\section{Unfertiges}







\subsection{Versuch zum Vierfarbensatz, KLAPPT NICHT!}
\begin{Bemerkungl}
  Wir betrachten Landkarten auf der Zweisph"are,
  bei denen jede Fl"ache hom"oomorph ist
  zu $\DR^2$ und jede Kante hom"oomorph zu $\DR$ und bei denen jede Kante
  im Abschlu"s zweier verschiedener Fl"achen liegt.  Durch das Aufblasen von Ecken ziehen wir uns zus"atzlich auf den Fall
  zur"uck, da"s in jeder Ecke genau drei Kanten ankommen.
  Landkarten mit diesen beiden Eigenschaften nennen wir {\bf erlaubte Landkarten}. 
  Es ist klar, da"s es
  in erlaubten Landkarten keine Fl"ache mit nur einer
  Kante geben kann.
Es ist klar, da"s wir
in erlaubten Landkarten bei jeder  Fl"ache mit mindestens drei
Kanten eine Kante
  finden derart, da"s bei Weglassen dieser Kante und Zusammenf"ugen von Kanten
  an ihren beiden Enden wieder eine erlaubte Landkarte entsteht, mit einer Fl"ache weniger, drei Kanten weniger und zwei Ecken weniger.
  Haben wir schlie"slich eine Fl"ache mit genau zwei Kanten,
  und geh"oren diese beiden Kanten beide nur zu Fl"achen mit zwei Kanten,
   so "uberlegt man sich leicht,
   da"s unsere Landkarte, wenn sie denn eralubt ist, \nichtfinal{bis auf Isomorphismus} die  Landkarte mit genau zwei Ecken sein mu"s, die durch drei Kanten verbunden sind. Wir k"onnen also jede erlaubte Landkarte induktiv erhalten, indem wir von dieser Landkarte ausgehen und
   eine Fl"ache als \glqq au"sen\grqq\ auszeichnen 
   wiederholt zwei Ecken auf Kanten der Au"senfl"ache hinzunehmen und diese
   durch eine Kante verbinden und von der so in zwei  geteilten Au"senfl"ache einen Teil zur neuen Au"senfl"ache erkl"aren.
\end{Bemerkungl}
\begin{Bemerkungl}
  Eine F"arbung einer erlaubten Landkarte
  ist eine Zweikette mit Koeffizienten in der vierelementigen Gruppe
  $\mathbb F_2^2$,
  deren Rand auf keiner Kante verschwindet. Weil die
  erste Homologie der Zweisph"are verschwindet, reicht es, die Existenz eines
  Einszykels nachzuweisen, der auf keiner Kante verschwindet, um die Existenz einer F"arbung mit h"ochstens  vier Farben zu folgern. 
\end{Bemerkungl}

\begin{Bemerkungl}
  Ich will st"arker durch Induktion "uber die Zahl der Kanten
  f"ur alle erlaubten Landkarten zeigen, da"s jeder Nullzykel des augmentierten Komplexes, der nur auf den Punkten auf dem Rand eines ausgezeichneten Landes
  m"oglicherweise von Null verschieden ist, der Rand einer
  Einskette ist, die auf keiner Kante verschwindet. Als Induktionsbasis nehmen
  wir den Fall der erlaubten Landkarte mit zwei Ecken.
  Hier pr"uft man die Behauptung leicht explizit. Jetzt kommt der Induktionsschritt. KLAPPT NICHT! 
  Die neue Kante "uberbr"uckt entweder
  mehr als eine Ecke, oder nur genau eine Ecke, oder gar keine Ecke.
  Wir beginnen mit dem ersten dieser drei F"alle.
  Seien $x,y\in \mathbb F_2^2$ die vorgegebenen Farben der
  neu hinzugef"ugten Ecken. Seien $c,d$ vorherigen F"arbungen der Kanten,
  die nun durch eine weitere Kante verbunden werden, wenn alle "uberbr"uckten Ecken Farbe Null haben au"ser der Ersten, die Farbe $r=x+y$ habe.
  Die nicht-"uberbr"ckten H"alften der geteilten Kanten sollen ihre Farben
  $c,d$ behalten, aber wir suchen 
  eine F"arbung $z\neq 0$ der neuen Kante und
  neue F"arbungen $c_1,d_1\neq 0$ der "uberbr"ckten H"alften der geteilten Kanten derart,  da"s die Zykelbedingungen
  $c+c_1+z=x$ sowie $d+d_1+z=y$ gelten.
  Von den drei von Null verschiedenen m"oglichen $z\in\mathbb F_2^2$
  f"uhrt mindestens eines zu $c_1\neq 0$ und $d_1\neq 0$.
 
