHMAL DURCHDENKEN! ADDITIVE STRUKTUR MITNEHMEN! Ist der Leerverschmelzungsfunktor $\op{L}_{\mathcal M}$ von
  $\mathcal M$ nicht nur exakt,
  sondern auch
  treu, so versieht diese Faktorisierung nach \eref{??}{TSK} unsere
  Schmelzkatgorie $\op{Der}_{\mathcal M}$ mit einer $(\mathcal M,\op{L}_{\mathcal M})$-Struktur. Mu"s Verfeinerung der additivn Struktur zu $k$-linearer
  Struktur auf $\op{Der}(\op{Ab}_k)$ liefern.}\label{AnRe}  
\end{Bemerkungl}




\begin{Satz}[\textbf{Schmelzkategorie der derivierten abelschen Gruppen}] 
\nichtfinal{Weglassen, Garben reicht!}   F"ur  die  Schmelzkategorie der Homotopiekomplexe 
   $\op{Hot}(\op{Ab})=\op{Hot}$ 
       aus \eref{MhmM}{TSK} und ihre Lokalisierung nach Quasiisomorphismen  $\op{Der}(\op{Ab})\pdef \op{Hot}(\op{Ab})_{\shortparallel\op{qis}}$ gilt:\label{DeKaMAG}\index{derivierte abelsche Gruppen!als Schmelzkategorie} 
   \begin{enumerate}
  \item
    Der offensichtliche Funktor ist ein Isomorphismus
  $$({\op{E}}\op{Hot}(\op{Ab}))_{\op{qis}}
  \sira {\op{E}}(\op{Hot}(\op{Ab})_{\shortparallel\op{qis}})$$
\item
Die Schmelzkategorie $\op{Der}(\op{Ab})$ besitzt
  stabil universelle Verschmelzungen und jede universelle Verschmelzung in $\op{Hot}(\op{Ab})$, bei der h"ochstens einer der Ausgangskomplexe nicht
  aus flachen abelschen Gruppen besteht, bleibt universell in $\op{Der}(\op{Ab})$;
 \item
   Die Schmelzkategorie $\op{Der}(\op{Ab})$ besitzt
   internes Hom und ist $A$ ein Komplex aus
   freien abelschen Gruppen  oder  $B$
   ein Komplex aus injektiven abelschen Gruppen, so stimmt das in der derivierten Kategorie gebildete Homobjekt $A{\Rrightarrow} B$ mit dem in der Homotopiekategorie gebildeten Homobjekt "uberein;
\item
  Die "ubliche Struktur einer triangulierten Kategorie
  auf unserer Schmelzkategorie $\op{Der}(\op{Ab})$  ist intern
  im Sinne von \eref{itSS}{TD}.
\end{enumerate}
\end{Satz}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Additive Struktur auf $\op{Der}(\op{Ab})$}]
  Der Schmelzfunktor $\mathcal H^0:\op{Hot}(\op{Ab})\ra \op{Ab}$
  macht Quasiisomorphismen zu  Isomorphismen und induziert folglich einen
  Schmelzfunktor
  $\mathcal H^0 :\op{Der}(\op{Ab})\ra \op{Ab}$.
  Unsere "Uberlegungen  \ref{LVL} liefern eine Isotransformation
  $v\circ \mathcal H^0\siRa {\op{L}}$  
  zum 
  Leerverschmelzungsfunktor von 
  $\op{Der}(\op{Ab})$. Sie versieht unsere Schmelzkategorie
  $\op{Der}(\op{Ab})$ nach \eref{adTL}{TSK} mit einer additiven Struktur,
  die nach \ref{EaLs} auch die einzig m"ogliche  additive Struktur
  auf diesr Schmelzkategorie ist. \nichtfinal{Weglassen!}
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}[\textbf{Totale Homologie als Schmelzfunktor}]
\nichtfinal{Weglassen!}  Wir erinnern  den Schmelzfunktor
  der totalen Homologie $\mathcal H:\op{Hot}(\op{Ab})\ra \op{sgAb}$ 
  von der Schmelzkategorie der Homotopiekomplexe in die
  Schmelzkategorie der supergraduierten abelschen Gruppen
  aus \eref{juzt}{TSK}. Er faktorisiert
  offensichtlich "uber die Lokalisierung nach Quasiisomorphismen
  und induziert so einen
  Schmelzfunktor\label{gHsfA}  
  $$\mathcal H:\op{Der}(\op{Ab})\ra \op{sgAb}$$
\end{Bemerkungl}




\begin{proof}
  Wir wenden unsere Korollare \ref{LRAn1} und \ref{LRAn2} zur Lokalisierung durch Linksanpassung
  an auf den Indexfunktor $p:\op{Hot}(\op{Ab})^\curlyvee\ra \op{Ensf}$.