  
\end{Bemerkungl}

\newpage


\subsection{Pr"aschrott} 



\begin{Satz}[\textbf{Der Grenzkettengarbenkomplex als dualisierende Garbe}] 
Sei $k$ ein K"orper und\label{DGKK} 
$X$ ein lokal zusammenziehbarer separabler lokal kompakter
\hyperref[vern]{kompaktrelativ 
homologisch endlicher} Hausdorffraum derart, da"s 
der Funktor $\Gamma_!:k\op{-Mod}_{/X}\ra k\op{-Mod}$ 
von endlicher homologischer Dimension ist.
So ist der Komplex ${\op{G}}^!_{X,k}$ der  Grenzkettengarben
mit Koeffizienten in $k$ 
eine Realisierung der dualisierenden Garbe mit Koeffizienten in $k$, 
in Formeln
$$ {\op{G}}^!_{X,k}\cong \op{fin}^! k_{\op{top}}$$
\end{Satz}
\begin{Bemerkungl}
Ich w"u"ste gerne, ob das auch mit $\DZ$-Koeffizienten richtig ist.
Oben gelingt es mir nur, das $\DZ$-Koeffizienten 
unter st"arkeren Annahmen zu zeigen. Andererseits braucht man die Aussage
in dieser Allgemeinheit vermutlich eh nicht, deshalb soll  auch dieser Satz
tendenziell verschrottet werden.
\end{Bemerkungl}
\begin{proof}
Sei zun"achst $X$ ein beliebiger lokal kompakter Hausdorffraum.
Gegeben ein Kompaktum $K\subset X$ 
erhalten wir aus der  kurzen exakten Sequenz 
$${{\op{G}}}(X\backslash  K)\hra{{\op{G}}}(X)
\sra {{\op{G}}}(X,X\backslash  K) $$
einen Isomorphismus 
${{\op{G}}}(X,X\backslash  K)^\ast\sira \{s\in \Gamma(\mathcal{G}_X)\mid s|_{(X\backslash K)}=0\}$. Durch "Ubergang zum Kolimes "uber alle Kompakta ergibt sich
ein Isomorphismus $$\textstyle \op{colf}_K\left({{\op{G}}}(X,X\backslash  K)^\ast\right)\sira\Gamma_!(X;\mathcal{G}_X)$$ und durch "Ubergang zum Dualraum auf beiden 
Seiten ein Isomorphismus 
$$\textstyle\op{limf}_K\left({{\op{G}}}(X,X\backslash  K)^{\ast\ast}\right)\sira\Gamma_!(X;\mathcal{G}_X)^\ast$$
Ist der Funktor $\Gamma_!:k\op{-Mod}_{/X}\ra k\op{-Mod}$ von 
endlicher homologischer Dimension und ist $X$ lokal zusammenziehbar oder
besitzt allgemeiner jeder Punkt ein Fundamentalsystem von
Umgebungen $U$ mit ${\op{H}}^0(U;k)=k$ und ${\op{H}}^q(U;k)=0$ f"ur $q>0$,
so ist $\mathcal{G}_X$ eine kompaktweiche Aufl"osung der 
konstanten Garbe $k_X$ und  nach \ref{BDGk} ist 
der Komplex der Garben 
$\mathcal I^{-p}:U\mapsto\Gamma_!(U;\mathcal{G}_X^{p})^\ast$
die dualisierende Garbe $\op{fin}^!k_{\op{top}}$ f"ur $\op{fin}:X\ra \op{top}$ die konstante 
Abbildung auf den einpunktigen Raum. Ist nun $X$ zus"atzlich kompaktrelativ 
homologisch endlich im Sinne von \ref{vern} und separabel,
so k"onnen wir mit \ref{QILcj} folgern, da"s die kanonische 
Abbildung in den Bidualraum 
$$\textstyle\op{limf}_K\left({{\op{G}}}(X,X\backslash  K)\right)
\ra \op{limf}_K\left({{\op{G}}}(X,X\backslash  K)^{\ast\ast}\right)$$
ein Quasiisomorphismus sein mu"s. Das gilt genauso f"ur alle offenen
Teilmengen $U\co X$ und liefert uns Quasiisomorphismen
von Komplexen von Vektorr"aumen 
${{\op{G}}}^!_p(U)\ra \mathcal I^{-p}(U)$. 
Diese induzieren 
dann den gew"unschten Quasiisomorphismus von Komplexen von Garben. 
\end{proof}



\subsection{Reste zur Schnittpaarung} 


\begin{Bemerkunge}[\textbf{Poincar\'{e}-Dualit"at mit lokal endlichen Ketten}]
  Gegeben ein topologischer Raum $X$ 
liefert unsere Formel \ref{Excap} f"ur das cap-Produkt 
auch eine 
  Kettenabbildung
  $${\op{S}}_!^{\ast} X \otimes {\op{S}}^!X \ra {\op{S}}X$$
Wir notieren auch diese Verkn"upfung
  $b \otimes z \mapsto b \cap z$
  und nennen sie ein 
{\bf cap-Produkt}.\index{cap-Produkt!mit lokal endlicher Kette}
 Ist\label{SiPoi} $(M,\omega)$ 
eine abz"ahlbar basierte orientierte $n$-Mannigfaltigkeit, 
so k"onnen wir
  das Auswerten auf dem Fundamentalzykel im Sinne von \ref{COr}, das nach
  \ref{APD} den Isomorphismus der Poincar\'{e}-Dualit"at 
liefert, als den Effekt
  auf der Kohomologie einer und jeder Kettenabbildung
  $$\cap\omega:{\op{S}}_!^{\ast} M [n]\ra {\op{S}}M$$
  interpretieren, die mit diesen Begriffsbildungen nun in
der Tat durch das
  Darancappen eines und jedes Repr"asentanten  $\omega\in {\op{S}}^!M$ des
  Fundamentalzykels gegeben wird. Die Wahl eines anderen Repr"asentanten f"uhrt
  offensichtlich zu einer homotopen Kettenabbildung und liefert folglich
dieselbe Abbildung auf der Kohomologie.
\end{Bemerkunge}
\begin{Bemerkungw}[\textbf{Schnitte und Poincar\'e-Dualit"at, Variante}]
In der derivierten Kategorie der  Kategorie abelscher Gruppen
ist unser $\cap\omega:{\op{S}}_!^{\ast} M [n]\ra {\op{S}}M$ 
aus \ref{SiPoi} f"ur eine abz"ahlbar basierte orientierte $n$-Mannigfaltigeit 
$M$ ein Isomorphismus und wir k"onnen die Komposition
$${\op{S}}^! \otimes {\op{S}}\ra
{\op{S}}^! \otimes {\op{S}}\otimes {\op{S}}\ra
{\op{S}}^! \otimes {\op{S}}_![n]\otimes {\op{S}}\ra
{\op{S}}[n]$$
betrachten. Ihr Effekt auf der Homologie sind Paarungen
${\op{H}}^!_p(M) \times {\op{H}}_q(M)\ra{\op{H}}_{p+q-n}(M)$ alias
$${\op{H}}^!_{n-i}(M) \times {\op{H}}_{n-j}(M)\ra{\op{H}}_{n-(i+j)}(M)$$
Diese Paarungen kann man anschaulich als Schnitt
von Zykeln gut verstehen. Ich mu"s das allerdings noch beweisen. 
Man kann das sogar etwas allgemeiner f"ur eine Teilmenge $A\subset M$
die Komposition
$${\op{S}}^!A \otimes {\op{S}}A\ra
{\op{S}}^!M \otimes {\op{S}}A\otimes {\op{S}}A\ra
{\op{S}}^!M \otimes {\op{S}}M\otimes {\op{S}}A\ra
{\op{S}}^!M \otimes {\op{S}}_!M[n]\otimes {\op{S}}A\ra
{\op{S}}A[n]$$
betrachten. Mir scheint, da"s $A$ hier ganz beliebig
sein darf, aber ich habe es mir nicht so genau "uberlegt.
Der Effekt auf der Homologie ist eine Paarung
$${\op{H}}^!_{n-i}(A) \times {\op{H}}_{n-j}(A)\ra{\op{H}}_{n-(i+j)}(A)$$
Diese Paarungen kann man auch anschaulich als Schnitt
von Zykeln gut verstehen, wobei vorher der erste 
lokal endliche Zykel \glqq in $M$
so bewegt wird, da"s er in $M$ zum zweiten Zykel transversal wird\grqq.