  Er ist ein Kofaserfunktor, da die
  fraglichen Homotopiekomplexe nach \eref{MhmM}{TSK}
  stabil universelle Verschmelzungen
  haben. F"ur diesen Funktor bilden die Tupel von Quasiisomorphismen "uber Identit"aten
  nach \eref{KTQu}{TD} ein \hyperref[fORE]{faserweises  Oresystem}.
  F"ur dieses faserweise Oresystem der Quasiisomorphismen ist nun
  die Unterkategorie $\op{Hot}(\op{flAb})^\curlyvee$ aller
  Tupel von Homotopiekomplexen flacher abelscher Gruppen eine
  \hyperref[RAP]{Linksanpassung}, denn
die  Tupel von Quasiisomorphismen "uber Identit"aten
bilden darin, immer noch  nach \eref{KTQu}{TD}, weiter
ein \hyperref[fORE]{faserweises  Oresystem}, 
das Tensorprodukt macht aus flachen abelschen Gruppen flache abelsche
Gruppen, das Tensorprodukt von Quasiisomorphismen
  zwischen Komplexen flacher abelscher Gruppen ist nach \eref{TGgg}{TD} wieder ein Quasiisomorphismus, und nach \eref{UGTR}{TD} finden wir f"ur jeden Komplex abelscher Gruppen
  einen Quasiisomorphismus von einem Komplex flacher abelscher Gruppen
  dorthin.
  Das Tensorprodukt mit einem Komplex flacher abelscher Gruppen macht  nach \eref{TGgg}{TD} sogar
  einen beliebigen Quasiisomorphismus in $\op{Ket}(\op{Ab})$ zu einem Quasiisomorphismus.
  Wir sehen so, da"s der Funktor $X\otimes_{\op{Der}(\op{Ab})}$ des 
Darantensorierens in der Schmelzkategorie $\op{Der}(\op{Ab})$ isomorph ist zu unserem derivierten Tensorieren
    $\op{L}(X\otimes):\op{Der}(\op{Ab})\ra \op{Der}(\op{Ab})$ aus \eref{TGgg}{TD}, von dem 
wir bereits aus \eref{adJTH}{TD} wissen, da"s er einen Rechtsadjungierten  besitzt und wie dieser Rechtsadjungierte beschrieben werden kann. 
\end{proof}



\begin{Satz}[\textbf{Schmelzkategorie der derivierten Kringmoduln}]
  Gegeben ein Kring $k$ und  die  Schmelzkategorie der Homotopiekomplexe 
   $\op{Hot}({\op{Mod}_k})$ von $k$-Moduln 
       aus \eref{htkr}{TSK}\index{derivierte Moduln!als Schmelzkategorie} und ihre Lokalisierung  $\op{Der}({\op{Mod}_k})\pdef \op{Hot}({\op{Mod}_k})_{\shortparallel\op{qis}}$ nach Quasiisomorphismen gilt:\label{bRehd} 
    \begin{enumerate}
  \item
    Der offensichtliche Funktor ist ein Isomorphismus
  $$({\op{E}}\op{Hot}({\op{Mod}}_k))_{\op{qis}}
  \sira {\op{E}}(\op{Hot}({\op{Mod}}_k)_{\shortparallel\op{qis}})$$
 \item
Die Schmelzkategorie $\op{Der}({\op{Mod}}_k)$ besitzt
stabil universelle Verschmelzungen. Des weiteren bleibt jede universelle Verschmelzung in $\op{Hot}({\op{Mod}}_k)$, bei der  h"ochstens einer der Ausgangskomplexe nicht quisflach ist,  universell in $\op{Der}({\op{Mod}}_k)$;
 \item
   Die Schmelzkategorie $\op{Der}({\op{Mod}}_k)$ besitzt
   internes Hom und ist $X$ ein  quislinksentfalteter  oder  $Y$
   ein quisrechtsentfalteter Komplex, so stimmt das in der derivierten Kategorie gebildete Homobjekt $X{\Rrightarrow} Y$ mit dem in der Homotopiekategorie gebildeten Homobjekt "uberein;
\item
  Die "ubliche Struktur einer triangulierten Kategorie
  auf unserer Schmelzkategorie $\op{Der}({\op{Mod}}_k)$  ist intern
  im Sinne von \eref{itSS}{TD}.