\end{Bemerkungw}
\begin{Bemerkungw}[\textbf{Schnittpaarung und Poincar\'e-Dualit"at, Variante}]
Der Isomorphismus der allgemeinen Poincar\'e-Dualit"at 
ist meiner Anschauung schwer zug"anglich.
Er
liefert  jedoch im Verbund mit unserer Variante der Kroneckerpaarung
$\mathrm H^q_! (X)\times \mathrm H^!_q (X) \rightarrow \DZ$ 
aus \ref{kpV}  eine wohlbestimmte Paarung
\begin{displaymath}
      \begin{array}{ccc}
        \mathrm H_{n-q}(M) \times \mathrm H^!_q(M)& \rightarrow &\mathbb Z\\
        (\zeta\;,\; \xi) \;\;\;& \mapsto & \zeta \cdot \xi
      \end{array}
    \end{displaymath}
Diese Paarung oder vielmehr ihr Analogon 
mit K"orperkoeffizienten liefert im Fall einer abz"ahlbar basierten Mannigfaltigkeit 
nach \ref{BMHD} einen Isomorphismus der  lokal endlichen Homologie
 mit dem Dualraum der Homologie im komplement"aren Grad und 
 kann anschaulich
in Verallgemeinerung von
\ref{SPoD} wieder als Schnittpaarung interpretiert werden.   
Genauer kann man folgendes zeigen: 
Gegeben eine orientierte abgeschlossene $q$-dimensionale Untermannigfaltigkeit 
$X\As M$, also eine abgeschlossene Teilmenge, die mit der Spurtopologie eine
$q$-dimensionale Mannigfaltigkeit ist und die als solche mit einer Orientierung
versehen ist, erhalten  wir ja nach \ref{FuBM} einen Fundamentalzykel 
$\omega_X \in \mathrm H^!_qX$, dessen Bild in der Homologie von $M$ wir
kurzerhand $\omega_X \in \mathrm H^!_q M$ notieren.
Gegeben eine orientierte kompakte $(n-q)$-dimensionale Untermannigfaltigkeit 
$Y\As M$ erhalten  wir bereits nach \ref{FZ}  einen Fundamentalzykel 
$\omega_Y \in \mathrm H_{n-q}Y$, dessen Bild in der Homologie von $M$ wir
 $\omega_Y\in \mathrm H_{n-q} M$ notieren.
Es m"ogen nun  $X \As M$ und $Y \As M$
     endlichen Schnitt $|X \cap Y| < \infty$ haben.
Wir nehmen zus"atzlich an, da"s es um jeden Punkt $s \in X \cap Y$ 
    eine offene Umgebung $U \co M$ und einen 
Hom"oomorphismus $U
    \overset{\sim}{\rightarrow} \mathbb R^n$ gibt,
unter dem  die von $M$ auf $U$ induzierte
Orientierung  der Standardorientierung des $\DR^n$ 
entspricht, und  der Hom"oomorphismen $X \cap U
    \overset{\sim}{\rightarrow} \mathbb R^q \times 0^{n-q}$ sowie 
 $Y \cap U
    \overset{\sim}{\rightarrow} 0^q\times \mathbb R^{n-q}$ induziert.  
Erkl"aren wir
    schlie"slich die Vorzeichen $\epsilon (s), \eta (s)$ dadurch, da"s sie
    angeben, ob unsere letzten beiden Hom"oomorphismen die 
vorgegebenen Orientierungen auf $X,
    Y$ mit den Standard\-orientierungen auf $\mathbb R^q, \mathbb R^{n-q}$
    identifizieren oder nicht, so gilt f"ur die Paarung 
der  zu $X$ und $Y$ geh"origen Fundamentalzykel $\omega_X$ und $\omega_Y$
die Formel
  
   \begin{equation*}
      \omega_X \cdot \omega_Y = \sum_{s \in X \cap Y} \epsilon (s) \eta (s)
    \end{equation*}
 Die durch diese Eigenschaft ausgezeichnete Paarung hei"st wieder
eine {\bf Schnittpaarung}\index{Schnittpaarung}. 
Der Nachweis der hier aufgestellten Behauptungen wird uns allerdings noch
lange besch"aftigen.
\end{Bemerkungw}


 

\subsection{Anschauung im nichtkompakten Fall}\label{AbHp}

\begin{Bemerkungl}\emph{Sp"ater!}
  In derselben Weise erkl"aren wir die Komplexe ${\op{S}}^{!\op{os}} \Delta
  (\check{\mathcal K})$ 
  beziehungsweise  ${\op{S}}^\ast_{!\op{os}} \Delta (\check{\mathcal K})$ mitsamt
  Isomorphismen von Komplexen nach ${\op{S}}^{!} \check{\mathcal K}$ 
 beziehungsweise ${\op{S}}^\ast_{!} \check{\mathcal
    K}$.
\end{Bemerkungl}



\begin{Bemerkungl}
  Sei nun unser Simplizialkomplex $\mathcal K$ eine Triangulierung einer nicht
  notwendig kompakten abz"ahlbar basierten orientierten $n$-Mannigfaltigkeit.
Wir w"ahlen eine Anordnung $\leq$ auf der Menge $E$ der Ecken von $\mathcal
  K$.
Der Fundamentalzykel von $\Delta (\mathcal K)$ im Sinne von
\ref{FZbm} hat wegen \ref{SiIB} genau einen Repr"asentanten 
in den lokal endliche Simplizialketten und damit auch genau 
einen Repr"asentanten $\omega \in
  {\op{S}}^{!\op{os}}_{n} \Delta (\mathcal K)$ in der
in hoffentlich offensichtlicher Weise definierten 
Gruppe der ordnungsvertr"aglichen 
simplizialen lokal endliche $n$-Ketten.
Nach \ref{FuZY} hat er Gestalt
  \begin{equation*}
    \omega = \sum_{s \in \mathcal K_n } \varepsilon (s) \langle s \rangle
  \end{equation*}
  f"ur wohlbestimmtes $\varepsilon : \mathcal K_n \rightarrow \{\pm 1\}$ 
mit $\langle s \rangle$ 
dem zum $n$-Simplex $s$ geh"origen angeordneten $n$-Simplex wie im
Beweis von \ref{SH}. Wenden wir darauf die baryzentrische
  Unterteilung an, so erhalten wir den Repr"asentanten
  \begin{equation*}
    \check{\omega} = \sum_{s \in \mathcal K_n ,\; \pi \in \mathcal S_{n+1}}
    \varepsilon (s) \op{sgn}(\pi) (\langle s \rangle \circ \pi)^\vee
  \end{equation*}
  des Fundamentalzykels in 
${\op{S}}_n^{!\op{os}} \Delta (\check{\mathcal K})$. 
Die weitere Argumentation wird ausgehen vom Diagramm
\begin{displaymath}
\xymatrix{
{\op{C}}^\ast_{!} \Delta (\check{\mathcal K})[n]  \ar@{-->}[r] 
& {\op{S}}^{\op{os}} \Delta ({\mathcal K}) \ar[dd]^b\\
&\\
{\op{S}}^\ast_{! \op{os}} \Delta (\check{\mathcal K})[n]
\ar[r]^{\cap \check{\omega}}  \ar@{-->}[uu] \ar@{-->}[uur] 
& {\op{S}}^{\op{os}} \Delta (\check{\mathcal K})
}
\end{displaymath}
Die durchgezogenen Pfeile sind uns bereits bekannt,
die rechte Vertikale ist modulo unserer Identifikation von Simplizialketten
mit ordnungsvertr"aglichen simplizialen Ketten das baryzentrische 
Unterteilen,
die untere Horizontale die Restriktion auf
ordnungsvertr"agliche simpliziale Ketten
unserer Poincar\'{e}-Dualit"at auf singul"aren Ketten aus \ref{SiPoi}.