\end{enumerate}
\end{Satz}
\begin{proof}
  Wir wenden unsere Korollare \ref{LRAn1} und \ref{LRAn2} zur
  Lokalisierung durch Linksanpassung
  an auf den Indexfunktor $p:\op{Hot}({\op{Mod}}_k)^\curlyvee\ra \op{Ensf}$.
  Er ist ein Kofaserfunktor, da die
  fraglichen Homotopiekomplexe nach \eref{MhmM}{TSK}
  stabil universelle Verschmelzungen
  haben. F"ur diesen Funktor bilden die Tupel von Quasiisomorphismen "uber Identit"aten
  nach \eref{KTQu}{TD} ein \hyperref[fORE]{faserweises  Oresystem}.
  F"ur dieses faserweise Oresystem der Quasiisomorphismen ist nun
  die Unterkategorie $\op{hflHot}({\op{Mod}}_k)^\curlyvee$ aller
  Tupel von quisflachen Komplexen  eine
  \hyperref[RAP]{Linksanpassung}, denn
die  Tupel von Quasiisomorphismen "uber Identit"aten
bilden darin, immer noch  nach \eref{KTQu}{TD}, weiter
ein \hyperref[fORE]{faserweises  Oresystem}, 
das Tensorprodukt macht aus quisflachen Komplexen quisflache Komplexe, das Tensorprodukt von Quasiisomorphismen
  zwischen quisflachen Komplexen ist nach \eref{TGgg}{TD} wieder ein Quasiisomorphismus, und nach \eref{EApo}{TD} und \eref{hprl}{TD}  finden wir f"ur jeden Komplex von Moduln
  einen Quasiisomorphismus von einem quisflachen Komplex 
  dorthin.
 Wir sehen so, da"s der Funktor $X\otimes_{\op{Der}(\op{Mod}_k)}$ des 
Darantensorierens in der Schmelzkategorie $\op{Der}(\op{Mod}_k)$ isomorph ist zur Variante 
    $\op{L}(X\otimes_k):\op{Der}(\op{Mod}_k)\ra \op{Der}(\op{Mod}_k)$  unseres derivierten Tensorierens f"ur beliebige Ringe  aus \eref{TGgg}{TD},  von dem 
wir bereits aus \eref{adJTH}{TD} wissen, da"s er einen Rechtsadjungierten  besitzt und wie dieser Rechtsadjungierte beschrieben werden kann. 
\end{proof}






\begin{Bemerkungl}[\textbf{Schmelzkategorie der Homotopiekomplexe abelscher Garben}]
  Wie bereits in \ref{MoaS} erw"ahnt bilden die abelschen Garben
  auf einem beliebigen topologischen Raum $X$ eine bequeme abelsche Schmelzkategorie
  $\op{Ab}_{/X}$. 
  Speziell erhalten wir so f"ur jeden topologischen Raum $X$
  die $\op{Ab}$-Schmelzkategorien
  $\op{Ket}(\op{Ab}_{/X})$ und 
   $\op{Hot}(\op{Ab}_{/X})$ mit 
   stabil universellen Verschmelzungen und
   internem Hom und die
   "ubliche triangulierte Struktur auf
   $\op{Hot}(\op{Ab}_{/X})$ ist intern im Sinne von \eref{itSS}{TD}, vergleiche
   \ref{bqIT}.   In $\op{Ab}_{/X}$
   hatten wir einen Isomorphismus $\op{L}\siRa \Gamma$ des
   Leerverschmelzungsfunktor mit dem Funktor der globalen Schnitte erhalten.
  In $\op{Ket}(\op{Ab}_{/X})$ sind die Leerverschmelzungen in einen
  Komplex folglich die Nullzykel des Komplexes der globalen Schnitte und 
  in $\op{Hot}(\op{Ab}_{/X})$
  die Elemente der nullten Kohomologie  des Komplexes der globalen Schnitte.
  Das Einsobjekt ist jeweils die konstante Garbe $\DZ_X$ im Grad Null,
  genauer der Komplex $\DZ_X[0]$ mit dem globalen Schnitt $1_X$
  beziehungsweise dessen Kohomologieklasse als
  universeller Leerverschmelzung. 
\end{Bemerkungl}


\begin{Satz}[\textbf{Schmelzkategorie derivierter abelscher Garben}] 
  F"ur  die  Schmelzkategorie der Homotopiekomplexe 
   $\op{Hot}(\op{Ab}_{/X})$ 
       auf einem topologischen Raum $X$  und ihre Lokalisierung nach Quasiisomorphismen  $\op{Der}(\op{Ab}_{/X})\pdef \op{Hot}(\op{Ab}_{/X})_{\shortparallel\op{qis}}$ gilt:\label{DeKaM}
  \begin{enumerate}
  \item
    Der offensichtliche Funktor ist ein
    Isomorphismus\index{DerAb@$\op{Der}(\op{Ab}_{/X})$!als Schmelzkategorie}
  $$({\op{E}}\op{Hot}(\op{Ab}_{/X}))_{\op{qis}}
  \sira {\op{E}}(\op{Hot}(\op{Ab}_{/X})_{\shortparallel\op{qis}})$$
  \item
Die Schmelzkategorie $\op{Der}(\op{Ab}_{/X})$ besitzt
stabil universelle Verschmelzungen und jede universelle
Verschmelzung
in $\op{Hot}(\op{Ab}_{/X})$ zwischen Komplexen\label{DeKaMfu} 
  abelscher Garben, von denen h"ochstens
  einer nicht aus flachen Garben besteht, bleibt darin universell;
 \item
   Die Schmelzkategorie $\op{Der}(\op{Ab}_{/X})$ besitzt
   internes Hom;
 \item
  Die "ubliche Struktur einer triangulierten Kategorie
  auf unserer Schmelzkategorie $\op{Der}(\op{Ab}_{/X})$  ist
  \hyperref[itSS]{intern}. \nichtfinal{Ausschreiben?} 
 \end{enumerate}
\end{Satz}
\begin{Bemerkungl} Wir verwenden f"ur einen topologischen Raum $X$ auch die abk"urzende Notation
  \index{Der@$\op{Der}_{/X}$}
   $\op{Der}_{/X}\pdef\op{Der}(\op{Ab}_{/X})$.
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}[\textbf{Leerverschmelzungen als Hyperkohomologie}]
  Ich konstruiere f"ur jeden topologischen Raum $X$ und jeden Komplex $\mathcal F$ von
  abelschen Garben auf $X$ einen Isomorphismus von abelschen Gruppen 
   $$\op{Der}_{/X}(\curlyvee, \mathcal F)\sira\mathbb H^0(X;\mathcal F)$$
Die universelle
  Leerverschmelzung  in den  Homotopiekomplex $\DZ_X[0]$
  bleibt nach Teil 2
  universell in $\op{Der}(\op{Ab}_{/X})$.
  Wir erhalten so f"ur jeden
Garbenkomplex $\mathcal F\in \op{Der}(\op{Ab}_{/X})$  eine  Bijektion
$\op{Der}_{/X}(\curlyvee, \mathcal F)\sira
\op{Der}_{/X}(\DZ_X[0], \mathcal F)$.
Da jeder Garbenkomplex quisrechtsentfaltbar ist,
erhalten wir mithilfe der Beschreibung
\eref{DYF}{TD} von Morphismen in Lokalisierungen als faktorierten Funktoren, der Definition der Homotopiekategorie und unseren Erkenntnissen \eref{DerEV}{TD} zur Faktorierung einer Verkn"upfung
 ausgezeichnete Bijektionen
 $$\op{Der}_{/X}(\DZ_X[0], \mathcal F)\sira {\op{R}}(\op{Hot}_{/X}(\DZ_X[0],\;))(\mathcal F)\sira {\op{R}}(\mathcal H^0\Gamma)(\mathcal F)\sira \mathcal H^0({\op{R}}\Gamma)(\mathcal F)$$
 Mit unserer Definition $\mathbb H^q(X;\mathcal F)\pdef \mathcal H^q({\op{R}}\Gamma)(\mathcal F )$ der Hyperkohomologie aus \eref{hkmt}{TD}
 liefert das  schlie"slich Bijektionen\label{KoGK}  $\op{Der}_{/X}(\curlyvee, \mathcal F)\sira\mathbb H^0(X;\mathcal F)$ wie gew"unscht.
\end{Bemerkungl}




%%% Local Variables: 
%%% mode: latex
%%% TeX-master: "XXTSS"
%%% End: 