Unser Ziel ist die
Erg"anzung durch Kettenabbildungen wie durch die gestrichelten Pfeile 
angedeutet
zu einem kommutativen Diagramm von Homotopie"aquivalenzen, dessen
obere Horizontale dann 
die geometrische Bedeutung des Dualit"ats-Isomorphismus klar
macht.  Als ersten Schritt in diese Richtung behaupte ich, da"s die
durch $\cap
\check{\omega}$ gegebene Kettenabbildung wie durch 
den schr"agen gestrichelten Pfeil
angedeutet "uber unsere baryzentrische 
Unterteilung $b$ faktorisiert.  
 Ein
  $q$-Simplex $\check{u} \in \check{\mathcal K}_q$ ist ja per definitionem
eine echt aufsteigende
  Kette $\check{u}_0 \subsetneqq \check{u}_1 \subsetneqq \ldots
  \subsetneqq \check{u}_q$ von Simplizes von $\mathcal K$.
Die zugeh"origen $\langle \check{u} \rangle$ bilden 
eine ${\mathbb Z}$-Basis von $\op{S}_q^{\op{os}}\Delta
(\check{{\mathcal K}})$ und die zugeh"origen 
Linearformen bilden eine ${\mathbb Z}$-Basis
$\langle \check{u} \rangle^*$ von
$\op{S}_{!\op{os}}^q \Delta (\check{{\mathcal K}})$.
F"ur das cap-Produkt $\langle \check{u}\rangle^* \cap \check{\omega}$ 
mit dem Fundamentalzykel
erhalten wir nach \ref{Excap} die Darstellung
\[ \langle \check{u} \rangle^* \cap \check{\omega} 
= (-1)^{q(n-q)} \sum_{s \in {\mathcal K}_n,\; 
 \pi \in {\mathcal S}_{n+1} } \varepsilon(s)\op{sgn}(\pi)
\langle \langle \check{u} \rangle^*, 
(\langle s\rangle \circ \pi)^\vee  \rho^q \rangle \;
(\langle s\rangle \circ \pi)^\vee  \lambda^{n-q} \]
Insbesondere ist die rechte Seite nur dann 
nicht Null, wenn $\check{u}$ die Gestalt $\check{u}_0\subsetneqq
 \ldots \subsetneqq \check{u}_q$ 
hat mit $\check{u}_0 \in {\mathcal K}_{n-q}$ 
und dann nat"urlich auch $\check{u}_i \in {\mathcal K}_{n-q+i}$ 
f"ur alle $i$. 
Seien nun $u_1,\dots,u_q \in E$ die Ecken des urspr"unglichen Komplexes mit 
$\check{u}_i = \check{u}_{i-1} \cup \{u_i\}$, 
so da"s also gilt $\check{u}_q = \check{u}_0 \cup \{u_1,\dots,u_q\}$.
Sei $s = (s_0,s_1,\dots,s_n)$ die angeordnete Darstellung des
$n$-Simplex $s$.
Auf der rechten Seite liefert nur $s = 
\check{u}_q \in {\mathcal K}_n$ von Null 
verschiedene Beitr"age, und zwar nur f"ur 
$\pi \in {\mathcal S}_{n+1}$ mit 
$s_{\pi(n-q+1)} = u_1,\dots,s_{\pi(n)} = u_q$, 
und f"ur diese ist der Gesamtbeitrag 
bis auf ein Vorzeichen gerade
\[ b(\check{u}_0)=\sum_{{\kappa} \in {\mathcal S}_{n-q+1}} 
\op{sgn}({\kappa}) (\langle \check{u}_0 
\rangle \circ {\kappa} )^\vee   \]
Das zeigt schon einmal, dass $\cap \check{\omega}$ wie 
behauptet "uber $b$ faktorisiert und liefert 
den Pfeil schr"ag nach oben. 
Um das Vorzeichen anzugeben, betrachten wir die angeordnete Darstellung
$\check{u}_0=(v_0,\ldots,v_{n-q})$ und die Permutation
$\tau\in {\cal S}_{n+1}$ mit $s_{\tau(0)}=v_0,\ldots,
s_{\tau(n-q)}=v_{n-q}, s_{\tau(n-q+1)} = u_1,\dots,s_{\tau(n)} = u_q$,
finden f"ur das fragliche Vorzeichen die Darstellung
$ \eta(\check{u})=(-1)^{q(n-q)}\varepsilon(s)\op{sgn}(\tau)$
und erhalten 
%f"ur $\check{u} \in \check{{\mathcal K}}^\leq_q$ die Formel
f"ur $\check{u} \in \check{{\mathcal K}}_q$ die Formel
$$ \langle\check{u}\rangle^* \cap \check{\omega} = \left\{ \begin{array}{cl}
\eta(\check{u}) b(\check{u}_0) & \mbox{falls }
\check{u}_0 \in {\mathcal K}_{n-q}; 
\\[2mm]
0 & \mbox{sonst.} \end{array} \right. $$
Bilden wir  den Quotienten ${\op{C}}^\ast_{!} \Delta (\check{\mathcal K})$ 
von ${\op{S}}^\ast_{! \op{os}} \Delta (\check{\mathcal K})$ 
nach den $\langle\check{u}\rangle^*$ 
mit $\check{u}_0 \not\in {\mathcal K}_{n-q}$ sowie den 
$\eta(\check{u}) \langle\check{u}\rangle^* - 
\eta(\check{v})\langle\check{v}\rangle^*$ mit 
$\check{u}_0 = \check{v}_0$, so faktorisiert 
unser $\cap\check{\omega}$ weiter und liefert, wie man leicht sieht,
 einen Isomorphismus von Kettenkomplexen
$$ {\op{C}}^\ast_{!} \Delta (\check{\mathcal K})[n]
\stackrel{\sim}{\rightarrow} {\op{S}}^{\op{os}}\Delta({\mathcal K}) $$
Man kann in dieser Weise sogar einen Beweis der Poincar\'{e}-Dualit"at
im triangulierbaren Fall geben, wof"ur dann allerdings 
noch gezeigt werden mu"s, da"s die linke Vertikale unseres
Diagramms Isomorphismen auf der Homologie induziert.
Da wir aber vielmehr an der anschaulichen Bedeutung der Poincar\'{e}-Dualit"at
interessiert sind, drehen wir den Spie"s um und folgern aus 
der Poincar\'{e}-Dualit"at, da"s die linke Vertikale unseres
Diagramms 
${\op{S}}^\ast_{! \op{os}} \Delta (\check{\mathcal K})
\sra {\op{C}}^\ast_{!} \Delta (\check{\mathcal K})$
Isomorphismen auf der Kohomologie induziert.
Nach \ref{HKH} ist sie also eine Homotopie"aquivalenz und unser
ganzes Diagramm besteht aus Homotopie"aquivalenzen.
Um nun endlich zur anschaulichen Bedeutung vorzudringen, 
betrachten wir in der linken Vertikalen die 
dualen Komplexe und erhalten so eine Homotopie"aquivalenz
$${\op{C}}^{!} \Delta (\check{\mathcal K})
\hra {\op{S}}^{!\op{os}} \Delta (\check{\mathcal K})$$
wo der $q$-te Teil   ${\op{C}}^{!}_q \Delta (\check{\mathcal K})$
unseres Teilkomplexes 
aus allen \glqq unendlichen formalen Linearkombinationen\grqq\ 
"uber $t\in\cal{K}_{n-q}$ 
gewisser  Ausdr"ucke $c(t)$ besteht, die ihrerseits gegeben werden als 
$$c(t)=\sum \eta(\check{u}) \langle\check{u}\rangle$$
summiert "uber alle $\check{u}\in\check{\cal{K}}_{q}$ mit 
$\check{u}_0=t$.
\end{Bemerkungl}




\begin{figure}[p]\centering
\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildFzy}\\[4mm]
\noindent BlahBlah
\end{figure}
\begin{figure}[p]\centering
\includegraphics[width=\textwidth]{SkriptenBilder/BildFzz}\\[4mm]
\noindent BlahBlah
\end{figure}
\begin{figure}[p]\centering
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\noindent BlahBlah
\end{figure}
\newpage

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